Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen"

Transkript

1 Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen 2.15 Verzeichnisdienst - LDAP Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik, Trier Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Bahnhofstraße 30-32, D Trier 1

2 2. Architektur von Internet und Intranet 2.1 Internet Protocol - IP 2.2 Transmission Control Protocol - TCP 2.3 User Data Protocol - UDP 2.4 Internetprotokolle für serielle Leitungen 2.5 Adressierung in IP-Netzwerken 2.6 Internet Domain-Name Service - DSN 2.7 Internet Protocol Next Generation - IPv6 2.8 Absicherung auf der Vermittlungsschicht - IPSec 2.9 Netze mit mehreren Standorten 2.10 World Wide Web - WWW 2.11 Elektronische Post Internet News 2.13 File Transport Protocol - FTP 2.14 Terminalemulation - Telnet 2.15 Verzeichnisdienst - LDAP 2.16 Multimedia Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Universität Trier & Institut für Telematik 2

3 2.15 Verzeichnisdienst - LDAP (1 von...) (1) Idee des X.500 Directory Service (1 von...) Das OSI-Konzept für einen weltumspannenden, öffentlich zugänglichen Verzeichnisdienst - Directory Service - zum systematischen Auffinden von Objekten in verteilten Systemen wurde1988 in der ITU-T Spezifikation X.500 beschrieben. Grundidee: Î Directory-Server DSA - Directory Service Agents - verwalten Verzeichnisse beliebiger Objekte: Namen, Adressen, Dokumenten, Dienste, Zugriffsrechte, Datenstrukturen,... Î X.500-Client DUA - Directory User Agent - benötigt bestimmtes Objekt und stellt Anfrage an Directory-Server Î Directory-Server beantwortet die Anfrage oder leiten den Client - Referral - bzw. die Anfrage - Chaining - an andere, aussagefähige Directory-Server weiter Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Universität Trier & Institut für Telematik 3

4 Directory Information Base (DIB) Directory User Agent (DUA) Directory Sytem Agent (DSA) DAP DAP DAP Directory Sytem Agent (DSA) Directory Sytem Agent (DSA) Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Universität Trier & Institut für Telematik 4

5 2.15 Verzeichnisdienst - LDAP (3 von...) (1) Idee des X.500 Directory Service (3 von...) Verzeichnisdienst X.500 ist wesentlicher Bestandteil des OSI-Referenzmodells. Ziel: ÎBereitstellung eines physisch verteiltes, logisch einheitlichen Verzeichnisses mit strukturierten Informationen über Benutzer, Organisationen, Dienste, Ressourcen,... ÎUnterstützung einer benutzerfreundlichen Suche der Einträge nach Namen X.500-Verzeichnisdienst wurde - anders als der inhaltlich ähnliche DNS-Dienst - bisher nicht verwirklicht. Es existieren lediglich Insellösungen, die aufgrund der fehlenden globalen X.500-Serverinfrastruktur nicht verbunden sind. Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Universität Trier & Institut für Telematik 5

6 2.15 Verzeichnisdienst - LDAP (4 von...) (1) Idee des X.500 Directory Service (4 von...) X.500 Empfehlungen decken folgende Teilbereiche ab ÎInformationsmodell -Festlegung der Struktur des globalen Verzeichnisses und Aufbau der darin gespeicherten Einträge Îhierarchischer Namensraum zur weltweit eindeutigen Identifizierung der Einträge ÎZugriffsmöglichkeiten auf Einträge des Verzeichnisses mit Hilfe des OSI-Protokolls DAP ÎAuthentifizierungsmechanismen auf der Basis von Public-Key- Kryptographie und Zertifikaten Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Universität Trier & Institut für Telematik 6

7 2.15 Verzeichnisdienst - LDAP (5 von...) (1) Idee des X.500 Directory Service (5 von...) X.500 Informationsmodell und Namensraum: Î Grundlegende Einheit des X.500 Informationsmodell ist ein Eintrag. Î Logische Struktur der Gesamtheit aller Einträge heißt DIT - Directory Information Tree Î Jeder Eintrag ist einer Objektklasse zugeordnet, die seine z verpflichtende bzw. optionale, einwertige oder mehrwertige Attribute und deren z Datentyp bestimmt Î Die in einem X.500-Server verfügbaren, die vorgeschriebene Struktur der Einträge bestimmenden Objektklassen, heißen Schema. Schemen sind standardisiert. Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Universität Trier & Institut für Telematik 7

8 2.15 Verzeichnisdienst - LDAP (6 von...) (1) Idee des X.500 Directory Service (6 von...) Organisation des X.500 DIT - Directory Information Tree: Î Einträge des DIT auf den beiden höchsten Hierarchieebenen gehören zu den Objektklassen country and organisation Î Einträge an den Blättern des DIT gehören zu den Objektklassen person und device. Î Auf jeder Hierarchieebene sind Einträge durch teilqualifizierende Attribute RDN - Relative Distinguished Name - eindeutig identifizierbar. Î Einträge sind weltweit eindeutig identifizierbar durch eindeutigen Namen DN - Distinguished Name -, der aus Pfad bis zum Ursprung der Hierarchie und den Werten der einzelnen relativ eindeutigen Namen auf jeder Ebene resultiert. Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Universität Trier & Institut für Telematik 8

9 Informationsmodell des X.500-Directory Eintrag Eintrag Eintrag Attribut Attribut Attribut... Datentyp Wert Wert... Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Universität Trier & Institut für Telematik 9

10 2.15 Verzeichnisdienst - LDAP (8 von...) (1) Idee des X.500 Directory Service (8 von...) Globaler X.500-Verzeichnisdienst wurde bisher nicht verwirklicht. Lediglich einige Teile des X.500 Konzepts haben sich bisher etablieren können: Î Authentisierungsdienste gemäß der ITU-T Empfehlung X.509: X.509-Zertifikate werden weltweit im Internet zur Authentifizierung genutzt Î das aus dem OSI-Protokoll DAP - Directory Access Protocol - für den Zugriff auf das X.500-Verzeichnis hervorgegangene, abgespeckte Internet-Protokoll LDAP - Lightweight Directory Access Protocol - LDAP-Verzeichnisse und X.509-Zertifikate sind Bestandteil vieler Software-Produkte und Produktankündigungen Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Universität Trier & Institut für Telematik 10

11 2.15 Verzeichnisdienst - LDAP (9 von...) (2) Internet-Protokoll LDAP (1 von...) LDAP - lightweight directory access protocol - ist eingeschränkte Version des OSI-Protokolls DAP und erlaubt Zugriff auf LDAP-Directory-Server Î LDAP baut auf X.500-Informationsmodell und Namensraum auf Î gut dokumentierter, frei verfügbare LDAP-Server wird seit Jahre an der University of Michigan entwickelt und gewartet Î Netscape Directory Server wurde von Mitarbeiter des Michigan-Projektes entwickelt Î MS Windows 2000 bietet Verzeichnisdienst Active Directory, der auf LDAP aufsetzt (dessen Kompatibilität mit LDAP aber wegen der vielen MS-spezifischen Erweiterungen in Frage steht) Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Universität Trier & Institut für Telematik 11

12 LDAP-Verzeichnisstruktur DIT Deutschlan d UNO Bonn X-Bank Berlin mitp-verlag Kundenberatung Horn Wenke Meyer Müller Schulze Organisation Land Stadt Abteilung Person Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Universität Trier & Institut für Telematik 12

13 2.15 Verzeichnisdienst - LDAP (11 von...) (2) Internet-Protokoll LDAP (3 von...) Unterschiede zum X.500-Konzept: Î LDAP-Server beantworten Anfragen nie mit Referrals oder Chainings. Jeder LDAP-Server antwortet Client entweder mit dem angefragten Eintrag oder einer Fehlermeldung Î LDAP baut auf Internet-Protokoll TCP auf Î verringerter Funktionsumfang gegenüber DAP Î LDAP überträgt Daten und Namen in Form von Zeichenketten, bei DAP kommt binäres Vorkodierverfahren zum Einsatz Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Universität Trier & Institut für Telematik 13

14 2.15 Verzeichnisdienst - LDAP (12 von...) (2) Internet-Protokoll LDAP (4 von...) Beispiel: Schemadefinition der Objektklasse person im LDAP-Server Attribut Datentyp Bedeutung _ (a) verpflichtend vorgeschriebene Attribute: cn (ist RDN) Zeichenkette Voller Name - Common Name objectclass Zeichenkette Objektklasse dieses Eintrages sn Zeichenkette Rufname - Simple Name _ (b) optionale Attribute: description Zeichenkette Willkürliche Bezeichnung seealso DN Referenz auf anderen Eintrag telephonenumber Telefonnummer Telefonnummer userpassword Zeichenkette Kennwort für Authentifizierung Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Universität Trier & Institut für Telematik 14

15 2.15 Verzeichnisdienst - LDAP (13 von...) (2) Internet-Protokoll LDAP (5 von...) LDAP-Protokollelemente zum Abfragen und Modifizieren der Verzeichniseinträge: Operation Bedeutung _ bind anonyme oder authentifizierte Verbindung herstellen unbind Verbindung beenden search Suche nach Einträgen mit Hilfe eines Filters compare Prüfung, ob Einträge ein Attribut mit bestimmten Werten hat modify Modifizierung der Attribute eines Eintrages delete Löschung eines Eintrages modrnd Modifikation des RDN (Umbenennen eines Eintrages) Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Universität Trier & Institut für Telematik 15

16 2.15 Verzeichnisdienst - LDAP (14 von...) (3) Absicherung von LDAP durch SSL Absicherung von LDAP durch SSL macht Sinn, da Î Authentifizierung der Kommunikationspartner bei SSL mit X.509-Zertifikaten erfolgt Î X.509-Zertifikate Benutzernamen in der Form eines X.500-DN enthalten Im Internet wird OSI-Standard zur Authentifizierung Wirklichkeit Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Universität Trier & Institut für Telematik 16

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen 2.1 Internet Protocol - IP Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik, Trier Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel,

Mehr

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen 2.12 Internet-News Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik, Trier Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Bahnhofstraße

Mehr

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen 2.13 File Transfer Protocol - FTP Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik, Trier Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel,

Mehr

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen 2.2 Transmission Control Protocol - TCP 2.3 User Datagram Protocol - UDP Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik,

Mehr

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen 2.6 Internet Domain Name Service - DNS Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik, Trier Prof. Dr. sc. nat. Christoph

Mehr

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik, Trier Institut für Telematik, Leitung Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel,

Mehr

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen 2.10 World Wide Web - WWW Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik, Trier Prof. Dr. sc. nat. Christoph Meinel, Bahnhofstraße

Mehr

Directory Services mit LDAP

Directory Services mit LDAP Directory Services mit LDAP Dipl.-Chem. Technische Fakultät Universität Bielefeld ro@techfak.uni-bielefeld.de AG Rechnerbetrieb WS 2003/04 Directory Services mit LDAP 1 von 21 Übersicht Directory Services

Mehr

[11-4] https://de.wikipedia.org/wiki/lightweight_directory_access_protocol

[11-4] https://de.wikipedia.org/wiki/lightweight_directory_access_protocol Literatur [11-1] http://www.syn-wiki.de/lan-wan- Analysis/htm/ger/_0/Namensdienst.htm [11-2] https://de.wikipedia.org/wiki/remote_method_invocation [11-3] https://de.wikipedia.org/wiki/verzeichnisdienst

Mehr

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen 2.4 Internet-Protokolle für serielle Leitungen Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik, Trier Prof. Dr. sc. nat.

Mehr

LDAP und Kerberos. Folien unter http://ca.tu-berlin.de/docs/pdf/ldap-vortrag.pdf. 1 Gerd Schering 29.05.07

LDAP und Kerberos. Folien unter http://ca.tu-berlin.de/docs/pdf/ldap-vortrag.pdf. 1 Gerd Schering 29.05.07 LDAP und Kerberos Folien unter http://ca.tu-berlin.de/docs/pdf/ldap-vortrag.pdf 1 Gerd Schering LDAP: Agenda Was ist LDAP? LDAP Strukturen / Datenmodell LDAP Operationen LDAP Anwendungen tubit LDAP Server

Mehr

Konzepte von Betriebssystem-Komponenten Schwerpunkt Sicherheit. Unix-Benutzerverwaltung: Grundlagen, OpenLDAP. Daniel Bast daniel.bast@gmx.

Konzepte von Betriebssystem-Komponenten Schwerpunkt Sicherheit. Unix-Benutzerverwaltung: Grundlagen, OpenLDAP. Daniel Bast daniel.bast@gmx. Konzepte von Betriebssystem-Komponenten Schwerpunkt Sicherheit Unix-Benutzerverwaltung: Grundlagen, OpenLDAP Daniel Bast daniel.bast@gmx.net Überblick Klassische Benutzerverwaltung OpenLDAP Verzeichnisdienste

Mehr

Verzeichnisdienste: Eine Einführung zu X.500/LDAP. am Beispiel von Novells NetWare Directory Services

Verzeichnisdienste: Eine Einführung zu X.500/LDAP. am Beispiel von Novells NetWare Directory Services Verzeichnisdienste: Eine Einführung zu X.500/LDAP am Beispiel von Novells NetWare Directory Services Thomas Uhle Technische Universität Dresden Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik Inhaltsübersicht

Mehr

Inhaltsverzeichnis Vorwort Konzepte des Active Directory

Inhaltsverzeichnis Vorwort Konzepte des Active Directory Vorwort.................................................................. XI Warum dieses Buch.................................................... XI Kapitelübersicht.......................................................

Mehr

Benutzerverwaltung - LDAP

Benutzerverwaltung - LDAP REGIONALES RECHENZENTRUM ERLANGEN [ RRZE ] Benutzerverwaltung - LDAP Systemausbildung - Grundlagen und Aspekte von Betriebssystemen und System-nahen Diensten Andrei Galea, 20.05.2015 AGENDA Einführung

Mehr

Implementierung einer LDAP basierenden Patientenverwaltung

Implementierung einer LDAP basierenden Patientenverwaltung FH Heilbronn / Uni Heidelberg Studiengang Medizinische Informatik Praktikum Datenbank- und Informationssysteme im Gesundheitswesen Implementierung einer LDAP basierenden Patientenverwaltung Handout zur

Mehr

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen

Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen Vorlesung SS 2001: Sicherheit in offenen Netzen 2.7 Internet Protocol Next Generation - IPv6 Prof. Dr. Christoph Meinel Informatik, Universität Trier & Institut für Telematik, Trier Prof. Dr. sc. nat.

Mehr

Technische Mitteilung LDAP

Technische Mitteilung LDAP Technische Mitteilung LDAP Einrichten einer LDAPgestützten Benutzerverwaltung Informationen zum Dokument Kurzbeschreibung Dieses Dokument enthält wichtige Hinweise zum Einrichten einer Benutzerverwaltung

Mehr

Was ist LDAP. Aufbau einer LDAP-Injection. Sicherheitsmaßnahmen. Agenda. LDAP-Injection. ITSB2006 WS 09/10 Netzwerkkonfiguration und Security

Was ist LDAP. Aufbau einer LDAP-Injection. Sicherheitsmaßnahmen. Agenda. LDAP-Injection. ITSB2006 WS 09/10 Netzwerkkonfiguration und Security Agenda Was ist LDAP Aufbau einer Sicherheitsmaßnahmen Was ist LDAP Abstract RFC4510 The Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) is an Internetprotocol for accessing distributed directory services

Mehr

LDAP-Eine Möglichkeit zur Benutzersynchronisation im KIS/RIS/PACS- Die Verbund neue Präsentation von gap

LDAP-Eine Möglichkeit zur Benutzersynchronisation im KIS/RIS/PACS- Die Verbund neue Präsentation von gap LDAP-Eine Möglichkeit zur Benutzersynchronisation im KIS/RIS/PACS- Die Verbund neue Präsentation von gap warum Benutzersynchronisation Vielzahl von IT-Systemen schützenswerte Daten oder Funktionen Wiederholte

Mehr

MS Active Directory Services & MS Group Policy Object. ITTK A09 Laßnig-Walder Karl Surtmann Klaus

MS Active Directory Services & MS Group Policy Object. ITTK A09 Laßnig-Walder Karl Surtmann Klaus MS Active Directory Services & MS Group Policy Object ITTK A09 Laßnig-Walder Karl Surtmann Klaus Inhaltsverzeichnis Was ist MS Active Directory? Aufbau Struktur DC, GC, Replikation, FSMO Hauptkomponenten

Mehr

LDAP. Lightweight Directory. Desanka Bogicevic 1121621 Michael Wenig 1220567 Rupert Eisl 1220225

LDAP. Lightweight Directory. Desanka Bogicevic 1121621 Michael Wenig 1220567 Rupert Eisl 1220225 LDAP Lightweight Directory Access Protokoll Desanka Bogicevic 1121621 Michael Wenig 1220567 Rupert Eisl 1220225 LDAP Was ist LDAP? Was sind Verzeichnisdienste? Was ist ein Verzeichnis? Geschichte http://directory.apache.org/apacheds/basic-ug/1.2-some-background.html

Mehr

LDAP. Universität zu Köln IT-Zertifikat Allgemeine Technologien 1 Dozentin: Susanne Kurz M.A. 14.7. Referent: Branko Dragoljic

LDAP. Universität zu Köln IT-Zertifikat Allgemeine Technologien 1 Dozentin: Susanne Kurz M.A. 14.7. Referent: Branko Dragoljic LDAP Universität zu Köln IT-Zertifikat Allgemeine Technologien 1 Dozentin: Susanne Kurz M.A. 14.7. Referent: Branko Dragoljic Allgemeines Lightweight Directory Access Protocol Kommunikation zwischen LDAP-Client

Mehr

Public-Key-Infrastrukturen

Public-Key-Infrastrukturen TECHNISCHE UNIVERSITÄT DARMSTADT FACHGEBIET THEORETISCHE INFORMATIK PROF. DR. J. BUCHMANN DR. A. WIESMAIER Aufgabe 1: LDAP Directories Lösungsvorschlag zur 13. Übung zur Vorlesung Public-Key-Infrastrukturen

Mehr

Inhaltsverzeichnis XIII XIII XIV XIV XIV XIV XV XV XV XV XV XV XV XVI XVI

Inhaltsverzeichnis XIII XIII XIV XIV XIV XIV XV XV XV XV XV XV XV XVI XVI Vorwort.................................................................................. Warum dieses Buch?................................................................... Kapitelübersicht........................................................................

Mehr

ARCHITEKTUR VON INFORMATIONSSYSTEMEN

ARCHITEKTUR VON INFORMATIONSSYSTEMEN ARCHITEKTUR VON INFORMATIONSSYSTEMEN File Transfer Protocol Einleitung Das World Wide Web war ja ursprünglich als verteiltes Dokumentenverwaltungssystem für die akademische Welt gedacht. Das Protokoll

Mehr

Konfigurieren eines Webservers

Konfigurieren eines Webservers Unterrichtseinheit 12: Konfigurieren eines Webservers Erleichterung der Organisation und des Verwaltens von Webinhalten im Intranet und Internet. Übersicht über IIS: Der IIS-Dienst arbeitet mit folgenden

Mehr

Server Installation 1/6 20.10.04

Server Installation 1/6 20.10.04 Server Installation Netzwerkeinrichtung Nach der Installation müssen die Netzwerkeinstellungen vorgenommen werden. Hierzu wird eine feste IP- Adresse sowie der Servername eingetragen. Beispiel: IP-Adresse:

Mehr

LDAP Informationsmodell

LDAP Informationsmodell LDAP Informationsmodell von Präsentation im Rahmen der Vorlesung im WS 05/06 bei Prof. Dr. Martin Leischner. Gliederung LDAP Modelle LDAP Informationsmodell Anwendungsdaten Schemadaten Beispiel FH Fachbereichs

Mehr

Basisdienste und Basisapplikationen

Basisdienste und Basisapplikationen Basisdienste und Basisapplikationen Domain Name System (Vertiefung) Dynamic Host Configuration MIME-Signalisierung Verzeichnisdienste Funktionen des DNS Das Domain Name System hält Namen und Adressen des

Mehr

LDAP verstehen, OpenLDAP einsetzen

LDAP verstehen, OpenLDAP einsetzen Dieter Klünter Jochen Laser LDAP verstehen, OpenLDAP einsetzen Grundlagen, Praxiseinsatz und Single-sign-on-Mechanismen Technische Universität Darmstadt FACHBEREICH INFORMATIK Invanter-Nr, J Standort:

Mehr

Client-Server-Prinzip

Client-Server-Prinzip Client-Server-Prinzip Kommunikation im Internet erfolgt nach dem Client-Server-Prinzip: Client sendet eine Anfrage (fordert eine Dienstleistung an) Server sendet die Antwort (bietet eine Dienstleistung

Mehr

Arbeiten im Datennetz der Universität Regensburg

Arbeiten im Datennetz der Universität Regensburg Wiwi-Workshop Uni Regensburg April 2002 Arbeiten im Datennetz der Universität Regensburg - Einführung in HTML, Teil II Arbeiten mit AOLPress - Dr. Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Universität Regensburg

Mehr

Doris Jung. 27. Mai 2001

Doris Jung. 27. Mai 2001 Einführung in LDAP Doris Jung 27. Mai 2001 1 LDAP Protokoll LDAP ist ein Netz Protokoll, ein erweiterbares Directory Access Protokoll, also eine Sprache in der Klient und Server miteinander kommunizieren

Mehr

Dateninseln. Andere Applikationen: Calendar Server Web Server Telefonbücher...

Dateninseln. Andere Applikationen: Calendar Server Web Server Telefonbücher... Das Problem Dateninseln Andere Applikationen: Calendar Server Web Server Telefonbücher... NIS Flache Datenstruktur Alle Benutzerinformationen in einem File Zugriff auf alles oder nichts Nicht oder schwer

Mehr

rojekt: Aufbau eines Informationssystems für eine Organisation LDAP

rojekt: Aufbau eines Informationssystems für eine Organisation LDAP LDAP Unix Systeme Zentrale Kundendatenbank Autorisierungs-Datenbank LDAP ndere Datenquellen, z.b. UB Helpdesk Das Verhältnis zwischen Datenbanken und Directories Man kann Directories als spezielle Datenbankanwendungen

Mehr

Step by Step Active Directory unter Windows Server 2003. von Christian Bartl

Step by Step Active Directory unter Windows Server 2003. von Christian Bartl Step by Step Active Directory unter Windows Server 2003 von Active Directory unter Windows Server 2003 Um Active Directory zu installieren muss der Server eine fixe IP-Adresse besitzen. Außerdem wird die

Mehr

http://timof.qipc.org/ldap Timo Felbinger 20.09.2006 Eine kleine Einführung LDAP

http://timof.qipc.org/ldap Timo Felbinger 20.09.2006 Eine kleine Einführung LDAP LDAP Eine kleine Einführung Timo Felbinger 20.09.2006 http://timof.qipc.org/ldap LDAP: Überblick und einige Anwendungen 2 Server < LDAP > (Lightweight Directory Access Protocol) Client(s) Kommandozeilenbefehle:

Mehr

Benutzerverwaltung. Contentmanagementsysteme Sommersemester 2004 FH-Augsburg. Daniel Pluta

Benutzerverwaltung. Contentmanagementsysteme Sommersemester 2004 FH-Augsburg. Daniel Pluta Benutzerverwaltung Contentmanagementsysteme Sommersemester 2004 FH-Augsburg Daniel Pluta Benutzerverwaltung wozu? Zugriff auf Informationen schützen und einschränken nken kontrollieren und überwachen Sichere

Mehr

LDAP Vortragsreihe - Teil 1 Konzepte und Möglichkeiten

LDAP Vortragsreihe - Teil 1 Konzepte und Möglichkeiten LDAP Vortragsreihe - Teil 1 Konzepte und Möglichkeiten Jörg Rödel 22. März 2004 Jörg Rödel Was ist LDAP? Lightweight Directory Access Protocoll eigentlich nur ein Protokollstandard allgemein

Mehr

Vordefinierte Elemente (CI)

Vordefinierte Elemente (CI) 1 IIS Name 1.1 IIS Scans Scandatum, Direktes Bearbeiten der Metabasis ermöglichen, Version 1.1.1 Websites Name, Ausführberechtigung Dateien, Lesen, Nur Skripts ausführen, Skriptzugriff, Schreiben, Sicheren

Mehr

Einführung. Internet vs. WWW

Einführung. Internet vs. WWW Einführung Bernhard Plattner 1-1 Internet vs. WWW "the Internet is the entirety of all computers which are interconnected (using various physical networking technologies) and employ the Internet protocol

Mehr

Verteilte Systeme - 2. Übung

Verteilte Systeme - 2. Übung Verteilte Systeme - 2. Übung Dr. Jens Brandt Sommersemester 2011 1. Server-Entwurf a) Beschreiben Sie was sich hinter den Begriffen statusloser bzw. statusbehafteter Server verbirgt. Statusloser Server

Mehr

IT Asset Management mit LDAP. Boguslaw Sylla

IT Asset Management mit LDAP. Boguslaw Sylla IT Asset Management mit LDAP Boguslaw Sylla 2 1. LDAP-Systeme Übersicht Fedora Directory Server (jetzt 389 Direcrory Server) OpenDS (von Sun als Java-Implementation) ApacheDS (wie meist bei Apache üblich

Mehr

Softwarepraktikum - Verteidigung Entwurf LDAP-Interfaces für majordomo und Web

Softwarepraktikum - Verteidigung Entwurf LDAP-Interfaces für majordomo und Web Softwarepraktikum - Verteidigung Entwurf LDAP-Interfaces für majordomo und Web Michael Weiser, Steffen Wolf, 99IN 22. Mai 200 WEB-INTERFACE 2 Web-Interface. Softwareschnittstellen Webserver in Entwicklung

Mehr

TCP/IP. Datenübertragungsschicht Netzwerkschicht Anwendungsschicht

TCP/IP. Datenübertragungsschicht Netzwerkschicht Anwendungsschicht TCP/IP Datenübertragungsschicht Netzwerkschicht Anwendungsschicht 1 Schichtenmodell Schichtenmodell der Internet- Protokollsuite Ziel: Kommunikation unterschiedlicher Rechner mit verschiedenen Betriebssystemen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. CCldap

Inhaltsverzeichnis. CCldap Inhaltsverzeichnis Crash-Course LDAP...1 OpenLDAP installieren...1 OpenLDAP konfigurieren...1 OpenLDAP mit Beispieldaten befüllen...2 OpenLDAP starten...2 LDAP Studio installieren...2 LDAP Studio mit OpenLDAP

Mehr

Directory Services für heterogene IT Landschaften. Basierend auf LDAP und OSS

Directory Services für heterogene IT Landschaften. Basierend auf LDAP und OSS Directory Services für heterogene IT Landschaften. Basierend auf LDAP und OSS Bernd@Eckenfels.net Linuxtag 2001, Stuttgart http://eckenfels.net/ldap/ Agenda LDAP Eine Begriffsbestimmung OSS Keyplayer Typische

Mehr

Zur Person. Michael Ströder. Freiberuflicher Berater Schwerpunkte Verzeichnisdienste & IT Sicherheit. OSS Projekte im LDAP Umfeld

Zur Person. Michael Ströder. Freiberuflicher Berater Schwerpunkte Verzeichnisdienste & IT Sicherheit. OSS Projekte im LDAP Umfeld Zur Person Michael Ströder Freiberuflicher Berater Schwerpunkte Verzeichnisdienste & IT Sicherheit LDAP / X.500 Benutzerverwaltung (Identity Management / Provisioning) PKI / X.509, Verschlüsselung, Digitale

Mehr

Konzepte von Betriebssystem-Komponenten Schwerpunkt Sicherheit. Unix-Benutzerverwaltung: Grundlagen, OpenLDAP. Daniel Bast daniel.bast@gmx.

Konzepte von Betriebssystem-Komponenten Schwerpunkt Sicherheit. Unix-Benutzerverwaltung: Grundlagen, OpenLDAP. Daniel Bast daniel.bast@gmx. Konzepte von Betriebssystem-Komponenten Schwerpunkt Sicherheit Unix-Benutzerverwaltung: Grundlagen, OpenLDAP Daniel Bast daniel.bast@gmx.net 1 Einleitung Ein zentrales Thema bei der Sicherheit von Rechnersystemen

Mehr

Einsatz von LDAP und Samba im heterogenen Netzwerk

Einsatz von LDAP und Samba im heterogenen Netzwerk mit Einsatz von und im heterogenen Netzwerk January 18, 2013 Einsatz von und im heterogenen Netzwerk Inhaltsverzeichnis mit 1 2 3 X.500 Funktion Modelle Gruppen und Rollen 4 Dienste Vorteile von 5 mit

Mehr

Protokoll. Höhere Technische Bundeslehranstalt Fischergasse 30 A-4600 Wels. Titel der Übung: Active Directory

Protokoll. Höhere Technische Bundeslehranstalt Fischergasse 30 A-4600 Wels. Titel der Übung: Active Directory Protokoll Nr. 7 Höhere Technische Bundeslehranstalt Fischergasse 30 A-4600 Wels Protokoll Abteilung IT Übungs Nr.: 7 Titel der Übung: Active Directory Katalog Nr.: 3 Verfasser: Christian Bartl Jahrgang:

Mehr

Active Directory unter Linux

Active Directory unter Linux CeBIT 2015 Active Directory unter Linux Prof- Dr.-Ing. Kai-Oliver Detken DECOIT GmbH Fahrenheitstraße 9 D-28359 Bremen http://www.decoit.de detken@decoit.de DECOIT GmbH Kurzvorstellung der DECOIT GmbH

Mehr

4 Zugriffskontrolle mit ACLs

4 Zugriffskontrolle mit ACLs 4 Zugriffskontrolle mit ACLs In diesem Kapitel lernen Sie wie man mit ACLs Zugriffsrechte auf einzelne Ressourcen vergibt. Unter einer ACL (Access Control List) versteht man eine Liste mit Zugriffsrechten.

Mehr

Internetkommunikation I WS 2005 / 2006. Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg. LDAP und Adressbuch. Mail-Client, Handy, PDA-Adressbuch gespeist aus LDAP

Internetkommunikation I WS 2005 / 2006. Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg. LDAP und Adressbuch. Mail-Client, Handy, PDA-Adressbuch gespeist aus LDAP LDAP und Adressbuch Mail-Client, Handy, PDA-Adressbuch gespeist aus LDAP Inhalt Ziel Arten von Adressbüchern Umsetzung in OpenLDAP Anbindung an Mail-Client Anbindung von Handy und PDA Quiz Ziel Adressbuch

Mehr

Internet Interconnected Networks - Geschichte -

Internet Interconnected Networks - Geschichte - Internet Interconnected Networks - Geschichte - 1876 Erfindung des Telefons 1941 Erfindung des ersten Computers 60er Jahre ARPA (Advanced Research Projects Agency) ARPANET Ziel: Netz, indem weltweit Rechner

Mehr

z/os LDAP ein zentraler Security Service Mit IBM System z in die Zukunft

z/os LDAP ein zentraler Security Service Mit IBM System z in die Zukunft Mit IBM System z in die Zukunft Empalis z/os-tag 2008 IBM Forum Stuttgart, 2008-07-09 Oliver Paukstadt, Millenux GmbH Christian Tatz, Empalis GmbH Agenda LDAP Theorie & Grundlagen Anbindung eines Linux/Unix

Mehr

RDBMS vs. Verzeichnis

RDBMS vs. Verzeichnis Verzeichnis-Dienste Zugriff oft lesend, selten schreibend Verzeichnisbaum = Hierarchie Teilbereiche des Baums können auf verschiedene Server verteilt sein Delegierte Administration Suchen nur in interessanten

Mehr

Active Directory Integration Mac OS X. René Meusel Betriebssystemadministration

Active Directory Integration Mac OS X. René Meusel Betriebssystemadministration Active Directory Integration Mac OS X René Meusel Betriebssystemadministration Sommersemester 2009 Gliederung 2 Motivation Was ist Active Directory? Allgemeine Definition Funktionsweise Unterstützung in

Mehr

Sicherheitskonzepte für das Internet

Sicherheitskonzepte für das Internet Martin Raepple Sicherheitskonzepte für das Internet Grundlagen, Technologien und Lösungskonzepte für die kommerzielle Nutzung Technische Universität Darmstadt FACHBEREICH INFORMATIK B I B L 1 O T H E K

Mehr

I006 Admin Directory. IKT-Standard. Ausgabedatum: 2015-02-11. Version: 2.02. Ersetzt: 2.01

I006 Admin Directory. IKT-Standard. Ausgabedatum: 2015-02-11. Version: 2.02. Ersetzt: 2.01 Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Informatiksteuerungsorgan des Bundes ISB I006 Admin Directory Klassifizierung: Typ: Nicht klassifiziert IKT-Standard Ausgabedatum: 2015-02-11 Version: 2.02 Status:

Mehr

SecurityGateway. Installationsanleitung

SecurityGateway. Installationsanleitung Installationsanleitung Inhaltsverzeichnis Installationsanleitung 3 Schritt 1 Download der Installationsdateien 3 Schritt 2 Willkommensbildschirm 4 Schritt 3 Lizenzbestimmungen 4 Schritt 4 Installationsverzeichnis

Mehr

Modul 123. E-Mail und FTP. Unit 6. E-Mail (pop / smtp), FTP (activ/passive Mode) FTP-Server mit Microsofts IIS

Modul 123. E-Mail und FTP. Unit 6. E-Mail (pop / smtp), FTP (activ/passive Mode) FTP-Server mit Microsofts IIS Modul 123 Unit 6 (V1.1) E-Mail und FTP Zielsetzung: E-Mail (pop / smtp), FTP (activ/passive Mode) FTP-Server mit Microsofts IIS Technische Berufschule Zürich IT Seite 1 Grundlagen : Das Store-and-Forward

Mehr

Dipl.-Wirtsch.-Inf. Matthias Merz Dienstag, 20.03.2007

Dipl.-Wirtsch.-Inf. Matthias Merz Dienstag, 20.03.2007 Konzeption und Umbau der Mail-Infrastruktur an der Universität Mannheim Dipl.-Wirtsch.-Inf. Matthias Merz Dienstag, 20.03.2007 1 1 2 Dienstag, 20.03.2007 2 Agenda 1. Einrichtung eines zentralen LDAP-Servers

Mehr

LDAP Server & Clients Benutzer-Authentifizierung mit LDAP LDAP. Philipp Wendler. IEEE Student Branch Passau. 28. Mai 2009 1 / 29

LDAP Server & Clients Benutzer-Authentifizierung mit LDAP LDAP. Philipp Wendler. IEEE Student Branch Passau. 28. Mai 2009 1 / 29 Server & Clients Benutzer-Authentifizierung mit IEEE Student Branch Passau 28. Mai 2009 1 / 29 Server & Clients Benutzer-Authentifizierung mit Inhalt 1 2 Server & Clients 3 Benutzer-Authentifizierung mit

Mehr

TLS ALS BEISPIEL FÜR EIN SICHERHEITSPROTOKOLL

TLS ALS BEISPIEL FÜR EIN SICHERHEITSPROTOKOLL 1 TLS ALS BEISPIEL FÜR EIN SICHERHEITSPROTOKOLL Kleine Auswahl bekannter Sicherheitsprotokolle X.509 Zertifikate / PKIX Standardisierte, häufig verwendete Datenstruktur zur Bindung von kryptographischen

Mehr

Verteilung von Zertifikaten

Verteilung von Zertifikaten Verteilung von Zertifikaten Der Verzeichnisdienst für PKI Peter Gietz DFN Directory Services peter.gietz@directory.dfn.de DFN Directory Services / Zertifikatsverteilung 1 Agenda " Warum Schlüssel verteilen?

Mehr

Orientierungshilfe "Verzeichnisdienste"

Orientierungshilfe Verzeichnisdienste Orientierungshilfe "Verzeichnisdienste" Stand: August 2000 Arbeitskreis technische und organisatorische Datenschutzfragen AG Datenschutzrechtliche Aspekte beim Einsatz von Verzeichnisdiensten In der Arbeitsgruppe

Mehr

Einführung in LDAP. Inhaltsverzeichnis. Michael Dienert 1. Juli 2014. Handreichung zur Präsentation. 1 LDAP 1 1.1 LDAP, X.500 und das OSI-Modell...

Einführung in LDAP. Inhaltsverzeichnis. Michael Dienert 1. Juli 2014. Handreichung zur Präsentation. 1 LDAP 1 1.1 LDAP, X.500 und das OSI-Modell... Einführung in LDAP Handreichung zur Präsentation Michael Dienert 1. Juli 2014 Inhaltsverzeichnis 1 LDAP 1 1.1 LDAP, X.500 und das OSI-Modell................... 1 i 1 LDAP 1.1 LDAP, X.500 und das OSI-Modell

Mehr

Chancen durch Verzeichnisdienste im Intraund. Junited Gründermesse, 4.4.2002, Reutlingen Peter Gietz Peter.Gietz@daasi.de

Chancen durch Verzeichnisdienste im Intraund. Junited Gründermesse, 4.4.2002, Reutlingen Peter Gietz Peter.Gietz@daasi.de Chancen durch Verzeichnisdienste im Intraund Internet Junited Gründermesse, 4.4.2002, Reutlingen Peter Gietz Peter.Gietz@daasi.de 1 Inhalt DAASI International Was ist ein Verzeichnisdienst? Wozu können

Mehr

OpenLDAP Lightweight Directory Access Protocol V1.2 12.7.2003

OpenLDAP Lightweight Directory Access Protocol V1.2 12.7.2003 OpenLDAP Lightweight Directory Access Protocol V1.2 12.7.2003 Thomas Birnthaler Hermann Gottschalk 2003 OSTC Open Source Training and Consulting GmbH www.ostc.de Firmenprofil OSTC GmbH OSTC = Open Source

Mehr

Lösungen zu 978-3-8045-5387-3 Informations- und Telekommunikationstechnik Arbeitsheft, 3. Auflage

Lösungen zu 978-3-8045-5387-3 Informations- und Telekommunikationstechnik Arbeitsheft, 3. Auflage Lösungen zu ---- Informations- und Telekommunikationstechnik Arbeitsheft,. Auflage. HANDLUNGSSCHRITT a) Aufgabe Die TCP/IP-Protokollfamilie verwendet logischen Adressen für die Rechner (IP-Adressen), die

Mehr

KN 20.04.2015. Das Internet

KN 20.04.2015. Das Internet Das Internet Internet = Weltweiter Verbund von Rechnernetzen Das " Netz der Netze " Prinzipien des Internet: Jeder Rechner kann Information bereitstellen. Client / Server Architektur: Server bietet Dienste

Mehr

Online-Publishing mit HTML und CSS für Einsteigerinnen

Online-Publishing mit HTML und CSS für Einsteigerinnen mit HTML und CSS für Einsteigerinnen Dipl.-Math. Eva Dyllong Universität Duisburg Dipl.-Math. Maria Oelinger spirito GmbH IF MYT 07-2002 Grundlagen Frau erfahrt, wie das Internet aufgebaut ist, aus welchen

Mehr

Leinfelden-Echterdingen, 24.10.2002 Stephan Freymuth. Oracle Internet Directory

Leinfelden-Echterdingen, 24.10.2002 Stephan Freymuth. Oracle Internet Directory Leinfelden-Echterdingen, 24.10.2002 Stephan Freymuth Oracle Internet Directory Agenda LDAP Grundlagen Oracle Internet Directory OID Installation 9i R2 OID Management / Administration Beispiel: Zentrale

Mehr

LDAP-Server. Jederzeit und überall auf Adressen von CAS genesisworld zugreifen

LDAP-Server. Jederzeit und überall auf Adressen von CAS genesisworld zugreifen LDAP-Server Jederzeit und überall auf Adressen von CAS genesisworld zugreifen Copyright Die hier enthaltenen Angaben und Daten können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die in den Beispielen verwendeten

Mehr

Realisierung und Einführungskonzept einer standortübergreifenden Vereinheitlichung der Benutzerverwaltung mit LDAP

Realisierung und Einführungskonzept einer standortübergreifenden Vereinheitlichung der Benutzerverwaltung mit LDAP Realisierung und Einführungskonzept einer standortübergreifenden Vereinheitlichung der Benutzerverwaltung mit LDAP Diplomarbeit bei Continental Temic in Ingolstadt 30. 5. 2005 Bernhard Geier Vorstellung

Mehr

Telefonverzeichnis der Uni Salzburg Anleitung zur Einrichtung und Verwendung in verschiedenen Mail-Programmen.

Telefonverzeichnis der Uni Salzburg Anleitung zur Einrichtung und Verwendung in verschiedenen Mail-Programmen. Telefonverzeichnis der Uni Salzburg Seite 1 Telefonverzeichnis der Uni Salzburg Anleitung zur Einrichtung und Verwendung in verschiedenen Mail-Programmen. Version 2.16 18. April 2001 Autor: Marc Posch,

Mehr

LDAP Grundlagen. als Einführung zum. Workshop

LDAP Grundlagen. als Einführung zum. Workshop als Einführung zum Workshop Inhaltsverzeichnis Was ist ein Verzeichnisdienst?...3 Die aktuelle LDAP Version 3...3 Der Einsatz von LDAP im Netzwerk...3 Aufbau des LDAP Datenmodell...4 Objekte...5 Attribute...6

Mehr

LDAP Secure. Christian Forwick, inf196@fh-worms.de Studiengang Telekommunikation

LDAP Secure. Christian Forwick, inf196@fh-worms.de Studiengang Telekommunikation LDAP Secure Christian Forwick, inf196@fh-worms.de Studiengang Telekommunikation 10.12.2003 Inhaltsverzeichnis 1 Warum brauche ich LDAP? 2 2 Was ist LDAP? 3 3 LDAP und seine Dienste 4 4 Kleiner Überblick

Mehr

Grid-Systeme. Betrachtung verschiedener Softwareplattformen zur Realisierung von Grids und Vorstellung des Globus Toolkit. 07.06.2002 Grid Systeme 1

Grid-Systeme. Betrachtung verschiedener Softwareplattformen zur Realisierung von Grids und Vorstellung des Globus Toolkit. 07.06.2002 Grid Systeme 1 Grid-Systeme Betrachtung verschiedener Softwareplattformen zur Realisierung von Grids und Vorstellung des Globus Toolkit 07.06.2002 Grid Systeme 1 Gliederung Vorstellung verschiedener Plattformen Globus

Mehr

Virtual Private Network Ver 1.0

Virtual Private Network Ver 1.0 Virtual Private Network Ver 1.0 Mag Georg Steingruber Veröffentlicht: April 2003 Installationsanleitung für den Einsatz der im Microsoft-BM:BWK Schoolagreement enthaltenen Serverprodukte Abstract Dieses

Mehr

Hauptseminar Telekommunikation Directory Service LDAP (Vergleich mit X.500)

Hauptseminar Telekommunikation Directory Service LDAP (Vergleich mit X.500) Technische Universität München Lehrstuhl für Kommunikationsnetze Prof. Dr.-Ing. Jörg Eberspächer Hauptseminar Telekommunikation Directory Service LDAP (Vergleich mit X.500) Verfasser: Walter Werther Matrikelnummer:

Mehr

VS7 Slide 1. Verteilte Systeme. Vorlesung 7 vom 27.05.2004 Dr. Sebastian Iwanowski FH Wedel

VS7 Slide 1. Verteilte Systeme. Vorlesung 7 vom 27.05.2004 Dr. Sebastian Iwanowski FH Wedel VS7 Slide 1 Verteilte Systeme Vorlesung 7 vom 27.05.2004 Dr. Sebastian Iwanowski FH Wedel Inhaltsverzeichnis für die Vorlesung Zur Motivation: 4 Beispiele aus der Praxis Allgemeine Anforderungen an Verteilte

Mehr

Verzeichnisdienste am Beispiel LDAP

Verzeichnisdienste am Beispiel LDAP Hochschule für Technik Zürich Studiengang Informatik 29.10.2008 Outline Einführung 1 Einführung Was ist ein Verzeichnisdienst? Geschichtlicher Rückblick Wieso LDAP? 2 3 4 Wieso Sun Java System Directory

Mehr

6 NetWare-Clients. 6.1 Native File Access für Windows. Novell NetWare 6.0/6.5 Administration (Grundlagen)

6 NetWare-Clients. 6.1 Native File Access für Windows. Novell NetWare 6.0/6.5 Administration (Grundlagen) 6 NetWare-Clients Als Microsoft 1993 die ersten eigenen Betriebssysteme für Netzwerke (Windows for Workgroups und Windows NT) vorstellte, wurde die LAN-Industrie von Novell NetWare beherrscht. Um erfolgreich

Mehr

Client-Server mit Socket und API von Berkeley

Client-Server mit Socket und API von Berkeley Client-Server mit Socket und API von Berkeley L A TEX Projektbereich Deutsche Sprache Klasse 3F Schuljahr 2015/2016 Copyleft 3F Inhaltsverzeichnis 1 NETZWERKPROTOKOLLE 3 1.1 TCP/IP..................................................

Mehr

SMTP-Verfahren POP-Verfahren IMAP-Verfahren

SMTP-Verfahren POP-Verfahren IMAP-Verfahren IT Zertifikat Mailserver 01 Server Mailserver Protokolle Teil des Client-Server-Modells bietet Dienste für lokale Programme/ Computer (Clients) an -> Back-End-Computer Ausbau zu Gruppe von Servern/ Diensten

Mehr

OpenLDAP, adieu? Ein LDAP Server in Java: ApacheDS Reality Check. Stefan Zörner

OpenLDAP, adieu? Ein LDAP Server in Java: ApacheDS Reality Check. Stefan Zörner OpenLDAP, adieu? Ein LDAP Server in Java: ApacheDS Reality Check Stefan Zörner Zusammenfassung. Short Talk: OpenLDAP, adieu? Ein LDAP Server in Java: ApacheDS Reality Check Das Apache Directory Projekt

Mehr

Support Besuchen Sie mysupport.mcafee.com. Hier finden Sie die Dokumentation, Ankündigungen und Support zu dem Produkt.

Support Besuchen Sie mysupport.mcafee.com. Hier finden Sie die Dokumentation, Ankündigungen und Support zu dem Produkt. Versionshinweise McAfee Web Reporter Version 5.2.0 Dieses Dokument enthält Informationen zu McAfee Web Reporter Version 5.2.0. Weitere Informationen finden Sie an folgenden Stellen: Hilfe In Web Reporter

Mehr

1 Die Active Directory

1 Die Active Directory 1 Die Active Directory Infrastruktur Prüfungsanforderungen von Microsoft: Configuring the Active Directory Infrastructure o Configure a forest or a domain o Configure trusts o Configure sites o Configure

Mehr

Sicherheitsmanagement in TCP/IP-Netzen

Sicherheitsmanagement in TCP/IP-Netzen Kai Martius Sicherheitsmanagement in TCP/IP-Netzen Aktuelle Protokolle, praktischer Einsatz, neue Entwicklungen vieweg Inhalt Einleitung 1 Was kann man aus diesem Buch erfahren 2 Wegweiser durch das Buch

Mehr

LDAP für Benutzer-Accounts Vorteile, technische Umsetzung und Risiken

LDAP für Benutzer-Accounts Vorteile, technische Umsetzung und Risiken LDAP für Benutzer-Accounts Vorteile, technische Umsetzung und Risiken 25. Januar 2006 Karsten Reineck Björn Wontora Agenda Motivation und Vorteile Technische Umsetzung Benutzer-Accounts für Linux Benutzer-Accounts

Mehr

ZPN Zentrale Projektgruppe Netze am Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

ZPN Zentrale Projektgruppe Netze am Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg Übersicht Stand: 14.04.2010 1. Voraussetzungen... 2 2. Erweiterungen an der ASG Firewall... 3 3. Moodle LDAPS Authentifizierung... 8 4. Organisatorische Hinweise... 16 5. Empfehlungen für die Umstellung

Mehr

Einführung in die Netzwerktechnik

Einführung in die Netzwerktechnik Ich Falk Schönfeld Seit 8 Jahren bei eurogard GmbH Entwickler für Remoteserviceprodukte Kernkompetenz Linux Mail: schoenfeld@eurogard.de Telefon: +49/2407/9516-15 Ablauf: Was bedeutet Netzwerktechnik?

Mehr

Verzeichnisbasiertes Benutzer- und Systemmanagement mit LDAP und Gosa

Verzeichnisbasiertes Benutzer- und Systemmanagement mit LDAP und Gosa Verzeichnisbasiertes Benutzer- und Systemmanagement mit und Gosa Dipl.-Inform. Holger Burbach GONICUS GmbH Arnsberg/Bonn http://www.gonicus.de info@gonicus.de Agenda Über GONICUS Einführung in smöglichkeiten

Mehr

Java und XML 2. Java und XML

Java und XML 2. Java und XML Technische Universität Ilmenau Fakultät für Informatik und Automatisierung Institut für Praktische Informatik und Medieninformatik Fachgebiet Telematik Java und XML Hauptseminar Telematik WS 2002/2003

Mehr

Internetprotokoll TCP / IP

Internetprotokoll TCP / IP Internetprotokoll TCP / IP Inhaltsverzeichnis TCP / IP - ALLGEMEIN... 2 TRANSPORTPROTOKOLLE IM VERGLEICH... 2 TCP / IP EIGENSCHAFTEN... 2 DARPA MODELL... 3 DIE AUFGABEN DER EINZELNEN DIENSTE / PROTOKOLLE...

Mehr

Zertifikate Exchange Server / WLAN. Referent: Marc Grote

Zertifikate Exchange Server / WLAN. Referent: Marc Grote Zertifikate Exchange Server / WLAN Referent: Marc Grote Agenda Verwendungszweck von Zertifikaten Krytografiegrundlagen Symmetrische / Asymmetrische Verschluesselungsverfahren Windows Zertifizierungsstellen

Mehr

IMAP und POP. Internet Protokolle WS 12/13 Niklas Teich Seite 1

IMAP und POP. Internet Protokolle WS 12/13 Niklas Teich Seite 1 IMAP und POP Internet Protokolle WS 12/13 Niklas Teich Seite 1 IMAP UND POP Inhaltsverzeichnis» Post Office Protocol» Internet Message Access Protocol» Live Beispiel mit telnet Internet Protokolle WS 12/13

Mehr