Sie lieben es heute. Später lieben es Ihre Lieben. Generationenvorsorge. Vermögensweitergabe.

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1 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 1 von 36 Sie lieben es heute. Später lieben es Ihre Lieben. Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe.

2 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 2 von 36 Wir sind für Sie da. Egal, wo Sie sich gerade befinden oder welche Wünsche Sie auch haben wir, die Bank Austria und die UniCredit, sind für Sie da. In 22 Ländern mit mehr als Filialen und über Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kümmern wir uns um Ihre Anliegen vom passenden Konto über die optimale Zukunftsvorsorge, Ihre großen und kleinen Finanzierungswünsche bis zu Ihren Veranlagungsvorstellungen und vieles mehr. Das Leben ist vielfältig und überraschend was immer es bringt, wir sind für Sie da. Tag für Tag. UniCredit weltweit. Länder mit lokalen Banken Länder mit ausländischen Filialen und Repräsentanzen Angestellte Geschäftsstellen (Aserbaidschan, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Estland, Italien, Kasachstan, Kirgisistan, Kroatien, Lettland, Litauen, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Ukraine und Ungarn) 28 (beispielsweise: Argentinien, Brasilien, China, Hongkong, Indien, Indonesien, Japan, Singapur, Südafrika, Südkorea, USA, Vietnam)

3 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 3 von 36 Inhalt 2 Wir sind für Sie da. 4 Das Wichtigste vorab. 4 Vorausschauend handeln. 5 Der Notar: kompetente Beratung bei Schenkung, Übergabe und Testament. 6 Eigenvorsorge, Generationenvorsorge. 6 Eigenvorsorge. 7 Generationenvorsorge. 7 Lebensversicherungen. 8 Vermögensweitergabe. 8 Rechtzeitig planen sorgfältig vorsorgen richtig ausführen. 10 Vermögensübersicht. 12 Hilfe für den Anlassfall. 12 Wichtige Personen im Ernstfall. 14 Checkliste für Hinterbliebene. 18 Bankverbindung. 21 Versicherungen und Vorsorge. 22 Eigentum und Besitz. 23 Tipps zur Absicherung. 23 Die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge im Erbrecht. 25 Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. 27 Antrag auf Hinterbliebenenpension. 28 Ehegatte Lebensgefährte. 29 Die Wohnung im Erbrecht. 31 Vorsorgevollmacht (einschließlich Sachwalterverfügung). 32 Unternehmensnachfolge. 32 Wichtige Fragen für Unternehmer/-innen und deren Nachfolger/-innen. 34 Wir möchten die Besten für Sie sein: Mit unserem Rund-um-Sie-Service. 35 Eine Bank. Viele Wege.

4 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 4 von 36 Das Wichtigste vorab. Wir werden immer älter, aber wir leben nicht ewig. Das ist eine Tatsache. Die Werte materielle wie nicht materielle, die wir im Laufe unseres Lebens geschaffen haben, leben mit unseren Erben weiter. Eine sorgfältige Weitergabe der Dinge, die uns am Herzen liegen, und der Werte, die wir uns erarbeitet haben wie die eigenen vier Wände, das Geld, das wir jahrelang angespart haben, und andere Vermögenswerte, liegt in unserer Verantwortung. Überlassen Sie diese Werte nicht ungeregelt der Nachwelt. Verantwortungsvolle Vermögensweitergabe beginnt mit Information und Planung. Auf den nächsten Seiten erfahren Sie Wissenswertes und erhalten wertvolle Tipps rund um die Weitergabe Ihres Vermögens. Vorausschauend handeln. Gerade die optimale und reibungslose Weitergabe Ihres Vermögens erfordert umfassende Informationen und sorgfältige Planung in Kombination mit gezielter Veranlagung. Bitte berücksichtigen Sie auch im Interesse Ihrer Angehörigen folgende Punkte: Treffen Sie möglichst früh Ihre letztwilligen Anordnungen. Erstellen Sie ein Verzeichnis aller Vermögenswerte. Sichern Sie rechtzeitig Ihren Lebensstandard und den Ihrer Angehörigen. Prüfen Sie die Vor- und Nachteile des Schenkens und Vererbens. Sorgen Sie für entstehende Kosten und Steuer belastungen vor. Klären Sie die Auswirkungen des Wegfalls der Sparbuchanonymität auf die Verlassenschaft. So können Sie rechtzeitig klare Verhältnisse schaffen und spätere Probleme und Auseinandersetzungen vermeiden. Zu Fragen der allgemeinen Rechtslage und des Steuerrechts beraten Sie Notare, Rechtsanwälte und Steuerberater. Für vermögensbezogene Fragen stehen Ihnen die Betreuerinnen und Betreuer in den Bank Austria Filialen zur Verfügung. Beratungen in Veranlagungs- und Vorsorgefragen, Informationen zu Behördenwegen und Verfahrensschritten sowie allgemeine Auskünfte zur Rechts- und Steuerlage erhalten Sie im Center für Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe: Herr Mag. Hartwig A. Frank Tel.: +43 (0) Bank Austria 1020 Wien, Lassallestraße 1 Was Sie außerdem wissen sollten... steht in dem Buch Vermögens sicherung und Vermögensweitergabe, das die Bank Austria für Sie aufgelegt hat. Kostenlos erhältlich im Center für Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Tel.: +43 (0) sowie in jeder Bank Austria Filiale.

5 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 5 von 36 Der Notar: kompetente Beratung bei Schenkung, Übergabe und Testament. Beratung. Was ist besser vererben oder schenken? Diese Frage wird dem Notar sehr häufig gestellt. Patentrezept gibt es keines. Vielfach ist es jedoch günstiger, Grundbesitz sowie Firmenvermögen bereits zu Lebzeiten zu übergeben. Da es hierfür eine ganze Palette an Möglichkeiten gibt (Schenkungen unter Fruchtgenussvorbehalt, Übergabe, Leib- und Vorsorgerente, Gesellschaftsvertrag, vielleicht sogar Privatstiftung), empfiehlt sich eine umfassende Beratung durch den Notar. Er ist aufgrund seiner fundierten Ausbildung und Erfahrung befähigt, die für Sie beste Lösung anzubieten. Sicherheit. Notariatsurkunden werden besonders sicher aufbewahrt. Die letztwilligen Verfügungen und Erbverzichte werden im Österreichischen Zentralen Testamentsregister erfasst. Gleichzeitig wird eine persönliche Testamentskennkarte ausgegeben. Auf diese Art ist Ihre letztwillige Verfügung verlässlich und manipulationssicher registriert. Das Testamentsregister wird von der Österreichischen Notariatskammer geführt. Seit gibt es auch das Urkundenarchiv des Österreichischen Notariates zur Speicherung aller Notariatsurkunden. Alle seit dem errichteten Notariatsakte und notariellen Protokolle z. B. notarielle Testamente etc. werden in diesem Archiv gespeichert. Vorsorgevollmachten und Sachwalterverfügungen können auf Verlangen ebenfalls von der Österreichischen Notariatskammer registriert werden (Österr. Zentrales Vertretungsverzeichnis). Fragen Sie Ihren Notar. Eine Erstauskunft ist kostenlos. Alle österreichischen Notare finden Sie im Telefonbuch oder unter Auskünfte erhalten Sie auch bei den Notariatskammern: Wien, Niederösterreich und Burgenland 1010 Wien, Landesgerichtsstraße 20 Tel.: (01) Oberösterreich Tel.: (0732) Linz-Urfahr, Schmiedegasse 20/5 Foto: Wilke Univ.-Doz. DDr. Ludwig Bittner, Präsident der Österreichischen Notariatskammer Leistungsumfang. Notar: Errichtet die entsprechenden Verträge. Klärt die Steuer- und Gebührensituation. Überprüft die Steuervorschreibung. Führt die Eintragung im Grundbuch bzw. im Firmenbuch durch. Diskretion. Vermögensangelegenheiten sind Vertrauenssache. Auf die Verschwiegenheit Ihres Notars können Sie sich absolut verlassen. Steiermark Tel.: (0316) Graz, Wielandgasse 36/III Tirol und Vorarlberg Tel.: (0512) Innsbruck, Maximilianstraße 3 Kärnten Tel.: (0463) Klagenfurt, Alter Platz 23/II Salzburg Tel.: (0662) Salzburg, Ignaz-Harrer-Straße 7

6 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 6 von 36 Eigenvorsorge, Generationenvorsorge. Ein kurzer Blick in die Zukunft wirft mitunter viele Fragen auf: Werde ich genug Geld in meiner Pension zur Verfügung haben? Sind meine Kinder genügend abgesichert? Wird mein Lebenspartner, meine Frau ausreichend versorgt sein? Brauchen meine Eltern meine Unterstützung? Ist genug Geld für ihre Pflege vorhanden? Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über Ihre finanzielle Zukunft und sorgen Sie vor umso entspannter können Sie die Zukunft auf sich zukommen lassen. Eigenvorsorge. Man lässt seine Zukunft nur einmal aus den Augen und schon verbündet sie sich mit dem Zufall. (Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker) Niemand weiß, wie sich das Leben entwickeln wird. Aber eines ist sicher: Je früher Sie beginnen, über Ihre finanzielle Zukunft nachzudenken, umso entspannter können Sie diese auf sich zukommen lassen. Überlassen Sie deshalb nichts dem Zufall und informieren Sie sich in Ihrer Bank Austria über für Sie maßgeschneiderte Zukunftslösungen. Machen Sie keine Kompromisse. Geldanlage ist nicht gleich Geldanlage. Welche Strategie für Sie die beste ist, richtet sich nach Ihren Vorstellungen von Sicherheit und Ertrag. Ihre Pensionslücke wächst. Es wäre auch schön, nicht bis zur staatlichen Pension arbeiten gehen zu müssen und trotzdem genug Geld zur Verfügung zu haben. Haben Sie schon überlegt, wie groß einmal Ihre Pensionslücke sein wird? Selbst wenn Sie erst mit 65 Ihren wohlverdienten Ruhestand antreten wollen, sollten Sie sich nicht ausschließlich auf Ihre staatliche Pension verlassen. Denn egal wie sich Ihre Einkommenssituation entwickelt: Sie werden einen erheblichen Unterschied zwischen Ihrem Aktiveinkommen und Ihrer Pension feststellen. Wie hoch die Pensionslücke ist, können Sie mit dem Pensionslückenrechner unter einfach und schnell herausfinden. Ab einem bestimmten Alter sollte man sich auch überlegen, wie das vorhandene Vermögen gesichert werden kann. Seniorenwohnhäuser, Pflege und seniorengerechtes Wohnen kosten Geld. Reicht die eigene Pension? Wer zahlt die Differenz? Was geschieht mit eventuell vorhandenen Liegenschaften? Was passiert im Ablebensfall? Auf Seite 10 dieser Broschüre finden Sie eine Tabelle für Ihre persönliche Vermögensübersicht. Die Bank Austria bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, die alle Anlegerwünsche optimal abdecken.

7 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 7 von 36 Generationenvorsorge. Betrachtet man die Palette an Themen, die rund um die eigene Familie entstehen, wird einem schnell klar, dass auch eine ganze Reihe finanzieller und rechtlicher Fragen zu klären sind. Welche finanziellen Aufwendungen kommen auf mich in den nächsten Jahren zu? Wie soll die Ausbildung meiner Kinder gesichert werden? Wie viel kosten beispielsweise Schikurse, Auslandsaufenthalte, Sprachferien und Berufsausbildung? Möchte ich meine Kinder und Enkelkinder finanziell unterstützen? Was geschieht mit meinen Eltern? Welche Kosten können für deren Unterstützung, Betreuung und Pflege entstehen? Was passiert im Falle meines Ablebens? Ist mein Lebenspartner, sind meine Angehörigen ausreichend abgesichert? Wie groß ist die Einkommenslücke, wenn ich alleine für die Familie aufkommen muss? In der unten stehenden Übersicht haben Sie die Möglichkeit, Familienmitglieder, für die Sie Vorsorge treffen wollen, einzutragen. Überlegen Sie für jede einzelne nahestehende Person, ob diese in Ihrem Ablebensfall optimal versorgt ist. Die Bank Austria bietet Ihnen für die optimale Versorgung Ihrer Angehörigen verschiedene Lösungen. Sichern Sie Menschen ab, die Ihnen nahestehen! Ihre Betreuerin bzw. Ihr Betreuer der Bank Austria unterstützt Sie bei Ihren Überlegungen. Lebensversicherungen. Die Lebensversicherung kann verschiedenen Zwecken dienen. Typischerweise wird sie jedoch eingesetzt, um die Versorgung bestimmter Personen nach dem Tod des Versicherten sicherzustellen. Das österreichische Recht berücksichtigt dieses Bedürfnis und bietet dem Versicherungsnehmer die Möglichkeit, eine sogenannte Bezugsberechtigung für den Ablebensfall einzuräumen. Ihr Betreuer informiert Sie gerne über die Vorteile der verschiedenen Versicherungslösungen. Partner: Kinder, Enkelkinder: Name Geburtsdatum Vater: Mutter: Geschwister: Sonstige:

8 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 8 von 36 Vermögensweitergabe. Die gesetzlichen Regelungen bestimmen ganz genau, wer Erbe ist und wie viel wem zusteht. Ein Testament, das den gesetzlichen Formvorschriften entspricht, lässt einen gewissen Spielraum bei der Vermögensweitergabe. Auch Schenkungen bieten interessante Möglichkeiten. Eine ausführliche Beratung ist auf jeden Fall sinnvoll immerhin geht es um Ihr Vermögen! Rechtzeitig planen sorgfältig vorsorgen richtig ausführen. Das Ziel der meisten Menschen ist es, erworbenes Vermögen möglichst gut zu veranlagen und zu vermehren. Vermögen wird jedoch nicht nur geschaffen, es wird auch irgendwann weitergegeben sei es zu Lebzeiten oder bei Ableben. Schenkung. Die vorweggenommene Erbfolge wird immer beliebter. Bevor man eine Sache verschenkt, sollte man sich aber der Auswirkungen bewusst sein und sich daher ausführlich beraten lassen. Es gilt nämlich unter anderem verschiedene Fristen zu beachten. Und bedenken Sie: Geschenkt ist geschenkt! Testament und Pflichtteil. Der Erblasser kann jedoch ein Testament errichten und darin verfügen, wer Erbe oder Legatar werden soll. Dabei sind ihm unter Umständen bestimmte Schranken gesetzt, weil bestimmten Personen (den sogenannten Pflichtteilsberechtigten oder Noterben) von Gesetzes wegen ein Mindest anteil am Wert der Verlassenschaft zusteht der Pflichtteilsanspruch. Der Pflichtteil ist ein Anspruch in Geld und muss gegen die Erben geltend gemacht werden. Pflichtteilsberechtigte. Pflichtteilsberechtigt sind Ehegatten, Nachkommen und, wenn keine Nachkommen vorhanden sind, die Vorfahren des Erblassers. Die Pflichtquoten der Nachkommen des Erblassers und seines Ehegatten betragen die Hälfte dessen, was sie als gesetzliche Erben bekommen hätten. Die Vorfahren des Erblassers erhalten ein Drittel der gesetzlichen Erbportion in Geld. Geschwister haben zwar einen gesetzlichen Erbanspruch, jedoch keinen Pflichtteilsanspruch. Gesetzliche Erbfolge. Wenn der Erblasser kein Testament errichtet hat oder ein bestehendes Testament nicht den gesetzlichen Formvorschriften entspricht und es demnach ungültig ist, kommt es zur gesetzlichen Erbfolge. In diesem Fall bestimmt das Gesetz, wer Erbe wird. Im Einzelnen erhält der Ehegatte neben den Kindern des Erblassers und deren Nachkommen ein Drittel des Nachlasses, die Nachkommen des Erblassers erhalten zwei Drittel. Neben den Eltern bzw. Geschwistern des Erblassers oder neben dessen Großeltern erbt der Ehepartner zwei Drittel.

9 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 9 von 36 Ein Beispiel zum Pflichtteilsanspruch. Ein Mann hinterlässt eine Ehegattin und zwei Kinder. In seinem Testament hat er seine Frau als Erbin bestimmt und die beiden Kinder auf den Pflichtteil gesetzt. Der Erblasser kann grundsätzlich völlig frei über den Verbleib seines Vermögens nach seinem Tod entscheiden. Gewisse Schranken sind ihm aber doch gesetzt, weil bestimmten Personen (den sogenannten Pflichtteilsberechtigten oder Noterben) von Gesetzes wegen ein Mindestanteil am Wert der Verlassenschaft zusteht (Pflichtanteilsanspruch). Die Pflichtteilsberechtigten haben somit nun einen entsprechenden Geldanspruch gegen den Nachlass. Dieser beträgt für die beiden Kinder die Hälfte dessen, was sie als gesetzliche Erben bekommen hätten ( 765 ABGB). Hat daher beispielsweise der Reinnachlass einen Wert in Höhe von EUR ,, beträgt der Pflichtteil für die beiden Kinder gemeinsam EUR ,. Pflichtteilsvorsorge. Ein wesentlicher Vorteil von Lebensversicherungen besteht auch darin, dass sie bei Vorliegen eines Bezugsrechts für den Ablebensfall nicht an einer Verlassenschaft teilnehmen. Dadurch eignen sich Lebensversicherungen auch besonders gut für die Vorsorge von Pflichtteilsansprüchen. Mit 1. August 2008 wurde die Erbschafts- und Schenkungssteuer abgeschafft! Jedoch unterliegen Schenkungen bei Überschreiten bestimmter Betragsgrenzen gesetzlichen Meldepflichten.

10 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 10 von 36 Vermögensübersicht. Zur besseren Übersicht und auch zur Ermittlung etwaiger Pflichtteilsquoten haben wir für Sie eine Vermögensübersicht sowie einen Stammbaum erstellt. Bankveranlagung Institut Bezeichnung Wert Liegenschaft Adresse Besitzer Verkehrswert Firmenbeteiligungen Wert Sonstige Werte (Kfz, Edelmetalle, Münzen, Schmuck, Antiquitäten, Kunstwerke usw.) Wert Gesamtvermögen: Kapital- und Rentenversicherungen Anstalt Ablebenswert Tipp: Lebensversicherungen nehmen bei Vorliegen eines namentlichen Bezugsrechts für den Ablebensfall nicht an einer Verlassenschaft teil. Seit 1. August 2008 ist für Versicherungsleistungen im Ablebensfall keine Erbschaftssteuer mehr zu bezahlen.

11 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 11 von 36 Vater Mutter Vater Mutter Geschwister Ich (Ehe-)Partner* Geschwister Meine Kinder Gemeinsame Kinder Kinder des (Ehe-)Partners Enkelkinder Enkelkinder Enkelkinder Pflichtteilsberechtigte. Welche Personen pflichtteilsberechtigt sind, wird auf Seite 8 genau erläutert. Namen Höhe der Pflichtteile

12 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 12 von 36 Hilfe für den Anlassfall. Ein Trauerfall ist zweifelsohne eine starke emotionale Belastung. Um in diesem Ausnahmezustand trotzdem nichts Wichtiges zu vergessen und alle notwendigen Maßnahmen zeitgerecht einzuleiten, finden Sie auf den nächsten Seiten eine kleine Unterstützung, die im Anlassfall hilft. Wichtige Personen im Ernstfall. Sofort zu verständigen. Name: PLZ, Ort: Straße, Nr.: Telefon: Name: PLZ, Ort: Straße, Nr.: Telefon: Name: PLZ, Ort: Straße, Nr.: Telefon: Persönlicher Bankberater. Bitte immer aktualisieren (z. B. beim Beraterwechsel). Name: Institut, Filiale: PLZ, Ort: Straße, Nr.: Telefon:

13 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 13 von 36 Notar, Rechtsanwalt. Name: PLZ, Ort: Straße, Nr.: Telefon: Testament. Erstellt am: Hinterlegungsort (Notar, Safe etc.): Angaben zu vorhandener Grabstelle. Friedhof: Gruppe, Reihe, Nummer der Grabstelle: Namen von eventuell bereits im Grab Beerdigten: PLZ, Ort: Straße, Nr.:

14 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 14 von 36 Checkliste für Hinterbliebene. Jeder Todesfall erfordert Maßnahmen, die je nachdem, wo der Tod eingetreten ist in einer bestimmten Reihen folge und auch innerhalb eines bestimmten Zeitraumes zu treffen sind. Die vorliegende Checkliste soll Ihnen dabei behilflich sein. Dennoch sollten Sie möglichst unverzüglich mit Ihrem zuständigen Bestattungsunternehmen (in Wien mit einer Anmeldestelle der Bestattung Wien) Verbindung aufnehmen. m Angeführte Dokumente bitte unbedingt mitnehmen! m Weitere notwendige Dokumente und Erledigungen. Todesfall im Wohnhaus. Behandelnder Arzt. Anmeldung der Totenbeschau. Totenbeschauarzt. Verständigung des Bestattungsunternehmens. MMÄrztlicher Behandlungsschein. M MTelefonisch bei der zentralen Anmeldestelle zur Totenbeschau: Tel.: (01) M MAusstellung der Anzeige des Todes (für Eintragung im Sterbebuch am zuständigen Standesamt) und des Leichenbegleitscheins (für Bestattung). MMAbholung des beschauten Verstorbenen. Todesfall im Krankenhaus. Nach Erhalt der Todesnachricht. Krankenhaus. MMMit dem Bestattungsunternehmen in Verbindung setzen. MMAbgabe der für den Verstorbenen bestimmten Kleidung. Todesfall an einem öffentlichen Ort. Verständigung durch zuständige Sicherheitsstelle. Mitteilung, wohin der Verstorbene gebracht worden ist. MMMit dem Bestattungsunternehmen Kontakt aufnehmen. Standesamt (Magistratisches Bezirksamt). MMAnzeige des Todes. MMHeiratsurkunde. MMGeburtsurkunde. MMMeldezettel. MMStaatsbürgerschaftsnachweis. M MBei Verwitweten: Abschrift aus dem Sterbebuch (Sterbeurkunde) des verstorbenen Ehepartners. MMBei Geschiedenen: Scheidungsurteil. M MBei Akademikern: urkundlicher Nachweis akademischer Grade. MMBei Nichtösterreichern: Reisepass. MMAbschrift aus dem Sterbebuch (Sterbeurkunde). M M Ausstellung der Todesbescheinigung. M M Ausstellung der Todesbestätigung (zur Abmeldung bei der Sozialversicherung bzw. zur Geltendmachung eines eventuellen Bestattungskostenbeitrags). M MAusstellung der Heiratsurkunde nach dem Tod (für Pensionsversicherung). Tipp: Lassen Sie sich eine ausreichende Anzahl von Abschriften aus dem Sterbebuch (Sterbeurkunde) ausstellen.

15 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 15 von 36 Bestattung und Wiener Verein (wenn Vertrag besteht). MMTodesbescheinigung (ausgestellt vom Standesamt). MMGrabdaten. MMPolizze oder Anweisung des Wiener Vereins. MMFoto des bzw. der Verstorbenen (falls Bildparte erwünscht). MMRegelung des Begräbnisses. MMLeistungszusage des Wiener Vereins. MMKosten für Leistungen des Bestatters bzw. anderer Firmen: Bestattung, Parten, Blumenschmuck, Trauerfeier, Leichenschmaus etc. M MKosten, die nach der Bestattung anfallen: Grabstein, Grabpflege etc. Eine Bestattung kostet üblicherweise zwischen EUR 3.000, und EUR 4.000, (inkl. Friedhofsgebühren). Die Kosten hängen aber stark von Ihren Wünschen ab. Tipp: In sozial gerechtfertigten Fällen ist eine Stundung der Bestattungskosten möglich. Für Wien: Wenden Sie sich bitte an den Kundenservice der Bestattung Wien (01/ ). Bank (kontoführende Filiale des bzw. der Verstorbenen). MMAbschrift aus dem Sterbebuch (Sterbeurkunde). MMAlle vorhandenen Kontounterlagen (BankCard, Kreditkarten, Kontonummern, Sparbücher, Bausparverträge, Kreditverträge usw.). MMLegitimierte Konten sperren. MMSämtliche Zahlungsaufträge erfassen, eventuell übernehmen. M MWenn nicht vorhanden, Eröffnung eines eigenen Kontos. M M Kontonummern für Notar aufschreiben. MMKlären, ob Kredite durch Risikoablebens versicherungen gedeckt sind. MMAntrag für bargeldlose Gehalts- bzw. Pensions anweisungen ausfüllen. Was geschieht mit dem Konto des/der Verstorbenen? Werden notwendige Zahlungs aufträge weiterhin durchgeführt? Hier ist grundsätzlich zwischen Einzelkonten und Gemeinschaftskonten (mit mindestens zwei Kontoinhabern) zu unterscheiden. Gemeinschaftskonten können entweder mit Einzelverfügungsberechtigung oder gemeinsamer Verfügungsberechtigung geführt werden. Einzelkonten und Gemeinschaftskonten mit gemeinsamer Verfügungsberechtigung werden ab dem Todestag gesperrt, sodass keine Abbuchungen und Behebungen mehr möglich sind. Zeichnungsrechte auf Einzelkonten erlöschen mit dem Todestag des Kontoinhabers. Zeichnungsberechtigte können somit nach dem Tod des Einzelkonteninhabers nicht mehr über dessen Konto disponieren. Bei einem Gemeinschaftskonto mit Einzelverfügungsberechtigung gibt es zumindest zwei Kontoinhaber hier können die überlebenden Kontoinhaber weiterhin frei verfügen und somit die täglichen Zahlungen bestreiten. Kann der Erbe über das Konto des bzw. der Verstorbenen vor Beendigung des Verlassenschaftsverfahrens verfügen? Im Normalfall ergeht am Ende des Verlassenschaftsverfahrens ein Einantwortungsbeschluss, der den Erben zur freien Verfügung über das bzw. die Konten des bzw. der Verstorbenen berechtigt. Der Gerichtskommissär kann jedoch dem Erben bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzung die Benützung, Verwaltung und Vertretung der Verlassenschaft auch ohne Genehmigung durch das Gericht übertragen. Dazu stellt der Gerichtskommissär eine sogenannte Amtsbestätigung aus, die dazu berechtigt, über das Konto des bzw. der Verstorbenen zu verfügen. m Angeführte Dokumente bitte unbedingt mitnehmen! m Weitere notwendige Dokumente und Erledigungen.

16 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 16 von 36 Arbeitgeber oder Pensionsstelle. MMAbschrift aus dem Sterbebuch (Sterbeurkunde). MMBeantragung einer Witwen-/Witwer-/Waisenpension. MMBegräbniskostenzuschuss (Sterbequartal). MMEventuell bestehende Pflegegeldansprüche klären. Versicherung. Achtung! Meldepflicht bei Unfalltod innerhalb von 24 Stunden! Siehe auch Seite Versicherungen. Bei Todesfall im Urlaub: Versicherungspakete VISA/MasterCard und Diners Club beachten! MMAbschrift aus dem Sterbebuch (Sterbeurkunde). MMÄnderung, Stornierung. MMVersicherungspolizzen. MMAuszahlung an begünstigte Personen. Hausverwaltung. MMAbschrift aus dem Sterbebuch (Sterbeurkunde). MMMietvertrag. MMEventuell Eintritt in den Mietvertrag. Post, Telekom und Mobilfunkbetreiber. MMAbschrift aus dem Sterbebuch (Sterbeurkunde). MMBewilligungsnummer. MMBewilligung bzw. Anschluss für Telefon, Rundfunk, Fernsehen ändern oder stornieren. Gas- und Stromversorger. MMAbschrift aus dem Sterbebuch (Sterbeurkunde). MMOrdnungszahl. MMAnschluss ändern oder stornieren. Kirche. MMAbschrift aus dem Sterbebuch (Sterbeurkunde). MMMeldung. Wohnfinanzamt. MMAbschrift aus dem Sterbebuch (Sterbeurkunde). MMEinkommensteuererklärung des Verstorbenen. M M Verständigung über Tod, Einkommensteuererklärung für den Verstorbenen (nach einigen Wochen). m Angeführte Dokumente bitte unbedingt mitnehmen! m Weitere notwendige Dokumente und Erledigungen.

17 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 17 von 36 Sonstige Wege. MMKfz ab- bzw. ummelden. MMBestehende Abonnements ab- bzw. ummelden. MMMitgliedschaften bei verschiedenen Vereinen kündigen oder eventuell ummelden. Fahrzeuge. Kennzeichen: Marke/Type: Kennzeichen: Marke/Type: Wenn die Erbfolge geklärt ist und alle Erben eine Erbantrittserklärung abgegeben haben, kann der Gerichtskommissär (Notar) eine Amtsbestätigung gem. 172 Außerstreitgesetz ausstellen. Damit kann z. B. über Pkws sofort verfügt werden, ohne einen Gerichtsbeschluss abwarten zu müssen. Notar als Gerichtskommissär (nach Einladung zur Todesfallaufnahme). MMAufstellung der vorhandenen Werte. M MLetztwillige Anordnung (Testament). M MLiegenschaftsunterlagen (Einheitswertbescheide, Grundbuchauszüge). M MSparbücher, Wertpapierbons und Versicherungen, soweit sie in die Verlassenschaft fallen. M MBausparvertragsnummer. M MKontonummern von (Pensions-)Konten und legitimierten Wertpapierdepots. M MKreditkartennummer (VISA Card, Diners Club Card, Bank Austria MasterCard). M MSafenummer (kontoführende Stelle). M MKraftfahrzeugpapiere. M MBei Faustfeuerwaffen: Waffenpass, Waffenbesitzkarte. M MBelege über Sterbe-, Krankheits- und Pflegekosten, Begräbniskosten, Kostenvoranschlag für die Grabgestaltung. m Angeführte Dokumente bitte unbedingt mitnehmen! m Weitere notwendige Dokumente und Erledigungen.

18 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 18 von 36 Bankverbindung. Konten. Bitte berücksichtigen Sie auch Mitinhaberschaften oder Zeichnungsrechte. Es ist unbedingt zu beachten, dass bei Gemeinschaftskonten im Todesfall eines Kontoinhabers dessen Teil in die Verlassenschaft kommt und hier nach gesetzlicher oder gewillkürter Erbfolge (Testament) verteilt wird. Art Institut Kontonummer Inhaber (Mitinhaber) Wert in Euro Konten Pensionskonten Festgeldkonten Wertpapier-Verrechnungskonten Firmengirokonten Dispokonten Verwahrung. Zutrittsrechte bzw. Mitinhaberschaften überlegen Art Institut Nummer Inhaber Safe Sparbuchschließfach

19 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 19 von 36 Sparformen und Sparbücher. Es ist unbedingt zu beachten, dass bei Gemeinschaftskonten im Todesfall eines Kontoinhabers dessen Teil in die Verlassenschaft kommt und hier nach gesetzlicher oder gewillkürter Erbfolge (Testament) verteilt wird. Art Institut Nummer Inhaber Wert in Euro ErfolgsCard (wird in Verlassenschaft wie Konto behandelt) ErfolgsKapital (wird in Verlassenschaft wie Konto behandelt) Sparbücher Bausparvertrag Hier bitte keinesfalls Losungswort anführen!

20 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 20 von 36 Veranlagungen. Bitte berücksichtigen Sie auch Mitinhaberschaften, Zeichnungsrechte oder Vollmachten. Es ist unbedingt zu beachten, dass bei Gemeinschaftskonten im Todesfall eines Kontoinhabers dessen Teil in die Verlassenschaft kommt und hier nach gesetzlicher oder gewillkürter Erbfolge (Testament) verteilt wird. Art Institut Nummer Inhaber (Mitinhaber) Wert in Euro Wertpapierdepots Wertpapier-Pläne Wertpapierbons Ausgefolgte Wertpapiere Beteiligungspapiere Versicherungs-Veranlagungen Finanzierungen. Wie ist der Kredit besichert? Besteht ein Ablebensschutz? Eventuelle Tilgungsträger beobachten. Eventuelle Kursentwicklungen beobachten. Art Institut Nummer Inhaber (Mitinhaber) Wert in Euro Konsumkredite Wohnkredite Hypothekardarlehen Wohnbauförderungsdarlehen Betriebliche Finanzierungen Leasing

21 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 21 von 36 Karten. Art Institut Nummer BankCard Kreditkarten (VISA Card/MasterCard, Diners Club Card) Tipps für Inhaber einer VISA Card bzw. MasterCard mit Versicherungsschutz oder einer Diners Club Card. mitversichert sind nachgewiesene Kosten für den Transport des verstorbenen Versicherten bis zum Wohnort, wenn der Tod im Rahmen einer,versicherten Reise, d. h. vom Haupt- oder Zweitwohnsitz zu einem anderen Ort, eingetreten ist und er die Kreditkarte im Zeitraum von 2 Monaten vor seinem Ableben zur Bezahlung verwendet hat. Firmenbeteiligungen. Name Firmenbuchnummer Art der Beteiligung Versicherungen und Vorsorge. Art Gesellschaft Polizzennummer Lebensversicherung Staatlich geförderte Zukunftsvorsorge, z. B. VorsorgePlus-Pension Pensionsversicherung Versicherung zu Gunsten der Kinder, z. B. JuniorCare Pensionskasse Vorsorgekasse ( Abfertigung Neu ) Risikoversicherung, z. B. Kreditrestschuldversicherung Bestattungskostenversicherung, z. B. Wiener Verein Unfallversicherung Krankenzusatzversicherung Haushalts-/Eigenheimversicherung Kfz-Haftpflicht und -Kaskoversicherung Rechtsschutzversicherung Tipp: Ein wesentlicher Vorteil von Lebensversicherungen besteht darin, dass sie bei Vorliegen eines namentlichen Bezugsrechts für den Ablebensfall nicht an einer Verlassenschaft teilnehmen. Dadurch eignen sie sich auch besonders gut als Vorsorge für Pflichtteilsansprüche.

22 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 22 von 36 Eigentum und Besitz. Immobilien. Grundstück(e), Eigentumswohnung(en), Eigenheim(e). Straße, Nr.: PLZ, Ort: EZ/KG: Eigentümer/Miteigentümer: Straße, Nr.: PLZ, Ort: EZ/KG: Eigentümer/Miteigentümer: Straße, Nr.: PLZ, Ort: EZ/KG: Eigentümer/Miteigentümer: Edelmetalle, Münzen. Art, Anzahl: Sonstige Wertgegenstände. Schmuck, Antiquitäten, Markensammlungen, Pelze, Teppiche, Kunstwerke usw. Art, Anzahl: Tipp: Fertigen Sie von Ihren Wertgegenständen Fotos an und bewahren Sie diese separat auf.

23 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 23 von 36 Tipps zur Absicherung. Von der staatlich geförderten Pensionsvorsorge über die Witwen- und Waisenrente bis zum Wohnrecht hier finden Sie alle Möglichkeiten, die Ihnen zur Absicherung Ihrer Liebsten zur Verfügung stehen, und alle Leistungen, auf die Hinterbliebene Anspruch haben. Die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge im Erbrecht. Als Anreiz für die private Pensionsvorsorge wurde vom Gesetzgeber im Jahr 2003 eine im Einkommensteuerrecht verankerte direkte Förderung beschlossen. Die Förderungsbestimmungen sehen hinsichtlich der Produktausstattung zwingende Merkmale vor. Unter anderem muss die Vertragslaufzeit mindestens 10 Jahre betragen, das veranlagte Kapital muss in einen vom Gesetz festgelegten Mindestanteil an Aktien investiert werden. Trotz des erheblichen Aktien anteils besteht am Ende der Veranlagung eine Kapitalgarantie für alle Einzahlungen und gutgeschriebenen Förderungen, sofern das erreichte Guthaben in Form einer lebenslangen Rente ausgezahlt wird. Die staatliche Förderung ist ein Prozentsatz der innerhalb eines Kalenderjahres geleisteten geförderten Einzahlungen.

24 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 24 von 36 VorsorgePlus-Pension. Die staatlich direkt geförderte Zukunftsvorsorge wird in der Bank Austria mit dem Versicherungsprodukt Vor sorgeplus- Pension der ERGO Versicherung Aktiengesellschaft angeboten. Sie ist neben der Direktförderung mit erheb lichen Steuervorteilen ausgestattet: völlige Steuer freiheit in der Ansparphase und lebenslang ein kommen steuerfreie Rentenzahlung. Über die gesetzlich geforderte Kapital garantie hinausgehende Garantieleistungen (Kapitalgarantie bei einmaliger Kapitalablöse und im Todesfall) runden die Produktausstattung ab. Bei der VorsorgePlus-Pension wird gemäß den gesetz lichen Veranlagungsvorschriften ein Mindestanteil der Sparbeträge und der Förderungen überwiegend in österreichische Aktien investiert, die Differenz in Pfandbriefe und Anleihen. Der jeweils aktuelle Gesamtwert der Investitionen ist ein Sondervermögen. Er wird im Versicherungsdeckungsstock der geförderten Zukunftsvorsorge verwaltet. Die Ak tienauswahl, deren Beobachtung und Umschichtung auch zwischen Aktien, Renten und Cash (dynamische Sicherung) erfolgen durch ein aktives Veranlagungsmanagement. Die Erträge werden am Ende der gewählten Laufzeit in Form einer Gewinnbeteiligung zugewiesen. Bei günstigen Marktverhältnissen werden Gewinnanteile auch zwischenzeitlich zugewiesen und für die restliche Laufzeit garantiert. Leistungen der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge im Ablebensfall. Ansparphase. Der Bezugsberechtigte für den Ablebensfall kann innerhalb von 6 Monaten ab Verlassenschaftsbeschluss in den Vertrag eintreten mit oder ohne weitere Prämienzahlung. Lässt sich der Bezugsberechtigte das zum Todes-Stichtag vorhandene Guthaben auszahlen, kommt es zur Nachversteuerung erwirtschafteter Erträge mit 25 % und zur Rückforderung der halben staatlichen Prämienförderung. Eine Kapitalauszahlung ist frühestens 10 Jahre nach Vertragsabschluss durch den ursprünglichen Versicherungsnehmer möglich. Bitte beachten Sie: Die Kapitalgarantie gilt bei der VorsorgePlus-Pension bei Inanspruchnahme der Privatpension und zusätzlich auch bei Einmalauszahlung des angesammelten Guthabens, sofern die vereinbarten Eigenleistungen über die gesamte Laufzeit bezahlt wurden. Bei einer Einmalauszahlung kommt es zu einer Nachversteuerung der Erträge mit 25 %, außerdem sind 50 % der erhaltenen staatlichen Prämien zurückzuzahlen. Die Kapitalgarantie gilt auch im Ablebensfall in Höhe der bis dahin geleisteten Einzahlungen inkl. Förderungen. Die Angaben beziehen sich auf die gesetzlichen Bestimmungen über die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge und gelten vorbehaltlich zukünftiger Änderungen der Vorschriften. Angaben über Steuervorteile basieren auf der derzeit geltenden Rechtslage (Stand Februar 2012). Die VorsorgePlus-Pension ist ein Produkt der ERGO Versicherung Aktiengesellschaft, ERGO Center, Business park Marximum/Objekt 3, Modecenterstraße 17, 1110 Wien. Die UniCredit Bank Austria AG ist im Nebengewerbe im Bereich der Lebens- und Unfallversicherung sowie im Bereich der Sach- und Haftpflichtversicherung für die Produkte Haushalts- und Eigenheimversicherung vertraglich gebundener Versicherungsagent der ERGO Versicherung Aktiengesellschaft, ERGO Center, Businesspark Marximum / Objekt 3, Modecenterstraße 17, 1110 Wien, mit der Berechtigung zum Empfang von Prämien und von für die Kundin bzw. den Kunden bestimmten Beträgen, Gewerberegisternummer VVM Rentenzahlung. Die Rentenzahlung erfolgt durch Übertrag des Guthabens aus der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge in eine Pensionszusatzversicherung. Wenn eine Hinterbliebenenrente vereinbart wurde, kommt diese Rente im Todesfall zur Auszahlung (für Witwe bzw. Witwer und Lebensgefährten lebenslange Rente, für Kinder bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres). Diese Rente ist einkommensteuerfrei. Eine Kapitalablöse ist nicht möglich.

25 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 25 von 36 Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Grundsätzlich wird hier vom ASVG ausgegangen. Bemessungsgrundlage für die Leistungen ist in der Regel die Summe der allgemeinen Beitragsgrundlagen im letzten Jahr vor Eintritt des Unfalls zuzüglich der Sonderzahlungen. Für Schüler, Studenten, selbstständig Erwerbstätige und Selbstversicherte sind feste Beträge vorgesehen. Witwen-/Witwerbeihilfe. Wenn ein aufgrund eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit Schwerversehrter stirbt, ohne dass der Tod auf einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit zurückzuführen ist, besteht kein Anspruch auf Hinterbliebenenrente aus der Unfallversicherung, die Witwe (der Witwer) erhält jedoch als einmalige Beihilfe einen Betrag in Höhe von 40 % der Bemessungsgrundlage. Die Leistung gewährt jener Unfallversicherungsträger, von dem die Schwerversehrtenrente bezogen wurde. Diese Ausschließungsgründe fallen weg, wenn in dieser Ehe ein Kind geboren wurde oder wenn die Witwe sich zum Zeitpunkt des Todes des Versicherten nachweislich im Zustand der Schwangerschaft befand. Witwen-/Witwerrente. Die Witwe (der Witwer) hat Anspruch auf eine Hinter bliebenen rente von jährlich 20 % der Bemessungsgrund lage, ab dem 60. Lebensjahr (bei Frauen) bzw. 65. Lebensjahr (bei Männern) 40 % bis zum Tod oder der Wieder verheiratung, wenn der Tod des Versicherten durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit verursacht wurde. Die Erhöhung gebührt auch, wenn bei der Witwe (dem Witwer) eine Erwerbsminderung von 50 % länger als drei Monate vorliegt. Im BSVG ist eine Erhöhung grundsätzlich nicht vorgesehen. Die Rente gebührt auch der Frau (dem Mann), deren (dessen) Ehe mit dem (der) Versicherten für nichtig erklärt, aufgehoben oder geschieden worden ist, wenn ihr (ihm) der (die) Versicherte zur Zeit des Todes Unterhalt zu leisten hatte bzw. geleistet hat. Ein Anspruch besteht jedoch nicht, wenn die Ehe erst nach Eintritt des Versicherungsfalles geschlossen wurde und der Tod im ersten Ehejahr eintrat. Diese Ausschließungsgründe fallen weg, wenn in dieser Ehe ein Kind geboren wurde oder wenn die Witwe sich zum Zeitpunkt des Todes des Versicherten nach weislich im Zustand der Schwangerschaft befand. Bei Wiederverehelichung kann eine Abfertigung beansprucht werden. Alle Angaben zu Witwe bzw. Witwer gelten sinngemäß auch für hinterbliebene eingetragene Partnerinnen bzw. eingetragene Partner. Quelle: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.

26 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 26 von 36 Teilersatz der Bestattungskosten. Wenn der Tod durch einen Arbeitsunfall oder durch eine Berufskrankheit verursacht wurde, besteht ein Rechtsanspruch auf einen Bestattungskostenbeitrag. Der Teilersatz der Bestattungskosten beträgt 1/15 der Bemessungsgrundlage, mindestens in der Höhe des 1½-fachen Ausgleichszulagenrichtsatzes für Alleinstehende. Unter Berücksichtigung der Familienverhältnisse und der wirtschaftlichen Lage der Hinterbliebenen kann der Unfallversicherungsträger einen Zuschuss zu den Kosten der Überführung des Leichnams gewähren oder die Überführungskosten in voller Höhe über nehmen. Gesamtausmaß der Hinterbliebenenrente. Alle Hinterbliebenenrenten zusammen dürfen 80 % der Bemessungsgrundlage nicht übersteigen und sind innerhalb dieses Höchstausmaßes verhältnismäßig zu kürzen. Anträge auf Leistungen. Im Bereich der gesamten Unfallversicherung gilt das Prinzip der Amtswegigkeit des Verfahrens, sodass grundsätzlich kein Antrag für die verschiedenen Leistungen erforderlich ist. Eine Antragstellung bringt jedoch die Gewissheit, dass ein Verfahren eingeleitet wird. Waisenrente. Kindern eines Versicherten, dessen Tod durch Arbeitsunfall oder Berufskrankheit verursacht wurde, gebührt bis zum vollendeten 18. Lebensjahr eine Waisenrente von 20 % der Bemessungsgrundlage für einfach und von 30 % für doppelt verwaiste Kinder. Nach dem 18. Lebensjahr wird die Waisenrente nur auf besonderen Antrag gewährt. Eltern- und Geschwisterrente. Der Versicherte hat den Lebensunterhalt der bedürftigen Eltern (Großeltern) bzw. unversorgten Geschwister überwiegend bestritten. Dieser Umstand und der Tod durch einen Arbeitsunfall (Berufskrankheit) berechtigen zum Bezug einer Rente in der Höhe von zusammen 20 % der Bemessungsgrundlage. Quelle: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.

27 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 27 von 36 Antrag auf Hinterbliebenenpension. Hinterbliebenenpension. Die Hinterbliebenenpension ist nur auf Antrag zu gewähren. Dieser kann bei jedem Sozialversicherungsträger eingebracht werden (Allspartenservice). Folgende Dokumente sind vorzulegen: Geburtsurkunde des verstorbenen Versicherten und deren Abschrift aus dem Sterbebuch (Sterbeurkunde) sowie Geburtsurkunde der Witwe (des Witwers). Bei aufrechter Ehe: Heiratsurkunde. Bei geschiedener Ehe (geschiedenen Ehen): Heiratsurkunde(n), Scheidungsurteil(e) sowie Nachweis(e) über Alimentationsansprüche. Zur Geltungsmachung von Waisenpensionen-Ausgleichszulagen sind erforderlich: Geburtsurkunde des Waisen. Für das legitimierte Kind die Legimitationsurkunde. Für das Wahlkind der Adoptivvertrag. Für das uneheliche Kind das Vaterschaftsaner kenntnis. Für das Stiefkind der Nachweis über die Eheschließung des leiblichen Elternteils mit dem (der) Verstorbenen sowie ein Meldezettel des Stiefkindes und des (der) Verstorbenen. Nach dem 18. Lebensjahr des (der) Waisen wird die Waisenpension nur auf besonderen Antrag gewährt. Die Ausgleichszulage. Grundvoraussetzung ist der gewöhnliche Aufenthalt in Österreich. Ausschlaggebend ist nicht nur das eigene Einkommen, sondern auch das des im gemeinsamen Haushalt lebenden Ehepartners. Erreichen die Bruttopension, das sonstige Nettoeinkommen und etwaige Unterhaltsansprüche nicht den Ausgleichszulagenrichtsatz, so gebührt der fehlende Betrag auf den Richtsatz als so genannte Ausgleichszulage. Alle im Erbweg übertragenen Ansprüche auf wiederkehrende Leistungen und auch Liegenschaften können ganz oder teilweise wegfallen. Ausmaß: Die Witwen- bzw. Witwer-Pension beträgt zwischen 0 und 60 % der Pension des (der) Verstorbenen, wenn dieser (diese) noch aktiv war. Das tatsächliche Ausmaß hängt im Regelfall von der Einkommenssituation der Witwe (des Witwers) im Verhältnis zu jener des (der) Verstorbenen in den letzten zwei Kalenderjahren ab. Bei verstorbenen Pensionisten wird die Pensionsbemessungsgrundlage für den Einkommensvergleich herangezogen. Für einfach verwaiste Kinder gebühren 24 %, für doppelt verwaiste Kinder 36 % der Pension des (der) Verstorbenen, berechnet mit einem Hundertsatz von 60 % der Bemessungsgrundlage. Ein Höchstausmaß der Hinterbliebenenpension ist in der Pensionsversicherung nicht vorgesehen. Quelle: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger.

28 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 28 von 36 Ehegatte Lebensgefährte. Unterschiede. Ehegatte Lebensgefährte Gemeinsames Wohnungseigentum ja ja Eintrittsrecht bei Hauptmietwohnungen ja ja Gesetzliches Erbrecht ja nein Pflichtteilsrecht ja nein Gesetzliches Wohnrecht ja nein Abtretung des Mietrechts unter Lebenden ja nein Die einzige Situation, in welcher der Lebensgefährte bessergestellt ist als der Ehegatte, ist folgende: Schenkungen an den Lebensgefährten können von den Pflichtteilsberechtigten, namentlich den Kindern und dem Ehegatten, nicht mehr angefochten werden, wenn seit dem Zeitpunkt der Schenkung bis zum Tod des Geschenkgebers mehr als zwei Jahre vergangen sind. Der Ehegatte hingegen muss sich Schenkungen seitens der ehelichen und unehelichen Kinder des Geschenkgebers unbefristet anrechnen lassen. Die sonst gegebene grundsätzliche Schlechterstellung des Lebensgefährten kann allerdings durch testamentarische und vertragliche Vorsorge weitgehend ausgeglichen werden. Das Vorausvermächtnis des Ehegatten. Neben seinem Erbteil erhält der Ehegatte vorweg das sogenannte Vorausvermächtnis. Dieses soll dem hinterbliebenen Ehegatten ermöglichen, weiter in seiner gewohnten Umgebung zu leben. Er erhält deshalb die zum ehelichen Haushalt gehörenden beweglichen Sachen wie Haushaltsgeräte und Geschirr sowie Einrichtungsgegenstände wie Teppiche, Bilder und Möbel. Weiters und das ist besonders wichtig hat der Ehegatte das Recht, in der ehelichen Wohnung weiterzuwohnen. Es ist dies das sogenannte Wohnrecht des überlebenden Ehegatten. Dieses Recht besteht allerdings nur, wenn die eheliche Wohnung im (Wohnungs-)Eigentum des Erblassers stand. Allerdings besitzt der Ehegatte bei Mietwohnungen ein Eintrittsrecht. Ehegattenschenkung. Das Anschreibenlassen des Partners ist nicht nur eine höfliche Geste, sondern gibt dem anderen auch das Gefühl, nicht auf der Straße zu sitzen, wenn etwas passiert. Auch die Steuer hat ein Einsehen und begünstigt Ehegattenschenkungen zu Lebzeiten. Die Schenkung einer Hälfte des Hauptwohnsitzes (max. 150 m 2 Nutzfläche) ist generell steuerfrei.

29 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 29 von 36 Die Wohnung im Erbrecht. Die Eigentumswohnung. Unproblematisch ist der Fall, in dem die dem Erblasser gehörende Eigentumswohnung dem überlebenden Ehegatten im Erbwege zukommt zum Beispiel, wenn dieser Alleinerbe ist. Kommt aber die Eigentumswohnung des Erblassers (dasselbe gilt auch für sein Einfamilienhaus) einer anderen Person im Erbwege zu, so hat der überlebende Ehegatte das Recht, weiter in der Wohnung zu wohnen wie bisher (= Wohnrecht des überlebenden Ehegatten). Das gemeinsame Wohnungseigentum der Partner. Seit dem neuen Wohnungseigentumsgesetz (WEG 2002), das am in Kraft getreten ist, können neben Ehegatten auch zwei Personen, die nicht miteinander verheiratet sind, gemeinsam im Grundbuch eine Eigentumswohnung, ein Reihenhaus oder ein Eigentumsgeschäftslokal besitzen, wie z. B. Lebensgefährten beiderlei Geschlechts, ein Elternteil und ein Kind, zwei Geschwister oder auch zwei Geschäftspartner. Selbstverständlich ist auch die nachträgliche Anschreibung eines zweiten Partners möglich oder aber die Übernahme eines Wohnungseigentumsobjektes im Rahmen einer Schenkung, eines Kaufes oder einer Erbschaft durch zwei beliebige Personen. Beim Tod eines Wohnungseigentumspartners (WEP) geht der Anteil des Verstorbenen am halben Wohnungseigentumsobjekt von Gesetzes wegen unmittelbar in das Eigentum des überlebenden Partners über. Der überlebende Partner hat an die Verlassenschaft die Hälfte des Verkehrswertes des gesamten Wohnungseigentumsobjektes zu bezahlen (Übernahmspreis). Diese Zahlung halbiert sich, wenn der WEP selbst pflichtteilsberechtigt ist und an der Wohnung ein dringendes Wohnbedürfnis hat. Der WEP hat daher primär von Gesetzes wegen nur das Recht, die Hälfte des Wohnungseigentumsobjektes des Verstorbenen zu kaufen. Diese Kaufpreiszahlung kommt wie alle anderen Nachlasswerte den Gläubigern und dann den Pflichtteilsberechtigten zugute, der verbleibende Rest geht an den oder die Erben. Nur dieser Rest kann entfallen, wenn der verstorbene WEP dem anderen diese Zahlung erlassen hat. Diese Erlassung kann testamentarisch (durch Befreiungslegat, das jedoch jederzeit einseitig widerruflich ist) oder durch notariellen Schenkungsvertrag auf den Todesfall, der unwiderruflich ist, erfolgen. Die Erlassung ist nicht nötig, wenn der WEP Alleinerbe ist (weil er den Übernahmspreis an sich selbst bezahlen würde). Die Erlassung ist, wie bereits oben erwähnt, gegenüber Gläubigern und Pflichtteilsberechtigten unwirksam. Erlassungen des Übernahmspreises, die vor dem erteilt wurden, bleiben gültig. Kein WEP kann seinen Hälfteanteil belasten oder an eine dritte Person verkaufen, verschenken oder vererben. Mit Zustimmung des anderen WEP kann allerdings der Hälfteanteil an Dritte vererbt werden. Eine solche Vereinbarung muss von beiden WEP vor einem Notar oder unter anwaltlicher Mitwirkung schriftlich getroffen werden. Auch gegenüber dieser dritten Person ist die Erlassung des Übernahmspreises möglich.

30 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 30 von 36 Die Mietwohnung. Das Eintrittsrecht. Durch den Tod des Mieters wird ein Hauptmietvertrag nicht aufgelöst. Unter bestimmten Voraussetzungen können gewisse Angehörige in den Mietvertrag eintreten, ohne dass der Vermieter etwas dagegen unternehmen kann. Man nennt dies das Eintrittsrecht. Voraussetzung ist, dass eine eintrittsberechtigte Person ein dringendes Wohnbedürfnis hat und schon bisher mit dem Erblasser in der Wohnung gewohnt hat. Wenn eine solche Person nicht innerhalb von 14 Tagen nach dem Tod des Hauptmieters dem Vermieter bekannt gibt, dass sie das Mietverhältnis nicht fortsetzen will, ist der Eintritt perfekt und die eintretende Person ist zum neuen Hauptmieter geworden. Sind mehrere Personen eintrittsberechtigt, so treten sie gemeinsam ein. Die Eintrittsberechtigten. Das Eintrittsrecht haben: Ehegatte. Lebensgefährte. Verwandte in gerader Linie einschließlich der Wahlkinder. Geschwister des bisherigen Mieters. Die Gemeindewohnung. Auch hier gibt es das Eintrittsrecht von nahen Angehörigen (auch des Lebensgefährten). Es gelten dieselben Regelungen wie bei der Hauptmietwohnung. Sollten nach dem Tod des bisherigen Mieters mehrere Verwandte Anspruch auf die Wohnung erheben, müssen sie sich innerhalb eines Monats einigen, wer in das Recht eintritt. Seit 1. November 2002 sind Lebensgefährten, die in Gemeindewohnungen leben, Ehepartnern rechtlich gleichgestellt. Somit ist einiges anders geworden: Beide Lebensgefährten, egal ob gleich- oder verschiedengeschlechtlich, erhalten bei Abschluss eines neuen Mietvertrages das Hauptmietrecht zugesprochen. Bei verschiedengeschlechtlichen Beziehungen wird im Vertrag eine Erklärung unterschrieben, dass bei einem Scheitern der Beziehung jener Partner die Wohnung behält, der für gemeinsame Kinder sorgt. Ausnahmen werden nur in besonders gelagerten Fällen genehmigt. Bei bestehenden Mietverhältnissen wird ein Beitritt des Partners gestattet, wenn der bisherige Hauptmieter damit einverstanden ist und ein gemeinsamer Haushalt seit mindestens zwei Jahren besteht. Die Genossenschaftswohnung. Auch bei der Genossenschaftswohnung gibt es das Eintrittsrecht der nahen Angehörigen. Es gelten dieselben Regelungen wie bei der Hauptmietwohnung. Der Unterschied besteht darin, dass bei Vorhandensein mehrerer eintrittsberechtigter Personen die Genossenschaft verlangen kann, dass nur eine Person in den Nutzungs vertrag eintritt.

31 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 31 von 36 Vorsorgevollmacht (einschließlich Sachwalterverfügung). Für den Fall, dass eine Person die erforderliche Geschäftsfähigkeit oder Einsichts- und Urteilsfähigkeit bzw. die Fähigkeit, sich klar zu äußern, verliert, kann bei noch aufrechter Geschäftsfähigkeit vorsorglich einer oder mehreren Personen des Vertrauens eine Vollmacht erteilt werden. Diese prophylaktische Vollmachtserteilung war schon bisher möglich, nur ist seit gesetzlich klargestellt, dass eine derartige Vollmacht die Bestellung eines Sachwalters überflüssig macht. Voraussetzung ist natürlich, dass der Bevollmächtigte die ihm zugedachten Tätigkeiten auch tatsächlich ausübt und nicht etwa untätig bleibt (oder vielleicht selbst geschäftsunfähig ist). Die Vollmacht wird entweder eigenhändig geschrieben oder fremdhändig (z. B. mit Schreibmaschine oder am PC) unter Beiziehung dreier Zeugen verfasst oder in Form eines Notariatsaktes errichtet. Auf Verlangen kann die Vollmacht bei der Österreichischen Notariatskammer registriert ( Österreichisches Zentrales Vertretungsverzeichnis ) werden. Banken werden Dispositionen über bei ihnen bestehende Werte des Vollmachtgebers nur gegen Vorlage einer Registrierungsbestätigung bezüglich des Eintrittes des Vorsorgefalles zulassen. Das größte Problem bei einer reinen Vorsorgevollmacht ist, dem Vertragspartner (Banken, Behörden, Wirtschaftstreibenden) den Eintritt des Vorsorgefalles (Geschäftsunfähigkeit des Vollmachtgebers) nachzuweisen. Die Vorlage eines ärztlichen Attestes reicht nicht aus, vielmehr verlangen die Banken wie schon vorstehend erwähnt eine Registrierungsbestätigung. Insgesamt ist zur Vorsorgevollmacht festzuhalten, dass im Falle der Geschäftsunfähigkeit der Bevollmächtigte ohne gerichtliche Kontrolle agieren kann. Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass durch einfache schriftliche Verfügung die Person eines Sachwalters für den Fall, dass ein solcher einmal notwendig sein sollte, von der betroffenen Person vorherbestimmt werden kann (Sachwalterverfügung). Eine eingehende Beratung wird empfohlen. Patientenverfügung. Eine Patientenverfügung im Sinne des Patientenverfügungsgesetzes, BGBI Nr. 55/2006, ist eine Willenserklärung, mit der eine Person bestimmte Arten von medizinischen Behandlungen ablehnt. Die untersagten Behandlungen müssen jedoch konkretisiert sein, das heißt, es genügt z. B. nicht zu schreiben: Ich will keine Schläuche und Apparate. Deshalb ist eine derartige Verfügung nur verbindlich, wenn ihr eine ärztliche Beratung vorangegangen ist. Darüber hi naus muss die Patientenverfügung vor einem rechtskundigen Patientenvertreter, Notar oder Rechtsanwalt errichtet werden. Unter anderem bieten die Patientenanwaltschaften der Länder eine Aufklärung und Belehrung über die juristischen Folgen und deren Dokumentation an.

32 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 32 von 36 Unternehmensnachfolge. Wer mit viel Herz und Engagement sein Unternehmen führt, sollte sich frühzeitig um eine geregelte Nachfolge kümmern. Schließlich ist die Firma Ihr Lebenswerk, das Sie in die besten Hände legen möchten. Wichtige Fragen für Unternehmer/-innen und deren Nachfolger/-innen. Welches Ziel habe ich? Soll das Unternehmen weiterbestehen? Will ich mein Unternehmen an Dritte verkaufen? Soll das Unternehmen in der Familie bleiben? Wenn ja, wer soll das Unternehmen übernehmen? Verschenke oder vererbe ich mein Unternehmen? Was geschieht mit weichenden Familienmitgliedern? Müssen Pflichtanteilsansprüche berücksichtigt werden? Habe ich bzw. haben die weichenden Familienmitglieder ein Versorgungsbedürfnis? Gestaltungsmöglichkeiten der Unternehmensweitergabe. Verkauf oder Verpachtung an Dritte? Übertragung gegen Leibrente an Dritte? Einrichtung einer Privatstiftung? Verkauf oder Verpachtung an Familienmitglieder? Übertragung gegen Leibrente an Familienmitglieder? Vorzeitige Erbfolge? Schrittweise Übertragung auf Familienmitglieder durch Rechtsformwechsel oder Wechsel der Anteile? Vererbung des gesamten oder von Teilen des Unternehmens?

33 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 33 von 36 Notwendige Überlegungen. Wie hoch ist der aktuelle Wert des Unternehmens? Welche Rechtsform ist für die Übergabe des Unternehmens optimal? Haben die Übernehmer/-innen die fachliche und wirtschaftliche Qualifikation, ein Unternehmen erfolgreich zu führen? Ist es sinnvoll, ein Managementteam bestehend aus Familienund Nicht-Familienmitgliedern, zusammenzustellen? Soll das Unternehmen neu strukturiert werden und es beispielsweise zu einer Trennung von Eigentum am Unternehmen und der Geschäftsführung kommen? Welche steuerrechtlichen Konsequenzen hat eine eventuelle Umstrukturierung des Unternehmens? Erfolgt die Übergabe sofort oder stufenweise? Wie sollen die Eigentumsanteile in der nächsten Generation gehandhabt werden? Wie kann das Unternehmen in Zukunft gelenkt werden? Wer hat wie viele Stimmanteile? Was passiert in Pattsituationen? Aufgepasst beim Vererben. Nehmen Sie bei Errichtung Ihres Testaments Bedacht auf bestehende Rechtsverhältnisse bzw. Gesellschaftsverträge Ihres Unternehmens. Bei Widerspruch zwischen Gesellschaftsvertrag und Testament geht grundsätzlich der Gesellschaftsvertrag vor, da in diesen nicht einseitig, also in diesem Fall vom Erblasser, eingegriffen werden kann. Sorgen Sie daher bereits im Gesellschaftsvertrag mit eigenen Nachfolgeklauseln für den Fall Ihres Ablebens vor. Aufpassen bei minderjährigen Erben!

34 Generationenvorsorge und Vermögensweitergabe, Seite 34 von 36 Wir möchten die Besten für Sie sein: Mit unserem Rund-um-Sie-Service. Rund-um-Ihre Zukunft. Wir entwickeln für Sie einfache und unkomplizierte Lösungen am Puls der Zeit, um Ihre aktuellen und zukünftigen Bedürfnisse bestmöglich zu erfüllen. Denn bei uns dreht sich alles um Sie und Ihre Zukunft! Rund-um-Beratung. Erstklassige Betreuung heißt, passende Lösungen für Sie zu finden. Für Ihre Anliegen nehmen wir uns deshalb Zeit. Wir hören zu, erklären Ihnen gerne alles ganz genau in klarer, verständlicher Sprache und halten Sie stets am Laufenden. Denn wir sind erst dann zufrieden, wenn Sie es auch sind. Rund-um-die-Uhr. Wir sind 7 Tage pro Woche 24 Stunden lang für Sie da am Telefon, per OnlineBanking und via App. Aber am liebsten natürlich persönlich in unseren Filialen oder über Smart- Banking, mit dem Sie persönliche Beratung in Anspruch nehmen können, wo Sie wollen von Montag bis Freitag von 8.00 bis Uhr, auf Wunsch auch per VideoTelefonie. Rund-um-Sie. Mit Engagement und erstklassiger Betreuung kümmern wir uns um Ihre Wünsche. Auf uns können Sie sich verlassen. Und falls einmal etwas nicht klappt, sagen Sie es uns! Wir lösen Ihre Beschwerden mit höchster Priorität. Denn Ihre Zufriedenheit steht bei uns an oberster Stelle.

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