INTEGRATIONSBETRIEB FRIEDHOF IBF

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1 Wormser Friedhofsbroschüre INTEGRATIONSBETRIEB FRIEDHOF IBF Friedhofsbroschüre Informationen, Rat und Hilfe im Trauerfall

2 2 Wormser Friedhofsbroschüre 2013 Erd-, Feuer-, See-, Wald-, Diamant-, Fluss- und Luftbestattung Seit 1913 geführt von Petra und Jürgen Best in der vierten Generation. Der Tod ist in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema; allerdings bleibt es nicht aus, auch in diesem Beruf an die Zukunft zu denken. Genau das haben wir gemacht, als wir aus unserem Bestattungsinstitut den einzigen Ausbildungsbetrieb in Worms und Umgebung gemacht haben, da es wichtig ist, dass es nun endlich auch in dieser Branche Fachpersonal gibt. Professionalität, Einfühlungsvermögen, die Wünsche der Angehörigen und der Wille des Verstorbenen berücksichtigend, sowie einen pietätvollen Umgang mit Verstorbenen, steht an erster Stelle. Um dies vollkommen zu besitzen, bedarf es jahrelanger Erfahrung oder eine umfangreiche dreijährige Ausbildung. Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung und geben Sie sich Zeit zum Trauern. Wir kümmern uns um alle notwendigen Formalitäten und planen mit Ihnen die Trauerfeier / Beerdigung. Wir ermöglichen Ihnen einen würdevollen Abschied auch am offenen Sarg. Denken auch Sie schon jetzt an die Zukunft und machen Sie eine Bestattungsvorsorge. Lassen Sie nicht alles in den Händen Ihrer Angehörigen. Fordern Sie unseren Hausprospekt an oder lassen Sie sich über Ihre Bestattungsvorsorge bei uns beraten. Bestattungsinstitut Pietät Best Seidenbenderstr. 27 (Ecke Friedrich-Ebert-Str. 19) Worms Tel / Tag und Nacht erreichbar Mitglied des Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.

3 Wormser Friedhofsbroschüre IMPRESSUM INHALT VORWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS 4 HERAUSGEBER IBF der Stadt Worms Eckenbertstr. 114 D Worms REDAKTION Wolfgang Hasch, Ralf-Quirin Heinz, Helmut Bauer, Manfred Bähr VORWORT DES BÜRGERMEISTERS 4 WIR SIND FÜR SIE DA: FRIEDHOFSVERWALTUNG WORMS 5 INTEGRATIONSBETRIEB FRIEDHOF WORMS IBF 6-7 GESTALTUNG Medienagentur & Verlag Manfred Bähr, Ralf-Quirin Heinz FOTONACHWEIS Richard Rieder, Michael Kruse, Manfred Bähr, Fotolia, Shutterstock, Archiv der Stadt Worms, Archiv privat DRUCK Druck & Papier Finkenauer Weinsheimer Str Worms Alle Angaben wurden sorgfältig überprüft, eine Haftung bleibt jedoch grundsätzlich ausgeschlossen. Titel, Umschlaggestaltung sowie Art und Anordnung des Inhalts sind urheberrechtlich geschützt, Nachdruck -auch auszugsweise- nur mit Genehmigung des Herausgebers. Alle Beiträge und Hinweise sind nach neuestem Stand und bestem Wissen aufgeführt. Eine Gewährleistung für die Richtigkeit kann grundsätzlich nicht übernommen werden. 4. Auflage / 2013 HINWEISE UND RATSCHLÄGE FÜR ANGEHÖRIGE IM TRAUERFALL 8 HAUPTFRIEDHOF HOCHHEIMER HÖHE ISRAELITISCHER FRIEDHOF 12 KRIEGSGRÄBERSTÄTTEN 13 FRIEDHOFSPLAN HOCHHEIMER HÖHE ISLAMISCHE BESTATTUNGEN AUF DEM HAUPTFRIEDHOF WORMS DIE VERSCHIEDENEN FORMEN DER BESTATTUNG NACHLASSREGELUNG UND PERSÖNLICHE VORSORGE BESTATTUNGSVORSORGE GRABGESTALTUNG UND GRABPFLEGE IMPRESSIONEN VON DEN WORMSER FRIEDHÖFEN 28

4 4 Wormser Friedhofsbroschüre 2013 VORWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS VORWORT DES BÜRGERMEISTERS Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Das Sterben und der Tod sind Themen, mit denen wir uns naturgemäß nur ungern auseinandersetzen. Gedanken an den Verlust naher Angehöriger oder gar an die Endlichkeit der eigenen Existenz sind uns unangenehm. Und dennoch gehören auch das Sterben und das Abschied nehmen zum Leben. Viele Angehörige stehen einem plötzlichen Todesfall in der Familie und den damit verbundenen Erfordernissen und Formalitäten zunächst rat- und hilflos gegenüber. Verlustschmerz und die Trauer um die verstorbene Person stehen im Vordergrund und überschatten die Gedanken an all das, was im Todesfall erledigt und organisiert werden muss. Die Hinweise in der vorliegenden Broschüre sollen als Hilfe dienen, um bei einem Todesfall in der Familie den nächsten Angehörigen eine Handreichung für alle notwendigen Formalitäten und damit verbundene Fragen zu geben. Die informative und reich bebilderte Broschüre enthält zudem allerlei Wissenswertes zu den Wormser Friedhöfen, denn sie sind Orte der Trauer, der liebevollen Erinnerung und der Hoffnung. Ihr Michael Kissel Oberbürgermeister Liebe Wormserinnen und Wormser! Unsere Wormser Friedhöfe sind nicht nur Orte der Trauer, der Erinnerung und Begegnung, sie sind auch Orte des Trostes und der Auferstehungshoffnung. Friedhöfe sind Gärten des Lebens, sie zeigen die Vielfalt der Schöpfung in einer reichen Pflanzen- und Tierwelt. Friedhöfe sind Oasen der Ruhe, die zur Besinnung und Erholung einladen. Auf Friedhöfen begegnen sich Menschen, die eine vergleichbare Lebenssituation verbindet. Friedhöfe sind Orte des Friedens. Kriegsgräber und Denkmäler mahnen uns, sich für Frieden und Verständnis einzusetzen. Friedhöfe sind Zeugen unserer Geschichte. Sie bewahren die Geschichte vergangener Generationen, stellen den gesellschaftlichen Bezug vor Ort her und spiegeln die lokale Geschichte unserer Stadtteile wieder. Friedhöfe sind Wegweiser zu Toleranz und Rücksichtnahme. Unser Anliegen ist es, dass jeder Verstorbene, unabhängig seines Glaubens und Standes, in Würde bestattet wird. Hierzu kann es hilfreich sein, einen Ratgeber zur Hand zu haben, der einem eine erste Orientierung bietet. Die vorliegende Friedhofsbroschüre Information, Rat und Hilfe im Trauerfall kann hierfür eine wertvolle Unterstützung sein. Ihnen allen wünsche ich noch viele glückliche Jahre, ein Leben in bester Gesundheit und voller Lebensfreude in unserem Worms. Ihr Georg Büttler Bürgermeister

5 Wormser Friedhofsbroschüre WIR SIND FÜR SIE DA: FRIEDHOFSVERWALTUNG WORMS Zuständig für alle mit der Bestattung zusammenhängenden Friedhofsangelegenheiten ist die Friedhofsverwaltung am Haupteingang des Hauptfriedhofes Hochheimer Höhe. Dort werden auch Auskünfte über die verschiedenen Bestat- tungsarten (wie z.b. Reihen- oder Wahlgräber, Aschenstätten) sowie Gestaltung von Grabmälern und Grabeinfassungen gegeben. Auch bezüglich der Höhe der von der Bestattungsform abhängigen Friedhofsgebühren wird Auskunft erteilt. Friedhofsverwaltung Worms Eckenbertstr. 114 D Worms Internet: beim Integrationsbetrieb Friedhof Worms Ralf-Quirin Heinz Betriebsleitung Zimmer: 1, 1. OG Telefon: ( ) Telefax: ( ) Michael Kruse Betrieb und Unterhaltung, Friedhofsleiter Zimmer: 4, Sozialgebäude Telefon: ( ) Telefax: ( ) Kerstin Haußmann-Keml Bestattungswesen Zimmer: 3, EG Telefon: ( ) Telefax: ( ) Heike Kipfstuhl Bestattungswesen Zimmer: 3, EG Telefon: ( ) Telefax: ( ) Monika Kaldschmidt Controlling und Rechnungswesen Zimmer: 2, 1. OG Telefon: ( ) Telefax: ( )

6 6 Wormser Friedhofsbroschüre 2013 INTEGRATIONSBETRIEB WORMSER FRIEDHOF IBF Integrationsprojekt nach 132 SGB IX Stand Integrationsbetrieb - Wormser Friedhof IBF Zum 1. Januar 2011 hat der Stadtrat beschlossen, einen wirtschaftlich selbständigen eigenbetriebsähnlichen Regiebetrieb Friedhof der Stadt Worms zu gründen. Damit ist der IBF der einzige Friedhofsbetrieb von in Deutschland, der als Integrationsbetrieb geführt wird. Es entstehen insgesamt, zusätzlich zu den vorhandenen 37 Arbeitsstellen noch 15 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap. Davon 8 Stellen aus dem Personenkreis des Paragraphen 132 SGB IX und 7 für Personen aus einer WfbM (Werkstätte für behinderte Menschen) im Rahmen des Budgets für Arbeit des Sozial- Ministeriums Rheinland-Pfalz. Das Integrations-Projekt weist einen Investitionsbedarf in Höhe von Euro aus. Zur Umsetzung sind Euro als Zuschuss des Integrationsamtes in Mainz zugesagt.

7 Wormser Friedhofsbroschüre Es handelt sich nicht um eine Neugründung, sondern um die Umwandlung des bestehenden Friedhofsbetriebs in einen Integrationsbetrieb. Dieser Prozess vollzieht sich innerhalb der nächsten ein bis zwei Jahre. Soziale Intention Ziel des IBF ist Beschäftigung von Menschen mit Handicap, deren Eingliederung in eine sonstige Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufgrund von Art und Schwere der Behinderung oder wegen sonstiger Umstände auf besondere Schwierigkeiten stößt. Die Einstellung erfolgt, um Menschen mit Handicap auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren. Mit dem vorliegenden Konzept leistet die Stadt Worms einen wichtigen Beitrag zum Inklusionsgedanken der UN-Konvention zur Umsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen. Leitung Die Geschäftsführung des Integrationsbetriebs wird durch Herrn Ralf-Quirin Heinz wahrgenommen. Hr. Heinz leitet verantwortlich den Betrieb seit Unterstützung erfährt Herr Heinz derzeit durch einen externen Berater, Herrn Helmut Bauer (Beratungsfirma Inclusia), der auch mitverantwortlich für die Konzepterstellung war. Herr Bauer begleitet den Betrieb die nächsten Monate und wirkt mit, dass der Integrationsteil auch im Gesamtbetrieb erfolgreich implementiert wird. Er ist auch für die pädagogische Betreuung im laufenden Prozess mit verantwortlich. Aktuelle Situation Aktuell konnten insgesamt 13 der neuen 15 Stellen im IBF besetzt werden. Die 13 Mitarbeiter mit Handicap wurden von den Kolleginnen und Kollegen schnell in den Gesamtbetrieb integriert und in die vielfältigen Arbeiten auf den Friedhöfen eingearbeitet. In unterschiedlichen Arbeitsgruppen sind die Mitarbeiter tätig und erledigen die grünpflegerischen Tätigkeiten und die Instandhaltungsarbeiten gemeinsam. Mit den getätigten Investitionen konnten der Maschinen- und Fuhrpark modernisiert werden. Arbeitsabläufe und Prozesse innerhalb des Betriebes werden derzeit stetig optimiert und die Qualität des allgemeinen Pflegezustandes aller Friedhöfe, auch in den Stadtteilen, wird erheblich verbessert. Das vorhandene Sozialgebäude wurde ebenfalls baulich erweitert, damit alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort Platz finden. Der mit der Denkmalpflege abgestimmte Anbau passt sich harmonisch an das bestehende Gebäude an. Die Leitung als auch die Kolleginnen und Kollegen des Integrationsbetriebes freuen sich über die vielen positiven Rückmeldungen der Besucher aller Friedhöfe. Die Qualitätsverbesserung des Pflegestandards wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern wahrgenommen Weiterhin hat das Modell Integrationsbetrieb Friedhof Worms auch bundesweit Eindruck hinterlassen, so haben schon mehrere Städte, darunter auch die Bundeshauptstadt, Mitarbeiter zur Kontaktaufnahme nach Worms entsandt. Auch die Auszeichnung der Karl-Freudenberg-Stiftung als beste Innovation zur Integration schwerbehinderter Menschen ist positiver Ausdruck der Außenwahrnehmung. Anregungen jeglicher Art können jederzeit unter: oder tel. unter mitgeteilt werden. Worms, im Februar 2013 Ralf-Quirin Heinz, Betriebsleiter IBF Helmut Bauer, IBF-Projektleitung

8 8 Wormser Friedhofsbroschüre 2013 HINWEISE UND RATSCHLÄGE FÜR ANGEHÖRIGE IM TRAUERFALL Viele Menschen meiden am liebsten das Thema Sterben und auch die Probleme, die sich im Anschluss an den Tod eines nahen Verwandten, Freundes oder Bekannten ergeben. Für die Hinterbliebenen kommt zum Schmerz über den Verlust des Angehörigen auch die Belastung durch Aufgaben, die kurzfristig bewältigt werden müssen. Die Bestattung muss organisiert werden, Formalitäten sind zu erledigen, Verwandte, Freunde und Bekannte muss man informieren, und in vielen Fällen soll eine Trauerfeier stattfinden. Dies ist ein großer Aufwand, der zudem auch mit erheblichen finanziellen Belastungen verbunden ist. Was ist nach einem Todesfall zu tun? - Arzt benachrichtigen, wenn der Tod in der Wohnung eingetreten ist - Bei einem Sterbefall in einem Krankenhaus, Altenoder Pflegeheim klärt die Verwaltung die unmittelbar notwendigen Dinge - Todesbescheinigung bzw. Leichenschauschein ausstellen lassen (vom Arzt) - Benachrichtigen Ihres Bestattungsinstituts - Benachrichtigen der engsten Angehörigen wir drucken sie gerne Folgende Dokumente werden benötigt: - Familienstammbuch (vollständig geführt), da der Gesetzgeber den Nachweis des Personenstandes verlangt. Sollte das Familienstammbuch nicht vorhanden oder unvollständig sein, sind Einzeldokumente notwendig - Personalausweis - Heiratsurkunde / Familienstammbuch (bei Geschiedenen mit Scheidungsvermerk) oder Scheidungsurteil (mit Rechtskraftvermerk) - Todesbescheinigung - Geburtsurkunde (nur bei Ledigen) - Sterbeurkunde (falls Ehegatte bereits verstorben) - Rentenanpassungsmitteilung (letzter, aktueller Stand) - Mitgliedskarte der Krankenkasse (Versichertenkarte / Chip-Karte) - Versicherungspolicen (Lebens- bzw. Sterbeversicherungen mit letztem Zahlungnachweis) - Grabdokumente (Urkunden über Nutzungsrecht an einer vorhandenen Familien- oder Wahlgrabstätte) Trauerkarten Sollten Urkunden - aus welchen Gründen auch immer - nicht zur Verfügung stehen, so kann Ihnen Ihr Bestattungsunternehmen bei der Beschaffung helfen. Dieses erledigt auch alle notwendigen Behördengänge für Sie.

9 Wormser Friedhofsbroschüre HAUPTFRIEDHOF HOCHHEIMER HÖHE Auszug aus der Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum des Hauptfriedhofs Die wichtigsten Daten zur Eröffnung des Friedhofs lassen sich aus den im Stadtarchiv vorliegenden Verwaltungsrechenschaftsberichten der Stadt Worms entnehmen. Nachdem die Beerdigungskapazität der Begräbnisstätten Rheingewannfriedhof ( ) und Friedhof am Bahnhof ( ), heutiger Albert-Schulte-Park, um 1890 erschöpft war, wurde 1898 die Anlage eines neuen Friedhofs auf der Hochheimer Höhe beschlossen. Schon 1899 begann man nach Plänen des Geheimen Oberbaurats Prof. Hofmann mit den Arbeiten am Pförtnerhaus, das sich im romanischen Stil an die Leichenhalle und Kapelle anschließt. (H. Küper, 1977). Im Jahr 1900 sind die Arbeiten am Friedhof in vollem Gang. Nach Erstellen der Einfriedungsmauer entlang der Eckenbertstraße und Höhenstraße erfolgt 1901 die Anpflanzung einer Baumreihe an der Westseite des Friedhofs. Seit 1983 ist diese Lindenreihe als Naturdenkmal ausgewiesen. Die erwähnte Einfriedungsmauer ist heute noch gut erhalten und wurde zwischenzeitlich von der Unteren Denkmalpflegebehörde im Rahmen der Ausweisung eines Teilbereiches des Friedhofs als Denkmalschutzzone unter Schutz gestellt. Am wird nach Planvorlage vor der Stadtverordnetenversammlung die parkartige Ausgestaltung des Friedhofs nach den Plänen des Stadtbaumeisters Metzler statt der bisher üblichen geometrischen Konzeption beschlossen. (H. Küper, 1977). Für diese gärtnerische Anlage liefert die Firma Felten aus Speyer 1900 zunächst 450 Hochstämme, Halbstämme, Pyramidenbäume, 473 Koniferen, Fichten, 2200 Decksträucher, sowie die Stadtgärtnerei mehrere 100 Eichen, Eschen, Ulmen und viele andere Großgehölze an. Obwohl 1902 erst die Verwalterwohnung und der Sektionsraum erstellt sind, wird der Friedhof am feierlich vom Oberbürgermeister eingeweiht schließen sich gleichfalls in rotem Sandstein gehalten die noch fehlenden Gebäude wie Kapellen, Leichenhallen, Nebenanlagen und Kolumbarienhalle an (Verwaltungsrechenschaftsberichte ). Am schließlich erfolgt die Übergabe der bis heute friedhofsprägenden Gebäude. Schon 1907 wurde auf dem ursprünglich qm großen Gelände die ersten Erweiterungen vonnöten, die sich 1914, und fortsetzten (H. Küper, 1977). Die praktische Umsetzung des Metzler'schen Plans erfolgte bis 1917 durch Stadtgärtner Beth und seine Mitarbeiter. Schon 1925 war auch die im Grundkonzept vorgesehene Aufnahmekapazität der Erweitungsflächen ausgeschöpft, so dass der von amtierende Gartenbaudirektor Thierolf eine neue Konzeption für zukünftige Erweitungsflächen vorlegte. Diese Planung sah eine Ausdehnung des Friedhofs um qm vor, in dem streng geometrisch drei großzügig bemessene Achsen an den alten Bereich anschließen. Dieser Entwurf, der späterhin auch in Teilen (3 Achsen) planidentisch realisiert wurde, führte zu einer positiv schöpferischen Veränderung der Friedhofsanlage. Bei den unter Georg Lorenz, dem Nachfolger Thierolfs, durchgeführten Erweiterungen (1949/50; 1954/55; 1957/58; 1959; 1961/63) lagen der Friedhofs-

10 10 Wormser Friedhofsbroschüre 2013 HAUPTFRIEDHOF HOCHHEIMER HÖHE Auszug aus der Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum des Hauptfriedhofs planung eher pragmatische als ästhetische Überlegungen zu Grunde, wenn auch die Thierolf'sche Planung weiterhin in der Gestaltung mit einfloss. Im Zuge der Funktionalisierung in der Nachkriegszeit wurde auch der angelegte Teich im südlichen Friedhofsbereich entfernt. (H. Küper; mündliche Auskunft 1990) Die nun folgenden Erweiterungen unter Gartenbauoberamtsrat M. Holzinger ( ) und Amtsleiter H. Küper orientieren sich an ökonomischen und pragmatischen Vorgaben und bilden einen Bruch in dem sonst eher verspielten Charakter der Grundkonzeption. Die großzügige Ausnutzung von Freiflächen für Parkgestaltung mit vegetationsreichen Zonen schränkte die für Bestattungen verfügbare Fläche sehr ein. Bis heute ist die Friedhofsfläche auf 25 ha angewachsen. Eine letzte Erweiterungsplanung der im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Friedhofserweiterungsfläche von 7,8 ha erfolgte 1994 durch die Landschaftsarchitekten Wilfried Reichenbach und Walter Schreiner. Ein Drittel der beplanten Erweiterungsfläche wurde in den Jahren 95/96 umgesetzt. Erschlossen wurde der Friedhof zuerst mit einem Wegesystem aus wassergebundener Wegedecke. Sogar der Haupteingangsbereich und der umlaufende Hauptweg waren als bekieste Flächen angelegt. Die in Folge angelegte Asphaltdecke wurde bis Ende der 70er Jahre mehrfach ausgebessert. Seit Anfang der 80er Jahre wird der morbide Asphaltbelag entlang des Hauptweges allmählich durch graues Betonverbundsteinpflaster ersetzt. Die Nebenwege weisen sowohl befestigte, als auch unbefestigte Wegeflächen auf. Zu den Ausstattungselementen, wie Bänke, liefert das Fotoarchiv des Wormser Stadtarchivs zwei interessante Darstellungen. Alle Bänke besaßen einen weißen Anstrich und verstrebte Rückenlehnen. Auch die mehrfach schriftlich erwähnte Rundbank um einen Kastanienbaum war aus Holz gefertigt und weiß gestrichen. Großzügige Bänke im Umfeld des Haupteingangsbereiches verstärken den repräsentativen Charakter des Platzes erheblich. Im Laufe des Jahrhunderts ist eine Vereinfachung der Sitzmöbel festzustellen. Die letzte Umstellung auf einen neuen Banktyp erfolgte Anfang der 80er Jahre. Man entschied sich für einen schlichten, von einer Behindertenwerkstatt hergestellten Banktyp aus Holz mit gusseisernem Fuß, der heute noch verwendet wird. Der stark bezirksprägende Charakter der frühen Sitzmöbel ist durch diese Umstellung auf einen vereinfachten einheitlichen Typ verloren gegangen. Die im Laufe der Jahrzehnte zahlreich entstandenen Brunnen und Schöpfanlagen sind bis heute noch an ihren ursprünglichen Standorten

11 Wormser Friedhofsbroschüre z. T. funktionstüchtig erhalten. Bei den vielen, aus der Entstehungszeit der Anlage stammenden Bäumen handelt es sich zumeist um einheimische Arten wie Ahorn, Ulmen, Linden, Birken und Eschen. Allerdings sind auch etliche botanische Besonderheiten wie der Judasbaum, der Blauglockenbaum, der Blasenbaum oder der Urweltmammutbaum vertreten (H. Küper, 1977). Die heute noch vorhandene Anzahl stattlicher Großgehölze verleiht dem Friedhof seinen prägenden, landschaftlichen Parkcharakter. Aufgelockert wird der Gesamteindruck des Parks durch Anpflanzungen von meist blühenden Ziersträuchern, mit Wechselpflanzung geschmückten Rasenflächen, sowie Efeu und anderen Bodendeckern, die sich als Unterwuchs zwischen den Gehölzen ausbreiten. Auf die Geschichte der Ehrenfriedhöfe wird gesondert eingegangen. In dem Artikel Friedhofskunst der städtische Hauptfriedhof in Worms aus der Zeitschrift Heimat am Rhein vom finden sich zu den Ehrenfriedhöfen folgende Beschreibungen: Der Begräbnisplatz der Kriegsteilnehmer von 1870/71 mit den einheitlich wirkenden und in dem pflanzengrün eingebeteten eisernen Kreuzen. Der neue Kriegsfriedhof mit dem wundervollen und sinnig ausgeführten Denkmal des betenden Kriegers ist ebenfalls durch eine Lindenhecke abgeschlossen. Durch Heckentore kommt man in den eigentlichen Kriegerfriedhof, in welchem die Grabstellen teils in Heckengängen, teils in kleine Rosengärten umgewandet Hier und da verzieren kleine Laufbrünnchen das Bild Überwiegend ist die hier dargestellte ursprüngliche Konzeption bis heute beibehalten worden. Eines der kunsthistorisch bedeutsamsten Elemente des Friedhofs ist die Skulptur einer Jesusdarstellung am Kreuz mit bearbeitetem Sandsteinunterbau aus dem 15. Jahrhundert. Dieses Kunstwerk eines Meister Thomas aus Worms wurde 1909 nach der Schließung des ehemaligen Friedhofs am Bahnhof auf dem neuen Wormser Hauptfriedhof an exponierter Stelle wieder aufgestellt. Näheres zur Geschichte dieses Kreuzes findet sich im Stadtarchiv Worms (dort u. a. in der Zeitschrift Vom Rhein Okt. 1913). Weiterhin ist als friedhofsprägendes Element die dem Kreuz gegeüberstehende Glocke zu vermerken, die in früheren Zeiten die Friedhofsbesucher zum Verlassen des Friedhofs aufforderte. Alle hier aufgeführten Bausteine tragen ganz wesentlich zum Charakter dieses für Rheinland-Pfalz einzigartigen Parkfriedhofes bei. Ralf-Quirin Heinz Betriebsleiter

12 12 Wormser Friedhofsbroschüre 2013 ISRAELITISCHER FRIEDHOF Der israelitische Friedhof in Hochheim wurde 1911 fertiggestellt, nachdem im Heiligen Sand, auf dem seit 1076 unzählige Juden bestattet wurden, wegen Vollbelegung nicht mehr beigesetzt werden konnte. Die Trauerhalle dieses Friedhofs, ein einzigartiges Jugendstil-Juwel, wurde mit erheblicher Unterstützung von Seiten der Bezirks-Regierung, des Vereins WARMAISA, des Internationalen Bauordens Deutschland, interessierter Firmen und Förderer wiederhergestellt. Für weitere Instandsetzungsarbeiten sucht der Friedhofsbetrieb der Stadt Worms interessierte Bürger. Wer sich an der Sanierung dieser historisch und kulturell wertvollen Bausubstanz engagieren möchte, wende sich bitte an: Friedhofsbetrieb der Stadt Worms, Eckenbertstraße 114, Herr Heinz, Tel Ehrenmal der gefallenen Soldaten jüdischen Glaubens des I. Weltkriegs

13 Wormser Friedhofsbroschüre KRIEGSGRÄBERSTÄTTEN Auf dem Friedhof Hochheimer Höhe befinden sich verschiedene Bereiche mit Opfern der beiden Weltkriege. Die Gräber dieser Kriegsopfer bleiben nach dem Gräbergesetz der Bundesrepublik dauernd bestehen. Die zentrale Gedenkstätte auf dem Friedhof ist das Werk des Charlottenburger Bildhauers Professor Ernst Müller. Sie stellt sehr eindrucksvoll die Gestalt eines betenden Soldaten dar. Im einzelnen sind folgende Felder mit Kriegsopfern vorhanden: Feld mit 169 deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs Zwei Felder mit insgesamt 633 deutschen Soldaten und zivilen Bombenopfern des Zweiten Weltkriegs Feld mit über ausländischen Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs (Russen, Briten, Italiener, Rumänen) Feld mit 49 russischen Zivilisten, die während des Zweiten Weltkriegs hier als Arbeitskräfte eingesetzt waren. Daneben befinden sich auf dem israelitischen Friedhof an der Eckenbertstraße sowie auf einigen Vorortfriedhöfen Gräber von Opfern beider Weltkriege. Wolfgang Hasch

14 14 Wormser Friedhofsbroschüre 2013 FRIEDHOFSPLAN HOCHHEIMER HÖHE

15 Wormser Friedhofsbroschüre

16 16 Wormser Friedhofsbroschüre 2013 ISLAMISCHE BESTATTUNGEN AUF DEM HAUPTFRIEDHOF WORMS Die Einbindung eines islamischen Friedhofteils in den Hauptfriedhof im Hinblick auf unsere Wormser Bürger islamischen Glaubens ist gemäß dem Zitat von Carl Zuckmeyer: Heimat ist nicht, wo man geboren ist, Heimat ist, wo man begraben wird als Ausdruck unserer Integrationsbemühungen zu sehen. Die folgenden Hinweise dienen als Hilfe, um bei einem Todesfall in der Familie den nächsten Angehörigen eine Handreichung für alle notwendigen Formalitäten und damit verbundene Fragen zu geben ANMELDUNG DER BESTATTUNG Verstirbt ein Angehöriger, sind die Hinterbliebenen verpflichtet, umgehend die Leichenschau zu veranlassen. Zumeist übernimmt dann ein Bestattungsunternehmen die weiteren Formalitäten, so zum Beispiel die Beantragung der Sterbeurkunde beim Standesamt oder die Absprache der notwendigen Termine. Eine Liste mit Adressen von Bestattern ist bei der Friedhofsverwaltung erhältlich bzw. dem örtlichen Telefonbuch (z. B. Gelbe Seiten Bestattungsinstitute) zu entnehmen. ABHOLUNG UND AUFBEWAHRUNG Nach den gesetzlichen Bestimmungen (Best. G. RLP) kann ein Verstorbener frühestens 48 Stunden nach Eintritt des Todes bestattet werden, wobei eine Frist von acht Tagen nicht überschritten werden darf. Zwar obliegt das Öffnen und Schließen der Grabstätte grundsätzlich der Friedhofsverwaltung, gleichwohl können Angehörige oder Freunde nach vorheriger Abstimmung die Grabstätte selbst verfüllen, Schaufeln werden im Funktionsgebäude vorgehalten. BEISETZUNG OHNE SARG Auf allen vom Friedhofsbetrieb verwalteten Friedhöfen besteht Sargpflicht. Allerdings können hiervon im Einzelfall aus ethischen oder religiösen Gründen Ausnahmen gemacht werden. In diesem Fall muss vom beauftragten Bestatter eine Erklä-

17 Wormser Friedhofsbroschüre rung unterzeichnet werden, in der er sich zur Einhaltung bestimmter Vorgaben verpflichtet. Die sarglose Bestattung ist bei der Friedhofsverwaltung zu beantragen. Zu beachten ist, dass der Transport des Verstorbenen bis unmittelbar zur Grabstätte in einem geschlossenen Sarg zu erfolgen hat. RITUELLE WASCHUNGEN Auf Wunsch können Waschungen des Leichnams nach den religiösen Reinheitsgeboten des Islams vorgenommen werden. Dafür steht in der Ditib Gemeinde in der Hafenstraße ein speziell ausgestatteter Raum zur Verfügung, der den hygienischen Vorschriften entspricht. GRABARTEN UND RUHEZEITEN Innerhalb des islamischen Grabfeldes stehen Wahlgrabstätten zur Verfügung. Von den Angehörigen kann gemäß der Satzung über das Friedhofs- und Begräbniswesen in der Stadt Worms vom 19. Juni 2008 gem. 15 Abs. 1 ein Nutzungsrecht für die Dauer von Jahren (Nutzungszeit) erworben werden. Der Wiedererwerb eines Nutzungsrechtes ist auf Antrag für den vorgenannten Zeitraum für die gesamte Wahlgrabstätte möglich. Mit Verlängerung der Nutzungsdauer ist für jedes Verlängerungsjahr eine zusätzliche Gebühr zu entrichten, die sich nach der dann geltenden Gebührensatzung richtet. GRABGESTALTUNG UND GRABPFLEGE Hinsichtlich der Gestaltung der Grabstätten werden von der Friedhofsverwaltung keine weitergehenden Vorschriften erhoben, da das muslimische Grabfeld als Feld ohne besondere Gestaltungsvorschriften ausgewiesen ist. Dies erleichtert es den Angehörigen, die Grabstätte entsprechend ihrer religiösen Vorstellungen zu gestalten. Einige Grundsätze sind jedoch zu beachten: So dürfen weder großwüchsige Bäume noch Sträucher auf die Grabstätte gepflanzt werden. Des Weiteren ist sicherzustellen, dass sich die Grabstätte für die Dauer der Nutzungszeit in einem gepflegten Zustand befindet, also Unkräuter oder abgestorbene Pflanzenteile regelmäßig entfernt werden. Nähere Auskünfte sind der Friedhofssatzung, die bei der Friedhofsverwaltung erhältlich ist, zu entnehmen. GRABSTEIN Das Aufstellen eines Grabsteins auf der Grabstätte ist bei der Friedhofsverwaltung zu beantragen. Wird der Grabstein bei einem örtlichen Steinmetzbetrieb in Auftrag gegeben, übernimmt dieser im Regelfall die Abwicklung der Formalitäten. GEBÜHREN Die Friedhofsverwaltung berechnet auf Grundlage der Gebührensatzung für die Benutzung der Friedhöfe der Stadt Worms die Gebühren für die Bestattung. Mitglieder von Ditib oder anderen Vereinen sollten sich nach einer Unterstützung über die Sterbekasse ihres Vereins erkundigen.

18 18 Wormser Friedhofsbroschüre 2013 DIE VERSCHIEDENEN FORMEN DER BESTATTUNG Bei einem Trauerfall stellt sich auch immer die Frage nach der Art und dem Ort der Bestattung. In der Regel richtet sich dies zunächst nach dem Willen des Verstorbenen. Hat der Verstorbene Wünsche in dieser Hinsicht geäußert, so vertraut er darauf, dass seine Angehörigen seinen Willen erfüllen werden. Rechtlich bindend sind jedoch getroffene Äußerungen nur dann, wenn sie als formgerechter letzter Wille verfasst wurden. Fehlt es an einer Willensäußerung des Verstorbenen, so sind die Angehörigen grundsätzlich berechtigt, über Art und Ort der Bestattung und die Einzelheiten zu deren Gestaltung zu entscheiden. Dabei geht der Wille des überlebenden Ehegatten vor dem aller Verwandten. Zuständig für alle mit der Bestattung zusammenhängenden Friedhofsangelegenheiten ist der Integrationsbetrieb Friedhof der Stadt Worms. Dort werden auch Auskünfte über die verschiedenen Bestattungs- arten sowie Gestaltung von Grabmälern und Grabeinfassungen sowie der Friedhofsgebühren erteilt. Die Entscheidung über die Bestattungsform und die Art der Grabstätte ist nicht nur in Bezug auf die Kosten wichtig. Es gilt zu bedenken, dass die unterschiedlichen Grabarten verschieden lange Nutzungsdauern haben und nur teilweise verlängert werden können Die generelle Grundlage für alle Angelegenheiten in Bezug auf das Friedhofswesen ist die aktuelle Friedhofssatzung der Stadt Worms. Darüber hinaus gilt für die Benutzung der Friedhöfe sowie seiner Einrichtungen und Anlagen die entsprechende Gebührensatzung. Die Satzungen sind bei der Friedhofsverwaltung einzusehen sowie dem Internet unter zu entnehmen. Hinsichtlich der verschiedene Arten der Grabstätten fallen unterschiedliche Grabnutzungsgebühren sowie Bestattungsgebühren an. Im Folgenden sind die häufigsten Grabarten mit den entsprechenden Grabnutzungsgebühren sowie Bestattungsgebühren aufgeführt. Grundlage ist die Satzung über die Erhebung von Friedhofsgebühren der Stadt Worms. Der IBF der Stadt Worms hat im Hinblick auf die Veränderungen der Friedhofs- und Bestattungskultur in einem Friedhofsentwicklungskonzept sich hieraus ergebende Notwendigkeiten zusammengetragen. Neben der Errichtung eines muslimischen Grabfeldes im Hauptfriedhof Worms sind auch neue, pflegearme Bestattungsformen vorgesehen. Hierzu wird die Satzung über das Friedhofsund Begräbniswesen in der Stadt Worms vom März 1981 überarbeitet. So werden die derzeit nur in Privatfriedhöfen angebotenen Baumbestattungen aufgenommen. Der Friedhofsbetrieb ist sich sicher, mit Ausweitung dieses Angebotes den Friedhof insgesamt für Wormser Bürger und das Umfeld von Worms in Verbindung mit weiteren Maßnahmen im Bereich der Verbesserung der Infrastruktur, des Biotopschutzes und der kulturhistorischen Aufwertung attraktiver gestalten zu können. Informationen hierzu entnehmen Sie bitte der örtlichen Presse oder der Internetpräsentation des Friedhofsbetriebes der Stadt Worms unter: Ralf Quirin Heinz Betriebsleiter

19 Wormser Friedhofsbroschüre I. Grabnutzungsgebühren Auszug aus der Friedhofsgebührensatzung der Stadt Worms ( in der Fassung der 8. Änderungssatzung vom 06. Dezember 2012) Sarggrabstätten 5. Gebühren für Begräbnisplätze in Reihengrabstätten auf dem Friedhof Hochheimer-Höhe und den Stadtteilfriedhöfen 5.1 für Personen über 6 Jahren 797, für Kinder bis zu 6 Jahren 150,00 5. Gebühren für Begräbnisplätze in Reihengrabstätten auf dem Friedhof Hochheimer-Höhe und Pfeddersheim 5.3 Anonyme Wiesengrabstätte 1.100,00 6. Gebühren für Begräbnisplätze in Wahlgrabstätten (Familiengräber) auf dem Friedhof Hochheimer-Höhe und den Stadtteilfriedhöfen an einer einfachen Grabstelle (bei Tieferlegung ausreichend für 2 Bestattungen) einfache Grablage 1.576,00 6. Gebühren für Begräbnisplätze in Wahlgrabstätten (Familiengräber) auf dem Friedhof Hochheimer-Höhe an einer einfachen Grabstelle (bei Tieferlegung ausreichend für 2 Bestattungen) bevorzugte Grablage 3.152,00 Urnengrabstätten 8. Gebühren für Urnenreihengrabstätten auf dem Friedhof Hochheimer-Höhe und den Stadtteilfriedhöfen 8.1 an einer Urnenreihengrabstätte (für 1 Urne) 519,00 8. Gebühren für Urnenreihengrabstätten auf dem Friedhof Hochheimer-Höhe 8.2 Urnengemeinschaftsgrabstätte 1.592, an einer Urnenbaumgrabstätte (für 1 Urne) 1.085, an einer Urnenbaumgrabstätte (bis zu 4 Urnen) 2.019,00 8. Gebühren für Urnenwahlgrabstätten auf dem Friedhof Hochheimer-Höhe und den Stadtteilfriedhöfen an einer Urnenwahlgrabstätte (bis zu 4 Urnen) 899,00 v In Zusammenarbeit mit den örtlichen Steinmetzen und Friedhofsgärtnern hat der Friedhofsbetrieb der Stadt Worms individuell gestaltete Grabstätten in Form einer Mustergrabanlage als Orientierungshilfe für die Wormser Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. In Nähe des neuen Eingangsbereiches mit Parkplatz an der Dr.-Carl-Sonnenschein-Str., unmittelbar im Anschluss an den islamischen Friedhofsteil, bietet das Musterfeld den Friedhofsbesuchern einen Überblick moderner, zeitgemäßer Grabgestaltung.

20 20 Wormser Friedhofsbroschüre 2013 Nachlassregelung und persönliche Vorsorge Über das Thema Erben spricht zu Lebzeiten keiner gerne. Kaum verwunderlich scheint es daher, dass über 75 % aller Bundesbürger ohne Testament versterben. Und das, obwohl jeder weiß, dass vor allem ungeregelte Erbschaftsverhältnisse häufig zu Streitigkeiten führen. Die gesetzliche Regelung des Erbfalls und die steuerlichen Belastungen sind häufig auch nicht bekannt. Unliebsame Überraschungen in der Vermögensnachfolge, unnötige steuerliche Belastungen oder Auseinandersetzungen in der Familie können vermeiden werden, wenn man vorher klare Regelungen trifft und die rechtlichen und steuerlichen Anforderungen beachtet. Wer ohne Testament stirbt, wird von seinen gesetzlichen Erben beerbt. Diese gesetzliche Erbfolge entspricht häufig nicht den Bedürfnissen des Erblassers. Es entstehen konfliktträchtige Erbengemeinschaften. Die eigentlich gewollte Absicherung des Ehegatten und der Kinder ist nicht mehr gegeben. Nur jeder vierte Deutsche verfasst überhaupt eine letztwillige Verfügung. Von diesen 1/4 sind über 90% inhaltlich verfehlt, unklar, widersprüchlich, sinnwidrig oder gänzlich unwirksam. Die Kompliziertheit des Erbrechts wird vielfach unterschätzt und der Staat nimmt sich seinen Anteil in Form von Erbschaftsteuer. Wie macht man sein Testament? Das eigenhändige Testament Haben Sie sich zur Abfassung eines Testaments entschlossen, so beachten Sie bitte, dass es bestimmte Formerfordernisse gibt, bei deren Nichtbeachtung das Testament ungültig sein kann. Man sollte nicht vergessen, mit dem ganzen Namen, also mit dem Vornamen und dem Zunamen, zu unterschreiben, damit kein Irrtum über die Person, die das Testament erstellt hat, aufkommen kann. Schließlich ist dringend zu empfehlen, die Zeit und den Ort der Niederschrift im Testament festzuhalten. Das ist wichtig, weil durch ein neues Testament das alte Testament ganz oder teilweise aufgehoben werden kann.

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