Masterstudiengang Elektronische Systeme in Fahrzeugtechnik, Luft und Raumfahrt

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1 Masterstudiengang in Fahrzeugtechnik, Luft und Raumfahrt Struktur des Masterstudiengangs Die Struktur des Masterstudienganges ist an den schon länger akkreditierten Masterstudiengang Informations-Systemtechnik (IST) angelehnt, für den sehr positive Erfahrungen hinsichtlich Studierbarkeit und Effizienz der Struktur vorliegen. Die modulare Grundstruktur ist in Bild 3-1 dargestellt und besteht aus: Einem Grundlagenbereich (10LP) zu systemtechnischen Grundlagen. Dazu gehört ein spezifisches Grundlagenmodul(Pflichtmodul) zu elektronischen n, in dem die Themen des Masterstudiengangs orientierend betrachtet werden. Darüber hinaus ist ein weiteres systemtechnisches Grundlagenmodul zu absolvieren. Zu dem Grundlagenbereich gehört ebenfalls ein Praktikumsmodul, bestehend aus Laborpraktika (10LP) aus einem Praktikumspool der Elektrotechnik und Informatik. smodul (15LP) bestehend aus 4LP Sprachkompetenz, 3LP, sowie einem in einem der Wahlbereiche (über 1 Semester, 8LP). Auf Antrag an den Prüfungsausschuss kann das durch ein gleichwertiges (Teamprojekt-orientiertes) Industriefachpraktikum ersetzt werden. Dies gilt auch für gleichwertige evtl. vor Studienbeginn abgeleistete Praktika, die nicht bereits als Studienleistungen in vorherige Studiengänge eingeflossen sind. Wahlbereich (55LP), der Module beinhaltet aus den Bereichen: o Electronic Systems Engineering ESE o Space and Avionics Systems Electronics SAS o Automotive Systems Electronics ASE (30LP) Aus dem gesamten Angebot von den drei Wahlbereichen ESE, SAS, ASE die jeweils ein Gebiet elektronischer im Fahrzeug, Flugzeug oder in der Raumfahrt umfassen, können Vertiefungsmodule im Umfang von 55LP ausgewählt werden, wobei in einem Wahlbereich mindestens 20LP (min. 25LP für ESE als ) belegt werden sollen (- Wahlbereich). In den beiden anderen Wahlbereichen (Minor-Wahlbereiche) sollen mindestens jeweils 15LP belegt werden. Die Belegungslogik ist in der Anlage 4 zum besonderen Teil der Prüfungsordnung (siehe Anhang) dargestellt. In den Wahlbereichen sind jeweils weitere (Wahl-) Pflichtmodule definiert. Durch die Wahlpflichtfächer für jeden Wahlbereich, wird sichergestellt, dass den Studierenden in diesen Wahlbereichen mindestens die notwendigen Grundlagen des jeweiligen Systems (z.b. Kraft-, Luft- oder Raumfahrzeug) vermittelt werden, sofern diese Grundlagen noch nicht aus einem einschlägigen Bachelorstudium mitgebracht werden. Bei Nachweis der vorhandenen Kenntnisse kann das jeweilige Wahlpflichtmodul durch Module aus dem Wahlbereich ersetzt werden. Ein smodul beinhaltet die Vermittlung und das Vertiefen von fachübergreifenden Kompetenzen. Dazu gehören ein Seminar mit Vortrag, um die Herangehensweise an Forschungsthemen bezogene Präsentationsweisen und techniken zu erlernen und die Vertiefung von Sprachkenntnissen (hier mathematisches Englisch oder M. Sc. ES Struktur und Musterverlaufsplan Seite 1

2 ähnliche Veranstaltungen). Das Teamprojekt als Teil der ist aus den Erfahrungen des Informations-Systemtechnik Masters aufgenommen worden. Aufgrund der vielfältigen Auswahlmöglichkeiten zur individuellen Gestaltung des Studienplans tritt ggf. das durchaus sinnvolle Kompetenzziel in den Hintergrund, die Studierenden in kleineren Gruppen zu Veranstaltungs-übergreifender Teamarbeit anzuregen. Das Teamprojekt soll dies auffangen und in größeren Gruppen von Studierenden stattfinden (z.b. 1-2 Projekte pro Wahlbereich pro Semester) und typische Projektmanagement-Ansätze für die Studierenden in einem Team erlebbar machen und gleichzeitig in übergreifende Forschungsthemen eines Wahlbereichs einführen. Das Teamprojekt kann auf Antrag durch ein Industriepraktikum ganz oder teilweise ersetzt werden, bzw. ist eine Anrechnung auf das möglich, wenn das Industriepraktikum dem Gedanken des Teamprojekts entspricht. 4. Semester LP 1 Systemtechnische Grundlagen Grundlagenelektronischer und + Labormodul 20 2 Sprachkompetenz + (): Wahlbereich 1 -Wahlbereich (mind. ) + 2 Minor-Wahlbereiche (jeweils mind. ) mit jeweils mind. einem Pflicht-Grundlagenmodul ESE mind Bild 3-1: Struktur des Masterstudiengangs In der abschließenden geht es darum, ein Problem mit wissenschaftlichen Methoden möglichst aus einem Bereich der belegten Vertiefungen in einer vorgegebenen Zeit zu bearbeiten und das Ergebnis vorzustellen. Die Anfertigung der Abschlussarbeit () ist Teil der Masterprüfung und zugleich Bestandteil der wissenschaftlichen Ausbildung. Die Abschlussarbeit soll zeigen, dass die Studentin oder der Student in der Lage ist, innerhalb einer vorgegeben Frist ein Problem aus dem Gebiet der elektronischen selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Die Arbeit ist aus einem der Gebiete der elektronischen zu wählen, in der Regel aus einem, das als -Wahlbereich gewählt wurde. Die Dauer für die Anfertigung der beträgt 6 Monate. Das Thema kann nur einmal und nur innerhalb des ersten sechs Wochen der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. In Ausnahmefällen kann der Prüfling beim Prüfungsausschuss die Verlängerung der Bearbeitungszeit um bis zu 2 Monate bis zu einer Gesamtdauer von 8 Monaten () beantragen. Das Thema der wird von einem Angehörigen M. Sc. ES Struktur und Musterverlaufsplan Seite 2

3 der am Studiengang beteiligten Professorengruppe festgelegt. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. In Tabelle 3-1 folgt eine Liste der Module mit Zuordnung des Umfangs zu den Fächergruppen: Systemtechnische Grundlagen (SG) Fachspezifische Vertiefung (FV) Übergreifende Inhalte () (Üb). Hierbei sind nicht alle Module aufgeführt. Die zahlreichen Module der Wahlbereiche und sind dem Modulhandbuch zu entnehmen. Liste der Module Leistungspunkte Systemtechnische Grundlagen (10 LP) Modul-Nr. Modul SG FV Üb Gesamt ET-STDI-20 Grundlagen r 5 5 INF-CSE ET-STDI-XX Auswahl eines Praktikumsmoduls Wahlpflichtbereich (5) ET- oder INF- oder Beliebige Vertiefung (Auswahl) MB ES (15 CP) ET-STDI ET-STDI-32 Seminar + Vortrag 3 3 ET-STDI-32 Sprachkompetenz 4 4 Abschlussarbeit () ET-STDI MNG FV Üb Gesamt Summe Prozentualer Anteil 8,33 79,17 12, Tabelle 3-1: Grunddaten zum Curriculum Masterstudiengang Die folgenden Bilder 3-2 bis 3-4 zeigen Musterstudienpläne für verschiedene Versionen der -Vertiefung. M. Sc. ES Struktur und Musterverlaufsplan Seite 3

4 Grundlagen elektronischer Softwaretechnik, vertiefendes Praktikum Praktikum Fahrzeuginformatik Softwarearchitektur Softwarequalität 1 Raumfahrtelektronik 2 Rechnersystembusse Modellbasierte Softwareentwicklung Raumfahrtmissionen 2 Fahrzeugantriebe 1 Bild 3-2 Musterstudienplan mit Wahlbereich Electronics Systems Engineering als Grundlagen elektronischer Praktikum Eingebettete Prozessoren Praktikum Rechnergestützter Entwurf digitaler Schaltungen Modellbasierte Softwareentwicklung Softwarequalität 1 Avioniksysteme Raumfahrtelektronik 1 Raumfahrtelektronik 2 Rechnersystembusse 2 Oberseminar 1 Bild 3-4 Musterstudienplan mit Wahlbereich Avionics Systems Electronics als M. Sc. ES Struktur und Musterverlaufsplan Seite 4

5 Grundlagen elektronischer Softwaretechnik, vertiefundes Praktikum Praktikum Entwurf von vernetzten eingebetteten n Digitale Schaltungen Grundlagen der Flugführung Flugführungssysteme Avioniksysteme Elektrische Antriebe für Strassenfahrzeuge Oberseminar Fahrerassistenzsysteme mit maschineller Wahrnehmung 2 1 Bild 3-4 Musterstudienplan mit Wahlbereich Automotive Systems Engineering als M. Sc. ES Struktur und Musterverlaufsplan Seite 5

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