Freizeit. Publik-Forum - Leserinitiative Pubiik e.v. II Beobachtung, Beurteilung und Erklärung im interdisziplinären Dialog

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1 Freizeit Beobachtung, Beurteilung und Erklärung im interdisziplinären Dialog Dorothea Assig, Dieter Emeis, Michael Jung, Arno Klein, Adolf Kruppa, Matthias Lutz-Bachmann, Erhard Mielenhausen, Rötger Nötzel, Stephan H. Pfürtner, Hans-Georg Pust, Eberhard Seifert, Josef Tewes, Wolfgang Trautmann Institut für Theologie und Sozialethik Technische Hochschule Darmstadt Publik-Forum - Leserinitiative Pubiik e.v. Frankfurt am Main ULB Darmstadt II

2 INHALT Adolf Kruppa, Osnabrück Dialog zum Thema "Freizeit" 1 1. Stichproben aus der Diskussion Ausgang vom Thema "Arbeit" 1 2. "'.Freizeit - ein widersprüchlicher Wert Freizeitwünsche und Angst vor dem Risiko der Freiheit 6 3. Das Dilemma des Freizeitmisanthropen Von der Sackgasse des Individualismus 9 4. Freie Zeit für die Grundfragen des Lebens Vom Gleichgewicht zwischen Arbeit und Ruhe 11 Wolfgang Trautmann, Bochum Die gesellschaftliche Funktion der Freizeit in der industriellen Gesellschaft Die Komplexität des Problems Freizeit und Freiheit Bedürfnis und Befriedigung Erholsame Arbeit und anstrengende Erholung Die Freizeitgesellschaft 19 Eberhard Seifert, Wuppertal Wachsende Freizeit = Maßstab des Reichtums - oder Ausdruck von Problemen industrialisierter Gesellschaften? Freizeit - auch eine ökonomische Frage? Freizeit - ein 'neues' Phänomen in der Geschichte? Freizeit versus Reichtum Reichtum durch Freizeit Knappe Zeit - eine Wohlstandsparadoxie Muße statt Freizeit? 33

3 II Dieter Emeis, Münster Theologische Perspektiven zur Sinngebung und Gestaltung der Freizeit Vorbemerkungen Zum traditionellen Zusammenhang von Freizeit und Festzeit Zu einigen Folgen der Pluralisierung und Säkularisierung der Grundüberzeugungen und zur Bedeutung von Oberzeugungsgruppen für die Freizeitkultur Sinnperspektiven für die Gestaltung freier Zeit 42 Hans-Georg Pust, Sonderburg - Dänemark Theologische und anthropologische Grundlagen kirchlicher Dienste in der Freizeit Ausgangspunkte Theologische Prinzipien Anthropologische Gesichtspunkte Soziologische Aspekte Historische Streiflichter Ziele Erfahrungen mit Zielgruppen, Mitarbeitern und Methoden Entwicklungen ' Bewußtseinsbildung Innovatorische Impulse Freizeitorientierte Gemeindearbeit Freizeitpolitische Komponente 59 Matthias Lutz-Bachmann, Frankfurt Zum Begriff der Freizeit in der Kritischen Theorie Der Ansatz der Theorie bei Karl Marx Die Herrschaft des Leistungsprinzips bei Herbert Marcuse Warenfetischismus und Entfremdung bei Theodor W. Adorno Zur Perspektive einer Veränderung Die Kritik alternativer Freizeitgestaltung und Freizeitpädagogik 65

4 Josef Tewes, Dortmund Erziehung zur Freizeit oder die Pädagogik im Schlafrock Verpaßt die Pädagogik die Chancen der Freizeit? Zum Zusammenhang von Freizeit und Erziehung Freizeiterziehung und Schule Inhalte einer Erziehung zur positiven Verwendung von freier Zeit So kann Freizeiterziehung aussehen: Projektunterricht Kritik oder eine Warnung vor den Super-Pädagogen 81 ' III Erhard Mielenhausen, Osnabrück Marktwirtschaftliche Überlegungen zur Freizeit - einige Anmerkungen am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland Marktsystem, Industrialisierung und Freizeit: ein überblick Ansatzpunkte zur Einbeziehung der Freizeit in marktwirtschaftliche Analysen Sozialwissenschaftliche Beiträge Behandlung der Freizeit im Rahmen der Marketingtheorie Empirisch-deskriptive Bestimmung der Freizeit Tägliche Freizeit, Wochenend- und Urlaubsfreizeit Grundmotive der Freizeitgestaltung Der Freizeitmarkt - die Freizeitindustrie Ideologiecharakter der Begriffe "Freizeitmarkt" und "Freizeitindustrie" Private Verbrauchsausgaben für die Freizeitgestaltung Allgemeine Strukturentwicklungen und Trends Abschließende Bemerkungen 97 Michael Jung, Osnabrück Einflüsse des Arbeitslebens auf den Freizeitbereich Arbeitsrecht und Freizeitrecht = Befreiungsrecht? Freiheits- und Freizeitbewegungen Ein maßgeschneiderter Befreiungsversuch Entwicklung psychotherapeutischer Bedürfnisse im Arbeitsund Freizeitbereich ' 106

5 IV 5. Empirische Belege für die Dominanz der Arbeitswelt Kontroverse Meinungen zum Verhältnis von Arbeit und Freizeit 114 Arno Klein, Osnabrück Der Unternehmer und die Freizeit des Mitarbeiters Einleitung - zum Freizeitverständnis des Arbeitgebers Die Freizeitangebote Der Jahresurlaub Das permanente Freizeitgestaltungsangebot Der Firmensport - Freizeitvergnügen für die Mitarbeiter? Firmensport als Vehikel der Werbung Firmensport als Gesundheitsaufgabe Firmensport als Profilierungsmittel Die Aktionsgemeinschaften - Hilfe zur Freizeitbewältigung? Die 'Hobbyclubs' Geselligkeitsclubs Kulturelle.Veranstaltungen und gemeinnützige Aktivitäten Bildung in der Freizeit - die große Chance? Der Bildungsurlaub Allgemeinbildung durch den Betrieb Betriebliche Fortbildung Berufsausbildung i Freizeit als Belohnung und Leistungsprämie Andere Freizeitangebote Abschließende Betrachtung 137 Rötger Nötzel, Osnabrück Freizeitangebote durch Kommunen und deren Nutzung Freizeiteinrichtungen von Kommunen Auswirkungen von Freizeiteinrichtungen auf die Standortqualität und -Ökonomie Freizeiteinrichtungen für bestimmte Zielgruppen Der "Markt" für einzelne Freizeiteinrichtungen Ausblick 149

6 Dorothea Assig, Osnabrück Reproduktionsarbeit innerhalb der Familie Freizeit für Männer - Arbeit für Frauen Familie und Freizeit Reproduktionsarbeit Entwicklung der Kleinfamilie Der Zusammenhang-von Berufs- und Reproduktionsarbeit Die Zuweisung zu Beruf / Hausarbeit ist die soziale Grundlage der Geschlechtsrollen Auswirkung der "Doppelbelastung", der "Doppelrolle" Wenn Männer und Frauen Karriere machen Ausblick -156 Stephan H. Pfürtner, Marburg Freizeitgestaltung aus sozialer Ethik Freizeit als neue Chance und Aufgabe Was sollen ethische Erwägungen zur Freizeit? Freizeit braucht Lebensphilosophie Wertvorrang der Freizeit Begriffserklärung für neuen Lebenshorizont nötig Muße als Mitte Freizeitmöglichkeiten in sozialer Gerechtigkeit 170 Anhang 1. Anmerkungen zu den Beiträgen Dorothea Assig Bibliographie Die Autoren dieses Bandes 195

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