Einführung. Arbeitsgruppe. Proseminar Corporate Semantic Web. Prof. Dr. Adrian Paschke

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1 Arbeitsgruppe Proseminar Corporate Semantic Web Einführung Prof. Dr. Adrian Paschke Arbeitsgruppe Corporate Semantic Web (AG-CSW) Institut für Informatik, Freie Universität Berlin

2 Die Semantic Web Vision

3 Semantic Web Eine Einführung "The Semantic Web is an extension of the current web in which information is given well-defined meaning, better enabling computers and people to work in cooperation." Tim Berners-Lee, James Hendler, Ora Lassila, The Semantic Web Make the Web understandable for machines

4 Semantische Technologien Hauptbausteine Regeln Regeln beschreiben Schlussfolgerungen, z.b. Entscheidungen oder Reaktionen, von gegebenen Wissen oder Ereignissen Ontologien Ontologien beschreiben semantisch das gemeinsame Wissen einer Domäne, d.h. das Domänenvokabular

5 Logik und Inferenz Logik ist die Disziplin, die sich mit dem Prinzipien des Schlussfolgerns beschäftigt Formale Sprachen zur Repräsentation von Wissen mit klarer Semantik Deklarative Wissensrepräsentation: Beschreibung dessen was gilt, ohne sich um die Interpretation und Schlussfolgerungen zu kümmern, d.h. das wie wird an einen automatischen Interpreter/Reasoner übergeben Automatische Reasoner, z.b. Regelmaschinen, können Schlussfolgerungen von gegebenen Wissen ableiten (Inferenz)

6 Corporate Semantic Web 1.Einsatz von Semantic Web Technologien in betrieblichen Informationssystemen, insbesondere in (kollaborative) Arbeitsabläufen und Prozessmanagement (z.b. Semantic Business Process Management) Kommunikation und Wissensmanagement (z.b. Semantic Knowledge Management) 2.Corporate = Unternehmerisches Handel Einsatz von Semantic Web Technologien unter wirtschaftlichen Gesichtspunkte / wirtschaftliche Bewertung von Semantic Web Technologien (z.b. Ontologie / Rules Engineering cost models)

7 Ablauf und Bewertung

8 Ablauf I Themenvergabe: per bis Freitag 13. April an ; Betreff: "Proseminar Auswahl 3 Themenvorschläge; absteigend priorisiert; First Comes First Served Prinzip! Themen werden als verbindliche Anmeldung zugeteilt Jedem Thema ist ein Betreuer zugeordnet, der Ansprechpartner ist Literatur zum Thema wird vom Betreuer zugeschickt

9 Ablauf II Vorbereitung der Themen anhand der angegeben Literatur Zwei Wochen vor Referatstermin Entwurf des Foliensatzes und Übungsaufgabe an angegebenen Betreuer und Termin für Vorbesprechung Ohne Vorliegen des Entwurfs und ohne Vorbesprechung muss das Referat ausfallen und es kann kein Schein / Note erteilt werden! Abgabe der schriftlichen Ausarbeitung 2 Wochen nach Vortrag beim Betreuer

10 Referate Seminarvorträge Minuten Vortrag und 10 bis 15 Minuten Fragen / Übung + Feedback Fragerunde / Übung Wird vom Referenten vorbereitet Können vorbereitete Fragen, Tafelaufgabe oder kleine Programmieraufgabe etc. zum Thema des Referates sein Der Referent führt die Übung nach dem Referat mit den Teilnehmern durch Folien nach der Veranstaltung an den Betreuer falls diese ins Netz gestellt werden sollen

11 Ausarbeitung Ausarbeitung = Inhalt des Referats als zusammenhängender wissenschaftlicher Text Latex Template von der Vorlesungsseite benutzen Umfang von ca. 10 Seiten Beachte auch Hinweise zur Ausarbeitung auf der Webseite! Abgabe: 2 Wochen nach Referat

12 Bewertung Leistungsbewertung Referat und Ausarbeitung haben beiden gleiches Gewicht die Fragen/Übung ist Teil des Referates und fließt in die Qualitätsbewertung ein Bewertungsschema Siehe Webseite Ablauf und Leistungserbringung

13 Präsentations- und Ausarbeitungstechniken (Kurzzusammenfassung)

14 Referat Referat ist Auftritt für Zuhörer Zeit / 3min = maximale Folienanzahl Lesbare Folien machen Ort vorbereiten Zum Publikum sprechen und schauen Inhalt: Redundanz

15 Ausarbeitung Es gibt eine immer wiederkehrende Grobgliederung wissenschaftlicher Texte Titel-Elemente, Literaturangaben etc. folgen fast formalen Regeln Sorgfalt bei der Erstellung einer Ausarbeitung Inhaltlich und formal korrekter Umgang mit Literatur ist notwendig Übernommener Text ohne korrekte Quellenangabe ist ein Plagiat Arbeiten, die Plagiate enthalten werden sind mangelhaft Objektiven, wissenschaftlichen Schreibstil sollte man sich abschauen

16 Praktische Tipps Gelesene Literatur verwalten und mit Hinweisen versehen z.b. farbige Markierungen und Kommentare Frühzeitig mit einer Grobgliederung beginnen Erste Rohtexte schreiben und in die Struktur einfügen Das Anfangen mit dem Schreiben ist oft der schwerste Schritt! Weiter Hinweise und Tipps siehe Webseite Ablauf und Leistungserbringung

17 Themenvorstellung und -vergabe

18 Logik Programmierung und Beschreibungslogiken 1 Predicate Logic: Propositional Logic, First Order Logic, Higher Order Logic, Semantics (KT) 2 Prolog: ISO Prolog syntax, declarative versus sequential programming constructs (KT) 3 Logic Programming: Datalog, Horn Logic, Rules, and Deductive Databases (KT) 4 Semantics of Logic Programs - Proof-theoretic Semantics: Unification, SLD Resolution (KT) 5 Semantics of Logic Programs - Model Theoretic Semantics (AP) 6 Semantik - Beschreibungslogiken (AP, KT) 7 Description Logic Programs (AP, KT) Semantic Web 8 Semantic Web, RDF, Named Graphs (Betreuer: GC) 9 SPARQL, Triple Stores (Betreuer: RH) 10 Linked Open Data (Betreuer: AT) 11 Semantic Web Ontologiesprachen - RDFS und OWL (Betreuer: MH) 12 Semantic Web Regelsprachen - RuleML und RIF (AT)

19 13 Ontology Engineering (rs) 14 Ontology Cost Models (rs) 15 Ontology Design Patterns (rs) 16 Ontology Modularization und Ontology Partitioning (gc) 17 Semantic Web Applications (ro) 18 Semantic Search (ro) 19 Semantic Recommender (MH) 20 Semantic Desktops und Personal Information Management (rs) 21 Personalization (ro) 22 Folksonomy, Tagging, Tag Ontologies: Structure and Use in Social Networks (os) 23 Natural Language Processing in Semantic Web: String similarity functions in Text-to-Ontology matching (by the Example of GATE tool) (os) 24 Provenance (rh) 25 Semantic Complex Event Processing (KT) Semantic Web Anwendungen

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