januar 2011 Inhalt Seite AG Ovarialkarzinom 4 AG Translationale Forschung 8 AG Mammakarzinom 10 AG Zervixkarzinom und Endometriumkarzinom 10

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1 Infobrief januar 2011 Inhalt Seite Grusswort 2 Neues aus den Arbeitsgruppen: AG Ovarialkarzinom 4 AG Translationale Forschung 8 AG Mammakarzinom 10 AG Zervixkarzinom und Endometriumkarzinom 10 AG Supportive Therapien 12 nachsorge 13 PUBLIKATIonen 16 news 17 offene studien 18 programm Impressum Nordostdeutsche Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie e. V. c/o Charité Universitätsmedizin Campus Virchow-Klinikum Klinik für Frauenheilkunde Augustenburger Platz 1 D Berlin Tel Fax Mail Web Verantwortlich: Prof. Dr. J. Sehouli Vorstand 1. Vorsitzender: Prof. Dr. W. Lichtenegger Berlin Stellvertretender Vorsitzender: Dr. D. Lampe Weißenfels Schatzmeister: Dr. H.-J. Hindenburg Berlin Schriftführer: Prof. Dr. J. Sehouli Berlin Beirat Prof. Dr. J.-U. Blohmer Berlin Dr. O. Camara Jena Prof. Dr. S.-D. Costa Magdeburg Prof. Dr. C. Denkert Berlin Prof. Dr. D. Elling Berlin PD Dr. N. Fersis Chemnitz Prof. Dr. H.-J. Lück Hannover Dr. A. Nugent Hamburg PD Dr. T. Reimer Rostock Dr. M. Rezai Düsseldorf Prof. Dr. P. Schmidt-Rhode Hamburg Prof. Dr. H. Sommer München Geschäftsführerin Dr. Anna Oldenburg Vereinsregister: Amtsgericht Berlin Nummer: 95VR18470NZ Finanzamt für Körperschaften I Berlin Steuernummer: 27/640/56886 Spenden sind steuerbegünstigt Deutsche Apotheker- und Ärztebank e.g. Berlin Konto BLZ

2 GRUSSWORT Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, liebe -Mitglieder, mit diesem Jahresbericht blicken wir auf ein erfolgreiches und bewegtes Jahr 2010 zurück. Aus gegebenem Anlass möchten wir Ihnen hier noch einmal offiziell unsere neue Geschäftsführerin Frau Dr. Anna Oldenburg vorstellen. Wir freuen uns auf eine gute und langjährige gemeinsame Zusammenarbeit. Dr. Anna Oldenburg Außerdem möchten wir uns an dieser Stelle im Namen des Vorstands und Beirats bei allen Mitgliedern und Sponsoren für das Engagement bei der Umsetzung unserer satzungsgemäßen Vereinsziele bedanken. Dank Ihrer Unterstützung hat die 20 Symposien, Intensivseminare und Workshops durchgeführt. Die Highlights waren: Curriculum Der schwierige Fall Curriculum Der schwierige Fall beim ASCO 2010 das zweite Curriculum Die ältere Patientin, ein multidisziplinäres und multiprofessionelles Konzept der und der DGOP, welches spezielle Themen wie Ernährung, Schmerztherapie und indikationsspezifische Therapiebesonderheiten bei der älteren Frau behandelt. Das Curriculum richtet sich als praxisorientiertes Fortbildungsprogramm an Ärzte und Apotheker, die maßgeblich in das klinische und pharmazeutische Management von älteren Patientinnen mit gynäkologischen Malignomen involviert sind. Nach erfolgreicher Durchführung von zwei Pilot-Veranstaltungen in 2010 bieten wir Ihnen das neue Curriculum Der schwierige Fall mit fünf weiteren Veranstaltungen in 2011 an. Der schwierige Fall in der gynäkologischen Onkologie soll anhand konkreter Beispiele zeigen, wie im Zentrum oder gemeinsam zwischen Zentrum und spezialisierter Schwerpunktpraxis die Diagnosestellung und Therapie nicht alltäglicher Verläufe und Krankheitsbilder erfolgreich gemanagt werden kann. Die Termine können Sie dem Programm auf der Rückseite entnehmen. Ein weiteres besonderes Highlight war die 11. -Post-ASCO-Veranstaltung mit nahezu 900 Teilnehmern. Die neuen Therapien mit den wichtigsten Ergebnissen des 46. Kongresses der American Society of Clinical Oncology (ASCO) wurden in dem gerade erschienenen Post-ASCO-Buch zusammengefasst. Das Buch können Sie gerne auf Anfrage bei unserer Geschäftsstelle unter bestellen. Außerdem wollen wir das Symposium Update 2010: Aktueller Stand Trends Zukunftsvisionen beim Ovarialkarzinom nennen, das wir in Kooperation mit der AGO- Studiengruppe und der EuMeCom in Berlin durchgeführt haben. Dort wurden vor einem Auditorium von etwa 250 Teilnehmern neueste Studienergebnisse zur Therapieverbesserung für Patientinnen mit Ovarialkarzinom in zweitägigen interaktiven Vorträgen und Workshops beleuchtet und intensiv diskutiert. Im Rahmen der international ausgerichteten Veranstaltung NZW in Hamburg vom 29. bis hat die zu Kontroversen im Management von gynäkologischen Tumoren bei älteren Patientinnen ein erfolgreiches Symposium abhalten können und war auf dem renommierten internationalen Kongress IGCS 2010 (International Gynaecologic Cancer Society) in Prag mit dem Symposium zu Controversies in the management of gynaecologic cancers vertreten. Es freut uns zudem sehr, dass wir wichtige Studien abschließen und weitere Studien mit dem Ziel der Therapieoptimierung neu starten konnten. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie auf den nächsten Seiten. 2 INFOBRIEF januar 2011

3 e.v. In diesem Zusammenhang möchten wir auf die von der und AGO unterstützte webbasierte Tumorkonferenz ( hinweisen, die komplexe Kasuistiken zu den verschiedenen gynäkologischen Malignomen auf Basis der aktuellen Leitlinien und Studiendaten detailliert diskutiert. Wir würden uns freuen, wenn Sie daran teilnehmen würden. Sie brauchen lediglich die Unterlagen Ihrer Patientin an die Geschäftsstelle des Europäischen Kompetenzzentrums für Eierstockkrebs (EKZE) senden und sich dann von Ihrer Klinik bzw. Praxis in die Konferenz zuschalten. Zusätzlich bietet dieses einmalige Konzept CME-Punkte und eine kostenlose Dia- und Literaturdatenbank für Teilnehmer an. beim NZW 2010 Für das kommende Jahr haben wir wieder ein interessantes Fort- und Weiterbildungsprogramm für Sie zusammengestellt (siehe letzte Seite) und möchten Sie auf einige unserer -Veranstaltungen in 2011 hinweisen. Wir bitten Sie, bereits jetzt diese Termine vorzumerken und sich rechtzeitig anzumelden: 07. Januar Vierter Berliner Roundtable zu neuen Behandlungsoptionen bei malignem Aszites beim IGCS 2010 in Prag 12. Januar 9. Post San Antonio was ändert sich in der Behandlung des Mammakarzinoms? 30. März Post Sankt Gallen neueste Erkenntnisse der Konsensuskonferenz in Sankt Gallen zu dem gesamten Bereich der Mammakarzinomtherapie im Herbst Offene Jahresmitgliederversammlung der in Magdeburg beim IGCS 2010 in Prag Auch in diesem Jahr (ab September 2011) wird das in fünf Modulen aufgebaute Zertifizierte Curriculum MASTERCLASS OVARIALKARZINOM nach überragendem Echo nun bereits zum sechsten Mal fortgesetzt. Diese Weiterbildungsreihe, welche vom Kompetenzzentrum EKZE der Universitätsfrauenklinik der Charité, Campus Virchow-Klinikum und der Arbeitsgruppe Ovarialkarzinom der konzipiert und koordiniert wird, richtet sich primär an Ärzte, die maßgeblich in das klinische Management von Patientinnen mit Ovarialkarzinom involviert sind und wird aktiv durch Mitglieder der Fachgesellschaften AGO-Studiengruppe Ovar, BNGO, Berufsverband der Gynäkologen und DGGG unterstützt. Dieses Konzept wird von der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO-Ovar) als überregionale Veranstaltung zur Weiterbildung in diesem Schwerpunkt empfohlen. Eingebunden in dieses Konzept ist auch die Hospitation und Teilnahme an Operationen in der Frauenklinik der Charité am Campus Virchow-Klinikum. Weitere Details hierzu finden Sie demnächst auf unserer Webseite ( Hospitation ( Masterclass) Mit freundlichen Grüßen Prof. Dr. W. Lichtenegger prof. Dr. J. Sehouli 1. Vorsitzender Schriftführer 3

4 ARBEitSGRUPPEN AG Ovarialkarzinom Leitung: Prof. Dr. med. J. Sehouli First-Line-Therapien 2010 wurden verschiedene Phase-III-Studien unter großer Beachtung präsentiert und unterstreichen die große Dynamik im Forschungsgebiet des Ovarialkarzinoms. Mit der Präsentation und Publikation der EORTC-GCG/ NCIC-CTG-Studie zur neoadjuvanten Therapie des Ovarialkarzinoms wird die Diskussion zur optimalen Sequenz der einzelnen Therapieformen im multimodalen Therapiekonzept erneut geführt. Die Kommission OVAR der AGO und die beiden kooperativen Studiengruppen in Deutschland, AGO (Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie)- Studiengruppe und (Nord-Ostdeutsche Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie) haben hierzu ein detailliertes Statement in Ergänzung der aktuellen Leitlinie herausgegeben (siehe unter News auf Nach Einschätzung der Kommission OVAR, der AGO- Studiengruppen und der bleibt die aktuelle Leitlinie zur Standardtherapie bestehend aus primärer Operation mit dem Ziel der maximalen Tumorentfernung und anschließender Systemtherapie mit Paclitaxel und Carboplatin weiterhin gültig und die neoadjuvante Therapie mit Intervalloperation sollte nur dann erwogen werden, wenn eine Kontraindikation gegen die Primäroperation besteht. Das Konzept der neoadjuvanten Therapie kann keinesfalls durch einen nicht ausreichend qualifizierten Operateur zur scheinbaren Simplifizierung der Operation missbraucht werden. Auch zur Kombination Bevazcizumab und Paclitaxel/Carboplatin wurde ein sehr detailliertes Statement veröffentlicht, welches begründet, warum auch hier der aktuelle Standard aus einer postoperativen Chemotherapie mit Paclitaxel plus Carboplatin als sogenannter Goldstandard vorerst bestehen bleibt (siehe unter News auf folgende Studien sind zur Teilnahme offen: Erstdiagnose Operation: AGO OVAR OP.3 (LION) Lymphadenectomy In Ovarian Neoplasmas Rolle der systematischen Lymphonodektomie bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom (FIGO IIb-IV), mit makroskopisch unauffälligen Lymphknoten und erreichter makroskopischer Tumorfreiheit. Systemtherapie: AGO OVAR 12 Multizentrische, randomisierte, doppelblinde Phase-III- Studie zur Bestimmung der Wirksamkeit und Sicherheit von BIBF1120 (orale Applikation) in Kombination mit der Standardtherapie (Carboplatin/Paclitaxel) bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom (FIGO IIb-IV). rezidivtherapien Das Rezidiv des Ovarialkarzinoms stellt sowohl aus klinischer als auch aus wissenschaftlicher Sicht eine besondere Herausforderung dar. Hier hat unsere Arbeitsgruppe seit vielen Jahren ihren Schwerpunkt. Das platinrefraktäre Ovarial- KARZINOM In der aus dem -Post-ASCO- Buch stammenden Tabelle ist die aktuelle State-of-the-Art-Therapie des platinrefraktären und platinresistenten Ovarialkarzinomrezidivs zusammengefasst. Die unter dem Titel TOWER bekannte -Studie mit dem Titel Vergleich einer wöchentlichen Topotecangabe mit der Topotecangabe an fünf aufeinander Quelle: Update 2010/11, Herausg. J. Sehouli und W. Lichtenegger 4 INFOBRIEF januar 2011

5 e.v. folgenden Tagen bei Patientinnen mit platinresistentem rezidivierten epithelialen Ovarialkarzinom und Peritonealkarzinom, suchte für diese Patientinnen den besten therapeutischen Index und wurde nicht nur erfolgreich sondern auch in Rekordzeit mit 194 Patientinnen abgeschlossen. Nach der viel beachteten Präsentation dieser praxisrelevanten Ergebnisse auf dem ASCO 2009 ist nun die Volltextpublikation im Journal of Clinical Oncology (Ausgabe 2010) erschienen. Platinresistente Erkrankung Als Anschlussprojekt hat die in Kooperation mit der AGO die randomisierte Phase-II-Studie TRIAS mit Topotecan plus dem Multityrosinkinaseinhibitor Sorafenib (per os) gestartet: Die randomisierte doppeltblinde, placebokontrollierte multizentrische Phase-II-Studie dient zur Erfassung der Wirksamkeit und Sicherheit von Sorafenib (2x400mg/Tag) und wird mit der Standardtherapie unter Vergabe von Topotecan (1,25mg/m²) bei Patientinnen mit platinresistentem rezidiviertem Ovarialkarzinom kombiniert. Die wesentlichen Punkte für den Einschluss sind: Rezidiv eines Ovarial-, Peritoneal- oder Tubenkarzinoms, welches innerhalb von sechs Monaten der letzten Chemotherapie eingetreten ist. Hierbei ist hervorzuheben, dass bis zu insgesamt zwei vorhergehende Rezidivtherapien erlaubt sind, so dass die Studientherapie als Second-, Third- und Fourth-Line erfolgen kann. Auch die letzte Chemotherapie muss nicht platinhaltig sein, sie sollte jedoch kein Topotecan enthalten. Außerdem ist zu betonen, dass ein Zweitmalignom erlaubt ist, wenn dieses die Gesamtprognose der Patientin nicht relevant beeinflusst. Eine vorherige Antikörpertherapie ist nicht erlaubt. Folgende Studien sind zur Teilnahme offen: 1. Als weitere neue Option für unsere Patientinnen beginnen wir in Kürze eine -Phase-II-Studie mit Topotecan weekly und mit dem oral applizierten Pazopanib. Das Pazopanib wird ein Mal pro Tag appliziert und gilt als einer der potentesten Angiogeneseinhibitoren, welcher multiple Tyrosinekinasen hemmt. Hierzu zählen insbesondere: VEGFR, PDGFR und C-Kit, welche ganz wesentlich in die Neo-Angiogenese involviert sind. Das Sorafenib wird oral appliziert und ist bereits für die Behandlung des metastasierten hepatzellulären Karzinoms und des metastasierten Nierenzellkarzinoms aufgrund seiner hohen Wirksamkeit zugelassen. Die Run-in-Phase wurde erfolgreich abgeschlossen: Die Nebenwirkungen sowohl im hämatologischen als auch im nicht-hämatologischen Bereich waren nicht erhöht, so dass nun die Studie uneingeschränkt weiter offen ist. Das internationale Safety-Board mit Professor Ignace Vergote (Leuwen) und Dr. Antonio Martinez-Gonzales (Madrid) kam zum klaren Beschluss, dass die Kombination aus Topotecan und Sorafenib sicher kombinierbar und unbedingt weiter zu verfolgen ist. 2. AURELIA Evaluation der Wirksamkeit von Bevacizumab in Kombination mit einer Chemotherapie beim platin-resistenten Ovarialkarzinom 3. Asziteskontrolle CASIMAS Die Rekrutierung für die CASIMAS-Studie (CAtumaxomab Safety Study with Intraperitoneal Infusion in Malignant AScites Patients) konnte erfolgreich abgeschlossen werden. 5

6 ARBEitSGRUPPEN AG Ovarialkarzinom 4. Asziteskontrolle SECIMAS Für Patientinnen mit einem pinktionsfreien Intervall von mindestens zwei Monaten nach der Behandlung im Rahmen der Asziteskontrolle SECIMAS ist die Teilnahme an der Phase-II-Studie SECIMAS möglich. SECIMAS steht für SEcond cycle Catumaxomab Intraperitoneal infusion Malignant Ascites Safety. Studienziel ist die Bestimmung der Verträglichkeit eines zweiten Zyklus Removab (intraperitoneale Verabreichung von 10, 20, 50 und 150μg Removab ). Dabei erfolgt die Verabreichung in drei Stunden statt bisher in sechs Stunden. Sekundäre Studienziele sind die Bestimmung zusätzlicher Sicherheitsparameter, Wirksamkeit, Lebensqualität, Aszitessymptomatik sowie pharmakokinetische und pharmakodynamische Untersuchungen. Die Studie rekrutiert aktuell in mehreren europäischen Ländern wird die im Rahmen des europäischen Studiengruppennetzwerks ENGOT (European Network of Gynaecological Oncological Trial Groups) eine neue Studie initiieren, bei der die Kombination von Catumaxomab und systemischer Chemotherapie überprüft wird. 6. CARMA-Studie Aktuell sollten die Behandlungen mit Catumaxomab bei der Behandlung des malignen Aszites bei allen epithelialen Malignomen wie Ovarial- und Mammakarzinom im Rahmen der von der und der Pankreas-Studiengruppe CONKO koordinierten prospektiven Beobachtungsstudie CARMA teilnehmen. CARMA steht für Catumaxomab for the therapy of malignant ascites patients. CARMA ist eine prospektive Beobachtungsstudie mit dem Ziel, die Verwendung von Removab im klinischen Alltag bei Patienten mit malignem Aszites aufgrund von epithelialen Karzinomen wie Ovarial-, Brust- und gastrointestinalen Karzinomen zu dokumentieren. Verschiedene detaillierte Analysen zur Sicherheit und Wirksamkeit sind geplant. 7. Bevazcizumab hat seine Wirksamkeit in verschiedenen Phase-II-Studien beim rezidivierten Ovarialkarzinom demonstrieren können. Die hat bereits eine retrospektive monozentrische Analyse an 15 Patientinnen aus dem Europäischen Kompetenzzentrum für Eierstockkrebs der Charité Campus Virchow-Klinikum 6 INFOBRIEF januar 2011

7 e.v. erfolgreich abgeschlossen. Als Anschlussprojekt wird nun eine multizentrische Analyse durchgeführt. Bei Interesse zur Teilnahme bitten wir Sie um kurze Rückmeldung bei: Das platinsensitive Ovarialkarzinomrezidiv Aktueller Standard: Aktuell wird für dieses Kollektiv eine Reinduktion mit Paclitaxel plus Carboplatin oder Carboplatin plus Gemcitabin oder Carboplatin plus pegyliertem liposomalem Doxorubicin empfohlen. Zudem konnte eine große internationale Phase-III-Studie den Vorteil von Trabectedin plus pegyliertem Doxorubicin gegenüber einer Monotherapie mit pegyliertem liposomalem Doxorubicin (Kontrollarm) bei Patientinnen mit platinsensitiven Ovarialkarzinomrezidiv eindrucksvoll belegen. Die Kombination ist für die Behandlung des platinsensitiven Ovarialkarzinomrezidivs in Deutschland zugelassen. Insbesondere für Patientinnen mit einer Kontraindikation für die platinhaltigen Therapien scheint diese Kombination besonders geeignet zu sein. Die Rekrutierung unserer Intergroup-Studie (, AGO Deutschland, AGO Österreich und der spanischen GEICO) war so hervorragend, dass die HECTOR-Studie zu den weltweit erfolgreichsten Rezidivstudien zählt. Die geplante Safety-Analyse konnte auf dem ASCO 2010 präsentiert werden, hierbei zeigte sich die hohe Sicherheit der Kombination Topotecan (Tag 1 3) plus Caboplatin (Tag 3) im Drei-Wochen-Rhytmus: Es erwiesen sich sogar Vorteile im Nebenwirkungsspektrum für den experimentellen Arm. Für Patientinnen mit einem rezidivfreiem Intervall von 6 12 Monaten wird in Kürze über die auch die Teilnahme an der ENGOT-MANGO-Studie (ENGOT-OV5) möglich sein, bei der die Kombination Trabectidin plus Caelyx gegen die Kombination Carboplatin plus Caelyx verglichen wird. Panitumumab ist ein humaner monoklonaler Antikörper aus der Gruppe der Immunglobuline IgG 2K. Er bindet an den Rezeptor des Proliferationsfaktors EGF (Epidermal Growth Factor). Durch Bindung von Panitumumab an diesen EGF-Rezeptor wird die nachfolgende Signalkaskade blockiert und die Proliferation der Zelle inhibiert. Im Vergleich zu chimären Antikörpern (z. B. das ebenfalls gegen den EGFR gerichtete Cetuximab) und humanisierten Antikörpern enthält Panitumumab keine Fremdproteinanteile, die vom Immunsystem des Körpers als Fremdeiweiß erkannt werden könnten. Im Rahmen einer randomisierten Phase-II-Studie wird die nun diese innovative Substanz mit der Kombination Carboplatin plus pegylierten liposomalen Doxorubicin kombinieren. Ein spezielles translationales Programm soll frühzeitig versuchen, die geeigneten Patientinnen für diese zielgerichtete Therapiestrategie zu identifizieren. Patientinnen, die mit bis zu zwei Rezidivtherapien vorbehandelt wurden, können mit einbezogen werden. folgende Studien sind zur Teilnahme offen: MITO-8 Phase-III-Studie, Cross-over-Design, Untersuchung, ob durch Verlängerung des platinfreien Therapieintervalls die Effektivität der platinhaltigen Therapie verbessert wird (Einschluss: rezidivfreies Intervall von 6 12 Monaten) (Caelyx vs. Carboplatin plus Placitaxel) AGO-ECHO-Studie (2.14) Eine doppelblinde, placebokontrollierte, multizentrische, randomisierte Phase-III-Studie mit ZD4054 plus Carboplatin und Placitaxel oder Placebo plus Carboplatin und Placitaxel bei Patientinnen mit fortgeschrittenem platinsensitivem Ovarialkarzinom 7

8 ARBEitSGRUPPEN AG Ovarialkarzinom Die ältere Patientin im FoKus Die Studie PRÄFERENZ Treosulfan oral vs. intravenös fokussierte als eine der ersten Konzepte in Europa überhaupt auf ältere Patientinnen mit Ovarial-, Tuben- oder Peritonealkarzinom ab einem Mindestalter von 65 Jahren. An dieser Stelle möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir dank Ihrer Unterstützung die -Präferenz-Studie erfolgreich mit der Rekrutierung am beenden können. Insgesamt konnten 122 Patientinnen in das speziell für ältere Patientinnen mit Ovarialkarzinomrezidiv konzipierte Studienkonzept aufgenommen werden. Der Großteil der Patientinnen hat trotz der hohen Komorbidität in diesem Kollektiv die Therapie gut toleriert und die intravenöse Applikation der oralen Therapie vorgezogen. Erste Ergebnisse konnten bereits unter großer internationaler Beachtung auf dem FIGO-Kongress 2009 präsentiert werden. Um die wichtige Volltextversion abschließen zu können, bitten wir Sie und Ihr Team, die Dokumentation zeitnah abzuschließen. Die noch im Rahmen dieser Studie in Behandlung befindlichen Patientinnen werden selbstverständlich nach Protokoll weiter therapiert und gemonitort. Zur Vereinbarung eines Termins für den Monitorbesuch wird sich ein Mitarbeiter der CRO Alcedis GmbH wie gewohnt mit Ihnen in Verbindung setzen. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung und danken Ihnen im Namen der Studienleitung und der Nord-Ostdeutschen Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie () für Ihren Beitrag bei der Optimierung der Behandlungssituation für Frauen mit Eierstockkrebs. AG translationale forschung Leitung: Herr Prof. Dr. med. C. Denkert Autorin: Frau Dr. E. I. Braicu EUTROC In 2009 haben wir mit starker Unterstützung durch die ein neues interdisziplinäres, internationales und multizentrisches Netzwerk für die translationale Forschung beim Ovarialkarzinom gegründet: European Network for Translational Research in Ovarian Cancer ( Die Gesellschaft hat mittlerweile 24 Partner aus zwölf verschiedenen europäischen Ländern und bündelt Kliniker, Prä-Kliniker, Vertreter der Pharmaindustrie sowie Biotech-Companies. Diese multizentristische Kooperation hat zum Ziel, die Diagnostik, Therapie und letztendlich die Prognose von Patientinnen mit Ovarialkarzinom zu verbessern. Eine Vielzahl neuer zielgerichteter Therapiestrategien sind in der Entwicklung, geeignete Biomarker sind aber weitgehend unbekannt. EUTROC-Struktur 8 INFOBRIEF januar 2011

9 e.v. TOC Das multizentrische Projekt Tumorbank Ovarian Cancer Network (TOC) konnte seit dem Beginn ( ) der Durchführung von insgesamt 1495 Patientinnen Gewebe, Aszites und Blutproben asservieren (Stand: ). Seitdem haben wir unsere Kooperation auf elf weitere europäische Zentren ausgebaut. Für die Tumorbank wird prospektiv frischgefrorenes Gewebe, Paraffinblöcke, Serum und Aszites von Patientinnen mit Ovarialkarzinom gesammelt. Das Ovarialkarzinom ist eine sehr heterogene Krankheit. Klinische Studien brauchen sowohl eine internationale als auch eine stark translationale Begleitung, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Die translationale Medizin eröffnet neue Einblicke in die einzelnen Krankheitsmechanismen und spielt eine immer größer werdende Rolle bei der Ermittlung persönlicher Risiken und der Festlegung personaliserter Therapien. Die Biobanken zählen zu den wichtigsten Ressourcen der translationalen Forschung. Weitere Informationen zum TOC-Projekt erhalten Sie über unsere Homepage: Als Ansprechpartner stehen Ihnen Frau Dr. E. I. Braicu und Dr. R. Chekerov jederzeit zur Verfügung. PREDICTOR-Studie In die PREDICTOR-Studie können Patientinnen aller Therapielinien mit Nachweis von Aszites, Pleuraerguss oder Tumorgewebe aufgenommen werden, bei denen eine Chemotherapie mit Carboplatin und Paclitaxel, mit Topotecan oder Caelyx geplant ist. Die Studie untersucht den Stellenwert des CDR (Extreme Drug Resistance)-Chemotherapiesensitivitätstests und die Entwicklung eines Resistenz-Chips. Dieses Konzept erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Die Dokumentation ist auf das absolut Wesentliche reduziert worden, um den Dokumentationsaufwand so gering wie möglich zu halten. Aktuell konnten aus 11 Zentren 81 Patientinnen eingeschlossen werden. Falls Sie Interesse an der Teilnahme an diesem innovativen Konzept haben, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Ablaufschema der PREDICTOR-Studie 9

10 ARBEitSGRUPPEN AG mammakarzinom Leitung: Herr Prof. Dr. med. D. Elling Die Arbeit der AG Mammakarzinom orientiert sich an den folgenden vier Arbeitsbereichen. Damit werden wesentliche Teile der klinischen und praktischen Arbeit in den Brustzentren und im ambulanten gynäkoonkologischen Bereich abgedeckt. 1. Inauguration von Studien zum Brustkrebs Die hat in diesem Jahr zwei Phase-II-Studien zum metastasierten Mammakarzinom beendet. Dabei handelt es sich um die Kombination von Myocet und Paclitaxel (publiziert) und die Monotherapie mit Myocet (z. Zt. in der Auswertung). Eine weitere Studie mit Myocet und Paclitaxel (LKP: Prof. Dr. Costa) ist noch in der Rekrutierung. In der Neoadjuvanz läuft die LAPADO-Studie mit Myocet/ Docetaxel und Lapatinib. Hier sind 43 von 60 Patientinnen rekrutiert. 3. Durchführung von operativen Workshops Operative Workshops wurden und werden unter der Leitung von Dr. D. Lampe (Weißenfels) organisiert und an verschiedenen Orten im -Gebiet durchgeführt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Teilnehmer beschränkt. Die Orte der Durchführung variieren (Weißenfels, Bad Saarow, Rostock und Ludwigsfelde bei Berlin). Die Meldung kann an Dr. Lampe, Krankenhaus Weißenfels, Naumburger Str. 76 in in Weißenfels erfolgen. 2. Organisation der Teilnahme an bundesweiten Studien der AGO, der WSG und an deren Studiengruppe Mitglieder der beteiligen sich an den neoadjuvanten Studien der AGO und den Studien Success und der ADEBAR-Gruppe. Eine weitere Studie zum meningealen Nachweis von Tumorzellen bei Hirnmetastasen (LKP: Dr. Bischoff aus Magdeburg) hat gerade mit der Rekrutierung begonnen. 4. Organisation und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen (Post San Antonio, Post Sankt Gallen) Jährlich werden die Workshops zum San Antonio-Meeting und turnusmäßig zum Sankt Gallen-Meeting durchgeführt. Namhafte Vertreter der referieren hier die Ergebnisse dieser Kongresse. Studiendesigns sind der -Website zu entnehmen. AG zervixkarzinom & endometriumkarzinom Leitung: Herr Prof. Dr. med. W. Lichtenegger Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass unsere adjuvante Studie Randomisierte Phase-III-Studie zum Vergleich einer sequentiellen mit einer simultanen Radio-Chemotherapie in der adjuvanten Therapie von Patientinnen mit highrisk Zervixkarzinom FIGO Ib IIB mit insgesamt 291 Patientinnen ihr Studienziel erreicht hat. Die finale Auswertung wurde als Vortrag bei der ASCO 2010 präsentiert und erzielte hohe internationale Beachtung sowie wichtige Erkenntnisse für den klinischen Alltag (Sehouli et al, Abstract-No. 5005). In Deutschland ist die AGO-Zervix-1 weiterhin zur Teilnahme offen, hierbei wird bei Patientinnen mit Zervixkarzinomrezidiv die Kombination Topotecan plus Cisplatin mit der platinfreien Kombination Topotecan plus Paclitaxel verglichen. Aktuell konnten 142 Patientinnen aus 46 Zentren in das Studienkonzept aufgenommen werden. Bereits 2004 führte die eine Umfrage zum klinischen Management des Endometriumkarzinoms durch. Diese Analyse wurde in diesem Jahr nochmals durchgeführt um die Unterschiede im therapeutischen Verhalten zu untersuchen. Zum einen zur operativen Therapie, hier vor allem im Hinblick auf die Lymphonodektomie, Indika- 10 INFOBRIEF januar 2011

11 e.v. tionsstellung, Durchführung, Risikofaktoren, zum anderen hinsichtlich eventueller Anschlusstherapien (Chemotherapie, Bestrahlung). Angeschrieben wurden 916 Kliniken in Deutschland, darunter Universitätskliniken, Kliniken der Regel- und Maximalversorgung. Die Antwortquote betrug bei 316 Rückläufen knapp 34,5%. Des weiteren erfolgte eine von der initiierte internationale Umfrage zum Management und zur Therapie des Endometriumkarzinoms. Diese Umfrage wird in gemeinsamer Kooperation mit der Mayo Clinic durchgeführt und durch folgende Studiengruppen und Gesellschaften unterstützt: the SGO (Society of Gynaecologic Oncologists), the EORTC (European Organisation for Research and Treatment of Cancer), the JGOG (Japanese Gynaecologic Oncology Group), the KGOG (Korean Gynaecologic Oncology Group), the ASGO (Asian Society of Gynaecologic Oncology), the IGCS (International Gynaecologic Cancer Society) and the GCIG (Gynaecologic Cancer Inter Group). Bisher haben knapp 230 Ärztinnen und Ärzte aus 16 Ländern an der Umfrage teilgenommen. Erste Ergebnisse wurden auf dem IGCS in Prag präsentiert. Hierbei zeigte sich, dass der sequentielle Ansatz dem simultanen Radio-Chemotherapiearm in der Effektivität nicht unterlegen erscheint, aber im Nebenwirkungsspektrum Vorteile verspricht. Die entsprechende Internetseite zur Umfrage ist unter bis zum 1.Juli 2011 frei geschaltet. Außerdem ist für Februar 2011 die Novartis-Studie A phase II, single-arm study of orally administered BKM120 as second-line therapy in patients with advanced endometrial carcinoma, geplant. Darüberhinaus wurde in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatik, Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG) eine Umfrage zum Management von Uterussarkomen mit dem Titel Meinungsbild deutscher Frauenärztinnen und Frauenärzte zur Hysterektomie eine Vergleichstudie mit einer Gynäkologenbefragung in Schweden durchgeführt. An dieser Umfrage beteiligten sich viele unserer Mitglieder, dafür bedanken wir uns recht herzlich. Die Umfrage befindet sich zurzeit in der Auswertung. Insgesamt nahmen 374 Gynäkologen an der Befragung teil, davon beantworteten 280 Ärzte die Fragen bezüglich der Leiomyosarkome, 260 Ärzte beantworteten die Fragen bezüglich der Müllerschen Mischtumore und 225 die Fragen bezüglich der Stromasarkome. Dass diese Tumore relativ selten vorkommen, spiegelt sich in den folgenden Antworten wider: 48%, 55% und 73% der Gynäkologen hatten keine Patientinnen mit Leiomyosarkomen, mit Müllerschen Mischtumoren oder mit Stromasarkomen aktuell oder in der Vergangenheit in Behandlung. Welche Therapie die befragten Ärzte nach der operativen Therapie bei Leiomyosarkomen anwenden würden, wurde folgender Maßen beantwortet: 64% entschieden sich für die Hysterektomie mit beidseitiger Adnektomie sowie Lymphnodektomie, 21% für die Hysterektomie cum adnexe und 11% für die einfache Hysterektomie. 4% erachteten hierbei mehrere Antwortmöglichkeiten für richtig. Die Lymphonodektomie führten 29% zur Probenentnahme ( sampling ) durch, 19% führten sie als pelvine und 18% als systematische Lymphnodektomie durch. Die Ziele der Lymphnodektomie bestanden für 71% der befragten Ärzte in der Diagnosesicherung, für 50% in der Entscheidungshilfe für oder gegen eine adjuvante Therapie, für 45% in der Verbesserung eines progressfreien und für 27% in der Verbesserung des Gesamt-Überlebens. Das bevorzugte chemotherapeutische Schema bei metastasiertem Leiomyosarkom war für 10% Carboplatin und Ifosfamid, gefolgt von Carboplatin und Paclitaxel (9%) und anderen Kombinationen. Der Großteil, nämlich 63%, würde bei metastasiertem Leiomyosarkom jedoch keine Chemotherapie verabreichen. Ein ähnliches Bild zeigte sich beim metastasierten Karzinosarkom: auch hier entschieden sich 60% gegen eine Chemotherapie. 12% würden Carboplatin und Paclitaxel, 8% Carboplatin in Kombination mit Ifosfamid empfehlen. Zu einer adjuvanten Radiotherapie bei Leiomyosarkom rieten knapp 40%, entweder als kombinierte Radio-Chemotherapie (11%), als ausschließlich externe Bestrahlung (10%), als kombinierte intrakavitäre und externe Therapie (11%) und als ausschließlich intrakavitäre Radiotherapie (6%). Ziele der Radiotherapie waren für 76% die Risikoreduktion eines Lokalrezidivs, für 56% eine Verbesserung des progressionsfreien Überlebens und für 31 % die Verbesserung des Gesamtüberlebens. 61 % der Antwortenden würden in diesem Fall nicht zu einer Radiotherapie raten. Diese Untersuchung unterstützt die große Unsicherheit im klinischen Management dieser seltenen Tumorentitäten. Hier greift auch unsere Fortbildungsreihe Der schwierige Fall. 11

12 ARBEitSGRUPPEN AG supportive therapien Leitung: Frau PD Dr. med. G. Oskay-Özcelik Wir konnten 2010 einige interessante Fortbildungen zu Supportiven Therapien erfolgreich etablieren. In dem Intensivseminar der -Akademie Supportive Therapien in der Onkologie wurden anhand praxisrelevanter klinischer Module die verschiedenen Aspekte der Supportivtherapien erarbeitet. Es wurden neueste Trends in der Onkologie mit einem besonderen Fokus auf die antiemetischen Therapiekonzepte thematisiert. Um eine intensive Diskussion zu ermöglichen wurde die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt. Das Feedback, das wir durch die Teilnehmer erhalten haben, war sehr positiv und motivierte uns, weitere Fortbildungskonzepte dieser Art auch für 2011 zu planen. Mit unserer aktuellen offenen Studie OVAR Protect zur Protektion der Ovarfunktion unter Chemotherapie konnten wir bisher erfolgreich 6 Patientinnen rekrutieren. In der OVAR Protect-Studie Prospektive Studie zur potentiellen Protektion der Ovarfunktion von Frauen mit gynäkologischen Malignomen unter Chemotherapie mittels GnRH-Analoga-Applikation möchten wir deskriptiv die Frage Bei wieviel Prozent der Frauen mit gynäkologischen Malignomen und gleichzeitiger Chemotherapie wird die Ovarialfunktion durch eine Therapie mit GnRH-Analoga (Trenatone oder Enantone) erhalten? beantworten. Für die Patientinnen gelten folgende Einschlusskriterien : Alter Jahre Primärdiagnose eines histologisch gesicherten gynäkologischen Malignoms mit Ovarerhalt und fehlender Kontraindikation für eine Östrogensubstitution und geplanter Chemotherapie Eine weitere interessante Studie, die aktuell noch in der Planungsphase ist, soll den Einsatz eines Thrombozytenwachstumsfaktors Romiplostim bei Patientinnen mit platinsensiblem Ovarialkarzinom Rezidiv untersuchen. Das primäre Studienziel dieser Studie ist es, die Sicherheit einer supportiven Applikation von Romiplostim bei Patientinnen, die durch die Chemotherapie eine Thrombozytopenie entwickeln, zu evaluieren. In diese Studie sollen Patientinnen, die eine Chemotherapie bei platinsensiblem Ovarialkarzinom erhalten, eingebracht werden. Weitere Einschlusskriterien sind: Alter 18 Jahre Vorliegen einer schriftlichen Einwilligung ANC 1,000/μl, Hgb 9.5 g/dl, und Thrombozyten 100 x 109/l on day 1 of the first on study chemotherapy treatment cycle Patientinnen mit einem Ovarialkarzinomrezidiv, die eine Rezidivtherapie in der zweiten oder dritten Linie mit einer der folgenden Therapieregime erhalten: - Topotecan, d 1-5, q3w+ - Topotecan, d1, weekly - Gemcitabine, d1+8, q3w - Paclitaxel, d1, q3w - Pegylated doxorubicin, d1, q3w - Carboplatin/paclitaxel, d1, q3w+ - Carboplatin/gemcitabine, d1, q3w+ - Carboplatin/pegylated doxorubicin, d1, q3w Vorliegen von mindestens einem Ovar Patientin wünscht die Erhaltung der Ovarialfunktion Negativer Schwangerschaftstest (Urin oder Serum) (nicht länger als 7 Tage vor Studieneinschluss getestet) Durchführung von adäquaten nichthormonellen Methoden zur Empfängnisverhütung unter der Studientherapie; hormonelle Kontrazeptiva müssen vor Studieneintritt abgesetzt werden 12 INFOBRIEF januar 2011

13 e.v. nachsorge Im Rahmen eines Kooperationsprojektes der, der Studiengruppe OVAR der AGO sowie mit Unterstützung des BNGO führten wir aktuell die bisher weltweit größte Umfrage zur Erwartungshaltung an die Nachsorge aus Sicht der Patientin mit Eierstockkrebs durch. Innerhalb dieses erfolgreichen Konzeptes konnten, dank ihrer Unterstützung, insgesamt 1060 Patientinnen deutschlandweit befragt werden. Die Ergebnisse wurden bereits erfolgreich auf mehreren Kongressen (DKK, ESGO, ASCO 2009) präsentiert. Die finale Auswertung für die Volltextpublikation wird aktuell zusammengestellt. Expression II / III Basierend auf Erfahrungen einer erfolgreich abgeschlossenen Umfrage bei Patientinnen mit Mammakarzinom, welche 2007 im Annals of Oncology publiziert worden sind (Oskay-Özcelik et al, 2007), führten wir von Januar bis November 2009 eine Umfrage ( EXPRESSION II ) in Deutschland durch, um die Erwartungen und Wünsche von Patientinnen mit Eierstock-, Eileiter- oder Bauchfellkrebs zu erfassen. Mit Hilfe des Internets und auch in Papierversion konnten wir insgesamt 693 Patientinnen (Stand: Dez. 2009) in Deutschland hinsichtlich ihrer Erwartungen und Wünsche an das Therapiemanagement des Eierstockkrebses befragen. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen teilnehmenden Zentren für ihr Engagement bedanken. Die Ergebnisse von Expression II wurden für den ASCO 2010 zusammengestellt: siehe Poster auf nachfolgender Seite. Ab Januar 2010 startete auf Grundlage der deutschen Erfahrungen die Umfrage EXPRESSION III ( Verschiedene europäische Länder wie Österreich, Frankreich, Spanien, Italien, Rumänien, England, Polen, Belgien und Rumänien nehmen bereits an dieser internationalen Umfrage teil die Türkei ist bereits in den Vorbereitungen zur Teilnahme. Unten in der Graphik ist der aktuelle Rekrutierungsstand ersichtlich. Das Start-Up-Meeting wurde erfolgreich während des ESGO Kongresses 2009 in Belgrad durchgeführt. Dieses internationale Projekt wird von verschiedensten renommierten Organisationen unterstützt. Wir bitten auch Sie, dieses internationale Konzept zu unterstützen und Ihre Patientinnen zur Teilnahme zu motivieren. Um den Rücklauf der Fragebögen aus den einzelnen Zentren zuordnen zu können, werden wir auch bei dieser Umfrage die Fragebögen mit einem Zentrumscode versehen. 13

14 nachsorge 14 INFOBRIEF januar 2011

15 e.v. 15

16 publikationen Seit vielen Jahren engagiert sich die für die Information und Aufklärung von Patientinnen und Angehörigen. Hierzu wurden verschiedene Informationsbücher zum Ovarial- und zum Mammakarzinom mit großem Erfolg veröffentlicht. Diese können Sie gerne bei unserer Gesellschaft anfordern. Hier ein Auszug unser Publikationen: Expression of classical NF-kappaB pathway effectors in human ovarian carcinoma. Darb-Esfahani S, Sinn BV, Weichert W, Budczies J, Lehmann A, Noske A, Buckendahl AC, Müller BM, Sehouli J, Koensgen D, Györffy B, Dietel M, Denkert C. Institute of Pathology, Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte, Berlin. Histopathology May; 56(6): Topotecan weekly versus conventional five-day schedule in patients with platinum-resistant ovarian cancer (TOWER). A randomized multi-center phase II trial of the Ovarian Cancer Study Group. Sehouli J, Stengel D, Harter P, Kurzeder C, Belau A, Bogenrieder T, Markmann S, Mahner S, Mueller L, Lorenz R, Nuggent A, Wilke J, Kuznik A, Doering G, Wischnik A, Sommer H, Meerpohl H-G, Schroeder W, Lichtenegger W and Oskay- Oezcelik G. J Clin Oncol, 2010 A phase I trial of pemetrexed plus carboplatin in recurrent ovarian cancer. Sehouli J, Camara O, Mahner S, Bauknecht T, Lichtenegger W, Runnebaum I, Look K, Jaenicke F, Oskay-Oezcelik G. Cancer Chemother Pharmacol Development of the Berlin Symptom Checklist Ovary (BSCL-O) for the measurement of quality of life of patients with primary and recurrent ovarian cancer: results of a phase I and II study. Koensgen D, Oskay-Oezcelik G, Katsares I, Walle U, Klapp C, Mustea A, Stengel D, Porzsolt F, Lichtenegger W, Sehouli J North-Eastern German Society of Gynaecologic Oncology Ovarian Cancer Study Group () working group Quality of life. Support Care Cancer Prognostic role of platinum sensitivity in patients with brain metastases from ovarian cancer: results of a German multicenter study. Sehouli J, Pietzner K, Harter P, Münstedt K, Mahner S, Hasenburg A, Camara O, Wimberger P, Boehmer D, Buehling KJ, Richter R, El Khalfaoui K, Oskay-Oezcelik G. Ann Oncol Pegylated liposomal doxorubicin (CAELYX) in patients with advanced ovarian cancer: results of a German multicenter observational study. Sehouli J, Camara O, Schmidt M, Mahner S, Seipelt G, Otremba B, Schmalfeldt B, Tesch H, Lorenz-Schlüter C, Oskay-Oezcelik G North-Eastern German Society of Gynaecological Oncology. Cancer Chemother Pharmacol Clinical management of borderline tumours of the ovary: results of a multicentre survey of 323 clinics in Germany. Coumbos A, Sehouli J, Chekerov R, Schaedel D, Oskay- Oezcelik G, Lichtenegger W, Kuehn W North-Eastern German Society of Gynaecological Oncology (). Br J Cancer Venous thromboembolism in recurrent ovarian cancerpatients: A systematic evaluation of the North-Eastern German Society of Gynaecologic Oncology Ovarian Cancer Study Group (). Fotopoulou C, Karavas A, Trappe R, Chekerov R, Lichtenegger W, Sehouli J. Thromb Res Use of paclitaxel for advanced ovarian cancer in clinical practice: analysis of 541 patients. Results from a German multi-centre observational study. Sehouli J, Oskay-Oezcelik G. Department of Gynaecology and Obstetrics, Charité Campus Virchow-Klinikum, University of Berlin. Anticancer Res Oct; 30(10): An Illegitimate microrna Target Site within the 3 UTR of MDM4 Affects Ovarian Cancer Progression and Chemosensitivity. Wynendaele J, Böhnke A, Leucci E, Nielsen SJ, Lambertz I, Hammer S, Sbrzesny N, Kubitza D, Wolf A, Gradhand E, Balschun K, Braicu I, Sehouli J, Darb-Esfahani S, Denkert C, Thomssen C, Hauptmann S, Lund A, Marine JC, Bartel F. Cancer Res Nov 16 Expression of classical NF-kappaB pathway effectors in human ovarian carcinoma. Darb-Esfahani S, Sinn BV, Weichert W, Budczies J, Lehmann A, Noske A, Buckendahl AC, Müller BM, Sehouli J, Koensgen D, Györffy B, Dietel M, Denkert C. Histopathology May; 56(6): Prognostic significance of Dicer expression in ovarian cancer-link to global microrna changes and oestrogen receptor expression. Faggad A, Budczies J, Tchernitsa O, Darb-Esfahani S, Sehouli J, Müller BM, Wirtz R, Chekerov R, Weichert W, Sinn B, Mucha C, Elwali NE, Schäfer R, Dietel M, Denkert C. J Pathol Feb; 220(3): INFOBRIEF januar 2011

17 e.v. news -Aufklärungsfilm zu Eierstockkrebs In diesem Zusammenhang freuen wir uns sehr, dass mit Unterstützung der ein Aufklärungsfilm für Patientinnen und Ihre Angehörigen zum Eierstockkrebs erstmalig in Deutschland fertig gestellt wurde. Der Film Die zweite Stimme nach einer Idee von Prof. J. Sehouli ist mittlerweile in deutscher, englischer, arabischer und türkischer Sprache synchronisiert. Nach der erfolgreichen Aufführung der deutschen Fassung in 2010 in der ASTOR Lounge in Berlin, werden wir in diesem Jahr die türkische Ausgabe präsentieren. Filmpremiere der türkischen Fassung: 27. März, bis Uhr im Tiyatrom, Türkisches Theater Berlin Alte Jakobstraße 12, Berlin Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Weitere Informationen finden Sie unter Außerdem werden wir in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband demnächst eine Filmversion für Blinde herausgeben können. Wir danken allen Sponsoren und Unterstützern, die dieses Projekt möglich gemacht haben und stetig fördern. Studien der und der AGO Eine Übersicht zu den aktuellen Studien der und AGO haben wir für Sie auf den folgenden Seiten zusammengestellt. Informationen hierzu finden Sie auch unter Gerne senden wir Ihnen die notwendigen Studienunterlagen zu. Hierzu melden Sie sich bitte in der Studienleitzentrale der : Europäisches Kompetenzzentrum für Eierstockkrebs Charité / Campus Virchow-Klinikum Klinik für Gynäkologie Augustenburger Platz Berlin Tel.: 030 /

18 /////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// offene Studien Offene Studien zum Ovarial-, Tuben- und Peritonealkarzinom Primärtherapie TRIO 014 Randomisierte, doppelblinde, Plazebo-kontrollierte, multizentrische Phase-II-Studie zur Kombination von AMG 479, ein vollständig humaner monoklonaler Antikörper gegen Insulin ähnlichen Wachstumsfaktor Typ 1 Rezeptor (IGF- 1R)zur First-Line Chemotherapie bei Patienten mit optimal entferntem Ovarialkarzinom. AGO Ovar 12 A multicentre, randomized, double-blind, phase III trial to investigate the efficacy and safety of BIBF 1120 in combination with standard treatment of carboplatin and paclitaxel compared to placebo plus carboplatin and paclitaxel in patients with advanced ovarian cancer. AGO Ovar OP.3 LION Beurteilung der Effektivität der systematischen pelvinen und paraaortalen Lymphadenektomie im Hinblick auf das Gesamtüberleben bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Ovarialkarzinom, bei denen intraoperativ eine vollständige Tumorresektion gelingt. Rezidivtherapie: Platinsensitive Erkrankung AGO Ovar 2.14 / ECHO Eine doppelblinde, placebokontrollierte, multizentrische, randomisierte Phase-II-Studie mit ZD4054 plus Carboplatin und Paclitaxel oder Placebo plus Carboplatin und Paclitaxel bei Patientinnen mit fortgeschrittenem, platin-sensitivem Ovarialkarzinom. Weitere Projekte OVAR Protect-Studie Bei wieviel Prozent der Frauen mit gynäkologischen Malignomen und gleichzeitiger Chemotherapie wird die Ovarialfunktion durch eine Therapie mit Trenantone und/ oder Enantone-Gyn erhalten? Expression III Welche Erwartungen und Wünsche haben Patientinnen mit Ovarialkarzinom bezüglich Therapiemanagement und Arzt-Patientinnen Kommunikation? Eine europaweite Umfrage via Internet oder Papierversion. Predictor Diagnostische Genauigkeit von In-vitro-Diagnostika für die Vorhersage eines Therapieansprechens bei Patientinnen mit Ovarialkarzinom-Rezidiv. Platinresistente Erkrankung AGO TRIAS Randomisierte doppelt-verblindete, Placebo-kontrollierte multizentrische Phase-II-Studie zur Erfassung der Wirksamkeit und Sicherheit von Sorafenib kombiniert mit der Standardtherapie mit Topotecan bei Patientinnen mit Platin-resistentem rezidiviertem Ovarial-Karzinom. AGO AURELIA Eine multizentrische, offene, randomisierte, zweiarmige Phase-III-Studie mit Bevacizumab plus Chemotherapie versus Chemotherapie alleine bei Patienten mit platinresistentem epithelialem Ovarial-, Eileiter- oder primärem Peritonealkarzinom. IP-CAT-04/ SECIMAS Phase II open label study to evaluate the safety of a second i.p. infusion cycle of catumaxomab in patients with malignant ascites due to carcinoma, requiring their first therapeutic puncture after treatment in the CASIMAS study (IP-CAT-AC-03). PRÄFERENZ Studie Präferenzstudie bei der älteren Patientin mit Ovarialkarzinom: Treosulfan oral vs. intravenös > Third-Line. IOMedico-Treosulfan oral vs. i.v. beim rezidivierenden Ovarialkarzinom Offene, randomisierte, kontrollierte klinische Studie der Phase-III-b > Third-Line. Geplante Studien MITO 8 / AGO OVAR 2.16/ STEALTH Liposomale doxorubicin vs Carboplatin/ Paclitaxel in patients with ovarian cancer recurrence between six and twelve months after previous platinum based chemotherapy. PROVE An randomized phase II trial of standard carboplatin and pegylated liposomal doxorubicin with or without panitumumab in platinum-sensitive recurrent ovarian cancer. Topo/ Pazopanib A phase I / II study of Pazopanib and weekly Topotecan in patients with platinum-resistant recurrent ovarian cancer. Morab-003 A randomized, double-blind, placebo-controlled, phase III study to assess the efficacy and safety of weekly Farletuzumab (MORAb-003) in combination with Carboplatin and Taxane in subjects with platinum-sensitive ovarian cancer in first relapse. 18 INFOBRIEF januar 2011

19 ////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////// antwort e.v. Aktuelle Studien der AG Ovarialkarzinom Ich bitte um Informationen zu folgenden Studien: Erklärung zur Studienteilnahme Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen! Prüfarzt: Klinik/Praxis: Abteilung: Straße: PLZ, Ort: Telefon: Fax: Bitte senden Sie diese Seite an FAX-nummer 030 / Charité Campus Virchow-Klinikum Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Direktor: Prof. Dr. med. Werner Lichtenegger Oberarzt: Prof. Dr. med. Jalid Sehouli Studienzentrum Eierstockkrebs Leitzentrale der AG Ovarialkarzinom der e. V. Tel.: 030 /

20 programm e.v. VERANSTALTUNGSKALENDER 2011 Datum Veranstaltung Ort Berliner Roundtable Maligner Aszites Berlin Post San Antonio Berlin IV. Zertifiziertes Curriculum Masterclass Ovarialkarzinom Modul 2/6 Berlin Die ältere Patientin Modul 2 Hamburg IV. Zertifiziertes Curriculum Masterclass Ovarialkarzinom Modul 3/6 Berlin Mammasonografie: Grundkurs Berlin IV. Zertifiziertes Curriculum Masterclass Ovarialkarzinom Modul 4/6 Berlin IV. Zertifiziertes Curriculum Masterclass Ovarialkarzinom Modul 5/6 Berlin Die ältere Patientin Modul 3 Berlin Post Sankt Gallen Berlin Plastisch-rekonstruktive Mammachirurgie Weißenfels IV. Zertifiziertes Curriculum Masterclass Ovarialkarzinom Modul 6/6 Berlin Der schwierige Fall in der gynäkologischen Onkologie 3 Leipzig Mammasonografie: Aufbaukurs Berlin Post ASCO Berlin Die ältere Patientin Modul 4 Hamburg Der schwierige Fall in der gynäkologischen Onkologie 4 Saarbrücken Die ältere Patientin Modul 5 Berlin Herbst 2011 Jahresmeeting Magdeburg Der schwierige Fall in der gynäkologischen Onkologie 5 Leverkusen Kontroversen in der gynäkologischen Onkologie Berlin Mammasonografie: Abschlusskurs Berlin Anmeldung und ausführliche Informationen zu den Veranstaltungen unter INFOBRIEF JANUAR 2011

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