Themenzentriertes Seminar

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1 Georg August Universität Göttingen/ Fakultät für Agrarwissenschaften Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung Betreuer: Linde Götz Themenzentriertes Seminar Agrarproduktion im Spannungsfeld von Überfluss und Unterernährung Thema: Der faire Handel als Chance für die Produzenten in den Entwicklungsländern: Überblick über den fairen Handel und genauere Betrachtung des Konzeptes von Contigo WS 2006/07 Abgegeben von: A. Stolte 7. Semester Letznerstraße Einbeck Iber Matrikelnr: Abgabetermin:

2 Gliederung 1 Einleitung Das Fair Trade System Beschreibung des Fair Trade Systems Wer ist Wer im Fair Trade Business Der Weltkaffeemarkt Beschreibung des Weltkaffeemarktes Contigos Auftreten auf dem Weltkaffeemarkt Preiskalkulation für fair gehandelten Kaffee von unterschiedlichen Anbietern Fazit Literaturverzeichnis

3 1 Einleitung Viele Menschen in Industrieländern möchten günstige Lebensmittel kaufen können. Möglichst viele Konsumenten sollen auch mit wenig Geld in der Lage sein ihr Bedürfnis an Lebensmitteln zu stillen befriedigen. Auf der anderen Seite stehen die Produzenten, die die Leidtragenden dieser Entwicklung sind. Am schlimmsten trifft es die Produzenten in den Entwicklungsländern, welche nicht durch den Staat unterstützt werden und keine Marktmacht ausüben können. Die Produzenten könnten viel mehr für ihre Produkte bekommen, allerdings geht zu viel Geld durch Zwischenhandel verloren. Ein zusätzlicher Verfall des Weltmarktpreises führte dazu, dass z.b. die Kaffeeproduzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika unter ihren Produktionskosten entlohnt wurden, dieses führte zu einer Flucht aus der Landwirtschaft in die Städte. Aus diesen Gründen wurden Organisationen wie zum Beispiel Fair Trade gegründet, die den Produzenten einen fairen Handel boten und auch noch bieten. Die Bedeutung dieser Organisationen ist in den Folgejahren nicht unerheblich gestiegen. In dieser Arbeit soll im ersten Abschnitt das Fair Trade System erläutert werden, dabei sollen die Grundsätze des fairen Handels und beteiligte Organisationen aufgezeigt werden. Im zweiten Abschnitt wird zuerst der Weltkaffeemarkt beschrieben und dann die Rolle von Contigo im fairen Handel geklärt. Im dritten Abschnitt dieser Arbeit soll ein Vergleich der Preisgestaltung von 4 unterschiedlichen Bio-Kaffee Anbietern durchgeführt werden. 2

4 2 Das Fair Trade System 2.1 Beschreibung des Fair Trade Systems Fair Trade, also der faire Handel soll die Produzenten bzw. Plantagenarbeiter in Entwicklungsländer fördern. Seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts gibt es den direkten Import von meistens Kleinproduzenten aus Entwicklungsländern, die gemeinschaftlich (oft genossenschaftlich) organisiert sind. Primär ging es um Kaffee, da die Produzenten von Kaffee teilweise unter ihren Produktionskosten entlohnt wurden. Unterschiedliche Organisationen haben sich zum Ziel gesetzt, den Produzenten einen Mindestpreis zu zahlen und bei einem Weltmarktpreis der höher ist als die Mindestpreiszahlung, werden bestimmte Aufschläge gezahlt. Durch den fairen Handel soll den Produzenten ein sichereres Einkommen als im herkömmlichen Handel ermöglicht werden. Ein bisschen kann man den Fairen Handel mit Markenartikeln vergleichen, nur hierbei wird mit der Mehrausgabe den wirtschaftlich schwächeren Menschen geholfen. Für die Herstellung der Produkte sollen internationale Arbeits-, Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden. Die Fairhandelsbewegung ist in Europa Anfang der sechziger Jahre gebildet worden. Die fair gehandelten Produkte wurden aber größtenteils nur in kleinen Weltläden verkauft. Anfang der neunziger Jahre begann der Aufstieg des Fair Trade Siegels, die Produkte gelangten dort hin, wo durch die verstärkte Präsenz auch mehr Kunden angesprochen wurden, in größere Kaufhausketten. Ende der neunziger Jahre kamen weitere Produkte (Schokolade, Kakaoprodukte, Bonbons) dazu. In den folgenden Jahren kamen noch mehrer Produkte dazu (Kleidung, Teppich, Blumen) schlossen sich verschiedene Siegelorganisationen zu der Fair Trade Labelling Organization International (FLO) zusammen. Es gibt Fairen Handel mit Siegelinitiativen und mit Handelsorganisationen (oft Alternativ Trade Organizations (ATO s)). Fairer Handel ist kein geschützter Begriff, jeder kann den Begriff benutzen einigten sich einige Siegelorganisationen auf ein gemeinsames Logo. In den letzten 10 Jahren ist der Handel mit Fairen Produkten jährlich um fast 20% gestiegen. Oft wird Fair Trade mit Bio gleichgesetzt, dieses stimmt aber nicht, aber der Anteil der biologischen Produkte beträgt 65%. [12,26,28] 3

5 Die fair gehandelten Produkte werden in Deutschland in ca. 800 Weltläden, Supermärkten und ungefähr Einkaufsstätten verkauft. Die Produkte werden durch 41 Importorganisationen nach Deutschland geholt. Grundprinzipien des fairen Handelns - Zahlung eines fairen Preises Es werden nicht nur allein die Produktionskosten betrachtet, die Produktion soll sozial gerecht und im Einklang mit der Gesundheit der Arbeitnehmer geschehen, zudem soll ein umweltverträglicher und schonender Anbau- bzw. Verarbeitungsmethoden, weitgehender Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden, Düngern und anderen Chemikalien durchgesetzt werden. Um dieses zu erreichen müssen die Produzenten genug Geld haben. Ziel ist dabei aber keine Gewinnmaximierung, das Geld soll der Zukunftssicherung dienen. - Frauen und Männer sollen gleich behandelt werden Die Frauenarbeit soll auf die richtige Art geschätzt und entlohnt werden. Der Beitrag der Frauen im Herstellungsprozess soll entsprechend bezahlt und gestärkt werden. Es soll auch eine soziale Absicherung für die ArbeitnehmerInnen gewährleistet werden. - Arbeitsbedingungen Die Arbeitsbedingungen sollen so gestaltet werden, dass für die Arbeiter eine sichere und gesunde Arbeitsumwelt entsteht. Zudem sollen Grundlegende Menschenrechte gewahrt werden. - Kinderarbeit Illegale Kinderarbeit ist in fairen Handelssystemen streng verboten und soll geächtet werden. - Chancen für benachteiligte Produzenten Durch den Fairen Handel soll die Armut verringert und eine nachhaltige Entwicklung vorangetrieben werden. Die Hersteller sollen nach Möglichkeit unabhängiger werden. 4

6 - Transparenz und Verantwortung Die Geschäftsführung bzw. der Prozess soll transparent sein und es soll fair und respektvoll mit Handelspartnern umgegangen werden, zudem soll eine Kontrolle stattfinden. - Vorfinanzierung der Ernte und langjährige Lieferbeziehungen Die Produzenten bekommen einen Teil ihres Geldes schon vor der Ernte, zudem werden langjährige Lieferbeziehungen gestaltet, um dem Produzenten Sicherheit zu geben. - Zusätzlicher Aufschlag für kontrolliert biologischen Landbau Wenn ein Produzent biologischen Landbau praktiziert, bekommt er einen höheren Preis als bei konventioneller Produktion. [12,26,28] 2.2 Wer ist Wer im Fair Trade Business - International Fair Trade Association (IFAT) Die IFAT (gegründet 1989) ist die weltweite Dachorganisation von Fair Handels- Organisationen. Von den über 300 Mitgliedern wird die gesamte Kette des fairen Handels präsentiert (Produzentengruppen, Exportorganisationen, Importeure, Händler, nationale Netzwerke und Finanzierungsinstitutionen). [2,16] - Fair Trade Labelling Organization International (FLO) FLO = Internationale Dachorganisation (gegründet 1997) der Siegel Initiativen, welche weltweit das Fair Trade Siegel vergeben. Die FLO setzt Standards für die verschiedenen Produktgruppen fest. Die FLO garantiert, dass die Produkte mit dem Fair Trade Siegel weltweit die festgelegten fair Handels Kriterien und Standards erfüllen. Zudem berät die FLO die Produzenten und leistet international Lobby- Arbeit und versucht die Kommunikation der nationalen Siegel Initiativen zu sichern. [2,10] 5

7 - FLOcert Ist getrennt von der FLO und eine eigenständige GmbH. Die FLOcert übernimmt die konkrete Zertifizierung und Kontrolle. Mit der Trennung zu der FLO wird man dem Anforderungen der ISO65 gerecht, welche für Zertifizierungsorganisationen erfüllen müssen. Zurzeit versucht sich die FLOcert akkreditieren zu lassen um an Glaubwürdigkeit zu gewinnen. [2,15] - European Fair Trade Association (EFTA) EFTA (gegründet 1987) ist eine Kooperation von 11 europäischen (in Deutschland die gepa) Fair Handels - Importeuren. Das Hauptziel ist die Harmonisierung und Koordination von Fair Handels - Aktivitäten um den fairen Handel effizienter zu gestalten. [2,7] - Network of European Worldshops (NEWS!) NEWS! (gegründet 1994) ist der internationale Dachverband aller Weltläden bzw. der Zusammenschluss aller europäischen Weltläden. [2,20] - FINE Fine ist der zwanglose Zusammenschluss der vier vorher genannten Organisationen des Fairen Handels. [2,15] F Fair Trade Labelling Organization International (FLO) I International Fair Trade Association (IFAT) N Network of European Worldshops (NEWS!) E European Fair Trade Association (EFTA) - TransFair TransFair ist ein gemeinnütziger (deutscher) Verein, welcher 1992 gegründet wurde. 40 Organisationen aus den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Kirche, Sozialarbeit, Verbraucherschutz, Genossenschaftswesen und Bildung sind Mitglied bei TransFair. TransFair ist eine unabhängige Initiative, welche nicht selber mit Waren handelt, sondern sein Siegel 6

8 für fair gehandelte Güter vergibt, die aufgrund von Lizenzverträgen und der Kontrollen von TransFair und FLO produziert werden. TransFair ist ein Mitglied er FLO. TransFair versucht mehr Partner und Unterstützer für den fairen Handel zu gewinnen. Seit 2003 ziert das internationale Fair Trade-Logo (links) auch die Produkte in Deutschland und ersetzt das für 10 Jahre gültige TransFair-Logo (rechts). [26] - Rugmark Initiative gegen illegale Kinderarbeit. Rugmark überwacht seit über zehn Jahren einen erheblichen Anteil der Teppichproduktion in Nepal und Indien. Durch das Sozialsiegel wurde die Ausbeutung von Kindern in den Teppichknüpfereien entscheidend zurückgedrängt. [24] - Flower Label Program (FLP) FLP ist der Zusammenschluss einiger Verbände und Organisationen die das Ziel verfolgen, dass sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen auf den Blumenfarmen in Entwicklungsländern wie Ecuador, Kolumbien oder Simbabwe aufgrund des fairen Handels verbessern. [11] - gepa3 Fair Handelshaus Die gepa (Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbh) ist Deutschlands größter Importeur von fair gehandelten Waren und Europas größte Fair Handelsorganisation. Die gepa möchte durch den fairen Handel die Lebensbedingungen der aufgrund der Wirtschafts- und Sozialstrukturen ihres Landes sowie der Weltwirtschaft benachteiligten verbessern. [13] - Weltläden/Weltladendachverband Die ca. 800 Weltläden in Deutschland sind Fachgeschäfte für Produkte aus fairem Handel. Zusätzlich beteiligen sich die Weltläden an politischen Kampagnen und leisten Informations- und Bildungsarbeit zum Thema fairer Handel. [27] 7

9 Der Weltladendachverband organisiert bundesweit die Zusammenarbeit und Interessenvertretung der Weltläden. In Europa arbeitet der Weltladendachverband mit Dachverbänden anderer Länder im NEWS! zusammen. - Forum Fairer Handel Das Forum Fairer Handel ist ein Netzwerk von Organisationen und Akteuren des fairen Handels in Deutschland. Es sollen Forderungen gegenüber Politik und Handel durchgesetzt werden, um den fairen Handel auszuweiten. [12] - Contigo (=Mit-Dir) Die Contigo GmbH mit dem Hauptsitz in Göttingen engagiert sich seit 10 Jahren im fairen Handel und möchte den Weg von den Produzenten in Übersee zu den Endverbrauchern fairer und transparenter gestalten. Den Produzenten sollen verbesserte Marktchancen geboten werden, ihnen soll ein besseres und stabileres Einkommen zukommen und sie sollen so zu menschenwürdigeren Arbeitsbedingungen produzieren können. Zu den fair gehandelten Produkten von Contigo zählen: Kaffee, Tee, Gold- und Silberschmuck, Textilien, Glas, Keramik und Kunsthandwerk. Contigo ist ständig auf der Suche nach neuen Produkten, berät die bestehenden Produzenten und arbeitet mit an der Produkt- und Designentwicklung. Contigo versuch viele Hintergrundinformationen und Verkaufsförderungsmaterialien publik zu machen zudem möchte Contigo die Organisation von Lagerführung und Verteilung so günstig zu gestalten und achtet sehr auf Qualität. Contigo hat sich auf Bioprodukte (Kaffee, Tee) spezialisiert und arbeitet ohne Siegel aber mit eigener Marke. [3] - dritte welt partner (dwp) Die dwp wurde 1988 gegründet und stellt bei ihrem fairen Handel die Persönlichkeit und Einzigartigkeit der Menschen im Vordergrund. Bei ihren Importen aus weltweit 30 Ländern ist der dwp ein transparenten Handel besonders wichtig, bei dem die Wege vom Produzent bis zu ihren Kunden jederzeit nachvollziehbar und kontrollierbar sind. Dwp ist von der ifat als Fairhandelsorganisation zertifiziert. [5] 8

10 - El Puente El Puente (die Brücke) möchte die Kluft zwischen den reichen und Entwicklungsländern verringern. Kleinbetriebe und Genossenschaften aus Afrika, Asien und Lateinamerika werden durch Import und Vertrieb ihrer Produkte nach Deutschland gefördert. Es soll erreicht werden, dass sich die Produzenten auf dem internationalen Markt zu gerechteren Bedingungen behaupten können und dadurch ihren Lebensstandard erhöhen können. [6] - Nicaragua-Forum Heidelberg Beim Heidelberger Partnerschaftskaffee stehen nicht billiger Ein- und Verkauf im Mittelpunkt, sondern hohe Qualität, langfristige Liefervereinbarungen und menschenwürdige Lebensbedingungen für die Produzenten aus Nicaragua. Der Heidelberger Partnerschaftskaffee ist ein hochwertiger Biokaffee der fair gehandelt wird. Und zusätzlich zum fairen Einkaufspreis unterstützt der Heidelberger Partnerschaftskaffee Entwicklungsprojekte mit 1 Euro pro kg. [21] - Mittelamerikanische Kaffee Im- und Export GmbH Die MITKA wurde im Jahre 1986 gegründet, um für dwp, El Puente, Heidelberger Partnerschaftskaffee und andere den Kaffeeimport aus Nicaragua abzuwickeln. Ziel ist es in Deutschland anhand des Produktes Kaffee über die politische Situation Nicaraguas zu informieren. [19] - Hand in Hand Hand in Hand ist das Siegel der Firma Rapunzel Naturkost und soll signalisieren, dass das jeweilige Produkt sowohl nach den Richtlinien des Ökologischen Landbaus produziert als auch fair gehandelt ist. Die Produzenten erhalten einen Mindestpreis, sowie eine Bioprämie und einen Hand in Hand Aufschlag. [23] 9

11 3 Der Weltkaffeemarkt 3.1 Beschreibung des Weltkaffeemarktes Kaffee ist nach Erdöl das zweitwichtigste Handelsprodukt der Erde. Weltweit (vorwiegend Entwicklungsländer) ist Kaffee die Lebensgrundlage für rund 25 Millionen Kaffeeproduzenten. Die Produktionsmenge lag in 2005 bei 7,25 Millionen Tonnen, die Hauptproduzenten sind Brasilien, Vietnam, Indonesien, Kolumbien, Mexiko und Indien. Die 10 größten Kaffee produzierenden Länder produzieren mehr als 75%. Die Produktion von Kaffee schwankte über die Jahre ziemlich stark ist aber gesamt gesehen gestiegen. Die Nachfrage schwankt nicht so sehr wie die Produktion und ist in den letzten zehn Jahren stetig gestiegen (siehe Abbildung 1). Die beiden wichtigsten Arten der Kaffeepflanze sind Robusta und Arabica, wobei Arabica als hochwertiger angesehen wird und dadurch einen höheren Preis erzielt. [1,3,4,22] Produktionsmengen und Nachfrage in Mio. Tonnen Mio. t 7,5 7 6,5 6 5, Jahre Produktion Nachfrage Abbildung 1: Angebots- und Nachfragemengen auf dem Kaffeeweltmarkt (Eigene Darstellung) Über viele Jahre wurde der Kaffeeweltmarkt durch ein internationales Abkommen (ICA) zwischen Produzenten- und Konsumentenländern reguliert. Diese Abkommen wurden mit Hilfe der internationalen Kaffee Organisation (ICO) getroffen. Für die produzierenden Länder wurden Produktionsquoten festgelegt. Seit 1989 gibt es dieses Abkommen nicht mehr und die Länder können so viel Kaffee produzieren wie 10

12 sie möchten. Kaffee wird an der Börse gehandelt, daher ergibt sich der Kaffeeweltmarktpreis mehr oder weniger durch Angebot und Nachfrage. Ab 2001 kam es dann durch u.a. Überproduktion zu einer Krise, der Preis für Kaffee sank auf ein Niveau wie es Jahrzehnte zuvor üblich war. Der Preisverfall hatte schwerwiegende Folgen für die Kaffeeproduzenten, die Produktionskosten konnten nicht mehr gedeckt werden und dadurch kam es vermehrt zu Kinderarbeit. Seit 2004 ist der Kaffeepreis aufgrund von Nachfragesteigerungen und zwischenzeitlicher verringerter Produktion wieder auf ein normales Niveau gestiegen. Die Nachfrage nach fair gehandeltem Kaffee ist in Europa sehr unterschiedlich. In Großbritannien liegt sie bei 20% in der Schweiz bei rund 6% und in Deutschland bei knapp 1%. Der hohe Anteil bei Kaffee in Großbritannien kommt dadurch zustande, dass dort die Preise von fair gehandeltem und konventionellem Kaffee nicht so weit differieren wie z.b. in Deutschland. Lebensmittel sind in Großbritannien im Allgemeinen etwas teurer. In anderen EU-Ländern wie z.b. Italien, Frankreich beträgt die Nachfrage ca. 0,1%. Daran kann man erkennen, dass die Mehrpreisbereitschaft für teilweise gleiche Qualität in den EU-Ländern sehr unterschiedlich ist. Die Kaffeeanbauer die für den fairen Handel produziert haben (unter dem Transfair Siegel), brauchen sich bei niedrigem Weltmarktpreis keine Gedanken machen, da sie einen Mindestpreis von 121(Arabica) US-Cents/lb (lb=453,6g) und 101(Robusta) US-Cents/lb bekommen. Zusätzlich werden noch 5 US-Cents/lb für die Verwendung für soziale und ökologische Entwicklungsprojekte (Schule, Krankenhaus, Investition in BIO- Landwirtschaft) gezahlt. Steigt der Weltmarktpreis höher als 121 bzw. 101 US-Cents/lb wird der höhere Preis plus die 5 US-Cents/lb gezahlt. Abbildung 2 zeigt die Abb.1 um den Weltmarktpreis und Fair Trade Preis erweitert. [1,4,12,15,22,26,28] Die Kontrolle der Einhaltung der TransFair-Kriterien erfolgt auf dreifache Weise, so dass der komplette Weg eines Produkts von der Herstellung bis zum Endverbraucher transparent und sicher fair ist: 1. Kontrolle der Produzenten durch FLO-Inspekteure 2. Kontrolle der Händler durch die Zertifizierungseinheit von FLO 3. Kontrolle der Lizenznehmer durch TransFair. Die Mitgliedsorganisationen von IFAT (z.b.gepa) nehmen am IFAT Monitoring System teil. Das bedeutet Selbstprüfung, gegenseitige Überprüfung der Mitglieder und externe Überprüfung. [4,12,15] 11

13 Mio. t 7,5 7 6,5 6 5,5 Kaffeeweltmarkt: Produzentenpeise, Produktions- und Nachfragemengen Jahr US Cent/lb 5 Produktion Nachfrage Jahres Ø Preis Fair Trade Preis 0 Abbildung 2:Der Kaffeeweltmarkt: Produzentenpreise (Arabica), Produktionsund Nachfragemengen 1992 bis 2006 (eigene Darstellung) Für anerkannten biologisch angebauten Kaffee erhalten die Produzenten einen zusätzlichen Aufpreis von 15 Cents pro lb. Für Fair gehandelten Kaffee der nicht unter dem Fair Trade Siegel produziert wird, erzielen die Produzenten andere Preise. 3.2 Contigos Auftreten auf dem Weltkaffeemarkt Die Contigo Zentrale in Göttingen vergibt Franchise Lizenzen, dadurch sind schon mehrere Contigo Läden in Deutschland eröffnet worden. Contigo verkauft seine Produkte nicht nur in den eigenen Läden und in Internetshops. Contigo Produkte und Ideen werden auch von Weltläden bezogen, Contigo hat sich sogar zu einem der wichtigsten Zulieferer für Weltläden entwickelt. Contigo verpflichtet sich vertraglich dazu, faire und angemessene Preise zu zahlen. Contigo verkauft nur BIO- Kaffee mit hoher Qualität. Der Kaffeepreis wird je nach Bohnensorte, Absiebgrad und Qualität von den Produzenten vorgeschlagen, Contigo akzeptiert den Preis oft, außer es kommen hohe Zweifel über das Preisniveau auf. Der jeweils aktuelle Börsenpreis spielt bei der Preissetzung keinen Maßstab. Contigo hat in 2006 zwischen 144 US Cent/ lb und 182 US Cent/ lb gezahlt. Contigo konkurriert nicht über den Preis, da nach deren Meinung in ihrer Branche eine Preissenkung nicht zu mehr Absatz führt. 12

14 Im Verkaufsbereich wird bei Contigo auf Lockpreise (z.b. 3,99 Euro) verzichtet, ab Februar 2007 soll sogar das Kupfergeld aus den Läden verschwinden [14], es sollen nur noch glatte Preise gezahlt werden müssen. Contigo zahlt also keine Mindestpreise und ist kein Siegelkonzept wie z.b. Trans Fair. Des weiteren verpflichtet sich Contigo dazu, auf Wunsch der Produzenten bei Bestellung 50% vorzufinanzieren, es werden langfristige Handelsbeziehungen gewünscht, zudem bietet Contigo eine kostenlose Beratung für Kleinproduzenten an und die Handelswege und Preisbildung sollen transparent gestaltet werden. Die Produzenten verpflichten sich dazu, illegale Kinderarbeit zu ächten, Diskriminierung wegen Rasse, Hautfarbe, Geschlecht oder politischer Meinung soll abgelehnt werden, die Lohnzahlungen an alle Mitglieder bzw. Mitarbeiter muss angemessen sein, die Arbeitsbedingungen sollen menschenwürdig und gesund sein und Transparenz und die Bereitschaft zur Überprüfung sollte vorhanden sein. Contigo Kaffees sind nach EG-Bio-Verordnung zertifiziert. Der Weltladendachverband führt Audits bei Contigo durch und nach einer erfolgreichen Zertifizierung ist Contigo Mitglied der IFAT, welche auch Audits durchführt. Contigo wurde von dem ATO -TÜV(Alternative Trade Organisation TÜV) des Weltladendachverbandes bestens bewertet, Contigo wird bei der Bewertung in die beste Stufe eingeordnet [3,14] Göttingen hat eine eigene Kaffeesorte, die Göttinger Nobel Bohne. Im November 2004 wurde die Nobel Bohne im Rahmen der Agenda 21 mit einigen Göttinger Unternehmen aber hauptsächlich durch Contigo ins Leben gerufen. Bis heute sind mehr als Pfund abgesetzt worden. Der Hochlandkaffee ist aus fairem Handel und kontrolliert biologisch angebaut. Außerdem wird der gesamte Transport aus Alto Lima in Bolivien von Göttinger Unternehmen und Organisationen durchgeführt und nach einem alten Trommelverfahren in Göttingen handgeröstet. Den Kaffee gibt es für 3,90 Euro pro 250g in einigen Göttinger Geschäften wie zum Beispiel Tegut, Contigo und Naturalia. [3,8,25] 13

15 4. Preiskalkulation für fair gehandelten Kaffee von unterschiedlichen Anbietern In dem folgenden Abschnitt sollen Preisunterschiede verschiedener Institutionen verglichen werden. Es handelt sich hier um Bio-Kaffees der Kaffeeart Arabica. Bei den Preisen ist zu beachten, dass die Produzenten in US-Dollar bezahlt werden und der hier angenommene Wechselkurs von 1 Euro= 1,2 US-Dollar nicht dauerhaft vorherrscht und die Euro Preise sich daher ändern könnten. In Tabelle 1 wird der Unterschied zwischen Fair Trade und der mittelamerikanischen Kaffee Im- und Export GmbH (MITKA) Produzentenpreisen dargestellt. Es zeigt sich, wenn der Weltmarktpreis (WMP) über 2,22 bzw. 2,21 /kg (Mindestpreise) steigt, das sich damit bei der MITKA der Sozialaufschlag erhöht, dieser beträgt 10% vom Mindestpreis, außer wenn der Weltmarktpreis höher ist, dann wird der Weltmarktpreis gezahlt und davon zusätzlich 10% als Sozialaufschlag. Durch diese Regelung der MITKA werden verstärkt soziale Projekte gefördert. Tabelle 1: Preisunterschied zwischen MITKA und Trans Fair (1Euro=1,2USD) Euro/kg 1.MITKA (z.b.dwp) 2.Trans Fair (z.b.gepa) 3.MITKA (z.b.dwp 4.Trans Fair (z.b.gepa) Mindestpreis(1+2) 2,21 2,22 2,57 2,57 bzw. WMP(3+4) Sozialaufschlag 0,22 0,09 0,26 0,09 Bioaufschlag 0,28 0,28 0,28 0,28 Gesamtpreis 2,71 2,59 3,11 2,94 Eigene Darstellung 1=WMP<1,20, 2=WMP<1,21, 3+4=WMP=1,40 In Tabelle 2 werden die Kosten für vier verschiedene Bio-Kaffees verglichen. Wie in Kapitel 3 schon erwähnt, orientiert sich Contigo nicht am Weltmarktpreis sondern verhandelt den Preis eher nach Qualitäts und Sozialen Gesichtspunkten. Die dwp und gepa Preissetzung wurde anhand von Tabelle 1 erläutert. Der Preis des Heidelberger Partnerkaffees basiert ähnlich wie bei der gepa und dwp auf einem Mindestpreis. Steigt der WMP über den Mindestpreis wird der WMP gezahlt. [1,2,3,5,13,15,19,26] 14

16 Tabelle 2: Preiskalkulation für Arabica Bio-Kaffee im Vergleich Kosten Contigo dwp Heidelb. P- gepa Euro/kg Kaffee 1.Produzentenpreis 2,62 2,21 2,85 2,22 2. Sozialaufschlag - 0,22-0,09 3.Bio-Zuschlag in 1 mit drin 0,28 in 1 mit drin 0,28 4.Rohkaffeepreis 2,62 2,71 2,85 2,59 5.Transport, Versich. 1,00 1,34 1,35 1,41 etc 6.Röststeuer 2,19 2,19 2,19 2,19 7.Rösten und 2,25 1,00 0,97 0,92 Verpacken 8.TransFair-Lizenz ,22 9.Transport 0,30 0,10 0,43 0,25 10.Handelsspanne 3,90 2,43 1,90 2,38 inkl. Vorfinanzierung Öffentlichkeitsarbeit, Vertrieb etc. 11.Projektaufschlag 1,00 für Projektförderungen 12.Abgabepreis 12,26 9,77 10,69 9,96 13.Handelsspanne 6,06 3,69 0,71 3,08 14.Verkaufspreis 18,32 13,46 11,40 13,04 Netto 15.Umsatzsteuer 1,28 0,94 0,80 0,92 16.Verkaufspreis 19,60 14,40 12,20 13,96 Brutto Eigene Darstellung 1 Euro=1,2USD Saldiert man die ersten drei Punkte aus der Tabelle so erhält man den Preis für Rohkaffee, dieser ist bei allen vier Kaffees relativ ähnlich. Nach dem Rohkaffeepreis treten zunehmend Unterschiede in den Kosten auf, dieses liegt zum einen an den Vermarktungsstrukturen der verschiedenen Institutionen und Unterschiede in den Handelsmengen machen sich hier bemerkbar. Der Abgabepreis streut noch nicht so weit, aber bei den anschließenden Handelsspannen treten große Unterschiede auf, die dazu führen, dass die Verkaufspreise auch stark variieren. Die Preisdifferenz fair gehandelter Produkte im Vergleich zu konventionell gehandelten deutlich höher als der Mehrbetrag, welchen der Produzent erhält. Dies wird mit den Verwaltungs- und Kontrollkosten der Organisationen erklärt. Aktuell hat Contigo den Preis für den in diesem Beispiel genommenen Kaffee auf 19,20 Euro gesenkt. [1,2,3,5,13,14,15,19,26] 15

17 5. Fazit Der faire Handel bietet eine Chance für die Kaffeeproduzenten in Afrika, Asien und Lateinamerika. Allerdings können nicht alle Produzenten für den Fairen Handel produzieren, da die Konsumenten mit einer Mehrpreisbereitschaft für fair gehandelten Kaffee begrenzt sind. Man könnte den Kaffee als Nischenprodukt mit wachsender Bedeutung einordnen. Da fairer Handel kein geschützter Begriff ist, besteht die Gefahr von Trittbrettfahrern. Contigo versucht sich durch seine Preisverhandlungen mit den Produzenten von den anderen Händlern, die mit Mindestpreisen arbeiten abzugrenzen. Contigo sieht in dem Mindestpreis eine Abschwächung der Produktivität der Produzenten bzw. eine Qualitätsverschlechterung. Die Produzenten mit denen Contigo zusammen arbeitet sind durch die Bezahlung nach Qualität gefordert, eine möglichst hohe Qualität zu produzieren. [14] Zur Zeit ( ) liegt der Weltmarktpreis bei 1,24 US Cent/ lb, also über den festgelegten Mindestpreisen, dieses bringt eine Entspannung für die Produzenten, die nicht im fairen Handel integriert sind mit sich. Für die Zukunft bleibt es interessant, wie sich der Kaffeemarkt und der faire Handel entwickeln werden. 16

18 Literaturverzeichnis [1]Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit(2006): Kaffee- Mit Fairness und Genuss, abgerufen am [2]Bundesverband Die Verbraucher Initiative e.v. (2005) Wer ist wer im fairen Handel (2006), abgerufen am [3]Contigo, fair trade Shop (2006), abgerufen am [4]Deutscher Kaffeeverband e.v. (2006), abgerufen am [5]Dritte Weltpartner Genossenschaff (2006), abgerufen am [6]El Puente, Partnerschaftlicher Welthandel (2006), abgerufen am [7]European Fair Trade Association (2006) abgerufen am [8]Extra Tip Göttingen (2004) abgerufen am [9]FairTrade, Fair Trade in Europe 2005 (2006), abgerufen am [10]Fairtrade Labelling Organizations International (2006), abgerufen am [11]Flower Label Program (2006) abgerufen am [12]Forum Fairer Handel (2006) abgerufen am [13]Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbh (2006), abgerufen am

19 [14]Herbst, I. (2006) Geschäftsführer und Betreuer der CONTIGO-Gruppe, Kontakt [15]International Coffee Organization (2006) abgerufen am [16]International Fair Trade Association (2006) abgerufen am [17]Korneffel, P. et. al. (2002), Kaffee ist ihr Schicksal, Die Zeit 49/2002, abgerufen am [18]Leclair, M.(2002), Fighting the Tide: Alternative Trade Organizations in the Era of Global Free Trade, Fairfield University, World Development Vol.30 No.6 pp [19]Mittelamerikanische Kaffee Im- und Export GmbH (2006) abgerufen am [20]Network of European Worldshops (2006) 0AE653CC, abgerufen am [21]Nicaragua-Forum Heidelberg, Heidelberger Partnerschaftskaffee (2006) abgerufen am [22]Oxfam Deutschland (2004), Die Kaffeestudie, abgerufen am [23]Rapunzel Naturkost (2006) abgerufen am [24]Rugmark, Initiative gegen illegale Kinderarbeit (2006), abgerufen am [25]Stadt Göttingen Online (2004) abgerufen am [26]Transfair e.v. (2006), abgerufen am [27]Weltladen- Dachverband e.v. (2006) abgerufen am [28]Wikipedia (2006), abgerufen am

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