Lagebericht. Sparkasse Geseke

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2 A. Grundlagen der Sparkasse Die Sparkasse Geseke ist gemäß 1 Sparkassengesetz (SpkG) eine Anstalt des öffentlichen Rechts. Sie ist Mitglied des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe (SVWL), Münster, und über diesen dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband e. V., Berlin und Bonn, angeschlossen. Sie ist beim Amtsgericht Paderborn unter der Nummer A 3776 im Handelsregister eingetragen. Träger der Sparkasse Geseke ist die Stadt Geseke. Geschäftsgebiet der Sparkasse ist das Gebiet des Trägers und die Amtsgerichtsbezirke Lippstadt, Delbrück und Paderborn. Die Sparkasse ist Mitglied im bundesweiten Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe. Das aus Sparkassen, Landesbanken und Landesbausparkassen bestehende überregionale Sicherungssystem stellt sicher, dass im Bedarfsfall ausreichend Mittel zur Verfügung stehen, um die Forderungen der Kunden und auch das Institut selbst zu schützen. Die Sparkasse ist ein regionales Wirtschaftsunternehmen mit der Aufgabe, die geld- und kreditwirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung und der Wirtschaft insbesondere im satzungsrechtlichen Geschäftsgebiet sicherzustellen. Daneben ist das soziale und kulturelle Engagement der Sparkasse zu nennen. Im Rahmen der Geschäftsstrategie sind die Grundsätze unserer geschäftspolitischen Ausrichtung zusammengefasst und in die operativen Planungen eingearbeitet. Die übergeordneten Ziele werden im Lagebericht im Folgenden dargestellt. Durch die zielorientierte Bearbeitung der strategischen Geschäftsfelder soll die Aufgabenerfüllung der Sparkasse über die Ausschöpfung von Ertragspotenzialen sowie Kostensenkungen sichergestellt werden. Darüber hinaus hat der Vorstand die Risikostrategie überprüft und den veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Die Strategien wurden mit dem Verwaltungsrat der Sparkasse erörtert und innerhalb des Hauses zeitnah kommuniziert. B. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Jahr 2013 Die Weltkonjunktur hat sich im Verlauf des Jahres 2013 stabilisiert, nachdem sie im vergangenen Jahr unter dem Einfluss der Staatsschuldenkrise im Euro-Raum deutlich an Schwung verloren hatte. Positive Impulse kamen zuletzt verstärkt aus den fortgeschrittenen Volkswirtschaften. In diesen Ländern wurde die Konjunktur durch die weiterhin sehr expansive Geldpolitik und die rückläufige Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Euro-Krise gestützt. In einem Großteil der fortgeschrittenen Volkswirtschaften außerhalb der Euro-Zone hat sich die Konjunktur im Jahresverlauf 2013 spürbar aufgehellt. Der Euro-Raum konnte sich im Sommer nach fast zwei Jahren aus der Rezession lösen. Hierzu trug die robuste Entwicklung in Deutschland entscheidend bei, aber auch in den übrigen Ländern der Währungsunion gab es Zeichen der Stabilisierung. Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg gegenüber dem Vorquartal um 0,3 %. Die breit angelegte Verbesserung der Stimmungsindikatoren und der Anstieg der Auftragseingänge signalisieren, dass die Grundtendenz der Konjunkturentwicklung in Deutschland aufwärts gerichtet bleibt. Hauptstütze der deutschen Konjunktur war in diesem Jahr der private Verbrauch, der von der robusten Lage auf dem Arbeitsmarkt und merklichen Lohnzuwächsen gespeist wurde. Die Zuwachsrate des realen Bruttoinlandsprodukts in Deutschland liegt für das Jahr 2013 bei 0,4 %. Im Vorjahr belief sich das Wirtschaftswachstum auf 0,7 %. Die Wirtschaftsstruktur des Kreises Soest ist in hohem Maße vom Produzierenden Gewerbe bestimmt, das etwa 40% der Gesamtbeschäftigung ausmacht. In der langfristigen Betrachtung ist allerdings ein starkes Anwachsen des Dienstleistungsbereichs auszumachen (Tertiarisierung). Insgesamt zeigen die Strukturdaten eine deutlich durch Wachstum geprägte Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung, bei der aufgrund aktueller Makrotrends wie demografischer Wandel und Tertiarisierung auch strukturelle Anpassungen notwendig werden. Gemäß des IHK-Klimaindikators der Industrie- und Handelskammer in Arnsberg stufen 46 % der Unternehmen ihre derzeitige Geschäftslage als gut ein, lediglich 8 % als schlecht. Wie auch im vergangenen Herbst fällt das Lageurteil in der Bauwirtschaft besonders gut aus. 79 % der Betriebe dort melden gewiss auch dank des milden Winters - gute Geschäfte. Überwiegend positive Einschätzungen zeigen sich auch für die Industrie, unternehmensnahe Dienstleister, Groß- und Einzelhandel sowie für das Gütertransportgewerbe. Die Unternehmenserträge haben sich insgesamt verbessert. Gute Margen melden die Industrie, die unternehmensnahen Dienstleister, das Gütertransport- sowie das Baugewerbe. Hingegen sind die Handelssparten mit ihren Erlösen eher unzufrieden. Zinsentwicklung Die EZB hat den Zinssatz für Hauptrefinanzierungsgeschäfte zunächst im Mai und zuletzt im November 2013 um jeweils 25 Basispunkte auf 0,25 % gesenkt. Die unkonventionellen geldpolitischen Maßnahmen bleiben weitge- 2

3 hend unverändert in Kraft. Insbesondere die Vollzuteilung der Refinanzierungsoperationen, die sicherstellt, dass Geschäftsbanken eine ausreichende Menge an Liquidität erhalten, wird bis mindestens Juni 2015 fortgesetzt. Der Interbankenmarkt ist nach wie vor segmentiert. Vor allem Banken aus den Krisenländern haben einen erschwerten Zugang zu Interbankenkrediten und sind daher auf die Refinanzierungsgeschäfte des Eurosystems angewiesen. Banken aus den wirtschaftlich stärkeren Ländern führen hingegen ihre Überschussliquidität per Saldo zurück. Insgesamt aber bleibt die Überschussliquidität im Euro-Raum hoch. Dies bedingt maßgeblich das immer noch niedrige Zinsniveau auf den Geldmärkten, so dass die jüngsten Leitzinssenkungen keine nennenswerten Auswirkungen auf die Geldmarktsätze hatten. Die Renditen am Kapitalmarkt liegen weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Zwar zogen die Umlaufrenditen von Staatsanleihen der Euro-Länder mit guter Bonität zuletzt etwas an, die Umlaufrenditen von Papieren der Krisenländer hingegen sind in der Tendenz weiter rückläufig. An den Kreditmärkten wiesen die Zinsen für den privaten Sektor in den vergangenen Monaten nur geringfügige Veränderungen auf. Aufgrund der Segmentierung am Interbankenmarkt kommt das niedrige Leitzinsniveau jedoch nur sehr unterschiedlich bei den Unternehmen und privaten Haushalten der Euro-Länder an. In den Krisenländern sind die Finanzierungsbedingungen weiterhin deutlich schlechter als im übrigen Euro-Raum. Während sich die Zinsen für Neukredite in den Krisenländern seit März 2013 nicht verändert haben, sanken sie in den übrigen Mitgliedsländern leicht. 2. Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2013 Basel III Das Europäische Parlament hat am 17. April 2013 zur Stärkung des Bankensektors und zur Vorbeugung von Finanzkrisen den kombinierten Verordnungs- und Richtlinienvorschlag CRR / CRD IV angenommen. Damit wird das Regelwerk Basel III in europäisches Recht umgesetzt und ab dem 1. Januar 2014 in Kraft treten. Ein wesentliches Element des Basel III-Akkords ist die Steigerung der Qualität und Quantität des aufsichtsrechtlichen Kapitals. Zusätzlich werden Kapitalpuffer, weitere Kennzahlen zur Verschuldung (Leverage Ratio) und zur Liquiditätslage (LCR, NSFR) schrittweise in den nächsten Jahren eingeführt. Weiterer Regelungsbedarf ergab sich durch die Umsetzung der Corporate Governance-Aspekte aus dem CRD IV Umsetzungsgesetz. Die Sparkasse Geseke hat die bereits geltenden Anforderungen fristgerecht umgesetzt und wird auch die Umsetzung der noch offenen Anforderungen rechtzeitig durchführen. Novellierung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) Die vierte Novelle der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) ist mit Beginn des Jahres 2013 in Kraft getreten. Insbesondere die neuen Anforderungen an die Compliance-Funktion, die Risikocontrolling- Funktion, den Kapitalplanungsprozess und die Einführung eines Verrechnungssystems für Liquiditätskosten, -nutzen und -risiken sind bis Jahresende umzusetzen gewesen. Die Sparkasse Geseke hat die Anforderungen fachlich umgesetzt. Sonstiges Weitere gesetzliche bzw. aufsichtsrechtliche Neuregelungen betrafen u.a. die Mindestanforderungen an die Compliance (MaComp) mit Regelungen zur Vereinnahmung bzw. Gewährung von Zuwendungen im Zusammenhang mit der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen, die EU-Einlagensicherung sowie die Neuordnung der europäischen Bankenaufsicht. 3. Darstellung, Analyse und Beurteilung des Geschäftsverlaufs im Berichtsjahr 3.1. Bilanzsumme und Geschäftsvolumen Die Bilanzsumme erhöhte sich im Jahr 2013 um 11,5 Mio. EUR bzw. 4,5 % auf 267,1 Mio. EUR. Damit wurde das geplante Wachstum deutlich überschritten. Das aus Kundenaktiva, Kundenpassiva, Eventualverbindlichkeiten, unwiderruflichen Kreditzusagen und den Kundenbeständen im Wertpapiergeschäft bestehende Geschäftsvolumen stieg auf 413,1 Mio. EUR nach 392,2 Mio. EUR im Vorjahr Kreditgeschäft Insgesamt verlief die Entwicklung der Forderungen an Kunden gemessen an bilanziellen Werten mit einem Zugang von 11,1 % deutlich oberhalb der Planung. Die Darlehenszusagen belaufen sich im Jahr 2013 auf 34,5 Mio. EUR. Die Darlehenszusagen zur Finanzierung des Wohnungsbaus erhöhten sich im Gesamtjahr um 5,6 % auf 20,9 Mio. EUR. Der jahresdurchschnittliche Strukturanteil der Kundenforderungen an der Durchschnittsbilanzsumme erhöhte sich auf 62,9 % (Vorjahr 60,2 %). Die Forderungen aus langfristigen Darlehen erhöhten sich bei Privatpersonen infolge der weiterhin anhaltenden Nachfrage um 5,4 Mio. EUR. Das zugesagte Kreditvolumen an private Haushalte weist einen Anstieg von 13,3 % 3

4 auf 23,9 Mio. EUR aus. Die langfristigen Darlehen für den Wohnungsbau stiegen im Jahr 2013 um 7,3 Mio. EUR auf 92,5 Mio. EUR. Im Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen erhöhte sich das Kreditvolumen infolge der erhöhten Investitionsbereitschaft um 2,5 Mio. EUR. Die Darlehenszusagen an Unternehmen und Selbständige stiegen um 39,1 % auf 9,6 Mio. EUR. Die weiterhin starke Nachfrage nach staatlich geförderten Kreditmitteln in Form von Weiterleitungsdarlehen führte in diesem Bereich zu einem Anstieg von 0,6 Mio. EUR. Des Weiteren hat die Sparkasse im Geschäftsjahr Anlagen in Schuldscheindarlehen in Höhe von 2,0 Mio. EUR getätigt Wertpapiereigenanlagen Zum Bilanzstichtag erhöhte sich der Bestand an Wertpapiereigenanlagen gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig um 0,4 Mio. EUR auf 83,6 Mio. EUR. Während sich der Bestand der Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapiere um 0,2 Mio. EUR auf 73,3 Mio. EUR verringerte, stieg der Bestand an Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren durch die Wiederanlage von laufenden Ausschüttungen um 0,7 Mio. EUR auf 10,3 Mio. EUR Beteiligungen/Anteilsbesitz Der Anteilsbesitz der Sparkasse per von 3,2 Mio. EUR entfiel mit 2,6 Mio. EUR auf die Beteiligung am Sparkassenverband Westfalen-Lippe (SVWL), Münster, und mit 0,6 Mio. EUR auf die indirekte Beteiligung an der Landesbank Berlin Holding AG. Die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Mio. EUR resultieren aus Abschreibungen auf die indirekte Beteiligung an der Landesbank Berlin Holding AG Einlagengeschäft Die Sparkasse hatte für 2013 ein Wachstum im Einlagengeschäft von 1,5 % erwartet. Dieses Ziel konnte mit einer Erhöhung von 2,4 % oder 4,4 Mio. EUR übertroffen werden. Aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase bevorzugten unsere Kunden weiterhin flexible und schnell verfügbare Anlageformen. Der kurzfristige Anlagehorizont ging zu Lasten der Sparkassenbriefe, die sich um 5,8 Mio. EUR verminderten, während sich die befristeten Einlagen und die Sichteinlagen um 8,7 Mio. EUR erhöhten. Die Sparkasse hat auch im vergangenen Jahr im Rahmen einer zielgerichteten Geschäftspolitik durch eine attraktive Konditionengestaltung das Ziel verfolgt, an Direktbanken verlorene Marktanteile zurückzugewinnen bzw. weitere Mittelabflüsse zu verhindern Interbankengeschäft Die Forderungen an Kreditinstitute verringerten sich um 1,5 Mio. EUR oder 20,8 % auf 5,8 Mio. EUR. Ursächlich hierfür waren fällige Terminanlagen. Der Bestand setzt sich aus bei Kreditinstituten unterhaltenen Liquiditätsreserven, kurzfristigen Geldanlagen und Schuldscheindarlehen zusammen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich um 0,7 Mio. EUR auf 51,3 Mio. EUR. Bei diesen Beständen handelt es sich fast vollständig um Sparkassenbriefe und langfristige Weiterleitungsdarlehen Dienstleistungsgeschäft Das Dienstleistungsgeschäft der Sparkasse verlief im Geschäftsjahr 2013 insgesamt erfreulich. Positiv entwickelten sich die Erträge insbesondere im Kundenwertpapiergeschäft. Rückgänge waren dagegen in den Bereichen Versicherungen, Immobiliengeschäft und bei der Vermittlung von Bausparverträgen zu verzeichnen. Das Ergebnis liegt damit in absoluten Zahlen insgesamt über dem Niveau des Jahres 2012 und konnte somit die an 2013 gestellten Erwartungen überwiegend erfüllen. Das Wertpapiergeschäft wurde im Jahr 2013 maßgeblich von der weiteren Erholung der Kapital- und Aktienmärkte geprägt. Der Absatzschwerpunkt lag im Jahr 2013 im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere und der Investmentanteile. Entsprechend der Prognose stieg der Wertpapiergesamtumsatz um 9,2 Mio. EUR auf 17,0 Mio. EUR. Im Jahr 2013 wurden insgesamt 289 Bausparverträge mit einem Vertragsvolumen von 5,6 Mio. EUR abgeschlossen. Mit diesem Vertriebsergebnis liegen wir leicht über dem Niveau von Die Anzahl der vermittelten Lebensversicherungen konnte auf 80 gesteigert werden, die Beitragssumme verringerte sich jedoch von 1,9 Mio. EUR auf 1,6 Mio. EUR. Mit der Vermittlung von 227 Kompositversicherungen im Berichtsjahr ist die Sparkasse nur bedingt zufrieden. Gegenüber dem Jahr 2012 (366 vermittelte Verträge) ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Entgegen der Prognose haben sich die Provisionserträge im Versicherungsgeschäft um 6,2 % verringert. 4

5 Das Immobiliengeschäft zeigte sich trotz der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen rückläufig und sank mit 12 vermittelten Objekten (Vorjahr 16 Objekte). Dementsprechend verringerte sich auch die courtagepflichtige Vermittlungssumme Investitionen Baumaßnahmen sowie größere Investitionen wurden im Jahr 2013 nicht durchgeführt Personalbericht Am beschäftigte die Sparkasse 80 Mitarbeiter ( : 80 Mitarbeiter), davon 25 Teilzeitkräfte und 10 Auszubildende. Im Jahresdurchschnitt hat sich die Zahl der bankspezifisch Beschäftigten (Teilzeitkräfte werden auf Vollzeit umgerechnet) von 48 auf 49 leicht erhöht. Um unseren Kunden ein attraktives und umfassendes Dienstleistungsangebot unterbreiten zu können und um eine gute Beratungsqualität zu gewährleisten, nahm auch im vergangenen Jahr die gezielte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter einen hohen Stellenwert ein. In diesem Zusammenhang wurden insbesondere die Angebote der regionalen Sparkassenakademie sowie das sparkasseneigene Weiterbildungsprogramm genutzt. Drei Auszubildende begannen am ihre Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Geseke. Nach bestandener Abschlussprüfung wurden zwei Auszubildende in ein Angestelltenverhältnis übernommen. 4. Darstellung, Analyse und Beurteilung der Lage 4.1. Vermögenslage Die zum Jahresende ausgewiesenen Gewinnrücklagen erhöhten sich durch die Zuführung des Bilanzgewinns Insgesamt weist die Sparkasse inklusive des Bilanzgewinns 2013 ein Eigenkapital von 14,7 Mio. EUR (Vorjahr 14,3 Mio. EUR) aus. Neben den Gewinnrücklagen verfügt die Sparkasse über umfangreiche weitere Eigenkapitalbestandteile. So wurde der Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß 340g HGB durch eine Umwidmung von 5,6 Mio. EUR zu Lasten der Vorsorgereserven gemäß 340f HGB und eine zusätzliche Vorsorge von 0,4 Mio. EUR auf 8,5 Mio. EUR erhöht. Die Eigenkapitalanforderungen des KWG wurden jederzeit eingehalten. Das Verhältnis der angerechneten Eigenmittel, bezogen auf die Gesamtsumme aus den Anrechnungsbeträgen für Adressenausfall-, operationelle und Marktrisiken, übertrifft am bei Geschäftsschluss mit 12,89 % den vorgeschriebenen Mindestwert von 8,0 % nach der Solvabilitätsverordnung und den als Mindestgröße festgelegten Zielwert von 9,2 % deutlich. Die Sparkasse weist damit eine ausreichende Kapitalbasis auf Finanzlage Die Zahlungsbereitschaft der Sparkasse war im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund einer angemessenen Liquiditätsvorsorge jederzeit gegeben. Die Liquiditätskennziffer der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wurde stets eingehalten. Die Liquiditätskennziffer ( : 3,42) lag im Berichtsjahr durchgängig über dem in der Risikostrategie festgelegten Mindestwert von 1,5. Zur Erfüllung der Mindestreservevorschriften wurden Guthaben bei der Deutschen Bundesbank in erforderlicher Höhe geführt. Die eingeräumten Kredit- und Dispositionslinien bei der Helaba wurden teilweise in Anspruch genommen. Ein Spitzenausgleich erfolgte durch Tagesgeldaufnahmen bzw. Tagesgeldanlagen bei anderen Kreditinstituten Ertragslage Zur Analyse der Ertragslage wird für interne Zwecke und für den überbetrieblichen Vergleich der bundeseinheitliche Betriebsvergleich der Sparkassenorganisation eingesetzt. Zur Ermittlung eines Betriebsergebnisses vor Bewertung werden die Erträge und Aufwendungen um periodenfremde und außergewöhnliche Posten bereinigt, die in der internen Darstellung dem neutralen Ergebnis zugerechnet werden. Auf dieser Basis beträgt das Betriebsergebnis vor Bewertung 0,97 % der durchschnittlichen Bilanzsumme des Jahres Es lag damit über dem Planwert von 0,93 %. Die bilanzielle Eigenkapitalrentabilität vor Steuern (bezogen auf das offen ausgewiesene Kapital zum Jahresbeginn) lag mit 10,49 % unter dem Vorjahreswert von 18,78 %. Das Verhältnis von Aufwendungen und Erträgen hat sich von 67,7 % auf 66,6 % verbessert. Das Unternehmensziel für 2013 von 70 % konnte unterschritten werden. Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Gewinn- und Verlustrechnung laut Jahresabschluss sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Dabei ist zu beachten, dass die Erträge und Aufwendungen nicht um periodenfremde und außergewöhnliche Posten bereinigt sind. 5

6 Veränderung Veränderung TEUR TEUR TEUR % Zinsüberschuss ,0 Provisionsüberschuss ,4 Sonstige betriebliche Erträge ,6 Personalaufwand ,9 Anderer Verwaltungsaufwand ,8 Sonstige betriebliche ,5 Aufwendungen Ergebnis vor Bewertung und ,5 Risikovorsorge Ertrag bzw. Aufwand aus Bewertung und Risikovorsorge Zuführungen Fonds für allgemeine ,8 Bankrisiken Ergebnis vor Steuern ,5 Steueraufwand ,4 Jahresüberschuss ,1 Zinsüberschuss: GuV-Posten Nr. 1 bis 4 Provisionsüberschuss: GuV-Posten Nr. 5 und 6 Sonstige betriebliche Erträge: GuV-Posten Nr. 8 und 20 Sonstige betriebliche Aufwendungen: GuV-Posten Nr. 11, 12, 17 und 21 Ertrag bzw. Aufwand aus Bewertung und Risikovorsorge: GuV-Posten Nr. 13 bis 16 Der Zinsüberschuss erhöhte sich um 6,0 % auf 6,5 Mio. EUR. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen das weiterhin niedrige Zinsniveau einhergehend mit einem kurzfristigen Anlagehorizont der Kundschaft in flexiblen und schnell verfügbaren Anlageformen. Der Provisionsüberschuss konnte insbesondere aufgrund höherer Erträge aus dem Wertpapiergeschäft um 1,4 % gesteigert werden. Damit liegt das Ergebnis mit 0,55 % der Durchschnittsbilanzsumme leicht unter dem Prognosewert von 0,57 %. Die Personalaufwendungen erhöhten sich bedingt durch die Tariferhöhung 2013 sowie durch Vertragsänderungen einzelner Mitarbeiter um 4,9 % auf 3,2 Mio. EUR. Die anderen Verwaltungsaufwendungen stiegen um 2,8 %. Die gesamten Verwaltungsaufwendungen betragen 1,94 % der Durchschnittsbilanzsumme und entsprechen damit unseren Erwartungen. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen nach Verrechnung mit Erträgen (Bewertung und Risikovorsorge) wiesen einen positiven Saldo in Höhe von 4,6 Mio. EUR (Vorjahr 1,3 Mio. EUR Aufwand) aus. Die Abweichung zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Umwidmung der Vorsorgereserven gem. 340f HGB. Der Jahresüberschuss konnte erneut gesteigert werden und betrug 0,4 Mio. EUR. Damit wurde der Vorjahreswert um 0,1 Mio. EUR übertroffen. Vor dem Hintergrund des intensiven Wettbewerbs und der ertrags- und risikoorientierten Wachstumspolitik des Instituts ist die Sparkasse Geseke mit dem Geschäftsverlauf im Jahr 2013 zufrieden. Unter den gegebenen wirtschaftlichen Bedingungen wird die Geschäftsentwicklung als günstig beurteilt. C. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Ziele und Strategien des Risikomanagements Risiken werden eingegangen, wenn Chancen und Risiken in einem angemessenen Verhältnis stehen. Dies geschieht nach geschäftspolitischen und betriebswirtschaftlichen Vorgaben und unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit der Sparkasse. Zur Risikosteuerung besteht ein umfassendes Risikomanagementsystem. Der Vorstand hat in der Risikostrategie und der untergeordneten Teilrisikostrategie die Rahmengrundsätze des Risikomanagements und die risikopolitische Ausrichtung der Sparkasse im Rahmen eines festgelegten Strategieprozesses überprüft und den aktuellen Rahmenbedingungen angepasst. Für die bedeutendsten Risikokategorien der 6

7 Sparkasse wurde die separate Teilrisikostrategie aktualisiert. Alle Geschäftsbereiche verfolgen die Zielsetzung, bei den eingegangenen Risiken die Wahrscheinlichkeit der Realisation eines Vermögensverlustes zu minimieren. Dies wird durch frühzeitiges Erkennen von Gefahrensituationen und rechtzeitiges Ergreifen von Gegenmaßnahmen sichergestellt. Das Risikomanagementsystem wird laufend weiterentwickelt. Aus der Risikodeckungsmasse wird ein Risikobudget zur Abdeckung der potenziellen Risiken bereitgestellt. Die eingegangenen Einzelrisiken werden im Rahmen der GuV-orientierten Risikotragfähigkeitsrechnung dem Risikobudget gegenübergestellt und eine Auslastungsquote ermittelt. Die Gesamtsumme der Einzelrisiken ist auf die Höhe des Risikobudgets limitiert und wird ebenso wie die Risikodeckungsmasse laufend überprüft. Begrenzt werden die eingegangenen Risiken durch den Umfang des bereitgestellten Risikodeckungspotenzials und des hieraus abgeleiteten gesamten Risikolimits. Darüber hinaus werden aus dem Risikobudget Einzellimite für einzelne Risikoarten bzw. -gruppen in der Risikotragfähigkeit abgeleitet. Daneben existieren für einzelne Risiken ergänzende Risiko- und Volumenlimite. Der Verwaltungsrat der Sparkasse nimmt die Entwicklung der Risikolage regelmäßig zur Kenntnis. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) zum aktualisiert. Fristgerecht zum wurden die neuen Anforderungen umgesetzt. Zur Umsetzung von Basel III wurde ein Projekt eingerichtet. Dadurch werden sich u. a. die Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung sowie an die Liquiditätsrisikosteuerung von Kreditinstituten erhöhen. 2. Risikomanagementsystem Zur Identifizierung, Bewertung und Steuerung der Risiken hat der Vorstand der Sparkasse ein Risikomanagement und -überwachungssystem eingerichtet. Das vorrangige Ziel des Risikomanagementprozesses besteht darin, mögliche Risiken transparent und damit steuerbar zu machen. Das Risikomanagement umfasst die Verfahren zur Identifizierung und Bewertung der Risiken, die Festlegung von geeigneten Steuerungsmaßnahmen sowie die notwendigen Kontrollprozesse. Unter dem Begriff "Risiko" wird dabei eine Verlust- oder Schadensgefahr für die Sparkasse verstanden, die entsteht, wenn eine erwartete künftige Entwicklung ungünstiger verläuft als geplant oder sogar existenzbedrohend wird. Die Verringerung oder das vollständige Ausbleiben einer Chance zur Erhöhung der Erträge oder des Sparkassenvermögens wird nicht als Risiko angesehen. Bei der Betrachtung der Risiken nimmt die Sparkasse eine Nettobetrachtung vor. Das Risikomanagementsystem ist Bestandteil einer ordnungsgemäßen Geschäftsorganisation gemäß 25a Abs. 1 KWG und dient dem Vorstand, Verwaltungsrat sowie dem Risikoausschuss zur Überwachung der Risiken aus der geschäftlichen Tätigkeit der Sparkasse. Für alle risikorelevanten Geschäfte ist die in den MaRisk geforderte Funktionstrennung bis in die Ebene des Vorstands zwischen Handel/Markt einerseits und Abwicklung, Kontrolle und Risikocontrolling/Marktfolge andererseits festgelegt. Risikobehaftete Geschäfte werden nur getätigt, sofern deren Risikogehalt von allen damit befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beurteilt werden kann. Bevor Geschäfte mit neuen Produkten oder auf neuen Märkten regelmäßig abgeschlossen werden, ist im Rahmen einer Testphase das Risikopotenzial dieser Geschäfte zu bewerten und sind die für die Abwicklung notwendigen Prozesse in Arbeitsanweisungen festzulegen. Die Innenrevision prüft in regelmäßigen Abständen das Risikomanagementsystem. Zielsetzung der Prüfungen ist insbesondere die ordnungsgemäße Handhabung der festgelegten Regelungen sowie die Feststellung von Schwachstellen im Risikomanagementsystem und die Überwachung der Umsetzung notwendiger Anpassungen. 3. Risikomanagementprozess Aus dem Gesamtsystem hat unser Haus einen Managementprozess zur Erkennung und Bewertung von Risiken (strategische, jährliche Risikoinventur) sowie zur Messung, Steuerung und Kontrolle von Risiken (operative, dauerhafte Tätigkeiten) abgeleitet. Anhand festgelegter Risikoindikatoren erfolgen eine systematische Ermittlung der Risiken sowie deren Einordnung in einen Risikokatalog. Die Risikomessung erfolgt für die in die Risikotragfähigkeitsrechnung einbezogenen wesentlichen Risiken in der handelsrechtlichen Sichtweise danach, ob und in welcher Höhe ihr Eintritt Auswirkungen auf den Jahresüberschuss der Sparkasse hat. Die Ermittlung der Risiken in der periodischen Sichtweise erfolgt auf den Planungshorizont von jeweils einem Jahr. Als Risiko wird in dieser Sichtweise eine negative Abweichung von den Planwerten verstanden. Daneben werden die aufsichtsrechtlich vorgegebenen Relationen als strenge Nebenbedingung regelmäßig ermittelt und überwacht. Unter Berücksichtigung der laufenden Ergebnisprognose sowie der vorhandenen Reserven wird ein Risikobudget festgelegt. Auf das Risikobudget werden alle wesentlichen Risiken der Sparkasse angerechnet. Mit Hilfe der handelsrechtlichen Betrachtung wird gewährleistet, dass die Auslastung des Risikobudgets jederzeit aus dem handelsrechtlichen Ergebnis und den vorhandenen Reserven der Sparkasse getragen werden kann. Die Sparkasse führt in der handelsrechtlichen Sichtweise ab Mitte des Jahres darüber hinaus auch eine Risikotragfähigkeitsrechnung für das Folgejahr durch. Neben der Risikotragfähigkeitsrechnung werden regelmäßig Stressszenarien berechnet, bei denen die Anfälligkeit der Sparkasse gegenüber unwahrscheinlichen, 7

8 aber plausiblen Ereignissen analysiert wird. Dabei wird auch das Szenario eines schweren konjunkturellen Abschwungs analysiert sowie ein inverser Stresstest durchgeführt. Die Stresstests berücksichtigen dabei auch Risikokonzentrationen innerhalb (Intra-Risikokonzentrationen) und zwischen einzelnen Risikoarten (Inter- Risikokonzentrationen). Diversifikationseffekte, die das Gesamtrisiko mindern würden, werden nicht berücksichtigt. Über die eingegangenen Risiken wird dem Gesamtvorstand der Sparkasse regelmäßig schriftlich berichtet. Eine Ad-hoc-Berichterstattung ist bei Risikoereignissen von wesentlicher Bedeutung vorgesehen. Die zur Steuerung bzw. Verringerung von Risiken einzusetzenden Instrumente sind vom Vorstand festgelegt worden. Die Bearbeitungs- und Kontrollprozesse sind umfassend in Arbeitsanweisungen beschrieben. Die durchgeführten Maßnahmen zur Steuerung bzw. Verringerung der Risiken werden regelmäßig überprüft. Verbesserungsmöglichkeiten fließen in den Risikomanagementprozess ein. Die Innenrevision gewährleistet die unabhängige Prüfung und Beurteilung sämtlicher Aktivitäten und Prozesse der Sparkasse sowie von ihr ausgelagerter Bereiche. Sie achtet dabei insbesondere auf die Angemessenheit und Wirksamkeit des Risikomanagements und berichtet unmittelbar dem Vorstand. 4. Aufgabenzuordnung im Rahmen des Risikomanagementsystems Für alle Teilschritte des Risikomanagements sind Verantwortlichkeiten festgelegt worden. Die jährlich durchzuführende Risikoinventur erfolgt dezentral in den für die Abwicklung der einzelnen Geschäfts- und Organisationsbereiche zuständigen Abteilungen. Die Bewertung der Risiken nach einheitlichen Bewertungsmaßstäben ist auf den Leiter der Abteilung Unternehmenssteuerung/Vertriebsmanagement (Risikomanager) übertragen worden. Dort liegen neben der Verantwortung für die Erstellung des Risikogesamtberichts auch zum größten Teil die Aktivitäten zur Messung, Steuerung und Überwachung der Risiken. Im Kreditgeschäft erfolgen die Messung, Steuerung und Überwachung der Risiken sowie die Risikoberichterstattung durch die Abteilung Kreditmanagement. Der Risikomanager ist auch für die Fortentwicklung des Risikomanagementsystems und die Abstimmung der gesamten Aktivitäten im Risikomanagement verantwortlich. Das Risikomanagementsystem ist in einem Risikohandbuch dokumentiert. Die folgende Übersicht zeigt die im Risikohandbuch der Sparkasse Geseke beschriebenen Risikokategorien: 8

9 Auf Basis der Risikoinventur wurden in der Risikostrategie die sonstigen Risiken als nicht wesentliche Risiken kategorisiert. Die verbleibenden Risikokategorien wurden als wesentlich eingestuft. Die Risikoinventur hat ergeben, dass die dunkel unterlegten Risiken für die Sparkasse keine Relevanz besitzen. Aufbauend auf der GuVorientierten Risikotragfähigkeitsrechnung werden im Rahmen der Gesamtbanksteuerung die wesentlichen Risiken limitiert. Ferner ist der Umgang mit wesentlichen Risiken sowie Risikokonzentrationen in der Risikostrategie und der Kreditrisikostrategie beschrieben. 5. Strukturierte Darstellung der wesentlichen Risikoarten 5.1. Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft Unter dem Adressenausfallrisiko im Kreditgeschäft verstehen wir die Gefahr, dass ein Kreditnehmer die ihm gewährten Kredite nicht bzw. nur eingeschränkt oder nicht vollständig vertragsgemäß zurückzahlen kann oder will. Zur Steuerung der Adressenausfallrisiken hat der Vorstand der Sparkasse eine gesonderte Teilrisikostrategie festgelegt, die jährlich überprüft wird. Im Rahmen dieser Strategie werden Ziele zur Verbesserung der Risikoposition festgelegt, die schwerpunktmäßig Bonitätsbegrenzungen und Strukturvorgaben für das Kreditneugeschäft betreffen. Grundlage jeder Kreditentscheidung ist eine detaillierte Bonitätsbeurteilung der Kreditnehmer. Im risikorelevanten Kreditgeschäft gemäß MaRisk ist ein zweites Kreditvotum durch den vom Markt unabhängigen Marktfolgebereich notwendig. Das Kreditgeschäft der Sparkasse gliedert sich in zwei große Gruppen: Das Firmenkunden-/ Kommunalkreditgeschäft und das Privatkundenkreditgeschäft. Kredite, Zusagen und andere nicht derivative außerbilanzielle Aktiva TEUR TEUR Firmenkundenkredite Kommunalkredite Privatkundenkredite Banken Sonstige Gesamt Die auf der nächsten Seite folgende Darstellung enthält den Gesamtbetrag der Forderungen zum Offenlegungsstichtag, aufgeschlüsselt nach den verschiedenen Forderungsarten und verteilt auf geografische Hauptgebiete, Hauptbranchen und vertragliche Restlaufzeiten. Die bilanziellen und außerbilanziellen Geschäfte werden jeweils mit ihren Buchwerten vor Kreditrisikominderung ausgewiesen. Die Zuteilung zu den jeweiligen Kategorien wird gemäß SolvV vorgenommen. Die Ermittlung der Zahlen wird ebenfalls gemäß den Vorgaben der SolvV vorgenommen. 9

10 Verteilung der Forderungsarten: Kredite, Zusagen und andere nicht derivative außerbilanzielle Aktiva Wertpapiere TEUR TEUR Gesamtbetrag der Forderungen Verteilung der Forderungsarten nach geografischen Hauptgebieten Deutschland EU Sonstige Verteilung der Forderungsarten nach Hauptbranchen Banken / Investmentfonds Privatpersonen Öffentliche Haushalte Unternehmen und wirtschaftlich selbständige Privatpersonen Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Aquakultur Energie- und Wasserversorgung, Entsorgung, Bergbau und Gewinnung von Steinen Erden Verarbeitendes Gewerbe Baugewerbe Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen Verkehr und Lagerei, Nachrichtenübermittlung Finanz- und Versicherungsdienstleistungen Grundstücks- und Wohnungswesen Sonstiges Dienstleistungsgewerbe Organisationen ohne Erwerbs zweck Sonstiges Sonstige Verteilung der Forderungsarten nach vertraglichen Restlaufzeiten < 1 Jahr Jahr bis 5 Jahre > 5 Jahre bis unbefristet Die Größenklassenstruktur zeigt insgesamt eine breite Streuung des Ausleihgeschäfts. 51,2 % des Gesamtkreditvolumens im Sinne des 19 Abs. 1 KWG entfallen auf Kreditengagements mit einem Kreditvolumen von mehr als 0,5 Mio. EUR, 48,8 % betreffen Kreditengagements mit einem Kreditvolumen bis 0,5 Mio. EUR. Das an Kreditnehmer mit Sitz im Ausland ausgelegte Kreditvolumen einschließlich Wertpapiere, das einem Länderrisiko unterliegt, welches sich aus unsicheren politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnissen eines anderen Landes ergeben kann, betrug am ,2 % des Gesamtkreditvolumens der Forderungen. Für die Risikoklassifizierung setzen wir die von der Sparkassen-Finanzgruppe entwickelten Rating- und Scoringverfahren ein. Mit diesen Verfahren werden die einzelnen Kreditnehmer zur Steuerung des Gesamtkreditportfo- 10

11 lios entsprechend ihren individuellen Ausfallwahrscheinlichkeiten einzelnen Risikoklassen zugeordnet. Auf dieser Basis ermittelt die Sparkasse die Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft. Die Abschirmung der Adressenausfallrisiken ist im Rahmen unserer Risikotragfähigkeitsrechnung durch das zugewiesene Risikodeckungspotenzial sichergestellt. Zur Steuerung des Gesamtkreditportfolios werden die gerateten Kreditnehmer einzelnen Risikoklassen zugeordnet. Das Gesamtrisiko unseres Kreditportfolios wird auf der Grundlage der Risikoklassifizierungsverfahren ermittelt. Den einzelnen Risikoklassen werden jeweils vom DSGV validierte Ausfallwahrscheinlichkeiten zugeordnet. Die Verlustverteilung des Kreditportfolios wird in einen "erwarteten Verlust" und einen "unerwarteten Verlust" unterteilt. Der "unerwartete Verlust" (ausgedrückt als Value-at-Risk) spiegelt die möglichen Verluste wider, die unter Berücksichtigung eines Konfidenzniveaus von 99 % innerhalb der nächsten zwölf Monate voraussichtlich nicht überschritten werden. Mit Hilfe dieser Informationen werden auch die Veränderungen des Kreditportfolios analysiert. Zum weisen 59,0 % des gerateten Gesamtkreditvolumens ein Rating aus dem Investmentgradebereich auf, 23,0 % haben eine Ratingnote zwischen BB+ bis BB-, 14,3 % eine Ratingnote zwischen B+ bis C und 3,7 % die Note D. Konzentrationen bestehen im Kreditportfolio in folgendem Bereich: Bei den Kreditsicherheiten haben wir eine Konzentration im Bereich der Grundschulden auf Objekte im Ausleihbezirk. Bei der Bewertung legen wir vorsichtige Maßstäbe an, sodass sich in Verbindung mit der guten Ortskenntnis nur überschaubare Bewertungsrisiken ergeben. Diese Konzentration ist systembedingt und damit strategiekonform. Insgesamt ist unser Kreditportfolio nach Branchen und Größenklassen gut diversifiziert. Die Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft entwickelten sich in 2013 nahezu konstant. Das Bewertungsergebnis Kreditgeschäft hat sich in 2013 verbessert und ist mit 0,1 Mio. EUR positiv. Zur frühzeitigen Identifizierung der Kreditnehmer, bei deren Engagements sich erhöhte Risiken abzuzeichnen beginnen, setzen wir das "OSPlus-Frühwarnsystem" ein. Im Rahmen dieses Verfahrens sind quantitative und qualitative Indikatoren festgelegt worden, die eine Früherkennung von Kreditrisiken ermöglichen. Soweit einzelne Kreditengagements festgelegte Kriterien aufweisen, die auf erhöhte Risiken hindeuten, werden diese Kreditengagements einer gesonderten Beobachtung unterzogen (Intensivbetreuung). Kritische Kreditengagements werden von spezialisierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der Grundlage eines Sanierungsbzw. Abwicklungskonzeptes betreut (Problemkredite). Risikovorsorgemaßnahmen sind für alle Engagements vorgesehen, bei denen nach umfassender Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse der Kreditnehmer davon ausgegangen werden kann, dass es voraussichtlich nicht mehr möglich sein wird, alle fälligen Zins- und Tilgungszahlungen gemäß den vertraglich vereinbarten Kreditbedingungen zu vereinnahmen. Bei der Bemessung der Risikovorsorgemaßnahmen werden die voraussichtlichen Realisationswerte der gestellten Sicherheiten berücksichtigt. Der Vorstand wird vierteljährlich über die Entwicklung der Strukturmerkmale des Kreditportfolios, die Einhaltung der Limite und die Entwicklung der notwendigen Vorsorgemaßnahmen für Einzelrisiken schriftlich unterrichtet. Eine Ad-hoc-Berichterstattung ergänzt bei Bedarf das standardisierte Verfahren. Die Kreditstruktur und ihre Entwicklung im Jahr 2013 entsprechen der vom Vorstand vorgegebenen neutralen Risikoeinstellung. Von dem Gesamtbetrag an Einzelwertberichtigungen und Rückstellungen entfällt der überwiegende Teil auf Unternehmen und wirtschaftlich selbständige Personen. Die Direktabschreibungen, Eingänge auf abgeschriebene Forderungen, Kredite in Verzug (ohne Wertberichtigungsbedarf) und Nettozuführungen/Auflösungen von EWB entfallen ausschließlich auf im Inland ansässige Privatpersonen und Unternehmen. Entwicklung der Risikovorsorge: Art der Risikovorsorge Anfangsbestand per Zuführung Auflösung Verbrauch Endbestand per TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR EWB Rückstellungen PWB Gesamt

12 Nach 125 SolvV liegt ein Kreditausfall eines Kreditnehmers vor, wenn er mit einem wesentlichen Teil seiner Gesamtverbindlichkeiten gegenüber der Sparkasse an mehr als 90 aufeinanderfolgenden Kalendertagen überfällig ist. Bereits vor dieser Frist kann der Ausfall des Kreditnehmers vorliegen, wenn es nach Einschätzung der Sparkasse unwahrscheinlich ist, dass der Schuldner seine Zahlungsverpflichtung vollständig erfüllen kann, ohne dass die Sparkasse auf Kreditsicherheiten zurückgreifen muss. Liegt ein Ausfall bei einem Engagement vor, wird nicht nur das einzelne Konto, bei dem der Ausfall aufgetreten ist, als Ausfall berücksichtigt, sondern sämtliche Forderungen gegenüber dem Kunden. Kredite, für die Risikovorsorgemaßnahmen (Einzelwertberichtigungen und Teilabschreibungen) getroffen wurden bzw. die sich in Abwicklung befinden, werden als notleidend bezeichnet. Die Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft bewegten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr innerhalb der vorgegebenen und auf die Risikotragfähigkeit der Sparkasse abgestimmten Grenzen. Im Hinblick auf den geringen Umfang der Auslandskredite ist das Länderrisiko aus dem originären Kreditgeschäft ohne größere Bedeutung Adressenausfallrisiken der Beteiligungen Unter dem Adressenausfallrisiko aus Beteiligungen verstehen wir die Gefahr einer Wertminderung des Unternehmenswertes. Zur Steuerung von Adressenausfallrisiken aus Beteiligungen hat der Vorstand Regelungen zum Beteiligungsmanagement festgelegt. Die Risiken aus Beteiligungen beziehen wir in unser Risikomanagement ein. Aus der Beteiligung am SVWL resultieren Risiken hinsichtlich der weiteren Wertentwicklungen der Beteiligungen des SVWL, die wir in unser Risikomanagement einbeziehen. Außerdem haftet die Sparkasse entsprechend ihrem Anteil am Stammkapital des SVWL für unerwartete Risiken aus dem Auslagerungsportfolio Erste Abwicklungsanstalt (EAA), in das strategisch nicht notwendige Vermögenswerte der ehemaligen WestLB AG zwecks Abwicklung übertragen wurden und stellt dazu Teile ihres Jahresüberschusses in eine zweckgebundene Ansparrücklage ein. Die Erwerbsgesellschaft des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes als Eigentümerin der Landesbank Berlin Holding AG (LBBH) hat eine weitere Wertminderung ihrer Beteiligung an der LBBH festgestellt. Entsprechend unserer Unterbeteiligung haben wir diese Wertminderung bei der Bewertung unserer Beteiligung an der Erwerbsgesellschaft berücksichtigt und eine Abschreibung in Höhe von 0,4 Mio. EUR auf 0,6 Mio. EUR vorgenommen. Die Beteiligungen der Sparkasse umfassen mit einem Buchwert bzw. beizulegenden Zeitwert (fair value) von 3,2 Mio. EUR strategische, nicht börsengehandelte Beteiligungen Adressenausfallrisiken und Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften Zu den Handelsgeschäften zählen wir alle in den MaRisk festgelegten Geschäftsarten Adressenausfallrisiken aus Handelsgeschäften Unter dem Adressenausfallrisiko aus Handelsgeschäften verstehen wir die Gefahr von Bonitätsverschlechterungen oder dem Ausfall eines Emittenten, Kontrahenten oder eines Referenzschuldners. Für die Limitierung des Adressenausfallrisikos aus Eigenanlagegeschäften setzt die Sparkasse individuelle Emittenten-, Kontrahentenund Volumenlimite fest. Darüber hinaus existiert ein übergreifendes Limit für die Adressenausfallrisiken aus Handelsgeschäften. Hierbei werden externe Ratings und die damit verbundenen Ausfallwahrscheinlichkeiten berücksichtigt. Der Bestand der Wertpapiere entfällt im Wesentlichen auf Schuldverschreibungen und Anleihen (73,3 Mio. EUR) sowie Investmentfonds (10,3 Mio. EUR). Die von uns direkt gehaltenen und von Kreditinstituten und Unternehmen emittierten Wertpapiere weisen i.d.r. ein Rating aus dem Investmentgradebereich auf. Bei den Wertpapieren ohne Rating handelt es sich um vier Rentenfonds der Deka und einen Fonds der Landesbank Berlin. Der Geschäftsumfang wird durch die vom Vorstand vorgegebene Teilrisikostrategie und durch Rahmengrundsätze begrenzt. Das Adressenausfallrisiko aus Handelsgeschäften wird über Mindestratings und Limite für einzelne Emittenten begrenzt. Das Limitsystem dient u. a. der Steuerung von Konzentrationsrisiken. In der internen Steuerung werden zur Berechnung des Adressenausfallrisikos die historischen Ausfallwahrscheinlichkeiten von S&P und Moody`s zugrunde gelegt. Falls einzelne Papiere über kein Rating verfügen, greifen definierte Regeln, um das Adressenausfallrisiko abzubilden. 12

13 Zur Begrenzung von Risikokonzentrationen im Depot A einschließlich der Schuldscheindarlehen wurden Einzelund Branchenlimite festgelegt, die im Berichtsjahr eingehalten wurden. Die von der Sparkasse direkt angelegten verzinslichen Wertpapiere verteilen sich auf folgende Ratingstufen: Bonität Moody's Standard & Poor's auf Basis Buchwerte in % in % exzellent, praktisch kein Ausfallrisiko Aaa AAA 1,2 1,2 sehr gut bis gut Aa1 - Aa3 AA+ - AA- 11,8 6,2 gut bis befriedigend A1 - A3 A+ - A- 27,2 30,0 befriedigend bis ausreichend Baa1 - Baa3 BBB+ - BBB- 42,6 45,2 mangelhaft, anfällig für Zahlungsverzug Ba1 - Ba3 BB+ - BB- 4,6 5,5 Mangelhaft, stark anfällig für Zahlungsverzug B1 B3 B+ - B- 0,0 0,0 ohne Rating 12,6 11,9 100,0 100,0 Länderrisiko Moody's Länderrating Standard & Poor's auf Basis Buchwerte in % in % inländische Emittenten 41,1 44,5 ausländische Emittenten exzellent, praktisch kein Ausfallrisiko Aaa AAA 36,6 33,2 sehr gut bis gut Aa1 - Aa3 AA+ - AA- 5,6 4,9 gut bis befriedigend A1 - A3 A+ - A- 3,1 2,5 befriedigend bis ausreichend Baa1 - Baa3 BBB+ - BBB- 4,9 6,1 mangelhaft, anfällig für Zahlungsverzug Ba1 - Ba3 BB+ - BB- 8,7 8,8 100,0 100,0 Zum Stichtag hatte die Sparkasse keine Staatsanleihen der PIIGS-Staaten im Bestand. Auch von griechischen Unternehmen und Kreditinstituten emittierte Anleihen befanden sich zum Stichtag nicht im Bestand der Wertpapiereigenanlagen der Sparkasse. Der Anteil von Unternehmens- und Bankanleihen aus den übrigen PIIGS-Staaten beträgt 12,3 % des Gesamtbestandes. Die Adressenausfallrisiken aus Handelsgeschäften bewegten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr innerhalb der vorgegebenen und auf die Risikotragfähigkeit der Sparkasse abgestimmten Grenzen Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften Marktpreisrisiken beschreiben die Gefahren negativer Entwicklungen der Geld- und Kapitalmärkte für die Sparkasse. Diese ergeben sich aus Veränderungen der Marktpreise von z. B. Wertpapieren, Währungen, Immobilien und Rohstoffen sowie aus Schwankungen der Zinssätze. Zur Steuerung der Marktpreisrisiken hat der Vorstand der Sparkasse gesonderte Regelungen festgelegt, die mindestens jährlich überprüft werden. Der Bestand der bilanzwirksamen Handelsgeschäfte hat sich zum Bilanzstichtag wie folgt entwickelt: Buchwerte Anlagekategorie Mio. EUR Mio. EUR 1) Tages- und Termingelder 1,0 3,0 2) Schuldverschreibungen und Anleihen 73,3 73,5 3) Sonstige Investmentfonds 10,3 9,6 84,6 86,1 13

14 Zur Begrenzung von Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften wird eine tägliche Bewertung zu Marktpreisen (Mark-to-Market) durchgeführt und die erzielten Handelsergebnisse werden bestimmt. Zusätzlich wird das potenzielle Verlustrisiko (Value-at-Risk) ermittelt. Durch die Vorgabe verschiedener Parameter ist es auch in einer Phase nicht funktionierender Märkte möglich, realistische Kurse zu ermitteln. Der Risikoermittlung liegt eine historische Simulation zugrunde, die es erlaubt, den Wert des Portfolios mit unterschiedlichen Eintrittswahrscheinlichkeiten zu berechnen. Im Normalfall werden die Risiken mit einer 99 % igen Eintrittswahrscheinlichkeit berechnet. Die historische Simulation stützt sich jeweils auf die vergangenen 250 Handelstage. Es wird eine 63-tägige Haltedauer unterstellt. Darüber hinaus wird der Wert des Portfolios unter Zugrundelegung unterschiedlicher Annahmen über die künftige Zinsentwicklung simuliert, wobei eines der Szenarien einen um 100 Bp (Basispunkte) Adhoc-Zinsanstieg darstellt. Diese quartalsweise durchgeführten Simulationen zeigen mögliche Auswirkungen auf das Jahresergebnis der Sparkasse, so dass ggf. Steuerungsmaßnahmen ergriffen werden können. Die Überwachung des Marktpreisrisikos wird in der Abteilung Unternehmenssteuerung/Vertriebsmanagement mit Hilfe des Systems SimCorp Dimension unter strenger Beachtung der Funktionstrennung zum Handel wahrgenommen. Es wird täglich geprüft, ob sich die Adressenausfall- und Marktpreisrisiken innerhalb der vorgegebenen handelsrechtlichen Limite bewegen. Darüber hinaus werden in der Risikotragfähigkeitsrechnung Einzellimite als Teilbeträge des Risikobudgets vergeben. Bei Überschreitung von Limiten bzw. der vordefinierten Frühwarngrenzen ist vorgesehen, dass der Gesamtvorstand über Maßnahmen zur Verringerung der Marktpreisrisiken entscheidet. Der Gesamtvorstand wird regelmäßig über die Risiko- und Ertragslage der Handelsgeschäfte der Sparkasse unterrichtet. Die Wertveränderungen aus Marktpreisrisiken an den Kapitalmärkten bewegten sich in der zweiten Jahreshälfte über den von uns vorgegebenen und auf die Risikotragfähigkeit der Sparkasse abgestimmten Limiten Zinsänderungsrisiken Unter dem Zinsänderungsrisiko wird in der periodisch orientierten Sichtweise die negative Abweichung des Zinsüberschusses von einem zuvor erwarteten Wert verstanden. Die Abschreibungsrisiken für festverzinsliche Wertpapiere berücksichtigen wir in den Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften. Die Messung und Steuerung des Zinsänderungsrisikos erfolgt auf periodenorientierter Basis. Halbjährlich wird eine Analyse des Zinsänderungsrisikos auf Basis einer dynamischen Elastizitätsbilanz und unter Berücksichtigung verschiedener Zinsszenarien durch das Kompetenz-Center Banksteuerung des SVWL erstellt - zuletzt zum Stichtag Unmittelbar nach deren Erstellung wird der Gesamtvorstand über die Ergebnisse der Berechnung unterrichtet. Das Zinsspannenrisiko wird in der GuV-orientierten Risikotragfähigkeitsrechnung berücksichtigt und ist durch das bereitgestellte Risikodeckungspotenzial abgedeckt. Das Zinsänderungsrisiko der Sparkasse lag im Jahr 2013 immer innerhalb der vorgegebenen Limite. Auf Basis des Rundschreibens 11/2011 der BaFin vom (Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch; Ermittlung der Auswirkungen einer plötzlichen und unerwarteten Zinsänderung) haben wir zum Stichtag die barwertige Auswirkung einer Ad-hoc-Parallelverschiebung der Zinsstrukturkurve um + bzw. 200 Basispunkte errechnet. Die Verminderung des Barwertes gemessen an den regulatorischen Eigenmitteln betrug 16,8 % und lag damit unterhalb der Meldeschwelle von 20 %. Vor dem Hintergrund der ausreichenden Kapitalausstattung und der damit verbundenen Risikotragfähigkeit sowie der entspannten Risikolage halten wir das Zinsänderungsrisiko für vertretbar. Währung Zinsänderungsrisiken Zinsschock (+200 / -200 Bp) Vermögensrückgang Vermögenszuwachs TEUR Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko bezeichnet die Gefahr, dass Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt ihrer Fälligkeit nicht oder nicht vollständig erfüllt werden können (Liquiditätsrisiko im engeren Sinne), zusätzliche Refinanzierungsmittel nur zu erhöhten Marktzinsen beschafft werden können (Refinanzierungsrisiko) oder vorhandene Vermögenswerte nur mit Preisabschlägen verwertet werden können (Marktliquiditätsrisiko). Zur Sicherstellung der Liquidität im Tagesverlauf überprüft die Sparkasse im Rahmen der täglichen Disposition der Zahlungseingänge und -ausgänge, ob die Zahlungsfähigkeit gewährleistet ist. 14

15 Die Liquiditätssteuerung der Sparkasse ist auch auf die Vermeidung einer Unterschreitung der Liquiditätskennzahl nach der Liquiditätsverordnung der BaFin ausgerichtet. Der Vorstand hat festgelegt, dass die Liquiditätskennziffer den Zielwert von 1,5 nicht unterschreiten soll (Risikotoleranz). Die Sparkasse hat geregelt, dass sobald die Liquiditätskennzahl den Wert 2,0 unterschreitet, eine Ad-hoc- Meldung an den Vorstand zu erfolgen hat. Dadurch hat die Sparkasse sichergestellt, dass ein sich abzeichnender Liquiditätsengpass frühzeitig erkannt wird. Für den Fall, dass es trotz des eingerichteten Frühwarnverfahrens zu einem Liquiditätsengpass kommt, wurden in der Risikostrategie die wichtigsten Refinanzierungsquellen sowie deren Volumina und Verfügbarkeiten aufgeführt. Die Verfügbarkeit wird im Rahmen des täglichen Liquidtätsmanagements durch die Einholung aktueller Konditionen überprüft. Im Rahmen der Steuerung der Liquiditätsrisiken steht das Liquiditätsrisiko i. e. S. (Zahlungsunfähigkeitsrisiko) im Vordergrund. Dieses Risiko kann nicht sinnvoll durch Risikodeckungspotenzial begrenzt werden. Aus diesem Grunde kann von der Ausnahmeregelung gemäß AT 4.1 TZ 3 der MaRisk Gebrauch gemacht werden. Liquiditätsrisiken werden daher nicht in die Risikotragfähigkeitsbetrachtung mit einbezogen. Die durch 11 KWG in Verbindung mit der Liquiditätsverordnung und den MaRisk vorgegebenen Anforderungen über eine ausreichende Liquidität wurden zu jedem Zeitpunkt eingehalten. Im Hinblick auf die Ausstattung mit liquiden Mitteln, die erwarteten Liquiditätszuflüsse sowie die Kredit- und Refinanzierungsmöglichkeiten ist dies auch für die Zukunft gewährleistet. Die Liquiditätskennzahl (Quotient aus den liquiden Aktiva und den Liquiditätsabflüssen für den folgenden Monat) lag stets deutlich über dem erforderlichen Mindestwert von 1,0. Ferner werden zur Erfüllung der Mindestreservevorschriften entsprechende Guthaben bei der Deutschen Bundesbank unterhalten. Die Zahlungsfähigkeit der Sparkasse war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben Operationelle Risiken Zur Steuerung der betrieblichen Risiken dienen Arbeitsanweisungen, Kontrollen und automatisierte Sicherheitsmaßnahmen. Eventuelle Schadensfälle sind zum Teil durch Versicherungen gedeckt. Rechtliche Risiken werden durch die sorgfältige Prüfung der Vertragsgrundlagen und den Einsatz von Standardverträgen reduziert. Verhaltensrisiken, die durch Betrug, Irrtum oder Fahrlässigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern oder Dritten hervorgerufen werden, begegnet die Sparkasse mit angemessenen Kontrollsystemen, deren Funktionsfähigkeit laufend von den Führungskräften der jeweiligen Betriebsstellen überwacht und von der Innenrevision geprüft wird. Für technische Risiken hat die Sparkasse Notfallkonzepte entwickelt, die die Funktionsfähigkeit des Betriebsablaufs auch bei unvorhersehbaren Ereignissen sicherstellen. Die Sparkasse setzt zudem eine vom DSGV empfohlene Schadensfalldatenbank ein, in der Schadensfälle systematisch erfasst und regelmäßig ausgewertet werden. Es ist geregelt, dass bedeutende Schadensfälle im Sinne der MaRisk ad-hoc berichtet und unverzüglich analysiert werden. Die operationellen Risiken sind nach unserer derzeitigen Einschätzung für die künftige Entwicklung der Sparkasse von untergeordneter Bedeutung. Das vorgegebene Risikolimit von 0,1 Mio. EUR wurde jederzeit eingehalten. 6. Gesamtbeurteilung der Risikolage Die Sparkasse nimmt am Risikomonitoring des SVWL teil. Die Erhebung erfolgt dreimal jährlich. Dabei werden die wichtigsten Risikomesszahlen auf Verbandsebene ausgewertet und die Entwicklungen beobachtet. Jede Sparkasse wird insgesamt bewertet und einer von drei Monitoringstufen zugeordnet. Die Sparkasse ist der besten Bewertungsstufe zugeordnet. Die Risikotragfähigkeitsberechnungen zeigen ein angemessenes Verhältnis zwischen eingegangenen Risiken und vorhandener Risikodeckungsmasse. Die Risikotragfähigkeit war und ist in der handelsrechtlichen Betrachtung gegeben. Die aus der Risikotragfähigkeit abgeleiteten Limite für die wesentlichen Risiken wurden im Jahr 2013 mit Ausnahme der Marktpreisrisiken aus Handelsgeschäften stets eingehalten. Risiken der künftigen Entwicklung, die für die Sparkasse bestandsgefährdend sein können, sind nach der Risikoinventur nicht erkennbar. Hinsichtlich der Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen verweisen wir auf die Darstellung in Abschnitt B Vermögenslage. Insgesamt beurteilen wir unsere Risikolage unter Würdigung und Abschirmung aller Risiken als ausgewogen. 7. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Prognosebericht) Die nachfolgenden Einschätzungen haben Prognosecharakter. Insofern können die tatsächlichen künftigen Ergebnisse gegebenenfalls deutlich von den zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts getroffenen Erwartungen über die voraussichtlichen Entwicklungen abweichen. 15

16 7.1. Geschäftsentwicklung Für das kommende Jahr deutet sich ein Anstieg der Weltproduktion an. Darauf weist vor allem die Stimmungsverbesserung sowohl auf Seiten der privaten Unternehmen als auch der Verbraucher in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften hin. Gedämpft wird die Expansion in den Industrieländern von der Entwicklung im Euro-Raum. Zwar ist davon auszugehen, dass im Jahr 2014 das Bruttoinlandsprodukt nach zwei Jahren wieder ansteigt. Jedoch dürften die Anpassungsprozesse in den Krisenländern einem kräftigeren Aufschwung im Wege stehen. Die Aktienmärkte hingegen erholten sich in 2013 deutlich und erreichten neue Höchststände. Das Expansionstempo der deutschen Wirtschaft wird aller Voraussicht nach zunehmen. Insgesamt ist mit einer Zuwachsrate des realen Bruttoinlandsprodukts von 1,6 % zu rechnen. Dabei dürfte die konjunkturelle Erholung im Wesentlichen binnenwirtschaftlich getragen sein. Insbesondere der private Konsum wird sich wohl auch im kommenden Jahr als Stütze der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erweisen. Es wird mit einem weiter historisch niedrigen Zinsniveau gerechnet. Konnten 2013 zwar positive, aber eher kleine Wachstumsraten in unserer Region verbucht werden, so kündigt sich für 2014 ein kräftiger Aufwind an. Die Stabilisierung im für die heimische Wirtschaft so wichtigen Euro-Raum und eine auch dank freundlichem Konsumklima und hoher Bautätigkeit robuste Binnenkonjunktur lassen branchenübergreifend die Erwartungen kräftig steigen. 35 % der Unternehmen insgesamt prognostizieren weiter anziehende Geschäfte, bei nur 9 % pessimistischer Vorhersagen. Das Feld wird angeführt vom Gütertransportgewerbe und der Industrie. Die Exportaussichten haben sich noch einmal verbessert. 42 % der exportierenden Industrieunternehmen erwarten steigende Ausfuhren. Nur 13 % melden, das Volumen voraussichtlich nicht halten zu können. Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen in unserer Region nahm aufgrund der verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu. Wir gehen jedoch davon aus, dass größere Investitionen zukünftig nur selektiv vorgenommen werden. Für das private Kreditgeschäft gehen wir, da aufgrund des niedrigen Zinsniveaus eine rege Kreditnachfrage zu verzeichnen ist, von einer positiven Entwicklung aus. Daher planen wir insgesamt mit einem Wachstum von 3,5 %. Dies soll durch eine gezielte Kundenansprache erreicht werden, insbesondere auch von Nichtkunden der Sparkasse. Im Einlagengeschäft setzt sich der über Konditionen geführte Wettbewerb fort. Die Sparquote wird sich voraussichtlich weiter erhöhen. In Anbetracht dieses Umfelds wollen wir mit der an den Kundenbedürfnissen ausgerichteten ganzheitlichen Beratung sowie dem umfassenden Produktangebot und der fortwährenden Marktbeobachtung Kundengelder halten und hinzugewinnen. Insgesamt erwarten wir somit für 2014 ein Wachstum der Kundengeldanlagen von 2,0 %. Bei der Bilanzsumme erwarten wir aufgrund der vorgenannten Entwicklungen im Kredit- und Einlagengeschäft für das Folgejahr einen Anstieg um 2,0%. Im Dienstleistungsgeschäft gehen wir für 2014 von einem leichten Anstieg der Provisionserträge aus. Begründet wird dieser Anstieg mit einem steigenden Provisionsbeitrag durch den neuen Wertpapierberaterprozesses der bereits mit der Einführung in 2013 zu einer anziehenden Nachfrage bei Wertpapierprodukten geführt hat, die eine Erhöhung der Provisionserträge nach sich zieht. Als Risiken im Sinne des Prognoseberichts werden künftige Entwicklungen oder Ereignisse gesehen, die zu einer für die Sparkasse negativen Prognose- bzw. Zielabweichung führen können. Die Risiken liegen - neben den in der Risikoberichterstattung dargestellten unternehmerischen und banküblichen Gefahren - hauptsächlich im Nachlassen der weltwirtschaftlichen Dynamik. Ferner kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Schocks im Finanzsystem die realwirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen können. Die nervöse Reaktion der Finanzmärkte auf die Verschuldungssituation einiger Euro-Mitgliedsländer und die möglichen Konsequenzen des dortigen Engagements deutscher Banken zeigen, dass sich die Situation im Finanzsektor trotz der Rettungspakete der EU weiterhin nicht vollständig stabilisiert hat. Als Chancen im Sinne des Prognoseberichts werden künftige Entwicklungen oder Ereignisse gesehen, die zu einer für die Sparkasse positiven Prognose- bzw. Zielabweichung führen können. Chancen sehen wir vor allem in einer besser als erwartet laufenden Konjunktur aufgrund einer schnellen Erholung von der EU-Staatenfinanzkrise. Dies würde zu einer stärkeren Kreditnachfrage und einem Anstieg des Zinsüberschusses und somit auch zu einem höheren Betriebsergebnis vor Bewertung führen. Aufgrund einer besser als erwarteten Wirtschaftserholung, dürfte sich das Bewertungsergebnis im Kreditgeschäft daraufhin leicht verringern, während auf der anderen Seite das Zinsniveau ansteigen und das Bewertungsergebnis Wertpapiere belasten könnte. Weiterhin sehen wir Chancen im Zinsbuch bei einer steileren Zinsstrukturkurve und einem anhaltenden relativ geringen Zinsniveau des Geldmarktes. 16

17 7.2. Finanzlage Für das Jahr 2014 sind derzeit Investitionen im Gebäudebereich in Höhe von ca. 0,03 % der DBS geplant. Nach unseren Planungen wird die Liquiditätskennziffer durchgängig über dem in der Risikostrategie festgelegten Mindestwert von 1,50 liegen Ertragslage Die Entwicklung des Betriebsergebnisses vor Bewertung wird maßgeblich durch den Zinsüberschuss geprägt. Der Zinsüberschuss wird durch die Zinsentwicklung und die Zinsstruktur am Geld- und Kapitalmarkt beeinflusst. Insofern ist die weiterhin flache Zinsstrukturkurve, die sich aber im Vergleich zu 2013 nach unserer Erwartung nicht wesentlich verändern wird, mit der damit verbundenen Möglichkeit der Fristentransformation von maßgeblicher Bedeutung. Im Zusammenhang mit der sich verbessernden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist davon auszugehen, dass es im Jahr 2014 zu einer weiteren konjunkturellen Erholung kommen wird. Die Sparkasse rechnet deshalb nicht damit, dass die Europäische Zentralbank im Verlauf des Jahres 2014 eine Zinserhöhung vornehmen wird. Chancen bestehen insbesondere in einer steileren Zinsstrukturkurve mit der damit verbundenen Möglichkeit, Erträge aus Fristentransformation zu erzielen. Eine stärkere Verflachung der Zinsstrukturkurve hätte dagegen schmälernde Auswirkungen auf den Zinsüberschuss der Sparkasse. Aufgrund des intensiven Wettbewerbs im Kreditgewerbe erwarten wir derzeit weiter rückläufige Konditionsbeiträge aus dem Kundengeschäft. Unter Berücksichtigung des geplanten Kreditwachstums rechnen wir mit einem gleichbleibenden Zinsüberschuss auf Basis von Betriebsvergleichszahlen. Im Provisionsüberschuss gehen wir für das nächste Jahr von einem leichten Anstieg der Erträge auf 0,58 % der Durchschnittsbilanzsumme aus. Die Verwaltungsaufwendungen auf Basis des Betriebsvergleichs werden nach unseren Planungen auf 2,00 % der Durchschnittsbilanzsumme im Jahr 2014 steigen. Aufgrund der kalkulierten Tarifabschlüsse wird sich ein Personalaufwand auf Basis von Betriebsvergleichszahlen von 1,26 % im Jahr 2014 ergeben. Mittels weiterer Anstrengungen im Sachkostenbereich soll die Ausweitung der Kosten begrenzt und der Sachaufwand auf dem aktuellen Niveau gehalten werden. Auf Basis des Sparkassen-Betriebsvergleichs planen wir unter den vorgestellten Annahmen für das Jahr 2014 mit einem Betriebsergebnis vor Bewertung von rund 0,95 % der jahresdurchschnittlichen Bilanzsumme von ca. 270 Mio. EUR. Infolge der ggf. noch zu erwartenden Auswirkungen der Finanz- und Eurokrise und den damit verbundenen Kursschwankungen haben wir derzeit ein negatives Bewertungsergebnis im Wertpapiergeschäft von rund 0,09 % der Durchschnittsbilanzsumme in unserer Planung berücksichtigt. Das Bewertungsergebnis im Kreditgeschäft ist aufgrund der konjunkturellen Entwicklung nur mit großen Unsicherheiten zu prognostizieren. Für das Jahr 2014 ist mit einem im Vergleich zum Jahr 2013 negativen Bewertungsergebnis im Kreditgeschäft von rund 0,19 % der Durchschnittsbilanzsumme zu rechnen. Damit wurde insgesamt ein über dem Niveau des Jahres 2013 liegender Bewertungsaufwand in der Unternehmensplanung berücksichtigt. In der Unternehmensplanung berücksichtigen wir die erwarteten Verluste aus dem Kreditrisikomodell. Den Risiken steht ein ausreichendes Risikodeckungspotenzial gegenüber. Mittels aktivem Kreditrisikomanagement sind wir bestrebt, erkannte Risiken zu mindern und neue Risiken zu vermeiden. Die künftigen Gewinne der Sparkasse werden durch die Ansparleistungen für die indirekte Haftung für die "Erste Abwicklungsanstalt" in den nächsten Jahren mit durchschnittlich 0,17 Mio. EUR pro Jahr belastet. Aufgrund der noch nicht abschließend geklärten regulatorischen Verschärfungen für die Finanzwirtschaft (Vereinheitlichung der Einlagensicherung, Basel III-Regelungen) können sich Belastungen auf die Ergebnis- und Kapitalentwicklung der Sparkasse ergeben. Die Sparkasse richtet sich an den in der Geschäftsstrategie der Sparkassen des DSGV definierten Zielgrößen (u. a. Eigenkapitalrentabilität und Cost-Income-Ratio) aus. Für 2014 erwarten wir gemäß dieser Definition eine bilanzielle Eigenkapitalrentabilität von 7,7 %. Diese liegt oberhalb des in der DSGV-Strategie genannten Orientierungswertes. Bei der Cost-Income-Ratio erwarten wir für 2014 mit einem Verhältnis von 67,9 % einen leicht höheren Wert. Damit liegt dieser noch im Rahmen der in der Geschäftsstrategie der Sparkasse Geseke festgelegten Zielgröße. Bei der prognostizierten Entwicklung der Ertragslage sollte eine angemessene Eigenkapitalzuführung gesichert sein. Der intern festgelegte Mindestsolvabilitätskoeffizient in Höhe von 9,2 %, der über dem aktuell vorgeschriebenen Mindestwert nach der SolvV von 8,0 % liegt, wird mit einem Wert von zurzeit 12,89 % deutlich überschritten. Dies bietet eine hinreichende Grundlage für künftiges qualifiziertes Kreditgeschäft. 17

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