Konsekutive Masterstudien an Schweizer Universitäten und Fachhochschulen

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1 Konsekutive Masterstudien an Schweizer Universitäten und Fachhochschulen Mögliche Wege und deren Beurteilung durch eine Absolventin bzw. Studentin 23. Oktober Uhr Urs Dürsteler Prof. Dr. oec. HSG, M.A. Prorektor HWZ Jenny A. Albert-Peier M.Sc. ZFH BA (2014) Alexandra Truninger Studentin M.A. HSG (ab HS 2014) B.Sc. ZFH BA (2013)

2 Bachelor Abschluss bestanden! Welches konsekutives Master-Programm? Sie stellen sich möglicherweise folgende Fragen: 1. Welche Studienrichtung? 2. Welches Studienmodell? 3. Welche Universität oder FH? 4. Im In- oder Ausland? 5. Welche Zulassungsbedingungen bestehen? 6. Wie gehe ich vor? 7. Welche Grundlagen sind verfügbar? 8. Was meint eine Absolventin und Studentin zu den vielen Fragen? 2

3 Persönliche Erfahrungen (1/2) Jenny A. Albert-Peier, M.Sc. (2014) Corporate Communications Consultant Akademische Erfahrung HWZ Hochschule für Wirtschaft MSc Business Administration, Major in Strategic Management Berufserfahrung Heute PRfact Corporate Communication Consultant Universität Zürich Grundstudium Publizistik, Wirtschaft (BWL) und Psychologie Credit Suisse Project Manager INM AG Social Media Manager, Online Marketing Manager Oehen PR Schweiz AG Back Office, Public Relations CMS von Erlach Henrici Assistenz Anwaltskanzlei Gymnasium Kantonsschule Wiedikon Neusprachliches Profil

4 Persönliche Erfahrungen (2/2) Alexandra Truninger, B.Sc. ZFH, Stud. M.A. Uni SG Kundenbetreuerin VPK Professional Akademische Erfahrung 2014 Universität St. Gallen (HSG) Master of Arts in Unternehmungsführung HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich Bachelor of Business Administration, Major General Management Zürich Business School Berufsmaturität Gymnasium Kantonsschule Hottingen Wirtschaftliches Profil Berufserfahrung heute Zürcher Kantonalbank Kundenbetreuerin Vermögende Privatkunden Professional Zürcher Kantonalbank Junior-Traineeship Privatkunden Zürcher Kantonalbank Kaufmännische Lehre

5 Agenda 1. Übersicht der Master-Studiengänge 2. Wahl der Fachhochschule oder Universität 3. Mit einem FH Bachelor an ein Uni Master Programm 4. Einige Schlussfolgerungen 5. Q & A 5

6 FH versus Universität FH / Uni - Wo liegen die Unterschiede? Welcher Master passt zu mir? Entweder oder 6

7 1.1 Übersicht zum CH-Bildungssystem 7 7

8 1.2 Unterscheidungskriterien FHs und Unis Unterschiedliche Orientierung der Ausbildung Identische Anzahl ECTS- Punkte für gleichwertige Programme Studienangebot bei FHs: Bachelor- und Master- Programme und teilweise Doktoratsprogramme mit ausländischen Unis Studienangebot bei Unis: Bachelor-, Master- und Doktoratsprogramme Dachorganisationen: KFH und CRUS Unterschiedliche politinstitutionelle Einbindung 8

9 1.3 Master ist nicht gleich Master! Grundständige Agenda Master Konsekutive Master (M.Sc., M.A., M.Ed., M.Med., M.Law, u.a.) Spezialisierte Master - Anschluss nach Bachelorabschluss - Erweiterung von spezifischem Fachwissen - Vermittlung von wissenschaftsbasierten Kompetenzen - Zielgruppe: Studierende, die ihre fachliche Kompetenz über das Erststudium hinaus vertiefen möchten Weiterbildungsmaster Executive Master (EMBA) Master of Advanced Studies (MAS) - Praktische Kompetenzvertiefung, somit weniger wissenschaftliche, sondern vielmehr berufliche Probleme und Fragstellungen - Zielgruppe: Fach- und Führungskräften, die bereits über Berufserfahrung verfügen und vor einem weiteren Karriereschritt stehen. - Keine weiterführende akademische Karriere wie beispielsweise ein Doktorat 9

10 1.4 Typologie der Master-Studiengänge 10

11 Agenda 1. Übersicht der Master-Studiengänge 2. Wahl der Fachhochschule oder Universität 3. Mit einem FH Bachelor an ein Uni Master Programm 4. Einige Schlussfolgerungen 5. Q & A 11

12 Welche Faktoren spielen mit bei der Entscheidungsfindung? 12

13 2.1 Bedeutung des Rankings von Universitäten / FHs Schafft Transparenz, jedoch bedingt die Kenntnisse des Zustandekommens (Wahl der Indikatoren und Messmethoden) Steigerung der Bedeutung des Rankings Verschiedene Themenbereiche: Employability Praxisbezug/Transfernutzen Forschung Excellence Lehre Netzwerkqualitäten, u.a. Dachmarken-Strategie bei schweizerischen Hochschulen als momentaner Ersatz von (nationalen) Rankings Ausgeprägte Bedeutung im anglosächsischen Raum 13

14 2.2 Kriterien am Beispiel des CHE-Ranking Die Dachmarke CHE-Ranking umfasst verschiedene Rankings mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Das CHE-HochschulRanking ist das umfassendste und detaillierteste Ranking deutschsprachiger Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien. Es richtet sich vor allem an Studienanfänger und Studierende, hat sich aber auch an den Hochschulen als faire, informative und qualifizierte Informationsquelle durchgesetzt. Das CHE-ForschungsRanking bereitet die Daten differenziert unter dem Gesichtspunkt der universitären Forschungsleistungen auf, mit dem Ziel diese bundesweit transparent zu machen und besonders leistungsstarke Fakultäten hervorzuheben. Das CHE-ExcellenceRanking identifiziert herausragende Fachbereiche in ganz Europa (zunächst für die naturwissenschaftlichen Fächer) und dient damit der Unterstützung bei der Suche nach einer passenden Hochschule für Masterstudien oder Promotion. Für das CHE-/dapm-Employability-Rating werden Bachelorstudiengänge im Hinblick auf die Förderung der Beschäftigungsbefähigung der Absolventinnen und Absolventen bewertet. 14

15 2.3 Dargestellt an den Beispielen HWZ und Uni St. Gallen 15 15

16 2.4 Ausbildungsziele des M.Sc. Strategisches Management HWZ Durch die systematische Verknüpfung von wissenschaftlichen Methoden und praxisbezogenen Ansätzen werden Sie in der Lage sein: Komplexe unternehmerische Problemstellungen auf Stufe Geschäftsbereich und Gesamtunternehmen zu analysieren Adäquate Lösungen zu erarbeiten, zu evaluieren und umzusetzen (Problemlösungsfähigkeit) Selbstständig Konzepte und Instrumente zur strategischen Analyse und Führung zu entwickeln und so ein Unternehmen oder einen Geschäftsbereich eigenständig oder als Mitglied der Geschäftsleitung zu führen (Führungsfähigkeit) 16 16

17 2.5 Studienstruktur des M.Sc. Strat. Management HWZ 17

18 2.6 Ausbildungsziele des M.A. Unternehmensführung an der Uni SG Das Ziel des Masters in Unternehmensführung ist es, die Studierenden optimal auf verantwortungsvolle Führungs- und Fachaufgaben etwa in Strategie und Unternehmensentwicklung vorzubereiten: Breit angelegte Kompetenzen zu einer späteren Übernahme von Führungsverantwortung Ganzheitlichkeit bei der Analyse von Management-Herausforderungen und deren Handhabung Nutzung bewährter Instrumente und wissenschaftlicher Erkenntnisse bei Herausforderungen der Unternehmensführung Verständnis und vertieftes Wissen zu den Spezifika einer unternehmerischen Grundhaltung in der Wirtschaft Umgang mit Dilemmata bei unternehmerischen Entscheiden, die Fragen der Ethik und Nachhaltigkeit aufwerfen 18

19 2.7 Studienstruktur des M.A. Unternehmensführung Uni St. Gallen 19

20 2.8 M.A. an der Uni St. Gallen oder M.Sc.an der HWZ? Grosse Vielfalt Er ist der Masterlehrgang mit den meisten Instituten unter einem Dach Grosse Freiheiten bei der Auswahl der zu belegenden Vorlesungen Möglichkeiten zur Spezialisierung Interaktive Vorlesungen Sehr starke Verbundenheit der Studierenden und Institute, vielfältige Studendiere Fundierte, praxisorientierte Forschungskompetenz Kleine Klassen garantieren intensiven Austausch Persönliche Betreuung Dank integrativem Konzept hohe Vernetzung der behandelten Themen Problembasiertes Vorgehen durch konsequente Arbeit an Fallstudien Wertvolle Kontakte zu Top-Dozierenden aus Wirtschaft und Wissenschaft Karrierebegleitendes Studium für optimale Kombination von Beruf und Ausbildung National und international anerkannter Abschluss als gute Ausgangslage für eine Karriere im In- oder Ausland Zentrale Lage am Puls von Zürich (3 Min. vom HB) 20 20

21 Agenda 1. Übersicht der Master-Studiengänge 2. Wahl der Fachhochschule oder Universität 3. Mit einem FH Bachelor an ein Uni Master Programm 4. Einige Schlussfolgerungen 5. Q & A 21

22 Mit einem FH-Bachelor Anschluss an ein Uni-Master Programm? 22

23 3. Mit einem FH Bachelor an ein Uni Master Programm Bologna: Durchlässigkeit im europäischen Hochschulraum Master-Studium Typologie Gesetze, Richtlinien und Vereinbarungen zur Durchlässigkeit Umsetzung der Durchlässigkeit Beurteilung aus Sicht von FH Absolventinnen und Absolventen Thies Bucher/Urs Dürsteler, Mitarbeit Toni Schmid, Von der Fachhochschule an die Universität Eine Bestandesaufnahme der Durchlässigkeit im schweizerischen Hochschulsystem, Haupt Verlag Bern, 2011 (ISBN ) 23

24 3.1 Ablauf Auswahlverfahren Sammeln von Informationen via Webseiten, Ranking, Absolventen, von favorisierten Universitäten Priorisierung von Universitäten im In- und Ausland 2-3 Bewerbungen an verschiedenen Universitäten mit unterschiedlicher Zulassungsbedingungen Beurteilung der Zusagen / Entscheidung 24

25 Agenda 1. Übersicht über Master-Studiengänge 2. Wahl der Fachhochschule oder Universität 3. Mit einem FH Bachelor an ein Uni Master Programm 4. Einige Schlussfolgerungen 5. Q & A 25

26 4. Einige Schlussfolgerungen (1/3) Die Wahl des entsprechenden Consecutive Master - Programmes hängt von den persönlichen und beruflichen Zielen sowie der bisherigen und zukünftigen akademischen Leistungsfähigkeit ab. Die Zulassungskriterien der favorisierten Fachhochschule oder Universität sind bei der Entscheidungsfindung im Voraus zu klären und in die Beurteilung mit einzubeziehen. Es lohnt sich bei der Anmeldung mehrgleisig zu fahren. Die inhaltliche Vertiefung, die methodischen Ausrichtung sowie die Praxisrelevanz der verschiedenen Master Angebote sollte mit den eigenen längerfristigen beruflichen Zielen übereinstimmen. Die Werbebotschaften der einzelnen Hochschulen, wieso gerade diese eine Universität gewählt werden sollte, ähneln sich in verblüffender Weise. Das Einholen einer Beurteilung bei Absolventen oder Studierenden unterstützen die Entscheidungsfindung. Zudem geben allfällige Tracer Studies (Absolventen- Befragungen) Aufschluss über die beruflichen Möglichkeiten nach dem Abschluss. Ebenfalls können zur Verfügung stehende Rankings bei der Evaluation mit einbezogen werden

27 4. Einige Schlussfolgerungen (2/3) Die unterschiedlichen zeitlichen Studienmodelle (Vollzeit, Teilzeit und berufsbegleitend) der verschiedenen Master Programmen können allenfalls bei der Beurteilung des Master Programmes relevant sein. Ein Beratungsgespräch mit dem entsprechenden Studienleiter unterstützt bei die Entscheidungsfindung. Die Studiengebühren variieren von Hochschule zu Hochschule zum Teil deutlich, um so mehr, falls eine Master-Ausbildung z.b. in den USA in Betracht gezogen wird. Dabei sollten Überlegungen zum Thema Return on Investment, d.h. was bringt mir das Studium zum Master beruflich, finanziell, persönlich, gesellschaftlich etc. in allen Teilbereichen mit einbezogen werden. Neben der internationalen Ausrichtung der Master Programme sind allenfalls Hinweise zur Studentenschaft und Dozentenschaft im Sinne des Networking dienlich. Die Anmeldefristen für ein Master-Programm sind unbedingt zu beachten

28 4. Auswahl von weiterführenden Webseiten u.a. 28

29 5. Q & A Mein Ziel Master of Science oder Master of Arts? sind noch Fragen? 29

30 Wir wünschen Ihnen eine smarte Wahl Ihres Master-Programmes! 30 30

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