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1 45. Symposium Einkauf und Logistik Vertrauen gewinnt! November 2010 Berlin InterContinental n Beschaffung nachhaltig gestalten n Partnerschaften langfristig intensivieren n Risiken mit Weitblick steuern n Leistungen dauerhaft steigern n Versorgung durchgängig sicherstellen

2 45. Symposium Grußwort Das Umfeld von Beschaffung, Einkauf und Logistik ändert sich rasant. Schwellenländer ziehen bei der Produktion von Gütern nach, Wertschöpfungsketten spalten sich in immer mehr Einzelschritte auf und die digitale Vernetzung nimmt zu. Für die deutschen Unternehmen aus Industrie, Handel und dem Dienstleistungssektor sind damit große Herausforderungen verbunden. Sie müssen bei Einkauf und Logistik eine effiziente Versorgung mit hochwertigen Materialien und Komponenten entlang der gesamten Lieferkette sicherstellen. Ein kluges Risikomanagement hilft ihnen, auf Angebots- und Preisschwankungen vorbereitet zu sein. Innovative Beschaffungsprozesse unterstützen den unternehmerischen Erfolg. Auch im öffentlichen Beschaffungswesen stellt das Thema Prozessoptimierung noch große Innovationspotenziale. Der BME hat dies erkannt. Das zeigt das Projekt References Procurement (REPROC), das der BME gemeinsam mit Verbundpartnern der öffentlichen Hand und gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gestartet hat. Rainer Brüderle Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Berlin Gerade für eine innovationsorientierte Beschaffung ist eine gute Zusammenarbeit mit Anbietern und Lieferanten erforderlich. Die Bedeutung von starken und stabilen Partnerschaften für die Lieferkette beleuchtet auch das 5. Symposium Einkauf und Logistik in diesem Jahr. Unter dem Motto Vertrauen gewinnt verspricht das Symposium zahlreiche spannende Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen zu aktuellen Themen aus Beschaffung, Einkauf und Logistik. Ich wünsche den Organisatoren einen erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung und den Teilnehmern anregende und gewinnbringende Tage in Berlin. Rainer Brüderle Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Vertrauen gewinnt! lautet das Motto des 5. Symposiums. Vertrauen in die eigene Stärke, aber auch in die Erholung der Nachfrage in den Märkten ist die Voraussetzung dafür, dass unsere Unternehmen die Rezession endgültig hinter sich lassen. Die Auftragseingänge ziehen nach den heftigen Einbrüchen Ende 2008 und im Jahr 2009 wieder an. Die Lage der Industrie- und Dienstleistungs unternehmen verbessert sich von Monat zu Monat. Jetzt kommt es darauf an, Kurs zu halten. Dazu können Einkauf und Logistik entscheidende Beiträge leisten. Der Einkauf muss nach der Krise mit neuem Elan die Supply Chain wetterfest machen und so das gesamte Unternehmen stärken. Innovation, Agilität und Nachhaltigkeit sind die neuen Anforderungen an die strategische Beschaffung, aber auch an die Logistik. Die Versorgung innerhalb der Supply Chain muss nachhaltig gesichert werden, und dies bei möglichst geringer Kapitalbindung. Auf Vertrauen basierende, langfristige Partnerschaften mit Lieferanten und Dienstleistern schützen Ihr Unternehmen vor unerwartet steigenden Versorgungskosten und drohenden Ausfällen. Dr. Jürgen Marquard Vorstandsvorsitzender des BME e.v. Leitung Supply Chain Academy Robert Bosch GmbH, Stuttgart Nutzen Sie das 5. Symposium, um sich über Best Practices und die neuesten Tendenzen zu informieren! Machen Sie sich fit für die Zukunft! Mit neuen Vortragsformaten, Workshops, Podiumsdiskussionen und Round Tables wird das Symposium zu Ihrer interaktiven Austauschplattform. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen namhafter Unternehmen und holen Sie sich so wertvolle Anregungen für Ihre Einkaufspraxis. Bringen Sie Ihren Einkauf nach vorn! Kommen Sie nach Berlin! Dr. Jürgen Marquard 2 Dr. Holger Hildebrandt Dr. Holger Hildebrandt Hauptgeschäftsführer des BME e.v. Frankfurt

3 Programmübersicht Mittwoch, 10. November Check-in und Ausgabe der Kongressunterlagen 9.00 Ausstellungseröffnung Eröffnungsplenum Networking in der Fachausstellung; Kaffeepause Plenum Networking in der Fachausstellung; Mittagspause 1 Transforming the Procurement Organization 2 Mit Einkaufscontrolling zum nachhaltigen Erfolg 3 Der Einkauf als Treiber von Produktinnovationen Fachkonferenzen Präventives Volatile Rohstoffmärkte Marktwissen und Strategien 5 ment Mehr V Suppl Mehr Schlagkraft durch eine hybride Einkaufsorganisation Ganzheitliches Einkaufscontrolling Innovative Einkaufsstrategien im Rohstoffmanagement Trenderkennung in den Rohstoffmärkten Risikoorie Lieferantenm Wechselpause Procurement Excellence Program 2011 Performance Measurement Nachhaltige Wertsteigerung durch Vernetzung von Einkauf und Technik Erfolgsstrategien für den Einkauf von Rohstoffen Risikomanag ZF Friedric Networking in der Fachausstellung und Kaffeepause Matrix Organization within a Global Procurement Network Schnittstelle des Einkaufs - zum Unternehmenscontrolling Früheinbindung von Lieferanten in die Produktentstehung Stahlbeschaffung zwischen Strategie und Flexibilität Risiken Global Sourcing Podiumsdiskussion und Abendevent Donnerstag, 11. November Next Level Procurement Excellence Materialgruppenspezifische Lieferantenstrategien Supply Chain Finance Manager Effiziente Beschaffung von Softwarelizenzen Morning Sp Vom Materialg Materialkostenm Die richtige Personal strategie für den Einkauf Transformation des Einkaufs Eine Management-Herausforderung für die Ressource Personal 8 Kostensenkung und Liquiditätssicherung Nachhaltige Sicherung der Liquidität und Steigerung der Profitabilität 9 Transparenz Erfolgsfaktor für das Beschaffungs- und Logistikmanagement Effizienzsteigerung durch optimierte Logistikprozesse Fachkonferenzen Indirekter Einkauf Potenziale aufdecken und nutzen Automatisierte Beschaffung von indirektem Material Networking in der Fachausstellung; Kaffeepause Erfolgsfaktor Personal: Qualifikations - anforderungen und -maßnahmen Der Erfolgsfaktor strategisches Beschaffungsmanagement Automatisierte Rechnungsverarbeitung durch integrierte Beschaffungsprozesse Wechselpause Kann der Einsatz von Zeitarbeit Engpässe bei der Ressource Personal verhindern? Einkauf und Treasury Transparenz über Einkaufsverträge im internationalen Einkauf Nachhaltige Kostensenkung bei der Bürokommunikation Globale Initiativen zur Beschaffung von Nicht-Produktionsmaterial Networking in der Fachausstellung; Mittagspause The Role of Purchasing in International Projects Advanced Purchasing: The Case of Commercial Vehicles 14 Strukturen und Prozesse für nachhaltige Beschaffungserfolge Global Procurement Excellence: The Procurement Handbook 15 Moderne IT-Systeme Katalysator für den Einkauf Lieferantenmanagement im h eterogenen Unternehmensverbund Fachkonferenzen Wechselpause Project Procurement: Local vs. Global Projects TCO Komplexe Bauwerke erfordern differenzierte Beschaffungsstrategien Internationale Impulse mit erfx und eauktionen 16 Beschaffung von Investitionsgütern und Instandhaltungsteilen Einkauf im Multi-Service-Konzern Der Einkauf in Großprojekten Networking in der Fachausstellung; Kaffeepause Abendevent How to Handle Difficult Situations From a Legal Point of View Mit Lean Enterprise zur nach haltigen Optimierung von Produktion und Beschaffung E-Sourcing Evolution Minimize Costly Inventory through Component-Complexity Reduction and Repair Optimization 11 Achievin Strong Part Sup Collaborating to e into the Organisat Champ Vendor Manag Quality-Oriented 17 Integrated Supplie Complian in der Eink ums etools in der S Die Bedeutung von für das Mana Supply C Kartellrech Einkaufs Freitag, 12. November Logistik nach der Konjunkturkrise 9.30 Networking in der Fachausstellung; Kaffeepause Plenum Networking in der Fachausstellung; Mittagspause Abschlussplenum Ende des 5. Symposiums Einkauf und Logistik Global Mobility Management IT wird zum Gebrauchsgut Software as a Service BME Quality-Sourcing Morning Spe Einkauf 3

4 Risikomanageertrauen in die y Chain ntiertes anagement ement bei hshafen beim minimieren 6 Supply Chain Excellence Optimierung der Wertschöpfungskette Outsourcing der Ersatzteillogistik Ganzheitlicher Ansatz der Systemintegration zur Optimierung der Supply Chain Flexible, prozessorientierte und vernetzte Wertschöpfungskette Workshop 1: Wissen ist Macht Transparenz ist Wissen: Einsparpotenziale bei der Beschaffung von Dienst- und Beratungsleistungen Round Table: Best-Practice- Ansätze zur Bearbeitung von Nebenbedarfen des Direct Spend Interaktive Workshops und Round Tables Workshop 2: SAP On-Demand-Lösungen Innovative Ansätze in der Beschaffung Round Table: Prozesskostensenkung beim C-Artikel-Management Round Table: Einkauf von Nicht-Produktionsmaterial und Dienstleistungen Round Table: Bonitätsrisiken in der Wertschöpfungskette eliminieren und transferieren Parallele Schwerpunktveranstaltungen Global Sourcing Special Conference ecial 1 9 ruppen- zum anagement g Goals nerships with pliers volve Sourcing ion Productivity ion 12 Optimierung der Logistikkosten Der Einkauf 2015 Flexibel und vernetzt Einkaufsstrategie in einem volatilen Geschäftsumfeld Strategischer Energieeinkauf Round Table: Einfach einkaufen: Was E-Procurement-Systeme leisten Qualifizierungsoffensive zur Stärkung von Einkaufskompetenz und -performance Interaktive Workshops und Round Tables Round Table: Best-Practice- Ansätze zur Bearbeitung von Nebenbedarfen des Direct Spend High-End-Analytik als Erfolgsfaktor im globalen Einkauf von Zeitarbeit Parallele Schwerpunktveranstaltungen ement as a Control Process r Management ce und CSR aufsstrategie etzen upply Chain Social Standards gement der hain Der vernetzte Einkauf Die richtige Strategie für 2015? 18 Einkauf und Supply Chain Management im volatilen Marktumfeld Procurement 2015 Vom Service- Bereich zur wertschöpfenden Business-Funktion Effiziente und effektive Einkaufsprozesse im global agierenden Mittelstand Workshop 3: Flexibles Krisenmanagement oder systematisches Risikomanagement? Workshop 5: MKM Führungssystem für radikales Materialkostenmanagement Workshop 4: Dienstleistungseinkauf Sauber strukturiert Interaktive Workshops und Round Tables Akademie-Workshop: Wie Verkäufer ticken: Was Einkäufer über Verkäufer wissen müssen Round Table: Bonitätsrisiken in der Wertschöpfungskette eliminieren und transferieren Round Table: Einkauf von Nicht-Produktionsmaterial und Dienstleistungen Round Table: Prozesskostensenkung beim C-Artikel-Management Round Table: Einfach einkaufen: Was E-Procurement-Systeme leisten Global Sourcing Special Conference Innovationsforum Logistik Öffentliche Beschaffung t in der praxis Flexible Supply Chain-Strukturen für schnellere Reaktionszeiten Akademie-Workshop: Internationales Einkaufsrecht cial Incoterms 2010 BME-Top-Kennzahlen im Einkauf World Class Supply Network Collaboration Young Professionals: Ideenmanagement im Einkauf

5 Mittwochvormittag, Eröffnungsplenum Eröffnung Dr. Jürgen Marquard, Vorstandsvorsitzender des BME e.v. Leitung Supply Chain Academy Robert Bosch GmbH, Stuttgart Automobilindustrie im Wandel Netzwerke für eine innovative Mobilität Dr. Herbert Diess, Mitglied des Vorstands Einkauf und Lieferantennetzwerk BMW AG, München Entwicklung der Stahlmärkte: Strategien für Stahlhändler und Stahlverwender Ulrich Becker, Mitglied des Vorstands (COO) Klöckner & Co SE, Duisburg Networking in der Fachausstellung; Kaffeepause Immer besser: Erfolgsfaktor Einkauf aus Sicht eines global operierenden Familienunternehmens Dr. Markus Miele, Geschäftsführender Gesellschafter Miele & Cie. KG, Gütersloh Wirtschaftspolitik für mehr Vertrauen und neues Wachstum Ernst Burgbacher, MdB Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Beauftragter der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Berlin Im Anschluss: Verleihung des BME-Innovationspreises 2010 Moderation Plenum: Prof. Dr. Robert Fieten, Fachlicher Leiter BME Symposium Leiter Management-Forschungs-Team, Köln Networking in der Fachausstellung; Mittagspause 5

6 Mittwochnachmittag, Fachkonferenz 1 Transforming the Procurement Organization The Right Set Up Fachkonferenz 2 Mit Einkaufscontrolling zum nachhaltigen Erfolg Dr. Hugo Eckseler, Chief Procurement Officer, Deutsche Post DHL, Bonn Mehr Schlagkraft durch eine hybride Einkaufsorganisation Unternehmensstrategie unterstützen Effektivität und Effizienz steigern Nachhaltig Mehrwert schaffen Prof. Dr.-Ing. Michael Zeuch, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt Ganzheitliches Einkaufscontrolling Mehrwert durch Systemstärke Daten und Strukturen verschiedener ERP-Systeme konsolidieren Geeignete Kennzahlen auswählen Einkaufserfolge messen und aussagekräftige Reports erstellen Dr. Volker Hues, Mitglied des Vorstandes, Finanzen, Jungheinrich AG, Hamburg Wechselpause Procurement Excellence Program 2011 Effective Organization Qualified People Operational Excellence Dr.-Ing. Ralf Augustin, Vice President Corporate Purchasing Strategy, J.M. Voith GmbH & Co. Beteiligungen KG, Heidenheim Wechselpause Performance Measurement Den Einfluss des Einkaufs auf das Betriebsergebnis verdeutlichen Direktes Material: Preisveränderungen erfassen Einkaufserfolge messen Indirektes Material: Welche Kriterien sind hier sinnvoll messbar? Kostensenkung vs. Kostenvermeidung Was zählt als bessere Leistung? Stefan Wagenhofer, Senior Vice President Corporate Procurement, OMV AG, Vienna/Austria Networking in der Fachausstellung; Kaffeepause New Global Set Up Matrix Organization within a Global Procurement Network Structures and Processes within the Global Procurement Organization Roles and Responsibilities in Headquarters and Local Procurement Functions Recent Results vs. Former Expectations Dr. Hans Elmsheuser, Head Global Procurement, Syngenta AG, Basel/Schweiz Networking in der Fachausstellung; Kaffeepause Schnittstelle des Einkaufscontrollings zum U nternehmenscontrolling Ableitung von KPIs als Voraussetzung für das Einkaufscontrolling Bestätigung von Einkaufspotenzialen durch das Unternehmenscontrolling Herausforderungen im Einkaufscontrolling und deren mögliche Lösungen Juergen Freund, Vice President, Head of Procurement Region Europe, Merck KGaA, Darmstadt Christian Harm, Vice President Purchasing, KION Group, Aschaffenburg 6

7 Mittwochnachmittag, Fachkonferenz 3 Der Einkauf als Treiber von Produktinnovationen Horst Wiedmann, Leiter Zentrale Materialwirtschaft, ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen Innovative cost-risk-based Einkaufsstrategien im Rohstoffmanagement für die Solarzellen- Herstellung Ausgangssituation und Handlungsbedarf Hebel, Chancen und Risiken für den Rohstoffeinkauf Methodischer Ansatz und erste Ergebnisse Fachkonferenz Volatile Rohstoffmärkte Marktwissen und Strategien Paul Anfang, Vorstand, BS Energy-Gruppe, Braunschweig Von der Trenderkennung in den Rohstoffmärkten zu den richtigen Rohstoffbeschaffungsstrategien am Beispiel der Agroindustrie Wie erkennt man frühzeitig die Trends in den Märkten? Beschaffungsstrategien für Feinchemie Beschaffungsstrategien für Formulierchemikalien Dirk Müschen, Leiter Strategischer Einkauf, Conergy AG, Hamburg Wechselpause Nachhaltige Wertsteigerung durch Vernetzung von Einkauf und Technik Einkauf und Technik: Partner statt Gegner Früheinbindung des Einkaufs als wichtiger Erfolgsfaktor Strukturelle Voraussetzungen für eine effektive Vernetzung Dirk Reimann, Bereichsleiter Beschaffung, Trox GmbH, Neukirchen-Vluyn Networking in der Fachausstellung; Kaffeepause Früheinbindung von Lieferanten in die Produkt ent stehung, systematische Nutzung ihrer Ideen und Konzepte Definition und Zielsetzung: Kriterien zur Technologie-, Materialfeld- und Lieferantenauswahl Systematische Ideenfindung und Bewertung von Lieferantenvorschlägen Strategische Kooperation und Einbindung in die langfristige Einkaufsstrategie Christian Lengauer, Head of Global Procurement Finance and Control und Torsten Weiser, Global Procurement, Head of Sourcing Engineering Network Systems, Nokia Siemens Networks, München Jürgen Prenzel, Head of Procurement, BayerCropScience AG, Monheim Wechselpause Diskussion Erfolgsstrategien für den Einkauf von Rohstoffen: Kalkül oder glückliche Hand? Dr. Heiko A. von der Gracht, Direktor, Center für Zukunftsforschung und Wissensmanagement, SMI, Wiesbaden Thomas Heyden, Geschäftsführender Gesellschafter, Heyden & Steindl GmbH, Bad Homburg Burkhard Plett, Geschäftsführung, ISE Automotive GmbH, Bergneustadt Harald Schwendner, Experte für Wertstoffmanagement, Oekotech Resourcing AG, Liechtenstein Moderator: Dr. Marcus Schüller, Partner & Managing Director, BrainNet Supply Management Group AG, St. Gallen/Schweiz Networking in der Fachausstellung; Kaffeepause Stahlbeschaffung zwischen Strategie und Flexibilität Volatile Preise und die Konsequenzen für den Einkauf im Mittelstand Umgang mit der aktuellen Marktsituation Strategische Einbindung der Lieferanten Dr. Thomas Weiland, Einkaufsleiter, H. Butting GmbH & Co. KG, Knesebeck 7

8 Mittwochnachmittag, Fachkonferenz 5 Präventives Risikomanagement Mehr Vertrauen in die Supply Chain Fachkonferenz 6 Supply Chain Excellence Optimierung der Wertschöpfungskette Dr. Manfred Eckert, Leiter Materialwirtschaft, Prokurist, ALLGAIER Gruppe, Uhingen Gefahr erkannt, Gefahr gebannt: Risikoorientiertes Lieferantenmanagement bei der Elster Group Anforderungen und Schlüsselfaktoren für das Risikocontrolling im Einkauf Bedeutung einer global einheitlichen Lieferantenrisikobewertung für die Erkennung von Handlungsfeldern Entwicklung eines verbindlichen Maßnahmenkatalogs für die Risikosteuerung im Einkauf Prof. Dr.-Ing. Andreas R. Voegele, Geschäftsführender Gesellschafter, CON MOTO Consulting Group GmbH, Stuttgart Kundennutzen durch Outsourcing der Ersatzteillogistik Erfahrungsbericht eines Landmaschinenherstellers Problematik der Ersatzteillogistik Outsourcing als strategischer Lösungsansatz Anforderungen an den Logistikdienstleister und Auswahl kriterien Maik Müller, Senior Controller Procurement, Elster Holdings GmbH, Essen Wechselpause Risikomanagement bei ZF Friedrichshafen: Bestandteil eines modernen Lieferantenmanagements Erhöhtes Risikopotenzial Notwendigkeit des Risikomanagements im Einkauf Risiken frühzeitig identifizieren, Auswirkungen reduzieren, Maßnahmen vorausplanen und ergreifen Zusammenspiel und Integration von Risikomanagement und Lieferantenmanagement Boris Bröcheler, Leiter Vertriebsservice Ersatzteile, LEMKEN GmbH & Co. KG, Alpen Wechselpause Ganzheitlicher Ansatz der Systemintegration zur Optimierung der Supply Chain Systemtechnische Abstimmung von Auftragsmanagement, Logistikmanagement und Rechnungsabwicklung Von Einzelsystemen zur automatisierten Supply Chain Komplexität reduzieren Standards etablieren Prozesskosten senken Johannes Kamzelak, Leiter Zentraleinkauf Produktionsmaterial, ZF Friedrichshafen AG, Friedrichshafen Networking in der Fachausstellung; Kaffeepause Mit innovativen Methoden Risiken beim Global Sourcing minimieren Zukunftsentwicklung des Global Sourcing Welche neuen Risiken stehen bevor? Einsatz verschiedener Methoden zur Risikominimierung in Abhängigkeit von Technologie und Reifegrad globaler Märkte Unterschiedliche Ansätze zum Risikomanagement im Vergleich Ralf Kahre, Senior Manager e-solutions, BASF SE, Ludwigshafen Networking in der Fachausstellung; Kaffeepause Wettbewerbsvorteile durch eine flexible, prozessorientierte und vernetzte Wertschöpfungskette Wertschöpfung im Wandel der Zeit Handlungsfelder für exzellente Wertschöpfungsprozesse Innovative Gestaltungsstrategien und -prinzipien Bernd Schmeling, Einkaufsleiter für die Flügelausrüstung und Hochauftriebssysteme und Martin Asmussen, Procurement Manager und stellv. Einkaufsleiter für die Flügelausrüstung und Hochauftriebssysteme, Airbus Operations GmbH, Bremen Johann Soder, Geschäftsführer Technik, SEW-EURODRIVE GmbH & Co. KG, Bruchsal 8

9 Mittwochnachmittag, Interaktive Workshops und Round Tables Workshop 1 Wissen ist Macht Transparenz ist Wissen Transparenz als Grundlage zur Erschließung ungenutzter Einsparpotenziale für die Beschaffung von Dienst- und Beratungsleistungen. Ein Workshop zur Erarbeitung praxisnaher Lösungswege und zum aktiven Erfahrungsaustausch. Workshop 2 SAP On-Demand-Lösungen Innovative Ansätze in der Beschaffung Lernen Sie im Workshop die Möglichkeiten der SAP On-Demand-Lösungen für die strategische Beschaffung, die Vertragsverwaltung und das Lieferantenmanagement kennen. Themen Transparenz schaffen Benchmark errechnen Einsparung realisieren Themen Einsparpotenziale durch On-Demand-Lösungen Funktionen der SAP On-Demand-Lösungen und Praxisbeispiele Erweiterung und Komplementierung bestehender Systemlandschaften Oliver Kömpf, Head of Managed Service Providing, Hays AG, Frankfurt Mark von Kopp-Krimpenfort und Florian Seebauer, On-Demand Solution Management, SAP AG, Walldorf Round Tables Round Table: Einkauf von Nicht-Produktionsmaterial und Dienstleistungen Make or Buy? Wie kann ein zielorientiertes Beschaffungsmanagement für Dienstleistungen und indirektes Material effizient umgesetzt werden? Stefan Becker, Head of Procurement Transformation, Capgemini Consulting, München Thomas Neubauer, Head of Sales and Account Management Central Europe & UK, Capgemini Procurement Services Round Table: Bonitätsrisiken in der Wertschöpfungskette eliminieren und transferieren Wie kann der Einkauf aktiv Liquiditätsrisiken mindern und so die Versorgung seines Unternehmens nachhaltig sicherstellen? Kann ein proaktives Überwachungssystem die Auswahl der Lieferanten optimieren? Wie können unternehmerische Risiken resultierend aus Störungen der Lieferkette transferiert werden? Uwe Pfeifer, Mitglied der Geschäftsleitung, Aon Credit International Insurance Broker GmbH, Hamburg Round Table: Angriff oder Kapitulation? Best Practice-Ansätze zur Bearbeitung von Nebenbedarfen des Direct Spend am Beispiel der Lebensmittelindustrie Einkaufsorganisationen in der Lebensmittelindustrie konzentrieren sich häufig nur auf die wichtigen Kernrohstoffe wie z.b. Zucker oder Getreideprodukte. Die Ausgaben für Nebenbedarfe wie z.b. Aromen und Zusatzstoffe werden regelmäßig vernachlässigt. Diskutieren Sie mit uns über Best Practice-Ansätze und Erfahrungen aus Ihrem Unternehmen. Felix Jerschabek, Principal, INVERTO AG, Köln Round Table: Prozesskostensenkung beim C-Artikel-Management: Ein vernachlässigtes Optimierungspotenzial Das C-Artikel-Management verursacht hohe Prozesskosten und birgt damit noch immer hohes Optimierungspotenzial. Welche C-Teile sollten Inhouse betreut werden und welche sollte man besser outsourcen? Was bringt die Einbindung eines Systempartners, der sich um alles kümmert? Marten Wittler, Director Major Accounts, Office Depot Deutschland GmbH, Großostheim 9

10 Mittwochabend, Abendveranstaltung Unsere Partner laden Sie ein Moulin Rouge Tauchen Sie ein in die glamouröse Welt der Moulin Rouge und lassen Sie sich von den Tänzerinnen und einer ausgefeilten Choreographie verzaubern. Künstler Vive la France Pardon warten Sie, Mesdames, Messieurs oh là là Französische Straßenkünstler entführen Sie mit Charme und Humor in eine pariser Atmosphäre. Skurrile französische Köche mit Kreationen der Nouvelle Cuisine, der Bäcker Monsieur Baguette, die grande Dame und weitere Künstler unter dem Motto Vive la France überraschen Sie im Ausstellungsbereich. Französisches Flair Genießen Sie typisch französisches Flair und lauschen Sie französischen Straßen- und Caféhaus- Klängen. Mit den Instrumenten Akkordeon, Bass und Gitarre spielen die Musiker zusammen mit ihrer Sängerin Chansons von Mistinguett, Boyer, Piaf, Greco und Brel. Bar du sports Liefern Sie sich spannende Duelle mit Ihren Kollegen am Kicker-Tisch oder erleben Sie den ehemaligen Reckweltmeister Eberhard Gienger live an seinem Turngerät. Weinlounge A.T. Kearney lädt Sie zu einem exquisiten Wein-Event ein: Tauschen Sie sich in der angenehmen Atmosphäre des Kaminzimmers mit Insidern der Weinszene aus und lernen Sie ausgewählte Weine nicht nur in ihrer geschmacklichen, sondern auch in ihrer kulturellen Dimension kennen und genießen. Blue-Lounge Basware lädt Sie auch in diesem Jahr in seine Cocktail-Lounge im Pavillon des InterContinental ein. Genießen Sie in entspannter Atmosphäre Cocktail-Klassiker oder die beiden speziellen Blue-Lounge- Kreationen und networken Sie bei dezenter Hintergrundmusik. Basware heißt Sie herzlich willkommen! 10

11 BEGEGNUNG BUSINESS LOGISTIK Rainer Brüderle, FDP Der Diplom-Volkswirt war von 1987 bis 1994 rheinland-pfälzischer Minister für Wirtschaft und Verkehr und 1994 bis 1998 Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau. Er ist Mitglied des Bundestages seit 1998 und seit Oktober 2009 Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. SCHIENENGÜTERVERKEHR. Allein der Umwelt zuliebe wechselt niemand von der Straße auf die Schiene. Es muss sich auch rechnen. Die Forderung an Bahnen und Bahnspeditionen: Leistungen kundenorientierter und wirtschaft licher gestalten. ach einer Umfrage des BME in Zusammenarbeit mit Prof. Paul Wittenbrick von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg legen zwar fast 70 Prozent der Unternehmen der verladenden Wirtschaft großen Wert auf die so genannte Grüne Logistik, doch nur 37 Prozent wollen ihre Transporte auch von der Straße verlagern. Mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmen beabsichtigen, Sendungen verstärkt zu bündeln oder haben dies bereits realisiert. Doch halten etwa zwei Drittel der Unternehmen den Transport über die umweltfreundlichen Verkehrsträger Schiene und Wasserstraße nicht für eine Option, CO 2 einzusparen, obwohl sich insbesondere die Schiene für die Warenbündelung eignet. Zu unflexibel und zu wenig am Kunden ausgerichtet seien die Dienstleistungen der Güterbahnen, so die Kritik. Bemängelt wird vor allem die zu geringe Schnelligkeit und Flexibilität im Schienengüterverkehr, was nicht zuletzt auch systembedingte Gründe hat. Viele Unternehmen vermissen die Kundennähe der Eisenbahnunternehmen. Wochenlange Angebotsbearbeitung, zu komplizierte und kundenunfreundliche Abrechnungen, fehlende Ansprechpartner die Unternehmen verlangen eine Grüne Logistik steht nicht infrage eine ideologische Verkehrspolitik will indes kein am Markt Beteiligter. einfache operative Abwicklung, die Bahndienstleister sollen sich in der Supply Chain des Kunden auskennen und diese berücksichtigen. Durch die Liberalisierung des Bahnmarktes in Deutschland und die unterschiedlichen Profile der Eisenbahnverkehrsunternehmen kann der Kunde immerhin besser differenzieren und sich den geeigneten Part- ner aussuchen. Ein Kontrast zur Eisenbahndienstleistung in anderen europäischen Ländern, in denen der Markt noch stark reguliert ist und zu dem deutsche Spediteure oder Eisenbahner kaum funktionsfähigen Zugang erhalten. Kombiprojekt für die Papierlogistik. Auftraggeber müssen ihre Entscheidung für den richtigen Verkehrsträger nach Bedarf und Wirtschaftlichkeit treffen. Schiene wo immer möglich, aber sie muss sich rechnen, sagt Peter Galitz, Geschäftsführer des Papierherstellers Felix Schoeller International B.V. Wir schauen genau, welche Projekte Sinn machen und wo wir Geld sparen. Das Familienunternehmen mit acht Produktionsstätten in Deutschland, den USA, Kanada und einer Beteiligung in Russland hat seine Beschaffungs- und Distributionslogistik entsprechend überprüft. Im sächsischen Werk Weissenborn errichtete das Unternehmen 2001 einen neuen Gleisanschluss für die Versorgung 42 BIP , 1. Jahrgang Herr Brüderle, Sie planen eine Novellierung des Kartellrechts. Der Einkauf ist in besonderem Maße auf transparente Märkte angewiesen. Kartellierte, überhöhte Preise schlagen letztendlich auf das Gesamtunternehmen durch. Durch welche Maßnahmen wollen Sie Marktmissbrauch verhindern? Brüderle: Die bestehenden Regelungen zur Kartell- und Missbrauchsaufsicht haben sich bewährt. Dennoch müssen wir das Bundeskartellamt weiter stärken. Wir wollen ihm die Möglichkeit an die Hand geben, durch eine Entflechtungsbefugnis als ultima ratio gegen strukturelle Wettbewerbshemmnisse vorgehen zu können. Mit diesem Instrument wollen wir ein zentrales Element der sozialen Marktwirtschaft stärken: den Wettbewerb. Ein funktionierender Wettbewerb ist der beste Garant für wirtschaftliche Dynamik, die Deutschland so dringend BIP , 1. Jahrgang mit Zellstoff. In Neustadt am Titisee reaktivierte man 2004 einen Gleisanschluss und im allgäuischen Günzau wurde 2005 ein Gleisanschluss umgebaut. Innerhalb von fünf Jahren haben wir die Zulieferung des Zellstoffes, das sind rund 80 Prozent der Rohstoffversorgung, fast komplett auf die Schiene verlagert, bilanziert Peter Galitz. Die Gleisanschlüsse nutzt der Papierhersteller auch in der Distribution der Erzeugnisse. Von den vier deutschen Produktionsstätten des Unternehmens fährt man sechs Railports in Deutschland, Polen, Frankreich, Italien, Österreich und Belgien an. Dadurch kann die Ware mit hoher Zuverlässigkeit im Hauptlauf in die Nähe der Kunden gebracht werden, die Nachlieferung erfolgt per Lkw. In Europa werden so jährlich etwa Tonnen zu den Kunden transportiert. Gleisanlagen erweitert. Das Unternehmen geht darüber hinaus für den innerbetrieblichen Transport noch weiter auf die Schiene. In einem neuen Schienenprojekt wurden Verkehre zwischen Weissenborn (bei Dresden) und Osnabrück bewertet. Täglich liefen hier 250 bis 350 Tonnen in zehn bis 15 Lkw über 500 Kilometer in die Ost-West-Richtung. Das Prinzip der Nutzung der nach der Anlieferung des Zellstoffes leeren Container griff die Unternehmenslogistik auf. Zusammen mit DB Schenker Rail investierte man in die Erweiterung der Gleis- und Entladeanlagen. Geprüft wurde, ob der BIP , 1. Jahrgang braucht, um schnell aus der Wirtschaftskrise herauszukommen. In welchen Branchen sehen Sie den größten Handlungsbedarf? Brüderle: Die Regelung soll für alle Branchen gleichermaßen gelten. Ein funktionierender Wettbewerb ist überall gleich wichtig. Über die Anwendung wird das Bundeskartellamt im Einzelfall entscheiden. Inwieweit sollten potenziell Geschädigte bei Schadensersatzklagen auf Erkenntnisse der Kartellbehörden zugreifen können? Bislang sind bei veröffentlichten Beschlüssen die entsprechenden Kennzahlen geschwärzt. Klimaneutraler Bahntransport Ökobilanz für Kunden Ein Zeichen für Green Logistics und aktiven Klimaschutz setzt die SBB Cargo Deutschland, indem sie ihren Transportkunden am Ende eines Jahres deren umweltfreundliches Verhalten beurkundet. So hat zum Beispiel die ThyssenKrupp Steel AG, für die wöchentlich mehrere Ganzzüge zwischen dem Ruhrgebiet und Norditalien unterwegs sind, in 2009 insgesamt Tonnen CO 2 vermieden und damit rund LKW-Fahrten unnötig gemacht. Zur qualifizierten Ermittlung dieser Schadstoffbilanz arbeitet SBB mit dem Umweltdienstleister MyClimate zusammen. Neben der Erfüllung ihrer Transportaufgaben erhalten die Kunden so auch starke Argumente fürs Marketing. Das Zertifikat stärkt die Glaubwürdigkeit und Kompetenz in Sachen Klimaschutz, so SBB Cargo-Geschäftsführer Matthias Birnbaum. Matthias Birnbaum, Geschäftsführer SBB Cargo Deutschland Brüderle: Die private Kartellrechtsdurchsetzung ist eine wichtige und notwendige Ergänzung der hoheitlichen Wettbewerbsaufsicht durch die Kartellbehörden. Private Schadensersatzklagen haben eine erhebliche Präventions- und Abschreckungswirkung. Inwieweit Geschädigte im Rahmen von Schadenersatzklagen auf die Erkenntnisse der Kartellbehörden zurückgreifen können, ist eine Frage des Akteneinsichtsrechts. Hier besteht ein Spannungsfeld zwischen dem Informationsbedürfnis des privaten Klägers und der Verpflichtung der Behörden zur Wahrung der Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse der Unternehmen. Die Kartellbehörden entscheiden daher in jedem Einzelfall nach pflichtgemäßem Ermessen. Wir erkennen den Trend, dass auftraggebende Unternehmen immer stärker in die Haftung genommen werden, zum Beispiel bei Mindestlöhnen gemäß Arbeitnehmerentsendegesetz oder auch bei den Lenkzeiten für Frachtführer. Ist das überhaupt durchsetzbar? Brüderle: Die Bundesregierung achtet sorgsam darauf, dass Unternehmen in der jetzigen Finanz- und Wirt schaftskrise nicht noch zusätzlich belastet werden. FDP und Union haben im Koalitionsvertrag festgeschrieben, dass es flächendeckende Mindestlöhne nicht geben wird. Auch die Tarifparteien haben durch Grundlast auf die Schiene, Spitzenlast auf die Straße: wirtschaftliches Prinzip angesichts steigender Kosten im Lkw-Transport 27 kombinierte Verkehr eine geeignete Alternative für den Transport auf dieser Relation sein könnte. Die Idee bestand darin, Ladungen über zwei bis drei Tage zu sammeln und die Container des kombinierten Verkehrs als kostenloses Lager in Osnabrück zu nutzen. Für die Rückladung nach Sachsen werden dann Rohmaterialien und Verpackungsmate - rial genutzt sowie der Zug für Dritte also Fremdladung geöffnet. Obwohl die Transitzeiten im kombinierten Verkehr hier länger sind als in der Wagonbeladung des Einzelwagenverkehrs, punktet dieses Modell durch die Verbesserung der werksinternen Abläufe und der laufenden Kosten sowie durch die bedarfsgerechte Zustellung. Mit 85 Prozent Auslastung der inzwischen zwei Züge je Woche hat sich der kombinierte Verkehr über den Hauptlauf auf der Schiene als wirtschaftlich erwiesen, konstatiert Geschäftsführer Peter Galitz. Inzwischen läuft auch ein weiterer KV-Zug von Osnabrück nach Hamburg. Bei der Wirtschaftlichkeit der Schienenlösung hat Felix Schoeller unter anderem auch die absehbar steigenden Kosten des Straßentransports im Blick. Strategisches Prinzip. Für die Thyssen- Krupp Steel Europe AG ist Wettbewerb auf der Schiene unter Berücksichtigung der Komponenten Qualität und Preis strategisches Prinzip. Grundlast auf die Schiene, Spitzenlast auf die Straße, sagt Bert Kloppert, Leiter Frachteinkauf, für 43 Mittwochabend, Podiumsdiskussion als Auftakt zum Abendprogramm Muss die Wirtschaft weiblicher werden? Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll jedes fünfte Vorstandsmitglied weiblich sein so die Forderung der Bundesregierung. Fakt ist, dass Frauen im Wirtschaftsleben ein wichtiger Faktor geworden und daher auch nicht mehr wegzudenken sind. Dennoch birgt die Vorgabe der Bundesregierung viele Ansätze zur Diskussion: Wie wird sich die Wirtschaft durch mehr Frauen in Chefpositionen verändern? Ist diese Forderung der Bundesregierung unter den aktuell geltenden Rahmenbedingungen überhaupt umsetzbar? Brauchen starke Frauen eigentlich eine vorgegebene Frauenquote? Und worin bestehen die Geheimnisse erfolgreicher Frauen? Freuen Sie sich auf eine spannende Diskussion mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Sport. Mit dabei sind bereits Eberhard Gienger Mitglied des Bundestages Deutschland 2011 Renate Lingor Ehemalige Fußballnationalspielerin und Weltmeisterin Botschafterin der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Ladies Lounge Greifen Sie die Thesen der Diskussion auf und vertiefen Sie diese in eigenen Gesprächen innerhalb unserer neu geschaffenen Ladies Lounge. Nutzen Sie die Ladies Lounge zum intensiven Erfahrungs- und Ideenaustausch. Bauen Sie Ihr berufliches Netzwerk aus und profitieren Sie so gegenseitig von Ihren Erfahrungen und Erfolgsgeheimnissen. Das Magazin für Manager in Einkauf und Logistik NEU Rainer Brüderle: Mehr Wettbewerb hilft auch dem Einkauf BIP ist das neue Fachmagazin für Manager in Einkauf und Logistik BIP-INTERVIEW. Der Bundeswirtschaftsminister über Entflechtungsbefugnis, Kartellrechtsdurchsetzung und Impulse für die öffentliche Beschaffung. Herausgeber ist der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.v. Foto: IPON, Stefan Boness Das Bundeskartellamt muss gegen strukturelle Wettbewerbshemmnisse vorgehen können. Der BME kennt die besten Konzepte und die Macher dahinter. BIP bereitet das Wissen der Besten auf nutzwertig und neutral für alle Beteiligten der Supply Chain. BIP erscheint zweimonatlich mit einer Gesamtauflage von je Exemplaren. BIP erreicht Mitglieder des BME und weitere Entscheider in Einkauf und Logistik. N Bahn ja, aber nicht um jeden Preis Foto: vario images Foto: Dirk Uebele 11

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