Übungsaufgaben Rechnungswesen wirtschaftsbezogene Qualifikation 1. Tag

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1 1. Aufgabe Das betriebliche Rechnungswesen wird in vier Teilbereiche gegliedert. Nennen Sie die vier Teilbereiche und gliedern Sie diese in intern und extern. 2. Aufgabe Zu den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GOB) gehören u.a. die allgemeinen Bewertungsgrundsätze ( 252 HGB). a) Nennen Sie drei allgemeine Bewertungsgrundsätze. b) Beschreiben Sie den Inhalt/Aussage der von Ihnen gewählten Grundsätze. 3. Aufgabe Ordnen Sie den unten genannten Geschäftsvorfällen die entsprechenden Wertänderungen zu, indem Sie die entsprechende Ziffer in das jeweilige Antwortkästchen eintragen. 1. Aktivtausch 2. Passivtausch 3. Aktiv Passiv Mehrung 4. Aktiv Passiv - Minderung Tilgung eines Bankkredites aus Bankguthaben Kunde überweist auf unser Girokonto Kauf eines PKW auf Ziel Umwandlung von kurzfr. Verbindlichkeiten in ein Darlehen Barkauf eines Werkzeuges Kauf von unfertigen Erzeugnissen auf Ziel Seite 1 von 5

2 4. Aufgabe Erstellen Sie aus folgenden Angaben eine ordnungsgemäß gegliederte Bilanz. Beachten Sie dabei auch die richtige Reihenfolge der Positionen. Das Eigenkapital ist zu berechnen. - Bankkapital bebaute Grundstücke Darlehen Kasse Fuhrpark Vorräte technische Anlagen und Maschinen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Pensionsrückstellungen Aufgabe Im Rahmen der Jahresabschlussanalyse stellt die Beurteilung der Rentabilität eine wichtige Maßnahme dar. Aus dem vergangenen Jahr liegen folgende Daten vor: Grundstücke und Gebäude BGA Forderungen Warenbestand Bankguthaben Eigenkapital Darlehen Verbindlichkeiten Weiter Angaben: Summe der Aufwendungen (davon Zinsaufwendungen i.h.v ) Summe der Umsatzerlöse Berechnen Sie die a) Eigenkapitalrentabilität b) Gesamtkapitalrentabilität c) Umsatzrentabilität Seite 2 von 5

3 1. Aufgabe Das betriebliche Rechnungswesen wird in vier Teilbereiche gegliedert. Nennen Sie die vier Teilbereiche und gliedern Sie diese in intern und extern. Extern: Buchführung Intern: Planungsrechnung, Statistik und Analyse und Kosten- und Leistungsrechnung 2. Aufgabe Zu den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GOB) gehören u.a. die allgemeinen Bewertungsgrundsätze ( 252 HGB). a) Nennen Sie drei allgemeine Bewertungsgrundsätze. b) Beschreiben Sie den Inhalt/Aussage der von Ihnen gewählten Grundsätze. Bilanzidentität: Schlussbilanz Vorjahr = Anfangsbilanz aktuelles Jahr Going concern, Unternehmensfortführung: Bei der Bewertung ist von der Unternehmensfortführung auszugehen. Einzelbewertung und Stichtagsprinzip: Die Vermögensgegenstände und Schulden sind jeweils zum Bilanzstichtag einzeln zu bewerten. Vorsichtsprinzip: Realisationsprinzip: Gewinne dürfen erst ausgewiesen werden wenn sie realisiert sind. Imparitätsprinzip: wahrscheinliche Verluste müssen ausgewiesen werden, auch wenn sie noch nicht realisiert sind. Periodenabgrenzung: Aufwendungen und Erträge müssen unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Zahlung berücksichtigt werden. Bewertungsstetigkeit (Bilanzkontinuität) : Bewertungsmethoden wie z.b. Warenbewertung sollen beibehalten werden. Seite 3 von 5

4 3. Aufgabe Ordnen Sie unten genannten Geschäftsvorfällen die entsprechenden Wertänderungen zu, indem Sie die entsprechende Ziffer in das jeweilige Antwortkästchen eintragen. 1. Aktivtausch 2. Passivtausch 3. Aktiv Passiv Mehrung 4. Aktiv Passiv - Minderung Tilgung eines Bankkredites aus Bankguthaben 4 Kunde überweist auf unser Girokonto 1 Kauf eines PKW auf Ziel 3 Umwandlung von kurzfr. Verbindlichkeiten in ein Darlehen 2 Barkauf eines Werkzeuges 1 Kauf von unfertigen Erzeugnissen auf Ziel 3 4. Aufgabe Erstellen Sie aus folgenden Angaben eine ordnungsgemäß gegliederte Bilanz. Beachten Sie dabei auch die richtige Reihenfolge der Positionen. Das Eigenkapital ist zu berechnen. - Bankkapital Bebaute Grundstücke Darlehen Kasse Fuhrpark Vorräte technische Anlagen und Maschinen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Pensionsrückstellungen Aktiva Bilanz Passiva Anlagevermögen Eigenkapital bebautes Grundstück technische Anlagen und Maschinen Fuhrpark Umlaufvermögen Vorräte Forderungen aus L&L Bank Kasse Bilanzsumme (zu berechnen ) Fremdkapital Pensionsrückstellungen Darlehen Verbindlichkeiten aus L&L Bilanzsumme Seite 4 von 5

5 5. Aufgabe Aus dem vergangenen Jahr liegen folgende Daten vor: Grundstücke und Gebäude BGA Forderungen Warenbestand Bankguthaben Eigenkapital Darlehen Verbindlichkeiten Weiter Angaben: Summe der Aufwendungen (davon Zinsaufwendungen i.h.v ) Summe der Umsatzerlöse Berechnen Sie die a) Eigenkapitalrentabilität b) Gesamtkapitalrentabilität c) Umsatzrentabilität a) Eigenkapitalrentabilität: Gewinn * 100 Eigenkapital Berechnung Gewinn: Umsatzerlöse - Aufwendungen = = Eigenkapitalrentabilität: * = 25 % b) Gesamtkapitalrentabilität: (Gewinn + Fremdkapitalzinsen) * 100 Gesamtkapital Berechnung Gesamtkapital: Darlehen + EK + Verbindlichkeiten = Gesamtkapitalrentabilität: ( ) * = 19,05 % c) Umsatzrentabilität: Gewinn * 100 Umsatz Umsatzrentabilität: * = 8,26 % Die Umsatzrentabilität, auch Umsatzrendite genannt, stellt den auf den Umsatz bezogenen Gewinnanteil dar. Diese Kennzahl lässt also erkennen, wieviel das Unternehmen in Bezug auf 1 Umsatz verdient hat. Eine Umsatzrendite von 10% bedeutet, dass mit jedem umgesetzten Euro ein Gewinn von 10 Cent erwirtschaftet wurde. Eine steigende Umsatzrentabilität deutet bei unverändertem Verkaufspreis auf eine zunehmende Produktivität im Unternehmen hin, während eine sinkende Umsatzrentabilität auf sinkende Produktivität und damit auf steigende Kosten hinweist. Andere Begriffe für Umsatzrentabilität sind u.a.: Umsatzrendite, Return on Sales, Umsatzverdienstrate. Seite 5 von 5

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