Haftungsrisiken für Organe & Strategien in der Krise 8. Norddeutscher Unternehmertag. 21. Mai 2012

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Haftungsrisiken für Organe & Strategien in der Krise 8. Norddeutscher Unternehmertag. 21. Mai 2012"

Transkript

1 Haftungsrisiken für Organe & Strategien in der Krise 8. Norddeutscher Unternehmertag 21. Mai 2012

2 - Krisentypische Haftungsszenarien - Insolvenzverschleppungshaftung - Insolvenzverursachungshaftung Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen - Antragstellung/Verwalterauswahl - Eigenverwaltung/Schutzschirmverfahren - Debt-Equity-Swap - Phasen & Risiken - Übertragende Sanierung - Debt-Equity-Swap und Insolvenzplan Ralf Ressel, Geschäftsführer Neuenfelder Maschinenfabrik GmbH (Tochtergesellschaft der JJ Sietas KG Schiffswerft GmbH & Co.)

3 Insolvenzeröffnungsgründe ( 16 ff. InsO) Drohende Zahlungsunfähigkeit ( 18 InsO) Nur bei: Eigenantrag des Schuldners Zahlungsunfähigkeit ( 17 InsO) Bei beschränkter Haftung: Insolvenzantragspflicht Überschuldung ( 19 InsO) Nur bei Juristischen Personen & Personengesellschaften mit beschränkt haftenden phg Geänderter Überschuldungsbegriff bis 2013; Insolvenzantragspflicht

4 Zahlungsunfähigkeit vs. Zahlungsstockung Zahlungsunfähigkeit Unvermögen, fällige Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen 17(2) InsO Deckungslücke am Ende des Dreiwochenzeitraums > 10 % der fälligen Gesamtverbindlichkeiten» Zahlungsunfähigkeit Deckungslücken < 10 % und kann nicht geschlossen werden» Zahlungsunfähigkeit BGH: in absoluten Ausnahmefällen drei bis sechs Monate Zahlungsstockung Schulder ist in der Lage, seine fälligen Zahlungsverpflichtungen innerhalb eines absehbaren Zeitraums zu begleichen kurzfristige Liquiditätsunterdeckung Deckungslücken < 10 % und kann im Planungszeitraum (kurzfristig) geschlossen werden» Zahlungsstockung Je höher Unterdeckung, desto größere Gewissheit für Eintritt und zeitlichen Verlauf der Besserung der Liquiditätslage erforderlich.

5 Zahlungsunfähigkeit Finanzielle Entwicklung der M GmbH & Co. KG im 3-Monats-Zeitraum vor Insolvenzantragstellung Fr Fr Fr Fr Di Fr Di Di Fr EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR 41. KW 42. KW 44. KW 45. KW 46. KW 46. KW 47. KW 49. KW 51. KW Cash-Bestand DKB, D-Bank, Kasse Zahlungslauf Summe Offene Linien DKB Deutsche Bank Überziehungen Summe Liquide Mittel zum Betrachtungszeitpunkt Fällige Kreditoren Kreditoren aus L&L Fällige Kreditoren L&L lt. Zahlungsvorschlagsliste Stundung - nicht fällige Ratenzahlungsvereinbarungen Stundung - mündliche Vereinbarungen Fällig zum Betrachtungszeitpunkt Fällige sonstige Kreditoren Fällige Kreditoren zum Betrachtungszeitpunkt Zahlungsunfähigkeitsprüfung 1. Stufe

6 Überschuldungsbegriff Änderung des Überschuldungsbegriffs durch FMStG Überschuldung: Vermögen des Schuldners deckt die bestehenden Verbindlichkeiten nicht Ausnahme: Fortführung des Unternehmens nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich Liegt vor, wenn Liquidität mittelfristig gesichert Gilt derzeit bis Ende 2013 Problem: Jahresabschlusserstellung zum

7 Insolvenzverschleppungshaftung Verschleppungshaftung Erstattungsanspruch hinsichtlich nicht privilegierter Zahlungen gemäß 64 GmbHG und Parallelvorschriften aus AktG, HGB etc. - 3-Wochenfrist - Auszahlungssperre - Problem: was sind erlaubte Zahlungen? jedenfalls die, für die die Organe unmittelbar gegenüber Dritten haften (Steuern, Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung); Bargeschäfte für Unternehmenserhalt Haftung für nicht abgeführte Steuern, 34, 69 AO bei Verkürzung der Zahlungen ggü. Fiskus 823 Abs. 2 BGB i.v.m. 266a StGB für nicht abgeführte Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung Fälligkeit unabhängig von Lohnzahlung (anders: Lohnsteuer) Eingehungsbetrug ggü. Lieferanten Anspruchsgegner: Organe Geschäftsführung, Vorstand, Aufsichtsrat, Berater, Jahresabschlussprüfer, etc.

8 Exkurs Umsatzsteuerliche Organschaft Gefahr für profitable Tochtergesellschaften in der Konzernkrise, die in umsatzsteuerlichen Organkreis einbezogen sind Voraussetzungen: - Organisatorische Eingliederung - Finanzielle Eingliederung - und wirtschaftliche Eingliederung Organisatorische Eingliederung kann häufig durch Auflösung der Personalunion der Geschäftsführungsebenen aufgelöst werden Aufhebung muss vor Uneinbringlichkeit i. S.d. 17 Abs. 2 UStG (jedenfalls vor Insolvenzantragstellung beim Organträger) erfolgen, andernfalls droht Eintritt der Zahlungsunfähigkeit der Organgesellschaft wegen Haftung für den sog. Vorsteuerberichtigungsanspruch gegen den Organträger gemäß 73 AO

9 Insolvenzverursachungshaftung - I Geschäftsführer/Vorstände haften für pflichtwidrige Verursachung der Insolvenz der Gesellschaft Insolvenzverursachungshaftung für GmbH Geschäftsführer seit 1. November 2008 (MoMiG) ausdrücklich geregelt in 64 S. 3 GmbHG Danach: Abzug existenznotwendiger Liquidität zugunsten der Gesellschafter führt zur Haftung der Geschäftsführer Die Geschäftsführer sind der Gesellschaft zum Ersatz von Zahlungen an Gesellschafter verpflichtet, soweit diese zur Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft führen mussten, es sei denn, dies war auch bei Beachtung der in Satz 2 bezeichneten Sorgfalt (eines ordentlichen Kaufmanns) nicht erkennbar. Parallelvorschrift für Aktiengesellschaften: 92 Abs. 2 Satz 3 AktG

10 Insolvenzverursachungshaftung - II Insolvenzverursachungshaftung der Geschäftsführer und Vorstände bestand bereits vor Einführung des 64 S. 3 GmbHG und des 92 Abs. 2 Satz 3 AktG: Gesetzliche Kapitalerhaltung ( 30 Abs. 1 GmbHG, 57 Abs. 1 AktG) Verbot des existenzvernichtenden Eingriffs in das Gesellschaftsvermögen

11 Insolvenzverursachungshaftung - III Szenarien der Insolvenzverursachungshaftung Existenzgefährdende Weisungen des Gesellschafters Cash-Pooling Ergebnisabführungsvertrag

12 Insolvenzverursachungshaftung - IV Existenzgefährdende Weisungen der Gesellschafter Weisungsrecht des GmbH Gesellschafters gemäß 37 Abs. 1 GmbHG Weisungen auf Grund Beherrschungsvertrages gemäß 291 Abs. 1 AktG Geschäftsführer/Vorstände sind zur Befolgung der Weisungen verpflichtet ( 37 Abs. 1 GmbHG, 308 Abs. 1 AktG) Befolgungspflicht auch bei für die Gesellschaft nachteiligen Weisungen Grenze der Befolgungspflicht: existenzgefährdender Eingriff in das Gesellschaftsvermögen Verlustausgleichspflicht des herrschenden Unternehmens gemäß 302 Abs. 1 AktG führt nur zu partiellem Schutz der Existenz des abhängigen Unternehmens (kein unterjähriger Ausgleich, mglw. keine Vollwertigkeit des Anspruches) Achtung: Verpflichtung zur Durchsetzung des Verlustausgleichsanspruchs Bei existenzvernichtenden Weisungen Haftung der Organe der Gesellschaft gemäß 43 Abs. 2 GmbHG, 93 Abs. 2 AktG Im Falle des Beherrschungsvertrages: Haftung der Organe der Mutter gemäß 309 Abs. 1 AktG und der Organe der Tochter gemäß 310 AktG

13 Insolvenzverursachungshaftung - V Cash-Pooling im Konzern Tägliche Abführung der Liquidität der Tochtergesellschaft(en) auf das von der Muttergesellschaft geführte zentrale Konzernkonto Täglicher Ausgleich eines Negativsaldos auf dem Konto der Tochtergesellschaften durch Zahlung von dem zentralen Konzernkonto Cash-Pool-Vertrag zwischen Mutter, Tochter und Bank übliches Konzernfinanzierungsinstrument

14 Insolvenzverursachungshaftung - VI Cash-Pooling und Kapitalerhaltung 30 Abs. 1 Satz 1 GmbHG: Das zur Erhaltung des Stammkapitals erforderliche Vermögen der Gesellschaft darf an die Gesellschafter nicht ausgezahlt werden. 30 Abs. 1 Satz 1 GmbHG, 57 Abs. 1 AktG führte in der Vergangenheit regelmäßig zu Verstößen des Cash-Poolings gegen das Auszahlungsverbot Seit 1. November 2008 (MoMiG) Privilegierung des Cash-Pooling gemäß 30 Abs. 1 Satz 2 GmbHG, 57 Abs. 1 Satz 3 AktG 30 Abs. 1 Satz 2 GmbHG, 57 Abs. 1 AktG: Satz 1 gilt nicht gilt nicht bei Leistungen, die durch einen vollwertigen Gegenleistungs- oder Rückgewähranspruch gegen den Gesellschafter gedeckt sind (Rückkehr zum bilanziellen Denken ). 30 Abs. 1 Satz 2 GmbHG, 57 Abs. 1 Satz 3 AktG: Satz 1 gilt nicht bei Leistungen, die bei Bestehen eines Beherrschungs- oder Gewinnabführungsvertrags ( 291 AktG) erfolgen. Grund: Verlustausgleichspflicht des beherrschenden Unternehmens, 302 Abs. 1 AktG Cashpooling geht regelmäßig mit Gewinnabführungs-/Beherrschungsvertrag einher Daher: Im Regelfall kein Verstoß des Cash-Pooling gegen 30 Abs. 1 GmbHG, 57 Abs. 1 AktG

15 Insolvenzverursachungshaftung - VII Cash-Pooling und Existenzvernichtung Grenze der Zulässigkeit des Cash-Poolings: Erhaltung der Existenz der abhängigen (abführenden) Gesellschaft Verbot des existenzvernichtenden Eingriffs gemäß 826 BGB und Verbot von Zahlungen an Gesellschafter, die zur Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft führen ( 64 Satz 3 GmbHG, 92 Abs. 2 Satz 3 AktG) Sorgfaltspflichten der Geschäftsführer/Vorstände - Allgemein: 43 Abs. 1 GmbHG, 93 Abs. 1 AktG (Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns) - Im Falle des Cash-Poolings: Einrichtung eines Überwachungs- und Frühwarnsystems, das Bonitätsverschlechterungen der Muttergesellschaft registriert und Handlungsoptionen zur Risikovermeidung eröffnet BGH: Verpflichtung der Organe der abhängigen Gesellschaft aus 93 Abs. 1 AktG, laufend etwaige Änderungen des Kreditrisikos zu prüfen und auf eine sich andeutende Bonitätsverschlechterung des herrschenden Unternehmens mit einer Kreditkündigung (Kdg des Cash-Pool- Vertrages) zu reagieren Daueraufgabe Bonitätskontrolle Milderer Eingriff: Schaffung einer Überlebens-Kriegskasse im beherrschten Unternehmen im Konsens Problem: die Krisenrealität im Konzern

16 Insolvenzverursachungshaftung - VIII Cash-Pooling und Existenzvernichtung II Haftung der Organe des herrschenden Unternehmens gegenüber der abhängigen Gesellschaft, wenn abhängiges Unternehmen nicht über Insolvenzrisiko der Mutter rechtzeitig informiert wird - Gemäß 309 AktG bei Beherrschungsvertrag (entsprechend bei GmbH) - Gemäß 317 AktG ohne Beherrschungsvertrag

17 Insolvenzverursachungshaftung - IX Ergebnisabführungsvertrag Abführung des Gewinns des abhängigen Unternehmens an das herrschende Unternehmen auf Grundlage eines Gewinnabführungsvertrages (gemäß 291 Abs. 1 AktG) kann zur Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung der abhängigen Gesellschaft führen Eintritt eines Insolvenzgrundes grundsätzlich ausgeschlossen wegen Verlustausgleichspflicht des herrschenden Unternehmens gemäß 302 Abs. 1 AktG Aber: keine Gewährleistung der Solvenz des abhängigen Unternehmens, wenn Verlustausgleichsanspruch gegen Mutter nicht vollwertig ist Aus 43 Abs. 1 GmbHG, 93 abs. 1 AktG kann Pflicht der Organe der Tochter zur fristlosen Kündigung des Gewinnabführungsvertrages aus wichtigem Grund gemäß 297 Abs. 1 AktG folgen, wenn voraussichtliche Nichterfüllbarkeit der Verlustausgleichspflicht Einzelheiten umstritten und besonders haftungsrelevant Pflicht der Organe der Tochter zur Durchsetzung von Ansprüchen auf Verlustausgleich

18 Ausgangssituation einer Restrukturierung Drohende Fälligstellung des Darlehens in der Krise ( Event of Default ) Wirtschaftlich ist der Wert des Unternehmens geringer als die valutierende Bankfinanzierung Anteile der Gesellschafter sowie nachrangige Mezzanineansprüche sind wirtschaftlich wertlos Restrukturierungsoptionen für Kreditgeber einer inländischen Finanzierung (neben Verkauf der Forderung): A. Konsensuale Restrukturierung mit Gesellschafter und Mezzanine, z. B. doppelnützige Treuhand B. Anteilsversteigerung der Holding oder der einzelnen OpCo-Anteile durch Pfandrechtsgläubiger C. Holdinginsolvenz mit freihändiger Veräußerung der OpCo-Anteile D. Insolvenz der Unternehmensgruppe Insolvenzplanverfahren Übertragende Sanierung

19 Kritik am bisherigen Insolvenzregime Intransparenz des gerichtlichen Verfahrens und der Verwalterauswahl keine Planungssicherheit Mangelnde Möglichkeiten der Mitgestaltung am Verfahren, Maßgebliche Entscheidungen betreffend die Fortführung (Insolvenzgeld, Vereinbarungen mit Warenkreditgebern und Kunden, Massekredit etc.) werden ohne Einbindung der Gläubiger bereits in den ersten 2-3 Wochen des Eröffnungsverfahrens getroffen Stigma der Insolvenz bereits Eröffnungsverfahren führt in der Regel zu Störungen im Betriebsablauf (Arbeitnehmer, Kunden, Lieferanten und Gläubiger wenden sich vom Unternehmen ab) Unternehmenswert sinkt Technische Schwächen des Insolvenzplanverfahrens (Rechtsmittel) Eingriff in Gesellschafterrechte (z.b. Debt-Equity-Swap) im Insolvenzplanverfahren ohne Zustimmung der Gesellschafter nicht möglich (und nur nach Vorschriften des Gesellschaftsrechts) 19

20 Reformziele Möglichst frühe Einbindung von Gläubigern im Eröffnungsverfahren - Vorläufiger Gläubigerausschuss/Verwalterauswahl - Planbarkeit des Insolvenzverfahrens erste Erfahrungen Stärkung des Einflusses der Gläubiger auf die Auswahl des Insolvenzverwalters und dadurch größere Planungssicherheit für alle Beteiligten hinsichtlich des Ablaufs des Verfahrens (vs. Unabhängigkeit des Insolvenzverwalters) Ausbau und Straffung des Insolvenzplanverfahrens Erweiterung der Möglichkeiten der Sanierung durch einen Insolvenzplan und Abbau von Blockadepotential Debt Equity Swap (eher für loan to own Investoren), Regelungen auch nutzbar für Kapitalerhöhung Schutzschirmverfahren als deutsche Restrukturierungsoption für Finanzrestrukturierungen, z.b. für distressed LBO s Eigenverwaltung erste Gerichtspraxis/Paradigmenwechsel Inkraftgetreten am 1. März 2012

21 - Obligatorischer vorläufiger Gläubigerausschuss Freiwilliger vorläufiger Gläubigerausschuss mit Antragstellung unabhängig von Unternehmensgröße auf Antrag möglich Obligatorischer vorläufiger Gläubigerausschuss bei min. 2 von 3 Kriterien im vorangegangenen Geschäftsjahr: - Bilanzsumme > 4,84 Mio. - Umsatz > 9,686 Mio. - Arbeitnehmer > 50 im Jahresdurchschnitt - Ausnahmen: Geschäftsbetrieb eingestellt, Einsetzung unverhältnismäßig in Bezug auf zu erwartende Insolvenzmasse, Verminderung des Schuldnervermögens wegen verzögerter Verwalterbestellung zu befürchten; Setzt professionelle Insolvenzvorbereitung und antragstellung voraus gemeinsamer Gang zum Insolvenzgericht!

22 Insolvenzverwalterauswahl Anhörung des vorläufigen Gläubigerausschusses zu den Anforderungen, die an den Insolvenzverwalter zu stellen sind und zu seiner Person ( 56a Abs. 1 InsO) Von einem einstimmigen Beschluss kann das Gericht nur abweichen, wenn die vorgeschlagene Person für die Übernahme des Amtes nicht geeignet ist. ( 56a Abs. 2 InsO) Wegen gesetzlicher Minimalanforderungen des 56 InsO = faktische Bindung Listenbindung? AG HH Sietas, ZIP 2011, 2372, auch zur Frage der Unabhängigkeit bei Tätigkeit in anderer Sache für mutmaßlichen Großgläubiger des betreffenden Verfahrens Auswahl des (vorläufigen) Insolvenzverwalters ( 56 InsO) (1) Die erforderliche Unabhängigkeit wird nicht schon dadurch ausgeschlossen, dass die Person 1. vom Schuldner oder von einem Gläubiger vorgeschlagen worden ist, 2. den Schuldner vor dem Eröffnungsantrag in allgemeiner Form über den Ablauf eines Insolvenzverfahrens und dessen Folgen beraten hat.

23 Erste Erfahrungen vorläufiger Gläubigerausschuss und Verwalterauswahl 17. November 2011 Sietas Werft AG Hamburg bestellt nach einstimmigem Votum des Gläubigerausschusses 5. März 2012 ADA Das Systemhaus GmbH, AG Krefeld 8. März 2012 Draftex, Automobilzulieferer, AG Krefeld 5. April 2012 RKB Karosseriewerk, AG Chemnitz, bewusste Entscheidung für Regelinsolvenzverfahren laut Pressemitteilung 3. April 2012 Q-Cells SE AG Dessau-Roßlau, kein vorläufiger Gläubigerausschuss, da Antragsprüfung geraume Zeit in Anspruch nehmen wird; Gläubiger schlagen Verwalter vor, vorgeschlagene Person war bereits vor Entscheidung in der Tagespresse veröffentlicht Insolvenzgericht bestellte andere Person

24 Voraussetzung der Eigenverwaltung Voraussetzungen maßvoll gelockert, danach erforderlich - Schuldnerantrag - Keine Umstände, die Nachteile für Gläubiger erwarten lassen, 270 Abs. 2 InsO Abweichende Auffassung des Gerichts ist Schuldner bei nur drohender Zahlungsunfähigkeit vor Beschlussfassung mitzuteilen und Gelegenheit zur Rücknahme des Antrags zu geben, 270a Abs. 2 InsO Eigenverwaltung auch schon im Antragsverfahren vorläufiger Sachwalter, mit grundsätzlich eingeschränkten Befugnissen, 270a InsO

25 Trennung von Gesellschaftsrecht und Insolvenzrecht teilweise aufgehoben Ersetzung von Gesellschafterbeschlüssen, 225a Abs. 2 InsO - Kapitalherabsetzung oder -erhöhung - Leistung von Sacheinlagen - Ausschluss von Bezugsrechten (bei DES, wohl nicht bei Barkapitalerhöhungen) - Gesellschaftsrechtliche Registereintragung (soweit nach Planwirkung erforderlich) kann vom Verwalter beantragt werden Treffen jeder Regelung, die gesellschaftsrechtlich zulässig ist, 225a Abs. 3 InsO - Fortsetzen der aufgelösten Gesellschaft - Übertragung von Anteils- oder Mitgliedschaftsrechten Minimierung der Blockademöglichkeit

26 Debt-Equity-Swap I Umfassende Neuregelung des Debt-Equity-Swap in 225a Abs. 2 InsO Gläubigerforderungen (Fremdkapital) können in Beteiligungen (Eigenkapital) umgewandelt werden Forderungen gegen Schuldner einlagefähig, aber Wertberichtigung wegen Insolvenz erforderlich (ggf. Wertgutachten) Forderungsumwandlung nicht gegen den Willen der betroffenen Gläubiger möglich Bewertung der umzuwandelnden Forderungen: Differenzhaftung bei etwaiger Überbewertung der Forderung ist mit Bestätigung des Insolvenzplans ausgeschlossen, 254 Abs. 4 InsO Unwirksamkeit von Change of Control-Klauseln, 225a Abs. 4 InsO: kein Kündigungsrecht von Vertragspartnern bei Debt-Equity-Swap im Insolvenzplanverfahren Beteiligt sich der Gläubiger mit mehr als 10% und bleibt er zugleich Darlehensgläubiger, so profitiert er zwar vom Sanierungsprivileg des 39 Abs. 4 S. 2 InsO; dies gilt jedoch nur bis zur nachhaltigen Sanierung

27 Debt-Equity-Swap II Wirksamkeit & Formerfordernis 254a InsO (Rechte an Gegenständen. Sonstige Wirkungen des Plans): (2) Wenn die Anteils- oder Mitgliedschaftsrechte der am Schuldner beteiligten Personen in den Plan einbezogen sind ( 225a), gelten die in den Plan aufgenommenen Beschlüsse der Anteilsinhaber oder sonstigen Willenserklärungen der Beteiligten als in der vorgeschriebenen Form abgegeben. Gesellschaftsrechtlich erforderliche Ladungen, Bekanntmachungen und sonstige Maßnahmen zur Vorbereitung von Beschlüssen der Anteilsinhaber gelten als in der vorgeschriebenen Form bewirkt. Der Insolvenzverwalter ist berechtigt, die erforderlichen Anmeldungen beim jeweiligen Registergericht vorzunehmen.

28 Beteiligung der Alt-Gesellschafter Eigentumsschutz der Alt-Gesellschafter gem. Artikel 14 Grundgesetz nicht verletzt; schützenswerte Rechtsposition der Alt-Gesellschafter begrenzt auf das wirtschaftliche Eigenkapital ( 199 InsO) Abfindungsrechte eines Alt-Gesellschafters bei Kündigung stark eingeschränkt, 225a Abs. 5 InsO Beteiligung an der Abstimmung über den Plan in einer Gruppe Zustimmung der Anteilsinhaber gilt als erteilt, wenn diese nicht an Abstimmung teilnehmen, 246a InsO Obstruktionsverbot, 245 Abs. 3 InsO: Zustimmung der Gruppe der Alt- Gesellschafter gilt als erteilt, wenn diese wirtschaftlich nicht schlechter gestellt werden als ohne Plan und angemessen beteiligt werden Angemessene Beteiligung der Alt-Gesellschafter liegt vor, wenn nach dem Plan - kein Gläubiger wirtschaftliche Werte erhält, die den vollen Betrag seines Anspruchs übersteigen und kein Anteilsinhaber, der ohne einen Plan den Anteilsinhabern der Gruppe gleichgestellt wäre, bessergestellt wird als diese

29 Drei mögliche Phasen für einen asset / share deal Phasen einer Krise Phase 1 vor Insolvenzantrag Phase 2 Insolvenzantragsverfahren Phase 3 Insolvenzverfahren Anfechtungsproblematik Schwacher vorl. Verwalter Starker vorl. Verwalter Vor Berichtstermin Nach Berichtstermin 3 Monate riskanter Zeitraum 10 Jahre bei Vorsatz bis zu 3 Monate (Insolvenzgeld) max. 3 Monate Keine gesetzl. Befristung share deal Insolvenzeröffnung Insolvenzantrag Berichtstermin Share deal/des nur mit Insolvenzplan sinnvoll asset deal, ggf. share deal bei Holding-Insolvenz

30 Unternehmenskauf vor Insolvenzantragstellung Relevanter Zeitraum Unternehmenskrise Insolvenzantrag t Vertragsgestaltung vor Antragstellung Share deal (bzgl. der gefährdeten Obergesellschaft ) Keine Anfechtungsrisiken Meist beträgt der Kaufpreis 1 oder ist sogar negativ Insolvenzantragsgründe müssen spätestens nach Kauf beseitigt werden Sinnvollerweise wird vorab mit Gläubigern über Verzichte und Stundungen und Covenants Reset verhandelt regelmäßig Vollzugsbedingung für Closing! asset deal Erhebliche Anfechtungsrisiken soweit außergerichtliche Liquidation des Verkäufers nicht sichergestellt ist Kenntnis infolge Due Diligence 75 AO, 25 HGB, 613a BGB

31 Unternehmenskauf nach Insolvenzeröffnung Asset Deal - Essentialia: Keine Übernahme von Verbindlichkeiten, insbesondere kein 25 HGB, 75 AO 613a BGB gestaltbar (Transfergesellschaft, Erwerberkonzept, Insolvenzarbeitsrecht mit kurzen Kündigungsfristen und beschränktem Sozialplanvolumen Cherry-Picking bzgl. der Betriebsteile/assets grundsätzlich möglich Aber: Keine Garantien Share Deal - Essentialia Bei insolventem Target: Share Deal mit Insolvenzplan (Barkapitalerhöhung oder Debt Equity Swap bei loan to own Strategie) Bei Holding-Insolvenz: Unternehmenskaufvertrag ohne weitreichende Garantien

32 Das Bild kann zurzeit nicht angezeigt werden. Norddeutscher Unternehmertag - - Neuenfelder Maschinenfabrik GmbH Hamburg,

33 Das Bild kann zurzeit nicht angezeigt werden. Die 4 Säulen für die Zukunft der NMF

34 Das Bild kann zurzeit nicht angezeigt werden. Ausgangssituation vor Sietas-Insolvenz ( ) Bestehen der NMF seit 1970, 100% Tochter der Sietas-Werft Enormes Wachstum in den Jahren > 2010; Umsatz von 60M -> 200M Knapp positives Ergebnis Finanzierung über Banken & Warenkreditversicherer; Bürgschaften von Bund und Stadt Aber Dünne Eigenkapitaldecke (3M ) Marktkrise: Auftragseingang 5% des Umsatzes Insolvenz des gr. Kunden Beluga im März Neuausrichtung mit Kern Neue Kunden (insb. Korea) Neue Produkte (insb. Offshore) Neue Services (insb. Inspektion) Produktivität (Einkauf, Eigenfertigung)

35 Das Bild kann zurzeit nicht angezeigt werden. Van Oord Offshore-Kran für Windkrafterrichterschiff: - Größter Kran in der Unternehmensgeschichte - Wichtiger Baustein zur Neuausrichtung der NMF - Bau bei Sietas; Kranlieferung im März 2012 geplant - Alle wesentl. Komponenten im Oktober/November bestell - Sollte über Anzahlungen von Sietas finanziert werden

36 Das Bild kann zurzeit nicht angezeigt werden. Unmittelbare Phase vor und nach Sietas-Insolvenz 1. Rechtzeitige Beratung durch Insolvenzanwalt Enge Zusammenarbeit mit Gesellschafter im unmittelbaren Vorfeld Vermeidung unrechtmäßiger Handlungen &, z.b. Liquiditätspflichten Nutzung von Überlebenschancen, z.b. umsatzsteuerliche Organschaft 2. Unmittelbare Reaktion von Banken und Warenkreditversicherern Meldung von Lieferanten noch vor Insolvenzanmeldung der Mutter, dass Waren nicht versichert werden Hinweis der Banken, Kreditlinien nicht zu nutzen 3. Zahlungsstopp mit unbekanntem Ausgang (3-Wochen-Frist) 4. Enge Zusammenarbeit mit Insolvenzverwaltung Vorgehen und Absichten festlegen

37 Das Bild kann zurzeit nicht angezeigt werden. Vermeidung der eigenen Insolvenz 1. Unmittelbare Zusammenarbeit mit Banken, Warenkreditversicherern und Bürgen Direkten aufbauen (vorher ausschl. durch Mutterfirma bearbeitet) Neuen Liquiditätsplan mit Sondermaßnahmen erstellen und verkaufen Lieferaufschub/Stundung aller Offshore-Verbindlichkeiten Kreditoren- und Debitorenmanagement; 2. Kündigung Ergebnisabführungsvertrag 3. Klärung umsatzsteuerliche Organschaft -> Treuhandkonto 4. Langfristuntersuchung mit Unternehmensberatung Szenarioplanung über 3 Jahre war Voraussetzugen für Aufrechterhaltung der Linien (mit/ohne Offshore-Kran, mit/ohne Sietas); Hinweis Kranunfall 5. Umsetzung der Liquiditäts-Maßnahmen 3 x tägl. Liquiditätsrunde, Vereinbarungen mit Lieferanten und Kunden 6. Umsetzung des ohnehin notwendigen Personalabbaus Umsetzung im Rahmen der Gruppe war vor der Insolvenz ins Stocken gekommen Abklärung der Finanzierung mit Insolvenzverwaltung Verhandlung im Dez/Jan;

38 Das Bild kann zurzeit nicht angezeigt werden. Status heute 1. Langfristplan durch Banken und Warenkreditversicherer akzeptiert Linien wie vor der Sietas-Insolvenz nutzbar 2. Verbesserte Liquiditätssituation mit längerfristig positivem Ausblick 3. Personalabbau von 249 auf 129 Mitarbeiter umgesetzt Verhandlungsabschluss > Start Transfergesellschaft Neuer Vertrag für Windkraft-Errichterkran mit Van Oord direkt 5. Investorenprozess mit substantiellen Angeboten für die NMF Fazit Schlüssel liegt in der Zusammenarbeit mit GF der Mutterfirma, Insolvenz-verwaltung, Lieferanten, Kunden, Mitarbeitern, Betriebsräten, IG Metall uvm. Grundsteine dafür werden vor der kritischen Situation gelegt Beratung ist in dieser absoluten Ausnahmesituation unabdingbar

39 Ansprechpartner: Dominik Demisch Stefan Denkhaus Dr. Oliver Tomat BRL BOEGE ROHDE LUEBBEHUESEN Partnerschaft von Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern Jungfernstieg 30 D Hamburg Tel Fax Friedrichstraße 188 D Berlin Tel Fax

Sanierung durch Insolvenzplan

Sanierung durch Insolvenzplan Berlin/ Brandenburger Arbeitskreis für Insolvenzrecht e.v. 24.11.2010 Sanierung durch Insolvenzplan Dr. Florian Stapper Rechtsanwalt Fachanwalt für Insolvenzrecht Fachanwalt für Steuerrecht A: Allgemeines

Mehr

Rahmenbedingungen und Prüfung der Insolvenzantragspflicht. von Rechtsassessor Reinhard Halbgewachs für vds consultants GmbH

Rahmenbedingungen und Prüfung der Insolvenzantragspflicht. von Rechtsassessor Reinhard Halbgewachs für vds consultants GmbH Rahmenbedingungen und Prüfung der Insolvenzantragspflicht von Rechtsassessor Reinhard Halbgewachs für vds consultants GmbH Insolvenzantragspflicht Adressaten der rechtlichen Regelung Folgen deren Verletzung

Mehr

ESUG Neues Insolvenzrecht Chancen für die Unternehmenssanierung und Herausforderungen für den steuerlichen Berater

ESUG Neues Insolvenzrecht Chancen für die Unternehmenssanierung und Herausforderungen für den steuerlichen Berater ESUG Neues Insolvenzrecht Chancen für die Unternehmenssanierung und Herausforderungen für den steuerlichen Berater ESUG Stärkung der Gläubigerrechte im Insolvenzverfahren Gestaltungsmöglichkeiten durch

Mehr

ESUG. Dr. Andreas Schmidt, Insolvenzgericht Hamburg Mannheim, 15. Juni 2012

ESUG. Dr. Andreas Schmidt, Insolvenzgericht Hamburg Mannheim, 15. Juni 2012 ESUG Dr. Andreas Schmidt, Insolvenzgericht Hamburg Mannheim, 15. Juni 2012 1 ESUG Kritik am bisherigen Insolvenzregime Übersicht / ESUG n Teilweise Intransparenz des gerichtlichen Verfahrens und der Verwalterauswahl

Mehr

Teil 7: - Unternehmenssanierung im Insolvenzverfahren

Teil 7: - Unternehmenssanierung im Insolvenzverfahren Wintersemester 2009/2010 Sanierung von Unternehmen in der Krise Teil 7: - Unternehmenssanierung im Insolvenzverfahren Banksyndikus Arne Wittig, 18. Dezember 2009 Frankfurt am Main Übertragende Sanierung

Mehr

Neue Chancen für die Sanierung am Fallbeispiel eines erfolgreichen Schutzschirmverfahrens

Neue Chancen für die Sanierung am Fallbeispiel eines erfolgreichen Schutzschirmverfahrens Neue Chancen für die Sanierung am Fallbeispiel eines erfolgreichen Schutzschirmverfahrens win wirtschaft information netzwerk Dr. Roland Püschel Oldenburg, 11. Juni 2013 Inhalt Gesetz zur weiteren Erleichterung

Mehr

Die Änderungen der Insolvenzordnung nach dem ESUG

Die Änderungen der Insolvenzordnung nach dem ESUG Die Änderungen der Insolvenzordnung nach dem ESUG Kanzlei Dr. Beck & Partner GbR Nürnberg Regensburg Hof Ansbach München Würzburg 1 Ihr Referent Joachim Exner Rechtsanwalt Fachanwalt für Insolvenzrecht

Mehr

Die Reform der Insolvenzordnung nach ESUG, dem Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung

Die Reform der Insolvenzordnung nach ESUG, dem Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung Die Reform der Insolvenzordnung nach ESUG, dem Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen Vortrag von Prof. Manfred Hunkemöller und RA Rolf Weidmann am 28.02.2012 1. Grundlagen Insolvenz

Mehr

Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) aus Steuerberatersicht

Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) aus Steuerberatersicht Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) aus Steuerberatersicht 1 Ausgangspunkt und wesentlicher Inhalt des Gesetzentwurfes Vorgaben des Koalitionsvertrages Erleichterung

Mehr

SANIERUNG IM INSOLVENZVERFAHREN EIN ÜBERBLICK

SANIERUNG IM INSOLVENZVERFAHREN EIN ÜBERBLICK SANIERUNG IM INSOLVENZVERFAHREN EIN ÜBERBLICK VERFAHRENSABSCHNITTE In der Regel unterteilt sich ein Insolvenzverfahren in 2 Verfahrensabschnitte, das Eröffnungsverfahren und das eigentliche Insolvenzverfahren.

Mehr

Einführung ESUG. I. Eigenverwaltung / Schutzschirmverfahren

Einführung ESUG. I. Eigenverwaltung / Schutzschirmverfahren Einführung ESUG Zum 01.03.2012 trat das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) in Kraft. Diese Änderungen gelten für alle Unternehmens-Insolvenzverfahren, deren Eröffnung

Mehr

A Überblick... 10. 1 Die Änderungen des Insolvenzrechts durch das ESUG...10

A Überblick... 10. 1 Die Änderungen des Insolvenzrechts durch das ESUG...10 Inhaltsverzeichnis A Überblick... 10 1 Die Änderungen des Insolvenzrechts durch das ESUG...10 2 Sonstige Änderungen des Insolvenzrechts...10 2.1 Haushaltsbegleitgesetz (HBeglG)...10 2.2 Gesetz zur Änderung

Mehr

Die neue Regelung der Eigenverwaltung

Die neue Regelung der Eigenverwaltung Deutscher Insolvenzverwalterkongress Berlin 2010 Die neue Regelung der Eigenverwaltung Gliederung I. Die Eigenverwaltung nach geltendem Recht ( 270 ff.) - Voraussetzungen für die Eigenverwaltung II. -

Mehr

Rheinischen Gesellschaftsrechtskonferenz Werkstattbericht" zum Schutzschirm ( 270b InsO)

Rheinischen Gesellschaftsrechtskonferenz Werkstattbericht zum Schutzschirm ( 270b InsO) Rheinischen Gesellschaftsrechtskonferenz Werkstattbericht" zum Schutzschirm ( 270b InsO) Düsseldorf, den 24.10.2012 Kernelemente des Schutzschirmverfahrens Zweck des Schutzschirms Verbesserung der Rahmenbedingungen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort. Autorenübersicht*... 5. Bearbeiterverzeichnis... 6. Abkürzungsverzeichnis... 13. Literaturverzeichnis...

Inhaltsverzeichnis. Vorwort. Autorenübersicht*... 5. Bearbeiterverzeichnis... 6. Abkürzungsverzeichnis... 13. Literaturverzeichnis... Inhaltsverzeichnis Vorwort Autorenübersicht*... 5 Bearbeiterverzeichnis........................... 6 Abkürzungsverzeichnis... 13 Literaturverzeichnis... 15 I. Einführung... 29 II. Vertragsgestaltung....

Mehr

Die geordnete Insolvenz: Strategische Option und Chance für das Unternehmen?

Die geordnete Insolvenz: Strategische Option und Chance für das Unternehmen? Die geordnete Insolvenz: Strategische Option und Chance für das Unternehmen? RA Dr. Rainer Markfort Partner Tel.: +49 (0) 30 20 67 300 rmarkfort@mayerbrown.com RA Dr. Guido Zeppenfeld Partner Tel.: +49

Mehr

SANIERUNG DURCH SCHUTZSCHIRM ODER (VORLÄUFIGE) EIGENVERWALTUNG LEIPZIG, 19 JUNI 2013 GÖRLITZ, 20. JUNI 2013 REUTLINGEN, 27.

SANIERUNG DURCH SCHUTZSCHIRM ODER (VORLÄUFIGE) EIGENVERWALTUNG LEIPZIG, 19 JUNI 2013 GÖRLITZ, 20. JUNI 2013 REUTLINGEN, 27. SANIERUNG DURCH SCHUTZSCHIRM ODER (VORLÄUFIGE) EIGENVERWALTUNG LEIPZIG, 19 JUNI 2013 GÖRLITZ, 20. JUNI 2013 REUTLINGEN, 27. JUNI 2013 DAS ESUG HAT DIE SANIERUNG VERÄNDERT Das ESUG ist seit 01.03.2012 in

Mehr

FRTG GROUP ESUG. Gesetz zur weiteren Erleichterung zur Sanierung von Unternehmen

FRTG GROUP ESUG. Gesetz zur weiteren Erleichterung zur Sanierung von Unternehmen FRTG GROUP ESUG Gesetz zur weiteren Erleichterung zur Sanierung von Unternehmen Inhalt 1. Einführung 2. Neuerungen bei Eigenverwaltung 3. Vorläufiger Gläubigerausschuss 4. Schutzschirmverfahren 5. Bescheinigung

Mehr

Legal Update Restrukturierung

Legal Update Restrukturierung Legal Update Restrukturierung Grundlegende Reform des deutschen Insolvenzrechts in 2012 durch das ESUG Dr. Michael Nienerza, Dr. Wolfram Desch München, Der Bundestag hat Ende Oktober 2011 das Gesetz zur

Mehr

Überblick über das aktuelle Insolvenzrecht

Überblick über das aktuelle Insolvenzrecht Mönning & Georg Rechtsanwälte Insolvenzverwalter Überblick über das aktuelle Insolvenzrecht Prof. Dr. Martin Dreschers Rechtsanwalt - Insolvenzverwalter Aachen Berlin Cottbus Dortmund Dresden Düsseldorf

Mehr

Vereinfachung des Zugangs zur Eigenverwaltung (Umkehrung des Regel- Ausnahme-Verhältnisses);

Vereinfachung des Zugangs zur Eigenverwaltung (Umkehrung des Regel- Ausnahme-Verhältnisses); MERKBLATT Recht und Steuern INSOLVENZRECHTSREFORM - ESUG Das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) ist am 1. März 2012 in Kraft getreten. Die Schwerpunkte der Änderungen

Mehr

Vorläufiger Gläubigerausschuss, Verwalterwahl und Eigenverwaltung

Vorläufiger Gläubigerausschuss, Verwalterwahl und Eigenverwaltung Vorläufiger Gläubigerausschuss, Verwalterwahl und Eigenverwaltung ESUG trifft auf Wirklichkeit Vorl. Gläubigerausschuss (vga) Überblick Einsetzung Aufgaben vga: Überblick EröffnungsA EröffnungsB GlVers

Mehr

Das Insolvenzverfahren aus Gläubigersicht. Zweck und Ablauf des Insolvenzverfahrens sowie wesentliche rechtliche Rahmenbedingungen 08.

Das Insolvenzverfahren aus Gläubigersicht. Zweck und Ablauf des Insolvenzverfahrens sowie wesentliche rechtliche Rahmenbedingungen 08. Das Insolvenzverfahren aus Gläubigersicht Zweck und Ablauf des Insolvenzverfahrens sowie wesentliche rechtliche Rahmenbedingungen 08. April 2010 Einführung Begriff und Zweck des Insolvenzverfahrens 1 Insolvenzordnung

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort zur 2. Auflage... V. Literaturverzeichnis... XIII

Inhaltsverzeichnis. Vorwort zur 2. Auflage... V. Literaturverzeichnis... XIII Rn. Seite Vorwort zur 2. Auflage... V Literaturverzeichnis... XIII A. Grundlagen...1... 1 I. Einführung und Aufbau des Buches...1... 1 II. Die Konkurrenz von Insolvenzzweck und Gesellschaftszweck...4...

Mehr

Insolvenzplänen. Ansätze zur Haftungsbegrenzung bei Unternehmen in der Krise. Unternehmenssanierung mit. Insolvenzplänen. Wenn Plan B versagt

Insolvenzplänen. Ansätze zur Haftungsbegrenzung bei Unternehmen in der Krise. Unternehmenssanierung mit. Insolvenzplänen. Wenn Plan B versagt Unternehmenssanierung mit Unternehmenssanierung mit Insolvenzplänen Insolvenzplänen PKL Team Restrukturierung Wenn Plan B versagt Ansätze zur Haftungsbegrenzung bei Unternehmen in der Krise Referenten

Mehr

Der (vorläufige) Gläubigerausschuss

Der (vorläufige) Gläubigerausschuss Der (vorläufige) Gläubigerausschuss Der (vorläufige) Gläubigerausschuss - Überblick 1 2 3 4 5 6 7 Vorbemerkung Arten von Gläubigerausschüssen Mitgliedschaft in einem (vorläufigen) Gläubigerausschuss Rechte

Mehr

Neue Sanierungskultur in Deutschland - Mehr Einfluss durch das ESUG

Neue Sanierungskultur in Deutschland - Mehr Einfluss durch das ESUG Neue Sanierungskultur in Deutschland - Mehr Einfluss durch das ESUG von Dr. Johan Schneider Rechtsanwalt, Fachanwalt für Insolvenzrecht Copyright 2013 Bitte beachten Sie, dass alle Rechte, auch die auszugsweise

Mehr

Telephone Briefing. Thema: ESUG Neue Möglichkeiten der Unternehmenssanierung

Telephone Briefing. Thema: ESUG Neue Möglichkeiten der Unternehmenssanierung Telephone Briefing Thema: ESUG Neue Möglichkeiten der Unternehmenssanierung Dr. Marco Wilhelm Februar 2012 Partner Tel. +49 69 7941 2731 mwilhelm@mayerbrown.com Mayer Brown is a global legal services provider

Mehr

Modernes Insolvenzrecht

Modernes Insolvenzrecht Modernes Insolvenzrecht Ausgewählte Aspekte zu Qualitätsanforderungen des Insolvenzgerichts und zur Massemehrung und zur Haftungsvermeidung bei vorläufiger Eigenverwaltung München-Frankfurt-Hamburg-Berlin-Köln

Mehr

Das Unternehmen in Krise und Insolvenz

Das Unternehmen in Krise und Insolvenz Das Unternehmen in Krise und Insolvenz Stolpersteine für den Berater Veranstaltungsort: 01. Oktober 2015 in München Manuela Richert Rechtsanwältin, München Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden

Mehr

Neue Chancen für Unternehmen in der Krise

Neue Chancen für Unternehmen in der Krise Neue Chancen für Unternehmen in der Krise Sanierung unter Insolvenzschutz IHK Ostbrandenburg Frankfurt (Oder), den 24.06.2014 Agenda I. II. Verfahrensvorbereitung [ 2 ] Bei Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit

Mehr

Organ- und Gesellschafterpflichten

Organ- und Gesellschafterpflichten Organ- und Gesellschafterpflichten RA/FA InsR Dr. Frank Kebekus Finanzmarktrecht, Bucerius Law School, Hamburg, 13.06.2014 Banken und Unternehmen in der Krise - Prävention, Restrukturierung und Abwicklung

Mehr

Das MoMiG kommt! Stand: 28. Oktober 2008

Das MoMiG kommt! Stand: 28. Oktober 2008 Das MoMiG kommt! Stand: 28. Oktober 2008 Überblick Ziele Schnellere Gründung Haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft Regelung der verdeckten Sacheinlage Bilanzielle Betrachtungsweise bei Kapitalaufbringung

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... V. Literaturverzeichnis... XVII

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... V. Literaturverzeichnis... XVII Rn. Seite Vorwort... V Literaturverzeichnis... XVII A. Verfahrensziel und Verfahrensbeteiligte... 1... 1 I. Vorüberlegung... 1... 1 II. Ziele des Regelinsolvenzverfahrens... 2... 1 1. Gemeinschaftliche

Mehr

Rechtliche Grundlagen des Jahresabschlusses

Rechtliche Grundlagen des Jahresabschlusses www.boeckler.de August 2009 Copyright Hans-Böckler-Stiftung Rechtliche Grundlagen des Jahresabschlusses Kapitel 7 Insolvenz und Jahresabschluss Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse: Informationen

Mehr

Haftungsrisiken des GmbH-Geschäftsführers im Falle der Krise seiner GmbH

Haftungsrisiken des GmbH-Geschäftsführers im Falle der Krise seiner GmbH Haftungsrisiken des GmbH-Geschäftsführers im Falle der Krise seiner GmbH Infolge einer Vielzahl von Gesetzesänderungen erscheint es angebracht, die Haftungsrisiken des GmbH- Geschäftsführers im Falle der

Mehr

Arbeitnehmerrechte in der Insolvenz - Die Insolvenzrechtsreform als Chance?

Arbeitnehmerrechte in der Insolvenz - Die Insolvenzrechtsreform als Chance? Arbeitnehmerrechte in der Insolvenz - Die Insolvenzrechtsreform als Chance? Vortrag vom 5. Juli 2012 RA Gordon Rapp - RA David Schweizer Gliederung I. Privilegien der Arbeitnehmer in der Konkursordnung

Mehr

Rechtliche Aspekte der Unternehmenskrise

Rechtliche Aspekte der Unternehmenskrise Rechtliche Aspekte der Unternehmenskrise Dr. jur. Daniel Knickenberg Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht Dozent an der Rheinischen Fachhochschule Köln Leinen & Derichs Anwaltsozietät Cleverstr. 16,

Mehr

- Recht aktuell - Kurzinfo Insolvenzrecht

- Recht aktuell - Kurzinfo Insolvenzrecht RECHTSANWÄLTE - Recht aktuell - Kurzinfo Insolvenzrecht Nr. 2 / 25. April 2012 Inkrafttreten des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG) Das am 13. Dezember 2011 verkündete

Mehr

So funktioniert Eigenverwaltung WAS IST EIGENVERWALTUNG? INHALT WWW-ADRESSEN. Hintergründe. Stand: 15.07.2009

So funktioniert Eigenverwaltung WAS IST EIGENVERWALTUNG? INHALT WWW-ADRESSEN. Hintergründe. Stand: 15.07.2009 Stand: 15.07.2009 Hintergründe So funktioniert Eigenverwaltung WAS IST EIGENVERWALTUNG? Die Insolvenzordnung sieht vor, dass der Schuldner mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis

Mehr

Die Eigenverwaltung nach ESUG

Die Eigenverwaltung nach ESUG Die Eigenverwaltung nach ESUG Prof. Dr. Lucas F. Flöther Hannover 27. Februar 2012 Ist-Zustand: Anordnung der Eigenverwaltung in weniger als 1 % der Verfahren Jahr Verfahren angeordnete Eigenverwaltung

Mehr

Der GmbH- Geschäftsführer Aufgaben - Pflichten - Haftung

Der GmbH- Geschäftsführer Aufgaben - Pflichten - Haftung MERKBLATT Der GmbH- Geschäftsführer Aufgaben - Pflichten - Haftung Stand: Februar 2014 Ansprechpartner: Marek Heinzig 0371/6900 1520 0371/6900 19 1520 heinzig@chemnitz.ihk.de Karla Bauer 03741/214 3120

Mehr

Inhalt. Teil 1 Insolvenzstrafrecht... 13

Inhalt. Teil 1 Insolvenzstrafrecht... 13 Inhalt Teil 1 Insolvenzstrafrecht... 13 A. Einführung... 15 B. Die insolvenzspezifischen Delikte... 17 I. Bankrott, 283 StGB... 17 1. Objektive Strafbarkeitsbedingung... 17 2. Objektiver Tatbestand...

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... V. Literaturverzeichnis... XIII. A. Einleitung... 1... 1

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... V. Literaturverzeichnis... XIII. A. Einleitung... 1... 1 Rz. Seite Vorwort... V Literaturverzeichnis... XIII A. Einleitung... 1... 1 B. Grundlagen des Factoring... 12... 5 I. Funktionen... 13... 5 II. Factoringmodelle und arten... 14... 5 1. Unterscheidung nach

Mehr

Abschlussfall zum Lieferantenbetrug (auch zu 283 StGB)

Abschlussfall zum Lieferantenbetrug (auch zu 283 StGB) Abschlussfall zum Lieferantenbetrug (auch zu 283 StGB) A ist Geschäftsführer der G-GmbH. Deren Verbindlichkeiten übersteigen den Wert ihres Vermögens beträchtlich, so dass keine Wahrscheinlichkeit besteht,

Mehr

Krisenprophylaxe, Haftungsvermeidung und Sanierungschancen

Krisenprophylaxe, Haftungsvermeidung und Sanierungschancen Krisenprophylaxe, Haftungsvermeidung und Sanierungschancen Veranstaltung Sicher durch schwere See die IHK hilft in der Krise am Donnerstag, den 18.03.2010, 14:00 Uhr Referent: Dr. Werner Pöhlmann, Rechtsanwalt,

Mehr

Kapitalgesellschaftsrecht. Finanzverfassung der GmbH Auflösung und Liquidation

Kapitalgesellschaftsrecht. Finanzverfassung der GmbH Auflösung und Liquidation Kapitalgesellschaftsrecht Finanzverfassung der GmbH Auflösung und Liquidation Jahresabschluss Für Buchführung und Rechnungslegung gelten 264 ff. HGB mit Ergänzungsvorschriften in 42 GmbHG Aufstellung des

Mehr

www.anchor.eu Heidelberg, 19. September 2014 Referent: Tobias Wahl SRH Sanierungskonferenz: ESUG Erfolgsfaktoren für

www.anchor.eu Heidelberg, 19. September 2014 Referent: Tobias Wahl SRH Sanierungskonferenz: ESUG Erfolgsfaktoren für www.anchor.eu Heidelberg, 19. September 2014 Referent: Tobias Wahl SRH Sanierungskonferenz: ESUG Erfolgsfaktoren für das neue insolvenzrechtliche Sanierungsinstrumentarium Auftakt 2 Statistik 10.025 eröffnete

Mehr

Einleitung... 19. B. Ziele dieser Arbeit... 22. Erstes Kapitel: Grundlagen des Sanierungsrechts... 27

Einleitung... 19. B. Ziele dieser Arbeit... 22. Erstes Kapitel: Grundlagen des Sanierungsrechts... 27 Inhaltsverzeichnis Einleitung... 19 A. Einführung in das Thema... 19 B. Ziele dieser Arbeit... 22 C. Gang der Untersuchung... 24 Erstes Kapitel: Grundlagen des Sanierungsrechts... 27 A. Die Unternehmenskrise...

Mehr

Wann Was Wie. Betriebliche oder private Insolvenz

Wann Was Wie. Betriebliche oder private Insolvenz Tag der Unternehmensberater Wann Was Wie. Betriebliche oder private Insolvenz Mittwoch, 21. September 2011 www.bo-oelb.de Die Kanzlei Böhme & Oelbermann ist u.a. auf Sanierung sowie Insolvenzverwaltung

Mehr

Der BLSV-Rechtsservice informiert

Der BLSV-Rechtsservice informiert Der BLSV-Rechtsservice informiert Die Insolvenzantragspflicht beim Verein I. Insolvenzgründe: 1. Überschuldung: Gemäß 42 Abs. 2 Satz 1 BGB ist der Vorstand/der Liquidator im Falle der Überschuldung verpflichtet,

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... V. Literaturverzeichnis... XIII

Inhaltsverzeichnis. Vorwort... V. Literaturverzeichnis... XIII Rn. Seite Vorwort... V Literaturverzeichnis... XIII A. Einführung... 1... 1 I. Insolvenzen in Deutschland... 1... 1 1. Historische Entwicklung... 3... 1 2. Einordnung von Krise bis zur Insolvenz... 14...

Mehr

Wirtschaftsprivatrecht I Gesellschaftsrecht

Wirtschaftsprivatrecht I Gesellschaftsrecht Wirtschaftsprivatrecht I Gesellschaftsrecht RA Jens Goldschmidt Kanzlei Scheidle & Partner Grottenau 6 86150 www.scheidle.eu Tel.: 0821/34481-0 j.goldschmidt@scheidle.eu 1 Personengesellschaften, 705 ff.

Mehr

Strategien in der Krise.

Strategien in der Krise. Strategien in der Krise. Dr. Andreas R. J. Schnee-Gronauer Themen 1. Antragspflichten 2. Insolvenzanfechtung 3. Honorarsicherung 4. Strategien a) Vor Antragstellung b) Nach Antragstellung 5. Beispiele

Mehr

DIE WICHTIGSTEN INFORMATIONEN ÜBER AUFGABENBEREICHE, PFLICHTEN UND HAFTUNGSRISIKEN

DIE WICHTIGSTEN INFORMATIONEN ÜBER AUFGABENBEREICHE, PFLICHTEN UND HAFTUNGSRISIKEN GmbH-Geschäftsführer DIE WICHTIGSTEN INFORMATIONEN ÜBER AUFGABENBEREICHE, PFLICHTEN UND HAFTUNGSRISIKEN Im Innenverhältnis obliegt dem Geschäftsführer die Leitung der Gesellschaft ( 37 I GmbHG). Damit

Mehr

Einleitung 1 1. Einfuhrung 1 2. Gegenstand der Untersuchung 4 3. Aufbau 5

Einleitung 1 1. Einfuhrung 1 2. Gegenstand der Untersuchung 4 3. Aufbau 5 Einleitung 1 1. Einfuhrung 1 2. Gegenstand der Untersuchung 4 3. Aufbau 5 Teil I: Die steuerliche Haftung des Geschäftsführers im Allgemeinen 9 1. Einführung 9 2. Die Haftung aus 69 AO 9 2.1. Entstehungsgeschichte

Mehr

Insolvenzrecht SS 2014 Skriptum Nr. 1 Allgemeine Informationen

Insolvenzrecht SS 2014 Skriptum Nr. 1 Allgemeine Informationen RHEINISCHE FRIEDRICH-WILHELMS- UNIVERSITÄT BONN Fachbereich Rechtswissenschaft Prof. Dr. Moritz Brinkmann, LL.M. (McGill) Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, dt. und europ. Zivilverfahrensrecht sowie Insolvenzrecht

Mehr

Fragen zur Haftung von Geschäftsführer und Gesellschafter

Fragen zur Haftung von Geschäftsführer und Gesellschafter Fragen zur Haftung von Geschäftsführer und Gesellschafter GD SOLUTIONS GROUP CORP. 141 NE 3 RD AVENUE SUITE 8022 MIAMI, FL 33132 www.gd-solutions-consulting.com office@gd-solutions-consulting.com Fragen

Mehr

III. Der GmbH-Geschäftsführer und der AG-Vorstand

III. Der GmbH-Geschäftsführer und der AG-Vorstand III. Der GmbH-Geschäftsführer und der AG-Vorstand 1. Dienst- und kein Arbeitsvertrag 2. Welche Arbeitnehmerschutzrechte gelten? 3. Die Sozialversicherung 4. Die Unterscheidung von An- und Bestellung 5.

Mehr

Inhaltsübersicht. Vorwort Inhaltsverzeichnis Literaturverzeichnis

Inhaltsübersicht. Vorwort Inhaltsverzeichnis Literaturverzeichnis Inhaltsübersicht Vorwort Inhaltsverzeichnis Literaturverzeichnis V XI XVII Einleitung 1 I. Wirtschaft und Insolvenz 13 II. Wirksame Risikovorsorge durch Gläubiger und Schuldner 25 III. Der rechtliche Rahmen

Mehr

GmbH-Recht Alt und Neu nach MoMiG Reform

GmbH-Recht Alt und Neu nach MoMiG Reform 1 von 9 18.05.2012 17:03 GmbH-Recht Alt und Neu nach MoMiG Reform Altes Recht Neues Recht I. Gründung 1. Mindeststammkapital 25.000 25.000 Ausnahme: Gründung der GmbH in Form der Unternehmergesellschaft

Mehr

Gläubigerbeteiligung im Licht des neuen Insolvenzrechts

Gläubigerbeteiligung im Licht des neuen Insolvenzrechts Gläubigerbeteiligung im Licht des neuen Insolvenzrechts Fachverband der Kommunalkassenverwalter Landesarbeitstagung Sindelfingen 2012 1 Die Bedeutung der Insolvenzrechtsreform Die Reform des Insolvenzrechts

Mehr

5.2.20 Hinweise für die Tätigkeit des Steuerberaters als Sachwalter

5.2.20 Hinweise für die Tätigkeit des Steuerberaters als Sachwalter 5.2.20 Hinweise für die Tätigkeit des Steuerberaters als Sachwalter Beschlossen vom Präsidium der Bundessteuerberaterkammer am 2. und 3. September 2013. 1. Vorbemerkungen Die Tätigkeit des Steuerberaters

Mehr

INSOLVENZVERSCHLEPPUNG BEI JURISTISCHEN PERSONEN AUS STRAFRECHTLICHER SICHT

INSOLVENZVERSCHLEPPUNG BEI JURISTISCHEN PERSONEN AUS STRAFRECHTLICHER SICHT Abendsymposium des ZIS Zentrum für Insolvenz und Sanierung an der Universität Mannheim 6. März 2012 INSOLVENZVERSCHLEPPUNG BEI JURISTISCHEN PERSONEN AUS STRAFRECHTLICHER SICHT Prof. Dr. Roland Schmitz

Mehr

Haftung des GmbH-Geschäftsführers bei Insolvenz Abgrenzung von Zahlungsunfähigkeit und Zahlungsstockung der Gesellschaft

Haftung des GmbH-Geschäftsführers bei Insolvenz Abgrenzung von Zahlungsunfähigkeit und Zahlungsstockung der Gesellschaft Dr. Reinhard Lutz Haftung des GmbH-Geschäftsführers bei Insolvenz Abgrenzung von Zahlungsunfähigkeit und Zahlungsstockung der Gesellschaft Der GmbH-Geschäftsführer ist in der Krise der Gesellschaft besonderen

Mehr

3: Eröffnung des Verfahrens

3: Eröffnung des Verfahrens 3: Eröffnung des Verfahrens A. Eröffnungsvoraussetzungen B. Eröffnungsverfahren Folie 25 Insolvenzeröffnungsvoraussetzungen Antrag, 13 ff. InsO - Antragsrecht - Antragspflicht Insolvenzgrund, 16 ff. InsO

Mehr

Insolvenzordnung: Hinweise für Schuldner zum Verbraucherinsolvenzverfahren

Insolvenzordnung: Hinweise für Schuldner zum Verbraucherinsolvenzverfahren Insolvenzordnung: Hinweise für Schuldner zum Verbraucherinsolvenzverfahren Die Insolvenzordnung (InsO) räumt Schuldnern die Möglichkeit ein, sich durch ein Insolvenzverfahren mit anschließender Restschuldbefreiung

Mehr

Insolvenzordnung: Hinweise für Schuldner - Verbraucherinsolvenzverfahren -

Insolvenzordnung: Hinweise für Schuldner - Verbraucherinsolvenzverfahren - ALLGEMEINE RECHTSFRAGEN - R23 Stand: April 2004 Ihr Ansprechpartner Thomas Teschner E-Mail thomas.teschner@saarland.ihk.de Tel. (0681) 9520-200 Fax (0681) 9520-288 Insolvenzordnung: Hinweise für Schuldner

Mehr

12. JUNI 2014. zwischen. und

12. JUNI 2014. zwischen. und Entwurf f vom 24.April 2014 12. JUNI 2014 ÄNDERUNGSVEREINBARUNG zum Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 16. November 2004 zwischen SPLENDID MEDIEN AG und POLYBAND MEDIEN GMBHH Änderungen\Polyband\Final\01929-13

Mehr

Schutzschirmverfahren Ein neuer Weg zur Unternehmenssanierung oder brauchen wir ein vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren?

Schutzschirmverfahren Ein neuer Weg zur Unternehmenssanierung oder brauchen wir ein vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren? Schutzschirmverfahren Ein neuer Weg zur Unternehmenssanierung oder brauchen wir ein vorinsolvenzliches Sanierungsverfahren? Buchalik Brömmekamp Bankentag Düsseldorf, 6. März 2014 Agenda I. Insolvenz als

Mehr

Die neue niederländische Flex B.V. - Eine interessante Alternative zur deutschen GmbH?

Die neue niederländische Flex B.V. - Eine interessante Alternative zur deutschen GmbH? Alice van der Schee / Dr. Malte J. Hiort Die neue niederländische Flex B.V. - Eine interessante Alternative zur deutschen GmbH? 11. Mittelstandstag, Köln, 27. Juni 2013 Inhaltsverzeichnis I. Hintergrund

Mehr

Der Geschäftsführervertrag im Mittelstand

Der Geschäftsführervertrag im Mittelstand Der Geschäftsführervertrag im Mittelstand Vertragsgestaltung, Haftungsrisiken, Haftungsprivilegierung DR. BORIS SCHIEMZIK ROSE & PARTNER LLP. Jungfernstieg 40 20354 Hamburg 04.02.2011 SEITE 1 Agenda 1.

Mehr

Merkblatt. Insolvenz in Schaubildern (Stand 01/2010)

Merkblatt. Insolvenz in Schaubildern (Stand 01/2010) Merkblatt Insolvenz in Schaubildern (Stand 01/2010) Das Insolvenzrecht ist ein außerordentlich komplexes und differenziertes Rechtsgebiet. Zielsetzung dieses Merkblattes ist es, dem Mitgliedsbetrieb einen

Mehr

Rechtsanwältin Kathrin Lutter Fachanwältin für Insolvenzrecht Am Alten Theater 4 39104 Magdeburg

Rechtsanwältin Kathrin Lutter Fachanwältin für Insolvenzrecht Am Alten Theater 4 39104 Magdeburg Am Alten Theater 4 39104 Magdeburg Telefon: 0391/744080 Telefax: 0391/7440888 E-Mail: info@ra-lutter.de web: www.ra-lutter.de Magdeburg, den 11.09.2014 Der Steuerberater in der Unternehmenskrise des Mandanten

Mehr

Das Schutzschirmverfahren nach 270b InsO - Gläubigerschutz nach der Insolvenzordnung

Das Schutzschirmverfahren nach 270b InsO - Gläubigerschutz nach der Insolvenzordnung 1. Allgemeines Das Schutzschirmverfahren nach 270b InsO - Gläubigerschutz nach der Insolvenzordnung Das Schutzschirmverfahren ist in 270b InsO geregelt und damit Teil der Regelungen über die Eigenverwaltung

Mehr

Gemeinsamer Bericht. Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag

Gemeinsamer Bericht. Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag Gemeinsamer Bericht des Vorstands der Allianz Aktiengesellschaft, München und der Geschäftsführung der Allianz Alternative Assets Holding GmbH, München zum Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen

Mehr

7. Abendsymposium. Institut für Insolvenz- und Sanierungsrecht Düsseldorfer Vereinigung für Insolvenz- und Sanierungsrecht e.v.

7. Abendsymposium. Institut für Insolvenz- und Sanierungsrecht Düsseldorfer Vereinigung für Insolvenz- und Sanierungsrecht e.v. 7. Abendsymposium Institut für Insolvenz- und Sanierungsrecht Düsseldorfer Vereinigung für Insolvenz- und Sanierungsrecht e.v. 27. April 2016 Haus der Universität Düsseldorf Was sind gesellschaftsrechtlich

Mehr

StB K. Der Steuerberater ein kompetenter Ansprechpartner im Insolvenzfall. für die Schuldner Insolvenzgerichte Insolvenzverwalter Gläubiger

StB K. Der Steuerberater ein kompetenter Ansprechpartner im Insolvenzfall. für die Schuldner Insolvenzgerichte Insolvenzverwalter Gläubiger Der Steuerberater ein kompetenter Ansprechpartner im Insolvenzfall StB K Steuerberaterkammer Düsseldorf für die Schuldner Insolvenzgerichte Insolvenzverwalter Gläubiger Leistungsspektrum: betriebswirtschaftliche

Mehr

INSOLVENZ NACH NEUEM RECHT: EIN WEG ZUM ERFOLG

INSOLVENZ NACH NEUEM RECHT: EIN WEG ZUM ERFOLG INSOLVENZ NACH NEUEM RECHT: EIN WEG ZUM ERFOLG Krise kann ein produktiver Zustand sein. Man muss ihr nur den Beigeschmack einer Katastrophe nehmen. (Max Frisch) Die Ausgangssituation: Unternehmen machen

Mehr

1. VERBRAUCHER IM SINNE DER INSOLVENZORDNUNG

1. VERBRAUCHER IM SINNE DER INSOLVENZORDNUNG MERKBLATT Recht und Steuern VERBRAUCHERINSOLVENZVERFAHREN: HINWEISE FÜR EHEMALS SELBSTSTÄNDIGE Die Insolvenzordnung räumt Schuldnern die Möglichkeit ein, sich durch ein Insolvenzverfahren mit anschließender

Mehr

comes aktuell Das Schutzschirmverfahren nach 270b InsO

comes aktuell Das Schutzschirmverfahren nach 270b InsO comes aktuell Das Schutzschirmverfahren nach 270b InsO Becker, Bernhard / Bieckmann, Bernhard / Martin, Konrad Einleitung Zum 1. März 2012 ist das Gesetz zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen

Mehr

Weitreichende Reform des deutschen Insolvenzrechts Gestaltungsmöglichkeiten und Auswirkungen für Gläubiger, Schuldner und Gesellschafter

Weitreichende Reform des deutschen Insolvenzrechts Gestaltungsmöglichkeiten und Auswirkungen für Gläubiger, Schuldner und Gesellschafter RESTRUKTURIERUNGEN/FINANZIERUNGSRECHT MANDANTENINFORMATION März 2012... Weitreichende Reform des deutschen Insolvenzrechts Gestaltungsmöglichkeiten und Auswirkungen für Gläubiger, Schuldner und Gesellschafter...

Mehr

ESUG - Sanierungsbegleitung durch den Steuerberater

ESUG - Sanierungsbegleitung durch den Steuerberater ESUG - Sanierungsbegleitung durch den Steuerberater WP/StB Dirk Weischede RA Christian Schulze www.wehberg.de 1 Agenda 8.30 bis 9.00 Uhr: Teil I ESUG Rechtliche Grundlagen für die Sanierungsbegleitung

Mehr

Guter Rat bei Insolvenz

Guter Rat bei Insolvenz Beck-Rechtsberater Guter Rat bei Insolvenz Problemlösungen für Schuldner und Gläubiger Von Prof. Dr. jur. Hans Haarmeyer, Bonn, unter Mitarbeit von Christian Stoll, M. A., Hannover 3. aktualisierte Auflage

Mehr

Qualität von Insolvenzanträgen - Neue Herausforderungen an Berater - 3. Deutscher Gläubigerkongress Köln, den 12.06.2014

Qualität von Insolvenzanträgen - Neue Herausforderungen an Berater - 3. Deutscher Gläubigerkongress Köln, den 12.06.2014 Qualität von Insolvenzanträgen - Neue Herausforderungen an Berater - 3. Deutscher Gläubigerkongress Köln, den 12.06.2014 Die Anforderungen an einen Insolvenzantrag ergeben sich aus 13 InsO Das Verfahren

Mehr

INSOLVENZORDNUNG: Hinweise für Schuldner zum Verbraucherinsolvenzverfahren

INSOLVENZORDNUNG: Hinweise für Schuldner zum Verbraucherinsolvenzverfahren MERKBLATT Recht und Steuern INSOLVENZORDNUNG: Hinweise für Schuldner zum Verbraucherinsolvenzverfahren Die Insolvenzordnung räumt Schuldnern die Möglichkeit ein, sich durch ein Insolvenzverfahren mit anschließender

Mehr

Das Target in der Insolvenz

Das Target in der Insolvenz Das Target in der Insolvenz 2. interdisziplinäre Konferenz M&A im Streit Donnerstag, 8. November 2012, München Rolf G. Pohlmann Karen Buve Übersicht Rahmenbedingungen des Insolvenzverfahrens Streitszenario

Mehr

M&A aus der Insolvenz

M&A aus der Insolvenz M&A aus der Insolvenz Die klassische übertragende Sanierung und neue Gestaltungsmöglichkeiten nach dem ESUG Münchner M&A-Forum, 12. November 2012 Christopher Seagon, Wellensiek Rechtsanwälte Dr. Andreas

Mehr

ENTWICKLUNGEN IM GESELLSCHAFTSRECHT. Founded in 1992 2014-2015

ENTWICKLUNGEN IM GESELLSCHAFTSRECHT. Founded in 1992 2014-2015 ENTWICKLUNGEN IM GESELLSCHAFTSRECHT Founded in 1992 2014-2015 GmbH Stammkapital 10.000 RUB 80.000 EUR (DBA) Enkelverbot Geschäftsführer Normaler Arbeitsvertrag Jederzeit Kündigung durch Gesellschafterbeschluss

Mehr

Finanzierungsoptionen für ein Kreditinstitut im Insolvenzeröffnungsverfahren unter besonderer Berücksichtigung der unechten Massekredite

Finanzierungsoptionen für ein Kreditinstitut im Insolvenzeröffnungsverfahren unter besonderer Berücksichtigung der unechten Massekredite Finanzierungsoptionen für ein Kreditinstitut im Insolvenzeröffnungsverfahren unter besonderer Berücksichtigung der unechten Massekredite Gliederung 1. Ausgangslage und grundsätzliche Überlegungen 2. Begründung

Mehr

Sanierung von Unternehmen im Insolvenzverfahren - Erfahrungsberichte

Sanierung von Unternehmen im Insolvenzverfahren - Erfahrungsberichte Rechtsberatung Sanierung & Restrukturierung Insolvenzverwaltung Sanierung von Unternehmen im Insolvenzverfahren - Erfahrungsberichte Bremen, den 26. November 2014 Dr. Christian Kaufmann Aschaffenburg Augsburg

Mehr

m RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH Köln

m RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH Köln Factoring in Krise und Insolvenz 2. Auflage 2011 von RA Dr. Jan Achsnick, Köln RA Dr. Stefan Krüger, Köln m RWS Verlag Kommunikationsforum GmbH Köln Rz. Seite Vorwort V Literaturverzeichnis ~. XIII A.

Mehr

Unternehmensrecht II Einführung in das Insolvenzrecht

Unternehmensrecht II Einführung in das Insolvenzrecht Unternehmensrecht II Einführung in das Insolvenzrecht 04.11 2010 FG Zivilrecht II Prof. Dr. Dr. h.c. Uwe H. Schneider Wiss. Mitarbeiter Ass. jur. Stefan Holzner, LL.M. 1 A. Einführung I. Begriff der Insolvenz

Mehr

Insolvenzgeldvorfinanzierung (IGV) Insolvenzgeld und Insolvenzgeldvorfinanzierung

Insolvenzgeldvorfinanzierung (IGV) Insolvenzgeld und Insolvenzgeldvorfinanzierung Insolvenzgeldvorfinanzierung (IGV) Insolvenzgeld und Insolvenzgeldvorfinanzierung Inhaltsangabe A) Grundsätzliches - zeitlicher Ablauf - sonstige Themen B) Was ändert sich durch ESUG? - Risiken für die

Mehr

Persönliche Haftung des Geschäftsführer. 1 Die Haftung vor, während und "nach" der Krise der GmbH

Persönliche Haftung des Geschäftsführer. 1 Die Haftung vor, während und nach der Krise der GmbH PersönlicheHaftungdesGeschäftsführer 1DieHaftungvor,währendund"nach"derKrisederGmbH Das GmbH Recht enthält eine Reihe von besonderen Haftungsrisiken für den GeschäftsführerimZeitraumunmittelbarvor,aberauchwährendderKrisederGmbH.

Mehr

Wiederholungsfragen. 2. Voraussetzungen der Anordnung. 21 Das Insolvenzplanverfahren, 217 ff. InsO. 20 II. Das Schutzschirmverfahren nach 270b InsO

Wiederholungsfragen. 2. Voraussetzungen der Anordnung. 21 Das Insolvenzplanverfahren, 217 ff. InsO. 20 II. Das Schutzschirmverfahren nach 270b InsO Wiederholungsfragen Welche Optionen haben die Gesellschafter, wenn sie feststellen, dass die Gesellschaft restrukturierungsbedürftig ist? Wann ist eine Sanierung aus Sicht der Gläubiger sinnvoll? Was ist

Mehr

Haftung von Entscheidern -

Haftung von Entscheidern - Haftung von Entscheidern - Welche Haftungsrisiken haben Geschäftsführer, Vorstände und leitende Angestellte und wie können diese minimiert werden? Rechtsanwalt Wolfgang Matzke Zum Vortragenden Rechtsanwalt

Mehr

Arbeitsrechtliche Fallstricke in der Sanierung

Arbeitsrechtliche Fallstricke in der Sanierung Arbeitsrechtliche Fallstricke in der Sanierung Sanierungsarbeitsrecht 3 Sanierungswege in der Insolvenz Restrukturierung / Möglichkeiten des Personalabbaus Kündigung von Personal Veräußerung eines Betriebes

Mehr

Inhaltsverzeichnis VII

Inhaltsverzeichnis VII Vorwort... V I. Die Errichtung der GmbH... 1 A. Gründung der GmbH... 1 B. Gesellschaftsvertrag... 1 C. Aufbringung des Stammkapitals... 3 D. Bareinlagen, Bank... 4 E. Sacheinlagen... 5 F. Gründungsprivilegierung...

Mehr

Rechtsprechungsübersicht

Rechtsprechungsübersicht Rechtsprechungsübersicht Wir stellen hier einige aktuelle Entscheidungen vor, die hauptsächlich Informationen für das Verbraucherinsolvenzverfahren berücksichtigen. Wir bedanken uns insbesondere bei Herrn

Mehr