(vom 18. September 2002, NBl. MBWFK Schl.-H. S. 621 ff.) zuletzt geändert durch Satzung vom 15. März 2007 (NBl. MWV Schl.-H S.8f.

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1 Studienordnung (Satzung) für Studierende des Bachelorstudienganges Computational Life Science an der Universität zu Lübeck mit dem Abschluss Bachelor of Science (vom 18. September 2002, NBl. MBWFK Schl.-H. S. 621 ff.) zuletzt geändert durch Satzung vom 15. März 2007 (NBl. MWV Schl.-H S.8f.) Inhaltsübersicht 1 Geltungsbereich 2 Studienziel 3 Studienbeginn, Studienvoraussetzungen 4 Studieninhalte 5 Struktur und Umfang des Studiums 6 Leistungszertifikate 7 Prüfungen 8 Studienfachberatung 9 Inkrafttreten Anlage 1 1 Geltungsbereich Diese Studienordnung regelt auf der Grundlage der Bachelorprüfungsordnung Computational Life Science an der Universität zu Lübeck das Studienziel, die Inhalte und den zweckmäßigen Aufbau des Studiums. 2 Studienziel (1) Der Studiengang bereitet auf einen Beruf im Spannungsfeld zwischen Mathematik, Informatik und Life Science in anwendungs-, herstellungs-, forschungs- und lehrbezogenen Tätigkeitsfeldern vor. Das Studium vermittelt eine praxisorientierte Ausbildung, bei der die Entwicklung und Anwendung mathematischer und informatischer Methoden für Probleme in den Biowissenschaften einschließlich Medizin ein Hauptlernziel bildet. (2) Das Bachelorstudium vermittelt solide und hinreichend breite Grundkenntnisse, Methoden sowie eine fundierte und praxisorientierte Ausbildung in Mathematik, Informatik und den Biowissenschaften. Die Ausbildung erfolgt in Vorbereitung auf die künftige interdisziplinäre Arbeit in der Praxis. Daher wird das Studium durch fachübergreifende Veranstaltungen begleitet. Auf Modellbildung und mathematische Modellierung biologischer und medizinischer Fragestellungen wird

2 dabei besonderer Wert gelegt. Dies beinhaltet auch den praktischen Einsatz und das Verständnis informationsverarbeitender Systeme. (3) Die Technisch-Naturwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Lübeck verleiht nach bestandener Abschlussprüfung des Bachelorstudiums gemäß der Prüfungsordnung den A- kademischen Grad Bachelor of Science (B. Sc.). 3 Studienbeginn, Studienvoraussetzungen (1) Die Regelstudienzeit beträgt einschließlich der Prüfungen drei Studienjahre. (2) Das Studium kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden. (3) Über die allgemeine Studierfähigkeit hinaus bestehen keine weiteren Voraussetzungen für das Studium im Studiengang Computational Life Science. Ein erfolgreiches Studium setzt die Fähigkeit sowohl zu einer mathematisch formalen als auch zu einer anwendungsbezogenen praktischen Arbeitsweise voraus. Gute Kenntnisse der englischen Sprache erweisen sich im Laufe des Studiums als unentbehrlich. Lehrveranstaltungen können auch in englischer Sprache angeboten werden. 4 Studieninhalte (1) Das Bachelorstudium dient dem Erwerb grundlegender Kenntnisse in der Mathematik, Informatik und den Biowissenschaften. Die Studieninhalte lassen sich in folgende Bereiche einteilen: 1. Mathematik 2. Informatik 3. Grundlagen der Biologie, Chemie, Biochemie und Physik 4. Bioinformatik, Biomathematik, Neuroinformatik 5 Struktur und Umfang des Studiums (1) Die Struktur und der Umfang des Studiums sind hier nach Semesterwochenstunden aufgeschlüsselt. (2) Das Bachelorstudium beinhaltet Lehrveranstaltungen für 3 Studienjahre im Umfang von 121 Semesterwochenstunden. (3) Eine Semesterwochenstunde (SWS) entspricht einer 45-minütigen Lehrveranstaltung pro Woche während der Vorlesungszeit eines Semesters. (4) Im 5. und 6. Semester werden Veranstaltungen im Umfang von 18 ECTS-Punkten aus Mathematik oder Informatik zur Vertiefung ausgewählt. (5) Die Teilnahme an weiteren Veranstaltungen über den gegebenen Rahmen hinaus wird empfohlen. Dazu gehört insbesondere ein Industriepraktikum.

3 (6) Die für die Meldung zur Prüfung erforderlichen Leistungsnachweise werden in der Prüfungsordnung geregelt. Die Teilnahme an Seminaren, Kursen oder Praktika kann von dem Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an anderen Lehrveranstaltungen abhängig gemacht werden. 6 Leistungszertifikate (1) Durch ein Leistungszertifikat wird die erfolgreiche Teilnahme an einer Lehrveranstaltung bescheinigt. Die Teilnahme ist erfolgreich, wenn die Studentin oder der Student die in der Lehrveranstaltung vermittelten Lehrinhalte und praktischen Fertigkeiten beherrscht. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Studentin oder der Student auch den Stoff des bisherigen Studiums beherrscht, soweit er für das Verstehen der Lehrveranstaltung erforderlich ist. (2) Art und Umfang der Studienleistung werden nach pflichtgemäßem Ermessen durch die Leiterin oder den Leiter der Lehrveranstaltung bestimmt und den Studierenden rechtzeitig, möglichst zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben. Grundsätzlich ist der Besuch von mindestens 80 % der jeweiligen Lehrveranstaltung für die erfolgreiche Teilnahme notwendig. (3) Die für das Leistungszertifikat erforderlichen Lehrinhalte und praktischen Fertigkeiten werden den Studierenden rechtzeitig bekannt gegeben. (4) Lehrveranstaltungen sind nach dem European Credit Transfer System (ECTS) bewertet. Sie werden mit einem einheitlichen Faktor dem Kreditpunkte-Akkumulierungs- und Transfersystem (KATS) gleichgesetzt (1 KATS-Punkt = 1 ECTS-Punkt). Die Kreditpunkte weisen die erfolgreiche Teilnahme an den Lehrveranstaltungen und den dazugehörigen studienbegleitenden Fachprüfungen (Leistungszertifikate) nach. Die Bewertung der Leistungszertifikate ist davon unabhängig. 7 Prüfungen Die Bachelorprüfung setzt sich aus den studienbegleitenden Fachprüfungen und der Bachelorarbeit zusammen. Näheres regelt die Prüfungsordnung. 8 Studienfachberatung Die Studienfachberatung wird in der Verantwortung der Professorinnen und Professoren des Bachelorstudienganges Computational Life Science durchgeführt. 9 Inkrafttreten

4 Anlage 1 zur Studienordnung für den Bachelorstudiengang Computational Life Science der Universität zu Lübeck Fächerkatalog des Bachelor-Studiengangs Computational Life Science Lehrmodul (Pflicht) SWS KP Leistungszertifikattyp Allgemeine Biologie und Kurs 6 9 A Analysis I 6 8 A Analysis II A Programmieren 6 8 A Algorithmen und Datenstrukturen 6 8 A Lineare Algebra und Diskrete Strukturen I 6 8 A Lineare Algebra und Diskrete Strukturen II A Optimierung A Organische Chemie A Grundlagen Chemie und Chemischer Kurs A Grundlagen Physik und Physikalischer Kurs A Einführung in die Bioinformatik 4 5 A Biomathematik A Modellierung biologischer Systeme A Numerik I A Numerik II A Stochastik I A Stochastik II A Biometrie 4 6 A Proseminar 2 4 B Interdisziplinäres Seminar 2 5 B Statistik Praktikum 2 3 B Summe Lehrmodul (Wahlpflicht, Wahl) SWS KP Leistungszertifikattyp Vertiefungsvorlesungen aus den Bereichen Informatik oder Mathematik im Umfang von 18 Kreditpunkten Vertiefungsvorlesungen aus dem Bereich Life Science im Umfang von 6 Kreditpunkten Bachelorarbeit 12 Summe je A je A

5 Als Vertiefungsveranstaltungen werden beispielsweise angeboten: Mathematik: Angewandte Analysis Mathematische Methoden der Bildregistrierung Integralgleichungen Zeitreihenanalyse Informatik: Computer Algebra Betriebs- und Kommunikationssysteme Theoretische Informatik Algorithmendesign Neuroinformatik Life Science: Genetik Biophysik Molekularbiologie Histologie

6 Studienplan des Bachelor-Studienganges Computational Life Science S. Mathematik Informatik Life Science SWS Σ 1. Lin. Algebra & Dis. Struk. I 4V +2Ü Analysis I Programmieren Chemie und chemischer Kurs 3V + 2P 15V 6Ü 2P Lin. Algebra & Dis. Struk. II 4V + 3Ü Analysis II 4V +3Ü Stochastik I + 1Ü Algorithmen und Datenstrukturen 14V 9Ü Numerik I Biomathematik Stochastik II Einführung in die Bioinformatik Allgemeine Biologie und Kurs 4V+2P 1 6Ü 2P Numerik II + 2 Ü 5. Statistik 2P Optimierung Modellierung biol. Systeme Biometrie 3V + 1Ü Proseminar 2S Vertiefung Mathematik oder Informatik im Umfang von 6 Kreditpunkten Grundlagen Physik Physikalischer Kurs 3P Organische Chemie 3V Vertiefung Life Science 14V 5Ü 2S 4V 2Ü 5P +WP 2S WP 6. Vertiefung Mathematik oder Informatik im Umfang von 12 Kreditpunkten Interdisziplinäres Seminar Bachelorarbeit Vertiefung Life Science +WP 2+ WP

7 Der Text dieser Satzung ist nach dem aktuellen Stand sorgfältig erstellt; gleichwohl ist ein Irrtum nicht ausgeschlossen. Verbindlich ist ausschließlich der amtliche, im Nachrichtenblatt veröffentlichte Text.

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