Elektromobilität in der Metropolregion Hamburg

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1 Elektromobilität in der Metropolregion Hamburg Aktueller Status und Perspektiven Lübeck Christoph Steinkamp, hysolutions GmbH, Projektleitstelle Modellregion Hamburg

2 Überblick Status Quo Metropolregion Hamburg: derzeit rd. 860 BEV im Einsatz, davon 255 bei kommunalen Trägern; rd. 160 öffentlich zugängliche Ladepunkte Hamburg - Wirtschaft am Strom (WAS): 440 von 740 Fahrzeugen sind bereits im Projekt e-quartier Hamburg: Fortschritte bei den Planungsverfahren, drei sog. Pre-Test-Standorte sind in der Umsetzung Neue Beschaffungsvorgabe der Freien und Hansestadt Hamburg zur vorrangigen Berücksichtigung von E-Fahrzeugen im Rahmen der Ersatzbeschaffung führt zu signifikantem Fahrzeughochlauf Masterplan Elektromobilität: Aufbau einer ersten Tranche von Schnellladepunkten beginnt zeitnah Vom BMUB gefördertes Projekt Eco Fleet Hamburg wurde zum gestartet Hamburger Gesetzesinitiative freies Parken : einstimmiger Länderbeschluss am (16:0), Bundesregierung begrüßt die Initiative, Deutscher Bundestag beginnt die Beratungen zu den Einzelheiten Christoph Steinkamp hysolutions GmbH, Projektleitstelle Elektromobilität Hamburg

3 Überblick Potentialerhebung der Handelskammer Hamburg bei ihren Mitgliedsunternehmen Alle rd Mitgliedsunternehmen eingebunden Fast ein Drittel der Unternehmen geht davon aus, dass innerhalb der nächsten zwei Jahre der BEV- Anteil im eigenen Fuhrpark auf 50 % oder mehr steigen wird Ergebnisse Die Handelskammer Hamburg sagt voraus, dass im Jahr 2020 voraussichtlich batterieelektrische Fahrzeuge (davon Transporter) bei Hamburger Unternehmen fahren werden Aktuell läuft eine neue Befragung mit bislang 400 Rückläufen Handelskammer Hamburg plant Beschaffungsinitiative mit hohen Stückzahlen (Tranchen à 300 / 500 /1.000 Einheiten) Peter Lindlahr, hysolutions GmbH, Projektleitstelle Modellregion Hamburg

4 Flotteneinsätze bei Hamburg Wirtschaft am Strom Fördervolumen Bundesregierung rd. 10,2 Mio. Euro, Projektdauer bis Fahrzeuge für Unternehmen und kommunalen Flotten, branchenspezifische Potentiale in Hafen/Logistik, Luftfahrt, Industrie, Einzelhandel sowie Fleet-Services Über 50% der Fahrzeuge bereits verbindlich bestellt und vielfach bereits ausgeliefert Weiterentwicklung Ladeinfrastruktur (Schnellladen, Gesteuertes Laden) Evaluation durch TU Hamburg Harburg und Hamburg School of Business Administration Fördermodell: Nettopreis Fullservice-Leasing auf 36 Monats-Abschreibung, Individuelle nutzerbezogene Projektdauer 30 Monate oder 24 Monate Kostendeckungsbeiträge Projektkosten: Bund 30%, Hersteller 20%, Nutzer 50% Aktive Mitwirkung der Nutzer an der Begleitforschung durch die TU Hamburg Harburg, ausschließliche betriebliche Nutzung der Fahrzeuge Bislang im Projekt 97 E-Fahrzeuge in der Metropolregion im Einsatz, davon 45 E-Fzge. bei öffentlichen Trägern und 52 E-Fzge. bei Unternehmen. Christoph Steinkamp, hysolutions GmbH, Projektleitstelle Elektromobilität Hamburg

5 Flotteneinsätze bei Hamburg Wirtschaft am Strom Christoph Steinkamp hysolutions GmbH, Projektleitstelle Elektromobilität Hamburg

6 Schwerpunkt kommunale Fuhrparks Verankerung der Vorrangstellung für E-Fahrzeuge in der Leitlinie für die Beschaffung von Fahrzeugen mit geringen CO2- und Schadstoffemissionen vom und Integration dieser Leitlinie in die Allgemeinen Kfz- Bestimmungen der FHH Die Finanzbehörde hat die Allgemeinen KFZ-Bestimmungen der FHH mit Wirkung zum 1. Januar 2014 überarbeitet und durch die Regelung ergänzt, dass PKW und Nutzfahrzeuge bis 3,5 t vorrangig als Elektro-Fahrzeuge zu beschaffen sind, sofern die tägliche Fahrstrecke in der Regel nicht mehr als 80 km beträgt, die Fahrt an Orten beendet wird, an denen eine Lademöglichkeit besteht oder diese hergestellt werden kann, und E-Fahrzeuge in der erforderlichen Größe oder Ausstattung auf dem Fahrzeugmarkt verfügbar sind Beschafft werden können auch Fahrzeuge mit Mischantrieb (Plug in-hybrid, Range Extender), wenn reine E-Fahrzeuge nicht verfügbar bzw. nicht geeignet sind Die Beschaffung von Fahrzeugen, die ausschließlich oder überwiegend durch Verbrennungsmotoren angetrieben werden, ist zu begründen Die Umsetzungsquoten werden Gegenstand eines engmaschigen Berichtswesens, so dass Zielerreichungsgrade messbar werden, bei Abweichungen die Dienststellen förmlich zur Stellungnahme aufgefordert werden ( blame-and-shame ) und ggf. aktiv nachgesteuert werden kann Christoph Steinkamp hysolutions GmbH, Projektleitstelle Elektromobilität Hamburg

7 Flotteneinsätze bei Hamburg Wirtschaft am Strom Christoph Steinkamp hysolutions GmbH, Projektleitstelle Elektromobilität Hamburg

8 Eco Fleet Hamburg 450 Fahrzeuge für Unternehmen und kommunalen Flotten, bei Möglichkeit auch Corporate Carsharing und Business Carsharing Förderung des innovativen Anteils der Fahrzeuge (Differenz der Kosten eines EV zu einem konventionellen Vergleichsfahrzeug) Das Projekt läuft von Januar 2014 bis Dezember 2016 Ladeinfrastruktur ist grundsätzlich förderfähig Wissenschaftliche Begleitung durch das Öko-Institut. Das projektspezifische Erkenntnisinteresse ist gerichtet auf: Fahrzeugeinsatz Akzeptanz vs. möglicher Nutzungshemmnisse Ökonomische Plausibilität / Attraktivität Beitrag zur Minderung von Treibhausgas- und sonstigen Schadstoffemissionen Entwicklung einer Informationsplattform für Unternehmen, die über die Eignung von Elektrofahrzeugen für Flottenanwendungen informiert Christoph Steinkamp hysolutions GmbH, Projektleitstelle Elektromobilität Hamburg

9 e-quartier Grundprinzip: Quartiersbewohner nutzen gemeinschaftlich Elektrofahrzeuge Erprobung und Geschäftsmodelle für gemeinsame Nutzung von Elektrofahrzeugen in Pools Zielsetzung: Einbringung einer möglichst großen Palette vorhandener Stadtstrukturtypen, Entwicklung von Indikatoren Rund 30 Partner (11 Antragsteller, 20 assoziierte Partner) Laufzeit: 02/2013 bis 06/2016, Erste Projekte bereits gestartet # 1 geschlossene Fahrzeugpools + intermodales Mobilitätskonzept für private Quartiersbewohner # 2 geschlossene Fahrzeugpools, integriertes Energiekonzept + intermodales Mobilitätskonzept für private Quartiersbewohner # 3 geschlossene Fahrzeugpools + intermodales Mobilitätskonzept für private und gewerbliche Nutzer # 4 öffentliches Carsharing mit Quartiersbezug # 5 öffentliches Carsharing kombiniert mit geschlossenen Fahrzeugpools + intermodalem Mobilitätskonzept # 6 individuelle Einzelnutzung für private Quartiersbewohner mit integriertem Energiekonzept Christoph Steinkamp, hysolutions GmbH, Projektleitstelle Elektromobilität Hamburg

10 Masterplan Ladeinfrastruktur Masterplan bildet Basis für systematischen, kriterienbasierten und bedarfsgerechten Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur in Hamburg bis Mitte 2016 Grundlage für das Konzept ist ein Leitszenario für den Fahrzeughochlauf in Hamburg bis zunächst Mitte 2016 Zielzahlen wurden bottom up ermittelt Bedarfe wurden quantitativ und qualitativ gewichtet Qualitätskriterien diesen als einheitliche Grundlage für das standortbezogenes Umsetzungskonzept Keine Beschränkungen hinsichtlich des Herstellers der Ladeinfrastruktur Säulen müssen "stadtbildverträglich" sein Bedarf Ladeinfrastruktur und Fahrzeughochlauf ( ) AnzahlLadepunkte AnzahlElektrofahrzeuge Zugang weiterhin RFID-basiert Nutzer müssen einen gültigen Grünstrom-Vertrag vorweisen Hoher Anteil an öffentlich zugänglichen DC-Stationen Ende 2013 Ende Ende 2015 Mitte Fahrzeughochlauf Anzahl AC-Schnellladepunkte Anzahl AC-Ladepunkte Anzahl DC-Ladepunkte Christoph Steinkamp, hysolutions GmbH, Projektleitstelle Elektromobilität Hamburg

11 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Christoph Steinkamp, hysolutions GmbH, Projektleitstelle Elektromobilität Hamburg

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