Übungsaufgaben (Wertpapiere der Liquiditätsreserve)

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1 Übungsaufgaben (Wertpapiere der Liquiditätsreserve) Aufgabe Die Rhein-Ruhr-Bank AG bewertet die Wertpapiere der Liquiditätsreserve nach den Vorschriften des HGB. Welche der folgenden Aussagen sind in diesem Zusammenhang richtig? (2 Antworten) a) Realisierte gewinne werden mit nicht realisierten gewinnen in der Gewinn-und-Verlust- Rechnung kompensiert. b) Realisierte verluste erhöhen die Aufwendungen in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung. X c) Nicht realisierte verluste werden in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung nicht erfasst. d) Realisierte gewinne können in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausgewiesen werden. e) Realisierte verluste haben keine Auswirkung auf die Gewinn-und-Verlust-Rechnung. f) Nicht realisierte verluste müssen in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung ausgewiesen werden. X Aufgabe 2 Prüfen Sie folgende Aussagen über die Anwendung des Niederstwertprinzipes und des Imparitätsprinzipes in der Rhein-Ruhr-Bank AG. Ordnen Sie richtigen Aussagen eine, falschen Aussagen eine zu. a) Das Niederstwertprinzip ist im HGB kodifiziert. b) Das Niederstwertprinzip ist im Aktiengesetz kodifiziert. c) Das Niederstwertprinzip ist ein Bewertungsgrundsatz für Gegenstände des Umlaufvermögens. d) Das Niederstwertprinzip bewirkt, dass eine Bewertung über die Anschaffungskosten hinaus ermöglicht wird. e) Das Imparitätsprinzip bewirkt, dass nicht realisierte Gewinne ausgewiesen werden. f) Das Imparitätsprinzip bewirkt, dass nicht realisierte Verluste ausgewiesen werden. Aufgabe 3 Die Rhein-Ruhr-Bank AG tätigte folgende Käufe und Verkäufe in Aktien der Liquiditätsreserve im abgelaufenen Geschäftsjahr. Käufe: 300 Stk. 600,00 /Stk. 200 Stk. 550,00 /Stk. Verkäufe: 250 Stk. 620,00 /Stk. Bewerten Sie den Endbestand der Aktien am Ende des Geschäftsjahres nach den Bestimmungen des HGB. Berechnen Sie den realisierten und den nicht realisierten Erfolg. Nehmen Sie alle erforderlichen Buchungen zum Abschluss des Kontos Eigene Wertpapiere vor. Der am Bilanzstichtag beträgt 500,00 /Stk.

2 Aufgabe 4 Die Rhein-Ruhr-Bank AG tätigte folgende Käufe und Verkäufe in Aktien der Liquiditätsreserve im abgelaufenen Geschäftsjahr. Käufe: 300 Stk. 600,00 /Stk. 200 Stk. 550,00 /Stk. Verkäufe: 50 Stk. 500,00 /Stk. Bewerten Sie den Endbestand der Aktien am Ende des Geschäftsjahres nach den Bestimmungen des HGB. Berechnen Sie den realisierten und den nicht realisierten Erfolg. Nehmen Sie alle erforderlichen Buchungen zum Abschluss des Kontos Eigene Wertpapiere vor. Der am Bilanzstichtag beträgt 800,00 /Stk. 2

3 Aufgabe 5 Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte die Rhein-Ruhr-Bank AG die nachstehend aufgeführten Pfandbriefe als Liquiditätsreserve im Eigenbestand. Käufe 6,5% p.a. DG Hyp Pfandbriefe, Serie 2; 5.0. gzj. Verkäufe , , , , Ermitteln Sie a) den Durchschnittserwerbskurs der Pfandbriefe in Prozent. b) den realisierten Erfolg unter Berücksichtigung des Durchschnittserwerbskurses. c) die bis zum Bilanzstichtag aufgelaufenen, noch nicht vereinnahmten Stückzinsen (act/act). d) den Bilanzwert der Pfandbriefe ( am Bilanzstichtag,5 %). e) den nicht realisierten Erfolg aus dem Konto. f) Buchen Sie die anteiligen, noch nicht vereinnahmten Stückzinsen. g) Nehmen Sie, sofern erforderlich, die Buchung des nicht realisierten Erfolges vor. h) Buchen Sie den realisierten Erfolg aus dem Konto. i) Buchen Sie den Bilanzwert des Pfandbriefes. 3

4 Aufgabe 6 Folgende Angaben wurden aus dem Hauptbuchkonto Eigene Wertpapiere" der Rhein-Ruhr-Bank AG entnommen. Anfangsbestand und Sollumsätze ,00 Habenumsätze ,00 Nicht realisierter verlust ,00 Bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene, noch nicht vereinnahmte Stückzinsen ,00 Inventarwert der Wertpapiere (nach Niederstwertprinzip, ohne Stückzinsen) ,00 a) Buchen Sie den nicht realisierten verlust. b) Buchen Sie die anteiligen, noch nicht vereinnahmten Stückzinsen. c) Wie hoch ist der Bilanzwert der Wertpapiere? d) Buchen Sie den Bilanzwert der Wertpapiere. e) Berechnen Sie den realisierten gewinn. f) Buchen Sie den realisierten gewinn. 4

5 Aufgabe 7 Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte die Rhein-Ruhr-Bank AG die nachstehend aufgeführten Kommunalobligationen als Liquiditätsreserve im Eigenbestand. Käufe 6,3% p.a. Rheinische Hypothekenbank Kommunal-Obl gzj. Verkäufe , , , , Ermitteln Sie a) den Durchschnittserwerbskurs der Kommunalobligation in Prozent. b) den realisierten Erfolg unter Berücksichtigung des Durchschnittserwerbskurses. c) die bis zum Bilanzstichtag aufgelaufenen, aber noch nicht vereinnahmten Stückzinsen. d) den Bilanzwert der Kommunalobligation ( am Bilanzstichtag 8,2 %). e) den nicht realisierten Erfolg aus dem Konto. f) Buchen Sie die anteiligen, noch nicht vereinnahmten Stückzinsen. g) Nehmen Sie, sofern erforderlich, die Buchung des nicht realisierten Erfolges vor. h) Buchen Sie den realisierten Erfolg aus dem Konto. 5

6 Aufgabe 8 Prüfen Sie die nachfolgenden Aussagen jeweils auf ihre Richtigkeit! = richtig = falsch a) Bei Wertpapieren des Handelsbestandes, die an der Börse notiert werden, können Kreditinstitute auf die Anwendung des Niederstwertprinzips verzichten. b) Das strenge Niederstwertprinzip schreibt vor, dass nicht realisierte gewinne nicht ausgewiesen werden dürfen. c) Am Bilanzstichtag muss ein Kreditinstitut eine Verrechnung der nicht realisierten gewinne und verluste vornehmen. d) Durch den Ausweis von nicht realisierten Gewinnen in der Bilanz erhöht das Kreditinstitut seine stillen Reserven. e) Nach dem Niederstwertprinzip werden der Anschaffungskurs und der am Bilanzstichtag der jeweiligen Wertpapiere verglichen und der Bestand zum niedrigeren der beiden e bewertet. Aufgabe Das Konto Schuldverschreibungen im Eigenbestand weist folgende Umsätze auf: Soll Schuldverschreibungen im Eigenbestand Haben Umsätze ,00 Umsätze ,00 a) Buchen Sie die zum Bilanzstichtag aufgelaufenen, noch nicht vereinnahmten Stückzinsen in Höhe von.000,00. b) Buchen Sie den nicht realisierten verlust in Höhe von 7.000,00. c) Berechnen und buchen Sie den Endbestand der Schuldverschreibungen im Eigenbestand. Laut Inventur befinden sich nominal ,00 Schuldverschreibungen im Bestand, die zu 8 % zu bewerten sind. d) Berechnen Sie den realisierten Erfolg. e) Buchen Sie den realisierten Erfolg. 6

7 Aufgabe 0 Kennzeichnen Sie richtige Aussagen mit einer und falsche Aussagen mit einer. a) Wichtige Vorschriften für die Bewertung der Wertpapiere finden sich im Handelsgesetzbuch. b) Für die Bewertung von Wertpapieren des Umlaufvermögens gilt das gemilderte Niederstwertprinzip. c) Wertpapiere des Anlagevermögens können unter bestimmten Voraussetzungen zu einem höheren angesetzt werden, als nach dem strengen Niederstwertprinzip erforderlich ist. 7

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