Stephanie Caspar Lisa Eggerstorff Alexander Wagner Robert Hagedorn

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1 Ermittlung des Änderungsbedarfs für die SAB aus der MaRisk-Novelle 2010, insbesondere hinsichtlich Stresstests, unter Beachtung der Spezifika einer Förderbank Stephanie Caspar Lisa Eggerstorff Alexander Wagner Robert Hagedorn

2 Die dargestellten Informationen wurden den Ausarbeitungen der Studenten der Seminargruppe BA09FB1 im Rahmen von Projektarbeiten entnommen! Wegen dem zugrunde liegendem Sperrvermerk auf der betreffenden Projektarbeit muss in der nachfolgenden Arbeit auf die Darstellung der Szenariobetrachtungen verzichtet werden. Es werden nur allgemeine Informationen wiedergegeben. 2

3 Seitenübersicht Reiternummer Inhalt 1 Deckblatt 2 Seitenübersicht 3 allgemeine und relevante Hintergrundinformationen 10 Lösung der Problemstellung 11 Anwendungsbeispiel 12 Einschätzung der Projektergebnisse und Schlussbetrachtung 13 Anlagen und Verzeichnisse 3

4 Anlass, Zielstellung und Vorgehensweise der Projektarbeit Hintergrund der Projektarbeit Ziel des Projekts Methoden 4

5 Anlass, Zielstellung und Vorgehensweise der Projektarbeit Hintergrund der Projektarbeit: Folge der Weltwirtschaftskrise: Kreditinstitute müssen wesentlich stressresistenter werden Konkretisierung zu Kreditwesengesetz (KWG) und Solvabilitätsverordnung: Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) Ziel des Projektes: Umsetzung neuer Stresstestanforderungen mit Spezialisierung auf inverse Stresstests Ermittlung des Änderungs- bzw. Anpassungsbedarfs für die Sächsische Aufbaubank -Förderbank- (SAB) Überprüfung und Entwicklung von Umsetzungsmaßnahmen Konzeptionsvorschlag für die Umsetzung der inversen Stresstests 5

6 Anlass, Zielstellung und Vorgehensweise der Projektarbeit Methoden: Entwicklung Grundverständnis für die MaRisk Erarbeitung der Änderungen in der dritten MaRisk-Novelle Ermittlung der für die SAB relevanten Änderungen Konzepterarbeitung zur Umsetzung neuer inverser Stresstests bisher keine Anwendungsbeispiele Für reale Szenarien sind allerdings umfangreiche Informationen und Datenmaterialien notwendig! 6

7 Allgemeine und relevante Hintergrundinformationen Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) Relevante Änderungen der dritten MaRisk-Novelle Risikoinventur Konzept der Risikotragfähigkeit Strategien Risikosteuerungs- und -controllingprozesse Stresstests Inverse Stresstests Rahmenbedingungen und Kenngrößen inverser Stresstests 7

8 Allgemeine und relevante Hintergrundinformationen Mindestanforderungen an das Risikomanagement Ursprungsfassung: 20. Dez 2005 dritte Novelle: 15. Dez 2010 durch BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) veröffentlicht Inhalt: gelten gemäß 1 Abs. 1b KWG für Kredit-und Finanzdienstleistungsinstituten Feststellung, Überwachung und Steuerung von verschiedenen Risikoarten strikte Teilung von Handel, Abwicklung und Kontrolle, Rechnungswesen sowie Risikocontrolling prinzipienorientierter Charakter: kein Gesetz, sondern normorientierte Verwaltungsvorschrift Umsetzungsspielräume für die Quantität des internen Risikomanagements 8

9 Allgemeine und relevante Hintergrundinformationen modularen Struktur ermöglicht hohen Wiedererkennungswert Unterteilung in allgemeinen Teil (AT) und besonderen Teil (BT) Allgemeiner Teil Besonderer Teil Anforderungen, die keinen bestimmten Bezug auf Geschäftsarten und Risikokategorien nehmen Spezifische Anforderungen an: Kredit- und Handelsgeschäfte Prozesse zur Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation von Risiken Interne Revision 9

10 Allgemeine und relevante Hintergrundinformationen Novellierungen der MaRisk: Gründe für Anpassungen: aktuell gegebene Anlässe (z. B. Finanzkrise) veränderte Anforderungen an den Detaillierungsgrad Entwicklungen und Empfehlungen auf aufsichtsrechtlicher und staatlicher Ebene Änderungsbedarf im Bereich des Risikomanagements von Banken 10

11 Allgemeine und relevante Hintergrundinformationen Relevante Änderungen der dritten MaRisk-Novelle Risikoinventur (Risikoprofil) im Grundgedanken keine Neuerung Neu: ausführliche Forderung nach Erstellung Gesamtrisikoprofil wesentliche Risiken gemäß MaRisk: Risiken, die Vermögens-, Ertrags- und Liquiditätslage wesentlich beeinträchtigen Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken, operationelle Risiken Institute müssen weitere Risiken prüfen, gegebenenfalls als wesentlich einstufen Konzept der Risikotragfähigkeit wichtiges Instrument zur Risikosteuerung sichert grundsätzlich Fortbestehen der Bank zusätzlich zum Normalbelastungsfall: Szenariobetrachtungen für den Risikound den Extremfall 11

12 Allgemeine und relevante Hintergrundinformationen Risikosteuerungs- und -controllingprozesse Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation wesentlicher Risiken und Risikokonzentrationen Neuerungen: Prozesse in gemeinsame Risiko- und Ertragssteuerung einbinden Konkretisierung der Inhalte in Risikoberichten Stresstests regelmäßige Durchführung zur Identifizierung wesentlicher Risikofaktoren Neuerungen: Ausgliederung der Anforderungen in eigenem Unterpunkt und Konkretisierung wesentlichste Neuerung: inverse Stresstests Inverse Stresstests rückwärtsgerichtete Betrachtung eines Szenarios untersuchen Ereignisse, die für Insolvenz bzw. Scheitern des ursprünglichen Geschäftsmodells ursächlich sind 12

13 Allgemeine und relevante Hintergrundinformationen Rahmenbedingungen und Kenngrößen inverser Stresstests klar definierte Kenngrößen sind relevant Risikodeckungsmasse setzt sich aus einem Stufensystem handelsrechtlicher Positionen zusammen grundsätzlich für die Absicherung wesentlicher Risiken verantwortlich Geschäftsmodell Geschäftsmodell der SAB durch Förderauftrag des Freistaates Sachsen gekennzeichnet basiert auf Zuweisungen der EU und Beauftragung des Freistaates Nichtfortführbarkeit des Geschäftsmodells 13

14 Lösung der Problemstellung Aufstellung verschiedener Szenarioanalysen sowie theoretische Durchführung inverser Stresstests in der SAB Szenarien, die die Nichtfortführbarkeit des SAB-Geschäftsmodell betreffen anschließend Analyse der Szenarien 14

15 Anwendungsbeispiel Umsetzung in der SAB 15

16 Einschätzung der Projektergebnisse und Schlussbetrachtung Besonderheit einer Förderbank lässt nur abweichende qualitative Szenarien zu zugeordnete Risiken nicht identisch mit Risiken einer normalen Geschäftsbank aber: trotz Spezialbankcharakters sind inverse Stresstests in angemessenen Umfang auch für Förderbanken sinnvoll Projektarbeit ist Konzeptionsvorschlag für die Umsetzung der MaRisk-Anforderungen 16

17 Anlagen und Verzeichnisse Die wichtigsten verwendeten Quellen: BAUER, H. (2005): Basel II und MaRisk: Wie das Risiko-Management verbessert wird, in: RATINGaktuell 01/2005, S Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (2010): MaRisk Anschreiben zur Veröffentlichung der Neufassung ( )(online) rvice/rundschreiben/2010/ DEUTSCHE BUNDESBANK (2010): Mindestanforderungen an das Risikomanagement. ( ) (online) DRÜEN, J. / FLORIN, S. (2010): Reverse Stresstests Stresskenzahlen für die praktische Banksteuerung. Magazin: Risiko-Manager ( ) (online) Gesetz über das Kreditwesen (Kreditwesengesetz - KWG) Neugefasst durch Bek. v I 2776; zuletzt geändert durch Art. 2 G v I

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