Versuchsbericht. Allgemeinpsychologisches Experimental-Praktikum SS Tutor: Dipl.-Psych. Alexandra Lenhard

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1 Julius-Maximilians-Universität Würzburg Psychologisches Institut III Versuchsbericht Allgemeinpsychologisches Experimental-Praktikum SS 2003 Tutor: Dipl.-Psych. Alexandra Lenhard Thema: Intermanueller Lerntransfer von der dominanten zur nicht-dominanten Hand bei Linkshändern vorgelegt von: Angela Neff, Cornelia Frohnapfel, Mathias Müller Würzburg, den

2 Inhaltsverzeichnis 1 Fragestellung Herleitung Methodischer Zugriff Überblick über die Methodik des Experiments Versuchsplan Variable der Untersuchung (UV - AV) Festlegung des Verfahrens zur Entscheidung über die Hypothesen Versuchsgruppen Versuchspersonen Versuchsaufbau Versuchsanordnung Versuchsablauf...8 Aufgaben der Versuchspersonen Instruktion Auswertung und Ergebnisse Datenauswertung und Analyse Berechnung statistischer Kennwerte Ergebnisse Entscheidung über Hypothesen Diskussion Inhaltliche Bedeutung der Ergebnisse Neue Hypothesen Literaturverzeichnis Anhang Instruktionsanweisung Ergebnisse der SPSS Auswertung

3 Abstract An 22 Linkshändern wurde anhand von visuell-motorischen Zielbewegungen untersucht, ob intermanueller Lerntransfer von der linken zur rechten Hand existiert. Während einer Übungsphase lernten Versuchspersonen aufgrund manipulierten visuellen Feedbacks mit der linken Hand zu einem von neun Zielfeldern größere Bewegungen, als zu den anderen Feldern zu machen. Mit einer anschließenden Testphase wurde getestet, ob die Performanz der rechten Hand bei diesen Zielbewegungen von der Übungsphase beeinflusst wurde. Vorausgehende Untersuchungen von Lenhard, Sebald und Hoffmann (2002) zeigten bei Rechtshändern sehr hohen Transfer von der dominanten zur nicht-dominanten Hand. Innerhalb dieser Studie wurde jedoch festgestellt, dass die Performanz der nicht-dominanten Hand bei Linkshändern von der Übungsphase unbeeinflusst blieb. Die Ergebnisse weisen deshalb auf Unterschiede in der Zielsteuerung von Rechts- und Linkshändern hin. 2

4 1 Fragestellung 1.1 Herleitung Es ist schon länger bekannt, dass das Training eines Körperteils auf eine neue motorische Aufgabe auch die Leistung des untrainierten Glieds an der gegenüberliegenden Körperseite beeinflussen kann (Coren, 1993). Unter einem intermanuellen Lerntransfer versteht man den Umstand, dass die, durch vorausgegangene Übung, erlangte Adaptation einer Hand auch die Leistung der anderen Hand beeinflusst. Mit Hilfe verschiedenster experimenteller Vorgehensweisen (Choe & Welch, 1974; Hicks, Gualtieri & Schroeder, 1983; Imamizu, Uno & Kawato, 1998; Teixeira, 2000) wurde bereits versucht dieses Phänomen zu erklären. So behaupteten einige Forscher, dass der Transfer auf ein gelerntes Schema von Bewegungskommandos zurückzuführen sei, welches dann auf die untrainierte Hand übertragen würde. Wenn dies der Wahrheit entspräche, müsste der Lerntransfer bei Bewegungen, die spiegelverkehrt erlernt wurden am ausgeprägtesten sein. Beispielsweise fanden Thut et al. (1996), dass Rechtshänder Figuren genauer zeichnen konnten, wenn sie die Zeichnungen zuvor spiegelverkehrt mit der linken Hand geübt hatten. Jedoch wurden die Ergebnisse nicht mit Transferleistungen verglichen, bei denen die Figuren nicht spiegelverkehrt waren. Dadurch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Lerntransfer in gleicher Weise bei nicht spiegelverkehrten Figuren stattgefunden hätte. Ferner verglichen z.b. Hicks, Gualtieri und Schroeder (1983) den Lerntransfer bei Bewegungsmustern, die entweder in der gleichen oder in entgegengesetzter Richtung ausgeführt werden sollten. Trotz aller Erklärungsversuche scheinen vor allem die zu Grunde liegenden Mechanismen und Strukturen alles andere als geklärt und bieten somit ein breites Betätigungsfeld. Lenhard et al. (2002) zeigten in einer Studie, die sich mit der Zielbewegung bei Rechtshändern befasste, zunächst einen Lerntransfer von der dominanten auf die nicht-dominante Hand. In einer weiteren Untersuchung von Lenhard et al. (2002), ebenfalls an Rechtshändern, konnte jedoch kein Lerntransfer von der nicht-dominanten auf die dominante Hand belegt werden. 3

5 Aufgrund dieser Ergebnisse lag nahe sich zu fragen, wie es sich bei Linkshändern mit dem Lerntransfer verhält. Ausgehend von der Hypothese, dass die motorische Zielsteuerung bei Linkshändern äquivalent, aber seitenvertauscht zu der von Rechtshändern abläuft, nahmen wir an, dass auch bei Linkshändern ein Lerntransfer von der dominanten auf die nicht-dominante Hand, d.h. von links nach rechts stattfindet. 2 Methodischer Zugriff 2.1 Überblick über die Methodik des Experiments Das Experiment wurde in einem abgedunkelten Raum durchgeführt. Die Versuchsapparatur bestand aus einem Digitalisiertablett, einem digitalen Stift, einem halbdurchlässigen Spiegel und einem Computer. Die Vpn saßen vor dem Digitalisiertablett und hielten den Stift in der Hand. Um die richtige Armhaltung zu gewährleisten, ruhte der Arm auf einer Handauflage. Der halbdurchlässige Spiegel, der horizontal über dem Digitalisiertablett befestigt war, verhinderte den direkten Blick auf den Arm. Die Vpn sahen ein Zahlenfeld mit neun Ziffern innerhalb quadratischer Felder an, ähnlich dem eines Telefons (siehe Abbildung 1). Der Abstand der benachbarten Quadrate betrug 19mm. Aufgabe der Vpn war es, so schnell und exakt wie möglich auf das jeweils aufleuchtende Feld mit dem digitalen Stift zu tippen. Dabei konnten sie ihre durch den Spiegel verdeckte Hand nicht sehen. Lediglich ein blauer Cursorpunkt zeigte ihnen die Position des digitalen Stiftes an. Das Experiment beinhaltete drei Phasen, nämlich die Vortest-, die Übungs- und die Nachtestphase. Vor- und Nachtest bestanden beide aus zwei Blöcken, wobei jeweils ein Block mit der linken Hand, der andere mit der rechten Hand durchgeführt wurde. Das Feedback durch den blauen Cursorpunkt erfolgte hier nur in der mittleren Spalte (Felder 2, 5, 8). Die Übungsphase bestand aus sechs Blöcken. Sie wurde ausschließlich mit der linken Hand durchgeführt und den Vpn wurde die Stiftposition auf jedem Feld rückgemeldet. Zudem war in jedem Übungsblock die Position eines Ziffernfeldes (der Außenfelder 1, 4, 7 sowie 3, 6, 9) so manipuliert, dass die Vpn erst einen Treffer signalisiert bekamen, wenn die eigentliche Endposition der Hand schon 20mm über die Mitte des manipulierten Ziffernfeldes hinausging. 4

6 Die auszuführenden Bewegungen in allen drei Testphasen gingen jeweils von einem der Mittelfelder aus und führten zu einem der direkt benachbarten Felder nach außen, also z.b. von Feld 2 zu den Feldern 1 oder 3, von 5 nach 4 oder 6 und von 8 nach 7 oder 9. falsch getippt richtig getippt Abbildung 1. Manipulation der Efferenz-Reafferenz- Beziehung. Auf den linken Bildern ist jeweils die tatsächliche Handposition zu sehen, auf den rechten hingegen das manipulierte Feedback. Im oberen Bild trifft die VPn das Zielfeld eigentlich, dass Feedback in Form des blauen Punktes signalisiert ihr jedoch sie habe nicht getroffen. Im Gegensatz dazu wird das Zielfeld im unteren Bild verfehlt, das Feedback signalisiert der VPn jedoch sie habe getroffen. 5

7 2.2 Versuchsplan Variable der Untersuchung (UV - AV) Folgende Bedingungen wurden variiert um eine mögliche Abhängigkeit der Zielbewegung zu bestimmen. Als erste unabhängige Variable wurde die ausführende Hand verwendet. Dabei wurde die trainierte von der nicht trainierten Hand unterschieden. Die zweite unabhängige Variable bestand aus der in 4 Stufen unterteilten Bewegungsbedingung. Es wurden die Bewegungen jeweils von der Mittelspalte zu einem der folgenden Außenfelder unterschieden: zum manipulierten Zielfeld (MT), dem Zielfeld auf der gleichen Seite (GS), dem Zielfeld genau gegenüber (GG) oder dem diagonal gegenüberliegenden Zielfeld (DG). Die AV des Versuchs stellte die Vor-Nachtest-Differenz der Endposition des Stiftes in mm dar. Dabei wurden die Werte so transformiert, dass eine positive Differenz eine größere Bewegung im Nachtest bedeutete und eine negative Differenz eine kleinere Bewegung Festlegung des Verfahrens zur Entscheidung über die Hypothesen Als Entscheidungsregel wurde festgelegt, dass die Nullhypothese nicht abgelehnt werden kann, wenn sich entweder die Vor- und Nachtestdifferenzen der dominanten linken Hand nicht signifikant voneinander unterscheiden, oder sich zwar diese Differenzen unterscheiden, jedoch nicht die der nicht-dominanten, rechten Hand. Letzteres würde bedeuten dass zwar die trainierte, linke Hand der Probanden im Nachtest bei einer Bewegung zum manipulierten Feld (und zu einem Feld in der gleichen Spalte) signifikant weiter außen landen würde, nicht aber die untrainierte, rechte Hand. Weiterhin wurde festgelegt, dass zugunsten der Alternativhypothese entschieden werden kann, wenn sowohl die Vor - und Nachtestdifferenzen der dominanten, linken Hand als auch die der nicht-dominanten, rechten Hand signifikant voneinander abweichen. 6

8 Demnach wurde in diesem Fall erwartet, dass sowohl die trainierte, linke Hand der Probanden als auch die untrainierte, rechte Hand bei einer Bewegung zum manipulierten Feld (und zu einem Feld in der gleichen Spalte) im Nachtest signifikant weiter außen landet Versuchsgruppen Versuchspersonen An der Untersuchung nahmen 23 Linkshänder im Alter von 19 bis 37 (Durchschnittsalter: 24) teil. Bei den 11 Frauen und 12 Männern handelte es sich überwiegend um Studenten der Universität Würzburg. Aber auch bereits berufstätige Personen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten wurden getestet. Ein Teilnehmer bemerkte die Manipulation. Somit konnte ein strategischer Anteil der Bewegungskontrolle nicht ausgeschlossen werden. Da die automatische Bewegungskontrolle untersucht werden sollte wurde dieser Teilnehmer von der Auswertung ausgeschlossen. Somit gingen die Daten von 22 Teilnehmern in das Ergebnis ein. Angeworben wurden die Versuchspersonen durch die Versuchsleiter/innen. Die Teilnahme war freiwillig und wurde mit einem Schokoriegel und entweder einer dreiviertel Versuchspersonenstunde oder 6 entlohnt. 2.3 Versuchsaufbau Versuchsanordnung Die Versuchsapparatur (siehe Abbildung 2) bestand aus einem Digitalisiertablett, einem digitalen Stift, einem halbdurchlässigen Spiegel und einem Computer. Der Computermonitor war in einem abgedunkelten Raum so befestigt, dass er sich mit der Bildfläche nach unten 23 cm über dem halbdurchlässigen Spiegel befand. Das auf dem Monitor abgebildete Zahlenfeld wurde so direkt auf den Spiegel projiziert. 7

9 Unter dem halbdurchlässigen Spiegel befand sich das Digitalisiertablett, so dass die Vpn ihre Hand nicht mehr sehen konnten. Die Rückmeldung über die Position des digitalen Stifts erhielten die Vpn durch einen blauen Cursorpunkt Versuchsablauf Der Versuch wurde mit jeder Vp einzeln durchgeführt. Der Versuch wurde mit reinen Linkshändern durchgeführt, um in dieser Studie ausschließlich Effekte Links-dominanter Händigkeit untersuchen zu können. Dies wurde durch Corens Händigkeits-Fragebogen (1993) am Anfang des Versuchs überprüft. Die Vpn wurden am Anfang des Experiments vom Versuchsleiter im bereits abgedunkelten Versuchsraum empfangen und mussten einige Fragen zu ihrer Händigkeit beantworten. Danach sollten sie sich die Instruktion auf dem Computer durchlesen. Nach einigen weiteren Erläuterungen des Versuchsleiters hatten die Vpn noch die Möglichkeit, offen gebliebene Fragen zu stellen. Darauf wurde der Versuch gestartet, der insgesamt ca. 20 Minuten dauerte. Alle Versuchspersonen durchliefen zwei Vortestblöcke, sechs Übungsblöcke und schließlich noch zwei Nachtestblöcke. Die sechs Übungsblöcke führten alle Versuchpersonen mit der linken Hand aus. Das manipulierte Feld sowie die Reihenfolge der Hände in Vor- und Nachtest wurden ausbalanciert. Die Versuchspersonen wurden in der Reihenfolge ihrer Teilnahme einer der Versuchsbedingungen zugeteilt. Um Reihenfolgeeffekte der Bewegungsbedingung auszuschließen erfolgte die Auswahl der anzuspringenden Außenfelder zufällig. Ferner erfolgte die optische Rückmeldung über die Position des digitalen Stiftes in Vor- und Nachtestphase nur in der mittleren Spalte (Felder: 2, 5, 8) um mögliche Lerneffekte auszuschließen. 8

10 Nachdem die Vpn den Versuch beendet hatten, wurden sie wiederum befragt. Hierbei ging es hauptsächlich darum heraus zu finden, ob sie die Manipulation bemerkt hatten, da man die Daten dieser VPn für die Auswertung hätte eliminieren müssen. Insgesamt dauerte der Versuch etwa eine halbe Stunde. Abbildung 2. Schematischer Versuchsaufbau. Aufgaben der Versuchspersonen Die Aufgabe der Versuchspersonen bestand darin, mit Hilfe der beschriebenen Versuchsapparatur jeweils das grün aufleuchtende Feld so schnell und präzise wie möglich anzutippen. Die Zahlenfolgen wurden so dargeboten, dass Bewegungen immer ausgehend von Feldern der mittleren Spalte (2, 5, 8) zu den äußeren Feldern (1, 4, 7 oder 3, 6, 8) ausgeführt werden mussten. Eine Bewegung zu einem Außenfeld wird im Folgenden als Trial bezeichnet. Unter Bewegungen sind in diesem Zusammenhang Sprungbewegungen von einem Feld zum anderen gemeint, nicht etwa Schreib- oder Zeichenbewegungen, bei denen der digitale Stift das Digitalisiertablett fortwährend berühren würde. Die VPn wurden entsprechend instruiert, ebenso wie, dass sie möglichst in die Mitte des entsprechenden Feldes treffen sollten. Der Versuch begann mit einem Vortest bestehend aus 2 Blöcken mit jeweils 36 Trials. Es wurde jeweils ein Block mit der rechten und der linken Hand durchgeführt. Die Reihenfolge wurde im Versuchplan festgelegt. 9

11 Die darauf folgende Übungsphase durchlief 6 Blöcke mit jeweils 72 Trials, welche alle mit der dominanten (linken) Hand durchgeführt wurden. Der Nachtest bestand wie schon der Vortest aus 2x36Trials, mit jeweils der linken und der rechten Hand Instruktion Die wesentlichen Instruktionen erhielten die Vpn schriftlich. Weiterhin wurden mündliche Erläuterungen laut einer Instruktionsanweisung gegeben, worin auch der grundlegende Versuchsablauf enthalten war. Damit sollten die Bedingungen des Experiments für die Vpn so konstant wie möglich gehalten werden. Bei der schriftlichen Instruktion wurde ihnen erklärt, dass ihre Aufgabe darin bestehen würde, mit einem speziellen digitalen Stift die Zahlenfelder des Displays zu treffen. Dabei würde ihre Hand nicht zu sehen sein, stattdessen würde aber ein blauer Punkt die Position der Stiftspitze anzeigen. Ihnen wurde außerdem erklärt, dass dieser Punkt jedoch nur auf den Feldern 2, 5 und 8 und dem Startfeld zu sehen sein würde. Ferner wurde ihnen erläutert, dass ihre Aufgabe dann darin bestehen würde, jeweils die grün aufleuchtenden Felder zu treffen. Dabei sei besonders darauf zu achten, die Felder in der Mitte zu treffen, dabei die Hand nicht auf das Tablett zu legen und wie beim Tippen einer Telefonnummer von einem Zielpunkt zum nächsten zu springen (siehe Instruktionsanweisung, Seite: 16 ). 3 Auswertung und Ergebnisse 3.1 Datenauswertung und Analyse Es wurden für jeden Trial die Ausführungszeit sowie Zielkoordinaten (Xe,Ye) der ersten Zielbewegung (unabhängig davon ob dabei das Ziel getroffen wurde) aufgezeichnet. Aus diesen Daten wurde ein mittlerer Ziel-Abstand, aus der horizontalen Entfernung zwischen Endposition (Xe) und Mitte des dargestellten Zielquadrats für jeden Block, berechnet. Positive Werte stehen dabei für eine weitere, negative für eine zu kurze Zielbewegung. 10

12 Weiterhin wurden die Differenzen von Nach- und Vortest für jeweils beide Hände berechnet. Dabei bedeuten positive Werte eine längere Zielbewegung im Anschluss an die Übungsphase mit manipuliertem Feld. 3.2 Berechnung statistischer Kennwerte Zur statistischen Auswertung und Beurteilung der Daten wurde eine Varianzanalyse (ANOVA) mit den Faktoren Bewegungsbedingung (MT vs. GS vs. GG vs. DG) Hand (trainierte vs. nicht trainierte) durchgeführt. Die Effekte der Bewegungsbedingung wurden durch einfaktorielle post- ANOVAs überprüft. 3.3 Ergebnisse Die Analyse ergab signifikante Effekte für den Faktor Bewegungsbedingung, F(1.78, 37.39) = 7.22, p <.01 und die Wechselwirkung Bewegungsbedingung x Hand, F(2.39, 50.26) = 3.7, p <.05. Einfaktorielle post-anovas zeigten einen signifikanten Effekt der Bewegungsbedingung nur für die linke, untrainierte Hand, F(1.84, 38.61) = 10.48, p <.001. Die Probanden landeten im Nachtest mit der linken Hand durchschnittlich 7.56 mm (SE = 1.74 mm) weiter außen, wenn sie Bewegungen zum manipulierten Feld (MT) machen mussten, 5.21 mm (SE = 1.72 mm) weiter außen, wenn die Manipulation bei einem Feld der gleichen Spalte (GS) erfolgte, 0.32 mm (SE = 1.48 mm) wenn das manipulierte Feld dem Zielfeld genau gegenüber (GG) lag und 0.93 mm (SE = 1.25 mm), wenn das Zielfeld dem manipulierten Feld diagonal gegenüber (DG) lag. (siehe Abbildung 3) Es zeigt sich also, dass die Vor- Nachtestdifferenzen für das manipulierte Target am größten sind. Die Vor- und Nachtest-Differenzen der rechten Hand unterschieden sich dagegen nicht signifikant voneinander, F(2.21, 46.3) = 0.9, p =

13 8 7 trainierte Hand nicht trainierte Hand Endposition in mm MT GS GG DG Bewegungsbedingung Abbildung 3. Mittlere Zielabweichung in Abhängigkeit von Bewegungsbedingung und Trainingshand. Die Abszisse zeigt die vier Stufen der Bewegungsbedingung, die Ordinate die Vor-Nachtest-Differenz in Abhängigkeit von Zielort und Rückmeldung. 4 Entscheidung über Hypothesen Aufgrund der gefundenen Ergebnisse konnte die Nullhypothese H0 nicht abgelehnt werden. Die linke Hand hatte sich zwar an das manipulierte Feedback adaptiert, es gab aber keinen Transfer dieser Gewöhnung von der linken Hand auf die rechte, untrainierte Hand, da es nur bei der linken Hand zu signifikanten Vortest- Nachtestdifferenzen kam. Bei Linkshändern konnte somit kein Lerntransfer von der dominanten Hand auf die nicht-dominante Hand nachgewiesen werden. 12

14 5 Diskussion 5.1 Inhaltliche Bedeutung der Ergebnisse Die Interaktion zwischen den Faktoren ausführende Hand und Bewegungsbedingung weist darauf hin, dass sich der Faktor Bewegungsbedingung nur auf die linke, nicht aber auf die rechte Hand ausgewirkt hat. Die linke Hand führte im Nachtest signifikant größere Bewegungen aus als im Vortest, während bei der rechten Hand die Differenzen nicht signifikant waren. Ein Lerntransfer von der linken auf die rechte Hand fand also nicht statt. Dies steht im Widerspruch zu der anfänglichen Annahme, dass die motorische Zielsteuerung bei Linkshändern äquivalent, aber seitenvertauscht zu der von Rechtshändern abläuft. Zu dieser Annahme gibt es mehrere Alternativen, die nun in Betracht zu ziehen sind, nachdem, die, von uns als am wahrscheinlichsten erachtete Möglichkeit offensichtlich nicht zutrifft. Es könnte sich bei Linkshändern mit der Zielsteuerung so verhalten, dass sie sehr wohl seitenvertauscht ist, aber, im Gegensatz zu Rechtshändern, kein Lerntransfer von der dominanten auf die nicht-dominante Hand stattfindet. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass die Zielsteuerung bei Linkshändern gar nicht seitenvertauscht ist. Eine weitere, in eine etwas andere Richtung gehende Erklärung, könnte sein, dass Linkshänder vielleicht einfach generell über weniger Lateralisierung verfügen. Die an Rechtshändern gewonnen Erkenntnisse sind also anscheinend jedenfalls nicht ohne weiteres auf Linkshänder übertragbar, zumindest nicht dahingehend, dass ein Lerntransfer von der dominanten Hand auf die nicht-dominante Hand stattfindet. Die Tatsache, dass bei Linkshändern zumindest in dieser Studie kein Lerntransfer festzustellen war, wirft, wie oben bereits angedeutet, die Frage auf, ob Linkshänder in diesem Bereich von der Natur benachteiligt wurden. Inwieweit dies zutrifft oder wo und wie bei Linkshändern ein (intermanueller) Lerntransfer eventuell doch stattfindet, wird in weiteren Versuchen mit Linkshändern zu überprüfen sein. Im vorliegenden Versuch wurde z.b. stets und ausschließlich mit der linken Hand trainiert. Da bei Versuchen mit Rechtshändern nach Training der rechten Hand ein Lerntransfer stattfand, wäre die als nächstes zu klärende Frage, ob eventuell auch bei Linkshändern ein Training der rechten Hand zu einem Lerntransfer von der rechten auf die linke Hand führt. 13

15 Bei der linken Hand wirkte sich allerdings, wie auch bei der dominanten Hand der Rechtshänder, die Manipulation der Rückmeldung zusätzlich auch auf Zielfelder der gleichen Seite aus. Dies spricht auch bei Linkshändern für eine Generalisierung der gelernten Bewegung auf Felder der gleichen Seite. 5.2 Neue Hypothesen Um der Frage auf den Grund zu gehen, ob es bei Linkshändern keinen, wie bei Rechtshändern beobachteten, Lerntransfer gibt, oder ob er einfach nur unabhängig von Rechts- oder Linkshändigkeit ausschließlich in der, von Lenhard et al. (2002) gezeigten Form (von rechts nach links) existiert, wäre es interessant in einer weiterführenden Studie das Experiment erneut zu replizieren. Wie bereits oben angedeutet, wäre zu testen, ob bei Linkshändern ebenfalls ein intermanueller Lerntransfer von der rechten auf die linke Hand stattfindet. In diesem Fall würde es sich um einen Transfer von der nicht-dominanten Hand auf die dominante Hand handeln, der wiederum bei Rechtshändern nicht festgestellt werden konnte. Dies würde dann aber eben Grund zu der Annahme geben, dass es nur einen, von der Händigkeit unabhängigen, intermanueller Lerntransfer gibt, der allen Menschen zu eigen ist, aber ausschließlich von der rechten auf die linke Hand möglich ist, da der Mechanismus, der dem selben zu Grunde liegt, nur in diese Richtung funktioniert. Andernfalls müsste man zu dem Schluss kommen, dass Linkshänder vielleicht doch mit keinem Mechanismus ausgestattet sind, der zu einem intermanuellen Lerntransfer befähigt. 14

16 6 Literaturverzeichnis Choe, C. S. & Welch, R. B. (1974). Variables affecting the intermanual transfer and decay of prism adaptation. Journal of Experimental Psychology, 102, Coren, S. (1993) The lateral preference inventory for measurement of handedness, footedness, eyedness, and earedness: Norms for young adults. Bulletin of the Psychonomic Society, 31, 1-3. Fechner, G. T. (1857). Beobachtungen, welche zu beweisen scheinen, dass durch Übung der Glieder der einen Seite die der anderen zugleich mitgeübt werden. [Online Dokument] URL ( ). Hicks, R., Gualtieri, T. & Schroeder, S. (1983). Cognitive and motor components of bilateral transfer. American Journal of Psychology, 96, Imamizu, H., Uno, Y. & Kawato, M. (1998). Adaptive Internal Model of Intrinsic Kinematics Involved in Learning an Aiming Task. Journal of Experimental Psychology: Human Perception and Performance, 24, Lenhard, A., Sebald, A. & Hoffmann, J. (2002). Intra- and intermanual transfer of adaptation to unnoticed virtual displacement under terminal and continuous visual feedback. Unveröffentlichtes Manuskript. Würzburg: Universität, Institut für Psychologie, Lehrstuhl III. Lenhard, A., Georgieva, N., Iankova, M., Karlova, M., Kümmel, M., Martellotta, C., Mühlbacher, D.& Tansek, T. (2002). Intermanueller Lerntransfer von der linken auf die rechte Hand. Unveröffentlichter Praktikumsbericht. Würzburg: Universität, Institut für Psychologie, Lehrstuhl III. Teixeira, L. A. (2000). Timing and Force Components in Bilateral Transfer of Learning. Brain and Cognition, 44, Thut, G., Cook, N. D., Regard, M. L., Halsband, U. & Landis, T. (1996). Intermanual transfer of proximal and distal motor engrams. Experimental Brain Research, 108,

17 7 Anhang 7.1 Instruktionsanweisung Im Computerprogramm integrierte Instruktion (schriftlich): Vielen Dank, dass du dich bereit erklärt hast, an diesem Experiment teilzunehmen. Es soll dabei festgestellt werden, wie gut sich einfache motorische Aufgaben bei eingeschränkter visueller Rückmeldung ausführen lassen. Du wirst gleich ein Display sehen, das der Tastatur eines Telefons ähnelt. Deine Aufgabe ist es, mit einem speziellen digitalen Stift, dessen Handhabung dir die Versuchsleiterin erklären wird, die einzelnen Zahlenfelder des Displays zu treffen. Deine Hand ist dabei allerdings für dich nicht sichtbar unter der Versuchsapparatur verborgen. Ein blauer Punkt wird dir stattdessen anzeigen, wo sich die Spitze des Stiftes gerade befindet. Allerdings wird dieser blaue Punkt nicht immer sichtbar sein, sondern nur auf dem Startfeld, sowie auf den Zahlenfeldern 2, 5 und 8. Nachdem du mit dem Stift das Startfeld berührt hast, wird jeweils eines der Zahlenfelder grün aufleuchten. Dieses sollst du so schnell wie möglich, aber auch so genau wie möglich mit der Spitze des Stiftes treffen. Versuche, das Feld genau in der Mitte zu treffen. Sobald du es getroffen hast, leuchtet das Feld, zu dem du als nächstes springen sollst, grün auf. Benutze den Stift mit der LINKEN Hand! Verwende den Stift nicht wie einen herkömmlichen Stift, mit dem du Linien auf die Unterlage zeichnest, sondern springe wie beim Tippen einer Telefonnummer von einem Zielpunkt zum nächsten. Achte dabei darauf, dass deine Hand nicht auf der Unterlage aufliegt. Nimm den Stift jetzt bitte in die LINKE Hand und tippe auf OK. Wende dich dann an die Versuchsleiterin, die dir die Apparatur noch einmal genau erklären wird. 16

18 Zusätzliche Erklärungen des Versuchsleiters (mündlich): Diese Apparatur funktioniert mit einem halbdurchlässigen Spiegel. Du siehst deine Hand im Moment nur deshalb, weil die Lampe an ist. Wenn der Versuch startet, erlischt die Lampe und du wirst deine Hand nicht mehr sehen. Nimm einmal diesen Stift in die Hand und berühre damit das Display, ABER KLICKE NOCH NICHT AUF DIE STARTFLÄCHE! Du siehst in der Nähe der Stiftspitze einen blauen Punkt. Dieser Punkt wird vom Bildschirm, der oben angebracht ist über den Spiegel eingeblendet. Wir justieren die Apparatur jetzt so, dass der blaue Punkt genau mit der Spitze des Stiftes übereinstimmt. Auch wenn du nachher deine Hand nicht mehr siehst, wird dieser Punkt dir trotzdem zeigen, wo deine Hand sich gerade befindet. Allerdings wird er während der ersten und der letzten beiden Blöcke nur auf den mittleren Feldern (2, 5 und 8) eingeblendet. Du sollst den Stift zunächst mit der linken/rechten Hand benutzen. Lege dafür deinen Arm auf dieses Kissen. Der Arm soll während der gesamten Bewegung auf dem Kissen liegen bleiben. Du sollst so schnell aber auch so genau wie möglich auf das Feld springen, das grün aufleuchtet. Die Bewegung soll so sein nicht so! Also Sprungbewegungen. Tippe bitte immer nur kurz mit dem Stift auf. Fahre bitte nicht auf der Unterlage entlang. Versuche genau in die Mitte zu zielen. Lies dir bitte nach jedem Block die Instruktion gut durch. Du wirst nämlich bei bestimmten Blöcken den Stift in die andere Hand nehmen müssen. Hast du noch Fragen zum Versuchablauf? Wenn du auf Start klickst, dann beginnt der Versuch. 17

19 7.2 Ergebnisse der SPSS Auswertung Allgemeines Lineares Modell Innersubjektfaktoren Abhängige HAND MOVCON Variable XVSDTR XIPSDTR XCCDTR XCTDTR XVSDNT XIPSDNT XCCDNT XCTDNT Deskriptive Statistiken Standard- Mittelwert abweichung N x-koordinate in mm, verschobenes Feld, 7,5636 8, Nachtest, trainierte Hand x-koordinate in mm, Feld auf gleicher Seite, Nachtest minus Vortest, trainierte Hand x-koordinate in mm, Feld genau gegenüber, Nachtest minus Vortest, trainierte Hand x-koordinate in mm, Feld schräg gegenüber, Nachtest minus Vortest, trainierte Hand x-koordinate in mm, verschobenes Feld, Nachtest minus Vortest, untrainierte Hand x-koordinate in mm, Feld auf gleicher Seite, Nachtest minus Vortest, untrainierte Hand x-koordinate in mm, Feld genau gegenüber, Nachtest minus Vortest, untrainierte Hand x-koordinate in mm, Feld schräg gegenüber, Nachtest minus Vortest, untrainierte Hand 5,2091 8, ,3182 6, ,9273 5, ,3273 8, ,9455 6, ,0273 6, ,4364 5,

20 Mauchly-Test auf Sphärizität b Approximiertes Innersubjekteffekt Mauchly-W Chi-Quadrat df Signifikanz HAND 1,000,000 0, MOVCON,264 26,244 5,000 HAND * MOVCON,654 8,385 5,137 Prüft die Nullhypothese, daß sich die Fehlerkovarianz-Matrix der orthonormalisierten transformierten abhängigen Variablen proportional zur Einheitsmatrix verhält. Mauchly-Test auf Sphärizität b Epsilona Greenhouse Innersubjekteffekt -Geisser Huynh-Feldt Untergrenze HAND 1,000 1,000 1,000 MOVCON,594,645,333 HAND * MOVCON,798,907,333 Prüft die Nullhypothese, daß sich die Fehlerkovarianz-Matrix der orthonormalisierten transformierten abhängigen Variablen proportional zur Einheitsmatrix verhält. a. Kann zum Korrigieren der Freiheitsgrade für die gemittelten Signifikanztests verwendet werden. In der Tabelle mit den Tests der Effekte innerhalb der Subjekte werden korrigierte Tests angezeigt. b. Design: Intercept Innersubjekt-Design: HAND+MOVCON+HAND*MOVCON Quadratsumm Mittel der Quelle e vom Typ III df Quadrate HAND Sphärizität angenommen Greenhouse-Geisser Huynh-Feldt Untergrenze 188, , , , ,000 1,000 1, , , , ,618 Fehler(HAND) Sphärizität angenommen Greenhouse-Geisser Huynh-Feldt Untergrenze 1018, , , , ,000 21,000 21,000 48,498 48,498 48,498 48,498 MOVCON Sphärizität angenommen Greenhouse-Geisser Huynh-Feldt Untergrenze 628, , , , ,781 1,934 1, , , , ,795 Fehler(MOVCON) Sphärizität angenommen Greenhouse-Geisser Huynh-Feldt Untergrenze 1830, , , , ,391 40,616 21,000 29,052 48,949 45,064 87,157 19

21 HAND * MOVCON Sphärizität angenommen Greenhouse-Geisser Huynh-Feldt Untergrenze 233, , , , ,393 2,722 1,000 77,981 97,746 85, ,943 Fehler(HAND*MOVCON) Sphärizität angenommen Greenhouse-Geisser Huynh-Feldt Untergrenze 1327, , , , ,261 57,170 21,000 21,064 26,402 23,211 63,191 Quelle F Signifikanz HAND Sphärizität angenommen Greenhouse- Geisser Huynh- 3,889 3,889 3,889 3,889,062,062,062,062 Feldt Untergrenze Fehler(HAND) Sphärizität angenommen Greenhouse- Geisser Huynh-Feldt Untergrenze MOVCON Fehler(MOVCON) HAND * MOVCON Fehler(HAND*MOVCON) Sphärizität angenommen Greenhouse- Geisser Huynh- Feldt Untergrenze Sphärizität angenommen Greenhouse- Geisser Huynh-Feldt Untergrenze Sphärizität angenommen Greenhouse- Geisser Huynh- Feldt Untergrenze Sphärizität angenommen Greenhouse- Geisser Huynh-Feldt Untergrenze 7,215 7,215 7,215 7,215 3,702 3,702 3,702 3,702,000,003,002,014,016,025,020,068 Transformierte Variable: Mittel Tests der Zwischensubjekteffekte Quelle Intercept Fehler Quadratsumm e vom Typ III 1073, , df Mittel der Quadrate F Signifikanz 1073,166 5,576, ,458 20

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