Qualitative und Quantitative Forschungsmethoden

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1 Qualitative und Quantitative Forschungsmethoden Unterschiede zwischen den Forschungsstrategien

2 Überprüfendes vs. Entdeckendes Erkenntnisinteresse Ziel ist die Überprüfung von Theorieaussagen. Es werden große Fallzahlen benötigt, da generalisierende Aussagen über soziale Zusammenhänge nge in ganzen Populationen gemacht werden sollen. Ziel ist die Entdeckung von Theorieaussagen. Es werden keine großen Fallzahlen benötigt, denn schon ein Einzelfall kann genügen, gen, um soziale Zusammenhänge nge zu entdecken.

3 Aggregate vs. Fallbezogenheit Die Aggregation bestimmter Variablen wird untersucht. Über diese Variablen werden Wahrscheinlichkeitsaussagen gemacht. Die einzelne Person wird nicht in ihrer Gesamtheit untersucht. Der einzelne Fall bildet den analytischen Bezugspunkt. Die gesamte Person bildet den Untersuchungsgegenstand. Strukturen von Deutungs- und Handlungsmustern, die über den Einzelfall hinausweisen, werden rekonstruiert.

4 Statistisches vs. theoretisches Sampling Häufig Zufallsauswahl Repräsentativit sentativität t wird angestrebt. Die Auswahl der Untersuchungeinheiten erfolgt vor der Durchführung hrung der Untersuchung und kann während des Untersuchungsverlaufs nicht mehr verändert werden. Häufig bewusste Auswahl Repräsentativit sentativität t wird nicht angestrebt. Das Sampling und der Datenauswertungsprozess sind miteinander verzahnt. Das Sample ist nicht vor Untersuchungsbeginn festgelegt, sondern theoretische Zwischenbefunde steuern die Auswahl weiterer Untersuchungseinheiten.

5 Standardisiertes Vorgehen vs. Relative Offenheit Ein genauer Erhebungs- und Auswertungsplan liegt bereits vor Beginn der Untersuchung vor. Der Forschungsprozess ist offener gestaltet. Abweichungen vom ursprünglichen Plan gehören zum Forschungsprozess. Beispielsweise können k während es Forschungsprozesses neue Fragestellungen auftreten, die weiter verfolgt werden.

6 Deduktive vs. Induktive und Schließlogik logik Aus einer bekannten Theorie werden deduktiv- logische Hypothesen abgeleitet, die einen beobachtbaren Sachverhalt bezeichnen. Diese Hypothesen werden anhand der Empirie überprüft. Forscher finden ein empirisches Datum, dass sie einer Klasse, Kategorie oder Theorie zuordnen. Die Daten werden bereits existierenden Kategorien zugeordnet.

7 Abduktive Schließlogik logik Die Abduktion stellt einen Sonderfall in der Schließlogik logik der qualitativen Sozialforschung dar. Findet der Forscher keine bereits existierende Kategorie, der er die Daten zuordnen kann, muss er eine solche neu erfinden. Die Abduktion greift nicht auf bereits vorhandene Typen zurück, um etwas Beobachtetes zu erklären, ren, sondern sie schafft einen neuen Typus (Jo Reichertz).

8 Gegenstandsangemessenheit Der Forschungsgegenstand und die Forschungsfrage müssen m die Wahl der Forschungsmethode bestimmen. Das entscheidende Kriterium bei der Wahl der Forschungsmethode darf nicht die idiosynkratische Vorliebe eines Forschers für r eine bestimmte Methode sein.

9 Methodenkombination Es ist möglich m qualitative und quantitative Methoden miteinander zu Kombinationen, z.b.: werden zur Hypothesengenerierung eingesetzt, welche anschließend end mit Hilfe von quantiativen Methoden überprüft werden. Einzelne Aspekte einer Fragestellung werden mit verschiedenen Methoden bearbeitet. Bestimmte Formen der Methodenkombination werden als Triangulation bezeichnet.

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