Vorstellung des BMBF-Projektes FluSs aus Sicht eines Endanwenders. Düsseldorf Maritim-Hotel, 09. Juli 2013 Mark Zwirner

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1 Vorstellung des BMBF-Projektes FluSs aus Sicht eines Endanwenders Düsseldorf Maritim-Hotel, 09. Juli 2013 Mark Zwirner

2 Chart 2 Hintergründe Auswirkungen von Sicherheitsmaßnahmen Sicherheitsmaßnahmen entstehen meist nach Vorfällen am grünen Tisch Auswirkungen auf (einzelne) Flughäfen sind im Vorfeld meist unbekannt und werden von der Legislative selten bis gar nicht beachtet Wirksamkeit der Maßnahmen steht oft in keinem Verhältnis zu den Kosten bzw. Auswirkungen auf Reisende, Flughäfen und Airlines

3 Chart 3 Motivation an der Teilnahme Einstieg von Fraport in die aktive Sicherheitsforschung Definition von Anforderungen an Systematik, Prozesse und Technik Flughäfen sind keine Sicherheitsunternehmen, im Mittelpunkt stehen die Kunden (Airlines und Passagiere) Sicherheit ist ein elementarer Teil der Prozesse, soll aber nicht im Mittelpunkt stehen Verhinderung von Unsinn Im Mittelpunkt steht der Passagier, dieser will sicher reisen ohne Sicherheitsmaßnahmen zu bemerken!

4 Chart 4 Ziele für FluSs Aus Sicht von Fraport Ganzheitliche Betrachtung Entwicklung eines Sicherheitsmanagementkonzeptes zur Analyse, Maßnahmenidentifikation, Umsetzung, Nachverfolgung, QM, Schulungen,... gezielt auf die Bedürfnisse individueller Flughäfen Entwicklung von Methoden zur Erkennung von Erfolgswahrscheinlichkeiten, Aufwänden für Maßnahmen und deren Wirkungen auf Prozesse Erarbeitung eines technischen Rahmenkonzeptes für eine bedarfsgerechte und situationsabhängige Unterstützung Nicht alles, was technische machbar ist, muss / sollte man auch umsetzen!

5 Chart 5 Ergebnisoffenes Vorgehen Risikobasiert und Zielgerichtet Risiken: - Welche? - Wahrscheinlichkeit? - Auswirkungen? Maßnahmen: - Schutzziele? - Lücken? - Handlungsfelder?

6 Chart 6 Bewertung: - Wirksamkeit - Nutzen - Auswirkung Prozess - Kosten Planung: - Katalog - Priorisierung - Entwicklungsbedarf - Systemplanung

7 Chart 7 Ergebnis-Highlights Aus Sicht von Fraport Erstellung eines Security-Management-Konzepts als generischer Leitfaden Entwicklung von Modellen, die: Bedrohungspotentiale bewerten Wirksamkeit einzelner Maßnahmen bewerten Wirkungsketten in den Prozessen darstellen und analysieren Kosten / Nutzen einzelner Maßnahmen bewerten Nicht technische Lösungen haben das Projekt getrieben, sondern die Sicht auf Prozesse, Risiken und vor allem Kunden Fraport implementiert ein Security-Management-Konzept auf Basis der Projektergebnisse.

8 Chart 8 Blick nach vorne Aus Sicht von Fraport Sicherheitsmaßnahmen und Anordnungen sollten auf die individuellen Situationen der Flughäfen anpassbar sein Zukünftige technische Lösungen sollten neben den Anforderungen zum Thema Sicherheit auch hinsichtlich der Prozesse der Flughäfen und Bedürfnisse der Kunden bewertet werden Über ein Sicherheitsmanagementkonzept soll ein proaktives und vorausschauendes Handeln im Unternehmen implementiert werden

9 Chart 9 Weitere Themen Aus Sicht von Fraport - Zur Zeit ist die Sicherheit an Flughäfen sowie die Forschung von szenarienbasierten Sicherheitsmaßnahmen geprägt. Eine proaktive Ausrichtung, im Sinne eines Resilienzmanagements, ist notwendig - Auch bei der Frachtsicherheit ist ein gesamtheitlicher Ansatz bzw. ganzheitliches Konzept notwendig. - Für die Personenkontrolle ist eine Verknüpfung von prozessualen Ansätzen mit technischen und informationellen Ansätzen notwendig

10 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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