Benutzerhandbuch. HP Device Manager, Version 4.4

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1 Benutzerhandbuch HP Device Manager, Version 4.4

2 Copyright 2011 Hewlett-Packard Development Company, L.P. Inhaltliche Änderungen dieses Dokuments behalten wir uns ohne Ankündigung vor. Microsoft und Windows sind in den USA und/oder anderen Ländern Marken der Microsoft Corporation. Pentium ist in den USA und in anderen Ländern eine Marke der Intel Corporation. Java ist in den USA eine Marke von Sun Microsystems, Inc. Die einzigen Garantieansprüche für HP Produkte und Services sind in den Garantieerklärungen festgehalten, die diesen Produkten und Services beiliegen. Keine Informationen in diesem Dokument stellen eine zusätzliche Garantie dar. HP haftet nicht für technische oder redaktionelle Fehler und Auslassungen in diesem Dokument. Dieses Dokument enthält Informationen, die durch das Urheberrecht geschützt sind. Ohne schriftliche Genehmigung der Hewlett- Packard Company darf dieses Dokument weder kopiert noch in anderer Form vervielfältigt oder übersetzt werden. Fünfte Auflage (August 2011) Teilenummer des Dokuments:

3 Allgemeines ACHTUNG: In dieser Form gekennzeichneter Text weist darauf hin, dass die Nichtbeachtung zu Beschädigungen der Geräte oder zum Verlust von Daten führen kann. HINWEIS: In dieser Form gekennzeichneter Text enthält wichtige ergänzende Informationen. DEWW iii

4 iv Allgemeines DEWW

5 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung... 1 Was ist unter HP Device Manager zu verstehen?... 1 Übersicht... 1 HP Management-Konsole... 2 HP Management-Server... 2 HP Management-Gateway... 3 HP Management-Agent... 3 Dateirepositorys... 3 Konzepte... 3 Agentenmodus... 3 Element... 3 Verwaltetes Gerät... 3 PXE... 4 Repository... 4 Regeln... 4 Task... 4 Task-Sequenz... 4 Task-Vorlage... 4 Schreibfilter... 5 Änderungen in dieser Version... 5 Weitere Informationsmöglichkeiten... 6 Internet... 6 Technischer Support... 6 Hinweise zu diesem Handbuch... 6 Begriffe und Konventionen EinführungHP Device Manager... 8 Installieren HP Device Manager... 8 Systemanforderungen... 8 Management-Konsole... 8 Management-Server... 9 Management-Gateway... 9 Management-Agent FTP-Server Netzwerkanforderungen Installationsverfahren DEWW v

6 Verwenden der HPDM Management-Konsole Anmelden bei der HPDM Management-Konsole Übersicht über die Management-Konsole Die Ansicht für Betriebssystem-Registerkarten Die Ansicht für die HPDM Gateway-Registerkarte Erkennen von Clientsystemen Anzeigen von Geräteeigenschaften Grundlegende Inventardaten Starten einer Task des Typs Get Device Asset Information Anzeigen vollständiger Thin Client-Inventardaten Aktualisieren des HPDM-Agenten auf Clientsystemen Clienterkennung Automatische Registrierung Serverseitige Erkennung Manuelle Konfiguration Manuelles Hinzufügen eines Geräts vom Client aus Manuelles Hinzufügen eines Geräts über die Management-Konsole Verwenden von Tasks Task-Vorlagen Erstellen und Bearbeiten von Task-Vorlagen Hinzufügen einer Vorlage zu den Favoriten Entfernen eines Vorlagen-Plugins Verwenden von Vorlagensequenz-Vorlagen Importieren und Exportieren von Task-Vorlagen Tasks Ausführen einer Task Symbole für den Task-Status Task-Einstellungen Task-Parameter Manuelle Tasks Valid Time, Timeout & WOL (Gültige Zeit, Zeitüberschreitung und WOL) Target Device List (Zielgeräteliste) Schedule & Batch Control (Zeitplan und Batchsteuerung) Write Filter and WOL (Schreibfilter und WOL-Einstellung) Anwenden von Tasks auf Geräte Zurückstellen von Aufgaben Anzeigen von Task-Eigenschaften Konfigurieren von Task-Parametern Anhalten von Tasks vi DEWW

7 Fortsetzen von Tasks Erneutes Senden von Tasks Löschen von Tasks Anzeigen von Task-Protokollen Öffnen von VNC Viewer für die Remotesteuerung Öffnen einer Ergebnisvorlage Task-Regeln Hinzufügen einer neuen Regel Geräteverwaltung Symbole der Gerätestruktur Löschen von Geräten Gruppieren von Geräten Einstellen von Gruppendaten über eine DHCP-Kennung Wechseln zur manuellen Gruppierung Hinzufügen einer neuen manuellen Gruppe Dynamische Gruppierung Erstellen eines neuen Schemas für die dynamische Gruppierung Wechseln zu einer dynamischen Gruppe Filtern von Thin Clients Erstellen eines neuen Filters Bearbeiten des Gerätefilters Filtersicherheit Überprüfen des Netzwerkverbindungsstatus Drucken von Geräteinformationen Drucken von Informationen zu Geräten Remotesteuerung von Geräten Energieverwaltung Handhabung von Thin Client-Images Einführung Image- und Repository-Verwaltung Client-seitige BIOS-Einstellungen für PXE Abrufen eines PXE-Images von einem Client Senden eines PXE-Images an einen Client Klonen eines Images von einem HP Thin Client Aktualisieren von Images Verwalten von Client-Betriebssystemen Umbenennen von Geräten (hostname) DEWW vii

8 Ändern von Verbindungseinstellungen Ändern von Geräteeinstellungen Klonen von Einstellungen Anwenden von Einstellungen Konfigurieren von Bildschirmeinstellungen Konfigurieren von Netzwerkeinstellungen Konfigurieren von Zeiteinstellungen Konfigurieren von Tastatureinstellungen Konfigurieren von Mauseinstellungen Konfigurieren von Ländereinstellungen Konfigurieren von Internet Explorer-Einstellungen Konfigurieren der Startseiteneinstellungen für den Webbrowser Konfigurieren der Einstellungen im VNC Utility Konfiguration der Bildschirmschoner-Einstellungen Hinzufügen von Geräten unter Verwendung von MAC-Adressen Verwenden von Vorlagen des Typs "File and Registry" (Dateien und Registry) Zusammenführen von Vorlagen für Dateien und Registry Ändern von Registry-Einstellungen Abrufen von Registry-Einstellungen Bearbeiten von Registry-Einstellungen Kopieren von Dateien Remotegesteuerte Befehlsausführung Remoteausführung von Windows-Skripts Add-Ons Einführung So übertragen Sie ein Add-On auf einen Thin Client: Repository-Management Auswählen des zu verwendenden Dateiprotokolls Einrichten eines Dateirepositorys Hinzufügen von Elementen zu einem Repository Konfigurieren eines FTP-Repositorys Löschen eines Repositorys Exportieren von Repositorys Importieren von Repositorys Auswahl von FTP-Repositories für Vorlagen FTP-Zuordnungen Auflisten von Geräten und ihren FTP-Servern Auflisten von Subnetzen und ihren FTP-Servern Filtern von Geräten oder Subnetzen viii DEWW

9 9 Sicherheitsmanagement Benutzer-Management Hinzufügen von Benutzern Löschen von Benutzern Zuweisen von Benutzern zu Gruppen Ändern des Kennworts eines Benutzers Zuweisen von Sicherheitsfiltern zu Benutzern Hinzufügen einer Gruppe Zuweisen von Berechtigungen zu Gruppen Zuweisen von Benutzern zu Gruppen Zuweisen von Sicherheitsfiltern zu Gruppen Löschen von Gruppen Benutzerauthentifizierung mit LDAP und Active Directory Konfiguration Importieren von Benutzern und Gruppen Authentifizierungs-Management Schlüssel-Management Gateway-Zugriffssteuerung Bericht-Management Hinzufügen einer Berichtvorlage Importieren einer Bericht-Plugin-Datei Generieren eines Berichts mithilfe einer Berichtvorlage Drucken von Berichten Gateway Information (Gateway-Informationen) Device Information (Geräteinformationen) Device Task Report (Gerätetaskbericht) Task Report (Taskbericht) Task Status Report (Taskstatusbericht) Task-Protokollbericht Vorlagenreferenz File and Registry (Dateien und Registry) _File and registry _Get registry Agent _Configure Agent _Configure Altiris Agent _Configure HPCA Agent _Install RALF Agent DEWW ix

10 _Update Agent Connections (Verbindungen) _Pull Connection Information Imaging _Clone Image _PXE Imaging _Update Image Operations (Operationen) _Factory Reset _Get Asset Information _Reboot Device _Reverse Shadow Device _Shadow Device _Shutdown Device _Wake Up Device Settings (Einstellungen) _Anwenden einer Easy Tools-Konfigurationsvorlage _Anwenden einer Easy Tools-Einstellungsvorlage _Apply Settings _Clone Settings _Hostname and IP _Festlegen des Kennwortes _Write Filter Settings Vorlagensequenzen _Template Sequence Basisvorlagensequenzen Erweiterte Vorlagensequenzen Sichern und Wiederherstellen der HPDM-Datenbank Anhang A Netzwerkkonfiguration Konfigurieren von DHCP-Servern Getrennt vom DHCP-Server installierter Management-Server Auf demselben Computer wie der DCHP-Server installierter Management-Server Konfigurieren eines Linux-DHCP-Servers Konfigurieren von Routern Anhang B Verwendete Ports x DEWW

11 Anhang C Periodische Agentenabfrage und Fehlerprotokollierung Periodische Agentenabfrage Fehlerprotokollierung Agentenprotokollierung Gateway-Protokollierung Server- und Konsolenprotokollierung Anhang D Fehlercode-Referenz Anhang E Statusüberwachung Status Walker Erstellen eines Status Walker-Berichts Konfigurieren von Status Walker Status-Snapshot Anhang F Durchführen einer persisten Schreiboperation auf NeoLinux 4.x-Geräten Index DEWW xi

12 xii DEWW

13 1 Einführung Was ist unter HP Device Manager zu verstehen? HP Device Manager ist eine serverbasierte Anwendung, die ausgefeilte zentrale Verwaltungsfunktionen für Thin Client-Geräte bereitstellt, auf denen HP-Software ausgeführt wird. Zu den Merkmalen von HP Device Manager zählen: Zentralisiertes Management Task-basierte Thin Client-Verwaltung Unterstützung für alle Thin Client-Betriebssysteme von HP Sichere Kommunikationskanäle mit Datenverschlüsselung Unterstützung für WAN-Umgebung Übersicht HP Device Manager ist als ein System ausgelegt, das auf dem arbeitsteiligen Zusammenwirken zwischen Konsole, Server und Gatewaykomponenten beruht. DEWW Was ist unter HP Device Manager zu verstehen? 1

14 HINWEIS: Die Abbildung zeigt eine typische Konfiguration. Das System ist sehr flexibel durch Bereitstellung zusätzlicher Gateways und FTP-Server-Repositories lassen sich große Thin Client-Pools einbinden. HP Management-Konsole Die HP Management-Konsole (HP Management Console) ist die Benutzeroberfläche von HP Device Manager. Mehrere HP Management-Konsolen können mit einem HP Management-Server (HP Management Server) interagieren. Die Konsole ermöglicht es Systemadministratoren, Details zu jedem kontrollierten Gerät anzuzeigen, Geräte in Strukturen zu organisieren, Remotejob-Definitionen zu erstellen und zu verwalten sowie an Geräte übermittelte Tasks zu überwachen. HP Management-Server Der HP Management-Server (HP Management Server) steuert Agenten über ein HP Management- Gateway (HP Management Gateway). Als Task-Vorlagen auf dem Server gespeicherte Tasks können über das jeweils zugeordnete Gateway an jeden Agenten gesendet werden, um die gewünschten Befehle von diesem ausführen zu lassen. 2 Kapitel 1 Einführung DEWW

15 HP Management-Gateway Das HP Management-Gateway (HP Management Gateway) dient als Verbindungsglied zwischen Geräten und dem HP Management-Server. Geräte registrieren sich während des Starts beim Gateway. Auf dem Computer, auf dem das HP Management-Gateway installiert ist, befindet sich in der Regel auch der von HP Device Manager installierte PXE-Server. Zur Bedienung mehrerer Subnetze können mehrere Gateway-Systeme erforderlich sein. In einer einfachen, aus einem Netzwerk bestehenden Umgebung kann das Gateway-System mit dem System, auf dem sich der HP Management-Server befindet, identisch sein. HP Management-Agent Beim HP Management-Agenten (HP Device Management Agent) handelt es sich um eine Softwarekomponente, die auf Thin Client-Geräten installiert ist, um eine Interaktion zwischen HP Device Manager und den Geräten zu ermöglichen. Agenten sind in das Betriebssystem eingebettet, damit HPDM in der Lage ist, Geräte direkt zu verwalten (Agenten auf älteren Geräten müssen möglicherweise aktualisiert werden). Agenten empfangen Task-Befehle von einem HPDM-Gateway, führen die Befehle aus und melden die Ergebnisse zurück an das Gateway. Dateirepositorys Dateirepositorys dienen als Aufbewahrungsort für Komponenten, Geräte-Images usw. Die entsprechenden Dateien können auf Anforderung des HP Management-Servers von den Agenten zu den Repositorys heraufgeladen bzw. umgekehrt von dort zu den Agenten heruntergeladen werden. Es gibt zwei verschiedene Arten von Repositorys, FTP-Repositorys das Serverrepository. Sie können mehrere FTP-Repositorys auf verschiedenen Servern erstellen. Konzepte Agentenmodus Element Agentenmodus bezeichnet die Art und Weise, in der ein Management-Agent Tasks vom Management-Gateway empfängt. Durch entsprechende Konfigurationen des Agentenmodus kann der Agent ohne Gateway in einem Netzwerk mit NAT-Umgebung arbeiten. Es gibt zwei Agentenmodi, den Push- und den Pull-Modus. Push-Modus bedeutet, dass das Gateway die verfügbare Task an den Agenten sendet. Im Pull-Modus fordert der Agent die Task in regelmäßigen Abständen vom Gateway an. Ein Element ist eine Ressource eines bestimmten Typs (beispielsweise eine Softwarekomponente, ein Systemimage, ein Diagnosetool oder eine Agentendatei), die im Repository gespeichert ist und unter Verwendung einer bestimmten Vorlage auf ein Gerät angewendet wird. Verwaltetes Gerät Die Begriffe "Verwaltetes Gerät", "Clientgerät", "Remote-Gerät" oder einfach "Gerät" bezeichnen in diesem Handbuch ein von HP Device Manager verwaltetes Gerät, zum Beipiel einen Thin Client. DEWW Konzepte 3

16 PXE Repository Regeln Task Preboot execution Environment (PXE) ist der Name eines Netzwerkprotokolls, das dazu verwendet wird, Computer unabhängig von Datenspeichergeräten oder installierten Betriebssystemen über eine Netzwerkschnittstelle zu starten. HP Device Manager benutzt PXE für die Extrahierung und Verteilung von Thin Client-Images. Das Repository ist eine auf einem oder mehreren FTP-Servern gespeicherte Sammlung von Elementen, die Softwarekomponenten, Systemimages, Diagnosetools und Agentendateien umfassen kann. Repositorys können sich auf mehrere Server verteilen und bestehen dann aus dem Repository auf dem HP Management-Server (dem "Serverrepository") und einem oder mehreren FTP-Server-Repositorys (dem "FTP-Repository"). Regeln ermöglichen es Ihnen, die Ausführung von Tasks zu automatisieren. Jede Regel besteht aus drei Teilen: einem Filter, über den die Thin Clients definiert werden, auf die die Regel anzuwenden ist, einem Trigger, über den definiert wird, wann die Regel auszuführen ist, und einer Vorlage, über die definiert wird, welche Operation mithilfe der Regeln auf den Thin Clients ausgeführt wird. Eine Task ist die geplante Aktion zur Ausführung von Task-Vorlagen auf einem Gerät oder einer Gruppe von Geräten. Eine Task besteht aus einer Vorlage, einem Ausführungszeitplan und einer Liste von Ziel-Thin Clients. Task-Sequenz Eine Task-Sequenz (oder Sequenz) ist eine Task-Vorlage spezieller Art, die es Ihnen ermöglicht, mehrere Vorlagen zu einer einzigen Task zu verbinden. Task-Vorlage Eine Task-Vorlage (oder Vorlage) ist eine Festlegung von Aktionen, die ein Administrator zur Remotesteuerung von Geräten verwenden kann. Jede Task-Vorlage besteht aus einer XML-Datei, in der die Konfigurationsänderung oder Softwareaktualisierung festgelegt ist, welche die Remotegeräte auf Veranlassung des Administrators durchführen sollen. HP Device Manager stellt eine Vielzahl von vordefinierten Task-Vorlagen sowie zahlreiche Beispiele zur Verwaltung von Remotegeräten bereit, u. a. für die Änderung von Gerätenamen, die Festlegung von Netzwerkeinstellungen, die Änderung von Start-URLs, das Klonen von ICA-Verbindungen, das Installieren und Deinstallieren von Softwarekomponenten usw. Task-Vorlagen können mithilfe von Tools der Management-Konsole importiert oder exportiert werden. Neue Task-Vorlagen können von der HP-eigenen FTP-Site heruntergeladen und anschließend in Ihren HP Management-Server importiert werden. 4 Kapitel 1 Einführung DEWW

17 Schreibfilter Der Schreibfilter ermöglicht Schreibschutz für ein Laufzeitimage. Indem durch den Schreibfilter alle Schreibanforderungen an eine separate Festplattenpartition oder RAM umgeleitet werden, kann der Anschein der Beschreibbarkeit für das Laufzeitimage aufrechterhalten werden. Außerdem kann mithilfe des Schreibfilters ein Laufzeitimage auf schreibgeschützten Medien wie zum Beispiel einer CD-ROM bereitgestellt werden. Es gibt zwei Arten von Schreibfiltern: den herkömmlichen partitionsbasierten erweiterten Schreibfilter (Enhanced Write Filter, EWF) und den dateibasierten Schreibfilter (File-based Write Filter, FBWF). Änderungen in dieser Version Die folgenden Änderungen wurden für HP Device Manager 4.4 implementiert: Die Unterstützung für folgende HP Thin Clients wurde hinzugefügt: HP t5335z Smart Client HP t5565z Smart Client HP 6360t Mobile Thin Client Eine Option zum Importieren und Bereitstellen von mit HP Easy Tools erfassten BS-Images wurde hinzugefügt. Eine Option zum Importieren und Bereitstellen von mit HP Easy Tools erfassten Geräteeinstellungen wurde hinzugefügt. Eine Option zum Importieren und Bereitstellen von mit HP Easy Tools erfassten Gerätekonfigurationen wurde hinzugefügt. Eine Option, mit der der Endbenutzer Aufgaben zurückstellen kann, durch die ein Neustart oder ein Herunterfahren bewirkt wird, wurde hinzugefügt. Zusätzliche Zeitzonen wurden zur Aufgabenvorlage Time Settings (Zeiteinstellungen) hinzugefügt. Die Möglichkeit zur Änderung der Reihenfolge von Regeln (aufwärts oder abwärts) wurde hinzugefügt, und es wurde eine Logik zum Ausführen der Regeln in der entsprechenden Reihenfolge aufgenommen. Im Report Management (Bericht-Management) wurde eine Option zum Auffinden von Geräten, bei denen spezifische Softwareversionen installiert sind bzw. nicht installiert sind, hinzugefügt. Eine Option, die die Änderung des Kennwortes von Benutzern auf dem Thin Client ermöglicht, wurde hinzugefügt. Die Möglichkeit zum automatischen Aktualisieren des BIOS vor Anwendung des WES7 SP1- Images auf 5740e, wenn die BIOS-Version oder niedriger ist, wurde hinzugefügt. Die Möglichkeit, Clients auf einem anderen Subnetz durch das HP Device Manager-Gateway aktivieren zu lassen, indem die Aufgabe an einen anderen aktiven Thin Client auf dem Ziel- Subnetz delegiert wird, wurde hinzugefügt. DEWW Änderungen in dieser Version 5

18 Eine Option zum Begrenzen der verwaltbaren Geräte für Benutzer oder Gruppen durch Zuweisen von Sicherheitsfiltern zu Gruppen oder Benutzern wurde hinzugefügt. Eine Option zum Ändern des aktuellen (oder primären) HP Device Management-Gateways wurde der Aufgabenvorlage Agent Settings (Agent-Einstellungen) hinzugefügt. Weitere Informationsmöglichkeiten Internet Aktuelle und archivierte Informationen zu HP-Produkten einschließlich der neuesten Softwareaktualisierungen finden Sie unter: Darüber hinaus stehen dieses Benutzerhandbuch und andere HP-Dokumentation auf der HP-Website zum Anzeigen oder Herunterladen zur Verfügung. Technischer Support Besuchen Sie und suchen Sie nach HP Device Manager. Hinweise zu diesem Handbuch In diesem Handbuch wird die Verwendung von HP Device Manager erläutert. Gelegentlich wird dabei auf Oberflächenelemente von Clientbetriebssystemen verwiesen. Eine Beschreibung dieser Elemente finden Sie im Benutzerhandbuch für das jeweils verwendete Clientbetriebssystem. Begriffe und Konventionen In diesem Handbuch werden folgende Begriffe und Konventionen verwendet: Geräte, Clients und Thin Clients Die Begriffe "Geräte", "Clients" und "Thin Clients" sind austauschbar und verweisen immer auf Clientgeräte, auf denen HP-Software ausgeführt wird. Betätigung von Tasten Wenn Sie zwei oder mehr Tasten gleichzeitig drücken müssen, wie zum Beispiel die Taste Strg und die Taste C, wird diese Tastenkombination durch ein Pluszeichen zwischen den hervorgehobenen Tastennamen kenntlich gemacht. Beispiel: Strg + C. Das "+"-Zeichen steht hier nicht für eine Taste, die gedrückt werden muss. Doppelklick "Doppelklicken" bedeutet, in rascher Folge zwei Mal mit der linken Maustaste zu klicken, wenn sich der Mauszeiger über einem bestimmten Element auf dem Bildschirm, zum Beispiel einem Symbol, befindet. Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, sollten Sie immer die linke Maustaste verwenden. Ziehen 6 Kapitel 1 Einführung DEWW

19 "Ziehen" bedeutet, den Mauszeiger über einem Element auf dem Bildschirm (zum Beispiel dem Rand eines Fensters) zu platzieren, die linke Maustaste zu drücken und die Maus bei gedrückter Maustaste zu bewegen. DEWW Hinweise zu diesem Handbuch 7

20 2 EinführungHP Device Manager Um mit HP Device Manager arbeiten zu können, müssen Sie zuerst Software installieren und Ihre Netzwerkumgebung konfigurieren, sich mit der Verwendung der Management-Konsole vertraut machen und Clientsysteme zur HPDM-Inventardatenbank hinzufügen. In den folgenden Abschnitten werden diese Themen beschrieben. Installieren HP Device Manager In diesem Abschnitt lernen Sie die einzelnen Schritte bei der Installation von HP Device Manager kennen. Systemanforderungen In den folgenden Abschnitten werden die Mindestsystemanforderungen für die Installation der einzelnen Produktkomponenten beschrieben. Management-Konsole Die Management-Konsole kann auf einer beliebigen Anzahl von Computern installiert werden. Sie erfordert die folgende Umgebung: Betriebssystem Windows Server 2003 (SP2) (32 und 64 Bit) Windows Server 2003 R2 (32 Bit) Windows Server 2003 R2 (SP2) (64 Bit) Windows Server 2008 (SP2) (32 und 64 Bit) Windows Server 2008 R2 (64 Bit) Windows XP Professional (SP3) (32 und 64 Bit) Windows 7 Pro (32 und 64 Bit) Software anderer Hersteller Java Runtime: SUN Java Runtime Environment Version 6 Update 2 HINWEIS: Java Runtime wird zusammen mit HP Device Manager installiert. Hardware Pentium-III oder schnellerer Prozessor 8 Kapitel 2 EinführungHP Device Manager DEWW

21 512 MB RAM Management-Server 256 MB freier Festplattenspeicher Der Management-Server sollte auf einem einzigen Computer installiert werden. Im Folgenden sind die Mindestanforderungen an Hard- und Software für das Ausführen des Management-Servers aufgeführt: Betriebssystem Windows Server 2003 (SP2) (32 und 64 Bit) Windows Server 2003 R2 (32 Bit) Windows Server 2003 R2 (SP2) (64 Bit) Windows Server 2008 (SP2) (32 und 64 Bit) Windows Server 2008 R2 (64 Bit) Software anderer Hersteller Java Runtime: SUN Java Runtime Environment Version 6 Update 2. HINWEIS: Java Runtime wird zusammen mit HP Device Manager installiert. DBMS jedes der folgenden Systeme wird unterstützt: Microsoft SQL Server 2000 oder höher und PostgreSQL 8.3 oder höher (mit Installationsprogramm verknüpft). HINWEIS: PostgreSQL ist im Lieferumfang von HPDM enthalten. Wenn Sie PostgreSQL als Datenbank auswählen, wird die Software von den Installationsmedien installiert. Hardware Pentium III oder ein schnellerer Prozessor 512 MB RAM 512 MB freier Festplattenspeicher Management-Gateway Das Management-Gateway kann auf mehreren Computern installiert werden. Innerhalb eines Subnetzes sollte jedoch nur ein Gateway vorhanden sein. Die folgende Umgebung repräsentiert die Mindestanforderungen an Hard- und Software für das Ausführen des Management-Gateways: Betriebssystem Windows Server 2003 (SP2) (32 und 64 Bit) Windows Server 2003 R2 (32 Bit) Windows Server 2003 R2 (SP2) (64 Bit) Windows Server 2008 (SP2) (32 und 64 Bit) Windows Server 2008 R2 (64 Bit) Hardware DEWW Installieren HP Device Manager 9

22 Pentium-III oder schnellerer Prozessor 512 MB RAM Management-Agent 512 MB freier Festplattenspeicher Der Management-Agent sollte auf jedem vom System verwalteten Thin Client-Gerät installiert werden. Das Ausführen des Management-Agenten erfordert die folgende Umgebung: Betriebssystem HP XPe, WES09 und WES7 HPCE 5 und HPCE 6 HP Linux Debian 4/3.1 HP ThinConnect HP ThinPro HP ThinPro Zero NeoLinux NeoLinux 3 Neoware XPe oder höher Neoware CE 8.1 Maxspeed XPe Maxspeed CE Hardware Thin Client-Gerät, das eines der oben aufgelisteten Betriebssysteme unterstützt 2 MB freier Festplattenspeicher Die folgenden HP Thin Clients werden unterstützt: HP XPe/WES09/WES7 6360t, t5740, t5740e, t5730, t5730w, t5720, t5630, t5630w, t5570, t5400, gt7720, vc4820t, 4410t, 4320t HP CE t5550, t5540, t5530, t5520 HP ThinPro t5745, t5735, t5565, t5545, t5325, t5145, gt7725 HP ThinPro Zero t5565z, t5335z HP Linux Debian 10 Kapitel 2 EinführungHP Device Manager DEWW

23 t5735 HP ThinConnect t5145, t5135 HP Blade PC dc73 FTP-Server Um beliebige Dateien von oder zu verwalteten Thin Clients zu übertragen oder Images von Thin Client- Betriebssystemen im Push- oder Pull-Modus zu übermitteln, müssen der Management-Server und die Thin Clients auf mindestens einen FTP-Server zugreifen können. Diese werden als FTP-Repositorys bezeichnet. HP Device Manager benötigt Lese- und Schreibzugriff darauf und konfiguriert das FTP- Repository automatisch, wenn der FTP-Dienst auf demselben System ausgeführt wird sowie Lese- und Schreibberechtigung für den anonymen Benutzer gewährt sind. Die Protokolle FTP, FTPS und SFTP werden unterstützt. Empfohlene FTP-Server Software anderer Hersteller Filezilla Server Microsoft Internet Information Server (IIS) Netzwerkanforderungen Es gelten folgende zusätzlichen Anforderungen für die Netzwerkumgebung: HP Device Manager unterstützt lediglich IPv4-Netzwerke. HP Device Manager kann das Erfassen und Bereitstellen von Thin Client-Images entweder mithilfe von PXE oder mit Methoden ohne Verwendung von PXE (die bevorzugte Variante) durchführen. Sofern ein PXE-basiertes Imaging gewünscht ist, müssen Sie sicherstellen, dass im Netzwerk keine anderen PXE-Dienste ausgeführt werden. Die Client/Server-Kommunikation benötigt die Verfügbarkeit einer Reihe von UDP- und TCP-Ports. Unter Verwendete Ports auf Seite 209 finden Sie eine Liste der erforderlichen Standardports und benutzerdefinierten Ports. Wenn Sie einen Server hinter einer Firewall verwenden, müssen Sie die Ports 1099 und als Port-Ausnahmen zu den Firewall-Einstellungen hinzufügen. Wenn Sie einen ISC DHCP-Server verwenden, muss diese mindestens einen Versionsstand von 3.0 aufweisen. Installationsverfahren Sofern die zur Ausführung von HP Device Manager erforderliche Software bereits auf dem lokalen Computer installiert ist, wird sie vom Installationsprogramm erkannt. In diesem Fall versucht das Programm, eine Produktaktualisierung durchzuführen. DEWW Installieren HP Device Manager 11

24 HINWEIS: Je nach Betriebssystem können einzelne Schritte und Beschreibungen des Installationsverfahrens geringfügig variieren. 1. Führen Sie den InstallShield-Assistenten des Geräte-Managers aus. Das Startdialogfeld des Installationsprogramms wird angezeigt. Klicken Sie auf Next> (Weiter>). 2. Lesen Sie alle Bestimmungen der License Agreement (Lizenzvereinbarung). Wenn Sie den Bedingungen zustimmen, klicken Sie auf Yes (Ja). 3. Lesen Sie die Informationen unter System Requirement (Systemanforderungen). Wenn Ihr System diese Anforderungen erfüllt, klicken Sie auf Next> (Weiter>). 4. Wählen Sie im Dialogfeld Choose Destination Location (Zielspeicherort auswählen) den Ordner aus, in dem HP Device Manager installiert werden soll. Akzeptieren Sie den Standardordner, oder klicken Sie auf Browse (Durchsuchen) und navigieren Sie zum gewünschten Zielordner. Nachdem Sie den Installationsordner ausgewählt haben, klicken Sie auf Next> (Weiter>). 5. In diesem Schritt können Sie einen Installationstyp auswählen. Complete (Vollständig) Management-Konsole, Server und Gateway werden zusammen mit ihren Standardkonfigurationen installiert. Custom (Benutzerdefiniert) Mit dieser Option können Sie zu installierende Komponenten auswählen und die jeweils gewünschte Konfiguration festlegen: Console (Konsole) Erfordert keine Konfiguration. Server Sie können die für den Server zu verwendende Datenbank auswählen. Mögliche Alternativen sind PostgreSQL und Microsoft SQL Server. Gateway Sie sollten DHCP- und Gateway-Einstellungen konfigurieren. Der DHCP- Server wird vom PXE-Boot-ROM dazu verwendet, eine IP-Adresse sowie andere grundlegende Netzwerkdaten (Subnetzmaske, Standard-Gateway usw.) abzufragen. HINWEIS: Bei der Gateway-Installation wird das FTP-Repository standardmäßig für die Verwendung des FTP-Protokolls und des lokalen FTP-Dienstes festgelegt, unabhängig davon, ob ein solcher Dienst lokal verfügbar ist oder nicht. Diese Einstellungen können später geändert werden; siehe Einrichten eines Dateirepositorys auf Seite 120. Wählen Sie den gewünschten Installationstyp aus, und klicken Sie auf Next > (Weiter>). 6. Wenn Sie Custom (Benutzerdefiniert) als Installationstyp gewählt haben, müssen Sie jetzt die zu installierenden HP Device Manager-Komponenten auswählen. Klicken Sie auf Next> (Weiter>). 7. Wählen Sie den Namen des Ordners aus, in dem die Verknüpfung mit der Start-Schaltfläche für HP Device Manager erstellt werden soll. Klicken Sie auf Next> (Weiter>). 12 Kapitel 2 EinführungHP Device Manager DEWW

25 8. Wenn Sie die Installationseinstellungen überprüfen bzw. ändern möchten, klicken Sie auf <Back (<Zurück). Entsprechen die Einstellungen Ihren Wünschen, klicken Sie auf Install (Installieren). 9. Sobald Sie die Installationsparameter bestätigen, wird die Installation fortgesetzt. Während der Installation wird der HPDM Konfigurations-Assistent (HPDM Configuration Wizard) gestartet, der Sie durch die wichtigsten Konfigurationseinstellungen führt. Im Folgenden werden die Schritte beschrieben, die mit dem HPDM Configuration Wizard ausgeführt werden. Im linken Fenster werden alle Konfigurationsschritte aufgelistet, die ausgeführt werden. Außerdem wird der aktuelle Schritt angezeigt. Das rechte Fenster enthält alle Konfigurationsoptionen für den aktuellen Schritt. a. Language setting (Sprache) Wählen Sie die gewünschte Sprache aus, und klicken Sie zum Fortfahren auf Next> (Weiter>). HINWEIS: HPDM Version 4.4 unterstützt die Sprachen Englisch, Deutsch, Japanisch, Koreanisch, Chinesisch (vereinfacht), Französisch, Chinesisch (traditionell) und Spanisch. b. Port Checking (Port-Prüfung) Bei diesem Schritt wird sichergestellt, dass alle Anschlüsse des Systems korrekt konfiguriert sind und dass der HPDM vom System unterstützt werden kann. Durch Klicken auf Check... (Überprüfen...) wird ein Scan aller erforderlichen Netzwerk- Ports gestartet, um sicherzustellen, dass alle Ports verfügbar sind. Vom Netzwerk muss die uneingeschränkte Kommunikation an den vom HP Device Manager verwendeten Ports gestattet werden. Wird ein Problem erkannt, wird vom Port-Scan des HPDM Configuration Wizard das Problem gekennzeichnet, damit Sie das Problem vor den weiteren Arbeitsschritten beheben können. Sie müssen die Installation nicht stoppen und erneut starten, um Probleme mit Ports zu lösen. Wird bei der Überprüfung ein Problem festgestellt, wird der betreffende Port wie weiter unten dargestellt gekennzeichnet: Ein Warnungssymbol zeigt an, dass bei der Prüfung ein Problem mit einem Port festgestellt wurde. Der Spalte Component (Komponente) ist zu entnehmen, welche HPDM-Komponente den Port verwenden muss. Anhand der HPDM-Port-Liste (siehe Verwendete Ports auf Seite 209) lässt sich das Problem weiter eingrenzen. HINWEIS: Wenn Sie einen HPDM-Server hinter einer Firewall installieren, fügen Sie die Ports 1099 und als Port-Ausnahmen zu den Firewall-Einstellungen hinzu. Klicken Sie auf Check (Prüfen), um erneut zu scannen, nachdem versucht wurde, das Problem zu lösen. Klicken Sie auf Next> (Weiter>), um die Installation fortzusetzen, nachdem alle Probleme gelöst wurden. c. DHCP Settings for PXE (DHCP-Einstellungen für PXE) Bei diesem Schritt werden Sie durch die Einrichtung von DHCP geführt, sodass sichergestellt ist, dass alle Clients, die Ihre Adressen über DHCP empfangen auch die Informationen erhalten, die Sie zur Kontaktaufnahme mit dem HPDM PXE-Server benötigen. Wenn vom lokalen Server kein DHCP bereitgestellt wird, müssen Sie sicherstellen, dass ein über das Netzwerk zugänglicher DHCP-Server verfügbar ist, von dem die erforderlichen DHCP-Optionen bereitgestellt werden. Wenn Sie einen lokalen DHCP-Dienst verwenden, konfigurieren Sie die Optionen so wie auf dem Bildschirm des Assistenten angegeben. Klicken Sie auf Next> (Weiter>), um den Vorgang fortzusetzen. DEWW Installieren HP Device Manager 13

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