1.) Computerkonten einrichten

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1 Um eine Sache klar zu sehen, sollte man einen Schritt zurücktreten und es aus einer anderen Perspektive beobachten! (Max,FK) 1.) Computerkonten einrichten Für jede Workstation muss unter Linux auch ein Konto am PDC eingerichtet werden. Zuerst auf Linux, dann auf Samba-Ebene. Hierzu begeben sie sich bitte auf eine Konsole mit root-berechtigung und führen folgende Befehle aus: linux:/# groupadd smbxp (eine neue Gruppe namens "smbxp" für die Workstations) Der eigentlich Account für die WKS (Abkürzung für Workstation, ich hasse es so ein langes Wort zigtausend mal eingeben zu müssen ) wird mit: linux:/# useradd -g smbxp -d /dev/null -c machine_nickname -s /bin/false NAME$ Schauen wir uns das ganze mal genauer an: -g computers = Gruppenzuweisung -s /bin/false = Shell (hier: für die WKS gibt es keine Shell, weil sich ja auch keiner direkt als Maschine einloggt) NAME$ = Der WKS-Name im Netz. Das "$" - Zeichen muss auf alle Fälle drangehängt werden, da Samba dies nicht als Maschinenaccount akzeptiert. So, jetzt müssen wir die Konten auch unter Samba einrichten. Hierzu gibt es folgende Funktion: linux:/# smbpasswd -a -m NAME$ Näher betrachtet heißt das: -a = einen neuen Account anlegen -m = einen Maschinenaccount anlegen NAME$ = der WKS-Name im Netz. Auch hier muss das "$" - Zeichen dran, da die WKS unter diesem Namen im Linux-System existiert. Jetzt haben wir die WKS zu Linux und zu Samba hinzugefügt.

2 2.) Benutzereinrichtung Jetzt müssen wir die Benutzer noch einrichten. Dies geschieht fast wie das einrichten der WKS- Konten. linux:/# useradd -g users -s /bin/false -d /home/user USER Kurze Erläuterung der Begrifflichkeiten: -g = steht wieder für Gruppe -s = wie bei den WKS-Konten die Shell. Auch hier soll keine Möglichkeit bestehen, sich direkt am Server einzuloggen. -d = Directory, in dem die Daten des Users gespeichert werden USER = der Benutzername Jetzt noch zur Samba-Ebene: linux:/# smpasswd -a USER New SMB password: PASSWORT retype new SMB password: PASSWORT Added user USER linux:/# smbpasswd -e USER Enabled user USER Kurz gesagt: -a = wieder für einen neuen Account. Danach wird noch das Passwort für den Benutzer angelegt. -e = den Benutzer aktivieren USER = wieder der Benutzername Jetzt haben wir die Vorarbeit geleistet. Die Benutzer sind angelegt und die WKS sind auch eingetragen. 3.) Samba konfigurieren? Automatischer Start von Samba beim booten? (chkconfig und rcsmb status) Hier die Konfiguration von smb.conf : code: [global] # Identifikation des Servers und der Arbeitsgruppe workgroup = goldnetz netbiosname = SAMBA_PDC

3 server string = Samba %v test.de # Grundeinstellungen für die einzelnen Shares. Um eine höhere Sicherheit zu gewähren, wird global erst einmal alles verboten und in den jeweiligen Shares die Rechte dann vergeben public = no writeable = no guest ok = no # Die Log-Files für Samba log file = /var/log.%m # Die Definition des PDC s domain master = yes prefered domain = yes domain logons = yes os level = 65 security = user # LogON Einstellungen für Windows 9x/NT/2000/ME logon drive = Z: logon path = \SAMBA_PDCprofiles\%U.pds logon path = \\Linio\profiles logon home = \SAMBA_PDCprofiles\%U logon home = \\Linio\hdrir logon script = %U.bat logon script = logon.cmd # Passwort Einstellungen encrypt passwords = yes update encrypted = yes password level = 4 # 2. Passwort ändern für User, Einbinden von Rechnern in die Domäne Mit Hilfe dieser Einstellungen kann ein jeder User selber sein Passwort ändern. Ausserdem muss man neue Rechner nicht mehr extra beim Server anlegen, sondern kann den Rechner genauso komfortabel und automatisch in die Domäne einhängen als ob man einen WinNT-Server da stehen hätte: character set = ISO add user script = useradd -d /tmp -s /dev/false %u passwd program = /usr/bin/passwd %u passwd chat = *New*password* %n\n *Reenter*new*password* %n\n *Password*changed* unix password sync = Yes smb passwd file = /etc/samba/smbpasswd # Die Administratoren des PDC domain admin users = root # 2. Administration

4 domain admin group = root, administrator username map = /etc/samba/smbusers *² # Performance Einstellungen short preserve case = yes max log size = 5000 case sensitive = no default case = lower mangle case = no dead time = 15 read raw = yes write raw = yes socket options = TCP_NODELAY oplocks = yes fake oplocks = no debug level = 2 preserve case = yes getwd cache = yes socket options = SO_KEEPALIVE IPTOS_LOWDELAY TCP_NODELAY # Drucker Einstellungen printing = cups load printers = yes [homes] path = /home/%u comment = Benutzer-Verzeichnisse browseable = yes [netlogon] path = /home/netlogon writeable = no comment = NetLogON [profiles] path = /home/profiles comment = Benutzerprofile [public] path = /home/public browseable = yes guest ok = yes public = yes comment = Öffentlicher Ordner

5 *² In der oben erwähnten Datei /etc/samba/smbusers trägst Du ein: root = administrator, Administrator, ADMINISTRATOR und dann dem Root erneut ein Samba-Passwort geben: linux:/# smbpasswd root -e Schliesslich den XP-PC erneut in die Domäne einbinden. 3.) Windows - Arbeitsplatz anbinden Um jetzt einen Windows Rechner an den PDC anzubinden muss man wie folgt vorgehen: Über Systemsteuerung, System, Registerkarte Netzwerkidentifikation öffnet man die Eigenschaften. Anstelle der Arbeitsgruppe aktiviert man nun die Domäne und gibt die Domäne an. (hier: goldnetz) Danach wird man aufgefordert einen berechtigten Benutzer und Passowrt anzugeben um den Rechner an der Domäne anzumelden. Hierzu muss man seit Samba den root Benutzer angeben.!wichtig: root muss auch als Benutzer bei Samba eingetragen sein. Linux:/# man smb.conf!!!

[netlogon] comment = Network Logon Service path = /home/samba/netlogon guest ok = no writable = no share modes = no browsable = no

[netlogon] comment = Network Logon Service path = /home/samba/netlogon guest ok = no writable = no share modes = no browsable = no [global] ## Server Identifikation - so meldet sich der Server im Netzwerk netbios name = referenz-server server string = %h PDC Referenz workgroup = referenz comment = Samba Server %v ## Welche Netzwerkkarte

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