pwc: Young Executives Juli 2007 Das Magazin für Vorausdenker

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "pwc: Young Executives Juli 2007 Das Magazin für Vorausdenker"

Transkript

1 Juli 2007 pwc: Das Magazin für Vorausdenker Klimawandel So gehört er in die Bilanz Handelsimmobilien So wirkt sich der Nachfragedruck aus Krankenhäuser So löst man den Investitionsstau auf Young Executives Eine Generation will nach oben. Ihre Pläne, ihre Ziele, ihre Ängste enthüllt eine PwC-Studie.

2 pwc: Inhalt Titel Märkte Wissen Young Executives Eine PwC-Untersuchung porträtiert die Wirtschaftselite von morgen, ihre Hoffnungen, Ziele und Ängste. Seite 4 Interview: Frank Brown Der INSEAD-Dekan über den Unterschied zwischen Managern und Leadern und die Jugend von gestern und heute. Seite 12 Trends Seite 14 Brasilien Schon einmal stand das Land an der Schwelle zum Industriestaat. Klappt es im zweiten Anlauf? Seite 16 Interview: Luis Frisoni Der PwC-Brasilienchef über die Perspektiven des Landes. Seite 20 Trends Seite 28 Klimawandel Am Klimaschutz kommt niemand mehr vorbei auch nicht der Geschäftsbericht. Seite 30 Interview: Claudia Kemfert Die Umweltökonomin des DIW über die Kosten des Klimawandels und die Chancen zum Umsteuern. Seite 32 Chemie Die neue Kennzeichnungspflicht für Chemikalien wird massive Auswirkungen auf viele Produktportfolios haben. Seite 22 Handelsimmobilien Die hohe Nachfrage von Finanzinvestoren macht für Handelskonzerne den Verkauf ihrer Immobilien attraktiv. Seite 24 Interview: Zygmunt Mierdorf Der Metro-Vorstand über die Immobilienstrategie des Konzerns. Seite 27 MiFID Die Vorbereitungen für die neue Finanzmarktrichtlinie sind auf der Zielgeraden. Seite 34 Interview: Detlev Dietz Der MiFID-Projektleiter der Commerzbank über den Stand der Umsetzung und die Folgen der MiFID-Einführung. Seite 36 PPP im Krankenhaus Die Partnerschaft mit privaten Investoren kann öffentliche Kliniken wieder wettbewerbsfähig machen. Seite 38 2_pwc: juli 2007

3 pwc: Editorial Lösungen Hans Wagener, Vorstandssprecher der PricewaterhouseCoopers AG Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Trends Seite 42 Neue UNION Ein Chemnitzer Maschinenbauer fiel unter die Investoren, wurde von der Belegschaft gerettet und hat jetzt einen Investor, der es (hoffentlich) ernst meint. Seite 44 Latente Steuern Mit IFRS werden die latenten Steuern vom Restposten zu einer entscheidenden Größe in der Bilanz. Seite 50 Private Wealth Control Eine neue Software hilft vermögenden Privatkunden beim Überblick über Größe und Performance des Vermögens. Seite 52 den Nachwuchsführungskräften, da sind sich viele Soziologen und Psychologen, Trendforscher und Personaltrainer einig, sei einiges gemeinsam: Die Manager und Macher von morgen gelten als weltoffen, flexibel und in einem hohen Maße darauf bedacht, Karriere und Privatleben ausgewogen unter einen Hut zu bringen. Ist das wirklich so? Das haben wir uns gefragt und eine Studie in Auftrag gegeben, die sich mit Menschen beschäftigt, die in einigen Jahren das Ruder in den Unternehmen übernehmen; die zwischen Ende zwanzig und vierzig Jahre alt sind, Traineeprogramme durchlaufen oder eine Führungskräftelaufbahn eingeschlagen haben. Wir wollten herausfinden, welche Zukunftspläne sie haben, aber auch, welche Ängste sie umtreiben. Dass die Nachwuchsführungskräfte keine homogene Einheit sind, überrascht sicher wenig. Aber dass der Anteil derer, die so ganz anders sind als Führungskräfte des alten Schlages, gar nicht so hoch ist, verblüfft. Nach unserer Studie ist gerade mal ein Drittel so, wie oben kurz angerissen, daneben gibt es drei weitere Grundtypen. Worin sich diese unterscheiden und was das für die Führungskräfte von heute bedeutet, das stellen wir Ihnen in der Titelstrecke über die Young Executives vor, die sich übrigens durchaus Züge der Old Executives bewahren. Eines jedoch ist sicher: Die jungen Kollegen werden sich künftig mit jungen oder neuen Themen beschäftigen müssen. Dazu gehört ohne Frage der Klimawandel, der in die Geschäftsbücher der Unternehmen Einzug hält und damit auch Auswirkungen auf den Kapitalmarkt haben wird. Dazu gehören neue EU-Verordnungen wie REACH für den Chemiesektor, Finanzierungsmodelle wie Public-Private Partnership, die in Kürze vielleicht auch im Krankenhaussektor Anwendung finden; und Emerging Markets wie Brasilien, das zwar langsam, aber stabil und stetig wächst. Über all das und noch einiges mehr lesen Sie in diesem Magazin, und dabei wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre Publikationen Seite 54 Impressum Seite 55 Hans Wagener _pwc: juli 2007

4 pwc: Titel 1. Die jungdynamischen Globalisten offen reflektiert Die im Schnitt jüngste und zupackendste Gruppe. Niemand hält die Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft für so lösbar, und Die Dynamischen niemand liebäugelt so stark mit dem Gang selbstbewusst ins Ausland. Sie fühlen sich, als hätten sie den Marschallstab im Tornister; ob das tatsächlich so ist, müssen sie noch pragmatisch beweisen. _pwc: juli 2007

5 Durchschnittsalter: 32,5 Jahre Berufserfahrung: 7,7 Jahre Stark vertreten in: Marketing, Chemie Wichtigste Probleme: Arbeitslosigkeit, Rente, Staatsverschuldung Lösbarste Probleme: Angleichung neue Länder, Sozialmissbrauch, Arbeitslosigkeit Young Executives Eine neue Manager-Generation strebt an die Spitze. PwC hat sie nach ihren Zielen, Hoffnungen und Ängsten befragt. Von Anja Dilk und Heike Littger Die Kindheit war satt und schön und sicher. In der Jugend kamen Fitness-Studios, Boris Becker und irgendwann der erste Golf. Doch als aus Raider Twix wurde, standen der Generation 1965 plus plötzlich die Schweißperlen auf der Stirn. Was tun mit dem Leben? Welchen Weg gehen in der Optionenvielfalt? Irgendwann, viele Jahre später, wurde ein Name für dieses Phänomen gefunden, ein Name für jene Ratlosigkeit, die nicht durch zu viele, sondern durch zu wenige Widerstände entsteht, für jene Erschöpfung, die einen beschleicht, weil man nicht weiß, wofür man eigentlich kämpfen soll. Wenn man kapituliert vor der Fülle der Möglichkeiten. Keine Eltern mehr hat, die einen zwingen, Jura zu studieren, obwohl man doch so gerne Maler geworden wäre. Wenn man alles darf. Was ganz schön anstrengend ist. Das Phänomen heißt Quarterlife Crisis. Schreibt Florian Illies in seinem Buch Generation Golf II. Auch die Blase der New Economy konnte dieser Generation nur kurzfristig Zuversicht einflößen. Illies macht keinen Hehl daraus. Es war besonders passend, dass der Roman, der am Ende dieser Blase stand,,die Korrekturen hieß. Ein Buch über Ängste, Neurosen und das Scheitern. Spätere Mentalitätshistoriker, so Illies, werden sich freuen, wenn sie zeigen können, dass Jonathan Franzens Bestseller genau zu dem Zeitpunkt erschien, als die einschneidenden Korrekturen an den naiven Wirtschaftsprognosen vorgenommen wurden. Vielleicht lasen einfach alle in der Zeit, in der sie früher über Aktien geredet hatten, erst einmal Die Korrekturen. Ich saß auf dem Sofa und blätterte, weil,die Korrekturen eindeutig zu dick ist, den neuen,focus mit der Titelgeschichte Mut zur zweiten Karriere. Spätestens als junge Erwachsene hat diese Generation also, die voller Optimismus ins Diesseits startete, ein Zwacken in der Bauchgegend gespürt. Der Soziologe Ulrich Beck spricht in diesem Zusammenhang sogar von einem Generationenbruch: Konsumkindheit und hedonistisches Anspruchsdenken gefolgt von Desillusionierung über Arbeitsmarktchancen. Bis heute haben etliche Experten Gemütslage und Wertgefüge der heute um die 40- Jährigen erforscht, die in den nächsten Jahren, wenn ein Generationswechsel in den _pwc: juli 2007

6 pwc: Titel Führungsetagen ansteht, die frei werdenden Posten besetzen werden. Wie hat diese Erfahrung die Menschen geprägt? Welches Gefühl dominiert ihr Leben? Und wie geht es der Generation danach? Denen, die nichts anderes kennen als Instabilität, Brüche, Neuorientierung und Neuanfang und wahrscheinlich noch ein weiteres Jahrzehnt haben, bevor sie in die Top-Etagen der Unternehmen einziehen. Diesen beiden Generationen hat man viele Titel verliehen, ob Golf oder Praktikum, Patchwork oder Wie werden sie die Gesellschaft verändern? Wie Führungsstil, Unternehmenskultur und Wirtschaftsweise verändern, wenn sie an der Spitze ankommen? PricewaterhouseCoopers (PwC) hat in der Studie Young Executives den deutschen Führungsnachwuchs zwischen Mitte 20 und 40 befragt. Trainees, die ihr Studium erfolgreich abgeschlossen haben und von Unternehmen auserkoren wurden, eine höhere Laufbahn zu beschreiten. Manager bis 40, deren Führungsverantwortung noch steigen soll. Wie optimistisch blicken diese Männer und Frauen in ihre berufliche Zukunft? Was wollen sie erreichen, wovor haben sie Angst? Aber auch: Halten sie das demokratische System für fähig, die anstehenden gesellschaftlichen Probleme zu lösen? Welche Probleme halten sie für besonders wichtig? Und welche davon für am ehesten lösbar? Studienleiterin Yvonne Fritzsche-Sterr hat 308 Interviews gesichtet. Die Sozialwissenschaftlerin, Mitte der 90er-Jahre Hauptautorin von zwei Shell-Jugendstudien, ist von den Ergebnissen überrascht: Die Befragten haben eine ausgezeichnete Ausbildung, gehören zur Bildungselite. Aber auch das ist keine Lebensversicherung mehr. Die Angst frisst sich immer tiefer in die kommenden Führungsschichten hinein. Angst, von heute auf morgen den Job zu verlieren. Weil sie den hohen Anforderungen nicht gewachsen sind, dem enormen Druck nicht standhalten. Die Furcht vor unterbrochenen Erwerbsverläufen bestimmt vielleicht nicht das Lebensgefühl, aber bei fast jedem ist sie latent vorhanden und sie treibt die Männer und Frauen mehr oder weniger an, alles daranzusetzen, die Gefahr der eigenen Arbeitslosigkeit zu minimieren. Laut Fritzsche-Sterr packt der Nachwuchs dieses Risikomanagement mit fünf biografischen Strategien an: Karriere an die erste Stelle setzen, sich auf das Machbare konzentrieren, das Selbstbewusstsein stärken, den Gang ins Ausland erwägen und Beziehungen außerhalb der Arbeit festigen: Wenn alle Stricke reißen, will man nicht alleine dastehen. Die meisten Befragten optieren dabei unbewusst für mehr als eine dieser Strategien, wenn auch in unterschiedlich starker Ausprägung. Hinter all diesen Bemühungen, so Fritzsche, stehe das Bestreben dieser Generation, sich zu lösen: von der Gesellschaft: Die neue Manager- Generation erwartet kaum noch Unterstützung aus den großen sozialen Sicherungssystemen. von konjunkturellen Schwankungen: Heute bist du in, morgen bist du out. manchmal auch von Deutschland. Der Nachwuchs bastelt sich auf diese Weise Step by Step selbstbewusst das perfekte, allumfassende Portfolio, um gegebenenfalls wechseln zu können. In ein anderes Unternehmen, eine andere Branche oder auch ein anderes Land. In vielen Studien wird den Probanden ein vorgefertigter Fragenkatalog vorgesetzt, Was erwarten PwC-Vorstände von ihren jungen Führungskräften? Martin Scholich, Advisory Für mich sind hohe Mobilität, Lernbereitschaft und Flexibilität enorm wichtig. Die Bedürfnisse der Kunden und damit unsere Aufgaben ändern sich permanent, diesen Wandel müssen unsere Führungskräfte bewältigen. Ich erlebe den Nachwuchs als sehr international und weltoffen, nicht so tradiert geprägt wie frühere Generationen. Sie sind weniger hierarchisch orientiert und fordern deutlicher Feedback, Information, Transparenz. Für mich muss sich eine Führungskraft mit der Firma identifizieren können, optimistisch sein, ein Vorbild. Sie darf sich auch vor unerfreulichen Aufgaben nicht scheu- Dieter Endres, Tax en dem schlecht performenden Mitarbeiter beispielsweise offen eine unangenehme Wahrheit sagen zu können. Ich wünsche mir mehr Mobilität bei den jungen Leuten, für ein internationales Unternehmen wie PwC ist gerade Auslandserfahrung sehr wichtig. Wir müssen uns seit einigen Jahren einem erheblich verschärften Wettbewerb stellen. Führungskräfte müssen deshalb nicht nur fachlich exzellent sein, sondern auch Georg Kämpfer, Leadership Skills mitbringen. Ein wachsen- Assurance der Teil der jungen Leute nimmt Rücksicht darauf, dass ihr Partner ebenfalls Karriere machen möchte. Also brauchen wir innovative und sehr flexible Modelle, wenn wir nicht hervorragendes Potenzial verschenken wollen. _pwc: juli 2007

7 2. Die konzentrierten Macher reflektiert offen Die Konzentrierten pragmatisch selbstbewusst Sie sehen sich auf dem richtigen Weg: Keine andere Gruppe schätzt ihre eigenen Karrierechancen so positiv ein. Und auf diese Karriere konzentrieren sie ihre Anstrengungen und auf das Unternehmen, in dem sie sich gerade befinden. Die eine oder andere Station im Ausland gehört da dazu. Durchschnittsalter: 32,7 Jahre Berufserfahrung: 7,3 Jahre Stark vertreten in: Controlling, Anlagenbau Wichtigste Probleme: Arbeitslosigkeit, Rente, Staatsverschuldung Lösbarste Probleme: Krankenversicherung, Ressourcenknappheit, Gewaltbereitschaft _pwc: juli 2007

8 pwc: Titel 3. Die aufgeschlossenen Netzwerker offen Bloß keine Schmalspur! Und neben der Die Aufgeschlossenen reflektiert pragmatisch selbstbewusst Karriere das Leben nicht vergessen! Stärker als alle anderen betont diese Gruppe die biografische Vielseitigkeit sowie die Rolle von Freunden und Familie. Nur gering ausgeprägt ist dafür die Konzentration auf ein einziges Unternehmen. _pwc: juli 2007

9 Durchschnittsalter: 32,9 Jahre Berufserfahrung: 8,3 Jahre Stark vertreten in: Personalwesen, IT Wichtigste Probleme: Demographie, Arbeitslosigkeit, Rente Lösbarste Probleme: Sozialmissbrauch, Angleichung neue Länder hinter jeder Frage zwei Kästchen zum Ankreuzen. Ja oder Nein. Ergebnis ist ein mehr oder minder interessengeleitetes Generationenbild: Der zahlende Absender bestimmt die Inhalte. Bewusst ist PwC einen anderen Weg gegangen. Wir wollten die zukünftigen Manager ihre Themen selbst setzen lassen, so PwC-Vorstandssprecher Hans Wagener, um nachvollziehen zu können, was sie umtreibt. Und um ein Gefühl dafür zu bekommen, wohin die Reise geht: Wie sieht er aus, der Führungsnachwuchs der Zukunft? Deshalb wurden im Vorfeld 18 Tiefeninterviews geführt, in denen ausgewählte Männer und Frauen über sich, ihren Beruf, ihr Leben reden konnten frei von der Leber weg. Aus den Gesprächen wurden fast 70 Statements destilliert. Zum Beispiel: Für einen guten Job muss man schon bereit sein, sich und seiner Familie einiges zuzumuten oder Ständige Fortbildung ist heutzutage der Schlüssel für eine günstige Berufsperspektive. Diese Aussagen mussten die Teilnehmer der Hauptstudie bewerten. Dabei hat sich gezeigt: Trotz der gemeinsamen Angst vor Arbeitslosigkeit sind die zukünftigen Manager zwischen 25 und 39 Jahren keine homogene Gruppe. Es haben sich vier Typen herauskristallisiert, die die fünf biografischen Strategien unterschiedlich stark verfolgen. Die jungdynamischen Globalisten (21%): Die im Schnitt jüngste und zupackendste Gruppe. Niemand hält die Probleme in Wirtschaft und Gesellschaft für so lösbar und niemand liebäugelt so stark mit der Option, ins Ausland zu gehen. Ihr Wunsch: eine saubere berufliche Biografie ohne Brüche. Ihr Lebensmotto: Wer nach oben kommen will, muss privat verzichten können. Die konzentrierten Macher (22%): Sie sehen sich auf dem richtigen Weg: Keine andere Gruppe schätzt ihre eigenen Karrierechancen so positiv ein. Und auf diese Karriere konzentrieren sie ihre Anstrengungen und auf das Unternehmen, in dem sie sich gerade befinden. Sie nehmen mit, was geht, beruflich wie privat. Sie glauben Der PwC Genesis Park Wer eine Einladung für den Genesis Park erhält, muss sich um seine Karriere keine Sorgen machen. In die Kaderschmiede von PwC kommen nur High Potentials. In den vergangenen sechs Jahren haben sich die Besten der Besten aus aller Welt in Washington getroffen. Und fünf Monate lang miteinander diskutiert, das PwC-Produktportfolio durchleuchtet, neue Märkte erforscht und mit professionellen Coachs über sich und ihre Karriere nachgedacht: an das System. Und sind davon überzeugt, dass die da oben die anstehenden Probleme schon lösen werden. Ihr Wunsch: ein sorgenfreies Leben. Ihr Lebensmotto: Wird schon gut gehen. Die aufgeschlossenen Netzwerker (34%): Stärker als alle anderen betont diese Gruppe die biografische Vielseitigkeit sowie die Rolle von Freunden und Familie. Der Beruf ist ihnen wichtig, aber für Partnerschaft, Kinder, private Ziele würden sie ihre Karriere vorübergehend einfrieren. Hoher Frauenanteil. Ihr Wunsch: ein Leben in Balance. Ihr Motto: Arbeit ist nicht alles. Die erfahrenen Pragmatiker (22 %): Keine Gruppe ist älter und keine schon so weit auf der Karriereleiter. Sie wollen in Deutschland arbeiten, wünschen sich eine funktionierende Partnerschaft und auch Kinder, ohne dafür auf ihre Karriere zu verzichten. Der besonders starke Pessimismus bezogen auf die Lösbarkeit der dringendsten Probleme von Wirtschaft und Gesellschaft lässt sie wie das abgeklärte Gegenstück zu Typ 1 erscheinen mit ein paar Jahren mehr Berufserfahrung sieht die Welt nicht mehr so offen und verlockend aus. Ihr Wunsch: Ich will alles. Ihr Motto: Bloß keine Schwäche zeigen. Ginge es nach den Trendforschern, gäbe es nur einen dieser vier Typen: die aufgeschlossenen Netzwerker. Warnfried Dettling und Klaus Hurrelmann, Matthias Horx, Holger Rust und Brigitte Witzer alle haben sie über eine neue Manager-Generation geschrieben, der Karriere nicht alles ist, die eher netzwerkt als kommandiert und sogar eine Revolution in den Unternehmen heraufbeschwören könnte. Doch wie die neue PwC-Studie zeigt, sind diese postheroischen Manager (Witzer) nicht unter sich. Sie werden umringt von Mitstreitern, die noch oder schon wieder ganz anders ticken. Kann also von einem Kulturwandel in der neuen Manager-Generation keine Rede sein? Rudi Wimmer, Professor am Management Zentrum Witten bereitet Jahr für Jahr junge High Potentials auf ihre künftigen Führungsjobs vor. Auch er weiß von jenen, die genug haben von der Karriere um jeden Preis und auch bereit sind, Nein zu sagen, wenn sie etwa Zeit für die Familie brauchen. Lebensstilintegration nennt er den Weg, den diese Gruppe beschreitet. Sind sie gut, stehen ihre Chancen nach Wimmers Einschätzung gar nicht mal schlecht, sich in den Unternehmen durchzusetzen, Gestaltungsspielraum gäbe es, das Schlagwort vom Karriereknick hält er für eine aus Angst geborene Selbstkonstruktion. Doch er warnt davor, die Bedeutung dieser Gruppe zu überschätzen. Ein erheblicher Teil des Führungsnachwuchses steckt mehr denn je alle Kraft in die eigene Karriere. Unter dem Druck von ausgedünnten Kapazitätsreserven und börsennotierter Leis- Wo will ich hin? Wie komme ich weiter? Im Oktober eröffnet eine zweite Denkfabrik in Berlin, direkt am Potsdamer Platz. Zunächst startet das Programm mit zehn Teilnehmern. Im Lauf der Zeit soll die Zahl bis auf 50 steigen. In den USA genießt Genesis Park einen sehr guten Ruf. Harvard Management Update, Financial Times und Washington Post haben das Entwicklungsprogramm für Führungskräfte als Best Practice weltweit geadelt. _pwc: juli 2007

10 pwc: Titel 4. Die erfahrenen Pragmatiker offen Keine Gruppe ist älter und keine schon so reflektiert selbstbewusst Die Erfahrenen weit auf der Karriereleiter: 72,5 Prozent haben bereits Personalverantwortung. Kaum einer sieht Auslandserfahrungen als karrierefördernd an, kein einziger der Befragten gibt an, demnächst vermutlich ins Ausland pragmatisch zu gehen. 10_pwc: juli 2007

11 Durchschnittsalter: 34,2 Jahre Berufserfahrung: 8,9 Jahre Stark vertreten in: Vertrieb, Medien Wichtigste Probleme: Arbeitslosigkeit, Demografie, Staatsverschuldung Lösbarste Probleme: Krankenversicherung, Angleichung neue Länder tungskultur verschärfen sich die klassischen Karrieremuster. Die Babyboomer, die in den Unternehmen meist am Ruder sitzen, erwarten diesen vorbehaltlosen Einsatz wie eh und je selbstverständlich. Da ändert sich wenig. Die Schweizer Managementforscherin Betty Zucker macht zwei Gruppen aus, eine äußerst karriereorientierte, die anpacken, sich im Wettbewerb beweisen will; und eine, der neben dem Beruf auch Freunde und Familie sehr wichtig sind. Doch weil sie gemeinsame Generationenerfahrungen gemacht haben, würden beide Gruppen ganz anders ticken als die arrivierten Manager der Babyboomer-Generation: Die 20- bis 40-Jährigen sind mit extremen Wettbewerb aufgewachsen, das Leben im Global Village, permanenter Wandel und die Aussicht auf eine lebenslängliche Probezeit sind ebenso selbstverständlich wie vor allem für die unter 30-Jährigen vernetztes Denken und Arbeiten, geprägt durch die digitale Welt. Wenn diese Generation in die Chefetagen aufsteigt, werde sich insofern in jedem Falle einiges ändern, auch wenn die Karrierefixierten der nachwachsenden Generation die Ausgleichsorientierten in den Hintergrund drängen sollten. Die Karrieristen dieser Generation werden mit Sicherheit anders als die heutigen Führungskräfte damit umgehen, wenn Mitarbeiter sagen, wir wollen Zeit für anderes als den Job, resümiert Zucker. Sie können diese Bedürfnisse eher verstehen. Für sie liege es daher nahe zu sagen: Okay, dann beiß noch mal drei Monate die Zähne zusammen und hau 60 Stunden die Woche rein. Und wenn das Projekt abgeschlossen ist, kannst du eine Weile kürzertreten. Schon in ihrem 2005 erschienenen Buch Denn sie wissen, was sie nicht tun, mahnte Zucker die Unternehmenslenker in den Chefetagen, sich auf diesen Führungsnachwuchs rechtzeitig einzustellen und seine Bedürfnisse ernst zu nehmen. Denn die unterschiedlichen Erfahrungs- und Erwartungshorizonte können im Arbeitsalltag zu einer Fülle von Missverständnissen führen, die wertvolles Potenzial brachlegen. Zucker kennt reichlich Beispiele: Wenn der Nachwuchs Employability, Perspektiven und Weiterentwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen ganz nach oben stellt, interpretieren es ältere Chefs rasch als zu selbstbezogen. Wenn Jüngere Just-in-Time-Feedback wünschen, wie es in der digitalen Welt selbstverständlich ist, empfinden das Ältere oft als zu fordernd, ungeduldig. Wenn der Nachwuchs eher spielerisch mit der Arbeit umgeht, vermuten 50-plus-Bosse dahinter immer wieder mangelnde Ernsthaftigkeit. Wenn jüngere mehrere Dinge gleichzeitig tun, entwertet die ältere Generation das immer wieder als Unkonzentriertheit. Zuckers Rat für solche Situationen: Sich gegenseitig zuhören, Chancen und Risiken aufdecken. Zumal die Strategien der jüngeren Generationen relevanter werden in einer der Umwelt, die sich radikal ändert. Denn ihre Strategien sind aus der Erfahrung des Wandels geboren. Damit ist auch der größte Unterschied zwischen den heute Twenty- und Thirtysomethings sowie den Fortysomethings der Generation Golf genannt: Für die Spät- Babyboomer mit Geburtsjahr in der ersten Hälfte der 60er-Jahre war die prägende Erfahrung die Stabilität: Ein das halbe Leben lang von Helmut Kohl regiertes Land in einer von zwei Supermächten beherrschten Weltordnung was sollte sich da schon groß ändern. Die später Geborenen wurden dagegen gleich mit einer Kaskade von radikalen Umbrüchen konfrontiert: Erst der Mauerfall und die deutsche Einheit, dann der Kollaps des Kommunismus und in der Folge eines halben Kontinents, dann die New Economy, die alle bislang geltenden ökonomischen Gesetze auf den Kopf zu stellen schien, und schließlich die globalisierte Welt-Unordnung sowie die Anschläge vom 11. September Kein Wunder, wenn da ewige Gewissheiten auf der Strecke bleiben oder gar nicht erst entstehen. Für Yvonne Fritzsche-Sterr ist es noch zu früh, um sagen zu können, ob sich diese Kultur des Wandels bereits in den biografischen Strategien der kommenden Manager-Generationen niederschlägt. Es wäre verführerisch, die eklatanten Differenzen zwischen dem dynamischen Typ 1 und dem abgeklärten Typ 4 mit den unterschiedlichen Sozialisationserfahrungen zu erklären hier die Schwarmgeister der New Economy, dort die Verteidiger des alten Systems. Aber ebenso gut kann diese Differenz schlicht daher rühren, dass die einen schon ein paar Jahre mehr Berufserfahrung gesammelt haben als die anderen. Um herausfinden zu können, welche dieser beiden Erklärungen besser passt, wird man wohl die nächste Auflage der PwC-Studie Young Executives abwarten müssen. Die von Trendforschern beschriebene neue Manager-Generation stellt nur etwa ein Drittel der 25- bis 40-jährigen Nachwuchskräfte. Diese konkurrieren mit traditioneller orientierten Altersgenossen um die Spitzenplätze. Kontakt Tel Online-Info: 11_pwc: juli 2007

12 pwc: Titel Kultur des Wandels INSEAD-Dekan Frank Brown über den Unterschied zwischen Leadern und Managern und der Jugend von gestern und heute. Interview: Detlef Gürtler pwc: Herr Brown, in einer Ihrer ersten öffentlichen Äußerungen als INSEAD-Dekan sagten Sie: Das Letzte, was die Geschäftswelt braucht, sind mehr Manager. Eine merkwürdige Aussage für einen Top-Manager einer Top-Manager-Akademie. Brown: Im gleichen Zusammenhang sagte ich: Was die Geschäftswelt wirklich braucht, sind mehr Führungskräfte. Damit klärt sich der scheinbare Widerspruch schon auf: Bei INSEAD bilden wir nicht so sehr Manager aus als vielmehr Leader. Was ist der Unterschied zwischen Managern und Leadern? Manager sind eher Verwalter und Organisatoren. Sie kontrollieren Abläufe und Prozesse und sind bestrebt, Dinge beim Alten zu belassen. Leader hingegen fokussieren sich darauf, Menschen zu begeistern, sie zu motivieren, ihr Bestes zu geben. Sie suchen den Wandel. Traditionell beschreibt man auf diese oder ähnliche Weise den Unterschied zwischen den Oberhäuptlingen des Top-Managements, die einer starr zementierten Organisation den Wandel einimpfen wollen, und den Unterhäuptlingen des mittleren Managements, die genau das zu verhindern suchen. Dann ist das traditionell falsch. Unsere Wirtschaft könnte überhaupt nicht funktionieren, wenn der Wandel immer nur von oben verordnet würde. Leader werden nicht nur an der Spitze einer Organisation gebraucht, sondern auf allen Ebenen. Sogar in der Poststelle? Sogar in der Poststelle. Die Aufgabe, Mitarbeiter zu motivieren, zu begeistern, existiert auf allen Unternehmensebenen. Ein stark in Projekten arbeitendes Unternehmen wie PwC beispielsweise braucht Leader in jedem Projektteam. Nach 26 Jahren bei PwC können Sie uns sicher verraten: Hat PwC so viele Leader? Leader werden nicht nur an der Spitze gebraucht, sondern auf allen Ebenen. Lassen Sie es mich so formulieren: In meiner Zeit bei PricewaterhouseCoopers habe ich viele Konzerne von innen kennengelernt. Der vorherrschende Eindruck war in der Regel derselbe: zu viel Kontrolle, zu wenig Wandel. Ist das ein Vorwurf oder eine Feststellung? Es gehört offenbar zur menschlichen Natur, stark auf die Sicherung der eigenen Position bedacht zu sein. Deshalb ist es auch geradezu natürlich, dass sich Manager mit Menschen umgeben, die ihnen nicht gefährlich werden können. Leader sind anders. Also widerspricht Leadership, wie Sie es definieren, der menschlichen Natur? Es verbessert sie. Auch im alltäglichen Leben unternehmen wir ja den immerwährenden Versuch, den Naturzustand zu verbessern wir nennen das Kultur. Und Leadership ist die Kultur des Wandels. Muss das sein? Ja. Wenn Sie einfach ruhig in ihrem Vorgarten sitzen bleiben, werden Sie früher oder später Opfer des Wandels, der um Sie herum passiert. Immer schnellerer Wandel, immer rasanterer Fortschritt kann das dauerhaft und nachhaltig funktionieren? Es ist zumindest kein Ende absehbar. Denken Sie an all das, was Sie heute können und was Sie vor zehn Jahren noch nicht konnten. Vergleichen Sie einen Blackberry von heute mit einem der ersten PDAs von vor zehn Jahren. Und führen Sie sich dann das Tempo der Entwicklung in Ländern wie China oder Indien vor Augen. Ich sehe die Gefahr nicht so sehr darin, dass dieser Wandel nicht nachhaltig ist sondern eher darin, dass Deutschland und die anderen entwickelten Länder bei diesem Tempo nicht mithalten können. Was brauchen wir in Deutschland, um mithalten zu können? Eine Atmosphäre, die Wandel nicht nur zulässt, sondern fördert. Und wer muss diese Atmosphäre schaffen? Der Staat, die Gesellschaft, die Unterneh- 12_pwc: juli 2007

13 men, jeder für sich oder alle Institutionen zusammen? Alle zusammen. Das Bildungssystem und andere öffentliche Einrichtungen müssen dazu beitragen, aber die Unternehmen können sich nicht darauf verlassen, dass andere ihnen die Aufgabe abnehmen, in einer Welt im rasanten Wandel zurechtzukommen. Sie müssen selbst die Initiative ergreifen, wenn sie überleben wollen. Denn ihre Wettbewerber schlafen nicht. Und die sitzen nicht in Deutschland oder Frankreich, sondern in China und Indien. So wie Sie das sagen, klingt das bedrohlich. Wenn sich westliche Konzerne entscheiden, westliche Konzerne zu bleiben, sind die Emerging Markets für sie auch eine Bedrohung. Wenn sie sich öffnen, wenn sie wahrhaft globale Konzerne werden, sind die Emerging Markets eine Chance. Eigentlich noch kein Alter. Da kann man problemlos noch 20 Jahre weiterarbeiten. Die jungen Menschen von heute haben sehr gute Chancen, 100 Jahre alt zu werden warum sollten sie nicht bis 75 arbeiten? Allerdings empfehle ich dabei eher eine zweite Karriere als ein jahrzehntelanges Festklammern an einer einmal erreichten Position. Ist für Sie die Position als Dekan von INSEAD eine solche zweite Karriere? Ja. Und ich kann mir auch vorstellen, danach noch eine dritte Karriere zu beginnen. Noch einmal zurück zur ersten Karriere: Was raten Sie jemandem, der gerade auf dem Sprung ins Berufsleben ist und ein Big Shot im Big Business werden will? Lernen Sie Chinesisch, Kisuaheli oder eine andere Sprache aus der sich entwickelnden Welt. Suchen Sie sich einen Job, bei dem Sie Projekterfahrung in einem Teil der Welt machen können, den Sie noch nicht kennen. Lernen Sie, Netze zu knüpfen, beispielsweise, indem Sie sich in einer Non-Profit-Organisation engagieren. Ach ja: Vergessen Sie nicht zu leben. Und wann sollte man bei Ihnen und INSEAD vorbeischauen? Vor der Karriere, nach der Karriere oder während der Karriere? Wann Sie wollen. Das Durchschnittsalter in unseren MBA-Studiengängen liegt bei 29 Jahren, in unseren Executive-MBA-Programmen bei 39 Jahren. Wenn Sie meinen, dass der Zeitpunkt für Sie der richtige ist, wird es wahrscheinlich auch so sein. Sie haben in Ihrem Berufsleben schon eine ganze Reihe junger Generationen kommen und gehen sehen außerdem war ich auch selbst einmal jung ist denn die Jugend von heute, wie sie sich in den Unternehmen präsentiert, anders als früher junge Generationen? Die Zeiten ändern sich stärker als die Menschen, und junge Menschen fielen früher und fallen heute am meisten dadurch auf, dass sie jung sind. Trotzdem gibt es zweierlei, was mir an der jungen Generation von heute besonders positiv auffällt: ihre enorme Lernbegierde und ihre enorme Offenheit für Welt und Gesellschaft. Diese Generation weiß nicht nur, dass es Armut, Hunger und Konflikte bei ihr zu Hause und in der Welt gibt, sie will auch zur Bewältigung beitragen. Also die erste globalisierte Generation? Und eine Generation, der ich das möglichst schnelle Hineinwachsen in die unternehmerische Verantwortung wünsche. Was die derzeit in der Verantwortung stehende Generation womöglich anders sieht? Meine Generation? Ich glaube nicht. Es geht ja nicht um einen revolutionären Umsturz, sondern um eine graduelle Verjüngung, bei der auch jüngeren Kräften die Gelegenheit gegeben wird, sich in führenden Positionen zu bewähren. Gesprochen wird darüber häufig, praktiziert wird es jedoch selten: Der Altersschnitt der Vorstände in den großen Konzernen liegt üblicherweise bei 55 bis 60 Jahren. Frank Brown ist seit Juli 2006 Dekan der Top-Management-Akademie INSEAD in Fontainebleau bei Paris. Zuvor war er 26 Jahre lang in Führungspositionen bei PricewaterhouseCoopers tätig, zuletzt als Global Leader of Advisory Services. 13_pwc: juli 2007

14 pwc: Trends Vizeweltmeister Slowakei 1,9 Millionen Autos mehr als im Jahr 2006 werden in diesem Jahr aus den Werkstoren der Automobilfabriken in aller Welt rollen. Insgesamt liegt die Produktion damit bei 66,5 Millionen Pkw. Das ergibt die aktuelle Prognose des Automotive Institute von PricewaterhouseCoopers (PwC). Mit einem Plus von geschätzten Personenwagen kommt 2007 mehr als jedes vierte zusätzlich produzierte Auto aus China. Damit ist das Land mit großem Abstand der wachstumsstärkste Produktionsstandort. Aber schon auf Platz zwei steht überraschenderweise ein europäischer Standort: die Slowakei. Dank der Investitionen des französischen PSA-Konzerns und der koreanischen Hyundai-Gruppe verdoppelt sich die slowakische Pkw-Produktion in diesem Jahr voraussichtlich auf Einheiten. In der Rangliste folgen Indien mit einem Zuwachs von rund Einheiten, Japan (plus ) und Russland (plus ). Das insgesamt stabile Produktionswachstum darf allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die weltweiten Überkapazitäten weiter wachsen, gibt Karl Gadesmann, Leiter des Bereichs Automotive bei PwC, zu bedenken. So dürfte die Auslastung der Pkw-Fabriken von 79,5 Prozent im Jahr 2006 auf 79 Prozent zurückgehen. Die weltweiten Überkapazitäten liegen damit bei 17,7 Millionen Pkw. Boom-Städte Kennen Sie Changchung? Nein? Dann wird es aber Zeit. Denn die Industriestadt in Nordchina wird bis zum Jahr 2020 das stärkste Wirtschaftswachstum unter den 150 größten Städten der Welt erzielen: 6,9 Prozent Wachstum der Wirtschaftsleistung pro Jahr. Auch auf den folgenden 29 Plätzen der Rangliste des PwC Economic Outlook 2007 stehen Metropolen aus den Schwellenländern. Stellten die Industrieländer 2005 noch 63 der 100 wirtschaftlich bedeutendsten Städte der Welt, werden es 2020 nur noch 55 sein. Die vier deutschen Städte unter den Top 150 fallen bis 2020 deutlich zurück: Berlin von Rang 69 auf 86, Hamburg von 77 und 95, München von 83 auf 100, und Köln verschlechtert sich vom 121. auf den 134. Platz. Viel Wind um wenig Energie Offshore hieß einmal das Zauberwort der deutschen Windenergiebranche. Statt auf dem Festland sollten Windräder küstennah im Meer platziert werden. 15 Prozent des deutschen Strombedarfs sollten bis 2030 so gedeckt werden. Doch daraus wird wohl nichts werden. In Deutschland seien in Küstennähe praktisch keine Standorte für Offshore- Windparks zu finden, sagt PwC-Branchenexperte Heiko Stohlmeyer. Das naturgeschützte Wattenmeer und die stark befahrenen Schifffahrtsstraßen in der Deutschen Bucht sprächen dagegen. Die möglichen Standorte seien sämtlich mindestens 30 Kilometer vom Ufer entfernt und, so Stohlmeyer, je weiter eine Anlage von der Küste entfernt ist, desto teurer der Betrieb. 14_pwc: juli 2007

15 Lebe wohl, Monopol Die europäischen Postmärkte werden sich öffnen. Um das Wann und das Wie wird jedoch noch gerungen. Je früher, desto besser, ergibt eine PwC-Studie. Im Rahmen der Untersuchung kommen die PwC- Experten zu dem Schluss, dass 2009 das Briefmonopol in sämtlichen Mitgliedsstaaten abgeschafft werden sollte. Dies deckt sich mit den Forderungen der Deutschen Post und der niederländischen TNT, die beide bereits in den Startlöchern für einen liberalisierten Postmarkt stehen. Die bisherigen nationalen Monopolisten und die Regulierungsbehörden befinden sich in unterschiedlichen Vorbereitungsphasen auf die Marktöffnung. Einige haben vor über zehn Jahren angefangen, andere stehen noch am Anfang. Für alle Länder gilt jedoch, dass der europäische Postsektor von einer Restrukturierung der Postunternehmen profitieren wird, da dies zu effektiveren Leistungen und sinkenden Kosten führen wird. Das zeigt die Erfahrung mit der Liberalisierung der Telekommunikationsmärkte. 150 Mrd. betrug das Transaktionsvolumen von Beteiligungen und Übernahmen in der europäischen Telekom - munikationsbranche im Jahr Die PwC- Studie M&A Insights konstatierte damit eine Vervier fachung des Volumens von Bis zum Rekordergebnis aus dem Jahr 2000 ist es aber noch weit: Damals lag das Volumen der M&A-Transaktionen bei 500 Milliarden Euro. Flüssiggasmarkt wächst rasant Es gibt gar kein Flüssiggas. Rein physikalisch gesehen entweder ein Stoff ist gasförmig, oder er ist flüssig. Auf dem Energiemarkt jedoch spielt Flüssiggas (physikalisch korrekt: verflüssigtes Erdgas) eine immer größere Rolle. Mehr als 50 Prozent Wachstum in nur fünf Jahren prognostiziert PwC dem Welthandel mit Flüssiggas: von 192 Billionen Kubikmetern im Jahr 2005 auf 300 bis 350 Billionen Kubikmeter im Jahr Zugleich vereinen sich die bislang eher regional orientierten Märkte in den USA, Europa und Asien immer mehr zu einem globalen Markt. Mindestens ein Drittel des weltweiten Importwachstums zwischen 2005 und 2015 wird auf die USA entfallen. Auf der Exportseite wird Katar seine führende Marktposition durch Lieferungen in die USA und nach Europa weiter ausbauen. Zwei Drittel des weltweiten Exportwachstums entfallen auf das Golf-Emirat. Drei Fragen an Volker Booten zur Vertrauenskrise der Pharmaindustrie pwc: Die Menschen trauen der Pharmaindustrie nicht, ergab eine PwC-Studie in den USA. Ist das Bild hier ähnlich verheerend? Booten: Eigentlich müsste eine für die Gesundheit so wichtige Branche positiv wahrgenommen werden. Das ist aber auch in Deutschland nicht der Fall. Es fehlt an Kenntnis über die Rahmenbedingungen, insbesondere den Forschungsaufwand und die hiermit verbundenen Risiken sowie die bestehenden Renditeerwartungen. Wer kein Geld verdient, kann aber auch keine neuen Medikamente entwickeln. Dieses Bewusstsein ist bei den Menschen jedoch kaum vorhanden. Hinzu kommt eine grundlegende Skepsis gegenüber der Informationspolitik der Pharmaunternehmen. Weil immer wieder überraschende Risiken und Nebenwirkungen auftauchen? Das lässt sich nicht vollständig ausschließen. Am Ende bleibt klinische Forschung immer ein Verfahren, das nicht alles vorhersieht, was bei Millionen von Anwendern passieren kann. Deshalb sollten die Unternehmen die Überwachung nach der Zulassung der Medikamente verstärken. Volker Booten leitet bei PwC Deutschland den Bereich Chemie- und Pharmaindustrie. 15_pwc: juli 2007

16 pwc: Märkte 16_pwc: juli 2007

17 Samba Partie Den Sprung vom Schwellen- zum Industrieland hatte Brasilien schon einmal fast geschafft. Jetzt springt es erneut. Diesmal erfolgreich? Von Christine Wollowski Die Bonbons sind nicht totzukriegen. Obwohl die Regierung sogar Fernsehspots ausstrahlt, um den Brasilianern Respekt vor dem Kleingeld beizubringen, schieben die Kassiererinnen im Supermarkt noch immer Bonbons statt Münzen über den Tresen. Zu lange war das brasilianische Kleingeld so lächerlich wertlos, dass man es ebenso gut wegwerfen konnte. Die Inflationsrate ist so niedrig wie seit sechs Jahren nicht mehr, der einheimische Real steigt gegenüber dem US-Dollar sogar an Wert aber die Menschen trauen dem Währungsfrieden nicht, und die Zentralbank stellt die Prägung von 1-Centavo-Münzen ein, weil keiner sie benutzt. Ein Land der Zukunft sei Brasilien, schwärmte Stefan Zweig im Jahr Ein Jahr später nahm sich der Schriftsteller das Leben und Brasilien hat seine Zukunft immer noch vor sich. In den 70er-Jahren schaffte das Schwellenland mit Importbremse und Exportförderung eine hoffnungsfrohe Take-off-Phase dann kamen Öl- und Schuldenkrise. Die nächste große Hoffnung brachte 1994 der Plano Real, die Währungsreform zur Bekämpfung der Hyperinflation. Doch als sich 2002 abzeichnete, dass Gewerkschaftsführer Inácio Lula da Silva der nächste Präsident werden würde, zogen die ausländischen Investoren ihr Kapital ab und brachten die Stabilisierung ins Wanken. Ein Linker am Wirtschaftsruder des südamerikanischen Riesen? Das führt ins populistische Chaos! Dachten die Investoren. Das Länderrisiko stieg auf nahezu 2000 Punkte, und das Land drohte dem Beispiel des soeben untergegangenen argentinischen Nachbarn zu folgen. Doch der Mann aus der Arbeiterpartei gewann nicht nur die Wahl, sondern mit einer höchst konservativen Finanzpolitik auch das erneute Vertrauen der Investoren. Zu Beginn von Präsident Lulas zweitem Mandat ist das Länderrisiko auf rekordverdächtige 190 Punkte gesunken, die Handelsbilanz ist seit Jahren positiv, die Kapitalreserven des Landes wachsen nicht zuletzt aufgrund erfolgreicher Privatisierungen ständig, die politische Kontinuität scheint längerfristig gesichert. Es gibt wieder Hoffnung. Und diesmal könnte sie berechtigt sein. Peter Herzog ist seit 30 Jahren im Land, hat mehrere Hyperinflationen und sechs verschiedene Währungen erlebt und bleibt bei den jüngsten euphorischen Höhenflügen gelassen. Die wirtschaftliche Lage ist positiv, bestätigt der Wirtschaftsprüfer von Die Wirtschaftskraft von Brasiliens Bundesstaaten PricewaterhouseCoopers (PwC) Brasilien, aber Brasilien ist nicht China ein Wachstum dieser Größenordnung ist hier kurzfristig nicht zu erwarten. Schwierig sei vor allem die Lage im Export wegen der neuerdings und zur allgemeinen Überraschung konstant starken Landeswährung, die alle Exportgüter verteuert. Gleichzeitig drängt billige Importkonkurrenz etwa im Textilbereich aus China ins Land. Bruttoinlandsprodukt pro Kopf 2004, indexiert: Brasilien gesamt = 100 Roraima Acre 53 % Bevölkerungsanteil 14,7 % Sul Quelle: Statistisches Amt Brasiliens Amazonas 118 % Rondonia Goias Mato Grosso do Sul Norte 50 % Centro-Oeste 7,0 % Centro-Oeste Sul 64 % 77 % 92 % Parana Nordeste Sudeste 181,6 Mio. Para 51 % Mato Grosso 104 % Amapa 70 % Distrito Federal 196 % Ceara Maranhao Paraiba 28 % 43 % Piaui 30 % Bahia 65 % Minas Gerais 90 % Sao Paulo 141 % Santa Catarina Rio Grande do Sul 43 % Sergipe Anteil am Bruttoinlandsprodukt Rio Grande do Norte 55 % Tocantins 39 % Pernambuco 59 % Alagoas 40 % 70 % Espirito Santo 106 % 110 % Rio de Janeiro 150 % 7,9 % Norte 27,8 % Nordeste 42,6 % Sudeste 7,5 % Centro-Oeste 18,2 % Sul 1.766,5 Mrd. Reais 125 % bis über % 5,3 % Norte 14,1 % Nordeste 54,9 % Sudeste 17_pwc: juli 2007

18 pwc: Märkte Aber das Investitionsklima ist gut, sagt Duft des Bioethanol aus Zuckerrohr würzt Herzog, ThyssenKrupp wird knapp die Luft aller Großstädte (siehe Kasten). Allein im Bundesstaat São Paulo sind derzeit 2,5 Milliarden Dollar in ein neues Stahlwerk mit angeschlossenem Kraftwerk und Kokerei investieren. Wenn man bedenkt, dass lien hat und beherrscht die Technologie seit 100 neue Ethanolfabriken im Bau. Brasi- Brasilien der weltweit größte Eisenerzexporteur ist, macht es durchaus Sinn, im Land produziert sehr effizient und damit konkur- mehreren Jahrzehnten, sagt Herzog, es Stahl zu produzieren. Die brasilianische renzfähig. Stahlindustrie plant bis 2011 insgesamt Investitionen in Höhe von knapp 17 Milliarden hochwertige Industriegüter exportiert: Die Neben Roh- und Treibstoffen werden auch Euro und eine Verdopplung der Produktionskapazitäten. Flugzeugbauer der Welt, und in der Welt- brasilianische Embraer ist der drittgrößte liga der Autoproduktion soll Brasilien in absehbarer Zeit Tabellenplatz fünf erreichen. Auch in der Landwirtschaft sieht Herzog gute Chancen: Orangensaft und Fleisch, Und noch eine Branche, in der Brasilien zur das bleiben konkurrenzfähige brasilianische Weltspitze gehört, trägt fühlbar zur Leistungsbilanz bei: Fußball. Ins Ausland ver- Produkte, sagt er. Das momentane Lieblingsprodukt im Agrarbereich ist das Erste, kaufte Fußballspieler brachten zwischen was jeder Brasilienreisende riecht, wenn 1994 und 2005 mehr als 1 Milliarde Dollar er aus dem Flugzeug steigt: Der süßliche ins Land. Und dabei sind die privaten Hil- Zucker für die Welt Bioethanol aus Brasilien Brasilien hat das Zeug zum weltweit führenden Produzenten von Bioethanol. Und men aus den USA, Frankreich, England und Umsteuerns der Energiepolitik ändern. Fir- Biokraftstoff ist der Sprit der Zukunft. Das Singapur planen bereits eigene Ethanolfabriken in Brasilien, die Japaner, drittgrößte glauben jedenfalls die Präsidenten Lula da Silva und George Bush und haben deswegen Anfang März eine strategische Allianz stoffprojekte finanzieren. Nur deutsche Un- Spritverbraucher der Welt, wollen Biotreib- im Bereich der Biokraftstoffe vereinbart. ternehmen sind noch nicht dabei. Gegenwärtig teilen sich die beiden Länder mehr als 70 Prozent der Ethanol-Weltproduktion allein Brasilien produziert 16 Milliarden Liter im Jahr. Allerdings gewinnen die Brasilianer aus einem Hektar Zuckerrohr die doppelte Menge Sprit wie die US-Amerikaner aus der gleichen Anbaufläche Mais. In den Tropen sind rund 80 Prozent aller Neuwagen sogenannte Flex-Modelle, die mit jeder beliebigen Mischung aus Benzin und Ethanol fahren können, sogar dem Normalbenzin sind 23 Prozent Ethanol beigemischt. Bislang macht Ethanol nur ein Prozent des Weltmarkts für Treibstoffe aus, aber das wird sich infolge des klimawandelbedingten feleistungen an Familienangehörige und Freunde nicht mitgezählt. Fußball, Samba und Karneval funktionieren als gemeinsame Nenner im fünftgrößten Land der Erde, in dessen 8,5 Millionen Quadratkilometer Fläche Deutschland ungefähr 24-mal hineinpassen würde. Ansonsten regieren die Gegensätze: Die Brasilianer haben mehr als Millionäre und 30 Millionen Hungernde. Sie sind führend in der Schönheitschirurgie und Schlusslichter in PISA-Studien. Sie haben mehr Fitnesscenter pro Person als US-Amerikaner und Deutsche, eine überraschend hohe Dichte an Psychiatern und mit Paulo Coelho den am zweitmeisten gelesenen Autor der Welt gleich nach John Grisham. Das Pro-Kopf- Einkommen in der ärmsten Provinz Maranhão beträgt gerade mal ein Siebtel des Wertes der reichsten Provinz Brasilia. Dort, in der Reißbrettstadt genau in der Landesmitte, sitzt die Zentralregierung Brasiliens, aber das wirtschaftliche Zentrum ist São Paulo im Süden des Landes: die sechstgrößte Stadt der Welt und die größte deutsche Industriestadt. Mercedes der A-Klasse rollen in Brasilien vom Band, VW, Bosch und BASF produzieren im Land, und Branchenriesen wie ThyssenKrupp und Continental sind ebenfalls seit Jahrzehnten ansässig. Die meisten deutschen Unternehmen sind im Süden und Südosten des Landes vertreten, mehr als 1200 hat die Industrie- und Handelskammer von São Paulo gezählt. Eine viertel Million Menschen sind in Firmen mit mehrheitlich deutschem Kapital beschäftigt bislang vor allem in den Bereichen verarbeitende Industrie, Automobilproduktion und Maschinenbau. Die deutsch-brasilianische Handelskammer schätzt, dass die bisher 14 Milliarden Euro deutsches Anlagevermögen in Brasilien bis zum Jahr 2010 um weitere 5 Milliarden aufgestockt werden. Heute schon gehört Deutschland nach den USA und Argentinien zu Brasiliens wichtigsten Handelspartnern. Die Vorteile: Brasilien hat eine breitere Produktpalette und eine bessere Infrastruk- 18_pwc: juli 2007

19 Hochhausschluchten in den Straßen von São Paulo: Die sechstgrößte Stadt der Welt ist zugleich der ökonomische Motor Brasiliens. Auch die meisten der 1200 in Brasilien tätigen deutschen Unternehmen haben hier ihren Sitz. tur als Indien oder China. Und das gemeinsame europäische Erbe macht es leichter, juristische, politische und wirtschaftliche Entscheidungsprozesse zu verstehen. Ausländer können ohne wesentliche Einschränkungen Firmen gründen oder Beteiligungen erwerben, Grunderwerb ist fast unbeschränkt möglich, und kleine und mittlere deutsche Unternehmen, die an Joint Ventures interessiert sind, können sogar durch die EU gefördert werden. Bleibt ein Wermutstropfen: Das zähe Wirtschaftswachstum, das sogar hinter den fünf Prozent Weltwirtschaftsdurchschnitt zurückbleibt und mit 2,9 Prozent in 2006 nicht einmal die Hälfte der BRIC-Staaten China und Indien erreicht hat. Das brasilianische Finanzministerium erhofft für 2007 immerhin 4,1 unabhängige Banker erwarten wieder nur 3,5 Prozent. Alles Ansichtssache: Jim O Neill von Goldman Sachs, Erfinder des Begriffs BRIC- Staaten, hält 3,5 Prozent BIP-Wachstum in den nächsten Jahrzehnten für völlig ausreichend und nennt hohe Staatsausgaben, Bildungsdefizit und Paragrafendschungel als Problempunkte für die wirtschaftliche Entwicklung. Weitere Kritikpunkte sind die hohen Abgaben (38 Prozent des BIP), das wenig transparente Steuersystem und die starre Arbeitsgesetzgebung. Wichtig für Brasilien-Einsteiger sei es deshalb, so PwC-Experte Herzog, sich professionell zu Steuern und Gesetzgebung beraten zu lassen: Es werden viele Steuern verlangt, und das System ist sehr komplex, ebenso die Devisenvorschriften. Da kann man leicht böse Überraschungen erleben. Mentalitätsprobleme hingegen gebe es mit den Brasilianern selten, anders als in den meisten asiatischen Schwellenländern. Und Bonbons als Wechselgeld an der Supermarktkasse bekommt man bei den Asiaten auch nicht. Brasilien befindet sich auf einem nicht gerade dynamischen, aber stabilen Wachstumspfad. Eine stabilitätsorientierte Währungs- und Finanzpolitik sollte dafür sorgen, dass diesmal der Sprung zum Industriestaat gelingt. Kontakt Tel PwC Brasilien: 19_pwc: juli 2007

20 pwc: Märkte Wir brauchen eine Bildungsrevolution Luis Frisoni, PwC-Länderchef Brasilien, über die Vorzüge von politischer Kontinuität und die Perspektiven des Landes für ausländische Investoren. Interview: Christine Wollowski pwc: Herr Frisoni, als Profis für Fußball und Samba haben die Brasilianer weltweit einen hervorragenden Ruf nützen ihnen ihre Talente in diesem Bereich auch im Wirtschaftsleben? Frisoni: Eine typische Eigenschaft, die beide Bereiche gemein haben, ist die enorme Fähigkeit der Brasilianer zur Selbstmotivation. Außerdem haben wir ein außergewöhnliches Talent, nach Rückschlägen immer wieder aufzustehen. Das haben wir in den schwierigen Phasen in den 80er- und 90er-Jahren des 20. Jahrhunderts gezeigt: Das brasilianische Unternehmertum reagiert unglaublich schnell auf Veränderungen und ist damit unseren Politikern haushoch überlegen. In den 70er-Jahren gab es schon einmal Hoffnungen auf ein brasilianisches Wirtschaftswachstum das leider nie stattfand. Was ist seitdem anders geworden? Die Welt ist anders geworden seitdem und Brasilien natürlich auch. Wir haben vor allem zwei große Erfolge zu verzeichnen. Erstens haben wir mit dem Plano Real nach zwei Jahrzehnten Hyperinflation im Jahr 1994 endlich die Inflation unter Kontrolle gebracht. Und zweitens haben wir im Jahr 2000 das Gesetz zur finanzpolitischen Verantwortung verabschiedet beides in der Regierungszeit von Fernando Henrique Cardoso, Lulas Amtsvorgänger. Dadurch hat Brasilien eine enorme Stabilität erreicht, die Basis für jedes Wachstum. Welche Reformen benötigt Brasilien außerdem, um die Wirtschaft anzukurbeln? Eine PwC-Umfrage bei weltweit 1100 CEOs Brasilien hat mehr Rechtssicherheit und Stabilität als etwa China oder Indien. aus dem Jahr 2007 zeigt, dass die ausländischen Investoren die gleichen Sorgen haben wie die einheimischen: Beide beklagen sich über exzessive Bürokratie und extreme Steuerlast bei uns machen Steuern und Abgaben knapp 38 Prozent des BIP aus. Wenn man bedenkt, dass beinahe die Hälfte aller brasilianischen Unternehmen im sogenannten informellen Bereich agiert, bleibt die Steuerlast an der anderen Hälfte hängen... Hemmschwellen sind auch die hohen Zinsen und die mangelnde Verfügbarkeit von Krediten. Außerdem müssen wir unsere Staatsausgaben deutlich reduzieren, um Mittel für Investitionen freizubekommen, die wir für Straßenbau, Schienenbau und Häfen dringend benötigen. Am wichtigsten für mich ist aber der Bildungsbereich... in dem die Regierung gerade Reformen angekündigt hat, die Investitionen von umgerechnet knapp 3 Milliarden Euro erfordern. Wird das reichen, damit Brasilien in der Bildung den Anschluss an die Industriestaaten bekommt? Für mich sind die angekündigten Reformen noch viel zu schüchtern. Was wir brauchen, ist eine Bildungsrevolution. Untersuchungen haben gezeigt, dass Brasilien neue Technologien nicht zunehmend nutzt, sondern in diesem Bereich stagniert. Ursache dafür ist die mangelnde Bildung. Das bedeutet, wir schneiden uns durch Bildungsmangel von der Technologie ab die wir brauchen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Da reichen keine kurzfristigen regierungsabhängigen Programme wir brauchen einen Konsens, der über Regierungswechsel hinaus gültig bleibt. In der Wirtschaftspolitik setzt die jetzige Regierung die Strategien der Vorgängerregierung fort und schafft damit Kontinuität und das hat hervorragende Ergebnisse gebracht! Wir brauchen eine solche Kontinuität auch in anderen Bereichen. Ein Beispiel: 50 Prozent der vom Staat an Investoren verliehenen Konzessionen sind in den letzten Jahren Änderungen unterworfen 20_pwc: juli 2007

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr 4. November 2014 - Es gilt das gesprochene Wort - Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG 4. November 2014, 10:00 Uhr Guten Morgen, meine Damen und Herren! Auf fünf Punkte gehe

Mehr

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan

Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China, Indien und Pakistan Schillerstr. 59 10 627 Berlin E-Mail: info@berlin-institut.org Tel.: 030-22 32 48 45 Fax: 030-22 32 48 46 www.berlin-institut.org Wirtschaftliche Entwicklung und Bevölkerungswachstum am Beispiel von China,

Mehr

Sehr geehrter Herr Botschafter

Sehr geehrter Herr Botschafter Es gilt das gesprochene Wort Rede der Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen in der Bayerischen Staatskanzlei Dr. Beate Merk, MdL, bei der Veranstaltung India-Germany-Business

Mehr

Landwirtschaft ohne Subventionen das Beispiel Neuseeland

Landwirtschaft ohne Subventionen das Beispiel Neuseeland Landwirtschaft ohne Subventionen das Beispiel Neuseeland Vortrag anlässlich der Tagung der Friedrich-Ebert-Stiftung Auf dem Weg zu einer Landwirtschaft ohne Subventionen? am 10. November 2008 in Berlin

Mehr

Kleinunternehmer am stärksten betroffen von Kreditverknappung

Kleinunternehmer am stärksten betroffen von Kreditverknappung Wien 1. August 2014 Pressemitteilung Kreditvergabe bei G7 stagniert Kredite an Schwellenländer immer noch steigend Kleinunternehmer am stärksten betroffen von Kreditverknappung Die Kreditvergabe im Privatsektor

Mehr

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld

Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Abstract Professor Dr. Holger Ziegler Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Bielefeld Auswirkungen von Alleinerziehung auf Kinder in prekärer Lage - 1 - Einleitung Der Familienstatus Alleinerziehung

Mehr

Infrastrukturinvestments bei institutionellen Investoren

Infrastrukturinvestments bei institutionellen Investoren RESEARCH CENTER FOR FINANCIAL SERVICES Infrastrukturinvestments bei institutionellen Investoren - Analysebericht - München, im September 2013 Steinbeis Research Center for Financial Services Rossmarkt

Mehr

Wirtschaftsaussichten 2015

Wirtschaftsaussichten 2015 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Wirtschaftsaussichten 2015 Vortrag beim Rotary Club Hamburg Wandsbek 5. Januar 2015 Hoffnungen in 2015 1. Wirtschaftswachstum positiv (global, EU, Deutschland) 2. Reformfrüchte

Mehr

Hard Asset- Makro- 34/15

Hard Asset- Makro- 34/15 Hard Asset- Makro- 34/15 Woche vom 17.08.2015 bis 21.08.2015 Warum nur Gold? Von Mag. Christian Vartian am 23.08.2015 Diese Woche sah ein Loch in der Blitzliquidität und unser Algorithmus zeigte es gegen

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien RENTE NEIN DANKE! In Rente gehen mit 67, 65 oder 63 Jahren manche älteren Menschen in Deutschland können sich das nicht vorstellen. Sie fühlen sich fit und gesund und stehen noch mitten im Berufsleben,

Mehr

Über die Leistungen und die Bedeutung von Bibliotheken brauche ich in dieser Runde keine Worte zu verlieren - das hieße, Eulen nach Athen zu tragen.

Über die Leistungen und die Bedeutung von Bibliotheken brauche ich in dieser Runde keine Worte zu verlieren - das hieße, Eulen nach Athen zu tragen. IFLA-Konferenz Free Access and Digital Divide Herausforderungen für Wissenschaft und Gesellschaft im digitalen Zeitalter Sehr geehrter Herr Staatsminister, verehrte Frau Präsidentin, meine sehr geehrten

Mehr

Donnerstag, 10.10.2013 Newsletter Jahrgang 1 / Ausgabe 24

Donnerstag, 10.10.2013 Newsletter Jahrgang 1 / Ausgabe 24 Donnerstag, 10.10.2013 Newsletter Jahrgang 1 / Ausgabe 24 Liebe Leser/innen, herzlich willkommen zu einer neuen Newsletter Ausgabe von Bühner Invest. Heute möchte ich Ihnen ein wenig zum Thema die Deutschen

Mehr

Strategien erfolgreich umsetzen. Menschen machen den Unterschied.

Strategien erfolgreich umsetzen. Menschen machen den Unterschied. Strategien erfolgreich umsetzen. Menschen machen den Unterschied. Zukünftigen Erfolg sicherstellen die richtigen Menschen mit Strategien in Einklang bringen. Bevor wir Ihnen vorstellen, was wir für Sie

Mehr

FOM-Umfrage für Studierende

FOM-Umfrage für Studierende FOM-Umfrage für Studierende Was tun Sie für Ihre Rente? Job, Karriere und Altersvorsorge FOM Hochschule für Oekonomie & Management University of Applied Sciences Prof. Dr. Thomas Heupel KCS KompetenzCentrum

Mehr

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst 12. Dezember 2013 DZ BANK AG Deutsche Zentral- Genossenschaftsbank Pressestelle Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst Privatanleger mit mehr Börsen-Optimismus, aber ohne Euphorie / Risiken durch

Mehr

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Präsentation in Hamburg am 13. Mai 2014 1. Ökonomischer Ausblick: Weltwirtschaft Weltwirtschaft: Wichtige makroökonomische

Mehr

meinen Lebensstandard. Sicherheit durch Solidität Als öffentlicher Versicherer in Bayern und der Pfalz stehen wir für Zuverlässigkeit und Stabilität.

meinen Lebensstandard. Sicherheit durch Solidität Als öffentlicher Versicherer in Bayern und der Pfalz stehen wir für Zuverlässigkeit und Stabilität. Sicherheit unter dem blauen Schirm! Jeden Tag hält das Leben neue Abenteuer für Sie bereit. Egal ob große, kleine, lustige oder herausfordernde je sicherer Sie sich fühlen, desto mehr können Sie es genießen.

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur mit Landesrat Rudi Anschober und Dr. David Pfarrhofer (market-institut) am 16. Dezember 2008 zum Thema "Aktuelle market-meinungsumfrage Die große OÖ Klimaumfrage: Oberösterreicherinnen

Mehr

Wachstumsmärkte in alternden Gesellschaften

Wachstumsmärkte in alternden Gesellschaften Wachstumsmärkte in alternden Gesellschaften Siemensforum München Megatrend Demographie am 4. Dezember 2006 Dr. Andreas Heigl, GlaxoSmithKline München Demographische Binsenweisheit I Gene demographisch

Mehr

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 13: Dezember 2010. Inhaltsverzeichnis

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 13: Dezember 2010. Inhaltsverzeichnis DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 13: Dezember 2010 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Deutsche Aktien sind ein Schlager 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

Reforms, Investment and Growth: An Agenda for France, Germany and Europe

Reforms, Investment and Growth: An Agenda for France, Germany and Europe Reforms, Investment and Growth: An Agenda for France, Germany and Europe Jean Pisani-Ferry und Henrik Enderlein Europa geht heute durch Krisenzeiten. Schwache Angebot, Nachfragemangel und die Zerspliterung

Mehr

Erfolgreiche Internationalisierung für kleine und mittlere Unternehmen

Erfolgreiche Internationalisierung für kleine und mittlere Unternehmen B a u s t e i n e Erfolgreiche Internationalisierung für kleine und mittlere Unternehmen Nutzen Sie die Chancen der Internationalisierung Die großen internationalen Konzerne solche Ausdrücke können den

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A2 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Sofie hat Paul gefragt, seine Kinder gerne in den Kindergarten gehen. a) dass b)

Mehr

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis

Kapitel 1 Veränderung: Der Prozess und die Praxis Einführung 19 Tradings. Und wenn Ihnen dies wiederum hilft, pro Woche einen schlechten Trade weniger zu machen, aber den einen guten Trade zu machen, den Sie ansonsten verpasst hätten, werden Sie persönlich

Mehr

Pressestatement Prof. Dieter Kempf, Präsident des BITKOM Vortrag im Rahmen der Pressekonferenz zum Cloud Monitor 2014 Ansprechpartner Präsident

Pressestatement Prof. Dieter Kempf, Präsident des BITKOM Vortrag im Rahmen der Pressekonferenz zum Cloud Monitor 2014 Ansprechpartner Präsident Pressestatement Prof. Dieter Kempf, Präsident des BITKOM Berlin, 30. Januar 2014 Seite 1 Guten Morgen, meine sehr geehrten Damen und Herren! Wenn wir unsere Mitglieder nach den wichtigsten IT-Trends fragen,

Mehr

Deutsche Energiewende eine Blaupause für die Welt? Weltenergierat Deutschland Berlin, Januar 2015

Deutsche Energiewende eine Blaupause für die Welt? Weltenergierat Deutschland Berlin, Januar 2015 Deutsche Energiewende eine Blaupause für die Welt? Weltenergierat Deutschland Berlin, Januar 2015 Weltenergierat Deutsche Energiewende Inhaltsverzeichnis 1 2 Globale Ergebnisse 35 Antworten Europäische

Mehr

Trading Robot Betrug - Bist Du in Gefahr?

Trading Robot Betrug - Bist Du in Gefahr? Trading Robot Betrug - Bist Du in Gefahr? Gutes Trading sollte langweilig sein. Das ist etwas das ich erst lernen musste. Als ich damit anfing mich mit dieser ganzen Tradingsache zu beschäftigen war ich

Mehr

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern-

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern- Janine Rosemann Es knarzt (dritte Bearbeitung) Es tut sich nichts in dem Dorf. Meine Frau ist weg. In diesem Dorf mähen die Schafe einmal am Tag, aber sonst ist es still nach um drei. Meine Frau ist verschwunden.

Mehr

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern

Jena: Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern : Situation und Erwartungen von Freiberuflern, Gewerbetreibenden und Handwerkern Ergebnisse der Geschäftskundenstudie 2014 Agenda und Rahmenbedingungen der Studie Ziel und Inhalte der Studie: Gewinnung

Mehr

Management-Team - Performance: Erhöhung der Zusammenarbeitsqualität in Executive Management-Teams.

Management-Team - Performance: Erhöhung der Zusammenarbeitsqualität in Executive Management-Teams. : Erhöhung der Zusammenarbeitsqualität in Executive Management-Teams. Zürich, Februar 2014 Fröhlich Executive Coaching Hornbachstrasse 50 CH 8034 Zürich www.froehlich-coaching.ch www.dd-days.ch If your

Mehr

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten

Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten Kapitalflüsse in ökonomisch sich entwickelnde Staaten In absoluten Zahlen, nach nach Arten, Arten, 1998 1998 bis 2008 bis 2008 Mrd. US-Dollar 500 450 517,2 459,3 400 * Durchschnittswert in den genannten

Mehr

14 Fonds im Crashtest: Die besten Schwellenländer-Mischfonds

14 Fonds im Crashtest: Die besten Schwellenländer-Mischfonds 14 Fonds im Crashtest: Die besten Schwellenländer-Mischfonds Mischfonds sind eine bewährte und beliebte Anlagekategorie. Eine relativ junge Historie haben dagegen solche Produkte, die sich auf Aktien und

Mehr

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 14.07.2015

S Ü D W E S T R U N D F U N K F S - I N L A N D R E P O R T MAINZ S E N D U N G: 14.07.2015 Diese Kopie wird nur zur rein persönlichen Information überlassen. Jede Form der Vervielfältigung oder Verwertung bedarf der ausdrücklichen vorherigen Genehmigung des Urhebers by the author S Ü D W E S

Mehr

Vertrieb Die 5 Erfolgsfaktoren: Vom elevator pitch zur Kontaktpflege

Vertrieb Die 5 Erfolgsfaktoren: Vom elevator pitch zur Kontaktpflege Vertrieb Die 5 Erfolgsfaktoren: Vom elevator pitch zur Kontaktpflege Boris Boring Internationale Erfahrung in strategischer Ausrichtung und erfolgreicher operativer Führung von Unternehmen und Unternehmensgruppen,

Mehr

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden.

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden. Welternährung Datenbasis: 1.007 Befragte Erhebungszeitraum: 11. bis 15. August 2014 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: K+S Aktiengesellschaft Angenommen, sie hätten eine Milliarde

Mehr

I. Der Rat der Stadt Arnsberg fasste Ende 1987 den Beschluss, ein städtisches Abendschulzentrum, das heutige Sauerland-Kolleg Arnsberg zu errichten.

I. Der Rat der Stadt Arnsberg fasste Ende 1987 den Beschluss, ein städtisches Abendschulzentrum, das heutige Sauerland-Kolleg Arnsberg zu errichten. Hans-Josef Vogel Bürgermeister Mehr und bessere Bildung für alle Festrede zum 20-jährigen Bestehen des städtischen Sauerland-Kollegs Arnsberg (Abendrealschule, Abendgymnasium, Kolleg) am 24. Oktober 2008

Mehr

Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis

Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis Seite 1 von 5 Aufgepasst hier verrate ich Ihnen mein Geheimnis Verdienen Sie jetzt 250,- Euro und mehr am Tag ganz nebenbei! Auch Sie können schnell und einfach mit Binäre Optionen Geld verdienen! Hallo

Mehr

Persönlich wirksam sein

Persönlich wirksam sein Persönlich wirksam sein Wolfgang Reiber Martinskirchstraße 74 60529 Frankfurt am Main Telefon 069 / 9 39 96 77-0 Telefax 069 / 9 39 96 77-9 www.metrionconsulting.de E-mail info@metrionconsulting.de Der

Mehr

People Management in der digitalen Wirtschaft IPA. Personalentwicklung und Arbeitsorganisation

People Management in der digitalen Wirtschaft IPA. Personalentwicklung und Arbeitsorganisation People Management in der digitalen Wirtschaft IPA Institut für Personalentwicklung und Arbeitsorganisation Digitalität muss erlebbar gemacht werden hier und jetzt. Chr. Muche, F. Schneider, dmexco Als

Mehr

DAXsignal.de Der Börsenbrief zum DAX. 10 Tipps für erfolgreiches Trading. Das kostenlose E-Book für den charttechnisch orientierten Anleger.

DAXsignal.de Der Börsenbrief zum DAX. 10 Tipps für erfolgreiches Trading. Das kostenlose E-Book für den charttechnisch orientierten Anleger. Das kostenlose E-Book für den charttechnisch orientierten Anleger. Wie Sie mit einer Trefferquote um 50% beachtliche Gewinne erzielen Tipp 1 1. Sie müssen wissen, dass Sie nichts wissen Extrem hohe Verluste

Mehr

Die Weisheit großartiger Investoren. Over 30 Years of Reliable Investing SM

Die Weisheit großartiger Investoren. Over 30 Years of Reliable Investing SM Die Weisheit großartiger Investoren Over 30 Years of Reliable Investing SM A uf einer erfolgreichen, langfristigen Investmentreise lernt man altbewährte Investmentprinzipien durch "Erfahrung". Auf den

Mehr

Das heißt: Der Großteil unseres Geldes ist eigentlich wertlos.

Das heißt: Der Großteil unseres Geldes ist eigentlich wertlos. Die tatsächlichen Ursachen der Eurokrise lassen sich herausfinden, wenn man sich unser Geldsystem anschaut. Ein Kollaps ist bei unserem heutigen Geldwesen unvermeidbar, weil das Geldsystem fest eingebaute

Mehr

Größte DACH-Studie zum Thema So investieren Family Offices in Private Equity und Venture Capital

Größte DACH-Studie zum Thema So investieren Family Offices in Private Equity und Venture Capital Größte DACH-Studie zum Thema So investieren Family Offices in Private Equity und Venture Capital 190 Family Offices geben Auskunft, wie sie in Private Equity und Venture Capital investieren. Während Private

Mehr

Nutzung von sozialen Netzen im Internet

Nutzung von sozialen Netzen im Internet Nutzung von sozialen Netzen im Internet eine Untersuchung der Ethik-Schüler/innen, Jgst. 8 durchgeführt mit einem Fragebogen mit 22 Fragen und 57 Mitschüler/innen (28 Mädchen, 29 Jungen, Durchschnittsalter

Mehr

Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen

Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen Wie Sie Klarheit über Ihr berufliches Ziel gewinnen und Ihre Karriereschritte langfristig planen Für Studenten wird es immer wichtiger, schon in jungen Jahren Klarheit über die Karriereziele zu haben und

Mehr

Brasilien. 1. Lage, Fahne, Wappen

Brasilien. 1. Lage, Fahne, Wappen Brasilien 1. Lage, Fahne, Wappen Brasilien liegt in Südamerika und ist dort das größte Land. Mit einer Fläche von 8 547 404 km 2 ist Brasilien das fünftgrößte Land der Welt. Das Land ist so groß, sodass

Mehr

Gothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen. Gothaer Asset Management AG Köln, 23. Januar 2015

Gothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen. Gothaer Asset Management AG Köln, 23. Januar 2015 Gothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen Gothaer Asset Management AG Köln, 23. Januar 2015 Agenda 1. Vorbemerkung 2. Studienergebnisse 3. Fazit 1. Vorbemerkung Repräsentative Studie über das Anlageverhalten

Mehr

Mein perfekter Platz im Leben

Mein perfekter Platz im Leben Mein perfekter Platz im Leben Abschlussgottesdienstes am Ende des 10. Schuljahres in der Realschule 1 zum Beitrag im Pelikan 4/2012 Von Marlies Behnke Textkarte Der perfekte Platz dass du ein unverwechselbarer

Mehr

Top-Zielländer für M&A-Investitionen

Top-Zielländer für M&A-Investitionen Wachstum weltweit: Top-Zielländer für M&A-Investitionen von DAX- und MDAX-Unternehmen Fusionen und Übernahmen von DAX- und MDAX-Unternehmen 2004 13: Top-Zielländer nach Anzahl der Transaktionen 493 Mrd.

Mehr

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation Inflation Unsere Serie Was ist eigentlich... behandelt aktuelle und viel diskutierte Themen, die beim Nicht-Spezialisten eine gewisse Unsicherheit hinterlassen. Wir wollen das Thema jeweils einfach und

Mehr

Zentrale Mittelstufenprüfung

Zentrale Mittelstufenprüfung SCHRIFTLICHER AUSDRUCK Zentrale Mittelstufenprüfung Schriftlicher Ausdruck 90 Minuten Dieser Prüfungsteil besteht aus zwei Aufgaben: Aufgabe 1: Freier schriftlicher Ausdruck. Sie können aus 3 Themen auswählen

Mehr

Herausforderungen der Zeit

Herausforderungen der Zeit 02 Steinwert Vermögenstreuhand Herausforderungen der Zeit Herzlich willkommen, kaum ein Thema hat in den vergangenen Jahren so an Bedeutung gewonnen und ist so massiv in den Fokus des öffentlichen Bewusstseins

Mehr

Führen in der neuen Wirtschaftswelt

Führen in der neuen Wirtschaftswelt Führen in der neuen Wirtschaftswelt Nichts ist so beständig wie die Veränderung. Was uns heute noch unmöglich erscheint, kann morgen bereits die Norm sein. Wirtschaft und Gesellschaft befinden sich im

Mehr

Cluster Monitor Deutschland

Cluster Monitor Deutschland Cluster Monitor Deutschland Trends und Perspektiven von Unternehmen in regionalen Netzwerken und Clustern Redaktion Dr. Sonja Kind, Dr. Gerd Meier zu Köcker, Michael Nerger Geschäftsstelle Kompetenznetze,

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de SCHOOL-SCOUT Die Pendlerpauschale ganz einfach

Mehr

Umfrage über die Erfolgsfaktoren beim Change Management. ICG Change Scout. www.integratedconsulting.at

Umfrage über die Erfolgsfaktoren beim Change Management. ICG Change Scout. www.integratedconsulting.at Umfrage über die Erfolgsfaktoren beim Change Management ICG Change Scout www.integratedconsulting.at 1 «Change-Vorhaben werden noch viel zu oft an Berater delegiert, brauchen aber eigentlich kraftvolle

Mehr

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2013 Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Das Jahr 2012 endete mit einem konjunkturell schwachen Quartal, im laufenden Jahr

Mehr

Wir haben 1.000 Pläne. Unsere flexible Altersvorsorge macht alles mit!

Wir haben 1.000 Pläne. Unsere flexible Altersvorsorge macht alles mit! Wir haben 1.000 Pläne. Unsere flexible Altersvorsorge macht alles mit! Wir finden auch für Sie die passende Altersvorsorgelösung. Schön, dass wir immer länger leben Unsere Gesellschaft erfreut sich einer

Mehr

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu!

Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Jeder Mensch ist anders. Und alle gehören dazu! Beschluss der 33. Bundes-Delegierten-Konferenz von Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Leichte Sprache 1 Warum Leichte Sprache? Vom 25. bis 27. November 2011 war in

Mehr

Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten

Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten Rainer Hank Hg. Erklär'mir die Welt Was Sie schon immer über Wirtschaft wissen wollten ^ranffurterallgemeine Buch Inhalt Warum ist die Wirtschaft unser Schicksal? 9 Geld regiert die Welt 1 Warum brauchen

Mehr

Verdoppeln Sie Ihre Chancen.

Verdoppeln Sie Ihre Chancen. WB 1573 Barmenia Krankenversicherung a. G. (gegründet 1904) Barmenia Lebensversicherung a. G. (gegründet 1928) Barmenia Allgemeine Versicherungs-AG (gegründet 1957) Barmenia Versicherungen Hauptverwaltung

Mehr

200,- Euro am Tag gewinnen Konsequenz Silber Methode Warum machen die Casinos nichts dagegen? Ist es überhaupt legal?

200,- Euro am Tag gewinnen Konsequenz Silber Methode Warum machen die Casinos nichts dagegen? Ist es überhaupt legal? Mit meiner Methode werden Sie vom ersten Tag an Geld gewinnen. Diese Methode ist erprobt und wird von vielen Menschen angewendet! Wenn Sie es genau so machen, wie es hier steht, werden Sie bis zu 200,-

Mehr

Workshop Bioenergie Protokoll

Workshop Bioenergie Protokoll Fünfter Wissenschaftsdialog 9. bis 11. Oktober 2006 in Engelberg, Schweiz Workshop Bioenergie Protokoll Referent: Thomas Nussbaumer Berichterstatter: Lea Pessina, Roman Kern Tagesordnung 1. Grenzen 2.

Mehr

Postanschrift: 11052 Berlin Hausanschrift: Breite Straße 29 Berlin-Mitte Telefon (030) 20 308-0 Telefax (030) 20 308 1000. www.facebook.

Postanschrift: 11052 Berlin Hausanschrift: Breite Straße 29 Berlin-Mitte Telefon (030) 20 308-0 Telefax (030) 20 308 1000. www.facebook. DIHK- Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. Bereich Wirtschaftspolitik, Mittelstand, Innovation Berlin 2013 Herausgeber Deutscher Industrie- und Handelskammertag e. V. und Copyright DIHK Berlin:

Mehr

TELEARBEIT IM DORNRÖSCHENSCHLAF AKZEPTIERT, ABER KAUM GENUTZT! 1/08

TELEARBEIT IM DORNRÖSCHENSCHLAF AKZEPTIERT, ABER KAUM GENUTZT! 1/08 TELEARBEIT IM DORNRÖSCHENSCHLAF AKZEPTIERT, ABER KAUM GENUTZT! 1/0 TELEARBEIT IM DORNRÖSCHENSCHLAF AKZEPTIERT, ABER KAUM GENUTZT! Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts haben flexible, externe Beschäftigungsformen

Mehr

Guntram Meusburger. Wissensmanagement für Entscheider. Unternehmenswissen erfolgreich managen Die praktische Umsetzung für jedes Unternehmen

Guntram Meusburger. Wissensmanagement für Entscheider. Unternehmenswissen erfolgreich managen Die praktische Umsetzung für jedes Unternehmen Guntram Meusburger Wissensmanagement für Entscheider Unternehmenswissen erfolgreich managen Die praktische Umsetzung für jedes Unternehmen » Es ist nicht genug, zu wissen man muss auch anwenden. Es ist

Mehr

Repräsentative Studie von TNS Emnid 2009. Was sind die größten. Hürden für eine. berufliche Weiterbildung?

Repräsentative Studie von TNS Emnid 2009. Was sind die größten. Hürden für eine. berufliche Weiterbildung? Repräsentative Studie von TNS Emnid 2009 Was sind die größten Hürden für eine berufliche Weiterbildung? Eine repräsentative Studie, durchgeführt von TNS Emnid im Auftrag der Hamburger Akademie für Fernstudien.

Mehr

Unternehmer Zeitung 06.07.2011 Seite 1 / 1 Auflage/ Seite 55966 / 1 8907 Ausgaben 12 / J. 8969673

Unternehmer Zeitung 06.07.2011 Seite 1 / 1 Auflage/ Seite 55966 / 1 8907 Ausgaben 12 / J. 8969673 06.07.2011 Seite 1 / 1 Auflage/ Seite 55966 / 1 8907 Ausgaben 12 / J. 8969673 06.07.2011 Seite 1 / 4 06.07.2011 Seite 2 / 4 06.07.2011 Seite 3 / 4 Das ist auch ökonomisch sinnvoll Wenn Sie ein Kernkraft

Mehr

Aktuelle Trends und Neuerungen bei KG-Modellen

Aktuelle Trends und Neuerungen bei KG-Modellen Aktuelle Trends und Neuerungen bei KG-Modellen Eric Romba Hauptgeschäftsführer VGF Verband Geschlossene Fonds e.v. Symposium Herausforderungen und Innovationen bei Investments in unternehmerische Beteiligungen

Mehr

Ich habe hier mehrere Generationen erlebt

Ich habe hier mehrere Generationen erlebt Ich habe hier mehrere Generationen erlebt BP feiert sein 225 jähriges Jubiläum. Für ein solches Traditionsunternehmen zu arbeiten, freut auch die Mitarbeiter. Darunter viele, die wie Hans Mertens, selbst

Mehr

Das neue Programm für Nachwuchsführungskräfte der Tönsmeier Gruppe

Das neue Programm für Nachwuchsführungskräfte der Tönsmeier Gruppe Young TALENTS Das neue Programm für Nachwuchsführungskräfte der Tönsmeier Gruppe Viele Experten prophezeien, dass angesichts der demografischen Entwicklung in Zukunft immer weniger gut ausgebildete, talentierte,

Mehr

Die Wirtschaftskrise aus Sicht der Kinder

Die Wirtschaftskrise aus Sicht der Kinder Die Wirtschaftskrise aus Sicht der Kinder Telefonische Befragung bei 151 Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren Präsentation der Ergebnisse Mai 2009 EYE research GmbH, Neuer Weg 14, 71111 Waldenbuch, Tel.

Mehr

Anlageentscheidung. Wofür würdest du eigentlich sparen? 1 Sparen + Anlegen. Nele + Freunde. Sparmotive

Anlageentscheidung. Wofür würdest du eigentlich sparen? 1 Sparen + Anlegen. Nele + Freunde. Sparmotive 1 Wofür würdest du eigentlich sparen? Endlich 16 Jahre alt! Die Geburtstagsfeier war super, alle waren da. Und Nele hat tolle Geschenke bekommen. Das Beste kam allerdings zum Schluss, als die Großeltern

Mehr

REGELN REICHTUMS RICHARD TEMPLAR AUTOR DES INTERNATIONALEN BESTSELLERS DIE REGELN DES LEBENS

REGELN REICHTUMS RICHARD TEMPLAR AUTOR DES INTERNATIONALEN BESTSELLERS DIE REGELN DES LEBENS REGELN REICHTUMS RICHARD TEMPLAR AUTOR DES INTERNATIONALEN BESTSELLERS DIE REGELN DES LEBENS INHALT 10 DANKSAGUNG 12 EINLEITUNG 18 DENKEN WIE DIE REICHEN 20 REGEL i: Jeder darf reich werden - ohne Einschränkung

Mehr

Strukturwandel der österreichischen Wirtschaft - Ziele und Maßnahmen

Strukturwandel der österreichischen Wirtschaft - Ziele und Maßnahmen Strukturwandel der österreichischen Wirtschaft - Ziele und Maßnahmen Pressekonferenz mit Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny Mittelstands-Offensive Motto

Mehr

Video-Thema Manuskript & Glossar

Video-Thema Manuskript & Glossar FINANZKRISE LÄSST IMMOBILIENBRANCHE BOOMEN In Zeiten finanzieller Unsicherheit kaufen Menschen verstärkt Immobilien. Nicht nur private Anleger sondern auch Staaten versuchen dadurch, ihr Geld zu sichern.

Mehr

10 Fehler, die Du als Führungskraft unbedingt vermeiden solltest!

10 Fehler, die Du als Führungskraft unbedingt vermeiden solltest! 10 Fehler, die Du als Führungskraft unbedingt vermeiden solltest! 1. Leere Versprechen (Unglaubwürdigkeit) Du solltest keine Versprechen machen, die Du nicht halten kannst. Dadurch werden bei Deinen Mitarbeitern

Mehr

die taschen voll wasser

die taschen voll wasser finn-ole heinrich die taschen voll wasser erzählungen mairisch Verlag [mairisch 11] 8. Auflage, 2009 Copyright: mairisch Verlag 2005 www.mairisch.de Umschlagfotos: Roberta Schneider / www.mittelgruen.de

Mehr

Video-Thema Begleitmaterialien

Video-Thema Begleitmaterialien Ein Tag im Leben eines Studenten Lukas Rübenach studiert Chemie. Zusätzlich zu seinen Vorlesungen an der Universität macht er auch ein Praktikum, in dem er das theoretische Wissen anwenden kann. Durch

Mehr

Freie und Hansestadt Hamburg

Freie und Hansestadt Hamburg Freie und Hansestadt Hamburg Erster Bürgermeister 30. April 2014: Smart City Initiative / Memorandum of Understanding Meine sehr geehrten Damen und Herren, Wir schaffen das moderne Hamburg. Unter diese

Mehr

DDV Index-Report Juli 2010: Scoach-Aktienanleihe-Index

DDV Index-Report Juli 2010: Scoach-Aktienanleihe-Index Juli 2010: Scoach-Aktienanleihe-Index 3 1-1 - -3 Aktienanleihe-Index Der Aktienanleihe-Index. Volatilität abgeben, Kupon bekommen. Aktienanleihen nennt man auch Reverse Convertibles. Ein normaler Convertible

Mehr

Zeitfenster des Glücks

Zeitfenster des Glücks Zeitfenster des Glücks Wellenreiter-Kolumne vom 23. April 2015 Im Bundes-Haushaltsplan 2015 sind 26,8 Milliarden Euro für Zinszahlungen veranschlagt. Nach einem Bericht der Welt soll schon jetzt klar sein,

Mehr

Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1

Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1 Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1 Übersicht Wer handelt mit wem? Das Gravitationsmodell Einfluss der Größe einer Volkswirtschaft auf den Handel Weitere Faktoren, die den Handel beeinflussen Entferungen

Mehr

FINANCE M&A Panel Umfrage Juni 2015 Ergebnisse

FINANCE M&A Panel Umfrage Juni 2015 Ergebnisse FINANCE M&A Panel Umfrage Juni 015 Ergebnisse Berater profitieren von reger Dealaktivität Die Bedingungen für M&A-Transaktionen sind weiterhin sehr gut, die Dealaktivität hat in nahezu allen Branchen zugenommen.

Mehr

Professor Armin Trost und die Promerit AG: Personalmanagement in Zeiten von Social Media, E-Recruiting und Personalentwicklung 2.0

Professor Armin Trost und die Promerit AG: Personalmanagement in Zeiten von Social Media, E-Recruiting und Personalentwicklung 2.0 Professor Armin Trost und die Promerit AG: Personalmanagement in Zeiten von Social Media, E-Recruiting und Personalentwicklung 2.0 Name: Professor Dr. Armin Trost Funktion/Bereich: Partner Organisation:

Mehr

Facebook-Analyse von. Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse. www.aktien-strategie24.de. tom - Fotolia.com

Facebook-Analyse von. Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse. www.aktien-strategie24.de. tom - Fotolia.com Facebook-Analyse von Facebook: Eine Aktie für jedermann? Die Potential-Analyse tom - Fotolia.com www.aktien-strategie24.de 1 Inhaltsverzeichnis 1. Allgemein... 3 2. Kursentwicklung... 5 3. Fundamental...

Mehr

BERUFEN UM IN DEINER HERRLICHKEIT ZU LEBEN

BERUFEN UM IN DEINER HERRLICHKEIT ZU LEBEN Seite 1 von 9 Stefan W Von: "Jesus is Love - JIL" An: Gesendet: Sonntag, 18. Juni 2006 10:26 Betreff: 2006-06-18 Berufen zum Leben in deiner Herrlichkeit Liebe Geschwister

Mehr

Die Cloud wird die Automation verändern

Die Cloud wird die Automation verändern Die Cloud wird die Automation verändern Dr.-Ing. Kurt D. Bettenhausen Vorsitzender der VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA) Statement zum VDI-Pressegespräch anlässlich des Kongresses

Mehr

Marketing ist tot, es lebe das Marketing

Marketing ist tot, es lebe das Marketing Einleitung: Marketing ist tot, es lebe das Marketing Seit jeher verbarrikadieren sich Menschen in sicheren Winkeln, um sich dem Wandel der Zeit zu entziehen. Es gibt Zeiten, wo das durchaus funktioniert.

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

Ausgabe 06/2012 - Schwerpunkt Risiko

Ausgabe 06/2012 - Schwerpunkt Risiko Ausgabe 06/2012 - Schwerpunkt Risiko Vorsorgeexperte Bernd Raffelhüschen im Interview Die Rente ist sicher Die Wirtschaftskrise hat viel privates Vermögen vernichtet. Und an den Staat als Retter im Alter

Mehr

Mitarbeiter über ihre Unternehmen

Mitarbeiter über ihre Unternehmen Mitarbeiter über ihre Unternehmen Einstellungen und Wahrnehmungen der Mitarbeiter größerer Unternehmen in Deutschland Short-Summary 2000 Ziele der Studie Diese unternehmensübergreifende Studie zeichnet

Mehr

PRESSEINFORMATION. Vertrieb ist Teil des Marketing...

PRESSEINFORMATION. Vertrieb ist Teil des Marketing... Vertrieb ist Teil des Marketing... und nicht umgekehrt, meint Martin Böhm, Professor für Marketing des in Deutschland neuen Advanced Management Program der IE Business School, laut Bloomberg und Financial

Mehr

Durchgeführt von PSEPHOS Institut für Markt-, Politik- und Sozialforschung GmbH. im Auftrag von Fidelity Worldwide Investment

Durchgeführt von PSEPHOS Institut für Markt-, Politik- und Sozialforschung GmbH. im Auftrag von Fidelity Worldwide Investment Deutsche verschenken ihre Rente Ergebnisse einer telefonischen Repräsentativbefragung unter 1.000 deutschen Erwerbstätigen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren (Befragungszeitraum: 02.03.-04.04.11) Durchgeführt

Mehr

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012).

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Zentrales Thema des Flucht- bzw. Etappenromans ist der Krieg, der Verlust der Muttersprache und geliebter

Mehr

Was uns wichtig ist ALPRO² LEISTUNGSORIENTIERTE WERTE. Ambition

Was uns wichtig ist ALPRO² LEISTUNGSORIENTIERTE WERTE. Ambition Was uns wichtig ist Alpro hat ein deutliches Unternehmensleitbild, das seit mehreren Jahren unverändert geblieben ist: Wir schaffen wohlschmeckende, natürlich gesunde, pflanzliche Lebensmittel für das

Mehr

Werkseröffnung Chattanooga; Rede von Ray LaHood, US-Bundesminister für Verkehr

Werkseröffnung Chattanooga; Rede von Ray LaHood, US-Bundesminister für Verkehr Werkseröffnung Chattanooga; Rede von Ray LaHood, US-Bundesminister für Verkehr Herzlichen Dank! Ich freue mich außerordentlich, hier zu sein. Ich weiß, dass unsere Freunde von Volkswagen Präsident Obama

Mehr

starker franken die schweiz profitiert von einem offenen kapitalmarkt

starker franken die schweiz profitiert von einem offenen kapitalmarkt starker franken die schweiz profitiert von einem offenen kapitalmarkt Informationsblatt 1: Negativzinsen und Kapitalverkehrskontrollen Das Wichtigste in Kürze: Über drei Viertel des täglich gehandelten

Mehr

Fragebogen für Jugendliche

Fragebogen für Jugendliche TCA-D-T1 Markieren Sie so: Korrektur: Bitte verwenden Sie einen schwarzen oder blauen Kugelschreiber oder nicht zu starken Filzstift. Dieser Fragebogen wird maschinell erfasst. Bitte beachten Sie im Interesse

Mehr

Gemeinsam klüger werden. Individuell umsetzen. Coaching-Community für Führungskräfte in Gesundheitsunternehmen

Gemeinsam klüger werden. Individuell umsetzen. Coaching-Community für Führungskräfte in Gesundheitsunternehmen Coaching-Community für Führungskräfte in Gesundheitsunternehmen Gemeinsam klüger werden. Individuell umsetzen Sie sind Vorstand, Geschäftsführer_in, Ärztin/Arzt in leitender Position oder in anderer Führungsfunktion

Mehr