Thin Client / Server

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2 Thin Client / Server Computing Strategien der Zukunft Thin Client / Server Computing, Windows-based Terminals, Network Computer, Windows Terminal Server, MetaFrame, WinCenter Begriffe, die seit kurzem in aller Munde sind. Dennoch gibt es gerade hier noch zahlreiche Unklarheiten, viele Fragen sind weiter offen. Wir wollen Ihnen dabei helfen, die neuen Konzepte und Ideen, die sich hinter dem Oberbegriff Thin Client / Server Computing verbergen, kennenzulernen und besser zu verstehen damit auch Sie den größten Nutzen daraus ziehen können. TCO und die wahren Kosten von EDV-Arbeitsplätzen In den letzten Jahren erbrachten mehrere Analysen der tatsächlichen Kosten von EDV-Arbeitsplätzen z.t. überraschende Ergebnisse. Untersuchungen der Gartner Group und anderer Institutionen kamen zu dem Schluß, daß die Anschaffungskosten nur einen kleinen Teil der insgesamt anfallenden EDV-Kosten, der sogenannten Total Cost of Ownership (TCO), ausmachen. Die Folgekosten wie Administration, Support, Training, informelle Unterstützung der Anwender untereinander etc. summieren sich auf weit über 50 % der Gesamtkosten. Dazu kommt eine sich ununterbrochen steigernde Spirale von Hard- und Softwareaufrüstung, die enorme Kosten mit sich bringt und sich wohl auch in Zukunft nicht abschwächen wird: neue Betriebssysteme und Anwendungen erzwingen mit ihren höheren Anforderungen die Entwicklung und Anschaffung leistungsfähigerer Hardware, die dann wiederum die Entwicklung noch anspruchsvollerer Software nach sich zieht usw. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund dieser Kostenfaktoren wurde das Prinzip des Thin Client / Server Computing entwickelt und perfektioniert, das es ermöglicht, die immensen verdeckten Kosten von EDV-Arbeitsplätzen zu reduzieren und das dabei zugleich einen Ausweg aus dem Teufelskreis ewiger Aufrüstung bietet. Thin Client / Server Computing was ist das eigentlich? Das Prinzip des Thin Client / Server Computing (TCSC) basiert auf der grundlegenden physikalischen Trennung von Daten, Applikationen und Bildschirmausgabe. Alle Daten werden auf zentralen Servern vorgehalten, ebenso laufen sämtliche Anwendungen auf zentralen Applikationsservern ab. Die an diese Server angeschlossenen Clients haben nur die Aufgabe, Benutzeraktivitäten zu übermitteln und die vom Server übertragenen Bildschirminformationen darzustellen. Dieses Modell ermöglicht es, zahlreichen Nachteilen und Einschränkungen zu entgehen, die hergebrachte PC-orientierte Architekturen unweigerlich mit sich brachten. Dadurch bietet das Modell des Thin Client / Server Computing große Vorteile in puncto Kosten, Administrations- und Supportaufwand, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Diese werden im folgenden ausführlicher erläutert. Windows NT auf jedem Desktop Was zunächst wie ein Rückfall in das Zeitalter der Großrechner und sog. dummen Terminals anmutet, erweist sich bei genauerer Betrachtung als ein großer Schritt in die Zukunft. Durch TCSC wird es nämlich möglich, eine große Zahl von Anwendern mit modernster Software zu versorgen, ohne jeden Arbeitsplatz mit überdimensionierten, extrem teuren und dabei schnell veraltenden Endgeräten ausstatten zu müssen. Mit der entsprechenden Software kann von jedem Desktop auf zentral ablaufende Anwendungen zugegriffen werden; damit erlangen zahlreiche Nicht-Windows-Geräte wie X- Terminals, UNIX-Workstations oder Macintoshs problemlosen Zugang zu neuesten 32bit-Applikationen, die unter einem Windows NT-Multiuser- Betriebssystem laufen. Auch der Zugriff auf andere Betriebssysteme ist mit entsprechender Connectivity-Software bei Bedarf natürlich möglich.

3 Ausbruch aus der Aufrüstungsspirale In einer Thin Client/Server-Umgebung können auch ältere und den Anforderungen moderner Software eigentlich längst nicht mehr gewachsene PCs noch als Clients weiterverwendet werden die Lebensdauer scheinbar veralteter Hardware wird deutlich verlängert. Altgeräte können schrittweise durch moderne Thin Clients ersetzt werden, die den Ausstieg aus der extrem kostspieligen permanenten Aufrüstungsspirale ermöglichen, von der die heutige EDV-Landschaft geprägt ist. Dank Thin Client / Server Computing müssen zukünftig nicht mehr alle 1-2 Jahre sämtliche PCs und Desktops wegen anspruchsvollerer Software erweitert oder gar ausgetauscht werden. Vielmehr reicht es aus, bei Bedarf die eingesetzten Server aufzurüsten bzw. durch weitere Maschinen zu ergänzen. Die zusätzliche Server-Performance wird dann direkt an jeden einzelnen Desktop bzw. Anwender weitergegeben. Geringe Netzwerkbelastung Da keine großen Dokument oder Dateien zwischen Server und Clients hin- und her verschoben werden müssen, bleibt die Netzwerkbelastung mit Thin Client / Server Computing gering. Zudem ist sie aufgrund ihrer Gleichmäßigkeit gut kalkulierbar: die übertragenen Datenmengen hängen nicht von der Größe der bearbeiteten Dokumente (die erfahrungsgemäß mit jeder neuen Programmversion anwächst), sondern lediglich von der eingesetzten Bildschirmauflösung und Farbtiefe auf der Clientseite ab. Das normale Benutzernetzwerk erfährt durch den Datenfluß nur geringe Belastung, der eigentliche Verkehr findet im Backbone- Bereich zwischen Daten- und Applikationsservern statt. Da diese Server oftmals in den gleichen Räumen stehen, muß das leistungsfähigere Backbone-Netzwerk nur räumlich begrenzt in einem überschaubaren Bereich aufgebaut werden. Ein Beispiel soll das verdeutlichen: Will ein Benutzer in einem hergebrachten PC-Netzwerk ein 3 MB großes WinWord-Dokument bearbeiten, so muß er diese Datei zunächst komplett auf seinen PC laden und nach getaner Arbeit zum Abspeichern wieder zurücktransferieren. Dabei entsteht in der Summe eine Spitzenlast von 2mal 3 MB. Arbeitet der Anwender hingegen in einem Thin Client / Server-Netzwerk, so fällt diese Last von 2mal 3 MB lediglich im Backbone-Bereich an bei der Kommunikation zwischen Server und Client fließen hingegen je nach Auflösung und Farbtiefe lediglich ca. 20kB für die Darstellung der gerade aufgerufenen Dokumentenseite. Atempause für Administratoren und Support- Mitarbeiter Der Aufwand für Administration, Support und Service kann durch die zentrale Organisation des TCSC drastisch reduziert werden. Ob zusätzliche Software, Updates oder gar eine neue Version des Betriebssystems die Installation und Konfiguration muß nur noch einmal auf den zentralen Servern durchgeführt werden. Alle dort vorgenommenen Änderungen sind sofort für alle angeschlossenen Benutzer gültig und an jedem Arbeitsplatz verfügbar. Die Auseinandersetzung mit einer Unmenge unterschiedlich eingerichteter Desktops und Programmversionen entfällt, die Rollout-Phase bei der Einführung neuer Software wird deutlich kürzer. Zudem kann der Administrator diese Arbeiten von jedem beliebigen Punkt des Netzwerks aus durchführen. Ähnliches gilt für die eingesetzten Thin Clients: Auch diese können zentral konfiguriert und verwaltet werden - und bei Defekten kann der Anwender selbst das Gerät gegen ein neues austauschen, ohne komplizierte Installations- oder Konfigurationsprozeduren durchlaufen zu müssen. Keine Chancen für Viren und Plattendefekte Der Einsatz von modernen Thin Clients in Kombination mit zentralen Daten- und Anwendungsservern bietet deutlich mehr Sicherheit für jedes Netzwerk. Da alle Daten nicht lokal, sondern auf den zentralen Servern gespeichert werden, können Datenverluste aufgrund lokaler Defekte oder Anwenderfehler vermieden werden. Regelmäßige Backupmaßnahmen sind wesentlich einfacher durchzuführen, Verfügbarkeit und Sicherheit steigen deutlich. Die Verwendung von zwei oder mehr Applikationsservern garantiert dem Anwender zudem eine jederzeit funktionstüchtige Arbeitsumgebung selbst im Fall eines Defektes. Und schließlich läßt sich die Gefahr der Einschleppung von Computerviren durch infizierte Dateien stark reduzieren, da Thin Clients in der Regel weder Massenspeicher noch Diskettenlaufwerk besitzen. Nicht zuletzt läßt sich durch den Einsatz von Thin Clients das Problem der Jahr-2000-Kompatibilität sozusagen nebenbei lösen: Thin Clients sind im Gegensatz zu PCs völlig datumsunabhängig und daher per Definition Jahr-2000-kompatibel.

4 Software für WindowsNT-Multiuser-Lösungen Lösungen für Microsoft Windows NT 3.51 Seit dem Jahre 1995 bietet die Firma Citrix unter dem Namen WinFrame eine multiuserfähige Version von Windows NT 3.51 an. Citrix ergänzte Microsofts Betriebssystem um die selbst entwikkelte MultiWin-Technologie, die Windows NT echte Multiuser-Kapazitäten verleiht. WinFrame stellt ebenso wie das darauf basierende Produkt NCD WinCenter der Firma Network Computing Devices ein eigenständiges Thin Client / Server- Betriebssystem dar. Die Kommunikation zwischen Server und Clients erfolgt über das von Citrix entwickelte Protokoll ICA (Independent Computing Architecture). Das ICA - Protokoll benötigt eine sehr geringe Netzwerkbandbreite von lediglich 20kBit/s und ist daher für Thin Client / Server-Lösungen hervorragend geeignet. ICA bereitet die von einer Anwendung erzeugte Bildschirminformation auf und überträgt lediglich die Unterschiede zum vorigen Bild in komprimierter Form über das Netzwerk. Am Client-Arbeitsplatz wiederum wird nur eine entsprechende ICA-Client-Software benötigt, um die Daten zu dekomprimieren und das aktuelle Bild korrekt darzustellen. Als mögliche Endgeräte für den Einsatz mit WinFrame / NCD WinCenter kommen alle EDV- Arbeitsplätze in Frage, die graphikfähig sind und über einen Netzwerkanschluß verfügen: von DOSund Windows 3.x-PCs über OS/2- und Macintosh- Desktops bis hin zu X-Terminals und UNIX-Workstations. Letztere können unter Einsatz einer zusätzlichen Software wie NCD WinCenter Connect auch direkt über das X11-Protokoll d.h. ohne Client-Software - an den WindowsNT-Multiuser- Server angeschlossen werden. Ideale Endgeräte speziell für die aufgeführten Windows NT-Multiuser-Lösungen sind Thin Clients wie die unten näher beschriebenen Geräte vom Typ NCD Explora. Lösungen für Microsoft Windows NT 4.0 Im Jahre 1997 lizenzierte Microsoft die Multiuser- Technologie von Citrix und entwickelte auf dieser Grundlage eine eigene Multiuser-Version von WindowsNT 4.0. Dieses zunächst unter dem Codenamen Hydra bekannt gewordene Produkt ist seit Juni 1998 erhältlich und trägt heute den offiziellen Namen Windows NT Server 4.0, Terminal Server Edition, oft kürzer als Windows Terminal Server (WTS) bezeichnet. Der WTS ermöglicht eine echte Thin Client / Server-Lösung unter Windows NT 4.0. Zur Kommunikation zwischen Server und Client verwendet er das sogenannte RDP (Remote Desktop Protocol) Protokoll von Microsoft. Dieses setzt auch auf der Client-Seite ein Windows-Betriebssystem voraus, ermöglicht also die Verbindung zwischen Windows Terminal Server und allen Windows-Desktops. Zusätzlich wurde für den WTS aber eine neue Kategorie von Thin Clients entwickelt: die Windowsbased Terminals. Diese Geräte, an deren Spitze der NCD ThinSTAR zu nenen ist, arbeiten auf der Grundlage von WindowsCE und sind für die Zusammenarbeit mit dem WTS optimiert. Auch von Citrix und NCD sind Produkte für Multiuser-Lösungen unter Windows NT 4.0 erhältlich. Diese setzen auf dem WTS auf und erweitern ihn um zusätzliche Fähigkeiten; es handelt sich hierbei also nicht mehr um eigenständige Betriebssysteme, sondern um Add-On- Software. MetaFrame von Citrix ergänzt den WTS um das bewährte ICA- Protokoll, das die Voraussetzung dafür ist, Nicht- Windows-Desktops an den Windows Terminal Server anzubinden. Ferner stellt MetaFrame eine Reihe weiterer Administrationstools zur Verfügung, die der WTS selbst derzeit noch nicht bietet (Load Balancing zwischen mehreren Servern etc.). Zur Anbindung von UNIX-Endgeräten über das X11-Protokoll dient NCD WinCenter für Meta- Frame, das ebenfalls als Zusatzprodukt für den WTS bzw. MetaFrame erhältlich ist. Mit dieser Software lassen sich WindowsNT 4.0-Anwendungen auch auf X-Terminals und UNIX-Workstations nutzen.

5 Hardware für WindowsNT-Multiuser-Lösungen Thin Clients Was genau sich hinter der Bezeichnung Thin Clients verbirgt, ist häufig nicht klar oft werden Thin Clients mit NetPCs (abgespeckten Versionen konventioneller PCs) oder Java-basierten Network Computern (NCs) verwechselt. Anders als NetPCs oder Java-NCs führen echte Thin Clients aber keinerlei Anwendungen lokal aus und benötigen deshalb keine lokalen Massenspeicher und entsprechend weniger Rechenressourcen. ThinClients haben die Aufgabe, den Bildschirm einer auf dem Server ablaufenden Anwendung darzustellen und die Benutzereingaben an diesen zu übertragen. Damit unterscheiden sie sich grundsätzlich von Fat Clients wie z.b. PCs, bei denen Betriebssystem und Anwendungen lokal ausgeführt werden. Damit sind Thin Clients also die einzigen Desktops, die die erwähnte physikalische Trennung zwischen Datenserver, Applikationsserver und Benutzerschnittstelle konsequent vollziehen. Da Thin Clients keinerlei bewegliche Teile wie Festplatten oder Lüfter besitzen, sind sie äußerst robust und zuverlässig ihre Lebensdauer beträgt im Vergleich zu der konventioneller PCs ein Mehrfaches. Der erfolgreichste Hersteller von Thin Clients ist die Firma Network Computing Devices (NCD), die weltweit bereits mehr als Thin Clients installiert hat. Das erfolgreichste Modell von NCD, die NCD Explora-Serie, wird seit Jahren erfolgreich von GTS-GRAL vertrieben. Windows-based Terminals (WBTs) Die WBTs sind eine neue Kategorie von Thin Clients, die speziell für die Zusammenarbeit mit Microsofts Windows Terminal Server konzipiert und optimiert wurden. Ein Windows-based Terminal besitzt ein im lokalen FlashROM gespeichertes Betriebssystem auf WindowsCE-Basis und stellt beim Start über seinen RDP-Client automatisch die Verbindung zum Windows Terminal Server her. Der Anwender arbeitet auf dem Server unter der gewohnten WindowsNT 4.0-Oberfläche, so daß für ihn kein Unterschied zu einer lokal installierten WindowsNT-Version zu erkennen ist. Die WBTs können selbst keinerlei lokale CE-Anwendungen starten, sondern lediglich ihren RDP- bzw. ICA-Client. Dazu kommt im Fall des NCD ThinSTAR noch eine Reihe von lokalen Terminalemulatoren, die den Zugriff auf Großrechner-Umgebungen ermöglichen. Auch bei den Windows-based Terminals steht GTS-GRAL mit den Produkten von NCD an der Spitze der Entwikklung der NCD ThinSTAR 200 ist das erste auf WindowsCE basierende WBT, das sowohl RDP als auch ICA unterstützt. Mit dem NCD ThinSTAR 300 verfügt NCD zudem über das erste auf Intels Lean-Client-Spezifikation beruhende Windowsbased Terminal, das noch leistungsfähiger als der NCD ThinSTAR 200 ist. Hochleistungsserver Da alle Anwendungen im Konzept des Thin Client / Server Computing auf der Serverseite ablaufen, müssen die eingesetzten Server entsprechend leistungsfähig und problemlos aufrüstbar sein. Hochleistungsserver mit mehreren Prozessoren und ausreichend bemessenem Arbeitsspeicher bilden das Rückgrat einer solchen Lösung. Die notwendige Dimensionierung, was Anzahl und Konfiguration der verwendeten Server angeht, hängt dabei von Zahl und Art der Benutzer ab. Werden in einem Netzwerk nur Standardanwendungen in üblicher Weise genutzt, so liegt die Anzahl der Anwender, die ein Server bedienen kann, naturgemäß deutlich höher als bei Power-Usern mit extrem ressourcenhungrigen Applikationen. Microsoft spricht für den WTS von Anwendern pro Pentium-Prozessor (je nach Anwendertyp und Prozessorart) bzw MB RAM pro Benutzer. Da die Funktionstüchtigkeit der TCSC-Umgebung vom ausfallfreien Laufen der Server abhängt, empfiehlt sich immer der Einsatz von zwei oder mehr Applikationsservern. Über die Load Balancing-Funktion von Meta- Frame können die Benutzer automatisch gleichmäßig auf die in einer Serverfarm zur Verfügung stehenden Servern verteilt werden. Dadurch wird es auch möglich, einzelne Server bei Bedarf gezielt aus der produktiven Umgebung auszuklinken, um Veränderungen vorzunehmen: neue Software kann so ohne Risiko installiert, konfiguriert und getestet werden, bevor die Geräte wieder eingebunden werden.

6 Die Zukunft Möglichkeiten und Grenzen des Thin Client / Server Computing Das Prinzip des Thin Client / Server Computing ist also hervorragend dazu geeignet, in heterogenen Netzwerken modernste Applikationen an allen Arbeitsplätzen zur Verfügung zu stellen und dabei zugleich zahlreiche Kostenfaktoren traditioneller PC-Umgebungen drastisch zu reduzieren. Damit ergeben sich in der EDV-Landschaft von heute und morgen riesige Potentiale in fast jedem Unternehmen, an fast jedem Arbeitsplatz. Dennoch wäre es ein Irrtum zu erwarten, Thin Clients und Windows-based Terminals würden den PC an sich nun in Kürze überall ersetzen und völlig zu Geschichte machen auch das Thin Client / Server-Konzept ist kein Allheilmittel und stößt an manchen Punkten auf Grenzen. Heute und auch zukünftig wird es Bereiche und Aufgaben geben, in denen PCs weiterhin benötigt werden und wo die geschilderten Nachteile von Fat Clients in Kauf genommen werden müssen. Dies sind vor allem Arbeitsplätze, an denen mit extrem graphikintensiven Anwendungen wie CAD-Programmen gearbeitet wird oder die auf den lokalen Einsatz von Zusatzgeräten wie Scannern, CD-ROM-Brennern oder speziellen Meßgeräten angewiesen sind. Aber auch diese weiterhin benötigten PCs können von den Vorteilen des TCSC profitieren, indem sie beispielsweise über Client-Software auf die zentralen Server bzw. die dort ablaufenden Applikationen zugreifen. Und für den Großteil der EDV-Arbeitsplätze in der Mehrzahl der Unternehmen, an denen auf konventionelle Weise mit Standardanwendungen gearbeitet wird, bietet Thin Client / Server Computing eine hervorragende Alternative zu hergebrachten Konzepten. An beinahe jedem Ort läßt sich durch moderne und flexible Thin Client / Server- Lösungen ein großes Potential für Einsparungen jeder Art erschließen mit geringem Aufwand lassen sich Modernisierung und Kostenreduzierung zu einer zukunftssicheren Strategie verbinden. GTS-GRAL Ihr Spezialist für Thin Client / Server Computing All diese Vorteile machen deutlich, daß es sich lohnt, intensiver über das Prinzip des Thin Client / Server Computing nachzudenken. Dabei ist die GTS-GRAL Graphik- und Netzwerklösungen GmbH aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen und Kompetenz der perfekte Ansprechpartner für Komplettlösungen im Thin Client / Server-Bereich. Seit Ende 1995 hat GTS-GRAL fast WindowsNT-Multiuser-Lizenzen und etliche tausend Thin Clients verkauft, installiert und betreut nicht wenige Projekte davon umfaßten mehrere hundert Arbeitsplätze in heterogenen Netzwerkumgebungen. Diese Erfahrung führte dazu, daß GTS-GRAL 1998 von Microsoft mit der Betreuung des technischen Beta- Tests der deutschen Version des Windows Terminal Servers beauftragt wurde eine Zusammenarbeit, die sich bewährte und deshalb auch bei den Tests für Windows NT 5.0 ihre Fortsetzung finden wird. GTS-GRAL beschränkt sich nicht auf den Verkauf einzelner Produkte aus dem Bereich Thin Client / Server Computing, sondern übernimmt die Gesamtverantwortung für kompetente Komplettlösungen und betreut Ihren Innovationsprozeß von Anfang an. Dieser umfassende Ansatz beginnt bei der Bestandsanalyse und der Erarbeitung eines individuellen Konzeptes, setzt sich mit der Lieferung und Installation aller benötigten Hardund Softwareprodukte sowie der Anpassung der Komponenten an die spezifischen Gegebenheiten fort und reicht bis hin zu Schulung, Wartung und Hotline-Service. Mit unserer Hilfe können Sie den Einstieg in die EDV-Umgebung von morgen mit einer deutlichen Senkung der mittel- und langfristig anfallenden Kosten verbinden: Wenn Sie an Thin Client / Server Computing denken, denken Sie an GTS-GRAL! GTS-GRAL Graphik- und Netzwerklösungen GmbH Schottener Weg 8 D Darmstadt Telefon: +49 / 6151 / Telefax: +49 / 6151 / WWW: GTS-GRAL Graphik- und Netzwerklösungen GmbH 1998

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