Förderkulisse für Erneuerbare Energien und (Bio)EnergieDörfer. Dr. Beatrix Romberg 19. Juni 2012 Referentin für Erneuerbare Energien und Förderung

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1 Förderkulisse für Erneuerbare Energien und (Bio)EnergieDörfer Dr. Beatrix Romberg 19. Juni 2012 Referentin für Erneuerbare Energien und Förderung

2 Fördersystematik Fördermittelgeber International UN CDM/JI-Projekte EU Modellprojekte Länderübergreifende Projekte Bundesregierung Land Mecklenburg- Vorpommern Kommunen, Stiftungen Verbände Unternehmen

3 Förderung Bund Ansprechpartner: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Projektträger Jülich (PTJ) Deutsche Energieagentur (dena) Bundesumweltministerium Bundeswirtschaftsministerium

4 Förderprogramme Bundesweit Förderung von innovativen Klimaschutz-Einzelprojekten Das Bundesumweltministerium setzt in diesem Jahr die erfolgreiche Förderung von Klimaschutzprojekten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fort. Bis zum 30. April 2012 können wieder Skizzen beim Projektträger Jülich eingereicht werden. Förderprogramm für Kommunen, soziale und kulturelle Einrichtungen Das Bundesumweltministerium fördert auch 2012 Klimaschutzprojekte in Städten, Gemeinden und Landkreisen. Nach der novellierten Richtlinie wird die Förderung sogar noch weiter ausgebaut. Impulsprogramm für Mini-KWK-Anlagen Das Bundesumweltministerium hat im Januar 2012 die neuen Regelungen für die Förderung von hocheffizienten kleinen Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen, kurz Mini- KWK-Anlage, bis 20 Kilowatt veröffentlicht. Ab 1. April 2012 können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Förderanträge eingereicht werden. 4

5 Förderprogramme Bundesweit Impulsprogramm für Klimaschutzmaßnahmen an gewerblichen Kälteanlagen In der gewerblichen Kältetechnik wird der Einsatz von Klimaschutztechnologien durch Beratungs- und verschiedene Investitionszuschüsse gefördert. Möglich sind die Basisförderung von Alt- oder Neuanlagen sowie die Bonusförderung für vorhandene und neue Anlagen. Marktanreizprogramm zur Förderung erneuerbarer Energien Die Förderung aus dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien im Wärmemarkt (MAP) wird seit März 2011 mit neuen Förderrichtlinien fortgesetzt. Das Programm hat zwei Teile, zum einen der Zuschussteil über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und zum anderen der Darlehensteil im KfW-Programm Erneuerbare Energien, Variante Premium. 5

6 Förderprogramme Bundesweit Umweltinnovationsprogramm Im Rahmen dieses Programms werden Demonstrationsvorhaben in großtechnischem Maßstab gefördert, die erstmalig aufzeigen, wie ein verstärkter Klima- und Umweltschutz durch neue Technologien in der Praxis möglich wird. Förderprogramm zur Optimierung der energetischen Biomassenutzung Biomasse - ein Energieträger der Zukunft Die Herausforderungen des weltweiten Klimaschutzes können nur mit einer nachhaltigen Energieversorgung verwirklicht werden. Biomasse ist ein wichtiger und vielseitiger erneuerbarer Energieträger in Deutschland. Aus diesem Grund fördert das Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative das Programm Forschung und Entwicklung zur klimaeffizienten Optimierung der energetischen Biomassenutzung. 6

7 Fördersystematik Fördermittelgeber International UN CDM/JI-Projekte EU Modellprojekte Länderübergreifende Projekte Bundesregierung Land Mecklenburg- Vorpommern Kommunen, Stiftungen Verbände Unternehmen

8 Energiekontinuität in Mecklenburg-Vorpommern Bildung eines Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung Energiepolitische Ziele der Koalitionsvereinbarung Ausbau der Erneuerbaren Energien, höhere Energieeffizienz, energetische Sanierungen als wirtschaftliche Chancen für Industrie und Handwerk in M-V Ausbau der Erneuerbaren Energien schafft Arbeitsplätze im Land und Entwicklungschancen für den ländlichen Raum Fortschreibung der Gesamtstrategie Energieland 2020 und des Aktionsplans Klimaschutz zu einem umfassenden Gesamtkonzept für die Energiepolitik Zunehmende Bedeutung von Solar und Bioenergie neben der Windenergie Nutzung der Tiefengeothermie zur Wärmeversorgung Netzintegration der Erneuerbaren Energien 8

9 Erste Schritte: Erarbeitung einer Datenbasis für die Diskussion zum Energiekonzept 4 Regionalkonferenzen in dem Planungsregionen Landesenergiekonferenz 2012 Landesenergierat mit Arbeitsgruppen Fortschreibung Landesraumentwicklungsprogramm land- und seeseitig Teilfortschreibung Wind der vier Regionalen Raumentwicklungsprogramme Netzausbau fördern Erarbeitung des neuen umfassenden Gesamtkonzeptes 9

10 Entwicklung der erneuerbaren Energien in MV: 60,0 Anteil an der Nettostromer-zeugung in % 50,0 Anteil am Verbrauch in % Stromaufkommen in MWh* 40,0 30,0 20,0 10,0 0, * Einspeisung von sonstigen Marktteilnehmern und Erzeugung der Elektriziztätsversorgungsunternehmen Angabe Statistisches Amt M-V für

11 Klimaschutz-Förderrichtlinie Richtlinie für die Gewährung von Zuwendungen des Landes Mecklenburg- Vorpommern zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz (Klimaschutz- Förderrichtlinie) vom 31. Mai 2007 Mittelausstattung: : 25 Mio. (pro Jahr 3,57 Mio. ) Antragsberatung und Antragstellung erfolgt beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern ( Mindestinvestition: Prioritätensetzung entsprechend der Rahmenbedingungen (Erlass über die Fördergrundsätze zur Klimaschutz-Förderrichtlinie vom 17. Juni 2009) Regelfördersatz beträgt 30% Der Wermutstropfen Die Haushaltsmittel sind gegenwärtig ausgeschöpft!!!

12 Klimaschutz-Förderrichtlinie Was? Investive Projekte, z.b. oberflächennahe Geothermie sowie Tiefengeothermie; energetische Nutzung von Biomasse, insb. wärmegeführte Kraft-Wärme-Kopplung und Heizungsanlagen; Infrastrukturmaßnahmen im Zusammenhang mit der Nutzung erneuerbarer Energien einschließlich Speicherung sowie regionale Lösungen zur autarken Energieversorgung; investive Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Verbesserung der Energieeffizienz, die über den gesetzlichen Standard hinausgehen; investive Maßnahmen zum Einsatz alternativer Kraftstoffe und Antriebe sowie Wasserstoff-Infrastrukturmaßnahmen Sonnenenergienutzung

13 Klimaschutz-Förderrichtlinie Wie? - Zuschuss Tiefengeothermie max. 30 % Förderfähig ist die Gesamtinvestition. Biomasse-KW(K)K sowie damit in Verbindung mögliche innovative Verfahren der Stromerzeugung aus Biomasse max. 20 % Förderfähig sind ausschließlich wärmegeführte Anlagen. Biogasanlagen, Klärgas- und Deponiegasanlagen: Förderfähig ist ausschließlich der energetische Teil (BHKW). Nicht förderfähig ist der Gaserzeugungsanteil. Die maximale Fördersumme beträgt EUR. Förderfähig sind ausschließlich Anlagen bis 1,5 MW Leistung. Energieeinsprung und max. 30 % Förderung z. B. von Effizienz-Steigerung bei Motoren, Energieeffizienz Prozesswärmeerzeugung, Abwärmenutzung Solarthermie max. 30 % - Anlagen zur Warmwassererzeugung, insb. Anlagen mit Heizungsunterstützung - Anlagen zur Prozesswärmebereitstellung - Anlagen in Kombination mit Stromerzeugung Wärmepumpen max. 20 % Voraussetzung für die Förderung ist die Prüfung zum Einsatz anderer regenerativer Energien und eine Jahresarbeitszahl von mind. 3,8. Biomasse- Heizungsanlagen max. 30 % Förderfähig sind Anlagen auf der Basis von Holzpellets, Holzhackschnitzel u. ä.

14 Klimaschutz-Förderrichtlinie Auswertung- Anzahl der bewilligten Anträge 14

15 Klimaschutz-Förderrichtlinie Technologie Auswertung der bewilligten Anträge 15

16 Gesamter Antragsbestand Investitionsvolumen 16

17 Neu: Einrichtung eines Darlehens-Fonds In Diskussion ist derzeit der Entwurf eines Klimaschutz- Darlehensprogramms Ausstattung: 10 Mio. in 2012/ 2013 als zinsgünstige Darlehen u.a. sind vorgesehen: Darlehen zur Speicherung von erneuerbarer Energien; zur Nutzung von Energieeffizienzpotenzialen und zur Nutzung erneuerbarer Energien; Pilot- und Demonstrationsprojekte Klimaschutz/Energieeffizienz-Komplettpaket: Darlehen kombinierbar mit der Zuschuss- Förderung nach der Klimaschutz-Richtlinie In der Abstimmung mit allen Ministerien und Verbänden! 17

18 Förderung von Machbarkeitsstudien Im Rahmen der Klimaschutz-Förderrichtlinie /Anträge über LFI: 2.4 Vorplanungsstudien zur Vorbereitung von investiven Maßnahmen, bei denen eine Unterstützung nach dieser Richtlinie erfolgen kann; zum Aufbau lokaler, regenerativer Energieversorgungsstrukturen sowie Zertifizierungen und Informationskampagnen zum Klimaschutz, soweit ein Interesse des Landes vorliegt. Ausstattung: 2012/2013 jeweils ca Fördersatz max. 50 % (je nach Antragsteller) Die Gesamtausgaben sollen Euro nicht übersteigen. In der Abstimmung mit allen Ministerien und Verbänden! 18

19 Fördersystematik Fördermittelgeber International UN CDM/JI-Projekte EU Modellprojekte Länderübergreifende Projekte Bundesregierung Land Mecklenburg- Vorpommern Kommunen, Stiftungen Verbände Unternehmen

20 Andere Fördermöglichkeiten Deutsche Bundesstiftung Umwelt: Einzelprojektförderung Initiative Haus sanieren - profitieren Norddeutsche Umweltstiftung (Bingo) Interreg-Projekte

21 Viel Erfolg! Dr. Beatrix Romberg Tel

. Arbeitskreis Umweltschutz im Krankenhaus KGMV Fördermöglichkeiten des Landes Mecklenburg- Vorpommern auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien und Energieeffizienz Regine Maaß, MA Referat Erneuerbare

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