Asset Liability Management und Asset Allocation von Pensionskassen

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1 Investor Fachtagung Funds of Hedge Funds, ZHW Asset Liability Management und Asset Allocation von Pensionskassen 29. Juni 2006 Prof. Dr. Alex Keel

2 Risikomanagement: Die FAQs der Pensionskassen Agenda Risikomanagement Asset Liability Analyse Fallstudie Evaluation der Risikofähigkeit: Entwicklung der Verpflichtungsstruktur? Beispiel: Abnehmender Aktivbestand, zunehmender Rentneranteil, abnehmender Netto-Cash-Flow: Auswirkungen auf die Risikofähigkeit? Gutes Börsenjahr: Beteiligungen? Reserven? Evaluation der Risikobereitschaft: Nach welchen Kriterien soll die Anlagestrategie optimiert werden? Sensitivitäten: Auswirkungen von ökonomischen Schocks? Auswirkungen von Bestandesschocks? Auswirkungen von Leistungs- oder Beitragsanpassungen? 2

3 Risikomanagement Asset-Liability-Analyse Abhängigkeit? Dynamik? Zufall Asset Liability Zufall EK 3

4 Risikoanalyse, Optimierung und Sensitivitätsanalyse Agenda Risikomanagement Asset Liability Analyse Fallstudie Umfassende Asset Liability Analysen beinhalten: Integration der Pensionskassenspezifika Integration des ökonomischen Umfelds Detailgetreue und transparente Kalibrierung Evaluation der Risikofähigkeit: Verpflichtungsanalyse Evaluation der Risikobereitschaft: Individualisierte Optimierungskriterien Optimierung der Anlagestrategie Sensitivitäten: Konsequenzen von Reglementanpassungen, Schockszenarien 4

5 Asset Liability Analyse Modellierung der ökonomischen Rahmenbedingungen Exogene Umwelt Kapitalmarkt Zinsstruktur Inflation BIP Demographie Verzinsung Teuerungsausgl. Lohnstruktur Bestandesstruktur Pensionskassenspezifika Asset Liability Reglementarische Abhängigkeiten 5

6 Asset Liability Analyse Verpflichtungsanalyse -1 Bsp.: Männer heute 0 x 107 SFr. Männer t = Sparkapital Lohnklasse II Sparkapital Lohnklasse I (incl. Teilzeit) Anwartschaften der Invaliden und Witwen Anwartschaften der Rentner Barwert der Renten Alter 6

7 Asset Liability Analyse Verpflichtungsanalyse: Projektion heute in 5 Jahren in 15 Jahren Männer Linien: je 5% und 95%-Quantil heute in 5 Jahren in 15 Jahren Frauen 7

8 Asset Liability Analyse Optimierung der Kapitalanlagen Individuelle Optimierungskriterien passend zur Risikofähigkeit, passend zum spezifischen Umfeld Flexible Anzahl Asset-Klassen Schranken und Restriktionen Dynamische Strategie Transaktionskosten Alternative Anlagen 8

9 Asset Liability Analyse Optimierung mit alternativen Anlagen: Bsp. Hedge Funds Möglichkeiten Funds of Hedge Funds in das Optimierungskalkül einzubinden Verfahren Vorteile Nachteile Variante 1 Funds of Hedge Funds als Asset- Klasse direkt in der Optimierung Direkte Optimierung und damit Berücksichtigung aller relevanten Charakteristika Hohe Datenunsicherheit bezüglich Renditen (selection bias, survivorship bias und backfill bias) Modellierung der Renditen und Abhängigkeiten möglich aber aufwändig Variante 2 Funds of Hedge Funds als Asset- Klasse mit festem Gewicht, optimiert wird mit dem Underlying-Index des Hedge Funds Reduktion der Datenunsicherheit bezüglich Renditen, Modellierung der Renditen für Index einfacher Berücksichtigung des Diversifikationseffektes Nur indirekte Optimierung, Eigenschaften der Anlage durch Index nur angenähert Zusätzliche Freiheitsgrade Modellierung der Abhängigkeiten etwas aufwändig 9

10 Agenda Risikomanagement Asset Liability Analyse Fallstudie Ausgangslage: Zwei Pensionskassen mit gleichem Regelement 10

11 Verpflichtungsanalyse: Wachstum Leistungsempfänger LBQ 0.7 Pensionskasse A hohes Rentnerwachstum abnehmender LBQ KLVK Aktivbestand LBQ 0.7 Pensionskasse B hohes Rentnerwachstum leicht wachsender LBQ VKStP Aktivbestand 95% Quantil Erwartungswert % Quantil Erwartungswert % Quantil 0.3 5% Quantil t t LBQ: Quotient von Leistungsempfänger zu Beitragszahler 11

12 Verpflichtungsanalyse Bestandesstruktur Pensionskasse A heute dunkelgrün: Lohnklasse 1 (insbes. Teilzeit) in 5 Jahren Linien: je 5% und 95%- Quantil in 15 Jahren Männer Lohnklasse 2 Rentenbezüger Alter Frauenquote heute in 5 Jahren in 15 Jahren nimmt zu, Teilzeitarbeit nimmt zu Frauen 12

13 Verpflichtungsanalyse: Entwicklung Deckungsgrad Pensionskasse A Pensionskasse B % Quantil % Quantil 1 Erwartungswert 0.8 5% Quantil 1 Erwartungswert 0.8 5% Quantil t Trotz deutlich stärker steigendem Rentneranteil entwickelt sich Pensionskasse A besser. Grund: Umschichtung der Aktiven, Frauenanteil, Ersatzkreislauf 13

14 Handlungsbedarf Möglichkeiten zur Sanierung Aktiv-Seite Erhöhung der erwarteten Kapitalerträge (z.b. mehr Aktien) Passiv-Seite Senkung der Sollrendite (Entlastung) Erhöhung kurzfristiges Risiko zu Lasten der Arbeitnehmer, Arbeitgeber oder Rentner 14

15 Optimierungskriterium: Bedingtes Ausfall-Risiko Deckungsgrad Stabilisierungslinie 1.1 Optimierungskriterium: Bedingtes Ausfall-Risiko Wahrscheinlichkeit, Sanierungsmassnahmen ergreifen zu müssen, bevor das Stabilisierungsniveau erreicht wird Sanierungslinie 15 Jahre Zeit 15

16 Optimierungskriterium: Benchmark-Portfolio DG-Trend Grüne Balken: Wahrscheinlichkeit für Unterschreitung der Sanierungslinie genau im x-ten Jahr Stabilisierung Erwartungswert DG Sanierung Risiko BAR 70% t Benchmark-Portfolio Immobilen 20% Bonds CH 40% Volatilität 5.5% Liquidität Aktien Welt 5% Aktien CH Bonds Welt 5% t 16

17 Optimierungskriterium: Optimizer-Portfolio DG-Trend Hohes kurzfristiges Risiko Stabilisierung Sanierung Risiko BAR 58% Tieferes langfristiges Risiko t Bessere Entwicklung erwartet Bonds CH 20% Optimizer-Portfolio Immobilen Bonds Welt 5% Aktien CH Volatilität 10.1% Liquidität Aktien Welt 35% t 17

18 Sensitivitäten: Rentenaltererhöhung Pensionskasse B Rentenaltererhöhung Benchmark-Portfolio Rentenaltererhöhung Optimizer-Portfolio Imm 20% Bonds CH 40% Liq Aktien Welt 5% Bonds Welt 5% Aktien CH BAR 57% BAR 52% Bonds CH 40% Imm Liq Aktien Welt Bonds Welt Aktien CH

19 Optimierung mit Funds of Hedge Funds Optimierung PK B mit Rentenaltererhöhung Optimierung PK A mit Rentenaltererhöhung Immobilen Bonds CH 40% Liquidität Aktien Welt Aktien CH Bonds Welt Bonds CH 25% Immobilen Bonds Welt 20% Liquidität Aktien Welt Aktien CH Unterschiedliche Bestandesentwicklungen führen zu unterschiedlichen Anlagestrategien Mit Funds of Hedge Funds Direkte Integration der alternativen Anlagen aufgrund der Renditeverzerrungen oft problematisch. Besser: indirekt über Index des Underlyings Hedge Funds 75% Optimierung direkt Liquidität Bonds Welt 5% Immobilien Diversifikation über Index, Anteil FoHFunds konst Immobilen Bonds CH 20% Hedge Funds Liquidität Bonds Welt 20% Aktien Welt Aktien CH 19

20 Fazit Die Bestandesentwicklung beeinflusst die Risikofähigkeit und den Risikobedarf signifikant (dasselbe gilt für die ökonomischen Rahmenbedingungen). Auf den ersten Blick wird aufgrund der Komplexität des Vorsorgesystems der tatsächliche Einfluss der Rahmenbedingungen auf die Risikofähigkeit oft ungenügend eingeschätzt. Nur eine detaillierte Betrachtung ist hinreichend. Die Risikofähigkeit und der Risikobedarf werden durch passivseitige Massnahmen stark beeinflusst. Die langfristige Risikofähigkeit, der langfristige Risikobedarf und die kurzfristige Risikobereitschaft sind die wesentlichen Treiber einer optimalen Anlagestrategie. Unterschiedliche Rahmenbedingungen führen zu unterschiedlichen Risikofähigkeiten und damit zu unterschiedlichen Anlagestrategien. Integration von alternativen Anlagen in die Optimierung aufgrund der schwierigen Datenlage besser indirekt (über Index des Underlyings) als direkt. 20

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