Copyright. Copyright 2011 intellior AG. All rights reserved. / Alle Rechte vorbehalten. intellior AG Zettachring Stuttgart

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2 Copyright Die in diesen Unterlagen enthaltenen Informationen können ohne vorherige Ankündigungen geändert werden. Die intellior AG geht hiermit keinerlei Verpflichtungen ein. Die in diesen Unterlagen beschriebene Software wird unter einem Lizenzvertrag geliefert. Die Software darf daher nur im Einklang mit den Vertragsbedingungen verwendet oder vervielfältigt werden. Das Kopieren der Software auf anderen als den im Lizenzvertrag ausdrücklich erlaubten Wegen ist rechtswidrig. Ohne die schriftliche Genehmigung der intellior AG darf kein Teil dieses Handbuchs, in welcher Form, mit welchen Mitteln und zu welchem Zweck auch immer, sei es auf elektronischem oder mechanischem Wege (einschließlich Fotokopien und Tonbandaufnahmen), vervielfältigt oder übermittelt werden. The information contained in this document may be modified at any time without prior notification. No obligations are hereby assumed by the intellior AG. The delivered software described in this document is subject to the license agreement. Therefore the software must only be used or copied in compliance with the contract conditions. It is illegal to copy or reproduce the software with procedures not complying with the procedures that are explicitly allowed in the license agreement. No part of this manual must be duplicated or transmitted in any form, by any means or intention by electronic or mechanical procedures (including photocopies and tape recordings) without the written permission in writing of intellior AG. Copyright 2011 intellior AG. All rights reserved. / Alle Rechte vorbehalten intellior AG Zettachring Stuttgart Germany / Deutschland

3 Inhaltsverzeichnis 1 Überblick über die Neuerungen von Aeneis Aeneis 5.5 Update-Service Eigenschaften-Dokument für Modell-Objekte Erweiterte Standard Shape Bibliothek Neuerungen im BPM-Portal-Bericht Drill-Down-Funktion Objekt-Editor im BPM-Portal BPMN 2.0 Unterstützung BPMN-Palette Neue Schleifentypen mit BPMN 2.0 Unterstützung Aufgaben-Typen in BPMN Neue Ereignis-Typen in BPMN Web-Modeller Neuer Autolayouter: BPMN Layouter Neue Funktionen in Freihand-Diagrammen Abfragen- und Auswertungskomponente Suchen Sortierung Bedingungsfilter Makro Verknüpfung Funktion Virtuelle Attribute Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 1

4 1.10 Neue Druck-Berichte Erweiterte Zusatzkomponente KVP Version Dateimanager anzeigbar bei sichtbaren Attributen unter einem Status Ein Verbesserungsvorschlag hat ein Attribut "Quelle", in dem Objekte vom Typ "VP-Quelle" als Eingangsdaten gespeichert werden können Filter für KVP individuell konfigurierbar Der Filter hat eine zusätzliches Listenfeld zum Selektieren nach einem bestimmten KVP-Projekt Eskalations-Trigger mit -Benachrichtigungen bei KVP Reminder- zur Erinnerung bei KVP Favoriten speichern Navigationsverlauf Erweiterungen in der Administrationskonsole Getrennte Logins für Management-Server und Datenbanken Job zur automatischen Generierung des statischen BPM-Portal-Berichts Integrierte Workflow-Komponente in der Administrationskonsole Zeitmuster erstellen Graphische Auswertung des Server-Information-Logs Anzeige von Zeichnungen im Modellbaum Zeichnungen-Symbol für Modell-Objekte Erweiterungen in der Schemaverwaltung Neuer Datenbank-Layer Attributierte Beziehungen Versionierung Validator für HTML-Attribute Export-/Import-Schnittstellen Rohdatenexport/Rohdatenimport Anhang: Auszüge aus Handbüchern AENEIS 5.5 Update-Service: Update-Server und Update-Clients Installation des AENEIS Update Server Installation des AENEIS Update-Client Starten bzw. Beenden des AENEIS Update Server und Update Client Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 2

5 2.1.4 Profile konfigurieren Update von einem anderen Update-Server Erweiterungen des BPMN-Layouters "5.5 a" (sowie 5.5) Einschalten des Layouters 5.5 a Umschalten der Layouter-Version Nummerierung der Shapes Pfade sortieren: Shapes mit allen Nachfolgern verschieben (Erweiterung) Rücksprünge in gerader Linie darstellen Start-Aktivitäten nach vorne / nach hinten schieben Ausrichtung der Pfade im BPMN-Diagramm auswählen Drill-Down-Funktion zum Öffnen von Unter-Diagrammen im BPM-Portal Bild in ein Freihand-Diagramm einbinden Komponenten-Übersicht der Abfragen Allgemeine Einstellungen für Abfragen und Bedingungen Kontext der Abfrage: Mit oder ohne Kontext-Abfrage Suchen Sortierungen Filter Spezielle Abfrage-Komponenten Komponenten-Übersicht Bedingungen Allgemeine Optionen für alle Bedingungs-Komponenten Objekt-Bedingungen Attribut(wert)-Bedingungen Besondere Bedingungen Übersicht über die Komponenten im Aeneis-BPM-Portal Dateimanager in KVP Konfiguration des Dateimanagers bei einer Transition Konfiguration des Dateimanagers bei einem Status In der Modellübersicht: KVP-Objekte und KVP-Projekte anlegen, anzeigen und bearbeiten Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP's) im Aeneis BPM Portal anlegen, bearbeiten und anzeigen Filter für die Selektion von KVP's Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 3

6 Benachrichtigung und Wiedervorlage für KVP Konfiguration der -Benachrichtigung für KVP Auslösung der Wiedervorlage Sicht "Favoriten" in Aeneis Sicht "Navigationsverlauf" in Aeneis Aeneis 5.5: Job (Task) zur automatischen Generierung des statischen 'Aeneis-BPM-Portal-Berichts' Aeneis 5.5: Task für die Automatische Hintergrundsynchronisation in der Administrationskonsole Workflow in der Administrationskonsole ab Aeneis Aeneis 5.5: Zeitmuster erstellen mit der Scheduler-Komponente "Cron-Ausdruck" Aeneis 5.5: Graphische Auswertung des Server-Information-Logs in der Administrationskonsole AENEIS: Webmodeller im Aeneis-BPM-Portal anzeigen Aeneis: Rohdatenexport und Rohdatenimport Rohdatenexport einer Aeneis-Datenbank Sichten "Eigenschaften", "Eigenschaften (detailliert)" und "Eigenschaften (Dokument)" von Objekten Eigenschaften eines Objektes anzeigen Einzeilige Eigenschaften eines Objekts ansehen Massenänderungen bei einzeiligen Eigenschaften Komplexe Eigenschaften (detailliert) zu einem Objekt ansehen Alle Eigenschaften im Dialog Eigenschaften anzeigen Texte und Bilder in den Anmerkungen hinterlegen (Eigenschaften detailliert) Aufgaben-Typen Neue Standard-Shapes ab Aeneis Erstellen eines einfachen Druckberichts Erstellen einer Vorlage für einen Druckbericht Anlegen und Referenzieren der Vorlage in MS Word/Open Office Anlegen des Deckblatts in MS Word Anlegen des Deckblatts in Open Office Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 4

7 Verzeichnisse einfügen in MS Word Verzeichnisse einfügen in Open Office Anlegen der Formatvorlagen in MS Word / Open Office Aeneis: BPMN-Diagramme Prozesse mit existierenden Objekten modellieren Neue Aktivitäten modellieren Shapes innerhalb des BPMN-Diagramms verschieben Ablaufstruktur einfügen Objekt für ein Shape erzeugen Verbinder manuell platzieren Typ des Verbinders festlegen Verbindung zwischen zwei Shapes lösen Teilprozesse Ereignisse Ereignis-Dimension zu Start-, Zwischen und End-Ereignissen zuweisen Ein Zwischenereignis einfügen Verzweigungen und Entscheidungen modellieren Zusammenführungen modellieren Aktivität mit einem Ereignis verknüpfen Kommentare einfügen und verwalten Symbole für Modell-Objekte in der Modellübersicht Komponentenübersicht (Druck-) Berichte Bericht Teilbericht Allgemeine Optionen der Verzeichnisse / Benutzerdefinierten Inhalte Die Schemaverwaltung Was ist die Schemaverwaltung? Schemaverwaltung öffnen Elemente der Schemaverwaltung bearbeiten Schema-Attribute Aeneis: BPMN-Diagramme Prozesse mit existierenden Objekten modellieren Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 5

8 Neue Aktivitäten modellieren Shapes innerhalb des BPMN-Diagramms verschieben Ablaufstruktur einfügen Objekt für ein Shape erzeugen Verbinder manuell platzieren Typ des Verbinders festlegen Verbindung zwischen zwei Shapes lösen Teilprozesse Ereignisse Ereignis-Dimension zu Start-, Zwischen und End-Ereignissen zuweisen Ein Zwischenereignis einfügen Verzweigungen und Entscheidungen modellieren Zusammenführungen modellieren Aktivität mit einem Ereignis verknüpfen Kommentare einfügen und verwalten Objekteditor (Web Writer Stufe 3) Anlegen eines Objekteditors Arbeiten mit dem Objekteditor Propertyeditor: Ein einziges Attribut mit dem Objekteditor auswerten Kategorien in der Schemaverwaltung Eine neue Kategorie erstellen Eine Kategorie in der Modellübersicht verwenden Ein neues Kategorie-Attribut für eine Kategorie erstellen Virtuelle Attribute Optionen beim Anlegen von Kategorie-Attributen Benutzerdefinierte Gruppen für einzeilige Attribute in den Eigenschaften Ein- und mehrwertige Attribute in Eigenschaften-Gruppen einordnen ab Aeneis Eigenschaften von Kategorie-Attributen ändern Kategorie löschen Kategorie-Attribut löschen Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 6

9 Eigenschaften der Kategorie bearbeiten Aeneis Die Administrationskonsole Administrationskonsole öffnen Systeminformationen abfragen in der Managment-Server-Übersicht Lizenz installieren Servereinstellungen Neue Datenbank erstellen Benutzer anlegen LDAP Server konfigurieren Log-Informationen auswerten Aeneis-Dokumentation- und Handbücher Sichten "Eigenschaften", "Eigenschaften (detailliert)" und "Eigenschaften (Dokument)" von Objekten Eigenschaften eines Objektes anzeigen Einzeilige Eigenschaften eines Objekts ansehen Massenänderungen bei einzeiligen Eigenschaften Komplexe Eigenschaften (detailliert) zu einem Objekt ansehen Alle Eigenschaften im Dialog Eigenschaften anzeigen Texte und Bilder in den Anmerkungen hinterlegen (Eigenschaften detailliert) Attributierte Beziehungen Aeneis 5.5: Von der Versionierung zur Historisierung Attributierte Beziehungen Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 7

10 Abbildungen Datei response.varfile 30 Normaler Rücksprung 32 Rücksprung in gerader Linie 32 Start-Aktivität mit gesamten Pfad sortieren 33 Auswahl der Ausrichtung 34 Knotenanordnung Oben/links 34 Knotenanordnung Unten/rechts 35 Knotenanordnung Mittig 35 Knotenanordnung Streng mittig 36 Knotenanordnung Längster Pfad 36 Registerkarte 'Diagrammausgabe' mit Optionen 38 Registerkarte 'Konfiguration' 41 Übergeordnete Kategorie der Funktion ist Aufgabe 44 Kontextmenü zum Einfügen von Makro-Elementen 49 Gesetzt-Bedingung 53 Textvergleich-Bedingung 55 Datum-Bedingung 58 Kombinationsbedingung 60 Parameter einer Makro-Bedingung 61 Abfrage-Bedingung 62 Aufteilung des Bereichslayoutcontainers 66 Komponente vom Typ Bereichslayoutcontainer 66 Dateimanager in KVP 80 Kategorieattribut 'Dateimanager' der Kategorie 'Attributszuordnung' 81 Option 'Dateimanager' bei einem sichtbaren Attribut in der Modellübersicht 82 Dateimanager bei einer Transition, Attributszuordnung 'Ziel' 83 Dateimanager aktiviert bem Status 'Wiedervorlage', Attributszuordnung 'Ziel' 84 Beim Dateimanager unter einer Statusanzeige ist Download möglich 85 Beispiel Konfiguration für KVP 87 Kontextmenübefehl 'Neu' des Eintrages 'Verbesserungsvorschlag' 89 Verbesserungsvorschlag (KVP) erfassen 95 Auswahl eines Objektes für den KVP 96 Liste der Verbesserungsvorschläge (KVPs) 98 Beispiel für den Ablauf eines KVP's 99 Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 8

11 Filter in KVP 100 Kategorie 'Filter Verbesserungsvorschlag' 102 Filter in KVP 103 Individuell konfigurierte Listenfelder in der Übersichtstabelle Objekt einer Transition 105 Inhalt einer mit Velocity-Makros 106 Automatische -Nachricht 106 Referenzierung des Verantwortlichen 109 Attribute für Eskalations-Trigger 110 Status in der Schema-Verwaltung 111 Eskalations- s in der Modellübersicht 112 Tages-Anzahl für den Versand vor Zieldatum 113 Tages-Anzahl für den Versand nach Zieldatum 114 Intervall in Tagen für den wiederholten Versand 115 Attribut 'Erinnerungsmail' 115 Kategorie-Attribut 'Erinnerungsdatum' 116 Erinnerungsdatum als sichtbares Attribut der Transition 'Bearbeiten' 116 Sichtbares Attribut 'Erinnerungsdatum' in der Transition 'Bearbeiten' 117 Reminder 118 Favorit hinzufügen 120 Objekt ' ' ist als Favorit gespeichert 120 Favorit verschieben 121 Löschen eines Favoriten 122 Starten einer Workflow-Instanz 126 Workflow-Instanz setzen 127 Unter-Fenster AUFGABEN des Workflows 128 Webmodeller 137 Komponente vom Typ 'Webmodeller' 138 Webmodeller-Komponente eines BPMN-Diagramms in INSIGHT 139 Rohdatenexport aufrufen 140 Zieldatei für Rohdatenexport 141 Import eines Rohdatenexports 142 Mehrzeiliges, mehrsprachiges Attribut = große Zeichenkette 144 HTML-Bereinigung 145 Sicht 'Eigenschaften' eines Objekts 146 Sicht Eigenschaften für das Objekt Produktmanagement 148 Sicht Eigenschaften (detailliert) für einen Prozess 149 Sicht Eigenschaften (detailliert), Objekte sortieren 150 Sicht Eigenschaften (detailliert): Objekte alphabetisch sortieren 151 Dialog Eigenschaften für ein Objekt 152 Anmerkung formatieren 153 Tabelleneigenschaften 154 Zelleneigenschaften 157 Tabelle in der Anmerkung 160 Ausgabe im Aeneis BPM Portal 160 Ausgabe der Tabelle im PDF-Bericht 160 Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 9

12 Ausgabe der Tabelle im HTML-Bericht 161 Zu kopierende Word-Datei 162 Kopierte Word-Datei in der Registerkarte Anmerkung 163 Formatvorlage für textbasierte Registerkarten auswählen 165 Auswahl des Aufgaben-Typs 166 Druckbericht 'Einfacher Bericht' 173 Dialog zum Ausführen eines Druckberichts 174 In Diagrammen navigieren mit der Sicht Diagrammnavigation 180 BPMN-Diagramm mit Swimlanes und Gitternetz 181 BPMN-Shapeleiste für das Erstellen neuer Shapes 183 BPMN-Palette 184 Beispiel für ein Kontextmenü in der Zeichnung 185 Shape in einer leeren Zeichnung 185 Nachfolger erstellen 186 Shape zwischen zwei Shapes einfügen 186 Paralleler Zweig 187 Beispiel für eine Zeichnung mit einem frei stehenden Shape 187 Nachfolger für eine Aktivität erstellen 188 Shape zwischen zwei Shapes einfügen 188 Zusätzlichen Nachfolger als parallelen Zweig einfügen 189 Abgewähltes Hauptobjekt im Dialog Kopieren 190 Shape verschieben und als Nachfolger einfügen 191 Aufgabe verschieben und als Nachfolger einfügen Aufgabe a wird als Nachfolger von Aufgabe 3 auf dessen rechtes Drittel des Shapes gezogen Aufgabe 0 wird als zusätzlicher Vorgänger von Aufgabe 2 auf dessen linkes Drittel gezogen Shape nach oben verschieben Verschiebbarer Verbinder Kopieren eines Shapes im BPMN-Diagramm Solange Daten vorhanden sind Kunden-Datensatz öffnen oder anlegen Regenschirme oder Sonnenschirme verkaufen Gleichzeitiges Färben in mehreren Farben Verbinder verschieben zu einem anderen Shape Verschiedene Eingänge für Verbinder in ein Prozess-Shape Verlauf der Verbinder am Ein- und Ausgang in den Systemeinstellungen festlegen Ein- und Ausgänge für Verbinder je Zeichnung festlegen Anfangs- und Endsymbol für Verbinder auswählen BPMN-Diagramm für einen Teilprozess erstellen BPMN-Diagramm für einen Teilprozess Eingebettetes BPMN-Diagramm öffnen Nachrichten-Ereignis mit möglichen Merkmalen Aufgaben mit einem Zwischenereignis Standardwerte für den Ende-Text einer Beziehung 219 Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 10

13 Eigene Standardwerte in einer Beziehung 219 Kommentar zu einer Aufgabe 221 Überlappende Sprungmarken 223 In den Sprungmarken 1 und 2 sind mehrere Sprungmarken zusammengefasst 224 Die ersten 3 Prozesse haben Zeichnungen 225 Basis-Kategorie 'Diagrammgruppe' 232 Geöffnete Schemaverwaltung mit Beschreibung 234 Zugewiesene Objekte als Durchführende für einen Arbeitsschritt 235 Kategorie-Attribute in der Sicht 'Eigenschaften' 236 Die Schemakonfiguration und das Ergebnis in der Modellübersicht 236 Schemaattribute im Paket 'Basis' 237 In Diagrammen navigieren mit der Sicht Diagrammnavigation 239 BPMN-Diagramm mit Swimlanes und Gitternetz 240 BPMN-Shapeleiste für das Erstellen neuer Shapes 242 BPMN-Palette 243 Beispiel für ein Kontextmenü in der Zeichnung 244 Shape in einer leeren Zeichnung 244 Nachfolger erstellen 245 Shape zwischen zwei Shapes einfügen 245 Paralleler Zweig 246 Beispiel für eine Zeichnung mit einem frei stehenden Shape 246 Nachfolger für eine Aktivität erstellen 247 Shape zwischen zwei Shapes einfügen 247 Zusätzlichen Nachfolger als parallelen Zweig einfügen 248 Abgewähltes Hauptobjekt im Dialog Kopieren 249 Shape verschieben und als Nachfolger einfügen 250 Aufgabe verschieben und als Nachfolger einfügen Aufgabe a wird als Nachfolger von Aufgabe 3 auf dessen rechtes Drittel des Shapes gezogen Aufgabe 0 wird als zusätzlicher Vorgänger von Aufgabe 2 auf dessen linkes Drittel gezogen Shape nach oben verschieben Verschiebbarer Verbinder Kopieren eines Shapes im BPMN-Diagramm Solange Daten vorhanden sind Kunden-Datensatz öffnen oder anlegen Regenschirme oder Sonnenschirme verkaufen Gleichzeitiges Färben in mehreren Farben Verbinder verschieben zu einem anderen Shape Verschiedene Eingänge für Verbinder in ein Prozess-Shape Verlauf der Verbinder am Ein- und Ausgang in den Systemeinstellungen festlegen Ein- und Ausgänge für Verbinder je Zeichnung festlegen Anfangs- und Endsymbol für Verbinder auswählen BPMN-Diagramm für einen Teilprozess erstellen BPMN-Diagramm für einen Teilprozess 265 Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 11

14 Eingebettetes BPMN-Diagramm öffnen 265 Nachrichten-Ereignis mit möglichen Merkmalen 267 Aufgaben mit einem Zwischenereignis 273 Standardwerte für den Ende-Text einer Beziehung 278 Eigene Standardwerte in einer Beziehung 278 Kommentar zu einer Aufgabe 280 Überlappende Sprungmarken 282 In den Sprungmarken 1 und 2 sind mehrere Sprungmarken zusammengefasst 283 Objekteditor mit dem Abschnitt 'Allgemein' 285 Objekteditor mit dem Abschnitt 'Aktivitäten' 285 Objekteditor mit dem Abschnitt 'Anmerkungen' 286 Nur ein Attribut mit dem Objekteditor auswerten 287 Anlegen einer Kategorie 288 Anzeige der übergeordneten Kategorie, von welcher die neue Kategorie erbt 289 Unterzuordnende Kategorie als Verweis hinzufügen 290 Unterkategorie ist Verweis in der übergeordneten Kategorie 291 Anlegen eines Attributes Zuweisen der Kategorien, für welche das neue Kategorieattribut verwendet werden soll Das Kategorieattribut 'Inventarnummer' wird verwendet für die Kategorien 'Kiste' und 'Eimer' Attributtyp 'Zeichenkette' Stellevertreter ist einzeiliges Feld zum Zuweisen eines Objektes Attributtyp 'Modellobjekt' Kategorien als Verweise hinzufügen Zugewiesene Kategorien für ein Kategorieattribut Kategorieattributtyp 'Gleitkommazahl' Beispiel für ein Boolsches Auswahlfeld Werteliste definieren für ein Kategorieattribut vom Typ 'Ganzzahl' Anzeige des Kategorie-Attributs des Typs Ganzzahl als Auswahlfeld in der Sicht Eigenschaften Attribut vom Typ 'Abfrage' anlegen Option 'Einwertiges Ergebnis' in einem Abfrage-Attribut in der Modellübersicht Abfrage-Attribut gibt die BPMN-Diagramme des Prozesses aus Auswertung hinzufügen zu Auswertungs-Kategorieattribut Konfiguration einer Auswertung Virtuelles Attribut vom Typ 'Auswertung' Beispiel für einen Standardbericht Eigenschaft vom Attributstyp 'Zeichenkette' mit der Option 'mehrzeilig' Beispiel für eine Eigenschaft als mehrsprachiges, einzeiliges Kategorieattribut des Typs Zeichenkette Resultat der alleinigen Auswahl der Option 'Liste' Attribut-Liste im Baum anzeigen Kategorieattribut wird in der Modellübersicht als Gruppenknoten angezeigt als Liste definiertes Kategorieattribut des Typs 'Modellobjekt' Kategorieattribut 'Stellvertretung' als Liste mit zugewiesenen Objekten 318 Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 12

15 Neuanlegen und Zuweisen eines Objekts über das Kontextmenü 318 Neuanlegen und Zuweisen von Objekten in der Sicht Eigenschaften (detailliert) 319 Benutzerdefinierte Gruppe 'Stammdaten' für die Kategorie 'Mitarbeiter' 320 Kategorieattribut in eine Gruppe einordnen 321 Attribute in der Gruppe RACI 322 Eine Gruppe in eine übergeordnete Gruppe einordnen 323 Eigenschaften eines Kategorieattributs 324 Sortierte Kategorie-Attribute 328 Attribute eines Modell-Objekts 329 Anzeige der Verwendung einer Kategorie 330 Dialog zum Löschen einer Kategorie 331 Dialog zum Löschen eines Kategorie-Attributes 332 Sicht Eigenschaften für eine Kategorie 333 Startseite der Administrationskonsole 336 Informationsübersicht im Management-Server 337 Mehrzeiliges, mehrsprachiges Attribut = große Zeichenkette 347 HTML-Bereinigung 348 Sicht 'Eigenschaften' eines Objekts 349 Sicht Eigenschaften für das Objekt Produktmanagement 351 Sicht Eigenschaften (detailliert) für einen Prozess 352 Sicht Eigenschaften (detailliert), Objekte sortieren 353 Sicht Eigenschaften (detailliert): Objekte alphabetisch sortieren 354 Dialog Eigenschaften für ein Objekt 355 Anmerkung formatieren 356 Tabelleneigenschaften 357 Zelleneigenschaften 360 Tabelle in der Anmerkung 363 Ausgabe im Aeneis BPM Portal 363 Ausgabe der Tabelle im PDF-Bericht 363 Ausgabe der Tabelle im HTML-Bericht 364 Zu kopierende Word-Datei 365 Kopierte Word-Datei in der Registerkarte Anmerkung 366 Formatvorlage für textbasierte Registerkarten auswählen 368 Kategorie der attributierten Beziehung 368 Zuordnung einer Attributierungskategorie zu einem Modellobjekt-Attribut 369 Attribut 'Mitarbeiter' mit Mitarbeiter-Objekten 369 Kontextmenübefehl 'Zuordnungseigenschaften' 370 Dialog 'Zuordnungseigenschaften' 371 Kategorie der attributierten Beziehung 373 Zuordnung einer Attributierungskategorie zu einem Modellobjekt-Attribut 374 Attribut 'Mitarbeiter' mit Mitarbeiter-Objekten 374 Kontextmenübefehl 'Zuordnungseigenschaften' 375 Dialog 'Zuordnungseigenschaften' 376 Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 13

16 Tabellen Weitere Variablen für den Verbesserungsvorschlag 107 Velocity-Makro-Variablen für Eskalations-Trigger- s 110 Beispiele für einen cron-ausdruck Einwertige und mehrwertige Attribute in den Eigenschaften eines Modell-Objekts HTML Tags in der Anmerkung Vorbereitete Ablaufstrukturen für BPMN-Diagramme Die unterschiedlichen Typen der Start-Ereignisse Die unterschiedlichen Typen der Ende-Ereignisse Die Auslösertypen der Zwischen-Ereignisse Typen von Verzweigungen und Entscheidungen Übersicht über die Typen von Zusammenführungen Attribute eines Druckberichts Beispiel für Benutzerdefinierte Inhalte in einer Versionstabelle Vorbereitete Ablaufstrukturen für BPMN-Diagramme Die unterschiedlichen Typen der Start-Ereignisse Die unterschiedlichen Typen der Ende-Ereignisse Die Auslösertypen der Zwischen-Ereignisse Typen von Verzweigungen und Entscheidungen Übersicht über die Typen von Zusammenführungen Funktionen des CK-Editors Übersicht über die Eigenschaften für Kategorieattribute Eigenschaften für Kategorien Bestandteile der URL der Adminstrationskonsole Inhalte der Administrationskonsole Felder im Dialog Datenbank anlegen in der Administrationskonsole Einwertige und mehrwertige Attribute in den Eigenschaften eines Modell-Objekts HTML Tags in der Anmerkung 366 Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 14

17 1 Überblick über die Neuerungen von Aeneis 5.5 In Aeneis 5.5 gibt es wichtige Neuerungen, die nachfolgend aufgelistet sind: 1.1 Aeneis 5.5 Update-Service Der neue Aeneis 5.5 Update-Service updated automatisch Aeneis Clients auf den Stand des Aeneis Servers. Der Aeneis Update Service besteht aus dem Update Server und dem Update Client. Neue Funktionen: Der Update Server und Client sind nun eigenständige Dienste und laufen völlig unabhänig von der Aeneis Applikation Der auf einem Client angemeldete Benutzer benötigt keine Schreibrechte mehr auf das Installlationsverzeichnis Der neuen Update-Service erlaubt den Austausch der JVM von Aeneis Siehe im Kapitel "Aeneis 5.5 Update Service: Update Server und Update Client (page 24)" aus dem Handbuch "Aeneis 5.5 Update Service". 1.2 Eigenschaften-Dokument für Modell-Objekte In Aeneis 5.5 können Sie für jedes Modell-Objekt die Sicht "Eigenschaften (Dokument)" mit rechtem Mausklick öffnen. Das Eigenschaften-Dokument beinhaltet alle Attribute eines Modellobjekts. Es vereint die Sichten "Eigenschaften" und "Eigenschaften detailliert". Neue Funktionen: Über das Eigenschaftendokument können ein oder mehrere Objekt(e) gleichzeitig zum Editieren geöffnet werden. Die Dokumente können z.b. zum Vergleich auch nebeneinander oder untereinander angeordnet werden. Die Dokumente bleiben auch beim Wechsel des ausgewählten Objektes im Modellbaum zugreifbar. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 15

18 Über das Schema läßt sich die Gruppierung der Eigenschaften der Attribute individuell konfigurieren. Siehe im Kapitel "Sichten 'Eigenschaften', 'Eigenschaften (detailliert)' und 'Eigenschaften (Dokument)' (page 142) aus dem Anwender-Handbuch. 1.3 Erweiterte Standard Shape Bibliothek In Aeneis 5.5 wurde die Standard-Shape-Bibliothek um neue Standard-Shapes erweitert, z. B. Standard-Ellipse, Standard-Fünfeck. Siehe im Kapitel "Neue Standard-Shapes ab Aeneis 5.5" (page 166) aus dem Shape-Editor-Handbuch. 1.4 Neuerungen im BPM-Portal-Bericht Drill-Down-Funktion Im BPM-Portal-Bericht können jetzt auch Unter-Diagramme, d. h. Subprozesse in zusätzlichen Registerkarten angezeigt werden. Siehe im Kapitel "Drill-Down-Funktion zum Öffnen von Unter-Diagrammen im BPM-Portal (page 37)" aus dem Aeneis-BPM-Portal-Handbuch Objekt-Editor im BPM-Portal Im Web-Writer steht ab Aeneis 5.5 auch der Objekteditor zur Verfügung. Mit dem Objekteditor können Modell-Objekte auch im BPM-Portal vollständig bearbeitet werden. So ist Text-Eingabe- und Edition, Referenzieren, Neu-Erstellen, Löschen von Objekten usw. möglich. Ausführliche Beschreibung im Kapitel "Objekteditor - Web Writer Stufe 3 (page 283)" aus dem Web-Writer-Handbuch. 1.5 BPMN 2.0 Unterstützung Hinweis: Um die neuen Elemente und die BPMN Palette verwenden zu können muss für das BPMN-Diagramm der Modus 1.1/1.2/2.0 aktiviert sein BPMN-Palette Über die BPMN-2.0-Palette können typisierte BPMN Objekte (Aktivitäten, Ereignisse und Verzweigungen) direkt per Drag & Drop in ein Diagramm gezogen werden. Siehe hierzu im Kapitel "Aeneis: BPMN-Diagramme (page 178)" im Abschnitt "Neue Aktivitäten modellieren" aus dem Diagramme-Handbuch. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 16

19 1.5.2 Neue Schleifentypen mit BPMN 2.0 Unterstützung Für die BPMN 2.0 Unterstützung sind die Schleifen-Typen "Standard", "Mehrfach-Sequentiell" und "Mehrfach-Instanzen" wählbar. Siehe im Kapitel "Aeneis: BPMN-Layouter mit BPMN 1.1 und BPMN Unterstützung (page 0)" im Abschnitt "Eigenschaften-Gruppe "BPMN" ab BPMN 2.0 Unterstüzung bei Aeneis 5.5" aus dem Diagramme-Handbuch Aufgaben-Typen in BPMN 2.0 Aeneis 5.5 unterstützt das Konstrukt der Aufgaben-Typen ab BPMN 2.0. Siehe im Kapitel "Aufgaben-Typen (page 165)" aus dem Diagramme-Handbuch Neue Ereignis-Typen in BPMN 2.0 In Aeneis 5.5 stehen neue Ereignis-Typen sowie Ereignis-Dimensionen für die BPMN-2.0-Notation zur Verfügung. Die wichtigsten neuen Ereignis-Typen sind: Start-Ereignis Teilprozess unterbrechend/nicht unterbrechend Angeheftete nicht unterbrechende Zwischen-Ereignisse Neue Ereignis-Dimensionen sind das Eskalations-Ereignis und das Parallele Mehrfachereignis. Ausführliche Beschreibung im Kapitel "Aeneis: BPMN-Diagramme (page 178)" im Abschnitt " Ereignisse" aus dem Diagramme-Handbuch. 1.6 Web-Modeller Mit der Zusatzkomponente "Web-Modeller" können Sie im BPMN-Diagramme im BPM-Portal modellieren und bearbeiten. Siehe im Kapitel "Aeneis: Web-Modeller im Aeneis-BPM-Portal anzeigen (page 137) " aus dem Web-Modeller-Handbuch. Siehe alle Kapitel im Web-Modeller-Handbuch 1.7 Neuer Autolayouter: BPMN Layouter 5.5 Der BPMN Layouter 5.5 bietet neue Funktionen: Auto-Layout: Verschiedene Ausrichtungen der Pfade im BPMN-Diagramm einstellbar. In den Systemeinstellungen kann eine Standard-Einstellung für die Pfad-Ausrichtung (Knoten-Anordnung) gesetzt werden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 17

20 Nummerierung der Shapes auch bei eingeschalteten Swimlanes gemäß der Nachfolger-Reihenfolge. Rücksprünge können in direkter Linie dargestellt werden. Start-Aktivitäten mit ihrem Pfad verschieben. Siehe im Kapitel " (page 30)Erweiterungen des BPMN-Layouters 5.5 a (sowie 5.5)" (page 30) aus dem Diagramme-Handbuch. 1.8 Neue Funktionen in Freihand-Diagrammen Im Freihand-Diagramm können Bilder per Drag & Drop eingebunden werden. Siehe im Kapitel "Bild in ein Freihand-Diagramm einbinden (page 40)" aus dem Diagramme-Handbuch. 1.9 Abfragen- und Auswertungskomponente In Aeneis 5.5 gibt es rundum neu gestaltete Abfragen und Auswertungs-Werkzeuge. Im Abschnitt "Berichtswesen" können detaillierte Abfragen und Berichte erstellt werden. Die Abfragen-Komponente bietet folgende Features: Suchen Folgende Such-Typen können konfiguriert werden: Referenzsuche Kategoriesuche Versionssuche Siehe im Kapitel "Komponenten-Übersicht der Abfragen (page 40)" im Unter-Kapitel "Suchen " aus dem Abfragen-Handbuch Sortierung Eine Suche kann auch sortiert werden. Hierzu stehen folgende Sortierungs-Typen zur Verfügung: Sortierung nach Eigenschaft Sortierung nach Kategorie Sortierung nach Pfad Siehe im Kapitel "Komponenten-Übersicht der Abfragen (page 40)" im Unter-Kapitel " Sortierungen" aus dem Abfragen-Handbuch. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 18

21 1.9.3 Bedingungsfilter In einer Suche kann selektiert werden mit einem Bedingungsfilter. Dieser kann nach folgenden Bedingungs-Typen sortieren: Gesetzt-Bedingung Textvergleich-Bedingung Datum-Bedingung Numerische Bedingung Kombinations-Bedingung Abfrage-Bedingung Makro-Bedinung Siehe im Kapitel "Komponenten-Übersicht der Abfragen (page 40)" im Unter-Kapitel "Filter " aus dem Abfragen-Handbuch. Siehe im Kapitel "Komponenten-Übersicht Bedingungen (page 51)" aus dem Abfragen-Handbuch Makro Mit einem Makro können benutzerprogrammierte Abfragen erstellt werden. Siehe im Kapitel "Komponenten-Übersicht der Abfragen (page 40)" im Unter-Kapitel " Spezielle Abfragen-Komponenten" im Abschnitt " Makro" aus dem Abfragen-Handbuch Verknüpfung Mit der Komponente "Verknüpfung" kann man mehrere Abfragen mit einem beliebigen Bool'schen Operator verknüpfen. Siehe im Kapitel "Komponenten-Übersicht der Abfragen (page 40)" im Unter-Kapitel " Spezielle Abfragen-Komponenten" im Abschnitt "Verknüpfung" aus dem Abfragen-Handbuch Funktion Mit der Komponente "Funktion" können mathematische Funktionen und spezielle Modell-Logiken erstellt werden. Siehe im Kapitel "Komponenten-Übersicht der Abfragen (page 40)" im Unter-Kapitel " Spezielle Abfragen-Komponenten" im Abschnitt "Funktion" aus dem Abfragen-Handbuch Virtuelle Attribute Virtuelle Attribute sind Attribute mit dynamischem Inhalt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 19

22 Der Wert eines virtuellen Attributes ergibt sich durch die Auswertung einer "Abfrage" oder " Auswertung". Siehe im Kapitel "Kategorien in der Schemaverwaltung (page 288)" im Abschnitt "Virtuelle Attribute" aus dem Administrations-Handbuch Neue Druck-Berichte Über die neue Komponente können Druckberichte in für die verschiedensten Formate (ODF, PDF, Word,...) erstellt werden. Siehe in den Kapiteln "Erstellen eines einfachen Druckberichts (page 169)" aus dem "Abfragen-Handbuch" "Erstellen einer Vorlage für einen Druckbericht (page 174)" aus dem "Abfragen-Handbuch" "Komponenten-Übersicht "(Druck)-Berichte" (page 225) aus dem "Abfragen-Handbuch" 1.11 Erweiterte Zusatzkomponente KVP Version 1.0 Folgende Funktionen sind in Aeneis 5.5 und KVP 1.0 erweitert: Dateimanager anzeigbar bei sichtbaren Attributen unter einem Status siehe im Kapitel "Dateimanager in KVP (page 80)" im Unterkapitel "Konfiguration des Dateimanagers bei einem Status" aus dem KVP-Handbuch Ein Verbesserungsvorschlag hat ein Attribut "Quelle", in dem Objekte vom Typ "VP-Quelle" als Eingangsdaten gespeichert werden können. siehe im Kapitel "In der Modellübersicht: KVP-Objekt und KVP-Projekte anlegen, anzeigen und bearbeiten (page 85)" im Abschnitt "Weitere Objekte zu Attributen des Verbesserungsvorschlags hinzufügen" aus dem KVP-Handbuch Filter für KVP individuell konfigurierbar siehe im Kapitel "Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP's) im Aeneis BPM Portal anlegen, bearbeiten und anzeigen (page 94)" im Unterkapitel "Filter für die Selektion von KVP's" im Abschnitt "Filter für KVP individuell konfigurieren" aus dem KVP-Handbuch Der Filter hat eine zusätzliches Listenfeld zum Selektieren nach einem bestimmten KVP-Projekt. siehe im Kapitel "Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP's) im Aeneis BPM Portal anlegen, bearbeiten und anzeigen (page 94)" im Unterkapitel "Filter für die Selektion von KVP's" im Abschnitt "Filter für KVP individuell konfigurieren" im Unter-Abschnitt "Neues Suchfeld 'KVP-Projekt" aus dem KVP-Handbuch. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 20

23 Eskalations-Trigger mit -Benachrichtigungen bei KVP siehe im Kapitel " -Benachrichtigung und Wiedervorlage für KVP (page 104)" im Unter-Kapitel "Konfiguration der -Benachrichtigung für KVP" im Abschnitt " Eskalations-Trigger mit -Benachrichtigung" aus dem KVP-Handbuch Reminder- zur Erinnerung bei KVP siehe im Kapitel " -Benachrichtigung und Wiedervorlage für KVP (page 104)" im Unter-Kapitel "Konfiguration der -Benachrichtigung für KVP" im Abschnitt " Reminder- " aus dem KVP-Handbuch Favoriten speichern In Aeneis 5.5 gibt es die neue Sicht "Favoriten". Häufig benötige Modell-Objekte können einfach per Drag & Drop in den personalisierten Favoriten gespeichert werden. Innerhalb der Sicht können die Favoriten direkt unter einem Benutzer oder einer Gruppe gespeichert werden. Da für die einzelnen Favoriten der Modellbaum verfügbar ist kann über die Sicht eine Art individueller Modellbaum erstellt werden, welcher dann z.b. für die Modellierung verwendet werden kann. Siehe im Kapitel "Sicht 'Favoriten in 'Aeneis' (page 119)" aus dem Anwender-Handbuch Navigationsverlauf Neu in Aeneis 5.5 ist die Sicht "Navigationsverlauf". Diese zeigt die zuletzt benutzen Modell-Objekte in Zeiteinheiten unterteilt an, z. B. die letzten 2 Wochen. Siehe im Kapitel "Sicht 'Navigationsverlauf' in Aeneis (page 122)" aus dem Anwender-Handbuch Erweiterungen in der Administrationskonsole In Aeneis 5.5 können folgende Tätigkeiten statt direkt in Aeneis über die Administrationskonsole web-basiert durchgeführt werden: Getrennte Logins für Management-Server und Datenbanken Ab Aeneis 5.5 gibt es getrennte Logins für den Management-Server und für Datenbanken. Auch die Informationsübersichten, wie z. B. Lizenzinformationen, wurden in den Management-Server verlegt. Siehe im Kapitel "Aeneis Die Administrationskonsole (page 334)" aus dem Administrationskonsole Handbuch für Aeneis 5.5. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 21

24 Job zur automatischen Generierung des statischen BPM-Portal-Berichts In Aeneis 5.5 gibt es in der Administrationskonsole einen neue Aufgabe (Job/Task) für die automatische Generierung des statischen BPM-Portal-Berichts. Siehe im Kapitel "Aeneis 5.5: Aufgabe (Task) zur automatischen Generierung des statischen Aneis-BPM-Portal-Berichts (page 123)" im Handbuch "Administrationskonsole" Integrierte Workflow-Komponente in der Administrationskonsole Mit der Zusatzkomponente "Workflow-Komponente" in der Administrationskonsole können Sie Workflows laden und Instanzen davon starten. Die Aufgaben der Workflow-Instanzen können verwaltet und einem Benutzer zugewiesen werden. Siehe im Kapitel "Workflow in der Administrationskonsole ab Aeneis 5.5 (page 125)" aus dem Handbuch "Administrationskonsole" Zeitmuster erstellen In Aeneis 5.5 können Sie Zeitmuster erstellen, um eine Aufgabe (Task/Job) zu triggern. Siehe im Kapitel "Aeneis 5.5: Zeitmuster erstellen mit der Scheduler-Komponente 'Chron-Ausdruck' (page 131)" aus dem Handbuch "Administrationskonsole Graphische Auswertung des Server-Information-Logs In der Administrationskonsole kann die Server-Info-"Logdatei" graphisch ausgewertet werden. Siehe im Kapitel "Aeneis 5.5: Graphische Auswertung des Server-Information-Logs in der Administrationskonsole (page 135)" aus dem Handbuch "Administrationskonsole" Anzeige von Zeichnungen im Modellbaum Sie können optional Zeichnungen im Modellbaum anzeigen. Hierfür wird bei der jeweiligen Kategorie im Kategorie-Attribut "Zeichnungen" die Option "im Baum sichtbar" aktiviert Zeichnungen-Symbol für Modell-Objekte Wenn Modell-Objekte über Zeichnungen verfügen, dann wird dies durch ein Zeichnungs-Symbol angezeigt. Siehe im Kapitel "Symbole für Modell-Objekte (page 224)" aus dem Anwender-Handbuch Erweiterungen in der Schemaverwaltung In der Schemaverwaltung ist in Aeneis 5.5 die interne Attributverwaltung transparent. Die Schema-Attribute eines Paketes sind direkt sichtbar und zugreifbar. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 22

25 Siehe im Kapitel "Die Schemaverwaltung (page 231)" im Abschnitt "Schema-Attribute" aus dem Administrator-Handbuch Neuer Datenbank-Layer Attributierte Beziehungen Über eine attributierte Beziehung ist es möglich eine beliebige Referenzierung mit zusätzlichen Attributwerten zu beschreiben. Die zusätzlichen Attributwerte werden in speziellen der jeweiligen Beziehung zugeordneten Objekten gespeichert. Als Kategorie dieser Beziehungsobjekte kann eine beliebige Kategorie in der Schemaverwaltung erstellt werden. Siehe im Kapitel "Attribuierte Beziehungen (page 368)" aus dem Administrator-Handbuch Versionierung Historisierung (Siehe "Von der Versionierung zur Historisierung" (page 371)) individuell konfigurierbare Attribute für Versionen 1.19 Validator für HTML-Attribute Ab Aeneis 5.5 steht ein HTML-Validator für Mehrzeilige-Zeichenkette-Attribute zur Verfügung. Siehe im Kapitel Sichten "Eigenschaften", "Eigenschaften (detailliert)" und "Eigenschaften (Dokument)" von Objekten (page 142) im Abschnitt "Validator für HTML-Attribute bei mehrzeiligen Zeichenketten" aus dem Anwender-Handbuch Export-/Import-Schnittstellen Folgende Schnittstellen-Features sind erweitert worden: Rohdatenexport/Rohdatenimport In Aeneis 5.4 / 5.5 kann mit dem Rohdaten-Export und Rohdaten-Import der gesamte Aeneis-Datenbank-Umfang exportiert bzw. importiert werden. Es werden alle Modell-Objekte mit Arbeitskopien und Versionen sowie der gesamte Datenbank-Kontext mit Schema- und Historien exportiert bzw. importiert. siehe im Kapitel "Aeneis: Rohdatenexport und Rohdatenimport (page 139)" aus dem Anwender-Handbuch. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 23

26 2 Anhang: Auszüge aus Handbüchern 2.1 AENEIS 5.5 Update-Service: Update-Server und Update-Clients Mit dem AENEIS Update-Service werden AENEIS-Clients automatisch an den AENEIS-Server angepasst und aktualisiert. Der AENEIS Update Service besteht aus einer server-seitigen Komponente, dem Update Server, und einer client-seitigen Komponente, dem Update Client. Der Vorteil des Update-Service ist, dass bei einem AENEIS Update (Patch-, Hotfix- oder Service-Release) nur die AENEIS Server-Installation aktualisiert werden muss. Die mit dem Update-Server verbundenen Client-Installationen werden durch den Update Service automatisch nach einem angegebenen Zeitintervall aktualisiert. Vorraussetzungen für den AENEIS Update-Service: AENEIS Installation unter MS Windows Server AENEIS Multi-User Professional Lizenz Der Benutzer, der Aeneis ausführt, benötigt Schreib-Rechte auf dem Aeneis-Installationsverzeichnis. Hinweis: Der Update-Service für AENEIS-Clients ist nur für den MS Windows Server verfügbar, derzeit noch nicht für Tomcat. Wie unter Tomcat Updates durchgeführt werden siehe im Kapitel "Updates für AENEIS Server (Multi User) unter Tomcat installieren (page 0). Automatisches Update der AENEIS Clients Im Netz installierte und registrierte AENEIS-Clients gleichen über den Update-Service ihre Version an eine definierte AENEIS Server-Installation automatisch an, d. h. wenn der AENEIS Server höher/niedriger wird, dann wird auch der AENEIS Client höher/niedriger. wenn der AENEIS Client manuell verändert wurde, dann wird beim Wieder-Öffnen des AENEIS Clients dieser wieder automatisch dem AENEIS Server angepasst. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 24

27 Plug-In-Definitionsdateien, die sich im Installations-Verzeichnis des AENEIS Servers befinden, werden vom Update-Service automatisch in allen Client-Rechnern installiert. Hierzu müssen die Plugins (Plugin-Definitionsdatei und Plugin-Resourcen (*.jar)) in das Verzeichnis /plugins des AENEIS Servers gelegt werden. Dieses Verzeichnis wird bereits synchronisiert. Der Update Client ist unabhängig von der AENEIS-Implementierung. Ein Update kann nur durchgeführt werden, wenn AENEIS nicht gestartet ist. Wichtig: Ein Update kann nur durchgeführt werden, wenn AENEIS nicht gestartet ist. Auch wenn mehrere Instanzen des AENEIS-Clients gestartet sind (z.b. Terminalserver-Umgebung), kann eine Aktualisierung nicht durchgeführt werden. Ein Update für einen AENEIS Client wird per AENEIS Update Server automatisch im angegebenen Zeit-Intervall durchgeführt. Der Update Client führt einen Vergleich bestehender Dateien mit denen des AENEIS-Servers durch. Diese Vergleiche beschränken sich auf bestimmte Inhalte der Installation (der Update Client selbst kann zum Beispiel nicht aktualisiert werden). Wenn die Inhalte der Serverinstallation von denen des Clients abweichen, werden diese im angegebenen Zeitintervall aktualisiert. Achtung: Der Einsatz einer Tomcat-Server-Installation als Server für den Update Service ist nicht möglich. Werden innerhalb einer Client-Installation Änderungen vorgenommen in Verzeichnissen, die mit dem Tomcat-Server synchronisiert sind, werden diese Änderungen ohne Vorwarnung zurückgesetzt Installation des AENEIS Update Server Um den AENEIS Update Server zu installieren, führen Sie die Schritte I bis VII durch: Info: Der Update Server muss nicht notwendigerweise der Server sein, der als Datenbank-Server fungiert. Es kann z. B. auch ein zusätzlicher Windows-Server installiert werden, der ausschließlich als Update-Server dient. Schritt I: Installation starten 1. Doppelklicken Sie auf die Datei "AENEIS-Update-Server-windows-2_0". -> Es öffnet sich der Install-4J-Assistent. Schritt II: Sprache des Installations-Assistenten wählen 1. Wählen Sie im Dialogschritt "Sprachauswahl" die Sprache für die Installation aus. 2. Bestätigen Sie mit OK.-> Es öffnet sich der Dialogschritt "Lizenzvereinbarung". Schritt III: Lizenzvereinbarung akzeptieren Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 25

28 1. Lesen Sie die Lizenzvereinbarung. Mit der Bildlaufleiste können Sie darin blättern. 2. Wenn Sie mit der Lizenzvereinbarung einverstanden sind, dann aktivieren Sie die Option " Ich akzeptiere die Vereinbarung". 3. Klicken Sie auf "Weiter". -> Es öffnet sich der Dialogschritt "Ziel-Ordner wählen". Schritt IV: Ziel-Ordner für den Update-Server wählen 1. Wählen Sie mit der Schaltfläche "Durchsuchen" den Ziel-Ordner für den Update-Server aus. 2. Klicken Sie auf "Weiter". -> Es öffnet sich der Dialogschritt "AENEIS Update Server Konfiguration". Schritt V: Port-Nummer für Update Server und Log für Anfrageprotokoll 1. Geben Sie in das Feld "Update Server Port" eine freie Portnummer für den Update-Server ein. 2. Wenn Sie eingehende Anfragen in einem Log protokollieren möchten, aktivieren Sie die Option "Anfrageprotokoll aktivieren". 3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter". -> Es öffnet sich der Dialogschritt "Report Konsole". Info: Die Wahl der Adresse des Update Servers sollte möglichst dauerhaft (keine IPs) sein. Schritt VI: Für die Report-Konsole die Zugriffsrechte setzen 1. Info: Die Report-Konsole zeigt Informationen über Updates an. 2. Für die Zugriffsberechtigung auf die Report-Konsole, geben Sie Benutzername und Passwort ein. 3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter".-> Es erfolgt eine Meldung, dass die Dateien ausgepackt werden. Schritt VII: Fertigstellen der Installation 1. -> Der Dialog "Beenden des AENEIS Update Server Setup-Assistenten" wird angezeigt. 2. Klicken Sie auf "Fertigstellen". 3. Ergebnisse: Der AENEIS Update Server ist vollständig installiert. Über die Verknüpfung kann der AENEIS Update Server gestartet werden Installation des AENEIS Update-Client Um den AENEIS Update Client zu installieren, führen Sie die Schritte I bis IX durch: Schritt I: Installations-Assistent starten Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 26

29 1. Doppelklicken Sie auf die Datei "AENEIS-Update-Client-windows-2_0". -> Es öffnet sich der Install-4J-Assistent mit dem Dialogschritt "Sprache". Schritt II: Sprache für die Installation wählen 1. Wählen Sie die Sprache aus, in der die Installation durchgeführt wird. 2. Bestätigen Sie mit OK. -> Es öffnet sich der Dialogschritt "Lizenzvereinbarung". Schritt III: Lizenz-Vereinbarung akzeptieren 1. Lesen Sie die Lizenzvereinbarung. Mit der Bildlaufleiste können Sie darin blättern. 2. Wenn Sie mit der Lizenzvereinbarung einverstanden sind, dann aktivieren Sie die Option " Ich akzeptiere die Vereinbarung". 3. Klicken Sie auf "Weiter". -> Es öffnet sich der Dialogschritt "Ziel-Ordner wählen". Schritt IV: Ziel-Ordner für den Update Client wählen 1. Wählen Sie mit der Schaltfläche "Durchsuchen" den Ziel-Ordner für den Update Client aus. 2. Klicken Sie auf "Weiter". -> Es öffnet sich der Dialogschritt "Startmenü-Ordner auswählen". Schritt V: Startmenü-Ordner für den Update-Client einrichten 1. Aktivieren Sie die Option "Ordner im Startmenü erstellen". 2. Stellen Sie sicher, dass der gewünschte Startmenü-Ordner-Name im Eingabe-Feld angegeben ist. 3. Wenn Sie Shortcuts für Benutzer erstellen möchten, dann belassen Sie diese Option aktiviert. 4. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter". -> Der Dialogschritt "Zusätzliche Aufgaben auswählen" wird geöffnet. Schritt VI: Desktop-Symbol und Verknüpfung für Update-Client 1. Lassen Sie die gewünschten Optionen aktiviert, damit das Desktop-Symbol und die Verknüpfung für den Update-Client erstellt werden. 2. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter". -> Es öffnet sich der Dialogschritt "Systemtyp auswählen". Schritt VII: Profil anlegen und Update Invervall angeben 1. Info: Hier können Sie ein Profil für eine bestimmte AENEIS-Konfiguration anlegen. Wie Sie nach der Installation des Update Clients ein Profil einrichten, ist erklärt im Abschnitt " Profile konfigurieren (page 29)" dieses Kapitels. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 27

30 2. Wählen Sie einen Installationstyp (Profil). Sie können entweder 32, 64 oder " anderes Profil" wählen, um ein anderes Profil anzugeben. 3. Wenn Sie "anderes Profil" gewählt haben, dann geben Sie im Feld "Custom Profile verwenden" einen Profil-Namen ein. 4. Geben Sie in das Feld "Update Intervall in Minuten" ein, nach welchem Zeit-Abstand jeweils ein Update erfolgt. (Z. B. 120, d. h. 2 Stunden). 5. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter". -> Es öffnet sich der Dialogschritt "Update Server auswählen". Schritt VIII: Zugriff auf Update-Server konfigurieren 1. Geben Sie in das Feld "Host" den Namen des Update-Servers ein. 2. Geben Sie in das Feld "Port" die Port-Nummer des Update-Servers ein. 3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Weiter". -> Es öffnet sich der Dialogschritt "Installiere..." mit Anzeige eines Fortschrittsbalkens. Schritt IX: Installation des Update-Clients abschließen 1. Um den Setup-Assistenten zu beenden, klicken Sie auf die Schaltfläche "Fertigstellen". 2. Ergebnis: Der Update-Client ist installiert Starten bzw. Beenden des AENEIS Update Server und Update Client Der AENEIS Update Server wird direkt nach der Installation automatisch gestartet. Dann werden in der Windows-Systemsteuerung sowohl der Update-Server-Dienst "aeneis-update-server" (Rechner des Update-Servers) als auch der Update-Client-Dienst "aeneis-update-service" (Rechner des Update-Clients) mit dem Status "Gestartet" angezeigt. Um den AENEIS Update Server bzw. einen AENEIS Update Client nach dem Erst-Start beliebig beenden bzw. neu zu starten, können Sie die Dienste-Verwaltung unter MS Windows verwenden. So können die Dienste "aeneis-update-server" bzw. "aeneis-update-service" beliebig oft gestartet bzw. beendet werden. Update Server starten bzw. beenden Um den Dienst "aeneis-upate-server" zu starten oder zu beenden, gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie in der Systemsteuerung von Windows die Dienste (z. B. Windows 7 - Systemsteuerung System und Sicherheit Verwaltung Dienste). 2. Markieren Sie mit rechtem Mausklick den Dienst "aeneis-update-server". -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 3. Klicken Sie entweder auf den Kontextmenübefehl "Starten" um den AENEIS Update Server zu starten oder auf "Beenden" um den AENEIS Update Server zu beenden. 4. -> Der AENEIS Update Server wurde gestartet bzw. beendet. Update Client starten bzw. beenden Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 28

31 Analog können Sie auch einen Update-Client mit dem Dienst "aeneis-update-service" in der Dienste-Verwaltung des Update-Client-Rechners starten bzw. beenden Profile konfigurieren Die Profile werden abgelegt im Installations-Verzeichnis des AENEIS Update Servers im Unterverzeichnis "install". Hier kann man unter dem entsprechenden Ordner das jeweilige Profil anlegen (z. B. unter dem Ordner "64" eine AENEIS Windows 64 Installation). Auch eigene Profile können angelegt werden. Um ein Profil zu erstellen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Info: Bei der Installation des Update Clients haben Sie ein Profil angelegt (siehe im Abschnitt "Installation des AENEIS Update Client (page 26)"). Im Unterverzeichnis "install" des Update Servers liegt nach der Installation ein Ordner, der nach dem Profil benannt ist. 2. Installieren Sie in diesem Profil-Ordner die entsprechende AENEIS-Konfiguration. 3. Starten Sie den Update Server neu. 4. -> Das Profil wurde konfiguriert Update von einem anderen Update-Server Sie können ein Update von einem anderen Update-Server aus durchführen. Hierfür müssen Sie nicht den Standard-Update-Server-Port in der Datei "response.varfile" ändern. Stattdessen können Sie folgende zwei Variablen in dieser Datei "<Update Server Installationsverzeichnis> \install4j\response.varfile" anlegen: NewServerLocationHost=<neuer Update-Server-Port-Name> NewServerLocationPort=<neue Update-Server-Port-Nummer > Um ein Update vom neuen Update-Server auszuführen, muss der Update-Server neu gestartet werden (siehe im Abschnitt "Starten bzw. Beenden des AENEIS Update Server und Update Client (page 28) " in diesem Kapitel.) Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 29

32 Abbildung 2-1: Datei response.varfile 2.2 Erweiterungen des BPMN-Layouters "5.5 a" (sowie 5.5) In Aeneis 5.4 und ab Aeneis 5.5 stehen die "Layouter 5.5 a" sowie "Layouter 5.5" (vormals "Layouter 5.5 beta") zur Verfügung, deren Neuerungen in diesem Kapitel beschrieben sind. Beim Layouter 5.5 a gelten alle in diesem Kapitel beschriebenen Neuerungen. Beim" Layouter 5.5" ab Aeneis ist die alleinige Neuerung, dass die Nummerierung der Shapes auch bei Swimlanes eingehalten wird (Siehe im Abschnitt "Nummerierung der Shapes (page 31)" in diesem Kapitel.) Einschalten des Layouters 5.5 a Um den "Layouter 5.5 a" einzustellen, wählen Sie sowohl in den Systmeinstellungen (Extras-> Optionen) als auch in den Eigenschaften des BPMN-Diagramms den Layouter "5.5 a" und die BPMN-Version "1.1/1.2/2.0" Umschalten der Layouter-Version Hinweis: Wenn die Layouter-Version gewechselt wird, dann werden die manuellen Linien zurückgesetzt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 30

33 2.2.3 Nummerierung der Shapes Die Layouter "5.5 a" (sowie " Layouter 5.5" (vormals 5.5 beta)) nummerieren nunmehr auch bei eingeschalteten Swimlanes die Shapes gemäß der Reihenfolge der Nachfolger Pfade sortieren: Shapes mit allen Nachfolgern verschieben (Erweiterung) Die bislang bereits vorhandene Möglichkeit, Pfade und Shapes zu sortieren, wurde im "Layouter 5.5 a" erweitert. Wenn man ein Shape oder eine Beziehung markiert, die am Anfang eines verschiebbaren Pfads liegt, kann man in der Symbolleiste mit den Pfeiltasten "oben/unten" bzw. links/rechts" den gesamten Pfad, d. h. mit allen Nachfolgern vertikal bzw. horizontal verschieben. (Siehe auch im Kapitel " Aeneis: BPMN-Diagramme (page 178)" im Unterkapitel "Shapes und Verbinder mit Pfeiltasten verschieben".) Ebenso sind Swimlanes horizontal bzw. vertikal sortierbar mit Pfeiltasten der Symbolleiste (siehe im Kapitel "Swimlanes in BPMN-Diagrammen (page 0)" im Unterkapitel "Anordnung der Swimlanes anpassen"). Hinweis: Pfade sowie Swimlanes sind verschiebbar, wenn es parallele Pfade bzw. Swimlanes dazu gibt. Im "Layouter 5.5 a" ist die Sortierung von Pfaden, d. h. Shapes mit all ihren Nachfolgern klarer festlegbar als in den Layoutern "5.4" und "5.5". Im "Layouter 5.5 a" ist die Anordnung von horizontalen/vertikalen Swimlanes vorrangig: Nachfolge-Shapes, die in 'weiter oberhalb/links' gelegenen Swimlanes liegen, werden immer zuerst angeordnet. Umgekehrt werden Nachfolge-Shapes, die in 'weiter unterhalb/rechts' gelegenen Swimlanes liegen, zuletzt angeordnet. Wenn mehrere Beziehungs-Linien in andere Swimlanes laufen, dann werden die am weitesten oberhalb liegenden zuerst, die am weitesten unterhalb liegenden zuletzt gezeichnet. Der "Layouter 5.5 a" berücksichtigt konsequent die Reihenfolge der ausgehenden Pfade eines Shapes, auch wenn dadurch zunächst Überschneidungen entstehen. Die Überschneidung von Beziehungen lässt sich durch Verschieben aufheben Rücksprünge in gerader Linie darstellen Auch Rücksprünge zu einer Aktivität und die von dieser ausgehenden Beziehungen lassen sich mit dem "Layouter 5.5 a" umsortieren. Die Rücksprünge können mit Pfeil-Schaltflächen (Symbolleiste) so verschoben werden, dass der Rücksprung direkt im Haupt-Prozess-Fluss, d. h. in gerader Linie angeordnet ist. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 31

34 Abbildung 2-2: Normaler Rücksprung Abbildung 2-3: Rücksprung in gerader Linie Start-Aktivitäten nach vorne / nach hinten schieben Wenn mehrere Start-Aktivitäten im BPMN-Diagramm vorhanden sind, können die Start-Aktivitäten mit ihrem Pfad neu sortiert werden. Diese Funktion wird im "Layouter 5.5 a " konsequenter umgesetzt als in den Layoutern "5.4" und "5.5". Um eine Start-Aktivität nach vorne oder nach hinten zu schieben, gehen Sie vor wie folgt: 1. Markieren Sie eine Start-Aktivität. 2. Wählen Sie den Menübefehl Ansicht 'Nach vorne stellen' bzw. 'Nach hinten stellen'. 3. Wenn Sie die Start-Aktivität noch weiter nach vorne/hinten stellen möchten, dann wiederholen Sie sooft die Punkte 1 und 2, bis die Start-Aktivität an gewünschter Stelle steht. 4. Ergebnis: Die Start-Aktivität mit ihrem kompletten Pfad wurde umsortiert. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 32

35 Abbildung 2-4: Start-Aktivität mit gesamten Pfad sortieren Ausrichtung der Pfade im BPMN-Diagramm auswählen Die Ausrichtung für die Darstellung eines ganzen BPMN-Diagramms, einer Swimlane sowie eines einzelnen Shapes (Knoten) kann im "Layouter 5.5 a" festgelegt werden. Hierfür steht in den Eigenschaften des jeweiligen Objekts das Listenfeld "Knotenanordnung" zur Verfügung. Um die Ausrichtung für ein Objekt im BPMN-Diagramm zu wählen, gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie entweder das BPMN-Diagramm, eine Swimlane oder ein Shape. 2. Öffnen Sie mit rechtem Mausklick das Kontextmenü. 3. Klicken Sie auf den Kontextmenü-Befehl "Eigenschaften". -> Der Dialog "Eigenschaften" öffnet sich. 4. Öffnen Sie den Abschnitt "Layout". 5. Wählen Sie im Listenfeld "Knotenanordnung" die entsprechende Ausrichtung aus, z. B. "Mittig". 6. Bestätigen Sie mit "OK". -> Die neue Ausrichtung wird angezeigt. Es kann statt einer konkreten Ausrichtung auch der Wert "Standard" gewählt werden. Wie die Standardeinstellung in den Systemeinstellungen gehandhabt wird, siehe im Abschnitt " Standard-Einstellung für die Ausrichtung (page 34)" in diesem Kapitel. Hinweis: Die Positionierung eines Shapes (Knoten) wird beeinflusst durch die Abfolge "Shape > Swimlanes > BPMN-Diagramm > Standardeinstellung". Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 33

36 Abbildung 2-5: Auswahl der Ausrichtung Bei der Knoten-Anordnung "Oben/Links" beginnt der Prozess-Fluss in horizontalen Diagrammen "oben", in vertikalen Diagrammen "links". Der jeweils oberste/linkeste Pfad wird in gerader Linie dargestellt: Abbildung 2-6: Knotenanordnung Oben/links Bei der Knoten-Anordnung "Unten/Rechts" beginnt der Prozess-Fluss in horizontalen Diagrammen "unten", in vertikalen Diagrammen "rechts": Der jeweils unterste/rechteste Pfad wird in gerader Linie dargestellt: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 34

37 Abbildung 2-7: Knotenanordnung Unten/rechts Bei der Knoten-Anordnung "Mittig" verläuft der Prozess-Fluss zur Mitte hin und die Verzweigungen werden mittig angeordnet. Der jeweils mittlerste Pfad ( ersatzweise der oberste/linkeste, der direkt vor der Mitte kommt ) wird in gerader Linie dargestellt: Abbildung 2-8: Knotenanordnung Mittig Auch bei der Knoten-Anordnung "Streng mittig" verläuft der Prozessfluss zur Mitte hin. Die Verzweigungen werden symmetrisch mittig ausgerichtet: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 35

38 Abbildung 2-9: Knotenanordnung Streng mittig Bei der Knoten-Anordnung "Längster Pfad" wird der Pfad mit den meisten Shapes (Knoten) in gerader Linie dargestellt: Abbildung 2-10: Knotenanordnung Längster Pfad Standard-Einstellung der Knotenanordnung in Aeneis Für die Knotenanordnung in BPMN-Diagrammen kann mit dem "Layouter 5.5 a" eine Standard-Einstellung in den Aeneis System-Einstellungen gesetzt werden. In einem BPMN-Diagramm ist diese Standard-Einstellung mit der Knotenanordnung "Standard" auswählbar (siehe im Abschnitt "Knotenanordnung "Standard" in einem BPMN-Diagramm (page 36)" in diesem Kapitel). Die initiale Standard-Einstellung im Feld "Knotenanordnung" der System-Einstellungen ist " Mittig". Beim Erstellen eines neuen BPMN-Diagramms wird automatisch die Knotenanordnung eingestellt, die als Standard-Einstellung in den Systemeinstellungen gewählt ist. Beispielsweise erhält ein neues BPMN-Diagramm auch die Knotenanordnung "Mittig", wenn die Standard-Einstellung "Mittig" lautet Knotenanordnung "Standard" in einem BPMN-Diagramm Es kann explizit die Knotenanordnung eines BPMN-Diagramms auf "Standard" gesetzt werden. Wenn in den System-Einstellungen die Standard-Einstellung für die Knotenanordnung geändert wird, dann werden nach dem nächsten Neu-Öffnen der Datenbank die Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 36

39 BPMN-Diagramme mit der Knotenanordnung "Standard" mit dieser neuen Standard-Einstellung aktualisiert. Um ungewollte Layout-Änderungen durch eine geänderte Standard-Einstellung zu vermeiden, sollte die Knotenanordnung eines BPMN-Diagramms konkret festgelegt werden statt der Einstellung "Standard" Standard-Ausrichtung für die Knotenanordnung in den Systemeinstellungen einstellen Um in den Systemeinstellungen die Knotenanordnung neu einzustellen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Wählen Sie den Menübefehl "Extras Optionen". 2. -> Es öffnet sich der Dialog "Allgemein". 3. Öffnen Sie den Abschnitt "Layout". 4. Wählen Sie aus dem Listenfeld "Knotenanordnung" die Ausrichtung. 5. Ergebnisse: Die Standard-Knotenanordnung ist eingestellt. Diese wird beim nächsten Öffnen der Datenbank für jene BPMN-Diagramme mit der Knotenanordnung "Standard" übernommen Zurücksetzen der individuellen Knoten-Einstellung auf die Standard-Knotenanordnung Man kann im BPMN-Diagramm eine individuell eingerichtete Knotenanordnung auf die Standard-Einstellung der Systemeinstellungen zurücksetzen. Um Shapes (Knoten) auf die Standard-Einstellung zurückzusetzen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Markieren Sie alle Shapes, indem Sie die Tasten-Kombination "STRG" + "A" drücken. 2. Öffnen Sie den Eigenschaften-Dialog des BPMN-Diagramms. 3. Öffnen Sie den Abschnitt "Layout". 4. Überprüfen Sie den Wert des Feldes "Knotenanordnung". -> Wenn ein anderer Wert als "Standard" eingestellt ist, sind mindestens einige Shapes individuell eingestellt. 5. Wenn Sie die Standard-Einstellung für die Knotenanordnung wieder herstellen möchten, dann wählen Sie im Feld "Knotenanordnung" den Wert "Standard" aus. 6. Bestätigen Sie mit "OK". 7. Ergebnis: Beim nächsten Öffnen der Aeneis-Datenbank ist die Standard-Einstellung für die Knotenanordnung wieder gesetzt. 2.3 Drill-Down-Funktion zum Öffnen von Unter-Diagrammen im BPM-Portal Die Drill-Down-Funktion ermöglicht es im BPM-Portal, Unterdiagramme aus anderen Diagrammen heraus in gesonderten Registerkarten parallel zu öffnen. Die entsprechende Funktion stand bisher nur im Aeneis-Client zur Verfügung. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 37

40 Aktivierung der Drill-Down-Funktion Die Drill-Down-Funktion muss an den gewüschten Stellen über die Konfiguration aktiviert werden. Hierzu steht bei Komponenten, welche Diagramme anzeigen können, in deren Register "Diagrammausgabe" eine neue Option "Unterdiagramme in Registerkarten öffnen" zur Verfügung. Die Komponenten "Eigenschaften", "Attributwert" und "Diagramme" können Diagramme anzeigen. Abbildung 2-11: Registerkarte 'Diagrammausgabe' mit Optionen Voraussetzungen für die Anzeige des Drill-Down-Menüs Für die Anzeige des Drill-Down-Menüs sind folgende Voraussetzungen erforderlich: Bei dem Shape, das dem jeweiligen Zeichnungsobjekt zugeordet ist, muss an einer beliebigen Position das Feld "Button zum Anzeigen von untergeordneten Zeichnungen" referenziert sein. Beim Klicken auf dieses Feld wird dann das Drill-Down-Menü zur Auswahl von Unterdiagrammen angezeigt. Eine entsprechende Zeichnung muss existieren, damit das Feld bzw. der Schalter und somit das Drill-Down-Menü angezeigt wird. Funktionsweise der Drill-Down-Funktion Über die Drill-Down-Funktion können von einem Ursprungsdiagramm startend beliebige Unterdiagramme über beliebig viele Ebenen parallel geöffnet werden. Die Diagramme werden über ein Menü analog zum Aeneis Client geöffnet. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 38

41 Die zusätzlich geöffneten Diagramme können bei Bedarf über einen in das Register integrierten "Schließen"-Schalter wieder geschlossen werden. Der Status, welche Diagramme geöffnet sind, bleibt für die Dauer einer Datenbanksitzung erhalten. D.h. auch nach einem Objektwechsel sind bei der Rückkehr auf das entsprechende Objekt immer noch alle vor dem Wechsel geöffneten Diagramme offen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 39

42 2.4 Bild in ein Freihand-Diagramm einbinden Ab Aeneis 5.5 können Sie per Drag & Drop ein Bild (PNG, JPEG) in ein Freihand-Diagramm ziehen. (Bis Aeneis 5.4 muss für jedes Bild ein neues Shape erstellt werden). Für jedes Bild wird ein spezielles Artefakt erzeugt, welches im Hintergrund die Bilddatei anzeigt. Es ist jedoch auch möglich, das Shape des Artefakts zu ändern, so dass über das Bild die Darstellung des Shapes gerendert wird. Im Standardfall wird immer das neue, leere Shape "Bild-Artefakt" verwendet. Für Artefakte wurde ein neues Attribut "Hyperlink" angelegt, welches im Bericht mit dem Artefakt verknüpft wird. 2.5 Komponenten-Übersicht der Abfragen Allgemeine Einstellungen für Abfragen und Bedingungen Unter der Registerkarte "Konfiguration" einer Komponente im Eigenschaften-Dokument sind alle funktionalen Attribute einer Komponente gelistet. Die allgemeinen Attribute aller Bedingungen und Abfragen sind: Attribut / Option Option "Aktiviert" Variablen Abfragen Bedeutung Die Abfrage bzw. Bedingung ist aktiviert/eingeschaltet. Wenn sie deaktiviert ist, dann werden die Komponenten und ihre Unterkomponenten nicht beachtet. Die im Bereich "Variablen" aktivierten Attribute einer Abfrage und Bedingung werden als Variable gelistet. Die Variablen können zum Zeitpunkt der Ausführung durch den Anwender verändert werden. Im Abschnitt "Abfragen" sind die Abfrage-Komponenten angelegt, deren Ergebnis als Eingang für die Durchführung dieser Abfrage bzw. Bedingung verwendet wird. Wenn keine Abfragen angelegt sind, ergibt sich der Eingang direkt aus dem aktuellen Kontext. Im Falle von Bedingungen kann hier eine Abfrage angelegt werden, die die Objekte bestimmt für welche die Bedingung ausgewertet wird (Siehe z.b.: Bedingungsfilter). Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 40

43 Abbildung 2-12: Registerkarte 'Konfiguration' Kontext der Abfrage: Mit oder ohne Kontext-Abfrage Die meisten Abfrage-Komponenten benötigen neben ihrer Konfiguration Objekte, auf denen die Operation (Abfrage, Filter, Sortierung,... ) ausgeführt wird. Die Objekte, auf denen die Operation ausgeführt wird, erhält man normalerweise (d. h. ohne Kontext-Komponente) durch folgende zwei Fälle: 1. Die Abfrage hat keine Unter-Abfrage: Dann werden die aktuellen Objekte des Kontexts (markiertes Objekt), unter dem die Abfrage ausgeführt wird, direkt als Eingang der Komponente verwendet. 2. Die Abfrage hat Unter-Abfragen: Dann werden die Ergebnisse der Unter-Abfragen als Eingang der Abfrage verwendet. Mit einer Abfrage vom Typ "Kontext" sind die folgenden weiteren zwei Fälle realisierbar: 1. Eine Abfrage-Komponente soll als Eingang sowohl die Ergebnisse ihrer Unterkomponenten als auch die Objekte aus dem aktuellen Kontext erhalten. Hierbei muss in den Eigenschaften der Kontext-Abfrage mindestens ein Objekt ausgewählt sein. Ebenfalls muss beim Ausführen der Abfrage ein Objekt in der Modellübersicht ausgewählt sein bzw. im Feld "Kontext" angezeigt werden. 2. Eine Abfrage-Komponente soll nur auf festen Modellobjekten arbeiten. Hierbei muss in den Eigenschaften der Kontext-Abfrage mindestens ein Objekt ausgewählt sein. Beim Ausführen der Abfrage darf kein Objekt in der Modellübersicht ausgewählt sein bzw. im Feld "Kontext" angezeigt werden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 41

44 Siehe auch im Kapitel "Beispiele für Kontext-Abfragen (page 0)". Ein fester Kontext eignet sich insbesondere für den Einsatz einer Abfrage als Webservice. Damit kann beim Aufruf des Dienstes die Übergabe von Objekten als Eingang der Abfrage vermieden werden Abfrage vom Typ "Kontext" (Komponente) Attribut Objekte Bedeutung Sind unter dem Attribut "Objekte" beliebige Modell-Objekte referenziert, dann werden diese als "Ergebnis" zurückgeliefert und als Eingang für die übergeordneten Abfrage-Komponenten verwendet. Wenn keine Objekte referenziert sind, dann werden die Objekte des Kontexts zurückgeliefert. Während des Ausführens der Abfrage kann zusätzlich ein Objekt in der Modellübersicht markiert sein, das als zusätzliches Ergebnis der übergeordneten Abfrage-Komponente geliefert wird Suchen Suchen bestimmen auf der Basis der eingehenden Objekte aus dem Kontext oder den Unterabfragen eine Liste von Objekten Referenzsuche Die Referenzsuche ist eine mächtige Suche. Sie durchsucht die Referenzen zwischen Objekten des Modells. Je nach Konfiguration liefert die Referenzsuche sehr viele Objekte der Datenbank zurück. Bei der Verwendung der Referenzsuche ist daher zu beachten, dass diese unter Umständen sehr zeit- und speicherintensiv sein kann. In der Standard-Konfiguration ist die Option "Rekursiv" deaktiviert. Wenn Sie die Option " Rekursiv" verwenden, dann sollte die Suche möglichst weit durch die Attribute " Ziel-Kategorien", "Durchsuchte Attribute" und "Durchsuchte Kategorien" eingegrenzt werden. Als Ergebnis werden neben den eigentlich gefundenen Objekten auch die Attribute und Objekte, unter denen es gefunden wurde als Ergebnis zurückgeliefert. Ob diese Zusatzinformation ausgewertet wird, hängt vom Einsatz der Abfrage ab. Siehe auch im Kapitel "Beispiele für Referenzsuche (page 0)". Attribut Ziel-Kategorien Bedeutung, wenn konfiguriert Die Kategorien der gesuchten Objekte. Wenn im Attribut "Kategorien" nichts ausgewählt ist, wird nach allen Kategorien gesucht. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 42

45 Durchsuchte Attribute Hauptzuordnung Verwendung (Aufsteigende Suche) Rekursiv (Tiefe Suche) Durchsuchte Kategorien Übergeordnete Kategorien beachten (d. h. direkte oder übergeordnete Kategorie ist die gesuchte Kategorie) Ausschließlich im Baum sichtbare Attribute durchsuchen Die Attribute, die nach referenzierten Objekten durchsucht werden sollen. Wenn in den Objekteigenschaften im Feld "Attribute" nichts ausgewählt ist, werden alle Attribute durchsucht. Es werden nur Objekte beachtet, die ihre Hauptzuordnung bei dem Objekt besitzen, unter dessen Attribut Sie gefunden wurden. Ist diese Option gewählt, werden die Attribute invers durchsucht. D.h. es wird gesucht, unter welchen Objekten das aktuelle Objekt in den konfigurierten Attributen referenziert wird. Bei gefunden Objekten werden wiederum auf die gleiche Weise die Referenzen durchsucht wie bei den ursprünglich eingehenden Objekten. Die Objekte werden solange rekursiv durchsucht, bis die unterste Ebene erreicht ist. Die Kategorien der durchsuchten Objekte. Das Attribut "Durchsuchte Kategorien" ist nur im Falle einer rekursiven Suche sinnvoll. Die wiederholte (rekursive) Suche auf den im vorangegangenen Schritt gefundenen Objekten wird auf bestimmte Kategorien beschränkt. Für die Attribute "Ziel-Kategorien" und " Durchsuchte Kategorien" wird ein Objekt auch beachtet, wenn dessen Kategorie die gesuchte Kategorie als übergeordnete Kategorie hat. Z. B. wenn nach der Kategorie "Aufgabe" gesucht wird, wird auch nach der Kategorie "Funktion" gesucht, da dieser die Aufgabe übergeordnet ist. Die Suche wird analog zur Darstellung in den Bäumen der GUI (z.b. der Modellübersicht) vereinfacht. Nur die im Baum angezeigten Attribute werden durchsucht Kategoriesuche Die Kategoriesuche wird verwendet, um alle Objekte einer oder mehrerer Kategorien zu erhalten. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 43

46 Hinweis: Setzen Sie die "Kategoriesuche" vorsichtig ein, da Sie je nach Größe des Modells unter Umständen eine sehr große Menge von Objekten laden kann. Die Anwendungsfälle, in denen nicht auf eine Kombination von anderen Abfragekomponenten zurückgegriffen werden kann, sind in der Regel selten. siehe auch im Kapitel "Beispiele für Kategoriesuche (page 0)". Attribut Kategorien Übergeordnete Kategorien beachten (d. h. direkte oder übergeordnete Kategorie ist die gesuchte Kategorie) Kategorien der eingehenden Objekte einschließen Bedeutung, wenn aktiviert Die Kategorien, für die alle Objekte gesucht werden. Es werden auch die Objekte aller Kategorien, welche eine gesuchte Kategorie als übergeordnet hat (bzw. auch die der eingehenden Objekte) gesucht. Z. B. wenn nach der Kategorie "Aufgabe" gesucht wird, wird auch nach der Kategorie "Funktion" gesucht, da dieser die Aufgabe übergeordnet ist. Es werden zusätzlich zu den konfigurierten Kategorien die der eingehenden Objekte beachtet. Diese Option ist sinnvoll, wenn die Abfrage generisch für ein beliebiges Objekt verwendet werden soll. Beispiel: "Bestimme alle Objekte derselben Kategorie zu dem ausgewählten Objekt." Abbildung 2-13: Übergeordnete Kategorie der Funktion ist Aufgabe Versionssuche Die Versionssuche bestimmt alle Objekte bestimmter Kategorien, für die neue Versionen in einer angegebenen Zeitspanne bis heute vorliegen. Attribut Tage Bedeutung, wenn konfiguriert / aktiviert Zeitspanne in Tagen bis heute. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 44

47 Kategorien Übergeordnete Kategorien beachten Kategorien der eingehenden Objekte einschließen Die Kategorien der Objekte, die gesucht werden sollen. Es wird ein Objekt auch beachtet, wenn dessen Kategorie (bzw. auch die der eingehenden Objekte) die gesuchte Kategorie als übergeordnete Kategorie hat. Es werden zusätzlich zu den konfigurierten Kategorien, die Kategorien der eingehenden Objekte beachtet. Diese Option ist sinnvoll, wenn die Abfrage generisch für ein beliebiges Objekt verwendet werden soll. Beispiel: "Bestimme alle Objekte derselben Kategorie zu dem ausgewählten Objekt." Sortierungen Abfrage "Sortierung nach Eigenschaft" Die Abfrage "Sortierung nach Eigenschaft" sortiert die eingehenden Ergebnis-Objekte nach den Werten eines oder mehrerer Attribute. Die Ergebnis-Objekte sind das Ergebnis der Abfrage, die im Attribut "Abfrage" konfiguriert ist. siehe auch im Kapitel "Beispiele für Sortierung (page 0)" im Unterkapitel "Beispiele mit Sortierung nach Eigenschaft". Attribut Sortierung Attribute Abfrage "Sortierung nach Kategorie" Bedeutung In der Auswahlliste kann entweder aufsteigend sortieren gewählt werden mit "A- >Z" oder absteigend mit "Z->A" gewählt. Die Abfrage "Sortierung nach Kategorie" sortiert die eingehenden Ergebnis-Objekte nach ihren Kategorien. Die Ergebnis-Objekte sind das Ergebnis der Abfrage, die im Attribut "Abfrage" konfiguriert ist. siehe auch im Kapitel "Beispiele für Sortierungen (page 0)" im Unterkapitel "Beispiele mit Sortierung nach Kategorie". Attribut Kategorien Die Attribute, die beim Sortieren verglichen werden. Nachfolgende Attribute spielen nur bei Gleichheit der Werte zweier Objekte eines vorangegangenen Attributes eine Rolle. Bedeutung, wenn konfiguriert bzw. aktiviert Hier können Kategorien referenziert werden. Durch die Reihenfolge der Kategorien wird Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 45

48 Übergeordnete Kategorien beachten bestimmt, wie die eingehenden Objekte sortiert werden sollen. Bei der Sortierung werden auch Objekte, die eine Sortier-Kategorie als übergeordnete Kategorie haben, unter dieser übergeordneten Kategorie einsortiert. - Hierbei wird es bei der ersten zutreffenden Kategorie zugeordnet, unabhängig ob es sich um die direkte oder eine übergeordnete Kategorie handelt Abfrage "Sortierung nach Pfad" Die Abfrage "Sortierung nach Pfad" sortiert die eingehenden Ergebnis-Objekte nach ihrem Pfad im Gesamtmodell. Hierbei kann dieser Pfad durch Bedingungen reduziert werden, so dass nicht die Position im Gesamtmodell sondern in einem sich ergebenden Teilmodell betrachtet wird. Die Ergebnis-Objekte sind das Ergebnis der Abfrage, die im Attribut "Abfrage" konfiguriert ist. siehe auch im Kapitel "Beispiele für Sortierungen (page 0)" im Unterkapitel "Beispiele mit Sortierung nach Pfad". Attribut Bedingungen Logische Verknüpfung Filter Bedingungsfilter Bedeutung Der Pfad eines Objekts wird auf Basis der Hauptzuordnung der Objekte aufsteigend bestimmt. Die unter dem Attribut "Bedingungen" konfigurierten Bedingungen werden geprüft auf Objekten, die sich im Pfad befinden. Schließen diese verknüpften Bedingungen ein Objekt aus, stoppt die Bestimmung des Pfades bei dem vorangegangen Objekt. Es wird ein Teilpfad für die Sortierung zugrundegelegt. Die logische Verknüpfung der Einzelergebnisse der Bedingungen. Man kann hier auswählen zwischen "Und", "Oder" und "Exklusives Oder". Die Komponente "Bedingungsfilter" filtert Objekte auf der Basis von Bedingungen, die Sie für jedes dieser Objekte überprüft. Je nach logischer Verknüpfung müssen eine oder mehrere Bedingungen auf ein Objekt zutreffen, ansonsten wird es nicht mit ausgewertet. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 46

49 siehe auch im Kapitel "Beispiele mit Bedingungsfilter (page 0)". Attribut Bedingungen Logische Verknüpfung Info: Die Komponente "Bedingungsfilter" ist derzeit die einzige Filterkomponente Spezielle Abfrage-Komponenten Verknüpfung Bedeutung Wenn für eine Komponente Unterkomponenten (Unter-Abfragen) angelegt sind, dann werden bei der Ausführung die Ergebnisse aller Unterkomponenten zusammengeführt als Eingang der Abfrage-Komponente. Dies entspricht der logischen Mengen-Operation ODER (Standardverhalten). Mit der Komponente Verknüpfung können logische Mengen-Operationen auch mit anderen Operatoren als ODER umgesetzt werden: Eine Verknüpfung wertet die Ergebnisse mehrerer Unter-Abfragen zu einem Gesamt-Ergebnis aus. Die Ergebnisse der Unter-Abfragen werden verknüpft durch eine ODER-, UND- bzw. durch eine Ex(klusiv)-ODER-Operation. siehe auch im Kapitel "Beispiele für Verknüpfung (page 0)". Attribut Logische Verknüpfung Die Bedingungen, die auf den eingehenden Objekten ausgewertet werden. Die logische Verknüpfung der Einzelergebnisse der Bedingungen. Bedeutung Der Operator der logischen Verknüpfung der Objekte, die eingehen als Ergebnisse der Unterkomponenten. OR / Oder: Alle Objekte der Zwischen-Ergebnisse der Unterkomponenten werden beim Gesamt-Ergebnis beachtet ( Standardverhalten auch ohne Einsatz dieser Komponente). XOR / Exklusives Oder: Ein eingehendes Objekt wird nur beim Gesamt-Ergebnis beachtet, wenn es ausschließlich das Zwischen-Ergebnis einer einzigen Unterkomponente ist. AND / Und: Ein eingehendes Objekt wird nur beim Gesamt-Ergebnis beachtet, wenn es als Zwischen-Ergebnis aller Unterkomponenten vorliegt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 47

50 Makro Wie auch die Makro-Bedingungen kann das Makro für benutzerprogrammierte Abfragen verwendet werden. Attribut Makro-Typ Makro Parameter Bedeutung Der Typ des Makros (derzeit nur "Velocity") Bei dem Typ "Velocity" wird hier das Makro eingegeben. Die Parameter des Makros. Parameter sind insbesondere zur Verwendung als Variable sinnvoll. Die vorgegebenen Attribute eines Parameter-Objektes können analog zu denen der Komponente als Variable definiert werden. Für alle wesentlichen Attributtypen ist daher in der Parameter-Kategorie ein Attribut angelegt, das als Variable ausgewählt werden kann. Das Makro-Feld ist ein Text- und XML-Editor, der ein Kontextmenü hat zur einfachen Eingabe von Bildern, Objekt-ID's und Schemaattributnamen. Bei jeder dieser Einfüge-Operationen erscheint ein Dialog um nach dem einzufügenden Element zu suchen und es auszuwählen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 48

51 Abbildung 2-14: Kontextmenü zum Einfügen von Makro-Elementen F I X M E Spezifische Velocity Kontext dokumentieren Funktion Die Komponente Funktion bietet die Möglichkeit, eine Reihe mathematischer Funktionen und spezieller Modell-Logiken zu konfigurieren. Bei mathematischen Funktionen ist das Ergebnis der Komponente keine Liste von Modellobjekten mehr. Beispiele für mathematische Funktionen sind Maximum, Minimum, Durchschnitt und Zähler. Attribut Funktion Bedeutung Die ausgewählte Funktion. F I X M E Funktionen dokumentieren. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 49

52 Bedingte Abfragen Bedingte Abfragen können mit der gleichnamigen Komponente "Bedingte Abfrage" realisiert werden. Unter der Bedingten Abfrage werden Komponenten der Kategorie "Fall" konfiguriert. Ein Fall besteht aus: einer oder mehreren Bedingungen, die alle oder teilweise erfüllt werden müssen einer Abfrage, die dann ausgeführt wird, wenn die Bedingungen erfüllt sind. siehe auch im Kapitel "Beispiele für Bedingte Abfrage (page 0)" Bedingte Abfrage (Komponente) Attribut Nur ersten zutreffenden Fall beachten Fälle Bedeutung Ist die Option gewählt, dann wird nur die Abfrage des ersten zutreffenden Falls ausgeführt. Die folgenden Fälle und ihre Abfragen werden ignoriert. (Wenn die Option nicht aktiviert ist, werden alle Abfragen von Fällen mit zutreffenden Bedingungen ausgeführt.) Die möglichen Fälle, die überprüft werden Fall (Komponente) Attribut Bedingungen Logische Verknüpfung Abfragen Bedeutung Die überprüften Bedingungen für diesen Fall. Die Logische Verknüpfung, mit der die Ergebnisse der einzelnen Bedingungen verknüpft werden, wenn mehrere konfiguriert sind. Die Abfragen die ausgeführt werden, wenn die Bedingung(en) als zutreffend, also wahr, ausgewertet wurden. Standardfall: Möchten Sie einen Fall definieren, der immer ausgeführt wird oder dann ausgeführt wird, wenn kein anderer zutrifft, dann legen Sie einen Fall ohne Bedingungen an und verwenden die Option "Nur ersten zutreffenden Fall beachten ". Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 50

53 2.6 Komponenten-Übersicht Bedingungen Bedingungen werden für ein Modell-Objekt ausgewertet. Eine Bedingung kann wahr (erfüllt) sein oder falsch (nicht erfüllt) sein. Andere Ergebnisse sind nicht zulässig. Auf dem Objekt direkt ausgewertet werden die Komponenten Kategorie-, Zugriff-, Abfrage-, Makro- und Kombinations-Bedingung. Hingegen auf konfigurierten Attributen des Objekts ausgewertet werden Datum-, Textvergleich-, Gesetzt- und Numerische Bedingung Allgemeine Optionen für alle Bedingungs-Komponenten Jede Bedingungs-Komponente, gleich welchen Bedingungstyps, hat die Attribute "Abfragen" und "Logische Verknüpfung (Objekte)" Attribute "Abfragen" und "Logische Verknüpfung (Objekte)" einer Bedingung Eine Bedingung wird in der Regel auf einem Objekt aus dem Kontext ausgeführt. Im Falle des Eigenschaften-Filters ist dies zum Beispiel das Objekt, das gefiltert werden soll oder nicht. Attribut "Abfragen" bei auf referenzierten Objekten ausgeführten Bedingungen Wenn die Bedingung auf einem oder mehreren vom Objekt referenzierten Objekten ausgewertet werden, dann wird das Attribut "Abfrage" verwendet. Hier werden eine oder mehrere Abfragen referenziert, mit welchen diese Objekte bestimmt werden. Die Bedingung wird dann auf jedem dieser Objekte ausgewertet. Attribut "Logische Verknüpfung (Objekte)" Mit dem Attribut "Logische Verknüpfung (Objekte)" wird ein boolscher Operator definiert, der wiederum die Ergebnisse der Bedingungen zu einem Endergebnis (wahr oder falsch) verknüpft. Anwendungsbeispiel Eigenschaften-Filter: "Filtere alle Prozesse bei denen eine Aufgabe keine Schwachstelle besitzt". Das zu filternde Objekt ist hier der Prozess. Die Bedingungsprüfung muss auf seinen referenzierten Aufgaben geschehen Objekt-Bedingungen Die Kategorie-Bedingung und die Zugriff-Bedingung sind Komponenten, die ohne zusätzliche Konfiguration bestimmter Attribute auf einem Objekt ausgewertet werden. Dies unterscheidet sie von den Attribute(wert-)Bedingungen. (Siehe hierzu im Abschnitt " Attribut(wert)-Bedingung (page 53)" in diesem Kapitel.) Kategorie-Bedingung Die Komponente "Kategorie-Bedingung" wertet die Kategorie eines Objektes aus. Beispiele finden Sie im Kapitel "Beispiel für Bedingungsfilter mit Bedingungen (page 0)" im Unter-Kapitel "Beispiele für Kategorie-Bedingung". Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 51

54 Info: In den Sichtbarkeitsbedingungen der Auswertungskomponenten kann diese Prüfung auch ohne die Komponente "Kategorie-Bedingung" durch direkte Verwendung der Kategorie geschehen. Allerdings wird dann der Fall "Kategorien einschließen" ohne die Option "Übergeordnete Kategorien beachten" ausgewertet. Attribut / Option Kategorien einschließen Kategorien Übergeordnete Kategorien beachten Bedeutung wenn konfiguriert / aktiviert Wenn die Option "Kategorien einschließen" aktiviert ist, muss die Kategorie des Objektes (ggf. optional Kategorien mit dieser übergeordneten Kategorie) in den konfigurierten Kategorien enthalten sein. [Wenn die Option deaktivert ist, dann darf die Kategorie (bzw. alle Kategorien, denen diese Kategorie übergeordnet ist, nicht enthalten sein.] Die Kategorien auf die geprüft wird. Wenn die Option aktiviert ist, dann müssen sowohl die gesuchte Kategorie sowohl auch jene Kategorien, denen die gesuchte Kategorie übergeordnet ist, beachtet werden. (siehe jeweils in der Schemaverwaltung) Zugriff-Bedingung Die Komponente Zugriff-Bedingung wertet die Zugriffsrechte des Benutzers der aktuellen Sitzung auf dem Objekt aus. Info: In den Sichtbarkeitsbedingungen der Auswertungskomponenten kann diese Prüfung auch ohne die Komponente "Zugriff-Bedingung" durch direkte Verwendung einer Zugriffskontrollliste geschehen. Allerdings wird dann für den Benutzer nur der Zugriffskontrolleintrag "Anzeigen" dieser Zugriffskontrollliste ausgewertet. Mit der Komponente Zugriff-Bedingung können ein oder mehrere Zugriffskontrolleinträge auf dem überprüften Objekt für den Benutzer der Sitzung ausgewertet werden. Diese Bedingung kann z.b. für die Verfügbarkeit von Berichten für den Benutzer einer Sitzung verwendet werden. Auch bedingte Sichtbarkeiten von einzelnen Sichten/Kapitel auf Basis der Berechtigungen des Benutzers sind besser konfigurierbar. Beispiele finden Sie im Kapitel "Beispiel für Bedingungsfilter mit Bedingungen (page 0)" im Unter-Kapitel "Beispiele für Zugriff-Bedingung". Attribut Zugriffskontrolleinträge Bedeutung Eine Liste von Zugriffskontrolleinträgen, die für den aktuellen Benutzer auf dem Objekt überprüft werden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 52

55 Logische Verknüpfung (Berechtigungen) Gibt die Logische Verknüpfung für die Berechtigungsprüfung der Zugriffskontrolleinträge an Attribut(wert)-Bedingungen Allgemeine Optionen aller Attribut-Bedingungen Unter dem Attribut "Attribute" werden die Schema-Attribute referenziert, für welche die Bedingung geprüft wird. Sind mehrere Attribute vorhanden, kann über das Attribut "Logische Verknüpfung (Attribute)" bestimmt werden, wie die Ergebnisse der Bedingungsprüfungen für mehrere Attribute zu einem Endergebnis verknüpft werden Gesetzt-Bedingung Die Gesetzt-Bedingung prüft sowohl einzeilige Attribute (z. B. ) als auch mehrzeilige Attribute (z.b. Aufgaben (Durchführung)), ob diese (mindestens) einen Wert gesetzt haben. Beispiele finden Sie im Kapitel "Beispiel für Bedingungsfilter mit Bedingungen (page 0)" im Unter-Kapitel "Beispiele für Gesetzt-Bedingung". Option Wert gesetzt Bedeutung, wenn aktiviert Wenn die Option aktiviert ist, dann wird überprüft, ob der Wert gesetzt ist. [Wenn die Option deaktivert ist, wird geprüft, ob der Wert leer ist.] Abbildung 2-15: Gesetzt-Bedingung Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 53

56 Textvergleich-Bedingung Die Textvergleich-Bedingung kann sehr umfangreiche Operationen auf allen Zeichenketten-Attributen und Text-Attributen durchführen. In der Textvergleich-Bedingung wird im Abschnitt "Attribute" das Attribut ausgewählt, mit dem der angegebene Ausdruck verglichen wird. Der Ausdruck kann entweder aus einem normalen Text bestehen oder aus einem regulären Ausdruck. Entsprechende Optionen sind zu wählen wie in untenstehender Tabelle beschrieben. Beispiele finden Sie im Kapitel "Beispiel für Bedingungsfilter mit Bedingungen (page 0)" im Unter-Kapitel "Beispiele für Textvergleich-Bedingung". Attribut/Option Ausdruck Groß-/Kleinschreibung beachten Regulärer Ausdruck Gesamten Text vergleichen Bedeutung Der Ausdruck, mit dem der Attributwert verglichen wird. Wenn die Option aktiviert ist, dann muss die Groß-/Kleinschreibung beachtet werden ( nicht für Reguläre Ausdrücke gültig). Wenn die Option aktiviert ist, dann wird der Ausdruck als regulärer Ausdruck ausgewertet. Näheres zu Regulären Ausdrücken siehe im Anwender-Handbuch im Kapitel "AENEIS: Verwendung regulärer Ausdrücke". Wenn die Option aktiviert ist, dann soll der Ausdruck auf den gesamten Inhalt des Attributs zutreffen. [Wenn die Option nicht aktiviert ist, dann soll der Ausdruck nur auf Teile des Attributs zutreffen.] Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 54

57 Abbildung 2-16: Textvergleich-Bedingung Datum-Bedingung Die Datum-Bedingung kann sehr umfangreiche Operationen zum Zeitvergleich auf Datums-Attributen durchführen. Beispiele finden Sie im Kapitel "Beispiel für Bedingungsfilter mit Bedingungen (page 0)" im Unter-Kapitel "Beispiele für Datum-Bedingung". Attribut / Option Datum / Datum 2 (Datums-Auswahlfeld) Vergleichsoperator (Listenfeld) Grenzwerte einschließen Bedeutung Datumswerte als Vergleichswerte für den Attributwert, die je nach Vergleichsoperator unterschiedliche Bedeutung besitzen. Eine Vielzahl von Operatoren ermöglicht den Vergleich des Attributwertes mit Zeitspannen oder Zeitpunkten relativ zum aktuellem Zeitpunkt oder dem Zeitpunkt der Attribute "Datum" und "Datum 2". Z. B. "Im selben Monat", "Am selben Tag". Es werden die Grenzwerte "Datum1" und "Datum2" beim Vergleich miteingeschlossen. Diese Option ist ausschließlich für die Vergleichoperatoren... von Bedeutung. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 55

58 Tagesauflösung verwenden (wird weiter dokumentiert) Wenn die Option aktiviert ist, dann soll beim Vergleich auschließlich der Tag der Datumswerte verglichen werden Vergleichsoperatoren Die Datum-Bedingung bietet folgende Vergleichs-Operatoren an: Vergleichsoperator Bedeutung Ergebnis-Beispiele Vergleichsoperatoren unabhängig des Jahres von Datum1 Am selben Tag Im selben Monat Im selben Quartal Tages-Nummer des Datums1, d. h. Tag 15. beim Monats-Nummer des Datums1 d. h. Monat 06. bei Quartal-Nummer des Datums1, d. h. 2. Quartal bei Vergleichsoperatoren in Relation zu Datum1 / ggf. auch Datum2: Gestern Heute Morgen Vor Tag Nach Tag Zwischen den Tagen In der letzten Woche In dieser Woche Vorheriger Tag von Datum1, d. h beim Derselbe Tag von Datum1, d. h beim Folgender Tag von Datum1, d. h beim Alle Tage vor dem Tag von Datum1, d. h. "Gefundenes Datum" < Datum1", d. h. alle Datumswerte kleiner bei Alle Tage nach dem Tag von Datum1, d. h. "Gefundenes Datum" > Datum1", d. h. alle Datumswerte größer bei Alle Tage die im Zeitraum zwischen Datum1 und Datum2 liegen, d. h. (15.06), , (18.06) bei Datum1 = und Datum 2 = vorhergehende Woche von Datum1, d. h. ein Tag in Woche 23 bei in Woche 24. dieselbe Woche im gleichen Jahr von Datum1, d. h. Woche 24 in 2011 bei in Woche , , , , <= , z. B => , z. B bzw (Grenzwerte eingeschlossen) Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 56

59 in der nächsten Woche Im letzten Monat In diesem Monat Im nächsten Monat Im letzten Quartal In diesem Quartal im nächsten Quartal Im letzten Jahr In diesem Jahr im nächsten Jahr folgende Woche von Datum1, d. h. Woche 25 bei in Woche 24 vorhergender Monat von Datum1, d. h. Monat 5 bei derselbe Monat im gleichen Jahr von Datum1, d. h. Monat bei folgender Monat von Datum1, d. h bei vorhergehendes Quartal von Datum1, d. h. Quartal 1 bei in Quartal 2 dasselbe Quartal in diesem Jahr von Datum1, d. h. Quartal 2 in 2011 bei folgendes Quartal von Datum1, d. h. 3. Quartal 2011 bei im 2. Quartal 2011 vorhergehendes Jahr von Datum1, d. h. das Jahr 2010 bei dasselbe Jahr von Datum1, d. h 2011 bei folgendes Jahr von Datum1, d. h. Jahr 2012 bei im Jahr bis Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 57

60 Abbildung 2-17: Datum-Bedingung Numerische Bedingung Diese Komponente "Numerische Bedingung" vergleicht numerische Attribute mit Referenzwerten. Beispiele finden Sie im Kapitel "Beispiel für Bedingungsfilter mit Bedingungen (page 0)" im Unter-Kapitel "Beispiele für Numerische Bedingung". Attribut / Option Zahl / Zahl 2 Vergleichsoperator (Listenfeld) Grenzwerte einschließen Bedeutung Vergleichswerte für den Attributwert, die je nach Vergleichsoperator unterschiedliche Bedeutung besitzen. Eine Vielzahl von Operatoren ermöglicht den Vergleich des Attributwerts mit Vergleichwerten. Z. B. " > Größer als " Wenn die Option aktiviert ist, dann werden die Grenzwerte beim Vergleich mit eingeschlossen. (wird weiterdokumentiert) Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 58

61 F I X M E Alle Vergleichsoperatoren listen. Bedeutung der Attribute für den Vergleichsoperator einfügen Besondere Bedingungen Kombinations-Bedingung Die Kombinations-Bedingung wird i. d. R. eingesetzt, wenn mehrere Bedingungen über einen anderen Logischen Operator als "Und" verknüpft werden sollen. (Der logische Operator "Und " wird automatisch impliziert, wenn in einem Bedingungsattribut mehrere Bedingungen referenziert sind.) Beispiele finden Sie im Kapitel "Beispiel für Bedingungsfilter mit Bedingungen (page 0)" im Unter-Kapitel "Beispiele für Kombinationsbedingung". Attribut Bedingungen Logische Verknüpfung (Bedingungen) (Listenfeld) Logische Verknüpfung (Objekte) Bedeutung Die kombinierten Bedingungen. Die logische Verknüpfung der Ergebnisse der konfigurierten Unterbedingungen. Z. B. "Oder" Logische Verknüpfung der Objekte. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 59

62 Z. B. "Oder" Abbildung 2-18: Kombinationsbedingung Makro-Bedingung Die Makro-Bedingung ist eine benutzerprogrammierbare Komponente auf der Basis von Velocity-Makros, Jelly-Skripten oder Java-Klassen. Die Makro-Bedingung kann eine beliebige Anzahl vom Parametern definieren, die ihren Kontrollfluss steuern. Attribut Makro- Typ (Listenfeld) Makro (Textbox) Parameter (Neue Parameter-Objekte anlegbar) Bedeutung Auswahl des Typs des Makros (derzeit nur Velocity-Makro). Wenn als Typ "Velocity" gewählt wurde, wird hier das Makro angegeben. Die Parameter des Makros. Parameter sind insbesondere zur Verwendung als Variable sinnvoll. Die vorgegebenen Attribute eines Parameter-Objektes können analog zu denen der Komponente als Variable definiert werden. Für alle wesentlichen Attributtypen ist daher in der Parameter-Kategorie ein Attribut angelegt, das als Variable ausgewählt werden kann. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 60

63 Abbildung 2-19: Parameter einer Makro-Bedingung Abfrage-Bedingung Die Abfrage-Bedingung führt auf einem Objekt eine Abfrage durch und wertet aus, ob diese ein Ergebnis liefert (oder nicht). Anwendungsbeipiel: "Besitzt der Prozess Teilprozesse?" Beispiele finden Sie im Kapitel "Beispiel für Bedingungsfilter mit Bedingungen (page 0)" im Unter-Kapitel "Beispiele für Abfrage-Bedingung". Attribut/Option Ergebnis vorhanden Bedeutung Wenn die Option aktiviert ist, dann prüft die Komponente, ob die Abfrage ein Ergebnis liefert. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 61

64 [Wenn die Option deaktiviert ist, dann prüft die Komponente, ob die Abfrage kein Ergebnis liefert.] Abbildung 2-20: Abfrage-Bedingung 2.7 Übersicht über die Komponenten im Aeneis-BPM-Portal Sie können an verschiedenen Stellen im Berichts-Editor eine Komponente hinzufügen und konfigurieren. Dieses Kapitel bietet eine Übersicht über die verschiedenen Typen von Komponenten. Hinweis: Die Komponenten stehen Ihnen sowohl im dynamischen als auch im statischen Aeneis-BPM-Portal-Bericht zur Verfügung. Im statischen Bericht sind nur die Komponenten sinnvoll, die eine Ausgabe erzeugen. Die allgemeine Beschreibung zum Anlegen einer Komponente finden Sie im Kapitel "Eine Komponente für das Aeneis BPM Portal anlegen (Dialog 'Komponente hinzufügen/ändern')". (page 0) Bitte beachten: In einer Komponente kann man verschiedene Felder konfigurieren (z. B. Listenfelder). Allgemeine Felder, die in den meisten Komponenten vorkommen, werden in diesem Kapitel nicht explizit mitbeschrieben. Die Beschreibung aller Felder, z. B. Listenfelder, finden Sie im Kapitel "Felder in den 'Komponente ändern/hinzufügen'-dialogen. (page 0). Im Einzelfall beachten Sie auch die Hinweise in den Tooltips neben den Feldern. Komponenten-Übersicht Die folgende Tabelle bietet Ihnen eine Übersicht zu den Komponenten: Komponente Adhoc Makro Zweck Eine "Adhoc Makro"-Komponente gibt für die ausgewählte Objektquelle im BPM-Portal einen Makro-Editor aus. In Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 62

65 Alphabetisches Register Anmeldeinformationen Anmeldung Anwendung Attributfiltersuche diesem kann direkt ein Velocity-Makro (page 0) eingegeben werden. Wenn man auf die Schaltfläche "Run" klickt, wird das Ergebnis des Velocity-Makros direkt darunter ausgegeben. Gibt ein alphabetisches Register aus. Als Objektquellen können ein Skript ausgewertet werden oder bestimmte Kategorien gewählt werden. Es kann optional nach der Kurzbezeichnung gesucht werden. Die Ausgabe erfolgt in Form einer Au sgabetabelle (page 65), in der Tabellenspalten definiert werden können. (Das Alphabetische Register kann nicht von einer übergeordneten Komponente oder einer Suchkomponente verwendet werden.) Die Komponente "Anmeldeinformationen" wird i. d. R. als Inhaltskomponente verwendet. Die Komponente gibt aus, mit welchem User sie angemeldet sind. Die Anmeldeinformationen können optional in einer Zeile dargestellt werden. Ein Icon kann angezeigt werden. Die Komponente wird i. d. R. als Inhaltskomponente verwendet. Sie kann vertikal ausgerichtet werden. Für die Anmeldung kann ein Quickstart aktiviert werden. Es wird ein Anmelde-Dialog erzeugt. In der Registerkarte "Sichten" im Feld "Anmeldesicht" ist die Anmeldungs-Komponente eingebunden. Die Komponente wird i. d. R. als Inhaltskomponente verwendet. Die gewählte Anwendung wird im Aeneis-BPM-Portal ausgegeben. Mit der Attributfiltersuche können im Aeneis-BPM-Portal Attribute von Objekten bestimmter Kategorien durchsucht werden. Wenn die Attribut-Inhalte mit den Suchbegriffen übereinstimmen, dann werden jene Inhalte der gefundenen Objekte ausgegeben, die in der Ausgabetabelle festgelegt sind. Mit der Attributfiltersuche kann ab Aeneis die Komponente "Alphabetisches Register" ersetzt werden. Es können wie gesagt neben den zu durchsuchenden Kategorien jetzt auch die zu durchsuchenden Attribute ausgewählt werden. Die Attributfiltersuche wird i. d. R. als Inhaltskomponente verwendet. Einrichten der Attributfiltersuche im Berichts-Editor: 1. Legen Sie in den Sichten einen Komponentencontainer an. 2. Darin legen Sie eine Inhaltskomponente vom Typ " Attributfiltersuche" an. 3. Als Objektquelle wählen Sie die Kategorien und Attribute aus, die zu durchsuchen sind. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 63

66 4. Für die Ausgabe der Suchergebnisse legen Sie eine Ausgabetabelle (page 65) an. 5. Darin legen Sie für die auszugebenden Inhalte Tabellenspalten an. 6. Speichern Sie Ihre Einstellungen. Arbeitsschritte Attributwert Attributfiltersuche im Aeneis BPM Portal anwenden Im Aeneis-BPM-Portal kann nach den Objekten mit den ausgewählten Kategorien gesucht werden, indem in den Attribut-Suchfeldern die Suchbegriffe eingegeben werden. Gefunden werden die Objekte, die die ausgewählte Kategorie haben und bei denen die Suchbegriffe in deren Attributen vorkommen. Die Suche ist case-sensitiv, d. h. es wird unterschieden zwischen Groß- und Kleinschreibung. Die Platzhalter * (mehrere Zeichen) und? (ein Zeichen) können an jeder Stelle im Suchbegriff verwendet werden. Wenn ein gesuchter Begriff Sonderzeichen enthält, müssen Escape-Sequenzen verwendet werden. Hierbei wird vor das gesuchte Sonderzeichen ein Backslash \ gesetzt, z. B. "Anne\- Marie*". Folgende Sonderzeichen, die in einem Such-Begriff vorkommen, können durch eine Escape-Sequenz ersetzt werden: Arithmetische Zeichen: + - Boolsche Zeichen: &&! Klammern: ( ) { } [ ] Weitere Such-Operatoren: ^ " ~ *? : \ Textliche Auflistung der Arbeitsschritte des Ablaufdiagramms der ausgewählten Aufgabe. Sie können Details (page 0)( Komponentencontainer (page 64) oder Attributwert (page 64)) in bestimmten Darstellungen ausgeben. Ausgabe des Attributwerts für das ausgewählte Objektes. Der Attributwert kann auch ein referenzierter Attributwert sein. Es können Überschriften und Diagramme mit ausgegeben werden. Sie können Details (page 0)in bestimmten Darstellungen ausgeben. Um den Titel eines Diagramms auszugeben, muss die Opton "Titel des Diagramms anzeigen" aktiviert sein. Wenn der Attributwert eine Referenz ist, dann können Links aktiviert werden, um auf dieses referenzierte Ziel-Objekt (Objektauswahl) zu zeigen. Folgende Attributtypen der Komponente "Attributwert" sind sortierbar: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 64

67 Aufgaben (page 0) - Modellobjekt (einwertig) - Modellobjekt (mehrwertig) - ACL (Zugriffskontrollliste) - Verzeichnisobjekt Aufgabe des Arbeitsschritts Erzeugt einen Verweis auf die zu einem Arbeitsschritt (ausgewähltes Objekt) gehörende Aufgabe. Aufgaben und Dokumente Ausgabetabelle Bereichslayout-Container Die Komponente "Augaben" entspricht der Sicht "Aufgaben". Es werden die Versionierungs-Aufgaben für ein Objekt im Freigabe-Prozess ausgegeben. Die Komponente "Aufgaben" kann auf alle Objekte, die sich im Freigabe-Prozess einer Versionierung befinden, ausgewertet werden. Gibt alle Aufgaben mit ihren zugeordneten Dokumenten beim selektierten Objekt aus, wenn dessen Kategorie für das Objektformat zugelassen ist. Die auszugebenden Aufgaben können auf bestimmte Kategorien beschränkt werden. Es kann eine Überschrift angegeben werden. Es kann auch alternativ der Name der Komponente als Überschrift angezeigt werden, wenn die Option "Überschrift anzeigen" aktiviert ist. Es können Icons angezeigt und Links aktiviert werden. Gibt eine Ausgabetabelle für die ausgewählten Objekte (selektiert oder Suchergebnisse) aus. Es können die Inhalte der Tabellenspalten bestimmt werden, z. B. Attributwerte, Arbeitsschritte, Komponentencontainer, Pfad usw. Die auszugebenden Werte können auf bestimmte Kategorien eingeschränkt werden. Die meisten Inhalte des Suchergebnisses können nach Excel exportiert werden - (siehe im Kapitel "Excel-Export der Ausgabetabelle der Suchergebniskomponente oder einer Objektformat-Komponente (dynamischer Bericht) (page 0). Die Tabelle kann formatiert werden, z. B. Tabellenbreite, Zellen-Abstände, Anzahl Ergebnisse pro Seite usw. Erzeugt einen Container mit den Bereichen Oben, Unten, Links, Mitte, Rechts. In jedem Bereich kann eine beliebige Komponente ausgegeben werden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 65

68 Es können für den gesamten Bereich sowie für alle Teil-Bereiche Oben, Unten, Links, Rechts und Mitte folgende Werte in Prozent (%) oder Pixel (px) angegeben werden, z. B. 500 px, 50 %. Breite Höhe Abbildung 2-21: Aufteilung des Bereichslayoutcontainers Außenabstand Rand (Abstand zum Komponenten-Rand/Marginalie) Innenabstand (des Inhalts zum Container-Rand /Padding) Hintergrund (Farbe z. B. "#00FA9A", Kachelung). Alle Teil-Bereiche "Oben, Unten, Links, Rechts und Mitte" haben ein Feld "Inhalt", in dem eine beliebige Komponente zur Ausgabe ausgewählt werden kann. In den Bereichen "Oben und Unten, Links und Rechts" kann optional ein Schieber aktiviert werden, so dass dieser bzw. der angrenzende Bereich, z. B. Mitte, in seiner Größe verschoben werden kann. Abbildung 2-22: Komponente vom Typ Bereichslayoutcontainer Dateiliste Erzeugt eine Liste von Dateien und Verzeichnissen, welche in dem angegebenen Verzeichnis im Dateisystem (des Betriebssystems) Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 66

69 Dateireferenzeditor liegen. Es werden je Datei der Dateiname, das Datum der letzten Änderung und die Dateigröße ausgegeben. - Es kann auch ein Attribut eines selektierten Objektes ausgewertet werden. Dient zum Anzeigen eines Dateiverzeichnisses (Dateiliste) in einem Aeneis BPM Portal Bericht. Konfiguration im Berichtseditor: Hierfür können Sie in der Registerkarte "Objektauswahl" das Objekt auswählen. In der Registerkarte "Ausgabe" können Sie ein auszuwertendes Attribut auswählen. Der Wert des Attributes wird vom selektierten Objekt ausgelesen und als Startverzeichnisname interpretiert. Es ist darauf zu achten, das es sich bei dem Wert um einen Textwert handelt. Dateireferenzeditor im Aeneis-BPM-Portal-Bericht: Im Aeneis-BPM-Portal-Bericht wird in der Komponente "Dateireferenzeditor" das Feld "Datei:" angezeigt. Mit Klicken auf die Schaltfläche "Durchsuchen" öffnet sich der Dialog "Datei hochladen" mit dem Verzeichnis-Explorer. Wenn man hier einen Verzeichnispfad mit einer Datei auswählt, wird dieser im Feld " Datei:" angezeigt. Diagramm Wenn Sie auf die Schaltfläche "Hochladen" klicken, merkt sich der Dateireferenzeditor das Verzeichnis. Gibt genau ein ausgewähltes Diagramm aus. Im Feld "Objekt" kann ein auszugebendes Diagramm-Objekt ausgewählt werden. Um den Titel eines Diagramms auszugeben, muss die Opton "Titel des Diagramms anzeigen" aktiviert sein. Alternativ können Prozesslandkarte (so benanntes Freihanddiagramm) oder die im Berichts-Editor in der Registerkarte "Startseite und Navigation" ausgewählte Organisationsübersicht (Hiearchiediagramm des Unternehmens) ausgewählt werden. Hierzu werden die entsprechenden Options-Kästchen aktiviert. Es kann optional eine Schaltfäche zum Ein- und Ausblenden der Diagramme angezeigt werden. Es können Links aktiviert werden. Um den Titel des Diagramms auszugeben, muss die Opton "Titel des Diagramms anzeigen" aktiviert sein. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 67

70 Hinweis: Zur Ausgabe der Diagramme eines ausgewählten Objektes verwenden Sie die Komponente "Attributwert". Diashow Dokumente Dokumentenauswertung Dokumentenexplorer Eigenschaften Elternelemente an Ausgabe einer Diashow von Bildern. Es kann die Breite und Höhe der Bild-Ausgabe festgelegt werden. Für das Wechseln der Bilder kann die Verzögerung und die Bildverzögerung angegeben werden. Gibt Dokumente einer selektierten Aktivität aus. Ausgegeben wird die Bezeichnung (evtl. mit Link auf das Dokument), Version, ggf. Verantwortlicher, Dokumententyp (z. B. Dateityp pdf) und ggf. Link zum Öffnen des Dokuments (z. B. einer externen Referenz). Im selektierten Objekt kann nach Dokumenten einer zugeordneten Aufgabe gesucht werden. Es können die auszugebenden Kategorien der Dokumente festgelegt werden. Es können auch die Kategorien eingeschränkt werden, in denen nach den Dokumenten gesucht wird. Ausgegeben wird die Kurzbezeichnung, die Bezeichnung, der Link zum Dokument und die Aufgabe, die die Dokumente enthält. Gibt einen Baum für das ausgewählte Objekt aus. Es kann ein Wurzelobjekt ausgewählt werden. Eine Detailkomponente kann mit ausgegeben werden. Listet für ein ausgewähltes oder referenziertes Objekt alle ausgewählten Attribute auf. (Die Attribute müssen auf "im Bericht sichtbar" eingestellt sein.) Es können verschiedene Anzeige-Optionen gewählt werden. Es können auch Details (page 0)in bestimmten Darstellungen ausgeben werden. Es kann ein zum Objekt zugehöriges Diagramm ausgegeben werden. Um den Titel eines Diagramms auszugeben, muss die Opton "Titel des Diagramms anzeigen" aktiviert sein. Gibt für ein selektiertes Objekt die Elternelemente aus. Zu den referenzierten Eltern-Objekten können auch Icons und Links angezeigt werden. Erzeugt für das selektierte Objekt einen Link zum Anlegen eines s mit der angegebenen -Adresse im installierten -Programm: Gehen Sie dabei vor wie folgt: 1. Geben Sie in das Feld -Adresse die -Adresse ein, an die das geht. 2. Geben Sie in das Feld Nachrichteninhalt den -Inhalt nach folgendem Beispiel eines Velocity-Makros (page 0) an: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 68

71 to("hallo, wie gehts"); (Erläuterung hierzu siehe im Kapitel "Änderungsmitteilung" (page 0). ) 3. Aktivieren Sie in der Registerkarte "Ausgabe" mindestens die Option "Statische Mail-Adresse" verwenden. 4. Optional können Icon und Tooltip angezeigt werden. 5. Optional kann die Komponente " an" auch angezeigt werden, wenn keine -Adresse vorhanden und kein Objekt ausgewählt ist. Favoriten Historie IFrame Kategoriebedingte Anzeige Kategoriesuche Sie können eine Komponente vom Typ " an" entweder in einem Objektformat ausgeben (wie hier beschrieben) oder in einem Komponentencontainer als Navigationselement verwenden, wie beschrieben im Kapitel "Änderungsmitteilung mit einer Inhaltskomponente vom Typ " an" erstellen." (page 0) Erzeugt für das selektierte Objekt, eine Komponente zur Verwaltung der benutzerspezifischen Favoriten. Es kann optional eingestellt werden, dass die Ausgabe der Favoriten ausschließlich im Navigationsbereich erfolgt (wo diese standardmäßig immer angezeigt wird). Es kann die Bezeichnung und ein Icon angezeigt werden. Optional können die Favoriten auch angezeigt werden, wenn kein Objekt ausgewählt ist. Gibt die Historie des ausgewählten Objektes aus Es kann der Inhalt einer URL, z. B. 1, in einem Rahmen ausgegeben werden. Der Rahmen hat Navigationsleisten, mit dem man im Inhalt navigieren kann. Gibt nur für ausgewählte Kategorien, die Auswertung einer Inhaltskomponente aus. Wenn die Option "Ausschluss" aktiviert ist, dann werden die ausgewählten Kategorien ausgeschlossen. Die Kategorie des Objekts wird geprüft. Die Komponente selbst erzeugt keine Ausgabe. (Eine Inhaltskomponente ist eine Komponente, die auf den Inhalt einer anderen Komponente verweist). Suche nach allen Objekten von bestimmten Kategorien. Die im Berichtseditor ausgewählten Kategorien werden als Link angezeigt. Wenn auf einen Kategorie-Link geklickt wird, wird nach allen Objekten dieser Kategorie gesucht. Es kann im Berichtseditor als Ergebnisliste eine globale oder lokale Variable ausgewählt werden. Als Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 69

72 Kommunikationsbeziehung en Komponentencontainer Konfigurationsobjekteditor Länderkennung Layout-Container Suchergebniskomponente (Auswertungskomponente) kann eine Komponenteninstanz ausgewählt werden. Die Komponente wird i. d. R. als Inhaltskomponente verwendet. Auswertung von Kommunikations-Beziehungen im BPMN-Diagramm. z. B. der Kommunikation eines Mitarbeiters mit der auszuführenden Organisationseinheit / Externem Partner der Vorgänger- und Nachfolge-Aufgabe. Erzeugt einen Container um eingebundene Komponenten in Form einer Tabelle. Die Tabellen-Zellen können beliebig horizontal oder vertikal ausgerichtet werden und Abstände für Zellen und Zellen-Inhalte (Ausgabe der Komponenten) festgelegt werden. Es kann eine HTML-Vorlage verwendet werden. Die Umrandung der Zellen mit einem Stylesheet ist möglich (im Gegensatz zum Layout-Container). Der XML-Code im Objekteditor bestimmt, welcher Inhalt des ausgewählten Objektes ausgegeben wird, und mit welcher Form (Formatierung) er ausgegeben wird. Hinweis: Der Konfigurations-Objekteditor kann nur von einem Entwickler bearbeitet werden. Ausgabe einer Länder-Komponente, mit der die Sprache des Aeneis-BPM-Portals eingestellt bzw. umgeschaltet werden kann. Die Sprachauswahl erfolgt mit Klicken auf die entsprechende Länderflagge-Schaltfläche. Die Komponente wird i. d. R. als Inhaltskomponente verwendet. Die Komponente "Länderkennung" ist eingebunden in der Registerkarte "Inhalt" im Komponentencontainer "Hauptmenü". Erzeugt einen Komponentencontainer für die tallenartige Strukturierung beliebiger Inhalts-Komponenten. Registerkarte "Anordnung": Die Inhaltskomponenten können oben/links, gleichmäßig oder unten/rechts angeordnet werden. Es können beliebige Inhaltskomponenten ausgegeben werden. Die Tabelle selbst ist unsichtbar. Es kann die Breite und die Höhe der Tabelle in Pixel (px) oder in Prozent (%) definiert werden. Die Inhalts-Komponenten können horizontal, vertikal oder in X Spalten angeordnet werden. Es ist auch möglich, auch nur eine einzige Komponente anzuzeigen und mit einem Scrollpane zu den anderen Komponenten zu navigieren. Es kann ein Abstand für die Zellen untereinander bzw. zum Rand der Tabelle angegeben werden. Registerkarte "Kindelemente": Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 70

73 Logout Makro Der Zellen-Inhalt, also eine Inhaltskomponente, kann innerhalb einer Zelle ausgerichtet werden. Hierfür kann der Innenabstand zum Zellrand angegeben werden sowie die Ausrichtung horizontal oder vertikal gewählt werden. Die Breite und Höhe einer Zelle können in Pixcel (px) oder in Prozent (%) angegeben werden. Es kann eine Logout-Komponente erstellt werden. Die Komponente wird i. d. R. als Inhaltskomponente verwendet. Die Logout-Komponente ist eingebunden in der Registerkarte "Sichten" im Komponentencontainer "Anmeldeaktionen". Die Option "Anmeldebedingte Anzeige" ist aktiviert. Die Auswertung und Ausgabe von Ein- bzw. mehreren ausgewählten Objekten oder dessen ausgewähltes Attribut werden durch das Makro (Velocity-Makro (page 0)) bestimmt. Die Objekte können entweder direkt ausgewählt werden ober über eine Suchkomponente bestimmt werden. siehe auch Kapitel "Komponente vom Typ "Makro" (page 0) und "Makro-Komponente mit Suchkomponente vom Typ "Makrosuche" (page 0) Mitarbeiter einer Rolle Gibt alle Mitarbeiter eines selektierten Objektes der Kategorie " Rolle" aus. Es ist möglich, Icons und den Titel anzuzeigen sowie Links zu den Mitarbeiter-Objekten zu aktivieren. Mitarbeiterreferenzsuche Nachladende Inhaltskomponente News Die Komponente wird i. d. R. als Inhaltskomponente verwendet. Es kann in referenzierten Objekten eines ausgewählten Mitarbeiter-Objektes nach Attribut-Werten gesucht werden: In den zu durchsuchenden Kategorien werden die zu durchsuchenden Attribute nach Objekten der Kategorien durchsucht, die im Kategoriefilter festgelegt wurden. Die im Berichts-Editor ausgewählten Attribute werden ausgegeben. Es kann auch die Verwendung angezeigt werden, Links aktiviert und die Verantwortlichkeiten (DEBI) angezeigt werden. Es kann auch das Elternelement ausgewertet werden, wenn die Option "Als Liste: Elternelement auswerten" aktiviert wird, wird das Elternelement statt dem selektierten Objekt ausgewertet. Es kann die Höhe und Breite des Containers angegeben werden. Die Optionen "Setze 'overflow=auto", "Parse Widget" und "Höre auf selektiertes Objekt-Ereignis" können aktiviert werden. In einem Listenfeld kann die Position des Layout-Containers angegeben werden, z. B. zentral, links, nicht positioniert. Die News-Komponente gibt eine Liste der im System hinterlegten News (Objekte der Kategorie "News") unter dem ausgewählten Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 71

74 Objekt aus. Über News werden z.b. wichtige Neuigkeiten oder Änderungen kommuniziert. News können auch über Aeneis gepflegt werden. Im Berichtseditor kann Folgendes ausgewählt werden: Kategorie der News-Einträge Es kann zusätzlich ein auszuwertendes Attribut ausgewählt werden, so dass dann die News lediglich in Bezug auf dieses Attribut ausgewertet werden. Es kann ein Gruppenknoten ausgesucht werden, in dem die gültigen Einträge im Attribut "Unterobjekte" gespeichert werden. Es kann ein Datumsformat für die Ausgabe des Datums angegeben werden. Auswahl einer Zugriffskontrollliste, so dass es möglich ist, News für bestimmte User-Gruppen zu verwalten. Die Anzahl der News-Spalten kann eingestellt werden. Wenn es mehr News als Spalten gibt, werden entsprechend viele Zeilen angelegt. Optional kann der Teaser auch innerhalb der News angezeigt werden. Wenn die Option "Zeige Detail-Icon" aktiviert ist, dann wird der Link auf die Details als Icon angezeigt. Hinweis: Bitte wählen Sie im Aeneis-BPM-Portal keine private Zugriffskontrolliste aus, da dies zu Konflikten führen kann. Anzeige einer Nachricht im Aeneis-BPM-Portal Wenn eine Nachricht (News) vorhanden ist, wird im Aeneis-BPM-Portal sowohl das Editor-Icon angezeigt als auch der Teaser der Nachricht. Mit "Weiter" gelangt man zur vollständig angezeigten Nachricht. Wenn man auf den Editor_Icon klickt, öffnet sich der News-Editor. Im News-Editor ist jeweils eine Textbox für den Titel, die Einleitung und den Text einer News vorhanden. Die Textboxen können bearbeitet, betrachtet und auch gelöscht werden. Die Texte sind mit der Symbolleiste formatierbar. Die News kann gespeichert werden, so dass dann ein Link auf die News angezeigt wird. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 72

75 Hinweis: Die Maximieren-Schaltfläche "+/-" zum Anzeigen des Vollbildes ist derzeit wegen einer Inkompatibilität deaktiviert. Hinweis: Voraussetzung für die Editierbarkeit der News-Komponente sind Web-Writer-Lizenzen (Aeneis BPM Portal Professional). Objektbaum Objektdokument Objekteigenschaft In Aeneis können die News angezeigt werden. Es kann über die Suche nach Objekten der Kategorie "News" gesucht werden. Die Komponente gibt einen Objektbaum im Aeneis-BPM-Portal für das selektierte Objekt (auch bei Mehrfachauswahl von Objekten) aus. Der Objektbaum wird gemäß den Einstellungen des Berichtseditors angezeigt (siehe im Kapitel " Felder in den "Komponente ändern/hinzufügen"-dialogen (page 0)" im Abschnitt "Baum z. B. Objektbaum, Modellübersicht". Bestimmt das zu dem selektierten Objekt gehörende Dokument. Die Komponente kann als Link dargestellt werden. Sie können das Attribut auswählen, unter dem im Objekt bzw. im Dateimanager das Objekt liegt. Durch die Angabe der Position 0..n wird festgelegt, das wievielte Objekt eines Attributes ausgegeben wird. 0 ist das erste Dokument, 1 das zweite Dokument (falls vorhanden) usw. Es können Links zu den Dokumenten aktiviert werden. Gibt eine ausgewählte Eigenschaft eines ausgewählten oder referenzierten Objekts aus. Es stehen bestimmte Eigenschaften zur Auswahl. Datumsformat und Format der Referenz können angegeben werden. Links können aktiviert werden. Folgende Eigenschaften können ausgewählt werden: ACL Ersteller, Erstellungsdatum GUID, ID Daten der letzten Änderungen (von wem, wann) Versionsnummer Name Besitzer Elternelement Kategorien von Kurzbezeichnung und Bezeichnug Referenzformat Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 73

76 Gefunden in Attributen Objektformate Objektlink (page 0) Objektliste Objektlistennavigation PDF-Schalter Pfad Alle Eigenschaften außer "Referenzformat" und "Gefunden in Attributen" sind sortierbar. Erzeugt die Ausgabe der im Projekt festgelegten Objektformate. Erzeugt Links auf die ausgewählten Attribute eines ausgewählten oder referenzierten Objektes. Beschriebung siehe Kapitel "Komponente vom Typ Objektlink (page 0)". Selektierte Objekte oder gefundene Objekte einer Suche bzw. Auswertung werden als Objektliste ausgegeben. Die Ausgabe kann auf Objekte bestimmter Kategorien beschränkt werden. Es können Links auf die Objekte der Liste aktiviert werden. Die Art der Listendarstellung kann ausgewählt werden. Darstellung einer Auswahlliste mit einem Detailbereich. Es kann ein Report (Suche oder Jelly-Skript) oder eine Inhaltskomponente ausgewertet werden. Erzeugt im BPM-Portal für das ausgewählte Objekt einen PDF-Schalter, mit dem man durch Anklicken einen PDF-Bericht aus einer Liste auswählen kann. Einstellungen im Berichtseditor: Die auswählbaren PDF-Berichte werden im Feld "PDF-Bericht" referenziert. Es muss der Dateinname der zu erzeugenden PDF-Berichtsdatei angegeben werden. Dieser darf keine Umlaute und Sonderzeichen beinhalten, da er in der URL des PDF-Berichts mit ausgegeben wird. Es kann mitausgegeben werden die Bezeichnung der Komponente, ein Icon sowie ein Tooltip. Ein beliebiges Trennzeichen kann angegeben werden für den Fall der horizontalen Ausgabe. Wenn die Option "Druckansicht anzeigen" aktiviert ist, dann wird im Portal-Bericht in der Liste der Schalter "Druckansicht" angeboten. Wenn man auf diesen klickt, dann wird der Inhalt der aktuellen Ansicht (Registerkarte) in einem neuen Browerfenster angezeigt. Dieser Inhalt kann über die Druck-Funktion des Browsers gedruckt werden. Ausgabe des Objektpfads des selektierten Objekts. Es ist optional möglich, das Objekt selbst ím Pfad mit auszugeben. Man kann die maximale Anzahl der Pfad-Elemente bestimmen, d. h. 1, 2, usw. oder 0=alle. Das Objekt selbst stellt ein Element dar. Es ist die Angabe eines beliebigen Trennzeichens möglich, um die Elemente des Pfades sichtbar zu trennen. Auf die einzelnen Pfad-Elemente werden Links angezeigt. Icons können mit ausgegeben werden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 74

77 Plug-In-Komponente Prozessverantwortung Matrix Referenzlisteneditor Referenzsuche Auswahl einer Plug-In-Komponente für ein selektiertes Objekt. Gibt beim selektierten Objekt die Prozessverantwortungs-Matrix aus. Angezeigt werden alle Prozesse alphabetisch sortiert nach Prozessgruppe (Pfad), die Prozess-Verantwortlichen (Durchführung), die Namen der Prozess-Verantwortlichen und wenn vorhanden, deren -Adresse. Es können Icons angezeigt und Links aktiviert werden. Gibt einen Referenzlisten-Editor für das ausgewählte Attribut des ausgewählten Objekts aus. Gibt Referenzen aus (siehe auch im Kapitel "Felder in den Komponente ändern/hinzufügen-dialogen (page 0)" unter Abschnitt "Objektauswahl" den Punkt "Referenzverwendung". Die Referenzsuche durchsucht unter dem ausgewählten Objekt in bestimmten Kategorien (durchsuchte Kategorie) bestimmte Attribute (durchsuchtes Attribut) nach Referenzen auf Objekte, die die angegebene Kategorie (Kategoriefilter) haben. In diesen referenzierten Objekten werden dann die angegebenen Attribute (Attribute) ausgewertet. Beispiel: Es werden die Durchführenden der Aufgaben (Aktivitäten) von Prozessen gesucht. zu durchsuchende Kategorie = "Prozess", zu durchsuchendes Attribut (im Prozess) = "Aktivitäten", Kategoriefilter="Aufgabe", Attribut (der Aufgabe) ="Durchführung". Die Suche kann von oben im Top-Down-Modus (Ausgangspunkt ist die durchsuchte Kategorie) oder von unten im Bottom-Up-Modus (Ausgangspunkt ist referenziertes Objekt) erfolgen. Für die Ausgabe kann entweder eine Tabelle konfiguriert werden oder eine Liste. Es kann eine Überschrift, Icons und Links angezeigt werden. Es kann die Verwendung angezeigt werden. Es können die Verantwortlichkeiten (DEBI/RACI-Attribute) mit ausgegeben werden. Dieses sind die Attribute "Durchführung", "Entscheidung", "Beratung" und "Information". (Siehe auch im Anwender-Handbuch im Kapitel "Prozesse in der Modellübersicht modellieren" im Abschnitt "Zuständigkeiten für Aktivitäten festlegen". Es kann entweder der Dateiname angezeigt werden oder nur "Dokument öffnen". Es kann der Typ des Grafikformats angegeben werden, falls eine Zeichnung ausgegeben wird (siehe auch im Tooltip). Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 75

78 Registarkarten Schnittstellen Schnellsuche Navigation Schulungsbuchungssystem Selektierte Sicht Es können auch Inhaltskomponenten angeben werden (siehe Feld "Inhaltskomponenten" im Kapitel "Felder im Dialog 'Komponente ändern/hinzufügen (page 0)".) Erzeugt beim selektierten Objekt für jede ausgewählte Inhaltskomponente eine Registerkarte. Die Breite einer Registerkarte kann angegeben werden. Wertet die Schnittstellen-Parameter, d. h. Eingangs- und Ausgangs-Parameter des selektierten Objektes aus. Die Schnittstelle kann in einer zusätzlichen Spalte angezeigt werden. Es könnnen der Eingangs-, der Ausgangs-Parameter oder alle beide Parameter ausgegeben werden. Optional kann die Schnittstelle in einer eigenen Spalte ausgegeben werden. Folgende Daten eines Schnittstellen-Parameters können (optional) angezeigt werden: Überschrift für die Komponente, Bezeichnung der Schnittstelle, Bezeichnungen für den Eingangsund Ausgangsparameter, Schnittstellen-Typ, Vorgänger, Vorgängeraktivität, Nachfolger, Nachfolgeraktivität, Status der Schnittstelle (Eingangs- bzw. Ausgangsstatus). Falls hinter einem Schnittstellen-Parameter eine Datei hinterlegt ist, kann optional ein Link auf die Datei angezeigt werden. Es können Überschrift und Icons angezeigt und Links aktiviert werden. Mit dieser Komponente kann man die Schnellsuche konfigurieren und im Aeneis-BPM-Portal als Inhaltskomponente einbinden. Die "Schnellsuche Navigation" ist eingebunden in der Registerkarte "Inhalt" im "Hauptmenü-Komponentencontainer". Die Komponente implementiert ein Schulungsbuchungssystem. Siehe Handbuch zum Schulungsbuchungssystem. Erzeugt eine Überschrift mit der Bezeichnung der selektierten Sicht für den Navigationsbereich. Es kann hierfür im Feld "Komponentencontainer" eine Komponenteninstanz ausgewählt werden. Setze Objekt Schalter (page Setzt beim selektierten Objekt einen Schalter auf das im Feld 0) "Objekt" ausgewählte Objekt. Es kann ein Icon angezeigt werden. Setze Sicht Schalter Die Bezeichnung des Schalters kann ausgeblendet werden. Hierbei ist zu beachten, dass dann auf jeden Fall der Icon angezeigt werden muss, da sonst der Schalter nicht sichtbar ist. Die Bezeichnung des verlinkten Objekts wird nur angezeigt, wenn die Option "Bezeichnung der Komponente anzeigen" deaktiviert ist. Der "Setze-Sicht-Schalter" erzeugt für das selektierte Objekt einen Schalter auf die ausgewählte Sicht ( Komponentencontainer). Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 76

79 Textausgabe Es kann entweder die Bezeichnung der Sicht oder der Komponente (Schalter) ausgegeben werden. Es kann ein Icon, mit oder ohne Tooltip angezeigt werden. Es kann die Option "Selektiertes Objekt zurücksetzen" aktiviert werden. Es kann im Feld "Komponente zurücksetzen" eine Komponenteninstanz ausgewählt werden, auf die das selektierte Objekt zurückgesetzt wird. Es kann optional ein Verweis auf die Startseite und auf die Suche gesetzt werden. Wenn die Option "Button nach Login ausblenden" aktiviert ist, wird der Setze-Sicht-Schalter nur noch angezeigt, wenn keine Anmeldung besteht. Voraussetzung ist Aeneis Professional. Der eingegebene Text wird beim selektierten Objekt ausgegeben. Wenn eine URL angegeben wird, dann wird der Text oder, falls ausgewählt, das Bild zum Link auf diese URL. Wenn ein Bild ausgewählt ist, dann wird das Bíld angezeigt und der Text als Tooltip. Wenn die Option "in neuem Fenster öffnen" ausgewählt ist, dann wird beim Aufruf der URL (Website) eine neue Browser-Seite geöffnet. Übersichtstabelle Für ein ausgewähltes oder selektiertes Objekt können bis zu 7 Attribute in einer Übersichtstabelle ausgegeben werden. Hierzu wird jeweils die Kategorie ausgewählt und dann das Attribut mit der "Plus-Schaltfläche" hinzugefügt. Unterstellungen Verlauf Versionszeile Gibt für das selektierte Objekt die Unterstellungen aus, z. B. einer Organisationseinheit. Es können Icons angezeigt und Links aktiviert werden. Der Name der Komponente kann ausgegeben werden (statt der Name des Objekts). Erzeugt die Liste des Verlaufs der aufgerufenen Objekte. Die Verlaufs-Liste wird für die Objekte angezeigt, die die gültige Kategorie für das Objektformat der Verlaufs-Liste haben. Auch das selektierte Objekt, bei dem die Verlaufsliste angezeigt wird, muss eine für das Objektformat zulässige Kategorie haben. Ein Icon kann angezeigt werden. Parallel wird der Verlauf auch in der Verlaufs-Sicht des Aeneis-BPM-Portals angezeigt. Erzeugt eine Zeile mit Informationen zur Version des selektierten Objekts wie z. B. "Arbeitskopie" oder "Versionsnummer", Datum und User der letzten Änderung, Benutzer, Besitzer. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 77

80 Verwendung Verwendungsmatrix Dokumente/Formulare Verwendungsmatrix IT-Systeme Ein Datumsformat kann angegeben werden. Gibt im BPM-Portal die Objekte aus, die das selektierte Objekt verwenden sowie deren Attribute, in denen das selektierte Objekt referenziert/gespeichert ist. Die Ausgabe wird angezeigt, indem man auf den Pfeil klickt. Einstellungen im Berichtseditor: Ein Kategoriefilter für die verwendenden Objekte kann gesetzt werden. Die Ausgabe der Attribute kann deaktiviert werden. Sie können Details (page 0)in bestimmten Darstellungen ausgeben. Zusätzlich kann eine Inhaltskomponente vom Komponenten-Typ "Aufgaben und Dokumente (page 65)" mit ausgegeben werden. Die Eltern-Objekte des verwendeten, selektierten Objektes können ausgegeben werden. Ein Format für eine evtl. Referenz kann angegeben werden. Ein Format für die Listendarstellung kann ausgewählt werden. Gibt eine Verwendungsmatrix von Dokumenten bzw. Formularen beim selektierten Objekt in einer Matrix aus. Es kann nach Aufgaben gesucht werden, die Dokumente bzw. Formulare verwenden. Ausgewählt werden können Aufgaben-Kategorien (z. B. Aufgabe), zu durchsuchende Kategorien (z. B. Prozess) und die in diesen zu durchsuchenden Attribute (z. B. Aktivitäten). Es kann nach Prozessen gesucht werden, die Dokumente bzw. Formulare verwenden. Ausgewählt werden können Prozess-Kategorien (z. B. Prozess), zu durchsuchende Kategorien (z. B. Prozessgruppe) und die in diesen zu durchsuchenden Attribute (z. B. Prozesse). Es können Icons und der Titel angezeigt werden. Es können Links aktiviert werden. Es kann auch eine Ausgabe definiert werden, falls kein Ergebnis gefunden wird. Gibt eine Verwendungsmatrix von IT-Systemen beim selektierten Objekt in einer Matrix aus. Es kann nach Aufgaben gesucht werden, die IT-Systeme verwenden. Ausgewählt werden können Aufgaben-Kategorien (z. B. Aufgabe), zu durchsuchende Kategorien (z. B. Prozess) und die in diesen zu durchsuchenden Attribute (z. B. Aktivitäten). Es kann nach Prozessen gesucht werden, die IT-Systeme verwenden. Ausgewählt werden können Prozess-Kategorien (z. B. Prozess), zu durchsuchende Kategorien (z. B. Prozessgruppe) und die in diesen zu durchsuchenden Attribute (z. B. Prozesse). Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 78

81 Vorgänger / Nachfolger Vorgesetztenverhältnis Mitarbeiter Vorwärts-Schalter Es können Icons und der Titel angezeigt werden. Es können Links aktiviert werden. Es kann auch eine Ausgabe definiert werden, falls kein Ergebnis gefunden wird. Gibt sowohl die Vorgänger- und die Nachfolger-Aufgabe der selektierten Aufgabe aus gemäß der Aufgaben-Abfolge in der obersten vorhandenen Zeichnung des Prozesses, zu dem die Aufgabe gehört. Wenn die Option "Aufgaben auswerten" aktiviert ist, dann wird die oberste Zeichnung des Eltern-Objekts (d. h. des Prozesses) ausgewertet und die ggf. vorhandenen Vor- und Nachfolger- Aufgaben angezeigt. Auch die übergeordneten Objekte der Aufgabe werden ausgegeben, d. h. der Prozess und dessen ggf. zugehörigen Zeichnungen. Die auszugebenden Kategorien der übergeordneten Objekte können eingeschränkt werden im Feld " Kategorieeinschränkung", z. B. Nichtausgeben von Hierarchie-Diagrammen. Im Feld "Erweiterte Listenformatierung" kann die Art der Listendarstellung der auszugebenden Werte ausgewählt werden, z. B. nummeriert. Im Feld "Format des ausgewählten Objektes" kann die Ausgabe der ausgewählten Aufgabe mit einem Objektmuster ( Velocity-Makro (page 0)) formatiert werden. z. B. die Kurzbezeichnung ausgeben. Im Feld "Format der Referenz" kann für alle referenzierten Werte der Aufgabe, z. B. übergeordnete Objekte, Vorgänger, Nachfolger, die Ausgabe mit einem Objektmuster ( Velocity-Makro (page 0)) formatiert werden. Es können der Titel und Icons angezeigt werden sowie Links aktiviert werden. Gibt den Vorgesetzten eines Mitarbeiters aus. Optional kann die Organisationseinheit des Vorgesetzten mit ausgegeben werden. Es können auch Links aktiviert, sowohl Icon und Überschrift angezeigt werden. Blendet beim selektierten Objekt den Vorwärts-Schalter ein, wenn vom selektierten Objekt aus - auf das vorher ausgewählte Objekt gesprungen wurde. Dann kann mit Klicken auf das Icon wieder auf das nachfolgende Objekt bzw. die vorherige Sicht zurückgesprungen werden. Es kann ein Icon ausgewählt werden, das im Vorwärts-Schalter angezeigt wird. Es können optional Bezeichnung und Tooltip sowie ein beliebiges Trennzeichen ausgegeben werden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 79

82 Zurück-Schalter Zugriffsberechtigungen Es ist empfehlenswert, den Vorwärts- und den Rückwärtsschalter in der selben Komponentengruppe anzulegen. Blendet beim selektierten Objekt den Rückwärts-Schalter ein, wenn vom selektierten Objekt aus - auf ein nachfolgendes Objekt gesprungen wurde. Dann kann mit Klicken auf das Icon wieder auf das vorhergehende Objekt bzw. Sicht zurückgesprungen werden. Es kann ein Icon ausgewählt werden, das im Rückwärts-Schalter angezeigt wird. Es können optional Bezeichnung und Tooltip sowie ein beliebiges Trennzeichen ausgegeben werden. Es ist empfehlenswert, den Vorwärts- und den Rückwärtsschalter in der selben Komponentengruppe anzulegen. Gibt die Zugriffsberechtigungen des selektierten Objektes aus. Es können Links aktiviert und Icons angezeigt werden. Wenn die Option "Titel anzeigen" aktiviert ist, wird der Name der Komponente als Titel ausgegeben. Im Feld "Titel" kann eine Überschrift angegeben werden, die mit ausgegeben wird. 2.8 Dateimanager in KVP Der Dateimanager in KVP ermöglicht das Anhängen von Dateien zu jedem Verbesserungsvorschlag und jeder Aktivität bei sichtbaren Attributen (Attributszuordnung). Die Funktionsweise ist die gleiche wie beim Aeneis-Dateimanager. Einziger Unterschied dazu ist der separate Ersetzen-Button für das Austauschen bestehender Dateien. (siehe: Anwender-Handbuch im Kapitel "Dateien für Objekt-Eigenschaften mit dem Dateimanager verwalten") Abbildung 2-23: Dateimanager in KVP Konfiguration des Dateimanagers bei einer Transition In einer Transition (Aktion) kann bei sichtbaren Attributen ein Dateimanager angezeigt werden. Bei Dateimanagern unter einer Transition sind alle Funktionen aktiviert: "Download/Speichern unter", "Hinzufügen", "Austauschen" und "Löschen". Dateimanager einer Attributszuordnung in der Schemaverwaltung Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 80

83 In der Schemaverwaltung besitzt die Kategorie "Attributszuordnung" (für Transitionen) das Kategorieattribut Dateimanager. Es ist vom Typ Boolean. Hinweis: Auch die Kategorie "Status-Attributzuordnung" besitzt das Kategorie-Attribut "Dateimanager". Siehe im Abschnitt "Konfiguration des Dateimanagers bei einem Status (page 83)" in diesem Kapitel. Abbildung 2-24: Kategorieattribut 'Dateimanager' der Kategorie 'Attributszuordnung' Aktivieren des Dateimanagers einer Attributszuordnung Wenn in der Modellübersicht eine Transition bei einem sichtbaren Attribut ( Attributszuordnung) die Option "Dateimanager" aktiviert hat, wird zum einen ein Dateimanager im Formular angezeigt. Zum anderen verwendet der Dateimanager dieses sichtbare Attribut für das Speichern der Dateianhänge. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 81

84 Abbildung 2-25: Option 'Dateimanager' bei einem sichtbaren Attribut in der Modellübersicht Es kann auch bei mehreren sichtbaren Attributen die Option "Dateimanager" eingestellt sein. Es werden dann entsprechend viele Dateimanager angezeigt, wobei jeder ein anderes Attribut, d. h. das jeweils sichtbare Attribut für die Speicherung der Dateianhänge verwendet. Jeder Dateimanager erscheint im Formular direkt unter dem jeweiligen Attribut-Editor. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 82

85 Abbildung 2-26: Dateimanager bei einer Transition, Attributszuordnung 'Ziel' Konfiguration des Dateimanagers bei einem Status Ab KVP 1.0 kann auch bei einem Status (keine Aktion gewählt) bei sichtbaren Attributen ein Dateimanager in KVP angezeigt werden. In einem Status kann allerdings nur die Funkton " Download" des Dateimanagers genutzt werden. Hinweis: Bei einem Status-Objekt ist nur die Funktion "Download" des Dateimanagers nutzbar. Dateimanager einer Status-Attributszuordnung in der Schema-Verwaltung Die Kategorie "Status-Attributszuordnung" besitzt das Schema-Attribut "Dateimanager": Aktivieren des Dateimanagers eines Status-Objektes In der Modellübersicht kann bei einem Status-Objekt in den Eigenschaften eines sichtbaren Attributs (Attributszuordnung) der Dateimanager aktiviert werden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 83

86 Abbildung 2-27: Dateimanager aktiviert bem Status 'Wiedervorlage', Attributszuordnung 'Ziel' Wird im BPM-Portal ein Status angezeigt, können nur Dateien vom Dateimanager heruntergeladen werden. Andere Funktionen sind ausgeschaltet im Gegensatz zum Anzeigen einer Transition (Aktion). Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 84

87 Abbildung 2-28: Beim Dateimanager unter einer Statusanzeige ist Download möglich 2.9 In der Modellübersicht: KVP-Objekte und KVP-Projekte anlegen, anzeigen und bearbeiten KVP-Objekte und KVP-Projekte sind anlegbar, anzeigbar und bearbeitbar in der Modellübersicht sowie im BPM-Portal. In der Modellübersicht sind auch alle Eigenschaften der KVP-Objekte und -projekte einsehbar und änderbar. KVP-Projekte und -Objekte können angelegt werden per Installationsdateien, Importdateien, durch Anlegen und Bearbeiten von Verbesserungsvorschlägen (KVP's) im BPM-Portal oder per Befehle in der Modellübersicht. Hinweis: Das Anlegen und Bearbeiten von KVP-Projekten im BPM-Portal ist beschrieben im Kapitel "Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP's) im AENEIS BPM Portal anlegen, bearbeiten und anzeigen (page 94)". Die angelegten Modell-Objekte für das KVP basieren auf den Kategorien des Unterpaketes "Stammdaten" im Paket "KVP". Die Struktur von KVP-Objekten und -Projekten bzw. das Anlegen mit Kontext-Menübefehlen in der Modellübersicht ist in diesem Kapitel erklärt: Grundstruktur des KVPs in der Modellübersicht anlegen Schritt I: Gruppe KVP anlegen 1. Öffnen Sie die Modellübersicht. 2. Legen Sie eine Gruppe an, die Sie "KVP" nennen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 85

88 Schritt II: Eintrag "Stammdaten " anlegen 1. Markieren Sie die Gruppe "KVP" und öffnen mit rechtem Mausklick das Kontextmenü. 2. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Neu Stammdaten" und benennen Sie diesen Eintrag "Stammdaten". Schritt III: Eintrag "Verbesserungsvorschlag" anlegen 1. Markieren Sie mit rechtem Mausklick den Eintrag "Stammdaten". 2. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Neu Konfiguration Verbesserungsvorschlag" und nennen Sie das Objekt "Verbesserungsvorschlag". Schritt VII: Eintrag "Aktivtät" anlegen 1. Markieren Sie mit rechtem Mausklick den Eintrag "Stammdaten". 2. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Neu Konfiguration Aktivität" und nennen Sie das Objekt "Aktivität". Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 86

89 Abbildung 2-29: Beispiel Konfiguration für KVP Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 87

90 Verbesserungsvorschläge konfigurieren Schritt I: Verantwortliche für den Verbesserungsvorschlag festlegen 1. Markieren Sie mit rechtem Mausklick das Objekt "Verbesserungsvorschlag". Es öffnet sich das Kontextmenü. 2. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Eigenschaften". Der Eigenschaften-Dialog öffnet sich. 3. Klicken Sie in das Feld "Gruppe der Verantwortlichen" und auf die Erweiterungsschaltfläche "...". Es öffnet sich der Dialog "Verzeichnisobjekt auswählen". 4. Wählen Sie eine Gruppe von Aeneis-Usern aus und bestätigen Sie mit "Auswählen. -> Die Gruppe von Verantwortlichen für Verbesserungsvorschläge (KVP) ist festgelegt. Schritt II: "Kategorien" für Verbesserungsvorschläge (KVP's) anlegen 1. Markieren Sie den Eintrag "Verbesserungsvorschlag". Es öffnet sich das Kontextmenü. 2. Legen Sie Kategorien an mit dem Kontextmenübefehl "Neu Kategorien VP-Kategorie", z. B. "Vorschlag", "Verbesserung". 3. Ergebnis: Die angelegten Kategorien werden im Attribut "Kategorien" des Verbesserungsvorschlag-Objekts gespeichert. Schritt III: Statuse für Verbesserungsvorschläge (KVP's) anlegen 1. Markieren Sie mit rechtem Mausklick den Eintrag "Verbesserungsvorschlag". Es öffnet sich das Kontextmenü. 2. Legen Sie Statuse an mit dem Kontextmenübefehl "Neu Stati VP-Status", z. B. "Bearbeitung", "Zu Prüfen", "Wiedervorlage". 3. Ergebnis: Die angelegten Statuse werden im Attribut "Stati" des Verbesserungsvorschlag-Objekts gespeichert. Wie Sie einen Status einrichten, siehe im Abschnitt "Konfigurieren eines Status (page 90)". Schritt IV: Prioritäten für Verbesserungsvorschläge (KVP's) anlegen 1. Markieren Sie mit rechtem Mausklick den Eintrag "Verbesserungsvorschlag". Es öffnet sich das Kontextmenü. 2. Legen Sie Prioritäen an mit dem Kontextmenübefehl "Neu Prioritäten VP-Priorität", z. B. "Hoch", "Niedrig". 3. Ergebnis: Die angelegten Prioritäten werden im Attribut "Prioritäten" des Verbesserungsvorschlag-Objekts gespeichert. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 88

91 Weitere Objekte zu Attributen des Verbesserungsvorschlags hinzufügen Ab KVP 1.0 können in der Modellübersicht zum Eintrag "Verbesserungsvorschlag" in dessen Attribut "Quelle" Modellobjekt-Attribute mit der Kategorie "VP-Quelle" hinzugefügt werden. Quellen können z. B. die Eingangsdaten für den Verbesserungsvorschlag sein. Hierfür steht im Eintrag "Verbesserungsvorschlag" der Kontextmenübefehl "Neu <Attribut> <Objekt-Kategorie>" zur Verfügung, wie folgende Abbildung zeigt: Abbildung 2-30: Kontextmenübefehl 'Neu' des Eintrages 'Verbesserungsvorschlag' Aktivitäten konfigurieren Schritt I: Verantwortliche für eine Aktivität festlegen 1. Markieren Sie mit rechtem Mausklick das Objekt "Aktivität". Es öffnet sich das Kontextmenü. 2. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Eigenschaften". Der Eigenschaften-Dialog öffnet sich. 3. Klicken Sie in das Feld "Gruppe der Verantwortlichen" und auf die Erweiterungs-Schaltfläche "...". Es öffnet sich der Dialog "Verzeichnisobjekt auswählen". 4. Wählen Sie eine Gruppe von Aeneis-Usern aus und bestätigen Sie mit "Auswählen. -> Die Gruppe von Verantwortlichen für die Aktivitäten ist festgelegt. Schritt II: Kategorien für Aktivitäten anlegen 1. Markieren Sie mit rechtem Mausklick das Objekt "Aktivität". Es öffnet sich das Kontextmenü. 2. Legen Sie Kategorien an mit dem Kontextmenübefehl "Neu Kategorien A-Kategorie", z. B. "Optimierung", "Sofort". 3. Ergebnis: Die angelegten Kategorien werden im Attribut "Kategorien" des Aktivität-Objekts gespeichert. Schritt III: Statuse für Aktivitäten anlegen Hinweis: Die Mehrzahl von "Status" wird im Folgenden statt laut Duden "die Status" entweder "Stati" (in Menübefehlen) oder "Statuse" genannt, um eindeutig zwischen einem und mehreren Status zu unterscheiden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 89

92 1. Markieren Sie mit rechtem Mausklick das Objekt "Aktivität". Es öffnet sich das Kontextmenü. 2. Legen Sie Statuse an mit dem Kontextmenübefehl "Neu Stati A-Status" z. B. "Erfasst", "Umgesetzt". 3. Ergebnis: Die angelegten Statuse werden im Attribut "Stati" des Aktivität-Objekts gespeichert. Wie Sie einen Status einrichten, siehe im Abschnitt "Konfigurieren eines Status (page 90)". Schritt IV: Aufwände für Aktivitäten anlegen 1. Markieren Sie mit rechtem Mausklick das Objekt "Aktivität". Es öffnet sich das Kontextmenü. 2. Legen Sie Aktivitäten an mit dem Kontextmenübefehl "Neu Aufwände A-Aufwand" z..b. "Hoch", "Mittel". 3. Ergebnis: Die angelegten Aufwände werden im Attribut "Aufwände" des Aktivität-Objekts gespeichert. Konfigurieren eines Status Hinweis: Die Mehrzahl von "Status" wird im Folgenden statt laut Duden "die Status" entweder "Stati" (in Menübefehlen) oder "Statuse" genannt, um eindeutig zwischen einem und mehreren Status zu unterscheiden. Statuse (Kategorien: VP-Status, A-Status) für Verbesserungsvorschläge bzw. Aktionen werden folgendermaßen konfiguriert: Wie Sie einen Status anlegen lesen Sie in den Abschnitten "Verbesserungsvorschläge konfigurieren" bzw. "Aktivitäten konfigurieren" oben. Sichtbare Attribute eines Status-Objekts Jedes Status-Objekt (Kategorien: "VP-Status", "A-Status") besitzt das Attribut "Sichtbare Attribute". Dort werden mit der Schaltfläche "Neues Objekt hinzufügen" die Attribute erstellt, die im jeweiligen Status von KVP bzw. Aktivität angezeigt werden ( sofern sich diese in keiner Transition (Aktion) befinden). Status als Start-Status für KVP bzw. Aktivität definieren Um einen Status als Start-Status für einen KVP bzw. eine Aktivität zu definieren, wird bei einem Status-Objekt (Kategorien: "VP-Status", "A-Status") in den Eigenschaften die Option "Start" aktiviert. Alle neu erzeugten Verbesserungsvorschläge (KVP's) bzw. Aktivitäten bekommen diesen Start-Status als initialen Status automatisch zugewiesen. Nachfolgende Transition eines Status Jeder Status (VP-Status, A-Status) kann mehrere mögliche nachfolgende Transitionen ("Aktionen" genannt im BPM-Portal) haben. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 90

93 Siehe auch im Abschnitt "Konfigurieren von Transitionen (Aktionen)" (page 91) Eine mögliche nachfolgende Transition legen Sie an wie folgt: 1. Markieren Sie das Status-Objekt. 2. Wählen Sie mit rechtem Mausklick den Kontextmenübefehl "Eigenschaften". Der Eigenschaften-Dialog öffnet sich. 3. Markieren Sie das Attribut "Transition" (gemeint ist: mögliche nachfolgende Transition). 4. Entweder Sie können ein neues Transition-Objekt hinzufügen oder einen Verweis auf eine Transition (VP-Transition / A-Transition). Hinweis: Beim letztmöglichen Status bleibt dessen Attribut "Transition" leer, da keine Transition danach mehr erfolgt. Konfigurieren von Transitionen (Aktionen) Eine Transition (Kategorie "VP-Transition") wird in einem Status-Objekt im Attribut "Transition" angelegt. Somit kann eine Transition nur nach dem Status erfolgen, unter dem sie angelegt wurde. Eine Transition kann als neues Objekt oder als Verweis hinzugefügt werden. Eine Transition wird geöffnet, indem man darauf doppelklickt. Hinweis: Eine Transition wird im BPM-Portal "Aktion" genannt, d. h. sie wird dort im Listenfeld "Aktion" ausgewählt. Wie Sie eine Transition anlegen, siehe auch im Abschnitt "Nachfolgende Transition eines Status (page 90)". Nachfolgender Status einer Transition (Aktion) Auf jede Transition (Aktion) kann nur ein Status folgen. Trotzdem können mehrere mögliche Statuse im Attribut "Unterobjekte" einer Transition definiert werden: Je nach Berechtigung der einzelnen Statuse wird immer der erste "sichtbare" Status als nachfolgender Status verwendet. Sichtbare Attribute einer Transition (Aktion) Eine Transition (Kategorien: VP-Transition, A-Transition) hat das Attribut "Sichtbare Attribute". In diesem können mit der Schaltfläche "Objekt hinzufügen" Objekte mit der Kategorie "Attributzuordnung" eingefügt werden. Mit Klicken auf eine Attributzuordnung werden dessen Eigenschaften angezeigt. Dort ist folgendes bearbeitbar: In der Eigenschaft "Attribut" kann das zuzuordnende Attribut eines "Verbesserungsvorschlags " oder einer "Aktivität" ausgewählt werden. Die Optionen "Editierbar" und/oder "Optional" können eingestellt werden. Bei aktivierter Option "Editierbar" ist das ausgewählte Attribut bearbeitbar. Wenn die Option "Optional" de-aktiviert ist, dann muss dass Attribut zwingend bearbeitet werden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 91

94 Aktivitäten in einer Transition anzeigen Damit im BPM-Portal Aktivitäten einer Transition (Aktion) angezeigt werden, erstellt man in ihrem Attribut "Sichtbare Attribute" eine "Attributzuordnung" mit dem Attribut "Aktivitäten (der Katagorie: Verbesserungsvorschlag)". Die Aktivitäten werden dann in der Transition im BPM-Portal angezeigt. Die Optionen "Editierbar" und "Optional" haben in diesem Fall keine Auswirkung. Stattdessen besitzt die Transition die einzeilige Eigenschaft "AktivitätenModus". Der "AktivitätenModus" kann auf "Anzeigen" oder "Anlegen" gesetzt werden. Die Einstellung "Anlegen" bewirkt, dass die Schaltfläche "Neue Aktivität anlegen" für die Transition angelegt wird. Ausführungsberechtigte (Transition) Jede Transition besitzt die Eigenschaft "Ausführungsberechtigung". Man kann eine Gruppe von Usern referenzieren, die berechtigt sind diese Transition auszuführen. Zugriffskontrollliste einer Transition In der Eigenschaft "Zugriffskontrollliste für Objekte" einer Transition kann entweder eine Zugriffskontrollliste (ACL) ausgewählt oder nichts ausgewählt werden. Zuweisung der Zugriffskontrollliste zu einem KVP bei der ersten Transition Die Transition "Anlegen" ist Kind-Objekt des Status "Vor Neuanlage". Da bei diesem die Option "Start" aktiviert ist, wird "Anlegen" als erste Transition durchgeführt. Bei der ersten Transition - i. d. R. "Anlegen" - eines Verbesserungsvorschlages (KVP) wird entweder die ACL dieser ersten Transition vom KVP übernommen, wenn ihr zugewiesen, andernfalls die ACL des Eltern-Objektes des KVP (KVP-Projekt). Zuweisung der Zugriffskontrollliste zu einem KVP ab der zweiten Transition Nach dem Durchlaufen der ersten Transition ist dem Verbesserungsvorschlag (KVP) eine Zugriffskontrollliste zugewiesen. Für die weiteren Transitionen hängen die Zugriffsrechte des KVP's beim Durchlaufen einer Transition davon ab, ob dieser Transition eine Zugriffskontrollliste zugewiesen ist oder nicht: Wenn die Transition in der Eigenschaft "Zugriffskontrollliste für Objekte" eine Zugriffskontrollliste ausgewählt hat, dann wird diese allen Verbesserungsvorschlägen bzw. Aktivitäten zum Zeitpunkt des Durchlaufens dieser Transition (Aktion) zugeordnet. Durch diese Zuweisung einer ACL zu einer Transition können die Rechte für die Sichtbarkeit und Editierbarkeit eines Verbesserungsvorschlages bzw. einer Aktivität mit jeder Transition (Statusänderung) neu definiert werden. Wenn die Eigenschaft Zugriffskontrollliste für Objekte" einer Transition leer gelassen wird, dann bleibt bei allen Verbesserungsvorschlägen bzw. Aktivitäten beim Durchlaufen jener Transition die zuvor zugewiesene Zugriffskontrollliste erhalten. (Ausnahme : erste Transition, siehe im Abschnitt "Zuweisung der Zugriffskontrollliste zu einer KVP bei der ersten Transition (page 92)"). Hinweis: Für die Kontrolle in der Modellübersicht, welche ACL einem Verbesserungsvorschlag bzw. einer Aktivität momentan zugewiesen ist, muss nach Durchführen einer Transition die Datenbank geschlossen und neu geöffnet werden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 92

95 Erlaubte Aktivitäten-Statuse in einer Verbesserungsvorschlag-Transition Im BPM-Portal darf eine Transition (Aktion) nur durchgeführt werden, wenn alle Aktivitäten des Verbesserungsvorschlags jene Statuse besitzen, die im Attribut "Erlaubte Aktivitäten-Statuse" dieser Transition referenziert sind. Stimmen die definierten Statuse nicht mit den aktuellen Aktivitäten-Statusen überein, kann die Transition nicht durchgeführt werden. Der User wird durch eine Meldung darauf aufmerksam gemacht. Fügen Sie in jeder Transition im Attribut "Erlaubte Aktivitäten-Statuse" die Verweise auf all jene Aktivitäten-Statuse (Kategorie: A-Status) hinzu, die Aktivitäten in der jeweiligen Transition haben dürfen, damit diese ausgeführt werden können. Eigenschaft "Abschluss-Transition" Die Eigenschaft "Abschluss Transition" ist sowohl in den Verbesserungsvorschlag- als auch Aktivitäten-Transitionen vorhanden. Die Eigenschaft "Abschlusstransition" wird bei all den Transitionen aktiviert, bei denen das Attribut Enddatum nach Durchlaufen dieser Transition im BPM-Portal gesetzt werden soll, z. B. bei der Transition "Abschließen". Eigenschaft "Wiedervorlage" (Transition eines Verbesserungsvorschlags) Wenn die Eigenschaft "Wiedervorlage" einer Transition aktiviert ist, dann wird diese Transition zum festgelegten Zeitpunkt der Wiedervorlage automatisch vorgenommen. Transitionen (Aktionen) für die Wiedervorlage können unter beliebigen Statusen definiert werden, z. B. dem Status "Wiedervorlage" eines Verbesserungsvorschlages. Hinweis: Die Funktion "Wiedervorlage" sucht nach allen Verbesserungsvorschlägen, bei denen unter dem aktuell gesetzten Status eine Transition definiert ist, bei der die Eigenschaft "Wiedervorlage" aktiviert ist und wo das "Wiedervorlage"-Datum aktuell ist oder in der Vergangenheit liegt (<= aktuelles Datum). Um bei der auf den Status "Wiedervorlage" folgenden Transition die Eigenschaft " Wiedervorlage" zu aktivieren, gehen Sie vor wie folgt: 1. Markieren Sie den Eintrag "Verbesserungsvorschlag" (Kategorie: "Konfiguration-Verb esserungsvorschlag"). 2. Wählen Sie mit rechtem Mausklick den Kontextmenübefehl "Eigenschaften". Der Dialog " Eigenschaften" wird geöffnet. 3. Markieren Sie das Attribut "Stati". 4. Doppelklicken Sie auf den Status "Wiedervorlage" bzw. auf einen beliebigen Status, der unter einer "Wiedervorlage"-Transition angelegt ist. 5. Markieren Sie das Attribut "Transition" (das die nachfolgende Transition darstellt). 6. Doppelklicken Sie auf die Transition. Der Dialog "Eigenschaften" wird geöffnet. 7. Aktivieren Sie die Eigenschaft "Wiedervorlage". 8. Bestätigen Sie mit OK. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 93

96 KVP-Projekt anlegen Es können beliebig viele KVP-Projekte (Kategorie: "KVP Projekt") angelegt werden. In diesen werden automatisch die vom Benutzer im BPM-Portal erfassten Daten gespeichert. Um ein KVP-Projekt anzulegen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Markieren Sie die Gruppe "KVP". 2. Wählen Sie mit rechtem Mausklick den Kontextmenübefehl "Neu KVP-Projekt" und geben Sie diesem eine Bezeichnung. Hinweis: Im BPM-Portal steht in der Spalte "Erfasser" eines KVP's tatsächlich der " Besitzer" des KVP-Projektes (Verbesserungsvorschlag). So kann auch ein anderer den Verbesserungsvorschlag erfassen und es wird der als Erfasser eingetragen, zu dem der Verbesserungsvorschlag real gehört (Besitzer). Dies ist auch deshalb praktischer, weil in Aeneis zwar der Besitzer eines Verbesserungsvorschlages geändert werden kann, nicht aber der Erfasser Kontinuierliche Verbesserungsprozesse (KVP's) im Aeneis BPM Portal anlegen, bearbeiten und anzeigen KVP im BPM-Portal anlegen Hinweis: Hier wird "ein Verbesserungsvorschlag" auch "ein KVP" genannt. Im Aeneis-BPM-Portal können Sie ein KVP-Projekt anlegen wie folgt: Schritt I: Erstellen-Dialog für einen KVP öffnen und Bezeichnung vergeben 1. Klicken Sie im Abschnitt "Verbesserungsvorschläge" auf die Schaltfläche "Neuen Verbesserungsvorschlag anlegen". -> Es öffnet sich der Dialog zum Erfassen eines Verbesserungsvorschlags mit der Überschrift "Verbesserungsvorschlag - IMP - <laufende ID >". 2. Geben Sie in das Feld "Bezeichnung" einen Namen für den KVP ein. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 94

97 Abbildung 2-31: Verbesserungsvorschlag (KVP) erfassen Schritt II: Auswahl eines Objektes für den KVP 1. Klicken Sie auf die Bleistift-Schaltfläche im Feld "Objekt*". Es öffnet sich der Dialog "Objekt-Auswahl". 2. Wählen Sie eine Kategorie aus, z. B. Prozess. 3. Geben Sie in das Feld "Name" einen Suchbegriff ein, z. B. "*" um nach allen Objekten zu suchen. 4. Wählen Sie ein Objekt aus und klicken in dessen Auswählen-Spalte auf den grünen Haken. 5. Ergebnis: Das ausgewählte Objekt wird in der Spalte "Objekt" angezeigt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 95

98 Schritt III: Auswahl eines Verantwortlichen für den KVP Schritt IV: Beschreibung des KVP's erfassen Abbildung 2-32: Auswahl eines Objektes für den KVP 1. Klicken Sie auf die Bleistift-Schaltfläche im Feld "Verantwortlicher". Es öffnet sich der Dialog "Verantwortlicher Auswahl". 2. Wählen Sie entweder eine bestimmte Gruppe von Verantwortlichen oder "Alle". Es wird eine Liste von "Verantwortlichen" angezeigt. 3. Wählen Sie einen Verantwortlichen aus und klicken in dessen Auswählen-Spalte auf den grünen Haken. 4. Ergebnis: Der Verantworliche für den KVP wird in der Spalte "Verantwortlicher" angezeigt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 96

99 1. Geben Sie in die Text-Box "Beschreibung" eine kurze Übersicht für den KVP ein, so dass alle wichtigen Abläufe des Verbesserungsvorschlages erwähnt sind. 2. Erst im Schritt VI (siehe unten) wird das Ziel des KVPs separat erfasst. Schritt V: Kategorie zu dem KVP zuordnen 1. Wählen Sie im Listenfeld "Kategorie" eine Kategorie aus, um die Art des KVPs zu bestimmen z. B. Vorschlag. Schritt VI: Das Ziel des KVP's beschreiben 1. Geben Sie in die Textbox "Ziel" eine Beschreibung für das angestrebte Ziel ein, das mit dem KVP erreicht werden soll. Schritt VII: Die KVP speichern 1. Wählen Sie im Listenfeld "Speichern unter" das KVP-Projekt aus, zu dem der KVP zugeordnet wird. 2. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Speichern". Der KVP ist gespeichert und wird in der Liste der KVP's angezeigt. KVP bearbeiten und Aktivitäten anlegen Um eine KVP im BPM-Portal zu bearbeiten, gehen Sie vor wie folgt: Schritt I: KVP zum Bearbeiten öffnen 1. Zeigen Sie die Liste der Verbesserungsvorschläge an. 2. Wählen Sie den zu bearbeitenden KVP aus und klicken Sie in dessen Details-Spalte auf die Pfeil-Schaltfläche. Es öffnet sich der Dialog "Verbesserungsvorschlag - <KVP-ID>". 3. Wählen Sie aus dem Listenfeld die Aktion "Bearbeiten" aus. Die KVP-Daten werden angezeigt. 4. Editierbar sind die Felder "Kategorie", "Ziel", "Priorität" und "Beschreibung" sowie "Aktivitäten anlegen". Dies erkennen Sie auch an dem Stern "*" hinter der Feldbezeichnung. Hinweis: Aktionen werden in der Modellübersicht "Transitionen" genannt. Schritt II: Aktivität anlegen 1. Mit Klicken auf die Plus-Schaltfläche "Neue Aktivität anlegen" wird der Dialog "Aktivität ACT<fortlaufende Aktivitäten-ID>" geöffnet. 2. Bearbeitet werden können die Felder "Bezeichnung", "Verantwortlicher", "Kategorie", "Aufwand", "Termin" und "Beschreibung". Bearbeiten Sie die gewünschten Felder. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 97

100 3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Speichern". -> Die Aktivität wird in der Liste der Aktivitäten angezeigt. 4. Um weitere Aktivitäten anzulegen, wiederholen Sie die Schritte II Schritt III: Speichern des bearbeiteten KVP's 1. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Speichern" um die Bearbeitung des KVP's abzuschließen. 2. Ergebnis: Die Änderungen sind gespeichert und die Liste der Verbesserungsvorschläge wird wieder angezeigt. Hinweis: In der Spalte "Erfasser" steht tatsächlich der "Besitzer" des KVP-Projektes (Verbesserungsvorschlag). So kann auch ein anderer den Verbesserungsvorschlag erfassen und es wird der als Erfasser eingetragen, zu dem der Verbesserungsvorschlag real gehört (Besitzer). Dies ist auch deshalb praktischer, weil in Aeneis zwar der Besitzer eines Verbesserungsvorschlages geändert werden kann, nicht aber der Erfasser. Abbildung 2-33: Liste der Verbesserungsvorschläge (KVPs) Alle Aktionen (Transitionen) eines KVPs durchlaufen Um einen KVP vom Erfassen bis zum Ende zu editieren, gehen Sie vor wie folgt: Schritt I: KVP zum Bearbeiten öffnen 1. Zeigen Sie die Liste der Verbesserungsvorschläge an. 2. Wählen Sie den zu editierenden KVP aus und klicken Sie in dessen Details-Spalte auf die Pfeil-Schaltfläche. Es öffnet sich der Dialog "Verbesserungsvorschlag - <KVP-ID>". Schritt II: Nächste Aktion ausführen 1. Im Listenfeld "Aktion" stehen Ihnen bestimmte Aktionen (Transitionen) zur Verfügung, die vom aktuellen Status des KVP's abhängig sind. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 98

101 2. Wählen Sie die nächste Aktion des Verbesserungsvorschlages aus. Die entsprechenden Eingabe-Felder wie z. B. "Kommentar" werden angezeigt. 3. Geben Sie in die editierbaren Felder, die an einem Stern "*" hinter der Feldbezeichnung erkennbar sind, die entsprechenden Bemerkungen und Einstellungen zu der Aktion an. 4. Eventuell können Sie Aktivitäten anlegen oder bearbeiten, falls welche bereits vorhanden sind. Die möglichen Aktionen für das Anlegen und Bearbeiten von Aktivitäten ist abhängig vom Aktivitäten-Status. 5. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Speichern". ->Wenn Sie erforderliche Eingaben vergessen haben, werden Sie durch Meldungs-Dialoge darauf aufmerksam gemacht. Ggf. bestätigen Sie diese mit OK, erfassen die fehlenden Eingaben und speichern nochmals. 6. Nach erfolgreichem Speichern des KVP's wird die Liste der Verbesserungsvorschläge wieder angezeigt. Im Feld "Status" eines KVP's wird der neue Status angezeigt. 7. Durchlaufen Sie solange die Schritte II.1- II.6 bis Sie alle letztmöglichen Stati sowohl aller ggf. vorhandenen Aktivitäten als auch des Verbesserungsvorschlages erreicht haben. Abbildung 2-34: Beispiel für den Ablauf eines KVP's Bestimmung der fortlaufenden ID eines KVP's Zum Zeitpunkt der Neuanlage eines Objektes, z. B. KVP, über das A-BPM-Portal wird eine datenbankweit eindeutige ID automatisch generiert. Diese besteht aus 1. einem Prefix 2. dem Bindestrich '-' und 3. einer fortlaufenden Nummer. Das Prefix wird in der Kurzbezeichnung der Kategorien 'Verbesserungsvorschlag' bzw. 'Aktivität' konfiguriert. Werden dieselben Prefixe verwendet, wird die fortlaufende Nummer für beide Kategorien gemeinsam bestimmt Filter für die Selektion von KVP's Die allgemeine Sicht der KVP's hat eine Filter-Suchfunktion zum Filtern von KVP's in der Liste der Verbesserungsvorschläge. Ab KVP 1.0 können Filter auch individuell konfiguriert werden. Siehe im Abschnitt "Filter für KVP individuell konfigurieren (page 102)". Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 99

102 (Die Art der Anwendungssicht wird im Berichtseditor festgelegt. Siehe im Kapitel "KVP - Kontinuierlicher Verbesserungsprozess konfigurieren (page 0)" im Abschnitt "Voraussetzungen für die Anwendung von KVP im Aeneis BPM Portal".) Um mit einem Filter nach bestimmten KVPs zu suchen, gehen Sie vor wie folgt: Schritt I: Filter anlegen 1. Wählen Sie in den Listenfeldern (page 101) (Beschreibung siehe unten) die Filter-Werte aus, nach denen die Verbesserungsvorschläge selektiert werden sollen. Die gespeicherten Filter sind dem aktuell eingeloggten User zugeordnet und können nur von diesem User gesehen, geladen, aktualisiert oder gelöscht werden. Die gespeicherten Filter werden nicht im Modellbaum eingebunden oder in der Modellübersicht angezeigt. Alle gespeicherten Filter des aktuell eingeloggten Users können von diesem unter dem Abschnitt "Gespeicherte Filter" im Listenfeld "Filter" angesehen werden. Schritt II: Filter laden Schritt III: Filter ausführen Filter aktualisieren Abbildung 2-35: Filter in KVP 2. Geben Sie im Feld "Filtername" einen Namen für den Filter ein. 3. Bestätigen Sie die Erfolgs-Meldung, dass der Filter gespeichert wurde, mit OK. -> Der Filter ist gespeichert. 1. Wählen Sie im Abschnitt "Gespeicherte Filter" im Listenfeld "Filter" den erstellten Filter aus. 2. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Laden". -> Die Filtereinstellungen werden in den Listenfeldern angezeigt. 1. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Filter ausführen". 2. ->Die selektierten KVP's werden im Abschnitt "Verbesserungsvorschläge" aufgelistet. Um einen Filter zu aktualisieren, gehen Sie vor wie folgt: 1. Wählen Sie im Listenfeld "Filter" den zu ändernden Filter aus. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 100

103 2. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Laden", um die bisherigen Werte des Filters anzuzeigen. 3. Wählen Sie in den entsprechenden Listenfeldern die neuen Werte aus. 4. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Aktualisieren". Die neuen Filter-Werte sind im Filter aktualisiert und gespeichert Filter löschen Ein bereits gespeicherter Filter kann durch die Schaltfläche "Löschen" ganz gelöscht werden Listenfelder für das Konfigurieren eines Filters Listenfeld "Objekt" Im Listenfeld "Objekt" sind all die Objekte der Verbesserungsvorschläge wählbar, die in der Liste der Verbesserungsvorschläge auch vorhanden sind Listenfeld "Status" Im Listenfeld "Status" sind all die Stati der Verbesserungsvorschläge wählbar, die in der KVP-Konfiguration (Modellübersicht) angelegt sind. (Die Einträge sind unabhängig von den angezeigten Verbesserungsvorschlägen in der Liste der Verbesserungsvorschläge) Listenfeld "Erfasser" Im Listenfeld "Erfasser" sind all die Erfasser der Verbesserungsvorschläge wählbar, die in der Liste der Verbesserungsvorschläge vorhanden sind Listenfeld "Quelle" Im Listenfeld "Quelle" sind all die Quellen wählbar, die in der Liste der Verbesserungsvorschläge vorhanden sind. Als Quelle sind Modell-Objekte definierbar Listenfeld "KVP-Projekt" Im Listenfeld "KVP-Projekt" ist ein bestimmtes KVP-Projekt wählbar Listenfeld "Verantwortlicher" Im Listenfeld "Verantwortlicher" sind all die Verantwortlichen der Verbesserungsvorschläge wählbar, die in der Liste der Verbesserungsvorschläge vorhanden sind Listenfeld "Kategorie" Im Listenfeld "Kategorie" sind all die Kategorien der Verbesserungsvorschläge wählbar, die in der KVP-Konfiguration (Modellübersicht) angelegt sind. (Die Einträge sind unabhängig von den angezeigten Verbesserungsvorschlägen in der Liste der Verbesserungsvorschläge.) Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 101

104 Listenfeld "Priorität" Im Listenfeld "Priorität" sind all die Prioritäten der Verbesserungsvorschläge wählbar, die in der KVP-Konfiguration (Modellübersicht) angelegt sind. (Die Einträge sind unabhängig von den angezeigten Verbesserungsvorschlägen in der Liste der Verbesserungsvorschläge.) Auswahlfelder "Datum von" / "Datum bis" In den Auswahl-Feldern "Datum von" und "Datum bis" kann je das entsprechende Datum ausgewählt werden Filter für KVP individuell konfigurieren Die sichtbaren Such-Attribute können ab KVP 1.0 auch individuell konfiguriert werden. Hierfür gibt es in der Schemaverwaltung die Kategorie "Filter Verbesserungsvorschlag". Deren Attribute werden auch in der Filter-Maske und zusätzlich in der Übersichtstabelle angezeigt. Diese Filter-Attribute werden von der Kategorie "Verbesserungsvorschlag" kopiert. Die Schemaattributnamen müssen übereinstimmen. Es dürfen folgende Attribut-Typen zur Kategorie "Filter Verbesserungsvorschlag" hinzugefügt werden: Verzeichnisobjekt-Typ Modelobjekt-Typ Datum-Typ Abbildung 2-36: Kategorie 'Filter Verbesserungsvorschlag' Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 102

105 Zusätzliche Datums-Suchfelder hinzufügen Bei den schon bestehenden zwei Datums-Suchfeldern "Datum von" (Startdatum) und "Datum bis" (Enddatum) kann man einen Datumsbereich durchsuchen. Wenn weitere Datums-Attribute dem Filter hinzugefügt werden, ist zu beachten, dass diese neuen Datums-Felder das exakt im Feld eingestellte Datum suchen, da bei diesen keine Bereichssuche möglich ist Neues Suchfeld "KVP-Projekt" Es gibt ab KVP 1.0 die Möglichkeit, die Suche auf nur ein bestimmtes KVP-Projekt zu beschränken. Dieses Feld ist immer sichtbar und standardmäßig leer. Wenn das Feld nicht belegt wird, dann erstreckt sich die Suche wie bisher bei KVP 0.7 über alle Verbesserungsvorschläge. Abbildung 2-37: Filter in KVP Die Liste der Verbesserungsvorschläge wird mit allen Filter-Listenfelder ergänzt. So ist gewährleistet, dass die im Filter eingegebenen Suchparameter sich auch in der Verbesserungsvorschlags-Liste wiederfinden. Abbildung 2-38: Individuell konfigurierte Listenfelder in der Übersichtstabelle Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 103

106 Excel-Export von Übersichtstabellen In den Übersichtstabellen der Verbesserungsvorschläge ist es ab KVP 1.0 möglich, den Tabelleninhalt als Excel-Dokument zu exportieren. Dazu ist ein neuer Excel-Button in der rechten oberen Tabellenecke hinzugekommen (siehe Abbildung oben) Benachrichtigung und Wiedervorlage für KVP Konfiguration der -Benachrichtigung für KVP Voraussetzung für die -Benachrichtigung Für die Anwendung der -Benachrichtigung muss auf dem Server die Datei " KVPApplication.aeneisPlugin" installiert sein und konfiguriert werden, wie beschrieben im Abschnitt "Allgemeine Serverkonfiguration für die -Benachrichtigung (page 104)" Allgemeine Serverkonfiguration für die -Benachrichtigung In der XML-Datei "KVPApplication.aeneisPlugin" müssen folgende Werte konfiguriert sein ( analog zur Zusatzkomponente "Benachrichtigungsdienst", deren Konfiguration gleich ist) : Wert user, password databases trigger mailsender mailsenderlabel mailsmtphost, mailsmtpuser, mailsmtppassword Beschreibung Die Zugangsdaten für die Aeneis-Datenbank(en), auf denen die KVP-Applikation durchgeführt wird. Id der Aeneis-Datenbank bzw. Regulärer Ausdruck für die Identifizierung der Aeneis-Datenbank. Auslöser für die automatisch wiederholte Versendung von noch nicht (vom -Server) versendeten s oder für die Bestimmung des Zeitpunkts der Wiedervorlage (s.u.). Mehr zur Erstellung von Triggern finden Sie im Handbuch zur Administrationskonsole und unter cs/crontriggers%20tutorial.html Die -Adresse des Absenders der Benachrichtigungen. Die Bezeichnung des Absenders der Benachrichtigungen. Konfiguration der Zugangsdaten zum Smtp-Server. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 104

107 mailcc, mailbcc archivesentmails Optional können alle -Nachrichten im CC und / oder BCC an weitere -Adr essen versendet werden. Wird auf "true" gesetzt, wenn die s in der Aeneis-Datenbank archiviert werden sollen (ansonsten auf "false".) Konfiguration der -Nachrichten Die Inhalte (Templates) der -Nachrichten werden in -Objekten angelegt, die einer Transition in deren Attribut " s" zugeordnet sind. Siehe auch im Abschnitt "Konfigurieren von Transitionen (Aktionen)". (page 0) Sind unter einer Transition im Attribut " s" ein oder mehrere " "-Objekte angelegt, dann werden bei der Durchführung dieser Transition die s versendet. Für den eingeloggten Benutzer müssen die -Objekte sichtbar sein. Im Falle der "Wiedervorlage" ist der Benutzer durch die Zugangsdaten der Server-Konfiguration (siehe oben) definiert. Hinweis: Eine Transition wird im BPM-Portal "Aktion" genannt, d. h. sie wird dort im Listenfeld "Aktion" ausgewählt. Abbildung 2-39: -Objekt einer Transition Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 105

108 Abbildung 2-40: Inhalt einer mit Velocity-Makros Abbildung 2-41: Automatische -Nachricht Im -Objekt können folgende Eigenschaften für das zu versendende definiert werden: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 106

109 Im Feld 'Betreff' kann ein reiner Text oder ein Velocity-Makro für den Betreff-Text (Subject) definiert werden. Informationen zu Velocity-Makros siehe: im Anwenderhandbuch im Kapitel " Objektmuster mit Velocity-Makros". Im Feld "Empfänger" kann ein Verzeichnisobjekt (User bzw. Gruppe von Berechtigten) ausgewählt werden, an die das versendet wird. Welche weiteren Beteiligten auch s erhalten, siehe im Abschnitt "Die Empfänger der s (page 107)". Im Attribut "Inhalt" kann ein reiner Text oder ein Velocity-Makro (Template) als -Text definiert werden. Speziell zur Erstellung von Velocity-Makros für Verbesserungsvorschläge stehen folgende Makro-Variablen zur Verfügung: 1. Alle Standard-Variablen, die mit "$object" beginnen sind vorhanden und beziehen sich auf den Verbesserungsvorschlag, dessen Status geändert wurde. 2. Die Variable "$objectlink" gibt die URL auf "Verbesserungsvorschlag bzw. Aktivität" im BPM-Portal aus. 3. Weitere Variablen sind: Tabelle 2-1: Weitere Variablen für den Verbesserungsvorschlag Velocity-Makro-Variablen transition transitionname transitionlink oldstate, oldstatename, oldstatelink newstate, newstatename, newstatelink user username Anmerkung Das Transitions-Objekt. Die Bezeichnung der Transition. Die URL auf das Transitions-Objekt im BPM-Portal ausgeben. Die Variable für den ursprünglichen Status vor der Durchführung der Transition (analog zur Transition). Die Variable für den neuen Status nach der Durchführung der Transition (analog zur Transition). Das Verzeichnis-Objekt (User) des angemeldeten Benutzers, der die Transition durchgeführt hat. Der Name des Benutzers Die Empfänger der s Die s werden versendet an folgende -Adressen: 1. Durchführender Benutzer der Transition. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 107

110 2. Erfasser des Verbesserungsvorschlages bzw. der Aktivität. 3. die Verantwortlichen des Verbesserungsvorschlags bzw. der Aktivitäten. 4. Verzeichnisobjekt (Aeneis-User oder -Gruppe), das unter dem Attribut "Empfänger" des -Objekts referenziert ist. Hinweis: Hinter den entsprechenden Verzeichnis-Objekten (Aeneis-User bzw. -Gruppe) müssen -Adressen hinterlegt sein, damit die s bei den Empfängern ankommt Konfigurierbare -Empfänger bei Transitionsdurchführung Die -Empfänger, die bei einer durchgeführten Transition benachrichtigt werden, sind zum Teil konfigurierbar. Das -Objekt hat ab KVP 1.0 das neue Attribut "Empfänger-Attribute": In dem Attribut "Empfänger-Attribute" können Kategorieattribute vom Typ "Verzeichnisobjekt" referenziert werden: Änderungen des Transitions- -Empfänger bei KVP 1.0 auf einen Blick: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 108

111 Die bisherigen Transitions- -Empfänger werden exakt so weiterhin benachrichtigt wie bisher auch. Nur der Verantwortliche ist nun konfigurierbar und damit auch abschaltbar geworden. Um die bisherige Logik von "KVP 0.7" beizubehalten, werden zu jedem Transitions- -Objekt im Attribut Empfänger-Attribute der Verantwortliche referenziert. Zum Beispiel wurden im oberen -Objekt der Transition "Neuanlage" die Kategorieattribute Verantwortlicher und Sachbearbeiter von der Kategorie Verbesserungsvorschlag referenziert. Bei jeder Transitions-Durchführung werden alle dort referenzierten Verzeichnisobjekte, die eine besitzen, benachrichtigt. Abbildung 2-42: Referenzierung des Verantwortlichen Im neuen KVP-Standard-Schema (KVP 1.0) bekommen alle -Objekte den Verantwortlichen vorkonfiguriert. Dadurch soll gesichert werden, dass die bisherige Benachrichtigungslogik von "KVP 0.7" beibehalten wird Eskalations-Trigger mit -Benachrichtigung Das -Objekt wurde für den Eskalations-Trigger mit den Vor- und Nachher-Benachrichtigungen in KVP 1.0 um weitere drei Attribute ergänzt: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 109

112 Abbildung 2-43: Attribute für Eskalations-Trigger Über die Administrationskonsole kann das Auslösen des Eskalations-Triggers genauso wie die Wiedervorlage konfiguriert werden. Die dazugehörige Klasse heißt: de.aeneis.web.kvp. EscalationJob. Folgende Velocity-Makro-Variablen stehen speziell für Eskalations- s zur Verfügung: Tabelle 2-2: Velocity-Makro-Variablen für Eskalations-Trigger- s Velocity-Makro-Variablen state, statename, statelink object, name, link duedate enddate Anmerkung Die Variable(n) für den Status, in dem sich der Verbesserungsvorschlag befindet. Das -Objekt. Die Variable für das Attribut Termin/Zieldatum eines Verbesserungsvorschlages. Die Variable für das Attribut Enddatum eines Verbesserungsvorschlages. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 110

113 lastnotificationdate beforedays afterdays repeat afterdays objectlink Die Variable für das Attribut Letzte Statusbenachrichtigung eines Verbesserungsvorschlages. Die Variable für das Attribut Tage vor Zieldatum benachrichtigen eines -Objektes. Die Variable für das Attribut Tage nach Zieldatum benachrichtigen eines -Objektes. Die Variable für das Attribut Tage Benachrichtigungswiederholung eines -Objektes. Die URL auf diesen Verbesserungsvorschlag im BPM-Portal ausgeben. Der Trigger sollte i.d.r. einmal pro Tag ausgelöst werden. Die weitere Konfiguration erfolgt über drei verschiedene -Objekte unter einem Status: Abbildung 2-44: Status in der Schema-Verwaltung Es wird jeweils ein -Objekt angelegt für Benachrichtigungen vor Erreichung des Zieldatums nach Erreichung des Zieldatums Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 111

114 und die Wiederholungs-Benachrichtigung: Abbildung 2-45: Eskalations- s in der Modellübersicht Bei jedem einzelnen -Objekt werden bei dem jeweils passenden Attribut die Anzahl der Tage relativ zum Zieldatum vor, nach und für das Wiederholungs-Intervall angegeben. Eingabe, wieviel Tage vor Zieldatum benachrichtigt wird: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 112

115 Abbildung 2-46: Tages-Anzahl für den Versand vor Zieldatum Eingabe, wieviel Tage nach Zieldatum benachrichtigt wird. Wird hier 0 eingetragen bedeutet es, dass die Benachrichtigung beim Erreichen des Zieldatums erfolgt: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 113

116 Abbildung 2-47: Tages-Anzahl für den Versand nach Zieldatum Anzahl der Tage, in welchem Intervall das wiederholt wird nach dem letzten -Versand: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 114

117 Abbildung 2-48: Intervall in Tagen für den wiederholten Versand Reminder- Zusätzlich zu den Eskalations- s gibt es die Möglichkeit, eine einmalige Reminder- (Benachrichtigungsmail) zu erhalten. Dies ist bei längeren Laufzeiten eines KVP's sinnvoll. Die Kategorie " " wurde für den Reminder-Trigger in KVP 1.0 um das Attribut "Erinnerungsmail" ergänzt: Abbildung 2-49: Attribut 'Erinnerungsmail' Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 115

118 Über die Administrationskonsole kann das Auslösen des Reminder-Triggers genauso wie der Eskalations-Trigger konfiguriert werden. Der Trigger sollte i.d.r. einmal pro Tag ausgelöst werden. Die dazugehörige Klasse heißt: de.aeneis.web.kvp.reminderjob. Die Velocity-Makro-Variablen für die Reminder- sind genau die gleichen wie die der Eskalations- s. Siehe Tabelle "Velocity-Makro-Variablen für Eskalations-Trigger- s". (page 110) Für das Auslösedatum der Reminder- (Erinnerungsmail) wurde bei der Kategorie "Verbesserungsvorschlag" das neue Attribut Erinnerungsdatum eingeführt. Dieses kann genauso wie andere Attribute als sichtbares Attribut einer Transition konfiguriert werden. Abbildung 2-50: Kategorie-Attribut 'Erinnerungsdatum' Abbildung 2-51: Erinnerungsdatum als sichtbares Attribut der Transition 'Bearbeiten' Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 116

119 Im BPM-Portal wird in einem Verbesserungsvorschlag in der Transition (Aktion) "Bearbeiten" das sichtbare Attribut "Erinnerungsdatum" angezeigt. Hier kann ein Datum mit dem Kalender-Auswahlfeld gesetzt werden. Abbildung 2-52: Sichtbares Attribut 'Erinnerungsdatum' in der Transition 'Bearbeiten' Die weitere Konfiguration erfolgt über ein Reminder- -Objekt unter einem Status in der Modellübersicht. Um ein Reminder- -Objekt anzulegen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Markieren Sie den Status, unter dem das Reminder- angelegt werden soll, z. B. "Bearbeitung". 2. Öffnen Sie mit rechtem Mausklick das Kontextmenü. 3. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Neu s ".-> Das -Objekt wurde angelegt. 4. Markieren Sie mit rechtem Mausklick das -Objekt. -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 5. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Eigenschaften". -> Der Eigenschaften-Dialog wird geöffnet. 6. Geben Sie den Betreff ein, z. B. "Reminder ". 7. Aktivieren Sie die Option "Erinnerungsmail". 8. -> Das Reminder- ist angelegt. Hinweis: Die Eigenschaften Tage vor Zieldatum benachrichtigen, Tage nach Zieldatum benachrichtigen und Tage Benachrichtigungswiederholung müssen leer bleiben bei einem Reminder- . Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 117

120 Abbildung 2-53: Reminder Auslösung der Wiedervorlage Die Auslösung der Wiedervorlage kann automatisch oder manuell erfolgen. Die "Wiedervorlage" kann automatisiert über eine Aufgabe in der Aeneis-Administrationskonsole konfiguriert werden. Ist der KVP auf einem Aeneis-System installiert, wird die Aufgabe für die Wiedervorlage beim Start des Servers angelegt. Auch kann die Wiedervorlage durch einen Administrator manuell ausgelöst werden. Dies soll in erster Linie zu Testzwecken (z.b. der -Benachrichtigung) verwendet werden. Manuelles Auslösen der "Wiedervorlage" durch einen Administrator Voraussetzung: Das KVP-Plug-In "kvp.aeneisplugin" ist auf dem Client installiert. Die Wiedervorlage kann manuell ausgelöst werden wie folgt: 1. Öffnen Sie die Aeneis-Datenbank. 2. Loggen Sie sich als Administrator ein. 3. Wählen Sie den Menübefehl "KVP Wiedervorlage auslösen". 4. Ergebnis 1: Alle Wiedervorlagen mit Datum <= aktuellem Datum werden ausgelöst. D. h. alle Verbesserungsvorschläge, deren Wiedervorlagedatum gesetzt ist und das kleiner oder gleich dem aktuellen Datum ist, werden über eine Wiedervorlage-Transition in den nächsten Status versetzt. 5. Ergebnis 2: Die Benachrichtigungs- s über die Wiedervorlage werden versendet. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 118

121 Die -Benachrichtigungen beim automatischen bzw. manuellen Auslösen der Transition " Wiedervorlage" erfolgen analog zu den -Benachrichtigungen, die während der Durchführung der Transition "Wiedervorlage" durch den Benutzer ausgelöst werden Sicht "Favoriten" in Aeneis Sie können in Aeneis mit der Sicht "Favoriten" schnell auf häufig frequentierte Modell-Objekte zugreifen. Ein Modell-Objekt kann als Favorit unter einem Benutzer oder einer User-Gruppe in der Sicht "Favoriten" gespeichert werden. Um ein Modell-Objekt als Favorit zu speichern, gehen Sie vor wie folgt: Schritt I: Sicht "Favoriten" öffnen 1. Öffnen Sie Aeneis. 2. Klicken Sie in der Symbolleiste im Listenfeld "Sichten" auf den Pfeil. -> Die Sichten-Liste wird angezeigt. 3. Aktivieren Sie die Option "Favoriten". -> Die Sicht "Favoriten" wird geöffnet. Schritt II: Favoritengruppe anlegen Um die Favoriten übersichtlich anzuordnen, ist es sinnvoll, unter einem Benutzer bzw. einer User-Gruppe Favoritengruppen anzulegen. 1. Markieren Sie in der Sicht "Favoriten" den entsprechenden Benutzer-/Gruppen-Eintrag. 2. Klicken Sie auf die Plus-+-Schaltfläche "Favoritengruppe hinzufügen". -> Eine Favoritengruppe wird unter dem Benutzer-/Gruppen-Eintrag angelegt. 3. Markieren Sie mit rechtem Mausklick die neue Favoritengruppe. -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 4. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Eigenschaften". 5. Ändern Sie die Bezeichnung der Favoritengruppe. 6. Bestätigen Sie mit OK. 7. Ergebnis: Die Favoritengruppe ist angelegt. Schritt III: Ein Modell-Objekt als Favorit speichern 1. Stellen Sie sicher, dass die Modellübersicht geöffnet ist. 2. Markieren Sie mit rechtem Mausklick das Modell-Objekt, das Sie als Favorit speichern möchten. -> Es öffnet sich das Kontextmenü: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 119

122 Abbildung 2-54: Favorit hinzufügen 3. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Favorit <Benutzer bzw. Gruppe> (<ggf. "Favoritengruppenname">) <Favorit hinzufügen>". 4. Ergebnis: In der Sicht "Favoriten" wurde der Favorit unter dem entsprechenden Benutzer-/Gruppen-Konto direkt oder in seiner Favoritengruppe angelegt. Abbildung 2-55: Objekt ' ' ist als Favorit gespeichert Favoritengruppen verschachteln Sie können Favoriten-Gruppen beliebig verschachteln, d. h unter eine Favoritengruppe können wiederum Favoritengruppen angelegt werden. Um eine untergeordnete Favoritengruppe anzulegen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Sicht "Favoriten". 2. Markieren Sie unter dem Benutzer-/Gruppen-Konto jene Favoritengruppe, unter der direkt eine weitere Favoritengruppe angelegt werden soll. 3. Klicken Sie auf die Plus-+-Schaltfläche "Favoritengruppe hinzufügen". -> Die Favoritengruppe wird angelegt und untergeordnet. 4. Ändern Sie in den Eigenschaften die Bezeichnung der Favoritengruppe. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 120

123 Ein Favorit einer untergeordneten Favoritengruppe hinzufügen Um ein Modell-Objekt als Favorit zu einer untergeordneten Favoritengruppe hinzuzufügen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Modell-Übersicht. 2. Speichern Sie das Modell-Objekt als Favorit in der obersten Favoritengruppe des jeweiligen Benutzers bzw. der jeweiligen Benutzer-Gruppe (wie oben beschrieben). 3. Öffnen Sie die Sicht "Favoriten". 4. Verschieben Sie per Drag & Drop den Favoriten in die entsprechende untergeordnete Favoritengruppe. Abbildung 2-56: Favorit verschieben Einen Favoriten löschen Ab Aeneis 5.5 können Favoriten wieder gelöscht werden. Um einen Favoriten zu löschen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Sicht "Favoriten". 2. Öffnen Sie den Benutzer bzw. die Benutzergruppe, wo der Favorit eingeordnet ist. 3. Ggf. öffnen Sie die Favoritengruppe, unter der sich der zu löschende Favorit direkt befindet. 4. Markieren Sie mit rechtem Mausklick den zu löschenden Favoriten. 5. -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 6. Klicken Sie auf den Kontextmenübefehl "Favoriten entfernen". 7. Ergebnisse: Der Favorit wurde gelöscht. (Info: Das zugehörige Modellobjekt bleibt erhalten in der Modellübersicht). Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 121

124 Abbildung 2-57: Löschen eines Favoriten 2.13 Sicht "Navigationsverlauf" in Aeneis Mit der Sicht "Navigationsverlauf" in Aeneis können Sie nachvollziehen, welche Modell-Objekte in den letzten 2 Wochen oder mit den letzten 100 Aktionen frequentiert wurden. Es werden jeweils nur Modell-Objekte der geöffneten Aeneis-Datenbank angezeigt. Um die Navigations-Verlaufs-Listen anzuzeigen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie Aeneis. 2. Öffnen Sie die Sicht "Navigationsverlauf". 3. Ergebnis: Nach Zeit-Einheiten gruppiert ("Letzte Stunde","Heute", "diese Woche", "Letzte Woche" usw.) werden die Verlaufs-Listen der zuletzt benutzen Modell-Objekte nach Datum absteigend sortiert angezeigt. Hinweis: Es werden maximal bis zu 100 Objekten im Navigationsverlauf in allen Zeit-Einheiten zusammen angezeigt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 122

125 2.14 Aeneis 5.5: Job (Task) zur automatischen Generierung des statischen 'Aeneis-BPM-Portal-Berichts' Sie können in der Administrations-Konsole einen Job erstellen, um einen statischen Aeneis-BPM-Portal-Bericht automatisch zu einem bestimmten Zeitpunkt generieren zu lassen. Hierzu gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie im Abschnitt "Jobs" das Unter-Fenster "Job anlegen". -> Es öffnet sich der Dialog "Neuer Job". 2. Geben Sie Name und Beschreibung für den Job an. 3. Wählen Sie die entsprechende Aeneis-Datenbank aus und geben Sie hierfür Benutzer und Passwort ein. 4. Geben Sie als Klasse "de.aeneis.scheduler.job.generatestaticinsighttask" an. 5. Unter Konfiguration geben Sie die GUID des Berichts (reportguid=<guid>) an und das Ziel-Verzeichnis (targetdir=<pfad>). 6. Wählen Sie den Auslöser. 7. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Job hinzufügen". Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 123

126 8. Ergebnis: Der Job zur automatischen Erstellung von statischen Aeneis-BPM-Portal-Berichten ist angelegt und wird in der Job-Liste im Unter-Eintrag " Übersicht" angezeigt. Weitere Informationen siehe: im Kapitel "Aeneis 5.5: Die Funktion "Job" (Task)" in der Administrationskonsole (page 0)" Aeneis 5.5: Task für die Automatische Hintergrundsynchronisation in der Administrationskonsole Der Task "de.aeneis.core.syncandindexrunner" veranlasst, dass alle anstehenden Hintergrundsynchronisationen auf einmal ausgeführt werden und der Index aktualisiert wird. Hierzu gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Administrations-Konsole. 2. Melden Sie sich mit Administrator-Rechten am Management-Server an. 3. Öffnen Sie im Abschnitt "Jobs" das Unter-Fenster "Job anlegen". -> Es öffnet sich der Dialog "Neuer Job". 4. Geben Sie Name und Beschreibung für den Job an. 5. Wählen Sie die entsprechende Aeneis-Datenbank aus und geben Sie hierfür Benutzer und Passwort ein. 6. Geben Sie als Klasse "de.aeneis.core.syncandindexrunner" an. 7. Geben Sie die Konfiguration an, mindestens einen Kommentar mit vorangestelltem #. 8. Wählen Sie den Auslöser. 9. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Job hinzufügen". Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 124

127 10. Ergebnis: Die Aufgabe für die Automatische Hintergrundsynchronisation ist angelegt und wird in der Jobs-Liste im Unter-Eintrag "Übersicht" angezeigt. Es wird empfohlen, den Task "de.aeneis.core.synchandindexrunner" automatisch 1 mal pro Tag zu starten, idealerweise nachts Workflow in der Administrationskonsole ab Aeneis 5.5 Ab Aeneis 5.5 gibt es die Komponente "Workflow" in der Administrations-Konsole. Workflow-Komponente in der Administrationskonsole öffnen Um die Workflow-Komponente in der Administrationskonsole zu öffnen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Aeneis Administrationskonsole. 2. Klicken Sie hinter der Beschriftung "Datenbank" auf die Schaltfläche "Anmelden". -> Es öffnet sich der Dialog "Datenbank-Login". 3. Wählen Sie aus dem Listenfeld eine Datenbank aus. 4. Geben Sie Benutzername und Passwort ein. 5. Klicken Sie auf "Anmelden". 6. -> Der Abschnitt "Workflow" ist eingeblendet. Abmelden aus der Workflow-Komponente Um sich von der Workflow-Komponente wieder abzumelden, klicken Sie auf die Schaltfläche "Abmelden" für die Datenbank. Anlegen einer Workflow-Definition Um eine Workflow-Definition anzulegen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Stellen Sie sicher, dass der Abschnitt "Workflow-Komponente" geöffnet ist. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 125

128 2. Öffnen Sie das Unter-Fenster "Workflow anlegen". 3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Deploy". Es öffnet sich der Dialog "Datei hochladen". 4. Wählen Sie die Workflow-Datei aus. Diese hat ein Zip-Format. 5. Ergebnis: Wenn Sie das Unter-Fenster "Workflow auswählen" öffnen, dann wird der Workflow in der Registerkarte "Workflows" angezeigt. Undeploy der Workflow-Definition Sie können eine geladene Workflow-Definition auch wieder entfernen mit der Undeploy-Funktion wie folgt: 1. Öffnen Sie das Unterfenster "Workflow auswählen". 2. Stellen Sie sicher, dass die Registerkarte "Workflows" geöffnet ist. 3. Markieren Sie mit rechtem Mausklick den Workflow. -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 4. Klicken Sie auf den Kontextmenü-Befehl "Undeploy". 5. Ergebnis: Die Workflow-Definition wurde aus der Workflow-Komponente entfernt. Workflow-Instanz starten Um eine Instanz des Workflows zu starten, gehen Sie vor wie folgt: 1. Stellen Sie sicher, dass die Workflow-Komponente geöffnet ist. 2. Öffnen Sie das Unter-Fenster "Workflow auswählen". 3. Öffnen Sie die Registerkarte "Workflow". 4. Markieren Sie mit rechtem Mausklick den entsprechenden Workflow. -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 5. Klicken Sie auf den Kontextmenü-Befehl "Instanz starten". -> Eine Instanz des Workflows wurde angelegt. 6. Öffnen Sie die Registerkarte "Instanzen". -> Die Instanz des Workflows wird angezeigt. Abbildung 2-58: Starten einer Workflow-Instanz Workflow-Instanz setzen Um die Workflow-Instanz in den Aufgaben bearbeiten zu können, muss die gestartete Instanz gesetzt werden: 1. Öffnen Sie das Unter-Fenster "Workflow auswählen". Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 126

129 2. Öffnen Sie die Registerkarte "Instanzen". -> Die gestarteten Workflow-Instanzen werden angezeigt. 3. Markieren Sie jene Workflow-Instanz mit der rechten Maustaste, die Sie bearbeiten möchten. -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 4. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Instanz setzen". 5. Öffnen Sie das Unter-Fenster "Aufgaben". 6. Ergebnis:-> Die gesetzte Workflow-Instanz wird in der Registerkarte "Alle Aufgaben" angezeigt. Diese können bearbeitet werden. Abbildung 2-59: Workflow-Instanz setzen Workflow-Instanz löschen oder beenden In der Abbildung oben sehen Sie, dass man eine Instanz setzen, beenden und löschen kann. Instanz beenden Um eine gesetzte Workflow-Instanz zu beenden, gehen Sie vor wie folgt: 1. Prüfen Sie, ob eine Workflow-Instanz gesetzt ist, die sie beenden möchten. Dies ist der Fall, wenn die Workflow-Instanz im Unter-Fenster "Aufgaben" angezeigt wird. 2. Öffnen Sie das Unter-Fenster "Workflow auswählen". 3. Markieren Sie den Workflow. 4. Öffnen Sie die Registerkarte "Instanzen". 5. Markieren Sie mit rechtem Mausklick die Workflow-Instanz, die sie beenden möchten. Es öffnet sich das Kontextmenü. 6. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Instanz beenden". 7. Ergebnis: Die Workflow-Instanz wurde beendet und wird nicht mehr im Unter-Fenster "Aufgaben" angezeigt. Eine beendete Workflow-Instanz wird nach wie vor im Unter-Fenster "Workflow auswählen" in der Registerkarte "Instanzen" angezeigt. Wenn sie hier auch entfernt werden soll, dann muss die Workflow-Instanz gelöscht werden. Workflow-Instanz löschen Um eine gesetzte Workflow-Instanz zu löschen, gehen Sie vor wie folgt: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 127

130 1. Öffnen Sie das Unter-Fenster "Workflow auswählen". 2. Markieren Sie den Workflow. 3. Öffnen Sie die Registerkarte "Instanzen". 4. Markieren Sie mit rechtem Mausklick die Workflow-Instanz, die sie löschen möchten. Es öffnet sich das Kontextmenü. 5. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Instanz löschen". -> Es erscheint eine Erfolgsmeldung, dass die Instanz gelöscht ist. 6. Bestätigen Sie mit OK. 7. Ergebnis: Die Workflow-Instanz ist gelöscht. Wenn die Workflow-Instanz gesetzt war, wurde sie implizit auch beendet. Die Aufgaben einer Workflow-Instanz bearbeiten Im Unter-Fenster "Aufgaben" werden die Aufgaben einer Workflow-Instanz angezeigt. Die Registerkarte "Alle Aufgaben" zeigt alle Aufgaben der Workflow-Instanz an. In den Registerkarten "Gruppen Aufgaben" und "Persönliche Aufgaben" sind die Aufgaben je nach dem hier ausgewählten Benutzer gefiltert. Abbildung 2-60: Unter-Fenster AUFGABEN des Workflows Um die Aufgaben einer Workflow-Instanz bearbeiten zu können, gehen Sie vor wie folgt: Schritt I: Den Benutzer im Unter-Fenster "Aufgaben" auswählen 1. Stellen Sie sicher, dass die Workflow-Instanz gestartet und gesetzt ist, auf der Sie Aufgaben bearbeiten möchten. 2. Öffnen Sie das Unter-Fenster "Aufgaben". 3. Wählen Sie den Benutzer aus dem Listenfeld aus. 4. Ergebnisse: Der gewählte Benutzer und seine Gruppe werden angezeigt. In der Registerkarte "Alle Aufgaben" werden alle Aufgaben angezeigt. In der Registerkarte " Gruppen-Aufgaben" werden die Aufgaben der Gruppe angezeigt, zu der der Benutzer gehört. In der Registerkarte "Persönliche Aufgaben" werden die Aufgaben angezeigt, die dem Benutzer zugeordnet sind. Schritt II: Aktuelle Aufgabe einer Workflow-Instanz anzeigen Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 128

131 1. Stellen Sie sicher, dass die Registerkarte "Alle Aufgaben" geöffnet ist. -> Es werden die Aufgaben der gesetzten Workflow-Instanzen angezeigt. 2. Im Feld "Aufgabe" eines Aufgaben-Datensatzes erkennen Sie, welche Aufgabe der Workflow gerade bearbeitet, z. B. Task1. 3. Im Feld "zugewiesene Person" sehen Sie, welcher Person die Aufgabe zur Bearbeitung zugewiesen ist. Schritt III: Ggf. eine (andere) Person der Aufgabe zuweisen 1. Möchten Sie eine Person zuweisen oder die zugewiesene Person ändern, dann klicken Sie mit rechtem Mausklick auf den Aufgaben-Datensatz. -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 2. Info: Sie können dem Aufgaben-Datensatz einen (anderen) Benutzer zuweisen. Hierzu können Sie entweder den Kontextmenübefehl "Aufgabe nehmen" verwenden, wenn bislang noch keine Person zugewiesen ist. - Den Kontextmenübefehl "Aufgabe zuweisen" können Sie hingegen immer verwenden. - Sie müssen in jedem Fall auch die Rechte haben, zuweisen zu dürfen. 3. Markieren Sie mit rechtem Mausklick den Aufgaben-Datensatz. Es öffnet sich das Kontextmenü. 4. Wählen Sie entweder den Kontextmenübefehl "Aufgabe zuweisen" oder "Aufgabe nehmen ". -> Es erscheint der Dialog "Benutzer auswählen". 5. Wählen Sie aus dem Listenfeld den Benutzer aus, der die Aufgabe bearbeiten soll. 6. Bestätigen Sie mit OK. 7. Ergebnis: Im Feld "Zugewiesene Person" des Aufgaben-Datensatzes wird der gewählte Benutzer angezeigt. Schritt IV: Die Aufgaben des Workflows bearbeiten 1. Stellen Sie sicher, dass das Unterfenster "Aufgaben" geöffnet ist. 2. Stellen Sie sicher, dass ein Benutzer im Unterfenster "Aufgaben" ausgewählt ist. 3. Markieren Sie den zu bearbeitenden Aufgaben-Datensatz in der Registerkarte "Alle Aufgaben". 4. Öffnen Sie die Registerkarte "Aufgaben bearbeiten". -> Es wird die Variable der aktuell bearbeiteten Aufgabe mit ihrem Inhalt angezeigt. 5. Um die nächste Aufgabe auszuführen, klicken Sie auf die Weiter-Schaltfläche, die beschriftet ist mit beispielsweise "Weiter" oder "Task<Nr.> To Task<Nr.>". 6. Ergebnis: Öffnen Sie wieder die Registerkarte "Alle Aufgaben". -> Im Aufgaben-Datensatz wird im Feld "Aufgabe" der Name dieser "nächsten" Aufgabe angezeigt, die jetzt in Bearbeitung ist. Auswahl aufheben Die Auswahl der angezeigten Aufgaben-Datensätze einer Workflow-Instanz kann aufgehoben werden wie folgt: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 129

132 1. Öffnen Sie das Unter-Fenster "Aufgaben". -> Sie sehen im rechts-oberen Abschnitt " Instanz" die ID der Workflow-Instanz, deren Aufgaben gerade angezeigt werden. 2. Klicken Sie im Abschnitt "Instanz" auf die Schaltfläche "Auswahl aufheben". 3. Ergebnis: Die Aufgaben-Datensätze der Workflow-Instanz mit entsprechender ID werden nicht mehr angezeigt. Kommentare beim Bearbeiten von Aufgaben Kommentar hinzufügen Um einer Aufgabe Kommentare hinzuzufügen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie das Unter-Fenster "Aufgaben". 2. Markieren Sie in der Registerkarte "Alle Aufgaben" den zu bearbeitenden Aufgaben-Datensatz. 3. Öffnen Sie die Registerkarte "Aufgaben bearbeiten". 4. Klicken Sie mit rechtem Mausklick in den Bereich "Kommentare". -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 5. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Neuer Kommentar". -> Es öffnet sich die Textbox " Kommentar hinzufügen". 6. Geben Sie einen Kommentar-Text ein. 7. Bestätigen Sie mit OK. -> Der Kommentar wird in einer Zeile angezeigt. Auf einen Kommentar antworten Auf einen Kommentar können Antworten erstellt werden. Die Antworten sind beliebig verschachtelbar, wie die untenstehende Abbildung zeigt. D. h. unter jede Antwort kann wiederum eine Antwort gesetzt werden. Um auf einen Kommentar oder auf eine Antwort zu antworten, gehen Sie vor wie folgt: 1. Markieren Sie mit rechtem Mausklick jenen Kommentar (bzw. Antwort), auf den Sie (wieder) antworten möchten. -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 2. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Antworten". -> Es öffnet sich die Textbox " Kommentar hinzufügen". 3. Geben Sie Ihren Antwort-Text ein. 4. Bestätigen Sie mit OK. -> Die Antwort wurde unter dem entsprechenden Kommentar (bzw. Antwort) hinzugefügt 5. Um die Antwort-Zeile zu lesen, klicken Sie auf den Öffnen-Pfeil am Anfang der Kommentar-Zeile. -> Alle darunterliegenden Antwort-Zeilen werden angezeigt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 130

133 Kommentar löschen Um einen Kommentar oder eine Antwort zu löschen, gehen Sie vor wie folgt: Achtung: Alle evtl. darunter-liegenden Antwort-Zeilen werden mitgelöscht. 1. Markieren Sie mit rechtem Mausklick einen Kommentar oder eine Antwort. -> Es öffnet sich das Kontexmenü. 2. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Löschen". 3. Ergebnisse: Die Kommentar- bzw. Antwort-Zeile wurde gelöscht. Evtl. darunter liegende Antwort-Zeilen wurden automatisch mitgelöscht Aeneis 5.5: Zeitmuster erstellen mit der Scheduler-Komponente "Cron-Ausdruck" Ein Zeitmuster wird mit einem cron-ausdruck definiert. Man kann einen Scheduler (Zeitsteuerung) erstellen, um einen Task (Aufgabe) zu triggern, wie z. B. "Jeden Montag bis Freitag um 8:00 Uhr" oder "Jeden letzten Freitag im Monat um 13:30 Uhr". Ein "Cron-Ausdruck" ist eine Zeichenkette (String), die aus 6 oder 7 Feldern besteht. Die Felder sind durch Leerzeichen getrennt. Die 6 Muss-Felder und 1 optionales Feld (Jahr) teilen sich auf wie folgt: "<1: Sekunden> <2: Minuten> <3: Stunden> <4: Tag des Monats> <5: Monat> <6: Tag der Woche> <(7: Jahr)>" Feld-Nr: Feld Name (Zeiteinheit) Erlaubte Werte 1 Sekunden 0-59, - * / 2 Minuten 0-59, - * / 3 Stunden 0-23, - * / 4 Tag des Monats 1-31 (letzer Monatstag unterschiedlich je Monat, z. B. Februar=28 bzw.29, Dezember=31,Juni=30) 5 Monat 1-12 or JAN-DEC, - * / Erlaubte Sonder-Zeichen, - *? / L W C Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 131

134 6 Tag der Woche 1-7 or SUN-SAT:, - *? / L C # Sonderzeichen im cron-ausdruck 1=Sonntag 2=Montag 3=Dienstag 4=Mittwoch 5=Donnerstag 6=Freitag 7=Samstag 7 - optional Jahr empty, , - * / Sonderzeichen verwendet im Feld Bedeutung * alle Felder alle Werte der entsprechenden Zeiteinheit, z. B. "*" bedeutet im Feld "Minute" jede Minute, also 0, 1, 2, 3,...59? "Tag des Monats" oder "Tag der Woche" erlaubt in den Feldern "Tag des Monats" und "Tag der Woche". Es bedeutet "kein bestimmter Wert/beliebige Werte" und wird eingesetzt, wenn man in einem der beiden Felder einen konkreten Wert einsetzt, aber nicht in das andere Feld. (Dies ist der Regelfall, da man einen Task entweder an bestimmten Tagen im Monat, z. B. dem 15., der immer auf einen anderen Wochentag fällt, ausführt oder an bestimmten Wochentagen, z. B. freitags). Siehe Beispiele im Abschnitt "Beispiele für einen cron-ausdruck (page 134)" in diesem Kapitel. - alle Felder wird verwendet, um einen Bereich (von-bis) zu definieren. Z. B. "10-12" bedeutet die Stunden 10, 11 und12., alle Felder wird verwendet als Trennzeichen für die Aufzählung von mehreren Werten. Z. B. "Mon, Wed, Fri" im Feld "Tag-der-Woche" bedeutet "Montags, Mittwochs und Freitags". / alle Felder wird verwendet, um ein Inkrement (Vorwärts-Zähler) zu definieren. Das automatische Hochzählen startet mit dem ersten Wert und wird um den zweiten Wert automatisch addiert. Der Rahmen d. h. die Minimal- und Maximalwerte bieten die jeweiligen erlaubten Werte eines Feldes, z. B. 0 bis 60 Sekunden (siehe Tabelle oben). Zum Beispiel bedeuten im Feld "Sekunden" "0/15" die Zahlenfolge "0, 15, 30 und 45" und "5/15" bedeutet "5, 20, 35 und 50". Sie können auch ein "/" nach einem "*"-Zeichen verwenden, dies entspricht einem 0 vor dem "/"-Zeichen, z. B. */10 = "0, 10, 20, 30, 40, 50". Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 132

135 L W "Tag-des-Monats", "Tag-der-Woche" "Tag-des-Monats" (bei Angabe nur eines einzigen Monatstags) wird in den Feldern "Tag-des-Monats" und "Tag-der-Woche" eingesetzt. "L" bedeutet "letzter". Im Feld "Tag-des-Monats" bedeutet "L" der letzte Tag des Monats, z. B. 31 im Januar, 28 oder 29 (Schaltjahr) für Februar. Im "Tag-der-Woche"-Feld bedeutet das "L" den Wert "7" bzw. "SAT". Wenn das "L" im "Tag-der-Woche"-Feld hinter einem anderen Wert steht, bedeutet dies "der letzte x-wochentag des Monats", z. B. "6L" steht für "der letzte Freitag im Monat". Wenn die Option "L" verwendet wird, wird empfohlen, keine Listen oder Werte-Bereiche zu definieren, um konfuse Ergebnisse zu vermeiden. Der nächstliegende Werktag innerhalb des jeweiligen Monats: Der Wert "W" kann nur für einen einzelnen Tag im Monat verwendet werden, nicht für einen Zeitraum oder eine Liste von Tagen. wird verwendet im Feld "Tag-des-Monats" und spezifiziert einen Werktag (Mon-Fri) in dem bestimmten Monat, der am nähesten am angegebenen Monats-Tag dran ist. Z. B. der Wert "15W" bedeutet der nächste Wochentag zum 15. des Monats - wenn der 15. ein Samstag ist, wird der Freitag genommen - wenn er ein Sonntag ist, dann wird der Montag genommen. Wenn der 15. ein Werktag ist, z. B. Donnerstag, dann wird dieser Werktag verwendet. Wenn im Feld "Tag-des-Monats" der Wert "1W" definiert wird, und der 1. ist ein Samstag, dann wird Montag, der 3. verwendet, da nicht über die Monatsgrenze hinausgesprungen wird. Die Kombination "LW" bedeutet "Letzter Werktag im Monat". BEISPIELE: "3W" wenn der 3. ein Samstag ist, dann startet die Aufgabe am Freitag den. 2, da der Montag 2 Tage Differenz wäre und der Freitag nur ein Tag Differenz. wenn der 3. ein Sonntag ist, dann startet die Aufgabe am Montag, den. 4., da der Freitag 2 Tage Differenz wäre und der Montag nur 1 Tag Differenz. wenn der 3. ein Dienstag ist, dann startet die Aufgabe an diesem Dienstag, da dieser ein Werktag ist. "1W", "31W" (Sonderfälle): Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 133

136 # bzw. <Wochentag># <n-ter des Monats> C "Tag-der-Woche" "Tag-des-Monats" "Tag-der-Woche" "1W": wenn der 1. ein Samstag ist, dann startet die Aufgabe am Montag, den 3., da zwar der Freitag der nächste Werktag ist, aber in einem anderen Monat liegt. So ist der Montag der nächstliegende Werktag innerhalb des Monats. wird im Feld "Tag-der-Woche" eingesetzt. Es wird der n-te Wochentag im Monat spezifiziert. So bedeutet z. B. "2#1" bzw. "MON#1" der erste Montag im Monat und 6#3" der 3. Freitag im Monat. Wenn der definierte n-te Wochentag im Monat nicht existiert, z. B. 1#20 also der 20. Sonntag im Monat, dann wird der Job nicht getriggert. Der erste im Kalender gültige Tag ab Datum des angegebenen Monats- bzw. Wochentags (z. B. wenn ein individueller Kalender Sonntage und Feiertage nicht berücksichtigt). - Wenn kein individueller Kalender assoziiert ist, dann wird von dem allgemeinen, vollständigen Kalender, ohne ausgeschlossene Tage, ausgegangen. Der angegebene Wert wird, falls vorhanden, mit dem individuellen Kalender abgeglichen, ansonsten mit dem allgemeinen, vollständigen Kalender. Beispielsweise bedeutet "5C" der erste im Kalender gültige Tag, am oder nach dem 5. Tag (des Monats/der Woche). BEISPIELE: "5C" im Monatstag-Feld: = Der 5. Tag des Monats, falls im Kalender gültig, oder der erste gültige Monatstag nach dem 5. des Monats. "1C" im Wochentag: = Sonntag, falls der Kalender Sonntage berücksichtigt, oder der erste im Kalender gültige Wochentag nach dem Sonntag, z. B. Montag. Hinweis: Die Sonderzeichen und Monats- und Tages-Bezeichnungen sind unabhängig von Groß- und Kleinschreibung (case-insensitiv). Beispiele für einen cron-ausdruck Beispiele des cron-ausdruckes "<1: Sekunden> <2: Minuten> <3: Stunden> <4: Tag des Monats> <5: Monat> <6: Tag der Woche> <(7: Jahr)>" zeigt folgende Tabelle: Tabelle 2-3: Beispiele für einen cron-ausdruck Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 134

137 cron-ausdruck Task wird getriggert: " * *?" um 12:00 Uhr jeden Tag " ? * *" um 10:15 Uhr jeden Tag " * *?" um 10:15 Uhr jeden Tag " * *? *" um 10:15 Uhr jeden Tag " * *? 2010" um 10:15 jeden Tag im Jahr *? *? jede Stunde "0 * 14 * *?" ab 14 Uhr, jede Minute bis Uhr jeden Tag "0 0/5 14 * *?" ab 14 Uhr, alle 5 Minuten bis 14:55, jeden Tag "0 0/5 14,18 * *?" alle 5 Minuten von 14 Uhr bis 14:55 und von 18 Uhr bis 18:55, jeden Tag " * *?" jede Minute von 14 Uhr bis 14:05, jeden Tag "0 10,44 14? 3 WED" um 14:10 Uhr und um 14:44 Uhr, jeder Mittwoch im Monat März. " ? * MON-FRI" Um 10:15 Uhr immer von montags bis freitags (Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag) ? * 2-6 Um 20:15 Uhr immer von montags bis freitags " *?" Um 10:15 Uhr am 15. Tag jeden Monats " L *?" Um 10:15 Uhr am letzten Tag des Monats ? * 6 jeden Freitag um 20 Uhr " ? * 6L" Um 10:15 Uhr am letzten Freitag jeden Monats ? * 6L 2009 Um 22:30 Uhr jeden letzten Freitag jeden Monats in 2009 " ? * 6L " Um 10:15 Uhr am letzten Freitag jeden Monats vom Jahr 2002 bis ? * 2,4, Um 21:00 Uhr, montags, mittwochs und freitags von 2009 bis 2011 " ? * 6#3" Um 10:15 am dritten Freitag jeden Monats 0 0/20 14? * 2-6 immer: montags bis freitags um 14:00,14:20 und 14: Aeneis 5.5: Graphische Auswertung des Server-Information-Logs in der Administrationskonsole In der Administrations-Konsole können Informationen der Logdatei "<LizenzDateiname> _ServerInfo.log"> in Diagrammen graphisch ausgewertet werden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 135

138 Um die Diagramme für die Auswertung anzuzeigen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Administrations-Konsole. 2. Melden Sie sich mit Administrator-Rechten am Management-Server an. 3. Öffnen Sie den Abschnitt "System". 4. Öffnen Sie den Unter-Eintrag "Diagramme". -> Es öffnet sich der Dialog "Diagramme". 5. Geben Sie Start- und End-Zeit der Server-Information-Auswertung an. 6. Geben Sie Breite und Höhe des auszugebenden Diagramms ein. 7. Klicken Sie auf "Selektieren". 8. Ergebnis: Die Diagramme "Memory Übersicht" und "Lizenzübersicht" werden angezeigt: In der Memory-Übersicht werden die Kurven zum Verlauf der X-Zeit-Achse (Datum, Uhrzeit) in Mega-Byte (MB) auf der Y-Speicherplatz-Achse angezeigt. Die Kurven sind durch Farben unterscheidbar: freier Speicher (grün) Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 136

139 verwendeter Speicher (rot) reservierter Speicher (blau) maximaler Speicher (rosa) In der Lizenz-Übersicht werden auf der Y-Lizenz-Achse die Anzahl gleichzeitig verwendeter Lizenzen zum Verlauf der X-Zeit-Achse (Datum, Uhrzeit) angezeigt. Die Lizenz-Kurven sind durch Farben unterscheidbar: Web-Viewer (grün) Web-Writer (rot) Client (blau) Aeneis Professional (rosa) 2.19 AENEIS: Webmodeller im Aeneis-BPM-Portal anzeigen Mit dem Web-Modeller können BPMN-Diagramme im Aeneis-BPM-Portal dargestellt und bearbeitet werden. Abbildung 2-61: Webmodeller Web-Modeller im Aeneis-BPM-Portal-Berichtseditor zur Verfügung stellen Um den Web-Modeller im Aeneis-BPM-Portal-Bericht anzeigen zu können, muss ein Objektformat für die Kategorie BPMN-Diagramm angelegt werden, das eine Komponente vom Typ "Webmodeller" enthält. Um ein Objektformat mit einer Webmodeller-Komponente anzulegen, gehen Sie vor wie folgt: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 137

140 1. Öffnen Sie für Ihren Aeneis-BPM-Portal-Bericht den Berichtseditor. 2. Öffnen Sie die Registerkarte Inhalt. 3. Fügen Sie ein neues Objektformat hinzu. (Näheres über Objektformate finden Sie im Aeneis-BPM-Portal-Handbuch). 4. Weisen Sie dem Objektformat die Kategorie "BPMN-Diagramm" zu. 5. Legen Sie eine Komponentengruppe mit der Bezeichnung "Web-Modeller" an und markieren Sie diese. 6. Fügen Sie eine Komponente mit der Bezeichnung "Webmodeller" hinzu. 7. Wählen Sie als Komponententyp "Webmodeller (Alpha)" aus. 8. Stellen Sie die gewünschten Einstellungen in den Registerkarten ein. 9. Bestätigen Sie mit OK. Die Komponente wurde angelegt. 10. Speichern Sie den Aeneis-BPM-Portal-Bericht. Abbildung 2-62: Komponente vom Typ 'Webmodeller' Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 138

141 Hinweis: Die Komponente vom Typ "Webmodeller" sollte die einzige Komponente in einer Komponentengruppe sein. Anzeigen des Web-Modellers Der Web-Modeller kann im Aeneis-BPM-Portal-Bericht zusammen mit einem BPMN-Diagramm angezeigt werden. Hinweis: Ein BPMN-Diagramm muss bereits existieren, um im Web-Modeller angezeigt und bearbeitet werden zu können. Im Web-Modeller können BPMN-Diagramme nicht neu angelegt werden. Um im Aeneis-BPM-Portal-Bericht den Web-Modeller anzuzeigen, gehen Sie vor wie folgt. 1. Öffnen Sie den Aeneis-BPM-Portal-Bericht. 2. Markieren bzw. öffnen Sie ein BPMN-Diagramm. Es erscheint die Registerkarte "Webmodeller" (bzw. "Bezeichnung der Komponentengruppe des Webmodellers im Berichtseditor"). 3. Wechseln Sie in die Registerkarte "Webmodeller". Das BPMN-Diagramm wird im Web-Modeller angezeigt. Abbildung 2-63: Webmodeller-Komponente eines BPMN-Diagramms in INSIGHT 2.20 Aeneis: Rohdatenexport und Rohdatenimport Rohdatenexport einer Aeneis-Datenbank Ein Rohdatenexport exportiert den gesamten Umfang einer Aeneis Datenbank im Gegensatz zu einem normalen XML Export. Der Rohdatenexport ermöglicht unter anderem die Migration einer bestehenden Datenbank von einem Datenbanksystem (z.b. HSQL) zu einem anderen Datenbanksystem (z.b.oracle). Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 139

142 Hinweis: Wenn Sie nur die Arbeitskopien von Modellobjekten ohne Versionen exportieren möchten, dann führen Sie einen XML-Export aus. Siehe im Kapitel: " Export von Aeneis-Datenbanken (page 0)". Mit dem Rohdaten-Export werden alle Modell-Objekte mit Arbeitskopie und Versionen sowie der gesamte Datenbank-Kontext mit Schema, Änderungshistorien usw. exportiert. Führen Sie einen Rohdatenexport wie folgt aus: 1. Öffnen Sie die zu exportierende Aeneis-Datenbank 2. Markieren Sie in der Modellübersicht den Datenbankeintrag, als Beispiel Beispieldatenbank (Mustermann GmbH). Abbildung 2-64: Rohdatenexport aufrufen 3. Öffnen Sie mit rechtem Mausklick den Kontextmenübefehl "Rohdatenexport". Der Dialog Rohdatenexport wird aufgerufen. 4. Um Zieldateiname und Zielverzeichnis wählen zu können, klicken Sie auf die Schaltfläche Suchen. Es erscheint der Dialog Öffnen. 5. Wählen Sie das Zielverzeichnis aus und geben Sie einen Dateinamen an. Die Dateiendung, z. B. aeneis5db, ist voreingestellt. 6. Klicken Sie auf Öffnen. Es erscheint wieder der Dialog Rohdatenexport mit der Angabe der Zieldatei. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 140

143 Abbildung 2-65: Zieldatei für Rohdatenexport 7. Klicken Sie auf die Schaltfläche Exportieren. Die Rohdatenexport-Datei wurde als zip-datei angelegt mit der Dateiendung aeneis5db, als Beispiel mustermann xml export.aeneis 5 db. Die Dateiendung der in der zip-datei gepackten Exportdatei ist.xml. XML-Dateien aus vorhergehenden Versionen können in eine zip-datei mit der Endung ".aeneis5db" gepackt werden. Dann können Sie auch in dieser Version verwendet werden. Verändern Sie nicht die zip-datei, da es sonst sein kann, dass diese nicht mehr richtig gelesen werden kann. Die xml-datei muss die erste Datei oder die einzigste Datei in der.zip-datei sein, damit sie richtig gelesen werden kann Import des Rohdaten-Exports Mit einem Rohdaten-Import kann ein Rohdaten-Export importiert werden. Hinweis: Der Rohdaten-Import steht sowohl für Aeneis-Version "Single-User Professional" als auch für alle Aeneis Multi-User Editions zur Verfügung. Um den Rohdatenexport in Aeneis zu importieren, gehen Sie vor wie folgt: 1. Markieren Sie die Serververbindung. 2. Öffnen Sie mit rechtem Mausklick den Kontextmenübefehl "Neu Neue Datenbank". Es öffnet sich der Dialog "Datenbank bzw. Datenbankverbindung erstellen". 3. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Details anzeigen". 4. Wählen Sie neben dem Feld "Vorlage" die Schaltfläche "Suchen". Der Dialog "Öffnen (page 0)" wird geöffnet. 5. Wählen Sie das Verzeichnis und die Rohdatenexport-Datei aus. 6. Klicken Sie auf die Schaltfäche "Öffnen". Die Rohdatenexport-Datei wurde ausgewählt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 141

144 7. Geben Sie eine ID für die Datenbank ein. Die Schaltfläche "Fertig" wird eingeblendet. 8. Klicken Sie auf die Schaltlfäche "Fertig". Die importierte Datenbank wird angezeigt, die Sie nun öffnen können. Abbildung 2-66: Import eines Rohdatenexports 2.21 Sichten "Eigenschaften", "Eigenschaften (detailliert)" und "Eigenschaften (Dokument)" von Objekten Hinweis: Weitere Informationen zu Eigenschaften finden Sie in den Kapiteln "Sicht Eigenschaften (page 0)" und "Sicht 'Eigenschaften detailliert' (page 0)" in der Referenz Eigenschaften eines Objektes anzeigen Jedes Objekt in Aeneis besitzt Eigenschaften, die sich unterteilen in einwertige und mehrwertige Attribute: Tabelle 2-4: Einwertige und mehrwertige Attribute in den Eigenschaften eines Modell-Objekts Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 142

145 Modellobjekt-Typen einwertiges Attribut mehrwertiges Attribut Zeichenkette (Text) einzeilig (Zeichenkette) - (falls Option "mehrzeilig" deaktiviert wurde beim Anlegen) Ganzzahl, Gleitkommazahl, Bool'scher Wert, Datum, Verzeichnisobjekt, Zugriffskontrollliste Modellobjekt UND mehr-sprachig oder ein-sprachig (falls Option "mehrsprachig" deaktiviert wurde beim Anlegen), zwischen den Sprachen kann gewechselt werden einzeilig - ein einziges Modell-Objekt (falls Option "Liste" beim Anlegen deaktiviert wurde) mehrzeilig (große Zeichenkette /Textbox) UND mehr-sprachig oder ein-sprachig (falls Option "mehrsprachig" deaktiviert wurde beim Anlegen) zwischen den Sprachen kann gewechselt werden Liste von Modell-Objekten weitere Optionen: Referenzen hinzufügen erlaubt neue Objekte anlegen erlaubt im Baum zeigen (und ggf. Gruppenknoten anzeigen) Folgende Abbildung zeigt ein Attribut vom Typ "Große Zeichenkette", das mehrzeilig und mehrsprachig ist: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 143

146 Abbildung 2-67: Mehrzeiliges, mehrsprachiges Attribut = große Zeichenkette Validator für HTML-Attribute bei mehrzeiligen Zeichenketten In den Eigenschaften eines Objekts wird bei Mehrzeilige-Zeichenkette-Attributen, z. B. "Anmerkung", im Hintergrund der Inhalt automatisch in HTML-Format gebracht. Der Benutzer kann neben normalem Text, der ggf. mit der Formatierungs-Komponente (page 153) formatiert ist, auch selbst HTML-Befehle eingeben. Um eine korrekte HTML-Formatierung sicherzustellen, stehen die Schaltflächen "Quelltext anzeigen" und "Quelltext bereinigen" zur Verfügung. Mit der Schaltfläche "Quelltext anzeigen" können Sie zwischen der Normal-Ansicht und dem Quelltext hin- und herwechseln. Um einen Quelltext zu bereinigen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Quelltext bereinigen". -> Es erscheint der Dialog " HTML Bereinigung bestätigen". 2. Info: Bei der Vergleichsart "HTML" wird der Text ohne HTML-Tags so angezeigt, wie er im Attribut letztendlich ausgegeben wird. Bei der Vergleichsart "HTML-Tag" wird der Quelltext angezeigt. 3. Wählen Sie aus dem Listenfeld die Vergleichsart "HTML-Tag". 4. Überprüfen Sie in der Spalte "Nach der HTML-Bereinigung" den Text. 5. Wenn Sie mit dem Korrektur-Vorschlag einverstanden sind, dann bestätigen Sie die Schaltfläche "Ja". 6. Ergebnis: -> Das Mehrzeilige-Zeichenkette-Attribut wird basierend auf dem bereinigten Quelltext angezeigt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 144

147 Abbildung 2-68: HTML-Bereinigung Sicht "Eigenschaften" Die Sicht "Eigenschaften" zeigt in der Registerkarte "Allgemein" alle einzeiligen Eigenschaften eines Objektes an. Einzeilige Objekteigenschaften können nur einen Wert besitzen, wie z.b. Name, Besitzer oder Erstelldatum des Objektes. Die verfügbaren Eigenschaftsfelder sind abhängig von der Kategorie des markierten Objektes bzw. des Shapes. Klickt man in der Sicht "Eigenschaften" auf eine andere Registerkarte (als 'Allgemein'), wird entweder eine mehrwertige oder eine mehrzeilige Eigenschaft angezeigt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 145

148 Abbildung 2-69: Sicht 'Eigenschaften' eines Objekts Sicht "Eigenschaften (detailliert)" In der Sicht "Eigenschaften (detailliert)" werden mehrzeilige bzw. mehrwertige Eigenschaften angezeigt. Die Sicht "Eigenschaften (detailliert)" bietet ausführliche Informationen über das Objekt in Form von mehrzeiligem Text (z.b. Anmerkungen) oder zugewiesenen Objekten (z.b. Mitarbeiter einer Abteilung). Auch hier bestimmt die Kategorie, welche Eigenschaftsfelder verfügbar sind. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 146

149 Sicht "Eigenschaften (Dokument)" Ab Aeneis 5.5 können Sie für jedes Modell-Objekt die Sicht "Eigenschaften (Dokument)" mit rechtem Mausklick öffnen. Die Sicht "Eigenschaften (Dokument)" beinhaltet alle Attribute eines Modellobjekts. Es vereint die Sichten "Eigenschaften" und "Eigenschaften (detailliert)" Einzeilige Eigenschaften eines Objekts ansehen Zum Anzeigen der einzeiligen Eigenschaften eines Objektes gehen Sie vor wie folgt: 1. Markieren Sie das Objekt, dessen Eigenschaften Sie ansehen möchten. 2. In der Sicht Eigenschaften werden die Eigenschaften des markierten Objektes angezeigt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 147

150 Abbildung 2-70: Sicht Eigenschaften für das Objekt Produktmanagement Die Sicht zeigt die Eigenschaften thematisch geordnet jeweils in Bereichen an. Der Bereich Allgemein zeigt bei allen Objekten die ID, die Kurzbezeichnung (für Kategorie Mitarbeiter : Kürzel) und die Bezeichnung des Objektes an. Die Aeneis-Version Professional bietet zudem die Erfassung eines englischsprachigen Namens in der Bezeichnungsfeld-Version Bezeichnung (en). Der Bereich Berechtigungen enthält die Berechtigungsinformationen zum Objekt wie Besitzer und Rechte (ACL / Zugriffskontrollliste), die den Objektzugriff steuern. Hinweis: In den Feldern "Rechte" und "Besitzer" eines Objekts ist es nicht möglich, nichts auszuwählen. Beim Versuch, die Auswahl zurückzusetzen, erfolgt ein Warn-Hinweis. Die Systemeigenschaften des Objektes wie z.b. die Objektkategorie und das Erstelldatum zeigt der Bereich Systeminformation an. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 148

151 Massenänderungen bei einzeiligen Eigenschaften Sie können bei mehreren Objekten gleichzeitig eine einzeilige Eigenschaft ändern. Hierzu gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Sicht "Eigenschaften". 2. Markieren Sie alle Modell-Objekte, bei denen Sie die gleiche Eigenschaft ändern möchten, z. B. "Besitzer". 3. Ändern Sie in der Sicht "Eigenschaften" die entsprechende Eigenschaft. -> Diese wurde allen markierten Objekten zugewiesen. 4. Lösen Sie die Markierung der Objekte wieder Komplexe Eigenschaften (detailliert) zu einem Objekt ansehen So zeigen Sie mehrzeilige Eigenschaften an: 1. Markieren Sie das entsprechende Objekt in der Modellübersicht. 2. Die Modellinformationen für das Objekt werden in der Sicht Eigenschaften (detailliert) angezeigt. Blenden Sie die Sicht ggf. mit der Schaltfläche Sichten in der Symbolleiste ein. Abbildung 2-71: Sicht Eigenschaften (detailliert) für einen Prozess Jeder Eigenschafts-Typ wird jeweils in einer eigenen Registerkarte angezeigt. Die Art der angezeigten Eigenschaften-Typen hängt von der Kategorie des Objektes ab. 3. Klicken Sie eine Registerkarte an, um die hinterlegte Informationen anzuzeigen. Die jeweils aktivierte Registerkarte wird weiß unterlegt dargestellt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 149

152 Objekte in der Sicht "Eigenschaften (detailliert)" nach oben und nach unten stellen Zum Sortieren von Objekten in den Listen der Sicht "Eigenschaften (detailliert)" gehen Sie so vor: 1. Aktivieren Sie die Registerkarte, dessen Einträge Sie sortieren wollen. 2. Markieren Sie das Objekt, das Sie anders positionieren möchten. Abbildung 2-72: Sicht Eigenschaften (detailliert), Objekte sortieren 3. Wählen Sie in der Schaltflächen-Leiste zum Aufwärtsschieben des Objektes die Schaltfläche Nach oben verschieben bzw. die Schaltfläche Sie das Objekt weiter nach unten stellen wollen. Nach unten verschieben, wenn Objekte in der Sicht "Eigenschaften (detailliert)" alphabetisch sortieren Zum alphabetischen Sortieren der Objekte in deren Sicht "Eigenschaft (detailliert)" gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie das Objekt. 2. Öffnen Sie die Sicht "Eigenschaften (detailliert)". 3. Öffnen Sie die Registerkarte, die Sie sortieren wollen. 4. Prüfen Sie, wie momentan die Objekte in dem Attribut "Name" sortiert sind. Wenn Sie aufwärts (A-Z) sortiert sind, zeigt der Pfeil in der Spaltenüberschrift "Name" nach oben, bei Abwärtssortierung (Z-A) zeigt der Pfeil nach unten. 5. Wenn Sie die Sortierung umkehren möchten, dann klicken Sie in die Spaltenüberschrift "Name". Der Pfeil dreht sich in die andere Richtung. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 150

153 6. Wenn Sie die neue Sortierung speichern wollen, so dass sie beim nächsten Aufruf des Objektes noch besteht, dann klicken Sie auf die OK-Haken-Schaltfläche " Sortierung abspeichern". Abbildung 2-73: Sicht Eigenschaften (detailliert): Objekte alphabetisch sortieren Alle Eigenschaften im Dialog Eigenschaften anzeigen Alle einzeiligen und mehrzeiligen Eigenschaften eines Objektes lassen sich zusammengefasst in einem Dialog anzeigen. Der Dialog zeigt auch dem Objekt unterstellte Objekte von Eltern-Kind-Beziehungen an. So gehen Sie zum Öffnen des Dialogs vor: 1. Markieren Sie das Objekt in der Modellübersicht. 2. Wählen Sie den Menübefehl Datei Eigenschaften. Alternativ drücken Sie die Tastenkombination <Alt> + <Eingabe>. Die Eigenschaften werden in einem Dialog angezeigt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 151

154 Abbildung 2-74: Dialog Eigenschaften für ein Objekt Die Liste (siehe Nr. 1 in der Abb.) auf der linken Seite des Dialogs zeigt nicht-einzeilige Attribute an, die für die Kategorie des markierten Objektes verfügbar sind. Das zweite Attribut von oben in der Liste (3) zeigt stets die Unter-Objekte an, wenn diese für die Kategorie verfügbar ist. Wie diese Unter-Objekte bezeichnet sind, hängt von der Kategorie und der hierfür vorgesehen Unterobjekt-Bezeichnung ab. Die verfügbaren einzeiligen Attribute zu einem markierten Objekt werden im Hauptfenster (2) angezeigt und können abhängig von der Kategorie und den Berechtigungen des Anwenders bearbeitet werden Texte und Bilder in den Anmerkungen hinterlegen (Eigenschaften detailliert) Für jedes Objekt lassen sich formatierbare Anmerkungen in der Registerkarte Anmerkungen der Sicht Eigenschaften (detailliert) hinterlegen. Mit der Formatierungs-Komponente kann der Text gestaltet werden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 152

155 Zusätzlich können Sie mit einer Stylesheet-Datei (*.css) datenbankweit eine Formatierungsvorlage vorgeben, so dass eine einheitliche Formatierung der Texte sichergestellt werden kann Formatierungs-Komponente Die Formatierungskomponente für Mehrzeilige-Zeichenkette-Attribute (z. B. Attribut "Anmerkung") bietet die folgenden Möglichkeiten: Schrift, Schriftfarbe, -art, -größe, -auszeichnung und -ausrichtung festlegen Tabellen einfügen und formatieren Links zu Dateien einfügen Bilder einbinden, die direkt in der Datenbank gespeichert werden Dokumente einbinden, die direkt in der Datenbank gespeichert werden Die Formatierungs-Komponente lässt sich wie jedes gängige Textverarbeitungsprogramm wie Microsoft Word bedienen. Die Formatierungsbefehle lassen sich folgendermaßen aufrufen: über die Symbolleiste über die Menübefehle Einfügen, Format und Tabelle über das lokale Menü Abbildung 2-75: Anmerkung formatieren Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 153

156 Tabellen formatieren Wenn Sie eine Tabelle erstellt haben, können Sie diese mit dem Kontextmenübefehl " Tabelleneigenschaften" formatieren, der den Dialog "Tabelle" aufruft. Hinweis: In der Anmerkung kann mit der Schaltfläche "Quelltext anzeigen" auch der HTML-Code bearbeitet werden. Auf diese Weise können Sie die Formatierung erweitern. Abbildung 2-76: Tabelleneigenschaften Feld/Abschnitt im Dialog "Tabelle" Höhe, Breite (der Tabelle) Einstellungen Für die Höhe und Breite der Tabelle können Sie Pixel und Prozent angeben. Wenn Sie 0% angeben, dann wird die Tabelle auf minimale Breite bzw. Höhe gesetzt, so dass der Inhalt noch vollständig angezeigt wird. Wenn Sie 100 % (oder höher) angeben, dann wird die wird momentan angezeigt in BPM-Portal, PDF-Bericht (wenn die Tabelle zu hoch oder zu breit ist, wird sie am Rand abgeschnitten) (nicht HTML-Bericht) Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 154

157 Ausrichtung (der Tabelle) Textabstand (zum Zellenrand) Zellenabstand Rahmen (der Tabelle) Hintergrund (der Tabelle) Tabelle auf die maximale Breite bzw. Höhe gesetzt. Werden Werte zwischen 0 und 100 angegeben, werden die Breite und Höhe entsprechend verändert im Rahmen der minimalen und maximalen Breite bzw. Höhe. Sie können auch die Tabellenränder mit der Maus verschieben, d. h. die Tabelle größer und kleiner ziehen. Dann wird automatisch die Pixel-Zahl der Höhe und Breite eingetragen. In einem Listenfeld kann die Ausrichtung der gesamten Tabelle ausgewählt werden, z. B. mittig ("center"). Der Abstand des Textes zum Zellenrand einer Tabellenzelle kann festgelegt werden, z. B. 10 (Pixel). Der Abstand der Tabellenzellen untereinander kann festgelegt werden, z. B. 15 (Pixel). Im Feld "Rahmenstärke" kann die Stärke des Tabellen-Rahmens eingegeben werden, z. B. 1. Mit der Schaltfläche "Wählen" können Sie aus einer Farbtabelle eine Rahmenfarbe auswählen. Mit der Schaltfläche "Automatisch" wird die Default-Einstellung "keine Rahmenfarbe" gesetzt. Im Abschnitt "Farbe" können Sie mit der Schaltfläche " Wählen" aus einer Farbtabelle eine Hintergrundfarbe auswählen. Mit der Schaltfläche " Automatisch" wird die PDF-Bericht BPM-Portal, HTML-Bericht PDF-Bericht, BPM-Portal, HTML-Bericht PDF-Bericht, BPM-Portal, HTML-Bericht PDF-Bericht, BPM-Portal, HTML Bericht PDF-Bericht, (nicht im BPM-Portal, nicht im HTML Bericht) Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 155

158 Style (der Tabelle) Default-Einstellung "keine Hintergrundfarbe" gesetzt. Wenn die Option " Hintergrundbild nutzen" aktiviert ist, dann wird das ggf. ausgewählte Bild als Hintergrund angezeigt. Mit der Schaltfläche "Durchsuchen" kann das Hintergrundbild aus dem Datei-Explorer ausgewählt werden. Sofern ein Stylesheet vorhanden ist, kann im Listenfeld eines ausgewählt werden Zelle formatieren Eine einzelne Zelle oder mehrere markierte Zellen können Sie formatieren, mit deren Kontextmenübefehl bzw. Dialog "Zelleneigenschaften". Auch gibt es verschiedene Kontextmenübefehle für die markierten Zellen, mit denen Sie Zellen auch formatieren können. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 156

159 Abbildung 2-77: Zelleneigenschaften Feld / Abschnitt im Dialog "Zelleneigenschaften" bzw. Kontextmenübefehl einer Zelle Breite / Höhe (einer Zelle) Einstellungen Die Breite bzw. Höhe wird mit einem Prozentsatz oder Pixelwert angegeben. Bei einem Prozentsatz von 0 wird die Zelle auf die minimale Breite/Höhe gesetzt, so dass der Wert noch angezeigt werden kann. Bei einem Prozentsatz von 100 (oder höher) werden die einzelnen Zellen auf die maximale Breite/Höhe gesetzt, so dass die Tabelle vollständig ausgefüllt wird. wird momenten angezeigt in BPM-Portal Pixelwert = korrekt 0%=korrekt, (100%= nicht korrekt) PDF-Bericht 100% = korrekt (Pixelwert = nicht korrekt, 0%=nicht korrekt) HTML-Bericht Prozentsätze korrekt Pixelwert korrekt Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 157

160 Horizontale Ausrichtung / Vertikale Ausrichtung (einer Zelle) Umfasst Zeilen / Umfasst Spalten Kontextmenübefehle "Zellen verbinden", "Zelle teilen" Auch richtet sich die minimale Breite/Höhe einer Zelle nach der breitesten/höchsten Zelle in derselben Zeile bzw. Spalte. Werden Werte zwischen 0 und 100 angegeben, werden die Breite und Höhe entsprechend verändert im Rahmen der minimalen und maximalen Breite bzw. Höhe einer Zelle. Sie können auch die Zellenränder mit der Maus verschieben, d. h. die Zelle größer und kleiner ziehen. Dann wird automatisch die Pixel-Zahl der Höhe und Breite eingetragen. Listenfelder zur Auswahl der Art der horizontalen bzw. vertikalen Ausrichtung z. B. left. In den Feldern "Umfasst Zeilen" bzw. "Umfasst Spalten" kann angegeben werden, über wieviele Zeilen bzw. Spalten eine Zelle sich erstreckt. Wenn dadurch andere Zellen verdrängt werden, dann werden diese automatisch an die Tabelle hinten angehängt, so dass sich die Zeilen bzw. Spaltenanzahl der Tabelle erhöhen kann. Mehrere markierte Zellen können Sie mit den Kontextmenübefehlen "Zellen verbinden" und "Zelle teilen" vereinen oder aufteilen. Beim Teilen einer Zelle werden aus einer Zelle zwei, wobei der gesamte Inhalt in die hintere der beiden Zellen übernommen wird. BPM-Portal, PDF-Bericht, HTML-Bericht PDF-Bericht, BPM-Portal, HTML-Bericht PDF-Bericht, BPM-Portal HTML-Bericht Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 158

161 Rahmen Farbe (einer Zelle) Hintergrund Farbe (einer Zelle) Hintergrundbild (einer Zelle) Style Im Abschnitt Rahmen Farbe können Sie die Farbe des Zellrahmens festlegen. Mit der Schaltfläche "Wählen" können Sie aus einer Farbtabelle eine Rahmenfarbe für die markierten Zellen auswählen. Mit der Schaltfläche "Automatisch" wird die Default-Einstellung "keine Rahmenfarbe" gesetzt. Im Abschnitt "Hintergrund Farbe" können Sie die Hintergrundfarbe für die markierten Zellen festlegen. Mit der Schaltfläche "Wählen " können Sie aus einer Farbtabelle eine Hintergrundfarbe für die markierten Zellen auswählen. Mit der Schaltfläche " Automatisch" wird die Default-Einstellung "keine Hintergrundfarbe" gesetzt. Wenn die Option " Hintergrundbild nutzen" aktiviert ist, dann wird das ggf. ausgewählte Bild als Hintergrund angezeigt. Mit der Schaltfläche "Durchsuchen" kann das Hintergrundbild aus dem Datei-Explorer ausgewählt werden. Sofern ein Stylesheet vorhanden ist, kann im Listenfeld eines ausgewählt werden. BPM-Portal, PDF-Bericht, HTML Bericht PDF-Bericht, (nicht im BPM-Portal, nicht im HTML Bericht) nicht im PDF-Bericht, nicht im BPM Portal, nicht im HTML-Bericht Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 159

162 Abbildung 2-78: Tabelle in der Anmerkung Abbildung 2-79: Ausgabe im Aeneis BPM Portal Abbildung 2-80: Ausgabe der Tabelle im PDF-Bericht Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 160

163 Abbildung 2-81: Ausgabe der Tabelle im HTML-Bericht In die Registerkarte "Anmerkung" Texte, Bilder und Tabellen eines Objekts kopieren Sie können aus anderen Dateien Texte, Bilder und Tabellen per Copy & Paste in die Registerkarte "Anmerkung" eines Objektes hineinkopieren. Auch über den Menübefehl " Einfügen" können Sie verschiedene Inhalte einfügen wie Bilder, Absätze, Zeilen-Umbrüche, geschützte Leerzeichen usw. Z. B. haben Sie folgenden Inhalt einer MS Word Datei hinein-kopiert: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 161

164 Abbildung 2-82: Zu kopierende Word-Datei Die Kopie der Word-Datei in der Registerkarte "Anmerkung" zeigt die folgende Abbildung: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 162

165 Abbildung 2-83: Kopierte Word-Datei in der Registerkarte Anmerkung Wenn Sie in der Registerkarte "Anmerkung" rechts unten auf die Schaltfläche "Quelltext anzeigen" klicken, dann wird der HTML-Code der Registerkarte "Anmerkung" angezeigt. Sie sehen, dass die Inhalte in Paragraphen-Tags <p>...</p> eingebunden werden. Mit der Schaltfäche "Quelltext anzeigen" können Sie zwischen dem HTML-Code und der Anmerkung in der Registerkarte "Anmerkung" hin- und herschalten. Die wichtigsten HTML-Tags sind folgende: Tabelle 2-5: HTML Tags in der Anmerkung HTML-Tag Bedeutung Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 163

166 <p> inhalt </p> <br/> <p>&#160</p> <img> Bild </img> <table> Tabelle </table> Paragraph Zeilen-Umbruch festes (geschütztes) Leerzeichen feste Leerzeile (festes Leerzeichen in Paragraph) Bild Tabelle, die Zeilen <tr>..</tr>, Spalten <td>..< /td> und evtl. Überschriften <th>..</th> usw enthält. Hinweis: Ein kopierter Inhalt in der Registerkarte "Anmerkung" kann automatisch in einen Paragraphen "<p>...</p>" eingebunden worden sein, wobei es zu festen Leerzeichen bzw. festen Leerzeilen kommen kann (siehe obenstehende Tabelle). Diese können Sie im Quelltext herauslöschen Datenbankweite Formatvorlage festlegen Mit Einbinden einer Stylesheet-Datei geben Sie datenbankweit die Formatvorlage vor, mit der Texte in textbasierten Registerkarten formatiert werden. Dazu gehen Sie vor wie folgt: 1. Markieren Sie in der Modellübersicht die Datenbank, für die Sie die Formatvorlage festlegen wollen. 2. Öffnen Sie die Sicht Eigenschaften. 3. Klicken Sie an das rechte Ende im Feld "Stylesheet (css-datei)". Es öffnet sich der Dialog "Öffnen". (page 0) 4. Wählen Sie die css-datei aus und bestätigen Sie den Dialog mit der Schaltfläche Öffnen. Der Pfad und Dateiname erscheinen im Feld "Stylesheet (css-datei) ". Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 164

167 Abbildung 2-84: Formatvorlage für textbasierte Registerkarten auswählen 2.22 Aufgaben-Typen Ab BPMN-2.0 gibt es Aufgaben-Typen. Diese werden ab Aeneis 5.5 unterstützt. Ein Aufgaben-Typ beschreibt den Charakter einer Aufgabe. Es gibt folgende Aufgaben-Typen: Senden Empfangen Benutzer Manuell Geschäftsregel Service Script Kein (= keine Auswahl eines Aufgaben-Typs) Zur Auswahl eines Aufgaben-Typs für eine Aufgabe gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie das BPMN-Diagramm. 2. Markieren Sie mit rechtem Mausklick die Aufgabe. -> Es öffnet sich das Kontextmenü. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 165

168 3. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Eigenschaften". -> Es öffnet sich der Eigenschaften-Dialog. 4. Öffnen Sie den Abschnitt "BPMN". 5. Klicken Sie in das Feld "Aufgabentyp". -> Es öffnet sich die Liste mit den Aufgaben-Typen. 6. Wählen Sie den gewünschten Aufgaben-Typ aus. 7. Bestätigen Sie mit OK. 8. Ergebnis: -> Der Aufgabe wurde ein anderer Aufgaben-Typ zugewiesen. Abbildung 2-85: Auswahl des Aufgaben-Typs 2.23 Neue Standard-Shapes ab Aeneis 5.5 Ab Aeneis 5.5 stehen in der Shape-Verwaltung folgende neue Shapes zur Verfügung: Rechtecke Folgende Standard-Rechtecke sind in Aeneis 5.5 verfügbar: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 166

169 Pfeile Folgende Standard-Pfeile sind ab Aeneis 5.5 verfügbar: Dreiecke Folgende Standard-Dreiecke sind ab Aeneis 5.5 verfügbar: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 167

170 Standard-Sonderformen Folgende Standard-Sonderformen sind ab Aeneis 5.5 verfügbar: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 168

171 Standard-Kommentar Folgender Standard-Kommentar ist ab Aeneis 5.5 verfügbar: 2.24 Erstellen eines einfachen Druckberichts Dieses Kapitel zeigt ein Beispiel, wie ein einfacher ansprechender Druckbericht schnell erstellt werden kann. Dies erfolgt unter Verwendung der Standardvorlage von Aeneis. Der Beispiel-Druckbericht wird ein Übersichtskapitel und ein Kapitel mit den Unterobjekten des ausgewählten Kapitels enthalten. Das Übersichtskapitel wird für das ausgewählte Objekt (z.b. einen Prozess) folgendes enthalten: alle Attribute, die als "Im Bericht sichtbar" markiert sind. seine Zeichnungen. und eine Tabelle mit allen direkten Unterobjekten (Aufgaben,...) und deren " Durchführenden". Das Kapitel der Unterobjekte wird für jedes Unterobjekt ein Unterkapitel gemäß der Übersicht anlegen. Druckbericht anlegen 1. Öffnen Sie die Sicht "Berichtswesen". 2. Öffnen Sie den Eintrag "Auswertungen. 3. Markieren Sie den Eintrag "Berichte". 4. Öffnen Sie mit rechtem Mausklick das Kontext-Menü. 5. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Neu Bericht". -> Es erscheint der Konfigurationsdialog des Berichtes. 6. Stellen Sie sicher, dass die Registerkarte "Konfiguration" geöffnet ist. 7. Stellen Sie sicher, dass die Gruppe "Konfiguration" geöffnet ist. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 169

172 8. Ändern Sie die "Bezeichnung" um in "Einfacher Bericht". 9. Bestätigen Sie mit "OK". 10. Ergebnis: Der Druckbericht wurde angelegt. Hinweis: Ein Druckbericht hat die Kategorie "Bericht". Format in einen Druckbericht importieren Für einen Druckbericht können Sie Formate als Vorlage importieren. Um für den einfachen Druckbericht die Standardvorlage von Aeneis zu importieren, gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie den Druckbericht "Einfacher Bericht". 2. Öffnen Sie mit rechtem Mausklick das Kontext-Menü. 3. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Formate importieren". 4. Ergebnis: -> Es werden die Formate der Aeneis-Standardvorlage importiert. Inhalte in einem Druckbericht anlegen Die Inhalte des einfachen Druckberichts legen Sie wie folgt an: Anlegen des Kapitels "Übersicht" 1. Öffnen Sie den Bericht "Einfacher Bericht". 2. Markieren Sie mit rechtem Mausklick den Eintrag "Inhalt". -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 3. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Neu Sicht / Kapitel". -> Es erscheint der Konfigur ationsdialog der Komponente. 4. Stellen Sie sicher, dass die Registerkarte "Konfiguration" geöffnet ist. 5. Stellen Sie sicher, dass die Gruppe "Konfiguration" geöffnet ist. 6. Ändern Sie die "Bezeichnung" um in "Übersicht". 7. Bestätigen Sie mit "OK". 8. -> Das Sicht-/Kapitel-Objekt "Übersicht" wurde angelegt. Anlegen eines Abschnittes 1. Öffnen Sie das 'Sicht/Kapitel'-Objekt "Übersicht". 2. Markieren Sie mit rechtem Mausklick den Eintrag "Inhalt". -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 3. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Neu -> Abschnitt". -> Es erscheint der Konfigurationsdialog der Komponente. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 170

173 4. Stellen Sie sicher, dass die Registerkarte "Konfiguration" geöffnet ist. 5. Stellen Sie sicher, dass die Gruppe "Konfiguration" geöffnet ist. 6. Ändern Sie die "Bezeichnung" um in "Alle Attribute". 7. Bestätigen Sie mit "OK". 8. -> Eine Abschnitt-Komponente, die alle Attribute mit der aktivierten Option "Im Bericht sichtbar" ausgibt, wurde angelegt. Anlegen eines Zeichnungen-Abschnitts 1. Öffnen Sie das 'Sicht/Kapitel'-Objekt "Übersicht". 2. Markieren Sie mit rechtem Mausklick den Eintrag "Inhalt". -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 3. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Neu Zeichnung". -> Es erscheint der Konfigurationsdialog der Komponente. 4. Stellen Sie sicher, dass die Registerkarte "Konfiguration" geöffnet ist. 5. Stellen Sie sicher, dass die Gruppe "Konfiguration" geöffnet ist. 6. Ändern Sie die "Bezeichnung" um in "Zeichnungen". 7. Bestätigen Sie mit OK. 8. -> Die Komponente "Zeichnungen", die alle Diagramme ausgibt, wurde angelegt. Anlegen einer Tabelle zur Ausgabe bestimmter Attribute 1. Öffnen Sie das 'Sicht/Kapitel'-Objekt "Übersicht". 2. Markieren Sie mit rechtem Mausklick den Eintrag "Inhalt". -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 3. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Neu Tabelle". -> Es erscheint der Konfigurations-Dialog der Komponente. 4. Stellen Sie sicher, dass die Registerkarte "Konfiguration" geöffnet ist. 5. Stellen Sie sicher, dass die Gruppe "Konfiguration" geöffnet ist. 6. Ändern Sie die "Bezeichnung" um in "Durchführung". 7. Bestätigen Sie mit OK. -> Die Tabelle "Durchführung" wurde angelegt. 8. Öffnen Sie die Sicht "Schemaverwaltung". 9. Ziehen Sie von der Kategorie "Prozess" das Kategorie-Attribut "Aktivitäten" in das Attribut "Zeilen" > Das Attribut "Zeilen" enthält nun einen Verweis auf das Schemaattribut " Standardelemente". 11. Ziehen Sie von der Kategorie "Prozess" das Kategorie/Schema-Attribut "Bezeichnung" in das Attribut "Spalten". 12. Ziehen Sie von der Kategorie "Prozess" das Kategorie/Schema-Attribut "Durchführung" in das Attribut "Spalten" > Eine Tabelle, die alle Aktivitäten und deren Durchführung ausgibt, wurde angelegt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 171

174 Anlegen des Kapitels "Unterobjekte" 1. Öffnen Sie den Druckbericht "Einfacher Bericht". 2. Markieren Sie mit rechtem Mausklick den Eintrag "Inhalt". -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 3. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Neu Sicht / Kapitel". -> Es erscheint der Konfigurationsdialog der Komponente. 4. Stellen Sie sicher, dass sowohl die Registerkarte "Konfiguration" als auch die Gruppe " Konfiguration" geöffnet sind. 5. Ändern Sie die "Bezeichnung" um in "Unterobjekte". 6. Bestätigen Sie mit OK. -> Das Sicht-/Kapitel-Objekt "Unterobjekte" wurde angelegt. 7. Öffnen Sie die Sicht "Schemaverwaltung". 8. Ziehen Sie von der Kategorie "Prozess" das Kategorie-Attribut "Aktivitäten" in das Attribut "Berichtete Objekte". 9. -> Das Attribut "Berichtete Objekte" enthält nun einen Verweis auf das Schemaattribut "Standardelemente". Kopieren des Sicht-/Kapitel-Objekts "Übersicht" unter das Sicht-/Kapitel-Objekt "Unterobjekte" 1. Markieren Sie mit rechtem Mausklick das Sicht-/Kapitel-Objekt "Übersicht". -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 2. Klicken Sie auf den Kontextmenü-Befehl "Kopieren". 3. Markieren Sie mit rechtem Mausklick das Sicht-/Kapitel-Objekt "Unterobjekte". -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 4. Klicken Sie auf den Kontextmenübefehl "Einfügen als Verweis". 5. -> Das Sicht-/Kapitel-Objekt "Übersicht" wurde als Verweis in das Sicht-/Kapitel-Objekt " Unterobjekte" unter dessen Eintrag "Inhalt" eingefügt. End-Ergebnis: Der Druckbericht ist nun vollständig konfiguriert, wie folgende Abbildung zeigt: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 172

175 Abbildung 2-86: Druckbericht 'Einfacher Bericht' Ausführen und Ausgeben des Druckberichtes in eine Datei Um den Druck-Bericht "Einfacher Bericht" auszuführen und in eine Datei auszugeben, gehen Sie vor wie folgt: 1. Markieren Sie ein Modellobjekt, z. B. einen Prozess. 2. Öffnen Sie mit rechtem Mausklick das Kontextmenü. 3. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Druckberichte Einfacher Bericht". 4. -> Es öffnet sich der Dialog zum Ausführen des Berichts "Einfacher Bericht". 5. Wählen Sie im Listenfeld "Zielformat" das Datei-Format, mit dem der Druckbericht gespeichert wird. 6. Wählen Sie im Feld "Datei" den Pfad mit dem Datei-Namen, in die der Druckbericht ausgegeben wird (siehe Abbildung unten). 7. Ggf. aktivieren Sie die Option "Verzeichnisse aktualisieren". 8. Bestätigen Sie mit OK. 9. -> Der Druckbericht wird ausgeführt und in die gewählte Datei ausgegeben bzw. gespeichert. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 173

176 Abbildung 2-87: Dialog zum Ausführen eines Druckberichts 2.25 Erstellen einer Vorlage für einen Druckbericht Wenn ein Druck-Bericht angelegt worden ist und Inhalte definiert sind, kann dieser auch ohne Formatierung ausgeführt werden. Soll die Standard-Aeneis-Formatierung angewandt werden, kann dies wie beschrieben im Kapitel "Erstellen eines einfachen Druckberichts (page 169)" erfolgen. Dieses Kapitel beschreibt die Erstellung einer eigenen Vorlage und wie Sie auf den Bericht angewandt wird: Anlegen und Referenzieren der Vorlage in MS Word/Open Office 1. Erzeugen Sie mit dem ODT-fähigen Textverarbeitungsprogramm ihrer Wahl (Word 2010+/ OpenOffice) ein neues Dokument oder öffnen Sie eine bereits bestehende Vorlage. 2. Speichern Sie diese entweder unter dem Dateiformat "ODF Textdokument (.odt)" (OpenOffice) bzw. "OpenDocument-Text (.odt)" (MS-Word) ab. 3. Wählen Sie die Vorlagen-Datei im Dateiexplorerer an und ziehen Sie diese auf den Bericht in Aeneis. 4. -> Es wird eine "Externe Referenz" unter "Vorlage" angelegt, die die Vorlage auf Ihrem Rechner referenziert Anlegen des Deckblatts in MS Word Um mit MS Word in der erste Seite der Vorlage ein Deckblatt zu erstellen, gehen Sie vor wie folgt: Schritt I: ODT-Vorlage öffnen 1. Öffnen Sie Ihre ODT-Vorlage in MS Word. Schritt II: Eine Textmarke "Deckblatt" einfügen 1. Schreiben Sie einen Text z. B. "Titel" oder Velocity-Makro in die Vorlage. 2. Markieren Sie den Deckblatt-Text. 3. Wählen Sie den Menübefehl "Einfügen Deckblatt". Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 174

177 4. -> Es öffnet sich der Dialog "Textmarke". 5. Geben Sie als "Textmarkenname" die Bezeichnug "Deckblatt" ein. 6. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Hinzufügen". 7. -> Die Textmarke "Deckblatt" wurde erstellt. Schritt III: Das Deckblatt gestalten 1. Fügen Sie Texte und ggf. Bilder in das Deckblatt ein. 2. Optional können Sie Velocity-Variablen in das Deckblatt einfügen, z. B. aktuelles Datum. Hinweis: Mehr über Velocity-Makros siehe im Anwender-Handbuch im Kapitel " Aeneis: Objektmuster mit Velocity-Makros". Schritt IV: Seitenvorlage ab der zweiten Seite anlegen 1. Wählen Sie das Menü "Umbrüche Abschnittsumbrüche". 2. Klicken Sie auf den Menübefehl "Nächste Seite". 3. -> Word hat einen Seiten-Umbruch und eine neue Seite mit einer (Standard-)Seitenvorlage angelegt. 4. Optional können Sie die Seitenvorlage individuell einrichten Anlegen des Deckblatts in Open Office Um ein Deckblatt in der Open-Office-Vorlage zu erstellen, gehen Sie so vor: Schritt I: Einfügen einer Textmarke 1. Öffnen Sie das Open-Office-Textdokument. 2. Schreiben Sie einen Text oder ein Velocity-Makro in das Deckblatt, z. B. "Titel". 3. Markieren Sie den Text. 4. Wählen Sie den Menübefehl "Einfügen Textmarke". -> Es öffnet sich der Dialog " Textmarke einfügen". 5. Geben Sie einen Namen für die Textmarke in das Textfeld ein. 6. Bestätigen Sie mit OK. -> Die Textmarke wurde eingefügt. Schritt II: Einfügen eines Umbruchs 1. Gehen Sie an das Ende der Deckblatt-Seite. 2. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Einfügen Manueller Umbruch". -> Es öffnet sich der Dialog "Umbruch einfügen". 3. Wählen Sie die Option "Seitenumbruch". 4. Bestätigen Sie mit OK. -> Der Seitenumbruch und eine neue Seite wurden eingefügt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 175

178 Schritt III: Seitenvorlage einrichten je für Deckblatt, Verzeichnisse und Inhalt 1. Gehen Sie auf die Seite, für die sie die Seitenvorlage erstellen möchten. 2. Wählen Sie den Menübefehl "Format Seite". -> Es öffnet sich der Dialog " Seitenvorlage:Standard". 3. Richten Sie die Seitenvorlage ein. 4. Fügen Sie Texte und ggf. Bilder in das Deckblatt ein. 5. Optional können Sie Velocity-Variablen in das Deckblatt einfügen, z. B. aktuelles Datum. 6. Bestätigen Sie mit "OK" -> Die Seitenvorlage ist gespeichert. Hinweis: Mehr über Velocity-Makros siehe im Anwender-Handbuch im Kapitel " Aeneis: Objektmuster mit Velocity-Makros" Verzeichnisse einfügen in MS Word Schritt I: Verzeichnisse einfügen Inhaltsverzeichnis einfügen: 1. Öffnen Sie die Registerkarte "Verweise". 2. Öffnen Sie das Menü "Inhaltsverzeichnis". 3. Klicken Sie auf den "Menübefehl "Inhaltsverzeichnis einfügen". 4. -> Es öffnet sich der Dialog "Inhaltsverzeichnis". 5. Konfigurieren Sie das Inhaltsverzeichnis wie gewünscht. 6. Bestätigen Sie mit OK. 7. -> Das Inhaltsverzeichnis wurde in die Vorlage eingefügt. Tabellenverzeichnis einfügen 1. Öffnen Sie das Menü "Verweise". 2. Klicken Sie auf den Menübefehl "Abbildungsverzeichnis einfügen". 3. -> Es öffnet sich der Dialog "Abbildungsverzeichnis". 4. Wählen Sie im Feld "Beschriftungskategorie" den Eintrag "Tabelle". 5. Bestätigen Sie mit OK. 6. -> Das Tabellenverzeichnis wurde eingefügt. Hinweis: MS Word hält die Kompatibilität zu Verzeichnissen in ODT auf das Inhaltsverzeichnis begrenzt. Sind andere Verzeichnisse erwünscht, dann müssen diese mit OpenOffice angelegt werden oder nachträglich in Aeneis. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 176

179 Verzeichnisse einfügen in Open Office In Open Office fügen Sie Verzeichnisse ein wie folgt: 1. Setzen Sie den Cursor an die Stelle, an der Sie die Verzeichnisse einfügen möchten. 2. Wählen Sie den Menübefehl "Einfügen Verzeichnisse Verzeichnisse". -> Es öffnet sich der Dialog "Verzeichnis einfügen". 3. Wählen Sie im Listenfeld "Typ" die Art des Verzeichnisses aus, z. B. "Inhaltsverzeichnis". 4. Stellen Sie ggf. indivuduelle Einstellungen in dem Verzeichnis ein. 5. Bestätigen Sie mit OK. -> Das Verzeichnis wurde angelegt. 6. Wiederholen Sie die Punkte 1 bis 5, bis Sie alle Verzeichnisse eingefügt haben. Sie können die Verzeichnisse "Inhaltsverzeichnis", "Abbildungsverzeichnis", "Tabellenverzeichnis", und "Stichwortverzeichnis" einfügen Anlegen der Formatvorlagen in MS Word / Open Office Tabellenformate anlegen 1. Gehen Sie an das Ende der Verzeichnisse und fügen einen Umbruch ein (wie oben beschrieben). 2. Fügen Sie eine Tabelle ein, die drei Spalten breit und drei Zeilen hoch ist. 3. Formatieren Sie die Tabelle wie gewünscht. In MS Word können Sie auch eine Vorlage für die Tabelle zuweisen. 4. Geben Sie in der ersten Zelle den Namen für die Tabellen-Vorlage ein Überschriften-Formate anlegen 1. Legen sie für die Ebene 1-6 der Überschriften-Formate jeweils einen beliebigen Text an. 2. Weisen Sie den Texten mit der jeweiligen Überschrifts-Ebene das gewünschte Überschrifts-Format zu Absatzformate anlegen (Optional) 1. Legen sie bei Bedarf für jedes zu verwendende Absatzformat einen Absatz beliebigen Inhaltes an. 2. Weisen Sie ihm das gewünschte Absatzformat zu Zeichenformate anlegen (wenn Texte speziell hervorzuheben sind -> Objektdarstellung). 1. Legen Sie bei Bedarf für jedes zu verwendende Zeichenformat einen Text beliebigen Inhaltes an. 2. Weisen Sie den Texten jeweils das gewünschte Zeichenformat zu. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 177

180 Ändern der Seitenformate / Kopf- und Fußzeilen Durch die oben vollzogenen Umbrüche habe Sie drei Seitenformate für 1. das Deckblatt. 2. die Verzeichnisse. 3. den Inhalt. Sie können nun bei Bedarf jedes Seitenformat und ihre Kopf- und Fußzeilen beliebig anpassen Import der Formate Zum Importieren der Formate aus der Vorlage, gehen Sie so vor: 1. Öffnen Sie in Aeneis die Sicht "Berichtswesen". 2. Markieren Sie den Druck-Bericht, unter dem Sie die Vorlage referenziert haben. 3. Öffnen Sie mit rechtem Mausklick das Kontextmenü. 4. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Formate importieren". 5. -> Die Formate der Vorlage wurden nun als Objekte importiert und können bedarfsweise in den Auswertungskomponenten und Verzeichnissen referenziert werden. Der Bericht kann formatiert mit Verzeichnissen und Deckblatt verwendet werden. Sollte die Reihenfolge der Ausgabe der Verzeichnisse bzw. des Deckblatts und dem Inhalt nicht Ihren Erwartungen entsprechen, dann ändern Sie die Anordnung in den Attributen "Einleitung" und "Anhang" des Druck-Berichtes Aeneis: BPMN-Diagramme Neues BPMN-Diagramm anlegen Zum Anlegen eines BPMN-Diagramms für eine Prozessgruppe oder Aktivität gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie das Objekt, für das Sie die Prozesszeichnung erstellen wollen, in der Modellübersicht. Wählen Sie den Menübefehl Datei Neu Zeichnungen BPMN Diagramm. Der Dialog Eigenschaften wird geöffnet. 2. Geben Sie eine Bezeichnung für das BPMN-Diagramm in das Feld Bezeichnung ein und bestätigen Sie den Dialog mit der Schaltfläche OK. 3. Die Zeichnung wird automatisch im Zeichnungsfenster geöffnet. Das BPMN-Diagramm zeigt automatisch das Start- und End-Ereignis an. Sie können die Shapes bearbeiten oder löschen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 178

181 Tipp : Um einen größeren Zeichenfläche zu erhalten, können Sie das Vollbild über den Menübefehl Ansicht Perspektiven Vollbild anzeigen. Mit dem Befehl Ansicht Perspektiven Modellierer gelangen Sie zurück in die Modelliererperspektive. BPMN-Diagramm öffnen Zum Öffnen eines vorhandenen BPMN-Diagramms gibt es drei Vorgehensweisen: Markieren Sie das Objekt, dessen Zeichnung Sie öffnen wollen, und wählen den Kontextmenü-Befehl Öffnen <Bezeichnung des Diagramms (BPMN-Diagramm)>. Markieren Sie das Objekt, dessen Zeichnung Sie öffnen wollen, und wählen den Menübefehl Datei Öffnen <Name des Diagramms>. Alternativ zeigen Sie in der Sicht Eigenschaften (detailliert) des Objektes, dessen Zeichnung Sie öffnen wollen, die Registerkarte Zeichnung an. Die Registerkarte zeigt alle verfügbaren Zeichnungen an. Zum Öffnen doppelklicken Sie auf die entsprechende Zeichnung. Im BPMN-Diagramm navigieren Um auch bei größeren Diagrammen die Übersicht zu behalten, erleichtert Ihnen die Funktionen zur Navigation das Navigieren im Diagramm. Mit der Diagrammnavigation navigieren Die Diagrammnavigation zeigt das aktuell angezeigte BPMN-Diagramm auf Minimalgröße skaliert in seiner gesamten Größe an. Sie navigieren im Diagramm, indem Sie den farbig unterlegten Rahmen mit der Maus zu der gewünschten Position ziehen. Der gewählte Ausschnitt wird im BPMN-Diagramm sofort angezeigt. So gehen Sie zur Navigation vor: 1. Die Diagrammnavigation wird in der gleichnamigen Sicht angezeigt. Zum Anzeigen der Sicht wählen Sie ggf. die Schaltfläche Sichten in der Symbolleiste. 2. Zeigen Sie mit der Maus auf den farbigen Navigationsrahmen und ziehen Sie ihn bei gedrückt gehaltener linker Maustaste zur gewünschten Position. Das BPMN-Diagramm zeigt diesen Ausschnitt sofort an. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 179

182 Abbildung 2-88: In Diagrammen navigieren mit der Sicht Diagrammnavigation Anzeigebereich auf aktuell markiertes Shape setzen In großen Diagrammen kann es beim Erstellen oder Markieren von Shapes vorkommen, dass diese am Rand oder außerhalb des aktuellen Anzeigebereichs liegen. Um das markierte Shape schnell in den Mittelpunkt des Anzeigebereichs zu bringen, klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Zum ausgewählten Objekt springen. Aeneis zeigt das markierte Shape zentriert im aktuellen Anzeigebereich an. Gitternetz verwenden Um die exakte Ausrichtung der Shapes zu erleichtern, können Sie das Gitternetz einschalten. Das Gitternetz ist besonders nützlich im manuellen Modellierungsmodus zum genauen Platzieren der Shapes ( siehe im Abschnitt "Im manuellen Modus modellieren" im Kapitel "Prozesse modellieren (page 0)"). Das Gitternetz steht für BPMN-Diagramme mit und ohne Swimlane-Anzeige zur Verfügung und kann sowohl im automatischen als auch im manuellen Modellierungsmodus verwendet werden. Die Gitternetz-Einstellungen werden für jede Zeichnung individuell vorgenommen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 180

183 So schalten Sie das Gitternetz ein: Abbildung 2-89: BPMN-Diagramm mit Swimlanes und Gitternetz 1. Öffnen Sie das BPMN-Diagramm, für das Sie das Gitternetz einschalten wollen. 2. Wählen Sie den Menübefehl Ansicht Gitternetz anzeigen. Zugleich wird automatisch die Verwendung des Gitternetzes aktiviert. Sie bewirkt, dass beim Verschieben von Shapes die Shapes an der Gitternetzstruktur einrasten. Wenn Sie das Gitternetz anzeigen, aber nicht verwenden wollen, schalten Sie die Verwendung mit dem Menübefehl Ansicht Gitternetz verwenden aus. Zum Ausschalten der Gitternetz-Anzeige wählen Sie wieder den Menübefehl Ansicht Gitternetz anzeigen. Dabei wird automatisch auch die Gitternetzverwendung ausgeschaltet. Falls Sie diese verwenden wollen, ohne das Gitternetz anzuzeigen, wählen Sie den Menübefehl Ansicht Gitternetz anzeigen. Hinweis: Bei Verwendung von Swimlanes und eingeblendetem Gitternetz wird die Hintergrundfarbe der Swimlane nur für die Kopfzeile, nicht aber für den Arbeitsbereich gezeichnet Prozesse mit existierenden Objekten modellieren Sie können ein Prozess-Diagramm erstellen, indem Sie existierende Prozess-Objekte von der Modellübersicht in das BPMN-Diagramm ziehen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 181

184 Gleichzeitig können Sie neue Shapes im Diagramm erstellen und diese als neue Objekte erstellen oder zu existierenden Objekten zuweisen. Die Shapes sind automatisch angeordnet und verbunden mit Verbindern. Wenn ein Objekt bereits in einem Diagramm eingebunden ist, ist es nicht möglich, dieses ein zweites Mal in demselben Diagramm einzubinden. Wenn Sie ein Objekt von einem anderen Prozess in ein Diagramm ziehen, wird das Objekt automatisch in der Aktivität referenziert, zu dem das BPMN-Diagramm gehört. Um Objekte als Shape in einem Diagramm einzubinden, gehen Sie vor wie folgt. 1. Öffnen Sie das Diagramm. 2. Halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie das Objekt von der Modellübersicht in das Diagramm. Lassen Sie die Maustaste los, um das Shape einzufügen Neue Aktivitäten modellieren Für die Modellierung im BPMN-Diagramm stehen die gleichen Kategorien zur Verfügung wie für die Modellierung in der Modellübersicht (siehe im Kapitel "Prozesse in der Modellübersicht modellieren" im Anwenderhandbuch). Wenn Sie mit eingeschalteten Swimlanes arbeiten, können Sie die Zuständigkeit für die Aktivitäten-Shapes gleich zuweisen (siehe: "Neuen Prozess mit eingeschaltenen Swimlanes modellieren" in Kapitel "Prozesse graphisch in BPMN-Diagrammen modellieren (page 0)"). Aeneis bietet unterschiedliche Vorgehensweisen zum Einfügen neuer Shapes in die Zeichnung. Sie können mit den folgenden Methoden arbeiten: BPMN-Shapeleiste, die am oberen Rand der Zeichenfläche platziert ist. BPMN-Palette, die am rechten oberen Rand der Zeichenfläche platziert ist. Schaltflächenliste Menübefehl Datei Neu <Objektkategorie> Neues Shape erstellen in der Symbolleiste Kontextmenü des Vorgänger-Shapes bzw. des Vorgänger-Verbinders Shape mit BPMN-Shapeleiste einfügen Um über die BPMN-Shapeleiste ein Shape in das BPMN-Diagramm einzufügen, gehen Sie so vor: 1. Ziehen Sie aus der BPMN-Shapeleiste ein Shape-Symbol entweder in die freie Fläche oder in den vorderen/hinteren Bereich eines Shapes als dessen Vorgänger/Nachfolger. 2. Ergebnis: -> Das Shape wird an der gewünschten Stelle im Diagramm-Fluss eingefügt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 182

185 Abbildung 2-90: BPMN-Shapeleiste für das Erstellen neuer Shapes Shape mit BPMN-Palette einfügen Um über die BPMN-Palette ein Shape in das BPMN-Diagramm einzufügen, gehen Sie so vor: 1. Öffnen Sie die BPMN-Palette, indem Sie auf das Paletten-Symbol oben rechts im BPMN-Diagramm klicken. 2. Klicken Sie auf jenes Paletten-Register mit der gewünschten Shape-Art. 3. -> Das gewünschte Paletten-Register, z. B. "Ereignisse" wird geöffnet. 4. Ziehen Sie aus der BPMN-Palette ein Shape-Symbol entweder in die freie Fläche oder in den vorderen/hinteren Bereich eines Shapes als dessen Vorgänger/Nachfolger. 5. Ergebnis: -> Das Shape wird an der gewünschten Stelle im Diagramm-Fluss eingefügt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 183

186 Abbildung 2-91: BPMN-Palette Shapes mit Menübefehlen bearbeiten Frei stehendes Shape erstellen (mit Menü) Zum Erstellen eines frei stehenden Shapes in der Zeichnung gehen Sie so vor: 1. Öffnen Sie die Zeichnung. 2. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf eine leere Stelle in der Zeichnung und wählen den Menübefehl Datei Neu <Name der Objektkategorie>. Es sind nur die Shapekategorien verfügbar, die in dem gegebenen Prozesskontext verwendet werden können. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 184

187 Abbildung 2-92: Beispiel für ein Kontextmenü in der Zeichnung Das Shape wird ohne Verbindung zu den Ereignissen im Bearbeiten-Modus in die Zeichnung eingefügt. Abbildung 2-93: Shape in einer leeren Zeichnung 3. Geben Sie eine Bezeichnung ein und drücken zum Bestätigen die Taste <Eingabe> Nachfolger erstellen (mit Menü) Zum Erstellen eines Nachfolgers für ein Shape, das noch keine nachfolgenden Shapes besitzt, gehen Sie so vor: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 185

188 1. Markieren Sie das Shape, für den Sie ein nachfolgendes Shape erstellen wollen und wählen Sie den Menübefehl Datei Neu <Name der Objektkategorie>. Das neue Shape wird erstellt und mit dem Vorgänger mit einem Verbinderpfeil verbunden. 2. Geben Sie eine Bezeichnung für das Shape ein und bestätigen Sie die Eingabe mit der Taste <Eingabe>. Abbildung 2-94: Nachfolger erstellen Shape zwischen zwei Shapes einfügen (mit Menü) Zum Einfügen eines neuen Shapes zwischen zwei miteinander verbundenen Shapes gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Markieren Sie die Verbindungslinie der beiden Shapes, so dass sie mit Markierungspunkten versehen wird und wählen Sie aus dem Menü den Befehl Datei Neu <Name der Shapekategorie >. Das neue Shape wird zwischen den beiden Shapes eingefügt und mit ihnen verbunden. 2. Geben Sie eine Bezeichnung ein und bestätigen die Eingabe mit der Taste <Eingabe>. Abbildung 2-95: Shape zwischen zwei Shapes einfügen Und-Verzweigung erstellen (mit Menü) Ein Shape kann beliebig viele Nachfolger haben, die als parallele Zweige dargestellt werden. Zum Modellieren eines zusätzlichen Nachfolgers eines Shapes gehen Sie so vor: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 186

189 1. Markieren Sie den Vorgänger des neu zu erstellenden Shapes und wählen Sie aus dem Menü den Befehl Datei Neu <Name der Shapekategorie>. Das neue Shape wird parallel zum anderen Nachfolger erstellt. 2. Geben Sie eine Bezeichnung ein und bestätigen die Eingabe mit der Taste <Eingabe>. Abbildung 2-96: Paralleler Zweig Shapes graphisch per Drag & Drop bearbeiten Als alleinstehendes Shape einfügen (Drag & Drop) Wenn Sie das Shape auf einer freien Fläche in der Zeichnung platzieren, wird es ohne Verbindung zu anderen Shapes in die Zeichnung eingefügt. Das Shape lässt sich nachträglich mit anderen Shapes verbinden ("Shapes manuell miteinander verbinden und Sprünge modellieren 2 "). Abbildung 2-97: Beispiel für eine Zeichnung mit einem frei stehenden Shape Als Nachfolger einfügen (Drag & Drop) Das Shape soll als Nachfolger für ein Shape eingefügt werden, der noch keine nachfolgenden Shapes besitzt. Ziehen Sie dazu das Objekt auf den Verbinder zwischen dem Vorgänger und dem End-Ereignis. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 187

190 Abbildung 2-98: Nachfolger für eine Aktivität erstellen Wenn Sie z.b. wie in der Abb. dargestellt einen Nachfolger für die Aufgabe Erstellung einer Zeichnung erstellen wollen, ziehen Sie das Objekt als nachfolgendes Shape auf diese Aufgabe Shape zwischen zwei Shapes einfügen (Drag & Drop) Das Shape soll zwischen zwei miteinander verbundenen Shapes eingefügt werden. 1. Zum Platzieren eines Shapes zwischen zwei Shapes ziehen Sie das Objekt auf die Linie, die die beiden Shapes miteinander verbindet. Die Linie wird zunächst mit grauen Markierungspunkten versehen. 2. Beim Lösen der gedrückt gehaltenen linken Maustaste wird das eingefügte Shape automatisch zwischen den beiden Shapes platziert und mit seinem Vorgänger und Nachfolger verbunden. Abbildung 2-99: Shape zwischen zwei Shapes einfügen Parallelen Zweig einfügen (Drag & Drop) Das Objekt soll als zusätzlicher Nachfolger eingefügt werden, so dass zwei parallel ablaufende Zweige entstehen. Zum Einfügen eines Shapes als parallelen Zweig ziehen Sie das Objekt aus der Modellübersicht auf das Shape, welches unmittelbar vor der Verzweigung stehen soll. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 188

191 Abbildung 2-100: Zusätzlichen Nachfolger als parallelen Zweig einfügen (Falls das Objekt bereits im BPMN-Diagramm eingebunden ist, erscheint der Dialog Kopieren. Da Sie das Objekt nicht kopieren, sondern nur einfügen wollen, wählen Sie das oberste Objekt (= Hauptobjekt) in der Liste ab und bestätigen den Dialog mit OK.) Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 189

192 Abbildung 2-101: Abgewähltes Hauptobjekt im Dialog Kopieren Shapes innerhalb des BPMN-Diagramms verschieben Selbstverständlich können Sie den Prozessablauf im BPMN-Diagramm ändern, indem Sie Shapes per Drag & Drop im Diagramm verschieben. Bitte beachten Sie: Wenn Sie die Verschiebung bei eingeschalteten Swimlanes vornehmen und das Shape in eine andere Swimlane ziehen, wird auch eine Neuzuordnung der Zuständigkeit vorgenommen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 190

193 Shape verschieben und als Nachfolger/Vorgänger einfügen Zum Verschieben eines Shapes markieren Sie es und ziehen es bei gedrückt gehaltener linker Maustaste auf den entsprechenden Verbinder: Einfügen eines Nachfolgers: 1. Zum Einfügen des Shapes als Nachfolger ziehen Sie es auf den ausgehenden Verbinder seines künftigen Vorgängers. Der Verbinder wird mit Markierungspunkten versehen und der Cursor zeigt mit einem kleinen Kästchen an, dass das Einfügen an dieser Position möglich ist. 2. Lösen Sie die Maustaste, um das Shape einzufügen (vgl. Abbildung unten). Einfügen eines Vorgängers: Abbildung 2-102: Shape verschieben und als Nachfolger einfügen 1. Um das Shape als Vorgänger eines anderen Shapes einzufügen, ziehen Sie es auf den Verbinder des künftigen Nachfolgers. Der Verbinder wird mit Markierungspunkten versehen und der Cursor zeigt mit einem kleinen Kästchen an, dass das Einfügen an dieser Position möglich ist. 2. Lösen Sie die Maustaste, um das Shape einzufügen (vgl. Abbildung unten). Abbildung 2-103: Aufgabe verschieben und als Nachfolger einfügen Shape als zusätzlichen Vorgänger / Nachfolger einfügen Um ein bereits im BPMN-Diagramm vorhandenes Shape als zusätzlichen Nachfolger oder Vorgänger einzufügen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Um das zu verschiebende Shape als zusätzlichen Nachfolger einzufügen, ziehen Sie es auf das rechten Drittel des künftigen Vorgänger-Shapes (bei horizontaler Darstellung des Diagramms) bzw. auf das untere Drittel des künftigen Vorgänger-Shapes. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 191

194 2. Ein grüner Pfeil zeigt an, dass das Shape als Nachfolger an dieser Position eingefügt werden kann (vgl. Abbildung unten ). Zum Einfügen lösen Sie die Maustaste. Abbildung 2-104: Aufgabe a wird als Nachfolger von Aufgabe 3 auf dessen rechtes Drittel des Shapes gezogen 1. Um das zu verschiebende Shape als zusätzlichen Vorgänger einzufügen, ziehen Sie es auf das linke Drittel seines zukünftigen Nachfolgers (bei horizontaler Darstellung des Diagramms) bzw. auf das obere Drittel seines zukünftigen Nachfolgers (bei vertikaler Darstellung des Diagramms). 2. Ein grüner Pfeil zeigt an, dass das Shape als Nachfolger an dieser Position eingefügt werden kann (vgl.abbildung unten ). Zum Einfügen lösen Sie die Maustaste. Abbildung 2-105: Aufgabe 0 wird als zusätzlicher Vorgänger von Aufgabe 2 auf dessen linkes Drittel gezogen Shapes und Verbinder mit Pfeiltasten verschieben Wenn Shapes oder Verbinder in parallelen Zweigen verschiebbar sind, ohne dass der Kontrollfluss geändert wird, werden in der Symbolleiste grüne Richtungs-Pfeile zum Verschieben der Shapes angezeigt: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 192

195 Abbildung 2-106: Shape nach oben verschieben Wenn man den Verbinder verschiebt, erhält man in diesem Fall das gleiche Ergebnis: Abbildung 2-107: Verschiebbarer Verbinder Shapes innerhalb des BPMN-Diagramms kopieren Shapes mit einer Objektzuordnung lassen sich innerhalb des BPMN-Diagramms kopieren. Im Dialog "Kopieren bestätigen" können Sie festlegen, ob und welche abhängigen und unabhängigen Unterobjekte mit kopiert werden sollen. Zum Kopieren eines Shapes gehen Sie so vor: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 193

196 Schritt I: Kopieren des Shapes 1. Markieren Sie das zu kopierende Shape mit der rechten Maustaste. Es öffnet sich das Kontextmenü. 2. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Kopieren". 3. Markieren Sie den Verbinder, der die Shapes verbindet, zwischen denen Sie die Kopie einfügen wollen. 4. Wählen Sie mit rechtem Mausklick den Kontext-Menübefehl "Einfügen". 5. Es wird entweder sofort die Shape-Kopie eingefügt oder es erscheint noch der Dialog " Kopieren bestätigen", wenn das Shape einem Modellobjekt zugeordnet ist. Abbildung 2-108: Kopieren eines Shapes im BPMN-Diagramm Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 194

197 Schritt II: Ergänzender Schritt, wenn das Shape einem Modellobjekt zugeordnet ist 1. Im Dialog "Kopieren bestätigen (page 0)" können Sie die Objekte wählen, die mit kopiert werden sollen. Abgewählte Objekte werden als Referenz in die Kopie eingefügt. 2. Klicken Sie zum Kopieren die Schaltfläche OK. Das kopierte Shape wird in der Zeichnung eingefügt. Zugleich erhält das dazugehörige Objekt die gleiche Hauptzuordnung in der Modellübersicht wie das Original-Objekt. 3. Sie können die Kopie nun umbenennen Ablaufstruktur einfügen Aeneis bietet häufig verwendete vorbereitete Ablaufstrukturen wie z.b. Schleifen zur Vereinfachung der Modellierung. Die Ablaufstrukturen werden wie normale Shapes eingefügt und bearbeitet. So fügen Sie eine Ablaufstruktur ein: 1. Öffnen Sie das BPMN-Diagramm. Markieren Sie ein Shape bzw. eine Verbindungslinie. 2. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen Ablaufstruktur <Art der Ablaufstruktur>. Die gewählte Ablaufstruktur wird in die Zeichnung eingefügt. Es stehen die folgenden Strukturen zur Auswahl: Tabelle 2-6: Vorbereitete Ablaufstrukturen für BPMN-Diagramme Struktur While-Schleife Beispiel Abbildung 2-109: Solange Daten vorhanden sind Der Ja-Zweig wird sooft durchlaufen, solange die Bedingung erfüllt ist. Danach wird der Nein-Zweig ausgeführt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 195

198 Mehrfach-verz weigung (datenbasiert) Mehrfach-verz weigung (ereignisbasier t) Abbildung 2-110: Kunden-Datensatz öffnen oder anlegen Wenn der Kunden-Datensatz vorhanden ist, wird er geöffnet, ansonsten angelegt (und implizite geöffnet). Parallel Abbildung 2-111: Regenschirme oder Sonnenschirme verkaufen Je nach Wetter (Ereignis) werden entweder Sonnen- oder Regenschirme verkauft. Paralleles Ausführen des Ja- und des Nein-Zweiges. zum Beispiel: Abbildung 2-112: Gleichzeitiges Färben in mehreren Farben Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 196

199 Bei der Herstellung von Hosen werden die Frauen- und Männerhosen gleichzeitig gefärbt, aber jeweils in einer anderen Farbe Objekt für ein Shape erzeugen Wenn Sie im BPMN-Diagramm ohne Swimlanes modellieren, müssen Sie neu erstellte Shapes explizit als Objekte in der Modellübersicht anlegen oder den Shapes ein Objekt zuweisen. We nn die Swimlanes eingeschaltet sind, werden neue Shapes gleichzeitig automatisch als Objekte erzeugt. Zum Erzeugen eines Objektes für ein Shape, das noch keine Entsprechung als Objekt in der Modellübersicht besitzt, gehen Sie so vor: 1. Stellen Sie sicher, dass das Shape eine Bezeichnung hat. Andernfalls ist es nicht möglich, das Shape als Objekt zu erzeugen. 2. Markieren Sie das Shape und wählen Sie aus dem Menü den Eintrag Bearbeiten Modellobjekt(e) erzeugen. Wenn Sie mehrere Objekte gleichzeitig für ein BMPN-Diagramm erzeugen wollen, markieren Sie die entsprechenden Shapes bei gedrückt gehaltener <Strg>-Taste. Zum gleichzeitigen Erzeugen von Objekten für alle benannten Shapes klicken Sie auf eine freie Stelle im BPMN-Diagramm und drücken Sie die Tastenkombination <Strg>+<A>. Alle Shapes mit einer Bezeichnung werden mit blauen Markierungspunkten versehen. Wählen Sie den Menüeintrag Bearbeiten Modellobjekt(e) erzeugen. Die gleichnamigen Objekte werden unterhalb des Prozesses, für den das BPMN-Diagramm erstellt wurde, angelegt. Weitere Informationen: BPMN-Diagramm mit Swimlanes anzeigen (page 0). "Das Shape einem vorhandenen Objekt zuordnen (page 197)" in diesem Kapitel Das Shape einem vorhandenen Objekt zuordnen Einem Shape, das noch keine Entsprechung als Objekt in der Modellübersicht besitzt, kann ein vorhandenes Objekt aus der Modellübersicht zugewiesen werden. Gehen Sie dazu so vor: 1. Markieren Sie das Shape, dem Sie ein vorhandenes Objekt zuweisen wollen. 2. Wählen Sie den Menüeintrag Bearbeiten Modellobjekt zuweisen. Der Dialog Verweis hinzufügen wird geöffnet. Aeneis zeigt automatisch die Objekte der passenden Kategorie an. Wählen Sie aus der Ergebnisliste das entsprechende Objekt aus und bestätigen den Dialog mit der Schaltfläche Auswählen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 197

200 Zum Arbeiten mit Drag & Drop drücken Sie die Tastenkombination Umschalt + Strg und ziehen das Modellobjekt bei gedrückt gehaltener linker Maustaste auf das Shape. Achten Sie darauf, dass das Objekt von der gleichen Kategorie stammt wie das Ziel-Shape. Das Shape erhält die Bezeichnung des Objektes und ist diesem zugeordnet. Zugleich wird in der Modellübersicht ein referenziertes Objekt für das Objekt erstellt, in dessen Zeichnung Sie die Aktion vorgenommen haben. Zuvor für das Shape vergebene Bezeichnungen werden bei der Zuweisung überschrieben Shapes manuell miteinander verbinden und Sprünge modellieren Shapes jeden Typs können mit anderen Shapes manuell mit Verbindungspfeilen verbunden werden. Somit können Sie: beliebige Sprünge / Rücksprünge modellieren Zusammenführungen modellieren und frei platzierte Shapes verbinden Zum Modellieren eines Sprungs bzw. einer Verbindung zwischen zwei Shapes bietet Aeneis zwei Vorgehensweisen: Verbinder per Drag & Drop erstellen Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Halten Sie die Taste <Umschalt/Shift> gedrückt (und lassen Sie sie gedrückt während der gesamten Aktion). 2. Markieren Sie das Shape, von dem die Verbindung ausgehen soll. Der Cursor wird mit dem Symbol Verbinder erstellen versehen. 3. Ziehen Sie den Verbinder auf das Ziel-Shape. Der Pfeil des Verbinders zeigt stets auf das Ziel-Shape. 4. Lösen Sie die Maustaste, um den Verbinder einzufügen. Erst nach dem Einfügen lösen Sie die Taste <Umschalt>. Hinweis: Sie können auch per Drag & Drop mit gedrückter Shift-Taste mehrere Verbinder einfügen Verbinder erstellen mit der Menüleiste Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Halten Sie die Taste <Strg> gedrückt und markieren Sie im BPMN-Diagramm zunächst das Shape, von dem die Verbindung starten soll. Markieren Sie danach das Shape, an dem die Verbindung enden soll, ebenfalls bei gedrückter <Strg>-Taste. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 198

201 2. Wählen Sie den Menüeintrag Bearbeiten Knoten verbinden. Der Befehl ist nur aktiv, wenn zwei Shapes, die miteinander verbunden werden können, markiert sind. Den Typ des Verbinders können Sie nachträglich ändern (siehe: "Typ des Verbinders festlegen (page 203)" im diesem Kapitel "BPMN-Diagramme") Verbinder beschriften Die Verbinder zwischen Shapes können beschriftet werden. Dies ist z.b. notwendig, um die Bedingungen für Entscheidungen anzugeben. Zum Beschriften eines Verbinders gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie die Verbindungslinie, so dass sie mit Markierungspunkten versehen ist. 2. Der Beschriftungstext wird im Bereich Allgemein der Sicht Eigenschaften eingegeben. Sie haben optional die Möglichkeit, sowohl für den Beginn als auch für das Ende des Verbinders eine Beschriftung einzugeben. Tragen Sie den Beschriftungstext in das Feld End-Text bzw. Start-Text ein. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Taste <Eingabe>. 1. Die Beschriftung lässt sich verschieben. Wenn Sie auf den Beschriftungstext klicken, wird er mit blauen Markierungspunkten versehen. Sie können den Text dann bei gedrückt gehaltener Maustaste verschieben. 2. Das Layout der Beschriftung lässt sich ändern, indem Sie auf den Text im BPMN-Diagramm klicken und in der Sicht Eigenschaften, Bereich Zeichnungseinstellungen die Anpassungen vornehmen. Mit Ausnahme der Felder X (mm) und Y (mm) werden die Zeichnungseinstellungen im Abschnitt "Individuelles Layout für Shapes festlegen " im Kapitel "Layout von Zeichnungen anpassen (page 0)" beschrieben Verbinder manuell platzieren Es besteht die Möglichkeit, Verbinder zwischen Shapes manuell zu platzieren. Start- und Endpunkt wie auch der Verlauf des Verbinders können beliebig verschoben werden. Dabei lassen sich überall neue Ziehpunkte einfügen, die Richtungswechsel ermöglichen. Beim Verschieben rastet der Verbinder ein und erleichtert damit die Platzierung. Das Einschalten des Gitternetzes erleichtert die Platzierung der Linienknoten zusätzlich (siehe: "Gitternetz verwenden 3 " ). So platzieren Sie einen Verbinder manuell: 1. Klicken Sie den Verbinder an, den Sie verschieben wollen. 2. Wenn Sie einen Start- bzw. Endpunkt verschieben wollen, zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf den Start- bzw. Endpunkt und ziehen ihn bei gedrückt gehaltener linker Maustaste an die gewünschte Position. Somit können Sie z.b. die Verbinder an anderen Kanten andocken. Wenn Sie den Verlauf ändern wollen, zeigen Sie mit der Maus auf die Linie und ziehen Sie die Linie bei gedrückt gehaltener linken Maustaste an die gewünschte Stelle. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 199

202 Wenn Sie die manuelle Platzierung auf die automatische Positionierung zurücksetzen wollen, gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie die entsprechende Linie. 2. Wählen Sie aus dem Kontextmenü den Befehl Linie zurücksetzen. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass bei geänderter Positionierung der Aktivitäten und der Swimlanes die manuell gesetzten Linien evtl. nachbearbeitet werden müssen Verbinder auf ein anderes Shape ziehen Ein platzierter Verbinder kann durch Anwahl des Starts oder des Endes mit der Maus auf ein anderes Shape gezogen werden. Abbildung 2-113: Verbinder verschieben zu einem anderen Shape Kürzesten Verbinder verwenden Anstelle der automatischen und manuellen Platzierung können Sie Verbinder zusätzlich so setzen, dass die kürzestmögliche Linie zwischen Shapes gezeichnet wird. Dieser Verbinder kann manuell nachbearbeitet werden (siehe: "Verbinder manuell platzieren (page 199)" in diesem Kapitel "BPMN-Diagramme"). So setzen Sie die kürzeste Linie zwischen zwei Shapes: 1. Markieren Sie den Verbinder, für den Sie die kürzeste Linie setzen wollen. 2. Wählen Sie den Kontextemenü-Befehl Direkte Linie. Alternativ doppelklicken Sie einfach auf den entsprechenden Verbinder. Zum Zurücksetzen der direkte Linie auf die automatische Positionierung gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie den Verbinder. 2. Wählen Sie den Kontextemenü-Befehl Linie zurücksetzen. Alternativ doppelklicken Sie wiederum auf den entsprechenden Verbinder. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 200

203 Ein- und Ausgangsverlauf für Verbinder am Shape festlegen In BPMN-Diagrammen können Verbinder wahlweise den gleichen oder verschiedene Ein- und Ausgänge an einem Shape haben. Diese Option lässt sich sowohl global für alle Zeichnungen als auch für jede Zeichnung individuell festlegen, wobei die individuellen Einstellungen die globalen überschreiben. Bei verschiedenen Ein- bzw. Ausgängen hat jeder Eingangs- bzw. Ausgangsverbinder einen eigenen Ein- bzw. Ausgang, bei gleichen Ein- bzw. Ausgängen werden alle ein- bzw. ausgehenden Verbinder in einem Ein- bzw. Ausgang zusammengefasst. Abbildung 2-114: Verschiedene Eingänge für Verbinder in ein Prozess-Shape Verschiedene Ein- und Ausgänge global für alle Zeichnungen festlegen Über die Systemeinstellung lässt sich für alle Zeichnungen die Verwendung verschiedener Ein- bzw. Ausgänge an Shapes global für alle BPMN-Diagramme festlegen. Die Option wirkt sich auf alle BPMN-Diagramme aus, die nach der Änderung der Option erstellt werden. Gehen Sie zum globalen Festlegen des Ein- und Ausgangsverlaufs der Verbinder so vor: 1. Öffnen Sie mit dem Menübefehl Extras Optionen den Dialog Systemeinstellungen. 2. Öffnen Sie den Bereich "Layout" durch Klicken auf das Plus-Symbol. 3. Wenn Sie für Verbinder verschiedene Ein-und Ausgänge verwenden möchten, aktivieren Sie die Option "Verschiedene Ein-/Ausgänge verwenden". 4. Bestätigen Sie mit OK. Die neue Einstellung ist übernommen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 201

204 Abbildung 2-115: Verlauf der Verbinder am Ein- und Ausgang in den Systemeinstellungen festlegen Verschiedene Ein- und Ausgänge der Verbinder je Zeichnung festlegen Über die globalen Einstellungen hinaus können Sie die Verwendung verschiedener Ein- und Ausgänge je Zeichnung festlegen. Die individuellen Einstellungen überschreiben für ein einzelnen Shape die globalen Einstellungen der Systemeinstellung. Gehen Sie zum Festlegen des Ein- und Ausgangsverlaufs der Verbinder je Zeichnung so vor: 1. Öffnen Sie die Sicht Eigenschaften der Zeichnung, indem Sie entweder auf das Bleistift-Symbol klicken oder mit rechtem Mausklick an einer leeren Stelle in der Zeichnung den Kontextmenübefehl Eigenschaften wählen. 2. Aktivieren Sie im Abschnitt Layout die Option Verschiedene Ein-/Ausgänge verwenden. Die Verbinderverläufe werden im BPMN-Diagramm sofort aktualisiert. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 202

205 Abbildung 2-116: Ein- und Ausgänge für Verbinder je Zeichnung festlegen Typ des Verbinders festlegen Die BPMN sieht die Verwendung unterschiedliche Verbinder-Typen vor, die es erlauben, die verschiedenen Prozess-Situationen differenziert darzustellen. Dementsprechend können Sie für jeden einzelnen Verbinder in BPMN-Diagrammen den Typ für Verbinder auswählen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, nachträglich die Richtung des Verbinders zu ändern. So legen Sie den Typ des Verbinders fest: 1. Markieren Sie den Verbinder. 2. Der Typ des Verbinders wird in der Sicht Eigenschaften im Bereich Zeichnungseinstellungen eingestellt. Die nachfolgenden Abschnitte beschreiben die vier möglichen Einstellungsmöglichkeiten Anfangs- und Endsymbol des Verbinders festlegen Mit der Auswahl des Anfangs- und Endsymbols bestimmen Sie die Richtung, in die der Verbinder zeigt. Außerdem können Sie hier die spezifischen Verbinder-Typen für die BPMN-konforme Abbildung bestimmter Prozess-Situationen einstellen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 203

206 Das Anfangssymbol bezeichnet den Startpunkt des Verbinders, der ein Shape mit seinem Nachfolger verbindet. Das Endsymbol bezeichnet das Ende des Verbinders am Nachfolger-Shape. Zum Festlegen der Pfeilrichtung und des Verbinder-Typs gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie den Verbinder in der Zeichnung. 2. Klicken Sie in der Sicht Eigenschaften in das Feld Anfangssymbol bzw. Endsymbol. Wählen Sie den gewünschten Typ aus dem Auswahlfeld. Der Verbinder wird sofort der Änderung entsprechend angezeigt. Abbildung 2-117: Anfangs- und Endsymbol für Verbinder auswählen Linientyp wählen Zum Auswählen eines Linientyps für Verbinder gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie den Verbinder in der Zeichnung. 2. Klicken Sie in der Sicht Eigenschaften in das Feld Linientyp. Eine Liste mit den verfügbaren Linientypen wird geöffnet. Wählen Sie den gewünschten Linientyp aus dem Auswahlfeld aus Verbindung zwischen zwei Shapes lösen Die Verbindung zwischen zwei Shapes lässt sich lösen, indem der Verbinder gelöscht wird. Gehen Sie dazu so vor: 1. Markieren Sie den Verbinder, der die zu löschende Verbindung herstellt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 204

207 2. Zum Löschen des Verbinders wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten Löschen. Der Verbinder wird ohne Rückfrage gelöscht. Die zuvor durch den Verbinder verbundenen Shapes werden nun getrennt voneinander dargestellt Teilprozesse Teilprozess in eigenem Diagramm modellieren Teilprozesse lassen sich in der Zeichnung detailliert mit eigenen BPMN-Diagrammen beschreiben. Sie erstellen dabei für ein Prozess-Shape im BPMN-Diagramm ein eigenes BPMN-Diagramm. Mit der Möglichkeit, Prozesse durch die Schachtelung von BPMN-Diagramme zu detaillieren, lässt sich die Hierarchietiefe der Prozesse beliebig modellieren. Es besteht kein Unterschied in den Bearbeitungsmöglichkeiten, ob Sie im BPMN-Diagramm der ersten, zweiten oder fünften Ebene modellieren. Voraussetzung für die Modellierung von Prozessdetails in einem eigenen BPMN-Diagramm ist, dass das Prozess-Shape einem Objekt in der Modellübersicht zugeordnet ist BPMN-Diagramm für einen Teilprozess erstellen Zum Erstellen eines BPMN-Diagramms für einen Teilprozess in der Zeichnung gehen Sie so vor: 1. Klicken Sie im Shape des Teilprozesses auf den Pfeil, der in der rechten oberen Ecke platziert ist. Die Liste zeigt die verfügbaren Diagrammtypen an. Abbildung 2-118: BPMN-Diagramm für einen Teilprozess erstellen 2. Wählen Sie den Diagrammtyp BPMN-Diagramm. Das BPMN-Diagramm für den Teilprozess wird im Detailfenster des Shapes angezeigt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 205

208 Teilprozess-Details anzeigen Abbildung 2-119: BPMN-Diagramm für einen Teilprozess 3. Zum Schließen des Detailfensters klicken Sie auf den Pfeil des Shapes und wählen aus der Liste den Befehl Schließen. Um das eingebettete BPMN-Diagramm eines Teilprozesses innerhalb des BPMN-Diagramms des Prozesses anzuzeigen, klicken Sie im Shape des Teilprozesses rechts oben auf den Pfeil und wählen den Namen des BPMN-Charts aus der Liste. Das BPMN-Diagramm wird im Shape des Teilprozesses angezeigt. Abbildung 2-120: Eingebettetes BPMN-Diagramm öffnen Teilprozess im separaten BPMN-Diagramm anzeigen Wenn Sie den Teilprozess in einem separaten Arbeitsfenster anzeigen wollen, drücken Sie die Taste <Strg> und klicken auf den Teilprozess. Alternativ markieren Sie das Shape und wählen aus dem Menü den Befehl Datei Öffnen <Name des Prozesses>. Hinweis: Wenn Sie bei gedrückter Taste <Strg> das Detail-Diagramm einer angewiesenen Aktivität öffnen wollen, stellen Sie vorher sicher, dass keine anderen Shapes markiert sind. Dies hätte ansonsten die Mehrfach-Auswahl von Shapes zur Folge. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 206

209 Aktivitäten-Typ für Teilprozesse festlegen Die BPMN sieht vier Typen von Teilprozessen vor, die das Modellieren spezifischer Situationen im Prozessablauf erlauben. Die Teilprozess-Typen sind anhand ihrer typenspezifischen Marker im Teilprozess-Shape im BPMN-Diagramm erkennbar. So weisen einem Teilprozess einen Typ zu: 1. Markieren Sie im BPMN-Diagramm den Teilprozess, dem Sie einen Typ zuweisen wollen. 2. Der Typ wird in der Sicht Eigenschaften im Feld Typ der Aktivität zugewiesen. Klicken Sie in dieses Feld und wählen Sie aus der Liste der verfügbaren Teilprozess-Typen den gewünschten Typ aus. Der markierte Teilprozess wird mit dem Marker des ausgewählten Typs versehen Ereignisse Ein Ereignis ist ein Vorfall, der den Prozess-Fluss beeinflusst. Ereignisse können folgende Merkmale haben: Merkmal des Ereign. Symbolik ab Aeneis Version / BPMN Version Start-E. einfacher, dünner Kreis Aeneis 5.4 und 5.5, BPMN 1.1, 1.2, 2.0 Zwischen-E. doppelte, dünne Kreise Aeneis 5.4, BPMN 1.1/1.2 End-E. einfacher, dicker Kreis Aeneis 5.4, BPMN 1.1/1.2 Eintretendes E. Auslösendes E. Unterbrechendes E. Nicht unterbrechendes E. Angeheftetes E. Ereignis-Typen Aen 5.5 /BPMN 2.0 Start-E. Top Level Ereignis-Dimensions-Symbol (z. B. Nachricht), nicht ausgefüllt bzw. weiß Ereignis-Dimensions-Symbol (z. B. Nachricht), ausgefüllt bzw. schwarz Kreis(e) umrandet mit geschlossenen Linie(n) Kreis(e) umrandet mit gestrichelten Linie(n) Ein Zwischen-Ereignis wird an eine Aktivität direkt angehängt. Symbolik einfacher Kreis mit geschlossener Linie Aeneis 5.4, BPMN 1.1/1.2 Aeneis 5.4, BPMN 1.1/1.2 Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis 5.5, Aeneis 5.4, BPMN 2.0 ab Aeneis Version / BPMN Version Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 207

210 Start-E. Teilprozess Unterbrechend Start-E. Teilprozess Nicht-Unterbrechend Zwischen-E. (ist) eingetreten einfacher Kreis mit geschlossener Linie: Der Teilprozess wird gestartet, der übergeordnete Prozess wird unterbrochen. einfacher Kreis mit gestrichelter Linie: Der Teilprozess wird gestartet, der übergeordnete Prozess wird nicht unterbrochen. doppelter Kreis, Symbol nicht ausgefüllt Zwischen-E. (wurde) ausgelöst doppelter Kreis, Symbol ausgefüllt Zwischen-E., Angehefted, unterbrechend Zwischen-E., Angehefted, Nicht unterbrechend End-E. doppelter Kreis mit geschlossener Linie, angehängt an Aktivität, Die Aktivität wird dadurch unterbrochen. doppelter Kreis mit gestrichelter Linie, angehängt an Aktivität. Die Aktivität wird dadurch nicht unterbrochen. dicker Kreis mit durchgezogener Linie, Symbol ist ausgefüllt. Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis 5.5, 5.4, BPMN 1.0/1.1/2.0 Folgende Abbildung zeigt das Nachrichten-Ereignis mit den verschiedenen Merkmalen. Die ab Aeneis 5.5 zur Verfügung stehenden Ereignis-Merkmale sind grün markiert: Abbildung 2-121: Nachrichten-Ereignis mit möglichen Merkmalen Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 208

211 Ereignis-Dimension zu Start-, Zwischen und End-Ereignissen zuweisen In Aeneis können Start-, Zwischen- und End-Ereignisse durch das Zuweisen von Ereignis-Dimensionen gemäß der BPMN-Notation beschrieben werden. Während Ereignisse in der Modellübersicht durch ein Universal-Ereignis abgebildet werden, können im BPMN-Diagramm Ereignis-Dimensionen zugewiesen werden. Zum Zuweisen einer Ereignis-Dimension gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie das Ereignis im BPMN-Diagramm. 2. Wählen Sie aus dem Kontextmenü des Ereignisses den Befehl Ereignisdimension <Name der Ereignisdimension>. Das Ereignis wird mit dem entsprechenden Ereignsdimension-Symbol ausgezeichnet. Hinweis: Die Ereignis-Dimension lässt sich nach der erstmaligen Zuweisung wieder ändern mit dem gleichen Befehl. Die drei nachfolgenden Abschnitte beschreiben die möglichen Ereignis-Dimensionen für Start-, Zwischen- und End-Ereignisse Ereignis-Dimensionen für Start-Ereignisse Die folgende Tabelle zeigt die möglichen Ereignis-Dimensionen für Start-Ereignisse der BPMN. Tabelle 2-7: Die unterschiedlichen Typen der Start-Ereignisse Symbol Start-Ereignis-Dimension Beschreibung Nachrichten-Ereignis Zeit-Ereignis (Timer) Regel-Ereignis Dieses Element stellt ein Start-Ereignis dar, das ausgelöst wird wenn eine Nachricht eintrifft. Dieses Element stellt ein Start-Ereignis dar, das abhängig von einem bestimmten Zeitpunkt ausgelöst wird (z.b. jeden Montag 9 Uhr). Dieses Element stellt ein St art-ereignis dar, welches nach einer definierten Regel (z.b. "Temperatur beträgt über 3000 C") ausgelöst wird. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 209

212 Verknüpfungs-Ereignis Mahrfach-Ereignis(Aeneis 5.5) Eskalations-Ereignis (Aeneis 5.5) Dieses Element stellt ein Start-Ereignis dar, welches durch eine Verknüpfung auf eine andere Aktivität ausgelöst wird. Eine Verknüpfung ist ein Mechanismus zum Verbinden eines Prozess-Endes (Resultat) mit einem Prozess-Start (Auslöser). Dies sind typischerweise zwei Sub-Prozesse innerhalb des gleichen übergeordneten Prozesses. Dieses Element stellt ein Start-Ereignis dar, das durch mehrere Anlässe ausgelöst werden kann. Das Eintreten eines einzigen Anlasses genügt, um den Prozessablauf zu starten. Meldung an den nächsthöheren Verantwortlichen, wenn etwas nicht wie geplant durchgeführt werden kann, weil etwas Unerwartetes eingetreten ist. (ab Aeneis 5.5 bzw. BPMN 2.0) Ereignis-Dimensionen für Ende-Ereignisse Die folgende Tabelle zeigt die möglichen Ereignis-Dimensionen für Ende-Ereignisse der BPMN. Tabelle 2-8: Die unterschiedlichen Typen der Ende-Ereignisse Symbol Ende-Ereignis-Dimension Beschreibung Nachrichten-Ereignis Am Ende des Prozessablaufs wird eine Nachricht zu einem Teilnehmer gesendet. Fehler-Ereignis (Exception / Ausnahme) Der Prozess wird durch einen Fehler beendet. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 210

213 Abschluss-Ereignis (Terminierung / Beenden) Der Prozess wird sofort beendet, z. B. durch einen Benutzerabbruch. Ausgleichs-Ereignis (Kompensierung /Ersatz) Verknüpfungs-Ereignis Abbruch-Ereignis Mehrfach-Ereignis Eskalations-Ereignis Dieses Ende-Ereignis zeigt an, dass ein Ausgleichs-Ereignis notwendig ist. Es wird im Zusammenhang mit einem Ersatz-Zwischen-Ereignis verwendet, wenn der Prozess in einen bestimmten vorigen Zustand zurück versetzt werden muss. Ein Verknüpfungs-Ereignis dient zum Verbinden eines Prozess-Endes (Resultat) mit einem Prozess-Start (Auslöser). Dies sind typischerweise zwei Sub-Prozesse innerhalb des gleichen übergeordneten Prozesses. Dieses Element stellt ein Ende-Ereignis dar, welches den Prozess komplett beendet, z.b. durch einen schweren Fehler. Der Prozess wird ohne eine Ersatz-Aktivität beendet. Dieses Element stellt ein Ende-Ereignis dar, welches durch mehrere Arten ausgelöst wird. Meldung an den n ächsthöheren Verantwortlichen, wenn etwas nicht wie geplant durchgeführt werden kann, weil etwas Unerwartetes eingetreten ist. (ab Aeneis 5.5 bzw. BPMN 2.0). Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 211

214 Ereignis-Dimensionen für Zwischen-Ereignisse Die folgende Tabelle zeigt die möglichen Ereignis-Dimensionen für Zwischen-Ereignisse der BPMN. Tabelle 2-9: Die Auslösertypen der Zwischen-Ereignisse Symbol Zwischen-Ereignis-Dimensio n Standard-Ereignis Beschreibung Nicht näher spezifiziertes Zwischenereignis. Nachrichten-Ereignis Zeit-Ereignis (Timer) Fehler-Ereignis (Exception / Ausnahme) Dieses Element stellt ein Zwischen-Ereignis dar, das durch eine Nachricht ausgelöst wird. Dies veranlasst den Prozess fortzufahren, wenn z.b. auf eine Nachricht gewartet wurde, oder ändert den Prozessablauf aufgrund einer Ausnahmeerscheinung. Dieses Element stellt ein Zwischen-Ereignis dar, das abhängig von einem bestimmten Zeitpunkt ausgelöst wird (z.b. jeden Montag 9 Uhr). Im Hauptprozess-Ablauf eingesetzt, agiert dieser Ereignis-Typ als Verzögerungs-Mechanismus. Dieser Typ kann auch für die Handhabung von Ausnahme-Situationen eingesetzt werden. Der normale Prozessablauf wird in einen Ausnahme-Ablauf umgewandelt. Dieses Element stellt ein Zwischen-Ereignis dar, das durch einen Fehler bzw. eine Ausnahme ausgelöst wird. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 212

215 Abbruch-Ereignis Ausgleichs-Ereignis (Ersatz / Kompensation) Regel-Ereignis Verknüpfungs-Ereignis Mehrfach-Ereignis Paralleles Mehrfachereignis Dieses Element stellt ein Zwischen-Ereignis dar, das durch den Abbruch einer Transaktion ausgelöst wird. Dieser Auslösertyp wird ausschließlich im Begrenzungsrahmen eines Sub-Prozesses angezeigt. Dieses Element stellt ein Zwischen-Ereignis dar, das ersatzweise ausgelöst wird. In einem normalen Prozessablauf zeigt dieses Zwischen-Ereignis eine Ersatz-Handlung an. Angezeigt in der Rahmenlinie einer Aktivität, zeigt es die Reaktion auf eine benannte Ersatz-Handlung an. Dieses Element stellt ein Zwischen-Ereignis dar, das regelbasiert ausgelöst wird. Das Zwischen-Ereignis wird ausgelöst, wenn eine benannte Regel aufgrund bestimmter evaluierter Prozessdaten wahr wird. Ein Verknüpfungs-Ereignis ist ein Mechanismus zum Verbinden eines Prozess-Endes (Resultat) mit einem Zwischen-Ereignis in einem anderen Prozess. Dieses Element stellt ein Zwischen-Ereignis dar, welches durch mehrere Arten ausgelöst wird. Nur ein Auslöser ist notwendig, um das Zwischen-Ereignis zu starten. Alle definierten Ereignisse müssen eingetreten sein, damit das Zwischen-Ereignis gestartet werden kann. (ab Aeneis 5.5, BPMN 2.0) Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 213

216 Eskalations-Ereignis Meldung an den nächsthöheren Verantwortlichen, wenn etwas nicht wie geplant durchgeführt werden kann, weil etwas Unerwartetes eingetreten ist. (ab Aeneis 5.5, BPMN 2.0) Ein Zwischenereignis einfügen Die BPMN-Notation ermöglicht das Abbilden von Zwischenereignissen, die Einfluss auf den Prozessablauf nehmen. Zum Einfügen eines Zwischenereignisses gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie die Verbindungslinie der Shapes, zwischen denen Sie das Zwischenereignis einfügen wollen. 2. Wählen Sie den Menübefehl Datei Neu Ereignis. -> Anhand der Position erkennt Aeneis die Art des Ereignisses und fügt es automatisch als Zwischenereignis ein. Abbildung 2-122: Aufgaben mit einem Zwischenereignis Verzweigungen und Entscheidungen modellieren Entscheidungen und Verzweigungen werden mit dem Shapetyp Gateway modelliert. Aeneis ermöglicht es, gemäß der BPMN-Notation mit Auswahl eines Gateway-Typen, das Verhalten des nachfolgenden Prozessablaufs zu beschreiben. Gateways werden mit der gleichen Vorgehensweise wie alle anderen Shapetypen erstellt und in den Prozessablauf eingefügt. Die Vorgehensweise wird in Abschnitt "Neue Aktivitäten modellieren (page 182)" in diesem Kapitel "BPMN-Diagramm" beschrieben. Auch Gateways können Prozess-Zuständigkeiten zugewiesen werden siehe "Zuständigkeiten für Aktivitäten festlegen" im Kapitel "Prozesse in der Modellübersicht" im Anwenderhandbuch. Zum Zuweisen eines Gateway-Typen für Verzweigungen und Entscheidungen gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie im BPMN-Diagramm das Gateway. 2. Wählen Sie aus dem Kontextmenü des Gateways den Befehl Verzweigungstyp <Name des Verzweigungstyps> aus. Die nachfolgende Tabelle stellt die verfügbaren Verzweigung- und Entscheidungstypen vor. Tabelle 2-10: Typen von Verzweigungen und Entscheidungen Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 214

217 Typ Symbol Beschreibung Unkontrollierte Und-Verzweigung Unkontrollierte Und-Verzweigungen verwenden keine Gateways. Kontrollierte Und-Verzweigung Exklusive Entscheidungen Datenbasierte Exklusiv-Oder Entscheidung Ereignisbasierte Exklusiv-Oder Entscheidung Inklusive Entscheidungen Kontrollierte Und-Verzweigungen werden mit einem Parallel -Gateway modelliert. Exklusive Entscheidungen repräsentieren eine Verzweigung, bei der anhand von Bedingungen entschieden wird, welche ausgehenden Pfade ausgeführt werden. Bei exklusiven Entscheidungen wird nur ein einziger der möglichen ausgehenden Pfade ausgeführt. Die Entscheidung, welcher Pfad ausgeführt wird, basiert auf Bedingungen, die an den von der Entscheidung ausgehenden Verbindungspfeilen angegeben werden können. Die Entscheidung, welcher Pfad ausgeführt wird, basiert auf einem Ereignis, das an dieser Verzweigung stattfindet, z.b. das Eintreffen einer Nachricht. Inklusive Entscheidungen repräsentieren eine Verzweigung, bei der anhand von Bedingungen entschieden wird, welche ausgehenden Pfade ausgeführt werden. Bei Inklusiven Entscheidungen schließt die positive Auswertung einer Bedingung Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 215

218 Inklusive Entscheidung mit Gateway die Auswertung der anderen Bedingungen nicht aus. Das bedeutet, dass von null bis zu alle Pfade ausgeführt werden können. Allerdings sollte gemäß BPMN dafür gesorgt werden, dass immer mindestens ein Pfad ausgeführt werden kann. Es stehen zwei Mechanismen zu Modellieren von Inklusiven Entscheidungen zur Verfügung. Modellierungsmechanismus mit einem Inklusiv-Gateway Inklusive Entscheidung mit bedingten Verbindungspfeilen Modellierungsmechanismus mit bedingten Verbindungspfeilen und ohne Gateway Komplexe Entscheidungen Mit dem Komplex-Gateway lassen sich komplexe Entscheidungen abbilden, die nicht mit den anderen Gateway-Typen modelliert werden können. Komplexe Entscheidungen können ebenfalls dazu verwendet werden, eine Abfolge von verbundenen einfachen Gateways als eine einfache kompakte Situation abzubilden. Mit Bedingungen wird festgelegt, welche der ausgehenden Pfade ausgeführt werden aufgrund von Prozessdaten oder des Status der eingehenden Abfolge. Dabei können auch mehrere Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 216

219 der ausgehenden Pfade aufgrund des Auswertungsergebnisses der Bedingung ausgeführt werden Zusammenführungen modellieren Zusammenführungen werden auch wie Entscheidungen und Verzweigungen mit Gateways modelliert. Dabei führen die zusammenzuführenden Zweige auf ein Gateway. Zusammenführende Gateways werden mit der gleichen Vorgehensweise wie die anderen Shapetypen erstellt und in den Prozessablauf eingefügt. Die Vorgehensweise wird in Abschnitt " Neue Aktivitäten modellieren (page 182)" in diesem Kapitel "Aeneis: BPMN-Diagramm" beschrieben. Auch Gateways können Prozessverantwortliche zugewiesen werden (siehe: Zuständigkeiten für Aktivitäten festlegen" im Kapitel "Prozesse in der Modellübersicht modellieren" im Anwenderhandbuch). Die BPMN hat verschiedene Gateway-Typen definiert. Zum Zuweisen eines Gateway-Typen für Zusammenführungen gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie im BPMN-Diagramm das Gateway. 2. Wählen Sie aus dem Kontextmenü des Gateways den Befehl Verzweigungstyp <Name des Verzweigungstyps> aus. Die nachfolgende Tabelle beschreibt die unterschiedlichen Zusammenführungs-Typen. Tabelle 2-11: Übersicht über die Typen von Zusammenführungen Typ Symbol Beschreibung Zusamenführung paralleler Pfade Mit diesem Zusammenführungstyp werden parallele Zweige wieder zusammengeführt. Inklusiv-Zusammen-führung Mit diesem Zusammenführungstyp lassen sich Situationen abbilden, in denen eine oder mehrere eingehende Pfade wieder synchronisiert werden. Im Gegensatz zur Zusammenführung paralleler Pfade müssen hier nicht alle eingehenden Pfade ausgeführt worden sein, um den Prozess weiterführen zu können. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 217

220 Komplexe Zusammen-führungen Mit diesem Zusammenführungstyp lassen sich Situationen abbilden, in denen mit der Formulierung von Bedingungen bestimmt werden kann, welche der eingehenden Zweige erforderlich sind, um den Prozess weiterführen zu können. Bedingungen können z.b. Prozessdaten und der Status der eingehenden Zweige sein Eigene Standardbeschriftungen für Verzweigungen festlegen Es können benutzerdefinierte Standardwerte für die Felder Start-Text, End-Text und "Anmerkung" einer Beziehung gesetzt werden. Dazu wird in der Schemaverwaltung für die Kategorie Beziehung das jeweilige Attribut ausgewählt und in dessen Eigenschaft ein Stdandardwert eingetragen. Die jeweiligen alternativen Texte für Zweig 1: automatischer Wert Ja", Zweig 2, automatischer Wert: Nein und Zweig3: Automatischer Wert: Sonstiges werden durch Kommata getrennt erfasst. Soll ein Wert leer bleiben, so ist das Komma trotzdem zu setzen. Die Vorgabe kann dabei für jede Sprache getrennt erfolgen. Wenn keine Angabe für einen Standardwert gesetzt ist, dann wird das Feld leer ausgegeben. Folgende Abbildung zeigt die Einstellung für eigene Standardwerte für die Beziehungen eines Gateways: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 218

221 Abbildung 2-123: Standardwerte für den Ende-Text einer Beziehung Folgende Abbildung zeigt die eigenen Standardwerte im BPMN-Diagramm: Abbildung 2-124: Eigene Standardwerte in einer Beziehung Aktivität mit einem Ereignis verknüpfen Es besteht die Möglichkeit auf andere Aktivitäten zu verweisen, z.b. für Anweisungen. Die Verknüpfungen werden über Ereignisse (Start-, Zwischen- und Endereignisse) realisiert. Die angewiesenen Aktivitäten werden mit dem Ereignis verbunden. Wenn Sie auf Prozesse verweisen, kann dessen BPMN-Diagramm per Mausklick geöffnet werden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 219

222 Aktivität von einem Ereignis aus anweisen Zum Anweisen einer Aktivität von einem Ereignis aus gehen Sie so vor: 1. Erstellen Sie ggf. das entsprechende Ereignis. Stellen Sie sicher, dass das Ereignis auch als Objekt angelegt wurde. Sie können das Ereignis mit zwei verschiedenen Methoden mit der Aktivität verknüpfen: Zuweisung über Drag & Drop 1. Drücken Sie die Tastenkombination <Strg> + <Umschalt> und ziehen Sie die zu verknüpfende Aktivität bei gedrückt gehaltener linker Maustaste aus der Modellübersicht auf das Ereignis. Der Cursor zeigt beim Zeigen auf das Zielereignis einen Pfeil an. 2. Zum Einfügen lösen Sie zuerst die Maustaste und erst dann die Tastenkombination. Das Ereignis wird mit dem Ereignistyp Link (Pfeilsymbol) versehen. Sie können alternativ aus dem Kontextmenü des Ereignisses einen anderen Ereignistyp auswählen. Der hat jedoch keinen Einfluss auf die Verknüpfung. Zuweisung über die Sicht Eigenschaften 1. Markieren Sie das Ereignis. 2. Klicken Sie in der Sicht Eigenschaften in das Feld Angewiesene Aufgabe / Prozess. 3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Auswählen. 4. Wählen Sie im Dialog Verweis hinzufügen (page 0) die Kategorie der zu verknüpfenden Aktivität. 5. Markieren Sie in der Ergebnisliste die entsprechende Aktivität. 6. Bestätigen Sie die Auswahl mit der Schaltfläche Auswählen. 7. Ereignis: Die Bezeichnung der verknüpften Aktivität wird nun im Ereignis-Shape angezeigt. Im Gegensatz zur Drag & Drop-Methode wird kein Pfeilsymbol angezeigt. Sie können optional aus dem Kontextmenü des Ereignisses den Ereignistyp Link oder einen anderen Typ wählen. Wenn Sie mit der Drag & Drop-Methode auf eine Aktivität verweisen, wird diese automatisch am Ereignis angezeigt. Sie lässt sich wie gewohnt bearbeiten und Sie können die Details der Aktivität einblenden. Die Anzeige der Aktivität lässt sich optional mit dem Menübefehl Ansicht Kindelemente anzeigen aus- und einschalten. Wenn Sie die Verknüpfung in der Sicht Eigenschaften vorgenommen haben, wird die verknüpfte Aktivität nicht automatisch am Ereignis angezeigt. Sie können die Anzeige jedoch mit dem Menübefehl Ansicht Kindelemente anzeigen aus- und einschalten. Wenn es sich bei der Anweisung um einen Prozess handelt, können Sie dessen BPMN-Diagramm in einem separaten Zeichnungsfenster öffnen. Halten Sie dazu die Taste <Strg > gedrückt und klicken auf das Ereignis-Shape. Das Diagramm wird in einem separaten Fenster geöffnet. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 220

223 Hinweis: Wenn Sie bei gedrückter Taste <Strg> das Detail-Diagramm einer angewiesenen Aktivität öffnen wollen, stellen Sie vorher sicher, dass keine anderen Shapes markiert sind. Dies hätte ansonsten die versehentliche Mehrfach-Auswahl von Shapes zur Folge Andere Aktivität für ein Ereignis anweisen Wenn Sie nachträglich für das Ereignis eine andere Aktivität auswählen gehen Sie so vor: 1. Öffnen Sie den Dialog Verweis hinzufügen (page 0) mit der im Abschnitt beschriebenen Methode. 2. Wählen Sie die entsprechende Objektkategorie aus dem Feld Kategorie und wählen Sie das Objekt aus der Ergebnisliste. Bestätigen Sie den Dialog mit OK. Die alte angewiesene Aktivität wird nun automatisch durch die neu gewählte ersetzt Referenzierte Aktivität von einem Ereignis löschen Sie können referenzierte Aktivitäten wieder entfernen. Dabei wird nur die Referenz, nicht aber die Aktivität aus der Datenbank gelöscht. Wenn die angewiesene Aktivität am Ereignis angezeigt wird, markieren Sie es und wählen den Menübefehl Bearbeiten Löschen. Andernfalls gehen Sie so vor: 1. Öffnen Sie den Dialog Verweis hinzufügen mit der im Abschnitt beschriebenen Methode. 2. Lassen Sie das Feld Kategorie leer und bestätigen Sie die leere Auswahl. Die Referenz zur angewiesenen Aktivität wird gelöscht Kommentare einfügen und verwalten Für Shapes in BPMN- und Ablaufdiagrammen lassen sich Kommentare hinterlegen. Die Kommentare sind frei platzierbar und in ihrer Gestaltung anpassbar. Abbildung 2-125: Kommentar zu einer Aufgabe Kommentar einfügen und Layout gestalten So fügen Sie einen Kommentar ein: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 221

224 1. Markieren Sie im Diagramm das Shape, zu dem Sie einen Kommentar hinterlegen wollen, und wählen Sie den Menübefehl Datei Neu Kommentar hinzufügen. 2. Ein viereckiges Shape wird eingefügt. Zum Eingeben des Kommentartextes doppelklicken Sie in das Viereck, so dass es in den Bearbeiten-Modus gesetzt wird. Bestätigen Sie die Eingaben mit der Taste <Eingabe>. Der Kommentar wird automatisch mit einem Verbinder mit dem Shape verbunden. 3. Der Kommentar lässt sich frei verschieben, wobei sein Verbinder zum Shape nachgezogen wird. Klicken Sie dazu einfach auf das Kommentarfeld, um es zu markieren. Ziehen Sie es bei gedrückt gehaltener linker Maustaste an den gewünschten Standort. Die Felder X (mm) und Y (mm) in der Sicht Eigenschaften geben als Koordinaten die Entfernung des neuen Standortes zum originalen Einfügepunkt des Kommentars in Millimetern an. Wenn Sie den Wert 0.0 eingeben, wird das Kommentarfeld wieder an seinen ursprünglichen Standort gesetzt. Die Anpassung des Layouts nehmen Sie in der Sicht Eigenschaften des Kommentars im Bereich Zeichnungseinstellungen vor. Mit Ausnahme der Felder X (mm) und Y (mm) sind die Felder für die Gestaltung der Shapes mit denen der übrigen Shape-Kategorien identisch. Lesen Sie dazu das Kapitel "Individuelles Layout für Shapes festlegen" im Kapitel "Layout von Zeichnungen anpassen (page 0)" Kommentare ein- und ausblenden Sie können Kommentare ein- und ausblenden. So blenden Sie einen Kommentar ein bzw. aus: 1. Öffnen Sie die Sicht Eigenschaften der Zeichnung, indem Sie entweder auf das Bleistift-Symbol klicken oder mit rechtem Mausklick an einer leeren Stelle in der Zeichnung den Kontextmenübefehl Eigenschaften wählen. 2. Wenn Sie die Kommentare anzeigen möchten, dann aktivieren Sie die Option Kommentare anzeigen. Zum Ausblenden der Kommentare, deaktivieren Sie die Option Kommentare anzeigen Zusammenfassen von sich überlappenden Sprungmarken Wenn Sprungmarken zu dicht aufeinander liegen, wie die folgende Abbildung zeigt, werden diese zu einer Sprungmarke zusammengefasst. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 222

225 Abbildung 2-126: Überlappende Sprungmarken In der folgenden Abbildung sieht man, dass die sich überlappenden Sprungmarken zu einer Sprungmarke zusammengefasst wurden: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 223

226 Abbildung 2-127: In den Sprungmarken 1 und 2 sind mehrere Sprungmarken zusammengefasst 2.27 Symbole für Modell-Objekte in der Modellübersicht Bestimmte Eigenschaften und Einstellungen von Modell-Objekten sind an Symbolen erkennbar. Zeichnungs-Symbol Wenn ein Modell-Objekt ein "Zeichnungs-Symbol" hat, dann hat das Modell-Objekt mindestens eine Zeichnung. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 224

227 Abbildung 2-128: Die ersten 3 Prozesse haben Zeichnungen Versionierungs-Symbole Die Versionierungs-Symbole sind erläutert im Kapitel "Objekte versionieren (page 0)" im Abschnitt "Versionen eines Objekts anzeigen". Siehe auch im Versionierungs-Handbuch im Kapitel "Symbole für versionierte Objekte" Komponentenübersicht (Druck-) Berichte In diesem Kapitel werden die Komponenten Bericht, Teilbericht und sekundäre Berichtsinhalte wie Verzeichnisse und Benutzerinhalte (Deckblatt, "zweite Seite") beschrieben. Die berichteten Modellinhalte werden durch Auswertungskomponenten bestimmt. Diese sind in den vorhergehenden Kapiteln ausführlich erläutert worden. Die initiale Anlage von sekundären Berichtsinhalten erfolgt durch den Import der Formate aus einer Vorlage Bericht Tabelle 2-12: Attribute eines Druckberichts Attribut Bedeutung Gruppe "Konfiguration" (in der Registerkarte "Konfiguration) Ausführbar Soll der Bericht im Kontextmenü nur für Objekte bestimmter Kategorien, für bestimmte Benutzer usw. anwendbar sein können hier Benutzergruppen, Benutzer, Kategorien, Zugriffskontrolllisten und Bedingungskomponenten definiert werden, Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 225

228 Einleitung Inhalt Anhang Berichtete Objekte Allgemeine Gruppe (in der Registerkarte "Konfiguration") Datei Zielformat die die Ausführbarkeit prüfen. Die Evaluation der Auführbarkeit erfolgt analog zur Sichtbarkeit der Komponente "Sicht / Kapitel". Hier werden Verzeichnisse, benutzerdefinierte Inhalte usw. referenziert, die VOR dem eigentlichen Inhalt des Berichtes im Dokument erscheinen. Die Reihenfolge der Inhalte ergibt sich aus der Reihenfolge der Komponenten unter diesem Attribut. Hier werden die eigentlichen Auswertungen auf die Modellobjekte referenziert. Hier werden Verzeichnisse, benutzerdefinierte Inhalte usw. referenziert, die NACH dem eigentlichen Inhalt des Berichtes im Dokument erscheinen. Die Reihenfolge der Inhalte ergibt sich aus der Reihenfolge der Komponenten unter diesem Attribut. Soll der Inhalt des Berichtes nicht für die ausgewählten Objekte sondern für in Beziehung zu diesen stehenden Objekten berichtet werden, können analog zur Komponente "Sicht / Kapitel" hier Attribute und Abfragen konfiguriert werden, die diese Objekte im Kontext der ausgewählten Objekte bestimmen. Definiert die Zieldatei der Ausgaben eines Druckberichtes. Dieses Attribut ist ein zur Laufzeit temporär für die Ausführung des Berichtes gesetztes Attribut. In der Konfiguration kann ein Vorgabewert konfiguriert werden, der zur Laufzeit beim ersten Ausführen durch einen Benutzer gesetzt ist bzw. für die Ausführung im BPM-Portal verwendet wird. Definiert das Zielformat der Ausgabe eines Druckberichtes. Dieses Attribut ist ein zur Laufzeit temporär für die Ausführung des Berichtes gesetztes Attribut. In der Konfiguration kann ein Vorgabewert konfiguriert werden, der zur Laufzeit beim ersten Ausführen durch einen Benutzer gesetzt ist bzw. für die Ausführung im BPM-Portal verwendet wird. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 226

229 Verzeichnisse aktualisieren Definiert ob die Verzeichnisse nach der Ausführung des Berichtes aktualisiert werden sollen. Standardmäßig ist diese Option deaktiviert. Siehe Kapitel "Besonderheiten der Verzeichnisse hinsichtlich verschiedener Textverarbeitungsprogramme". Dieses Attribut ist ein zur Laufzeit temporär für die Ausführung des Berichtes gesetztes Attribut. In der Konfiguration kann ein Vorgabewert konfiguriert werden, der zur Laufzeit beim ersten Ausführen durch einen Benutzer gesetzt ist bzw. für die Ausführung im BPM-Portal verwendet wird. Gruppe "Darstellungsoptionen" (in der Registerkarte "Konfiguration") Die Darstellungsoptionen werden im Kontext der Ausführung der Auswertungskomponenten gesetzt. Die hier konfigurierten Objektrenderer können von einer Auswertungskomponente verwendet werden (siehe Auswertungen). Die hier konfigurierten Listendarstellung gilt solange bis eine Auswertungskomponente Sie für sich und ihre Unterkomponenten verändert. Solange sie nicht verändert wird, gilt Sie für alle Auswertungskomponenten des Berichtes (siehe Auswertungen). Gruppe "Überschrift" (in der Registerkarte "Konfiguration") Die Bestimmung der Überschrift erfolgt analog zu denen der Auswertungskomponenten. Die Überschrift eines Berichtes wird als "Titel" des Dokumentes verwendet. Diese Meta-Information kann z. B. in den Kopf- oder Fußzeilen einer Seitenvorlage ausgewertet oder auf dem Deckblatt ausgegeben werden. Gruppe "Formate" (in der Registerkarte "Formate") Standard-Seiten-Format Standard-Überschrift-Format Standard-Tabellen-Format Standard-Absatz-Format Standard-Listen-Format Das Standard-Seiten-Format, das für den Inhalt des Berichtes verwendet wird. Das Standard-Überschrift-Format, das für alle Auswertungskomponenten außer "Sicht / Kapitel" verwendet wird, wenn die Komponente keine eigenes Format definiert. Das Standard-Tabellen-Format, das für alle Tabellen-generierenden Auswertungskomponenten verwendet wird, wenn die Komponente keine eigenes Format definiert. Das Standard-Absatz-Format, das für alle Absätze-generierenden Auswertungskomponenten verwendet wird, wenn die Komponente keine eigenes Format definiert. Das Standard-Listen-Format, das für alle Listen-generierenden Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 227

230 Standard-Komponenten Formate Seiten-Formate Vorlage Auswertungskomponenten verwendet wird, wenn die Komponente keine eigenes Format definiert. Ausgenommen sind Listen aus mehrzeiligen Text-Attributen. Hier können eine Komponente "Absatz", eine Komponente "Liste" und eine Komponente " Diagramm-Format" angelegt werden. Diese können als Konfigurationsvorlage verwendet werden, wenn Attribute direkt konfiguriert werden bzw. Diagramm-Komponenten kein Diagramm-Format definieren. (siehe Kapitel Standard-Komponenten). Die aus der ODT-Vorlage importierten Format(-vorlagen). Diese können im Bericht als Standard-Formate und in den Auswertungskomponenten referenziert werden. Die aus der ODT-Vorlage importierten Seiten-Formate ("Masterpages"). Diese können im Bericht als Standard-Seiten-Formate und in sekundären Berichtsinhalten bzw. der Komponente "Sicht / Kapitel" referenziert werden. Hier kann eine externe Referenz auf eine Vorlage angelegt werden, aus der die Formate importiert werden. Wenn keine Vorlage angelegt ist, dann wird bei der Aktion "Formate importieren" automatisch die Standardvorlage von Aeneis verwendet Teilbericht Die Komponente "Teilbericht" dient dem Zweck, unter Verwendung derselben Formatierungen eines Berichtes ausschließlich Teile auszuwerten. Die Komponente "Teilbericht" kann auschließlich in der Gruppe "Konfiguration" unter dem Abschnitt "Inhalt" eines Berichts angelegt werden. Die Komponente "Teilbericht" erscheint wie der Bericht selber im Kontextmenü. Sekundäre Inhalte aus Einleitung und Anhang können für Teilberichte aktiviert bzw. deaktiviert werden, indem diese unter "Sichtbar" referenziert werden. Attribut Berichtete Objekte Ausführbar / Sichtbar Inhalt Bedeutung Siehe "Bericht" bzw. "Sicht / Kapitel". Siehe "Bericht" bzw. "Sicht / Kapitel". Siehe "Bericht" bzw. "Sicht / Kapitel". Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 228

231 Allgemeine Optionen der Verzeichnisse / Benutzerdefinierten Inhalte Die Konfiguration der Verzeichnisse (Inhalts-, Tabellen-, und Abbildungs-V.) sowie benutzerdefinierter Inhalte erfolgt weitgehend im Textverarbeitungsprogramm. In Aeneis sind nur noch wenige Einstellungen bei Bedarf anzupassen. Attribut Benutzerdefinierte Inhalte Bedeutung Gruppe "Konfiguration" in der Registerkarte "Konfiguration" eines Inhalts-/Tabellen-/Abbildungs-Verzeichnis Bezeichnung Aktiviert Sichtbar Die Bezeichnung kann mehrsprachig gepflegt werden. Sie wird analog zu den Auswertungskomponenten in der Überschrift verwendet. Wie jede Komponente können Verzeichnisse und Benutzerdefinierte Inhalte deaktiviert werden. in diesem Fall werden sie nie berichtet. Gruppe "Überschrift" in der Registerkarte "Konfiguration" eines Inhalts-/Tabellen-/Abbildungs-Verzeichnis Die Sichtbarkeit der Verzeichnisse und benutzerdefinierten Inhalte kann wie ein "Sicht / Kapitel"-Objekt eingeschränkt werden (siehe Sicht). Zusätzlich kann die Sichtbarkeit auf Teilberichte eingeschränkt werden. Ist in diesem Attribut mindestens ein Teilbericht angegeben, muss bei der Ausführung eines Teilberichtes dieser hier konfiguriert sein. Ist kein Teilbericht konfiguriert, dann gilt die Sichtbarkeit für alle, vorausgesetzt die anderen Bedingungen treffen zu (siehe Sicht). Ist es gewünscht, den / die Objektnamen der ausgewählten Objekte in der Überschrift zu verwenden, kann dies analog zu den Auswertungskomponenten geschehen. Gruppe "Formate" in der Registerkarte "Formate" eines Inhalts-/Tabellen-/Abbild ungs-verzeichnis Seiten-Format Beim Import der Vorlage wird das richtige Seitenformat automatisch gesetzt. Soll dieses nachträglich verändert werden, kann dies hier erfolgen. Benutzerdefinierte Inhalte sind Inhalte aus der Vorlage, die exakt in dieser Form im Bericht wiedergegeben werden sollen. Dadurch wird ein Maximum an Flexibilität erreicht und die Inhalte können exakt an CI-Anforderungen angepasst werde. In der Regel ist dies vor allem das Deckblatt oder auch eine zweite Seite. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 229

232 Die benutzerdefinerten Inhalte werde direkt aus der Vorlage übernommen. Eine weitere Konfiguration in Aeneis ist nicht notwendig. Alle Texte der benutzerdefinierten Inhalte können Velocity-Macros enthalten. Diese können z.b. umfangreichere Inhalte erzeugen. Mehr zu Velocity-Makros finden Sie im Anwender-Handbuch im Kapitel "Aeneis: Objektmuster mit Velocity-Makros". Beispiel einer Versionstabelle mit benutzerdefinierten Inhalten incl. Velocity-Makros im Deckblatt: Tabelle 2-13: Beispiel für Benutzerdefinierte Inhalte in einer Versionstabelle Erstellt am: Geprüft am: Freigegeben am: Version: #if($versioncreatedate )$versioncreatedate#e nd Die von der Komponente erzeugte Überschrift kann verwendet werden. Fügen Sie hierzu im Textverarbeitungsprogramm die Variable ${heading} an der gewünschten Stelle ein. Der Inhalt der Variable beinhaltet die erzeugte Überschrift Abbildungsverzeichnis Das Abbildungsverzeichnis bietet über die allgemeinen Optionen und die Konfigurationsmöglichkeiten im Textverarbeitungsprogramm keine weiteren Optionen zur Konfiguration. Wenn Abbildungen nicht in das Verzeichnis aufgenommen werden sollen, dann kann dies in den jeweiligen Auswertungskomponenten "Zeichnung", "Bild" und "Diagramm" angegeben werden Tabellenverzeichnis #if($versiontestdate)$ versiontestdate#end Das Tabellenverzeichnis bietet über die allgemeinen Optionen und die Konfigurationsmöglichkeiten im Textverarbeitungsprogramm keine weiteren Optionen zur Konfiguration. Wenn Tabellen nicht in das Verzeichnis aufgenommen werden sollen, dann kann dies in den jeweiligen Auswertungskomponenten "Abschnitt", "Tabelle", "Matrix", "Baum", "Baumtabelle" angegeben werden Stichwortverzeichnis / Alphabetischer Index #if($versionreleasedat e)$versionreleasedate #end Erstellt durch: Geprüft durch: Freigegeben durch: #if($versioncreatorna me)$versioncreatorna me#end #if($versiontesternam e)$versiontestername# end #if($versio nreleasername)$versi onreleasername#end Das Stichwortverzeichnis wird ebenfalls zunächst in der Vorlage angelegt. Es wird in Druckberichten verwendet, um Verzeichnisse wie Alphabetischer Index von Modellobjekten, Rollenverzeichnis oder eine nahezu beliebige andere semantische Indexierung vorzunehmen. Hierzu können die im Bericht ausgegebenen Objekte und ihre Positionen im Stichwortverzeichnis ausgewertet werden. In der Standardkonfiguration werden alle ausgegebenen Objekte und ihre Positionen im Bericht alphabetisch gelistet. #if($versionnum)$vers ionnum#end Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 230

233 Über das Attribut "Primärer Schlüssel" kann über ein Attribut oder eine Abfrage, eines oder mehrerer zu diesem Objekt in Beziehung stehenden Objekte bestimmt werden. Diese werden dann als 1. Schlüssel (Bezeichnung aus dem Textverarbeitungsprogramm Open Office) verwendet. Beispiel: Wird als "Primärer Schlüssel" das Attribut "Durchführung" angegeben, wird bei jedem ausgegeben Objekt (z.b. einer Aufgabe) die Durchführung (z.b. Rolle) bestimmt. Diese wird als Haupteintrag gelistet. Unter ihr alle Objekte mit allen Seitenzahlen, bei denen dieselbe Durchführung gesetzt ist. Es können beliebig viele "Primäre Schlüssel" angeben werden. Attribut Objekte als Haupteinträge Primärer Schlüssel Bedeutung Die Option "Objekte als Haupteinträge" ist hauptsächlich relevant, wenn kein "Primärer Schlüssel" angegeben wurde. Wenn "Primäre Schlüssel" angegeben sind, kann über diese Option definiert werden, ob die eigentlich berichteten Objekte weiterhin als Haupteinträge zusätzlich zu den Primären Schlüsseln aufgenommen werden sollen. Standardmäßig ist die Option deaktiviert. Hier können ein oder mehrerer Primäre Schlüssel angegeben werden. Erläuterung siehe oben Die Schemaverwaltung Was ist die Schemaverwaltung? Die Schemaverwaltung ist ein Werkzeug, mit dem Sie ein Metamodell definieren können, das die Grundlage für Ihr Unternehmensmodell in Aeneis bildet. Die Schemaverwaltung verwaltet Kategorien. Eine Kategorie beschreibt die Struktur eines Modell-Objekt-Typs (z. B. Mitarbeiter, Rolle). Sie können von einer Kategorie beliebig viele konkrete Modell-Objekte erstellen, z. B. Mitarbeiter "Schmitt", "Müller", "Maier" usw. Mit Standard-Kategorien und benutzerdefinierte Kategorien können Sie Ihre Modellobjekte konfigurieren und damit das Unternehmensmodell in der Modellübersicht abbilden. Kategorien besitzen Kategorie-Attribute, mit denen Sie die Eigenschaften eines Modellobjektes einstellen können. Die Attribute finden sich in den Sichten Eigenschaften und Eigenschaften ( detailliert). Sie können die Standard-Konfiguration der Schemaverwaltung verändern. Die Verwaltung des Schemas erfolgt getrennt für jede einzelne Aeneis Datenbank. Über Import-/Export können Sie Schemata aus anderen bzw. in andere Datenbanken übernehmen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 231

234 Basiskategorien in der Schemaverwaltung Die Elemente in der Schemaverwaltung werden auf die gleiche Art und Weise bearbeitet wie Objekte in der Modellübersicht. In Aeneis gibt es die folgenden fünf Basis-Kategorien: Kategorie "Diagrammgruppe": enthält alle Kategorien, die die Aufbauorganisation beschreiben (z.b. Abteilung, Mitarbeiter) Kategorie "Prozessgruppe" : enthält alle Kategorien, die die Ablauforganisation beschreiben (z.b. Prozess, Ereignis, Prozessgruppe). Generische Kategorie: mit dieser Kategorie können beliebige Kategorien definiert werden (z.b. Unternehmenziele, Kontinuierlicher Verbesserungsprozess). Kategorie "Dokumentenablageort" : Dokumentenablageorte sind zentrale Speicher, in denen die Verweise auf externe Dokumente gespeichert werden. Von jedem Objekt aus kann auf ein externes Dokument verwiesen werden. Kategorie "Gruppe": dient als neutrales Gruppierungselement. Das bedeutet, dass im Gegensatz zu den vier anderen Basis-Kategorien diese Kategorie nicht auf ein Thema begrenzt ist, sondern Objekte aller Kategorien der Hauptkategorien erstellt werden können. Abbildung 2-129: Basis-Kategorie 'Diagrammgruppe' Im Rahmen dieser Basiskategorien können Sie das Metamodell in der Schemaverwaltung frei definieren. Sie können: neue Kategorien erstellen Kategorie-Attribute für Kategorien anlegen, ändern und löschen (z.b. ein neues Kategorieattribut "Stellvertretung" für die Kategorie "Mitarbeiter"). Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 232

235 definieren, welche untergeordneten Kategorien eine Kategorie besitzen darf (z.b. die Kategorie "Abteilung" darf der Kategorie "Rolle" untergeordnet sein.) eine Kategorie löschen Beispiel für benutzerdefinierte Kategorien Sie wollen Abteilungen abbilden, die untergeordnete Abteilungen und Rollen enthalten sollen. Um in der Modellübersicht konkrete Abteilungen mit Objekten abbilden zu können, muss dafür eine Kategorie in der Schemaverwaltung definiert sein z.b. mit dem Namen Abteilung. Deshalb wird für die Kategorie Abteilung definiert, dass sie vom Basistyp "Diagrammgruppe" sein muss und als Kategorie-Attribut die untergeordneten Kategorien Abteilungen und Rollen besitzen kann Schemaverwaltung öffnen Die Schemaverwaltung erfolgt in der Sicht Schemaverwaltung. Zum Öffnen der Schemaverwaltung gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Aeneis-Datenbank, für die Sie die Schemaverwaltung bearbeiten möchten. 2. Öffnen Sie die Sicht Schemaverwaltung mit dem Menübefehl Ansicht Sichten Schemaverwaltung. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 233

236 Abbildung 2-130: Geöffnete Schemaverwaltung mit Beschreibung Die Schemaverwaltung für die geöffnete Datenbank zeigt alle Kategorien und ihre Kategorieattribute auf: Die Kategorien werden direkt unterhalb der Datenbank gelistet (Nr. 1 in obiger Abbildung) Die Kategorieattribute der Kategorien (Nr. 2) befinden sich jeweils direkt unterhalb der Kategorie. Kategorieattribute, die mit einem zugewiesene Kategorien. (Nr. 3). Plus-Symbol ausgezeichnet sind, enthalten als Verweise Hinweis: Für jede vorkonfigurierte und von Benutzern erstellte Kategorie wird automatisch ein Set von vorkonfigurierten Kategorieattributen angelegt, wovon jedoch nicht alle standardmäßig in der Modellübersicht angezeigt werden. Die Anzeige der Kategorieattribute kann in den Eigenschaften der Kategorieattribute festgelegt werden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 234

237 Elemente der Schemaverwaltung bearbeiten Das Administrator-Handbuch setzt Kenntnisse im Umgang in der Objektbearbeitung voraus Beispiele für die Schemakonfiguration Die nachfolgenden Beispiele erklären schematisch, welche Möglichkeiten sich aus der Schemakonfiguration ergeben. Beispiel 1: Kategorieattribut in der Sicht "Eigenschaften (detailliert)" In der Abbildung oben ist für die Kategorie Arbeitsschritt das Kategorieattribut Durchführung definiert. Dem Kategorieattribut wurden Kategorien zugewiesen, die unterhalb des Kategorieattributs angezeigt werden. Bei der Modellierung können somit Objekte dieser zugewiesenen Kategorien als Durchführende über Verweise zugewiesen werden. Das Kategorieattribut Durchführung wird in einer Registerkarte als Liste angezeigt, der mehrere Objekte, also Durchführende verschiedener Kategorien, zugewiesen werden können. Abbildung 2-131: Zugewiesene Objekte als Durchführende für einen Arbeitsschritt Beispiel 2: Kategorieattribut in der Sicht "Eigenschaften" Kategorieattribute, die Eigenschaften abbilden, die nur einen Wert annehmen können und keine größeren Textmengen aufzunehmen brauchen, wie z.b. Vorname oder Zimmernummer eines Mitarbeiters, werden in der Sicht Eigenschaften angezeigt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 235

238 Abbildung 2-132: Kategorie-Attribute in der Sicht 'Eigenschaften' Die obige Abbildung zeigt die zwei Kategorieattribute Vorname und Vollzeit an. Das Kategorieattribut Vorname wurde als einfaches Eingabefeld definiert. Das Kategorieattribut Vollzeit wurde als Auswahlfeld definiert, aus dem entweder der Wert Ja oder Nein ausgewählt werden kann. Beispiel 3: Kategorieattribut vom Kontext-Menü eines Modellobjekts aus erstellen Bei der Modellierung werden Hierarchische Beziehungen zwischen Objekten ("Eltern-Kind"-Beziehungen) wie z.b. "Position - Mitarbeiter" oder "Prozess - Aufgabe - Arbeitsschritt" über das Kontext-Menü des jeweiligen Eltern-Objekts erstellt. Diese hierarchischen Beziehungen zum Erstellen von Objekten werden in der Schemakonfiguration definiert, wie folgende Abbildung zeigt: Abbildung 2-133: Die Schemakonfiguration und das Ergebnis in der Modellübersicht Damit für ein Objekt ein hierarchisch untergeordnetes Objekt erstellt und/oder zugewiesen werden kann, muss für die Kategorie des "Eltern"-Objekts ein Kategorieattribut (Nr. 1, Abbildung oben) angelegt werden. Diesem Kategorieattribut weisen Sie die entsprechenden Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 236

239 Kategorien (Nr. 2) für die Objekte zu. Diese können dann in der Modellübersicht als "Kind"-Objekte unterhalb des "Eltern"-Objekts angelegt werden Schema-Attribute Jedes Paket in der Schemaverwaltung hat einen Eintrag "Schemaattribute". Darunter befinden sich Schemaattribute, die durch Drag & Drop in Aeneis verwendet werden können. Abbildung 2-134: Schemaattribute im Paket 'Basis' 2.30 Aeneis: BPMN-Diagramme Neues BPMN-Diagramm anlegen Zum Anlegen eines BPMN-Diagramms für eine Prozessgruppe oder Aktivität gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie das Objekt, für das Sie die Prozesszeichnung erstellen wollen, in der Modellübersicht. Wählen Sie den Menübefehl Datei Neu Zeichnungen BPMN Diagramm. Der Dialog Eigenschaften wird geöffnet. 2. Geben Sie eine Bezeichnung für das BPMN-Diagramm in das Feld Bezeichnung ein und bestätigen Sie den Dialog mit der Schaltfläche OK. 3. Die Zeichnung wird automatisch im Zeichnungsfenster geöffnet. Das BPMN-Diagramm zeigt automatisch das Start- und End-Ereignis an. Sie können die Shapes bearbeiten oder löschen. Tipp : Um einen größeren Zeichenfläche zu erhalten, können Sie das Vollbild über den Menübefehl Ansicht Perspektiven Vollbild anzeigen. Mit dem Befehl Ansicht Perspektiven Modellierer gelangen Sie zurück in die Modelliererperspektive. BPMN-Diagramm öffnen Zum Öffnen eines vorhandenen BPMN-Diagramms gibt es drei Vorgehensweisen: Markieren Sie das Objekt, dessen Zeichnung Sie öffnen wollen, und wählen den Kontextmenü-Befehl Öffnen <Bezeichnung des Diagramms (BPMN-Diagramm)>. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 237

240 Markieren Sie das Objekt, dessen Zeichnung Sie öffnen wollen, und wählen den Menübefehl Datei Öffnen <Name des Diagramms>. Alternativ zeigen Sie in der Sicht Eigenschaften (detailliert) des Objektes, dessen Zeichnung Sie öffnen wollen, die Registerkarte Zeichnung an. Die Registerkarte zeigt alle verfügbaren Zeichnungen an. Zum Öffnen doppelklicken Sie auf die entsprechende Zeichnung. Im BPMN-Diagramm navigieren Um auch bei größeren Diagrammen die Übersicht zu behalten, erleichtert Ihnen die Funktionen zur Navigation das Navigieren im Diagramm. Mit der Diagrammnavigation navigieren Die Diagrammnavigation zeigt das aktuell angezeigte BPMN-Diagramm auf Minimalgröße skaliert in seiner gesamten Größe an. Sie navigieren im Diagramm, indem Sie den farbig unterlegten Rahmen mit der Maus zu der gewünschten Position ziehen. Der gewählte Ausschnitt wird im BPMN-Diagramm sofort angezeigt. So gehen Sie zur Navigation vor: 1. Die Diagrammnavigation wird in der gleichnamigen Sicht angezeigt. Zum Anzeigen der Sicht wählen Sie ggf. die Schaltfläche Sichten in der Symbolleiste. 2. Zeigen Sie mit der Maus auf den farbigen Navigationsrahmen und ziehen Sie ihn bei gedrückt gehaltener linker Maustaste zur gewünschten Position. Das BPMN-Diagramm zeigt diesen Ausschnitt sofort an. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 238

241 Abbildung 2-135: In Diagrammen navigieren mit der Sicht Diagrammnavigation Anzeigebereich auf aktuell markiertes Shape setzen In großen Diagrammen kann es beim Erstellen oder Markieren von Shapes vorkommen, dass diese am Rand oder außerhalb des aktuellen Anzeigebereichs liegen. Um das markierte Shape schnell in den Mittelpunkt des Anzeigebereichs zu bringen, klicken Sie in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Zum ausgewählten Objekt springen. Aeneis zeigt das markierte Shape zentriert im aktuellen Anzeigebereich an. Gitternetz verwenden Um die exakte Ausrichtung der Shapes zu erleichtern, können Sie das Gitternetz einschalten. Das Gitternetz ist besonders nützlich im manuellen Modellierungsmodus zum genauen Platzieren der Shapes ( siehe im Abschnitt "Im manuellen Modus modellieren" im Kapitel "Prozesse modellieren (page 0)"). Das Gitternetz steht für BPMN-Diagramme mit und ohne Swimlane-Anzeige zur Verfügung und kann sowohl im automatischen als auch im manuellen Modellierungsmodus verwendet werden. Die Gitternetz-Einstellungen werden für jede Zeichnung individuell vorgenommen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 239

242 So schalten Sie das Gitternetz ein: Abbildung 2-136: BPMN-Diagramm mit Swimlanes und Gitternetz 1. Öffnen Sie das BPMN-Diagramm, für das Sie das Gitternetz einschalten wollen. 2. Wählen Sie den Menübefehl Ansicht Gitternetz anzeigen. Zugleich wird automatisch die Verwendung des Gitternetzes aktiviert. Sie bewirkt, dass beim Verschieben von Shapes die Shapes an der Gitternetzstruktur einrasten. Wenn Sie das Gitternetz anzeigen, aber nicht verwenden wollen, schalten Sie die Verwendung mit dem Menübefehl Ansicht Gitternetz verwenden aus. Zum Ausschalten der Gitternetz-Anzeige wählen Sie wieder den Menübefehl Ansicht Gitternetz anzeigen. Dabei wird automatisch auch die Gitternetzverwendung ausgeschaltet. Falls Sie diese verwenden wollen, ohne das Gitternetz anzuzeigen, wählen Sie den Menübefehl Ansicht Gitternetz anzeigen. Hinweis: Bei Verwendung von Swimlanes und eingeblendetem Gitternetz wird die Hintergrundfarbe der Swimlane nur für die Kopfzeile, nicht aber für den Arbeitsbereich gezeichnet Prozesse mit existierenden Objekten modellieren Sie können ein Prozess-Diagramm erstellen, indem Sie existierende Prozess-Objekte von der Modellübersicht in das BPMN-Diagramm ziehen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 240

243 Gleichzeitig können Sie neue Shapes im Diagramm erstellen und diese als neue Objekte erstellen oder zu existierenden Objekten zuweisen. Die Shapes sind automatisch angeordnet und verbunden mit Verbindern. Wenn ein Objekt bereits in einem Diagramm eingebunden ist, ist es nicht möglich, dieses ein zweites Mal in demselben Diagramm einzubinden. Wenn Sie ein Objekt von einem anderen Prozess in ein Diagramm ziehen, wird das Objekt automatisch in der Aktivität referenziert, zu dem das BPMN-Diagramm gehört. Um Objekte als Shape in einem Diagramm einzubinden, gehen Sie vor wie folgt. 1. Öffnen Sie das Diagramm. 2. Halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie das Objekt von der Modellübersicht in das Diagramm. Lassen Sie die Maustaste los, um das Shape einzufügen Neue Aktivitäten modellieren Für die Modellierung im BPMN-Diagramm stehen die gleichen Kategorien zur Verfügung wie für die Modellierung in der Modellübersicht (siehe im Kapitel "Prozesse in der Modellübersicht modellieren" im Anwenderhandbuch). Wenn Sie mit eingeschalteten Swimlanes arbeiten, können Sie die Zuständigkeit für die Aktivitäten-Shapes gleich zuweisen (siehe: "Neuen Prozess mit eingeschaltenen Swimlanes modellieren" in Kapitel "Prozesse graphisch in BPMN-Diagrammen modellieren (page 0)"). Aeneis bietet unterschiedliche Vorgehensweisen zum Einfügen neuer Shapes in die Zeichnung. Sie können mit den folgenden Methoden arbeiten: BPMN-Shapeleiste, die am oberen Rand der Zeichenfläche platziert ist. BPMN-Palette, die am rechten oberen Rand der Zeichenfläche platziert ist. Schaltflächenliste Menübefehl Datei Neu <Objektkategorie> Neues Shape erstellen in der Symbolleiste Kontextmenü des Vorgänger-Shapes bzw. des Vorgänger-Verbinders Shape mit BPMN-Shapeleiste einfügen Um über die BPMN-Shapeleiste ein Shape in das BPMN-Diagramm einzufügen, gehen Sie so vor: 1. Ziehen Sie aus der BPMN-Shapeleiste ein Shape-Symbol entweder in die freie Fläche oder in den vorderen/hinteren Bereich eines Shapes als dessen Vorgänger/Nachfolger. 2. Ergebnis: -> Das Shape wird an der gewünschten Stelle im Diagramm-Fluss eingefügt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 241

244 Abbildung 2-137: BPMN-Shapeleiste für das Erstellen neuer Shapes Shape mit BPMN-Palette einfügen Um über die BPMN-Palette ein Shape in das BPMN-Diagramm einzufügen, gehen Sie so vor: 1. Öffnen Sie die BPMN-Palette, indem Sie auf das Paletten-Symbol oben rechts im BPMN-Diagramm klicken. 2. Klicken Sie auf jenes Paletten-Register mit der gewünschten Shape-Art. 3. -> Das gewünschte Paletten-Register, z. B. "Ereignisse" wird geöffnet. 4. Ziehen Sie aus der BPMN-Palette ein Shape-Symbol entweder in die freie Fläche oder in den vorderen/hinteren Bereich eines Shapes als dessen Vorgänger/Nachfolger. 5. Ergebnis: -> Das Shape wird an der gewünschten Stelle im Diagramm-Fluss eingefügt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 242

245 Abbildung 2-138: BPMN-Palette Shapes mit Menübefehlen bearbeiten Frei stehendes Shape erstellen (mit Menü) Zum Erstellen eines frei stehenden Shapes in der Zeichnung gehen Sie so vor: 1. Öffnen Sie die Zeichnung. 2. Zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf eine leere Stelle in der Zeichnung und wählen den Menübefehl Datei Neu <Name der Objektkategorie>. Es sind nur die Shapekategorien verfügbar, die in dem gegebenen Prozesskontext verwendet werden können. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 243

246 Abbildung 2-139: Beispiel für ein Kontextmenü in der Zeichnung Das Shape wird ohne Verbindung zu den Ereignissen im Bearbeiten-Modus in die Zeichnung eingefügt. Abbildung 2-140: Shape in einer leeren Zeichnung 3. Geben Sie eine Bezeichnung ein und drücken zum Bestätigen die Taste <Eingabe> Nachfolger erstellen (mit Menü) Zum Erstellen eines Nachfolgers für ein Shape, das noch keine nachfolgenden Shapes besitzt, gehen Sie so vor: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 244

247 1. Markieren Sie das Shape, für den Sie ein nachfolgendes Shape erstellen wollen und wählen Sie den Menübefehl Datei Neu <Name der Objektkategorie>. Das neue Shape wird erstellt und mit dem Vorgänger mit einem Verbinderpfeil verbunden. 2. Geben Sie eine Bezeichnung für das Shape ein und bestätigen Sie die Eingabe mit der Taste <Eingabe>. Abbildung 2-141: Nachfolger erstellen Shape zwischen zwei Shapes einfügen (mit Menü) Zum Einfügen eines neuen Shapes zwischen zwei miteinander verbundenen Shapes gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Markieren Sie die Verbindungslinie der beiden Shapes, so dass sie mit Markierungspunkten versehen wird und wählen Sie aus dem Menü den Befehl Datei Neu <Name der Shapekategorie >. Das neue Shape wird zwischen den beiden Shapes eingefügt und mit ihnen verbunden. 2. Geben Sie eine Bezeichnung ein und bestätigen die Eingabe mit der Taste <Eingabe>. Abbildung 2-142: Shape zwischen zwei Shapes einfügen Und-Verzweigung erstellen (mit Menü) Ein Shape kann beliebig viele Nachfolger haben, die als parallele Zweige dargestellt werden. Zum Modellieren eines zusätzlichen Nachfolgers eines Shapes gehen Sie so vor: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 245

248 1. Markieren Sie den Vorgänger des neu zu erstellenden Shapes und wählen Sie aus dem Menü den Befehl Datei Neu <Name der Shapekategorie>. Das neue Shape wird parallel zum anderen Nachfolger erstellt. 2. Geben Sie eine Bezeichnung ein und bestätigen die Eingabe mit der Taste <Eingabe>. Abbildung 2-143: Paralleler Zweig Shapes graphisch per Drag & Drop bearbeiten Als alleinstehendes Shape einfügen (Drag & Drop) Wenn Sie das Shape auf einer freien Fläche in der Zeichnung platzieren, wird es ohne Verbindung zu anderen Shapes in die Zeichnung eingefügt. Das Shape lässt sich nachträglich mit anderen Shapes verbinden ("Shapes manuell miteinander verbinden und Sprünge modellieren 4 "). Abbildung 2-144: Beispiel für eine Zeichnung mit einem frei stehenden Shape Als Nachfolger einfügen (Drag & Drop) Das Shape soll als Nachfolger für ein Shape eingefügt werden, der noch keine nachfolgenden Shapes besitzt. Ziehen Sie dazu das Objekt auf den Verbinder zwischen dem Vorgänger und dem End-Ereignis. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 246

249 Abbildung 2-145: Nachfolger für eine Aktivität erstellen Wenn Sie z.b. wie in der Abb. dargestellt einen Nachfolger für die Aufgabe Erstellung einer Zeichnung erstellen wollen, ziehen Sie das Objekt als nachfolgendes Shape auf diese Aufgabe Shape zwischen zwei Shapes einfügen (Drag & Drop) Das Shape soll zwischen zwei miteinander verbundenen Shapes eingefügt werden. 1. Zum Platzieren eines Shapes zwischen zwei Shapes ziehen Sie das Objekt auf die Linie, die die beiden Shapes miteinander verbindet. Die Linie wird zunächst mit grauen Markierungspunkten versehen. 2. Beim Lösen der gedrückt gehaltenen linken Maustaste wird das eingefügte Shape automatisch zwischen den beiden Shapes platziert und mit seinem Vorgänger und Nachfolger verbunden. Abbildung 2-146: Shape zwischen zwei Shapes einfügen Parallelen Zweig einfügen (Drag & Drop) Das Objekt soll als zusätzlicher Nachfolger eingefügt werden, so dass zwei parallel ablaufende Zweige entstehen. Zum Einfügen eines Shapes als parallelen Zweig ziehen Sie das Objekt aus der Modellübersicht auf das Shape, welches unmittelbar vor der Verzweigung stehen soll. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 247

250 Abbildung 2-147: Zusätzlichen Nachfolger als parallelen Zweig einfügen (Falls das Objekt bereits im BPMN-Diagramm eingebunden ist, erscheint der Dialog Kopieren. Da Sie das Objekt nicht kopieren, sondern nur einfügen wollen, wählen Sie das oberste Objekt (= Hauptobjekt) in der Liste ab und bestätigen den Dialog mit OK.) Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 248

251 Abbildung 2-148: Abgewähltes Hauptobjekt im Dialog Kopieren Shapes innerhalb des BPMN-Diagramms verschieben Selbstverständlich können Sie den Prozessablauf im BPMN-Diagramm ändern, indem Sie Shapes per Drag & Drop im Diagramm verschieben. Bitte beachten Sie: Wenn Sie die Verschiebung bei eingeschalteten Swimlanes vornehmen und das Shape in eine andere Swimlane ziehen, wird auch eine Neuzuordnung der Zuständigkeit vorgenommen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 249

252 Shape verschieben und als Nachfolger/Vorgänger einfügen Zum Verschieben eines Shapes markieren Sie es und ziehen es bei gedrückt gehaltener linker Maustaste auf den entsprechenden Verbinder: Einfügen eines Nachfolgers: 1. Zum Einfügen des Shapes als Nachfolger ziehen Sie es auf den ausgehenden Verbinder seines künftigen Vorgängers. Der Verbinder wird mit Markierungspunkten versehen und der Cursor zeigt mit einem kleinen Kästchen an, dass das Einfügen an dieser Position möglich ist. 2. Lösen Sie die Maustaste, um das Shape einzufügen (vgl. Abbildung unten). Einfügen eines Vorgängers: Abbildung 2-149: Shape verschieben und als Nachfolger einfügen 1. Um das Shape als Vorgänger eines anderen Shapes einzufügen, ziehen Sie es auf den Verbinder des künftigen Nachfolgers. Der Verbinder wird mit Markierungspunkten versehen und der Cursor zeigt mit einem kleinen Kästchen an, dass das Einfügen an dieser Position möglich ist. 2. Lösen Sie die Maustaste, um das Shape einzufügen (vgl. Abbildung unten). Abbildung 2-150: Aufgabe verschieben und als Nachfolger einfügen Shape als zusätzlichen Vorgänger / Nachfolger einfügen Um ein bereits im BPMN-Diagramm vorhandenes Shape als zusätzlichen Nachfolger oder Vorgänger einzufügen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Um das zu verschiebende Shape als zusätzlichen Nachfolger einzufügen, ziehen Sie es auf das rechten Drittel des künftigen Vorgänger-Shapes (bei horizontaler Darstellung des Diagramms) bzw. auf das untere Drittel des künftigen Vorgänger-Shapes. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 250

253 2. Ein grüner Pfeil zeigt an, dass das Shape als Nachfolger an dieser Position eingefügt werden kann (vgl. Abbildung unten ). Zum Einfügen lösen Sie die Maustaste. Abbildung 2-151: Aufgabe a wird als Nachfolger von Aufgabe 3 auf dessen rechtes Drittel des Shapes gezogen 1. Um das zu verschiebende Shape als zusätzlichen Vorgänger einzufügen, ziehen Sie es auf das linke Drittel seines zukünftigen Nachfolgers (bei horizontaler Darstellung des Diagramms) bzw. auf das obere Drittel seines zukünftigen Nachfolgers (bei vertikaler Darstellung des Diagramms). 2. Ein grüner Pfeil zeigt an, dass das Shape als Nachfolger an dieser Position eingefügt werden kann (vgl.abbildung unten ). Zum Einfügen lösen Sie die Maustaste. Abbildung 2-152: Aufgabe 0 wird als zusätzlicher Vorgänger von Aufgabe 2 auf dessen linkes Drittel gezogen Shapes und Verbinder mit Pfeiltasten verschieben Wenn Shapes oder Verbinder in parallelen Zweigen verschiebbar sind, ohne dass der Kontrollfluss geändert wird, werden in der Symbolleiste grüne Richtungs-Pfeile zum Verschieben der Shapes angezeigt: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 251

254 Abbildung 2-153: Shape nach oben verschieben Wenn man den Verbinder verschiebt, erhält man in diesem Fall das gleiche Ergebnis: Abbildung 2-154: Verschiebbarer Verbinder Shapes innerhalb des BPMN-Diagramms kopieren Shapes mit einer Objektzuordnung lassen sich innerhalb des BPMN-Diagramms kopieren. Im Dialog "Kopieren bestätigen" können Sie festlegen, ob und welche abhängigen und unabhängigen Unterobjekte mit kopiert werden sollen. Zum Kopieren eines Shapes gehen Sie so vor: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 252

255 Schritt I: Kopieren des Shapes 1. Markieren Sie das zu kopierende Shape mit der rechten Maustaste. Es öffnet sich das Kontextmenü. 2. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Kopieren". 3. Markieren Sie den Verbinder, der die Shapes verbindet, zwischen denen Sie die Kopie einfügen wollen. 4. Wählen Sie mit rechtem Mausklick den Kontext-Menübefehl "Einfügen". 5. Es wird entweder sofort die Shape-Kopie eingefügt oder es erscheint noch der Dialog "Ko pieren bestätigen", wenn das Shape einem Modellobjekt zugeordnet ist. Abbildung 2-155: Kopieren eines Shapes im BPMN-Diagramm Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 253

256 Schritt II: Ergänzender Schritt, wenn das Shape einem Modellobjekt zugeordnet ist 1. Im Dialog "Kopieren bestätigen (page 0)" können Sie die Objekte wählen, die mit kopiert werden sollen. Abgewählte Objekte werden als Referenz in die Kopie eingefügt. 2. Klicken Sie zum Kopieren die Schaltfläche OK. Das kopierte Shape wird in der Zeichnung eingefügt. Zugleich erhält das dazugehörige Objekt die gleiche Hauptzuordnung in der Modellübersicht wie das Original-Objekt. 3. Sie können die Kopie nun umbenennen Ablaufstruktur einfügen Aeneis bietet häufig verwendete vorbereitete Ablaufstrukturen wie z.b. Schleifen zur Vereinfachung der Modellierung. Die Ablaufstrukturen werden wie normale Shapes eingefügt und bearbeitet. So fügen Sie eine Ablaufstruktur ein: 1. Öffnen Sie das BPMN-Diagramm. Markieren Sie ein Shape bzw. eine Verbindungslinie. 2. Wählen Sie den Menübefehl Einfügen Ablaufstruktur <Art der Ablaufstruktur>. Die gewählte Ablaufstruktur wird in die Zeichnung eingefügt. Es stehen die folgenden Strukturen zur Auswahl: Tabelle 2-14: Vorbereitete Ablaufstrukturen für BPMN-Diagramme Struktur While-Schleife Beispiel Abbildung 2-156: Solange Daten vorhanden sind Der Ja-Zweig wird sooft durchlaufen, solange die Bedingung erfüllt ist. Danach wird der Nein-Zweig ausgeführt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 254

257 Mehrfach-verz weigung (datenbasiert) Mehrfach-verz weigung (ereignisbasier t) Abbildung 2-157: Kunden-Datensatz öffnen oder anlegen Wenn der Kunden-Datensatz vorhanden ist, wird er geöffnet, ansonsten angelegt (und implizite geöffnet). Parallel Abbildung 2-158: Regenschirme oder Sonnenschirme verkaufen Je nach Wetter (Ereignis) werden entweder Sonnen- oder Regenschirme verkauft. Paralleles Ausführen des Ja- und des Nein-Zweiges. zum Beispiel: Abbildung 2-159: Gleichzeitiges Färben in mehreren Farben Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 255

258 Bei der Herstellung von Hosen werden die Frauen- und Männerhosen gleichzeitig gefärbt, aber jeweils in einer anderen Farbe Objekt für ein Shape erzeugen Wenn Sie im BPMN-Diagramm ohne Swimlanes modellieren, müssen Sie neu erstellte Shapes explizit als Objekte in der Modellübersicht anlegen oder den Shapes ein Objekt zuweisen. We nn die Swimlanes eingeschaltet sind, werden neue Shapes gleichzeitig automatisch als Objekte erzeugt. Zum Erzeugen eines Objektes für ein Shape, das noch keine Entsprechung als Objekt in der Modellübersicht besitzt, gehen Sie so vor: 1. Stellen Sie sicher, dass das Shape eine Bezeichnung hat. Andernfalls ist es nicht möglich, das Shape als Objekt zu erzeugen. 2. Markieren Sie das Shape und wählen Sie aus dem Menü den Eintrag Bearbeiten Modellobjekt(e) erzeugen. Wenn Sie mehrere Objekte gleichzeitig für ein BMPN-Diagramm erzeugen wollen, markieren Sie die entsprechenden Shapes bei gedrückt gehaltener <Strg>-Taste. Zum gleichzeitigen Erzeugen von Objekten für alle benannten Shapes klicken Sie auf eine freie Stelle im BPMN-Diagramm und drücken Sie die Tastenkombination <Strg>+<A>. Alle Shapes mit einer Bezeichnung werden mit blauen Markierungspunkten versehen. Wählen Sie den Menüeintrag Bearbeiten Modellobjekt(e) erzeugen. Die gleichnamigen Objekte werden unterhalb des Prozesses, für den das BPMN-Diagramm erstellt wurde, angelegt. Weitere Informationen: BPMN-Diagramm mit Swimlanes anzeigen (page 0). "Das Shape einem vorhandenen Objekt zuordnen (page 197)" in diesem Kapitel Das Shape einem vorhandenen Objekt zuordnen Einem Shape, das noch keine Entsprechung als Objekt in der Modellübersicht besitzt, kann ein vorhandenes Objekt aus der Modellübersicht zugewiesen werden. Gehen Sie dazu so vor: 1. Markieren Sie das Shape, dem Sie ein vorhandenes Objekt zuweisen wollen. 2. Wählen Sie den Menüeintrag Bearbeiten Modellobjekt zuweisen. Der Dialog Verweis hinzufügen wird geöffnet. Aeneis zeigt automatisch die Objekte der passenden Kategorie an. Wählen Sie aus der Ergebnisliste das entsprechende Objekt aus und bestätigen den Dialog mit der Schaltfläche Auswählen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 256

259 Zum Arbeiten mit Drag & Drop drücken Sie die Tastenkombination Umschalt + Strg und ziehen das Modellobjekt bei gedrückt gehaltener linker Maustaste auf das Shape. Achten Sie darauf, dass das Objekt von der gleichen Kategorie stammt wie das Ziel-Shape. Das Shape erhält die Bezeichnung des Objektes und ist diesem zugeordnet. Zugleich wird in der Modellübersicht ein referenziertes Objekt für das Objekt erstellt, in dessen Zeichnung Sie die Aktion vorgenommen haben. Zuvor für das Shape vergebene Bezeichnungen werden bei der Zuweisung überschrieben Shapes manuell miteinander verbinden und Sprünge modellieren Shapes jeden Typs können mit anderen Shapes manuell mit Verbindungspfeilen verbunden werden. Somit können Sie: beliebige Sprünge / Rücksprünge modellieren Zusammenführungen modellieren und frei platzierte Shapes verbinden Zum Modellieren eines Sprungs bzw. einer Verbindung zwischen zwei Shapes bietet Aeneis zwei Vorgehensweisen: Verbinder per Drag & Drop erstellen Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Halten Sie die Taste <Umschalt/Shift> gedrückt (und lassen Sie sie gedrückt während der gesamten Aktion). 2. Markieren Sie das Shape, von dem die Verbindung ausgehen soll. Der Cursor wird mit dem Symbol Verbinder erstellen versehen. 3. Ziehen Sie den Verbinder auf das Ziel-Shape. Der Pfeil des Verbinders zeigt stets auf das Ziel-Shape. 4. Lösen Sie die Maustaste, um den Verbinder einzufügen. Erst nach dem Einfügen lösen Sie die Taste <Umschalt>. Hinweis: Sie können auch per Drag & Drop mit gedrückter Shift-Taste mehrere Verbinder einfügen Verbinder erstellen mit der Menüleiste Gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Halten Sie die Taste <Strg> gedrückt und markieren Sie im BPMN-Diagramm zunächst das Shape, von dem die Verbindung starten soll. Markieren Sie danach das Shape, an dem die Verbindung enden soll, ebenfalls bei gedrückter <Strg>-Taste. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 257

260 2. Wählen Sie den Menüeintrag Bearbeiten Knoten verbinden. Der Befehl ist nur aktiv, wenn zwei Shapes, die miteinander verbunden werden können, markiert sind. Den Typ des Verbinders können Sie nachträglich ändern (siehe: "Typ des Verbinders festlegen (page 203)" im diesem Kapitel "BPMN-Diagramme") Verbinder beschriften Die Verbinder zwischen Shapes können beschriftet werden. Dies ist z.b. notwendig, um die Bedingungen für Entscheidungen anzugeben. Zum Beschriften eines Verbinders gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie die Verbindungslinie, so dass sie mit Markierungspunkten versehen ist. 2. Der Beschriftungstext wird im Bereich Allgemein der Sicht Eigenschaften eingegeben. Sie haben optional die Möglichkeit, sowohl für den Beginn als auch für das Ende des Verbinders eine Beschriftung einzugeben. Tragen Sie den Beschriftungstext in das Feld End-Text bzw. Start-Text ein. Bestätigen Sie die Eingabe mit der Taste <Eingabe>. 1. Die Beschriftung lässt sich verschieben. Wenn Sie auf den Beschriftungstext klicken, wird er mit blauen Markierungspunkten versehen. Sie können den Text dann bei gedrückt gehaltener Maustaste verschieben. 2. Das Layout der Beschriftung lässt sich ändern, indem Sie auf den Text im BPMN-Diagramm klicken und in der Sicht Eigenschaften, Bereich Zeichnungseinstellungen die Anpassungen vornehmen. Mit Ausnahme der Felder X (mm) und Y (mm) werden die Zeichnungseinstellungen im Abschnitt "Individuelles Layout für Shapes festlegen " im Kapitel "Layout von Zeichnungen anpassen (page 0)" beschrieben Verbinder manuell platzieren Es besteht die Möglichkeit, Verbinder zwischen Shapes manuell zu platzieren. Start- und Endpunkt wie auch der Verlauf des Verbinders können beliebig verschoben werden. Dabei lassen sich überall neue Ziehpunkte einfügen, die Richtungswechsel ermöglichen. Beim Verschieben rastet der Verbinder ein und erleichtert damit die Platzierung. Das Einschalten des Gitternetzes erleichtert die Platzierung der Linienknoten zusätzlich (siehe: "Gitternetz verwenden 5 " ). So platzieren Sie einen Verbinder manuell: 1. Klicken Sie den Verbinder an, den Sie verschieben wollen. 2. Wenn Sie einen Start- bzw. Endpunkt verschieben wollen, zeigen Sie mit dem Mauszeiger auf den Start- bzw. Endpunkt und ziehen ihn bei gedrückt gehaltener linker Maustaste an die gewünschte Position. Somit können Sie z.b. die Verbinder an anderen Kanten andocken. Wenn Sie den Verlauf ändern wollen, zeigen Sie mit der Maus auf die Linie und ziehen Sie die Linie bei gedrückt gehaltener linken Maustaste an die gewünschte Stelle. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 258

261 Wenn Sie die manuelle Platzierung auf die automatische Positionierung zurücksetzen wollen, gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie die entsprechende Linie. 2. Wählen Sie aus dem Kontextmenü den Befehl Linie zurücksetzen. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass bei geänderter Positionierung der Aktivitäten und der Swimlanes die manuell gesetzten Linien evtl. nachbearbeitet werden müssen Verbinder auf ein anderes Shape ziehen Ein platzierter Verbinder kann durch Anwahl des Starts oder des Endes mit der Maus auf ein anderes Shape gezogen werden. Abbildung 2-160: Verbinder verschieben zu einem anderen Shape Kürzesten Verbinder verwenden Anstelle der automatischen und manuellen Platzierung können Sie Verbinder zusätzlich so setzen, dass die kürzestmögliche Linie zwischen Shapes gezeichnet wird. Dieser Verbinder kann manuell nachbearbeitet werden (siehe: "Verbinder manuell platzieren (page 199)" in diesem Kapitel "BPMN-Diagramme"). So setzen Sie die kürzeste Linie zwischen zwei Shapes: 1. Markieren Sie den Verbinder, für den Sie die kürzeste Linie setzen wollen. 2. Wählen Sie den Kontextemenü-Befehl Direkte Linie. Alternativ doppelklicken Sie einfach auf den entsprechenden Verbinder. Zum Zurücksetzen der direkte Linie auf die automatische Positionierung gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie den Verbinder. 2. Wählen Sie den Kontextemenü-Befehl Linie zurücksetzen. Alternativ doppelklicken Sie wiederum auf den entsprechenden Verbinder. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 259

262 Ein- und Ausgangsverlauf für Verbinder am Shape festlegen In BPMN-Diagrammen können Verbinder wahlweise den gleichen oder verschiedene Ein- und Ausgänge an einem Shape haben. Diese Option lässt sich sowohl global für alle Zeichnungen als auch für jede Zeichnung individuell festlegen, wobei die individuellen Einstellungen die globalen überschreiben. Bei verschiedenen Ein- bzw. Ausgängen hat jeder Eingangs- bzw. Ausgangsverbinder einen eigenen Ein- bzw. Ausgang, bei gleichen Ein- bzw. Ausgängen werden alle ein- bzw. ausgehenden Verbinder in einem Ein- bzw. Ausgang zusammengefasst. Abbildung 2-161: Verschiedene Eingänge für Verbinder in ein Prozess-Shape Verschiedene Ein- und Ausgänge global für alle Zeichnungen festlegen Über die Systemeinstellung lässt sich für alle Zeichnungen die Verwendung verschiedener Ein- bzw. Ausgänge an Shapes global für alle BPMN-Diagramme festlegen. Die Option wirkt sich auf alle BPMN-Diagramme aus, die nach der Änderung der Option erstellt werden. Gehen Sie zum globalen Festlegen des Ein- und Ausgangsverlaufs der Verbinder so vor: 1. Öffnen Sie mit dem Menübefehl Extras Optionen den Dialog Systemeinstellungen. 2. Öffnen Sie den Bereich "Layout" durch Klicken auf das Plus-Symbol. 3. Wenn Sie für Verbinder verschiedene Ein-und Ausgänge verwenden möchten, aktivieren Sie die Option "Verschiedene Ein-/Ausgänge verwenden". 4. Bestätigen Sie mit OK. Die neue Einstellung ist übernommen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 260

263 Abbildung 2-162: Verlauf der Verbinder am Ein- und Ausgang in den Systemeinstellungen festlegen Verschiedene Ein- und Ausgänge der Verbinder je Zeichnung festlegen Über die globalen Einstellungen hinaus können Sie die Verwendung verschiedener Ein- und Ausgänge je Zeichnung festlegen. Die individuellen Einstellungen überschreiben für ein einzelnen Shape die globalen Einstellungen der Systemeinstellung. Gehen Sie zum Festlegen des Ein- und Ausgangsverlaufs der Verbinder je Zeichnung so vor: 1. Öffnen Sie die Sicht Eigenschaften der Zeichnung, indem Sie entweder auf das Bleistift-Symbol klicken oder mit rechtem Mausklick an einer leeren Stelle in der Zeichnung den Kontextmenübefehl Eigenschaften wählen. 2. Aktivieren Sie im Abschnitt Layout die Option Verschiedene Ein-/Ausgänge verwenden. Die Verbinderverläufe werden im BPMN-Diagramm sofort aktualisiert. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 261

264 Abbildung 2-163: Ein- und Ausgänge für Verbinder je Zeichnung festlegen Typ des Verbinders festlegen Die BPMN sieht die Verwendung unterschiedliche Verbinder-Typen vor, die es erlauben, die verschiedenen Prozess-Situationen differenziert darzustellen. Dementsprechend können Sie für jeden einzelnen Verbinder in BPMN-Diagrammen den Typ für Verbinder auswählen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, nachträglich die Richtung des Verbinders zu ändern. So legen Sie den Typ des Verbinders fest: 1. Markieren Sie den Verbinder. 2. Der Typ des Verbinders wird in der Sicht Eigenschaften im Bereich Zeichnungseinstellungen eingestellt. Die nachfolgenden Abschnitte beschreiben die vier möglichen Einstellungsmöglichkeiten Anfangs- und Endsymbol des Verbinders festlegen Mit der Auswahl des Anfangs- und Endsymbols bestimmen Sie die Richtung, in die der Verbinder zeigt. Außerdem können Sie hier die spezifischen Verbinder-Typen für die BPMN-konforme Abbildung bestimmter Prozess-Situationen einstellen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 262

265 Das Anfangssymbol bezeichnet den Startpunkt des Verbinders, der ein Shape mit seinem Nachfolger verbindet. Das Endsymbol bezeichnet das Ende des Verbinders am Nachfolger-Shape. Zum Festlegen der Pfeilrichtung und des Verbinder-Typs gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie den Verbinder in der Zeichnung. 2. Klicken Sie in der Sicht Eigenschaften in das Feld Anfangssymbol bzw. Endsymbol. Wählen Sie den gewünschten Typ aus dem Auswahlfeld. Der Verbinder wird sofort der Änderung entsprechend angezeigt. Abbildung 2-164: Anfangs- und Endsymbol für Verbinder auswählen Linientyp wählen Zum Auswählen eines Linientyps für Verbinder gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie den Verbinder in der Zeichnung. 2. Klicken Sie in der Sicht Eigenschaften in das Feld Linientyp. Eine Liste mit den verfügbaren Linientypen wird geöffnet. Wählen Sie den gewünschten Linientyp aus dem Auswahlfeld aus Verbindung zwischen zwei Shapes lösen Die Verbindung zwischen zwei Shapes lässt sich lösen, indem der Verbinder gelöscht wird. Gehen Sie dazu so vor: 1. Markieren Sie den Verbinder, der die zu löschende Verbindung herstellt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 263

266 2. Zum Löschen des Verbinders wählen Sie den Menübefehl Bearbeiten Löschen. Der Verbinder wird ohne Rückfrage gelöscht. Die zuvor durch den Verbinder verbundenen Shapes werden nun getrennt voneinander dargestellt Teilprozesse Teilprozess in eigenem Diagramm modellieren Teilprozesse lassen sich in der Zeichnung detailliert mit eigenen BPMN-Diagrammen beschreiben. Sie erstellen dabei für ein Prozess-Shape im BPMN-Diagramm ein eigenes BPMN-Diagramm. Mit der Möglichkeit, Prozesse durch die Schachtelung von BPMN-Diagramme zu detaillieren, lässt sich die Hierarchietiefe der Prozesse beliebig modellieren. Es besteht kein Unterschied in den Bearbeitungsmöglichkeiten, ob Sie im BPMN-Diagramm der ersten, zweiten oder fünften Ebene modellieren. Voraussetzung für die Modellierung von Prozessdetails in einem eigenen BPMN-Diagramm ist, dass das Prozess-Shape einem Objekt in der Modellübersicht zugeordnet ist BPMN-Diagramm für einen Teilprozess erstellen Zum Erstellen eines BPMN-Diagramms für einen Teilprozess in der Zeichnung gehen Sie so vor: 1. Klicken Sie im Shape des Teilprozesses auf den Pfeil, der in der rechten oberen Ecke platziert ist. Die Liste zeigt die verfügbaren Diagrammtypen an. Abbildung 2-165: BPMN-Diagramm für einen Teilprozess erstellen 2. Wählen Sie den Diagrammtyp BPMN-Diagramm. Das BPMN-Diagramm für den Teilprozess wird im Detailfenster des Shapes angezeigt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 264

267 Teilprozess-Details anzeigen Abbildung 2-166: BPMN-Diagramm für einen Teilprozess 3. Zum Schließen des Detailfensters klicken Sie auf den Pfeil des Shapes und wählen aus der Liste den Befehl Schließen. Um das eingebettete BPMN-Diagramm eines Teilprozesses innerhalb des BPMN-Diagramms des Prozesses anzuzeigen, klicken Sie im Shape des Teilprozesses rechts oben auf den Pfeil und wählen den Namen des BPMN-Charts aus der Liste. Das BPMN-Diagramm wird im Shape des Teilprozesses angezeigt. Abbildung 2-167: Eingebettetes BPMN-Diagramm öffnen Teilprozess im separaten BPMN-Diagramm anzeigen Wenn Sie den Teilprozess in einem separaten Arbeitsfenster anzeigen wollen, drücken Sie die Taste <Strg> und klicken auf den Teilprozess. Alternativ markieren Sie das Shape und wählen aus dem Menü den Befehl Datei Öffnen <Name des Prozesses>. Hinweis: Wenn Sie bei gedrückter Taste <Strg> das Detail-Diagramm einer angewiesenen Aktivität öffnen wollen, stellen Sie vorher sicher, dass keine anderen Shapes markiert sind. Dies hätte ansonsten die Mehrfach-Auswahl von Shapes zur Folge. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 265

268 Aktivitäten-Typ für Teilprozesse festlegen Die BPMN sieht vier Typen von Teilprozessen vor, die das Modellieren spezifischer Situationen im Prozessablauf erlauben. Die Teilprozess-Typen sind anhand ihrer typenspezifischen Marker im Teilprozess-Shape im BPMN-Diagramm erkennbar. So weisen einem Teilprozess einen Typ zu: 1. Markieren Sie im BPMN-Diagramm den Teilprozess, dem Sie einen Typ zuweisen wollen. 2. Der Typ wird in der Sicht Eigenschaften im Feld Typ der Aktivität zugewiesen. Klicken Sie in dieses Feld und wählen Sie aus der Liste der verfügbaren Teilprozess-Typen den gewünschten Typ aus. Der markierte Teilprozess wird mit dem Marker des ausgewählten Typs versehen Ereignisse Ein Ereignis ist ein Vorfall, der den Prozess-Fluss beeinflusst. Ereignisse können folgende Merkmale haben: Merkmal des Ereign. Symbolik ab Aeneis Version / BPMN Version Start-E. einfacher, dünner Kreis Aeneis 5.4 und 5.5, BPMN 1.1, 1.2, 2.0 Zwischen-E. doppelte, dünne Kreise Aeneis 5.4, BPMN 1.1/1.2 End-E. einfacher, dicker Kreis Aeneis 5.4, BPMN 1.1/1.2 Eintretendes E. Auslösendes E. Unterbrechendes E. Nicht unterbrechendes E. Angeheftetes E. Ereignis-Typen Aen 5.5 /BPMN 2.0 Start-E. Top Level Ereignis-Dimensions-Symbol (z. B. Nachricht), nicht ausgefüllt bzw. weiß Ereignis-Dimensions-Symbol (z. B. Nachricht), ausgefüllt bzw. schwarz Kreis(e) umrandet mit geschlossenen Linie(n) Kreis(e) umrandet mit gestrichelten Linie(n) Ein Zwischen-Ereignis wird an eine Aktivität direkt angehängt. Symbolik einfacher Kreis mit geschlossener Linie Aeneis 5.4, BPMN 1.1/1.2 Aeneis 5.4, BPMN 1.1/1.2 Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis 5.5, Aeneis 5.4, BPMN 2.0 ab Aeneis Version / BPMN Version Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 266

269 Start-E. Teilprozess Unterbrechend Start-E. Teilprozess Nicht-Unterbrechend Zwischen-E. (ist) eingetreten einfacher Kreis mit geschlossener Linie: Der Teilprozess wird gestartet, der übergeordnete Prozess wird unterbrochen. einfacher Kreis mit gestrichelter Linie: Der Teilprozess wird gestartet, der übergeordnete Prozess wird nicht unterbrochen. doppelter Kreis, Symbol nicht ausgefüllt Zwischen-E. (wurde) ausgelöst doppelter Kreis, Symbol ausgefüllt Zwischen-E., Angehefted, unterbrechend Zwischen-E., Angehefted, Nicht unterbrechend End-E. doppelter Kreis mit geschlossener Linie, angehängt an Aktivität, Die Aktivität wird dadurch unterbrochen. doppelter Kreis mit gestrichelter Linie, angehängt an Aktivität. Die Aktivität wird dadurch nicht unterbrochen. dicker Kreis mit durchgezogener Linie, Symbol ist ausgefüllt. Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis 5.5, BPMN 2.0 Aeneis 5.5, 5.4, BPMN 1.0/1.1/2.0 Folgende Abbildung zeigt das Nachrichten-Ereignis mit den verschiedenen Merkmalen. Die ab Aeneis 5.5 zur Verfügung stehenden Ereignis-Merkmale sind grün markiert: Abbildung 2-168: Nachrichten-Ereignis mit möglichen Merkmalen Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 267

270 Ereignis-Dimension zu Start-, Zwischen und End-Ereignissen zuweisen In Aeneis können Start-, Zwischen- und End-Ereignisse durch das Zuweisen von Ereignis-Dimensionen gemäß der BPMN-Notation beschrieben werden. Während Ereignisse in der Modellübersicht durch ein Universal-Ereignis abgebildet werden, können im BPMN-Diagramm Ereignis-Dimensionen zugewiesen werden. Zum Zuweisen einer Ereignis-Dimension gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie das Ereignis im BPMN-Diagramm. 2. Wählen Sie aus dem Kontextmenü des Ereignisses den Befehl Ereignisdimension <Name der Ereignisdimension>. Das Ereignis wird mit dem entsprechenden Ereignsdimension-Symbol ausgezeichnet. Hinweis: Die Ereignis-Dimension lässt sich nach der erstmaligen Zuweisung wieder ändern mit dem gleichen Befehl. Die drei nachfolgenden Abschnitte beschreiben die möglichen Ereignis-Dimensionen für Start-, Zwischen- und End-Ereignisse Ereignis-Dimensionen für Start-Ereignisse Die folgende Tabelle zeigt die möglichen Ereignis-Dimensionen für Start-Ereignisse der BPMN. Tabelle 2-15: Die unterschiedlichen Typen der Start-Ereignisse Symbol Start-Ereignis-Dimension Beschreibung Nachrichten-Ereignis Zeit-Ereignis (Timer) Regel-Ereignis Dieses Element stellt ein Start-Ereignis dar, das ausgelöst wird wenn eine Nachricht eintrifft. Dieses Element stellt ein Start-Ereignis dar, das abhängig von einem bestimmten Zeitpunkt ausgelöst wird (z.b. jeden Montag 9 Uhr). Dieses Element stellt ein Start-Ereignis dar, welches nach einer definierten Regel (z.b. "Temperatur beträgt über 3000 C") ausgelöst wird. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 268

271 Verknüpfungs-Ereignis Mahrfach-Ereignis(Aeneis 5.5) Eskalations-Ereignis (Aeneis 5.5) Dieses Element stellt ein Start-Ereignis dar, welches durch eine Verknüpfung auf eine andere Aktivität ausgelöst wird. Eine Verknüpfung ist ein Mechanismus zum Verbinden eines Prozess-Endes (Resultat) mit einem Prozess-Start (Auslöser). Dies sind typischerweise zwei Sub-Prozesse innerhalb des gleichen übergeordneten Prozesses. Dieses Element stellt ein Start-Ereignis dar, das durch mehrere Anlässe ausgelöst werden kann. Das Eintreten eines einzigen Anlasses genügt, um den Prozessablauf zu starten. Meldung an den nächsthöheren Verantwortlichen, wenn etwas nicht wie geplant durchgeführt werden kann, weil etwas Unerwartetes eingetreten ist. (ab Aeneis 5.5 bzw. BPMN 2.0) Ereignis-Dimensionen für Ende-Ereignisse Die folgende Tabelle zeigt die möglichen Ereignis-Dimensionen für Ende-Ereignisse der BPMN. Tabelle 2-16: Die unterschiedlichen Typen der Ende-Ereignisse Symbol Ende-Ereignis-Dimension Beschreibung Nachrichten-Ereignis Am Ende des Prozessablaufs wird eine Nachricht zu einem Teilnehmer gesendet. Fehler-Ereignis (Exception / Ausnahme) Der Prozess wird durch einen Fehler beendet. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 269

272 Abschluss-Ereignis (Terminierung / Beenden) Der Prozess wird sofort beendet, z. B. durch einen Benutzerabbruch. Ausgleichs-Ereignis (Kompensierung /Ersatz) Verknüpfungs-Ereignis Abbruch-Ereignis Mehrfach-Ereignis Eskalations-Ereignis Dieses Ende-Ereignis zeigt an, dass ein Ausgleichs-Ereignis notwendig ist. Es wird im Zusammenhang mit einem Ersatz-Zwischen-Ereignis verwendet, wenn der Prozess in einen bestimmten vorigen Zustand zurück versetzt werden muss. Ein Verknüpfungs-Ereignis dient zum Verbinden eines Prozess-Endes (Resultat) mit einem Prozess-Start (Auslöser). Dies sind typischerweise zwei Sub-Prozesse innerhalb des gleichen übergeordneten Prozesses. Dieses Element stellt ein Ende-Ereignis dar, welches den Prozess komplett beendet, z.b. durch einen schweren Fehler. Der Prozess wird ohne eine Ersatz-Aktivität beendet. Dieses Element stellt ein Ende-Ereignis dar, welches durch mehrere Arten ausgelöst wird. Meldung an den nächsthöheren Verantwortlichen, wenn etwas nicht wie geplant durchgeführt werden kann, weil etwas Unerwartetes eingetreten ist. (ab Aeneis 5.5 bzw. BPMN 2.0). Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 270

273 Ereignis-Dimensionen für Zwischen-Ereignisse Die folgende Tabelle zeigt die möglichen Ereignis-Dimensionen für Zwischen-Ereignisse der BPMN. Tabelle 2-17: Die Auslösertypen der Zwischen-Ereignisse Symbol Zwischen-Ereignis-Dimensio n Standard-Ereignis Beschreibung Nicht näher spezifiziertes Zwischenereignis. Nachrichten-Ereignis Zeit-Ereignis (Timer) Fehler-Ereignis (Exception / Ausnahme) Dieses Element stellt ein Zwischen-Ereignis dar, das durch eine Nachricht ausgelöst wird. Dies veranlasst den Prozess fortzufahren, wenn z.b. auf eine Nachricht gewartet wurde, oder ändert den Prozessablauf aufgrund einer Ausnahmeerscheinung. Dieses Element stellt ein Zwischen-Ereignis dar, das abhängig von einem bestimmten Zeitpunkt ausgelöst wird (z.b. jeden Montag 9 Uhr). Im Hauptprozess-Ablauf eingesetzt, agiert dieser Ereignis-Typ als Verzögerungs-Mechanismus. Dieser Typ kann auch für die Handhabung von Ausnahme-Situationen eingesetzt werden. Der normale Prozessablauf wird in einen Ausnahme-Ablauf umgewandelt. Dieses Element stellt ein Zwischen-Ereignis dar, das durch einen Fehler bzw. eine Ausnahme ausgelöst wird. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 271

274 Abbruch-Ereignis Ausgleichs-Ereignis (Ersatz / Kompensation) Regel-Ereignis Verknüpfungs-Ereignis Mehrfach-Ereignis Paralleles Mehrfachereignis Dieses Element stellt ein Zwischen-Ereignis dar, das durch den Abbruch einer Transaktion ausgelöst wird. Dieser Auslösertyp wird ausschließlich im Begrenzungsrahmen eines Sub-Prozesses angezeigt. Dieses Element stellt ein Zwischen-Ereignis dar, das ersatzweise ausgelöst wird. In einem normalen Prozessablauf zeigt dieses Zwischen-Ereignis eine Ersatz-Handlung an. Angezeigt in der Rahmenlinie einer Aktivität, zeigt es die Reaktion auf eine benannte Ersatz-Handlung an. Dieses Element stellt ein Zwischen-Ereignis dar, das regelbasiert ausgelöst wird. Das Zwischen-Ereignis wird ausgelöst, wenn eine benannte Regel aufgrund bestimmter evaluierter Prozessdaten wahr wird. Ein Verknüpfungs-Ereignis ist ein Mechanismus zum Verbinden eines Prozess-Endes (Resultat) mit einem Zwischen-Ereignis in einem anderen Prozess. Dieses Element stellt ein Zwischen-Ereignis dar, welches durch mehrere Arten ausgelöst wird. Nur ein Auslöser ist notwendig, um das Zwischen-Ereignis zu starten. Alle definierten Ereignisse müssen eingetreten sein, damit das Zwischen-Ereignis gestartet werden kann. (ab Aeneis 5.5, BPMN 2.0) Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 272

275 Eskalations-Ereignis Meldung an den nächsthöheren Verantwortlichen, wenn etwas nicht wie geplant durchgeführt werden kann, weil etwas Unerwartetes eingetreten ist. (ab Aeneis 5.5, BPMN 2.0) Ein Zwischenereignis einfügen Die BPMN-Notation ermöglicht das Abbilden von Zwischenereignissen, die Einfluss auf den Prozessablauf nehmen. Zum Einfügen eines Zwischenereignisses gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie die Verbindungslinie der Shapes, zwischen denen Sie das Zwischenereignis einfügen wollen. 2. Wählen Sie den Menübefehl Datei Neu Ereignis. -> Anhand der Position erkennt Aeneis die Art des Ereignisses und fügt es automatisch als Zwischenereignis ein. Abbildung 2-169: Aufgaben mit einem Zwischenereignis Verzweigungen und Entscheidungen modellieren Entscheidungen und Verzweigungen werden mit dem Shapetyp Gateway modelliert. Aeneis ermöglicht es, gemäß der BPMN-Notation mit Auswahl eines Gateway-Typen, das Verhalten des nachfolgenden Prozessablaufs zu beschreiben. Gateways werden mit der gleichen Vorgehensweise wie alle anderen Shapetypen erstellt und in den Prozessablauf eingefügt. Die Vorgehensweise wird in Abschnitt "Neue Aktivitäten modellieren (page 182)" in diesem Kapitel "BPMN-Diagramm" beschrieben. Auch Gateways können Prozess-Zuständigkeiten zugewiesen werden siehe "Zuständigkeiten für Aktivitäten festlegen" im Kapitel "Prozesse in der Modellübersicht" im Anwenderhandbuch. Zum Zuweisen eines Gateway-Typen für Verzweigungen und Entscheidungen gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie im BPMN-Diagramm das Gateway. 2. Wählen Sie aus dem Kontextmenü des Gateways den Befehl Verzweigungstyp <Name des Verzweigungstyps> aus. Die nachfolgende Tabelle stellt die verfügbaren Verzweigung- und Entscheidungstypen vor. Tabelle 2-18: Typen von Verzweigungen und Entscheidungen Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 273

276 Typ Symbol Beschreibung Unkontrollierte Und-Verzweigung Unkontrollierte Und-Verzweigungen verwenden keine Gateways. Kontrollierte Und-Verzweigung Exklusive Entscheidungen Datenbasierte Exklusiv-Oder Entscheidung Ereignisbasierte Exklusiv-Oder Entscheidung Inklusive Entscheidungen Kontrollierte Und-Verzweigungen werden mit einem Parallel -Gateway modelliert. Exklusive Entscheidungen repräsentieren eine Verzweigung, bei der anhand von Bedingungen entschieden wird, welche ausgehenden Pfade ausgeführt werden. Bei exklusiven Entscheidungen wird nur ein einziger der möglichen ausgehenden Pfade ausgeführt. Die Entscheidung, welcher Pfad ausgeführt wird, basiert auf Bedingungen, die an den von der Entscheidung ausgehenden Verbindungspfeilen angegeben werden können. Die Entscheidung, welcher Pfad ausgeführt wird, basiert auf einem Ereignis, das an dieser Verzweigung stattfindet, z.b. das Eintreffen einer Nachricht. Inklusive Entscheidungen repräsentieren eine Verzweigung, bei der anhand von Bedingungen entschieden wird, welche ausgehenden Pfade ausgeführt werden. Bei Inklusiven Entscheidungen schließt die positive Auswertung einer Bedingung Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 274

277 Inklusive Entscheidung mit Gateway die Auswertung der anderen Bedingungen nicht aus. Das bedeutet, dass von null bis zu alle Pfade ausgeführt werden können. Allerdings sollte gemäß BPMN dafür gesorgt werden, dass immer mindestens ein Pfad ausgeführt werden kann. Es stehen zwei Mechanismen zu Modellieren von Inklusiven Entscheidungen zur Verfügung. Modellierungsmechanismus mit einem Inklusiv-Gateway Inklusive Entscheidung mit bedingten Verbindungspfeilen Modellierungsmechanismus mit bedingten Verbindungspfeilen und ohne Gateway Komplexe Entscheidungen Mit dem Komplex-Gateway lassen sich komplexe Entscheidungen abbilden, die nicht mit den anderen Gateway-Typen modelliert werden können. Komplexe Entscheidungen können ebenfalls dazu verwendet werden, eine Abfolge von verbundenen einfachen Gateways als eine einfache kompakte Situation abzubilden. Mit Bedingungen wird festgelegt, welche der ausgehenden Pfade ausgeführt werden aufgrund von Prozessdaten oder des Status der eingehenden Abfolge. Dabei können auch mehrere Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 275

278 der ausgehenden Pfade aufgrund des Auswertungsergebnisses der Bedingung ausgeführt werden Zusammenführungen modellieren Zusammenführungen werden auch wie Entscheidungen und Verzweigungen mit Gateways modelliert. Dabei führen die zusammenzuführenden Zweige auf ein Gateway. Zusammenführende Gateways werden mit der gleichen Vorgehensweise wie die anderen Shapetypen erstellt und in den Prozessablauf eingefügt. Die Vorgehensweise wird in Abschnitt " Neue Aktivitäten modellieren (page 182)" in diesem Kapitel "Aeneis: BPMN-Diagramm" beschrieben. Auch Gateways können Prozessverantwortliche zugewiesen werden (siehe: Zuständigkeiten für Aktivitäten festlegen" im Kapitel "Prozesse in der Modellübersicht modellieren" im Anwenderhandbuch). Die BPMN hat verschiedene Gateway-Typen definiert. Zum Zuweisen eines Gateway-Typen für Zusammenführungen gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie im BPMN-Diagramm das Gateway. 2. Wählen Sie aus dem Kontextmenü des Gateways den Befehl Verzweigungstyp <Name des Verzweigungstyps> aus. Die nachfolgende Tabelle beschreibt die unterschiedlichen Zusammenführungs-Typen. Tabelle 2-19: Übersicht über die Typen von Zusammenführungen Typ Symbol Beschreibung Zusamenführung paralleler Pfade Mit diesem Zusammenführungstyp werden parallele Zweige wieder zusammengeführt. Inklusiv-Zusammen-führung Mit diesem Zusammenführungstyp lassen sich Situationen abbilden, in denen eine oder mehrere eingehende Pfade wieder synchronisiert werden. Im Gegensatz zur Zusammenführung paralleler Pfade müssen hier nicht alle eingehenden Pfade ausgeführt worden sein, um den Prozess weiterführen zu können. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 276

279 Komplexe Zusammen-führungen Mit diesem Zusammenführungstyp lassen sich Situationen abbilden, in denen mit der Formulierung von Bedingungen bestimmt werden kann, welche der eingehenden Zweige erforderlich sind, um den Prozess weiterführen zu können. Bedingungen können z.b. Prozessdaten und der Status der eingehenden Zweige sein Eigene Standardbeschriftungen für Verzweigungen festlegen Es können benutzerdefinierte Standardwerte für die Felder Start-Text, End-Text und "Anmerkung" einer Beziehung gesetzt werden. Dazu wird in der Schemaverwaltung für die Kategorie Beziehung das jeweilige Attribut ausgewählt und in dessen Eigenschaft ein Stdandardwert eingetragen. Die jeweiligen alternativen Texte für Zweig 1: automatischer Wert Ja", Zweig 2, automatischer Wert: Nein und Zweig3: Automatischer Wert: Sonstiges werden durch Kommata getrennt erfasst. Soll ein Wert leer bleiben, so ist das Komma trotzdem zu setzen. Die Vorgabe kann dabei für jede Sprache getrennt erfolgen. Wenn keine Angabe für einen Standardwert gesetzt ist, dann wird das Feld leer ausgegeben. Folgende Abbildung zeigt die Einstellung für eigene Standardwerte für die Beziehungen eines Gateways: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 277

280 Abbildung 2-170: Standardwerte für den Ende-Text einer Beziehung Folgende Abbildung zeigt die eigenen Standardwerte im BPMN-Diagramm: Abbildung 2-171: Eigene Standardwerte in einer Beziehung Aktivität mit einem Ereignis verknüpfen Es besteht die Möglichkeit auf andere Aktivitäten zu verweisen, z.b. für Anweisungen. Die Verknüpfungen werden über Ereignisse (Start-, Zwischen- und Endereignisse) realisiert. Die angewiesenen Aktivitäten werden mit dem Ereignis verbunden. Wenn Sie auf Prozesse verweisen, kann dessen BPMN-Diagramm per Mausklick geöffnet werden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 278

281 Aktivität von einem Ereignis aus anweisen Zum Anweisen einer Aktivität von einem Ereignis aus gehen Sie so vor: 1. Erstellen Sie ggf. das entsprechende Ereignis. Stellen Sie sicher, dass das Ereignis auch als Objekt angelegt wurde. Sie können das Ereignis mit zwei verschiedenen Methoden mit der Aktivität verknüpfen: Zuweisung über Drag & Drop 1. Drücken Sie die Tastenkombination <Strg> + <Umschalt> und ziehen Sie die zu verknüpfende Aktivität bei gedrückt gehaltener linker Maustaste aus der Modellübersicht auf das Ereignis. Der Cursor zeigt beim Zeigen auf das Zielereignis einen Pfeil an. 2. Zum Einfügen lösen Sie zuerst die Maustaste und erst dann die Tastenkombination. Das Ereignis wird mit dem Ereignistyp Link (Pfeilsymbol) versehen. Sie können alternativ aus dem Kontextmenü des Ereignisses einen anderen Ereignistyp auswählen. Der hat jedoch keinen Einfluss auf die Verknüpfung. Zuweisung über die Sicht Eigenschaften 1. Markieren Sie das Ereignis. 2. Klicken Sie in der Sicht Eigenschaften in das Feld Angewiesene Aufgabe / Prozess. 3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Auswählen. 4. Wählen Sie im Dialog Verweis hinzufügen (page 0) die Kategorie der zu verknüpfenden Aktivität. 5. Markieren Sie in der Ergebnisliste die entsprechende Aktivität. 6. Bestätigen Sie die Auswahl mit der Schaltfläche Auswählen. 7. Ereignis: Die Bezeichnung der verknüpften Aktivität wird nun im Ereignis-Shape angezeigt. Im Gegensatz zur Drag & Drop-Methode wird kein Pfeilsymbol angezeigt. Sie können optional aus dem Kontextmenü des Ereignisses den Ereignistyp Link oder einen anderen Typ wählen. Wenn Sie mit der Drag & Drop-Methode auf eine Aktivität verweisen, wird diese automatisch am Ereignis angezeigt. Sie lässt sich wie gewohnt bearbeiten und Sie können die Details der Aktivität einblenden. Die Anzeige der Aktivität lässt sich optional mit dem Menübefehl Ansicht Kindelemente anzeigen aus- und einschalten. Wenn Sie die Verknüpfung in der Sicht Eigenschaften vorgenommen haben, wird die verknüpfte Aktivität nicht automatisch am Ereignis angezeigt. Sie können die Anzeige jedoch mit dem Menübefehl Ansicht Kindelemente anzeigen aus- und einschalten. Wenn es sich bei der Anweisung um einen Prozess handelt, können Sie dessen BPMN-Diagramm in einem separaten Zeichnungsfenster öffnen. Halten Sie dazu die Taste <Strg > gedrückt und klicken auf das Ereignis-Shape. Das Diagramm wird in einem separaten Fenster geöffnet. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 279

282 Hinweis: Wenn Sie bei gedrückter Taste <Strg> das Detail-Diagramm einer angewiesenen Aktivität öffnen wollen, stellen Sie vorher sicher, dass keine anderen Shapes markiert sind. Dies hätte ansonsten die versehentliche Mehrfach-Auswahl von Shapes zur Folge Andere Aktivität für ein Ereignis anweisen Wenn Sie nachträglich für das Ereignis eine andere Aktivität auswählen gehen Sie so vor: 1. Öffnen Sie den Dialog Verweis hinzufügen (page 0) mit der im Abschnitt beschriebenen Methode. 2. Wählen Sie die entsprechende Objektkategorie aus dem Feld Kategorie und wählen Sie das Objekt aus der Ergebnisliste. Bestätigen Sie den Dialog mit OK. Die alte angewiesene Aktivität wird nun automatisch durch die neu gewählte ersetzt Referenzierte Aktivität von einem Ereignis löschen Sie können referenzierte Aktivitäten wieder entfernen. Dabei wird nur die Referenz, nicht aber die Aktivität aus der Datenbank gelöscht. Wenn die angewiesene Aktivität am Ereignis angezeigt wird, markieren Sie es und wählen den Menübefehl Bearbeiten Löschen. Andernfalls gehen Sie so vor: 1. Öffnen Sie den Dialog Verweis hinzufügen mit der im Abschnitt beschriebenen Methode. 2. Lassen Sie das Feld Kategorie leer und bestätigen Sie die leere Auswahl. Die Referenz zur angewiesenen Aktivität wird gelöscht Kommentare einfügen und verwalten Für Shapes in BPMN- und Ablaufdiagrammen lassen sich Kommentare hinterlegen. Die Kommentare sind frei platzierbar und in ihrer Gestaltung anpassbar. Abbildung 2-172: Kommentar zu einer Aufgabe Kommentar einfügen und Layout gestalten So fügen Sie einen Kommentar ein: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 280

283 1. Markieren Sie im Diagramm das Shape, zu dem Sie einen Kommentar hinterlegen wollen, und wählen Sie den Menübefehl Datei Neu Kommentar hinzufügen. 2. Ein viereckiges Shape wird eingefügt. Zum Eingeben des Kommentartextes doppelklicken Sie in das Viereck, so dass es in den Bearbeiten-Modus gesetzt wird. Bestätigen Sie die Eingaben mit der Taste <Eingabe>. Der Kommentar wird automatisch mit einem Verbinder mit dem Shape verbunden. 3. Der Kommentar lässt sich frei verschieben, wobei sein Verbinder zum Shape nachgezogen wird. Klicken Sie dazu einfach auf das Kommentarfeld, um es zu markieren. Ziehen Sie es bei gedrückt gehaltener linker Maustaste an den gewünschten Standort. Die Felder X (mm) und Y (mm) in der Sicht Eigenschaften geben als Koordinaten die Entfernung des neuen Standortes zum originalen Einfügepunkt des Kommentars in Millimetern an. Wenn Sie den Wert 0.0 eingeben, wird das Kommentarfeld wieder an seinen ursprünglichen Standort gesetzt. Die Anpassung des Layouts nehmen Sie in der Sicht Eigenschaften des Kommentars im Bereich Zeichnungseinstellungen vor. Mit Ausnahme der Felder X (mm) und Y (mm) sind die Felder für die Gestaltung der Shapes mit denen der übrigen Shape-Kategorien identisch. Lesen Sie dazu das Kapitel "Individuelles Layout für Shapes festlegen" im Kapitel "Layout von Zeichnungen anpassen (page 0)" Kommentare ein- und ausblenden Sie können Kommentare ein- und ausblenden. So blenden Sie einen Kommentar ein bzw. aus: 1. Öffnen Sie die Sicht Eigenschaften der Zeichnung, indem Sie entweder auf das Bleistift-Symbol klicken oder mit rechtem Mausklick an einer leeren Stelle in der Zeichnung den Kontextmenübefehl Eigenschaften wählen. 2. Wenn Sie die Kommentare anzeigen möchten, dann aktivieren Sie die Option Kommentare anzeigen. Zum Ausblenden der Kommentare, deaktivieren Sie die Option Kommentare anzeigen Zusammenfassen von sich überlappenden Sprungmarken Wenn Sprungmarken zu dicht aufeinander liegen, wie die folgende Abbildung zeigt, werden diese zu einer Sprungmarke zusammengefasst. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 281

284 Abbildung 2-173: Überlappende Sprungmarken In der folgenden Abbildung sieht man, dass die sich überlappenden Sprungmarken zu einer Sprungmarke zusammengefasst wurden: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 282

285 Abbildung 2-174: In den Sprungmarken 1 und 2 sind mehrere Sprungmarken zusammengefasst 2.31 Objekteditor (Web Writer Stufe 3) Mit dem Objekteditor können Sie im BPM-Portal die Attribute von Modellobjekten ändern, neue Objekte hinzufügen sowie Referenzen erstellen. So stehen Ihnen in einem Objekteditor die gleichen Funktionen zur Verfügung wie in den Eigenschaften-Sichten von Aeneis Anlegen eines Objekteditors Objekteditoren werden in Objektformaten im BPM-Portal-Editor angelegt. Legen Sie einen Objekteditor an wie folgt: Schritt I: Öffnen eines Objektformats im BPM-Portal-Editor: 1. Öffnen Sie die Sicht "Berichtswesen". 2. Doppelklicken Sie auf einen dynamischen BPM-Portal-Bericht. -> Es öffnet sich der BPM-Portal-Berichtseditor. 3. Öffnen Sie in der Registerkarte "Inhalt" ein Objektformat, z. B. "Process View". Schritt II: Komponentengruppe und Objekteditor-Komponente anlegen 1. Legen Sie eine Komponentengruppe mit der Bezeichnung "Objekteditor" an. 2. Fügen Sie eine Komponente vom Typ "Objekteditor" hinzu. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 283

286 3. -> Es öffnet sich der Dialog "Komponente ändern". 4. Geben Sie in das Feld "Titel" die Bezeichnug "Objekteditor" ein. 5. Bestätigen Sie mit OK. 6. -> Die Objektedior-Komponente ist angelegt. 7. Speichern Sie den BPM-Portal-Bericht. Hinweis: Grundlagen zu Objektformaten finden Sie im BPM-Portal-Handbuch Arbeiten mit dem Objekteditor Öffnen des Objekteditors Um mit einem Objekteditor im BPM-Portal zu arbeiten, gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie den BPM-Portal-Bericht. 2. Markieren Sie ein Modell-Objekt, für welches das angelegte Objektformat mit dem Objekteditor gültig ist. 3. Öffnen Sie die Registerkarte "Objekteditor", die den Objekteditor für das ausgewählte Modell-Objekt anzeigt. 4. -> Der Objekteditor wird angezeigt Editier-Möglichkeiten mit dem Objekteditor Im Abschnitt "Allgemein" des Objekteditors werden die ein-wertigen Attribute angezeigt. In den anderen Abschnitten werden mehrwertige Attribute angezeigt. Um die Änderungen im BPM-Portal zu speichern sowie in Aeneis zu übernehmen, müssen diese mit der Schaltfläche "Speichern" gesichert werden. Sowohl für die einwertigen als auch die mehrwertigen Attribute stehen die gleichen Editier-Möglichkeiten zur Verfügung wie in den Eigenschaften-Dialogen von Aeneis Editier-Möglichkeiten für einwertige Attribute im Objekteditor Bei einwertigen Attributen ist Text-Eingabe- und -Editieren, Referenzieren sowie das Erstellen eines neuen Modellobjekts möglich: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 284

287 Abbildung 2-175: Objekteditor mit dem Abschnitt 'Allgemein' Editier-Möglichkeiten für mehrwertige Modellobjekt-Attribute im Objekteditor Bei mehrwertigen Modellobjekt-Attributen ist Referenzieren sowie das Erstellen eines neuen Modellobjekts möglich. Die Objekte können sortiert werden, durch Nach-Oben bzw. Nach-Unten-Schieben. Mit der Lupen-Schaltfläche können die Eigenschaften der einzelnen Objekte angezeigt werden. Diesen Unter-Objekten steht ebenfalls der Objekteditor zum Bearbeiten zur Verfügung. Abbildung 2-176: Objekteditor mit dem Abschnitt 'Aktivitäten' Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 285

288 Editiermöglichkeiten für mehrzeilige Text-Attribute Für mehrzeilige Text-Attribute (Große Zeichenkette / Textbox) stehen die gängigsten Textverarbeitungs-Funktionen mit dem CK-Editor zur Verfügung (siehe Tabelle "Funktionen des CK-Editors (page 286)" unten). Zusätzlich kann bei mehrsprachigen, mehrzeiligen Text-Attributen die Sprache umgestellt werden. Abbildung 2-177: Objekteditor mit dem Abschnitt 'Anmerkungen' Tabelle 2-20: Funktionen des CK-Editors Funktions-Typ Eigen-Funktionen des Editors selbst Text-Verarbeitung Text-Ausgabe Suchfunktionen Orthographie Funktionen des CK-Editors Maximieren (des Editors) / Über CK-Editor (Infos) Ausschneiden / Kopieren / Einfügen / Als Text einfügen / Aus MS Word einfügen / Rückgängig / Wiederherstellen / Alles auswählen /Formatierungen entfernen Drucken Suchen / Ersetzen Rechtschreibung / Rechtschreibprüfung während der Texteingabe Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 286

289 Zeichen-Formatierung Fett / Kursiv / Unterstrichen / Durchgestrichen / Tiefgestellt / Hochgestellt / Zeichen-Funktionen Text-Stil /Zeichen-Format / Schriftart / Textgröße / Textfarbe / Hintergrundfarbe Absatz-Ausrichtung Linksbündig / Zentriert / Rechtsbündig / Blocksatz Absatz-Funktionen Einzug verringern / Einzug erhöhen / Zitatblock / Blöcke anzeigen (Blockbegrenzung sichtbar) Aufzählungen Liste / Nummerierte Liste Link-Funktionen Link einfügen - editieren / Link entfernen / Anker einfügen - editieren Tabellen-Funktionen Layout-Funktionen Tabelle Horizontale Linie einfügen Propertyeditor: Ein einziges Attribut mit dem Objekteditor auswerten Es ist auch möglich, im Objekteditor nur ein einziges Attribut anzuzeigen, so dass der Objekteditor quasi als Propertyeditor genutzt werden kann. Hierzu wird bei der Konfiguration einer Objekteditor-Komponente das Feld "Auszuwertendes Attribut" gesetzt, wie folgende Abbildung zeigt: Abbildung 2-178: Nur ein Attribut mit dem Objekteditor auswerten Im BPM-Portal wird ein Objekteditor mit einem einzigen auszuwertenden Attribut als Propertyeditor angezeigt wie folgt: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 287

290 Da in diesem Fall das auszuwertende Attribut nicht zugewiesen ist, wird die alternative Textausgabe angezeigt Kategorien in der Schemaverwaltung Eine neue Kategorie erstellen Zum Anlegen einer neuen Kategorie gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Aeneis Datenbank, für die Sie die neue Kategorie erstellen wollen. 2. Öffnen Sie die Schemaverwaltung. 3. Wählen Sie den Menübefehl Datei Neu Kategorie. Der Dialog "Kategorie anlegen" wird angezeigt. Abbildung 2-179: Anlegen einer Kategorie Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 288

291 4. Geben Sie in das Feld Bezeichnung einen Namen für die Kategorie ein. 5. Wählen Sie aus dem Listenfeld "Als Vorlage verwendete Kategorie" die Kategorie aus, die Sie für die neue Kategorie als Vorlage verwenden möchten. Sie legen damit den Basistyp der neuen Kategorie fest. 6. Mit der Option "Von Vorlage erben statt kopieren" legen Sie fest, wie die Eigenschaften der Vorlage übernommen werden sollen: Möglichkeit 1 : Sie aktivieren die Option. Das hat den Vorteil, dass jede Änderung an der Vorlage auch die Attribute der Kategorien verändern, die auf ihr basieren. Die Änderungen werden also vererbt. Möglichkeit 2 : Sie aktivieren nicht die Option. Die Eigenschaften werden lediglich kopiert. Änderungen an der Vorlage haben keinen Einfluss auf die Kategorien, die auf der Vorlage basieren. Sie können die Kategorieattribute für die neue Kategorie bearbeiten. Hinweis: Wenn Sie keine fremdsprachige Bezeichnung für die neue Kategorie in der Sicht Eigenschaften festlegen und die Programmsprache später umgestellt wird, erscheint die Kategorie unter dem fremdsprachigen Namen der Kategorie, auf der es basiert (Vererbung). 7. Klicken Sie auf die Schaltfläche Fertig. Die Kategorie wird der Liste der Kategorien hinzugefügt und angezeigt. Wenn die neue Kategorie von einer Vorlage erbt, werden die Attribute der neuen Kategorie nicht in der Schemaverwaltung angezeigt. In der Sicht Eigenschaften (detailliert) wird in der Registerkarte Übergeordnete Kategorie die Kategorie angezeigt, von der die neue Kategorie erbt. Die Attribute können somit bei der Vorlagen-Kategorie eingesehen und bearbeitet werden. Abbildung 2-180: Anzeige der übergeordneten Kategorie, von welcher die neue Kategorie erbt Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 289

292 Eine Kategorie in der Modellübersicht verwenden Um eine neue Kategorie in der Modellübersicht verwenden zu können, muss sie in der Schemaverwaltung als Verweis unter ein Kategorie-Attribut einer anderen Kategorie angelegt werden. Eine Kategorie kann als Unter-Kategorie für mehrere, beliebige Kategorien definiert werden. - In der Modellübersicht kann dann unter einem Objekt einer übergeordneten Kategorie ein Unter-Kategorie-Objekt angelegt werden. Um in der Modellübersicht eine Kategorie als Unter-Kategorie verwenden zu können, gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Schemaverwaltung. 2. Wählen Sie die übergeordnete Kategorie aus. 3. Markieren Sie das entsprechende Attribut mit der rechten Maustaste. Es öffnet sich das Kontextmenü. 4. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Neu Verweis(e) erstellen". Es öffnet sich der Dialog "Verweis hinzufügen". (page 0) Abbildung 2-181: Unterzuordnende Kategorie als Verweis hinzufügen 5. Wählen Sie die unterzuordnende Kategorie aus und klicken Sie auf "Auswählen". Die Unter-Kategorie wurde als Verweis in der übergeordneten Kategorie angelegt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 290

293 Abbildung 2-182: Unterkategorie ist Verweis in der übergeordneten Kategorie In der Modellübersicht kann die Unter-Kategorie, z. B. "Kiste" verwendet werden. Im Beispiel unten wird ein neues Objekt der Kategorie "Kiste" angelegt unter dem Objekt "Computer-Zubehör". Das Objekt "Computer-Zubehör" hat z. B. die Kategorie "Sachmittel". Das neue Objekt mit der Kategorie "Kiste" wurde in der Modellübersicht angelegt: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 291

294 Ein neues Kategorie-Attribut für eine Kategorie erstellen Sie können sowohl für bestehende als auch für neue Kategorien Kategorie-Attribute hinzufügen. Zum Erstellen eines Kategorie-Attributs für eine Kategorie gehen Sie so vor: Schritt I: Dialogschritt "Attribut anlegen" 1. Markieren Sie die Kategorie, für die Sie ein Kategorie-Attribut erstellen möchten. 2. Wählen Sie den Kontextmenübefehl Neu Attribut.... Der Dialog Attribut... wird mit dem Dialogschritt "Attribut anlegen" geöffnet. Abbildung 2-183: Anlegen eines Attributes 3. Geben Sie in das Feld Bezeichnung einen Namen für das neue Kategorie-Attribut ein. 4. Wählen Sie aus dem Feld Typ den Typ des Kategorieattributs. Es gibt die Kategorie-Attributtypen "Zeichenkette (page 295)", "Modellobjekt (page 296)", " Ganzzahl (page 301)", Gleitkommazahl, (page 300) "Boolscher Wert (page 301)", " Datum (page 303)", "Verzeichnisobjekt (page 303)" und "Zugrifskontrollliste (page 304)". (Die Links verweisen auf untenstehende Beschreibungen). Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 292

295 5. Wählen Sie die gewünschten Optionen aus. Die Wahl des Typs bestimmt welche Optionen verfügbar sind. Der Abschnitt "Optionen beim Anlegen von Kategorie-Attributen (page 312 )" beschreibt diese Optionen. Schritt II: Dialogschritt "Auswahl" 6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Weiter. Es öffnet sich der Dialogschritt "Auswahl". Es ist bereits automatisch die Kategorie ausgewählt, für die Sie das Kategorieattribut erstellt haben, z. B. Aufgabe. Schritt III: Zwischen-Schritt wenn das Kategorie-Attribut für mehrere Kategorien angelegt werden soll Wenn weiterere Kategorien das neue Kategorie-Attribut verwenden sollen, gehen Sie vor wie folgt: 7. Klicken Sie auf die Erweiterungs-Schaltfläche "...". Der Dialog "Verweis hinzufügen (page 0)" wird geöffnet. 8. Wählen Sie die alle Kategorien aus, für die das neue Kategorie-Attribut verwendet werden soll. Die ausgewählten Kategorien werden angezeigt. 9. Stellen Sie sicher, dass alle gewünschten Kategorien ausgewählt sind. Auch die im Schritt 6 bereits automatisch ausgewählte Kategorie muss nochmals explizit mit ausgewählt werden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 293

296 Abbildung 2-184: Zuweisen der Kategorien, für welche das neue Kategorieattribut verwendet werden soll Schritt IV: Auswahl abschließen und in der Modellübersicht verfügbar machen 10. Klicken Sie auf die Schaltfläche Fertig. Das Kategorie-Attribut wird unterhalb den ausgewählten Kategorie(n) angezeigt, wie die Abbildung unten zeigt. 11. Um das neue Attribut für die Objekte entsprechender Kategorien in der Modellübersicht anzuzeigen, schließen und öffnen Sie erneut die Datenbank. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 294

297 Abbildung 2-185: Das Kategorieattribut 'Inventarnummer' wird verwendet für die Kategorien 'Kiste' und 'Eimer' Kategorie-Attributtyp "Zeichenkette" Mit dem Kategorie-Attributtyp "Zeichenkette" können Attribute mit beliebigen Zeichenketten aus Buchstaben und Zahlen erstellt werden. Für diesen Kategorie-Attributtyp sind folgende Optionen verfügbar: "Im Bericht zeigen", "Mehrzeilig", "Mehrsprachig". Erklärungen siehe im Abschnitt "Optionen beim Anlegen von Kategorie-Attributen (page 312)". In der Modellübersicht wird ein Attribut vom Typ "Zeichenkette" in der Sicht Eigenschaften des Objektes im Abschnitt Allgemein angezeigt, falls es nicht einer Gruppe zugeordnet ist (Siehe: im Abschnitt "Benutzerdefinierte Gruppen für einzeilige Attribute in den Eigenschaften (page 319 )"). Beispiele Vorname für Mitarbeiter -Adresse für Mitarbeiter Anmerkungen Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 295

298 Abbildung 2-186: Attributtyp 'Zeichenkette' Kategorie-Attributtyp "Modellobjekt" Der Attributtyp "Modellobjekt" ermöglicht die Zuweisung von existenten Objekten, die die definierte Kategorie haben, als Attributwert. Um einem Attribut in der Modellübersicht Objekte als Attribut-Wert zuweisen zu können, müssen in der Schemaverwaltung dem Kategorie-Attribut die Kategorien der zuzuweisenden Objekte als Verweis zugeordnet sein. Um einem Attribut Objekte als Verweis zuordnen zu können, wird die Option "Referenzen erlaubt" in den Eigenschaften des Kategorie-Attributs aktiviert. Wenn (auch) die Option "Neue Objekte anlegen erlaubt" aktiviert wird, dann können im Attribut Objekte neu angelegt und gleichzeitig zugewiesen werden. Für den Kategorieattributtyp Modellobjekte sind folgende Optionen verfügbar: Zunächst werden die Optionen "Im Bericht zeigen" und "Liste" angezeigt. Wenn die Option "Liste" aktiviert wird, dann werden die weiteren Optionen "Im Baum zeigen", "Referenzen hinzufügen erlauben" und "Neue Objekte anlegen erlauben" angezeigt. Wenn die Option "Im Baum zeigen" aktiviert wird, dann wird die weitere Option " Gruppenknoten zeigen" eingeblendet. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 296

299 Wenn ausschließlich die Option "Im Bericht anzeigen" aktiviert wird (ohne die weiteren Optionen "Liste", "Baum", "Gruppenknoten", "Referenzen", "Neue Objeke"), wird das Attribut in den Eigenschaften eines Objektes als einzeiliges Feld erscheinen. Die Möglichkeit, auf ein Objekt zu referenzieren, ist bereits mit dieser Konfiguration möglich. Hierzu können Sie einen Verweis auf ein Objekt erstellen, indem Sie im Feld auf die Erweiterungsschaltfläche"..." klicken und im Dialog "Verweis hinzufügen (page 0)" das gewünschte Objekt auswählen Achtung: Die Option "Liste" kann nicht mehr nachträglich aktiviert bzw. deaktiviert werden für Kategorieattribute des Typs Modellobjekt. Abbildung 2-187: Stellevertreter ist einzeiliges Feld zum Zuweisen eines Objektes Siehe auch im Abschnitt "Optionen beim Anlegen von Kategorie-Attributen (page 312)". Das folgende Beispiel veranschaulicht die Beschreibung der Optionen für den Kategorie-Attributtyp "Modellobjekt": Beispiel : Das Beispiel in der Abbildung unten zeigt das Kategorieattribut "Stellvertretung", das für die Kategorie "Mitarbeiter" angelegt wird. Mit diesem Kategorie-Attribut sollen andere Mitarbeiter als Stellvertreter zugewiesen werden können. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 297

300 Abbildung 2-188: Attributtyp 'Modellobjekt' Kategorien zu Kategorie-Attributen vom Typ "Modell-Objekt" zuweisen Kategorie-Attributen vom Typ "Modellobjekt" können Sie Kategorien zuweisen, so dass als Attribut-Wert nur Objekte mit diesen Kategorien zugewiesen werden können. Zusätzlich muss beim Anlegen des Kategorie-Attributes oder im Nachhinein die Option "Referenzen hinzufügen" und/oder "Neue Objekte hinzufügen erlauben" aktiviert worden sein. Für das Zuweisen von erlaubten Kategorien zu einem Kategorie-Attribut vom Typ "Modellobjekt" gibt es zwei Vorgehensweisen: Sie können eine Kategorie entweder mit der Drag & Drop-Methode oder über den Dialog "Verweis hinzufügen" zuweisen. Zum Zuweisen einer Kategorie mit der Drag & Drop - Methode zu einem Kategorie-Attribut gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie die zuzuweisende Kategorie in der Modellübersicht. 2. Ziehen Sie die Kategorie bei gedrückt gehaltener Maustaste auf das Kategorieattribut, dem Sie die Kategorie zuordnen wollen. Das beim Einfügen angezeigte Symbol zeigt an, ob eine Zuweisung möglich ist oder nicht. 3. Lösen Sie die Maustaste, um die Kategorie zuzuweisen. Für das Zuweisen einer Kategorie über den Dialog "Verweis hinzufügen" zu einem Kategorie-Attribut gehen Sie so vor: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 298

301 1. Stellen Sie sicher, dass für das entsprechende Kategorie-Attribut die Option "Referenzen hinzufügen" und/oder "Neue Objekte hinzufügen erlauben" ausgewählt ist. 2. Wählen Sie aus dem Kontext-Menü des Kategorie-Attributs den Befehl Neu Verweis(e) erstellen. Der Dialog Verweis hinzufügen (page 0) wird geöffnet. Abbildung 2-189: Kategorien als Verweise hinzufügen 3. Wählen Sie die gewünschten Kategorien aus, mehrere bei gedrückter <STRG>-Taste und bestätigen Sie mit "Auswählen". Die zugewiesenen Kategorien werden unterhalb des Kategorie-Attributs angezeigt. Modellierer können somit einem Attribut in dessen Attributliste entweder Objekte der zugewiesenen Kategorien über Verweise zuweisen oder die zuzuweisenden Objekte neu erstellen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 299

302 Abbildung 2-190: Zugewiesene Kategorien für ein Kategorieattribut Kategorieattributtyp "Gleitkommazahl" Der Kategorieattributtyp "Gleitkommazahl" (Float) erlaubt die Eingabe einer Gleitkommazahl (Zahl mit Kommastelle). In der Modellübersicht wird ein Attribut vom Typ "Gleitkommazahl" in der Sicht Eigenschaften des Objektes im Abschnitt Allgemein angezeigt, falls es nicht einer Gruppe zugeordnet ist. (Siehe: im Abschnitt "Benutzerdefinierte Gruppen für einzeilige Attribute in den Eigenschaften (page 319)"). Für den Kategorie-Attributtyp "Gleitkommazahl" ist die Option "Im Bericht zeigen" verfügbar. Siehe auch im Abschnitt "Optionen beim Anlegen von Kategorie-Attributen (page 312)". Abbildung 2-191: Kategorieattributtyp 'Gleitkommazahl' Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 300

303 Kategorie-Attributtyp "Boolscher Wert" Das Kategorie-Attribut "Boolscher Wert" legt eine Option an, die aktivert oder deaktivert werden kann. Für den Kategorie-Attributtyp "Boolscher Wert" ist die Option "Im Bericht zeigen" verfügbar. Siehe auch im Abschnitt "Optionen beim Anlegen von Kategorie-Attributen (page 312)". In der Modellübersicht wird ein Attribut vom Typ "Boolscher Wert" in der Sicht Eigenschaften des Objektes im Abschnitt Allgemein angezeigt, falls es nicht einer Gruppe zugeordnet ist. (Siehe: im Abschnitt "Benutzerdefinierte Gruppen für einzeilige Attribute in den Eigenschaften (page 319)"). Abbildung 2-192: Beispiel für ein Boolsches Auswahlfeld Kategorie-Attributtyp "Ganzzahl" Der Kategorie-Attributtyp "Ganzzahl" erlaubt entweder die Eingabe eines alpha-numerischen Wertes oder die Auswahl eines alpha-numerischen Wertes, wenn eine Werteliste definiert wird (siehe unten im Abschnitt: "Werteliste für Kategorie-Attribute vom Typ "Ganzzahl" definieren (page 302)"). Hinweis: Alphanumerische Werte können Ganzzahlen (Integer) ohne Kommastellen, alphabetisch oder alpha-numerisch sein. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 301

304 In der Modellübersicht wird ein Attribut vom Typ "Ganzzahl" in der Sicht Eigenschaften des Objektes im Abschnitt Allgemein angezeigt, falls es nicht einer Gruppe zugeordnet ist. (Siehe: im Abschnitt "Benutzerdefinierte Gruppen für einzeilige Attribute in den Eigenschaften (page 319)"). Für den Kategorie-Attributtyp "Ganzzahl" ist die Option "Im Bericht zeigen" verfügbar. Siehe auch im Abschnitt "Optionen beim Anlegen von Kategorie-Attributen (page 312)" Werteliste für Kategorie-Attribute vom Typ "Ganzzahl" definieren Für Ganzzahl-Kategorieattribute können Sie eine Werteliste definieren, die in der Sicht Eigenschaften als Auswahlliste mit Werten erscheint. Hinweis: Das Komma in einer Ganzzahl-Liste dient als Trennzeichen. Zum Definieren der Werte gehen Sie so vor: 1. Öffnen Sie die Schemaverwaltung. 2. Markieren Sie das entsprechende Kategorie-Attribut. 3. Öffnen Sie mit rechtem Mausklick den Kontextmenübefehl "Eigenschaften". Es öffnet sich die Sicht "Eigenschaften". 4. Geben Sie die alpha-numerischen Werte in das Feld "Werteliste" ein und trennen Sie die Werte werden durch Kommas. - Anderssprachige Werte tragen Sie in die entsprechenden Felder "Werteliste (<Länderkürzel>)" ein. Abbildung 2-193: Werteliste definieren für ein Kategorieattribut vom Typ 'Ganzzahl' 5. Bestätigen Sie mit OK. 6. Öffnen und schließen Sie die Datenbank wieder, um die Werte zu übernehmen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 302

305 Abbildung 2-194: Anzeige des Kategorie-Attributs des Typs Ganzzahl als Auswahlfeld in der Sicht Eigenschaften Kategorie-Attributtyp "Datum" Mit dem Kategorie-Attributtyp "Datum" wird ein Attribut erstellt zum Eingeben ode Auswählen eines Datums. In der Modellübersicht wird ein Attribut vom Typ "Datum" in der Sicht Eigenschaften des Objektes im Abschnitt Allgemein angezeigt, falls es nicht einer Gruppe zugeordnet ist. (Siehe: im Abschnitt "Benutzerdefinierte Gruppen für einzeilige Attribute in den Eigenschaften (page 319)"). Für den Kategorie-Attributtyp "Datum" ist die Option "Im Bericht zeigen" verfügbar. Siehe auch im Abschnitt "Optionen beim Anlegen von Kategorie-Attributen (page 312)" Kategorie-Attributtyp "Verzeichnisobjekt" Mit dem Kategorie-Attributtyp "Verzeichnisobjekt" wird ein Attribut erstellt zum Auswählen eines Benutzers oder einer Gruppe. Hinweis: Jedes Objekt hat das vordefinierte Attribut "Besitzer", das den Typ "Verzeichnisobjekt" hat. In der Modellübersicht wird ein Attribut vom Typ "Verzeichnisobjekt" in der Sicht Eigenschaften des Objektes im Abschnitt Allgemein angezeigt, falls es nicht einer Gruppe zugeordnet ist. (Siehe: im Abschnitt "Benutzerdefinierte Gruppen für einzeilige Attribute in den Eigenschaften (page 319)"). Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 303

306 Für den Kategorie-Attributtyp "Verzeichnisobjekt" ist die Option "Im Bericht zeigen" verfügbar. Siehe auch im Abschnitt "Optionen beim Anlegen von Kategorie-Attributen (page 312)" Kategorie-Attributtyp "Zugriffskontrollliste" Mit dem Kategorie-Attributtyp "Zugriffskontrollliste" wird ein Attribut erstellt zum Auswählen einer Zugriffskontrollliste (ACL). Hinweis: Jedes Objekt hat das vordefinierte Attribut "Rechte", das den Typ "Zugriffskontrollliste" hat. Es ist nur eine Zugriffskontrolliste pro Objekt zulässig, d. h. die vordefinierte Zugriffskontrollliste "Rechte", da es sonst zu Überschneidungen von Rechten kommen würde. In der Modellübersicht wird ein Attribut vom Typ "Zugriffskontrollliste" in der Sicht Eigenschaften des Objektes im Abschnitt Allgemein angezeigt, falls es nicht einer Gruppe zugeordnet ist. (Siehe: im Abschnitt "Benutzerdefinierte Gruppen für einzeilige Attribute in den Eigenschaften (page 319)"). Für den Kategorie-Attributtyp "Zugriffskontrollliste" ist die Option "Im Bericht zeigen" verfügbar. Siehe auch im Abschnitt "Optionen beim Anlegen von Kategorie-Attributen (page 312)" Virtuelle Attribute Bei virtuellen Attributen können die Attribut-Inhalte dynamisch auf Basis eines Ergebnisses einer angefügten Abfrage (z. B. vom Typ 'Auswertung', 'Abfrage') ermittelt werden. Virtuelle Abfrage- und Auswertungs-Attribute können in Auswertungen aber nicht in Abfragen verwendet werden. - Bei Verwendung in Auswertungen kann die Vermeidung von Endlosschleifen dann nicht mehr garantiert werden. (Beispiel: Eine Auswertung ruft ein virtuelles Auswertungsattribut auf, welches eine Auswertung durchführt, die das virutelle Attribut auswertet usw.) Kategorie-Attributtyp "Abfrage" (Virtuelles Attribut) Der Kategorie-Attributtyp "Abfrage" zählt zu den Virtuellen Attributen. Mit dem Kategorie-Attributtyp vom Typ "Abfrage" wird ein Attribut erstellt, dessen Inhalt das Ergebnis einer Abfrage ist. Um ein Kategorie-Attribut vom Typ "Abfrage" zu erstellen und anzuzeigen, führen Sie die Schritte I bis IV durch: Schritt I: Kategorie-Attribut vom Typ "Abfrage" anlegen 1. Öffnen Sie die Schemaverwaltung. 2. Markieren Sie die Kategorie, dem Sie ein Attribut vom Typ "Abfrage" hinzufügen möchten. 3. Öffnen Sie mit rechtem Mausklick das Kontextmenü. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 304

307 4. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Neu Attribut". -> Es öffnet sich der Dialog "Attribut anlegen". 5. Geben Sie eine Bezeichnung für das Attribut ein. 6. Wählen Sie im Listenfeld den Typ "Abfrage" aus. 7. Stellen Sie sicher, dass die Option "Im Bericht zeigen" aktiviert ist. Abbildung 2-195: Attribut vom Typ 'Abfrage' anlegen 8. Klicken Sie auf "Weiter". -> Es öffnet sich der Dialog "Auswahl". 9. Stellen Sie sicher, dass alle Kategorien ausgewählt sind, für welche das Attribut angelegt wird. 10. Klicken Sie auf "Fertig". -> Das Kategorie-Attribut vom Typ "Abfrage" ist angelegt. Schritt II: Dem Kategorie-Attribut eine Abfrage hinzufügen 1. Markieren Sie das Kategorie-Attribut vom Typ "Abfrage". 2. Öffnen Sie mit rechtem Mausklick das Kontextmenü. 3. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Öffnen Eigenschaften (Dokument)". 4. -> Es öffnet sich das Eigenschaften-Dokument. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 305

308 5. Öffnen Sie die Registerkarte "Konfiguration" und den Abschnitt "Konfiguration". 6. Öffnen Sie das Feld "Abfrage". 7. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Neues Objekt hinzufügen". 8. Wählen Sie einen Abfrage-Typ. -> Es öffnet sich das Eigenschaften-Dokument der Abfrage. 9. Konfigurieren Sie die Abfrage. 10. Bestätigen Sie mit OK, um die Abfrage zu speichern. Tipp: Die Abfrage können Sie direkt in der Schemaverwaltung testen, indem Sie die Abfrage mit rechtem Mausklick markieren und den Kontextmenübefehl "Öffnen Testen" wählen. Schritt III: Konfiguration der Ergebnis-Ausgabe Ein Abfrage-Attribut kann entweder einwertige oder mehrwertige Ergebnisse liefern. Hierfür wird die Option "Einwertiges Ergebnis" in den Eigenschaften eines Abfrage-Attributs entweder aktiviert (Ergebnis einwertig, z. B einzeilige Zeichenkette) oder deaktiviert (Ergebnis mehrwertig, z. B. Liste von Objekten). Standardmäßig ist die Option "Einwertiges Ergebnis" aktiviert. Um die Ergebnis-Ausgabe eines Abfrage-Attributs zu konfigurieren, gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie mit rechtem Mausklick das Abfrage-Attribut. -> Es öffnet sich der Eigenschaften-Dialog. 2. Öffnen Sie den Abschnitt "Konfiguration". 3. Stellen Sie sicher, dass die Option "Einwertiges Ergebnis" entsprechend des Abfrage-Ergebnisses richtig eingestellt ist. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 306

309 Abbildung 2-196: Option 'Einwertiges Ergebnis' in einem Abfrage-Attribut in der Modellübersicht Schritt IV: Anzeigen des Inhalts des Abfrage-Attributs in der Modellübersicht In der Modellübersicht haben die Modell-Objekte mit der entsprechenden Kategorie das erstellte Abfrage-Attribut. Dieses Abfrage-Attribut zeigt als Inhalt das Ergebnis seiner angehängten Abfrage an: Um die Ergebnisse eines Abfrage-Attributs anzuzeigen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Modellübersicht. 2. Markieren Sie ein Attribut, das die Kategorie hat, in der das Abfrage-Attribut angelegt worden ist. 3. Öffnen Sie mit rechtem Mausklick das Kontextmenü. 4. Klicken Sie auf den Kontextmenübefehl "Eigenschaften" -> Es öffnet sich der Eigenschaften-Dialog. 5. Markieren Sie das Abfrage-Attribut. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 307

310 6. Ergebnis: -> Das Abfrage-Attribut zeigt als Inhalt das dynamische Ergebnis seiner Abfrage an. Abbildung 2-197: Abfrage-Attribut gibt die BPMN-Diagramme des Prozesses aus Kategorie-Attributtyp "Auswertung" (Virtuelles Attribut) Der Kategorie-Attributtyp "Auswertung" zählt zu den Virtuellen Attributen. Mit dem Kategorie-Attributtyp vom Typ "Auswertung" wird ein Attribut erstellt, dessen Inhalt das Ergebnis einer speziellen Auswertung ist. Um ein Kategorie-Attribut vom Typ "Auswertung" zu erstellen, gehen Sie so vor: Schritt I: Kategorie-Attribut vom Typ "Auswertung" anlegen 1. Markieren Sie die Kategorie, dem Sie ein Attribut vom Typ "Auswertung" hinzufügen möchten. 2. Öffnen Sie mit rechtem Mausklick das Kontextmenü. 3. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Neu Attribut". -> Es öffnet sich der Dialog "Attribut anlegen". 4. Geben Sie eine Bezeichnung für das Attribut ein. 5. Wählen Sie im Listenfeld den Typ "Auswertung" aus. 6. Stellen Sie sicher, dass die Option "Im Bericht zeigen" aktiviert ist. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 308

311 7. Klicken Sie auf "Weiter". -> Es öffnet sich der Dialog "Auswahl". 8. Stellen Sie sicher, dass alle Kategorien ausgewählt sind, für welche das Attribut angelegt wird. 9. Klicken Sie auf "Fertig". -> Das Kategorie-Attribut vom Typ "Auswertung" ist angelegt. Schritt II: Dem Kategorie-Attribut eine Auswertung hinzufügen 1. Markieren Sie das Kategorie-Attribut vom Typ "Auswertung". 2. Öffnen Sie mit rechtem Mausklick das Kontextmenü. 3. Wählen Sie den Kontextmenü-Befehl "Öffnen Eigenschaften (Dokument)". 4. -> Es öffnet sich das Eigenschaften-Dokument. 5. Öffnen Sie die Registerkarte "Konfiguration". 6. Stellen Sie sicher, dass der Abschnitt "Konfiguration" geöffnet ist. 7. Klicken Sie im Feld "Auswertung" auf die Schaltfläche "Neues Objekt hinzufügen". 8. -> Es öffnet sich ein Listenfeld mit möglichen Auswertungs-Typen: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 309

312 Abbildung 2-198: Auswertung hinzufügen zu Auswertungs-Kategorieattribut 9. Wählen Sie einen Auswertungs-Typ. -> Es öffnet sich das Eigenschaften-Dokument der Auswertung. 10. Konfigurieren Sie die Auswertung, z. B: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 310

313 Abbildung 2-199: Konfiguration einer Auswertung 11. Bestätigen Sie mit OK, um die Auswertung zu speichern. 12. Ergebnis:-> In der Modellübersicht haben die Modell-Objekte mit der entsprechenden Kategorie dieses Attribut, welches als Inhalt das Ergebnis der Auswertung anzeigt: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 311

314 Abbildung 2-200: Virtuelles Attribut vom Typ 'Auswertung' Optionen beim Anlegen von Kategorie-Attributen Beim Anlegen von Kategorie-Attributen werden je nach Attribut-Typ verschiedene Optionen eingeblendet. Einige dieser Optionen sind auch im Nachhinein noch aktivierbar bzw. deaktivierbar in den Eigenschaften eines Kategorie-Attibutes Option "Im Bericht zeigen" Wenn beim Anlegen eines Kategorie-Attributes die Option "Im Bericht zeigen" aktiviert ist, wird das Attribut eines Objektes im statischen und dynamischen HTML-Bericht (Standard-Bericht) angezeigt. - Auch nachträglich kann man für ein Kategorie-Attribut in dessen Eigenschaften die analoge Option "Im Bericht sichtbar" aktivieren bzw. deaktivieren. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 312

315 Option "Mehrzeilig" Abbildung 2-201: Beispiel für einen Standardbericht Wenn Sie die Option "Mehrzeilig" markieren, wird das Kategorie-Attribut als Liste in der Sicht Eigenschaften (detailliert) angezeigt. Ein mehrzeiliges Attribut ist für größere Mengen an Text vorgesehen (Textbox). Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 313

316 Abbildung 2-202: Eigenschaft vom Attributstyp 'Zeichenkette' mit der Option 'mehrzeilig' Option "Mehrsprachig" Die Option "Mehrsprachig" ermöglicht die Eingabe der Eigenschafts-Werte in allen verfügbaren Sprachen. Diese Option ist sowohl für einzeilige wie auch für mehrzeilige Attribute vom z. B. Typ "Zeichenkette" verfügbar. Für ein Attribut wird je Sprache ein Eingabefeld in den Eigenschaften bzw. "Eigenschaften (detailliert)" angezeigt. Ein Beispiel für einzeilige, mehrsprachige Attribute zeigt die folgende Abbildung: Abbildung 2-203: Beispiel für eine Eigenschaft als mehrsprachiges, einzeiliges Kategorieattribut des Typs Zeichenkette Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 314

317 Option "Liste" Achtung: Für Kategorieattribute des Typs Modellobjekt kann die Option Liste nachträglich nicht mehr aktiviert bzw. deaktiviert werden. Die Option "Liste" steht zum Anlegen von Kategorie-Attributen vom Typ "Modellobjekt" zur Verfügung. Mit der Option "Liste" können die Werte eines Attributes in einer Liste ausgegeben werden. Wenn Sie die Option "Liste" aktivieren, dann werden zusätzlich die Optionen "Im Baum anzeigen", "Referenzen hinzufügen" und "Neue Objekte anlegen" eingeblendet. Wenn Sie die Option "Im Baum anzeigen" aktivieren, dann wird zusätzlich die Option " Gruppenknoten" anzeigen eingeblendet. Mit diesen Optionen können Sie einstellen, wie und wo das Attribut und dessen zugewiesenen Objekte angezeigt werden: Die alleinige Auswahl der Option "Liste" bewirkt, dass das Kategorie-Attribut als Attribut-Liste in den Sichten "Eigenschaften" und "Eigenschaften (detailliert)" eines Objektes erscheint, wenn die Option "Im Baum zeigen" nicht aktiviert wird: Abbildung 2-204: Resultat der alleinigen Auswahl der Option 'Liste' Wenn neben der Option "Liste" zusätzlich die Option "Im Baum zeigen" aktiviert ist, dann wird das Attribut als Attribut-Liste in der Sicht "Eigenschaften" angezeigt, aber nicht in der Sicht "Eigenschaften detailliert". Die Objekte, die als referenziert oder haupt-zugeordnet dem Attribut zugewiesen sind, werden unter dem Objekt d. h. im Objekt-Baum aufgelistet: Abbildung 2-205: Attribut-Liste im Baum anzeigen Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 315

318 Wenn neben den Optionen "Liste" und "Baum anzeigen" auch die Option "Gruppenknoten anzeigen" aktiviert ist, dann erscheint das Kategorie-Attribut nach wie vor als Attribut-Liste in der Sicht "Eigenschaften". Unter dem Objekt wird es zusätzlich als Gruppenknoten angezeigt, unter dem dann die dem Attribut zugewiesenen Objekte aufgelistet werden (statt direkt unter dem Objekt) Optionen "Im Baum zeigen" und "Gruppenknoten zeigen" Hinweis 1: Die Option "Im Baum zeigen" ist nur verfügbar wenn die Option "Liste" aktiviert ist bzw. wenn ein Attribut vom Typ "Modellobjekt" angelegt wird. Die Option "Im Baum zeigen" ist verfügbar beim Erstellen von Attributen vom Typ " Modellobjekt" und wenn die Option "Liste" aktiviert ist. Wenn auch die Option "Im Baum zeigen" aktiviert ist, werden die Attribut-Werte, die in diesem Fall Modell-Objekte sind, unter dem Objekt im Objekt-Baum angezeigt. Wenn die Attributwerte vom Typ "Modellobjekt" im Objekt-Baum angezeigt werden, dann werden sie auch in der Sicht "Eigenschaften" als Attributliste angezeigt aber nicht in der Sicht " Eigenschaften (detailliert)". Wenn zusätzlich die Option "Gruppenknoten anzeigen" aktiviert wird, dann wird das Attribut im Objekt-Baum als Gruppenknoten angezeigt und darunter die zugewiesenen Modellobjekte, die die Attributwerte darstellen (statt direkt unter dem Objekt). Abbildung 2-206: Kategorieattribut wird in der Modellübersicht als Gruppenknoten angezeigt Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 316

319 Hinweis: Die Option "Gruppenknoten zeigen" ist nur verfügbar wenn die Optionen "Liste" und "Im Baum anzeigen" aktiviert sind. Weitere Erklärungen zur Option "Im Baum zeigen" siehe im Abschnitt "Option "Liste (page 315 )" dieses Kapitels Option "Referenzen hinzufügen erlauben" Hinweis: Die Optionen "Referenzen hinzufügen erlauben" und "Neue Objekte anlegen erlauben" sind nur verfügbar, wenn die Option Liste ausgewählt wurde bzw. wenn ein Attribut vom Typ "Modellobjekt" angelegt wird. Die Option "Referenzen hinzufügen erlauben" ermöglicht das Zuweisen von existierenden Objekten als Referenz (Verweis) in die Attribut-Liste als Attribut-Werte des Objekts. Im Kontextmenü des Objekts erscheint dann der Kontextmenübefehl "Neu <Attributname> Verweis erstellen". Abbildung 2-207: als Liste definiertes Kategorieattribut des Typs 'Modellobjekt' Wenn die Option "Gruppenknoten anzeigen" aktiviert ist, dann hat der Gruppenknoten des Attributs den Kontextmenübefehl "Neu Verweise erstellen". Dieser öffnet den Dialog "Verweis hinzufügen", mit dem ein existierendes Objekt als Attribut-Wert der Attributliste hinzugefügt werden kann. Ebenso können in der Attribut-Liste der Sichten "Eigenschaften" und/oder "Eigenschaften (detailliert)" exisiterende Objekte mit der Schaltfläche "Verweis hinzufügen" referenziert werden. (Die Attribut-Liste wird genau dann in den "Eigenschaften (detailliert)" angezeigt, wenn sie nicht im Objekt-Baum angezeigt wird - siehe im Abschnitt "Option Liste (page 315 )".) Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 317

320 Abbildung 2-208: Kategorieattribut 'Stellvertretung' als Liste mit zugewiesenen Objekten Option "Neue Objekte hinzufügen erlauben" Hinweis: Die Optionen "Neue Objekte hinzufügen erlauben" und "Referenzen hinzufügen erlauben" sind nur verfügbar, wenn die Option "Liste" ausgewählt wurde bzw. wenn ein Attribut vom Typ "Modellobjekt" angelegt wird. Die Auswahl der Option "Neue Objekte hinzufügen erlauben" ermöglicht das gleichzeitige Erstellen und Zuweisen neuer Objekte als Attribut-Werte in die Attribut-Liste des Objekts. - Im Kontextmenü des Objekts erscheint dann der Kontextmenü-Befehl "Neu <Attribut-Name> <Kategorie(n)>". Zur Auswahl erscheinen die Kategorien, für die neue Objekte erstellt werden können (definiert in der Schemaverwaltung). Mit Auswahl einer Kategorie wird ein neues Objekt erstellt und zugleich der Attributliste zugewiesen. Wenn die Option "Gruppenknoten anzeigen" aktiviert ist, dann hat der Gruppenknoten des Attributs den Kontextmenübefehl "Neu <Kategorie>". Dieser legt ein entsprechendes Objekt als Attribut-Wert an und öffnet den Dialog "Eigenschaften" des Objektes. Die Bezeichnug kann geändert werden. Nach der Bestätigung mit "OK" wird das neue Objekt angelegt und gleichzeitig der Attribut-Liste hinzugefügt. Abbildung 2-209: Neuanlegen und Zuweisen eines Objekts über das Kontextmenü Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 318

321 Das Neuanlegen und implizite Zuweisen von Objekten zu der Attribut-Liste ist auch in den Sichten "Eigenschaften" und/oder "Eigenschaften (detailliert)" mit der Schaltfläche "Neues Objekt hinzufügen"möglich (siehe Abbildung unten). (Die Attribut-Liste wird genau dann in den "Eigenschaften (detailliert)" angezeigt, wenn sie nicht im Objekt-Baum angezeigt wird - siehe im Abschnitt "Option Liste (page 315)".) Abbildung 2-210: Neuanlegen und Zuweisen von Objekten in der Sicht Eigenschaften (detailliert) Benutzerdefinierte Gruppen für einzeilige Attribute in den Eigenschaften Hinweis: Bis Aeneis 5.4 können Sie nur einwertige Attribute in Eigenschaften-Gruppen einordnen, wie in diesem Abschnitt beschrieben. Aus Gründen der Aufwärts-Kompatibilität wird diese Möglichkeit ab Aeneis 5.5 beibehalten. Ab Aeneis 5.5 können Sie sowohl ein- als auch mehrwertige Attribute in Eigenschaften-Gruppen einordnen wie beschrieben im Abschnitt "Ein- und mehrwertige Attribute in Eigenschaften-Gruppen einordnen ab Aeneis 5.5 (page 320)". Bis Aeneis 5.4 können Sie benutzerdefinierte Gruppen für nur einzeilige Attribute in der Sicht "Eigenschaften" eines Objektes einer bestimmten Kategorie erstellen. Um eine Gruppe für einzeilige Kategorie-Attribute einer beliebigen Kategorie zu erstellen, gehen Sie so vor: 1. Öffnen Sie die Sicht "Schemaverwaltung". 2. Öffnen Sie den Knoten der entsprechenden Kategorie. -> Es werden die Kategorie-Attribute angezeigt. 3. Markieren Sie das Kategorie-Attribut für das eine neue Gruppe erstellt oder das einer vorhandenen Gruppe zugeordnet werden soll. 4. Wählen Sie mit rechtem Mausklick den Kontextmenübefehl "Eigenschaften". -> Der Dialog "Eigenschaften" öffnet sich. 5. Geben Sie in das Feld "Gruppe" den entsprechenden Gruppennamen ein. Sie können auch für andere Sprachen einen Gruppennamen eingeben, z. B. "Gruppe en". Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 319

322 6. Bestätigen Sie mit OK. 7. Um mehrere Kategorie-Attribute einer Kategorie der gleichen Gruppe zuzuordnen, wiederholen Sie für jedes weitere Kategorie-Attribut die Schritte 3 bis 6 mit dem selben Gruppennamen. 8. Ergebnis: Alle Kategorie-Attribute einer Kategorie, für die der selbe Gruppenname angegeben ist, werden in der gleichen Gruppe in den Eigenschaften eines Modellobjektes zusammengefasst. Der Gruppenname bildet die Überschrift der Gruppe: Abbildung 2-211: Benutzerdefinierte Gruppe 'Stammdaten' für die Kategorie 'Mitarbeiter' Ein- und mehrwertige Attribute in Eigenschaften-Gruppen einordnen ab Aeneis 5.5 Ab Aeneis 5.5 können Sie sowohl ein- als auch mehrwertige Kategorie-Attribute in Gruppen des Eigenschaften-Dokuments einordnen. Ein Kategorie-Attribut kann in mehrere Gruppen eingeordnet werden. Auch können Gruppen beliebig verschachtelt werden. Um ein Kategorie-Attribut in eine Gruppe des Eigenschaften-Dokuments einzuordnen, führen Sie die Schritte I und II aus wie folgt: Schritt I: Ein Kategorie-Attribut in eine Gruppe einordnen 1. Öffnen Sie die Schemaverwaltung. 2. Markieren Sie die Kategorie, bei der Sie Attribute in Gruppen einordnen möchten. 3. Markieren Sie mit rechtem Mausklick das ein- oder mehrwertige Attribut, das Sie in eine Gruppe einordnen möchten. -> Es öffnet sich das Kontextmenü. 4. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Öffnen Eigenschaften (Dokument)". 5. Öffnen Sie unter [Registerkarte "Allgemein" Abschnitt "Allgemein] den Eintrag "Gruppen". 6. Entweder fügen Sie eine neue Gruppe hinzu oder Sie referenzieren eine Gruppe. Stellen Sie dabei sicher, dass die Bezeichnung der Gruppe passend ist. - Sie können das Attribut auch in mehrere Gruppen einordnen. - Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 320

323 Abbildung 2-212: Kategorieattribut in eine Gruppe einordnen 7. Schließen und öffnen Sie die Aeneis-Datenbank neu. 8. -> Das Attribut wird bei Modell-Objekten mit der entsprechenden Kategorie im Eigenschaften-Dokument unter der Gruppe angezeigt, unter der es eingeordnet ist. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 321

324 Abbildung 2-213: Attribute in der Gruppe RACI Schritt II: Eine Gruppe in eine übergeordnete Gruppe einordnen 1. Zeigen Sie das Eigenschaften-Dokument der Gruppe an. 2. Öffnen Sie den Abschnitt "Gruppen". 3. Prüfen Sie, ob bereits übergeordnete Gruppen zugeordnet sind. 4. Wenn die Gruppe noch in eine oder mehrere (weitere) übergeordnete Gruppen eingeordnet werden soll, dann referenzieren Sie diese oder fügen neue Gruppen hinzu. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 322

325 Abbildung 2-214: Eine Gruppe in eine übergeordnete Gruppe einordnen Eigenschaften von Kategorie-Attributen ändern Die Eigenschaften der meisten Kategorie-Attribute lassen sich auch nach deren Erstellung verändern. Hingegen kann der Typ eines Attributs nachträglich nicht mehr geändert werden. Achtung: Für Kategorie-Attribute des Typs Modellobjekt kann die beim Anlegen eingestellte Option "Liste" nicht nachträglich mehr aktiviert bzw. deaktiviert werden. Zum Bearbeiten eines Kategorie-Attributs gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie das entsprechende Kategorie-Attribut. 2. Öffnen Sie mit rechtem Mausklick das Kontextmenü. 3. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Eigenschaften". -> Es öffnet sich der Dialog " Eigenschaften". Dieser zeigt die Eigenschaften des Kategorie-Attributs an. (Alternativ können Sie auch die Sicht "Eigenschaften" öffnen.) Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 323

326 Abbildung 2-215: Eigenschaften eines Kategorieattributs 4. Im Register "Allgemein" im Bereich "Gruppe" sind auch die im Erstellen-Dialog für Kategorie-Attribute verfügbaren Eigenschaften aufgeführt und können hier geändert werden. 5. Um eine Eigenschaft zu bearbeiten, klicken Sie in die entsprechende Zeile. Sie können Optionen aktivieren bzw. deaktivieren sowie Werte eingeben oder auswählen. Die nachstehende Tabelle beschreibt die Eigenschaften für die Kategorie-Attribute, die für jede konkrete Kategorie existieren Wichtige Hinweise zur Tabelle: Die konkrete Kategorie ist angesprochen mit "diese Kategorie" z. B. "...Objekte von dieser Kategorie". Bitte beachten Sie die Voraussetzungen, wenn die Relevanz der einzelnen Felder vom Typ eines Kategorie-Attributs abhängt. Mit Kategorie-Attribut ist das Attribut einer Kategorie in der Schemaverwaltung gemeint, mit Attribut das entsprechende Attribut eines Objektes in der Modellübersicht. Tabelle 2-21: Übersicht über die Eigenschaften für Kategorieattribute Eigenschaft Verfügbar Beschreibung Aktiviert: Das Attribut wird grundsätzlich angezeigt für die Objekte dieser Kategorie. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 324

327 Deaktiviert: Das Attribut wird ausgeblendet für die Objekte dieser Kategorie. - In der Schemaverwaltung wird das deaktivierte Kategorie-Attribut gekennzeichnet mit dem Symol "weißes Kreuz auf rotem Hintergrund". Gruppe Im Baum zeigen Gruppeneintrag Die Eigenschaft ist bei Kategorie-Attributen vom Typ einzeiliger "Zeichenkette" relevant (d. h. deaktivierte Option "mehrzeilig" bei der Erstellung). Wenn Sie dieses Attribut bei Objekten dieser Kategorie in einer bestimmten Gruppe der Sicht "Eigenschaften"anzeigen lassen wollen, dann geben Sie die vorhandene oder neue Bezeichnung der Gruppe in das Feld "Gruppe" ein. Voraussetzung: Diese Eigenschaft ist bei Kategorie-Attributen vom Typ "Modellobjekt" relevant. Aktiviert: Diesem Attribut zugewiesene Objekte werden im Objekt-Baum entweder direkt unterhalb des Objekts oder unter dem optionalen Gruppeneintrag angezeigt. Dafür wird dieses Attribut und seine zugewiesenen Objekte nicht mehr in der Sicht "Eigenschaften (detailliert)" angezeigt. (In der Sicht "Eigenschaften" werden sie immer angezeigt). Deaktiviert: Diesem Attribut zugewiesene Objekte werden in der Sicht Eigenschaften ( detailliert ) angezeigt. (auch in der Sicht "Eigenschaften") aber nicht im Objekt-Baum. Diese Eigenschaft entspricht der gleichnamigen Option "Im Baum zeigen" beim Anlegen eines Kategorie-Attributes. Voraussetzungen: Diese Eigenschaft ist bei Kategorie-Attributen vom Typ " Modellobjekt" relevant. Es muss die Eigenschaft "Im Baum zeigen" aktiviert sein, damit diese Eigenschaft sich auswirkt. Aktiviert: Dieses Attribut wird in der Modellübersicht unterhalb des Objekts angezeigt als Gruppen-Eintrag. Darunter Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 325

328 werden die diesem Attribut zugewiesenen Objekte angezeigt statt direkt unterhalb des Objekts. Deaktiviert: Die diesem Attribut zugewiesenen Objekte werden direkt unterhalb des Objekts angezeigt. Diese Eigenschaft entspricht der Option " Gruppenknoten zeigen" beim Anlegen eines Kategorie-Attributes. Neue Objekte anlegen erlaubt Voraussetzungen: Diese Eigenschaft ist bei Kategorie-Attributen vom Typ " Modellobjekt" relevant. Ein neu angelegtes und zugewiesenes Objekt ist dann ein Attribut-Wert. Diesem Kategorie-Attribut sind die Kategorien zugewiesen, von denen Modell-Objekte angelegt werden dürfen. Aktiviert: Es kann als Attribut-Wert ein neues Objekt einer erlaubten Kategorie erstellt werden und gleichzeitig implizite diesem Attribut zugewiesen. Hierfür wird in den Sichten "Eigenschaften" und ggf. " Eigenschaften (detailliert)" des Objekts in den Attribut-Listen die Schaltfläche "Neues Objekt hinzufügen" aktiviert. Auch im Kontextmenü des Objekts ist der Befehl zum Anlegen eines neuen Objekts als Attributwert für das Attribut verfügbar. Deaktiviert: Es ist nicht möglich, neue Objekte als Attribut-Werte in diesem Attribut für Objekte dieser Kategorie neu anzulegen. Referenzen erlaubt Voraussetzungen: Diese Eigenschaft ist bei Kategorie-Attributen vom Typ " Modellobjekt" relevant. Ein als Referenz zugewiesenes Objekt ist dann ein Attribut-Wert. Diesem Kategorie-Attribut sind die Kategorien zugewiesen, von denen Modell-Objekte referenziert werden dürfen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 326

329 Im Bericht sichtbar Im Bericht geöffnet In Suchergebnisliste zeigen Dateiname Werteliste Aktiviert: Diesem Attribut können als Attribut-Werte bestehende Objekte mit erlaubten Kategorien zugewiesen werden. -Hierfür wird in den Sichten "Eigenschaften" und ggf. "Eigenschaften (detailliert)" des Objekts die Schaltfläche " Verweis hinzufügen"aktiviert. Auch im Kontextmenü des Objekts ist der Befehl zum Hinzufügen von Objekten als Verweis zu dem Attribut verfügbar. Deaktiviert: Es können zu diesem Attribut keine Verweise auf Objekte als Attributwert hinzugefügt werden. Aktiviert: Dieses Attribut für das auszuwertende Objekt wird im HTML-Bericht (statischer und dynamischer) angezeigt. Deaktiviert: Dieses Attribut wird im HTML-Bericht nicht angezeigt. Aktiviert: Der Informationsbereich dieses Attributs wird im dynamischen HTML-Bericht standardmäßig als aufgeklappt angezeigt. Der Benutzer kann den Bereich jedoch auch manuell auf- und zuklappen. Aktiviert: Damit legen Sie fest, dass dieses Attribut in der Suchergebnisliste als beschreibende Eigenschaft angezeigt wird. Mit diesem Feld wählen Sie eine Datei von der Festplatte eines lokalen oder eines Netzwerkrechners aus. Wenn das Feld für das markierte Kategorie-Attribut verfügbar ist, zeigt es nach einem einfachen Klick ins Feld eine Dateiauswahl-Schaltfläche an. Voraussetzung: Diese Eigenschaft ist bei Kategorie-Attributen vom Typ "Ganzzahl" relevant. Tragen Sie in das Feld durch Kommas getrennt die Ganzzahl-Werte ein (alphabetisch, alpha-numerisch/ Zahlen ohne Kommas), die im Modell-Objekt in der Auswahlliste für ein Attribut vom Typ "Ganzzahl" erscheinen sollen. siehe im Abschnitt "Kategorie-Attribute vom Typ Ganzzahl (page 301)" in diesem Kapitel. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 327

330 Maximale Länge Standardschriftart Voraussetzung: Die Eigenschaft ist bei Kategorie-Attributen vom Typ "Zeichenkette" mit der Option "mehrzeilig "relevant (Große Zeichenkette). Wenn Sie die maximale Anzahl der Zeichen in einem Attribut vom Typ "Große Zeichenkette" festlegen möchten, dann geben Sie die Anzahl der maximal einzugebenden Zeichen ein, z. B Ein Attribut vom Typ "Große Zeichenkette" erhalten Sie, wenn Sie beim Anlegen den Typ " Zeichenkette" wählen und dabei die Option " mehrzeilig" wählen. Wenn Sie in das Feld "Standardschriftart" klicken, erscheint die Erweiterungs-Schaltfläche "...". Mit Klicken auf diese, öffnet sich der Dialog "Schriftart bearbeiten". Sie können Schriftname, Schriftgröße und die Optionen "fett" und "kursiv" bearbeiten. Mit der Schaltfläche "Zurücksetzen" können Sie die ursprünglichen Einstellungen der Standardschriftart wieder setzen Sortierung von Kategorie-Attributen ändern Die in der Schemaverwaltung angezeigte Reihenfolge der Kategorie-Attribute einer Kategorie bestimmt die Anordnung der Eigenschaften eines Objekts jener Kategorie in der Modellübersicht. Die Reihenfolge der Eigenschaften eines Objekts in den Sichten "Eigenschaften" bzw. " Eigenschaften (detailliert)" kann umsortiert werden. Dies erreicht man durch die Sortierung der Kategorie-Attribute in den Eigenschaften der Kategorie im Register "Attribute". Das Register "Attribute" beinhaltet eine Liste, die alle einzeiligen (Zeichenkette) als auch mehrzeiligen (mehrzeilig, Liste) Attribute gemischt aufführt. Es ist sinnvoll, zuerst alle einzeiligen und dahinter alle mehrzeiligen Attribute zu sortieren: Abbildung 2-216: Sortierte Kategorie-Attribute Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 328

331 In den Eigenschaften des Objekts erscheinen alle einzeiligen Attribute im Register "Allgemein " und alle mehrzeiligen Attribute in eigenen Registern, die untereinander stehen: Um Kategorie-Attribute zu sortieren, gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Sicht "Schemaveraltung". Abbildung 2-217: Attribute eines Modell-Objekts 2. Markieren Sie die Kategorie, dessen Kategorie-Attribute Sie neu sortieren wollen. 3. Öffnen Sie mit rechtem Mausklick das Kontextmenü. 4. Wählen Sie den Kontextmenübefehl "Eigenschaften". Es öffnet sich der Dialog " Eigenschaften". 5. Markieren Sie im linken Navigationsfenster das Register "Attribute". -> Die einzeiligen sowie die mehrzeiligen Kategorieattribute werden gemischt aufgelistet. 6. Markieren Sie ein zu sortierendes Kategorie-Attribut. 7. Wählen Sie die Schaltfläche "Nach oben verschieben" bzw. "Nach unten verschieben". 8. Für jedes weiter zu sortierende Kategorie-Attribut wiederholen Sie die Punkte 6 und 7. Wenn Sie zuerst alle einzeiligen und dahinter alle mehrzeiligen Kategorie-Attribute sortieren, haben Sie einen besseren Überblick. 9. Bestätigen Sie mit OK. -> Die Änderungen werden sofort in die Modellübersicht übernommen Kategorie löschen Wann können Kategorien gelöscht werden? Aeneis unterscheidet zwischen systemdefinierten und benutzerdefinierten Kategorien. Während benutzerdefinierte Kategorien grundsätzlich gelöscht werden können, ist dies für Systemkategorien nicht möglich. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 329

332 Bei der Erstellung einer Datenbank wird ein vorkonfiguriertes Set an Kategorien angelegt. Diese Kategorien werden als Systemkategorien bezeichnet. In der Sicht Eigenschaften im Bereich Systeminformation informiert das Feld Systemobjekt darüber, ob es sich bei einer Kategorie um eine Systemkategorie handelt Verwendung einer Kategorie vor dem Löschen überprüfen Sie können die Verwendung einer Kategorie überprüfen bevor sie diese löschen. Um eine benutzerdefinierte Kategorie löschen zu können, darf die Kategorie zwar in der Schemaverwaltung verwendet werden aber nicht in der Modellübersicht. Zum Überprüfen der Verwendung einer Kategorie gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Sicht Schemaverwaltung. 2. Markieren Sie die zu löschende Kategorie. 3. Öffnen Sie die Sicht Verwendung. 4. Ausgabe: Es wird der Name, die ID und die Kategorie jedes Objekts angezeigt, in dem die Kategorie verwendet wird. Wenn die Bezeichnung der Kategorie eines Objekts genauso lautet wie die markierte Kategorie, dann wird das Objekt in der Modellübersicht verwendet, ansonsten ist es i. d. R. ein Objekt der Schemaverwaltung (siehe Abbildung unten). 5. Löschen Sie ggf. vorher in der Modellübersicht die Objekte der zu löschenden Kategorie. Abbildung 2-218: Anzeige der Verwendung einer Kategorie Kategorie löschen Zum Löschen einer Kategorie gehen Sie vor wie folgt: 1. Markieren Sie in der Schemaverwaltung die zu löschende Kategorie. 2. Wählen Sie den Menü-Befehl "Bearbeiten Löschen". -> Es öffnet sich der Dialog " Modellobjekte löschen bestätigen (page 0)". Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 330

333 Abbildung 2-219: Dialog zum Löschen einer Kategorie 3. Es wird eine Liste angezeigt mit der zu löschenden Kategorie und ihren Attributen (siehe Abb. oben). Das zu löschende Kategorie-Attribut ist zum Löschen aktiviert. Die ausgegrauten aktivierten Kategorie-Attribute sind automatisch zum Mitlöschen markiert. Die ausgegrauten nicht aktivierten Einträge können nicht gelöscht werden, da sie als Attribute zugewiesene Kategorien sind. 4. Zum Löschen der Kategorie bestätigen Sie mit OK. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 331

334 Kategorie-Attribut löschen Wann kann ein Kategorie-Attribut gelöscht werden? In Aeneis wird zwischen systemdefinierten und benutzerdefinierten Kategorie-Attributen unterschieden. Für jede system- und benutzerdefinierte Kategorie wird beim Erstellen automatisch ein Set von vorkonfigurierten Kategorieattributen, die System-Kategorieattribute, mit angelegt. Während benutzerdefinierte Kategorie-Attribute gelöscht werden können, können automatisch angelegte System-Kategorieattribute nicht gelöscht werden. Ob es sich bei einem Kategorie-Attribut um ein System- oder um ein benutzerdefiniertes Kategorie-Attribut handelt ist erkennbar in den Eigenschaftenen des Kategorie-Attributs an dem Wert "System" mit entweder "Ja" oder "Nein" Kategorie-Attribut löschen Zum Löschen eines Kategorie-Attributs gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie das Kategorie-Attribut. 2. Wählen Sie den Menü-Befehl Bearbeiten Löschen. -> Der Dialog Modellobjekt(e) löschen bestätigen (page 0) wird geöffnet. Abbildung 2-220: Dialog zum Löschen eines Kategorie-Attributes 3. Das Kategorie-Attribut wird zum Löschen aktiviert angezeigt. Bei Kategorie-Attributen vom Typ "Modellobjekt" werden darunter ausgegraute nicht aktivierte Einträge angezeigt, die nicht gelöscht werden können, weil es sich um zugewiesene Kategorien handelt. 4. Zum Löschen des Kategorie-Attributs bestätigen Sie mit OK. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 332

335 Eigenschaften der Kategorie bearbeiten Sie können Eigenschaften von Kategorien bearbeiten. Markieren Sie die Kategorie und nehmen Sie die Änderungen in der Sicht Eigenschaften vor. Abbildung 2-221: Sicht Eigenschaften für eine Kategorie Tabelle 2-22: Eigenschaften für Kategorien Feld ID Name Elternobjekt Beschreibung Sie können in das Feld "ID" eine Kurzbezeichnung für die Kategorie eingeben. In die Felder "Name (<Länderkürzel>)" können Sie die Bezeichnung der Kategorie für die jeweilige Sprache eingeben. Sie können mit dem Feld "Elternobjekt" festlegen, für welches Paket die Kategorie verfügbar sein soll. Dazu gehen Sie so vor: 1. Klicken Sie in das Feld "Elternobjekt" und klicken Sie auf die Erweiterungs-Schaltfläche...". -> Der Dialog Verweis(e) hinzufügen (page 0) öffnet sich. 2. Wählen Sie die Kategorie "Paket". -> Eine Liste mit allen Paketen wird angezeigt. 3. Wählen Sie das Paket aus. 4. Klicken Sie auf die Schaltfläche " Auswählen". Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 333

336 Standardsymbol Standard-Shape Kann Objekte anlegen Objekte in Index aufnehmen Das Feld "Standardsymbol" legt das Symbol für die Kategorie zur Anzeige in allen Programmteilen in Aeneis fest. Das Feld Standardsymbol sollte nicht verändert werden. Mit dem Feld Standard-Shape legen Sie fest, mit welchem Shape Objekte dieser Kategorie in Zeichnungen angezeigt werden sollen. Hierfür klicken Sie in das Feld und wählen das gewünschte Standard-Shape aus der Auswahlliste aus. Mit dem Feld "Kann Objekte anlegen" legen Sie die Benutzer bzw. die Benutzergruppe fest, die berechtigt ist, Objekte für diese Kategorie anzulegen. Dazu gehen Sie vor wie folgt: 1. Klicken Sie in das Feld und klicken Sie auf die Erweiterungs-Schaltfläche"...". - > Der Dialog "Verzeichnisobjekt auswählen" erscheint. 2. Wählen Sie aus der linken Auswahlliste den Verzeichnisobjekt-Typ (Benutzer/ Gruppe). 3. Wählen Sie entweder die Gruppe oder den Benutzer aus der Liste aus. 4. Klicken Sie auf die Schaltfläche " Auswählen".. Mit dieser Option legen Sie fest, ob Objekte dieser Kategorie in die Indizes der Berichte mit aufgenommen werden. Um Objekte in die Indizes aufzunehmen, aktivieren Sie die Option "Objekte in Index aufnehmen" Aeneis Die Administrationskonsole Zahlreiche zentrale Administrationsaufgaben von Aeneis Multi User lassen sich bequem über die Administrationskonsole, einer browser-basierten Applikation, durchführen. Somit benötigt der Administrator keinen Aeneis-Client zum Arbeiten. Der Administrator kann Informationen über installierte Lizenzen, Aeneis-Datenbanken und Clients einsehen. Auch können in der Administrations-Konsole folgende Aktionen durchgeführt werden: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 334

337 Lizenzen installieren Server-Einstellungen Aeneis-Datenbanken anlegen Aeneis-Benutzer anlegen LDAP-Server installieren Workflow durchführen Jobs und deren Auslöser konfigurieren Informationen aus Aeneis-Log-Dateien anzeigen lassen Diagramme ausgeben mit Statistiken über die Verwendung von Speicher und Lizenzen in einem bestimmten Zeitrahmen Administrationskonsole öffnen Die Administrationskonsole wird mit einer URL in einem Webbrowser angezeigt. Sie lässt sich auch vom Aeneis Client aus aufrufen. Die URL für die Administrationskonsole lautet folgendermaßen: Die Bestandteile der URL haben die folgende Bedeutung: Tabelle 2-23: Bestandteile der URL der Adminstrationskonsole URL-Bestandteil SERVERNAME PORT NAME Bedeutung Name des Rechners, auf dem der Server installiert ist. Port auf welchem der Server gestartet ist. Der Standardport unter Windows ist Innerhalb einer Tomcat-Installation ist der Port des Tomcat Servers (Standard: 8080 ) anzugeben. Name der Server-Webapplikation. Der Name braucht nur bei Tomcat-Installationen angegeben zu werden. Der Standardname ist hier aeneis. Beispiel: Je Rechnerknoten kann eine Administrations-Konsole geöffnet werden. In der Administrations-Konsole haben Sie je ein Login für den Management-Server sowie für die Aeneis-Datenbank. Beim Datenbank-Login wird allein der "Workflow" eingeblendet. Beim Management-Server-Login wird alles außer dem Workflow eingeblendet. Im Aeneis-Client rufen Sie die Administrations-Konsole so auf: 1. Markieren Sie den Rechnerknoten, für den Sie die Administrationskonsole öffnen möchten. 2. Wählen Sie im Aeneis-Client den Menübefehl Extras Administrationskonsole öffnen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 335

338 3. -> Die Administrations-Konsole wird in einem separaten Browserfenster angezeigt und gibt eine Übersicht mit Lizenzinformationen und der Dokumentation aus: Abbildung 2-222: Startseite der Administrationskonsole 3. Je nachdem, ob Sie sich in den Management Server oder in die Aeneis Datenbank einloggen, klicken Sie auf die entsprechende Anmelden-Schaltfläche. 4. -> Es erscheint ein Login-Dialog. 5. Wenn Sie sich in eine Aeneis Datenbank einloggen, dann wählen Sie aus dem nur dann angezeigten Listenfeld die Datenbank aus. 6. Geben Sie den Benutzernamen ein für den Administrator. 7. Geben Sie das Passwort ein. 8. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Anmelden". 9. Ergebnis: -> Je nachdem, wo sie eingeloggt sind, stehen die entsprechenden Funktionen der Administrations-Konsole zur Verfügung. Hinweis: Statt der bisherigen "Technischen Dokumentation" steht Ihnen dieses " Zusatz-Handbuch zur Administrationskonsole" für alle Informationen zur Administrationskonsole zur Verfügung. Dieses können Sie in der Hilfe von Aeneis aufrufen Systeminformationen abfragen in der Managment-Server-Übersicht Im Management-Server der Administrations-Konsole steht Ihnen eine Übersicht mit folgenden Informationen über ihre Aeneis-Installation zur Verfügung: Tabelle 2-24: Inhalte der Administrationskonsole Abschnitt Informationen Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 336

339 Systeminformationen Aeneis-Version Verbundene Clients Verwendete Lizenzen Speicher-Informationen Lizenzinformationen die wichtigsten freigeschalteten Aeneis-Komponenten und -Funktionen Datenbanken Aktive Sitzungen maximale Benutzerzahl Liste aller angelegten Aeneis-Datenbanken Liste aller aktuell geöffneten Sitzungen auf Aeneis-Datenbanken Abbildung 2-223: Informationsübersicht im Management-Server Um die o. g. Informations-Übersicht im Managment-Server anzuzeigen, gehen Sie so vor: 1. Öffnen Sie die Administrationskonsole. 2. Melden Sie sich mit Administrator-Rechten am Manangement-Server an. 3. -> Es öffnet sich der Managment-Server mit der Informations-Übersicht Lizenz installieren Lizenzen lassen sich nicht nur im Aeneis-Client, sondern auch über die Administrationskonsole installieren. Dazu gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Administrationskonsole mit dem Menübefehl "Extras Administrationskonsole öffnen". 2. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Management-Server Anmelden". -> Es öffnet sich der Login-Dialog. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 337

340 3. Melden Sie sich mit Administrator-Rechten an. 4. Öffnen Sie den Abschnitt System. 5. Öffnen Sie das Unterfenster "Lizenz installieren". -> Der Dialog "Lizenz installieren" erscheint. 6. Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen. -> Es öffnet sich der Dialog "Datei hochladen". 7. Wählen Sie im Dateiauswahl-Dialog die Lizenzdatei. 8. Klicken Sie auf die Schaltfläche Öffnen. -> Die Linzenzdatei ist ausgewählt. 9. Klicken Sie auf die Schaltfläche Lizenz installieren. -> Die Lizenz ist installiert Servereinstellungen Sie können in der Administrationskonsole Einstellungen für den Aeneis Server vornehmen. Hierzu gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Administrationskonsole. 2. Loggen Sie sich mit Administrator-Rechten in den Management-Server ein. 3. Öffnen Sie den Eintrag "System". 4. Öffnen Sie das Unter-Fenster "Servereinstellungen". -> Es öffnet sich der Dialog "Servereinstellungen". 5. Optional können Sie einstellen, ob das Speichern der Anmeldedaten erlaubt ist. 6. Sie können die verwendeten Sprachen in Aeneis einstellen mit Sprachkürzeln durch Semikolon getrennt. 7. Sie können die importierbaren Objekte einschränken, z. B. nur die sichtbaren Objekte mit "VISIBLE_OBJECTS". 8. Optional kann die IP verwendet werden. 9. Geben Sie die maximale Anzahl der Suchklauseln für die Index-Suche an. 10. Optional können Sie den vollständigen Domain-Namen verwenden. 11. Speichern Sie die Einstellungen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 338

341 Neue Datenbank erstellen Datenbanken können über die Administrationskonsole angelegt werden. Dazu gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Administrationskonsole. 2. Melden Sie sich mit Administrator-Rechten am Managment-Server an. 3. Öffnen Sie den Eintrag System. 4. Öffnen Sie das Unterfenster "Datenbank anlegen". -> Es öffnet sich der Dialog " Datenbank anlegen". 5. Wählen Sie im Feld "Schemabeschreibung" die entsprechende Datenbank aus. 6. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Schema selektieren". -> Der Dialog "Datenbank anlegen " wird erweitert, wie folgende Abbildung zeigt: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 339

342 7. Geben Sie die erforderlichen Informationen in die vorgesehenen Felder ein. Die nachfolgende Tabelle beschreibt die Felder. Tabelle 2-25: Felder im Dialog Datenbank anlegen in der Administrationskonsole Feld verfügbar für Beschreibung Schemabeschreibung alle unterstützten Datenbank-Management-Syste me (DBMS) Mit diesem Auswahlfeld wählen Sie den Typ des Datenbank-Managementsyste ms, auf dem die Datenbank angelegt ist. Abhängig davon, welchen Typ Sie auswählen, stehen die nachfolgend beschriebenen Felder zur Verfügung. ID alle unterstützten DBMS ID der Datenbank Bezeichnung alle unterstützten DBMS Name der Datenbank Beschreibung alle unterstützten DBMS Beschreibung der Datenbank Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 340

343 Datenbankverzeichnis alle unterstützten DBMS Wählen Sie aus dem Auswahlfeld "Datenbankverzeichnis" das Zielverzeichnis für die Datenbank. Wenn Sie die Datenbank im Aeneis-Installationsverzeich nis ablegen wollen, wählen Sie den Eintrag Systemverzeichnis aus. Bevorzugen Sie das Ablegen der Datenbank in Ihrem persönlichen Benutzerverzeichnis des Betriebssystems, wählen Sie den Eintrag Benutzerverzeichnis. Benutzername alle unterstützten DBMS Tragen Sie hier den Benutzernamen ein, mit dem Sie sich an der Datenbank anmelden. Kennwort alle DBMS Die Eingabe eines Kennwortes ist nur erforderlich bei bereits bestehenden Datenbanken. Tragen Sie hier das Kennwort des Benutzers ein, mit dem Sie sich an der Datenbank anmelden. Das Kennwort muss dem Kennwort der bestehenden Datenbank entsprechen. URL alle DBMS Geben Sie mit dem im Beispiel vorgegebenen Format die URL zur Datenbank ein. Rechner alle unterstützten DBMS außer Hypersonic SQLDB (Einzelplatz) Tragen Sie hier den Namen des Rechners ein, auf dem die Datenbank läuft. Freien Port suchen Hypersonic SQLDB (Server) Wenn die Option aktiviert ist, wird automatisch nach einem freien Port gesucht. Port MS SQL Server Oracle Hypersonic SQLDB (Server) DB2 UDB Angabe des Ports Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 341

344 Authentifizierung alle unterstützten Datenbanken außer Hypersonic Einzelplatz 8. Zum Erstellen der Datenbank klicken Sie auf die Schaltfläche "Fertig". Wenn ein LDAP-Server ausgewählt ist, kann die Art der Authentifizierung aus dem Listenfeld ausgewählt werden. Verbindungsanzahl alle unterstützen DBMS Anzahl der Verbindungen für den Verbindungspool. Voreinstellung ist 10. LDAP Server Vorlage alle unterstützten Datenbanken außer Hypersonic Einzelplatz Ggf. Auswahl des LDAP-Servers. Ggf. Datenbank-Vorlage wählen. 9. Ergebnis: Die Datenbank wird auf der System-Informationsseite im Abschnitt Datenbanken aufgelistet Benutzer anlegen Sie können in der Administrationskonsole Benutzer anlegen. Um einen Benutzer anzulegen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Administrationskonsole. 2. Melden Sie sich mit Administrator-Rechten am Management-Server an. 3. Öffnen Sie den Eintrag System. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 342

345 4. Öffnen Sie das Unterfenster "Benutzer". -> Es öffnet sich der Dialog "Benutzer". 5. Geben Sie in das Feld "Benutzername" die Bezeichnung des Benutzer-Kontos an. 6. Gebe Sie eine -Adresse des Benutzers an. 7. Geben Sie in die Felder "Passwort" sowie "Wiederholung" das selbe Passwort ein. 8. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Benutzer anlegen". 9. Ergebnis: Der Benutzer ist angelegt und wird in der Benutzer-Liste angezeigt. In jedem Benutzer-Datensatz stehen Schaltflächen zum Ändern und Löschen zur Verfügung LDAP Server konfigurieren Sie können in der Administrationskonsole einen LDAP-Server konfigurieren. Gehen Sie dabei vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Administrationskonsole. 2. Melden Sie sich mit Administratorrechten am Management-Server an. 3. Öffnen Sie den Eintrag "LDAP Server". 4. Öffnen Sie das Unter-Fenster "Neuer LDAP Server". -> Der Dialog "LDAP-Server hinzufügen" wird angezeigt. 5. Geben Sie in das Feld "ID" die Bezeichnung des LDAP-Servers ein. 6. Geben Sie eine Beschreibung für den LDAP-Server ein. 7. Geben Sie die Domäne für den LDAP-Server an. 8. Geben Sie den Benutzer und dessen Passwort ein. 9. Geben Sie die Bezeichnung des Host-Rechners an, auf dem der LDAP-Server läuft. 10. Geben Sie die Port-Nummer für den LDAP-Server an. 11. Geben Sie die BaseDN an, d. h. jenes LDAP-Verzeichnis, von dem aus nach Daten gesucht wird. 12. Geben Sie die User-DN des Benutzers an. 13. Wählen Sie im Listenfeld "Schema" den Typ des LDAP-Servers aus. 14. Klicken Sie auf "LDAP-Server anlegen. 15. Ergebnis: Der LDAP-Server ist erstellt und wird in der LDAP-Server-Liste angezeigt. In jedem LDAP-Server-Datensatz stehen die Funktionen zum Bearbeiten und Löschen zur Verfügung. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 343

346 Log-Informationen auswerten In der Administrationskonsole können Logdatei-Inhalte aufgelistet werden, wie folgende Abbildung zeigt: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 344

347 Zum Anzeigen der Logdatei gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Administrationskonsole. 2. Melden Sie sich mit Administrator-Rechten am Management-Server an. 3. Öffnen Sie den Eintrag System. 4. Öffnen Sie das Unterfenster "Logs". -> Der Logfile-Dialog mit den Bereichen "Filter", "Speichern" und "Inhalt" wird angezeigt. 5. Wählen Sie aus dem Listenfeld "Logfile" die Log-Datei, die sie anzeigen möchten. 6. Wählen Sie aus dem Listenfeld "Stufe" die Art der Log-Meldungen aus, die Sie anzeigen lassen möchten. Sie können entweder nur eine bestimmte Meldungs-Stufe oder ALLE wählen. 7. Wählen Sie die Einträge pro Seite aus. 8. Klicken Sie auf die Lupen-Schaltfläche. 9. Ergebnis: Im Bereich "Inhalt" werden die selektierten Log-File-Datensätze angezeigt. Die Spalte "Datum" kann aufsteigend oder absteigend sortiert werden. Die ausgegebene Log-Datei kann gespeichert werden mit ihrem gesamten Inhalt. (Es kann keine Log-Datei mit nur den selektierten Datensätzen angelegt werden.) Um die ausgegebene Log-Datei zu speichern, gehen Sie vor wie folgt: 1. Klicken Sie im Bereich "Speichern" auf das Speichern-Symbol "Roter Pfeil". -> Es öffnet sich der Dialog "Öffnen <Log-File-Name>.log". 2. Aktivieren Sie die Option "Datei speichern". 3. Bestätigen Sie mit OK. 4. Ergebnis: Die Log-File-Datei wurde heruntergeladen und gespeichert in Ihrem Download-Verzeichnis. Die Log-File-Datei erhält den Namen <Log-File-Name>.log. Existiert die Log-File-Datei bereits, dann wird eine neue Datei angelegt und eine fortlaufende Nummer in Klammern an den Dateinamen angehängt, z. B. <Log-File-Name >(2).log Aeneis-Dokumentation- und Handbücher Auch in der Administrations-Konsole steht die Dokumentation mit den Aeneis-Handbüchern zur Verfügung. Um in der Administrations-Konsole die Dokumentation zu öffnen, gehen Sie so vor: 1. Öffnen Sie die Administrations-Konsole. 2. Melden Sie sich mit Administratorrechten am Managementserver an. 3. Öffnen Sie den Abschnitt "Dokumentation". 4. -> Es öffnet sich der Dialog "Dokumentation", der die Handbücher anzeigt. Mit einem Klick auf ein Handbuch könne Sie dieses öffnen. In der untenstehenden Navigations-Leiste können Sie seitenweise vor- und zurückblättern, um sich weitere Handbücher anzeigen zu lassen. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 345

348 2.34 Sichten "Eigenschaften", "Eigenschaften (detailliert)" und "Eigenschaften (Dokument)" von Objekten Hinweis: Weitere Informationen zu Eigenschaften finden Sie in den Kapiteln "Sicht Eigenschaften (page 0)" und "Sicht 'Eigenschaften detailliert' (page 0)" in der Referenz Eigenschaften eines Objektes anzeigen Jedes Objekt in Aeneis besitzt Eigenschaften, die sich unterteilen in einwertige und mehrwertige Attribute: Tabelle 2-26: Einwertige und mehrwertige Attribute in den Eigenschaften eines Modell-Objekts Modellobjekt-Typen einwertiges Attribut mehrwertiges Attribut Zeichenkette (Text) einzeilig (Zeichenkette) - (falls Option "mehrzeilig" deaktiviert wurde beim Anlegen) Ganzzahl, Gleitkommazahl, Bool'scher Wert, Datum, Verzeichnisobjekt, Zugriffskontrollliste Modellobjekt UND mehr-sprachig oder ein-sprachig (falls Option "mehrsprachig" deaktiviert wurde beim Anlegen), zwischen den Sprachen kann gewechselt werden einzeilig - ein einziges Modell-Objekt (falls Option "Liste" beim Anlegen deaktiviert wurde) mehrzeilig (große Zeichenkette /Textbox) UND mehr-sprachig oder ein-sprachig (falls Option "mehrsprachig" deaktiviert wurde beim Anlegen) zwischen den Sprachen kann gewechselt werden Liste von Modell-Objekten weitere Optionen: Referenzen hinzufügen erlaubt neue Objekte anlegen erlaubt im Baum zeigen (und ggf. Gruppenknoten anzeigen) Folgende Abbildung zeigt ein Attribut vom Typ "Große Zeichenkette", das mehrzeilig und mehrsprachig ist: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 346

349 Abbildung 2-224: Mehrzeiliges, mehrsprachiges Attribut = große Zeichenkette Validator für HTML-Attribute bei mehrzeiligen Zeichenketten In den Eigenschaften eines Objekts wird bei Mehrzeilige-Zeichenkette-Attributen, z. B. "Anmerkung", im Hintergrund der Inhalt automatisch in HTML-Format gebracht. Der Benutzer kann neben normalem Text, der ggf. mit der Formatierungs-Komponente (page 153) formatiert ist, auch selbst HTML-Befehle eingeben. Um eine korrekte HTML-Formatierung sicherzustellen, stehen die Schaltflächen "Quelltext anzeigen" und "Quelltext bereinigen" zur Verfügung. Mit der Schaltfläche "Quelltext anzeigen" können Sie zwischen der Normal-Ansicht und dem Quelltext hin- und herwechseln. Um einen Quelltext zu bereinigen, gehen Sie vor wie folgt: 1. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Quelltext bereinigen". -> Es erscheint der Dialog " HTML Bereinigung bestätigen". 2. Info: Bei der Vergleichsart "HTML" wird der Text ohne HTML-Tags so angezeigt, wie er im Attribut letztendlich ausgegeben wird. Bei der Vergleichsart "HTML-Tag" wird der Quelltext angezeigt. 3. Wählen Sie aus dem Listenfeld die Vergleichsart "HTML-Tag". 4. Überprüfen Sie in der Spalte "Nach der HTML-Bereinigung" den Text. 5. Wenn Sie mit dem Korrektur-Vorschlag einverstanden sind, dann bestätigen Sie die Schaltfläche "Ja". 6. Ergebnis: -> Das Mehrzeilige-Zeichenkette-Attribut wird basierend auf dem bereinigten Quelltext angezeigt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 347

350 Abbildung 2-225: HTML-Bereinigung Sicht "Eigenschaften" Die Sicht "Eigenschaften" zeigt in der Registerkarte "Allgemein" alle einzeiligen Eigenschaften eines Objektes an. Einzeilige Objekteigenschaften können nur einen Wert besitzen, wie z.b. Name, Besitzer oder Erstelldatum des Objektes. Die verfügbaren Eigenschaftsfelder sind abhängig von der Kategorie des markierten Objektes bzw. des Shapes. Klickt man in der Sicht "Eigenschaften" auf eine andere Registerkarte (als 'Allgemein'), wird entweder eine mehrwertige oder eine mehrzeilige Eigenschaft angezeigt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 348

351 Abbildung 2-226: Sicht 'Eigenschaften' eines Objekts Sicht "Eigenschaften (detailliert)" In der Sicht "Eigenschaften (detailliert)" werden mehrzeilige bzw. mehrwertige Eigenschaften angezeigt. Die Sicht "Eigenschaften (detailliert)" bietet ausführliche Informationen über das Objekt in Form von mehrzeiligem Text (z.b. Anmerkungen) oder zugewiesenen Objekten (z.b. Mitarbeiter einer Abteilung). Auch hier bestimmt die Kategorie, welche Eigenschaftsfelder verfügbar sind. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 349

352 Sicht "Eigenschaften (Dokument)" Ab Aeneis 5.5 können Sie für jedes Modell-Objekt die Sicht "Eigenschaften (Dokument)" mit rechtem Mausklick öffnen. Die Sicht "Eigenschaften (Dokument)" beinhaltet alle Attribute eines Modellobjekts. Es vereint die Sichten "Eigenschaften" und "Eigenschaften (detailliert)" Einzeilige Eigenschaften eines Objekts ansehen Zum Anzeigen der einzeiligen Eigenschaften eines Objektes gehen Sie vor wie folgt: 1. Markieren Sie das Objekt, dessen Eigenschaften Sie ansehen möchten. 2. In der Sicht Eigenschaften werden die Eigenschaften des markierten Objektes angezeigt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 350

353 Abbildung 2-227: Sicht Eigenschaften für das Objekt Produktmanagement Die Sicht zeigt die Eigenschaften thematisch geordnet jeweils in Bereichen an. Der Bereich Allgemein zeigt bei allen Objekten die ID, die Kurzbezeichnung (für Kategorie Mitarbeiter : Kürzel) und die Bezeichnung des Objektes an. Die Aeneis-Version Professional bietet zudem die Erfassung eines englischsprachigen Namens in der Bezeichnungsfeld-Version Bezeichnung (en). Der Bereich Berechtigungen enthält die Berechtigungsinformationen zum Objekt wie Besitzer und Rechte (ACL / Zugriffskontrollliste), die den Objektzugriff steuern. Hinweis: In den Feldern "Rechte" und "Besitzer" eines Objekts ist es nicht möglich, nichts auszuwählen. Beim Versuch, die Auswahl zurückzusetzen, erfolgt ein Warn-Hinweis. Die Systemeigenschaften des Objektes wie z.b. die Objektkategorie und das Erstelldatum zeigt der Bereich Systeminformation an. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 351

354 Massenänderungen bei einzeiligen Eigenschaften Sie können bei mehreren Objekten gleichzeitig eine einzeilige Eigenschaft ändern. Hierzu gehen Sie vor wie folgt: 1. Öffnen Sie die Sicht "Eigenschaften". 2. Markieren Sie alle Modell-Objekte, bei denen Sie die gleiche Eigenschaft ändern möchten, z. B. "Besitzer". 3. Ändern Sie in der Sicht "Eigenschaften" die entsprechende Eigenschaft. -> Diese wurde allen markierten Objekten zugewiesen. 4. Lösen Sie die Markierung der Objekte wieder Komplexe Eigenschaften (detailliert) zu einem Objekt ansehen So zeigen Sie mehrzeilige Eigenschaften an: 1. Markieren Sie das entsprechende Objekt in der Modellübersicht. 2. Die Modellinformationen für das Objekt werden in der Sicht Eigenschaften (detailliert) angezeigt. Blenden Sie die Sicht ggf. mit der Schaltfläche Sichten in der Symbolleiste ein. Abbildung 2-228: Sicht Eigenschaften (detailliert) für einen Prozess Jeder Eigenschafts-Typ wird jeweils in einer eigenen Registerkarte angezeigt. Die Art der angezeigten Eigenschaften-Typen hängt von der Kategorie des Objektes ab. 3. Klicken Sie eine Registerkarte an, um die hinterlegte Informationen anzuzeigen. Die jeweils aktivierte Registerkarte wird weiß unterlegt dargestellt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 352

355 Objekte in der Sicht "Eigenschaften (detailliert)" nach oben und nach unten stellen Zum Sortieren von Objekten in den Listen der Sicht "Eigenschaften (detailliert)" gehen Sie so vor: 1. Aktivieren Sie die Registerkarte, dessen Einträge Sie sortieren wollen. 2. Markieren Sie das Objekt, das Sie anders positionieren möchten. Abbildung 2-229: Sicht Eigenschaften (detailliert), Objekte sortieren 3. Wählen Sie in der Schaltflächen-Leiste zum Aufwärtsschieben des Objektes die Schaltfläche Nach oben verschieben bzw. die Schaltfläche Sie das Objekt weiter nach unten stellen wollen. Nach unten verschieben, wenn Objekte in der Sicht "Eigenschaften (detailliert)" alphabetisch sortieren Zum alphabetischen Sortieren der Objekte in deren Sicht "Eigenschaft (detailliert)" gehen Sie so vor: 1. Markieren Sie das Objekt. 2. Öffnen Sie die Sicht "Eigenschaften (detailliert)". 3. Öffnen Sie die Registerkarte, die Sie sortieren wollen. 4. Prüfen Sie, wie momentan die Objekte in dem Attribut "Name" sortiert sind. Wenn Sie aufwärts (A-Z) sortiert sind, zeigt der Pfeil in der Spaltenüberschrift "Name" nach oben, bei Abwärtssortierung (Z-A) zeigt der Pfeil nach unten. 5. Wenn Sie die Sortierung umkehren möchten, dann klicken Sie in die Spaltenüberschrift "Name". Der Pfeil dreht sich in die andere Richtung. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 353

356 6. Wenn Sie die neue Sortierung speichern wollen, so dass sie beim nächsten Aufruf des Objektes noch besteht, dann klicken Sie auf die OK-Haken-Schaltfläche " Sortierung abspeichern". Abbildung 2-230: Sicht Eigenschaften (detailliert): Objekte alphabetisch sortieren Alle Eigenschaften im Dialog Eigenschaften anzeigen Alle einzeiligen und mehrzeiligen Eigenschaften eines Objektes lassen sich zusammengefasst in einem Dialog anzeigen. Der Dialog zeigt auch dem Objekt unterstellte Objekte von Eltern-Kind-Beziehungen an. So gehen Sie zum Öffnen des Dialogs vor: 1. Markieren Sie das Objekt in der Modellübersicht. 2. Wählen Sie den Menübefehl Datei Eigenschaften. Alternativ drücken Sie die Tastenkombination <Alt> + <Eingabe>. Die Eigenschaften werden in einem Dialog angezeigt. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 354

357 Abbildung 2-231: Dialog Eigenschaften für ein Objekt Die Liste (siehe Nr. 1 in der Abb.) auf der linken Seite des Dialogs zeigt nicht-einzeilige Attribute an, die für die Kategorie des markierten Objektes verfügbar sind. Das zweite Attribut von oben in der Liste (3) zeigt stets die Unter-Objekte an, wenn diese für die Kategorie verfügbar ist. Wie diese Unter-Objekte bezeichnet sind, hängt von der Kategorie und der hierfür vorgesehen Unterobjekt-Bezeichnung ab. Die verfügbaren einzeiligen Attribute zu einem markierten Objekt werden im Hauptfenster (2) angezeigt und können abhängig von der Kategorie und den Berechtigungen des Anwenders bearbeitet werden Texte und Bilder in den Anmerkungen hinterlegen (Eigenschaften detailliert) Für jedes Objekt lassen sich formatierbare Anmerkungen in der Registerkarte Anmerkungen der Sicht Eigenschaften (detailliert) hinterlegen. Mit der Formatierungs-Komponente kann der Text gestaltet werden. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 355

358 Zusätzlich können Sie mit einer Stylesheet-Datei (*.css) datenbankweit eine Formatierungsvorlage vorgeben, so dass eine einheitliche Formatierung der Texte sichergestellt werden kann Formatierungs-Komponente Die Formatierungskomponente für Mehrzeilige-Zeichenkette-Attribute (z. B. Attribut "Anmerkung") bietet die folgenden Möglichkeiten: Schrift, Schriftfarbe, -art, -größe, -auszeichnung und -ausrichtung festlegen Tabellen einfügen und formatieren Links zu Dateien einfügen Bilder einbinden, die direkt in der Datenbank gespeichert werden Dokumente einbinden, die direkt in der Datenbank gespeichert werden Die Formatierungs-Komponente lässt sich wie jedes gängige Textverarbeitungsprogramm wie Microsoft Word bedienen. Die Formatierungsbefehle lassen sich folgendermaßen aufrufen: über die Symbolleiste über die Menübefehle Einfügen, Format und Tabelle über das lokale Menü Abbildung 2-232: Anmerkung formatieren Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 356

359 Tabellen formatieren Wenn Sie eine Tabelle erstellt haben, können Sie diese mit dem Kontextmenübefehl " Tabelleneigenschaften" formatieren, der den Dialog "Tabelle" aufruft. Hinweis: In der Anmerkung kann mit der Schaltfläche "Quelltext anzeigen" auch der HTML-Code bearbeitet werden. Auf diese Weise können Sie die Formatierung erweitern. Abbildung 2-233: Tabelleneigenschaften Feld/Abschnitt im Dialog "Tabelle" Höhe, Breite (der Tabelle) Einstellungen Für die Höhe und Breite der Tabelle können Sie Pixel und Prozent angeben. Wenn Sie 0% angeben, dann wird die Tabelle auf minimale Breite bzw. Höhe gesetzt, so dass der Inhalt noch vollständig angezeigt wird. Wenn Sie 100 % (oder höher) angeben, dann wird die wird momentan angezeigt in BPM-Portal, PDF-Bericht (wenn die Tabelle zu hoch oder zu breit ist, wird sie am Rand abgeschnitten) (nicht HTML-Bericht) Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 357

360 Ausrichtung (der Tabelle) Textabstand (zum Zellenrand) Zellenabstand Rahmen (der Tabelle) Hintergrund (der Tabelle) Tabelle auf die maximale Breite bzw. Höhe gesetzt. Werden Werte zwischen 0 und 100 angegeben, werden die Breite und Höhe entsprechend verändert im Rahmen der minimalen und maximalen Breite bzw. Höhe. Sie können auch die Tabellenränder mit der Maus verschieben, d. h. die Tabelle größer und kleiner ziehen. Dann wird automatisch die Pixel-Zahl der Höhe und Breite eingetragen. In einem Listenfeld kann die Ausrichtung der gesamten Tabelle ausgewählt werden, z. B. mittig ("center"). Der Abstand des Textes zum Zellenrand einer Tabellenzelle kann festgelegt werden, z. B. 10 (Pixel). Der Abstand der Tabellenzellen untereinander kann festgelegt werden, z. B. 15 (Pixel). Im Feld "Rahmenstärke" kann die Stärke des Tabellen-Rahmens eingegeben werden, z. B. 1. Mit der Schaltfläche "Wählen" können Sie aus einer Farbtabelle eine Rahmenfarbe auswählen. Mit der Schaltfläche "Automatisch" wird die Default-Einstellung "keine Rahmenfarbe" gesetzt. Im Abschnitt "Farbe" können Sie mit der Schaltfläche " Wählen" aus einer Farbtabelle eine Hintergrundfarbe auswählen. Mit der Schaltfläche " Automatisch" wird die PDF-Bericht BPM-Portal, HTML-Bericht PDF-Bericht, BPM-Portal, HTML-Bericht PDF-Bericht, BPM-Portal, HTML-Bericht PDF-Bericht, BPM-Portal, HTML Bericht PDF-Bericht, (nicht im BPM-Portal, nicht im HTML Bericht) Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 358

361 Style (der Tabelle) Default-Einstellung "keine Hintergrundfarbe" gesetzt. Wenn die Option " Hintergrundbild nutzen" aktiviert ist, dann wird das ggf. ausgewählte Bild als Hintergrund angezeigt. Mit der Schaltfläche "Durchsuchen" kann das Hintergrundbild aus dem Datei-Explorer ausgewählt werden. Sofern ein Stylesheet vorhanden ist, kann im Listenfeld eines ausgewählt werden Zelle formatieren Eine einzelne Zelle oder mehrere markierte Zellen können Sie formatieren, mit deren Kontextmenübefehl bzw. Dialog "Zelleneigenschaften". Auch gibt es verschiedene Kontextmenübefehle für die markierten Zellen, mit denen Sie Zellen auch formatieren können. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 359

362 Abbildung 2-234: Zelleneigenschaften Feld / Abschnitt im Dialog "Zelleneigenschaften" bzw. Kontextmenübefehl einer Zelle Breite / Höhe (einer Zelle) Einstellungen Die Breite bzw. Höhe wird mit einem Prozentsatz oder Pixelwert angegeben. Bei einem Prozentsatz von 0 wird die Zelle auf die minimale Breite/Höhe gesetzt, so dass der Wert noch angezeigt werden kann. Bei einem Prozentsatz von 100 (oder höher) werden die einzelnen Zellen auf die maximale Breite/Höhe gesetzt, so dass die Tabelle vollständig ausgefüllt wird. wird momenten angezeigt in BPM-Portal Pixelwert = korrekt 0%=korrekt, (100%= nicht korrekt) PDF-Bericht 100% = korrekt (Pixelwert = nicht korrekt, 0%=nicht korrekt) HTML-Bericht Prozentsätze korrekt Pixelwert korrekt Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 360

363 Horizontale Ausrichtung / Vertikale Ausrichtung (einer Zelle) Umfasst Zeilen / Umfasst Spalten Kontextmenübefehle "Zellen verbinden", "Zelle teilen" Auch richtet sich die minimale Breite/Höhe einer Zelle nach der breitesten/höchsten Zelle in derselben Zeile bzw. Spalte. Werden Werte zwischen 0 und 100 angegeben, werden die Breite und Höhe entsprechend verändert im Rahmen der minimalen und maximalen Breite bzw. Höhe einer Zelle. Sie können auch die Zellenränder mit der Maus verschieben, d. h. die Zelle größer und kleiner ziehen. Dann wird automatisch die Pixel-Zahl der Höhe und Breite eingetragen. Listenfelder zur Auswahl der Art der horizontalen bzw. vertikalen Ausrichtung z. B. left. In den Feldern "Umfasst Zeilen" bzw. "Umfasst Spalten" kann angegeben werden, über wieviele Zeilen bzw. Spalten eine Zelle sich erstreckt. Wenn dadurch andere Zellen verdrängt werden, dann werden diese automatisch an die Tabelle hinten angehängt, so dass sich die Zeilen bzw. Spaltenanzahl der Tabelle erhöhen kann. Mehrere markierte Zellen können Sie mit den Kontextmenübefehlen "Zellen verbinden" und "Zelle teilen" vereinen oder aufteilen. Beim Teilen einer Zelle werden aus einer Zelle zwei, wobei der gesamte Inhalt in die hintere der beiden Zellen übernommen wird. BPM-Portal, PDF-Bericht, HTML-Bericht PDF-Bericht, BPM-Portal, HTML-Bericht PDF-Bericht, BPM-Portal HTML-Bericht Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 361

364 Rahmen Farbe (einer Zelle) Hintergrund Farbe (einer Zelle) Hintergrundbild (einer Zelle) Style Im Abschnitt Rahmen Farbe können Sie die Farbe des Zellrahmens festlegen. Mit der Schaltfläche "Wählen" können Sie aus einer Farbtabelle eine Rahmenfarbe für die markierten Zellen auswählen. Mit der Schaltfläche "Automatisch" wird die Default-Einstellung "keine Rahmenfarbe" gesetzt. Im Abschnitt "Hintergrund Farbe" können Sie die Hintergrundfarbe für die markierten Zellen festlegen. Mit der Schaltfläche "Wählen " können Sie aus einer Farbtabelle eine Hintergrundfarbe für die markierten Zellen auswählen. Mit der Schaltfläche " Automatisch" wird die Default-Einstellung "keine Hintergrundfarbe" gesetzt. Wenn die Option " Hintergrundbild nutzen" aktiviert ist, dann wird das ggf. ausgewählte Bild als Hintergrund angezeigt. Mit der Schaltfläche "Durchsuchen" kann das Hintergrundbild aus dem Datei-Explorer ausgewählt werden. Sofern ein Stylesheet vorhanden ist, kann im Listenfeld eines ausgewählt werden. BPM-Portal, PDF-Bericht, HTML Bericht PDF-Bericht, (nicht im BPM-Portal, nicht im HTML Bericht) nicht im PDF-Bericht, nicht im BPM Portal, nicht im HTML-Bericht Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 362

365 Abbildung 2-235: Tabelle in der Anmerkung Abbildung 2-236: Ausgabe im Aeneis BPM Portal Abbildung 2-237: Ausgabe der Tabelle im PDF-Bericht Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 363

366 Abbildung 2-238: Ausgabe der Tabelle im HTML-Bericht In die Registerkarte "Anmerkung" Texte, Bilder und Tabellen eines Objekts kopieren Sie können aus anderen Dateien Texte, Bilder und Tabellen per Copy & Paste in die Registerkarte "Anmerkung" eines Objektes hineinkopieren. Auch über den Menübefehl " Einfügen" können Sie verschiedene Inhalte einfügen wie Bilder, Absätze, Zeilen-Umbrüche, geschützte Leerzeichen usw. Z. B. haben Sie folgenden Inhalt einer MS Word Datei hinein-kopiert: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 364

367 Abbildung 2-239: Zu kopierende Word-Datei Die Kopie der Word-Datei in der Registerkarte "Anmerkung" zeigt die folgende Abbildung: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 365

368 Abbildung 2-240: Kopierte Word-Datei in der Registerkarte Anmerkung Wenn Sie in der Registerkarte "Anmerkung" rechts unten auf die Schaltfläche "Quelltext anzeigen" klicken, dann wird der HTML-Code der Registerkarte "Anmerkung" angezeigt. Sie sehen, dass die Inhalte in Paragraphen-Tags <p>...</p> eingebunden werden. Mit der Schaltfäche "Quelltext anzeigen" können Sie zwischen dem HTML-Code und der Anmerkung in der Registerkarte "Anmerkung" hin- und herschalten. Die wichtigsten HTML-Tags sind folgende: Tabelle 2-27: HTML Tags in der Anmerkung HTML-Tag Bedeutung Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 366

369 <p> inhalt </p> <br/> <p>&#160</p> <img> Bild </img> <table> Tabelle </table> Paragraph Zeilen-Umbruch festes (geschütztes) Leerzeichen feste Leerzeile (festes Leerzeichen in Paragraph) Bild Tabelle, die Zeilen <tr>..</tr>, Spalten <td>..< /td> und evtl. Überschriften <th>..</th> usw enthält. Hinweis: Ein kopierter Inhalt in der Registerkarte "Anmerkung" kann automatisch in einen Paragraphen "<p>...</p>" eingebunden worden sein, wobei es zu festen Leerzeichen bzw. festen Leerzeilen kommen kann (siehe obenstehende Tabelle). Diese können Sie im Quelltext herauslöschen Datenbankweite Formatvorlage festlegen Mit Einbinden einer Stylesheet-Datei geben Sie datenbankweit die Formatvorlage vor, mit der Texte in textbasierten Registerkarten formatiert werden. Dazu gehen Sie vor wie folgt: 1. Markieren Sie in der Modellübersicht die Datenbank, für die Sie die Formatvorlage festlegen wollen. 2. Öffnen Sie die Sicht Eigenschaften. 3. Klicken Sie an das rechte Ende im Feld "Stylesheet (css-datei)". Es öffnet sich der Dialog "Öffnen". (page 0) 4. Wählen Sie die css-datei aus und bestätigen Sie den Dialog mit der Schaltfläche Öffnen. Der Pfad und Dateiname erscheinen im Feld "Stylesheet (css-datei) ". Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 367

370 Abbildung 2-241: Formatvorlage für textbasierte Registerkarten auswählen 2.35 Attributierte Beziehungen Über eine attributierte Beziehung ist es möglich eine beliebige Referenzierung mit zusätzlichen Attributwerten zu beschreiben. Die zusätzlichen Attributwerte werden in speziellen der jeweiligen Beziehung zugeordneten Objekten gespeichert. Als Kategorie dieser Beziehungsobjekte kann eine beliebige Kategorie in der Schemaverwaltung erstellt werden. Beispiel für eine attributierte Beziehung Bei einer Organisationseinheit soll schnell ersichtlich sein, welcher Mitarbeiter zu wieviel Prozent dieser zur Verfügung steht. Hierzu wurde die Kategorie "Mitarbeiterzuordnung" mit dem Attribut "Prozentuale Zuordnung" angelegt. Abbildung 2-242: Kategorie der attributierten Beziehung Die Kategorie "Organisationseinheit" hat das Modellobjekt-Attribut "Mitarbeiter". Diesem wird in seinen Eigenschaften die Attributierungs-Kategorie "Mitarbeiterzuordnung" zugeordnet: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 368

371 Abbildung 2-243: Zuordnung einer Attributierungskategorie zu einem Modellobjekt-Attribut Wenn die attributierte Beziehung auch dann in Abfragen ein Ergebnis liefern soll, wenn sie leer ist, dann muss die Option "Beziehungsobjekte immer anlegen" aktiviert werden. In der Modellübersicht hat die Organisationseinheit "Verkauf" im Attribut "Mitarbeiter" als Unter-Objekte zwei Mitarbeiter: Abbildung 2-244: Attribut 'Mitarbeiter' mit Mitarbeiter-Objekten Die Mitarbeiter haben nun einen Kontextmenübefehl "Zuordnungseigenschaften", mit dem man den Dialog "Zuordnungseigenschaften für <Attributierungs-Kategorie>" öffnen kann. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 369

372 Abbildung 2-245: Kontextmenübefehl 'Zuordnungseigenschaften' Der Dialog "Zuordnungseigenschaften für <Attributierungs-Kategorie>" zeigt die Eigenschaften der Attributierungs-Kategorie an, die man hier direkt ablesen kann, z. B. das Attribut "Prozentuale Zuordnung" ist hier 50 % zu der Organisationseinheit "Verkauf", wie folgende Abbildung zeigt: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 370

373 Abbildung 2-246: Dialog 'Zuordnungseigenschaften' 2.36 Aeneis 5.5: Von der Versionierung zur Historisierung Versionierung Historisierung (Speicherung von allen Änderungen) Versionsauswahl Zu allen Modellobjekten können Versionen angelegt werden. Das Schema, Berichte oder Verzeichnisobjekte sind von der Versionierung ausgeschlossen. D.h. eine Historie existiert nicht. Jedes Objekt ist ein Modellobjekt und kann damit auch versioniert werden. - Jede Änderung wird in der Datenbank gespeichert. D.h. nicht nur die Daten welche einer Version zugeordnet sind. Es müssen also nicht zwingend Versionen erstellt werden um auf die Historie zugreifen zu können. Es kann auf jeden Stand (Zeitpunkt) zurückgefahren werden. Die Auswahl einer Version erfolgt über das Kontextmenü. Die Auswahl einer Version ist über das Kontextmenü und Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 371

374 Speicherung Änderungsmitteilung Änderungsverfolgung Integration ins Schema Performance Versionen löschen Aufbewahrungsfristen Bei der Erzeugung einer Version wird ein Export des aktuellen Standes erzeugt und in dem Versionsobjekt persistiert. Die Änderungsmitteilung ist ein eigenes Modul, welches die Änderungen an der DB beobachtet.. In den Änderungsmitteilungen wird berichtet, an welchen Attributen Änderungen vorgenommen wurden. Die Änderungsverfolgung ist ein eigenes Modul, welches die Aktionen von Änderungen protokolliert. Die Klasse "Version" ist ein Systemobjekt, welches nicht verändert werden kann. Eingeschränkte Performance beim wiederherstellen von Versionen und der Suche auf historischen Ständen. Zurückgewiesene Versionen mussten gelöscht werden, bevor eine neue Version erstellt werden konnte. Versionen konnten nicht gelöscht, sondern nur durch neue Versionen ersetzt werden einen Zeitstrahl mit den Einzeländerungen möglich. Bei der Erzeugung einer Version wird ein Zeitstempel des Objektes gespeichert. Änderungsmitteilung ist in die Kernapplikation integriert. Zusätzlich zu den bisherigen Funktionalitäten können auch die jeweiligen Änderungen (Alter Wert -> Neuer Wert) ausgegeben werden. Ist jetzt voll in die Kernapplikation integriert. Da jetzt jede Änderung protokolliert wird, können auch Vergleiche auf jeden historischen Stand, welcher sich noch in der DB befindet, gemacht werden. Eine "Klasse" Version ist als eine normale Kategorie über die Schemaverwaltung von Aeneis abgebildet. Über die Schemaverwaltung kann Sie auch um zusätzliche Attribute erweitert werden. Z.B. einen Geltungsbereich, Kommentare oder Verbesserungsvorschläge Deutlich verbesserte Performance, da sich alle Daten in einer Tabelle befinden und nicht über Exports wiederhergestellt werden müssen. Auch zurückgewiesene Versionen werden aufbewahrt. Historiendaten (und separat auch Versionen) können über die Kategorien Aufbewahrungsfristen zugeordnet werden. Wenn Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 372

375 Objekte nicht mehr von anderen gültigen Objekten referenziert werden, lassen sich Historiendaten automatisiert mit Ablauf der Aufbewahrungsfrist löschen. (Erst ab Aeneis 5.5 SP1) 2.37 Attributierte Beziehungen Über eine attributierte Beziehung ist es möglich eine beliebige Referenzierung mit zusätzlichen Attributwerten zu beschreiben. Die zusätzlichen Attributwerte werden in speziellen der jeweiligen Beziehung zugeordneten Objekten gespeichert. Als Kategorie dieser Beziehungsobjekte kann eine beliebige Kategorie in der Schemaverwaltung erstellt werden. Beispiel für eine attributierte Beziehung Bei einer Organisationseinheit soll schnell ersichtlich sein, welcher Mitarbeiter zu wieviel Prozent dieser zur Verfügung steht. Hierzu wurde die Kategorie "Mitarbeiterzuordnung" mit dem Attribut "Prozentuale Zuordnung" angelegt. Abbildung 2-247: Kategorie der attributierten Beziehung Die Kategorie "Organisationseinheit" hat das Modellobjekt-Attribut "Mitarbeiter". Diesem wird in seinen Eigenschaften die Attributierungs-Kategorie "Mitarbeiterzuordnung" zugeordnet: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 373

376 Abbildung 2-248: Zuordnung einer Attributierungskategorie zu einem Modellobjekt-Attribut Wenn die attributierte Beziehung auch dann in Abfragen ein Ergebnis liefern soll, wenn sie leer ist, dann muss die Option "Beziehungsobjekte immer anlegen" aktiviert werden. In der Modellübersicht hat die Organisationseinheit "Verkauf" im Attribut "Mitarbeiter" als Unter-Objekte zwei Mitarbeiter: Abbildung 2-249: Attribut 'Mitarbeiter' mit Mitarbeiter-Objekten Die Mitarbeiter haben nun einen Kontextmenübefehl "Zuordnungseigenschaften", mit dem man den Dialog "Zuordnungseigenschaften für <Attributierungs-Kategorie>" öffnen kann. Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 374

377 Abbildung 2-250: Kontextmenübefehl 'Zuordnungseigenschaften' Der Dialog "Zuordnungseigenschaften für <Attributierungs-Kategorie>" zeigt die Eigenschaften der Attributierungs-Kategorie an, die man hier direkt ablesen kann, z. B. das Attribut "Prozentuale Zuordnung" ist hier 50 % zu der Organisationseinheit "Verkauf", wie folgende Abbildung zeigt: Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 375

378 Abbildung 2-251: Dialog 'Zuordnungseigenschaften' Anmerkungen part-simpledocumentcontent#shapes manuell miteinander verbinden 3. part-simpledocumentcontent#gitternetz verwenden 4. part-simpledocumentcontent#shapes manuell miteinander verbinden 5. part-simpledocumentcontent#gitternetz verwenden Aeneis Neuerungen 5.5 Handbuch 376

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