INTERNATIONAL. E-Government in Nicaragua European Association of Public IT Service Providers IT-NEWS. S16 Elektronischer Rechtsverkehr

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2 S2 INHALT S4 S8 S Intuitive Surgical, Inc. S12 S20 S21 BRZ AKTUELL S4 S8 S10 E-Gov Portal Services USP Verwaltung von der schnellsten Seite Interview mit SC Dr. Elisabeth Freismuth, BMWF INTERNATIONAL S12 S14 E-Government in Nicaragua European Association of Public IT Service Providers IT-NEWS S16 Elektronischer Rechtsverkehr mit Zustelldienst gekoppelt S18 Der ELAK light die schlanke Alternative S20 BRZ neues Mitglied bei A-SIT SERIE S21 Begriffe der Verwaltungs-IT: Einst und jetzt Teil 3: E-Health FOTOSEITE S22 BRZ kurz und bündig IMPRESSUM Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Bundesrechenzentrum GmbH, Hintere Zollamtsstraße 4, 1030 Wien; Redaktion BRZ: Mag. Barbara Blovsky, Christopher Reisinger; Satz und Layout: gantnerundenzi Fotos, falls nicht anders angegeben: BRZ GmbH, istockphoto.com; Druck: Ueberreuter Print GmbH. Auf dem Titelbild: DI Axel Honfi, Teamleiter Portal-Services, BRZ und DI Kurt Fleck, Abteilungsleiter Basisanwendungen E-Government, BRZ

3 EDITORIAL S3 LIEBE LESERINNEN UND LESER! Gemäß der seit Jahren nachhaltig verfolgten More for Less Strategie und angesichts knapper werdender Haushalte und Budgetkürzungen in der Verwaltung geht das BRZ den eingeschlagenen Weg maximale Kosteneffizienz bei gleichzeitiger Steigerung der Servicequalität konsequent weiter. Parallel dazu verstärkt auch der Bund im Rahmen des IKT-Konsolidierungsgesetzes seine Anstrengungen, einheitliche, standardisierte und damit kostengünstigere IT-Lösungen einzusetzen. Dazu zählt beispielsweise das Content-Management- System (CMS) für einheitliche Webauftritte der Ressorts. Ein standardisierter IT-Arbeitsplatz, der sogenannte Bundesclient, die duale Zustellung, Archivierung und der elektronische Akt sind weitere Projekte, die umgesetzt werden sollen. In dieser Ausgabe widmen wir uns deshalb schwerpunktmäßig dem Thema Bundes-CMS. Die Einflussfaktoren für die Portalentwicklung sind in den letzten Jahren noch vielfältiger geworden: Neben Shared Services als zentrales Entwicklungsparadigma ist mit Mobility ein neues Einsatzszenario und damit neue Herausforderungen für die Gewährleistung hoher Sicherheitsanforderungen entstanden. Die IT-News informieren passend dazu über weitere gelungene Projekte und Kooperationen mit Einsparungsbzw. Vereinheitlichungs-Potenzial. Dazu zählen die gemeinsam mit dem BMJ umgesetzte Koppelung des Elektronischen Rechtsverkehrs mit dem Zustelldienst und die Implementierung des neuen und schlanken ELAK light, der speziell für kleinere Organisationen ein leistungsstarkes Dokumentenmanagement-System sowie eine strukturierte Geschäftsprozesssteuerung und verwaltung bietet. Das von der Bundesregierung initiierte Unternehmensserviceportal (USP) trägt mit maßgeschneiderten, unternehmensrelevanten Informationen und gebündelten E-Government-Anwendungen mit Single-Sign-on-Funktion dazu bei, Zeit und Kosten zu sparen. Das Interview mit Frau SC Dr. Elisabeth Freismuth bietet Ihnen außerdem einen Überblick über die aktuellen Aufgabenschwerpunkte im IT-Bereich des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Das Bundesrechenzentrum ist nun auch Mitglied beim Zentrum für sichere Informationstechnologie (A-SIT). Durch die Beteiligung an A-SIT kann das BRZ noch intensiver an der Sicherheitsstrategie und -architektur der öffentlichen Verwaltung mitwirken. Gleichzeitig kann auch spezielles Sicherheits-Know-how von A-SIT in Kundenprojekte eingebunden werden. Wir wünschen Ihnen einen schönen Herbst und eine angenehme Lektüre! DI Roland Jabkowski, MBA Sprecher der Geschäftsführung Mag. Christine Sumper-Billinger Kaufmännische Geschäftsführerin

4 S4 BRZ AKTUELL E-GOV PORTAL SERVICES DIE PORTALE DER ÖSTERREICHISCHEN VERWALTUNG Internetportale haben sich zu zentralen IT- Anwendungen für die Wirtschaft wie auch die Verwaltung entwickelt. Die Gründe liegen klar auf der Hand: Immer größere Informationsmengen müssen aus verschiedenen Quellen zusammengeführt und strukturiert dargestellt werden. Interoperabilität, Automatisierung von internen und externen Prozessen und Industrialisierung von IT-Entwicklungen treffen bei der modernen Portalentwicklung aufeinander. E-Gov Portal Services Die Portallösung des BRZ ist in den letzten Jahren intensiven Entwicklungen unterworfen gewesen, um den steigenden Ansprüchen in den Kundenprojekten und den allgemeinen IKT-Trends entsprechend, eine technische und funktionale Basis bieten zu können. Das Grundkonzept war bereits 2001, im Jahr der erstmaligen Einführung von E-Gov Portal Services, damals noch als Portal Austria benannt, klar definiert: ein dynamisches Internetportal! Die Idee der Shared Services wurde hier also schon weit vor seinem Entstehen vorweggenommen. Die Grundbausteine jedes Internetportals basieren auf Adressierung, Authentifizierung und aus Inhalten (Content), die dynamisch in Echtzeit erstellt und angezeigt werden. E-Gov Portal Services ist ein Enterprise -Portal, definiert als die rollen- und rechtebasierte Darstellung von Content, portaleigenen Shared Services sowie externen berechtigten Anwendungen, wie DI Kurt Fleck, Abteilungsleiter für das E-Gov Portal Service, zu berichten weiß. Mobility als Einflussfaktor Die Einflussfaktoren für die Portalentwicklung sind in den letzten Jahren noch vielfältiger geworden: Neben Shared Services als zentrales Entwicklungsparadigma ist mit Mobility ein neues Einsatzszenario entstanden, das besondere Herausforderungen für die Gewährleistung der hohen Sicherheitsanforderungen mit sich bringt. Einen weiteren Schritt zur Abbildung der Organisation im Enterprise- Portal wurde mit der Einführung eines zentralen Identity- Management-Systems für E-Gov Portal Services gesetzt. Dadurch werden nicht nur die Rechte und Rollen einzelner Personen verwaltet, sondern deren Einbettung in das Große Ganze, also die gesamte Organisation, gestaltet. Die Entwicklung von E-Gov Portal Services spricht für sich: Im Jahr 2001 starteten wir mit einer einzigen integrierten Anwendung, 2005 zählten wir schon BenutzerInnen und an die 50 integrierte Anwendungen, und heute steht die Portallösung bereits bei BenutzerInnen in der Verwaltung, erzählt Michael Wickenhauser, Portalarchitekt im BRZ. In Transaktionen gesprochen heißt das heute über 400 Millionen gesicherte Zugriffe auf geschützte Ressourcen pro Jahr über E-Gov Portal Services. Was aber sind Ressourcen in diesem Zusammenhang? Die in E-Gov Portal Services integrierten Anwendungen stellen für uns Ressourcen dar. Sie stellen wiederum die Arbeitsumgebungen tausender Verwaltungsbediensteter und sonstiger Berechtigter, z. B. aus der Wirtschaft, dar. Sie beinhalten daher eine Vielzahl persönlicher Daten. Unsere Aufgabe ist es, diese Daten zu schützen, und zwar organisatorisch und technisch auf höchstem Niveau, so DI Michael Hauenschild, Leiter des Access-Managements von E-Gov Portal Services. Insgesamt sind über 350 Anwendungen integriert, dazu kommen noch 100 weitere Anwendungen für Tests und Qualitätssicherung. Kundenanforderungen als Kriterien Die Vielfalt der Verwaltungsaufgaben spiegelt sich in den technischen Anforderungen wider. Das wichtigste Betrachtungselement für Entwicklungen bei E-Gov Portal Services waren von Anfang an die Kundenanforderungen, in deren Vielfältigkeit sich das gesamte Aufgabenspektrum der Verwaltung zeigt. Mit E-Gov Portal Services wurden die großen Publikumsportale wie HELP.gv.at, das Unternehmensserviceportal oder auch Gesundheit.gv.at realisiert. Aber auch die vielen kleineren Entwicklungen boten große Herausforderungen. Ein sehr interessanter Einsatzbereich ist die Nutzung von E-Gov Portal Services als Plattform für Bürgerbeteiligungsverfahren, wie sie bereits seit 2005 mehrfach im Rahmen des BRZ-Programms Partizipatives E-Government umgesetzt wurden.

5 BRZ AKTUELL S5 E-Gov Portal Services Access-Management Identity-Management Content-Management Portalentwicklung und Consulting Portal-Betriebsmanagement Portal Shared IT-Services E-Government-Basisdienste E-Demokratie und Social Media Abb.: Basiskomponenten von E-Gov Portal Services Basiskomponenten von E-Gov Portal Services Shared Services als Basiskomponenten sind der Grundstein für alle Portal-Entwicklungen des BRZ und ermöglichen trotzdem auch die Umsetzung individueller Anforderungen. Aus diesem Grund lässt sich gut von einer Basistechnologie sprechen, wie sie im neuen IKT-Konsolidierungsgesetz beschrieben ist. Das IKT- Konsolidierungs-Gesetz beschreibt, dass IKT-Lösungen in standardisierter Weise für IKT-Lösungen und IT-Verfahren des Bundes eingesetzt werden sollen. Die Entwicklung und Wartung der Internetauftritte der Bundesdienststellen ist ein zentraler Punkt darin. Es umfasst das Content-Management- System (CMS) und das Portal-Framework für die Darstellung der Inhalte sowie das Identity- und Accessmanagement zur Rechte- und Rollenverwaltung. Das sind die Kernkomponenten von E-Gov Portal Services, die damit naturgemäß eine zentrale Stellung für die Verwaltungs-IT einnehmen werden, meint DI Kurt Fleck. Vereinfacht dargestellt bauen die E-Gov Portal Services auf vier Zugangsebenen (Access-Management, Identity- Management, Content-Management und Portalentwicklung und Consulting) auf. Zusätzlich werden in den Anwendungen Anforderungen aus den Bereichen Portal-Betriebsmanagement, Portal-Shared-IT-Services, E-Government- Basisdienste und E-Demokratie bzw. Social Media erfüllt. Content-Management-System (CMS) und Enterprise Portal Das Enterprise Portal ist sicherlich die bekannteste und vor allem sichtbarste Komponente von E-Gov Portal Services dieses stellt alle Informationen in einer einheitlichen Oberfläche für den Benutzer personalisiert dar. Das CMS ist das Werkzeug der Redakteure für die Erstellung und Organisation der Inhalte - Texte, Bilder, Dokumente, neue Medien, Kategorisierungen etc. Zudem ist der Austausch von Content zwischen mehreren Plattformen möglich (Content-Syndizierung). Schwieriger wird die Identifikation und Differenzierung schon bei den beiden Portal-Komponenten Access-Management und Identity-Management. Access-Management (AM) Sicherheit, Bedienbarkeit und Leistungsfähigkeit sind hier die Kernthemen. Ein AM ist der Torwächter jedes geschützten Internetportals. Heute werden nicht nur Inhalte verwaltet, sondern ganze Arbeitsprozesse IT-technisch abgebildet. Die dazu benötigten Informationen sind sehr sorgfältig zu behandeln, zum Schutz personenbezogener Daten oder des spezifischen Geschäftsprozesses. Die Vorkehrung gegen missbräuchliche Verwendung hat hier oberste Priorität. Beim AM werden also Rollen und Rechte exekutiert und höchstmögliche Sicherheit gemäß den Anforderungen geboten. Definiert werden sie aber nicht im AM, dafür gibt es das Identity-Management.

6 S6 BRZ AKTUELL Identity-Management (IDM) Zugang zu den Diensten haben berechtigte Personen in ihrer Organisation mittels ihrer Identität(en). Die Rechtevergabe im IDM dient als logische Vorgabe für das operative Access-Management. Das Internet kennt viele Identitäten und Rollen. Die Verwaltung hat die besondere Aufgabe, eine durchgängige Verknüpfung von Rollen und Rechten mit hoher Sicherheit und einfacher Verwaltung zu gewährleisten Organisationen sind eben komplexe Gebilde, offline wie online! Zur Bewältigung dieser Aufgabe ist den E-Gov Portal Services ein eigenes Identity-Management-System vorgeschaltet. Durch diese Anwendung wird gewährleistet, dass einerseits jedes Recht einer Person (Entität) zugeordnet werden kann, andererseits die Vielzahl von Identitäten und Anwendungen administrierbar bleibt. Portalentwicklung und Consulting Aus einzelnen Anwendungen alleine werden aber noch keine Portale gemacht, es bedarf des gesamten Portfolios an Dienstleistungen. Die Entwicklung eines Internetportals benötigt Erfahrung, um optimale Sicherheit und gute Funktionalität zu gewährleisten. Wir geben unser Bestes, um die technischen Aspekte bei der Realisierung von Verwaltungsportalen mit den organisatorischen und auch kreativen Bereichen zu kombinieren. Das Wissen um die Verwaltung und ihre Aufgaben helfen uns dabei sehr, ebenso das Wissen um die aktuellen Entwicklungstrends, sagt DI Axel Honfi, Teamleiter für die Portalentwicklung des BRZ. Eine besondere Priorität bei der Entwicklung von E-Gov Portal Services kam der Umsetzung der bekannten österreichischen E-Government-Basisdienste zu von der Bürgerkarte bis zum Portalverbund. Eine Single-Sign-On- Funktion ist nun State of the Art, Portale wie das Unternehmensserviceportal oder Gesundheit.gv.at gehen hier einen modernen Weg. Trends bei E-Gov Portal Services? Eine aktuelle Entwicklung ist sicherlich die Verwaltungs- Cloud. Wie beim diesjährigen EuroCloud-Day bereits verkündet wurde, entspricht E-Gov Portal Services bereits jetzt den Standards einer Cloud-Lösung nach NIST (National Institute of Standards and Technology); das brachte beim diesjährigen EuroCloud-Award auch den ersten Platz für das BRZ in der Kategorie Public Services. In dieser Kategorie wurde das BRZ auch als Sieger bei der Eurocloud-Award- Verleihung in Luxemburg ausgezeichnet. Für den europäischen Award konnte sich nur bewerben, wer zuvor den nationalen EuroCloud-Award im eigenen Land gewonnen hatte. Auch der Themenbereich Mobility wird in Zukunft weitere neue Lösungen mit sich bringen, die ersten Piloten auf diesem Gebiet waren bereits vielversprechend. Auch soziale Funktionen (Social Media) werden eine große Menge an neuen Anwendungsbereichen ermöglichen. Die wichtigste Neuerung bei E-Gov Portal Services ist mit Sicherheit die Entwicklung des Bundes-Content-Management-Systems, einer Vereinheitlichung und Standardisierung von Services und Funktionen, um durch diese Synergien ein Webportal rasch und kostengünstig umsetzen zu können.

7 BRZ AKTUELL S7 Die Entwicklung zum Standard Bundes-CMS Das Bundes-CMS ist eine der zentralen IT-Komponenten nach dem IKT-Konsolidierungsgesetz. Aber was genau versteckt sich dahinter? Wir wollen an dieser Stelle einen funktionalen Einblick gewähren: Das Bundes-CMS besteht aus mehreren Themenbereichen und Komponenten. Im Folgenden finden Sie einen kurzen Überblick: Standardisierung von Seitentypen: Eine Seite vom Typ Artikel besteht aus definierten semantischen Elementen, genau einer Hauptüberschrift, einer optionalen Einleitung, dem Haupttext und weiteren Elementen. Einheitliche technische Umsetzung: Die Seitentypen werden standardisiert in HTML abgebildet. So kann die Barrierefreiheit optimal unterstützt werden und die Seiten werden in allen Portalen des Bundes-CMS gesichert darstellbar. Das ist die Grundlage für Content- Syndizierung. CMS als mandantenfähige Shared Plattform: Im Bundesrechenzentrum steht ein CMS als Shared Service zur Verfügung. Dieses ist auch über Portalverbund erreichbar. Ein Basisprojekt mit allen Bundes-CMS-spezifischen Standards und Funktionen steht für neue Umsetzungen bereit. Portal-Framework mit einem fertig verwendbaren Funktionsumfang: Dadurch kann jederzeit ein neues Internet- Portal rasch und mit wenig Aufwand erstellt werden alle Funktionen des Bundes-CMS sind auf eine konfigurierbare, universelle Einsetzbarkeit ausgelegt. Bundes-Layout als HTML-Grundgerüst der Webseiten: Dieses dient als leistungsfähiges technisches Grundgerüst für die Umsetzung eines Portals. Bereits opti- miert für die Darstellung auf mobilen Endgeräten und barrierearm. Seitens Bundes-CMS wird auch eine Normierung der Position von Funktionsbausteinen angestrebt, z. B. sollte sich die Suche auf einer Website immer im rechten oberen Eck befinden - trotzdem ist mit dieser technischen Basis (fast) jedes Design umsetzbar. Das Bundes-CMS wird derzeit im BRZ entwickelt und noch im Herbst 2012 in den ersten Projekten umgesetzt. Das Bundes-CMS zielt darauf ab, dass Synergieeffekte auf mehreren Ebenen geschaffen werden. Einerseits sollen durch die Standardisierungen Kosteneffizienz und Transparenz erreicht werden, andererseits soll funktional gewährleistet werden, dass ein einfacher Austausch von Inhalten zwischen Bundesportalen stattfinden kann. Nicht zu vergessen, dass die optische Einheitlichkeit zu einer wesentlich einfacheren Orientierung führen wird und das den Servicegedanken in Richtung Bevölkerung und Wirtschaft fördert, zeigt sich Ing. Günther Lauer, Bereichsleiter E- Government im BRZ, erfreut. DI Axel Honfi, Teamleiter Portalservices, BRZ DI Kurt Fleck, Abteilungsleiter Basisanwendungen E-Government, BRZ

8 S8 BRZ AKTUELL VERWALTUNG VON DER SCHNELLSTEN SEITE USP SPART UNTERNEHMEN ZEIT UND KOSTEN Das Unternehmensserviceportal (USP) ist die zentrale Service-Website der österreichischen Verwaltung für die Wirtschaft. Maßgeschneiderte, unternehmensrelevante Informationen und die gebündelten E-Government-Anwendungen des Bundes mit Single-Sign-on-Funktion ermöglichen Behördenwege per Internet. Unternehmerinnen und Unternehmer können so Zeit und Kosten sparen. Unterschiedliche Melde- und Informationsverpflichtungen gegenüber der Verwaltung bedeuten für Unternehmen ein hohes Maß an zeitlichen und finanziellen Belastungen. 230 Millionen Mal pro Jahr erfüllen Betriebe in Österreich eine der bundesrechtlichen Informationsverpflichtungen gegenüber Behörden oder Dritten. Mit dem USP wird sich das nun ändern. Das jährliche Einsparungspotenzial des USP für Unternehmen liegt bei bis zu 300 Millionen Euro. Das hilft nicht nur den Unternehmern, sondern stärkt auch den Wirtschaftsstandort und unterstreicht Österreichs Vorreiterrolle im E-Government. Das USP ist zentraler One-Stop-Shop der Bundesverwaltung für die heimischen Betriebe. Auf der Website können alle für Unternehmen relevanten Informationen abfragt werden. Zusätzlich ist es möglich, Informationsverpflichtungen (wie etwa die Anmeldung einer Mitarbeiterin/eines Mitarbeiters) mit nur einer Anmeldung am System sicher, rasch und effizient rund um die Uhr online abzuwickeln. Bestehende Verfahren wie FinanzOnline wurden nicht verändert, sind jedoch in das USP integriert und mittels Single Sign-on erreichbar. Des Weiteren stehen eine Formulardatenbank sowie eine Suchfunktion zum Auffinden der jeweils zuständigen Behörde zur Verfügung. Somit benötigen Betriebe ab sofort nur noch EIN Portal für alle unternehmensrelevanten Informationen und Behördenwege zum Bund. Mit seinen zahlreichen, praktischen und einfach zu bedienenden Funktionen macht das USP das Leben der Unternehmerinnen und Unternehmer leichter. Das USP passt sich den Bedürfnissen der Menschen und Betriebe in Österreich an und nicht umgekehrt. Aktuell über das USP verfügbare E-Government- Anwendungen: FinanzOnline (FON); die direkte Verbindung jeder Unternehmerin und jedes Unternehmers zum zuständigen Finanzamt. Elektronisches Datenmanagement des Lebensministeriums (EDM); damit können Unternehmen und Behörden Melde- und Berichtspflichten sowie ausgewählte Verwaltungsverfahren im Umweltbereich abwickeln. Elektronischer Datenaustausch mit der Sozialversicherung (ELDA); dieses Service ermöglicht es Dienstgeberinnen und Dienstgebern, Meldungen online zu erfassen und zu versenden. E-Rechnung an den Bund (ER>B); Versendung von elektronischen Rechnungen und Rechnungsbestätigungen auf einen Klick. WEB-BE-Kundenportal der Sozialversicherung (WE- BEKU); WEBEKU stellt seinen Kundinnen und Kunden online eine aktuelle Sicht auf die Beitragskonten bei allen Gebietskrankenkassen zur Verfügung. Portalanwendungen der Bauarbeiter-Urlaubs- & Abfertigungskasse (ebuak); hier können Schlechtwettereingaben, Urlaubsentgelteinreichungen, Zuschlagsmeldungen und das Abrufen von Kontoinformationen erfolgen. Weitere Anwendungen kommen laufend hinzu. Kontakt Das USP ist eine Initiative der österreichischen Bundesregierung und wird durch die Bundesrechenzentrum GmbH eingerichtet und betrieben. Wenn Sie mehr über das USP erfahren oder sich registrieren möchten, besuchen Sie einfach Die USP-Hotline ist von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer für Sie da.

9 BRZ AKTUELL S9 Interview mit SC Dr. Gerhard Popp Welche Ziele wurden im Rahmen der Entwicklung des USP gesetzt? Das USP ist Teil der Initiative Verwaltungskosten senken für Unternehmen der Bundesregierung. Das Projekt wurde 2006 gestartet mit dem Ziel, Österreichs Unternehmen bis 2012 um mehr als eine Milliarde Euro zu entlasten. Ziel des USP ist es, optimale Bedingungen für Wirtschaftstreibende aller Branchen zu schaffen und moderne, effiziente und digitale Verwaltungsabläufe zu ermöglichen. Das jährliche Einsparungspotenzial des USP für österreichische Unternehmen liegt im Vollausbau bei nahezu 300 Millionen Euro. Warum sollten Unternehmerinnen und Unternehmer das USP nutzen? Zentraler Vorteil des USP ist die Single-Sign-on-Funktion. Single Sign-on bedeutet: einmal anmelden und alle Funktionen nutzen. Die E-Government-Services des Bundes sind damit mit nur einer Anmeldung verfügbar. Außerdem wird in bestehende Anwendungen nicht eingegriffen, niemand muss sich daher umgewöhnen. Großes Plus für Unternehmerinnen und Unternehmer ist aber, dass sie ab sofort keine unterschiedlichen Zugangskennungen mehr benötigen. Gibt es weitere Vorteile? Eine weitere Verbesserung ist, dass Unternehmerinnen und Unternehmer eine Übersicht erhalten, welche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berechtigt sind, bestimmte Verfahren durchzuführen. Das Problem, dass in Unternehmen oft nicht bekannt ist, wer über welche Benutzer- und Zugangsdaten verfügt dies ist zum Beispiel oft nach personellen Veränderungen der Fall wird damit der Vergangenheit angehören. Darüber hinaus wird das USP auch das Portal für die ab 2014 verpflichtende Einbringung elektronischer Rechnungen an den Bund sein. Mit der E-Rechnungsfunktion im USP können elektronische Rechnungen ganz einfach sicher erstellt oder transportiert werden ohne Medienbruch, ohne Papier, ohne Porto, ohne Druckkosten und ohne die Gefahr eines Dokumentenverlustes, dafür besteht die Möglichkeit der unmittelbaren Bearbeitung und fristgerechten Zahlung. Wirtschaft und Verwaltung können so viele Millionen Euro sparen. Wie geht es mit dem USP weiter? Die nächste Ausbaustufe des USP legt den Fokus auf die Optimierung von Meldeprozessen und die Vermeidung von Mehrfachmeldungen. Davon profitieren Unternehmen und Verwaltung etwa durch direkte Übermittlung von Daten aus der Unternehmenssoftware sowie weniger Manipulations- und Rückfrageaufwand auf Behördenseite. Ein Beispiel: Ihre Firmenadresse ändert sich: Künftig reicht eine einzige Eingabe ins System und das System verteilt die Daten an alle Stellen, die informiert sein müssen. UnternehmerInnen können sich für das USP erstmalig registrieren: mit den FinanzOnline-Zugangsdaten: - TeilnehmerInnen-Identifikation - BenutzerInnen-Identifikation - PIN nähere Informationen unter finanzonline.bmf.gv.at via Handy-Signatur Hierfür müssen Handynummer und Signatur- Passwort eingegeben werden. Per SMS erhält die Unternehmerin bzw. der Unternehmer eine TAN, die fünf Minuten gültig ist. All jene, die noch keine Handy-Signatur haben, können ihr Handy über FinanzOnline oder in jedem Finanzamt freischalten lassen. Infos dazu unter mit der Bürgerkarte UnternehmerInnen müssen hierfür lediglich ihre E-Card oder eine andere Chipkarte mit Bürgerkartenfunktion in das Lesegerät des Computers schieben und die Signatur-PIN eingeben. Infos zur Bürgerkarte und Beantragung unter am Finanzamt Sind weder FinanzOnline-Zugangsdaten noch Bürgerkarte oder Handysignatur vorhanden, können sich UnternehmerInnen bei jedem Finanzamt für das USP erstmalig anmelden. Unter dienststellen.bmf.gv.at sind alle Finanzämter Österreichs zu finden. Link: USP-Hotline: Montag bis Freitag (8 bis 17 Uhr), Telefonnummer: Dr. Gerhard Popp, Sektionschef IT und Kommunikation im BMF

10 S10 BRZ AKTUELL DIE SCHNITTSTELLE ZWISCHEN VERWALTUNG UND BILDUNG INTERVIEW MIT SC DR. ELISABETH FREISMUTH, BUNDESMINISTERIUM FÜR WISSENSCHAFT UND FORSCHUNG Red.: Sie leiten eine Sektion im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, die wichtige aber auch sehr unterschiedliche Themen wie Budget, Gender oder IT verantwortet. Wo liegen die Aufgabenschwerpunkte im IT-Bereich? In der Tat sind die Aufgabenbereiche der Sektion III sehr umfassend. Man kann sie als Service und Support nach innen und außen definieren. Wesentlich ist für mich dabei, in allen Bereichen hohe Qualität zu verwirklichen und klare strategische Ziele zu verfolgen. Zurück zu Ihrer Frage: Auch auf dem Gebiet der IKT sind die Aufgaben sehr vielschichtig und umfangreich und ich danke Dr. Thomas Egger, dem Leiter der IKT-Abteilung, und seinem Team für die ausgezeichnete Arbeit. Momentan streben wir Verhandlungen spezieller Education - Software-Lizenzrahmen-Vereinbarungen für den gesamten tertiären Bildungsbereich an. Damit können, ausschließlich für den akademischen Bildungsbereich, hohe Rabatte lukriert werden. Zusätzlich sind die Firmen im Bildungs- Umfeld eher bereit, auch andere Verrechnungsmodelle zu gewähren. Wir haben z. B. Rahmenvereinbarungen abgeschlossen, die eine pauschale Vergütung vorsehen danach dürfen alle Produkte in beliebigem Ausmaß verwendet werden, was den Einsatz stimuliert. Das ist natürlich auch eine Frage des Vertrauens, das die Firmen dem BMWF entgegenbringen. Auch die föderierte Authentifizierung für Studierende mit ACOnet als dem österreichischen Wissenschaftsnetz wird angegangen und es gilt natürlich eine Reihe von Studierendenservices weiter zu entwickeln, so etwa das Online-Semesterticket, aber auch eine geplante Software-Plattform in Rahmen von ACOnet. Die Idee dieser Plattform ist, dass sich speziell Studierende vergünstigte Software downloaden können. Außerdem zähle ich hier, wenn auch nicht speziell für Studierende, die übergreifenden Anwendungen wie die Wissensbilanz hinzu. Es ist dabei gar nicht so einfach, die stringenten rechtlichen Vorgaben mit den Vorstellungen der NutzerInnen bzw. KundInnen in Einklang zu bringen. Ein Beispiel dafür war die Einführung von SAP an den Universitäten, wo von Ihnen, dem BRZ, eine eigene SAP-Instanz entwickelt werden musste. Red.: Das BMWF hat weithin sichtbare IT-Projekte erfolgreich umgesetzt, an denen auch das BRZ als Dienstleister beteiligt war. Können Sie uns bitte über diese Projekte berichten? Die größte mediale Aufmerksamkeit der letzten Jahre hat das E-Voting-Projekt erzielt, bei dem uns das BRZ als erfahrener Partner zur Verfügung gestanden ist. Technisch hat alles einwandfrei funktioniert. Das BRZ war vor allem in den Wochen vor und während der ÖH-Wahlzeiten 24 Stunden im Einsatz. Das BMWF war auch das erste Ressort, das auf Windows 7 umgestellt bzw. den Vorgaben des Bundesclients entsprochen hat. Dieses Projekt war bereits als Shared Service konzipiert worden, da die dabei gewonnenen Erfahrungen den BRZ-Teams bei den Umstellungen in anderen Ressorts große Hilfestellung leisten konnten. Ein weiteres wichtiges Projekt ist der Universitätsdatenverbund. Hierbei fungiert das BRZ als Clearingstelle für die von den Universitäten übermittelten Studierendendaten und sichert so die Qualität der übermittelten Daten, bevor sie weiterverarbeitet werden. Das BRZ ist also quasi Datendrehscheibe für diverse Partner wie Statistik Austria, ÖH, Verkehrsbetriebe, Banken etc. Und noch ein besonderes Best-Practice-Beispiel für ein gemeinsames Shared Service: Die schon angesprochenen Online-Semestertickets für die Verkehrsbetriebe. Nach den großen Erfolgen in Wien und Linz arbeiten wir zusammen mit dem BRZ daran, diese Lösung auch KundInnen der Verkehrsbetriebe in Graz und Innsbruck zur Verfügung zu stellen. Dies sieht so aus, dass im Auftrag der IKT- Abteilung des BMWF vom BRZ eine Abfragemöglichkeit zur Verfügung gestellt wird, mit der ermittelt werden kann,

11 BRZ AKTUELL S11 SC Dr. Elisabeth Freismuth, BMWF Foto Petra Spiola ob die/der Antragssteller/in zum aktuellen Zeitpunkt noch Studierende/r ist, Familienbeihilfe bezieht etc. Dieses Service wurde für Wien erstmals von meinen IT- MitarbeiterInnen entwickelt. Der Nutzen für Studierende ist bei diesem Projekt enorm, es gibt dazu ausschließlich positive Reaktionen. Das freut uns natürlich! Ganz aktuell ist das BMWF auch Teilnehmer am Open Government Data Projekt, wofür wir sogar eine eigene Unterseite eingerichtet haben (data.bmwf.gv.at) und dort z. B. unter anderem auch die stündlich aktualisierten Messwerte von 21 Wetterstationen in Österreich zur Verfügung stellen. Red.: Welche zukünftigen Herausforderungen sehen Sie für die Verwaltungs-IT und für die Informationstechnologie im Wissenschaftsbereich? Der IT-Bereich unseres Hauses wird zukünftig immer mehr zur Schnittstelle zwischen Verwaltung und Bildung. Das heißt, wir haben einerseits den relativ restriktiven Bereich des Bundes und seiner Vorgaben, andererseits die Freiheit der Forschung und der Lehre. Das führt dazu, dass Funktionen, die auf den Universitäten alltäglich sind, auch vom BMWF erwartet werden, z. B. Offenheit der Schnittstellen, Einsatz von State-Of-The-Art-Technologien etc. Im Bund entwickelte sich die Technologie jedoch bei weitem nicht so rasch weiter. Es ist also Vorsicht geboten, damit wir nicht den Anschluss verlieren. Zwei Beispiele dazu: 1994 war es das BMWF, das auf Druck der Universitäten, auf das Internet (bzw. TCP/IP) setzte. Alle anderen Ressorts setzten auf X.400, den Versuch der EU, ein europäisches Gegenstück aufzubauen. Das Ergebnis ist bekannt: Das Internet setzte sich durch. Das zweite Beispiel ist der vor etwa 10 Jahren begonnene relativ freie Umgang der Universitäten mit dem Zugang auf den Arbeitsplatz von außen. Dies führte dazu, dass das BMWF bereits 2001 die bei uns sehr beliebten RSA-Token einführte und es damit möglich machte, auch außer Haus zu arbeiten. Auch dies stieß im Bund nicht auf ungeteilte Zustimmung. Für Schnittstellenumsetzungen dieser Art werden wir meiner Ansicht nach zukünftig wohl noch stärker gefordert werden. Die Weiterentwicklung der IT-Services für die gesamte Wissenslandschaft und eine damit einhergehende Qualitätssteigerung werden DIE Meilensteine unserer nächsten Arbeiten sein. Gepaart sind diese jedoch mit notwendigen Einsparungsvorgaben im Bundesbereich, die auch die IKT-Abteilung des BMWF betreffen. Gerade durch das IKT-Konsolidierungsgesetz steht auch unser Haus vor der großen Herausforderung, Budget einzusparen. Bedingt durch die nunmehr zu erlassenden Verordnungen (z. B. ELAK) entstehen zwangsläufig hohe Einmalkosten, aber auch laufende Kosten, die derzeit weder budgetiert noch budgetmäßig vorgesehen sind. Aus diesem Grund sind wir mit VertreterInnen des BRZ in Kontakt, um die Einsparungsvorgaben, die uns betreffen, zu diskutieren und gemeinsam zu überlegen, wo auch bei den Leistungen des BRZ bei gleichbleibender Qualität Einsparungsmöglichkeiten gegeben sind. Das wird sicher noch ein herausfordernder Herbst: aber so wie ich es kürzlich bereits bei einem Termin Ihrer Geschäftsführung bei unserem Minister dargelegt habe, möchte ich auch hier erwähnen, dass es eine sehr gute Kommunikationsebene zwischen dem BMWF und dem BRZ gibt. Wir sind daher zuversichtlich und bleiben konsequent, dass es hier zu einer guten Lösung kommen wird.

12 S12 INTERNATIONAL E-GOVERNMENT IN NICARAGUA ÖSTERREICHISCHE ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT Das Land mit der blau-weiß-blauen Nationalflagge weist eine sehr spannende Historie auf: lange Zeit im Spannungsfeld der Weltpolitik wie auch im Spannungsfeld zwischen Reich und Arm. Das Land gilt als zweitärmstes in Mittelamerika. Die österreichische Entwicklungszusammenarbeit hat Nicaragua seit 1992 als Schwerpunktland definiert und fördert lokale Projekte in den Bereichen Wirtschaft und Bildung. Bis Ende 2013 wird diese Zusammenarbeit in der derzeitigen Form andauern, sie blickt auf positive Ergebnisse zurück. Grund genug, sich das Land genauer anzuschauen, natürlich wieder in Zusammenhang mit E- Government (oder E-Gobierno ). Im Rating der UNPAN (United Nations Public Administration Network) belegt Nicaragua aktuell den 129. Platz von 190 Staaten und liegt damit am hinteren Ende der regionalen E-Government-Entwicklung (UNPAN-Index: 0,3621 von 10, zum Vergleich: Honduras 0,4341 und Costa Rica 0,5397). Vielleicht ist gerade deshalb die Frage nach den konkreten Entwicklungen in diesem Land von besonderer Bedeutung. Trotz einer etwas verspäteten wirtschaftlichen Entwicklung in Nicaragua empfahl die Weltbank Direktinvestitio- Der Vulkan Momotombo am Nicaraguasee eines der Wahrzeichen das Landes.

13 INTERNATIONAL S13 nen ins Land, dies vor allem aufgrund der guten Sicherheitslage. Dass Präsident Daniel Ortega 2011 die Wahl mit einer verfassungsgebenden Mehrheit gewinnen konnte, lag nicht zuletzt an den Sozialprogrammen, die seit seiner Wahl 2007 durchgesetzt werden konnten. Die Regierung hat ihre Entwicklungsprioritäten im Nationalen Plan für Bevölkerungsentwicklung (www.pndh.gob.ni) definiert. Dieser Plan zielt vor allem auf die armen und benachteiligten Bevölkerungsschichten ab. Gleichzeitig soll die demokratische Beteiligung neu strukturiert werden, was unter dem bekannten Begriff direkte Demokratie eingeordnet wurde. Nachhaltige inklusive Entwicklung wird darin als Menschenrecht definiert. Ein direkter Verweis auf Internettechnologien als Transporteur dieses Strategiepunkts findet sich jedoch nicht. Die konkreten Maßnahmen dürften hier noch in anderen Sektoren angesiedelt sein, vor allem eben im ländlichem Entwicklungsund Bildungsbereich. Eine Studie von Internet World Stats schrieb Nicaragua noch im Jahr 2009 die niedrigste Internet-Verbreitung-Rate in der Bevölkerung der Länder Lateinamerikas zu (2,6 %). Dies scheint sich jedoch nicht zwangsläufig in einer fehlenden Infrastruktur zu spiegeln. Ein Glasfaser-Netzwerk läuft entlang der Pazifiklinie und ein weitaus größeres dient zur Verbindung der Gemeinden im gesamten Land. Ein weiterer Glasfaserring umschließt Managua, dieser ist hauptsächlich für die Behörden des Landes gedacht. Zwei Säulen der elektronischen Verwaltung Die elektronische Verwaltung in Nicaragua ist von zwei großen Institutionen geprägt, der GOBeNIC und dem Conicyt. Ersteres ist die Comisión de Gobierno Electrónico de Nicaragua, das entscheidende Gremium für die Konzeption von Standards (z. B. Interoperabilität) und die Umsetzung von konkreten E-Government-Projekten. Das Conicyt ist der Nicaraguanische Rat für Wissenschaft und Technologie, mit der Aufgabe, IT-Fachwissen im Land aufzubauen. Nicaragua weist derzeit noch ein sehr großes Wissensgefälle auf, bedingt durch eine sehr starke Landflucht. Das Conicyt wie auch das GOBeNIC setzen daher bei ihren Initiativen auf eine landesweite Implementierung in allen 152 Gemeinden des Landes und unter Einbezug sowohl der Wirtschaft wie auch der wichtigsten Organisationen. Zu diesen zählen das Ministerium für Finanzen (speziell die DGTEC Dirección General de Tecnología) sowie Organisationen der regionalen Internetprovider und der Telefongesellschaften. E-Government-Strategie in Nicaragua Die Formulierung einer Strategie für E-Government wurde in Nicaragua erstmals 2005 mit einem Vorschlag für einen Entwicklungsrahmen, den Propuesta de un Marco Conceptual y un Marco de Implementación para el Gobierno Electrónico en Nicaragua, vorgenommen, in dem, an zentraler Stelle, die Bildung der bereits erwähnten Netzwerk-Vereinigung GOBeNIC festgelegt wurde. Verwiesen wird dabei auf internationale Vereinbarungen, hier vor allem die UNO-Konferenzen zur Informationsgesellschaft (2003 in Genf und 2005 in Tunis). Im Dezember 2009 wurden konkrete Maßnahmen in der E-Government-Strategie Estrategia General y Líneas de Acción de la Comisión de Gobierno Electrónico (www.gobenic.gob.ni/comision/qs/estrategia) definiert. Darin sind konkrete Ziele und Maßnahmen formuliert, deren genauer Umsetzungsgrad von außen jedoch noch schwer zu eruieren ist. Ein wichtiger Themenbereich darin stellt Interoperabilität dar. Derzeit werden Anstrengungen unternommen, den rechtlichen Rahmen für technische Standards zum Austausch von Informationen zwischen den Behörden zu schaffen. Eine Konsultation hierzu findet derzeit auf nationaler Ebene statt. Sucht man nach referenziellen E-Government-Anwendungen wird man derzeit bei zwei zentralen Systemen in Nicaragua fündig. Diese sind: das Portal zur Schaffung von Transparenz im öffentlichen Beschaffungswesen SISCAE (Sistema de Información de las Contrataciones Administrativas del Estado) und die zentrale Plattform für elektronische Abgaben und Steuererklärungen der DGI en (Dirección General de Ingresos) vergleichbar mit unserem bekannten FinanzOnline. Das elektronische Abgabensystem ist bereits seit 2006 online verfügbar. Autor: Mag. Carl-Markus Piswanger, MSc, BRZ Weblinks vp_conicyt_egob.html Guadalupe Martínez Valdivia, CONICYT, Verantwortliche E-Government Kontakt:

14 S14 INTERNATIONAL EUROPEAN ASSOCIATION OF PUBLIC IT SERVICE PROVIDERS HANDLUNGSFELDER FÜR CLOUD-COMPUTING Das BRZ ist eines von derzeit acht Mitgliedern der Euritas European Association of Public IT Service Providers, einem Netzwerk von öffentlichen Rechenzentren und IKT-Dienstleistern in Europa. Die Mitglieder zeichnen sich dadurch aus, dass sie internationale Expertise in Informations- und Kommunikationstechnik mit fundierten Kenntnissen der öffentlichen Verwaltung vereinen. Dieses Wissen ermöglicht den europaweiten Austausch von Erfahrungen und Best Practices innerhalb des Netzwerks. So können die Mitglieder die bestmöglichen IKT-Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung bereitstellen, zum Nutzen von Bürgern und Unternehmen. IKT-Dienstleister der öffentlichen Verwaltung agieren in einem ähnlichen Arbeitsumfeld, sowohl in rechtlicher, technischer als auch organisatorischer Hinsicht. Die sich daraus ergebenden gemeinsamen Herausforderungen können kooperativ besser und effizienter bewältigt werden. Eine Form der Kooperation innerhalb der Euritas sind Arbeitsgruppen zu verschiedenen fachspezifischen Themen, wie zum Beispiel Cloud-Computing und Mobile-Device-Management. Diese Arbeitsgruppen behandeln aktuelle, besonders für öffentliche IKT-Dienstleister interessante Themen. White Paper zum Thema Cloud Eines der ersten Ergebnisse der Euritas ist das Cloud White Paper, das von technischen Experten einiger Mitglieder verfasst wurde und sich mit dem Thema Cloud-Computing in verschiedenen Anwendungsszenarien in der öffentlichen Verwaltung beschäftigt. Cloud-Computing ermöglicht europäischen Verwaltungs-IT-Dienstleistern ihren Kunden bedarfsorientierte und flexible Bezugsmöglichkeiten für IKT anzubieten, wenn dafür in den kommenden Jahren die entsprechenden Grundlagen geschaffen werden. Grundlagen für die Verwaltungscloud Die Cloud-Arbeitsgruppe hat Handlungsfelder identifiziert, die in der Zukunft für den Einsatz von Cloud-Technologien europaweit vorangetrieben werden sollten: Erarbeitung und Entwicklung grenzüberschreitender einheitlicher Vorgaben und rechtlicher Rahmenbedingungen im europäischen Verwaltungsumfeld. Erstellung von Richtlinien und herstellerunabhängigen Standards für den Einsatz der Cloud-Technologien im europäischen Verwaltungsumfeld. Zusammentragen von Best Practices und wirtschaftlichen Kennzahlen im öffentlichen Verwaltungs-IT-Dienstleistungsbereich (Planung, Realisierung und Betrieb). Entwicklung geeigneter Vergleichs- und Bewertungsgrundlagen für den Bezug von Cloud-Services und Cloud- Betriebsumgebungen des Cloud-Service Providers. Erfahrungsaustausch beim Betrieb und der Ausprägung von Service-Katalogen (Cloud-Angeboten) zur Etablierung geeigneter flächendeckender und grenzüberschreitender IT-Services. Die Euritas möchte mit dem Cloud-Weißbuch eine erste Orientierung zu den erwähnten Handlungsfeldern geben. Durch die sehr unterschiedlichen Cloud-Szenarien, die bei den verschiedenen öffentlichen IKT-Dienstleistern umgesetzt werden, ist es besonders wichtig, gemeinsam nachhaltige und nutzenbringende Strategien zu entwickeln. Es müssen rechtliche, technische und organisatorische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die einen effizienten Einsatz von Cloud-Technologien ermöglichen. Bring your own Device als neue Herausforderung Ein weiteres Thema neben Cloud Computing ist Mobile- Device-Management. Die zunehmende Mobilisierung von

15 S15 DI Udo Linauer und Lukas Rohm, MSc (BRZ) mit den TeilnehmerInnen bei der Fachtagung in Wiesbaden Informations- und Kommunikationstechnik macht auch vor den öffentlichen Verwaltungen nicht Halt und ist deshalb ein weiteres Thema, mit dem sich die Euritas-Mitglieder auseinandersetzen. Fachtagung in Wiesbaden Anfang September fand dazu eine Fachtagung bei der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung (HZD) in Wiesbaden, mit dem Titel Mobile Device Management statt. Die öffentlichen IT-Dienstleister stehen in Zusammenhang mit der Bring your own device -Strategie vor der Herausforderung, ihre Anwendungen an eine immer größere Anzahl unterschiedlicher mobiler Endgeräte und damit verbunden auch an Betriebssystemen anzupassen, sowie die sichere Integration in die bestehende IT-Landschaft zu gewährleisten. Der Austausch von Erfahrungen in diesem Bereich stand deshalb im Mittelpunkt der Fachtagung. Die derzeitigen Mitglieder der Euritas kommen aus Österreich und Deutschland. Das Ziel ist es, innerhalb der nächsten Monate Mitglieder aus anderen europäischen Ländern zu gewinnen. Ein sehr starkes Interesse wurde vom Schweizer Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) bekundet. Dr. Giovanni Conti, Direktor des BIT, wird aus diesem Grund Gast beim nächsten Euritas-Treffen in Wien sein. Treffen mit der Europäischen Kommission Ende August haben Euritas-Vertreter dem Deputy Head of Public Services der Europäischen Kommission, Jean- François Junger, einen Besuch abgestattet mit dem Ziel, die Euritas vorzustellen und mögliche Aktionsfelder zu diskutieren. Die Euritas möchte der EU-Kommission als Plattform für Fragen bei der Umsetzung von geplanten IKT-Strategien mit ihrem Know-how zur Verfügung stehen. Bei dem Treffen begrüßte Jean-François Junger diese Initiative und hob hervor, wie wichtig die europaweite Interoperabilität von IKT-Lösungen ist. Diskussionsrunde bei der Fachtagung zum Thema mobile Anwendungen

16 S16 IT-NEWS BRZ ERSTELLT NEUE ERV-INFRASTRUKTUR ELEKTRONISCHER RECHTSVERKEHR (ERV) MIT ZUSTELLDIENST GEKOPPELT Um Synergien zu schaffen und neue Versenderund Empfängerkreise zu erschließen, wurde vom Bundeskanzleramt und dem Bundesministerium für Justiz das Projekt der Kopplung des ERV mit dem System der elektronischen Zustellung initiiert. Seit Juli 2012 besteht die Möglichkeit, verwaltungsbehördliche Dokumente über den Elektronischen Rechtsverkehr rechtsverbindlich zuzustellen. Zugestellt wird an alle ERV- Teilnehmer, die auch Zustellstücke der Verwaltung elektronisch wie gewohnt im ERV-Postfach empfangen wollen. Ziel dieser neuen Möglichkeit ist neben einer Bündelung der verschiedenen elektronischen Zustellmöglichkeiten zur Vereinfachung für die ERV-Teilnehmer auch die Steigerung der elektronischen Übermittlung verwaltungsbehördlicher Dokumente. Ausgangslage Seit 1990 können im ERV Eingaben an die Justizbehörden übermittelt werden und seit 1999 können alle Gerichte und Staatsanwaltschaften an ERV-Teilnehmer elektronisch zustellen. Die Justizbehörden stellen über den ERV jährlich etwa 4,5 Mio. Sendungen elektronisch zu. Die Hauptnutzer des ERV sind neben Rechtsanwälten und Notaren auch Banken, Versicherungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts. Entstehung Vor diesem Hintergrund gab es bereits 2006 zwischen dem Bundeskanzleramt und dem Bundesministerium für Justiz Gespräche zur Forcierung der elektronischen Zustellung im gesamten Behördenbereich mit dem Ziel der Portokostenminimierung. Um größere Zielgruppen ansprechen zu können, sollte die elektronische Zustellung mit dem etablierten Elektronischen Rechtsverkehr der Justiz gekoppelt werden. Eine Erhebung in den Bundesministerien und obersten Gerichtshöfen ergab eine Mindestmenge von ca bis Sendungen pro Jahr wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die die Möglichkeit der Kopplung der beiden elektronischen Zustellsysteme prüfen und ein Umsetzungskonzept liefern sollte. Dabei wurde großes Augenmerk darauf gelegt, dass sich für die ERV-Teilnehmer keine wesentlichen Umstellungen ergeben. Da von der Kopplung nicht bloß eine einzelne Behörde profitiert, kam man überein, dass sich die Bundesministerien und die Länder zu gleichen Teilen an den Projektkosten beteiligen. Die Einbeziehung aller Ministerien und Länder durch das Bundeskanzleramt als E-Government- Drehscheibe sollte damit bereits zum Start auf Behördenseite eine starke Akzeptanz schaffen. Das Bundeskanzleramt beauftragte schließlich Ende 2011 das Bundesrechenzentrum mit der Projektumsetzung. Umsetzung Die Umsetzung erfolgte in mehreren BRZ-Entwicklungsteams gemeinsam mit der Firma PL.O.T.. In kurzer Zeit konnte eine den BRZ-Sicherheitsstandards entsprechende Infrastruktur aufgebaut werden. Da die eigentliche Durchführung der Kopplung eines ERV-Teilnehmers über die ERV-Übermittlungsstelle erfolgt, wurden auch die sieben Übermittlungsstellen über eine neue Schnittstelle eingebunden. Der eng gesteckte Projekt-Zeitplan sah eine Umsetzung im ersten Halbjahr 2012 mit Start eines Pilotbetriebs im Juni vor. Mit Juli wurde das Projekt termingerecht abgeschlossen und in den Regelbetrieb übergeben. Kopplung Jede Übermittlungsstelle stellt allen bei ihr registrierten ERV-Teilnehmern über ein Webportal die Kopplungsmöglichkeit zur Verfügung. Die Nutzung dieser Kopplung des ERV mit einem elektronischen Zustelldienst ist kostenlos und freiwillig. Damit ein ERV-Teilnehmer Sendungen von Verwaltungsbehörden im ERV empfangen kann, genügt eine einmalige Koppelung der Bürgerkarte mit der Handy-Signatur (www.handy-signatur.at). Versendende Behörden Zahlreiche Behörden quer durch alle Gebietskörperschaften (Bundesministerien, Länder, Gemeinden, Sonderbehörden) versenden bereits über das System der elektronischen Zustellung und damit auch an die ERV-Teilnehmer und es werden stetig mehr.

17 IT-NEWS S17 Vereinfachte Darstellung der wichtigsten Funktionen Nutzen Die zentral durchgeführte Kopplung des ERV mit dem Zustelldienst bietet sowohl für die Versender als auch für die Empfänger von elektronischen Sendungen Vorteile. Versender müssen nicht zwei Schnittstellen implementieren und betreiben und Empfänger müssen nicht mehrere elektronische Postkörbe verwalten. Die Integration dieser Funktionalität in den ERV stellt für alle ERV-Teilnehmer eine bequeme Möglichkeit dar, Zustellstücke nun auch von Verwaltungsbehörden elektronisch zu erhalten, ohne die gewohnte Anwendung verlassen zu müssen. Ausblick und Neuerungen beim BRZ-Zustelldienst Die Kopplung des ERV mit dem Zustelldienst ist nur der erste Schritt in Richtung Erweiterung der elektronischen Kommunikation mit Behörden. Als weitere Maßnahme wird auch die Schnittstelle für die Übermittlung elektronischer Eingaben von ERV- Teilnehmern an Verwaltungsbehörden geschaffen. Somit werden direkt Rückantworten auf eingelangte Sendungen von Verwaltungsbehörden und neue Sendungen an diese ermöglicht. Parallel zur ERV-Zustelldienst-Kopplung konnte ein zweiter Meilenstein erreicht werden: die automatische Abholung von Zustellstücken. Mit Hilfe dieser Technik ist es nun endlich möglich, Dokumente und Daten zwischen Behördenapplikationen mit nachweislicher Zustellung auszutauschen, ohne dass hierzu die Bürgerkarte notwendig ist. Besonderes Augenmerk wurde auf die Unterstützung von Workflow-Systemen gelegt. Mag. Christian Adorjan, Abteilung Justizanwendungen Mag. Wolf-Dieter Auer, Teamleiter Analyse, Design und Integration Die Kopplung des ERV mit dem elektronischen Zustellsystem bedeutet die optimale Verschmelzung dieser beiden Dienste, ohne dass dabei eine IT-Umstellung auf Versender- oder Empfängerseite merkbar wird. Nun kann jeder ERV-Teilnehmer und somit auch alle Anwälte wie gewohnt auch Zustellstücke der Verwaltung elektronisch im ERV empfangen. Die Verwaltungsbehörden versenden dabei ebenfalls wie gewohnt. Somit konnten im Ergebnis erfolgreich neue Versender- bzw. Empfängerkreise erschlossen werden. Die Kopplung ist ein wichtiger Schritt zum weiteren Ausbau und zur Abrundung des ERV der Justiz. Als nächster Schritt steht die Eröffnung der Gegenfahrbahn an. Damit meine ich, dass es den Nutzern des ERV ermöglicht wird, über den ERV auch Anträge an alle Behörden einzubringen. Diese Anträge werden über eine Schnittstelle an das Zustellservice des Bundes übergeben und auf diesem Weg an Gemeinden, Bezirkshauptmannschaften und alle anderen Verwaltungsbehörden weitergeleitet. Dieser Schritt wird auch für die Akzeptanz durch die Rechtsanwälte und Notare wichtig sein. Dr. Bernhard Karning, BKA LStA Dr. Martin Schneider, BMJ

18 S18 IT-NEWS DER ELAK LIGHT DIE SCHLANKE ALTERNATIVE KONZENTRATION AUF KERN-ANWENDUNGSBEREICHE BRINGT OPTIMIERUNG DER ARBEITSGESCHWINDIGKEIT ELAK im Bund stellt ein zentrales E-Government-Service der Bundesverwaltung dar. Der neue und schlanke ELAK light bietet für kleinere Organisationen ein leistungsstarkes Dokumentenmanagement-System sowie eine strukturierte Geschäftsprozesssteuerung und -verwaltung. ELAK light basiert auf der bewährten Technologie von ELAK im Bund, der Fabasoft egov-suite. In mehreren Organisationen, wie dem Verfassungsgerichtshof, dem Verwaltungsgerichtshof, dem Asylgerichtshof, der Justizbetreuungsagentur, der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur und in der BVA (Pensionsservice) wird ELAK light bereits erfolgreich eingesetzt. Wie der große Bruder ELAK im Bund steht mit ELAK light ein End2End-Workflow-System zur Verfügung vom Eingang von Dokumenten bis zur Erstellung von Erledigungen und deren Versendung an die Bürgerin oder den Bürger (inkl. elektronischer Zustellung). Kundenanforderungen Im Bereich der Funktionalität besteht heute bei unseren Kundinnen und Kunden die Erwartungshaltung, dass die Benutzeroberfläche der eingesetzten Software selbstbeschreibend und selbsterklärend sein soll, d. h., dass schlussendlich die Verwendung eines Handbuches oder der Besuch einer Schulung obsolet wird. Wie weit man diese Anforderung durch den Einsatz einer am Markt befindlichen Standard-Software erfüllen kann, zeigt die Anwendung in der Praxis. Besonders in kleinen Organisationen zwingen die budgetären Grenzen dazu, nach sehr schlanken und damit kostengünstigen Betriebsmodellen Ausschau zu halten. Die Kunst des zentralen Betreibers ist es nun, ein Betriebsmodell anzubieten, dass trotz des Verzichts auf Redundanz genügend betriebliche Stabilität bietet und einen maximalen Nutzen für die Kundinnen und Kunden generiert. Funktionale und betriebliche Aspekte Bei der funktionalen Ausgestaltung des ELAK light wurde ein besonderes Augenmerk auf die Optimierung der Arbeitsgeschwindigkeit sowie der Konzentration auf die am häufigsten genutzten Anwendungsbereiche gelegt, nämlich dem Dokumentenmanagement (ohne Geschäftszahl) und der Aktenverwaltung (mit Geschäftszahl). Die integrierte Volltextsuche mit Fabasoft Mindbreeze Enterprise Search kann sowohl unstrukturierte Daten (ohne Geschäftszahl) als auch strukturierte Daten (mit Geschäftszahl) in einem Suchvorgang durchsuchen und das Gesamtergebnis für den Benutzer nach Trefferrelevanz aufbereiten. Ein schlankes Betriebsmodell und eine zeitnahe Einführung stellen weitere wichtige Betrachtungselemente dar. Gerade beim Betriebsmodell liegen die Anforderungen der Kunden in vielen Fällen deutlich auseinander. Das Spektrum der Diskussion reicht von der Hochverfügbarkeit mit no single point of failure bis hin zu einfachsten Betriebsszenarien, etwas überspitzt dargestellt den PC unter dem Schreibtisch. Für den ELAK light bot sich somit ein Kompromissmodell an, damit die Kernelemente der betrieblichen Stabilität aus dem ELAK im Bund übernommen und an einzelnen Stellen, wie z. B. im Bereich der Datenhaltung, gezielt auf Redundanz verzichtet wurde.

19 IT-NEWS S19 oben: Screenshot ELAK light Schreibtisch rechts: Screenshot ELAK light Arbeitsvorrat Zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen Die zunehmende Verbreitung dynamischer Funktionalitäten, die aus der mobilen Welt stammen (z. B. der Wisch-Funktion ), stellen auch Systeme im Bereich der Geschäftsprozessbearbeitung, wie Dokumentenmanagement- und Workflow-Systeme, vor neue Herausforderungen. Auch wenn moderne Betriebssysteme die Bedienung über Touchscreen, Mouse und Keyboard unterstützen, bedeutet das noch lange nicht, dass alle Applikationen dafür geeignet sind. Heute ist es noch schwer vorherzusagen, ob sich das neue Bedienkonzept der aktuellen Windows-Version 8 durchsetzen wird. Wir wissen jedoch mit Sicherheit, dass der Einsatz mobiler Geräte zukünftige Bedienkonzepte von Applikationen stark beeinflussen und auch verändern wird. Bezogen auf den ELAK light zeigt die nächste Version der Fabasoft egov-suite (Version 2012) bereits deutlich in diese Richtung, um auch die Anwendung auf mobilen Geräten attraktiv erscheinen zu lassen. In der Weiterentwicklung der Software wurde speziell darauf geachtet, dass alle Steuerelemente mittels manueller Bedienung auf einem Touchscreen gut erreichbar sind. Mit der vollständigen Dynamisierung betrieblicher Leistungsparameter wird man wohl noch ein wenig warten müssen, aber die technologischen Ansätze der Cloud- Service-Dienste beginnen bereits zu reifen. In weiterer Zukunft werden sich Funktionen wie die Selbstlernfunktionen, die handschriftliche Eingabe auf Touchpads, die Spracheingabe, die Gestensteuerung oder Kontext-Writing und Semantische Suche auch im ELAK light wiederfinden. Eine Herausforderung der kommenden Jahre wird mit Sicherheit die rasche Umstellung auf neue Bedienkonzepte und die Dynamisierung betrieblicher Leistungsparameter sein. Johann Siegl, Abteilungsleiter Dokumentenmanagement, BRZ

20 S20 IT-NEWS BRZ NEUES MITGLIED BEI A-SIT BRZ GESTALTET SICHERHEITSSTRATEGIE UND SICHERHEITS- ARCHITEKTUR DER ÖFFENTLICHEN VERWALTUNG AKTIV MIT Seit kurzem ist das Bundesrechenzentrum Mitglied beim Zentrum für sichere Informationstechnologie (A-SIT). Durch die Beteiligung an A- SIT kann das BRZ noch intensiver an der Sicherheitsstrategie und -architektur der öffentlichen Verwaltung mitwirken. Gleichzeitig kann auch spezielles Sicherheits-Know-how von A-SIT in Kundenprojekte eingebunden werden. Steigerung der Angriffsresistenz von Individualentwicklungen sowie gemeinsame Awareness-Aktivitäten. Dies zeigt, dass sich für die österreichische E-Government- Entwicklung und somit für die Öffentlichkeit bereits Nutzen ergeben. Entwicklungszeiten können deutlich verkürzt werden und dabei Ergebnisse auf hohem Sicherheitsniveau mit optimalen Integrationseigenschaften in die E-Government- Strukturen gewährleistet werden. Sicherheit im BRZ Das Thema Sicherheit hat beim BRZ schon seit seiner Ausgliederung 1997 Priorität. Dies machen nicht nur diverse Zertifizierungen, u. a. ISO und ISO 17799:2005-Norm, sondern auch die Mitgliedschaft im CERT-Verbund und seit kurzem auch bei A-SIT deutlich. Für die österreichische E- Government-Entwicklung und somit für die Öffentlichkeit ergeben sich aus der gemeinsamen Kompetenz des Bundesrechenzentrums und A-SIT ebenfalls Vorteile: So werden künftig BRZ-Mitarbeiter frühzeitig bei Projekten, die die Sicherheitsarchitektur des Bundes erweitern sollen, eingebunden. Für A-SIT ergibt sich ein Zugewinn an Qualifikationen und Erfahrungen aus der Praxis eines großen IT-Dienstleisters, insbesondere mit Sicherheitskonzepten, dem umfassenden Produktentwicklungs-Know-how und Sicherheitsservices mit hoher Stabilität. Zusätzlich können Entwicklungszeiten deutlich verkürzt werden und dabei Ergebnisse auf hohem Sicherheitsniveau mit optimalen Integrationseigenschaften in die E-Government-Strukturen gewährleistet werden. Erste Projekte Die ersten gemeinsamen Projekte von A-SIT und BRZ starteten bereits Diese betreffen unter anderem den Bereich Mobility, Cloud-Architektur, Secure Coding zur Das BRZ steht nicht nur für Kompetenz, Vertrauenswürdigkeit und Kosteneffizienz, sondern vor allem auch für Sicherheit. Daher ist es ein weiterer wichtiger Schritt für uns als A-SIT-Partner die Möglichkeit zu erhalten, die IT-Sicherheit der österreichischen Bundesverwaltung noch stärker mitzugestalten. Mit unserer langjährigen, umfangreichen Erfahrung mit Projekten für die heimische Verwaltung können wir mit Stolz sagen: Wir machen Österreichs E-Government sicherer. DI Roland Jabkowski, Geschäftsführer BRZ

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