Die Auswirkungen des Face-ism-Effekts auf die Bewertung von Attraktivität und Charaktereigenschaften

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1 Universität Regensburg SS 2007 Lehrstuhl Prof. Dr. Lukesch Institut für Psychologie PWP: Empirische Erhebungen zum Bereich der Medien- und Gesundheitspsychologie Dozent: Prof. Dr. Lukesch Die Auswirkungen des Face-ism-Effekts auf die Bewertung von Attraktivität und Charaktereigenschaften von Julia Beblo, Stefanie Bergmann, Juliane Brunner und Myriam Meyer

2 Gliederung Zusammenfassung.3 1. Einleitung Face-ism im Genderkontext Beeinflussung der Eigenschaftszuschreibung durch den Face-ism-Effekt.5 2. Hypothesen Methode Versuchspersonen Versuchsmaterial Versuchsdurchführung Datenauswertungsmethode Ergebnisse Einfluss des Gesichtsanteils auf die Beurteilung (Face-ism-Effekt) Interaktion zwischen dem Geschlecht des / der Beurteilten und der Bewertung der Bildausschnitte Männliche Beurteiler Weibliche Beurteiler Unterschiede in der Bewertung zwischen männlichen und weiblichen Vpn Interaktionen des Geschlechts der abgebildeten Person mit der Bewertung Interaktion zwischen dem Geschlecht des Beurteilers und des zu Beurteilenden Beurteilung von Männern durch männliche Vpn Beurteilung von Männern durch weibliche Vpn Beurteilung von Frauen durch männliche Vpn Beurteilung von Frauen durch weibliche Vpn Einschätzung der abgebildeten Person in Abhängigkeit von deren Attraktivität Diskussion.23 Literatur..26 Anhang

3 Zusammenfassung Der Begriff Face-ism wurde von Archer, Kimes und Barrios (1978, zitiert nach Dodd, Harcar, Foerch & Anderson, 1989) geprägt und beschreibt die Tendenz, dass auf Fotografien von Männern deren Gesichter hervorgehoben werden, während bei denen von Frauen der Körperanteil dominiert. Im folgenden Bericht wird eine Studie beschrieben, bei der jeweils 10 Fotos von Frauen und Männern jeweils in Kopf-, Brust- und Hüftansicht Versuchspersonen zur Beurteilung präsentiert wurden. Diese sollten verschiedene Charaktereigenschaften und die Attraktivität der abgebildeten Personen bewerten. Beim Einfluss des Gesichtsanteils werden beispielsweise erst in der Einzelauswertung Differenzen zwischen den Beurteilungen der Fotoausschnitte sichtbar. Signifikante Unterschiede ergeben sich für die Merkmale tiefgründig oberflächlich, angenehm unangenehm und einfühlsam kaltblütig. Attraktivität korreliert außerdem mit der Zuschreibung positiver Eigenschaften. Die Ergebnisse bei der Attraktivitätseinschätzung sind wahrscheinlich auf einen Halo-Effekt zurückzuführen. 3

4 1. Einleitung 1.1. Face-ism im Genderkontext Der Begriff Face-ism wurde von Archer, Kimes und Barrios (1978, zitiert nach Dodd, Harcar, Foerch & Anderson, 1989) geprägt. Er beschreibt die Tendenz, dass auf Fotos und Bildern von Männern deren Gesichter hervorgehoben werden, während bei denen von Frauen der Körperanteil dominiert. Der Face-ism-Index (Länge des Gesichts / gesamte Körperlänge) spiegelt dabei die Bedeutung des Gesichts im Gegensatz zu der des Körpers wieder. So werden Frauen oft mit einem größeren Körperanteil dargestellt, um Eigenschaften wie beispielsweise Sinnlichkeit, Sexappeal und Weiblichkeit zu repräsentieren. Auf Fotos mit Männern findet man einen größeren Kopfanteil, um Eigenschaften, wie Kompetenz oder Macht aufzuzeigen. Diese unterschiedlichen Darstellungsformen unterstützen seit langem die Herausbildung von Geschlechterklischees. So soll bei Männern Selbstbewusstsein, Ü- berlegenheit, Intelligenz und Härte in den Vordergrund gestellt werden. Bei Frauen hingegen soll eher Unsicherheit, Weichheit, Freundlichkeit und Schwäche betont werden. Diese Tendenz entdeckte Archer (1983), indem er sowohl Publikationen aus elf Ländern, Kunst aus sechs Jahrhunderten sowie Amateurzeichnungen miteinander verglich. Der Face-ism-Effekt wurde ebenso bei Werbefotos (Niedermeier & Rokitta, 1989; Dreckmann, 1998), als auch bei Frauenzeitschriften und feministischen Zeitschriften nachgewiesen (Gohlke, 1993). Weiterhin konnte der Effekt bei der künstlerischen Gestaltung von Banknoten gezeigt werden (Plöhn & Zintl, 1990). Hier ist er jedoch weniger ausgeprägt als in der Sportberichterstattung (Klein, 1986; Bretthauer, 1991). Copeland publizierte 1989 eine Studie, in der er den Face-ism-Effekt im Primetime- Fernsehen untersuchte. Er konnte nachweisen, dass bei den Aufnahmen von Männern der Gesichtsanteil signifikant größer war als bei Frauen, bei denen häufiger Gesicht und Körper zu sehen waren. Auch Dodd, Harcar, Foerch und Anderson konnten den Face-ism-Effekt in ihrer Studie 1989 nachweisen. Im Gegensatz zu Archer et al. (1983, zitiert nach Dodd et al., 1989) sehen Dodd et al. (1989) den Grund für die geschlechterspezifische Abbildungsart jedoch eher in der sozialen Rolle, die die abgebildete Figur verkörpert. Sie konnten nachweisen, dass der Face-ism-Effekt nicht auftritt, wenn die abgebildeten Frauen und Männer ähnliche Rollen darstellen.

5 1.2. Beeinflussung der Eigenschaftszuschreibungen durch den Face-ism-Effekt Schwarz und Kurz (1989) fanden in einem Experiment heraus, dass Stimuluspersonen mit einem höheren Gesichtsanteil von männlichen und weiblichen Versuchspersonen gleichermaßen als kompetenter, ehrgeiziger, intelligenter und selbstsicherer beurteilt werden. Darüber hinaus beurteilten ausschließlich die weiblichen Versuchspersonen die Stimuluspersonen mit hohem Gesichtsanteil auch als wärmer, expressiver und sympathischer. Schmerl (2004) untersuchte die redaktionellen Teile der Tageszeitungen Bild und taz, die beide aus gegensätzlichen politischen Lagern stammen, sowie die liberalen Magazine Stern und Spiegel, um zu überprüfen, ob der Face-ism-Effekt heute noch vorliegt. Auswertungsgrundlagen waren jeweils die Ausgaben vom Mai Bei allen vier Presseorganen übersteigt die Anzahl der Männerabbildungen die Zahl der Frauenfotos in einem Verhältnis von 1,3 : 1 in der Bild bis zu 6 : 1 beim Spiegel. Das Ausmaß der Face-ism- Unterschiede zwischen den vier Medien entspricht in etwa deren politischer Position: Es ist am extremsten bei der rechtspopulistischen Bild, am schwächsten bei der im linken Spektrum angesiedelten taz. Das Merkmal Intelligenz wird allen Personen auf kopfbetonten Fotos in weitaus höherem Maß zuerkannt als körperbetont dargestellten Personen (Schmerl, 2004). Den abgebildeten Frauen aus allen vier Medien wird eine höhere Emotionalität zugeschrieben als den abgebildeten Männern. Ebenso werden alle Frauenfotos durchgehend als attraktiver eingeschätzt als die Männerfotos. Bei den Merkmalen Intelligenz und Ehrgeiz ist es umgekehrt: Hier wird allen Männerfotos aus den vier Zeitungen bzw. Zeitschriften ein höherer Ehrgeiz bescheinigt. Ebenso wird ihren Fotos aus Spiegel, taz und Bild eine höhere Intelligenz als denen der Frauen unterstellt. Lediglich beim Stern wird eine höhere Intelligenz den Frauenfotos zuerkannt. Bei den Fotos der taz und des Stern schätzen weibliche Vpn generell alle abgebildeten Personen als intelligenter ein, als es männliche Vpn tun. Das Alter der Vpn hat auf die Bewertung von Attraktivität bei allen vier Presseorganen einen signifikanten Einfluss: Ältere Vpn schätzen generell die Personenfotos aus allen vier Medien als attraktiver ein als jüngere Vpn. Außerdem halten Ältere alle abgebildeten Personen auf den Fotos aus den drei Medien ( Stern, Spiegel, taz ) für intelligenter als die Jüngeren. Bei den Fotos aus dem Stern und der Bildzeitung halten sie die Abgebildeten auch für emotionaler. Keine Rolle spielt das Alter bei der Beurteilung der Fotos nach Ehrgeiz. Zwischen den Merkmalen Gesichtsbetonung und Geschlecht der Stimulusperson besteht eine hochsignifikante Wechselwirkung. Die Fotos von männlichen Personen erhalten höhere Einschätzungen für Ehrgeiz als die Fotos von weiblichen Personen, und zwar je kopfbetonter sie sind. 5

6 Zwischen Geschlecht der Stimuluspersonen und Geschlecht der Versuchsperson besteht bei der Bewertung der Fotos nach Attraktivität beim Stern, Spiegel und der taz folgende Wechselwirkung: Die weiblichen Befragten halten die Männerfotos aus diesen drei Printmedien für deutlich weniger attraktiv als die Frauenfotos; die männlichen Befragten bewerten ebenso. Aber die Frauen urteilen im Vergleich zu den Männern extremer: Sie finden die Frauenfotos wesentlich attraktiver und die Männerfotos bedeutend unattraktiver. Signifikante Wechselwirkungen zwischen diesen beiden Variablen gibt es auch bei der Beurteilung der Fotos nach Intelligenz bei zwei der vier Printmedien ( Bild, Spiegel ): Zwar halten sowohl weibliche, als auch männliche Vpn die abgebildeten Männer für intelligenter als die abgebildeten Frauen, aber männliche Beurteiler urteilen in einer extremeren Weise. Sie finden die abgebildeten Frauen noch weniger intelligent. Noch stärker polarisieren die älteren Vpn in ihrer Beurteilung, sie halten die Männer auf den Fotos hinsichtlich ihrer Intelligenz sehr viel deutlicher für überlegen, als dies junge Vpn tun. Für die Beurteilung nach Ehrgeiz ( Bild ) und Emotionalität ( taz ) gibt es jeweils nur bei einer Zeitung eine signifikante Wechselwirkung zwischen diesen beiden Merkmalen. Junge wie alte Vpn schätzen die Frauenfotos (aus Bild und taz ) als wesentlich emotionaler ein als die Männerfotos, jedoch sind die jüngeren Vpn in dieser Unterscheidung extremer. Bezüglich Ehrgeizes beurteilen jüngere Vpn die abgebildeten Frauen und Männer aus der Bildzeitung als beinahe gleich ehrgeizig (die Frauen tendenziell als ehrgeiziger). Ältere Vpn polarisieren dagegen: Sie schätzen die Männer auf diesen Fotos nicht nur deutlich ehrgeiziger ein, als die jüngeren Vpn es tun, sondern ebenfalls sehr viel ehrgeiziger als die von ihnen bewerteten Frauen. Diese erneut nachgewiesenen Inszenierungsvorlieben für die beiden Geschlechter sind somit noch immer aktuell und finden ihre natürliche Entsprechung in der redaktionellen Geschlechterdarstellung: Köpfe symbolisieren in unserer Kultur geistige und seriöse Inhalte, Körper stehen eher für Sinnliches bis Unterhaltsames. Eine Studie von Zuckerman und Kieffer (1994) zeigte, dass Fotos mit einem höheren Gesichtsanteil höhere Dominanzwerte erhielten als Fotos mit einem geringeren Gesichtsanteil. Ebenfalls konnte er nachweisen, dass sich geringere Face-ism-Unterschiede in Frauenzeitschriften als in Nachrichtenmagazinen zeigten. Zudem konnten sie sowohl bei amerikanischen wie europäischen Zeitschriften, bei amerikanischen Porträts und bei amerikanischen Briefmarken nachweisen, dass hellhäutige Menschen mit einem höheren Gesichtsanteil dargestellt werden als dunkelhäutige. Bei der Studie über amerikanische Nachrichtenmagazine wurden 160 Bilder analysiert (jeweils 40 schwarze Männer und Frauen sowie jeweils 40 weiße Frauen und Männer). Hierbei stellte sich heraus, dass weiße Männer mit einem höheren Gesichtsanteil dargestellt werden als schwarze Män- 6

7 ner und weiße Frauen mit einem höheren Gesichtsanteil als schwarze Frauen. Zudem wurden die Männer insgesamt mit einem höheren Gesichtsanteil als Frauen abgebildet. Bei der zweiten Studie von Zuckerman und Kieffer (1994) sollte überprüft werden, ob dieser Effekt auch in europäischen Zeitschriften vorliegt. Hierzu wurden 240 Fotos von Männern verwendet, und zwar aus folgenden Zeitschriften: Illustrated London News (England), Le Nouvel Observateur (Frankreich), der Spiegel (Deutschland), Cambio 16 (Spanien). Als Ergebnis zeigte sich, dass der Face-ism-Effekt kein amerikanisches Phänomen ist und dass auch in Europa Weiße mit einem höheren Gesichtsanteil dargestellt werden als Schwarze. In der dritten Studie wurde untersucht, ob sich der Face-ism-Effekt auch in der amerikanischen Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts zeigt. Schwarze wurden von weißen Künstlern mit dem geringsten Gesichtsanteil dargestellt, während Schwarze von schwarzen Künstlern mit dem höchsten Gesichtsanteil abgebildet wurden. Es fand sich jedoch kein signifikanter Unterschied zwischen der Kunst des 19. und des 20. Jahrhunderts. In der vierten Studie von Zuckerman von Kieffer (1994) wurden Portraits auf amerikanischen Briefmarken untersucht. Hierbei wurden 31 Portraits von Weißen und 31 Portraits von Schwarzen herangezogen. Es konnte nachgewiesen werden, dass Schwarze mit einem geringeren Gesichtsanteil dargestellt werden als Weiße. Bei den Briefmarken zeigte sich dieser Effekt aber nur, wenn diese von Weißen kreiert wurden. In einer weiteren Studie von Zuckerman und Kieffer (1994) wurden insgesamt 32 Fotos von acht schwarzen Studenten, acht schwarzen Studentinnen, acht weißen Studenten und acht weißen Studentinnen 40 Versuchspersonen aus denselben vier Gruppen zur Bewertung vorgelegt. So wurden z. B. schwarze Männer mit einem hohen Gesichtsanteil nicht so intelligent eingeschätzt wie weiße Männer mit einem hohen Gesichtsanteil. Weiße Männer mit einem geringeren Gesichtsanteil werden immer noch intelligenter eingeschätzt als schwarze Männer mit einem geringen Gesichtsanteil. Sowohl schwarze als auch weiße Frauen werden mit einem höheren Gesichtsanteil als intelligenter eingestuft. Costa und Bitti (2000) wollten untersuchen, ob es einen Unterschied macht, wenn die Versuchsperson ihr eigenes Foto bewertet oder die Fotos von anderen Personen. Dazu wurde von jeder Versuchsperson ein Kopfbild, ein Brustbild und ein Ganzkörperbild fotografiert. Zuerst mussten die Vpn ihre eigene Attraktivität ohne Foto einschätzen, anschließend wurden ihnen die drei Fotos in einer zufälligen Reihenfolge gezeigt und sie mussten jeweils ihre Attraktivität einschätzen. Darauf folgend wurden ihnen noch die jeweils drei Fotos von zwei unbekannten Personen zur Beurteilung gezeigt. Bei der eigenen Attraktivitätseinschätzung vergaben Männer generell höhere Attraktivitätswerte als die Frauen. Sich selbst und andere Frauen schätzten die Vpn generell attraktiver ein als andere Männer. Bei der Selbsteinschätzung der drei Fotos vergeben wieder Männer die höheren Werte und es ergeben sich auch höhere Werte für Brust- und Körperbild. Bei der Einschätzung von anderen Männern verge- 7

8 ben Männer höhere Attraktivitätswerte als Frauen, jedoch werden hierbei die Portrait- und Brustbilder höher bewertet als Ganzkörperfotos. Bei der Bewertung von anderen Frauen vergeben Männer wiederum leicht höhere Attraktivitätswerte als Frauen. Hierbei ist ebenfalls auffällig, dass die Portraitfotos deutlich vorne liegen, gefolgt von Brust- und Ganzkörperfotos. Somit konnte bestätigt werden, dass nur bei der Bewertung von anderen Personen ein höherer Gesichtsanteil auch für höhere Attraktivität steht. Bei der eigenen Bewertung ist es genau umgekehrt. Hier steht ein größerer Körperanteil für höhere Attraktivität. 2. Hypothesen Wie die vorgestellten Studien zeigen, ergeben sich zahlreiche Effekte bei der Darstellung von Frauen und Männern in den verschiedenen Medien. Einige von ihnen sollen im folgenden Experiment näher überprüft werden. Allerdings werden dafür keine Abbildungen aus Zeitungen oder aus der Kunst verwendet, sondern standardisierte Bilder von Unbekannten. Die erste Hypothese besagt, dass der Anteil des Gesichtes am gesamten Bild, gemäß der Face-ism-Theorie, einen Einfluss auf die Bewertung hat. Es wird davon ausgegangen, dass die abgebildeten Personen umso wärmer und sinnlicher beurteilt werden, je mehr der Körper zu sehen ist. Im Gegensatz dazu steht ein hoher Kopfanteil für Intelligenz, Überlegenheit und Härte. Grundsätzlich sollte sich der Effekt zwar unabhängig vom Geschlecht des Beurteilers zeigen, jedoch haben bereits Schwarz und Kurz (1989) festgestellt, dass er je nach erfragter Eigenschaft bei Männer und Frauen unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Außerdem zeigte die Studie von Schmerl (2004), dass die Bewertungen der Fotos auch unabhängig vom Anteil des Kopfes geschlechterspezifisch sind. Ein Beispiel dafür ist, dass die Frauen alle Fotos aus der taz und aus dem Stern insgesamt attraktiver eingeschätzt haben als die Männer. Deswegen lautet die zweite Hypothese dieser Studie, dass Frauen und Männer unterschiedlich bewerten. Allerdings wird hier keine Richtung vorgegeben, sprich es wird keine Voraussage darüber getroffen, bezüglich welcher Eigenschaften Frauen bzw. Männer strenger oder freizügiger urteilen. Jedoch scheint nicht nur das Geschlecht des Beurteilers, sondern auch das des zu Beurteilenden eine Rolle zu spielen. So hat die Studie von Schmerl (2004) gezeigt, dass die abgebildeten Frauen insgesamt als wärmer und die Männer eher als intelligenter bewertet wurden. Deshalb lautet die dritte Hypothese, dass das Geschlecht der dargestellten Person einen Einfluss auf die Bewertung hat. Zusätzlich wird davon ausgegangen, dass ein Interaktionseffekt zwischen dem Geschlecht des Beurteilers und des zu Beurteilenden zu erwarten ist. Dies ist die vierte Hypo- 8

9 these. Zu diesem Ergebnis sind bereits Costa und Bitti (2000) gekommen, indem sie zeigten, dass sich die Attraktivitätsbewertung von Männern und Frauen unterscheidet, abhängig davon, welches Geschlecht auf den Bildern gezeigt wird. Dass es zusätzlich einen Interaktionseffekt zwischen dem Kopfanteil und Geschlecht der dargestellten Person gibt, besagt die fünfte Hypothese. Somit sollten zum Beispiel Frauen mit großem Kopfanteil anders bewertet werden als Männer mit großem Kopfanteil. Die sechste und letzte Hypothese sagt voraus, dass die Attraktivität der dargestellten Personen Einfluss auf ihre Charaktereinschätzung nimmt. Es wird davon ausgegangen, dass als attraktiver bewerteten Personen auch allgemein positivere Eigenschaften zugeschrieben werden. 3. Methode 3.1. Versuchspersonen An dem Experiment nehmen 61 Versuchspersonen im Alter zwischen 19 und 57 Jahren teil (Durchschnittsalter: 26,20 Jahre, Standardabweichung: 9,08 Jahre). 67,2 % der Versuchspersonen waren weiblich, 32,8 % männlich. Alle von ihnen stellten sich freiwillig zur Verfügung. Die teilnehmenden Psychologiestudenten erhielten eine Versuchspersonen- beziehungsweise Forschungsstunde bescheinigt Versuchsmaterial Das verwendete Fotomaterial wurde von den Versuchsleitern erstellt. Es wurden zehn weibliche und zehn männliche Personen des Bekanntenkreises der Versuchsleiter mit Digitalkameras fotografiert. Dabei wurde auf einen neutralen weißen Hintergrund und auf einen neutralen Gesichtsausdruck in Frontalansicht der fotografierten Person geachtet. Diese Fotografien wurden mithilfe von Microsoft Paint um 50 % verkleinert und in Corel Draw weiter bearbeitet. Hier wurden grobe Unregelmäßigkeiten (rote Augen, Hautunebenheiten, Leberflecke usw.) retuschiert. Im Folgenden wurden von jedem Foto drei Versionen angefertigt. Die erste Version zeigt nur den Kopf der Person (höchster Punkt des Scheitels bis tiefster Punkt des Kinns), die zweite eine Brustansicht (verdoppelter Abstand der Kopfansicht), die dritte eine Halbkörperansicht (dreifacher Abstand der Kopfansicht). Diese nun sich ergebenden 30 Fotografien bilden das verwendete Fotomaterial. 9

10 Zur Erstellung der Präsentationen wurde Microsoft PowerPoint verwendet. Die zehn weiblichen und zehn männlichen Personen wurden per Zufall jeweils den Zahlen von eins bis zehn zugeordnet. Diese Zahlen bestimmen sowohl die Codierung der Bilder als auch die Präsentationsreihenfolge. Die Abfolge erfolgt männlich-weiblich im Wechsel, wobei immer mit dem Foto 1 männlich begonnen wird. Dann folgt 1 weiblich, 2 männlich, 2 weiblich usw. Es wurden nach diesem Prinzip drei Präsentationen erstellt, wobei per Los entschieden wurde, welche der drei Versionen eines jeden Fotos (Kopfversion, Brustversion, Hüftversion) in welcher der drei Präsentationen gezeigt werden sollte. Dabei wurde aber jede Version nur einmal verwendet beziehungsweise jede Version genau einer Präsentation zugeteilt. Durch die Parallelisierung der Präsentationsreihenfolge wurde somit ein möglicher Reihenfolgeneffekt kontrolliert und durch die Verteilung der Versionen eine Randomisierung gewährleistet. Zur Erfassung der Antworten der Versuchspersonen wurde ein Bewertungsbogen erstellt. Auf das Deckblatt wurde eine standardisierte Instruktion mit einer Coverstory sowie die sozialstatistische Grunddaten (Geschlecht, Alter, Datum, Uhrzeit und Variante der gesehenen Präsentation) gedruckt. Im Folgenden wurden für jede zu beurteilende Person (Person 1 20) auf einer Seite neun bipolaren Skalen (stark schwach, tiefgründig oberflächlich, fair unfair, ehrlich unehrlich, angenehm unangenehm, einfühlsam kaltblütig, aktiv passiv, streitsüchtig friedlich, wandelbar starr) mit in einer sechsstufigen Bewertungsskala (1 6) erstellt. Ebenso wurde ein Attraktivitäts-Rating erhoben. Dabei wurde eine kurz standardisierte Instruktion verfasst und darunter für jede zu bewertende Person eine sechsstufige Bewertungsskala (1 = sehr attraktiv, 6 = wenig attraktiv) vorgegeben Versuchsdurchführung Die Testungen der Versuchspersonen fanden in einem ruhigen Seminarraum der Universität Regensburg in Form von Gruppentestungen statt. Die oben beschriebenen Präsentationen wurden mithilfe eines Beamers so an die Wand projiziert, so dass alle Versuchspersonen die Fotos gut sehen konnten. Durch kleine Gruppengrößen war es für die Versuchsleiter möglich, sich bei der Präsentationsdauer an der Geschwindigkeit der Versuchspersonen zu orientieren. Jedes Foto wurde so lange gezeigt, bis alle Versuchspersonen den dazugehörigen Bogen ausgefüllt hatten. Dabei wurde zuerst die Instruktion mit den Grunddaten ausgefüllt, anschließend die Charaktereinschätzungen für Person 1 bis Person 20 und abschließend das Attraktivitäts- Ranking. Die gesamte Testung nahm in etwa eine halbe Stunde in Anspruch. 10

11 3.4. Datenauswertungsmethode Die gewonnenen Daten wurden von den Versuchsleitern in das Programm SPSS Version 13.0 eingegeben. Dazu wurde für jede Versuchsperson in 20 Zeilen ihre Bewertung der 20 verschiedenen Personen eingegeben. Bei der Codierung wurde jedoch darauf geachtet, dass erkennbar bleibt, dass es sich bei den Bewertungen immer um dieselbe Versuchsperson handelt. Zur statistischen Auswertung wurde das Signifikanzniveau bei 5 % angesetzt und vereinbart, auch Signifikanzen bis zu 10 % als Tendenz mit in die spätere Auswertung mit aufzunehmen. 4. Ergebnisse 4.1. Einfluss des Gesichtsanteils auf die Beurteilung (Face-ism-Effekt) Die erste Hypothese besagt, dass der Anteil des Gesichtes am gesamten Bild einen Einfluss auf die Bewertung hat. Diese Hypothese wurde in einem ersten Schritt ohne Berücksichtigung, ob auf den Bildern ein Mann oder eine Frau dargestellt wurde, und ohne Berücksichtigung des Geschlechts der Beurteiler überprüft. Diese Vermutung kann durch die multivariate Auswertung nicht bestätigt werden (Wilks-Lambda =.98, F = 1.24, p = 0.21). Erst in der Einzelauswertung werden Differenzen zwischen den Beurteilungen der Fotoausschnitte sichtbar. Signifikante Unterschiede ergeben sich für die Merkmale tiefgründig oberflächlich, angenehm unangenehm und einfühlsam kaltblütig. Tendenziell zeigt sich auch bei der Dimension fair unfair ein Unterschied (vgl. Tabelle 4.1 und 4.2). 11

12 Tabelle 4.1: F-Werte und Signifikanzen der Einzelauswertung Eigenschaften Einzelauswertung M a ST b F SF c stark schwach 3,32 1,20,09,92 tiefgründig oberflächlich 3,09 1,15 4,22,02* fair unfair 2,94 1,08 2,67,07 ehrlich unehrlich 2,86 1,11 2,35,10 angenehm unangenehm 3,22 1,23 4,27,01* einfühlsam kaltblütig 3,25 1,07 3,26,04* aktiv passiv 3,22 1,28,42,66 streitsüchtig friedlich 3,91 1,32 1,70 1,83 wandelbar starr 3,58 1,25,13,88 Attraktivität 3,67 1,37,65,52 a) Mittelwert, b) Standardabweichung, c) Signifikanz, Signifikanzniveau = 5% Beim paarweisen Vergleich der signifikanten Dimensionen zeigen sich folgende Effekte: Die Personen auf den Fotos bis zum Brustbereich werden signifikant tiefgründiger beurteilt als jene auf den Bildern bis zum Hüftbereich (F = 4.22, p = 0.02). Dies widerspricht der ersten Hypothese, die besagt, dass Menschen umso wärmer und sinnlicher beurteilt würden, je größer der Körperanteil ist. Gestützt wird die Hypothese dagegen dadurch, dass Personen auf Fotos mit Brustanteil als angenehmer (F = 4.27, p = 0.01) und einfühlsamer (F = 3.26, p = 0.04) eingeschätzt werden als Personen auf Kopffotos (Abbildung 4.1, Tabelle 4.2). Mittelwerte 3,4 3,3 3,2 3,1 3 2,9 2,8 2,7 tiefgründig - oberflächlich angenehm - unangenehm einfühlsam - kaltblütig Kopfansicht Brustansicht Hüftansicht Abbildung 4.1: Signifikante Bewertungsunterschiede zwischen den Fotoansichten 12

13 Die anderen einzuschätzenden Eigenschaften variieren nicht signifikant über die drei Ansichten der Fotos (vgl. Tabelle 4.2). Tabelle 4.2: Mittelwerte und Standardabweichungen der Bewertungen der Fotoansichten Eigenschaften Kopffoto Brustfoto Hüftfoto M a ST b M ST M ST stark schwach 3,32 1,20 3,30 1,20 3,33 1,22 tiefgründig oberflächlich 3,09 1,19 2,98* 1,09 3,22* 1,15 fair unfair 3,00 1,08 2,84 1,10 2,99 1,05 Ehrlich unehrlich 2,94 1,11 2,77 1,12 2,87 1,10 angenehm unangenehm 3,36* 1,25 3,12* 1,21 3,19 1,21 einfühlsam kaltblütig 3,34* 1,08 3,15* 1,11 3,26 1,03 aktiv passiv 3,20 1,29 3,27 1,24 3,19 1,31 streitsüchtig friedlich 3,84 1,36 4,01 1,31 3,89 1,28 wandelbar starr 3,58 1,30 3,60 1,20 3,56 1,25 Attraktivität 3,74 1,36 3,63 1,37 3,65 1,37 a) Mittelwert b) Standardabweichung, Signifikanzniveau = 5% Bei Betrachtung der Abbildung 4.2 wird erkennbar, dass Brustfotos tendenziell positiver beurteilt werden. Diese Ergebnisse sind jedoch nicht signifikant. 13

14 4 stark_schwach tiefgründig_oberflächlich fair_unfair ehrlich_unehrlich angenehm_unangenehm einfühlsam_kaltblütig aktiv_passiv streitsüchtig_friedlich wandelbar_starr Attraktivität Mittelwert 3,5 3 Kopf Brust F_Ansicht Hüfte Abbildung 4.2: Bewertungstendenzen bei den Eigenschaften in Abhängigkeit von der Ansicht 4.2. Interaktionen zwischen dem Geschlecht des/der Beurteilenden und der Bewertung der Bildausschnitte Männliche Beurteiler Die multivariaten Tests zeigen keinen Face-ism-Effekt bei der Beurteilung der Bilder durch männliche Vpn (F = 0.66, Wilks-Lambda = 0.97, p = 0.87). Auch bei den einzelnen Dimensionen sind keine signifikanten Unterschiede in der Bewertung der Bildausschnitte erkennbar (vgl. Tabelle 4.3). 14

15 Tabelle 4.3: Bewertung durch männliche Vpn Eigenschaften M a ST b F SF c (1-6) stark schwach tiefgründig oberflächlich fair unfair ehrlich unehrlich angenehm unangenehm einfühlsam kaltblütig aktiv passiv streitsüchtig friedlich wandelbar starr Attraktivität a) Mittelwert b) Standardabweichung c) Signifikanz, Signifikanzniveau = 5% Weibliche Beurteiler Auch bei der Beurteilung durch weibliche Vpn tritt global gesehen ebenfalls kein Face-ism- Effekt auf (F = 1.31, Wilks-Lambda = 0.97, p = 0.16). Allerdings zeigen sich bei der Einzelauswertung signifikante Unterschiede bei den Dimensionen tiefgründig oberflächlich (F = 4,81, p = 0.01), ehrlich unehrlich (F = 3.26, p = 0.04), angenehm unangenehm (F = 4.28, p = 0.01) und bei einfühlsam kaltblütig (F = 3.29, p = 0.04, vgl. Tabelle 4.4). 15

16 Tabelle 4.4: Bewertung durch weibliche Vpn Eigenschaften (1-6) M a ST b F SF c stark schwach tiefgründig oberflächlich * fair unfair ehrlich unehrlich * angenehm unangenehm * einfühlsam kaltblütig * aktiv passiv streitsüchtig friedlich wandelbar starr Attraktivität a) Mittelwert b) Standardabweichung c) Signifikanz, Signifikanzniveau = 5% Um festzustellen, zwischen welchen Fotoansichten signifikante Unterschiede bei der Bewertung durch Frauen entstanden sind, wurde der Duncan-Test als Post-hoc-Verfahren eingesetzt. Diese Testmethode stellt die Bewertungsunterschiede der signifikanten Eigenschaften (vgl. Tabelle 4.4) abhängig von der Ansicht fest (vgl. Tabelle 4.5). Tabelle 4.5: Signifikante Bewertungsunterschiede im Post-Hoc-Test (Beurteiler: Frauen) Eigenschaften Brustfoto Hüftfoto Kopffoto M a ST b M ST M ST tiefgründig oberflächlich 2,88* 1,04 3,18* 1,17 3,06* 1,18 fair unfair 2,77* 1,12 2,93* 1,06 2,97* 1,08 ehrlich unehrlich 2,65* 1,09 2,81* 1,10 2,89* 1,12 angenehm unangenehm 3,07* 1,22 3,16* 1,19 3,36* 1,24 einfühlsam kaltblütig 3,09* 1,12 3,27* 1,03 3,31* 1,08 a) Mittelwert, b) Standardabweichung, Signifikanzniveau = 5% Bei fast allen Eigenschaften wurden alle Ansichten signifikant unterschiedlich bewertet. Nur bei angenehm unangenehm konnte lediglich ein signifikanter Unterschied zwischen der Brust- und Kopfansicht sowie zwischen der Hüft- und Kopfansicht festgestellt werden. 16

17 Unterschiede in der Bewertung zwischen männlichen und weiblichen Vpn Die Pearson-Korrelation ergab folgendes Bild: Das Geschlecht der Vp korreliert bei einigen Dimensionen mit der Bewertung der Bilder insgesamt. Die weiblichen Vpn schätzen die Personen auf den Fotos insgesamt signifikant tiefgründiger (r = -0.14**), fairer (r = -0,06*), ehrlicher (r = 0,10**) und aktiver (r = 0.06*) ein als die männlichen Probanden. Männer beurteilen die Fotografierten als signifikant streitsüchtiger (r = 0.08**) als Frauen. Die Zuschreibung der restlichen Eigenschaften steht in keinem Zusammenhang mit dem Vpn-Geschlecht (vgl. Tabelle 4.6). Tabelle 4.6: Zusammenhänge zwischen dem Geschlecht der Vpn und der Bildbewertung Eigenschaften (1-6) Korrelation nach Pearson (weiblich = 2, männlich = 1) stark schwach tiefgründig oberflächlich -0.07* fair unfair -0.06* ehrlich unehrlich -0.10** angenehm unangenehm einfühlsam kaltblütig aktiv passiv -0.06* streitsüchtig friedlich -0.08** wandelbar starr 0.01 Attraktivität * Signifikanzniveau 5 %; ** Signifikanzniveau 1 % 4.3. Interaktionen des Geschlechts der abgebildeten Person mit der Bewertung Die Annahme, dass das Geschlecht der dargestellten Person einen Einfluss auf die Bewertung des jeweiligen Bildausschnittes hat, kann durch die multivariate Auswertung nicht bestätigt werden (F = 1.38, Wilks-Lambda = 0.98, p = 0.12). Die Einzelauswertung zeigt jedoch einen signifikanten Unterschied bei der Dimension ehrlich-unehrlich. Die abgebildeten Männer wurden als ehrlicher eingeschätzt als die Frauen (F = 3.17, p = 0.04). Frauen wurden außerdem tendenziell wandelbarer eingestuft als Männer (F = 2.84, p = 0.06). Die Korrelationen nach Pearson zeigen, dass Frauen als stärker (r = -0.14**), als unfairer (r = 0.08**), als unehrlicher (r = 0.09**), als aktiver (r = -0.09**), als streitsüchtiger (r = -.21**), als wandelbarer (r = -0.12**) und attraktiver (r = -0.16**) eingestuft wurden (vgl. Tabelle 4.7). 17

18 Tabelle 4.7: Korrelationen des Geschlechts der abgebildeten Person mit den Eigenschaften Eigenschaften Korrelation nach Pearson (1-6) (weiblich = 2, männlich = 1) stark schwach -0.14** tiefgründig oberflächlich 0.00 fair unfair 0.08** ehrlich unehrlich 0.09** angenehm unangenehm 0.00 einfühlsam kaltblütig aktiv passiv -0.09** streitsüchtig friedlich -0.21** wandelbar starr 0.12** Attraktivität -0.16** * Signifikanzniveau 5 %; ** Signifikanzniveau 1 % 4.4. Interaktionen zwischen dem Geschlecht des Beurteilers und des zu Beurteilenden Beurteilung von Männern durch männliche Vpn Die multivariaten Tests lassen erkennen, dass auch bei der Beurteilung von Männern durch männliche Vpn keine Face-ism-Effekt erkennbar ist (F = 0.730, Wilks-Lambda = 0.933, p = 0.780). Auch in der Einzelauswertung zeigen sich keine Effekte (vgl. Tabelle 4.8). 18

19 Tabelle 4.8: Beurteilung von Männerfotos durch männliche Versuchspersonen Eigenschaften (1-6) M a ST b F SF c stark schwach tiefgründig oberflächlich fair unfair ehrlich unehrlich angenehm unangenehm einfühlsam kaltblütig aktiv passiv streitsüchtig friedlich wandelbar starr Attraktivität a) Mittelwert b) Standardabweichung c) Signifikanz, Signifikanzniveau = 5% Beurteilung von Männern durch weibliche Vpn Es zeigt sich kein Effekt bei den multivariaten Tests (F = 1.54, Wilks-Lambda = 0.93, p = 0.07). Bei der Betrachtung der Einzelauswertung lassen sich signifikante Unterschiede bei den Dimensionen tiefgründig oberflächlich (F = 3.14, p = 0.04), fair unfair (F = 3.30, p = 0.04), ehrlich unehrlich (F = 6.16, p = 0.00) und einfühlsam kaltblütig (F = 4.88, p = 0.01) finden. Die Fotos mit Brustanteil werden dabei als tiefgründiger beurteilt als die Hüftfotos (paarweiser Vergleich: p = 0.13). Außerdem werden die Männer auf Brustfotos als fairer eingestuft als diejenigen auf Kopffotos (paarweiser Vergleich: p = 0.02) und als diejenigen auf Hüftfotos (paarweiser Vergleich: p = 0.03). Die Personen auf Brustfotos werden als ehrlicher eingestuft als diejenigen auf Kopffotos (paarweiser Vergleich: p = 0.00) und diejenigen auf Hüftfotos (paarweiser Vergleich: p = 0.00). Die Männer auf Brustfotos werden zudem als einfühlsamer als die Männer auf Kopffotos (paarweiser Vergleich: p = 0.00) und als diejenigen auf Hüftfotos (paarweiser Vergleich: p = 0.25, vgl. Abb. 4.3). 19

20 4 3,5 Mittelwerte 3 2,5 2 1,5 1 0,5 0 Kopfansicht tiefgründig - oberflächlich fair - unfair einfühlsam - kaltblütig ehrlich - unehrlich Brustansicht Hüftansicht Abbildung 4.3: Signifikante Beurteilungsunterschiede der Frauen bei Fotos der Männer Bei den restlichen Einschätzungen liegen keine signifikanten Unterschiede vor (vgl. Tabelle 4.9) Tabelle 4.9: signifikante und nicht-signifikante Bewertungsunterschiede Eigenschaften (1-6) M a ST b F SF c stark schwach tiefgründig oberflächlich * fair unfair * ehrlich unehrlich * angenehm unangenehm einfühlsam kaltblütig * aktiv passiv streitsüchtig friedlich wandelbar starr Attraktivität a) Mittelwert b) Standardabweichung c) Signifikanz, Signifikanzniveau = 5% Beurteilung von Frauen durch männliche Vpn Die multivariaten Tests ergeben keinen Face-ism-Effekt bei der Beurteilung von Frauen durch männliche Vpn (F = 1.21, Wilks-Lambda = 0.89, p = 0.25). 20

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