Nr. 23. Management von Projekt- & Anwendungsportfolios

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1 Nr. 23 Management von Projekt- & Anwendungsportfolios

2 Das Berner-Architekten-Treffen Das Berner-Architekten-Treffen ist eine Begegnungsplattform für an Architekturfragen interessierte Informatikfachleute. Durch Fachvorträge aus der Praxis und Gelegenheiten zur vertieften Diskussion von aktuellen Problemstellungen sowie zu direkten Kontakten zwischen Firmen unterschiedlicher Branchen bietet das Berner-Architekten-Treffen eine hervorragende Plattform zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Das Berner-Architekten-Treffen findet unter dem Patronat der IAM Alumni statt und wird durch die freundliche Unterstützung der Firmen: BKW FMB Energie AG, BLS AG, Die Mobiliar, PostFinance, HP Banking Service Center Bern und Schweizerische Bundesbahnen SBB als kostenlose Veranstaltung ermöglicht. Partner Das dreiundzwanzigste Treffen behandelt das Thema Management von Projekt- & Anwendungsportfolios. Bitte melden Sie sich für die Teilnahme an, damit wir die Organisation der Veranstaltung entsprechend durchführen können. Anmeldungen bitte bis Dienstag 30. Oktober 2012 über unsere Online-Anmeldung unter: Patronat Wir freuen uns auf anregende Diskussionen und interessante Begegnungen.

3 Programm Freitag, 2. November 2012, 16:00 18:30 Uhr Zentrum Paul Klee, Bern Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist durch die begrenzte Teilnehmerzahl jedoch zwingend notwendig. 16:00 Uhr Begrüssung, Einführung 16:10 Uhr Martin Kochert, BKW FMB Energie AG 16:50 Uhr Hans-Jakob Gfeller und Stephan Hofstetter, SBB CFF FFS 17:30 Uhr Pause 17:40 Uhr Thomas Spahr, Entris Banking 18:20 Uhr Roundup, Diskussion 18:30 Uhr Apéro

4 Aktives Steuern durch Verknüpfung von Architektur und IT-Projektportfoliomanagement Die BKW-Gruppe ist eines der bedeutendsten Schweizer Energieunternehmen. Sie deckt alle Stufen der Energieversorgung ab: von der Produktion über den Transport und Handel bis hin zum Vertrieb. Vor dem Hintergrund der neuen Konzernstrategie gewinnt der Einsatz modernster Technologien immer mehr an Bedeutung. Um die Geschäftsprozessunterstützung entlang der gesamten Wertschöpfungskette optimal zu gewährleisten, ist die komplexe IT-Applikationslandschaft laufend auf den funktionalen und betrieblichen Kontext auszurichten. Eine ganzheitliche Planung soll die wirtschaftliche Weiterentwicklung ermöglichen. Der Beitrag zeigt auf, wie dieses Ziel durch eine enge Verknüpfung zwischen dem Architektur- und dem Projektportfolio-Management erreicht werden kann und beleuchtet die eingesetzten Instrumente sowie die gemachten Erfahrungen. Martin Kochert BKW FMB Energie AG Leiter ICT-Architecture-Management Martin Kochert ist Diplom-Betriebswirt mit Fachrichtung Wirtschaftsinformatik. Er verfügt über eine langjährige Berufserfahrung in diversen leitenden Funktionen, u.a. als Consultant, Projektleiter, Leiter SAP Technology & Architecture, Leiter SAP CC und zuletzt Outsourcing Transition Executive. Er war u.a. für IMG Information Management Group AG, resource informatik ag und CSC Switzerland GmbH tätig. Seit 2011 leitet er das ICT- Architecture-Management bei der BKW-Gruppe.

5 IT-Projektportfoliomanagement im Spannungsfeld zwischen Geschäftsbedürfnis und Architekturplanung Die SBB betreiben das Netz mit dem weltweit dichtesten Bahnbetrieb und brauchen dafür hochwertige IT-Unterstützung. Heute gehören dazu über 1'000 Anwendungen, mit zahlreichen Überlappungen in Funktion und Datenhaltung. Die nachhaltige Weiterentwicklung der heterogenen Anwendungslandschaft ist technisch und organisatorisch eine Herausforderung. Die SBB IT wickelt jährlich ein Projektvolumen von gegen 200 Mio CHF in 150 Projekten ab. Dies stellt hohe Anforderungen sowohl an die IT Bedarfsplanung und auch an das IT Projektportfoliomanagement. Der Vortrag gibt einen Überblick über den Stand des IT-Projektportfoliomanagements bei der SBB und geht auf die aktuellen Problemstellungen ein. Hans-Jakob Gfeller SBB IT-Architekt Hans-Jakob Gfeller (Ing. FH) hat über fünf Jahre am Aufbau der Unternehmensarchitektur der SBB mitgewirkt. Seit 2010 leitet er das Team «Domänenarchitektur». Zuvor war er in verschiedenen Rollen als Entwickler, Softwarearchitekt, Domänenarchitekt und Projektleiter tätig. Stephan Hofstetter SBB Strategischer IT-Projektportfoliomanager Stephan Hofstetter war mehrere Jahre im Account- Management tätig und ist seit dem strategischer IT-Projektportfoliomanager. Seine Hauptaufgabe besteht darin, eine koordinierte IT-Projektportfolio-Steuerung, - Finanzplanung und -Bewirtschaftung gegenüber dem CIO sicherzustellen. Zuvor war er im Lösungsverkauf und in der Beratung tätig.

6 IT-Plattformmigration von 43 Banken in time / on budget / on quality Die Entris Banking AG ist Zentralbank für alle RBA (Regional) Banken der Schweiz und IT-/Service-Integrator für alle ihre Bankkunden. Im Zeitraum von hat die Entris Banking alle ihre 43 Kundenbanken sowie die Servicecenter Banking, Operations, Audit und Vorsorgen von der bisherigen IT-Plattform IBIS mit dem Hauptprovider rtc / HP BSC auf eine neue Standardlösung mit Basis Finnova und Hauptprovider Swisscom IT Services migriert. Die Migration erfolgte in 5 Gruppen mit bis zu 14 Banken pro Gruppe. Dieses aufwändige und komplexe Vorhaben wurde "beängstigend" erfolgreich nach Plan, im Budget und mit hoher Kundenzufriedenheit umgesetzt. Seit Pfingsten 2012 sind die letzten Banken migriert, per Ende September 2012 sind bereits 3 Mandanten fusioniert und ebenfalls alle Komponenten der 18-monatigen Parallelphase eliminiert. Das Referat gibt einen Einblick in das Grossprojekt, vertieft dessen Inhalt, beleuchtet die Struktur der Umsetzung und zeigt Herausforderungen und Erfolgsfaktoren auf. Thomas Spahr Entris Banking AG Leiter Business Architektur Thomas Spahr arbeitet seit über 20 Jahren in leitenden Funktionen für die RBA-Banken. Er verfügt nebst seiner IT- Kompetenz über ein fundiertes Bankwissen. Er ist Chief Business Architekt und für den Bereich Architektur der Entris Banking verantwortlich. Dieser Bereich deckt IT-Strategie, IT-Architektur, Prozessintegration, Softwareintegration und die Kompetenz für Evaluationen und Migrationen ab. Zudem ist er seit 1995 in der berufsbegleitenden Aus- und Weiterbildung in den Funktionen als Prüfungs-experte, als Experte für Diplomarbeiten, als Fachvorstand, als Autor und als Dozent tätig.

7 Vorschau auf BAT Nr. 24 Organisationskomitee Thema: Open Source Software Freitag 15. März 2013, 16:00 18:30 Uhr Als «Open Source Software» wird Software bezeichnet, deren Code frei verfügbar ist. Die genauen Bedingungen für den Umgang mit der jeweiligen Software werden analog zu «Closed Source Software» in Lizenzen - wie der GNU General Public License oder der Apache License - festgelegt. Die wesentliche Eigenschaft von Open Source Software ist dabei nicht, dass die Software gratis verfügbar ist sondern dass sie frei verwendet, kopiert, weitergegeben, analysiert und modifiziert werden darf. Der Pionier von «Free Software», Richard Stallman vergleicht dies mit dem Unterschied zwischen Freibier und dem grundlegenden Recht der Redefreiheit. Zunehmend setzen heute auch Firmen und staatliche Organisationen Open Source Software ein. Dabei interessieren einerseits die daraus entstehenden Vorteile, also ob aus den «Freiheitsrechten» abgeleiteter Nutzen und Kosteneinsparungen erzielt werden können. Andererseits interessiert auch die Frage nach entstehenden Nachteilen, wie fehlendem Support oder fehlender Haftung und wie diese Nachteile gemindert werden können. Konkrete Fachbeiträge, sowie Wünsche und Anregungen zum Thema sind hoch willkommen: Das Berner-Architekten-Treffen wird inhaltlich und organisatorisch durch den Verein Berner-Architekten-Treffen begleitet. Dr. Nissim J. Buchs HP Banking Service Center Bern Dr. Stephan Fischli Berner Fachhochschule Thomas Goetz BLS AG

8 Berner-Architekten-Treffen im Zentrum Paul Klee IT-Architektur in gelungener Gebäude-Architektur: Wir freuen uns sehr, dass wir unser Treffen im Zentrum Paul Klee durchführen können und sind überzeugt, dass diese besondere Atmosphäre unser Treffen bereichert. Bus Nr. 12 (Richtung Zentrum Paul Klee) Die Fahrzeit vom Bahnhof bis zur Endstation beträgt 10 Minuten. Der Bus hält beim Restaurant Schöngrün und dem Eingang Nord des Zentrum Paul Klee. Vom Eingang des Zentrums her ist der Weg zum Berner-Architekten-Treffen ausgeschildert.

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