FEM. Finite Elemente Methode. Diese Unterlagen dienen gemäß 53, 54 URG ausschließlich der Ausbildung an der Hochschule Bremen.

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1 FEM Finite Elemente Methode Diese Unterlagen dienen gemäß 53, 54 URG ausschließlich der Ausbildung an der Hochschule Bremen.

2 Vorlesung FEM INHALT 1.Einleitung 1.1.Historischer Überblick über die Finite Elemente Methode (FEM) 1.2.Anwendungsgebiete der FEM 1.3.Grundlegende Bemerkungen zur Aussagesicherheit der FEM 2.Grundgleichungen der linearen FEM 2.1.Exkurs Matrizenrechnung 2.2.Gleichungen der Elastostatik 2.3.Weitere grundlegenden Betrachtungen aus der Mechanik Der Mohrsche Spannungskreis Beanspruchungshypothese-Vergleichsspannung 3.Ermittlung und Lösung des FE-Grundgleichungssystem 3.1.Matrix-Steifigkeitsmethode (zum Aufbau des Gleichungssystems) 3.2.Prinzip der Minimierung des Gesamtpotentials (Variationsprinzip) 3.3.Einbau der Randbedingungen und Lösen des Gleichungssystems 2

3 Vorlesung FEM INHALT 4.Durchführung einer FE-Berechnung am Beispiel eines ebenen Fachwerkes 5.Das Finite-Element und die Formfunktion 5.1.Beispiel des einseitig eingespannten und auf Zug beanspruchten Balkenelements 5.2.Beispiel des linearen Dreieck-Elements für ebene Spanungsprobleme 6.Überblick Elementenfamilien und Grundregeln zur FE-Anwendung 6.1.Element-Familien 6.2.Grundlagen zur FE-Anwendung 7.Weiterführende Literatur 3

4 Vorlesung FEM LITERATUR Bathe, K.-J.: Finite-Elemente-Methoden, Springer, Heidelberg Betten, J.: Finite Elemente für Ingenieure 1 + 2, Springer, Heidelberg Klein, B.: FEM Grundlagen und Anwendungen der Finite-Elemente- Methode, Vieweg, Braunschweig Kunow, A.: Finite-Elemente-Methode, Hüthig, Heidelberg Rieg, F.; Hackenschmidt, R.: Finite Elemente Analyse für Ingenieure, Carl Hanser, München

5 1.1 Historischer Überblick Historische Entwicklung der FEM (Quelle: Klein) 5

6 1.2 Anwendungsgebiete der FEM 6

7 weitere Anwendungsgebiete 7

8 Einige Beispiele: 8

9 9

10 10

11 11

12 12

13 1.3 Grundlegende Bemerkungen zur Aussagesicherheit der FEM Ein FE Programm rechnet alles was formal richtig erscheint Daher muss durch den ingenieurwissenschaftlichen Sachverstand überprüft werden, ob das Simulationsergebnis dem tatsächlich realen Verhalten entspricht. Die Aussagesicherheit von FE-Berechnungen hängt stark von dem Know-how des Berechnungsingenieurs ab! 13

14 Einige Beispiele für Fehlerquellen: unkorrekte Annahme von Randbedingungen (Bsp. Zugstab) korrekte Annahme inkorrekte Annahme 14

15 Zu grobe Diskretisierung um verlässliche Aussagen machen zu können (Bsp. Winkel) grobe Vernetzung feine Vernetzung 15

16 Zu stark vereinfachte Körpergeometrieverläufe (Bsp. Vernachlässigung von Kerbradien) FE-Simulationsergebnis (dargestellt: Vergleichsspannung nach v. Mises) 16

17 falsche FE Auswahl, d.h. die Reaktion des Bauteils wird von dem FE-Ansatz nur unzureichend wiedergegeben (Bsp. Balkenbiegung) CST-El. = Lineares Dreieck-El. Konvergenzverhalten zwischen Balken-Elementen und Dreieck- bzw. Rechteck-Scheibenelementen 17

18 falsche FE Auswahl (gewählte Ansatzfunktion bei vorgegebener Diskretisierungsdichte) Vernetzung eines Winkels mit Tetraeder-Elementen mit a) linearem und b) quadratischem Verschiebungsansatz. FE-Simulationsergebnis (dargestellt: Vergleichsspannung nach v. Mises) 18

19 Resümee: Unter der Voraussetzung, dass alle Annahmen (Randbedingungen, Materialparameter, Körpergeometrieverlauf) stimmen, so kann die Aussagesicherheit (Genauigkeit) eines FE-Ergebnisses verbessert werden durch: 1.) Erhöhung der Diskretisierunsdichte 2.) Wahl eines höheren Elementansatz Ergebnisvarable (z.b. ε, σ). Die Funktion Genauigkeit über Elementanzahl (bzw. Freiheitsgrade FHG s) konvergiert monoton gegen das exakte Ergebnis. exaktes Ergebnis (FHG's) Elementanzahl 19

20 Beispiele für verschiedene Finite-Elemente und ihre Ordnung: 2 2' a) b) 2 2' 5 1 1' 3 3' ' Linearer (a) und quadratischer (b) Verschiebungsansatz eines finiten Dreieckselementes c) d) Idealisierung einer kinematisch verträglichen (c) und einer kinematisch unverträglichen (d) Verformungen eines finiten Dreieckselementes mit quadratischem Verschiebungsansatz 20

21 21

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