- eine Marktanalyse erstellen - Markt, Konkurrenz, Standort. - sich bei Experten informieren - Businessplan

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1 Lehrplan der Bayerischen Hauptschule Kmmunikatinstechnischer Bereich Kmmunikatinstechnischer Bereich M10 In dieser Jahrgangsstufe liegt der Schwerpunkt in der Bewältigung kmplexer Aufgaben. Die Schüler setzen dabei die in den vrausgegangenen Jahrgangsstufen erwrbene Fachkmpetenz auf einem höheren Niveau um. Bei der Bearbeitung lernen sie als neuen Inhalt die Frmularfunktin kennen und arbeiten mit der Seriendruckfunktin. Benötigte Infrmatinen werden swhl vn den Schülern selbstständig recherchiert als auch vn der Lehrkraft zur Verfügung gestellt. Wird an der Schule eine Schülerfirma gegründet der geführt (AWT 10.2), kperiert das Fach Kmmunikatinstechnischer Bereich mit den beteiligten Fächern des Lernfeldes Arbeit-Wirtschaft- Technik und gegebenenfalls mit dem Wahlfach Buchführung. Die Schüler erstellen Printprdukte und/der bieten Dienstleistungen an. Dabei wickeln sie zusammenhängende Geschäftsvrgänge vn der Bedarfsweckung über den Verkauf bis hin zur Erflgsüberprüfung ab. Der deutliche Lebensbezug und der Ernstcharakter der Lernfrm bieten Möglichkeiten und Chancen, künftiges berufliches Tun zu erleben und zu trainieren. Die Schüler des Faches Kmmunikatinstechnischer Bereich verfügen über die erfrderliche Fachkmpetenz, die zur Abwicklung vn Geschäftsvrgängen ntwendig ist und sind damit im Lernfeld Arbeit-Wirtschaft-Technik der gefragte Kperatinspartner, der die Gründung bzw. die Weiterführung einer Schülerfirma impulsgebend vrantreiben sllte. Die 10.1 und 10.2 sind im engen Zusammenhang zu sehen: Das Üben wirtschaftlichen Handelns in einer Schülerfirma und die Schwerpunktthemen aus dem Lernziel 10.2 lassen sich gut miteinander verknüpfen. Die im Lernziel 10.2 aufgeführten Themenbereiche sind alle verbindlich zu bearbeiten. Im Falle der Integratin vn Buchführung (Lernziel 10.5) sind mindestens drei Themenbereiche auszuwählen. Sllte die Schülerfirma nicht zustande kmmen, sind mehrere Einzelthemen aus allen Themenbereichen zu bearbeiten. Auf das 10-Finger-Tastschreiben ist weiterhin Wert zu legen. Schreibsicherheit und Schreibfertigkeit werden durch spezielle Übungen ausgebaut Schüler gründen eine Schülerfirma AWT 10.2, GtB 10.2, HsB 10.9, Bf Die Schüler sllen im Lernfeld Arbeit-Wirtschaft-Technik eine Schülerfirma gründen der gegebenenfalls eine schn vrhandene Firma weiterführen, die sich während des gesamten Schuljahres (mindestens aber über einen längeren Zeitraum) am realen Wirtschaftsgeschehen beteiligt. Sie sllen dabei weitgehend die Hauptverantwrtung für unternehmerisches Handeln übernehmen und Prdukte und/der Dienstleistungen in der Schule der außerschulisch anbieten. Im Fach Kmmunikatinstechnischer Bereich finden die Schüler entsprechend ihrer bisher erwrbenen Fachkmpetenz Aufgabenstellungen, die zur Gründung bzw. zum Bestand der Schülerfirma beitragen. Im Sinne einer Abteilung der Schülerfirma wirtschaften die Schüler arbeitsteilig und eigenverantwrtlich gegenüber der Firmenleitung. Sie stellen Printprdukte her und/der bieten Dienstleistungen an. Dabei erlangen sie Einblick in wirtschaftliche Zusammenhänge und Vrgänge, lernen Bedingungen für unternehmerische Entscheidungen kennen und machen Erfahrungen in unternehmerischer und ausführender Arbeit. Die Schüler erfahren Teamarbeit als Grundlage effizienten Handelns. Die fachlichen sind in enger Kperatin mit dem Leitfach Arbeit-Wirtschaft- Technik abzustimmen. Auszüge aus dem aktuellen Lehrplan

2 Lehrplan der Bayerischen Hauptschule Kmmunikatinstechnischer Bereich Fachliche Tätigkeiten, z. B Phase 1: Der Betrieb wird geplant - eine eigene Geschäftsidee entwickeln - Geschäftsidee und Prduktidee - eine Marktanalyse erstellen - Markt, Knkurrenz, Standrt - sich bei Experten infrmieren - Businessplan - Organisatinsfrmen vn Betrieben - Gründerpersnen und Mitarbeiter vergleichen - Crprate identity - Firmengrundsätze festlegen - Unternehmensziele - die Beschaffung vrab klären Phase 2: Der Betrieb wird gegründet - Rechtsfrmen, z. B. OHG, GmbH, AG - Finanzierung: Eigen- und Fremdkapital, Kredite - Firmenaufbau: betriebliche Hierarchie, Geschäftsführung, Mitarbeiter - Abteilungen: Materialwirtschaft, Absatzwirtschaft, Persnal- und Szialwesen, Rechnungswesen, Verwaltung - Ablaufrganisatin: Beschaffung, Marketing, Prduktin, Absatz - Steuer- und Szialversicherungsrecht - Satzung, Verträge - Frmalitäten Phase 3: Der Betrieb läuft - Geschäftsablauf: Kstenrechnung, Kalkulatin, Marketing - Arbeitsablauf: Arbeitsmittel, Prduktin - Persnalwesen - Rechnungswesen - Absatz Phase 4: Die Betriebsbilanz wird gezgen - Umsatz - Gewinn, Verlust - Kunden Definitin/Begriffsklärung - sich an der Gründungsversammlung beteiligen - Kapital beschaffen - einen Geschäftsplan entwickeln - Aufgaben verteilen - den Persnalbedarf planen - die Zusammenarbeit rganisieren - Geschäftsabläufe rgansieren - Marketing betreiben - den Persnaleinsatz rganisieren - Prdukte herstellen, z. B. Visitenkarten, Glückwunschkarten zu verschiedenen Anlässen, Frmulare (auch Brieffrmulare, persönliche Briefköpfe, Firmenlgs, Brschüren (Lebensweisheiten, Sprüche, Gedichte) - Dienstleistungen anbieten, z. B. Cmputerkurse (Einführungskurse Internet, Tastschreiben, Excel, Präsentatinsprgramme, Bildbearbeitung), Waren in Kmmissin nehmen und weiterverkaufen - Prduktinsabläufe steuern - den Umsatz ermitteln - eine Gewinn- und Verlustrechnung durchführen - Rückmeldungen vn Kunden einhlen - Planung und Realität miteinander vergleichen Crprate identity: Crprate Der Begriff "Crprate" stammt aus der englischen Sprache und bedeutet Kperatin, Verein, Gruppe, Unternehmen der Zusammenschluss. Außerdem steht das Wrt auch für vereint, gemeinsam, gesamt und körperschaftlich. Es geht als um eine Organisatin der eine Gemeinschaft als Ganzes. Identity Der englische Begriff "Identity" wird allgemein mit "Identität", aber auch mit "Gleichheit der Übereinstimmung" übersetzt. Der Begriff "Identität" ist vn dem lateinischen Wrt "idem" abgeleitet, das übersetzt `dasselbe` bedeutet. Crprate Identity (CI) ist als die englische Bezeichnung für die Unternehmensidentität der Unternehmenspersönlichkeit. Auszüge aus dem aktuellen Lehrplan

3 Lehrplan der Bayerischen Hauptschule Kmmunikatinstechnischer Bereich (nach Herbst 1998, ) Es gibt keine allgemeingültigen Definitinen vn Crprate Identity. In der Literatur existieren zahlreiche unterschiedliche Ansätze. Kurz gesagt ist Crprate Identity eine "unverwechselbare Unternehmensidentität". (Crprate Identity, ) 2.3. Elemente der Crprate Identity Die Entwicklung einer Crprate Identity ist kein planlser Aktinismus, sndern ein umfangreiches, srgfältiges Knzept, dem flgende Fragen zugrunde liegen, die das Unternehmen für sich beantwrten muss: Wie sehen wir uns? Wie werden wir vn anderen gesehen? Wie würden wir uns gerne sehen Nach Klärung dieser Fragen kann ein Unternehmen darangehen ein ganzheitliches Crprate-Identity-Knzept zu entwickeln, das im Wesentlichen auf flgenden Elementen basiert: Crprate Design (Unternehmenserscheinungsbild) Crprate Cmmunicatin (Unternehmenskmmunikatin) Crprate Behaviur (Unternehmensverhalten) Ein Unternehmen sllte als bei seinem Crprate-Identity-Knzept darauf achten alle Bestandteile, Design, Kmmunikatin und Verhalten, zu berücksichtigen, um ein einheitliches, durchgängiges Bild seiner Persönlichkeit zu gewährleisten, denn "erst der abgestimmte und strategisch ausgerichtete Einsatz aller Aktivitäten kann eine individuelle, einheitliche und widerspruchsfreie Unternehmensidentität ausdrücken." (Herbst 1998, ) 10.2 Kmplexe Aufgaben bearbeiten D , , Mit den bereits erwrbenen Kenntnissen und Fertigkeiten aus den Bereichen Texteingabe, Dkumentgestaltung, Krrespndenz, Tabellenfunktin, Tabellenkalkulatin, Telekmmunikatin und EDV-Grundlagen bewältigen die Schüler kmplexe Aufgaben. Sie entscheiden selbstständig und zielrientiert über den Einsatz effektiver Medien. Dabei vertiefen und erweitern sie ihre Kmpetenz im Umgang mit kmmunikatinstechnischen Werkzeugen wie z. B. Seriendruckfunktin und Frmularfunktin. Auszüge aus dem aktuellen Lehrplan

4 Lehrplan der Bayerischen Hauptschule Kmmunikatinstechnischer Bereich Zusammenhängende Geschäftsvrgänge abwickeln z. B. Werbeschriften, Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Briefvrdrucke, Frmulare, Rechnungen, Quittungen, Nachbestellungen, Reklamatinen, Mahnungen, Berechnungen, Diagramme Vrhaben planen und rganisieren z. B. Messebesuch/Ausstellungsbesuch, Betriebsfest, Geschäftsreise, Urlaubsreise Umsetzungsmöglichkeiten: Fahr-/Flugpläne, Rutenplaner, Htelsuche, Buchung, Rahmenprgramm, Sprachführer, Übersetzungsprgramme, Sehenswürdigkeiten, Einladungsschreiben, Servicedienste Dkumentatinen über Aktinen, Ereignisse und Persönlichkeiten erstellen z. B. Weltkindertag, Weltnichtrauchertag, Tag der Umwelt, Ortsjubiläen, Sprtveranstaltungen, geschichtliche und aktuelle Ereignisse, Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Plitik Umsetzungsmöglichkeiten: Bildmaterial und Textmaterial beschaffen und bearbeiten, Diagramme erstellen, Ergebnisse verschiedenartig präsentieren Werbeaktinen durchführen z. B. Jugendherbergen/Htels werben Gäste, Fremdenverkehrsämter werben für ihren Ort, Firmen werben neue Kunden, Vereine werben neue Mitglieder, Werbung für Veranstaltungen, Prduktwerbung Umsetzungsmöglichkeiten: Flyer, Pster, Briefe/Serienbriefe, digitale Kamera, Entwurf einer Zeitungsanzeige, Zeitungsartikel, Werbung im Internet Internet und Infrmatinstechnlgie weitergehend nutzen E , , 10.4 z. B. Online-Banking, E-Cmmerce, E-Learning Umsetzungsmöglichkeiten: Kntstand abrufen, Überweisungen vrnehmen, Wertpapiere verwalten, Einkauf und Verkauf Finger-Tastschreiben/Texteingabe Die Schüler steigern ihre Schreibsicherheit und Schreibfertigkeit bis zur sicheren Beherrschung des 10-Finger-Tastschreibens mit einer Mindestgeschwindigkeit vn 150 Anschlägen/Minute. Sie sllen Texte fehlerfrei erfassen swie praxisgerecht und ratinell arbeiten. Die Schüler lernen weitere Möglichkeiten der Texteingabe kennen und setzen sich mit Vr- und Nachteilen dieser Techniken auseinander. Bei der Auswahl der Texte sllen auch Themen aus Bereichen des Lernziels 10.1, aus Arbeit-Wirtschaft-Technik und weiteren Unterrichtsfächern berücksichtigt werden. - Texteingabe nach Vrlage und mittels Diktat - weitere Möglichkeiten der Texteingabe (z. B. ptische Texterkennung, Spracherkennung) - Steigerung der Schreibsicherheit und Schreibfertigkeit - 10-Minuten-Abschriften mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit vn mindestens 150 Anschlägen in der Minute Wiederhlen, Üben, Anwenden, Vertiefen - Übungen zur Steigerung der Schreibsicherheit und Schreibfertigkeit 10.4 Frmularfunktin Durch die praxisrientierte Gestaltung vn Vrdrucken verschiedenster Art für den privaten, schulischen und geschäftlichen Bereich lernen die Schüler die Frmularfunktin zur ratinellen Erfassung vn Daten kennen. Sie erstellen Frmulare und füllen diese nach vrgegebenen Geschäftsvrfällen aus. Auszüge aus dem aktuellen Lehrplan

5 Lehrplan der Bayerischen Hauptschule Kmmunikatinstechnischer Bereich - Erstellen und Ausfüllen vn Vrdrucken unter ratinellen Gesichtspunkten (z. B. Telefnntiz, Fax-Mitteilung, Kurzbrief, Auswahltext, Anmeldefrmular) 10.5 Buchführung Die Schüler erkennen, dass betriebliche Aufwendungen und Erträge das Eigenkapital verändern. Sie lernen, diese Geschäftsfälle auf Erflgsknten zu buchen und die Gewinn- und Verlustrechnung zu erstellen. Besnderheiten beim Buchen vn Wareneinkauf und -verkauf swie beim Abschließen der Warenknten werden ihnen bewusst. Die Schüler haben Kenntnis vm System der Mehrwertsteuer und können die Umsatzsteuer buchen swie die Zahllast ermitteln. Sie sind in der Lage, einen Jahresabschluss zu erstellen. * Zusätzlich können die Schüler lernen, kmplette Geschäftsvrgänge zu erstellen und mit Hilfe eines Finanzbuchführungsprgramms zu buchen Erflgswirksame Geschäftsfälle - Änderung des Eigenkapitals durch Aufwendungen und Erträge - Erflgsknten aus dem Knt Eigenkapital ableiten - erflgswirksame Geschäftsfälle buchen - erflgsneutrale vn erflgswirksamen Geschäftsfällen unterscheiden Abschluss der Aufwands- und Ertragsknten - Abschließen der Aufwands- und Ertragsknten über das GuV-Knt - Abschließen des GuV-Knts über das Knt Eigenkapital - Auswirkung des GuV-Ergebnisses auf das Eigenkapital Wiederhlen, Üben, Anwenden, Vertiefen - erflgswirksame Geschäftsfälle buchen - Erstellen der Gewinn- und Verlustrechnung Buchungen des Wareneinkaufs und -verkaufs - Einkauf und Verkauf vn Waren als Kerntätigkeit für die Gewinnerzielung - Warenknten in Handelsbetrieben und in Prduktinsbetrieben - Buchen vn Wareneinkäufen und Warenverkäufen - Warenbestandsknt führen - Abschließen des Wareneinkaufs- und Warenverkaufsknts - Einbeziehung vn Änderungen im Warenbestandsknt beim Abschließen der Warenknten Wiederhlen, Üben, Anwenden, Vertiefen - Wareneinkaufs- und Warenverkaufsbuchungen - Abschließen der Warenknten Buchen der Umsatzsteuer - das System der Mehrwertsteuer - Umsatzsteuer als Verbindlichkeit gegenüber dem Finanzamt - Vrsteuer als Frderung gegenüber dem Finanzamt - Buchen vn Rechnungen einschließlich der Umsatzsteuer - Ermitteln und Buchen der Zahllast/Frderung gegenüber dem Finanzamt Wiederhlen, Üben, Anwenden, Vertiefen - Geschäftsfälle mit Umsatzsteuer buchen - Zahllast/Frderung gegenüber dem Finanzamt ermitteln Auszüge aus dem aktuellen Lehrplan

6 Lehrplan der Bayerischen Hauptschule Kmmunikatinstechnischer Bereich Buchen nach Belegen - Belege vrkntieren - Geschäftsfälle unter Einbeziehung der Umsatzsteuer nach Belegen buchen Wiederhlen, Üben, Anwenden, Vertiefen - Geschäftsfälle buchen Erstellen eines Jahresabschlusses - Bestandsknten abschließen und auf das Schlussbilanzknt buchen - Erflgsknten abschließen und auf das GuV-Knt buchen - GuV-Knt abschließen und auf das Knt Eigenkapital buchen - Knt Eigenkapital abschließen und auf das Schlussbilanzknt buchen - Summenbildung im Schlussbilanzknt Wiederhlen, Üben, Anwenden, Vertiefen - Jahresabschluss erstellen Buchen kmpletter Geschäftsgänge - Erstellen eines Kntenplans - Eröffnen der Bestandsknten durch Vrtragen der Anfangsbestände - Buchen vn Geschäftsfällen nach Belegen - Abschließen der Bestandsknten - GuV-Rechnung - Erstellen des Schlussbilanzknts EDV-gestützte Buchführung - Buchen in einem Finanzbuchführungsprgramm - Ntwendigkeit überlegter Arbeitsweise - Vrteile vn Finanzbuchführungsprgrammen (z. B.: Autmatisierung beim Buchen, permanente Bilanzierung) Auszüge aus dem aktuellen Lehrplan

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