Verpflichtendes Betriebspraktikum vom

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1 HEINRICH-CAMPENDONK-REALSCHULE PENZBERG Verpflichtendes Betriebspraktikum vom Grundsätzliches Ein wichtiges Anliegen der Realschule ist es, für die zukünftige Berufswahl Orientierungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Immer mehr fehlen praktische Vorstellungen über die Anforderungen in der Wirtschafts- und Arbeitswelt. Aus diesen Gründen haben wir neben der Möglichkeit, freiwillige Betriebspraktika in der schulfreien Zeit durchzuführen, zusätzlich das verpflichtende Praktikum während einer Schulwoche eingeführt. Dieses Betriebspraktikum ist kein Freizeitjob sondern eine Schulveranstaltung; es kann daher auch keine Vergütung geben. Es kann selbstverständlich auch kein Anspruch auf einen späteren Ausbildungsplatz abgeleitet werden, aber natürlich auch wertvolle Kontakte und Erfahrungen gewonnen werden. Gleichwohl haben die Schüler die jeweilige Betriebsordnung des Unternehmens zu beachten, Unfall- Schutzmaßnahmen exakt zu befolgen, über Betriebsinternes Stillschweigen zu bewahren und zu akzeptieren, dass der Betrieb auch ihnen gegenüber weisungsbefugt ist. Besonders wichtig ist, gleich zu Beginn abzuklären, ob und in welchem Umfang Fotoaufnahmen in dem Unternehmen gemacht werden dürfen. Von Fotoaufnahmen von Personen ist abzusehen. Sind Personen auf einem Foto zu erkennen, unbedingt eine mögliche Verwendung, am besten schriftlich, abklären. Um Risiken abzusichern wird durch die Schule eine Gruppen-Unfall- und Haftpflichtversicherung beim Bayerischen Versicherungsverband München abgeschlossen Der Beitrag von 3,60 Euro pro Schüler wurde bereits durch den Klassenleiter eingesammelt. Der Betrag von 3,60 Euro versichert dann für zehn Praktikumstage, die nicht aufeinanderfolgend sein müssen. Somit können in den Faschings-, Oster-, oder Pfingstferien noch insgesamt weitere fünf Tage Praktikum mit diesem Betrag versichert werden. Für den Fall, dass ein Unternehmen noch kurzfristig vor dem Praktikum eine Bestätigung über die Versicherung und den Praktikumszeitraum incl. der Regelungen erhalten möchte, ist auf unserer Schulhomepage ein unterschriebenes Bestätigungsschreiben der Schule zum Herunterladen eingestellt. (-> Schulberatung -> Praktikum). Es wird empfohlen, in der 9ten Klasse noch weitere Praktika in möglichst verschiedenen Branchen und Ausbildungsrichtungen durchzuführen. Selbstverständlich erwartet die Realschule, dass Ihre Tochter/Ihr Sohn auch zuverlässig und pünktlich bei dem entsprechenden Betrieb erscheint. Bei plötzlichen Erkrankungen bitte den Ansprechpartner des Betriebs in jedem Falle rechtzeitig darüber informieren. Die Schule ist ebenfalls vor Unterrichtsbeginn telefonisch über die Krankheit zu informieren und eine Entschuldigung beizubringen. Die Fehltage wegen Krankheit sind in Absprache mit der Schule und dem Unternehmen nachzuholen. Damit die Schule sicher alle Praktikumsinformationen erhält, müssen alle Schüler eine schriftliche Meldung am PC in der Schule über das Praktikum (vollständiger Unternehmensname und Adresse, Ansprechpartner, Telefonnummer) durchführen. Evtl. Lücken bitte noch nachholen.

2 HEINRICH-CAMPENDONK-REALSCHULE PENZBERG Praktikumsbericht Jeder Schüler verfasst über sein Praktikum einen Praktikums-Bericht. Der Inhalt kann zum Teil im Unterricht vorgestellt und besprochen werden. Der Abgabetermin für den Praktikumsbericht ist der 14. Februar. Ablauf: Dem WR/BWR-Lehrer(in) wird der Bericht ausgedruckt und unterschrieben in einem beschrifteten Schnellhefter spätestens am abgegeben Der Bericht wird ebenfalls bis zum als eine MS-Office-Word-Datei (vorname_nachname_9a.doc) an g t. Bitte beachten, dass es sich nur um eine Datei handelt. Der Umfang des Berichts sollte ca. 5 Seiten (incl. Fotos, Materialien, ohne Deckblatt und Gliederung) umfassen. Formatierung: Arial 12, normale Seitenränder, Berichtform, Deckblatt, Gliederungsseite. Die Berichte werden im Rahmen des WR(BWR) - Unterrichts mit einer kleinen schriftlichen Leistungsfeststellung bewertet. Die Benotungskriterien sind: 1. Termineinhaltung (14.Februar bis 13Uhr: Note 1; nachmittags: Note 3; ein Tag später: Note 6) 2. Sprache (Rechtschreibung und Formulierungsqualität) 3. Inhaltliche Ausführung (sachliche, genaue, fachbezogene wirtschaftliche und berufliche Inhalte) 4. Gestaltungsideen (Layout, Einbeziehung, von Fotos, Materialien nach Genehmigung des Betriebs) 5. Aufbau, Einhaltung und Ausführung der vorgegebenen Gliederung Die inhaltliche Ausführung wird doppelt gewichtet; alle anderen Kriterien einfach. (BWR/WR-Note) Die Eindrücke zum Praktikum sollen zusätzlich in den Rückmeldebogen (Formular, eine Seite) geschrieben werden. Dieser dient der AfA und dem Beratungsteam zur Auswertung Möglichkeit der Präsentation des Praktikumsberichts vor den 8ten Klassen (Wahlmodul) Auf freiwilliger Basis besteht auch die Möglichkeit im Rahmen der vertieften Berufsorientierung eine kurze Präsentation zum Praktikum vor den 8ten Klassen (jeder Schüler ca. 4-5mal) im Rahmen eines BO-Tages im März zu halten. Diese Präsentation zählt als Wahlmodul zur Erlangung des Zertifikats der vertieften Berufsorientierung. Außerdem ist es ein gutes weiteres Training für die umfangreiche Projektpräsentation aller 9ten im 2ten Halbjahr. Umfang ca Minuten; 5-10 ppt-seiten. Eine freiwillige Meldung kann in der Woche nach dem Praktikum erfolgen unter oder während der zweiten Pause am Mittwoch, Beratungszimmer. Inhalte des Praktikumsberichts (hauptsächlich Fließtext) 1. Vorstellung des Betriebes (1 Seite, inklusive Adresse und Kontaktinformationen) Seit wann gibt es den Betrieb (in Penzberg)? Ist er selbständig, gehört er zu einem Verbund, einem Konzern? Gibt es Zweigstellen, andere Niederlassungen?

3 HEINRICH-CAMPENDONK-REALSCHULE PENZBERG Was wird in dem Betrieb hergestellt / verkauft / bearbeitet / verwaltet / als Dienstleistung angeboten? Was sind die Unternehmensziele? Gibt es eine Unternehmensphilosophie? Welche Abteilungen hat der Betrieb (z.b. Produktion, Verwaltung, Vertrieb...) Wie viele Mitarbeiter hat er? Wie wird die Arbeit organisiert? Wie funktioniert die Kooperation? Welche Ausbildungsberufe und wie viele Plätze pro Jahr werden angeboten? 2. Beschreibung des Tagesablaufs im Praktikum (1-1,5 Seite) Gib einen kurzen Überblick über deine Einsatzgebiete / Tätigkeiten an den fünf Praktikumstagen (zur Hilfe siehe Protokollbogen) Schreibe von einem Tag deiner Wahl einen Tagesbericht über einen Praktikumstag. Beziehe auch eigene Wahrnehmungen, Erfahrungen, Gedanken, Gefühle ein; verlasse aber nicht den Berichtscharakter. 3. Berufsporträt (1-2 Seiten) Erkunde ein Berufsbild genauer: Beschreibe das Arbeitsgebiet, die Aufgaben und die häufigsten Tätigkeiten in diesem Beruf. Beschreibe den Arbeitsplatz (fester oder wechselnder Ort, im Freien, im Büro, in der Werkstatt...) Hat man in diesem Beruf mehr Umgang mit Menschen oder mit Materialien? Wie sieht der Ausbildungsweg aus? Welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es? Wie hoch ist das Gehalt während und nach abgeschlossener Ausbildung? Führe ein Interview mit einem Mitarbeiter, der diesen Beruf ausübt. Wie sah sein beruflicher Werdegang aus? Was gefällt ihm besonders an seinem Beruf? Was sind seine wichtigsten Kompetenzen? Weitere mögliche Fragen findest du im Interview Bogen. 4. Persönliches Fazit (1 Seite) Sind deine Erwartungen erfüllt worden? - Warst du mehr geistig oder mehr körperlich gefordert? Hast du dich über- oder unterfordert gefühlt? Was hat Dir besonders gefallen? Was war anstrengend? Was hat Dich überrascht? Wie war das Arbeitsklima? Wie war dein Verhältnis zu den Kollegen im Betrieb? Was ist die wichtigste Erkenntnis / Erfahrung, die Du mit nimmst? Was sind die Schattenseiten dieses Berufs? Welche Fragen sind offen geblieben? Welche besonderen Fähigkeiten sollte jemand mitbringen, der in diesem Bereich arbeiten möchte? Wenn Du Werbung machen solltest für einen Ausbildungsplatz in diesem Betrieb, worüber würdest Du sprechen? Bei Rückfragen bitte an wenden. Viel Spaß Dein BO-Team

4 Protokollbogen als Hilfestellung Datum: Betrieb Name: Klasse: Tag Arbeitsbereiche / Tätigkeiten Eindrücke /Erfahrungen Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag Heinrich Campendonk Realschule Betriebspraktikum der 9. Jahrgangsstufe

5 Betriebspraktikum Fragen zur Berufsorientierung für das Interview Wie sind Sie persönlich zu Ihrer Berufsentscheidung gekommen? Was waren die wichtigsten Etappen / Einflussfaktoren Ihrer beruflichen Entwicklung? Wie bekommt man einen Ausbildungsplatz in Ihrem Bereich? Was muss ein Bewerber besonders gut können in Ihrem Beruf? Welche Voraussetzungen / Fähigkeiten sollte man mitbringen? Was kann man lernen im Verlauf der Ausbildung? Wie sieht ein normaler Arbeitstag /Ausbildungstag aus? Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Arbeit? Was macht dieses Berufsfeld langfristig attraktiv? Was war Ihr schönstes Erlebnis bei Ihrer Arbeit? Was sind die Schattenseiten Ihres Berufs? Welche beruflichen Perspektiven / Aufstiegsmöglichkeiten gibt es langfristig? Was ist auf Ihrem Berufsweg anders gekommen, als Sie es sich vorgestellt haben? Was hat Sie überrascht? Welchen Rat möchten Sie einem Bewerber auf den Weg geben, der sich für Ihr Berufsfeld / Ihr Ausbildungsangebot interessiert?

6 Rückmeldebogen Datum Name: Klasse: Praktikumsbetrieb: In welchen Bereichen hast du praktische Erfahrungen gesammelt? Welche neuen Einsichten hast du gewonnen? Inwieweit hat das Praktikum deine bevorstehende Berufsentscheidung beeinflusst? Was sind deine nächsten Schritte zur Berufsorientierung? Welche Fragen möchtest du mit dem Berufsberater besprechen? Ich bin einverstanden, dass dieser Rückmeldebogen an die Berufsberatung der Agentur für Arbeit weitergeleitet wird: ja nein

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