Stammzelltransplantation

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Stammzelltransplantation"

Transkript

1 Cornelie Haag Medizinische Klinik und Poliklinik 1 Universitätsklinikum Carl-Gustav-Carus Dresden 1

2 Klinische Einteilung - Begriffsbestimmung Autologe Quelle: Patient selbst KM oder peripheres Blut (Apherese) Nomenklatur im DRG-Bereich: autogen anstatt des klinisch üblichen Begriffs autolog Allogene Quelle: nicht der Patient Verwandter ( Familienspende) Unverwandter ( Fremdspendertransplantation ) KM oder peripheres Blut (Apherese) kann HLA-ident oder nicht-ident sein. Hauptdiagnosen bei Stammzellentnahmen Patient (autolog): Grundkrankheit Spender (allogen): Z52. 3 Knochenmarkspender Z52.01 Stammzellspender 2

3 OPS-Ziffern: Entnahme unabhängig der Art der Entnahme alle Ziffern im Kapitel 5 = operative Prozeduren Entnahme von hämatopoetischen Stammzellen aus Knochenmark und peripherem Blut zur Transplantation Hämatopoetische Stammzellen aus Knochenmark.00 Zur Eigenspende.01 Zur allogenen Spende (verwandt oder nicht-verwandt) Hämatopoetische Stammzellen aus peripherem Blut Hinw.: Die medikamentöse Stimulation vor der Entnahme und die apparative Aufbereitung der Stammzellen sind im Kode enthalten. Wenn das Medikament zur Stimulation in der Liste der Medikamente unter bis enthalten ist, ist dieser Kode zusätzlich anzugeben.10 Zur Eigenspende.11 Zur allogenen Spende (verwandt oder nicht-verwandt) 3

4 Art der in-vitro-aufbereitung Hinweis: Dieser Kode ist ein Zusatzcode. Er ist von der Klinik zu verwenden, bei der der Aufwand für die In-vitro-Aufbereitung entstanden ist..20 Positivanreicherung.21 T- und B-Zell -Depletion.22 Erythrozytendepletion.2x Sonstige spätere Transplantationskode : ohne oder nach In vitro-aufbereitung Aufwendige patientenspezifische Bearbeitung der Stammzellen (mit entsprechend evt. anders verlaufender Transplantation z.b. höheres Risiko für Komplikationen im Verlauf) z.b.: CD34- Selektion mit Säulen oder Antikörper Nicht die routinemäßige, in der Regel alle Transplantate betreffende oder nur gering aufwendige Bearbeitung der Stammzellen ohne weiteren Einfluss auf Verlauf der Transplantation wie Zentrifugieren, Einfrieren, Sterilitätskontrollen, Erythrozytendepletion Gilt für autologe und allogene Transplantationen 4

5 OPS-Ziffern: autologe und allogene Transplantation abhängig vom Entnahmeort des Transplantats ist die Transplantation entweder im Kapitel 5 = operative Prozeduren oder im Kapitel 8-8 = Maßnahmen für den Blutkreislauf Transplantation von hämatopoetischen Stammzellen aus dem Knochenmark autogen ff allogen Transfusion von peripher gewonnenen hämatopoetischen Stammzellen autogen ff allogen Unterziffern für Verwandtschaftsgrad, HLA-Identität und/oder Aufbereitung zusätzlich Aufbereitungskode ( ), wenn die Aufbereitung von der Transplantationsklinik erbracht wird und noch nicht bei der Entnahme verschlüsselt wurde 5

6 Allogene verwandt Nicht-HLA- HLAidentiscidentisch Nicht verwandt Jeweils aus Knochenmark oder peripheren Zellen Jeweils nach oder ohne In-vitro- Aufbereitung Übereinkunft der DAG-KBT: HLA- Identität liegt vor bei : Übereinstimmung bei HLA-A, HLA-B, HLA-C zweistellig und Übereinstimmung bei HLA-DR, HLA-DQ vierstellig 6

7 Differenz in 1 Antigen: Differenz in 2-3 Antigenen: normale mismatch Transplantation haploidente mismatch Transplantation (Eltern Kinder) Neu: 2012: Ziffer für Haploidente TX ohne in-vitro-aufbereitung Stammzellboost: Nach Transplantation werden vom gleichen Spender nochmals Stammzellen gegeben Stammzellboost nach erfolgter Transplantation von hämatopoetischen Stammzellen.60 Ohne In-vitro-Aufbereitung.62 Nach In-vitro-Aufbereitung Nur bei peripher gewonnenen Stammzellen. Art der In-vitro-Aufbereitung von der Klinik zu kodieren, die den Aufwand hatte. 7

8 Kriterien für die Einordnung der allogenen Transplantation in die DRG In-vitro-Aufbereitung akute GVDH Grad III und IV HLA-Identität Diagnose Erlös in Abhängigkeit dieser Kriterien zwischen und Beatmung bzw. Intensivaufenthalt kann zu einer anderen DRG führen, die höher als die Transplantations-DRG bewertet ist 8

9 GVHD ( Graft- versus- Host- Disease) Reaktion des Organismus (Patient) nach einer auf das fremde Immunsystem Akute Erkrankung (bis ca. 90 Tage nach Transplantation) Chronische Erkrankung (ab ca. 90 Tage nach Transplantation) T86.01 Akute GvHD Grad I und II T86.02 Akute GvHD Grad III und IV T86.03 Chronische GvHD Begrenzte Form T86.04 Chronische GvHD Ausgeprägte Form 9

10 Akute GvHD - Gradeinteilung Die Gradeinteilung der akuten Gesamt-GVHD erfolgt nach dem Consensus (Bone Marrow Transplant Jun;15(6):825-8). Grad Haut Leber Verdauungstrakt I Stadium 1 o. 2 keine keine II Stadium 3 Stadium 1 Stadium 1 III (Stadium 1-3) Stadium 2 o. 3 Stadium 2 o. 3 IV Stadium 4 Stadium 4 Stadium 4 Der jeweilige Grad ist erreicht, wenn mindestens ein Stadium einer Organ- GvHD erreicht ist. Bei Grad III dienen die Hautstadien nicht als Eingangskriterium, sie werden der Vollständigkeit halber dokumentiert. 10

11 Akute GvHD L99.1-* K77.1-* K93.2-* 4 Stadien der Akuten GVHD der Haut (abhängig vom Befall der Köperoberfläche) 4 Stadien der Akuten GVHD der Leber (abhängig von Höhe des Bilirubins) 4 Stadien der Akuten GVHD des Darmes (abhängig vom Volumen der Diarrhoen, nicht von Histologie!) Diese Kodes sind als Sekundärkode zur T86.01 oder T86.02 anzugeben 11

12 Chronische GvHD Definition der begrenzten Form: Lokalisierte Hautbeteiligung und/oder Leberfunktionsstörung Definition der ausgeprägten Form: generalisierte Hautmanifestation oder lokalisierte Hautmanifestation und/oder Leberfunktionsstörung mit einer der nachfolgenden Manifestationen bzw. Bedingungen: Leberhistologie einer chron. aktiven Hepatitis, Nekrose oder Zirrhose, Augen, Mund bzw. Speicheldrüsen, jedes andere Organ Keine spezifische Kodes für Organbeteiligung bei chronischer GvHD Haut, Leber, Darm: Kodes der akuten GvHD (?) Andere Organe: analoge Diagnosen verwenden 12

13 T86.02 akute schwere GVHD als ND bei einem Transplantationsaufenthalt seit 2009 DRG-entscheidend. Dokumentation wichtig Haut, Leber, Darm T86.0- als HD Führt in die A61Z oder A36A bzw. A36B (Intensivmedizinische Komplexbehandlung) 13

14 ICD-Kodes: Folge- oder Begleiterkrankungen Z Zustand nach hämatopoetischer ohne gegenwärtige Immunsuppression Wird verwendet bei Folgeaufenthalte, wenn keine Immunkompromittierung mehr besteht, die Tatsache einer früher erfolgten SZT noch einen erhöhten Aufwand erfordert. Z Zustand nach hämatopoetischer mit gegenwärtiger Immunsuppression Wird verwendet bei Folgeaufenthalten, wenn noch eine medikamentöse Immunkompromittierung besteht. Diese Kodes können DRG bestimmend sein (vor allem bei Infektionen: z.b. bei gastrointestinaler Infekt Unterschied ca. 800 )) D90 Immunkompromittierung nach Bestrahlung, Chemotherapie und sonstigen immunsuppressiven Maßnahmen Wird verwendet, um die Immunkompromittierung durch die SZT selbst zu kodieren. 14

15 VOD nach Transplantation K76.5 Venöse okklusive Leberkrankheit (Stuart-Bras-Syndrom) PTLD: siehe Kapitel Infektionen bzw. Lymphome Infektionen Kodierung wie bei anderen hämatologischen Patienten mit dem Zusatz des Zustandes nach Transplantation! 15

16 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 16

Beispiele Änderungen 2016

Beispiele Änderungen 2016 Beispiele Änderungen 2016 C. Haag Einfluss des pccl-wertes über 4 Pat. mit AML und zahlreichen Komplikationen einschl. Grand-Mal-Anfall C92.00 Akute myeloblastische Leukämie [AML]: Ohne Angabe einer kompletten

Mehr

Transplantation von Stammzellen und soliden Organen einige Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede

Transplantation von Stammzellen und soliden Organen einige Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede Transplantation von Stammzellen und soliden Organen einige Gemeinsamkeiten, viele Unterschiede Martin Stern Abteilung Hämatologie/Departement Biomedizin Universitätsspital Basel Nomenklatur I Stammzelle

Mehr

Was gibt es Neues zur Stammzelltransplantation. E Holler Klinik f Innere Medizin III Klinikum der Universität Regensburg

Was gibt es Neues zur Stammzelltransplantation. E Holler Klinik f Innere Medizin III Klinikum der Universität Regensburg Was gibt es Neues zur Stammzelltransplantation E Holler Klinik f Innere Medizin III Klinikum der Universität Regensburg Themen Aktuelle Entwicklungen der Indikationen: Fortschritte generell? Neue allogene

Mehr

Inhaltsverzeichnis. KDL_Haematologie.indb 9 26.01.2015 15:20:42

Inhaltsverzeichnis. KDL_Haematologie.indb 9 26.01.2015 15:20:42 Inhaltsverzeichnis Vorwort 2015...5 1 Allgemeine Kodierregeln...15 1.1 Definition der Hauptdiagnose...15 1.2 Definition der Nebendiagnose...17 1.3 Prozeduren...20 1.4 Allgemeiner Prüfalgorithmus...20 1.5

Mehr

Allogene Stammzelltransplantation bei MDS. PD Dr. Christof Scheid Klinik I für Innere Medizin Uniklinik Köln

Allogene Stammzelltransplantation bei MDS. PD Dr. Christof Scheid Klinik I für Innere Medizin Uniklinik Köln Allogene Stammzelltransplantation bei MDS PD Dr. Christof Scheid Klinik I für Innere Medizin Uniklinik Köln (Hochdosis)chemotherapie/ Konditionierung -Aplasiogen -Myeloablativ Autologe Stammzelltransplantation

Mehr

Inhaltsverzeichnis. KDL_Haematologie.indb :09:10

Inhaltsverzeichnis. KDL_Haematologie.indb :09:10 Inhaltsverzeichnis Vorwort 2016...5 1 Allgemeine Kodierregeln...15 1.1 Defi nition der Hauptdiagnose...15 1.2 Defi nition der Nebendiagnose...17 1.3 Prozeduren...20 1.4 Allgemeiner Prüfalgorithmus...21

Mehr

Deklaration Interessenskonflikte

Deklaration Interessenskonflikte Deklaration Interessenskonflikte Finanzielle oder Eigentümerinteressen: keine Tätigkeiten für die pharmazeutische Industrie und andere Firmen des Gesundheitssystems: Verwaltungsrat Blutspende SRK Schweiz

Mehr

GVHD nach allogener Stammzelltransplantation die Zähmung der nützlichen Bestie

GVHD nach allogener Stammzelltransplantation die Zähmung der nützlichen Bestie GVHD nach allogener Stammzelltransplantation die Zähmung der nützlichen Bestie Prof. Dr. Peter Dreger Innere Medizin V Universitätsklinikum Heidelberg 05.11.2011 Hämatopoetische Stammzellen Hämatopoetische

Mehr

Zentrum für Kinder- und Jugendheilkunde. Was ist eine allogene Stammzelltransplantation? 2. Welche Erkrankungen können damit geheilt werden?

Zentrum für Kinder- und Jugendheilkunde. Was ist eine allogene Stammzelltransplantation? 2. Welche Erkrankungen können damit geheilt werden? Zentrum für Kinder- und Jugendheilkunde S TAMMZELLTRANSPLANTATION Was ist eine allogene Stammzelltransplantation? 2 Welche Erkrankungen können damit geheilt werden? 3 Stammzellspender 3 Die Gewinnung von

Mehr

20 Jahre Stammzelltransplantation im Krankenhaus der Elisabethinen

20 Jahre Stammzelltransplantation im Krankenhaus der Elisabethinen Linz, 30. Oktober 2013 20 Jahre Stammzelltransplantation im Krankenhaus der Elisabethinen 911 Stammzelltransplantationen wurden im zweitgrößten Transplantationszentrum Österreichs bisher durchgeführt.

Mehr

Reisen nach Hämopoietischer Stammzelltransplantation (HSCT) André Tichelli

Reisen nach Hämopoietischer Stammzelltransplantation (HSCT) André Tichelli Reisen nach Hämopoietischer Stammzelltransplantation (HSCT) André Tichelli Reisen in Entwicklungsländer Wo ist das Problem? Risiko bei gesunden Personen Bestimmte Vorsichtsmassnahmen Prophylaktische Massnahmen

Mehr

Stammzelltransplantation: Vorhersage von Komplikationen mittels neuer Technologien

Stammzelltransplantation: Vorhersage von Komplikationen mittels neuer Technologien Stammzelltransplantation: Vorhersage von Komplikationen mittels neuer Technologien Abteilung Hämatologie, Hämostaseologie und Onkologie Prof. Dr. med. Arnold Ganser Prof. Dr. med. univ. Eva M. Weissinger

Mehr

Adoptive Immuntherapie dendritische Zellen, Killerzellen, T-Zellen

Adoptive Immuntherapie dendritische Zellen, Killerzellen, T-Zellen Adoptive Immuntherapie dendritische Zellen, Killerzellen, T-Zellen Priv. Doz. Dr. med. Torsten Tonn Institut für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie Johann Wolfgang Goethe Universitätsklinikum Frankfurt

Mehr

Aufbau der Stammzellbank am Universitätsklinikum Erlangen

Aufbau der Stammzellbank am Universitätsklinikum Erlangen Aufbau der Stammzellbank am Universitätsklinikum Erlangen Prof. Dr. Volker Weisbach Transfusionsmedizinische und Hämostaseologische Abteilung, Universitätsklinikum Erlangen 06.02.2010 Plazentarestblutbank

Mehr

500 STAMMZELL TRANSPLANTATIONEN (SZT) IM KRANKENHAUS DER ELISABETHINEN LINZ: EIN RÜCKBLICK

500 STAMMZELL TRANSPLANTATIONEN (SZT) IM KRANKENHAUS DER ELISABETHINEN LINZ: EIN RÜCKBLICK Öffentlichkeitsarbeit Ing. Mag. Günther Kolb Fadingerstraße 1 4010 Linz Tel.: 0732 / 7676 / 2235 FAX 0732 / 7676 / 2106 Presseinformation Linz, 24.8.2006 Thema: 500 STAMMZELL TRANSPLANTATIONEN (SZT) IM

Mehr

Typische Kodierprobleme, Lösungswege und. Änderungen aus Sicht der Onkologie

Typische Kodierprobleme, Lösungswege und. Änderungen aus Sicht der Onkologie Symposium 2005 Klinische Dokumentation im Krankenhaus Typische Kodierprobleme, Lösungswege und Änderungen 2005 aus Sicht der Onkologie Bettina Busse Universitätsklinikum Freiburg Abt. Leistungsdokumentation,

Mehr

Stammzelltransplantation: Nabelschnurblut, periphere Blutstammzellen, Knochenmark

Stammzelltransplantation: Nabelschnurblut, periphere Blutstammzellen, Knochenmark Stammzelltransplantation: Nabelschnurblut, periphere Blutstammzellen, Knochenmark Nina Worel Medizinische Universität Wien Stammzelltransplantation: Generelles Konzept Zytoreduktion Engraftment Leukämie

Mehr

Stammzelltransplantation

Stammzelltransplantation GMALL-Empfehlung zur Stammzelltransplantation im Rahmen der Behandlung der akuten lymphatischen Leukämie des Erwachsenen Version 1, 2011 Arbeitsgruppe Stammzelltransplantation der GMALL-Studiengruppe GMALL

Mehr

Hämatopoetische Stammzelltransplantation und Immuntherapie. PD Dr. Stephan Immenschuh Institut für Transfusionsmedizin

Hämatopoetische Stammzelltransplantation und Immuntherapie. PD Dr. Stephan Immenschuh Institut für Transfusionsmedizin Hämatopoetische Stammzelltransplantation und Immuntherapie PD Dr. Stephan Immenschuh Institut für Transfusionsmedizin Transplantationsimmunologische Grundbegriffe Transplantat-Varianten Immunologisch autolog

Mehr

Einblick in die Stammzelltransplantation. Maria Röthlin, Akad. Gesundheitsmanagerin, BL-Pflege Interne I

Einblick in die Stammzelltransplantation. Maria Röthlin, Akad. Gesundheitsmanagerin, BL-Pflege Interne I Einblick in die Stammzelltransplantation Maria Röthlin, Akad. Gesundheitsmanagerin, BL-Pflege Interne I Einblick in die Stammzelltransplantation Definition SZT (KMT) Die Übertragung von körpereigenen (autologen)

Mehr

Klinikum der Universität München

Klinikum der Universität München Patienteninformation Patienten-Aufklärungsbogen zur Studie Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, bei Ihnen wurde eine bösartige Erkrankung des Lymphsystems ein sogenanntes Non- Hodgkin-Lymphom

Mehr

Moderne und zielgerichtete Therapie der akuten Leukämie

Moderne und zielgerichtete Therapie der akuten Leukämie Universitätsklinikum Regensburg Moderne und zielgerichtete Therapie der akuten Leukämie Wolfgang Herr Innere Medizin III (Hämatologie u. internistische Onkologie) Klinik und Poliklinik für Innere Medizin

Mehr

G-DRG 2006 DRG-Tabellen für die Pädiatrische Hämatologie & Onkologie Version 0.9 Stand: 16.01.2006

G-DRG 2006 DRG-Tabellen für die Pädiatrische Hämatologie & Onkologie Version 0.9 Stand: 16.01.2006 Universitätsklinikum Düsseldorf ZENTRUM FÜR KINDER- UND JUGENDMEDIZIN SCHLOSSMANNHAUS KLINIK FÜR KINDER-ONKOLOGIE, -HÄMATOLOGIE & -IMMUNOLOGIE DIREKTOR: UNIVERSITÄTSPROFESSOR DR. U. GÖBEL Klinik für Kinder-Onkologie

Mehr

DRG: Verschlüsseln leicht gemacht

DRG: Verschlüsseln leicht gemacht A. Zaiß (Hrsg.) DRG: Verschlüsseln leicht gemacht Deutsche Kodierrichtlinien mit Tipps, Hinweisen und Kommentierungen Mit Beiträgen von B. Busse, D. Dreizehnter, S. Hanser, F. Metzger und A. Rathgeber

Mehr

Planbetten und aufgestellte Betten 2009

Planbetten und aufgestellte Betten 2009 Planbetten und aufgestellte Betten 2009 Planbetten aufgestellte Betten für Anästhesiologie 12 12 Augenklinik 95 91 (Chirurgische II) 132 132 52 52 für Dermatologie, Venerologie und Allergologie 71 67 Frauenklinik

Mehr

Labmed Sektion ZH. Aufgaben des HLA-Typisierungslabors bei Organspenden. Barbara Rüsi, Leitende BMA HF, HLA-Typisierungslabor Zürich

Labmed Sektion ZH. Aufgaben des HLA-Typisierungslabors bei Organspenden. Barbara Rüsi, Leitende BMA HF, HLA-Typisierungslabor Zürich Aufgaben des HLA-Typisierungslabors bei Organspenden Barbara Rüsi, Leitende BMA HF, HLA-Typisierungslabor Zürich Bereichsleiter Hämatopoietische Stammzellen Inga Hegemann Direktor Urs Schanz Co-Direktor

Mehr

AUTOLOGE STAMMZELL- TRANSPLANTATION

AUTOLOGE STAMMZELL- TRANSPLANTATION AUTOLOGE STAMMZELL- TRANSPLANTATION Hochdosischemotherapie mit Stammzellsupport 18.03.2007 LKH-Klagenfurt, 1. Med., E. Isak 1 Stammzelle: Überblick Stammzell-Technologie HD-Chemotherapie mit Stammzellsupport

Mehr

Zweigbibliothek Medizin

Zweigbibliothek Medizin Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) Zweigbibliothek Medizin Diese Hochschulschrift finden Sie original in Printform zur Ausleihe in der Zweigbibliothek Medizin

Mehr

Die allogene Nabelschnurtransplantation heutiger Stand des Wissens

Die allogene Nabelschnurtransplantation heutiger Stand des Wissens Die allogene Nabelschnurtransplantation heutiger Stand des Wissens Sommer 2010 TEIL I Häufig verwendete Abkürzungen CB GvHD HSTZT HLA = Cord blood (Nabelschnurblut) = graft versus host disease = Abstossungsreaktion,

Mehr

KH der Elisabethinen feiert seine 1000ste Stammzelltransplantation

KH der Elisabethinen feiert seine 1000ste Stammzelltransplantation Linz, 23. Oktober 2014 KH der Elisabethinen feiert seine 1000ste Stammzelltransplantation Das zweitgrößte Stammzelltransplantationszentrum in Österreich bietet Spitzenmedizin auf modernstem Niveau. Das

Mehr

PATIENTEN - INFORMATION

PATIENTEN - INFORMATION PATIENTEN - INFORMATION zur klinischen Prüfung Eine offene Phase II Studie zur Untersuchung der Durchführbarkeit, Sicherheit und Effektivität einer dosisreduzierten Stammzelltransplantation bei älteren

Mehr

Inhalt. MANUAL Leukämien, myelodysplastische Syndrome und myeloproliferative Neoplasien

Inhalt. MANUAL Leukämien, myelodysplastische Syndrome und myeloproliferative Neoplasien MANUAL Leukämien, myelodysplastische Syndrome und myeloproliferative Neoplasien 2015 by Tumorzentrum München und W. Zuckschwerdt Verlag München VII Inhalt Allgemeine Diagnostik Koordiniert durch M. Starck

Mehr

Mindestmengenvereinbarung des G-BA nach 91 SGB V vom , zuletzt geändert am Anlage 1

Mindestmengenvereinbarung des G-BA nach 91 SGB V vom , zuletzt geändert am Anlage 1 (OPS Version 2011) Hinweis zu Nummer 8: siehe Beschluss vom 16.12.2010 über eine befristete Außervollzugsetzung Katalog der Prozeduren und Leistungen in der OPS Version 2011 inkl. spezieller ein- oder

Mehr

Deutsche Arbeitsgemeinschaft der Pflegenden KMT / SZT

Deutsche Arbeitsgemeinschaft der Pflegenden KMT / SZT Donorlymphozyten adoptive Immuntherapie Deutsche Arbeitsgemeinschaft der Pflegenden KMT / SZT - 15.04.2011 Dr. med. Sebastian Theurich Einsatzmöglichkeiten von Donorlymphozyten- Infusionen nach allogener

Mehr

und mehr und mehr

und mehr und mehr Modul 2 Aufgabe 1: Blutstammzellen 1. Todesursachen in der Schweiz (2010) In der folgenden Abbildung sind die häufigsten Todesursachen in der Schweiz für das Jahr 2010 aufgeführt, wie sie vom Bundesamt

Mehr

Auszug aus dem Strukturierten Qualitätsbericht

Auszug aus dem Strukturierten Qualitätsbericht Auszug aus dem Strukturierten Qualitätsbericht gemäß 137 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 SGB V für das Berichtsjahr 2010 Institut für Transplantationsdiagnostik und Zelltherapeutika B-31 Institut für Transplantationsdiagnostik

Mehr

Mangelernährung und DRG: Bedeutung für das Spital

Mangelernährung und DRG: Bedeutung für das Spital Mangelernährung und DRG: Bedeutung für das Spital O. Endrich, Leiterin Professionelle Codierung ProCod Inselspital 11. April 2012 Inselspital Bern Kamel geht durch das Nadelöhr Stationäre Erlöse ca. 600

Mehr

Fragen und Antworten zur hämatopoetischen Stammzelle

Fragen und Antworten zur hämatopoetischen Stammzelle Fragen und Antworten zur hämatopoetischen Stammzelle Grundlagen, Indikationen, therapeutischer Nutzen von Rainer Haas, Ralf Kronenwett 1. Auflage Fragen und Antworten zur hämatopoetischen Stammzelle Haas

Mehr

Stammzelltransplantation

Stammzelltransplantation Stammzelltransplantation Eine Hausarbeit von Alexandra Brieske (Q1, Bio 5) In meiner Hausarbeit beschäftige ich mich mit der Stammzelltransplantatation, weil es diese noch nicht so lange gibt, sie aber

Mehr

Inhalt 1 Das Immunsystem Rezeptoren des Immunsystems

Inhalt 1 Das Immunsystem Rezeptoren des Immunsystems Inhalt 1 Das Immunsystem 1.1 Bedeutung des Immunsystems..................................... 1 1.2 Das Immunsystem unterscheidet zwischen körpereigen und körperfremd.................................................

Mehr

Quantifizierung von Cytomegalievirus (CMV)-DNA in Darmbiopsien mittels PCR zur Diagnostik der gastrointestinalen CMV-Erkrankung

Quantifizierung von Cytomegalievirus (CMV)-DNA in Darmbiopsien mittels PCR zur Diagnostik der gastrointestinalen CMV-Erkrankung Quantifizierung von Cytomegalievirus (CMV)-DNA in Darmbiopsien mittels PCR zur Diagnostik der gastrointestinalen CMV-Erkrankung Dr. med. Tina Ganzenmüller Institut für Virologie Humanes Cytomegalievirus

Mehr

Einfrieren von Nabelschnurblut. oder überflüssig?

Einfrieren von Nabelschnurblut. oder überflüssig? Einfrieren von Nabelschnurblut notwendig oder überflüssig? Einfrieren von Nabelschnurblut notwendig oder überflüssig? Impressum: Einfrieren von Nabelschnurblut notwendig oder überflüssig? Herausgeber,

Mehr

Patienteninformation

Patienteninformation AML 97 (OSHO-Protokoll #45) Rolle der allogenen Stammzelltransplantation (SCT) im Vergleich zu einer zweiten Konsolidierung auf das leukämiefreie Überleben (LFS) von Patienten über 60 Jahre in kompletter

Mehr

Die Nierentransplantation Voraussetzung, Verfahren, Risiken, Erfolge. Peter Weithofer. Weimar, 01.12.2012

Die Nierentransplantation Voraussetzung, Verfahren, Risiken, Erfolge. Peter Weithofer. Weimar, 01.12.2012 Zertifiziert nach KTQ, DIN EN ISO 9001, 14001 Die Nierentransplantation Voraussetzung, Verfahren, Risiken, Erfolge. Weimar, 01.12.2012 Eine Einrichtung der Peter Weithofer Arbeiterwohlfahrt Gesundheitsdienste

Mehr

Universitätsklinikum Jena Institut für Transfusionsmedizin

Universitätsklinikum Jena Institut für Transfusionsmedizin zur Knochenmark- bzw. Blutstammzellspende Seite 1 von 5 Sehr geehrte/r Spender/in! Warum braucht man Knochenmark-/Blutstammzellspender? Jährlich erkranken in Deutschland ca. 4000 Menschen an bösartigen

Mehr

Extrakorporale Photopherese. Dr. med. Carolin Bouveret Klinik für Dermatologie und Allergologie HELIOS Klinikum Berlin-Buch

Extrakorporale Photopherese. Dr. med. Carolin Bouveret Klinik für Dermatologie und Allergologie HELIOS Klinikum Berlin-Buch Extrakorporale Photopherese Dr. med. Carolin Bouveret Klinik für Dermatologie und Allergologie HELIOS Klinikum Berlin-Buch Extrakorporale Photopherese Erstbeschreibung 1987 in der Behandlung kutaner T-Zell-

Mehr

Ich werde als Spender gebraucht

Ich werde als Spender gebraucht MB Ich werde als Spender gebraucht Informationen für Knochenmarkspender oder Spender von Blutvorläuferzellen (= Blutstammzellen), die möglicherweise bald spenden werden Das internationale Computersystem

Mehr

Start Quiz Lehrerinformation

Start Quiz Lehrerinformation Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag Ziel Die Sch versuchen die folgenden Fragen zu beantworten. Die daraus resultierenden Wissenslücken können im Rahmen des Unterrichts geschlossen werden. Die Sch werden

Mehr

Knochenersatzmaterial teuer oder wirtschaftlich? DRG-2014

Knochenersatzmaterial teuer oder wirtschaftlich? DRG-2014 Knochenersatzmaterial teuer oder wirtschaftlich? DRG-2014 Die Entscheidung für oder gegen den Einsatz von autologer Spongiosa, für oder gegen ein Knochenersatzmaterial ist in erster Linie eine medizinische

Mehr

Zertifizierungen in der Onkologie. William H. Krüger

Zertifizierungen in der Onkologie. William H. Krüger Zertifizierungen in der Onkologie William H. Krüger JACIE Joint Accreditation Committee - ISCT & EBMT 1998 International Society of Cellular Therapy European Group for Blood and Marrow Transplantation

Mehr

Abbildung spezieller Leistungsbereiche in der Version 4.0

Abbildung spezieller Leistungsbereiche in der Version 4.0 Abbildung spezieller Leistungsbereiche in der Version 4.0 Die Tarifstruktur SwissDRG in der Version 4.0 beinhaltet medizinisch relevante Entwicklungsschritte für neue Leistungen, Leistungsdifferenzierung,

Mehr

Blutstammzell-Transplantation

Blutstammzell-Transplantation Informationen zusammengestellt in Anstimmung mit Frau Dr. Johanna Tischer, Oberärztin an der Medizinischen Klinik und Poliklinik III, Klinikum der Universität München, Campus Großhadern Blutstammzell-Transplantation

Mehr

ICD-10-GM Veränderungen Version 2005/2006

ICD-10-GM Veränderungen Version 2005/2006 ICD-10-GM Veränderungen Version 2005/2006 Kapitel XIX bis XXII (Buchstaben S X) Kapitel XIX Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen S00-T98 Keine Veränderungen Kapitel XX

Mehr

Einfluss der Lymphombehandlung auf das Blut. Michael Gregor Abteilung für Hämatologie Kantonsspital Luzern

Einfluss der Lymphombehandlung auf das Blut. Michael Gregor Abteilung für Hämatologie Kantonsspital Luzern Einfluss der Lymphombehandlung auf das Blut Michael Gregor Abteilung für Hämatologie Kantonsspital Luzern Zusammensetzung des Blutes Blutgefäss Erythrozyten Blutkörperchen (Zellen) Blutflüssigkeit (Plasma)

Mehr

DRG: Verschlüsseln leicht gemacht

DRG: Verschlüsseln leicht gemacht DRG: Verschlüsseln leicht gemacht Deutsche Kodierrichtlinien mit Tipps, Hinweisen und Kommentierungen. Stand 2009 von Albrecht Zaiss 7,. aktualisierte Auflage Deutscher Ärzte-Verlag Köln 2009 Verlag C.H.

Mehr

Chronische lymphatische Leukämie (CLL)

Chronische lymphatische Leukämie (CLL) Chronische lymphatische Leukämie (CLL) Peter Dreger Medizinische Klinik V Universitätsklinikum Heidelberg 9/2005 CLL: Entstehung Neu auftretender "Programmfehler" im genetischen Programm einer B-Abwehrzelle

Mehr

Herkunft Blutstammzellen Arbeitsblatt

Herkunft Blutstammzellen Arbeitsblatt Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag Die Sch erfahren, auf welche Art man Menschen helfen kann (Transplantation). Die Sch lösen das, welches die Abläufe beschreibt und visuell darstellt. Ziel Die Sch erklären

Mehr

Transplantation von Blut-Stammzellen

Transplantation von Blut-Stammzellen Eidgenössisches Departement des Innern EDI Bundesamt für Gesundheit BAG Direktionsbereich Öffentliche Gesundheit Faktenblatt Januar 2017 Transplantation von Blut-Stammzellen 1 Geschichte Zwei bahnbrechende

Mehr

Insbesondere sollten die folgenden Punkte bedacht werden:

Insbesondere sollten die folgenden Punkte bedacht werden: Hinweise zur Leistungsplanung/Budgetverhandlung für 2006 in Zusammenhang mit den Definitionshandbüchern der G-DRG-Versionen 2004/2006 und 2005/2006 bzw. den darauf beruhenden Groupern Die G-DRG-Version

Mehr

Verordnung des EDI über die Zuteilung von Organen zur Transplantation

Verordnung des EDI über die Zuteilung von Organen zur Transplantation Verordnung des EDI über die Zuteilung von Organen zur Transplantation (Organzuteilungsverordnung EDI) vom 2. Mai 2007 Das Eidgenössische Departement des Innern, gestützt auf die Verordnung vom 16. März

Mehr

Grundlagen der klinischen Diagnostik bei Infektionsanfälligkeit

Grundlagen der klinischen Diagnostik bei Infektionsanfälligkeit Grundlagen der klinischen Diagnostik bei Infektionsanfälligkeit Johannes Liese Pädiatrische Infektiologie und Immunologie / Universitäts-Kinderklinik Würzburg Kinderklinik und Poliklinik Direktor: Prof.

Mehr

Neuerungen 2005 in ICD, OPS. und den Deutschen Kodierrichtlinien

Neuerungen 2005 in ICD, OPS. und den Deutschen Kodierrichtlinien Symposium 2005 Klinische Dokumentation im Krankenhaus Neuerungen 2005 in ICD, OPS und den Deutschen Kodierrichtlinien Bettina Busse Univeritätsklinikum Freiburg Abt. Leistungsdokumentation, Stationäre

Mehr

Insgesamt erfüllten 30 Studien die definierten Einschlusskriterien. Davon konnten 8 Studien in die Nutzenbewertung eingeschlossen werden.

Insgesamt erfüllten 30 Studien die definierten Einschlusskriterien. Davon konnten 8 Studien in die Nutzenbewertung eingeschlossen werden. Kurzfassung Das wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragt, eine Nutzenbewertung der allogenen Stammzelltransplantation mit nicht verwandtem Spender bei der Indikation Hodgkin- Lymphom (HL)

Mehr

Immunsuppressive Therapie nach Lebertransplantation. Familientag 23.08.2015 Bianca Hegen

Immunsuppressive Therapie nach Lebertransplantation. Familientag 23.08.2015 Bianca Hegen Immunsuppressive Therapie nach Lebertransplantation Familientag 23.08.2015 Bianca Hegen Überblick Was passiert nach der Transplantation? Wie funktioniert das Immunsystem? Wie wird einer Abstoßung vorgebeugt?

Mehr

4.1. Dauer der Aplasie nach Hochdosis-Chemotherapie und Retransfusion

4.1. Dauer der Aplasie nach Hochdosis-Chemotherapie und Retransfusion 4. Ergebnisse 4.1. Aplasie nach Hochdosis-Chemotherapie und Die Auswertung über 71 en zwischen 1996 und 2000 wird wie folgt zusammengefasst: Tabelle 2: Darstellung der durchschnittlichen Aplasiedauer und

Mehr

NUB Antrag 2015/2016 virusspezifische Spenderzellen

NUB Antrag 2015/2016 virusspezifische Spenderzellen Haben Sie externe Hilfestellungen in Anspruch genommen? Wenn ja, bitte geben Sie an, welche Hilfestellung Sie in Anspruch genommen haben? Dieser Antrag wurde gemeinsam durch die Gesellschaft für Pädiatrische

Mehr

Transfusionsmedizin Grundlagen und praktisches Vorgehen

Transfusionsmedizin Grundlagen und praktisches Vorgehen Transfusionsmedizin Grundlagen und praktisches Vorgehen Antrittsvorlesung zum Abschluss des Habilitationsverfahrens an der Universität Ulm Franz F. Wagner Abt. Transfusionsmedizin, Universitätsklinikum

Mehr

Medizincontrolling an einer Universitätsklinik am Beispiel des UK-Münster

Medizincontrolling an einer Universitätsklinik am Beispiel des UK-Münster Medizincontrolling an einer Universitätsklinik am Beispiel des UK-Münster Wolfgang Fiori Stabsstelle Medizincontrolling des Universitätsklinikums Münster DRG-Research-Group, Universitätsklinikum Münster

Mehr

Immunsuppression 2011: Was gibt es Neues?

Immunsuppression 2011: Was gibt es Neues? Immunsuppression 2011: Was gibt es Neues? Dr. K. Lopau Abteilung Nephrologie / Transplantationszentrum Medizinische Klinik und Poliklinik I Universitätsklinik Würzburg Was ist das Immunsystem? Warum muss

Mehr

Anlage 1 zu TOP 8.4.3

Anlage 1 zu TOP 8.4.3 Anlage 1 zu TOP 8.4.3 Anlage 1 Katalog der Prozeduren und Leistungen in der OPS Version 20123 inkl. spezieller ein- oder ausgrenzender Kriterien 1. Lebertransplantation (inkl. Teilleber-Lebendspende) jährliche

Mehr

Es können sowohl Kodes der ICD-10- und OPS-Versionen 2014 als auch der Versionen 2013 angegeben werden.

Es können sowohl Kodes der ICD-10- und OPS-Versionen 2014 als auch der Versionen 2013 angegeben werden. Wichtige Information zur Nutzung des Vorschlagstools Das Vorschlagstool beinhaltet fünf verschiedene Formblätter: 1. Stammformblatt 2. Problembeschreibung 3. Lösungsvorschlag 4. ICD-/OPS-Zuordnung 5. Änderung

Mehr

Transfusionmedizinische Begleitung der Stammzelltransplantation

Transfusionmedizinische Begleitung der Stammzelltransplantation Transfusionmedizinische Begleitung der Stammzelltransplantation Nina Worel Univ. Klinik f. Blutgruppenserologie and Transfusionsmedizin AKH Wien Medizinische Universität Wien Transfusionsmedizin und Transplantation

Mehr

NON-HODGKIN-LYMPHOME (C82-C85)

NON-HODGKIN-LYMPHOME (C82-C85) EPIDEMIOLOGISCHE KREBSREGISTRIERUNG // EINZELNE KREBSARTEN NON-HODGKIN-LYMPHOME (C82-C85) SITUATION IN DEUTSCHLAND INZIDENZ UND MORTALITÄT MÄNNER FRAUEN Altersstandardisierte Rate (/1.) Europastandard

Mehr

A l l o g e n e S t a m m z e l l t r a n s p l a n t a t i o n

A l l o g e n e S t a m m z e l l t r a n s p l a n t a t i o n A l l o g e n e S t a m m z e l l t r a n s p l a n t a t i o n D r. S. Matthes-Mart i n A u t o l o g e S t a m m z e l l t r a n s p l a n t a t i o n D r. Andreas Zoubek Was ist eine allogene Stammzelltransplantation

Mehr

Mangelernährung & DRG

Mangelernährung & DRG Mangelernährung & DRG Nick Vonzun Leitender Ernährungstherapeut Kantonsspital Graubünden Medizinischer Kodierer 8.5.2015 Beispiel Fallpauschale: Haarschnitt Mann: 40.- sfr. Diagnosen Prozeduren Geburtsgewicht

Mehr

Insbesondere sollten die folgenden Punkte bedacht werden:

Insbesondere sollten die folgenden Punkte bedacht werden: Hinweise zur Leistungsplanung/Budgetverhandlung für das Jahr 2015 in Zusammenhang mit den Definitionshandbüchern der G-DRG- Versionen 2013/2015 und 2014/2015 bzw. den darauf beruhenden Groupern Die G-DRG-Version

Mehr

Stammzellentransplantation als mögliche Heilungsmethode für Leukämie

Stammzellentransplantation als mögliche Heilungsmethode für Leukämie Stammzellentransplantation als mögliche Heilungsmethode für Leukämie Facharbeit im Fach : Biologie Name : Hamda Datum : 13.03.2005 - 3 - Inhaltsverzeichnis 1. Vorwort Seite 3 2. Einleitung Seite 3 3. Was

Mehr

B0200 Bösartige Neubildungen (C00 C97)

B0200 Bösartige Neubildungen (C00 C97) B0200 Ambulante Kodierrichtlinien Version 2010 B02 NEUBILDUNGEN B0200 Bösartige Neubildungen (C00 C97) Die Schlüsselnummer(n) für den Primärtumor, den Rezidivtumor und/oder die Metastase(n) sind immer

Mehr

Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern Blutstammzell-Spende und -Transplantation R1 Kirstin Schnurstein* und Sibylle Wegener** * Die Transplantation von Knochenmark (KMT) bzw. Blutstammzellen (BSZT) hat ihren Anfang bereits

Mehr

1 Vollständigkeit der Kodierung in 2006 und 2007 (exemplarisch)

1 Vollständigkeit der Kodierung in 2006 und 2007 (exemplarisch) Hinweise zur Leistungsplanung/Budgetverhandlung für das Jahr 2008 in Zusammenhang mit den Definitionshandbüchern der G-DRG-Versionen 2006/2008 und 2007/2008 bzw. den darauf beruhenden Groupern Die G-DRG-Version

Mehr

05. Mai 2009 Lymphom als Diagnose: Diagnostik, Therapie und Zukunftsaussichten

05. Mai 2009 Lymphom als Diagnose: Diagnostik, Therapie und Zukunftsaussichten 05. Mai 2009 Lymphom als Diagnose: Diagnostik, Therapie und Zukunftsaussichten Alois Gratwohl, Chefarzt Hämatologie Universitätsspital Basel Andreas Buser, Leitender Arzt Blutspendezentrum Basel Domink

Mehr

brauchen wir Sie. DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbh

brauchen wir Sie. DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbh Gegen Jeder Einzelne die Leukämie zählt. brauchen Gegen die wir Leukämie Sie. brauchen wir Sie. DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei gemeinnützige Gesellschaft mbh Unser Ziel: Wir wollen die Leukämie

Mehr

Knochenmark- und Stammzell- Transplantation

Knochenmark- und Stammzell- Transplantation Knochenmark- und Stammzell- Transplantation am Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Informationsbroschüre des K G F Knochenmarktransplantation /Gentherapie Frankfurt am Main

Mehr

04a / Blutstammzellen. Blutstammzellen spenden und empfangen

04a / Blutstammzellen. Blutstammzellen spenden und empfangen Blutstammzellen spenden und empfangen Wer kann sich als Blutstammzellspender registrieren lassen und somit potenzieller Spender werden? Als Spender können sich alle gesunden Personen im Alter von 18 55

Mehr

Repetitorium: Transfusion und Transplantation. PD Dr. Urs Schanz Klinik für Hämatologie UniversitätsSpital Zürich

Repetitorium: Transfusion und Transplantation. PD Dr. Urs Schanz Klinik für Hämatologie UniversitätsSpital Zürich Repetitorium: Transfusion und Transplantation PD Dr. Urs Schanz Klinik für Hämatologie UniversitätsSpital Zürich Ohne Blutgruppen Bestimmung (AB0) keine Transfusion und keine Transplantation Number System

Mehr

Start Quiz Lehrerinformation

Start Quiz Lehrerinformation Lehrerinformation 1/5 Arbeitsauftrag Ziel Material Sozialform Die SuS versuchen die folgenden Fragen zu beantworten. Die daraus resultierenden Wissenslücken können im Rahmen des Unterrichts geschlossen

Mehr

MECHANISMS INVOLVED IN ANTITHYMOCYTE GLOBULIN IMMUNOSUPPRESSIVE ACTIVITY IN A NONHUMAN PRIMATE MODEL

MECHANISMS INVOLVED IN ANTITHYMOCYTE GLOBULIN IMMUNOSUPPRESSIVE ACTIVITY IN A NONHUMAN PRIMATE MODEL MECHANISMS INVOLVED IN ANTITHYMOCYTE GLOBULIN IMMUNOSUPPRESSIVE ACTIVITY IN A NONHUMAN PRIMATE MODEL Preville, Xavier; Flacher, Monique; LeMauff, Brigitte; Beauchard, Sandrine; Davelu, Paul; Tiollier,

Mehr

MULTIPLES MYELOM Partizipier in Genesung

MULTIPLES MYELOM Partizipier in Genesung MULTIPLES MYELOM Partizipier in Genesung Lerne mehr und Spende Marlies Van Hoef, MD, PhD, MBA Multiples Myelom Krankheit von Kahler wurde zuerst diagnostiziert in 1848 Bösartige Abnormalität des Plasmazellen;

Mehr

Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom. Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg

Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom. Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg Entwicklung der Therapien beim Multiplen Myelom Hoch-Dosis

Mehr

Allogene Stammzelltransplantation Status quo 2015

Allogene Stammzelltransplantation Status quo 2015 Allogene Stammzelltransplantation Status quo 2015 Rainer Schwerdtfeger Abteilung für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie Helios Klinikum Berlin-Buch 11. Februar 2015 DRST-Bericht 2013 Status quo

Mehr

Einfluss von Immunsuppressiva auf die antivirale T-Zellantwort ex vivo

Einfluss von Immunsuppressiva auf die antivirale T-Zellantwort ex vivo Aus der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin Tübingen Abteilung Kinderheilkunde I mit Poliklinik Ärztlicher Direktor: Professor Dr. R. Handgretinger Einfluss von Immunsuppressiva auf die antivirale

Mehr

D. D. SELTER Ärztlicher Leiter Stabsstelle Medizincontrolling BGU-Murnau. Zugspitze. DGfM-Herbssymposium 2005, 14.10.05, D. D.

D. D. SELTER Ärztlicher Leiter Stabsstelle Medizincontrolling BGU-Murnau. Zugspitze. DGfM-Herbssymposium 2005, 14.10.05, D. D. D. D. SELTER Ärztlicher Leiter Stabsstelle Medizincontrolling BGU-Murnau Zugspitze DGfM-Herbssymposium 2005, 14.10.05, D. D. Selter 1 DGfM-Herbssymposium 2005, 14.10.05, D. D. Selter 2 Zusammenfassung

Mehr

Haarzell-Leuk. Ein Vortrag von OA Dr. Georg Hopfinger. Georg Hopfinger. Welt Lymphom Tag Seminar für Patienten und Angehörige 15. September 2007 Wien

Haarzell-Leuk. Ein Vortrag von OA Dr. Georg Hopfinger. Georg Hopfinger. Welt Lymphom Tag Seminar für Patienten und Angehörige 15. September 2007 Wien Welt Lymphom Tag Seminar für Patienten und Angehörige 15. September 2007 Wien Ein Vortrag von OA Dr. Georg Hopfinger 3. Med.Abt und LBI für Leukämieforschung und Hämatologie Hanusch Krankenhaus,Wien georg.hopfinger@wgkk.sozvers.at

Mehr

Aufbau 01.04.2010. Leukozyten - Differentialblutbild

Aufbau 01.04.2010. Leukozyten - Differentialblutbild Erklärung der wichtigsten Laborparameter und der bildgebenden Diagnostik beim und bei Lymphomen Doz. Dr. Michael Fiegl Hämato-Onkologie (Direktor: Prof. Dr. G. Gastl) Programm für PatientInnen Innsbruck,

Mehr

Gemäss Art. 11 Abs. 8 lit. 9 des Rahmenvertrages TARMED vereinbaren die Parteien folge1ndes:

Gemäss Art. 11 Abs. 8 lit. 9 des Rahmenvertrages TARMED vereinbaren die Parteien folge1ndes: /' 2. Gemäss Art. 11 Abs. 8 lit. 9 des Rahmenvertrages TARMD vereinbaren die Parteien folg1ndes: :11 Als Grundlage für den anzuwendenden Diagnosecode für die gesamte ambulaf1te Praxistätigkeit gilt zur

Mehr

Informationen über die freiwillige Knochenmarkspende und Blutstammzellspende

Informationen über die freiwillige Knochenmarkspende und Blutstammzellspende Informationen über die freiwillige Knochenmarkspende und Blutstammzellspende Herausgeber: Westdeutsche SpenderZentrale gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung Eine Gesellschaft des Universitätsklinikum

Mehr

WEGWEISER ZUR EINLAGERUNG VON NABELSCHNURBLUT UND -GEWEBE

WEGWEISER ZUR EINLAGERUNG VON NABELSCHNURBLUT UND -GEWEBE WEGWEISER ZUR EINLAGERUNG VON NABELSCHNURBLUT UND -GEWEBE Nabelschnurblut ist wertvoll! Wenn sich Eltern dafür entscheiden, das Nabelschnurblut ihres Kindes aufzubewahren, können sie damit dem Kind selbst,

Mehr

/Eiweissmangelernährung (ME): 20 50 % Erkennen als Diagnose fehlend

/Eiweissmangelernährung (ME): 20 50 % Erkennen als Diagnose fehlend Standardisierte Erfassung der Mangelernährung als Diagnose: elektronische Systemlösung sung am KSW Aktuelles zu DRG und Ernährung 2014 Symposium 29. Januar 2014 Maya Rühlin maya.ruehlin@ksw.ch Ernährungsberatung,

Mehr

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 12.10.2010

in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 12.10.2010 Seite 1/7 in vivo -- Das Magazin der Deutschen Krebshilfe vom 12.10.2010 Vor Ort im Stammzelltransplantationszentrum Hamburg Jeden Tag erhalten in Deutschland etwa zehn Menschen durch eine Transplantation

Mehr

Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom. Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg

Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom. Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg Autologe und allogene Stammzelltransplantation beim Multiplen Myelom Kai Neben / Ute Hegenbart Medizinische Klinik V Universität t Heidelberg Entwicklung der Therapien beim Multiplen Myelom Hoch-Dosis

Mehr