Viele Alleinerziehende wünschen sich, dass sie ihren Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder aus eigenen Kräften sichern können.

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2 Ausgangslage I Die Lebenssituation als Alleinerziehende ist keine Ausnahme mehr. Denn: In jeder fünften Familie mit minderjährigen Kindern stemmen Alleinerziehende den Familienalltag. Viele Alleinerziehende wünschen sich, dass sie ihren Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder aus eigenen Kräften sichern können. Dennoch erhalten rund 40 % der Alleinerziehenden (zumeist Mütter) SGBII Leistungen. Folie 2

3 Ausgangslage II Beruf & Familie vereinbaren ist kein reines Familienthema Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2010): Familienfreundlichkeit Erfolgsfaktor für Arbeitgeberattraktivität 3

4 Eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik verbessert betriebswirtschaftlich relevante Kennzahlen Bewerberpool 1 Humankapitalakkumulation Mitarbeiterproduktivität Motivation Mitarbeiterbindung +26% +18% +17% +17% +17% Wiedereingliederungskosten +14% Mitarbeiterzufriedenheit Fehlzeiten Kundenbindung Kosten vakanter Stellen Bewerberqualität +13% +13% +12% +8% +4% Verbesserung betriebswirtschaftl. Kennzahlen besonders familienbewusster im Vgl. zu weniger familienbewussten Unternehmen, Studie des Forschungszentrums Familienbewusste Personalpolitik, Uni Münster / Steinbeis-Hochschule Berlin, befragte Unternehmen verschiedener Größe und Branchen 4

5 Ausgangslage III Im Kontext einer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik schätzt ein Arbeitgeber die diversen Lebensentwürfe der Beschäftigten und berücksichtigt diese in der Personalführung. Denn: Der Lebensentwurf und die aktuelle Lebensphase der Mitarbeiter/innen haben direkten Einfluss auf deren berufliche Leistungs-, Entwicklungs- und Beschäftigungsfähigkeit. Unter diesen 3 Prämissen erfolgt nun die inhaltliche Ausgestaltung meines Vortrags. Folie 5

6 Definition von (acht) Schritten zum familienund lebensphasenbewussten Arbeitgeber Lebensphasen und Lebensentwürfe der Beschäftigten (be) achten Analysieren: Status quo kennen und strategisch bewerten Die Unternehmenskultur einschätzen Beschäftigte zu Verbesserungen befragen Passende (wichtige) Handlungsfelder ableiten Gemeinsam (mit FK und MA) Lösungen erarbeiten Commitment der 1. Führungsebene einholen (einfordern) Strukturierte Umsetzung mit verbindlichem Controlling aufsetzen 6

7 (Acht) Schritte zum familien- und lebensphasenbewussten Arbeitgeber Lebensphasen und Lebensentwürfe der Beschäftigten (be) achten Analysieren: Status quo kennen und strategisch bewerten Die Unternehmenskultur einschätzen Beschäftigte zu Verbesserungen befragen Passende (wichtige) Handlungsfelder ableiten Gemeinsam (mit FK und MA) Lösungen erarbeiten Commitment der 1. Führungsebene einholen (einfordern) Strukturierte Umsetzung mit verbindlichem Controlling aufsetzen 7

8 Bunte Lebenssituationen - Lebensphasen und Lebensentwürfe der Beschäftigten (be)achten These: Moderne Arbeitsgeber fördern die Vielfalt ihrer Beschäftigten in den verschiedenen Lebensphasen, mit ihren diversen Lebensentwürfen. leben als Single. Familienleben mit + ohne Kinder. leben in Partnerschaft. Alleinerziehende Mütter und Väter Herausfordernde Lebenslagen meistern: z.b. Neuorientierung wegen Krankheit, Scheidung etc.. 8

9 (Acht) Schritte zum familien- und lebensphasenbewussten Arbeitgeber Lebensphasen und Lebensentwürfe der Beschäftigten (be) achten Analysieren: Status quo kennen und strategisch bewerten Die Unternehmenskultur einschätzen Beschäftigte zu Verbesserungen befragen Passende (wichtige) Handlungsfelder ableiten Gemeinsam (mit FK und MA) Lösungen erarbeiten Commitment der 1. Führungsebene einholen (einfordern) Strukturierte Umsetzung mit verbindlichem Controlling aufsetzen 9

10 Stärken- und Schwächen analysieren Aufnahme Status quo Analyse der personalwirtschaftlichen Kennzahlen Erhebung spezifischer Perspektiven der Mitarbeiter und Mitarbeiter/innen in den verschiedenen Arbeitsfeldern Welche arbeitsorganisatorische Rahmenbedingungen gelten (Arbeitszeit, Arbeitsort etc.) Folie 10 10

11 Evaluationsfelder Personalwirtschaftliche Instrumente Personal-/ Führungskräfteplanung Laufbahnentwicklung Frauen Personal-/ Führungskräftemarketing Potenzialerkennung Führungskräfteauswahl Führungskräftenachwuchförderung Mitarbei- ter/inen, Führungskräftebindung 11

12 (Acht) Schritte zum familien- und lebensphasenbewussten Arbeitgeber Lebensphasen und Lebensentwürfe der Beschäftigten (be) achten Analysieren: Status quo kennen und strategisch bewerten Die Unternehmenskultur einschätzen Beschäftigte zu Verbesserungen befragen Passende (wichtige) Handlungsfelder ableiten Gemeinsam (mit FK und MA) Lösungen erarbeiten Commitment der 1. Führungsebene einholen (einfordern) Strukturierte Umsetzung mit verbindlichem Controlling aufsetzen 12

13 Vereinbarkeit von Beruf & Familie steht und fällt mit der Unternehmenskultur Leistung Dialog Kultur Zählt eine lebensphasen- und familienbewusste Kultur zur Unternehmensphilosophie und zur -strategie? Ist die familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik in der Organisation, den Instrumenten und der Kommunikation systematisch integriert? Wie ist die Haltung der Führungskräfte? Wollen und fördern sie eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik? In Mitarbeiterbefragungen müssen alle drei Handlungsebenen einbezogen werden. 13

14 (Acht) Schritte zum familien- und lebensphasenbewussten Arbeitgeber Lebensphasen und Lebensentwürfe der Beschäftigten (be) achten Analysieren: Status quo kennen und strategisch bewerten Die Unternehmenskultur einschätzen Beschäftigte zu Verbesserungen befragen Passende (wichtige) Handlungsfelder ableiten Gemeinsam (mit FK und MA) Lösungen erarbeiten Commitment der 1. Führungsebene einholen (einfordern) Strukturierte Umsetzung mit verbindlichem Controlling aufsetzen 14

15 5. Schritt Passende (wichtige) Handlungsfelder ableiten 1. Arbeitszeit 2. Arbeitsorganisation 3. Arbeitsort 4. Information und Kommunikation 5. Führung 6. Personalentwicklung 7. Entgeltbestandteile und geldwerte Leistungen 8. Service für Familien 15

16 Handlungsfelder im audit 1 bis 4 16

17 Handlungsfelder im audit 5 bis 8 17

18 (Acht) Schritte zum familien- und lebensphasenbewussten Arbeitgeber Lebensphasen und Lebensentwürfe der Beschäftigten (be) achten Analysieren: Status quo kennen und strategisch bewerten Die Unternehmenskultur einschätzen Beschäftigte zu Verbesserungen befragen Passende (wichtige) Handlungsfelder ableiten Gemeinsam (mit FK und MA) Lösungen erarbeiten Commitment der 1. Führungsebene einholen (einfordern) Strukturierte Umsetzung mit verbindl. Controlling aufsetzen 18

19 Im Prozess zum Zertifikat des audit berufundfamilie beziehen wir Mitarbeiter/innen und Führungskräfte aktiv ein bis 50 Beschäftigte bis Beschäftigte ab Beschäftigte und/ oder hoher Heterogenität 19

20 Das Verfahren der Auditierung: Die Module auf dem Weg zum Zertifikat - (der Umfang wird passend zur Größe des Unternehmens vereinbart) Aufnahme Status quo (Datenbank) Strategieworkshop (SW) Basischecks (BC) Führungskräfteworkshop (FK-WS) Auditierungsworkshop (AW) Managementgespräch (MG) Zielvereinbarung (ZV) Analyse der Kennzahlen, Systematisierung des Angebotsportfolios Übergeordnete Zielsetzung und Definition des Rahmens Erhebung spezifischer Perspektiven Führungsaufgabe und Kultur abstimmen Bedarfsgerechte und passgenaue Handlungsansätze ermitteln Ergebnisse spiegeln und Commitment zur Zielvereinbarung sichern Erteilung des audit-zertifikats Berichterstattung Kontinuierliche Dokumentation Jährliches Feedback zum Umsetzungsstand Folie 20 20

21 (Acht) Schritte zum familien- und lebensphasenbewussten Arbeitgeber Lebensphasen und Lebensentwürfe der Beschäftigten (be) achten Analysieren: Status quo kennen und strategisch bewerten Die Unternehmenskultur einschätzen Beschäftigte zu Verbesserungen befragen Passende (wichtige) Handlungsfelder ableiten Gemeinsam (mit FK und MA) Lösungen erarbeiten Commitment der 1. Führungsebene einholen (einfordern) Strukturierte Umsetzung mit verbindlichem Controlling aufsetzen 21

22 Strukturierte Umsetzung mit verbindlichem Controlling aufsetzen Familien- und lebensphasenbewusst handelnde Unternehmen und Institutionen setzen sich nach einer Analyse des Status Quo realistische Ziele und entwickeln das Thema passend weiter. Sie leiten spezifische Verbesserungsmaßnahmen ein. Empfehlung zur Umsetzung Feste Verantwortung vereinbaren sowie ein Umsetzungsteam bilden.. mit Personalverantwortlichen mit Mitarbeiter/innen verschiedener Lebensphasen aus verschiedenen Bereichen und Ebenen Einer(m) fest verantwortlichen Mitarbeiter(in) Die Unternehmensleitung sowie die Führungskräfte operativ passend einbinden bzw. zur Umsetzung informieren Folie 22

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