Übersicht Arbeitshilfen zur Montage-Selbstbewertung nach dem MAMOS- Modell:

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1 Übersicht Arbeitshilfen zur Montage- nach dem MAMOS- Modell: I Checkliste Projektplanung Montage- II Teilnehmermatrix Assessoren-Team III Assessoren-Team und Assessoren-Schulung IV Beispiel Kriterium I: Definition, Teilkriterien, Ansatzpunkte, Bewertungsschema V Work-Book-Schema für Mittel-Wege-Kriterien VI Work-Book-Übersicht: Alle Kriterien Alle Fragen VII Zusammenfassung der Bewertung VIII Beispiele: Ergebnisdarstellung und Diagramme IX Bewertungstabellen X Maßnahmenplan

2 I Checkliste Projektplanung Montage- Was? Wer? (Verantwortliche, Beteiligte) Wie? (Mittel, Methoden) Wo? (Ort, Raum) Wann? (Termin, Dauer) planen und vorbereiten 1. Teilnehmer/innen auswählen 2. Assessor/innenteams bilden 3. Assessor/innenteams schulen 4. Beteiligte/Betroffene informieren durchführen 5. Infos/Nachweise sammeln, Stärken u. Verbesserungspotenziale identifizieren, Bewertung vornehmen 6. Workbook / Leitfaden ausfüllen, Präsentation vorbereiten 7. sworkshop vorbereiten 8. Workshop durchführen 9. Ergebnisse dokumentieren Nachbereitung 10. Ergebnisse bekannt machen 11. Abschlussworkshop durchführen und Anschlussaktivitäten initiieren

3 II Teilnehmermatrix - Assessorenteam Assessorenteam: Teamleiter Teammitglied 1 Teammitglied 2 Teammitglied 3 Bewertungskriterien Abt./Name Abt./Name Abt./Name Abt./Name 1. marktorientierte Montagestrategie 2. MA-Kompetenzen/ Arbeitsorganisation 3. robuste Logistikprozesse 4. modulare Technik/ Produkte 5. prozessorientierte Wertschöpfungskette 6. Zeit 7. Qualität 8. Kosten 9. Marktattraktivität der Produkte bzw. Dienst leistungen/ Kundenzufriedenheit Beschäftigungsförderlichkeit /MA-Zufriedenheit

4 III Assessoren-Team und Assessoren-Schulung Assessor/innenteams bilden (vgl. II Teilnehmermatrix Assessorenteam) Zu jedem der 9 Bewertungskriterien sollten Sie ein Team mit mind. 3 Assessor/innen bilden. Einzelne Teams können auch mehrere Kriterien bearbeiten bzw. einzelne Personen können mehreren Teams angehören. Die Verantwortung für ein Kriterium liegt bei demjenigen Teammitglied, das aus dem entsprechenden Schlüsselbereich stammt und somit Teamleiter/in ist. Assessor/innenteams schulen (ca. ½ - 1 Tag) Die Assessor/innen sollten so früh wie möglich in die Systematik der eingewiesen werden. Dies kann in Form einer Assessorenschulung mit Erklärungen des Projektleiters oder eines externen Beraters sowie unter Einsatz eines Übungsdurchlaufs anhand eines Beispielkriteriums erfolgen. Folgende Aspekte sind hierbei relevant: Sinn und Zielsetzung der klar formulieren Erläuterung der Kriterien (Mittel und Wege, Ergebnisse) Unterpunkte und Ansatzpunkte beispielhaft darlegen Fragestellungen nach Stärken oder Verbesserungspotenzialen üben Nachweise und Informationsquellen vorstellen (z.b. Leitsätze, Prozessbeschreibungen, Kennzahlen, etc.) Bewertungsschritte eines vollständigen Kriteriums beispielhaft erarbeiten. Das Vorgehen bei der eines einzelnen Kriteriums richtet sich nach den folgenden 7 Schritten und sollte in dieser Ausführlichkeit auch in der Assessor/inn/en-Schulung exemplarisch durchgespielt werden: 1. Beschreibung des Teilkriteriums durch ein Teammitglied 2. Präsentation der Informationen zu relevanten Einflussgrößen (z.b. vorhandenes Wissen der Mitarbeiter) und deren Ausprägung 3. Präsentation der Informationen zu TQM-Prozessen u. Ergebnissen (z.b. systematisches Vorgehen bei Personaleinsatzplanung) 4. Gliederung nach Stärken und Verbesserungsbereichen 5. Überprüfung der Vollständigkeit der vorliegenden Ansatzpunkte 6. Diskussion und Einigung auf Stärken und Verbesserungsbereiche Konsensbildung 7. Gemeinsame Bewertung jedes Unterkriteriums auf 4-Punkte-Skala 4

5 IV Bsp. Kriterium 1 Definition, Teilkriterien, Ansatzpunkte, Bewertungsschema 1. Marktorientierte Montagestrategie Wie formuliert das Unternehmen die Montagestrategie, wie wird diese in konkrete Pläne und Maßnahmen umgesetzt und deren Einhaltung überprüft? 1.1 Basiert die Entwicklung der Montagestrategie auf relevanten und umfassenden Informationen aus der Unternehmensstrategie? Ansatzpunkte könnten sein, wie das Unternehmen bei der Entwicklung der Montagestrategie folgende Informationen verwendet: Erwartungen von Kunden und Lieferanten (z.b. Kunden- und Lieferantenanalysen etc.) Entwicklung der strategisch wichtigen Marktsegmente einschließlich der Aktivitäten der Konkurrenz (z.b. durch Portfolio- Analyse, SWOT-Analyse, Marktforschung, Branchenanalysen, MOB-Analysen etc.) Rationalisierungstrends (z.b. Analyse von Messebesuchen, Fachtagungen etc.) Erwartungen und Wünsche der Mitarbeiter (z.b. Mitarbeiterbefragungen, Mitarbeitergespräche etc.) Technisches und organisatorisches Potential (z.b. Unternehmensstruktur, Fertigungs- und Montagestruktur, Kernkompetenzen etc.) Gesellschaftlichen Veränderungen (z.b. Analyse von Arbeitsmarktbedingungen, Gesundheits- und Umweltschutzbestimmungen etc.) Ergebnisse der Kriterien aus den Unterpunkten 6 bis 9 ( Input aus der Selbstevaluation ) Bewertungsschema anekdotisch einige Nachweise (2-3 Beispiele) klare Nachweise (3-5 Beispiele) vorbildlich 5

6 V Workbook-Schema für die Mittel-Wege-Kriterien 1.1 Stärken: 1.1 Verbesserungspotenziale: 1.1 Nachweise:

7 VI Work-Book-Übersicht: Alle Kriterien Alle Fragen I Checkliste Projektplanung Montage-...2 II Teilnehmermatrix - Assessorenteam...3 III Assessoren-Team und Assessoren-Schulung...4 IV Bsp. Kriterium 1 Definition, Teilkriterien, Ansatzpunkte, Bewertungsschema Marktorientierte Montagestrategie Basiert die Entwicklung der Montagestrategie auf relevanten und umfassenden Informationen aus der Unternehmensstrategie?...5 V Workbook-Schema für die Mittel-Wege-Kriterien Stärken: Verbesserungspotenziale: Nachweise:...6 VI Work-Book-Übersicht: Alle Kriterien Alle Fragen...7 VII Zusammenfassung der Bewertung...8 VIII Ergebnistabellen & Diagramme...9 IX Bewertungstabellen...10 Vorgehen/Umsetzung...10 X Leistungen/Trends...10 Maßnahmenplan...12

8 VII Zusammenfassung der Bewertung Kriterien Mittel und Wege Marktorientierte Montagestrategie 2. Mitarbeiterkompetenzen/Arbeitsorganisation 3. Robuste Logistikprozesse 4. a) Modulare Technik/ b) Produkte 5. Prozessorientierte Wertschöpfungskette Kriterien Ergebnisse Zeit 7. Qualität 8. Kosten/Erlöse 9. a) Marktattraktivität der Produkte/ Dienstleistungen b) Kundenzufriedenheit und Beschäftigungsförderlichkeit/ Mitarbeiterzufriedenheit 8

9 VIII Ergebnistabellen & Diagramme Beispiele zur Darstellung von Ergebnissen: Umsatz DM DM DM DM 0 DM 1. SB 2. SB 3. SB 1. SB 2. SB 3. SB Umsatz DM DM DM Neukunden / Kundenverluste 20% 0% -20% Neukunden 0% 14% 0% Kundenverlust e 1. SB 2. SB 3. SB 0% 0% -4% 9

10 IX Bewertungstabellen Tabelle IX.1: Mittel und Wege (Kriterien 1-5) Jeder Unterpunkt der Kriterien Mittel und Wege wird dahingehend bewertet, inwieweit das Vorgehen exzellent ist und innerhalb des Betriebs umgesetzt, überprüft und verbessert wird. Vorgehen/Umsetzung Anekdotisch 1 Einige Nachweise für fundiertes, systematisches Vorgehen und Umsetzung (2-3 Beispiele) 2 Mehrere Nachweise für fundiertes, systematisches Vorgehen und Umsetzung (4-5 Beispiele) 3 Könnte als Vorbild für andere Unternehmen dienen 4 Tabelle IX.2: Ergebnisse (Kriterien 6-9) Jeder Unterpunkt der Ergebnis -Kriterien wird dahingehend bewertet, inwieweit die Ergebnisse exzellent sind. Leistungen/Trends Anekdotisch 1 Einige Ergebnisse weisen positive und zufriedenstellende Leistungen auf 2 Viele Ergebnisse weisen positive Trends und gute Leistungen auf 3 Vorbildlich 4 10

11 Bei der wiederholten können folgende Skalen verwendet werden, um einen direkten Vergleich der Bewertung zu unterschiedlichen Zeitpunkten je Teilkriterium vornehmen zu können: Tabelle IX-3: Mittel und Wege 1. anekdotisch einige Nachweise klare Nachweise vorbildlich Tabelle IX-4: Ergebnisse 1. anekdotisch einige Ergebnisse mit positiven Leistungen viele Ergebnisse mit positiven Trends & guten Leistungen vorbildlich 11

12 X Maßnahmenplan Priorität (dringlich/ wichtig) Verbesserungsmaßnahmen - was? - Kümmerer - wer? - Termin/Zeitraum - bis wann / wie lange? - Kontrolle - wer? - Ergebnis - was?

I. II. I. II. III. IV. I. II. III. I. II. III. IV. I. II. III. IV. V. I. II. III. IV. V. VI. I. II. I. II. III. I. II. I. II. I. II. I. II. III. I. II. III. IV. V. VI. VII. VIII.

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