Stammzellentransplantation als mögliche Heilungsmethode für Leukämie

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Stammzellentransplantation als mögliche Heilungsmethode für Leukämie"

Transkript

1 Stammzellentransplantation als mögliche Heilungsmethode für Leukämie Facharbeit im Fach : Biologie Name : Hamda Datum :

2 - 3 - Inhaltsverzeichnis 1. Vorwort Seite 3 2. Einleitung Seite 3 3. Was ist Leukämie? Seite Unterschiede innerhalb der Leukämie Seite Entstehung und Ursachen der Leukämie Seite Symptome und Diagnose der Leukämie Seite 5 4. Stammzellentransplantation als mögliche Heilungsmethode Seite Voraussetzung für die Transplantation Seite Ablauf der Transplantation Seite Ergebnis der Transplantation Seite 7 5. Interview Seite 8 6. Auswertung Seite Symptome und Diagnose Seite Therapie Seite Transplantation Seite Schlusswort Seite Anmerkungsverzeichnis Seite Literaturverzeichnis Seite Selbstständigkeitserklärung Seite 14

3 Vorwort Wer hat nicht schon einmal in irgendeiner TV-Reportage Kinder gesehen, die abgesehen von der Blässe im Gesicht und dem haarlosen Kopf, scheinbar gesund in einer Art Krankenhaus leben? Man erfährt, dass sie krank sind, dass ihre Krankheit Leukämie heißt und dass sie behandelt werden, aber kann einem diese Reportage auch wirklich klar machen, was diese Kinder durchmachen müssen? Die Blässe ist bedingt durch den Mangel an roten Blutkörperchen, der Haarausfall durch die Chemotherapie und der Ort an dem sie leben ist eine Kinderklinik mit einer Leukämie-Station. Sie wissen, dass sie krank sind und sie wissen auch was passiert, wenn sie nicht schnell gesund werden. Jedes Jahr erkranken etwa 4000 Menschen allein in Deutschland an Leukämie. 500 bis 600 von den Betroffenen sind unter 15 Jahre alt. Die Heilungschancen stehen gut, wenn man an einer harmlosen Form der Leukämie erkrankt ist. Anders sieht es jedoch bei der Mehrzahl der Leukämieformen aus, bei denen als einzige Heilungsmethode nur noch eine Stammzellentransplantation in Frage kommt. Aber selbst diese Behandlung kann nicht jeder für sich beanspruchen, denn die Zahl der Spender ist gering. Ich habe mich für dieses Facharbeitsthema entschieden, weil es mich interessiert, womit Menschen, die an Leukämie erkrankt sind, alles konfrontiert werden. Ein weiterer Grund ist, dass ich kürzlich von einem Fall hörte, in dem ein Junge bereits mit 2 Jahren an Leukämie erkrankte, aber dank einer Stammzellenspende diese Krankheit bekämpfen konnte. Ich habe die Eltern des Jungen interviewt und kann behaupten, dass sie mit ihrer Geschichte bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. 2. Einleitung Zu Anfang werde ich erklären was Leukämie ist und welche Grundformen der Leukämie es gibt. Danach werde ich die Stammzellentransplantation erklären. Zum Schluss bringe ich ein Interview an und werde es auswerten bzw. es in Beziehung zu meinen Erklärungen über Leukämie und Stammzellentransplantation setzen.

4 Was ist Leukämie Leukämie ist eine Form von Krebs, auch Blutkrebs genannt. Diese Krebsart ist gekennzeichnet durch eine unkontrollierte Vermehrung weißer funktionsgeschädigter Blutkörperchen (Blasten -> Leukozyten), die im Knochenmark ihren Anfang findet. Durch diese Vermehrung werden gesunde Knochenmarkzellen und gesunde Blutzellen wie die sauerstofftransportierenden, roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und die für die Blutgerinnung verantwortlichen Blutplättchen (Thrombozyten) im Blutkreislauf verdrängt. Es entsteht ein Mangel aller funktionstüchtigen Blutzellen und hat u.a. folgende Symptome zur Folge: Blutarmut, erhöhte Infektionsanfälligkeit und Blutungen Unterschiede innerhalb der Leukämie Es ist zwischen der akuten und der chronischen Leukämie zu unterscheiden. Der Unterschied liegt dabei im Verlauf der Krankheit. Während sich die Krankheit bei der akuten Leukämie wesentlich schneller ausbreitet und der Erkrankte dementsprechend schneller einen lebensbedrohlichen Zustand erreichen kann, schreitet die Krankheit bei der chronischen Leukämie langsamer voran und zeigt meißt Jahre später erst die Symptome der Krankheit. Weiter kann man zwischen der lymphatischen und der myeloischen Leukämie unterscheiden. Hierbei liegt der Unterschied im Ursprung der Krankheit. Man spricht von der lymphatischen Leukämie, wenn die bösartigen Zellen von den Lymphozyten (Untergruppe der Leukozyten) abstammen. Stammen die bösartigen Zellen von den Granulozyten (Untergruppe der Leukozyten) ab, so spricht man von der myeloischen Leukämie. Diese Unterschiede haben wesentliche Auswirkungen auf die Symptome, den Verlauf und die Behandlung der Leukämie. Es gibt also vier wichtige Kombinationen der Krankheit: o Akute myeloische Leukämie (AML) - Die AML kommt besonders häufig in einem höheren Lebensalter vor und kann unbehandelt schon nach einigen Wochen zum Tode führen. o Akute lymphatische Leukämie (ALL) - Die ALL kommt besonders häufig im Kindesalter vor und ist mittlerweile in den meißten Fällen heilbar.

5 - 5 - o Chronische myeloische Leukämie (CML) - Die CML tritt relativ häufig in einem höheren Lebensalter auf und kann nur durch eine Knochenmarktransplantation geheilt werden. o Chronische lymphatische Leukämie (CLL) - Die CLL kommt ebenfalls oft in einem höheren Lebensalter vor, ist aber die harmloseste Art der Leukämie und bedarf in vielen Fällen keiner Behandlung Entstehung und Ursachen der Leukämie Es gibt mehrere Faktoren, die diese Art von Krebs auslösen können, aber es lässt sich bei Erkrankten oft nur erraten, was der jeweilige auslösende Faktor war. Folgende Faktoren sind mögliche Auslöser: o Behandlung mit ionisierender Bestrahlung (Strahlenbelastung) o Chemische Produkte: z.b. Benzole und Mittel, die bei der Ungezieferbekämpfung verwendet werden o Zytostatika (Zellgifte): Medikamente, die die Krebsausbreitung im Körper eindämmen soll o AIDS im fortgeschrittenen Stadium (Immunschwäche) o Genetische Defekte Weitere Faktoren, die das Entstehen der Leukämie begünstigen, sind entweder noch ungeklärt oder unbekannt Symptome und Diagnose der Leukämie Erst durch bestimmte Symptome, die ein Leukämie-Erkrankter aufweist, wird man auf die Krankheit aufmerksam. Folgende Symptome sind sehr häufig zu beobachten: o Petechien (kleine punktförmige Blutungen) o Nasenbluten, Fieber, Blässe, Müdigkeit o Blaue Flecken o Stark vergrößerte Milz und Leber Nur allein die Symptome sind nicht hinreichend genug um auf eine Leukämie- Erkrankung schließen zu können. Es ist die Untersuchung des Blutes (Blutbild) von Nöten um die vorliegende Krankheit genauestens diagnostizieren zu können. Das Blut wird unter einem Mikroskop untersucht und die Anzahl der verschiedenen Blutzellen

6 - 6 - wird bestimmt. Im Differentialblutbild werden die Anteile der verschiedenen Arten und die Reifungsstadien der weißen und roten Blutkörperchen festgestellt. Soweit das Blutbild normal ist bzw. die Anzahl der verschiedenen Blutkörperchen (Leukozyten, Erythrozyten, Thrombozyten) von der Norm nicht abweicht, kann man eine Leukämie- Erkrankung mit hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen. Ist die Anzahl jedoch höher oder niedriger als der Normwert, so müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden. Es folgt eine Knochenmarkbiopsie, mit der die Diagnose gesichert werden kann. Bei einer Knochenmarkbiopsie wird 5-10ml Knochenmark durch eine Punktion aus dem Beckenknochen oder dem Brustbein entnommen. Findet man in dieser Knochenmark-Probe eine hohe Anzahl an Blasten (unreife Leukozyten), so kann man von einer Leukämie-Erkrankung sprechen. 4. Stammzellentransplantation als mögliche Heilungsmethode Die Stammzellentransplantation ist eines dieser Behandlungsformen, dessen Entwicklung noch kein Ende gefunden hat und wahrscheinlich auch keines finden wird, sofern keine effizienteren Heilungsmethoden für Leukämie und andere Blutkrankheiten entwickelt werden können. Man unterscheidet zwischen der Knochenmark-Transplantation und der Blutstammzellen-Transplantation, welche sich aber in der Funktion nicht unterscheiden. Sie unterscheiden sich allein in der Stammzellen-Gewinnung. Bei der Knochenmark- Transplantation werden die Stammzellen aus dem, mittels Punktionen dem Spender entnommenen, Knochenmark gewonnen. Bei der Blutstammzellen-Transplantation werden die Stammzellen aus dem peripheren Blut des Spenders gewonnen. Alternativ-Behandlungen liegen in der Chemotherapie (das Einsetzen von Zellgiften Zytostatika zur Eindämmung der Krebsausbreitung) und der Strahlentherapie (Schädigung der Zellen durch Bestrahlung). Jedoch lösen beide Behandlungen erhebliche Nebenwirkungen auf den Körper aus Voraussetzung für die Transplantation Die wichtigste Voraussetzung für die Transplantation ist die Übereinstimmung der HLA-Gewebemerkmale (HLA = Humane Leukozyten-Antigene) zwischen Patient und Spender. Diese kann durch eine HLA-Typisierung festgestellt werden. Darüber hinaus

7 - 7 - muss der Patient durch eine Chemotherapie den Zustand einer Remission ( Vorübergehende oder dauerhafte Rückbildung von Krankheitszeichen ¹) erreicht haben, in der der Großteil der erkrankten Zellen entfernt worden ist Ablauf der Transplantation Sind die Voraussetzungen für die Transplantation erfüllt, so wird der Patient eine Woche vor dem Transplantationstermin in ein Knochenmark-Transplantationszentrum eingewiesen. In dieser Woche wird eine Konditionierung (Hochdosisthearpie) durchgenommen. Diese besteht entweder aus einer Verbindung aus Bestrahlung und Chemotherapie oder aus einer alleinigen hochdosierten Chemotherapie. Erst nach dieser Konditionierung erreicht der Patient die Phase der Aplasie ( Zustand eines funktionsunfähigen Knochenmarks, das keine Blutzellen produzieren kann ²) und ist bereit für die Transplantation. Das Transplantat bzw. die Stammzellen werden dem Patienten, ähnlich wie die Bluttransfusion, intravenös injiziert. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Patient in einem höchst kritischen Zustand, denn seine neuen Stammzellen brauchen einige Zeit bis sie in der Lage sind genügend Blutzellen zu produzieren. Während dieser Zeit der Regeneration, die einige Wochen dauert, muss er in einer sogenannten Isoliereinheit (keimfreier Raum) bleiben, da sein Immunsystem völlig zerstört ist und das Infektionsrisiko vermindert werden muss Ergebnis der Transplantation Nicht immer kann man von einer gelungenen Transplantation sprechen, denn sehr oft kommt es zu einer Abstoßungsreaktion zwischen Spenderzellen und dem Körper des Patienten. Die transplantierten Zellen können den neuen Körper als fremd erkennen und ihn bzw. seine Organe angreifen. Man nennt diese Reaktion graft versus host disease (GvHD). Sie kann durch eine immunsuppressive Therapie, die die GvHD unterdrückt, behandelt werden, welche aber damit auch die Zeit der erhöhten Infektionsgefahr verlängert. Auch ist die Transplantation nicht frei von Spät- und Langzeitschäden. Sterilität ist ein Langzeitschaden, der sehr häufig vorkommt. Als Spätschaden findet man meißt einen Grauen Star (Linsentrübung) vor, der mittlerweile aber operativ behoben werden kann. Selten kommt es auch zu Rezidiv-Fällen, in denen es zu einem Rückfall bzw. zu einem Widerauftreten der Krankheit kommt. Das Risiko zu einem Rezidiv ist vor allem dann

8 - 8 - gegeben, wenn zum Zeitpunkt der Transplantation keine komplette Remission erreicht worden war. 5. Interview Ein Interview mit den Eltern von Tim, der 1997 mit 2 Jahren an Leukämie erkrankte: Wann und wie wurde die Krankheit festgestellt?! Der Tim war damals gerade 2 Jahre alt geworden. Das war als wir 1997 im Italien-Urlaub waren. Er war zu der Zeit sehr blass, hatte keinen Appetit und eine Nacht lang ganz hohes Fieber. Da habe ich schon gedacht, dass irgendetwas nicht stimmt. Als wir dann einmal im Meer waren und den Tim aus dem Wasser holten, hatte er dort, wo wir zugepackt hatten, einen riesen großen blauen Fleck. Wir haben erst einmal auf eine Gerinnungsstörung getippt und sind sofort nach Hause gefahren. Gleich nachdem wir zu Hause waren, sind wir zum Kinderarzt. Als er eine vergrößerte Milz und Leber feststellte, sind wir sofort ins Krankenhaus und kurz danach von dort in die Uniklinik Gießen. Was waren die Symptome?! Blässe, Fieber, Appetitlosigkeit und Petechien. An welcher Form der Leukämie war Ihr Sohn erkrankt?! An der Akuten Lymphatischen Leukämie. Es wurde festgestellt, dass Tim zu dem Zeitpunkt etwa Leukozyten pro Mikroliter Blut besaß. Der Normalwert für einen Jungen seiner Altersklasse liegt zwischen 4000 bis Leukozyten. Welche Behandlungen wurden vorgenommen?! Nachdem Tim in die Uniklinik eingewiesen wurde, wurde ihm Cortison verabreicht um die Krankheit einzudämmen. Gleich am 2. Tag begann die eigentliche Chemotherapie. Es wurde an ihm eine Knochenmark- und Lumbal- Punktion vorgenommen, um neben dem Knochenmark auch das Hirnwasser zu untersuchen. Er wurde mit 99% krebsbefallener Zellen in die mittlere Risikogruppe eingeteilt. 8 Monate lang blieb er auf der Station. Danach fing man mit der Erhaltungstherapie an. Sie scheiterte aber als 7 Monate später ein Rezidiv vorkam. Es war dann klar, dass nur noch eine Transplantation in Frage käme. Es gab ja keine andere Alternative. Dafür wurde dann eine starke Chemo eingeleitet, denn er musste in die Remission kommen, d.h. die Krebszellen

9 - 9 - sollten im Körper weniger als 5% ausmachen. Danach wurde er in das KMT- Zentrum in Berlin verlegt. Dort sollte dann die Transplantation stattfinden. Wie lange mussten Sie auf einen Spender warten?! Wir stellten gleich nach dem Rezidiv eine Anfrage für eine Spende. Wir brauchten zum Glück nicht lange warten. Es wurde ein Spender in Belgien für Tim gefunden. Wie war die körperliche und geistige Verfassung Ihres Sohnes während der Therapie?! Es war eine sehr anstrengende Zeit. Tim bekam eine durchgehende medikamentöse Behandlung. Es wurde ein Venenkatheter in seinen Körper eingepflanzt um die Verabreichung der Zytostatika zu vereinfachen. Neben dieser starken Chemotherapie, wurden auch 6 Ganzkörperbestrahlungen und 3 Schädel- und Hodenbestrahlungen vorgenommen. Das war das Schlimmste. Er musste während der Bestrahlung ganz still liegen bleiben, denn diese wurden an ihm ohne Narkose durchgeführt. Wir waren die ganze Zeit über bei ihm. Wir wohnten in einer Art Wohngemeinschaft in der Nähe der Klinik für Eltern, deren Kinder sich auch in der Klinik befanden, und waren ständig bzw. immer beim Tim. Da wir immer bei ihm waren, war es nicht so schlimm für Tim. Im März 1999, also kurz nach der Einweisung in die Klinik wurde ihm das Transplantat verabreicht. Das war der Tag Null. Ist der Krebs ganz geheilt oder besteht das Risiko für einen Rückfall?! Mittlerweile ist der Krebs ganz geheilt. Das Risiko zu einem Rezidiv bestand zwar, aber Tim hatte keinen. Wie lange dauerte der Heilungsprozess?! Der Tim wurde bereits nach etwa 100 Tagen aus der Klinik entlassen. Es dauert aber danach immer noch etwa ein Jahr bis man ganz gesund ist. Worauf muss in dieser Zeit geachtet werden?! Auf die Ernährung, auf ein möglichst keimfreies Umfeld und solche Dinge, denn er hatte in der Zeit noch ein sehr geschwächtes Immunsystem. Gab es irgendwelche Nachwirkungen?! Wegen den Bestrahlungen ist der Tim jetzt steril, also er kann später keine Kinder bekommen. Er hatte 2001 drei Massenhirnblutungen als Nachwirkung der Transplantation. Und seit 2 Jahren hat er Diabetes. Man kann aber nicht

10 nachweisen, dass dies eine Nachwirkung der Transplantation ist. Wir gehen aber davon aus. Haben Sie Kontakt zum Spender?! Nein, denn das Gesetz in Belgien lässt das nicht zu. 6. Auswertung 6.1. Symptome und Diagnose Tim war an der Akuten Lymphatischen Leukämie (ALL) erkrankt. Wie bereits erwähnt, kommt diese Form der Leukämie besonders häufig im Kindesalter vor. Auch erwähnenswert ist die Studie, dass es mehr männliche als weibliche ALL-Erkrankte gibt. Noch vor 30 Jahren hätten die Heilungschancen für Tim sehr schlecht gestanden, doch mittlerweile ist die ALL, wie man es am Beispiel von Tim sehen kann, in den meißten Fällen heilbar. Die Ursache für die Leukämie ist unbekannt. Was mich überrascht hat, ist, dass nahezu alle Symptome auf Tim zutrafen. So hatte er Petechien, Fieber, Blässe, blaue Flecken und stark vergrößerte Milz und Leber. Ist die Leukämie also allein schon an den Symptomen erkennbar? In der Regel schon, aber es gibt auch Fälle, in denen die Betroffenen die eben benannten Symptome aufzeigen, jedoch an einer ganz anderen Krankheit leiden. So ist also eine Blutuntersuchung (Blutbild und Differentialblutbild) unabdingbar. Die Blutuntersuchung ergab beim Tim, dass er mehr als Leukozyten (pro Mikroliter Blut) zuviel besaß. Dieser Wert entspricht etwa dem 20-fachen des Normalwertes und hätte sich immer weiter erhöht, wenn man nicht sofort eine zellwachstumshemmende Behandlung an ihm vorgenommen hätte. Mit der darauffolgenden Knochenmarkbiopsie wurde festgestellt, dass die Zellen zu 99% mit Krebs befallen waren. Damit rutschte Tim in die mittlere Risikogruppe Therapie Nachdem er in die Uniklinik Gießen eingewiesen wurde, begann man mit seiner Therapie, die vorerst aus einer Chemotherapie und anschließender Erhaltungstherapie bestand. Die Erhaltungstherapie dauert in der Regel ein bis zwei Jahre und besteht aus einer gering dosierten, medikamentösen Behandlung, die für einen stabilen Remissions- Zustand sorgen soll. Doch bereits nach 7 Monaten scheiterte diese aufgrund eines Rückfalls, sodass sich Tims Eltern und Ärzte auf eine mögliche

11 Stammzellentransplantation einstellten. Die Heilungschancen für Tim standen bei einer Transplantation auf jeden Fall wesentlich besser als bei einem Erkrankten höheren Alters Transplantation Die bereits von mir erwähnten Voraussetzungen für eine Transplantation wurden erfüllt, indem sich Tim einer starken Chemotherapie unterzog, die zu einer kompletten Remission führte, und zwischenzeitlich auch ein geeigneter Spender mit übereinstimmenden HLA-Gewebemerkmalen gefunden wurde. Im Berliner KMT- Zentrum fand die Konditionierung statt, die in Tims Fall aus Chemotherapie und Ganzkörperbestrahlung, bei der die Eltern darauf aufmerksam gemacht wurden, dass diese Bestrahlungen beim Tim zur Sterilität führen können, bestand. Tim erreichte am Ende dieser Konditionierung die Aplasie-Phase. Da diese Phase einen Ausfall des blutbildenden Systems bedeutet, musste auch sofort die Transplantation durchgeführt werden. Tim wurden die Stammzellen des Spenders injiziert. Während der Aplasie- Phase musste Tim die gesamte Zeit in einer Isoliereinheit bleiben. Das Überraschende in Tims Fall war, dass es in Tims Körper zu keiner Abstoßungsreaktion (GvHD) kam, obwohl dies gerade die häufigste Komplikation bei einer Transplantation ist. Auch dass kein Rezidiv vorkam war eine große Erleichterung. Nach etwa 100 Tagen wurde Tim mit einem guten Leukozyten-Wert entlassen und konnte erstmals nach sehr langer Zeit wieder nach Hause. Später hatte er noch 3 Massenhirnblutungen, die überhaupt nicht vorhersehbar waren und als Nachwirkungen von der Transplantation gelten. Seit 2 Jahren hat Tim Diabetes. Die Ursache ist unbekannt, doch die Eltern vermuten, dass Tims Erkrankung dabei eine wesentliche Rolle gespielt hat Schlusswort Wenn man Tim jetzt sieht, so würde man nie darauf kommen, dass dieser Junge mal an so etwas Lebensgefährlichen wie der Leukämie erkrankt war. Er strahlt Lebensfreude aus und ist ein außergewöhnlich kontaktfreudiger Junge. Wie wertvoll das Leben ist, erkennen viele erst ganz spät, beim Tim jedoch habe ich das Gefühl, dass er es schon längst erkannt hat.

12 Anmerkungsverzeichnis ¹ index&kop=listletter&letter=r ( ) ² index&kop=listletter&letter=a ( )

13 Literaturverzeichnis o Krebs-Lexikon, Markus Higi BLV Verlagsgesellschaft mbh, ISBN: o ( ) o ( ) o ( ) o ( ) o ( )

Bei den Leukämien handelt es sich um bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems,

Bei den Leukämien handelt es sich um bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems, Leukämien Bei den Leukämien handelt es sich um bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems, im Volksmund ist deshalb gelegentlich auch vom Blutkrebs die Rede. Die Erkrankung nimmt ihren Ausgang im

Mehr

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010 Seite 1/5 in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 09.11.2010 Expertengespräch zum Thema Retinoblastom Und zu diesem Thema begrüße ich jetzt Professor Norbert Bornfeld, Direktor des Zentrums

Mehr

Chemotherapie -ein Bilderbuch für Kinder

Chemotherapie -ein Bilderbuch für Kinder Chemotherapie -ein Bilderbuch für Kinder Unser Körper besteht aus verschiedenen Zellen, die ganz unterschiedlich aussehen. Jede Art erfüllt eine besondere Aufgabe. Da gibt es zum Beispiel Gehirnzellen,

Mehr

Leukämie. weißes Blut, Blutkrebs. bösartige Erkrankung der weißen Blutkörperchen

Leukämie. weißes Blut, Blutkrebs. bösartige Erkrankung der weißen Blutkörperchen Leukämie weißes Blut, Blutkrebs bösartige Erkrankung der weißen Blutkörperchen Genetische Veränderungen der Stammzellen durch folgende Risikofaktoren: radioaktive Strahlung (Hiroshima und Nagasaki) Röntgenstrahlung

Mehr

Moderne und zielgerichtete Therapie der akuten Leukämie

Moderne und zielgerichtete Therapie der akuten Leukämie Universitätsklinikum Regensburg Moderne und zielgerichtete Therapie der akuten Leukämie Wolfgang Herr Innere Medizin III (Hämatologie u. internistische Onkologie) Klinik und Poliklinik für Innere Medizin

Mehr

Referat Blut Teil 3: Leukämien

Referat Blut Teil 3: Leukämien n 1. Definition Bei einer handelt es sich um eine bösartige (maligne) Erkrankung der weißen Blutkörperchen, bei der es zu einer qualitativen und meist auch quantitativen Veränderung der Leukozyten kommt.

Mehr

Patienteninformation

Patienteninformation AML 97 (OSHO-Protokoll #45) Rolle der allogenen Stammzelltransplantation (SCT) im Vergleich zu einer zweiten Konsolidierung auf das leukämiefreie Überleben (LFS) von Patienten über 60 Jahre in kompletter

Mehr

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 12.10.2010

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 12.10.2010 Seite 1/7 in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 12.10.2010 Vor Ort im Stammzelltransplantationszentrum Hamburg Jeden Tag erhalten in Deutschland etwa zehn Menschen durch eine Transplantation

Mehr

Akute Leukämien und das Myelodysplastische Syndrom

Akute Leukämien und das Myelodysplastische Syndrom Akute Leukämien und das Myelodysplastische Syndrom Der Begriff Leukämie kommt aus dem Griechischen und bedeutet weißes Blut. Der Name rührt daher, dass bei Patienten mit Leukämie sehr viele weiße Blutzellen

Mehr

Akute lymphoblastische Leukämie

Akute lymphoblastische Leukämie Akute lymphoblastische Leukämie Pädiatrische Hämatologie und Onkologie Universitätskinderklinik Münster November 2011 Krebserkrankungen des Kindesalters Leukämien 34.5% Leukämien ALL: 478 Kinder/Jahr AML:

Mehr

Stammzelltransplantation

Stammzelltransplantation Cornelie Haag Medizinische Klinik und Poliklinik 1 Universitätsklinikum Carl-Gustav-Carus Dresden 1 Klinische Einteilung - Begriffsbestimmung Autologe Quelle: Patient selbst KM oder peripheres Blut (Apherese)

Mehr

Leukämien. Ursachen. Symptome. Diagnose. Behandlung. Heilungschancen. Eine Information der Krebsliga

Leukämien. Ursachen. Symptome. Diagnose. Behandlung. Heilungschancen. Eine Information der Krebsliga Leukämien Ursachen Symptome Diagnose Behandlung Heilungschancen Eine Information der Krebsliga Leukä mien Leukämien sind bösartige Erkrankungen blutbildender Zellen. In der Umgangssprache wird dieser Krebs

Mehr

in vivo Das Magazin der Deutschen Krebshilfe

in vivo Das Magazin der Deutschen Krebshilfe in vivo Das Magazin der Deutschen Krebshilfe 15.09.2009 Expertengespräch zum Thema Leukämie bei Kindern Und zu diesem Thema begrüße ich jetzt Professor Martin Schrappe, Direktor der Klinik für Allgemeine

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Gesundheits-Landesrätin Dr. in Silvia Stöger am 18. September 2009 zum Thema "Ausbau der Brustgesundheitszentren in OÖ" LR Dr. in Silvia Stöger Seite 2 LR

Mehr

Patienteninformation zur Akuten Lymphatischen Leukämie (ALL) des Erwachsenen Medizinische Klinik und Poliklinik V Universitätsklinikum Heidelberg

Patienteninformation zur Akuten Lymphatischen Leukämie (ALL) des Erwachsenen Medizinische Klinik und Poliklinik V Universitätsklinikum Heidelberg 1 Patienteninformation zur Akuten Lymphatischen Leukämie (ALL) des Erwachsenen Medizinische Klinik und Poliklinik V Universitätsklinikum Heidelberg Direktor Prof. Dr. A.D. Ho Was ist Leukämie? Welche verschiedenen

Mehr

Fragen und Antworten zur hämatopoetischen Stammzelle

Fragen und Antworten zur hämatopoetischen Stammzelle Fragen und Antworten zur hämatopoetischen Stammzelle Grundlagen, Indikationen, therapeutischer Nutzen von Rainer Haas, Ralf Kronenwett 1. Auflage Fragen und Antworten zur hämatopoetischen Stammzelle Haas

Mehr

Stammzelltransplantation

Stammzelltransplantation Stammzelltransplantation Eine Hausarbeit von Alexandra Brieske (Q1, Bio 5) In meiner Hausarbeit beschäftige ich mich mit der Stammzelltransplantatation, weil es diese noch nicht so lange gibt, sie aber

Mehr

Chemotherapie bei Katzen Malignes Lymphom bei Theo, ein Erfahrungsbericht von Ole-Peter Bona

Chemotherapie bei Katzen Malignes Lymphom bei Theo, ein Erfahrungsbericht von Ole-Peter Bona Chemotherapie bei Katzen Malignes Lymphom bei Theo, ein Erfahrungsbericht von Ole-Peter Bona Hier möchte ich über meine Erfahrung mit einer Chemotherapie bei unserem Kater Theo berichten. Theo wog immer

Mehr

PATIENTEN - INFORMATION

PATIENTEN - INFORMATION PATIENTEN - INFORMATION zur klinischen Prüfung Eine offene Phase II Studie zur Untersuchung der Durchführbarkeit, Sicherheit und Effektivität einer dosisreduzierten Stammzelltransplantation bei älteren

Mehr

und mehr und mehr

und mehr und mehr Modul 2 Aufgabe 1: Blutstammzellen 1. Todesursachen in der Schweiz (2010) In der folgenden Abbildung sind die häufigsten Todesursachen in der Schweiz für das Jahr 2010 aufgeführt, wie sie vom Bundesamt

Mehr

Zentrum für Kinder- und Jugendheilkunde. Was ist eine allogene Stammzelltransplantation? 2. Welche Erkrankungen können damit geheilt werden?

Zentrum für Kinder- und Jugendheilkunde. Was ist eine allogene Stammzelltransplantation? 2. Welche Erkrankungen können damit geheilt werden? Zentrum für Kinder- und Jugendheilkunde S TAMMZELLTRANSPLANTATION Was ist eine allogene Stammzelltransplantation? 2 Welche Erkrankungen können damit geheilt werden? 3 Stammzellspender 3 Die Gewinnung von

Mehr

Labortests für Ihre Gesundheit Autoimmunerkrankungen

Labortests für Ihre Gesundheit Autoimmunerkrankungen Labortests für Ihre Gesundheit Autoimmunerkrankungen 08 01IPF Labortests für Ihre Gesundheit Autoimmunerkrankungen Wenn der Körper sich selbst bekämpft Wenn Viren, Bakterien und Co. den menschlichen Körper

Mehr

Diabetische Retinopathie

Diabetische Retinopathie Netzhautkomplikationen Diabetische Netzhautkomplikationen sind krankhafte Veränderungen in den Augen, die durch einen Diabetes mellitus verursacht werden können. Es handelt sich um die diabetische Retinopathie

Mehr

Transplantation von Stammzellen und soliden Organen einige Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede

Transplantation von Stammzellen und soliden Organen einige Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede Transplantation von Stammzellen und soliden Organen einige Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede Martin Stern Abteilung Hämatologie/Departement Biomedizin Universitätsspital Basel Nomenklatur I Stammzelle

Mehr

Meine eigene Erkrankung

Meine eigene Erkrankung Meine eigene Erkrankung Um ein Buch über Hoffnung und Wege zum gesunden Leben schreiben zu können, ist es wohl leider unabdingbar gewesen, krank zu werden. Schade, dass man erst sein Leben ändert wenn

Mehr

Patientenaufklärung. Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:...

Patientenaufklärung. Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:... Patientenaufklärung Patientenname:... Vorname:... Geburtsdatum:... Diagnose:... Das Aufklärungsgespräch erfolgte am:... durch:... Art der Erkrankung, Ziel der Chemotherapie und Zweck der Studie Sehr geehrte

Mehr

Patienteninformation zur Chemotherapie

Patienteninformation zur Chemotherapie SLK-Kliniken Heilbronn GmbH, Klinikum Am Gesundbrunnen, Heilbronn Urologische Klinik Ärztlicher Direktor Prof. Dr. med. J. Rassweiler Am Gesundbrunnen 74064 Heilbronn Direktwahl (07131) 49-2401 Ambulanz

Mehr

Patienteninformation zum Thema Hodenkrebs. (Herausgeber)

Patienteninformation zum Thema Hodenkrebs. (Herausgeber) Patienteninformation zum Thema Hodenkrebs (Herausgeber) Hodenkrebs Patienteninformation, Version 4.1 vom 01.03.2004 Seite 2 Informationen für Patienten und deren Angehörige Herausgeber Interdisziplinäre

Mehr

Bluterkrankungen bei Menschen mit Down-Syndrom

Bluterkrankungen bei Menschen mit Down-Syndrom Bluterkrankungen bei Menschen mit Down-Syndrom oder Besonderheiten des Blutbildes bei Trisomie 21 Prim. Univ.-Prof. Dr. Milen Minkov Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde Pädiatrische Hämatologie und

Mehr

Im Zentrum: Der Patient

Im Zentrum: Der Patient Zum Umgang mit Kranken am Beispiel Krebs Dagmar Schipanski Der Krebs hat mein Leben verändert. Der Krebs war mein Feind. Er hat mir mein Lachen gestohlen. Doch ich habe gekämpft. Der Krebs hat verloren.

Mehr

Follikuläres Lymphom Marginalzonen-Lymphom. Dr. med. Christian Taverna Leitender Arzt Onkologie

Follikuläres Lymphom Marginalzonen-Lymphom. Dr. med. Christian Taverna Leitender Arzt Onkologie Follikuläres Lymphom Marginalzonen-Lymphom Dr. med. Christian Taverna Leitender Arzt Onkologie Maligne Lymphome Lymphknoten-Krebs Lymphdrüsen-Krebs Ein Krebs, der von Zellen des lymphatischen Systems ausgeht

Mehr

Klinikum der Universität München

Klinikum der Universität München Patienteninformation Patienten-Aufklärungsbogen zur Studie Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, bei Ihnen wurde eine bösartige Erkrankung des Lymphsystems ein sogenanntes Non- Hodgkin-Lymphom

Mehr

Hirnödeme bei HAE was Patienten wissen sollten

Hirnödeme bei HAE was Patienten wissen sollten Hirnödeme bei HAE was Patienten wissen sollten Dieser immer stärker werdende Druck... Starke Kopfschmerzen? Bei HAE kann auch ein Hirnödem die Ursache sein. 2 Ein kaum beachteter Zusammenhang Verspannungen,

Mehr

20 Jahre Stammzelltransplantation im Krankenhaus der Elisabethinen

20 Jahre Stammzelltransplantation im Krankenhaus der Elisabethinen Linz, 30. Oktober 2013 20 Jahre Stammzelltransplantation im Krankenhaus der Elisabethinen 911 Stammzelltransplantationen wurden im zweitgrößten Transplantationszentrum Österreichs bisher durchgeführt.

Mehr

aus: Emons u.a., Brustkrebs Überlebenshilfe für junge Frauen (ISBN 9783830433972) 2008 Trias Verlag

aus: Emons u.a., Brustkrebs Überlebenshilfe für junge Frauen (ISBN 9783830433972) 2008 Trias Verlag 2 Diagnose Wenn der Verdacht zur Gewissheit wird Wenn Sie eine Veränderung an Ihrer Brust bemerken, gehen Sie gleich zu Ihrem Frauenarzt! Die meisten Veränderungen sind harmlos und kein Krebs. Aber Sie

Mehr

1/ Information über die Grippe einschließlich der neuen H1N1-Grippe für Personen mit bestimmten Krankheiten

1/ Information über die Grippe einschließlich der neuen H1N1-Grippe für Personen mit bestimmten Krankheiten 1/ Information über die Grippe einschließlich der neuen H1N1-Grippe für Personen mit bestimmten Krankheiten 2/ U.S. DEPARTMENT OF HEALTH AND HUMAN SERVICES (US-GESUNDHEITSMINISTERIUM) Centers for Disease

Mehr

Der Morbus Basedow. Warum Panik bei der Basedow- Diagnose?

Der Morbus Basedow. Warum Panik bei der Basedow- Diagnose? Der Morbus Basedow Es hängt mit einer alten Erinnerung zusammen, dass wir den»basedow«, wie wir ihn in diesem Buch kurz nennen wollen, so ernst nehmen und bei seiner Diagnose sofort in Panik Warum Panik

Mehr

Universitätsklinikum Jena Institut für Transfusionsmedizin

Universitätsklinikum Jena Institut für Transfusionsmedizin zur Knochenmark- bzw. Blutstammzellspende Seite 1 von 5 Sehr geehrte/r Spender/in! Warum braucht man Knochenmark-/Blutstammzellspender? Jährlich erkranken in Deutschland ca. 4000 Menschen an bösartigen

Mehr

Vorwort der Autoren. Geschätzte Leserin, geschätzter Leser

Vorwort der Autoren. Geschätzte Leserin, geschätzter Leser Das Multiple Myelom Vorwort der Autoren Geschätzte Leserin, geschätzter Leser Aus zahlreichen Gesprächen wissen wir, dass es für Betroffene und Angehörige oft sehr schwierig ist, sich ein klares Bild über

Mehr

A l l o g e n e S t a m m z e l l t r a n s p l a n t a t i o n

A l l o g e n e S t a m m z e l l t r a n s p l a n t a t i o n A l l o g e n e S t a m m z e l l t r a n s p l a n t a t i o n D r. S. Matthes-Mart i n A u t o l o g e S t a m m z e l l t r a n s p l a n t a t i o n D r. Andreas Zoubek Was ist eine allogene Stammzelltransplantation

Mehr

Einfrieren von Nabelschnurblut. oder überflüssig?

Einfrieren von Nabelschnurblut. oder überflüssig? Einfrieren von Nabelschnurblut notwendig oder überflüssig? Einfrieren von Nabelschnurblut notwendig oder überflüssig? Impressum: Einfrieren von Nabelschnurblut notwendig oder überflüssig? Herausgeber,

Mehr

Blutplättchenfunktionsstörung (Thrombozytopathie) Was sind Thrombozyten?

Blutplättchenfunktionsstörung (Thrombozytopathie) Was sind Thrombozyten? Blutplättchenfunktionsstörung (Thrombozytopathie) Was sind Thrombozyten? Thrombozyten, zu deutsch Blutplättchen, sind kleine Zellbestandteile im Blut, die eine wichtige Rolle bei der Gerinnung spielen.

Mehr

Knochenmark- und Stammzell- Transplantation

Knochenmark- und Stammzell- Transplantation Knochenmark- und Stammzell- Transplantation am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Informationsbroschüre des K G F Knochenmarktransplantation /Gentherapie Frankfurt am Main

Mehr

GEMEINSAM GEGEN LEUKÄMIE. Wie Sie helfen können

GEMEINSAM GEGEN LEUKÄMIE. Wie Sie helfen können GEMEINSAM GEGEN LEUKÄMIE Wie Sie helfen können Lebensretter gesucht Fünf mögliche Wege zum Lebensretter Diagnose «Leukämie»: So lautet die schockierende Nachricht für jährlich mehr als 950 Menschen in

Mehr

Patienten - Informationsmappe

Patienten - Informationsmappe Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation Knochenmark- und Blutstammzell-Transplantation an der Medizinischen Hochschule Hannover Patienten - Informationsmappe Neuauflage,

Mehr

Informationen zur Blutstammzellspende

Informationen zur Blutstammzellspende Informationen zur Blutstammzellspende Was sind Blutstammzellen? Der Begriff Stammzellen wird sowohl für embryonale (Ursprungszellen in Embryonen) als auch für adulte Stammzellen (Blutstammzellen), die

Mehr

Die Spenderdatenbank Arbeitsblatt

Die Spenderdatenbank Arbeitsblatt Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag Ziel Die Sch kennen das Vorgehen und den Ablauf von der Registrierung bis hin zu einer möglichen Spende. Sie erfahren zudem, wie viele Spender heutzutage existieren.

Mehr

Diagnose und Therapie

Diagnose und Therapie Brustkrebs Diagnose und Therapie Seminar Untermarchtal 01 Wie entsteht Brustkrebs? Die gesunde weibliche Brustdrüse (Mamma) besteht aus Drüsengewebe, Fett und Bindegewebe. Das Drüsengewebe ist aus Drüsenläppchen

Mehr

Reisen nach Hämopoietischer Stammzelltransplantation (HSCT) André Tichelli

Reisen nach Hämopoietischer Stammzelltransplantation (HSCT) André Tichelli Reisen nach Hämopoietischer Stammzelltransplantation (HSCT) André Tichelli Reisen in Entwicklungsländer Wo ist das Problem? Risiko bei gesunden Personen Bestimmte Vorsichtsmassnahmen Prophylaktische Massnahmen

Mehr

Depression Die Krankheit Nr. 1!!!

Depression Die Krankheit Nr. 1!!! Depression Die Krankheit Nr. 1!!! Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat festgestellt, dass die Erkrankung Depression in ca. 10 Jahren die häufigste Erkrankung in den Industrieländern darstellt, das

Mehr

Ich werde als Spender gebraucht

Ich werde als Spender gebraucht MB Ich werde als Spender gebraucht Informationen für Knochenmarkspender oder Spender von Blutvorläuferzellen (= Blutstammzellen), die möglicherweise bald spenden werden Das internationale Computersystem

Mehr

500 STAMMZELL TRANSPLANTATIONEN (SZT) IM KRANKENHAUS DER ELISABETHINEN LINZ: EIN RÜCKBLICK

500 STAMMZELL TRANSPLANTATIONEN (SZT) IM KRANKENHAUS DER ELISABETHINEN LINZ: EIN RÜCKBLICK Öffentlichkeitsarbeit Ing. Mag. Günther Kolb Fadingerstraße 1 4010 Linz Tel.: 0732 / 7676 / 2235 FAX 0732 / 7676 / 2106 Presseinformation Linz, 24.8.2006 Thema: 500 STAMMZELL TRANSPLANTATIONEN (SZT) IM

Mehr

Dr. med. Andrej Pauls

Dr. med. Andrej Pauls Alzheimer-Krankheit eine Einführung Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form der Demenz: Beinahe zwei Drittel aller Demenzkranken sind von dieser Diagnose betroffen. Die Patientinnen und Patienten

Mehr

Akute Leukämien. Dr. Luzius Schmid Leitender Arzt für Hämatologie, IKCH luzius.schmid@ikch.ch. Weiterbildung Labmed 15.11.2007. L. Schmid 13.11.

Akute Leukämien. Dr. Luzius Schmid Leitender Arzt für Hämatologie, IKCH luzius.schmid@ikch.ch. Weiterbildung Labmed 15.11.2007. L. Schmid 13.11. Akute Leukämien Weiterbildung Labmed 15.11.2007 Dr. Luzius Schmid Leitender Arzt für Hämatologie, IKCH luzius.schmid@ikch.ch Seite 1 15.11.2007 Allgemeines Seite 2 15.11.2007 Hämopoietische Stammund Vorläuferzellen

Mehr

EMBOLISATION VON GEBÄRMUTTERMYOMEN

EMBOLISATION VON GEBÄRMUTTERMYOMEN Landeskrankenhaus Leoben Zentralröntgeninstitut Vorstand: Univ. Prof. Prim. Dr. Uggowitzer Steiermärkische Krankenanstalten Ges. m b. H. EMBOLISATION VON GEBÄRMUTTERMYOMEN Was versteht man unter Myomembolisation?

Mehr

Die verschiedenen Arten der Leukämie. Man unterscheidet vier Grundarten der Leukämie, die in zwei Gruppen aufgeteilt werden:

Die verschiedenen Arten der Leukämie. Man unterscheidet vier Grundarten der Leukämie, die in zwei Gruppen aufgeteilt werden: Die Leukämien TEIL 1/4 Oft sprechen wir von der Leukämie im Singular. Diese hämatologische Krankheit existiert jedoch in verschiedenen Formen. Leukämien werden gemeinhin auch als Blutkrebs bezeichnet.

Mehr

Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter C.F.Classen. Vorlesung

Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter C.F.Classen. Vorlesung Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter C.F.Classen Vorlesung Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen sind etwas Seltenes: Nur etwa eines von tausend Kindern ist betroffen, während es im Erwachsenenalter

Mehr

DIE RADIODOKTOR-INFOMAPPE

DIE RADIODOKTOR-INFOMAPPE DIE RADIODOKTOR-INFOMAPPE Ein Service von: ORF A-1040 Wien, Argentinierstraße 30a Tel.: (01) 50101/18381 Fax: (01) 50101/18806 Homepage: http://oe1.orf.at Österreichische Apothekerkammer A-1091 Wien, Spitalgasse

Mehr

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen

Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Interview mit Frau Dr. Pia Heußner vom Mai 2012 Krebs und Partnerschaft Bedürfnisse (an)erkennen Die Diagnose Krebs ist für jede Partnerschaft eine große Herausforderung. Wie hält das Paar die Belastung

Mehr

Deklaration Interessenskonflikte

Deklaration Interessenskonflikte Deklaration Interessenskonflikte Finanzielle oder Eigentümerinteressen: keine Tätigkeiten für die pharmazeutische Industrie und andere Firmen des Gesundheitssystems: Verwaltungsrat Blutspende SRK Schweiz

Mehr

Publikumsvortrag an der AndreasKlinik Cham Zug vom 30. Mai 2006 Leukämien bei älteren Patienten: Neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten

Publikumsvortrag an der AndreasKlinik Cham Zug vom 30. Mai 2006 Leukämien bei älteren Patienten: Neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten Publikumsvortrag an der AndreasKlinik Cham Zug vom 30. Mai 2006 Leukämien bei älteren Patienten: Neue diagnostische und therapeutische Möglichkeiten PD Dr.med. Andreas Himmelmann PD Dr.med. Andreas Himmelmann

Mehr

Patienteninformation zur Chronischen lymphatischen Leukämie (CLL)

Patienteninformation zur Chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) Patienteninformation zur Chronischen lymphatischen Leukämie (CLL) 1. Allgemeines, Häufigkeit 2. Das lymphatische System 3. Bösartige Erkrankungen des lymphatischen Systems 4. Symptome und klinisches Bild

Mehr

Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des

Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des Die Behandlung Therapie mit reiner Energie. Es werden keinerlei Medikamente verwendet. Auch die Diagnose erfolgt weniger durch Befragen des Patienten, sondern hauptsächlich durch Befragen des Körpers selbst.

Mehr

BÜRGERKOMMISSION FÜR MENSCHENRECHTE Die Bürgerkommission für Menschenrechte untersucht und enthüllt Menschenrechtsverletzungen in der Psychiatrie

BÜRGERKOMMISSION FÜR MENSCHENRECHTE Die Bürgerkommission für Menschenrechte untersucht und enthüllt Menschenrechtsverletzungen in der Psychiatrie BÜRGERKOMMISSION FÜR MENSCHENRECHTE Die Bürgerkommission für Menschenrechte untersucht und enthüllt Menschenrechtsverletzungen in der Psychiatrie Datenaufnahme zu Missbrauch in der Psychiatrie Name: Adresse:

Mehr

Krebs im Kindesalter. Die blauen. Ratgeber

Krebs im Kindesalter. Die blauen. Ratgeber Krebs im Kindesalter Die blauen 4 Ratgeber Krebs im Kindesalter Herausgeber: Deutsche Krebshilfe e.v. Buschstraße 32 53113 Bonn Medizinische Beratung: Prof. Dr. H. Jürgens Westfälische Wilhelms-Universität

Mehr

Was Sie über Gicht wissen sollten

Was Sie über Gicht wissen sollten Was Sie über Gicht wissen sollten Wichtige Aspekte zusammengefasst diese Seite bitte herausklappen. Die mit dem Regenbogen Patienteninformation Wichtig Was ist Gicht? Vieles können Sie selber tun, um Komplikationen

Mehr

Allogene Stammzelltransplantation. für Eltern, die mehr wissen wollen

Allogene Stammzelltransplantation. für Eltern, die mehr wissen wollen Allogene Stammzelltransplantation für Eltern, die mehr wissen wollen Inhalt Wichtige Fragen zur allogenen Stammzelltransplantation 2 Die Vorbereitung einer Stammzelltransplantation 7 Wie verläuft eine

Mehr

Die akute lymphatische Leukämie (ALL) des Erwachsenen

Die akute lymphatische Leukämie (ALL) des Erwachsenen N. Gökbuget, S. Hehn, A. Wolf Die akute lymphatische Leukämie (ALL) des Erwachsenen Wissenswerte Informationen rund um die ALL für Patienten und Angehörige Symptome Diagnose Behandlungsmöglichkeiten Häufige

Mehr

Patienten - Informationsmappe

Patienten - Informationsmappe Internet: www.tumorzentrum-hannover.de Knochenmark- und Blutstammzell- Transplantation an der Medizinischen Hochschule Hannover Patienten - Informationsmappe Hannover, September 2002 (überarbeitete Fassung

Mehr

- 1 - MCL younger (version 2.2 d, 7.6.2004)

- 1 - MCL younger (version 2.2 d, 7.6.2004) Patienten-Information zur Europäischen Mantelzell-Lymphom-Studie Wirksamkeit von 3 Doppelzyklen R-CHOP/R-DHAP mit anschließendem Ara-C-haltigem myeloablativem Regime und autologer Stammzell-Transplantation

Mehr

Patienteninformation der V.E.T.

Patienteninformation der V.E.T. Patienteninformation der V.E.T. Dickdarmkrebs Dickdarmkrebs ist nicht nur die zweithäufigste bösartige Tumorerkrankung, sondern auch die zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern und Frauen. Die Mehrzahl

Mehr

WEGWEISER ZUR EINLAGERUNG VON NABELSCHNURBLUT UND -GEWEBE

WEGWEISER ZUR EINLAGERUNG VON NABELSCHNURBLUT UND -GEWEBE WEGWEISER ZUR EINLAGERUNG VON NABELSCHNURBLUT UND -GEWEBE Nabelschnurblut ist wertvoll! Wenn sich Eltern dafür entscheiden, das Nabelschnurblut ihres Kindes aufzubewahren, können sie damit dem Kind selbst,

Mehr

MAMMASCREENING - VORSORGE. Dr. W. Schuster und Dr. P. Schmidt

MAMMASCREENING - VORSORGE. Dr. W. Schuster und Dr. P. Schmidt MAMMASCREENING - VORSORGE DIAGNOSE - ZENTRUM NEUNKIRCHEN Dr. W. Schuster und Dr. P. Schmidt BRUSTKREBS Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau Es gibt derzeit keine Möglichkeiten das Auftreten

Mehr

Symptome KAPITEL 3. Symptome KAPITEL 3

Symptome KAPITEL 3. Symptome KAPITEL 3 Symptome KAPITEL 3 47 Zucker kommt auf leisen Sohlen In Spanien fing alles an... Es war unerträglich heiß in Spanien. Wir hatten uns für unseren Urlaub zwar schönes Wetter gewünscht, aber das war fast

Mehr

KH der Elisabethinen feiert seine 1000ste Stammzelltransplantation

KH der Elisabethinen feiert seine 1000ste Stammzelltransplantation Linz, 23. Oktober 2014 KH der Elisabethinen feiert seine 1000ste Stammzelltransplantation Das zweitgrößte Stammzelltransplantationszentrum in Österreich bietet Spitzenmedizin auf modernstem Niveau. Das

Mehr

Krebs bei Kindern 1. Die blauen Ratgeber. Krebs bei. Kindern. Antworten. Hilfen. Perspektiven.

Krebs bei Kindern 1. Die blauen Ratgeber. Krebs bei. Kindern. Antworten. Hilfen. Perspektiven. 04 Die blauen Ratgeber Krebs bei Kindern 1 Krebs bei Kindern Antworten. Hilfen. Perspektiven. 2 Krebs bei Kindern Herausgeber Deutsche Krebshilfe e.v. Buschstr. 32 53113 Bonn Telefon: 02 28 / 7 29 90-0

Mehr

Gentherapie. Grüne Gentechnologie

Gentherapie. Grüne Gentechnologie Gentherapie Grüne Gentechnologie Definition Mit Gentherapie bezeichnet man das Einfügen von Genen in Zellen eines Individuums zur Behandlung von Erbkrankheiten bzw. Gendefekten Durch die Einführung soll

Mehr

Krebs im Kindesalter. Die blauen. Ratgeber

Krebs im Kindesalter. Die blauen. Ratgeber Krebs im Kindesalter Die blauen 4 Ratgeber Diese Broschüre wurde gemeinsam erstellt von der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft. Krebs im Kindesalter Herausgeber: Deutsche Krebshilfe

Mehr

K rebstherapie im Kindesalter. D r. Andreas Zoubek

K rebstherapie im Kindesalter. D r. Andreas Zoubek K rebstherapie im Kindesalter D r. Andreas Zoubek Wie wird Krebs im Kindesalter behandelt Chemotherapie Wie wird die Chemotherapie verabreicht Welche Nebenwirkungen kann die Chemotherapie haben Worauf

Mehr

BIS Infobrief November 2014

BIS Infobrief November 2014 Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit BIS Infobrief November 2014 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihre aktive Teilnahme am

Mehr

Alzheimer Ihre Gesundheit - Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern

Alzheimer Ihre Gesundheit - Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern Patienteninformation Alzheimer Ihre Gesundheit - Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern Meine Reise zum Sonnenuntergang des Lebens so begann der wohl prominenteste

Mehr

Aufbau 01.04.2010. Leukozyten - Differentialblutbild

Aufbau 01.04.2010. Leukozyten - Differentialblutbild Erklärung der wichtigsten Laborparameter und der bildgebenden Diagnostik beim und bei Lymphomen Doz. Dr. Michael Fiegl Hämato-Onkologie (Direktor: Prof. Dr. G. Gastl) Programm für PatientInnen Innsbruck,

Mehr

DEUTSCHE STUDIENGRUPPE GASTROINTESTINALE LYMPHOME DSGL

DEUTSCHE STUDIENGRUPPE GASTROINTESTINALE LYMPHOME DSGL DEUTSCHE STUDIENGRUPPE GASTROINTESTINALE LYMPHOME DSGL Patienteninformation Studie DSGL 01/2003 Original für den Patienten Kopie für den Arzt Kopie für das Studiensekretariat Sehr geehrte Patientin, sehr

Mehr

Was muss ich über meinen Gefäßzugang wissen? Fistel/Shunt

Was muss ich über meinen Gefäßzugang wissen? Fistel/Shunt Was muss ich über meinen Gefäßzugang wissen? Fistel/Shunt Fistel/Shunt Avitum Warum benötige ich einen Gefäßzugang? Für eine Dialyse muss eine Möglichkeit geschaffen werden, Ihrem Körper Blut zu entnehmen,

Mehr

Ein Krankenhaus der Stiftung der Cellitinnen e.v. Qualitätsbericht Schilddrüsenchirurgie 2013 EINFACH DA SEIN

Ein Krankenhaus der Stiftung der Cellitinnen e.v. Qualitätsbericht Schilddrüsenchirurgie 2013 EINFACH DA SEIN Ein Krankenhaus der Stiftung der Cellitinnen e.v. Qualitätsbericht Schilddrüsenchirurgie 2013 EINFACH DA SEIN I n h a l t Vorwort... 2 1. Patienten in der Schilddrüsenchirurgie... 3 2. Diagnosen... 4 3.

Mehr

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert.

B: bei mir war es ja die X, die hat schon lange probiert mich dahin zu kriegen, aber es hat eine Weile gedauert. A: Ja, guten Tag und vielen Dank, dass du dich bereit erklärt hast, das Interview mit mir zu machen. Es geht darum, dass viele schwerhörige Menschen die Tendenz haben sich zurück zu ziehen und es für uns

Mehr

Allogene Knochenmarktransplantation

Allogene Knochenmarktransplantation Allogene Knochenmarktransplantation Was sollten Sie wissen? Information für Patienten und Angehörige Herausgeber Prof. Dr. Reinhard Andreesen, Direktor der Abteilung Hämatologie und internistische Onkologie

Mehr

Anamnesebogen für Kopfschmerzen

Anamnesebogen für Kopfschmerzen 1 Anamnesebogen für Kopfschmerzen NAME: ALTER: GESCHLECHT: weiblich männlich Mit der Beantwortung der folgenden Fragen helfen Sie dabei, ihre Kopfschmerzen korrekt diagnostizieren zu können. Nehmen Sie

Mehr

RSV. RSV kennen. Das Virus, das Eltern kennen sollten. Informationen. Kinder schützen

RSV. RSV kennen. Das Virus, das Eltern kennen sollten. Informationen. Kinder schützen RSV kennen Kinder schützen RSV Das Virus, das Eltern kennen sollten. Informationen zu einem wenig bekannten Virus sowie praktische Ratschläge, wie Sie das Risiko einer RSV-Infektion verringern können.

Mehr

Allogene Knochenmarktransplantation. Information für Patienten und Angehörige

Allogene Knochenmarktransplantation. Information für Patienten und Angehörige Allogene Knochenmarktransplantation Was sollten Sie wissen? Information für Patienten und Angehörige Allogene Knochenmarktransplantation Was sollten Sie wissen? Information für Patienten und Angehörige

Mehr

Ganzkörperuntersuchungen

Ganzkörperuntersuchungen Ganzkörperuntersuchungen Was leisten die Früherkennungstests? Für manchen ist das der Traum der Krebsfrüherkennung: Wenn es statt einer Vielzahl verschiedener Tests, die jeweils nur ein Organ untersuchen,

Mehr

Lungenkrebs. Inhalt. (Bronchialkarzinom) Anatomie Definition Ätiologie Epidemiologie Symptome Diagnostik Therapie Prävention Prognose Statistik

Lungenkrebs. Inhalt. (Bronchialkarzinom) Anatomie Definition Ätiologie Epidemiologie Symptome Diagnostik Therapie Prävention Prognose Statistik Lungenkrebs (Bronchialkarzinom) Inhalt Inhalt Anatomie der Lunge Anatomie der Lunge Inhalt Definition: Bronchialkarzinom Bösartiger Tumor Unkontrollierte Zellteilung Zerstörung gesunder Zellen Entartung

Mehr

Eltern-Broschüre. Hinweise zum Umgang mit Nabelschnurrestblut in katholischen Krankenhäusern. caritas

Eltern-Broschüre. Hinweise zum Umgang mit Nabelschnurrestblut in katholischen Krankenhäusern. caritas Eltern-Broschüre Hinweise zum Umgang mit Nabelschnurrestblut in katholischen Krankenhäusern Katholischer Krankenhausverband der Diözese Osnabrück e.v. für die Diözese Osnabrück e.v. für die Diözese Münster

Mehr

Zu diesem Buch Über die Autoren

Zu diesem Buch Über die Autoren Inhaltsverzeichnis Zu diesem Buch Über die Autoren XI X Epilepsie Allgemeines und Persönliches 1 Wieso findet sich keine Ursache für meine Epilepsie? 2 2 Kann Stress Anfälle auslösen? 5 3 Warum schadet

Mehr

Blutspende Ihre Gesundheit - Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern

Blutspende Ihre Gesundheit - Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern Patienteninformation Blutspende Ihre Gesundheit - Unser Thema ist ein Service Ihrer niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten in Bayern Blut ist ein ganz besondrer Saft!, antwortet Mephisto auf die

Mehr

Diese Broschüre fasst die wichtigsten Informationen zusammen, damit Sie einen Entscheid treffen können.

Diese Broschüre fasst die wichtigsten Informationen zusammen, damit Sie einen Entscheid treffen können. Aufklärung über die Weiterverwendung/Nutzung von biologischem Material und/oder gesundheitsbezogen Daten für die biomedizinische Forschung. (Version V-2.0 vom 16.07.2014, Biobanken) Sehr geehrte Patientin,

Mehr

22. Onkologisches Symposium Große Fortschritte in der Leukämietherapie

22. Onkologisches Symposium Große Fortschritte in der Leukämietherapie 22. Onkologisches Symposium - 21.01.2017 Große Fortschritte in der Leukämietherapie Prof. Dr. Wolfgang Herr Klinik und Poliklinik für Innere Medizin III - Hämatologie und intern. Onkologie Leukämien (Patienten

Mehr

Leukämie bei Erwachsenen. Eine Information der Krebsliga für Betroffene und Angehörige

Leukämie bei Erwachsenen. Eine Information der Krebsliga für Betroffene und Angehörige Leukämie bei Erwachsenen Eine Information der Krebsliga für Betroffene und Angehörige Inhaltsverzeichnis Impressum _Herausgeberin Krebsliga Schweiz Effingerstrasse 40 Postfach 8219 3001 Bern Tel. 031 389

Mehr

1/ H1N1-Grippe 2009 und Sie

1/ H1N1-Grippe 2009 und Sie 1/ H1N1-Grippe 2009 und Sie 2/ H1N1 2009 H1N1-Grippe 2009 (manchmal als Schweinegrippe bezeichnet) ist ein neuartiger Grippevirus, der sich weltweit unter Menschen ausbreitet. Da sich dieser Virus stark

Mehr

Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.v. Amalienstraße 49a, 80799 München, Tel: 089-273 03 54 KVPM FRAGEBOGEN

Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.v. Amalienstraße 49a, 80799 München, Tel: 089-273 03 54 KVPM FRAGEBOGEN Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte e.v. Amalienstraße 49a, 80799 München, Tel: 089-273 03 54 KVPM FRAGEBOGEN Sehr geehrte Damen und Herren, vielen Dank, dass Sie die Kommission

Mehr