Volkswirtschaftslehre/Economics an der Universität Bonn. Januar

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1 Volkswirtschaftslehre/Economics an der Universität Bonn Januar

2 Überblick Was lernt man, wenn man Volkswirtschaftslehre in Bonn studiert? Wo kann man mit dem Abschluss als Volkswirt/in arbeiten? Was muss man können, um VWL zu studieren? Warum sollte man VWL in Bonn studieren? Wie sieht der Bachelorstudiengang in Bonn aus? Was bietet mir die Universität rund um das Studium? Hilfe bei der Studienplatzwahl Wie bewirbt man sich für einen Studienplatz? Januar

3 Das Bachelor-/Mastersystem U N I V E R S I T Ä T Habilitation Promotion (8-9) Masterstudium (4) Bachelorstudium (6 Semester) Arbeitsmarkt andere Ausbildung Allgemeine Hochschulreife Januar

4 Was lernt man, wenn man Volkswirtschaftslehre studiert? Definition / Unterschied zur Betriebswirtschaftslehre Die Volkswirtschaftslehre, kurz VWL, ist ein Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaft. Sie untersucht Zusammenhänge bei der Erzeugung und Verteilung von Gütern und Produktionsfaktoren. VWL beschäftigt sich auch mit menschlichem Handeln unter ökonomischen Bedingungen, das heißt mit der Frage: Wie kann menschliches Handeln ökonomisch begründet werden? Welches Handeln bringt den größtmöglichen Nutzen für den Einzelnen? VWL sucht nach Gesetzmäßigkeiten und Handlungsempfehlungen für die Wirtschaftspolitik. Sie betrachtet einzelwirtschaftliche Vorgänge im Rahmen der Mikroökonomie und gesamtwirtschaftliche im Rahmen der Makroökonomie. Unterschied zur abstrakteren Volkswirtschaftslehre: die Betriebswirtschaftslehre betrachtet die Perspektive von einzelnen Betrieben in einer Volkswirtschaft. Ziele sind dabei die Beschreibung und Erklärung sowie die konkrete Unterstützung der zumeist von mehreren Personen getragenen Entscheidungsprozesse in Unternehmen. Januar

5 Was lernt man, wenn man Volkswirtschaftslehre in Bonn studiert? Ziele des Bachelorstudiums VWL in Bonn Vermittlung der methodischen und theoretischen Grundlagen der Volkswirtschaftslehre auf hohem wissenschaftlichen Niveau ( Studienjahr). Anwendung der Grundlagenkenntnisse auf ein breites Spektrum unterschiedlicher wirtschaftlicher Fragestellungen (3. Studienjahr). Absolventen können wirtschaftliche Zusammenhänge erkennen, Lösungen wirtschaftlicher Problemstellungen erarbeiten und deren Konsequenzen einer kritischen Beurteilung unterziehen. Abschluss mit dem Titel Bachelor of Science in Volkswirtschaftslehre = erster berufsqualifizierender Abschluss Januar

6 Was lernt man, wenn man Economics in Bonn studiert? Ziele des Masterstudiums Economics (englischsprachig) in Bonn Vermittlung vertiefendender methodischer und theoretischer Kenntnisse der Volkswirtschaftslehre auf hohem wissenschaftlichen Niveau ( Studienjahr). Anwendung der Grundlagenkenntnisse auf ein breites Spektrum unterschiedlicher wirtschaftlicher Fragestellungen (3. Studienjahr). Absolventen können sich kritisch mit aktuellen Forschungsergebnissen auseinandersetzen. Sie können wirtschaftswissenschaftliche Ansätze, Konzepte und Methoden kritisch würdigen und weiter entwickeln. Sie können forschungs- und praxisorientierte Fragestellungen eigenständig auf hohem wissenschaftlichen Niveau bearbeiten. Abschluss mit dem Titel Master of Science in Volkswirtschaftslehre = zweiter berufsqualifizierender Abschluss Januar

7 Wo kann man nach dem Studium mit dem Abschluss als Volkswirt/in arbeiten? Arbeitsmarkt / Berufsfelder (Beispiele) Öffentlicher Dienst: Verwaltungsleiter/in in öffentlichen Einrichtungen /z.b. Krankenhäuser) Statistiker/in in statistischen Ämtern Erwachsenenbildung: z.b. Dozenten/innen an Hochschulen Parteien und Verbände, Stiftungen: Wissenschaftliche Mitarbeiter-/innen Lobbyist/in Banken und Versicherungen Analysten/-innen Vorstandsassistenten/innen Unternehmen Leiter/in Projektmanagement Logistik Marketing Manager/-in Referent/in für Konzernsteuerung Januar

8 Was muss man können, um Volkswirtschaftslehre studieren zu können? Interesse an wirtschaftlichen Themen und Zusammenhängen Interesse an politischen Zusammenhängen Starkes abstraktes, logisches und analytisches Denkvermögen Spaß an Mathematik (Leistungskurs aber nicht notwendig) Gute Englischkenntnisse und Bereitschaft, diese um entsprechendes Fachvokabular zu erweitern (um englischsprachige Literatur lesen zu können) Januar

9 Warum sollte man in Bonn VWL Studieren? Die Universität Bonn gehört zu den forschungsstärksten Universitäten Deutschlands Der Wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereich ist einer der angesehensten Fachbereiche im Bereich der deutschsprachigen Volkswirtschaftslehre Sowohl Bachelor- als auch Masterstudiengang vermitteln auf hohem wissenschaftlichen Anspruchsniveau grundlegende und vertiefende Fachkenntnisse, Methoden und deren Anwendung Überschaubare Studierendenzahlen (ca. 200 Studienanfänger im Wintersemester; ca. 120 im Sommersemester) In Bonn sind große Unternehmen ansässig (Deutsche Post AG, Deutsche Telekom, Haribo, ) -> wichtig für Praktika Bonn hat eine lebendige Studierenkultur durch die Innenstadtlage der Universität Juridicum (nicht schön) aber zentrumsnah Januar

10 Wie sieht der Studiengang B. Sc. Volkswirtschaftslehre in Bonn aus? Studienaufbau: Übersicht Semester Semester Pflichtmodule Fachgebundene Wahlpflichtmodule Freie Wahlpflichtmodule Bachelorarbeit Januar

11 Wie sieht der Studiengang B. Sc. Volkswirtschaftslehre in Bonn aus? Studienaufbau: Pflichtmodule VWL: Einführung in die Mikroökonomik VWL: Einführung in die Makroökonomik BWL: Einführung in die Theorie der Unternehmung BWL: Investition und Finanzierung Mathematik: Grundlagen Mathematik: Vektoralgebra und Ökonometrie Mikroökonomik A und B Makroökonomik A und B Statistik A und B Finanzierung Seminar Wissenschaftliches Arbeiten Januar

12 Wie sieht der Studiengang B. Sc. Volkswirtschaftslehre in Bonn aus? Studienaufbau: Freier Wahlpflichtbereich Philosophische Fakultät Romanistik Politik & Gesellschaft Kunstgeschichte/ Archäologie Math.- Nat. Fakultät Mathematik Ev.- Theo. Fak. Evang. Theologie Englisch Sprachen Türkisch Geschichte Physik Spanisch Arabisch Russisch Psychologie Philosophie Geografie Polnisch Chinesisch Asienwissen schaften Philologie Meteorologie Schwedisch Japanisch Tschechisch Französisch für Wiwis Englisch für Wiwis Informatik Niederländisch Italienisch Spanisch für Wiwis Januar

13 Wie sieht der Studiengang B. Sc. Volkswirtschaftslehre in Bonn aus? Studienaufbau: Fachgebundener Wahlpflichtbereich Volkswirtschaftslehre Spieltheorie Wettbewerbspolitik Außenwirtschaft Geldtheorie und Geldpolitik Industrieökonomik Europäische Wirtschaftspolitik Lehrschwerpunkte Betriebswirtschaftslehre Bankmanagement Kostenmanagement und Kostenplanung Unternehmensplanung Internationale Bankleistungen Methoden Zeitreihenanalyse Angewandte Ökonometrie Multivariate Statistik Computergestützte statistische Analyse Januar

14 Studiengang B. Sc. Volkswirtschaftslehre Studienverlaufsplan Start WiSe 2 Wochen Mathematik-Vorkurs WiSe SoSe 1. Studienjahr Einführung VWL: Mikroökonomie Einführung VWL: Makroökonomie Einführung BWL: Theorie der Unternehmung Einführung BWL: Investition und Finanzierung Statistik A Statistik B Mathe A Mathe B WiSe 2. Studienjahr Mikroökonomie A Makroökonomie A Mathe B SoSe Mikroökonomie B Makroökonomie B freie Wahlpflichtmodule Wissenschaftliches Arbeiten freie Wahlpflichtmodule WiSe 3. Studienjahr Wahl VWL Wahl VWL Wahl 2x BWL oder 2x Methoden SoSe Wahl VWL Wahl frei Bachelorarbeit Januar

15 Studiengang B. Sc. Volkswirtschaftslehre Studienverlaufsplan Start SoSe 2 Wochen Mathematik-Vorkurs SoSe WiSe 1. Studienjahr Einführung VWL: Makroökonomie Makroökonomie A Einführung BWL: Investition und Finanzierung Einführung VWL: Mikroökonomie Finanzierung Statistik A Mathe A freie Wahlpflichtmodule SoSe WiSe 2. Studienjahr Makroökonomie B Mikroökonomie B Statistik B Einführung BWL: Theorie der Unternehmung Mikroökonomie A Mathe B freie Wahlpflichtmodule Wissenschaftliches Arbeiten SoSe 3. Studienjahr Wahl VWL Wahl VWL Wahl 2x BWL oder 2x Methoden WiSe Wahl VWL Wahl frei Bachelorarbeit Januar

16 Grundzüge der VWL: Einführung in die Mikroökonomie Vermittelt werden die Grundzüge der Mikroökonomik. Charakteristische Fragen der Mikroökonomik sind: Wie kann man private Konsumentscheidungen sowie Produktions- und Preisentscheidungen der Firmen in Modellen abbilden? Wie kann man Vorhersagen treffen, wie diese Entscheidungen ausfallen? Zum Beispiel: Welche Konsumentscheidungen treffen private Haushalte für verschiedene Güter? Wie entscheiden Unternehmen, wie viel sie produzieren? Wie entscheiden sie, zu welchen Preis sie anbieten? Januar

17 Grundzüge der VWL: Einführung in die Makroökonomie Vermittelt werden die Grundlagen der Makroökonomik: Wichtige makroökonomischen Kennziffern: Bruttoinlandsprodukt Kennzahlen für die Inflation oder Arbeitslosenquote Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung Konjunkturzyklen Inflation Arbeitslosigkeit Januar

18 Grundzüge der BWL: Einführung in die Theorie der Unternehmung Grundlagen der Neuen Institutionenökonomik Formale Gründe für die Existenz von Unternehmen zentrale Koordinations- und Motivationsfragen innerhalb eines Unternehmens Zusätzliche Managerprobleme Januar

19 Grundzüge der BWL: Finanzierung und Investition finanzwirtschaftliches Basiswissen Beurteilung und Vergleich unterschiedlicher Investitionsmöglichkeiten Investitionsentscheidung unter Unsicherheit Grundzüge des Capital Asset Pricing Modells grundlegende Eigenschaften bedingter Finanzverträge Januar

20 Mathematik für Wirtschafts-wissenschaften A: Grundlagen Differential- und Integralrechnung von einer Unbekannten Grundlagen der linearen Algebra, insbesondere das Lösen linearer Gleichungssysteme. Differentialrechnung mehrerer Unbekannter (totales Differential, implizite Funktionen, mehrdimensionale Optimierungsprobleme) Januar

21 Mathematik für Wirtschafts-wissenschaften B: Vektoralgebra und Ökonometrie notwendige Techniken aus der linearen Algebra (Matrizenrechnung). theoretische und praktische Grundlagen der ökonometrischen Analyse also statistische Methoden, mit denen man empirisch wirtschaftliche Zusammenhänge untersucht und die fast allen empirischen Forschungsarbeiten zugrunde liegen Januar

22 Grundzüge der Statistik A Grundzüge der deskriptiven, also beschreibenden Statistik Verfahren, mit denen sich Daten beschreiben und graphisch aufbereiten lassen Grundzüge der explorativen, also untersuchenden Statistik Verfahren, die sich mit dem Auffinden von Strukturen und Zusammenhängen innerhalb des Datenmaterials befassen Januar

23 Grundzüge der Statistik B Grundlagen der induktiven, oder schließenden Statistik Ziehen von allgemeinen Schlussfolgerungen über erhobene Daten hinaus Die wichtigsten Werkzeuge hierfür sind: die Wahrscheinlichkeitstheorie stochastische Modelle Schätz- und Testtheorie, die statistische Parameter wie den Mittelwert schätzt und diese Schätzungen statistisch testet Januar

24 Mikroökonomik A behandelt zum Teil die gleichen Inhalte wie VWL A, allerdings deutlich formaler mathematische Modellstruktur der Konsumenten- und Produzententheorie über den Stoff der VWL A hinausgehend die Konzepte der Gleichgewichts- und Wohlfahrtsanalyse Januar

25 Mikroökonomik B Vertiefung der Module Grundzüge der VWL A und Mikroökonomik A Theorie der Entscheidung unter Unsicherheit und der Informationsökonomik Grundzüge der Spieltheorie Analyse von Monopol- und Oligopolmärkten Januar

26 Makroökonomik A Vermittlung der wichtigsten theoretischen Modelle für das Wachstum des gesamtwirtschaftlichen Einkommens für die Entwicklung von Beschäftigung für die Entwicklung von Löhnen für die Entwicklung von Zinsen Möglichkeiten wirtschaftspolitischer Einflussnahme auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Januar

27 Makroökonomik B theoretischen Modelle des makroökonomischen Gleichgewichts zur Erklärung kurzfristiger Zusammenhänge Theorien über die Entstehung und Übertragung von Konjunkturzyklen Bezug zu gesamtwirtschaftliche Daten Januar

28 Finanzierung Kapitalbedarfs- /Liquiditätsplanung eines Unternehmens Finanzierungsquellen Kapitalstruktur eines Unternehmens Finanzierungsentscheidungen Finanzierungsprobleme Januar

29 Zusatzangebote an der Universität Bonn Zentralstelle für Schlüsselkompetenzen Gesprächs- und Verhandlungsführung Teamarbeit Konfliktmanagement und Mediation Wissenschaftssprache Interkulturelle Kommunikation Projektmanagement Career Center Unterstützung beim Übergang von Studium zum Beruf Karriereplanung Bewerbertraining Hochschulsport Januar

30 Zusatzangebote am Fachbereich Mathevorkurs Fremdsprachen (Engl./Span./Franz. Für Wirtschaftswissenschaftler) Forum Beruf (Absolventen des Fachbereichs stellen sich vor) Erfahrungsberichte aus dem ERASMUS- Programm Veranstaltungen von und mit der Fachschaft VWL Tutorenpreisverleihung Feuerzangenbowle VWLer Party Januar

31 Studieren im Ausland Nicht Pflicht, aber möglich meistens im 5. Semester (da vorab lange Bewerbungsfristen) Individuelle Beratung durch Auslandkoordinatorin ERASMUS Programm (Zuschüsse für Studiengebühren, Reisekosten, etc.) Direktaustausch-Programm (Zuschüsse für Studiengebühren, Reisekosten, etc.) Individueller Auslandsaufenthalt weitere Möglichkeiten, wie z.b. Praktika, Summer Schools Januar

32 Weitere Serviceleistungen Individuelle Studienberatung (Studienverlaufsplanung, Studieren mit Krankheiten oder Härten, etc.) Erstsemester-Informationsveranstaltungen (plus umfangreiches Programm durch die Fachschaft VWL) Studienführer Volkswirtschaftslehre Informationsveranstaltungen für verschiedene Phasen im Studium, Auslandsstudium, etc. Evaluation der Lehrveranstaltungen Alumni-Netzwerk Karrieremanagement (Jobportal, Forum Studium & Beruf) Januar

33 Hilfe bei der Studienplatzwahl Zentrale Studienberatung Fachberatung (Frau Häckel. Tel / oder Selbsteinschätzungstest mit Hilfe des Studienscout Academicus unter Hochschultage (15. März 2013;15-18 Uhr im HS D im Juridicum) FFF- Programm Januar

34 Studieren als Schüler im FFF-Programm Fördern, Fordern, Forschen Fördern. Ihre besonderen Fähigkeiten werden ausgebaut. Fordern. Der Alltag an der Universität zeichnet sich durch eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit aus. Sie werden vor neue Herausforderungen gestellt. Forschen. Was wäre Wissenschaft ohne Entdeckergeist? Sie bekommst die Möglichkeit, Professoren der Universität kennen zu lernen und erste Erfahrungen mit wissenschaftlichen Arbeitsweisen zu machen. Januar

35 Studieren als Schüler im fff-programm Was habe ich davon? Bestandene Prüfungsleistungen können auf Wunsch bei einem späteren Studium angerechnet werden. Wer kann mitmachen? Schüler/-innen, die sehr interessiert und motiviert sind. Und die bereit sind, für die Veranstaltungen viel zu arbeiten. Voraussetzungen? Einverständnis der Schulleitung, der Fachlehrer sowie der Eltern (bei noch nicht Volljährigen). Wie werde ich fff-studierende/r? Bewerbung bis zum 22. März 2013 Formular unter: oder heute im Foyer Januar

36 Wie bewirbt man sich für einen Studienplatz? Orts NC; d.h. zulassungsbeschränkt vom Semester -> d.h. keine freie Einschreibung; sondern nur nach Zulassung über Bewerbung In den letzten Semestern lag der NC im Winter ø 2,5,im Sommer bei ø 2,8 (Abiturnote) Bewerbung online bis 15. Januar zum Sommersemester bis 15. Juli zum Wintersemester Online Formular auf der Webseite des Studiensekretariats Januar

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