Sprungtuch e.v. Konzept Schulsozialarbeit für das Leibniz Gymnasium in Bad Schwartau

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1 Konzept Schulsozialarbeit für das Leibniz Gymnasium in Bad Schwartau Der Lübecker Verein Sprungtuch e.v., gegründet im Jahr 1989, ist ein gemeinnütziger, anerkannter freier Träger der Jugendhilfe und Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV). Sprungtuch e. V. arbeitet im Bereich der Kinder- und Jugendhilfemit dem Schwerpunkt der Sozialpädagogischen Familienhilfe nach 31 SGB VIII,der Einzelbetreuung nach 35 SGB VIII, der soziale Gruppenarbeit nach 29 SGB VIII sowie in diversen Schulprojekten. Unsere Arbeit beinhaltet den Aufbau von Netzwerken und die kooperative Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen. Sprungtuch e.v. arbeitet transkulturell. Transkulturelle Arbeit bedeutet die Fähigkeit zur Differenzierung kultureller Aspekte. Sie intendiert nicht Verschiedenheit und damit Ausgrenzung, sondern ist um Anerkennung und Integration unterschiedlicher Identitätsformen innerhalb einer Gemeinschaft bestrebt. Die Schulsozialarbeit unterstützt mit sozialpädagogischen Mitteln den Bildungsauftrag der Schule. Schule und Schulsozialarbeit bilden eine Kooperationsform mit ähnlichen Zielsetzungen, aber unterschiedlichen Handlungsansätzen. Die Basis der wechselseitigen Anerkennung und interdisziplinären Zusammenarbeit dient der Förderung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Schulsozialarbeit bildet eine Schnittstelle in der Kooperation zwischen Schule (LehrerInnen), Schülern, Elternhaus und anderen Institutionen. Der Bedarf an sozialpädagogischer Unterstützung, Beratung und Begleitung für die Schülerschaft, Eltern und den Lehrkörper wird über die Schulleitung oder in Absprache formuliert. 1

2 1. Zielgruppe Alle Schüler und Schülerrinnen des Leibniz Gymnasiums in Bad Schwartau, sowie deren Eltern. Das Angebot richtet sich ferner an Lehrkräfte und die Schulleitung, die Unterstützung durch die SchulsozialarbeiterIn in Anspruch nehmen möchten (z.b. in Form von Beratung). 2. Allgemeine Zielsetzung Prävention im Rahmen von Projekten oder Themen bezogenen Elternabenden Störungsfreierer Unterricht Allgemeine Beratung und Einzelbetreuung, präventive Beratung. Mehr > Krisenintervention Zeitnahe Vermittlung weitergehender Unterstützungsangebote/ bedarfsgerechte Anbindung an Hilfeinstitutionen Erhöhung der Handlungskompetenz der SchülerInnen und LehrerInnen Schule als Lebens- und Lernort an dem sich alle Beteiligten wohlfühlen 3. Konkrete Zielsetzung Schülerschaft Die allgemeine Beratung von SchülerInnen Einzelbetreuungen, intensive Unterstützung von einzelnen SchülerInnen Beratungsgespräche bzgl. schulischer und beruflicher Perspektiven und Möglichkeiten Präventive Beratung (Sucht, Medien, Gewalt, Missbrauch etc.) 2

3 Krisenintervention Durchführung von klassenbezogenen Projekten zu Themen wie z.b. Mobbing, soziale Kompetenz, Konfliktfähigkeit, Grenzsetzung, Selbstbehauptung Aufzeigen und Vermittlung von Hilfseinrichtungen Lehrkörper Fallbesprechungen Krisenintervention Gestaltung von Elternabenden und Projekttagen Fachliche Beratung zu unterschiedlichen Problemlagen Kollegiale Beratung Eltern Bedarfsorientierte Hausbesuche Sensibilisierung der Eltern für die schulischen und beruflichen Belange von minderjährigen Kindern Unterstützung in schwierigen Situationen mit ihren Kindern Aufzeigen und Vermittlung von Hilfeeinrichtungen/ Netzwerken Institutionen Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen in Ostholstein, die zielorientiert mit und für die SchülerInnen hinzugezogen werden können (z.b. Agentur für Arbeit, Offene Jugendarbeit, Erziehungsberatungsstellen, Jugendamt, Therapeuten). 3

4 Konzept Das Konzept beinhaltet zwei sich ergänzende Bausteine: Eine Präsenz-Fachkraft vor Ort mit festen Beratungszeiten und einem flexiblen Stundenkontingent für die Teilnahme an Elternabenden, Konferenzen, Teamtagen, Begleitung und Unterstützung bei Problemfällen. Flexibel abrufbare sozialpädagogische Fachkräfte: Flex-Fachkräfte aus dem Mitarbeiterpool von Sprungtuch e.v. Sozialpädagogische Fachkräfte mit verschiedenen kulturellen und pädagogischen Kompetenzen stehen als Flex-Fachkräfte zur Verfügung. Diese können nach Bedarf in Projekten für Schüler, sozialpädagogischen Gruppenangeboten, sowie für fachliche Beratungen von Lehrkräften eingesetzt werden. 4. Projektorganisation Die sozialpädagogische Fachkraft bleibt MitarbeiterIn von Sprungtuch e.v.. Er/Sie wird für die Dauer von... bis... die Arbeit als SchulsozialarbeiterIn am Leibniz Gymnasium in Bad Schwartau wahrnehmen. Die Fachaufsicht obliegt der Geschäftsführung von Sprungtuch e.v. Der Schulleiter der Hanseschule ist bzgl. der Arbeit der SchulsozialarbeiterIn an der Schule weisungsbefugt. Der/die SchulsozialarbeiterIn nimmt weiterhin einmal wöchentlich an der Teamsitzung, sowie an der regelmäßigen Supervision im Sprungtuch teil. Er/Sie kann beim Träger jederzeit fachliche Unterstützung abrufen und wird vom Träger beraten. 4

5 Es findet in regelmäßigen Abständen ein Fachgespräch über die inhaltliche Arbeit der SchulsozialarbeiterIn zwischen Sprungtuch e.v. und der Schule statt. Martin Kürle Koordinator für Soziale Gruppenarbeit und Schulsozialarbeit beim Verein Sprungtuch e.v. Lübeck, den

6 Kostenrechnung Beispiel: Laufzeit: effektive Arbeitszeit ohne Schulferien: 40 Wochen Unsere MitarbeiterIn ist für eine bestimmte Stundenanzahl fest in der Schule anwesend. Personalkosten für 1 SozialpädagogIn inklusive Evaluation zum Jahresende Für den Mitarbeiter stellt die Schule in dem Schulgebäude einen Büroraum zur Verfügung Stundensatz 46,20 pro Stunde 1. Unser Mitarbeiter arbeitet fest 10 Std. á 60 Minuten pro Woche in der Schule: 10 x 46,20 x 40 Wochen entspricht ,- pro Jahr 2. Unser Mitarbeiter arbeitet fest 7 Std. á 60 Minuten pro Woche in der Schule: 7 x 46,20 x 40 Wochen entspricht ,- pro Jahr 3. Unser Mitarbeiter arbeitet fest für 5 Std. á 60 Minuten pro Woche: 5 x 46,20 x 40 Wochen entspricht 9.240,- pro Jahr Beispiel: Laufzeit: effektive Arbeitszeit ohne Schulferien: 40 Wochen 6

7 Unsere MitarbeiterInnen sind flexibel für bestimmte Stunden von der Schule abrufbar. Sprungtuch e.v. Personalkosten für unterschiedliche Sozialpädagogen inklusive Evaluation zum Jahresende Stundensatz: 46,20 pro Stunde Auslagenersatz für die Fahrkosten: 17,71 pro Fahrt 1. Stundenpool 100 Stunden pro Jahr entspricht 2,5 Std. pro Woche: 4.620,-- zuzüglich Fahrzeit ca ,60 Summe 5.682,60 pro Jahr 2. Stundenpool 200 Stunden pro Jahr entspricht 5 Std. pro Woche: 9.240,-- zuzüglich Fahrzeit ca ,20 Summe ,20 pro Jahr 7

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