BEST PRACTICE. My brain is experiencing a technical upgrade. Please stand by. Ausgabe

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1 BEST PRACTICE BEST PRACTICE. DIGITALISIERUNG INDUSTRIE 4.0/INTELLIGENTE NETZE WIENERBERGER DR. MANFRED IMMITZER/NOKIA AUTOMOTIVE CHINA CLOUD BROKER JIM HAGEMANN SNABE DYNAMIC WORKPLACE Ausgabe My brain is experiencing a technical upgrade. Please stand by

2 hier findet sich dank big data immer etwas, das ihre kunden gut finden. schaffen sie eine neue nähe zwischen angebot und nachfrage. mit unseren zero distance-lösungen für big data-analysen.

3 EDITORIAL 0 3 BESSER HEUTE GESCHEITER ALS MORGEN GESCHEITERT. Natürlich ist der kommende IT-Gipfel der Bundesregierung ein nationaler Zukunftskongress. Aber dessen zentrale Themen 2014 Intelligente Netze, Industrie 4.0 und Big Data geben Antworten auf die Frage: Welche Chancen bieten sich Europas Unternehmen, damit Silicon Valley und Fernost nicht den Kuchen neuer digitaler Geschäftsmodelle untereinander aufteilen? Und damit die europäische Wirtschaft wieder einmal hinter sich lassen. Auf bis zu 336 Milliarden Euro schätzt das Fraunhofer Institut den wirtschaftlichen Gesamtnutzen, den der Aufbau intelligenter Netze in den Bereichen Energie, Verkehr, Gesundheit, Bildung und Öffentliche Verwaltung bis 2022 ermöglichen wird. Allein in Deutschland. Europaweit geht es um Wachstumsimpulse und Effizienzgewinne in Billionenhöhe. Doch die Betonung liegt auf möglich. Und was ist die Voraussetzung? Welche Aufgaben stellt das an CIOs und ihre IT? Wenn unsere Wirtschaft mit dem kommenden Technologietrend vor der größten Industrierevolution seit Jahrzehnten steht, müssen sich Unternehmen neu aufstellen die eigene Organisation, die gesamten Prozesse sowie die IT. Und was Sie als Kunde trifft, macht vor uns als Dienstleister nicht halt. Digitale Technologien sind Motor eines so tief greifenden Wandels von Wirtschaft und industriellen Prozessen dass auch wir bei T-Systems unsere Geschäftsmodelle digitalisieren müssen. So bauen wir neue Kapazitäten auf, um für Sie die wachsende Vernetzung durch das Internet der Dinge, Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und Industrie 4.0 beherrschbar zu machen. Denn in der intelligenten Vernetzung von Datenströmen liegt der Schlüssel für mehr Effizienz, neue Nutzungsmöglichkeiten und damit den Ausbau Ihrer (und natürlich auch unserer) Wettbewerbsposition. Vor allem die zunehmende Vernetzung stellt hohe Anforderungen an die Cybersicherheit sowohl in Unternehmen als auch in kritischen Infrastrukturen. So werden Datenschutz und IT-Sicherheit die wichtigsten Bausteine für Industrie 4.0, vor allem wenn es darum geht, branchenübergreifend Standards für den Betrieb zu definieren. Hier haben Europas Unternehmen die riesige Chance, Sicherheit in digitalen Systemen von Anfang an tief zu verankern. Nur so können Verbraucher wirklich selbst bestimmen, was mit ihren Daten geschieht. Wir verbinden Unternehmensprozesse mit Sicherheitstechnologien. Das schafft Transparenz und Vertrauen. Es sichert letztlich unser aller digitale Selbstbestimmung. Europas Einstellung zu diesem Punkt gibt uns einen Riesenvorsprung. Wir sind glaubwürdig, da wir die Kunden und ihre Daten nicht zu Handelswaren degradieren. Und nur so werden wir die Potenziale der Digitalisierung, basierend auf Cloud Computing, Mobile und Big Data, nutzen können. Andernfalls gehen uns die wichtigsten Teilnehmer jeder Wertschöpfungskette verloren die Kunden. Wenn wir unseren Vorsprung nicht verspielen, dann werden wir uns im zunehmend digitalen Geschäft der Zukunft gegen den Wettbewerb aus Asien und den USA auch durchsetzen. Herzlichst Ihr Reinhard Clemens Foto: Mareen Fischinger

4 5 INTRO Bilder einer Ausstellung Netzwerken in Sachen Kunst AIR-BASED-CITY. TOMÁS SARACENO ENTWIRFT INTELLIGENTE NETZSTRUKTUREN ALS FUNDAMENT SCHWEBENDER STÄDTE. BESUCHER SEINER KUNSTWERKE ERLEBEN HOCH IN DER LUFT EINE NEUE DIMENSION DER KOMMUNIKATION, DIE MITTELS SCHWINGUNGEN FUNKTIONIERT STATT ÜBER WORTE. Fotos: Studio Tomas Saraceno, cc2013; Jakob Studnar/WAZ FotoPool Große, transparente Kugeln hängen wie Wolken unter der Kuppel des K21 Ständehauses der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf. Sie sind mit Netzen verbunden, auf denen sich die Museumsbesucher bewegen. Jeder Bewegungsimpuls des anderen ist spürbar. Sogar Gefühle scheinen Schwingungen auszulösen. Saraceno, der die Netzbautechnik verschiedener Spinnenarten studiert hat, verweist in seiner Ausstellung in orbit auf die Intelligenz von Netzstrukturen und verleiht Emotionen eine physische Dimension.

5 7 INTRO Klinisch sauber Inkubator für kleine Bullen VIRTUELLE PRODUKTION. IN EINEM VORORT VON LONDON SETZT EIN STIER AUS ÖSTERREICH ZUM ANGRIFF AN. ÜBERLEBENSGROSS FLANKIERT ER DEN EINGANG DES FORMEL-1- AUTOWERKS INFINITI RED BULL RACING IN MILTON KEYNES. DRINNEN LAUFEN 600 MITARBEITER ZU HÖCHST FORM AUF. DER WELTMEISTERTITEL MUSS VERTEIDIGT WERDEN. DABEI HILFT DEUTSCHE SOFTWARE. Foto: Getty Images Wie in einer Autofabrik sieht es hier nicht aus. Die weißen Hallen gleichen einem utopischen Spielplatz für Ingenieure. Nur fünf Autos werden hier im Jahr produziert. Dafür stehen pro Rennsaison viele Tausend Korrekturen an den Boliden an. Die Aerodynamik wird an die Strecken angepasst und das Design optimiert natürlich alles schnell und präzise. Möglich macht das die Product- Lifecycle-Management-Software von Siemens. Sie spielt die Produktion virtuell durch und gestaltet den Workflow effizient und ökonomisch. Maschinen werden laufend umprogrammiert und produzieren immer andere Einzelteile. Der Rennsport verlangt extreme Flexibilität und ist ein faszinierendes Beispiel dafür, wie die Digitalisierung Produktionsprozesse intelligent macht.

6 9 INTRO Abgefahren Neue Verwendung für uralte Benutzeroberfläche INTELLIGENTE STRASSEN. AUTOS ENTWICKELN SICH STÄNDIG WEITER. WARUM TUN DAS NICHT AUCH DIE STRASSEN? EIN EHEPAAR AUS IDAHO HAT DIE SOLAR- STRASSE ERFUNDEN UND TRÄUMT DA VON, DASS AUTOBAHNEN WELTWEIT STROM ERZEUGEN. Julie Brusaw ist eigentlich Psychotherapeutin. Vor einigen Jahren begann sie, sich mit der Vision einer Straße aus Solarzellen und Leuchtdioden zu beschäftigen. Seither tüftelt sie mit ihrem Mann Scott, einem Elektroingenieur, an der Umsetzung. Ziel ist eine intelligente Straße, die Strom erzeugt und vor Stau und Glätte warnt. Der gewonnene Strom würde von Elektrotankstellen direkt an der Strecke für E-Mobile bereitgehalten und Eigenheime sowie Firmen versorgen. Die USA fördern bereits erste Pilotprojekte. Fotos: Dan Walden (2)

7 SCHWERPUNKT DIGITALISIERUNG 12 ALLES WIRD SCHLAUER. VERNETZUNG. Wenn Menschen, Maschinen und Dinge miteinander reden, stecken dahinter intelligente Netze, Sensoren, Chips und Scanner. Im Zusammenspiel mit der Cloud, Big Data & Co. machen sie alles und jeden immer schlauer. Und diese Art technisches Upgrade wird zum globalen Wettbewerbsfaktor. Schon finden 90 Prozent des weltweiten Wirtschaftswachstums außerhalb Europas statt. Wie CIOs durch Digitalisierung und Transformation ihrer IT den Technologietrend Industrie 4.0 aufnehmen und ihre Unternehmen die kontinentale Wirtschaft in Schwung bringen lassen. Upgrade completed. Ready for Industry BUSINESS VERNETZEN. 26 DIVERSE NEUE JOBS. ANALYZE IT. Die vierte industrielle Revolution, so Experton-Chef Andreas Zilch, wird das Unternehmen-Kunden-Verhältnis radikal ändern. IT, die den Zug Richtung Zero Distance nicht verpassen will, muss das Tempo mitgehen. 20 MARKT-BAROMETER. TRENDMONITOR. Intelligent vernetzte Produktion führt zu einem neuen sozialen Netzwerk von Menschen, Maschinen, Systemen und Ressourcen. Wo sich Unternehmen wie darauf vorbereiten? Antworten in Zahlen. 22 CIO-TALK BEI NOKIA. CUSTOMER FIRST. Dr. Manfred Immitzer, CIO der Netzwerksparte von Nokia, über die Rolle der IT bei Unternehmenstransformationen, den Charme von Zero Distance zum Kunden und Zero Outage als Maßstab. Chance genutzt: Der Merger von Nokia, Siemens und Motorola war für CIO Dr. Manfred Immitzer die Gelegenheit zum Aufräumen. 22 VORDENKER. Jim Hagemann Snabe ist sicher: Industrie 4.0 wird jede Branche umkrempeln. Darum quasi diversifiziert der Ex-Vorstand von SAP seine zukünftige Aufgabe: So unterschiedliche Firmen wie Siemens, die Danske Bank und Bang & Olufsen begleitet er in die Zukunft einer digital komplett vernetzten Wirtschaft. 28 JUNG, FRECH & SCHARF. GAMECHANGER. Ihre Geschäftsideen sind schnell, vernetzt, simpel und immer nah am Kunden. Und was der scharf findet an jedem neuen Businessmodell, macht es so gefährlich für andere. Start-up-Beispiele aus dem Handel, der Energietechnik und dem Car-Sharing-Business. 32 BREITES SORTIMENT. CLOUD BROKER. Festlegen war gestern. Ob Public, Private oder Hybrid ein hochsicheres Internetportal ermöglicht Einkauf, Management, automatische Skalierung und den Transfer zwischen unterschiedlichsten IaaS-Anbietern. Von T- Systems über Amazon, Windows Azure bis zu On-premise-Umgebungen auf Basis von HP, VMware oder Eucalyptus. 34 ANTWORT IN EINEM ZUG. PEER-TO-PEER. 30 internationale IT-Chefs, zwei Dutzend Branchen und eine Skala von 1 bis 5 Horst Ellermann, Chefredakteur des CIO -Magazins, stellte, auf einer Bahnfahrt quer durch Deutschland, immer dieselbe fiese Frage : Wie digitalisiert ist Ihr Unternehmen wirklich schon? 38 ROLLEN KLAR VERTEILT. GASTBEITRAG. Prof. Dr. Detlef Zühlke vom Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz ist überzeugt: Auch im Zeitalter,Industrie 4.0 bleibt der Mensch am Steuerrad industrieller Fertigungsprozesse. Fotos: Carolina Frank, istockphoto.com

8 11 INHALT Ausgabe Chinas Autofahrer sind wirklich always on. Für die Hersteller ist das quasi eine Einladung zur Kommunikation, so Luz Mauch, Automotive- Chef von T-Systems. 40 ZERO DISTANCE IN CHINA. AUTOMOTIVE. Autos via Handy kaufen, sein Fahrzeug per App nie aus dem Auge lassen und am Fahrersitz Ablageflächen für mindestens drei Smartphones (nicht nur) Autofahrer sind in China always on. Eine Einladung, die deutsche OEMs mit cleveren Lösungen gern annehmen. BEST PRACTICES 44 KICKSTART VIA CLOUD. EPCOS AG. Der weltweite Lieferant elektronischer Bauelemente migriert sein ERP in die Cloud und reduziert seine Kosten im Basisbetrieb um 25 Prozent. Dabei passt das SAP Application Management die Performance, User- Zahlen, das Funktionsspektrum und den Service dem aktuellen Bedarf an. 46 DYNAMIC WORKPLACE. DESKTOP-VIRTUALISIERUNG. Der virtuelle Schreibtisch war 2013 für 46 Prozent der deutschen IT-Entscheider das wichtigste Investitionsziel. Über Internetbrowser greifen Mitarbeiter jederzeit und überall auf ihren IT-Arbeitsplatz zu und erhalten via Cloud immer die gleiche Sicht auf ihren Desktop. 49 FINDIGER HELFER. SUCHMASCHINEN. Nach Microsoft, SAP und anderen kooperiert T-Systems erstmals mit Google. Die Telekom-Tochter implementiert die GSA Search Appliance des Internetdienstleisters in Unternehmen. Die Webbrowser-Lösung sucht strukturiert Informationen quer durch alle internen Speicher eines Unternehmens, ohne jede Anbindung an den US-Hersteller. 50 WEIT VOR DER FIREWALL. BUNDESDRUCKEREI. DDoS-Attacken sind quasi die Trendsportart unter Hackern: 2013 stieg die Zahl um 30 Prozent. Um ihren Onlineservice für die Bestellung von Reisepässen, Ausweisen und Co. zu schützen, kooperiert die Bundesdruckerei mit dem Cybercrime-Abwehrzentrum von T-Systems. 53 NEWS. Neues VPN für Eurowings... Bayerische Polizei nutzt IT-gestützte Asser vaten- Management-Lösung Über die vcloud Infrastruktur in die App Fabric von T-Systems... Bundesforschungsprojekt TRESOR verbindet Kliniken, Ärzte und Labore... Mit der App Arrival Control macht Gabelstaplerpro duzent Linde Serviceprozesse für Kunden minutengenau transparent... Daimler vergibt Systemintegrationsauftrag in dreistelliger Millionenhöhe IMPRESSUM Herausgeber: Thomas Spreitzer, T-Systems International GmbH Fasanenweg Leinfelden-Echterdingen Gesamtverantwortung: Gina Duscher Projektmanagement: Tatjana Geierhaas Chefredaktion: Thomas van Zütphen (V.i.S.d.P.) Organisation: Anke Echterling Art Direction: Jessica Winter Layout: Melanie Kollath Bildredaktion: Susanne Narjes Chefs vom Dienst: Maike Bamberg, Stefan Glowa Schlussredaktion: Ursula Junger Autoren dieser Ausgabe: Ralf Bretting, Horst Ellermann, Birk Grüling, Michael Hopp, Laura Hamdorf, Roger Homrich, Yvonne Nestler, Guido Reinking, Markus Städeli, Prof. Dr. Detlef Zühlke, Thomas van Zütphen Verlag: HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH, ein Unternehmen der GANSKE VERLAGSGRUPPE Harveste huder Weg 42, Hamburg Tel. (040) , Fax (040) , Geschäftsführung: Christian Breid, Christian Schlottau Objektleitung HOFFMANN UND CAMPE: Christian Breid Herstellung: Claude Hellweg Litho: Olaf Giesick Medienproduktion, Hamburg Druck: NEEF + STUMME premium printing GmbH & Co. KG, Wittingen Copyright: 2014 by T-Systems. Nachdruck nur mit Quellenangabe und Belegexem plar. Der Inhalt gibt nicht in jedem Fall die Meinung des Herausgebers wieder. Schon gelesen? Best Practice Online: Schon runtergeladen? Best Practice+ App per QR-Code hier oder unter itunes.apple.com Fragen und Anregungen: Print kompensiert Id-Nr

9 Was sagen die Maschinen? DER TECHNOLOGIETREND INDUSTRIE 4.0 WIRD DIE PROZESSE DER KLASSISCHEN INDUSTRIE MASSIV VERÄNDERN. DOCH WENN BASIEREND AUF SOFTWARE UND INTELLIGENTER VERNETZUNG ALLES UND JEDER IMMER SCHLAUER UND SCHNELLER WIRD, KÖNNEN UNTER- NEHMEN NICHT AUTOMATISCH MITRE- DEN. DASS MASCHINEN PLÖTZLICH MIT DINGEN SPRECHEN, MÜSSEN CIOS ERST ÜBERSETZEN UND DURCH DIGITA- LISIERUNG UND TRANSFORMATION DAS NÖTIGE UPGRADE IHRER ENTERPRISE- BRAINWARE HERBEIFÜHREN.

10 13 SCHWERPUNKT Digitalisierung Illustration: istockphoto.com

11 01 ALLES WIRD SCHLAUER. <Text> Michael Hobb-Thiem BUNDESKANZLERIN ANGELA MERKEL FAND KLARE WORTE: Europa dürfe die vierte industrielle Revolution nicht verpassen. Nicht nur die deutsche Wirtschaft muss sich sputen, las sie unlängst den Spitzen der Unternehmen die Leviten und forderte mehr Innovationskraft! Denn schon 90 Prozent des weltweiten Wirtschaftswachstums fänden außerhalb der EU statt. Noch deutlicher wurde Telekom-Chef Timotheus Höttges. Der warnte vor einem digitalen Debakel, falls Europa die Vernetzung der Wirtschaft nicht vorantreibe. Mit der Konsequenz: Statt Industrie 4.0 drohe der kontinentalen Wirtschaft die Industrie 0.0. Der Case of Urgency hat einen ernst zu nehmenden Hintergrund: Die meisten der aktuellen Vorstände an den Spitzen europäischer Unternehmen wurden im 20. Jahrhundert ausgebildet und führen heute Konzerne, die nicht selten schon anno Tobak gegründet wurden. Was sie gut beherrschen, ist, fassbare Produkte für den Weltmarkt herzustellen, die sie kontinuierlich verbessern. Das ist der Takt, der die Wirtschaft jahrzehntelang vorangebracht hat. Doch die digitale, vernetzte Wirtschaft tickt anders: schneller, chaotischer, unberechenbarer. Und viel näher am Kunden, als die Old-School-Economy das bislang bewerkstelligen konnte oder für nötig erachtete. DIE JUNGEN ALS SPIELVERDERBER DER ALTEN Mit disruptiven Technologien wie Cloud, Mobile, Big Data und immer neuen Applikationen mischen junge Marktteilnehmer die Karten völlig neu und stellen mit komplett digitalisierten Geschäftsmodellen ganze Märkte auf den Kopf. Die Gründer dieser Start-ups könnten die Enkel der DAX-Chefs sein. Und was die Alten von den Jungen lernen können? Gamechanger sind Meister der Kundennähe und Pacemaker in Sachen Time-to-market. Um dieses Tempo mitzugehen, müssen ganze Branchen ihre IT transformieren. Denn immer häufiger werden Produkte und Dienstleistungen aus unterschiedlichen Branchen in digitalen Ökosystemen zu Partnernetzwerken gebündelt, um das jeweils Beste aus ihren Welten zusammenzuführen. Beispielsweise Arrival Control : Um Empfängern etwa von wichtigen Bauteilen ständig die Sicherheit zu geben, dass eine Bestellung zum benötigten Zeitpunkt eintrifft, verbindet die Business-App der Deutschen Telekom den Hersteller, den Zustelldienst, gegebenenfalls den Transportversicherer und das Paket selbst mit dem Kunden. Genauso reicht auch Start-ups oft eine einzige clevere App, um Platzhirsche eingangs nur zu ärgern oder schon bald in Bedrängnis zu bringen. Von findigen Tüftlern schnell entwickelt und bei Bedarf aus der Cloud bereitgestellt. Dieser Aufstieg der Software, so Ben Horowitz, ist keine Blase, die bald wieder platzt, sondern ein fundamentaler ökonomischer Paradigmenwechsel. Der gebürtige Engländer ist Financier und Geburtshelfer von Facebook, Twitter oder Airbnb. Allesamt appbasierte Erfolgsgeschichten des Silicon Valley. SOCIAL MEDIA & INDUSTRIEREVOLUTION ENG VERZAHNT Aber was haben Social Media mit Industrie 4.0 zu tun? Eine Menge. Denn sie können längst auch klassische Industrieprozesse gescheiter machen. Beispiel Twitter: So setzt der schwäbische Industrieelektronikspezialist Schildknecht AG den Kurznachrichtendienst ein, um Maschinen mit Menschen kommunizieren zu lassen und beide schlauer zu machen. Ob singuläre Geräte oder komplette Fertigungsstraßen die verantwortlichen Bediener der Maschinen sind aktive Follower einer geschlossenen oder offenen Nutzergruppe, die ihre Tweets via Smartphone, Tablet oder PC lesen und verwalten. Meldet die Maschine einen Produktfehler oder warnt vor einer eigenen Störung, verläuft die Kommunikation bidirektional: Der Nutzer kann einen Tweet zurück zur Maschine schicken, um beispielsweise den Fehler zurückzusetzen. Für Unternehmensgründer Thomas Schildknecht bietet Twitter im Vergleich zur SMS um den Faktor zehn mehr professionelle Möglichkeiten, einschließlich der Sicherheitstechnik und eines wesentlich geringeren administrativen Aufwands. Was eine Anwendung der Lösung im großen Stil nur erfordert, ist eine zuverlässige und sichere Vernetzung von Ende zu Ende. Für Hagen Rickmann kommen die Impulse hauptsächlich aus der IT-Industrie, mit denen die nächste technologische Revolution die gesamte Industrie weltweit radikal verändern wird. Sowohl die Entstehung von Produkten als auch ihre Wertschöpfungsketten werden durch die Vernetzung von Endkunden mit der Produktion und von Maschinen untereinander völlig neu organisiert und gesteuert werden. Der Vertriebschef von T- Systems ist stellvertretend für den Telekom-Konzern Mitglied im Vorstandskreis des Zukunftsprojekts Industrie 4.0 der Bundesregierung. DIGITALISIERUNG TREIBT NEUE KOOPERATIONEN Tempo bringt die Digitalisierung aber auch in die Konkurrenzsituation auf den Märkten und in die Zusammenarbeitsmodelle bis dahin völlig unterschiedlicher Branchen. Beispiel Google: Der Internetdienstleister hat neue

12 15 SCHWERPUNKT Digitalisierung Reviere ständig im Blick. Mit dem Ankauf von Nest, einem Hersteller intelligenter Heizsteuerungen, brach das Unternehmen zuletzt in einen Markt ein, der bisher von klassischen Heimautomatisierungsspezialisten dominiert war. In Konkurrenz zu klassischen Medizintechnikanbietern treten die Kalifornier mit dem Projekt einer Kontaktlinse für Diabetiker, die den Blut zuckerspiegel in den Tränen misst und die Daten zum Smartphone funkt. Um im Feld der smarten Energiesteuerung nicht in die Defensive zu geraten, schloss jüngst auch der deutsche Konzern RWE eine Kooperation mit Nest ab. Doch wenn Chips und Sensoren die Sinnesorgane fürs Internet der Dinge werden und, laut FAZ, ganze Fabriken quasi zum Sprechen bringen, stellt sich die Frage: Wer hört da alles zu? Im Zuge von Industrie 4.0 müssen CIOs nicht mehr nur Dateien und Daten schützen, sondern komplette, von Software gesteuerte Prozessketten. Besonders vor dem Hintergrund, dass Sicherheitslücken und Skandale wie der um den amerikanischen Geheimdienst NSA das Vertrauen in die digitale Revolution erschüttern. Schon sind kriminelle Angriffe aus dem Internet die heute vierthäufigste Wirtschaftsstraftat weltweit. Wenn das Vertrauen in den Schutz der digitalen Kommunikation verloren geht, dann vergeben wir auch alle Chancen, die eine vernetzte Gesellschaft bietet, meint Reinhard Clemens, CEO T-Systems. Und zwar auf beiden Seiten ihrer IT-Wertschöpfungsketten. Wenn der Verbraucher ständig in der Angst lebt, am Gängelband weniger Großunternehmen geführt zu werden, wird er ihre Nähe meiden. Und muss die Industrie ständig gegen den Diebstahl geistigen Eigentums kämpfen, gehen ihr auf Dauer die Mittel für Kreativität und Innovationskraft aus, so Clemens. SICHERHEIT BRAUCHT EUROPA / EUROPA BRAUCHT SICHERHEIT Die Chance Europas liegt darin, die Digitalisierung von vornherein mit dem Thema Sicherheit zu verknüpfen und sich im globalen Wettbewerb damit offensiv zu differenzieren. Das Thema gehört dringend auf die Vorstandsebene, fordert Clemens, Cybersecurity, Datenschutz und Datensicherheit müssen zum festen Bestandteil des Risikomanagements von Unternehmen werden. Ratingagenturen werden sich diesen Punkt in Zukunft genau ansehen, wenn sie deren Bonität bewerten. Doch wie weit sind Europas Unternehmen heute wirklich auf ihrem Weg über Digitalisierung und Transformation hin zur Industrie 4.0? In einer internationalen Befragung der TU München für das CIO -Magazin wurden 30 IT-Chefs nach ihrer Selbsteinschätzung gefragt einen Auszug der Ergebnisse lesen Sie ab Seite 34. Wie wird sich zum Beispiel das Verhältnis zwischen den globalen Digitalgiganten und der klassischen Fertigungsindustrie Europas entwickeln, wenn es um Kundennähe geht und darum, Bedarfe des Marktes schneller zu erkennen und fixer zu bedienen? Die Frage beantwortet der Technologievorstand eines Topunternehmens mit einem Vergleich: Jedenfalls sei sein Unternehmen weiter in die Welt der Software vorgedrungen als Google in die der Hardware Das stimmt. Aber ob das reicht? Wie Firmen unter den Vorzeichen von Industrie 4.0 mit intelligenter Vernetzung, zunehmender Digitalisierung oder einer IT-Transformation von Grund auf die Zukunft ihrer jeweiligen Branchen und Märkte angehen, zeigen Automobilbauer wie Daimler oder der Baustoffkonzern Wienerberger, aber auch Universitäten, Kliniken und die öffentliche Verwaltung auf den folgenden Seiten. Sowohl die Entstehung von Produkten als auch ihre Wertschöpfungsketten werden durch die Vernetzung von Endkunden mit der Produktion und von Maschinen untereinander völlig neu organisiert und gesteuert werden. Hagen Rickmann, Sales-Vorstand T-Systems Zu wenig bekannt: 11 gute Gründe für die IT-Transformation Fotos: T-Systems, istockphoto.com 1. Geringeres Investitionsrisiko Verstärkter Einsatz von Cloud-Services verwandelt zunehmend Capex- in Opex-Kosten. 2. Höherer Wertbeitrag IT wird vom Serviceerbringer zum Business-Enabler. 3. Einfachere Bedienbarkeit Standardisierung und Automatisierung reduzieren IT-Managementaufwand. 4. Höhere Transparenz Industrie-4.0-Technologien vernetzen, optimieren und individualisieren die Produktion und erzeugen gleichzeitig unternehmensweite Transparenz. 5. Individuelle Skalierbarkeit Über Software Defined Networks (SDN) lassen sich Bandbreiten dediziert Applikationen zuordnen und optimieren. 6. Flexiblere Geschäftsmodelle Digitalisierung unterstützt Varianz und Ausbau flexibler Geschäftsmodelle. 7. Verbesserte Effizienz Ressourcen und Energie werden optimal und bedarfsgerecht genutzt. 8. Einfachere Integration Standardisierte IT-Plattformen können neue (Cloud-)Services und Funktionen einfacher integrieren. 9. Schnellere und bessere Entscheidung Echtzeitinformationen und -verarbeitung ermöglichen das Erkennen von Trends und eine schnelle Entscheidungsfindung. 10. Verbesserte Sicherheit Hohe Sicherheitsstandards auf allen Ebenen schützen steigendes Datenvolumen. 11. Steigerung des Unternehmenswerts Digitalisierte Unternehmen steigern ihre Schnelligkeit und Produktivität um bis zu 30 Prozent und erhöhen somit ihren Unternehmenswert.

13 02 NETZE MÜSSEN INTELLIGENT WERDEN. SONST GEHT ES NICHT. <Text> Roger Homrich BISHER WAREN SIE DUMM. DOCH DAS REICHTE, UM DATEN VON A NACH B ZU TRANSPORTIEREN. Heute sind Telekommunikationsnetze intelligent und denken mit. Der Verbraucher macht Druck. Dass Konsumenten jederzeit überall die für sie passende Kombination von Produkten und Dienstleistungen erwarten, stellt traditionelle Geschäftsmodelle auf den Kopf. Mit der Konsequenz: Um dem Kunden so nah wie möglich zu bleiben, müssen Unternehmen über Branchen- und Sektorengrenzen hinweg kooperieren, ihr Portfolio ständig anpassen und vielfach vor allem ihre IT transformieren. Denn Basis ihrer neuen Produkt- und Sevicewelten sind digitalisierte Infrastrukturen inklusive intelligenter Netze. Eine vom BITKOM und Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung durchgeführte Studie kalkuliert das gesamtwirtschaftliche Potenzial intelligenter Netze allein in Deutschland auf knapp 56 Milliarden Euro pro Jahr. Die simple Summe aus Wachstumsimpulsen und mehr Effizienz, so die Autoren, werde in den Feldern Energie, Gesundheit, Verkehr, Bildung und Verwaltung die größten Effekte erzielen. Über intelligente Netze, die Daten von Sensoren und Aktoren über Kommunikationskanäle aggregieren, auf zentralen Plattformen speichern und weiterverarbeiten. Ob Energieversorger, Autobauer oder die öffentliche Verwaltung auf den Serviceplattformen vernetzen sich verschiedenste Produktanbieter und Dienstleister, um ganz neue Services anzubieten. Solche industrieübergreifenden Allianzen auf Basis intelligenter Netze entstehen in vielen Branchen und T-Systems ist als ICT-Provider dabei. Die Transformation der Telekom IT ist die Basis für neue Geschäftsmodelle. Breitbandiger Netzausbau, Trennung von Leitung und Diensten, Umstellung auf IP so gewährleisten wir schnelle Bereitstellungsprozesse und mehr Kundennähe. Markus Müller, CIO Deutsche Telekom RETTUNG DANK TELEFONNETZ Beispielsweise in Nordbrandenburg. In der strukturschwachen, ländlich geprägten Region fehlen Ärzte, und der Weg zum nächsten Krankenhaus ist weit. Das Risiko fataler Konsequenzen durch mögliche Versorgungslücken wird bei zunehmendem Durchschnittsalter der Bevölkerung auf demnächst 53 Jahre aber weiter steigen. Dabei ist heute schon die Sterblichkeitsrate der Menschen etwa an den Folgen einer Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems in der Region um 40 Prozent höher als durchschnittlich in Deutschland. Bremsen soll den Trend seit zwei Jahren das Projekt Fontane mit einer Telemedizinlösung. Mehr als 1500 Risikopatienten übertragen heute selbst gemessene Vitaldaten wie EKG, Gewicht und Blutdruck über das intelligente Telefonnetz in eine elektronische Patientenakte. Fachärzte im telemedizinischen Zentrum der Berliner Charité bewerten die Daten täglich. Verändern sich Werte auffällig, warnen sie die Patienten und stoßen frühzeitig eine Vor-Ort-Versorgung an. In zehn Jahren ist das Teil der Arbeitsweise jedes Arztes, und man wird nicht mehr über Telemedizin sprechen. Genauso wie heute niemand mehr darüber spricht, dass wir Computer nutzen, ist Professor Friedrich Köhler, Kardiologe an der Charité überzeugt. WENN AUTOS MITEINANDER SPRECHEN Was heute noch state of the art ist, wird morgen schon Commodity. Auf dem Genfer Autosalon im März zeigten zahlreiche Aussteller, mit welchem Tempo die nächste Fahrzeuggeneration auf Connected Car zusteuert. Daimler-Chef Dieter Zetsche nutzte eine Vorabendveranstaltung des Hauses, um Rampenlicht und Aufmerksamkeit der Gäste statt auf neue Modelle in Richtung des innovativen Internetdienstes Mercedes me zu lenken. Wenn Autos, laut Zetsche, künftig in eine Wolke nahtlos ineinandergreifender Dienstleistungen eingebettet werden, sollen Daimler-Kunden alle Internetdienste über ein einziges Portal erreichen können. Wie solche Dienste aussehen könnten, hat der Feldversuch Sichere Intelligente Mobilität Testfeld Deutschland (simtd) mit 120 Fahrzeugen getestet. 120 vernetzte Fahrzeuge tauschten vier Jahre lange bei jeder Fahrt in Echtzeit Informationen untereinander sowie mit der Verkehrsinfrastruktur wie Wechselverkehrszeichen und Lichtsignalanlagen aus. Unter realen Bedingungen auf öffentlichen Straßen. Mit dieser Car-to-X-Kommunikation lassen sich Unfälle verhindern, da Autos auftretende Gefahren erkennen und an nachfolgende Fahrzeuge weitergeben, fasst Projektkoordinator Dr. Christian Weiß das Ergebnis des abgeschlossenen Projekts zusammen. Ein Hindernis in der Kurve, Verkehrsstau hinter der nächsten Kuppe wenn Fahrzeuge sich gegenseitig informieren, können Autofahrer oder das Auto selbst schneller reagieren. Wenn alle Fahrzeuge simtd-funktionen nutzen könnten, so Christian Weiß, würde dies jährlich bis zu 6,5 Milliarden Euro Kosten durch Straßenverkehrsunfälle vermeiden. Die höhere Effizienz des Straßenverkehrs sowie geringere Umweltbelastung sparen zusätzlich 4,9 Milliarden Euro.

14 17 SCHWERPUNKT Digitalisierung ONLINEMARKTPLATZ FÜR BEHÖRDENGÄNGE Berliner sollen künftig Onlinedienste der Behörden und Unternehmen ebenso leicht finden wie nutzen können. Dazu baut goberlin einen Cloud-Marktplatz auf, der E-Government-Leistungen der öffentlichen Verwaltung mit Angeboten privater Firmen verbindet. Über die Infrastruktur können Behörden neue Apps entwickeln und bereitstellen und so zusätzliche Services anbieten. Selbst der Antrag für den neuen Personalausweis lässt sich inklusive der sicheren Identifikation des Antragstellers komplett über goberlin abwickeln. Weitere Dienste einschließlich Onlinebezahloption sind unter anderem die Ummeldung, Hilfe bei der Wohnungssuche, der Abschluss von Versicherungen oder die Suche nach Handwerkern. HOCHSCHULBILDUNG FÜR ALLE Online lernen per Mausklick: Dafür hat Ende 2013 die virtuelle Universität Iversity.org ihre Pforten geöffnet. Hinter der kostenlosen Online-Uni steckt das von der Telekom-Tochter T-Venture geförderte Start-up Iversity.org, dessen Gründer sich auf Massive Open Online Courses (MOOCs) spezialisiert haben. Die Lernmaterialien sind keine reinen Videoübertragungen von Vorlesungen, vielmehr wird der Lernstoff in mehrere Einheiten möglichst onlinegerecht verpackt und der Lernerfolg über Tests abgefragt. Mit Blick auf die heute schon eingeschriebenen Teilnehmer peilt Iversity bis Ende 2014 ein Angebot von rund 100 Kursen und eine Million Studenten an. CEO Marcus Riecke ist sicher, dass Open Online Courses für die Zukunft der Hochschulbildung in Deutschland und Europa genauso relevant und revolutionär sind wie in den USA. Dort beteiligen sich schon Elite-Unis wie Harvard oder das MIT an MOOC. Riecke: So können Studierende aus aller Welt auch ohne Zugang zu den realen Unis an Hochschulbildung teilhaben. Unser Ziel ist nicht, die traditionellen Hochschulen zu ersetzen, sondern sie zu ergänzen und zu stärken. 03 VORANGEHEN, NICHT HINTERHERJAGEN. DIE STORY VON WIENERBERGER. <Text> Thomas van Zütphen Fotos: Thomas Ollendorf/Deutsche Telekom AG, istockphoto.com MIT DEM ERKLÄRTEN ANFANG VOM ENDE IHRES STRATEGISCHEN WACHSTUMS fiel bei der Wienerberger AG der Startschuss zur weltweiten IT-Transformation. Und die beginnt mit großen Aufräumarbeiten, folgt einer klaren Struktur und befördert die IT näher zum Business. Mit der strategischen Neuausrichtung des österreichischen Baustoffproduzenten Wienerberger, fort vom expansionsgetriebenen, hin zum organischen Wachstum, stand fest: Unsere IT brauchte eine Kernsanierung, so Hans Ebner, Leiter der Abteilung IT Architecture and Organsiation im Unternehmen. In nur 20 Jahren war der Mittelständler in Sachen Dach- und Bauziegel zum Weltmarktführer aufgestiegen mit Mitarbeitern und heute 214 Produktionsstätten in 30 Ländern der Erde. Ein atemberaubendes Tempo, das die IT nicht halten konnte. Im Ergebnis, stellt Ebner fest, hatten wir viel aufzuholen auf dem Weg von der Kostenstelle über die interne Service-Delivery bis zum Business-Enabler haben wir erst knapp die Hälfte hinter uns. Tatsächlich hat Wienerberger heute noch eine dreigespaltene IT: Eine zentrale, eine für unsere Business- Units und die jeweilige Landes-IT in unseren 30 nationalen Märkten. Ein Albtraum für IT Verantwortliche. Heißt auf Deutsch: Ob in Slowenien, Kanada oder Indien am Konzernstandort Wien wusste oft niemand, über welche Daten die Kollegen draußen verfügen, welche Anwendungen sie nutzen und welche Infrastrukturen. Jahrelang hatte die IT-Zentrale alle Hände damit zu tun, ständig neue Zukäufe zu integrieren, Niederlassungen wenigstens mit Ressourcen aus den Dynamic Services for SAP zu versorgen oder andere Betriebe im Zuge der Standortbereinigung abzunabeln. IT ALS BUSINESS-ENABLER BRAUCHT TRANSPARENZ UND KLARE KONTUREN Wienerbergers IT-Transformation, so Ebner, fing wirklich bei den Basics an und folgt einer klaren Struktur auch weil der Konzern seit Anfang vergangenen Jahres nach Business-Units geführt wird. Zunächst musste unsere IT transparenter werden und Form bekommen, damit wir gegenüber unseren internen Kunden als Eine Wienerberger IT auftreten. Dafür haben wir nach der Neuorganisation die zugekauften Systeme harmonisiert und Align-to-the-Business näher an die Fachbereiche herangerückt, erklärt Hans Ebner. Dafür brauchen wir

15 eine Transformation von Grund auf. Denn nur Digitalisierung führt unsere IT dahin, wo sie im am dringendsten gebraucht wird: zu unseren internen Kunden und in einem zweiten Schritt gemeinsam mit den Fachbereichen zu unseren externen Kunden, um so schneller auf konjunkturelle, oft auch jahreszeitliche Veränderungen in den Baubranchen vor Ort reagieren zu können. Immer mit dem Ziel, die Businessprozesse zu beschleunigen, gibt Ebners To-do-Liste jeden Schritt der Transformation dezidiert vor: 1. Standardisierung des weltweiten Netzwerks, 2. Konsolidierung der Data-Center-Landschaft, 3. Konsolidierung der Applikationen, 4. Gestaltung eines Dynamic Workplace. Beispiel MPLS. Ob eine neue CRM-Lösung zur Vertriebsunterstützung in der Distribution, ob eine Video- Conferencing-Software zur Kostenreduktion und besseren Kommunikation der Fachbereiche für das schnelle Ausrollen neuer Anwendungen brauchen wir als Erstes ein durchgängiges Netz, so Ebner. Mit dem Aufbau bis Ende 2015 beauftragte der Konzern den IT-Dienstleister T-Systems. Die Telekom-Tochter, seit dem vergangenen Jahr Wienerbergers strategischer Partner, betreibt seit 2006 die SAP-Landschaft des Unternehmens. Unter dem Namen Stratos steht das Netzwerkprojekt für mehr Produktivität und Transparenz, Einsparungen und ein besseres Management. Darum ist ein weltweit gemonitortes Netzwerk zwischen den 214 Standorten für Wienerberger existenziell wichtig, so Ebner. Beispiel Deutschland. Allein hier unterhält das Unternehmen vier getrennte IT-Landschaften, alle mit eigenem Netz und unterschiedlichen Betreibern. Im Ergebnis solcher gewachsener Strukturen beschäftigen sich weltweit mehrere Dutzend IT-Mitarbeiter im Konzern nur mit Netzwerkverträgen. Transformation und Prozessdigitalisierung sind keine Momentaufnahmen, sondern erfordern einen laufenden Change der IT. Hans Ebner, CIO Wienerberger AG KONSOLIDIERUNG DER NETZE, RECHENZENTREN UND APPLIKATIONEN Doch um 2015 die Konsolidierung der Rechenzentren ausschreiben zu können, so Ebner, brauchen wir erst mal ein konkretes Bild, was dort betrieben wird. Denn nach dem jüngsten großen Zukauf des internationalen Rohrsystemproduzenten Pipelife zählt Wienerberger neben zwei großen Rechenzentren in Wien noch etwa 60 kleinere Data-Center (Serverräume) alleine in Europa. Wir werden den Pitch zeitnah entscheiden und Ende 2017 möglicherweise nur noch ein einziges Rechenzentrum oder zumindest ein Rechenzentrum pro Land oder Region haben. Parallel dazu überführt Ebner, neben den schon outgesourcten Core-Applikationen wie SAP inklusive HANA, immer mehr Anwendungen von Housing- in Managed Services aus der Cloud. Wie unlängst erst das Content Management System (CMS) und ganz aktuell den SharePoint-Betrieb. Alles, was längst Commodity ist, kann man sehr gut auslagern, treibt der IT-Chef den Weg fort von einer infrastrukturorientierten IT hin zu einer serviceorientierten IT. Oder mit anderen Worten: Wir in der IT wollen nicht von Quality-Themen in Anspruch genommen werden, sondern von Businessthemen. Und dafür müssen wir vorangehen und nicht länger hinterherjagen. Ob Produktion oder F&E, Marketing oder Sales wichtig ist auch weiterhin die Verankerung der IT in jeder Business- Unit. So verstehen wir viel schneller, welche Produkte und Services den Mitarbeitern wirklich helfen. In neuen Vertriebsmodellen, Marketingansätzen oder der Disposition. Für den schnellen Zugriff auf kurzfristig nötige Ressourcen nutzt Wienerberger heute bereits die vcloud von T-Systems. Für Anwendungen wie SAP-Printserver zum Beispiel oder wenn die Finanzabteilung neue Treasury- Applikationen zur Währungs- und Zinsbeobachtung auf den Weltmärkten kauft. Doch andere Herausforderungen lassen sich nicht so schnell lösen. Auch deshalb fasst der IT-Chef, obwohl noch beinah full-time mit Konsolidierung beschäftigt, mittelfristig neue Projekte ins Auge. Mit Mobile Device Management zum Beispiel ließe sich die Produktivität vor allem der Vertriebsmitarbeiter steigern. Transformation und Prozessdigitalisierung sind keine Momentaufnahmen, so Hans Ebner. Allein die Veränderungen, die auf technischer Seite ständig dazukommen Einfluss und Möglichkeiten von Social Media und Big Data zum Beispiel erfordern einen laufenden Change der IT. Und Ebner weiß, bei einer Transformation greift ein Rad ins andere. Wenn wir mit der Machete in unseren Applikationsdschungel gehen, mit einem Provider die Rechenzentren konsolidieren, müssen wir gemeinsam schon MDM und unseren Arbeitsplatz der Zukunft im Auge behalten. Welche Daten und Files werden gebraucht? SAP und Exchange? Das Internet? Ganz abgesehen von den Security-Lösungen muss ein Provider so eine Transformation managen können: Ende-zu-Ende, vom Vertrieb bis zur Delivery, im vereinbarten Zeitfenster. Und dann nähern wir uns irgendwann dem nächsten großen Thema Big Data Analytics. Bei der Auswertung strukturierter Daten ist Wienerberger mit SAP HANA sehr gut aufgestellt. Unstrukturierte Daten haben für Hans Ebner einfach noch keine Priorität. Wenn ich heute noch nicht mal weiß, wo in unseren Rechenzentren welche Daten liegen, brauche ich mir über deren Analyse keine Gedanken zu machen, so die nüchterne Bilanz des IT-Chefs. Doch mit Blick auf das Stichwort laufender Change muss Ebner schon wieder lachen: Fertig werden wir nie. Jedem Ende wohnt ja bekanntlich immer auch ein Anfang inne. <Links> security.t-systems.de intelligente-netze.telekom.de

16 19 SCHWERPUNKT Digitalisierung Analyze IT INDUSTRIE 4.0 BRAUCHT DIE VERNETZUNG VON BUSINESS- PROZESSEN, UND DAFÜR IST AUCH DIE RICHTIGE ARCHITEKTUR ENTSCHEIDEND. <Text> Thomas van Zütphen Fotos: PR (2), istockphoto.com Herr Zilch, nicht wenige Unternehmen verorten Industrie 4.0 irgendwo zwischen Schreckgespenst/Revolution und Goldrausch. Was ist dran, am Hypethema Nummer eins? Die vierte industrielle Revolution wird das Unternehmen-Kunden-Verhältnis radikal verändern hin zu einer zum Beispiel von T-Systems unterstützten Zero Distance. Das stellt Märkte auf den Kopf und verschärft den Wettbewerb. Wer diesen Zug nicht verpassen will, muss extrem aufpassen, dass die eigene IT dieses Tempo hält. Es geht zum einen um die Fertigungsthemen Smart Factory, Plug & Produce und Adaptive Production zum anderen aber neben der physikalischen Vernetzung auch um die Vernetzung von Businessprozessen. Im Ergebnis brauchen Unternehmen eine stärkere Integration der IT- und Fertigungsbereiche. Doch da gibt es noch zwei riesige Stove-Pipes, die Informatiker und die Ingenieure beide müssen noch wesentlich besser zusammenarbeiten. Was muss sich konkret ändern? Die Produktionsbereiche der Fertigungsbetriebe sehen wir heute vielfach schon auf einem sehr guten Weg zu Industrie 4.0, etwa bei flexibler, weitgehend automatisierter Produktion und beim Ziel der Losgröße 1. Ganz konkret auch in der Rückkopplung der gewonnenen Daten aus der Fertigung in die vorgelagerten Prozesse. Was den Ingenieuren nach eigenen Aussagen noch fehlt, und da muss auch die IT gut zuhören, sind die komplette Vernetzung und eine automatisierte Rückmeldung der einzelnen Organisationseinheiten. Von F&E über Tests, Produktionsvorbereitung, Qualitätssicherung bis hin zum Thema Support und Wartung und als Optimum entlang der kompletten Supply-Chain mit Lieferanten, Kunden und Partnern. Hier ist noch eine Menge Arbeit zu tun und ein wesentliches Potenzial zu erschließen, wozu IT einen wesentlichen Beitrag leisten kann und sollte. Ein aktuelles Problem ist, dass Industrie 4.0 sehr modern geworden ist und sich viele Anbieter mit Slideware darauf stürzen. Dabei ist gerade auch bei den IT-Layern Qualität gefragt. Wer kann die Lücke schließen? Jetzt sind Provider wie T-Systems, die in den Bereichen IT und TK gut aufgestellt sind, besonders gefragt. Denn erst deren Netze und End-to-end- Know-how führen zu der Integration, die unsere Businessprozesse brauchen. Natürlich ist Industrie 4.0 primär ein Businessthema, aber die Enabler sind Informationstechnologien. Und dieser Punkt ist makroökonomisch betrachtet für die gesamte deutsche Wirtschaft und ihre globale Wettbewerbsfähigkeit extrem wichtig. Im Einzelfall geht es nämlich nicht mehr darum, ein paar neue mobile Endgeräte in Betrieb zu nehmen, sondern darum, dass mobile Systeme über Vernetzung die Businessprozesse wirklich zuverlässig und nachhaltig steuern und automatisieren. Klingt einfach, ist aber in der Praxis vielerorts noch nicht ange kommen. Da ist noch viel zu tun. Mit anderen Worten: Jetzt wird Real ICT Wirklichkeit und ist heute nicht mehr nur wichtig, sondern geschäftskritisch. Welche Technologien werden gebraucht? Mobility, Cloud und Big Data sind die IT-Themen, die direkt auf Industrie 4.0 einzahlen. Die sind systemrelevant entlang aller sieben Technology- Layer, die von den Firmen und ihren Providern identifiziert und unterstützt werden müssen: von den Businessprozessen über Applikationen, IT-Services und das Network runter zum Betriebssystem. Dann folgen die CPUs, also die Prozessorlogik, und an der Basis die smarten Sensoren. Das muss von Ende-zu-Ende beherrscht werden. Ein Beispiel sind die Switches im Network-Layer. Diese werden in Zukunft nicht nur Daten weiterleiten und steuern, sondern selbst die Aufgabe des Filterns, zum Beispiel mit Hadoop-Technologien, übernehmen. Anders kriegen wir den großen Netzwerkverkehr gar nicht gemanagt. Darum ist es so wichtig, sich von Beginn an Gedanken über die richtige Gesamtarchitektur und die Vernetzung der Layer zu machen. Damit IT nicht von Anfang an zum Show-Stopper wird? Korrekt. Aber es ist ja nicht nur die IT. Wenn wir zu lange über Standards diskutieren die wir dort natürlich brauchen oder warten, bis die Politik Rahmenbedingungen schafft, und rechtliche Bedenken bis zum Exzess überprüfen, sind wir in 20 Jahren so weit. Die Zeit haben wir nicht. Den größten Sprung aus Kundensicht wird IT auf der Service- und Support-Ebene machen bei Predictive Maintenance zum Beispiel. Bereitstellen muss solche Lösungen letztendlich der Hersteller der Lösungen, die in der Zukunft neben dem reinen Produkt immer mehr wettbewerbsdifferenzierende Services enthalten werden. Aber T-Systems kann ein absoluter Enabler dafür sein und wesentliche Module bereitstellen. Security und Cloud in welcher Konstellation? Es wird keine reine Private-Cloud-Architektur nötig sein, sondern eine Kombination aus Public- und Virtual-Private-Cloud-Computing als Grundvoraussetzung für die neue Industrievernetzung. Nehmen Sie nur das Beispiel der Landmaschinen bei Smart Farming: Die Wetterdaten, um den Ernteprozess zu optimieren, kommen aus der Public Cloud, die Sensordaten der Mähdrescher etwa aus einer Private Cloud von T-Systems. Beim Stichwort Security braucht jeder der sieben Layer ein eigenes Konzept. Ein durchgängiges Security-Tool von den Businessprozessen bis runter zu den Sensoren ist wünschenswert, wird es aber kurzfristig nicht geben. Hier müssen verschiedene Lösungen zusammenkommen, oft von verschiedenen Anbietern. Denn die Security von Industrieprozessoren und von Industrieanlagen ist etwas komplett anderes als Security von SAP oder von Netzwerken. Da haben nicht nur die Industriekunden selbst keine Chance, das überfordert auch einen einzelnen Provider. Das braucht einen Integrator, der die unterschiedlichsten Security-Prozesse, aber auch die Produkte und Lösungen versteht. Mit Sicht auf die Zukunft können wir als Analysten nur einen klaren Appell an Unternehmen und IT senden: Nutzen Sie die Chancen von Industrie 4.0, und setzen Sie diese sofort um unsere globalen Wettbewerber warten nicht! <Kontakt> <Links>

17 INTELLIGENTE NETZE INDUSTRIE 4.0 Man kombiniere das Internet mit drahtlosen Technologien und Sensor-Aktor-Systemen, verknüpfe physikalische und virtuelle Welten zu cyberphysischen Systemen (CPS) und erhält eine technologische Revolution: Nicht nur Menschen steuern Apparate, die Objekte kommunizieren auch untereinander. So werden bis 2020 im Internet der Dinge (IoT) schon etwa 50 Milliarden Gegenstände verbunden sein. Analysten sagen, mit welchen Effekten die zunehmende Digitalisierung von Unternehmen und Prozessen heute schon unterschiedlichste Branchen und Fachbereiche durchdringt. BEDEUTUNG VON INDUSTRIE 4.0 GESTIEGEN Welche Bedeutung hat das Thema Industrie 4.0 aus Sicht der ITK-Branche und der Anwenderbranche allgemein? ITK-Branche 2013 ITK-Branche 2014 Anwender 2013 Anwender % 15 % 11 % 3 % 74 % 16 % 8 % 2 % 55 % 22 % 11 % 12 % 61 % 25 % 12 % 2 % Hohe Bedeutung Niedrige Bedeutung Keine Bedeutung Weiß nicht k. A. BITKOM, Aris Umfrageforschung 2014 EINFLUSS AUF WETTBEWERBSFÄHIGKEIT Umfrage in Unternehmen: Wie wichtig ist das Thema Industrie 4.0 für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie? In Prozent BITKOM, Aris Umfrageforschung Sehr wichtig Wichtig Weniger wichtig Unwichtig Weiß nicht k. A. EVOLUTION DER INDUSTRIE 4.0 Automatisierungsgrad Social Media M2M- Kommunikation Smart Products Einzelne CPS Echtzeitsteuerung Vollkommene Vernetzung der CPS auch werksübergreifend Vollkommene Vernetzung innerhalb der Fabrik Autonome Transportsteuerung Chaotische autonome Fertigung Totale Vernetzung (Industrie 4.0) Plug & produce Heute 5 Jahre 10 Jahre 20 Jahre ROI Management Consulting AG, Szenarien der Entwicklung bis 2034, 2014 ERFOLGSFAKTOREN FÜR DIE PRODUKTION DER ZUKUNFT Intelligente Partner-Ökosysteme, die mittels moderner ICT-Technik unternehmens- und grenzübergreifend effizient zusammenarbeiten können Datenzentrische Produkt- und Dienst leistungsansätze auf Basis innovativer Applikationen, sozialer Medien und cloudbasierter Services Verstärkter Einsatz von Big-Data-Technologien als technisches Backbone für die schnelle Verarbeitung der unstrukturierten, vielschichtigen und zahlreichen Daten Detecon Management Report DMR Markets, Ausgabe 2013

18 SCHWERPUNKT 21 Digitalisierung Trendmonitor DIE VIER STUFEN DER INDUSTRIELLEN REVOLUTION Vom mechanischen Webstuhl, über Fließbandarbeit und speicherprogrammierbare Steuerung bis hin zur Smart Factory: Impulse Richtung Zukunft Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) INDUSTRIELLE REVOLUTION Beginn 20. Jahrhundert INDUSTRIELLE REVOLUTION Beginn 1970er Jahre INDUSTRIELLE REVOLUTION heute Industrie 4.0 Nutzung von cyberphysischen Systemen Industrie 3.0 Einsatz von Elektronik und IT zur weiteren Automatisierung der Produktion INDUSTRIELLE REVOLUTION Ende 18. Jahrhundert Industrie 2.0 Einführung arbeitsteiliger Massenproduktion mithilfe von elektrischer Energie Industrie 1.0 Einführung mechanischer Produktionsanlagen mithilfe von Wasser- und Dampfkraft ANWENDUNG VON M2M IOT IN UNTERNEHMEN 11,7 % 59,9 % 19 % europäischer Unternehmen wenden bereits M2M-/IoT-Lösungen an. haben keine Absichten, das IoT zu nutzen. sind nicht mit dem IoT-Konzept vertraut. IoT: Internet of Things IDC European Vertical Markets Survey, 2013 VERNETZTE WELT Weltweite M2M-Verbindungen in verschiedenen Branchen werden bis 2023 mit einer Wachstumsrate von 29 Prozent auf 2,2 Milliarden anwachsen. 2,0 1,5 1,0 0,5 Verbindungen (Milliarden) Analysys Mason, M2M Device Connections, Revenue and ARPU: Worldwide Forecast , 2014 M2M IN INDUSTRIELÄNDERN Steigende M2M-Verbindungen, als Prozentsatz der Gesamtbevölkerung von Industrieländern Versorgungswirtschaft Sicherheit Automotive/ Transport Gesundheitswesen Einzelhandel Regierungen Finanzdienstleistungen Analysys Mason, M2M Device Connections, Revenue and ARPU: Worldwide Forecast , Mai 2012 VORTEILE DER SMART FACTORY Die User von Smart Factories legen in der Praxis großen Wert auf höhere Qualität und Flexibilität. Die Unternehmen, die sich noch vernetzen wollen, setzen am meisten auf Flexibilitätssteigerung sowie steigende Erlöse. 50 % Jedes zweite Unternehmen will Elemente von Industrie 4.0 realisieren. Planer Umsatzsteigerung 44 Qualitätssteigerung 29 Produktivitätssteigerung 42 Flexibilitätssteigerung 60 PricewaterhouseCoopers, Smart Factories, November 2013 <Kontakt> User 20 % Ein Fünftel verfügt bereits über eine Smart Factory <Link> Illustration: Ela Strickert

19 Vom Service- Provider zum Business- Enabler. DR. MANFRED IMMITZER, CIO DER NETZWERK- SPARTE VON NOKIA, UND T-SYSTEMS GLOBAL ACCOUNT EXECUTIVE OLIVER HERRMANN ÜBER ZERO DISTANCE, DIE ROLLE DER IT BEI UNTERNEHMENSTRANSFORMATIONEN, UND ZERO OUTAGE ALS QUALITÄTSMASSSTAB. <Text> Thomas van Zütphen Herr Dr. Immitzer, Nokias Netzwerksparte, hat noch als NSN eine intensive Restrukturierung hinter sich. Von der Unternehmens- zur IT-Transformation wer folgt wem? Gute Frage. Aufgesetzt wird natürlich zunächst die Business- Strategie, aus der die IT-Strategie abgeleitet wird. Aber es ist die IT-Transformation, die an vielen Stellen die Umsetzung der strategischen Unternehmensziele erst ermöglicht und Konzepte in reale Prozesse oder geänderte Unternehmensstrukturen umwandelt. Das heißt: Vom Start an muss IT auf die Überholspur ziehen. Denn im selben Moment bekommt IT neben der reinen Supportdimension eine Businessdimension, wird selbst Teil des Geschäfts und damit der strategischen Entwicklung nach vorn. Nach vorn heißt in Ihrem Fall: Sie haben die IT konsequent auf Zero Distance Richtung Business getrimmt circa 100 ERP-Systeme auf One SAP konsolidiert, den Applikationsdschungel um 75 Prozent durchgerodet, die Zahl Ihrer Lieferanten um 95 Prozent reduziert und auf eine interne IT-Wertschöpfung nahezu verzichtet wa rum so radikal? Die Post-Merger-Integration von Nokia und Siemens und im zweiten Schritt dann noch Motorola Networks bot die einmalige Gelegenheit, extrem aufzuräumen in der Applikations-, Supplier- und Infrastrukturkonsolidierung. Und die volle Verzahnung und Partnerschaft mit den Geschäftseinheiten ist dafür unabdingbare Voraussetzung: Unser Programm Quote to Cash, mit dem wir zum Beispiel all diese ERP-Systeme konsolidierten, haben wir aber als End-to-end-Prozessharmonisierung aufgesetzt von der Kundenanfrage bis zur Rechnungslegung und als riesiges Business-Change-Programm etabliert, nicht als IT-Aktivität. Als IT-Programm würde so was nie fliegen. Steckt dahinter auch die Lernkurve: IT ist niemals Selbstzweck? Wenn man so will, ja. Meiner Meinung nach basiert eine erfolgreiche Repositionierung der IT auf drei Dingen: einer klaren

20 23 SCHWERPUNKT Digitalisierung CIO-Talk_Dr. Manfred Immitzer Vita Dr. Manfred Immitzer, 49, ist seit 2006 CIO der Netzwerksparte von Nokia. Nach dem Studium arbeitete der Elektroingenieur und promovierte Physiker zunächst in verschiedenen Managementfunktionen bei Siemens Austria, bevor er 2003 zum CEO des Application Management Center Mid South Europe des Technologiekonzerns berufen wurde wurde der Österreicher mit dem Global Telecoms Business Innovation Award ausgezeichnet und gewann bei der Wahl zum CIO des Jahres der Zeitschrift Computerwoche und des CIO -Magazins den Global Exchange Award. Fotos: Carolina Frank

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