LDAP Secure. Christian Forwick, Studiengang Telekommunikation

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1 LDAP Secure Christian Forwick, Studiengang Telekommunikation

2 Inhaltsverzeichnis 1 Warum brauche ich LDAP? 2 2 Was ist LDAP? 3 3 LDAP und seine Dienste 4 4 Kleiner Überblick über die RFC s 5 5 Entwicklungen die auf LDAP zurückgreifen 6 6 Der Aufbau von LDAP 7 7 Die Struktur von LDAP 8 8 LDAP Konzepte 9 9 Interaktion zwischen LDAP Server und Client binding Nützliche Tools Neuste Technik Konfiguration Server Client

3 Kapitel 1 Warum brauche ich LDAP? Problem gewachsene Strukturen! Viele Daten liegen verteilt auf verschiedenen Servern. Zugriffsrechte müssen für jeden Ordner, Server verwaltet werden. Das Protokoll LDAP wurde entwickelt um diese Probleme zu lösen. 2

4 Kapitel 2 Was ist LDAP? Lightweight Directory Access Protocol: Wie der Name sagt, unterstützt dieses Protokoll einen Verzeichnisdienst (Directory). LD- AP wurde in den frühen 90ern an der University of Michigan implementiert. Es gibt verschiedene kommerzielle LDAP-Server. Mit OpenLDAP gibt es aber auch eine auf der Arbeit von Michigan basierende Open Source Implementierung von LDAP. OpenLDAP wird standardmäßig bei Linux und BSD Betriebssystemen verwendet und kann mit den meisten UNIX Systemen genutzt werden. 3

5 Kapitel 3 LDAP und seine Dienste LDAP unterstützt mehrere Dienste. Hier eine Übersicht welche Dienste ünterstützt werden. NIS DNS DHCP Verwaltung Nutzerverwaltung Verzeichnisse und deren Verwaltung mit zentraler Datenhaltung Verwaltung von Zertifikaten (Digitale Unterschrift) 4

6 Kapitel 4 Kleiner Überblick über die RFC s RFC 1558: A String Representation of LDAP Search Filters RFC 1777: Lightweight Directory Access Protocol RFC 1778: The String Representation of Standard Attribute Syntaxes RFC 1779: A String Representation of Distinguished Names RFC 1781: Using the OSI Directory to Achrieve User Friendly Naming RFC 1798: Connectionless LDAP RFC 1823: The LDAP Application Programming Interface RFC 1959: An LDAP URL Format RFC 1960: A String Representation of LDAP Search Filters RFC 2222: Security Layer (SASL) authentication framework RFC 2251: Lightweight Directory Access Protocol (v3) RFC 2307: LDAP as a Network Information Service RFC 2829: LDAP Authentication Client und Server 5

7 Kapitel 5 Entwicklungen die auf LDAP zurückgreifen LDAP Implementations (by availability) Freely Available Software Brunel University - PC-Pages (Free to UK Academic Community) Chromatix Inc - CxDUA, SLDAP Rede da Comunidade Cientifica Nacional - SOW, Service Oriented Web/X.500 Gateway web500gw Novell, Inc - LDAP for NDS CX, RDUAPerl U.S. Navy -Administrative Directory User Agent University of Bath DOS-DE University of Michigan LDAP libraries, clients and servers ATIS Software - Atismail Connector GmbH DITScript Critical Angle Inc - X.500 Enabler, PARADISE X.500 Enabler Data Connection Ltd - X.500 (1993) V3 Internet X.500 Server Datacraft, Inc. - DX500 OpenDirectory Server Digital Equipment Corporation AltaVista Directory Enterprise Solutions Limited EXM/DIR The Esys Corporation SIMEON Directory TeamWARE Group TeamWARE Mail V5 ICL - i500 Enterprise Directory Server Innosoft International, Inc - PMDF-X.500 ISOCOR - ISOPLEX DS Isode Ltd - Enterprise Directory Server Kinetoscope - Alva NCware - Java- LDAP Interface LucentTechnologies - Internet Directory Server Marben - X Directory 6

8 Kapitel 6 Der Aufbau von LDAP Client-Server Struktur, der Client sammelt die Informationen. Der Kern im Server ist eine Datenbank die DIB (Directory Information Base) Befehle zum Steuern der DB Ldapmodify ist zum ändern von Einträgen Ldapadd ist zum hinzufügen von Einträgen Ldapsearch ist zum suchen in der Datenbank Ldapdelete löscht Einträge in der DB Ldif2ldbm konvertiert die slap DB in die slup DB 7

9 Kapitel 7 Die Struktur von LDAP Wie hier in diesem Beispiel hier gezeigt. Sammelt der Client die Daten für die Datenbank. Wenn der Client eingelogged ist. Zur Sicherheit ist hier in diesem Beispiel mit einem Ip Tunnel gearbeitet worden. Der Login Vorgang das Binding wird später noch gezeigt. 8

10 Kapitel 8 LDAP Konzepte LDAP Version 2 unverschlüsselter Login. Benutzt noch den X500 Standart (DAP) Kerberos 4 Verschlüsselung. LDAP Version 3 verschlüsselter Login möglich (SASL) Benutzt den Directory- Zugang X500, aber nicht mehr den X500 Server Kerberos 5 Verschlüsselung (oder andere) Internationaler Standart Unicode 8 9

11 Kapitel 9 Interaktion zwischen LDAP Server und Client Der Client etabliert eine Session mit dem LDAP Server. Diesen Vorgang nennt man Binding. Der Client muss dazu den Namen des Hosts und die Port-Nummer angeben. Mit einem Usernamen und einem Passwort kann der Client sich als User authentifizieren, es sind aber grundsätzlich auch anonyme Session mit den vom Administrator gesetzten Standardberechtigungen möglich. Natürlich können auch Session unter schärferen Sicherheitsbedingungen aufgebaut werden, also beispielsweise mit verschlüsselter Übertragung. Der Client darf dann seine Operationen auf dem LDAP-Server ausführen, beispielsweise Auslesen oder Bearbeiten von Einträgen. Suchen ist eine der häufigsten Operationen auf LDAP-Servern.Der Client kann Daten nach frei wählbaren Suchkriterien suchen. Er kann zum Beispiel festlegen, in welchem Teil des Verzeichnisbaums gesucht werden soll, und welche Informationen er zurückgeliefert haben will. Es gibt auch Suchfilter für eine Suche über Boolesche Bedingungen. Wenn der Client fertig ist, schließt er die Sitzung. Das nennt man Unbinding. 10

12 KAPITEL 9. INTERAKTION ZWISCHEN LDAP SERVER UND CLIENT binding es gibt verschiedene bindings hier eine Übersicht Anonym Simple Protected (simple over SSL) Strong (via SASL) Binding zwischen slap und slup wird über Iptunneling und einen speziellen Account gesichert.

13 Kapitel 10 Nützliche Tools Verzeichnis Browser gawojar/ldap/ 12

14 KAPITEL 10. NÜTZLICHE TOOLS 13 Netscape ab Version 4.3 für User- Verwaltung

15 Kapitel 11 Neuste Technik Der User kann nur auf die Datenbank zugreifen, wenn er sich vorher an der Firewall authentifiziert hat. Diese erfährt vom LDAP-Server, ob der Benutzer existiert. Der User kann sich auch durch eine SecureID Karte am Rechner authentfizieren. 14

16 Kapitel 12 Konfiguration 12.1 Server Bei Debian 3.0 wird mit folgedem Befehl unter anderen das Package slapd installiert. Die ldap-utils sind die Tools mit welchen wir später LDAP Queries ausführen können. Ein LDAP Server sollte nie ohne die ldaputils betrieben werden. apt-get install slapd ldap-utils libldap2-dev libsasl7 Bei den Konfigurations Popups wählen wir folgende Optionen. Kind of configuration = auto LDAP base configuration = custom LDAP base dn= dc=esba,dc=ch admin Password: password retype admin Password: password Alles ist nun soweit vorbereitet, dass wir uns der Konfiguration des LDAP Servers widmen können. emacs /etc/ldap/slapd.conf Auf allen Hosts, auf welchen ein LDAP Server läuft, sollte auch das ldap utils Paket installiert sein. Die ldap utils erlauben es uns eine LDAP Datenbank abzufragen und Eintäge zu modifizieren. Das ldap utils Paket haben wir bereits installiert. Es ist nun jedoch auch hier notwendig, das dazugehörige config File zu anzupassen. emacs /etc/ldap/ldap.conf 15

17 KAPITEL 12. KONFIGURATION 16 Der LDAP Server Installationsprozess ist damit abgeschlossen. Das *.ldif File enthält, neben den User und Gruppendefinitionen, bereits einen admin Eintrag (cn=admin,dc=esba,dc=ch). Der Admin User hat vollen Zugriff auf die Datenbank und wird aus diesem Grund für Modifikationen oder sicherheitskritische Abfragen verwendet. slapadd -v -l base.ldif. Für das Passwort Hashing komm bei uns statt CRYPT (default) der etwas sicherere MD5 Algorithmus zum Einstatz. Da CRYPT einen einfachen DES Algorithmus zum Hashen verwendet wird er als sicherheitskritisch eingestuft. Bei uns besteht das Passwort aus einem MD5 Hash des Strings password. Um weitere Passwort Hashes zu generieren verwenden wir den slappasswd Befehl. slappasswd -h (MD5) /sampledirectory/samplefile 12.2 Client Linux Clients können, so wie der Server auch, die PAM und NSS Abfragen direkt auf einer LDAP Datenbank machen. Als erstes installierten wir die Pakete pam ldap und nss ldap. Danach müssen wir die Files /etc/openldap/ldap.conf und /etc/ldap.secret angepassen. Das /etc/ldap.secret File enthält das Passwort des Administrators. dn=cn=admin,dc=esba,dc=ch Das /etc/openldap/ldap.conf File haben wir wie folgt konfiguriert. File: /etc/openldap/ldap.conf for using local LDAP server for authentification Your LDAP server. Must be resolvable without using LDAP. host uri ldap:// :389/ldap version 3 The distinguished name of the search base. base dc=esba,dc=ch Only if LDAP Security Rules do not allow querying for anonymous users. binddn cn=admin,dc=esba,dc=ch bindpw (MD5)[Hashed Password] ssl yes pam password md5 Das SuSE /etc/nsswitch.conf File sieht gleich aus wie das von unserem Debian Server. File: /etc/nsswitch.conf passwd: files ldap group: files ldap shadow: files ldap

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