0 C (Carry) Überlauf des 8ten Bits. 1 DC (Digit Carry) Überlauf des 4ten Bits. Mnemonic Parameter Beschreibung Status-Flags.

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1 3. Assembler-Programmierung Der PIC 16F84A Microcontroller kennt 35 verschiedene Befehle. Für eine ausführliche Beschreibung aller Befehle siehe PIC16F84A-Datenblatt Kapitel Wichtige Flaggen im Status-Register Pos. Name Funktion 0 C (Carry) Überlauf des 8ten Bits 1 DC (Digit Carry) Überlauf des 4ten Bits 2 Z (Zero) Ergebnis ist Speicherbefehle Mnemonic Parameter Beschreibung Status-Flags CLRW - Clear w Z CLRF f Clear f Z MOVLW k Move Literal to w - MOVWF f Move w to f - MOVF f,d Move f to d Z BCF f,b Bit Clear f<b> - BSF f,b Bit Set f<b> - Zur Beschreibung der Parameter siehe

2 Beispiel: Ins Register 0x0C soll der Wert 1 geschrieben werden. Da der Datenbus keinen Zugriff auf den Programm-speicher hat ist dies nur über den Umweg über das Arbeistsregister möglich. movlw 1 movwf 0x0C Beispiel: Das Register 0x0E soll auf den Wert des Registers 0x0D gesetzt werden: movf movwf 0x0D,w 0x0C Beispiel: Das niederwertigste (LSB) und das höchstwertige (MSB) Bit des Registers 0x0F sollen gesetzt werden: bsf 0x0F, 0 bsf 0x0F, 7 3-2

3 3.3 Arithmetische- und Logische Befehle Mnemonic Parameter Beschreibung Status-Flags ADDLW k Add literal k to w C,DC,Z SUBLW k Subtract w from literal k C,DC,Z ANDLW k AND literal k with w Z IORLW k Inclusive OR literal k with w Z XORLW k Exclusive OR literal k with w Z ADDWF f,d Add w to f C,DC,Z SUBWF f,d Subtract w from f C,DC,Z ANDWF f,d AND w with f Z IORWF f,d Inclusive OR w with f Z XORWF f,d Exclusive OR w with f Z INCF f,d Increment f Z DECF f,d Decrement f Z COMF f,d Complement f Z RLF f,d Rotate left f C RRF f,d Rotate right f C SWAPF f,d Swap nibbles in f - Beispiel: Zum Register 0x10 soll der Wert 5 addiert werden: movlw 5 addwf 0x10, f Beispiel: Der Wert des Registers 0x11 soll um 1 erhöht werden und das Ergebnis in 0x12 gespeichert werden: incf movwf 0x11, w 0x12 3-3

4 3.4 Sprungbefehle, Labels, Stack Mnemonic Parameter Beschreibung GOTO k Go to address k CALL k Call subroutine at adress k RETURN - Return from subroutine RETLW k Return from subroutine with literal k in w RETFIE - Return from interrupt An jeder Stelle im Assembler-Quellcode können sogenannte Labels gesetzt werden, die bei der Assemblierung in die Adressen des jeweils nächsten Befehls aufgelöst werden. Labels stehen üblicherweise an erster Position in einer Befehlszeile, alle anderen Ausdrücke nach einem White space. Beispiel: Einfache Schleife loop incf PORTA,f goto loop Ebenfalls nützlich ist der $-Operator, der stets die Adresse des aktuellen Befehls repräsentiert. Beispiel: Einfache Schleife mit $-Operator incf PORTA,f goto $-1 3-4

5 Beispiel: Aufruf eines Unterprogrammes call Sub Sub return Beim Aufruf eines Unterprogramms wird der aktuelle Wert des Programmzählers automatisch auf dem Stack abgelegt. Bei einem Rücksprung aus dem Unterprogramm wird der oberste Eintrag des Stacks zurück in den Programmzähler geschrieben, so daß die Ausführung an der richtigen Stelle fortgesetzt wird. Der Stack des PIC16F84A ist 8 Ebenen tief, es sind daher nur 8 Unterprogrammebenen möglich. Vorsicht: Bei mehr als 8 aufeinanderfolgenden CALL-Anweisungen wird der erste Eintrag im Stack ohne Warnung des Assemblers überschrieben! 3-5

6 3.5 Bedingte Verzweigungen Mnemonic Parameter Beschreibung DECFSZ f,d Decrement f, skip if zero INCFSZ f,d Increment f, skip if zero BTFSC f,b Bit test f<b>, skip if clear BTFSS f,b Bit test f<b>, skip if set Trifft ein Test zu, so wird die nächste Anweisung übersprungen! Beispiel: Bedingte Ausführung einer Anweisung AL = AL + 5; if( STATUS<C>==1 ) AH = AH + 1; movlw 5 addwf AL,f btfsc STATUS,C incf AH,f Beispiel: Bedingte Ausführung eines Anweisungsblocks if(a==b) { Block_1 } else { Block_2 } movf A,w subwf B,w btfss STATUS,Z goto Block_2 Block_1 goto Block_2_END Block_2 Block_2_END 3-6

7 Beispiel: Schleife for( i=10; i>0; i--) { } [ äquivalent zu ] i=10; do { i--; } while(i>0); loop movlw movwf decfsz goto loop 0x0A i i,f 3-7

8 3.6 Zahlenformate Basis Dezimal Hexadezimal Oktal Binär ACII d'122' h'7a' o'172' b' ' 'z' Syntax D'122'.'122' H'7A' 0x7A O'172' B' ' A'z' Metabefehle Neben den Assembler-Befehlen existieren noch zahlreiche Metabefehle, die vom Assembler vor der eigentlichen Code-Generierung bearbeitet werden. Nützliche Metabefehle sind z.b: Befehl Funktion #include <file> Wie in C. #define name [string] Wie in C. #undefine name Wie in C. org addr name equ addr cblock addr label_1, label_2 label_3 endc banksel addr end Der folgende Code wird ab Adresse addr im Programmspeicher abgelegt. (Wichtig z.b. für Interruptroutinen!) Der Adresse addr wird das Label name zugeordnet. (Sehr praktisch zur Definition von Variablen.) Definiert fortlaufende Labels ab Adresse addr. (z.b. zur Definition von Variablenblöcken). Generiert automatisch den nötigen Code zur Auswahl der Speicherbank in der die Adresse addr liegt. Muß am Ende eines Programms stehen. 3-8

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