Die neue Muster-Leitungsanlage-Richtlinie (MLAR 03/2000)

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1 Die neue Muster-Leitungsanlage-Richtlinie (MLAR 03/2000) Dipl.-Ing. Manfred Lippe ö.b.u.v. Sachverständiger der Handwerkskammer Düsseldorf für das Installateur-, Heizungsbauer und WKSB-Isoliererhandwerk Fachbereich: Brand-, Schall- und Wärmeschutz bei Leitungsanlagen der TGA, Krefeld Die MLAR 03/2000 ist eine technische Richtlinie die im Jahr 2001 durch alle Bundesländer baurechtlich eingeführt wird. Den aktuellen Stand der baurechtlichen Einführung können Sie jeweils aktuell unter > NEWS > Richtlinien abfragen. Die folgenden Bilder aus dem Referat verdeutlichen die wesentlichen Anforderungsprofile der MLAR. Grundlagen Die MLAR 03/2000 Geltungsbereich der MLAR? Leitungsanlagen in Flucht- und en Schwerpunkt der MLAR sind alle Bereiche von Leitungsanlagen mit Anforderungen an die Sicherheit von Besuchern und Bewohnern eines Gebäudes. Wand- und Deckendurchführungen Elektrischer Funktionserhalt Die MLAR 03/2000 Welche Gebäudetypen werden eingebunden? Die MLAR gilt für alle Gebäude bei denen Auflagen durch das Baurecht getätigt werden. Gebäude geringer Höhe Gebäude mittlerer Höhe Hochhäuser 1) Zielsetzung: 1) Nur noch spezifische Anforderungen an Leitungsanlagen in den Sonderbauordnungen Gebäude besonderer Art und Nutzung 1) Die MLAR 03/2000 Schutzzielbetrachtung aus Sicht des Baurechts: Reduzierung der Brandlasten in Flucht- und en Freihaltung der Flucht- und e von herabfallenden brennenden Gegenständen Anpassung der Wand- und Deckendurchführungen bei Leitungsanlagen an moderne Installationswerkstoffe unter Beachtung der Wärmeleitung Moderne Gebäude werden immer komplexer und erhalten immer mehr Leitungsanlagen, demzufolge musste das Sicherheitsniveau angepasst werden. Anpassung an die aktuellen Gebäudestrukturen

2 Die MLAR 03/2000 Schutzzielbetrachtung aus Sicht der Praxis: Nachinstallation im Bestand Wie? - Unterdecken? - I-Kanäle/-Schächte? - Bestandsschutz (7kw/m²)? - Sind Kabelbeschichtungen die Lösung? Moderne Installationsschächte/Vorwandinstallationen = Gemischtbelegung brennbare/nichtbrennbare Rohre + elektrische Leitungen + Raumentlüftungssysteme nach DIN Kann die MLAR 03/2000 dies leisten? Antwort: Der Fachplaner der technischen Anlagen muss die projekt-spezifische Anlagenplanung unter Berücksichtigung aller Gewerkeschnittstellen vornehmen, fachgerecht ausschreiben und die Aus-führung überwachen. Die Richtlinie kann keine Details festschreiben. Der Planer muss die projektspezifischen Anforderungen verantwortlich planen und ausschreiben. Die MLAR 03/2000 Kapitel 2 Begriffsdefinition Leitungen Elektrische Leitung = Einzelnes Kabel mit oder ohne fest verbundene Beschichtung + Befestigung Elektrische Leitungsanlage = Elektrische Leitungen + Regel- und Steuereinrichtungen + Messeinrichtungen + Befestigung Rohrleitungen = Installationsrohr (blank) oder Installationsrohre mit Stegmantel ( 2mm) + Befestigung Rohrleitungsanlagen = Rohrleitung + Dämmung + Armaturen und Verbinder + Messeinrichtungen Die MLAR gilt für folgende Leitungsarten: - Elektrische Leitungen - Sanitärleitungen - Heizungsleitungen - Leitungen für brennbare Gase und Flüssigkeiten - Durchführungen von Feuerlösch- und Sprinklerleitungen - Leitungen für nichtbrennbare Gase und Flüssigkeiten Flucht- und e Elektrische Leitungsanlagen in Flucht- und en Elektrische Leitungen dürfen einzeln voll eingeputzt werden... innerhalb von leichten Trennwänden einzeln verlegt werden (keine Kabelbündel) z.b. Stegleitungen / Nym Putz Die Verlegung von einzelnen elektrischen Leitungen wird geregelt. Für Kabelbündel gelten weitergehende Anforderungen, z.b. 15 mm Putzüberdeckung und S30/S90-Kabelschotts bei Durchführungen durch feuerwiderstandsfähige Bauteile.

3 Elektrische Leitungsanlagen in Flucht- und en Elektrische Leitungen dürfen in I-Schächten und Kanälen verlegt werden I30 A A Schnitt A-A I30 1)... über Unterdecken / unter Hohlraumböden verlegt werden Wegen der Null-Brandlast Anforderung müssen Leitungen, die nicht zum Betrieb des es notwendig sind in I30-Schächten- und Kanälen oder oberhalb von -Unterdecken bzw. -Hohlraumböden verlegt werden. Auf eine sichere Befestigung ist zu achten. Im Vollbrandfall dürfen herabfallende Trassen und Rohre die - Unterdecken nicht beschädigen. Elektrische Leitungsanlagen in Flucht- und en Unterdecken in notwendigen Treppenräumen und notwendigen Fluren Traverse für Kabeltrasse Auslegung unter Brandbelastung bis 30 min. mind. 50 mm Metalldübel mit Eignungsnachweis oder in vergleichbarer Ausführung. Sicherheitsbefestigung gegen Zerstörung der Decke im Brandfall durch Abknicken Auslegung der Zugkräfte σ = 9 N/mm² (unter Brandbeanspruchung mind. 30 min.) Keine Zerstörung der Unterdecke durch herabfallende Lasten innerhalb von 30 min. Lampen und Lautsprecher müssen bei -Unterdecken in gleicher Qualität von der Oberseite gekapselt werden. Leitungsdurchführungen > 8 mm Außendurchmesser müssen in -Qualität ausgeführt werden. - Unterdecke mit ABP, bei Brandbeanspruchung von oben und von unten, einschließlich der Aufhängungen Öffnungen, Lampen und Lautsprecher müssen der Qualität der Unterdecken entsprechen. Einzelkabel und Aufhängungen ø 8 mm dürfen ohne Nachweis durchgeführt werden. (Verschluss der Öffnungen mit nichtbrennbaren Baustoffen) Rohrleitungsanlagen in Flucht- und en Rohrleitungsanlagen dürfen offen verlegt werden, wenn in Schlitzen verlegt werden, wenn brennbare Dämmstoffe verwendet werden - Rohrleitung nichtbrennbar Massive Wand - brennbare Beschichtung max. 0,5 mm - geringfügige brennbare Befestigungs- und Dichtmittel sind zulässig - Dämmung nichtbrennbar Abdeckung mind. 15 mm mineralischer Putz oder 15 mm mineralische Bauplatte, z.b. Gipskarton Nichtbrennbare Rohrleitungen dürfen offen verlegt werden. Brennbare Dämmungen (B1/B2) sind nicht zulässig. Alternativ kann die Unterputzverlegung Anwendung finden. Bei der Durchführung von Leitungen (auch Unterputz), durch - Bauteile muss eine geprüfte und zugelassene Abschottung eingebaut werden.

4 Rohrleitungsanlagen in Flucht- und en Rohrleitungsanlagen mit brennbaren Bestandteilen dürfen nur in I-Schächten und Kanälen verlegt werden I30 A A Schnitt A-A I30... über Unterdecken / unter Hohlraumböden verlegt werden Brennbare Rohre bzw. nichtbrennbare Rohre mit brennbaren Dämmstoffen müssen durch I30-Kanäle- und Schächte verkleidet bzw. oberhalb von - Unterdecken/innerhalb von - Hohlraumböden verlegt werden. Auf eine sichere Befestigung ist zu achten. Im Vollbrandfall dürfen herabfallende Trassen und Rohre die -Unterdecke nicht beschädigen. Rohrleitungsanlagen in Flucht- und en Unterdecken in notwendigen Treppenräumen und Fluren Traverse für Kabeltrasse Auslegung der Zugkräfte Auslegung unter Metalldübel mit Eignungsnachweis σ = 9 N/mm² (unter Brandbeanspruchung mind. 30 min.) Brandbelastung oder in vergleichbarer Ausführung. bis 30 min. Sicherheitsbefestigung Keine Zerstörung der gegen Zerstörung der Unterdecke durch Decke im Brandfall herabfallende Lasten mind. durch Abknicken innerhalb von 30 min. 50 mm - Unterdecke mit ABP, bei Brandbeanspruchung von oben und von unten, einschließlich der Aufhängungen Die Befestigung der Rohrleitungen muss wie bei Lüftungskanälen so ausgelegt werden, dass diese nicht vor 30 Minuten im Vollbrandfall versagen. Ggf. von den Herstellern der Befestigungs-Systeme für Flucht- und e einen Eignungsnachweis anfordern. Öffnungen, Lampen und Lautsprecher müssen der Qualität der Unterdecken entsprechen. Einzelkabel und Aufhängungen ø 8 mm dürfen ohne Nachweis durchgeführt werden. (Verschluss der Öffnungen mit nichtbrennbaren Baustoffen) Empfehlung: Absicherung der Brandlast in den Deckenhohlräumen über Brandmelder Problemstellung einzelner brennbarer Rohrleitungen beim Neubau und im Bestand Rockwool RS 800 oder RS 835 Schmelzpunkt > 1000 C Stöße mit Aluklebeband abkleben = Durchgehende Dampfdiffusionssperre bei kaltgehenden Leitungen Die Oberfläche besteht aus einer Gitternetzverstärkten, reißfesten Aluminium-Sandwich-Folie. Dämmung mit Bindedraht 6 Wicklungen pro Meter sichern. max. Zugbeanspruchung σ = 9 N/mm² Rohrschellenabstand gem. Angaben der Rohrhersteller Entspricht der gutachterlichen Stellungnahme Nr. 3076/7740-MER der MPA Braunschweig Alternativ kann bei brennbaren Rohren bis d= 160 mm oder nichtbrennbaren Kühlmittelleitungen mit Armacell B1- diffusionshemmender Dämmung eine brandschutztechnische Abkapselung mit einer Rockwool Dämmschale RS 800/RS 835 mit einer Mindestdicke von 30 mm erfolgen. Eine gutachterliche Stellungnahme der MPA- Braunschweig bestätigt der Firma Rockwool die Zulässigkeit der Lösung (siehe > Download > Herstellerdokumente > Rockwool).

5 Wand- und Deckendurchführungen Wand- und Deckendurchführungen von Leitungsanlagen Die Hauptforderungen der MLAR 03/2000 Kap. 4 Leitungsabschottungen mit - Allgemeinem Bauaufsichtlichem Prüfzeugnis (ABP), z.b. Rohrdurchführungen R90, I-Kanäle, I-Schächte, Unterdecken I90 / - Allgemeiner Bauaufsichtlicher Zulassung (ABZ), z.b. Rohrdurchführungen R90, Kabelabschottungen / Kombischottungen S90 - gleichgestelltem Eignungsnachweis, z.b. gutachterliche Stellungnahme Entsprechend der MLAR werden grundsätzlich geprüfte und zugelassene Abschottungssysteme mit ABP/ABZ verlangt. Zusätzlich sind Erleichterungen nach der MLAR möglich, bei denen unter Einhaltung der Vorgaben kein Eignungsnachweis geführt werden muss. Wand- und Deckendurchführungen durch feuerbeständige Bauteile () Abweichung bei der baurechtlichen Einführung entsprechend den aktuellen BauOrdnungen... feuerwiderstandsfähige Bauteile (-) in den Bundesländern Achtung: In den fünf genannten Bundesländern müssen entsprechend der baurechtlichen Einführung als LAR auch Brandschutzdurchführungen für Bauteile eingebaut werden. In Hamburg gilt dies nicht bei Wänden. - Bayern - Hamburg - Rheinland Pfalz - Sachsen - Saarland Aus diesen Konstruktionsprinzipien ergeben sich unterschiedliche Schachtabmessungen. Die geringste Schachtabmessung kann erreicht werden, wenn Durchführungssysteme mit ABP/ABZ eingesetzt werden. Wichtiger Hinweis: Durchführungssysteme die nur den Nachweis eines Schmelzpunktes > 1000 C erfüllen (ohne ABP/ABZ) können ausschließlich nach den Erleichterungen der MLAR mit den oben beschriebenen Abständen angewendet werden. Werden die Abstände nicht eingehalten ist die Abnahme abzulehnen. Bei Durchführungen ohne weiterführende Dämmung, z.b. Abflussrohre aus SML gilt als Mindestabstand 1x d des größten Durchmessers der nebeneinander liegenden Rohre, bei brennbaren Rohren d 32 mm gilt 5x d.

6 Mindestabstand zwischen zwei Abschottungen R90-Durchführung mit Armaflex, Dämmung durchgehend mit BSB und ABP B1 A1 > 1000 C z.b. Rockwool Conlit Schale 150P K = Körperschalldämmung R90-Durchführung mit Steinwolle und ABP R90-Durchführung mit BSM und ABZ A1/A2 A1 B1/ B1/ M B1/ M K B2 B2 M K B2 M S90-Durchführung mit ABZ a a a a a 50 mm M = Mörtel Massivbauteile oder leichte -Trennwände ABZ = Allgemeine Bauaufsichtliche Zulassung ABP = Allgemeines Bauaufsichtliches Prüfzeugnis BSM = Brandschutzmanschette BSB = Brandschutzbänder A1/A2 Baustoffklasse nichtbrennbar B1/B2 Baustoffklasse brennbar... der Mindestabstand zwischen zwei Abschottungen (z.b. R90/S90) ergibt sich aus den Bestimmungen der jeweiligen bauaufsichtlichen Zulassung bzw. allgemeinen bauaufsichtlichen Prüfzeugnisse; fehlen entsprechende Festlegungen, ist der Abstand a von mindestens 50 mm erforderlich,... Hinweis: Anforderungen an die weiterführende Dämmung entsprechend der ABZ/ABP. Liegen keine Anforderungen vor, gilt Baustoffklasse mind. B2. Bei Wanddurchführungen müssen die BSM beidseitig angeordnet werden. Bei den geprüften und zugelassenen Durchführungssystemen mit ABP/ABZ müssen die Abstandsregeln des ABP/ABZ eingehalten werden. Ist diese nicht vorhanden, gilt automatisch die Abstandsregel der MLAR mit a 50 mm. Erleichterungen nach MLAR Leitungstyp d bis 160 mm Baustoffklasse A1/A2 d 32 mm Baustoffklasse B1/B2 - Stromkabel - Telefonleitungen - Glasfaserkabel - EDV-Leitungen - usw. 1) - Kupfer 1) - Edelstahl - Stahl verzinkt 1) - Stahl schwarz 1) 1) - Guss / SML - usw. 1) mit/ohne brennbaren Stegmantel/ Beschichtung bis 2 mm zulässig - PB - PE / PE-X - PVC / PVC-C - Verbundrohre - Leerrohre für elektr. Leitungen Medien/Bereiche elektrische Leitungen nichtbrennbare/ brennbare, Medien z.b. - Wasser, - Abwasser, - Gase, Stäube, - Heizöl, - Sprinklerleitungen - Feuerlöschleitungen nichtbrennbare Medien z.b. - Wasser - Gase - Stäube Beschreibung a) elektrische Leitungen b) Rohrleitungen mit einem Außendurchmesser bis d=160 mm aus nichtbrennbaren Baustoffen - ausgenommen Aluminium und Glas -, auch mit Beschichtung aus brennbaren Baustoffen B2 bis zu 2 mm Dicke und B1 bis 3 mm Dicke c) Rohrleitungen für nichtbrennbare Flüssigkeiten, Dämpfe, Gase oder Stäube und Installationsrohre für elektrische Leitungen mit einem Außendurchmesser d 32 mm aus brennbaren Baustoffen, Aluminium oder Glas Für die dargestellten Leitungstypen können die folgenden Erleichterungen nach MLAR in Anspruch genommen werden. Die Abstandsregelung a) b) c) b) c) b) c) a) b) c) b) c) D 100 a a a a a Steinwolle Schmelzpunkt > 1000 C Baustoffklasse A1/A2 c weiterführende Dämmung nichtbrennbar A1/A2 D 13 Abstände a bei weiterführender Dämmung nichtbrennbar A1/A2 (mind. an einer gegenüberliegenden Leitung) a 50 mm Abstände c bei ungedämmten Leitungen a) zu b) c 1 x d des größten Durchmessers a) zu c) c 5 x d des Rohrdurchmessers c) bzw. 1 x d des Kabeldurchmessers a) D 100 = 100 % Dämmdicke HeizAnlV D 13 = 13 mm Dämmdicke DIN im Schacht a 50 mm Abstand zwischen den Durchführungsschalen aus Steinwolle, Schmelzpunkt > 1000 C, wenn die weiterführende Dämmung mind. A1/A2 besitzt.

7 Die Abstandsregelung a) b) c) b) c) b) c) a) b) c) b) c) D 100 a a a c a a D 13 Abstände a bei weiterführender Dämmung brennbar B1/B2 (mind. an einer gegenüberliegenden Leitung) a 160 mm Abstände c bei ungedämmten Leitungen a) zu b) c 1 x d des größten Durchmessers a) zu c) c 5 x d des Rohrdurchmessers c) bzw. 1 x d des Kabeldurchmessers a) a 160 mm Abstand zwischen den Durchführungsschalen aus Steinwolle, Schmelzpunkt > 1000 C, wenn die weiterführende Dämmung B1/B2 besitzt. Steinwolle Schmelzpunkt > 1000 C Baustoffklasse A1/A2 weiterführende Dämmung brennbar B1/B2 D100 = 100 % Dämmdicke HeizAnlV D13 = 13 mm Dämmdicke DIN im Schacht Beispiel: Vorwandinstallation mit Deckenabschottung und Gemischtbelegung Das Deckenabschottungsprinzip ist vollkommen unproblematisch bei Planung- und Ausführung. Die unterschiedlichen Varianten der Vorund Inwandinstallationssysteme sind zu beachten. Beispiel: Vorwandinstallation mit Deckenabschottung und Gemischtbelegung I90-Installationsschächte mit geschlossenen Decken werden nach DIN gebaut. Die Deckenvermörtelung ergibt sich aufgrund der Zulassungen für die Raumentlüftungs- Systeme nach DIN , z.b. bei Deckenschotts. Dadurch sind brennbare Leitungen innerhalb des Schachtes zulässig.

8 Beispiel: Vorwandinstallation mit Deckenabschottung und Gemischtbelegung I90-Installationsschächte mit offenen Decken werden ebenfalls nach DIN gebaut. Bei brennbaren Leitungen und Dämmstoffen im Schacht muss ein -Trennsteg erstellt werden. Die Regeln der DIN , Absatz 8.6 sind einzuhalten. Beispiel: Vorwandinstallation mit Deckenabschottung und Gemischtbelegung Bei allen technisch möglichen Lösungen müssen die Kosten beachtet werden. Bei dieser Diplomarbeit wurden alle Kosten inkl. dem Verlust der verkaufbaren Wohnfläche durch große Installationsschächte berücksichtigt. Die MLAR 03/2000 Kapitel 5 Elektrischer Funktionserhalt Schutzzielbetrachtung nach der spezifischen Nutzung Trennung der Leitungstrassen Trennung der Verteilung -Räumlich - Abstand - Gehäuse Dauer des Funktionserhaltes Die spezifische Schutzzielbetrachtung ist Priorität 1 bei der Planung Der elektrische Funktionserhalt wurde als Orientierung für den Fachplaner mit Mindestanforderungen formuliert. Der Fachplaner hat die Aufgabe alle projektspezifischen Anforderungsprofile zu berücksichtigen, zu planen und auszuschreiben. Bei besonderen Anforderungen ist es die Pflicht des Planers auch im Bereich des elektrischen Funktionserhaltes die definierten Schutzziele umzusetzen.

9 Die MLAR 03/2000 Kapitel 5 Dauer des Funktionserhaltes Mindestens 90 Minuten für Wasserdruckerhöhungsanlagen zur Löschwasserversorgung... Feuerwehraufzüge, Bettenaufzüge in Krankenhäusern und Gebäuden mit ähnlicher Zweckbestimmung Von diesen Regeln kann abgewichen werden, wenn ein genehmigtes Brandschutzkonzept mit gleichwertigen / kompensierenden Maßnahmen vorliegt / siehe (LAR NRW).... maschinelle Rauchabzugsanlagen oder Druckentrauchungsanlagen bei besonderen Sicherheitsanforderungen. Ausnahmen: - E30 für Leitungsanlagen in Treppenräumen - Leitungsanlagen innerhalb von Fahrschächten u. Triebwerksräumen Wenn vorbeugender Brandschutz keine Beachtung findet!! StGB StGB - Strafgesetzbuch 319 Baugefährdung (1) Wer bei der Planung, Leitung oder Ausführung eines Baues oder des Abbruchs eines Bauwerks gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik verstößt und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. (2) Ebenso wird bestraft, wer in Ausübung eines Berufs oder Gewerbes bei der Planung, Leitung oder Ausführung eines Vorhabens, technische Einrichtungen in ein Bauwerk einzubauen oder eingebaute Einrichtungen dieser Art zu ändern, gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik verstößt und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen gefährdet. Zusammenfassung: Die neue Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie stellt differenzierte Anforderungen zur Erfüllung der Schutzziele des vorbeugenden Brandschutzes an Planung und Ausführung. Die Nichterfüllung hat die Ablehnung einer Abnahme und darüber hinaus strafrechtliche Folgen im Brandfall (siehe Strafgesetzbuch 319 Baugefährdung) zur Folge. Literaturquellen: Kommentar zur MLAR inkl. Richtlinie MLAR 03/2000 Dipl.-Ing. Manfred Lippe / Dr.-Ing. Jürgen Wesche, Heizungs- Journal Verlag, Winnenden ISBN-Nr X

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