Effizient arbeiten mit ZaWin

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Effizient arbeiten mit ZaWin"

Transkript

1 BMT TREUHAND AG DEMA DENT AG HORNDASCH & PARTNER AG KILLERLEI AG MARTIN ENGINEERING AG ZAHNÄRZTEKASSE AG # Effizient arbeiten mit ZaWin Der erfolgreiche Einsatz einer Praxissoftware hängt weitgehend davon ab, wie effizient und nutzenstiftend diese eingesetzt werden kann. ZaWin bietet dem Anwender eine Vielzahl von unterstützenden Funktionen, um die täglichen Arbeiten schnell und effizient zu erfüllen. Was bedeutet denn eigentlich «effizient mit der Praxissoftware arbeiten»? Einerseits soll die Software dort, wo es schnell gehen muss, z. B. bei der Erfassung eines Notfallpatienten, nicht unnötige Abfragen und Erfassungsschritte verlangen, die für ein schnelles Vorwärtskommen nicht zwingend notwendig sind. Am erwähnten Beispiel zeigt sich das bei einer Neuaufnahme bestens. Die assistentengeführte Patientenaufnahme kann nach der Erfassung der Mindestangaben ohne Probleme abgebrochen werden, so dass das im System eröffnete Dossier des Patienten sofort zur Verfügung steht, um beispielsweise Röntgenbilder an- zufertigen und/oder die Anamnese auszufüllen. Nichtsdestotrotz prüft ZaWin im Nachhinein, ob die für eine ordentliche Abrechnung erforderlichen Minimaldaten er- fasst worden sind. Ist dies nicht der Fall, wird wiederum mit einer klaren Meldung auf das Versäumnis hingewiesen. Schnell, effizient und menügeführt. Liebe Zahnärztinnen und Zahnärzte In dieser Ausgabe Auf das erste «PraxisInfo» mit neuer Gestaltung erhielten wir von Ihnen, viele positive Kommentare. Dafür herzlichen Dank auch im Namen der sechs Partner, die das «PraxisInfo» für Sie herausgeben. Vor Ihnen liegt die zweite Ausgabe 2014 mit informativen Beiträgen, die Ihnen wertvolle Tipps für Ihre Praxisführung geben. Das Spektrum reicht vom effizienten Einsatz der Praxissoftware über steuerliche Aspekte zum Beispiel bei Heirat Mut zur Farbe, Versicherungsfragen bei Haushaltshilfen und Nannys, Personalführung bis hin zum Einsatz von neuen Lupenbrillen. Freuen Sie sich auf eine interessante Lektüre und nutzen Sie den Informations-Service mittels Antwortformular oder online auf Ihre Anregungen sind immer willkommen. Effizient arbeiten mit ZaWin...1 Einen erfolgreichen Tag wünscht Ihnen Ihre Redaktion Die Adressen auf einen Blick... 6 PraxisInfo ist eine gemeinsame Publikation und enhält Informationen der Firmen Binokularlupen HEINE... 2 Die Dentalassistentin: Multitalent, aber kein Mädchen für alles... 3 Worauf Sie im Arbeitsrecht und bei den Steuern achten sollten... 4 Haushalthilfen und Nannys: Versicherungen nicht vergessen!... 5 Mut zur Farbe mehr Lebensfreude in Ihrer Praxis... 6

2 2 AUSGABE Automatische Generierung statt mühsames Tippen Andererseits und da kommt die überragende Effizienz und Erfahrung von ZaWin voll zum Tragen sollen möglichst viele Arbeitsschritte zusammengefasst und auch (teil-)automatisiert werden. Bestes Beispiel dazu ist der elektronische Zahnstatus KGWin. Mit der grafischen Eintragung einer Operation wird nicht nur das grafische Zahnschema nachgeführt, sondern es werden auch gleich die zur Operation gehörenden Leistungen generiert und die Krankengeschichte wird mit den entsprechenden Informationen abgefüllt. Selbstverständlich können alle generierten Einträge durch den Anwender im Standard oder individuell beeinflusst werden. Das bedeutet, dass der Anwender grundsätzlich selber definieren kann, welche Leistungen und welche Krankengeschichtseinträge generiert werden sollen. Und demzufolge kann auch im Einzelfall von der automatischen Generierung abgewichen werden. Grösstmögliche Flexibilität mit höchstmöglicher Standardisierung und Automatisierung eben. Schnell, effizient und menügeführt. Planungen schnell erstellen dank Standardisierung Eine weitere Möglichkeit, das Arbeiten effizient zu gestalten, ist das in ZaWin integrierte Planungstool. Hier kann der Anwender auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Standardabläufe festlegen, die jeweils für die Generierung von Kostenvoranschlägen und Behandlungen herangezogen werden können. Diese Planungsvorlagen umfassen nicht nur Leistungen und Behandlungskonzepte, sondern auch Planungsvorgaben für das Assistenzpersonal, um die Terminvereinbarung mit dem Patienten zu vereinfachen und auf einem praxisinternen Mindeststandard zu halten. Unterstützt wird diese hocheffiziente Funktion zusätzlich durch den ebenfalls im Standard von ZaWin enthaltenen Formulardesigner. Dieser gestattet es, Formulare zu kreieren, die sowohl im Korrespondenzbereich als auch in der Qualitätssicherung eingesetzt werden können. Schnell, effizient und menügeführt. Effizienz heisst ZaWin Produktentwicklung von ZaWin. Mit ZaWin sind Sie nicht nur effizient, sondern haben auch den direkten Zugriff auf stetige Innovationen. Es lohnt sich, mit ZaWin dabei zu sein. #201 Diese bewährten Funktionen bestätigen einmal mehr die konsequent praxisnahe Binokularlupen HEINE Grosse Vergrösserungen und randscharfe Bilder mit leistungsstarker LEDBeleuchtung Die HEINE Binokularlupen setzen Massstäbe in Sachen Design, Hightech-Werkstoffe und

3 AUSGABE Die Dentalassistentin: Multitalent, aber kein Mädchen für alles In der Zahnarztpraxis sind qualifizierte personelle Ressourcen dann richtig eingesetzt, wenn sie sich auf produktive Tätigkeiten konzentrieren und einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Servicequalität und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens leisten. Dentalassistentinnen, die vorwiegend administrieren, sind unter ihrem Wert beschäftigt. Zwar muss eine Dentalassistentin ein Multitalent sein, denn das Anforderungsprofil für diese berufliche Tätigkeit ist vielfältig. Produktiv im Sinne eines ertragswirksamen Einsatzes ist die Mitarbeiterin allerdings hauptsächlich auf zwei Ebenen: Zum einen, wenn sie mit ihrer Assistenz am Behandlungsstuhl zum effizienten Behandlungsablauf beiträgt. Zum anderen, wenn sie sich mit einem Grossteil ihrer Kapazität der professionellen und umfassenden Betreuung der Patientinnen und Patienten widmet. Von ihrem Auftreten und ihrem Verhalten hängt es im Wesentlichen ab, wie die Patienten die Zahnarztpraxis erleben und ob sie sich ernst genommen und respektiert fühlen. Service-Exzellenz geniesst erste Priorität Zahnmedizinische Behandlungen sind zu einem grossen Teil austauschbar. Das Klima, das in einer Zahnarztpraxis herrscht, ist jedoch einzigartig. Eine vom ganzen Team gelebte, klar kundenorientierte Servicekultur bietet der Zahnarztpraxis die Chance, sich zu profilieren, sich vom Mittelmass abzuheben und im Unterbewusstsein der Patienten ein positives Bild zu erzeugen. «First in Mind» nennt sich das in der Marketing-Fachsprache. Es ist also aus betriebswirtschaftlicher Sicht absolut sinnvoll, die personellen Ressourcen vollumfänglich auf Service-Exzellenz zu fokussieren. Denn gute Betreuung schafft Zufriedenheit, und zufriedene Patientinnen und Patienten bleiben Ihrer Zahnarztpraxis treu und bringen Umsatz. In diesem Zusammenhang spielt auch das Kreditmanagement eine wichtige Rolle. Welche Aufgaben soll die Dentalassistentin in diesem Bereich wahrnehmen? Ist es richtig, wenn sie gut bezahlte Arbeitszeit aufwendet, um Honorarnoten zu verschicken, Adressnachforschungen anzustellen, Mahnungen zu erstellen und mit Patienten über ausstehende Zahlungen zu diskutieren? Leistet sie mit solchen Aufgaben wirklich einen substanziellen Beitrag zur Produktivität der Zahnarztpraxis? Kreditmanagement ist Teamwork In Zahnarztpraxen, die mit der Zahnärztekasse AG zusammenarbeiten, ist die Dentalassistentin sehr wohl in das Kreditmanagement involviert, aber sie spielt nur bedingt eine ausführende Rolle. Vielmehr agiert sie als Verbindungsperson zwischen der Praxis und der Zahnärztekasse AG. Diese stellt im Rahmen einer Outsourcing-Vereinbarung Instrumente für Bonitätsprüfungen bereit und erledigt die Fakturierung, kümmert sich um Adressnachforschungen, sorgt für ein straffes Mahnwesen und wickelt Teilzahlungsvereinbarungen mit den Patientinnen und Patienten ab. Die Dentalassistentin ist über die laufenden Transaktionen im Bild und kann in Abstimmung mit der Chefin oder dem Chef über die Internet-Dialog-Plattform bei Bedarf auch direkt Transaktionen vornehmen. Die Dentalassistentin ist aber nicht nur online mit der Zahnärztekasse AG verbunden. Sie hat dort auch eine persönliche Kontaktperson, nämlich eine der Zahnarztpraxis fest zugeteilte Kundenbetreuerin, mit der sie kollegial zusammenarbeitet. Für Patientengespräche über Geld gibt es Profis Der Dentalassistentin bleiben so nicht zuletzt auch die oft schwierigen Gespräche übers Geld erspart. Denn die Auslagerung des Kreditmanagements an die Zahnärztekasse AG bietet Gewähr für eine professionelle Beratung der Patientinnen und Patienten in Fragen zur Finanzierung von zahnmedizinischen Behandlungen. Für Auskünfte zu Honorarnoten und Beratung zu Finanzierungsmöglichkeiten steht den Patienten der Kunden der Zahnärztekasse AG eine Patienten-Rufnummer zur Verfügung. Speziell ausgebildete Patientenbetreuerinnen kümmern sich um die entsprechenden Anliegen der Patienten und suchen bei Zahlungsschwierigkeiten im Dialog nach Lösungen. Für die Dentalassistentin ist also das Kreditmanagement lediglich ein Nebenschauplatz ihrer Tätigkeit. Dennoch ist es wichtig, dass sie weiss, was professionelles Kreditmanagement bedeutet, und dass sie mit den Zusammenhängen vertraut ist. Die Zahnärztekasse AG führt deshalb für die Mitarbeiterinnen ihrer Kunden einmal pro Jahr einen Workshop unter dem Titel «Teamwork Kreditmanagement» durch. Nächster Termin: Dienstag, 11. November 2014, Anmeldung unter #202 Produktionsprozesse. Sie bieten eine hervorragende Abbildungsqualität, eine einzigartige Randschärfe und ein grosses Übersichtsfeld. Verschiedene Vergrösserungen (Faktor 2,3 6), Arbeitsabstände, Tragvarianten (Brillengestell S-FRAME, Kopfbänder Lightweight und Professional L) und Beleuchtungssysteme stehen zur Auswahl. Beispielsweise kann die Lupe mit einer Leuchte kombiniert werden, die eine homogene, schattenfreie Ausleuchtung bis ans Ende von Hohlräumen ermöglicht. Moderne LED-Technik in hochwertigem Design! Die Binokularlupen von HEINE sind für vieles einsetzbar. #203

4 4 AUSGABE Worauf Sie im Arbeitsrecht und bei den Steuern achten sollten Unser Treuhandbüro ist seit vielen Jahren auf das Anliegen von Zahnärzten spezialisiert. In «PraxisInfo» informieren wir Sie jeweils über diverse Neuerungen. Heiratsstrafe Besteuerung bei Heirat Viele Paare stellen sich vermutlich vor einer Heirat die Frage, wie sich dieser Schritt auf die Steuern auswirkt. Denn immer wieder hört man, dass die Trauung auch die «Heiratsstrafe» mit sich bringt, da die Saläre beider Partner nun zusammengerechnet werden. Aber in den meisten Kantonen bringt eine Heirat bei den Steuern keine Nachteile im Gegenteil: In den meisten Kantonen bezahlen verheiratete Paare weniger als Konkubinatspaare. Ehepaare mit einer Einkommensverteilung von 70% zu 30%, welche ein tiefes Einkommen von weniger als Fr pro Jahr haben, bezahlen meistens weniger Gemeindesteuern und kaum Bundessteuern. Ist das Einkommen über Fr , unterscheiden sich jedoch bei den meisten Kantonen die Kantons- und Gemeindesteuern kaum bei unterschiedlichem Zivilstand. Bei einem Einkommen von Fr sind die Verheirateten auch in den meisten Kantonen bessergestellt, die Ausnahmen liegen hier bei den Kantonen Waadt und Glarus. Bei Ehepaaren mit einem jährlichen Einkommen von Fr ist die Bundessteuer einiges höher als bei unverheirateten Paaren. Es empfiehlt sich aber trotzdem, jeden Fall einzeln zu beurteilen und sich beraten zu lassen. Vorbezug der Säule 3a Die Säule 3a kann für den Erwerb eines Eigenheims, bei der Auswanderung oder bei der Aufnahme der Selbstständigkeit vorbezogen werden. Jedoch kann der Vorbezug nur gemacht werden, wenn es sich um die Eröffnung einer Einzelfirma oder einer Kollektiv- oder Kommanditgesellschaft handelt. Bei einer GmbH oder einer Aktiengesellschaft ist ein Vorbezug nicht möglich. Austritt eines Mitarbeiters Verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen, muss der Arbeitgeber an so manches denken. Zum Beispiel hat der austretende Angestellte das Recht auf ein Arbeitszeugnis oder eine Arbeitsbestätigung. Wählt der Arbeitnehmer das Arbeitszeugnis, müssen darin die Personalien, Dauer des Arbeitsverhältnisses, Berufsbezeichnung sowie der genaue Aufgabenbereich erwähnt sein. Weiter sind im Zeugnis Angaben über die Qualifikation von Leistung und Verhalten sowie der Grund des Austritts erforderlich. Mit der letzten Lohnzahlung werden auch zu viele oder nicht bezogene Ferientage verrechnet. Wurde ein 13. Monatslohn vereinbart, wird auch dieser für die entsprechende Zeit pro rata temporis ausbezahlt. Weiter muss der Arbeitgeber den Mitarbeiter auf die Versicherungsdeckung der Unfallversicherung aufmerksam machen. Diese endet 30 Tage nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Tritt der Arbeitnehmer keine neue Stelle an, kann er eine Abredeversicherung für maximal 180 Tage vereinbaren. Danach muss die Unfallversicherung bei seiner Krankenkasse eingeschlossen werden. Für die Pensionskasse ist vom Arbeitgeber ein Austrittsformular auszufüllen. Über das Ende der Anstellung hinaus besteht im Versicherungsbereich eine Deckung von 30 Tagen, sofern der Mitarbeiter nicht in eine neue Vorsorgeeinrichtung eintritt. Die Angestellten geben auf dem Austrittsformular die Pensionskasse des nächsten Arbeitgebers oder eine Freizügigkeitseinrichtung an. Falls der Mitarbeiter länger keine Stelle antritt, kann er sich bei der Auffangeinrichtung freiwillig versichern lassen. Hat der Betrieb für die Angestellten eine Kollektiv-Krankentaggeld-Versicherung abgeschlossen, haben die Austretenden das Recht, bei der gleichen Gesellschaft in die Einzelversicherung überzutreten. So können Austretende den Versicherungsschutz ohne neue Vorbehalte wahren, bezahlen jedoch höhere Prämien. Dies ist dann empfehlenswert, wenn der Mitarbeiter keine andere Stelle antritt, sondern sich selbstständig macht, arbeitslos wird oder bereits eine angeschlagene Gesundheit hat. Probezeit Bei Eintritt in ein Unternehmen stellt sich immer wieder die Frage, wie lange die Probezeit dauert. Laut Gesetz gilt der erste Monat eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses als Probezeit. Die Probezeit kann schriftlich verlängert werden, jedoch darf die gesamte Zeit drei Monate nicht übersteigen. Fehlt dagegen der Mitarbeiter wegen Krankheit, Unfall oder der Erfüllung einer gesetzlichen Pflicht, verlängert sich die Probezeit automatisch um diese Zeit. Diese Verlängerung kann dann über die maximale Dauer von drei Monaten hinausgehen. Bei befristeten Arbeitsverhältnissen gibt es laut Gesetz keine Probezeit, jedoch kann im Arbeitsvertrag eine vereinbart werden. Beim Lehrvertrag kann die Probezeit auf maximal sechs Monate ausgedehnt werden, dazu braucht es jedoch die Zustimmung der kantonalen Behörde. Der Antrag auf Verlängerung muss aber vor Ablauf der ordentlichen Probezeit beim zuständigen Amt sein. Die Kündigungsfrist während der Probezeit beträgt sieben Kalendertage. Sofern nichts anderes vertraglich vereinbart wurde, kann auf jeden Wochentag gekündigt werden und nicht nur auf das Ende der Arbeitswoche. Die Kündigung muss jedoch noch während der Probezeit bei der Gegenpartei eintreffen. Gültigkeit der Kündigung Bei der eingeschriebenen Kündigung ist nicht der Poststempel massgebend, sondern das Empfangsdatum. Denn die Kündigung gilt als zugestellt ab dem ersten Tag, an dem der Brief hätte abgeholt werden können. Fällt die Ankunft der Kündigung jedoch auf einen Feiertag oder auf ein Wochenende, an dem sowieso keine Post zugestellt wird, gilt der nächste Tag, an dem die Gegenpartei davon Kenntnis erhält oder hätte erhalten können. Daher wird empfohlen, die Kündigung frühzeitig zuzustellen, damit diese auch bis am letzten Tag des Monats beim Empfänger ankommt. #204

5 AUSGABE Haushaltshilfen und Nannys: Versicherungen nicht vergessen! Immer wieder hört man die Aufrufe, Hausangestellte und Putzpersonal doch bei der AHV und der Unfallversicherung anzumelden und immer wieder hört man Geschichten darüber, wie teuer es für den Arbeitgeber kommen kann, wenn er das absichtlich oder unabsichtlich unterlässt. Als Erstes einfach das: Die Anmeldung bei AHV, UVG und allenfalls BVG ist nicht einfach eine nette Geste den Hausangestellten gegenüber, sondern sie ist gesetzlich vorgeschrieben. Entsprechend unangenehm kann es werden, wenn sie «vergessen» wird: Die Folgen können ganz schön ins Geld gehen. Stundenlohn oder Monatslohn? Bei unregelmässigen Einsätzen vereinbaren Sie am besten einen Stundenlohn inklusive Ferienzuschlag. Für die üblichen 4 Wochen Ferien beträgt dieser Zuschlag 8,33%. Dieser muss in der Lohnabrechnung ausdrücklich vermerkt werden. Bei regelmässiger Arbeit lohnt es sich, einen Monatslohn zu vereinbaren, damit wird die Abrechnung wesentlich einfacher. Die gesetzlichen Vorschriften zum Arbeitsvertrag gelten jedoch unabhängig davon immer für alle Arbeitsverhältnisse. AHV/IV: Grundsätzlich immer anmelden! Bei Beschäftigung in einem Privathaushalt ist grundsätzlich jede entlohnte Tätigkeit von über 17-Jährigen beitragspflichtig, auch wenn der Geld- oder Naturallohn tiefer ist als Fr pro Jahr. Bei kurzfristigen Arbeitsverhältnissen oder solchen mit geringem Umfang lohnt sich das vereinfachte Abrechnungsverfahren: Der Arbeitgeber zieht die Beiträge für AHV, IV, EO, Arbeitslosenversicherung und gleichzeitig auch die Steuer vom massgebenden Lohn ab. Ende Jahr erfolgt eine Abrechnung mit seiner Ausgleichskasse. Die Ausgleichskasse schickt der Arbeitnehmerin eine Bescheinigung für die Steuererklärung, somit braucht der Arbeitgeber keinen Lohnausweis mehr auszufüllen. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall Ist das Arbeitsverhältnis unbefristet oder auf mehr als drei Monate befristet, hat die Hausangestellte oder Nanny bei Unfall, Krankheit oder Schwangerschaft/Geburt das Recht auf Lohnfortzahlung. Eine spezielle Regelung gilt für den Kanton Zürich: Falls nicht ausdrücklich anders vereinbart, gilt hier der Normalarbeitsvertrag. Er schreibt vor, dass eine Krankentaggeldversicherung abgeschlossen werden muss, die während 720 Tagen 80% des Lohns sicherstellt. Besteht keine solche Versicherung, muss der Arbeitgeber diese Leistung selber bezahlen. Es empfiehlt sich deshalb gerade bei Arbeitsverhältnissen, die nicht auf sehr lange Dauer ausgerichtet sind, im Arbeitsvertrag die Lohnfortzahlung gemäss Obligationenrecht (Art. 324a) festzulegen. Die darin verlangte Dauer der Lohnfortzahlung ist wesentlich kürzer. Obligatorische Unfallversicherung Die Arbeitgebenden sind verpflichtet, ihre Hausangestellten gegen Berufsunfall und Berufskrankheit (BU) zu versichern. Beträgt das Arbeitspensum acht Stunden pro Woche oder mehr, ist auch eine Versicherung gegen Nichtberufsunfall (NBU) obligatorisch. Für Jahreslöhne bis etwa Fr beträgt die Prämie für die BU-Versicherung meist pauschal Fr pro Jahr. Die BU- Prämie trägt der Arbeitgeber, die NBU-Prämie kann hingegen vollumfänglich vom Lohn abgezogen werden. Sie können sich bei einem zugelassenen Unfallversicherer Ihrer Wahl anmelden. Die meisten Versicherer verlangen keine weiteren Angaben als Ihre Adresse und den voraussichtlichen Jahreslohn Ihrer Hausangestellten. Auch hier gilt: Die Ausgleichskassen müssen kontrollieren, ob Sie als Arbeitgeberin/Arbeitgeber die obligatorische Unfallversicherung abgeschlossen haben und sie tun das auch! Berufliche Vorsorge BVG (Pensionskasse) Übersteigt die jährliche Lohnsumme einer Hausangestellten, Tagesmutter oder Nanny den Betrag von Fr , muss die Angestellte auch für die berufliche Vorsorge BVG versichert werden. Der Arbeitgeber muss sich dafür einer registrierten Vorsorgeeinrichtung anschliessen. Die Ausgleichskassen haben den gesetzlichen Auftrag zu kontrollieren, ob Sie einer Vorsorgeeinrichtung BVG angeschlossen sind, wenn Sie aufgrund der Anstellungsbedingungen dazu verpflichtet sind. Merkblätter und Adressen Unter der Internet-Adresse finden Sie alle wichtigen Fakten und Merkblätter zur 1. Säule. Die Anmeldung für die AHV und das vereinfachte Abrechnungsverfahren sind meist auch online möglich. Sie finden die entsprechenden Formulare auf der Website Ihrer Ausgleichskasse (www. medisuisse.ch). zum Thema Lohnfortzahlung: #206

6 6 AUSGABE Mut zur Farbe mehr Lebensfreude in Ihrer Praxis Die Adressen auf einen Blick BMT Treuhand AG #204 Vorstadt 8, 6300 Zug Tel.: Dema Dent AG #203 Grindelstrasse 6, 8303 Bassersdorf Tel.: Die Empfangstheke als wichtigste Schnittstelle jeder Praxis darf auch gestalterisch einen besonderen Stellenwert haben. Weiss ist zeitlos, Weiss ist modern, Weiss ist toll: Die Aussagen stimmen, aber Weiss kann auch statisch, einfallslos und langweilig wirken. Farben hingegen bringen Schwung und Dynamik in den Alltag, sie laden Energie auf und wirken sich positiv auf unser Wohlbefinden aus. Das Beispiel einer Praxis aus Näfels zeigt, wie verschiedene Farben, Materialien und Oberflächen harmonisch miteinander in Einklang gebracht werden können. Ein Zusammenspiel aus Bodenbelägen, Lichtquellen, Möblierung und ausgesuchten Details lässt die farbigen Akzente natürlich und zeitlos wirken. Die ein- Lokal verankert, mutig und weltoffen: die Interaktion eines Designer-Sofas mit dem Felsbrunnen aus den Glarner Alpen. gesetzten Farben sind frisch, klar und kräftig aber auch sorgfältig dosiert, damit die Räume nicht überladen werden. Das auf Planung und Ausführung von Arztpraxen spezialisierte Architektenteam der KillerLei AG aus Zürich unterstützt Sie gerne bei der Ausarbeitung eines Gesamtkonzepts und dessen Umsetzung. Das Erstgespräch samt Kostenschätzung dient dem gegenseitigen Kennenlernen und ist für die Zahnärzte kostenlos. #205 Horndasch & Partner AG #206 Engimattstrasse 22, 8002 Zürich Tel.: KillerLei AG #205 Buckhauserstrasse 17, 8048 Zürich Tel.: Die Behandlungsräume präsentieren die Werte Präzision, Hygiene und Sicherheit und können trotz viel Hightech gemütlich und angenehm wirken. MARTIN Engineering AG #201 Gewerbestrasse 1, 8606 Nänikon Tel.: Zahnärztekasse AG #202 Seestrasse 13/PF, 8820 Wädenswil Tel.:

2.07 Stand 1. Januar 2011

2.07 Stand 1. Januar 2011 2.07 Stand 1. Januar 2011 Vereinfachtes Abrechnungsverfahren für Arbeitgeber Allgemeines 1 Das vereinfachte Abrechnungsverfahren ist Teil des Bundesgesetzes über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit

Mehr

Vereinfachtes Abrechnungsverfahren

Vereinfachtes Abrechnungsverfahren 2.07 Beiträge Vereinfachtes Abrechnungsverfahren für Arbeitgebende Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Das vereinfachte Abrechnungsverfahren ist Teil des Bundesgesetzes über Massnahmen zur Bekämpfung

Mehr

Fragen und Antworten zu «Vereinfachtes Abrechnungsverfahren» und «Schwarzarbeit»

Fragen und Antworten zu «Vereinfachtes Abrechnungsverfahren» und «Schwarzarbeit» Fragen und Antworten zu «Vereinfachtes Abrechnungsverfahren» und «Schwarzarbeit» Ist jeder Franken beitragspflichtig? Vom Lohn, der Fr. 2'200. pro Jahr und Arbeitgeber nicht übersteigt, werden die Beiträge

Mehr

ARBEITSVERTRAG FÜR DAS IM VERKAUF TEILZEITBESCHÄFTIGTE PERSONAL DES DETAILHANDELS. zwischen : 1... nachstehend Arbeitgeber genannt.

ARBEITSVERTRAG FÜR DAS IM VERKAUF TEILZEITBESCHÄFTIGTE PERSONAL DES DETAILHANDELS. zwischen : 1... nachstehend Arbeitgeber genannt. ARBEITSVERTRAG FÜR DAS IM VERKAUF TEILZEITBESCHÄFTIGTE PERSONAL DES DETAILHANDELS zwischen :... nachstehend Arbeitgeber genannt und... geboren am :... wohnhaft in :... AHV Nr. :... nachstehend Mitarbeiter

Mehr

Vertrag zwischen ChorleiterIn und Verein: Rechte und Pflichten der Vertragsparteien

Vertrag zwischen ChorleiterIn und Verein: Rechte und Pflichten der Vertragsparteien Vertrag zwischen ChorleiterIn und Verein: Rechte und Pflichten der Vertragsparteien Schriftlicher Vertrag, ja oder nein? Stellt ein Chorleiter oder eine Chorleiterin seine/ihre Dienste für eine gewisse

Mehr

Arbeitsvertrag (Vorlage FAssiS / BSV / IVBS)

Arbeitsvertrag (Vorlage FAssiS / BSV / IVBS) Arbeitsvertrag (Vorlage FAssiS / BSV / IVBS) zwischen Name, Vorname: Adresse: (Assistenznehmerin/Arbeitgeberin*) vertreten durch Name, Vorname: Adresse: (gesetzliche Vertreterin/Arbeitgeberin) und Name,

Mehr

SOLOTHURNER FUSSBALLVERBAND. FINANZTAGUNG vom 21. November 2013

SOLOTHURNER FUSSBALLVERBAND. FINANZTAGUNG vom 21. November 2013 SOLOTHURNER FUSSBALLVERBAND FINANZTAGUNG vom 21. November 2013 Referent Thomas De Micheli dipl. Wirtschaftsprüfer Kassier 1998 bis 2008 vom FC Deitingen Direktwahl +41 (0)32 624 63 26 E-Mail: thomas.demicheli@bdo.ch

Mehr

2.06 Beiträge Hausdienstarbeit

2.06 Beiträge Hausdienstarbeit 2.06 Beiträge Hausdienstarbeit Stand am 1. Januar 2016 Auf einen Blick Wenn Sie Hausdienstarbeitnehmende beschäftigen, sind Sie verpflichtet, Sozialversicherungsbeiträge abzurechnen auch wenn der Geld-

Mehr

Arbeitsvertrag (Vorlage FAssiS / BSV)

Arbeitsvertrag (Vorlage FAssiS / BSV) Arbeitsvertrag (Vorlage FAssiS / BSV) Zwischen (ArbeitgeberIn) [AssistenznehmerIn] vertreten durch (gesetzliche Vertreter) [ArbeitgeberIn] und Geburtsdatum:.. Zivilstand: Nationalität:. Aufenthaltsbewilligung:..

Mehr

Versicherungen und Vorsorgeeinrichtung

Versicherungen und Vorsorgeeinrichtung Versicherungen und Vorsorgeeinrichtung 24.11.2011 1 Inhaltsverzeichnis 1 Grundsatz... 3 2 Sozialversicherungen AHV, IV, ALV, EO, MV... 3 3 Berufliche Vorsorge... 4 4 Unfallversicherung... 4 5 Krankentaggeldversicherung...

Mehr

INFORMATIONEN FÜR DIE AUSTRETENDEN MITARBEITER/INNEN

INFORMATIONEN FÜR DIE AUSTRETENDEN MITARBEITER/INNEN Financial EXPERT Global AG FINANCIAL FACTS Ausgabe April 2012 INFORMATIONEN FÜR DIE AUSTRETENDEN MITARBEITER/INNEN Inhalt 1. Antritt einer neuen Stelle innerhalb von 30 Tagen... 2 2. Aufgabe der Erwerbstätigkeit

Mehr

Normalarbeitsvertrag für den Hausdienst im Kanton Bern (NAV BE)

Normalarbeitsvertrag für den Hausdienst im Kanton Bern (NAV BE) Allgemeines Wenn Sie eine Betreuungsperson anstellen, werden Sie zum Arbeitgeber. Dies gilt für jede Anstellung im Privathaushalt, sei das Arbeitspensum auch noch so klein. Seit dem 1. Januar 2008 gilt

Mehr

2.06 Stand am 1. Januar 2014

2.06 Stand am 1. Januar 2014 2.06 Stand am 1. Januar 2014 Hausdienstarbeit Was gilt als Hausdienstarbeit? 1 Darunter sind zum Beispiel folgende Tätigkeiten zu verstehen: Raumpflegerin/Raumpfleger, Kindermädchen (Au-pair-Mädchen/-Mann;

Mehr

ARBEITSVERTRAG UND LOHNABRECHNUNG FÜR ALPPERSONAL

ARBEITSVERTRAG UND LOHNABRECHNUNG FÜR ALPPERSONAL Standort Berner Oberland 3702 Hondrich Telefon 033 650 84 00 Telefax 033 650 84 10 e-mail inforama.oberland@vol.be.ch ARBEITSVERTRAG UND LOHNABRECHNUNG FÜR ALPPERSONAL zwischen dem Arbeitgeber... und dem

Mehr

Herzlich willkommen > Personen und Beiträge > Geld > Termine > Ereignisse > Service > Dokumente > FAQ > SVA Zürich

Herzlich willkommen > Personen und Beiträge > Geld > Termine > Ereignisse > Service > Dokumente > FAQ > SVA Zürich Sozialversicherungen in der Praxis Das Wichtigste für Arbeitgebende von Angestellten im Privathaushalt und Arbeitgebende mit vereinfachtem Abrechnungsverfahren Gültig ab 1. Januar 2015 123 Sie haben sich

Mehr

Personalversicherungen

Personalversicherungen Personalversicherungen Eine Kurzorientierung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer AHV/IV 1. Säule ALV Arbeitslosenversicherung BVG 2. Säule / Pensionskasse UVG Obligatorische Unfallversicherung KTG Krankentaggeldversicherung

Mehr

Leistungen bei Krankheit und Unfall

Leistungen bei Krankheit und Unfall Anhang 4 Leistungen bei Krankheit und Unfall Inhaltsverzeichnis 1. Krankentaggeldversicherung... 2 2. Obligatorischen Unfallversicherung gemäss UVG... 3 3. Zusätzliche Kranken- und Unfall-Taggeldversicherungen...

Mehr

ARBEITSVERTRAG UND LOHNABRECHNUNG FÜR ALPPERSONAL

ARBEITSVERTRAG UND LOHNABRECHNUNG FÜR ALPPERSONAL Standort Berner Oberland 3702 Hondrich Telefon 033 650 84 00 Telefax 033 650 84 10 e-mail inforama.oberland@vol.be.ch ARBEITSVERTRAG UND LOHNABRECHNUNG FÜR ALPPERSONAL zwischen dem Arbeitgeber... und dem

Mehr

6.02. Mutterschafts - entschädigung. Anspruchsberechtigte Frauen. Stand am 1. Januar 2009

6.02. Mutterschafts - entschädigung. Anspruchsberechtigte Frauen. Stand am 1. Januar 2009 6.02 Stand am 1. Januar 2009 Mutterschafts - entschädigung 1 Anspruchsberechtigte Frauen Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung haben Frauen, die im Zeitpunkt der Geburt des Kindes entweder: Arbeitnehmerinnen

Mehr

Informationen für Babysitter und Eltern

Informationen für Babysitter und Eltern Informationen für Babysitter und Eltern «Babysitting ist eine tolle Freizeitbeschäftigung: Ich mag kleine Kinder, kann Verantwortung übernehmen und erst noch ein Sackgeld verdienen.» Wie überall gilt es

Mehr

ALS Leistungsziele 5. Schriftliche Leistungsziele

ALS Leistungsziele 5. Schriftliche Leistungsziele ALS Leistungsziele 5 Schriftliche Leistungsziele Dajana Kuriger 06.11.2009 Inhaltsverzeichnis 1.7.1.4 Sozialversicherungen beschreiben...3 IV...3 EO...4 ALV...4 UVG...5 KVG...5 BVG...6 1.7.1.4 Sozialversicherungen

Mehr

(NEUES ARBEITSVERHÄLTNIS => VORLAGE 1) zwischen. ... (Name),... (Adresse) - Arbeitgeber. und. Herr/Frau... (Name),... (Adresse) - ArbeitnehmerIn -

(NEUES ARBEITSVERHÄLTNIS => VORLAGE 1) zwischen. ... (Name),... (Adresse) - Arbeitgeber. und. Herr/Frau... (Name),... (Adresse) - ArbeitnehmerIn - ARBEITSVERTRAG (NEUES ARBEITSVERHÄLTNIS => VORLAGE 1) zwischen... (Name),... (Adresse) - Arbeitgeber und Herr/Frau... (Name),... (Adresse) - ArbeitnehmerIn - wird Folgendes vereinbart: 1. Funktion/Tätigkeit

Mehr

Anstellungsreglement für Beschäftigte in Teillohnbetrieben zur Integration in den Arbeitsmarkt (ATA)

Anstellungsreglement für Beschäftigte in Teillohnbetrieben zur Integration in den Arbeitsmarkt (ATA) 177.180 Anstellungsreglement für Beschäftigte in Teillohnbetrieben zur Integration in den Arbeitsmarkt (ATA) Stadtratsbeschluss vom 8. Juli 2009 (929) Der Stadtrat erlässt, gestützt auf Art. 12 Abs. 2

Mehr

ARBEITSVERTRAG UND LOHNABRECHNUNG FÜR ALPPERSONAL

ARBEITSVERTRAG UND LOHNABRECHNUNG FÜR ALPPERSONAL Standort Berner Oberland 3702 Hondrich Telefon 033 650 84 00 Telefax 033 650 84 10 e-mail inforama.oberland@vol.be.ch ARBEITSVERTRAG UND LOHNABRECHNUNG FÜR ALPPERSONAL zwischen dem Arbeitgeber... und dem

Mehr

6.05 Stand am 1. Januar 2008

6.05 Stand am 1. Januar 2008 6.05 Stand am 1. Januar 2008 Obligatorische Unfallversicherung UVG Obligatorische Versicherung für Arbeitnehmende in der Schweiz 1 Alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmenden sind obligatorisch unfallversichert.

Mehr

6.02. Mutterschaftsentschädigung. Anspruchsberechtigte Frauen. Stand am 1. Januar 2006

6.02. Mutterschaftsentschädigung. Anspruchsberechtigte Frauen. Stand am 1. Januar 2006 6.02 Stand am 1. Januar 2006 Mutterschaftsentschädigung 1 Anspruchsberechtigte Frauen Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung haben Frauen, die im Zeitpunkt der Geburt des Kindes entweder: Arbeitnehmerinnen

Mehr

6.05 Unfallversicherung UVG Obligatorische Unfallversicherung UVG

6.05 Unfallversicherung UVG Obligatorische Unfallversicherung UVG 6.05 Unfallversicherung UVG Obligatorische Unfallversicherung UVG Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Nach dem Bundesgesetz über die Unfallversicherung vom 20. März 1981 (UVG) ist die Unfallversicherung

Mehr

2.06 Stand am 1. Januar 2009. Hausdienstarbeit. Was gilt als Hausdienstarbeit? 1 Darunter sind zum Beispiel folgende Tätigkeiten zu verstehen:

2.06 Stand am 1. Januar 2009. Hausdienstarbeit. Was gilt als Hausdienstarbeit? 1 Darunter sind zum Beispiel folgende Tätigkeiten zu verstehen: 2.06 Stand am 1. Januar 2009 Hausdienstarbeit Was gilt als Hausdienstarbeit? 1 Darunter sind zum Beispiel folgende Tätigkeiten zu verstehen: Raumpflegerin/Raumpfleger, Kindermädchen (Au-pair-Mädchen/-Mann;

Mehr

2.08 Stand am 1. Januar 2011

2.08 Stand am 1. Januar 2011 2.08 Stand am 1. Januar 2011 Beiträge an die Arbeitslosenversicherung Die Arbeitslosenversicherung ist obligatorisch 1 Die Arbeitslosenversicherung (ALV) ist wie die Alters- und Hinterlassenenversicherung

Mehr

Arbeitswelt und Zukunft

Arbeitswelt und Zukunft Arbeitswelt und Zukunft 1. Welche Aussage über mündliche Verträge ist richtig? Umkreisen Sie die richtige Antwort. a) Mündliche Verträge sind nichtig. b) Mündliche Verträge sind formlose Verträge. c) Schriftliche

Mehr

6.02. Mutterschafts - entschädigung. Anspruchsberechtigte Frauen. Stand am 1. Januar 2010

6.02. Mutterschafts - entschädigung. Anspruchsberechtigte Frauen. Stand am 1. Januar 2010 6.02 Stand am 1. Januar 2010 Mutterschafts - entschädigung 1 Anspruchsberechtigte Frauen Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung haben Frauen, die im Zeitpunkt der Geburt des Kindes entweder: Arbeitnehmerinnen

Mehr

Beiträge an die Arbeitslosenversicherung

Beiträge an die Arbeitslosenversicherung 2.08 Beiträge Beiträge an die Arbeitslosenversicherung Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Die Arbeitslosenversicherung (ALV) ist wie die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) eine obligatorische

Mehr

2.02. Beiträge der Selbständigerwerbenden. AHV, die IV und die EO. Selbständige Erwerbstätigkeit. Stand am 1. Juli 2005

2.02. Beiträge der Selbständigerwerbenden. AHV, die IV und die EO. Selbständige Erwerbstätigkeit. Stand am 1. Juli 2005 2.02 Stand am 1. Juli 2005 Beiträge der Selbständigerwerbenden an die AHV, die IV und die EO 1 Selbständige Erwerbstätigkeit Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die Invalidenversicherung

Mehr

212.31 212.31. Normalarbeitsvertrag für landwirtschaftliche Arbeitnehmer. Bei Lehrverträgen beträgt die Probezeit 4 Wochen.

212.31 212.31. Normalarbeitsvertrag für landwirtschaftliche Arbeitnehmer. Bei Lehrverträgen beträgt die Probezeit 4 Wochen. .. Normalarbeitsvertrag für landwirtschaftliche Arbeitnehmer Vom 6. Dezember 986 GS 9.7 Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, gestützt auf 5 des Gesetzes vom 8. Mai 958 betreffend die Einführung

Mehr

4.11. Versicherungsschutz während beruflicher. Massnahmen. Berufliche Massnahmen gelten nicht als Arbeitsverhältnis. Versicherungsschutz bei Krankheit

4.11. Versicherungsschutz während beruflicher. Massnahmen. Berufliche Massnahmen gelten nicht als Arbeitsverhältnis. Versicherungsschutz bei Krankheit 4.11 Stand am 1. Januar 2006 Versicherungsschutz während beruflicher Massnahmen 1 Berufliche Massnahmen gelten nicht als Arbeitsverhältnis Berufliche Massnahmen der Invalidenversicherung (IV) gelten nicht

Mehr

Erklärung zur Erfassung des Lohnabrechnungsprogramms (LAM)

Erklärung zur Erfassung des Lohnabrechnungsprogramms (LAM) Erklärung zur Erfassung des Lohnabrechnungsprogramms (LAM) 1. Öffnen Sie die Datei und speichern Sie sie unter einem für Sie gut wiedererkennbaren Namen ab, z.b. Lohn_Muster Petra 2016. Alternativ können

Mehr

über den Normalarbeitsvertrag für die Landwirtschaft

über den Normalarbeitsvertrag für die Landwirtschaft .5.9 Beschluss vom 6. September 988 über den Normalarbeitsvertrag für die Landwirtschaft Der Staatsrat des Kantons Freiburg gestützt auf das Obligationenrecht (OR Art. 59 bis 6); gestützt auf das Bundesgesetz

Mehr

Kollektivversicherung ASCO/SWICA für ASCO-Mitglieder. Ausgabe 2016

Kollektivversicherung ASCO/SWICA für ASCO-Mitglieder. Ausgabe 2016 Kollektivversicherung ASCO/SWICA für ASCO-Mitglieder Ausgabe 2016 Inhaltsverzeichnis Teil 1: Seite 4 Gesetzliche Krankenpflegeversicherung Teil 2: Seite 6 Abdeckung der Lohnzahlungspflicht für Arbeitgeber

Mehr

28 Kurzfristige Beschäftigung

28 Kurzfristige Beschäftigung 28 Kurzfristige Beschäftigung 28.1 Jahreswechsel: Beginn 2014, Ende 2015 Sachverhalt: Ein Arbeitgeber hat mit einer Aushilfskraft eine Rahmenvereinbarung für die Zeit vom 1.9.2014 bis zum 31.8.2015 getroffen,

Mehr

2.02 Stand am 1. Januar 2013

2.02 Stand am 1. Januar 2013 2.02 Stand am 1. Januar 2013 Beiträge der Selbständigerwerbenden an die AHV, die IV und die EO Selbständige Erwerbstätigkeit 1 Die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV), die Invalidenversicherung

Mehr

Lohnfortzahlung bei Krankheit, Unfall und Tod

Lohnfortzahlung bei Krankheit, Unfall und Tod Workshop Lohnfragen Lohnfortzahlung bei Krankheit, Unfall und Tod Nach Personal- und Besoldungsgesetz für Mitarbeitende der Verwaltung des Kantons Schwyz Fallbeschriebe Lohnfortzahlung bei Krankheit mit

Mehr

Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht

Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht Arbeitsrecht und Sozialversicherungsrecht Autor: Dr. Andrea F. G. Raschèr, Raschèr Consulting Datum: August 2013 Auch gemeinnützige Vereine haben manchmal Angestellte (z.b. Geschäftsführung, Sekretariat,

Mehr

Stellenwechsel und Entlassung Aspekte des Sozialversicherungsrechts

Stellenwechsel und Entlassung Aspekte des Sozialversicherungsrechts Stellenwechsel und Entlassung Aspekte des Sozialversicherungsrechts 1. Einführende Überlegungen 2. Stellenwechsel/Entlassung vor Eintritt versichertes Risiko 3. Stellenwechsel/Entlassung nach Eintritt

Mehr

Der Landwirt als Arbeitgeber 2016

Der Landwirt als Arbeitgeber 2016 inhalt sgbv st.galler bauer 3 2016 Arbeitsrecht: Was bei einem Arbeitsverhältnis zu beachten ist Der Landwirt als Arbeitgeber 2016 Bei einem Arbeitsverhältnis lassen sich grosse Probleme vermeiden, wenn

Mehr

Personalverleih GAV vom 01.01.2012

Personalverleih GAV vom 01.01.2012 Personalverleih GAV vom 01.01.2012 Allgemeine Vertragsbestimmungen Vertragsdauer: AVE: 01.01.2012 31.12.2014. Ohne Kündigung bis 6 Monate vor Ablauf gilt er jeweils für ein weiteres Jahr. Bei dringenden

Mehr

Merkblatt Nachtarbeit

Merkblatt Nachtarbeit Merkblatt Nachtarbeit I. Gesetzliche Grundlagen Die Bestimmungen zur Nachtarbeit und zu den damit verbundenen Lohn- oder Zeitzuschlägen für Arbeitsleistungen während Nachtzeiten sind im Arbeitsgesetz (ArG)

Mehr

2.08 Stand am 1. Januar 2014

2.08 Stand am 1. Januar 2014 2.08 Stand am 1. Januar 2014 Beiträge an die Arbeitslosenversicherung Die Arbeitslosenversicherung ist obligatorisch 1 Die Arbeitslosenversicherung (ALV) ist wie die Alters- und Hinterlassenenversicherung

Mehr

Unfallversicherung und Krankenversicherung. 1. Unfallversicherung UVG Betriebsunfallversicherung BU Nichtbetriebsunfallversicherung NBU

Unfallversicherung und Krankenversicherung. 1. Unfallversicherung UVG Betriebsunfallversicherung BU Nichtbetriebsunfallversicherung NBU Unfallversicherung und Krankenversicherung 1. Unfallversicherung UVG Betriebsunfallversicherung BU Nichtbetriebsunfallversicherung NBU Einzelfirma freiwillig. Angestellte obligatorisch. Ansatz je nach

Mehr

2.04. Verzicht auf die Bezahlung der Beiträge an die AHV, die IV, die EO und die ALV bei geringem Nebenerwerb

2.04. Verzicht auf die Bezahlung der Beiträge an die AHV, die IV, die EO und die ALV bei geringem Nebenerwerb 2.04 Stand am 1. Januar 2001 Verzicht auf die Bezahlung der Beiträge an die AHV, die IV, die EO und die ALV bei geringem Nebenerwerb Verzicht nur in bestimmten Fällen 1 Grundsätzlich sind von jeder Lohnzahlung

Mehr

6.02 Leistungen der EO/MSE Mutterschaftsentschädigung

6.02 Leistungen der EO/MSE Mutterschaftsentschädigung 6.02 Leistungen der EO/MSE Mutterschaftsentschädigung Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Erwerbstätige Mütter haben für die ersten 14 Wochen nach der Geburt des Kindes Anspruch auf eine Mutterschaftsentschädigung.

Mehr

Merkblatt über die Personenversicherungen

Merkblatt über die Personenversicherungen Merkblatt über die Personenversicherungen der Politischen Gemeinde Fällanden im Sinne von Art. 76 Abs. 3 der Vollzugsbestimmungen zur Personalverordnung Seiten 4-7 4 4 5 6 7 10 10 10 12-13 12 12 12 12

Mehr

821.322 Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmer in der Landwirtschaft

821.322 Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmer in der Landwirtschaft 8. Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmer in der Landwirtschaft RRB vom 0. November 97 (Stand. Februar 0) Der Regierungsrat des Kantons Solothurn gestützt auf Artikel 9 des Bundesgesetzes über das Obligationenrecht

Mehr

Trainingsfragen Sozialversicherungen Aufgaben

Trainingsfragen Sozialversicherungen Aufgaben Seite 1 Trainingsfragen Sozialversicherungen Aufgaben Aufgabe 1 Nennen Sie drei Soziale Risiken und ordnen Sie diese entsprechenden Sozialversicherungszweigen zu. Aufgabe 2 Nennen Sie die Versicherungszweige

Mehr

Trainingsprüfung Fach Sozialversicherung und Löhne Lösungen. Prüfungszeit 40 Minuten Punktzahl 40

Trainingsprüfung Fach Sozialversicherung und Löhne Lösungen. Prüfungszeit 40 Minuten Punktzahl 40 Trainingsprüfung Fach Sozialversicherung und Löhne Lösungen Prüfungszeit 40 Minuten Punktzahl 40 Sozialversicherung und Löhne Seite -1- Aufgabe 1 (AHV Abrechnung AG) 15 Punkte Die Brenoti AG, Novaggio

Mehr

1.2011 Stand am 1. Januar 2011

1.2011 Stand am 1. Januar 2011 1.2011 Stand am 1. Januar 2011 Änderungen auf 1. Januar 2011 bei Beiträgen und Leistungen Übersicht Randziffern Beiträge 1-5 Leistungen der AHV 6-7 Leistungen der IV 8-9 Ergänzungsleistungen zur AHV und

Mehr

Soziale Sicherheit beim Übergang in ein Schweizer Arbeitsverhältnis

Soziale Sicherheit beim Übergang in ein Schweizer Arbeitsverhältnis Soziale Sicherheit beim Übergang in ein Schweizer Arbeitsverhältnis Leitfaden für Bauarbeiter aus Österreich, die in ein Schweizer Arbeitsverhältnis wechseln (Stand September 2010) Vergleich der Sozialversicherungen

Mehr

Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer 1

Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer 1 Normalarbeitsvertrag für hauswirtschaftliche Arbeitnehmer 7. (Vom 5. August 997) Der Regierungsrat des Kantons Schwyz, gestützt auf Art. 59 des Schweizerischen Obligationenrechts (OR) sowie Ziff. des Einführungsgesetzes

Mehr

Prämienverbilligung 2016 im Kanton Schwyz Achtung! Eingabefrist: 30. September 2015

Prämienverbilligung 2016 im Kanton Schwyz Achtung! Eingabefrist: 30. September 2015 Prämienverbilligung 2016 im Kanton Schwyz Achtung! Eingabefrist: 30. September 2015 Informationen Berechnungshilfen Allgemeines 2 Warum werden Krankenkassenprämien verbilligt? Die Krankenkassen erheben

Mehr

Herzlich willkommen. zum Workshop des. St. Galler Blasmusikverbandes. für Kassiere und Vorstand. Unsere heutigen Themen: Arbeitsvertrag

Herzlich willkommen. zum Workshop des. St. Galler Blasmusikverbandes. für Kassiere und Vorstand. Unsere heutigen Themen: Arbeitsvertrag Herzlich willkommen zum Workshop des St. Galler Blasmusikverbandes für Kassiere und Vorstand Unsere heutigen Themen: Arbeitsvertrag Sozialversicherungen Übrige Versicherungen Varia Der Arbeitsvertrag Gesetzliche

Mehr

Abrechnungsverfahren 2014

Abrechnungsverfahren 2014 AUSGLEICHSKASSE ZUG Informationen zur Lohnbescheinigung im vereinfachten Abrechnungsverfahren 2014 Beitragsbezug Fristen Formulare Achtung! Einreichefrist 30. Januar 2015 Beitragsbezug 2 VEREINFACHTES

Mehr

GRUNDINFORMATION MITTAGSTISCH FÜR MITTAGSTISCHBETREUERIN UND ELTERN

GRUNDINFORMATION MITTAGSTISCH FÜR MITTAGSTISCHBETREUERIN UND ELTERN GRUNDINFORMATION MITTAGSTISCH FÜR MITTAGSTISCHBETREUERIN UND ELTERN Angebot Tagesfamilien Linthgebiet bieten im Auftrag der Gemeinden Amden, Benken, Gommiswald, Kaltbrunn, Schänis und Schmerikon einen

Mehr

Der ohne sachlichen Grund befristete Arbeitsvertrag

Der ohne sachlichen Grund befristete Arbeitsvertrag Der ohne sachlichen Grund befristete Arbeitsvertrag 1. Allgemeines Die Befristung von Arbeitsverträgen ist im Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) geregelt. Zu unterscheiden sind Befristungen des Arbeitsverhältnisses

Mehr

Obligatorische Wahl einer Revisionsstelle (Ordentliche oder eingeschränkte Revision)

Obligatorische Wahl einer Revisionsstelle (Ordentliche oder eingeschränkte Revision) Checkliste GmbH 1. Businessplan Es ist wichtig, dass sie Ihre Gedanken bzgl. der Geschäftstätigkeit schriftlich festhalten. Dazu eignet sich die Erstellung eines Businessplans. Falls Sie Fragen dazu haben,

Mehr

Beilage 1a zur Botschaft 04.148. Statuten der Aargauischen Pensionskasse. Statuten der Aargauischen Pensionskasse. Teilrevision Teil 1

Beilage 1a zur Botschaft 04.148. Statuten der Aargauischen Pensionskasse. Statuten der Aargauischen Pensionskasse. Teilrevision Teil 1 Beilage 1a zur Botschaft 04.148 Statuten der Aargauischen Pensionskasse Statuten der Aargauischen Pensionskasse Teilrevision Teil 1 Die Änderungen im Vergleich zum bisherigen Text sind jeweils grau hinterlegt.

Mehr

SCHWANGERSCHAFT UND NIEDERKUNFT IM ARBEITSVERHÄLTNIS

SCHWANGERSCHAFT UND NIEDERKUNFT IM ARBEITSVERHÄLTNIS SCHWANGERSCHAFT UND NIEDERKUNFT IM ARBEITSVERHÄLTNIS insbesondere zur Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers bei Schwanger- und Mutterschaft (Wenn in diesem Artikel der einfachheitshalber nur vom Arbeitgeber

Mehr

Weisung. Lohnbestandteile die nur gelegentlich anfallen. Pensionskasse Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern. (nachfolgend PKLK genannt)

Weisung. Lohnbestandteile die nur gelegentlich anfallen. Pensionskasse Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern. (nachfolgend PKLK genannt) Pensionskasse Römisch-katholische Landeskirche des Kantons Luzern (nachfolgend PKLK genannt) Weisung Lohnbestandteile die nur gelegentlich anfallen Durch Verwaltungskommission genehmigt: 13.12.2009 Luzern,

Mehr

Erklärung zur Erfassung des Lohnabrechnungsprogramms (LAM)

Erklärung zur Erfassung des Lohnabrechnungsprogramms (LAM) Erklärung zur Erfassung des Lohnabrechnungsprogramms (LAM) AM, 30.12.2014: Die Anleitung wurde minimal angepasst. Die Daten, wie z.b. Beitragssätze sind von 2013. 1. Es gibt grundsätzlich zwei Versionen

Mehr

Informationen für Arbeitnehmer Wissenswertes über Minijobs

Informationen für Arbeitnehmer Wissenswertes über Minijobs Informationen für Arbeitnehmer Wissenswertes über Minijobs +++ Kostenlos Minijobs in Privathaushalten suchen und finden +++ www.haushaltsjob-boerse.de +++ Minijobs Bei Minijobs sind zwei Arten von Beschäftigungen

Mehr

Familienzulagen ab 2016

Familienzulagen ab 2016 Familienzulagen ab 2016 Leistungen Familienzulagen 1 000 Franken Geburtszulage Einmalige Zulage bei Geburt eines Kindes. 1 000 Franken Adoptionszulage Einmalige Zulage bei der Adoption eines Kindes. 200

Mehr

Beschäftigungsverhältnisse in Privathaushalten

Beschäftigungsverhältnisse in Privathaushalten Beschäftigungsverhältnisse in Privathaushalten Wer eine Hilfe im Haushalt braucht, kann diese steuerlich gefördert im Rahmen eines Mini- Jobs anstellen. Höher ist die Förderung bei sozialversicherungspflichtiger

Mehr

Die obligatorische Unfallversicherung

Die obligatorische Unfallversicherung 1/7 A M T FÜ R G ES U N D H EIT FÜ R STEN TU M LIEC H TEN STEIN Merkblatt Die obligatorische Unfallversicherung 01.01.2012 9490 Vaduz, Telefon +423 236 73 42 Internet: www.ag.llv.li 9490 Vaduz Liechtenstein

Mehr

Beiträge an die AHV, die IV, die EO und die ALV auf geringfügigen Löhnen

Beiträge an die AHV, die IV, die EO und die ALV auf geringfügigen Löhnen 2.04 Beiträge Beiträge an die AHV, die IV, die EO und die ALV auf geringfügigen Löhnen Stand am 1. Januar 2015 1 Auf einen Blick Grundsätzlich sind von jeder Lohnzahlung AHV/IV/EO- und ALV-Beiträge abzuziehen

Mehr

Weisung des Personalamts vom 25. November 2014 betreffend Unbezahlter Urlaub

Weisung des Personalamts vom 25. November 2014 betreffend Unbezahlter Urlaub Seite 1 Weisung des Personalamts vom 25. November 2014 betreffend Unbezahlter Urlaub 92 VVO Unbezahlter Urlaub 1 Unbezahlter Urlaub ist zu gewähren, wenn die dienstlichen Verhältnisse es gestatten. 2 Die

Mehr

Obligatorische Versicherung für Arbeitnehmende in der Schweiz

Obligatorische Versicherung für Arbeitnehmende in der Schweiz 6.05 Stand am 1. April 2006 Obligatorische Unfallversicherung UVG Obligatorische Versicherung für Arbeitnehmende in der Schweiz 1 Alle in der Schweiz beschäftigten Arbeitnehmenden sind obligatorisch unfallversichert.

Mehr

REGLEMENT über den Normalarbeitsvertrag für landwirtschaftliche Arbeitnehmer 1

REGLEMENT über den Normalarbeitsvertrag für landwirtschaftliche Arbeitnehmer 1 REGLEMENT über den Normalarbeitsvertrag für landwirtschaftliche Arbeitnehmer 1 (vom 1. Oktober 1973; Stand am 1. Januar 2007) Der Regierungsrat des Kantons Uri, gestützt auf Artikel 359 des Obligationenrechts

Mehr

Arbeitsvertrag (147)

Arbeitsvertrag (147) Arbeitsverträge können in jeglicher Form geschlossen werden und sind an die schriftliche Form nicht gebunden. Um sich jedoch vor Missverständnissen und bei Konfliktfällen abzusichern, ist es für beide

Mehr

Muster-Arbeitsverträge

Muster-Arbeitsverträge Muster-Arbeitsverträge Autorin Maja Graf, Fachstelle vitamin B, Mitarbeit Dr. Andrea F. G. Raschèr Datum Januar 2015 Merkmale eines Arbeitsvertrags Vergibt ein Verein Arbeiten gegen Bezahlung, hat er sich

Mehr

Was tun bei ausstehendem Lohn?

Was tun bei ausstehendem Lohn? Was tun bei ausstehendem Lohn? 1 Grundsätze zur Ausrichtung des Lohnes Gemäss Art. 323 des Schweizerischen Obligationenrechts (OR) hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer den Lohn jeweils am Ende jeden Monats

Mehr

Ferienkürzung Merkblatt des Personalamtes

Ferienkürzung Merkblatt des Personalamtes Seite 1 Ferienkürzung Merkblatt des Personalamtes 79 Abs. 3 VVO Bei unbezahltem Urlaub wird der Ferienanspruch für jeden vollen Monat der Abwesenheit um einen Zwölftel gekürzt. Bei vollständiger Dienstaussetzung

Mehr

-BVG - aktuelle Entwicklungen

-BVG - aktuelle Entwicklungen -BVG - aktuelle Entwicklungen Franziska Grob, lic.iur., BSV 1 Inhalt des Referats Inkrafttreten von Art. 2 Abs. 1 bis FZG auf den 1. Januar 2010 Ergänzung der BVV2 betreffend befristet angestellte Arbeitnehmende

Mehr

Muster eines Arbeitsvertrages für Minijobber

Muster eines Arbeitsvertrages für Minijobber Muster eines Arbeitsvertrages für Minijobber Stand: März 2015 Arbeitsvertrag für geringfügig Beschäftigte Bitte beachten Sie den Benutzerhinweis auf Seite 5! Zwischen... (Arbeitgeber) und Herrn/Frau...

Mehr

Neuordnung der Pflegefinanzierung im Kanton Thurgau

Neuordnung der Pflegefinanzierung im Kanton Thurgau AUSGLEICHSKASSE DES KANTONS THURGAU Neuordnung der Pflegefinanzierung im Kanton Thurgau Ausgleichskasse des Kantons Thurgau St. Gallerstrasse 13, Postfach, 8501 Frauenfeld T 052 724 71 71, F 052 724 72

Mehr

Vorsorgeanalyse. Braingroup Vorsorge AG Zypressenstrasse 71 8004 Zürich

Vorsorgeanalyse. Braingroup Vorsorge AG Zypressenstrasse 71 8004 Zürich is Be Zypressenstrasse 71 8004 Zürich el pi Telefon geschäftlich 044 711 84 10 Telefon direkt 044 711 84 02 info@braingroup-vorsorge.ch Vorsorgeanalyse vom 18. Oktober 2012 Herr und Frau Daniel und Claudia

Mehr

1 Grundsätzlich gilt jedes Entgelt für in unselbständiger

1 Grundsätzlich gilt jedes Entgelt für in unselbständiger 2.05 Stand am 1. Januar 2009 Entgelte bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses AHV-Beitragspflicht 1 Grundsätzlich gilt jedes Entgelt für in unselbständiger Stellung geleistete Arbeit als beitragspflichtiger

Mehr

erworben hat oder nach Vertragsinhalt und -dauer die theoretische Möglichkeit zum Aufbau einer gesetzlichen Altersrente besteht.

erworben hat oder nach Vertragsinhalt und -dauer die theoretische Möglichkeit zum Aufbau einer gesetzlichen Altersrente besteht. 138 Arbeitsvertrag Beendigung des ARBEITSverhältnisses Meist wird das Arbeitsverhältnis bei Erreichen des Regelrentenalters oder durch Kündigung beendet. Arbeitsverträge enthalten deshalb entsprechende

Mehr

DIE ARBEITS- LOSENKASSE OCS

DIE ARBEITS- LOSENKASSE OCS DIE ARBEITS- LOSENKASSE OCS IHRE FRAGEN - UNSERE ANTWORTEN www.ocsv.ch 1 WAS SOLL ICH MACHEN, WENN ICH MEINE ARBEIT VERLIERE? Ich wurde entlassen oder mein Vertrag ist beendet Verlieren Sie keine Zeit:

Mehr

ARBEITSVERTRAG (Kader)

ARBEITSVERTRAG (Kader) ARBEITSVERTRAG (Kader) zwischen ABC, (Strasse, Ort) (nachfolgend Arbeitgeber genannt) und L, (Strasse, Ort) (nachfolgend Arbeitnehmer genannt) 1. Tätigkeitsbereich 1.1. Der Arbeitnehmer wird als... angestellt.

Mehr

Personalreglement. Gültig ab 1. Juli 2008

Personalreglement. Gültig ab 1. Juli 2008 Personalreglement Gültig ab 1. Juli 2008 Gestützt auf Artikel 24 Buchstabe h des Bundesgesetzes über die Schweizerische Exportrisikoversicherung (SERVG) sowie Artikel 20 Absatz 1 der Verordnung über die

Mehr

Reglement. über das. Beschäftigungsprogramm RIAP

Reglement. über das. Beschäftigungsprogramm RIAP Reglement über das Beschäftigungsprogramm RIAP vom 14. Dezember 2005 Vorbemerkung 1 I ALLGEMEINES 1 Art. 1 Trägerschaft 1 Art. 2 Ziele 1 Art. 3 Teilnehmerkreis 1 II ORGANISATION UND VERWALTUNG 2 Art. 5

Mehr

Rück vergütung für Krankheits kosten und Behinderungs kosten

Rück vergütung für Krankheits kosten und Behinderungs kosten Sie bekommen Ergänzungs leistungen? Dann ist dieses Merk blatt für Sie. Ein Merk blatt in Leichter Sprache Rück vergütung für Krankheits kosten und Behinderungs kosten Wann bekommen Sie Geld zurück? Dieser

Mehr

Arbeitsvertragliche Probleme mit MPA

Arbeitsvertragliche Probleme mit MPA Ärztegesellschaft des Kantons St. Gallen Arbeitsvertragliche Probleme mit MPA 1. Form des Arbeitsvertrages Ein Arbeitsvertrag mit einer MPA kann mündlich oder schriftlich zustandekommen. Wer keinen schriftlichen

Mehr

Merkblatt für Case Management-Anbieter: Besonderheiten der Lohnfortzahlung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei Krankheit und Unfall

Merkblatt für Case Management-Anbieter: Besonderheiten der Lohnfortzahlung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei Krankheit und Unfall Merkblatt für Case Management-Anbieter: Besonderheiten der Lohnfortzahlung und Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei Krankheit und Unfall Stand: 1. Januar 2015 1. Berufs- und Nichtberufsunfallversicherung

Mehr

Krankheits- und Pflegekosten (Art. 33 Abs. 1 Bst. h und h bis DBG bzw. 33 Abs. 3 Bst. a und b StG): Kosten ambulanter Pflege zu Hause

Krankheits- und Pflegekosten (Art. 33 Abs. 1 Bst. h und h bis DBG bzw. 33 Abs. 3 Bst. a und b StG): Kosten ambulanter Pflege zu Hause Entscheid der kantonalen Steuerkommission/Verwaltung für die direkte Bundessteuer vom 11. September 2009 i.s. K. (StKE 1/09) Krankheits- und Pflegekosten (Art. 33 Abs. 1 Bst. h und h bis DBG bzw. 33 Abs.

Mehr

Personenversicherungen für Ihr Unternehmen Vorsorge- und Versicherungslösungen aus einer Hand

Personenversicherungen für Ihr Unternehmen Vorsorge- und Versicherungslösungen aus einer Hand Personenversicherungen für Ihr Unternehmen Vorsorge- und Versicherungslösungen aus einer Hand Personenversicherungen mit umfassendem Schutz Sie haben die Verantwortung für Ihr Unternehmen und für Ihre

Mehr

Gesamtarbeitsvertrag

Gesamtarbeitsvertrag Gesamtarbeitsvertrag Abgeschlossen zwischen dem Schweizerischen Drogistenverband und dem Schweizerischen Verband Angestellter Drogisten DROGA HELVETICA Gültig ab 1. Januar 1999 (Revidiert am 12. November

Mehr

Kalendermäßig befristeter Arbeitsvertrag für gewerbliche Arbeitnehmer

Kalendermäßig befristeter Arbeitsvertrag für gewerbliche Arbeitnehmer Kalendermäßig befristeter Arbeitsvertrag für gewerbliche Arbeitnehmer Vorbemerkung Gesetzliche Voraussetzungen Das am 1. Januar 2001 in Kraft getretene Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge

Mehr

Kündigung / Entlassungen

Kündigung / Entlassungen GAV Walliser Waldwirtschaft Bei Walliser Wald, Postfach 141, 1951 Sitten C/o Forêt Valais, CP 141, 1951 Sion CCT de l économie forestière valaisanne Tel : 027/327 51 15 Fax : 027/327 51 80 Natel : 077/409

Mehr

Inkonvenienzzulagen während Ferien und Krankheit

Inkonvenienzzulagen während Ferien und Krankheit Inkonvenienzzulagen während Ferien und Krankheit Arbeitsrecht - Merkblatt Autor Hansueli Schürer, kaps Stäfa zuständig Fachbereich Alter Ausgabedatum Oktober 2009 CURAVIVA Schweiz Zieglerstrasse 53 3000

Mehr

aktuell Sozialversicherungen: Beiträge und Leistungen 2012 die wichtigsten änderungen bei der ahv per 1. 1. 2012 finden sie auf der rückseite. 1. Säule, AHV/IV/EO Beiträge Unselbstständigerwerbende Ab

Mehr