Die richtige Nachlassplanung. Ihr Wille zählt. Mit freundlicher Unterstützung der

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1 Die richtige Nachlassplanung Ihr Wille zählt Mit freundlicher Unterstützung der

2 Inhalt Seite Vorwort 3 1 Ihre persönliche Vorsorge Selbstbestimmt ein Leben lang Das Gespräch mit den Angehörigen suchen Eigene Wünsche formulieren Finanziell unabhängig bleiben 9 2 Vermögen weitergeben Machen Sie ein Testament Die Erbfolge Die Testamentsarten Die richtige Form Das neue Erbrecht und Erbschaftsteuerrecht 20 3 Vermögen vorausschauend übertragen Steuern sparen durch Schenkungen Vermögen schenken Immobilien schenken Lebensversicherungen schenken 28 4 Vorsorge-Checkliste 30 Hinweis: Der Inhalt ist nach bestem Wissen und Kenntnisstand erstellt worden. Die Komplexität und der ständige Wandel der in ihm behandelten Materie machen es jedoch erforderlich, Haftung und Gewähr auszuschließen. Zu beachten sind dabei insbesondere die geplanten Änderungen des Erbschaftsteuergesetzes. Bei Redaktionsschluss (Juni 2008) stand noch nicht fest, wann und in welcher Form die Erbschaftsteuerreform in Kraft treten wird. Die Erbrechtsreform tritt voraussichtlich im Januar 2009 in Kraft. 2 Ihr Wille zählt

3 Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, viele Menschen machen um das Thema Vermögensweitergabe einen großen Bogen. Doch jeder von uns kann plötzlich und unerwartet in eine Situation geraten, in der ihm das Heft des Handelns aus der Hand genommen wird. Wie beruhigend ist es dann zu wissen, dass unsere Lieben versorgt sind und in unserem Sinne entscheiden. Die richtige Nachlassplanung erfordert Fingerspitzengefühl im Umgang mit den Angehörigen und umfassende Kenntnisse über Erbrecht, Steuerfragen und Möglichkeiten der Geldanlage. Schließlich geht es nicht nur darum, das Vermögen vorausschauend weiterzugeben und in der Familie zu erhalten, sondern Vermögens- und Lebensplanung so aufeinander abzustimmen, dass Ihre Sicherheit und Unabhängigkeit gewährleistet bleiben. Diese Broschüre informiert Sie über Aspekte Ihrer persönlichen Vorsorge, gibt Ihnen als Erblasser wichtige Tipps und erläutert die steuerlichen Vorteile von Schenkungen. Allein Ihr Wille zählt! Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre. Erhard Hackler Dirk Wellenberg Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Seniorenliga e.v. Dresdner Bank AG Kunden- und Marktmanagement Leiter Zielgruppenmanagement Ihr Wille zählt 3

4 1 Ihre persönliche Vorsorge 1.1 Selbstbestimmt ein Leben lang Abschied zu nehmen, gehört zu den schmerzvollsten Erfahrungen, die wir in unserem Leben machen. Deshalb verdrängen wir so gut es geht jeden Gedanken daran. Und doch ist es wichtig, sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen. Schließlich überlassen wir unser Leben auch nicht dem Zufall, sondern gestalten es bewusst. Schule, Ausbildung, Karriere, Familiengründung, Ruhestand Schritt für Schritt verwirklichen wir unsere Ziele und geben unserem Leben damit einen Sinn. Das Leben genießen Noch einmal richtig durchstarten: Wer alles geregelt hat, kann den wohlverdienten Ruhestand zum Beispiel nutzen, um zu reisen und seinen Interessen nachzugehen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen, die ihr Leben aktiv in die Hand nehmen, zufriedener sind als andere. Und gerade deshalb können sie auch ihrem Lebensende gelassener entgegenblicken. Wer festhält, leidet wer loslässt, befreit sich. Seine Angelegenheiten zu ordnen und sich von unnötigem Ballast zu trennen, bedeutet nicht, sich vom Leben zu verabschieden. Im Gegenteil: Gerade dann eröffnen sich neue Spielräume zur Verwirklichung langgehegter Träume. In der Gewissheit, für die Zukunft alles geregelt zu haben, können Sie sich beruhigt zurücklehnen und das Leben genießen. 4 Ihr Wille zählt

5 1 Ihre persönliche Vorsorge 1.2 Das Gespräch mit den Angehörigen suchen Sich Gedanken über die richtige Nachlassplanung zu machen, bedeutet nicht nur, ein Testament aufzusetzen. Es bedeutet auch, frühzeitig mit den Angehörigen darüber zu reden. Gehen Sie behutsam vor, ohne sich jedoch von Ihrem Vorhaben abbringen zu lassen. Denn selbst wenn Ihre Familie lieber nichts davon hören möchte, sind sie im Trauerfall dankbar, wenn sie sicher sein können, in Ihrem Sinne zu handeln. Informieren Sie Ihre nächsten Angehörigen zudem darüber, wo Sie wichtige Dokumente aufbewahren und wem Sie warum bestimmte Vermögenswerte und Erinnerungsstücke vermachen möchten. Bei jedem vierten Nachlassfall kommt es zum Streit unter den Erben. Dabei geht es meistens gar nicht ums Geld. Viel häufiger sind verletzte Gefühle und Missverständnisse der Grund für die Auseinandersetzung. Durch ein Gespräch vermeiden Sie Konflikte. Vermögen bedeutet Verantwortung die richtige Nachlassplanung entlastet Ihre Angehörigen und gibt Ihnen die Möglichkeit, materielle und ideelle Werte an die nächste Generation weiterzugeben. Eine Liste der wichtigsten Dokumente Familienstammbuch oder Heiratsurkunde Geburtsurkunde Versicherungsverträge und Policen mit Beitragsbelegen Testament Vollmachten für Bank, Post etc. Patienten- und Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht Liste mit Abonnements, Mitgliedschaften und Verträgen, die zu kündigen sind Ihr Wille zählt 5

6 1 Ihre persönliche Vorsorge Unternehmensnachfolge rechtzeitig planen Jedes Jahr stehen rund deutsche Unternehmer vor der Herausforderung, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Die meisten Betriebe sind jedoch nur schlecht darauf vorbereitet. Wie eine Umfrage der Deutschen Seniorenliga e.v., der Deutschen Stiftung für Vermögensund Unternehmensnachfolge (DSVU) sowie des Marktforschungsinstituts psychonomics AG zeigt, fehlt rund der Hälfte aller befragten Unternehmer ein schlüssiges Konzept für den Generationswechsel. Als Folge müssen jährlich fast Unternehmen schließen. Leichter ist es, wenn das Geschäft in der Familie bleibt, da Senior- und Juniorchef dieses zunächst gemeinsam führen können. Die geplante Erbschaftsteuerreform sieht vor, dass Firmenerben unter bestimmten Voraussetzungen 85 Prozent des Betriebsvermögens steuerfrei erhalten. Dafür muss der Betrieb u. a. mindestens zehn Jahre fortgeführt werden und eine bestimmte Lohnsumme zahlen. Unabhängig davon, ob die Nachfolge innerhalb oder außerhalb der Familie geregelt wird, erfordert eine erfolgreiche Übergabe durchschnittlich drei bis fünf Jahre. Wer rechtzeitig vorsorgt, bewahrt sein Lebenswerk und sichert Arbeitsplätze. i Deutsche Stiftung für Vermögens- und Unternehmensnachfolge, Schloßstraße 18, Erftstadt, Deutscher Industrie- und Handelskammertag, Breite Straße 29, Berlin, Beratung erhalten Sie auch bei Ihrer Bank. 6 Ihr Wille zählt

7 1 Ihre persönliche Vorsorge 1.3 Eigene Wünsche formulieren Der Tod eines geliebten Menschen ist für die Angehörigen schwer zu verkraften. Zeit zum Trauern bleibt kaum, denn jetzt wartet eine Flut organisatorischer Aufgaben und Entscheidungen auf sie. Wer vorab entsprechende Vorkehrungen Vorsorge treffen Niemand weiß, was die Zukunft bringt. Doch wer den Mut hat, sich mit dem Tabuthema Tod zu beschäftigen und zu Lebzeiten Abschied zu nehmen, gibt den Angehörigen im Trauerfall Raum und Zeit zur Trauer. trifft, entbindet seine Familie von allerlei Pflichten und gestaltet gleichzeitig den Abschied nach seinen Vorstellungen. Zu einer umfassenden Bestattungsvorsorge gehören zum Beispiel die Wahl der Bestattungsart sowie die Gestaltung von Trauerfeier, Grabmal und Grabpflege. Als Gedenkstätte für die Lebenden geben diese Orte der Trauer einen Raum, spenden Trost und bewahren die Erinnerung an den Verstorbenen. Nicht zu unterschätzen sind die Kosten einer Beerdigung, die mittlerweile zwischen und Euro liegen. Das gesetzliche Sterbegeld wurde bereits 2004 gestrichen. Von staatlicher Seite gibt es also keine finanzielle Unterstützung. Ihr Wille zählt 7

8 1 Ihre persönliche Vorsorge Unser Tipp: Legen Sie ein Konto für die Beerdigung an, das die Kosten für die Bestattung, den Grabstein und eventuell sogar die professionelle Grabpflege durch eine Friedhofsgärtnerei deckt. i Sie haben Fragen zur Einrichtung eines Kontos? Wenden Sie sich an einen Finanzberater Ihrer Bank. Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht Jeder Arzt ist verpflichtet, Leben zu erhalten. Doch was tun, wenn das dem Willen des Patienten widerspricht? Immer mehr Deutsche verfassen deshalb eine Patientenverfügung, in der konkrete Behandlungsziele für künftige Krankheiten, Pflegebedürftigkeit oder humanes Sterben dokumentiert sind. Für den Fall, dass Sie nicht mehr in der Lage sind, Ihre Angelegenheiten selbst zu regeln, können Sie außerdem mit Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung eine Person Ihres Vertrauens benennen, die Ihre Wünsche und Interessen durchsetzt. i Humanistischer Verband Deutschlands, Wallstraße 61 65, Berlin, Deutsche Hospizstiftung, Europaplatz 7, Dortmund, Vordrucke zur Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung erhalten Sie beim zuständigen Vormundschaftsgericht oder im Internet auf den Seiten des Bundesministeriums der Justiz. Dort finden Sie auch die Formulierungshilfe für die Erstellung einer Patientenverfügung: 8 Ihr Wille zählt

9 1 Ihre persönliche Vorsorge 1.4 Finanziell unabhängig bleiben Bevor Sie sich nun der Vermögensübertragung widmen, sollten Sie eine Analyse Ihrer finanziellen Situation vornehmen. Erst im Ruhestand haben viele Menschen Zeit, um zu reisen, ihren Hobbys nachzugehen oder sich andere, langgehegte Wünsche Vermögens-Check Wenn Sie alle zwei Jahre eine Bestandsaufnahme vornehmen und Ihre Anlagestrategie den aktuellen Erfordernissen anpassen, können Sie langfristig planen und kurzfristig reagieren. zu erfüllen. Das ist jedoch nur dann möglich, wenn Vermögensund Lebensplanung optimal aufeinander abgestimmt sind. Entsprechen die von Ihnen getroffenen Vorsorgemaßnahmen auch weiterhin Ihren persönlichen Zielen und Bedürfnissen oder besteht Anpassungsbedarf? Das gilt es zu prüfen, bevor Sie größere Anschaffungen tätigen, Geld verschenken oder sonstige finanzielle Entscheidungen treffen. Eine entsprechende Bestandsaufnahme beinhaltet die Gegenüberstellung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten. Regelmäßige Einnahmen aus Rentenversicherungen oder der Vermietung von Immobilien gehören ebenso zu den Einkünften wie wegfallende Zahlungen, die Ihnen bisher durch Unterhaltsverpflichtungen oder die Tilgung von Hypotheken und Krediten entstanden sind. Bei einem solchen Kassensturz Ihr Wille zählt 9

10 1 Ihre persönliche Vorsorge lohnt auch ein Blick in die Zukunft: Erwarten Sie selbst eine größere Erbschaft? Steht die Auszahlung einer Lebensversicherung bevor? Und wenn ja, wollen Sie den unverhofften Geldsegen verbrauchen, erhalten oder vermehren? Lebensqualität erhalten Jeder zweite Bundesbürger über 50 Jahre lebt nach dem Motto: Immer nur sparen? Nein danke! Ich mache mir lieber ein schönes Leben. Mit der richtigen Strategie können Sie sich das leisten. Auf der Kostenseite gilt es, monatliche Belastungen wie Miete, Hypothekenschulden, Krankenversicherung, Ratenzahlungen und bevorstehende Ausgaben zum Beispiel für die Renovierung des Hauses oder ein neues Auto zu berücksichtigen. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie auch die Inflation und die gestiegene Lebenserwartung in die Rechnung einbeziehen, denn Sicherheit und Unabhängigkeit haben oberste Priorität. All diese Faktoren haben Einfluss auf Ihre finanzielle Situation in den kommenden Jahren. Auf Basis einer Vermögensanalyse können Sie Ihre aktuelle Anlagestrategie von Finanzexperten Ihrer Bank überprüfen und optimieren lassen. Damit schaffen Sie die Grundlage für eine sorgfältig geplante Vermögensübertragung. i Professionelle Unterstützung bei der Ausarbeitung einer individuellen Vermögensstrategie bekommen Sie bei Ihrer Bank. 10 Ihr Wille zählt

11 2 Vermögen weitergeben 2.1 Machen Sie ein Testament Was wird sein, wenn ich nicht mehr bin? Was wird dann aus meinem Besitz und den Dingen, die mir wichtig sind? Diese Fragen stellt sich wohl jeder Mensch einmal in seinem Leben. Dennoch haben rund 70 Prozent der Deutschen kein Testament aufgesetzt und vertrauen stattdessen auf die gesetzlich geregelte Erbfolge. Doch die ist nicht immer im Sinne des Erblassers. Wenn Sie sichergehen wollen, dass Ihr Vermögen in die richtigen Hände kommt, sollten Sie rechtzeitig vorsorgen und eine letztwillige Verfügung treffen. 2.2 Die Erbfolge Ohne Testament oder Erbvertrag wird der Nachlass nach deutschem Recht unter den Verwandten und dem Ehepartner aufgeteilt. Je nach Verwandtschaftsverhältnis unterscheidet man Erben erster, zweiter, dritter und vierter Ordnung. Erben erster Ordnung und Ehepartner Gesetzliche Erben sind in erster Linie die Kinder und der Ehepartner des Erblassers. Enkel und Urenkel treten an die Stelle verstorbener Kinder. Erben zweiter Ordnung Nur wenn es keine Kinder oder Enkelkinder gibt, erben die Angehörigen zweiter Ordnung. Zu dieser Gruppe gehören Eltern, Geschwister, Nichten und Neffen. Erben dritter und vierter Ordnung Leben keine Erben erster und zweiter Ordnung mehr, wird das Erbe unter den Großeltern bzw. Urgroßeltern und deren Kindern und Kindeskindern (Tante, Onkel, Cousin/-e) verteilt. Ihr Wille zählt 11

12 2 Vermögen weitergeben Mit einem Testament bestimmen Sie, wer erben soll. Doch auch wenn es sich um Ihren Letzten Willen handelt, können Sie Ihre nächsten Angehörigen nicht vollständig von der Teilhabe an Ihrem Vermögen im Erbfall ausschließen. Ihnen steht nämlich ein Pflichtteil zu, den sie einklagen können, wenn sie im Testament nicht bedacht wurden. Der Pflichtteil entspricht der Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Dieser richtet sich nach dem Verwandtschaftsverhältnis, den weiteren gesetzlichen Erben und bei Ehegatten nach dem jeweiligen Güterstand (Zugewinngemeinschaft, Gütertrennung, Gütergemeinschaft). Probleme vermeiden Verteilen Sie Vermögenswerte nie ohne Angaben zu den Quoten. Das kann zu erheblichen Auslegungsschwierigkeiten führen. Erben mehrere Personen, bilden sie eine Erbengemeinschaft. Das bedeutet, dass sie den gesamten Nachlass gemeinsam verwalten und aufteilen müssen. Da das deutsche Recht eine Verteilung des Erbes in einzelne Nachlassgegenstände nicht kennt, wird grundsätzlich nach Quoten* vererbt. Steht beispielsweise fest, dass ein Erbe die Hälfte und zwei andere je ein Viertel des Nachlasses erhalten sollen, lässt sich die Regelung für Barvermögen problemlos umsetzen. Doch bei Immobilien führt das häufig zum Streit unter den Erben. * Angehörige, die von der Erbfolge ausgeschlossen wurden, erhalten grundsätzlich als Pflichtteil die Hälfte der Quote, welche ihnen im Rahmen einer gesetzlichen Erbfolge zugestanden hätte. 12 Ihr Wille zählt

13 2 Vermögen weitergeben Teilungsanordnung Mit einer Teilungsanordnung können Sie den Erben einzelne Vermögenswerte und Gegenstände zusprechen. Für den Fall, dass ein Erbe mehr erhält, als ihm laut Quote zusteht, muss er die anderen ausbezahlen. Beispiel: Als meine Erben setze ich meine drei Kinder zu je gleichen Teilen ein. Mein Vermögen soll im Wege der Teilungsanordnung folgendermaßen verteilt werden: Mein Sohn Markus erhält das Haus, meine Tochter Maria den Schmuck und mein Sohn Peter die Wertpapiere. Der Wertunterschied ist auszugleichen. Da der Wert des Einfamilienhauses seinen Erbteil von einem Drittel übersteigt, muss Markus entsprechende Ausgleichszahlungen an seine Geschwister leisten. Vorausvermächtnis Über den Erbteil hinausgehende Mehrwerte vermachen Sie am besten als Vorausvermächtnis. In diesem Fall findet keine Anrechnung auf den Erbteil bzw. Ausgleichung statt. Das unterscheidet das Vorausvermächtnis von der Teilungsanordnung. Beispiel: Möchten Sie Ihrem Sohn Markus das Haus über seinen Erbteil hinaus zukommen lassen, und zwar ohne dass er seine Geschwister entschädigen muss, können Sie dies durch folgenden Zusatz regeln: Falls ein Erbe mehr als seinen Erbteil erhält, ist ihm das darüber Hinausgehende als Vorausvermächtnis zugewendet. Vermächtnis Mit einem Vermächtnis können Sie einer nahestehenden Person einen beliebigen Vermögensteil vermachen, ohne sie als Erben einzusetzen. Ihr Wille zählt 13

14 2 Vermögen weitergeben Beispiel: Alles bleibt so, wie in unseren obigen Beispielen geschildert, nur wollen Sie zusätzlich Ihrer besten Freundin die antike Kommode vermachen, für die sie immer so geschwärmt hat. Im Testament könnte das folgendermaßen lauten: Zudem ordne ich folgendes Vermächtnis an: Meine Freundin Susanne erhält die antike Kommode im Wohnzimmer. i Wenn Sie zusätzlichen Rat und Hilfe brauchen, wenden Sie sich am besten an einen Fachanwalt für Erbrecht oder einen Notar. 2.3 Die Testamentsarten Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seinen Letzten Willen zu bekunden. Welche für Sie die richtige ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Bei komplizierten Verwandtschaftsverhältnissen oder anderen erbrechtlichen Fragen empfiehlt es sich, einen Anwalt oder einen Notar zu Rate zu ziehen. Es ist grundsätzlich jederzeit möglich, ein Testament zu ändern, wenn es nicht mehr den aktuellen Lebensumständen entspricht. Ein neues Testament setzt in der Regel ein älteres außer Kraft. Das eigenhändige Testament Ein eigenhändiges bzw. privatschriftliches Testament muss vollständig handschriftlich verfasst sowie mit Vor- und Zunamen unterschrieben werden. Vergessen Sie Ort und Datum nicht und überschreiben Sie das Dokument mit Testament oder Mein Letzter Wille. Ein mit der Schreibmaschine oder dem Computer geschriebenes Testament ist ungültig. Wenn Sie das Testament selbst aufbewahren möchten, sollten Sie einer Vertrauensperson mitteilen, wo es im Trauerfall zu fin- 14 Ihr Wille zählt

15 2 Vermögen weitergeben den ist. Sie können es aber auch beim Nachlassgericht hinterlegen lassen. Das öffentliche bzw. notarielle Testament Wer sichergehen will, beim Verfassen des Testaments keinen Fehler zu machen, sollte sich von einem Anwalt beraten lassen oder ein öffentliches Testament errichten. Dabei wird der Letzte Wille mündlich gegenüber einem Notar erklärt, der diesen schriftlich festhält und das Testament zur Verwahrung dem Nachlassgericht übergibt. Die Gebühren für ein notarielles Testament richten sich nach dem Wert des Vermögens. Kosten eines notariellen Testaments Wert des Vermögens e e e e e Gebühr* 42 e 72 e 132 e 207 e 357 e Die Gebühren verdoppeln sich, wenn ein Erbvertrag oder ein gemeinschaftliches Testament beurkundet worden ist. * Gebühren zzgl. 19 Prozent Mehrwertsteuer Quelle: Bundesministerium der Justiz Das gemeinschaftliche Testament Ehepaare haben die Möglichkeit, ein gemeinschaftliches Testament aufzusetzen notariell oder selbst handschriftlich. In letzterem Fall genügt es, wenn ein Partner den Text eigenhän- Ihr Wille zählt 15

16 2 Vermögen weitergeben Der Erbvertrag Mit einem Erbvertrag, der zwischen dem Erblasser und seinen Erben geschlossen wird, gehen i. d. R. beide Vertragsdig niederschreibt und der andere nur mitunterschreibt. Nach dem Tod eines Ehegatten ist der andere in der Regel an das Testament gebunden und kann es nicht mehr ändern. Eine besondere Form des gemeinschaftlichen Testaments unter Eheleuten ist das Berliner Testament. Darin setzen sich die Ehegatten gegenseitig als Erben ein und bestimmen gleichzeitig den Schlusserben in der Regel die gemeinsamen Kinder. Der Nachteil besteht darin, dass zweimal Erbschaftssteuer anfällt. Das lässt sich regeln Mit einem Testament können Sie Erben bestimmen, unter gewissen Voraussetzungen jemanden enterben, Vermächtnisse aussetzen, Ersatzerben bestimmen sowie Vor- und Nacherbschaft anordnen. Unser Tipp: Steuerlich geschickter ist es, die Kinder als Erben einzusetzen und dem hinterbliebenen Ehegatten das Nießbrauchsrecht am Nachlass z. B. einem Haus einzuräumen. Auf diese Weise vererben Sie die Vermögenssubstanz an Ihre Kinder und stellen gleichzeitig die Versorgung des überlebenden Ehepartners sicher, indem dieser das wirtschaftliche Nutzungsrecht am Nachlass behält. 16 Ihr Wille zählt

17 2 Vermögen weitergeben partner bereits zu Lebzeiten Verpflichtungen ein, an die sie gebunden sind. Dieser Vertrag, der vor einem Notar geschlossen werden muss, kann im Unterschied zum Testament nicht einseitig geändert werden. Für die Erben bedeutet dies eine erhöhte Planungssicherheit. Eine wichtige Rolle spielt der Erbvertrag auch für nichteheliche Lebensgemeinschaften, da sie kein gemeinschaftliches Testament aufsetzen können. Gemeinsame Verfügung Nur Ehegatten und eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartner können ein gemeinschaftliches Testament aufsetzen. Ohne Trauschein bleibt Lebenspartnern nur die Form eines Erbvertrags, um gemeinsame erbrechtliche Verfügungen zu treffen. Das Vermächtnis Wie bereits im letzten Kapitel erläutert, bedeutet ein Vermächtnis auszusetzen, dass der Erblasser einer Person lediglich einzelne Dinge aus seinem Vermögen hinterlässt, ohne sie oder ihn zum Erben zu machen. i Bundesnotarkammer, Mohrenstr. 34, Berlin, Als Abteilungen in den Amtsgerichten bearbeiten Nachlassgerichte die im Todesfall erforderlichen erbrechtlichen Vorgänge. Möchten Sie Ihr Testament dort hinterlegen lassen, wenden Sie sich an ein Amtsgericht in Ihrer Nähe. Ihr Wille zählt 17

18 2 Vermögen weitergeben 2.4. Die richtige Form Viele eigenhändig verfasste Testamente sind wegen Formfehlern unwirksam oder geben aufgrund unklarer Formulierungen Anlass für kostspieligen Streit. Hier finden Sie ein Beispiel für ein gültiges Berliner Testament Ihr Wille zählt

19 2 Vermögen weitergeben Überschrift Die Überschrift des Schreibens sollte deutlich machen, dass es sich um ein Testament handelt, z. B. durch die Bezeichnung Testament oder Mein Letzter Wille. Handschriftlich Das Testament muss handgeschrieben sein. Ein mit der Schreibmaschine oder dem Computer verfasstes Testament ist ungültig. Überlebender Ehepartner als Vollerbe Als Vollerbe ist der überlebende Ehepartner berechtigt, zu Lebzeiten grundsätzlich frei über den Nachlass zu verfügen. Eine einseitige Änderung des Testaments ist bei sogenannten wechselbezüglichen Verfügungen nicht mehr möglich, es sei denn, Sie nehmen eine Änderungsbefugnis zugunsten des überlebenden Ehegatten in das Testament auf. Schlusserben Nach dem überlebenden Ehepartner erben die Kinder zu gleichen Teilen den Nachlass des Längstlebenden. Ersatzerbe Stirbt eines der Kinder vor den Erblassern, erben die Enkel. Pflichtteilsforderungen Diese Passage empfiehlt sich, um Pflichtteilsforderungen zu vermeiden und nicht die Versorgung des länger Lebenden zu gefährden. Ort und Datum Vermerken Sie stets Ort und Datum im Testament. Das ist auch zur zeitlichen Einordnung wichtig, denn ein neueres Testament ersetzt in der Regel ein älteres. Unterschrift Am Ende des Testaments müssen beide Ehepartner mit ihrer vollen Unterschrift unterzeichnen. Ihr Wille zählt 19

20 2 Vermögen weitergeben 2.5. Das neue Erbrecht und Erbschaftsteuerrecht Das seit mehr als 100 Jahren bestehende Erbrecht ist entrümpelt und den veränderten gesellschaftlichen Gegebenheiten angepasst worden. Die Reform des Erb- und Verjährungsrechts tritt voraussichtlich am 1. Januar 2009 in Kraft. Das neue Gesetz soll für mehr Flexibilität und Gerechtigkeit sorgen. Erbrechtsreform Mit dem neuen Recht werden alle Personen gestärkt, die dem Erblasser ähnlich nahestehen wie Ehegatten und Kinder, also etwa auch Lebenspartner, Pflege- und Stiefkinder. Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick: Jeder gesetzliche Erbe kann künftig einen Ausgleich für die Pflege des Erblassers erhalten. Die Gründe für die Entziehung des Pflichtteils werden vereinheitlicht und mit der Neuregelung gleichermaßen auf Kinder, Eltern, Ehegatten und Lebenspartner angewandt. Gleichzeitig entfällt der Entziehungsgrund des ehrlosen und unsittlichen Lebenswandels. Eine für die künftige Praxis wichtige Neuregelung ist die geplante Privilegierung von Schenkungen. Bisher konnten Pflichtteilsberechtigte vom Zeitpunkt des Erbfalls zurückgerechnet über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren verlangen, dass das an einen Dritten verschenkte Vermögen vollständig dem Nachlass zugerechnet wurde. Der Beschenkte musste u. U. zur Vermeidung der Herausgabe des Geschenk- 20 Ihr Wille zählt

21 2 Vermögen weitergeben ten die Differenz zum vollen Pflichtteil erstatten. Die Reform sieht vor, dass die Schenkung bei der Berechnung des Anspruchs Jahr für Jahr weniger berücksichtigt wird. Von der geplanten Erbschaftsteuerreform würden vor allem nahe Verwandte profitieren. Für Kinder, Enkel und Ehepartner sollen die Freibeträge kräftig ansteigen. Alle übrigen Erbnehmer müssten dafür tiefer in die Tasche greifen, wenn der Wert des Erbes über ihrem persönlichen Freibetrag liegt, da die Steuersätze (Beispiele s. Tabelle S. 27) in vielen Fällen erhöht werden sollen. Steuerfreibeträge nach altem und neuem Recht* Verwandtschaftsgrad Steuerklasse Freibeträge alt Freibeträge neu Ehegatten Kinder Enkel Eltern**, Großeltern** I e e e e e e e e Geschwister, Nichten, Neffen, Schwiegerkinder und -eltern, gesch. Ehegatten II e e eingetr. Lebenspartner Onkel, Tanten Freunde, Lebensgefährten III e e e e e e Quelle: Bundesministerium der Finanzen, * Stand 12/2007, ** Diese Verwandten sind nur bei Erbschaften in Steuerklasse I, bei Schenkungen in Steuerklasse II Ihr Wille zählt 21

22 2 Vermögen weitergeben Wichtig für Immobilienerben: Die bisherige Sonderregelung für Immobilien wird entfallen. Nach altem Recht wurde der sogenannte Ertragswert, der sich aus der durchschnittlichen Jahresmiete ermittelte, für die Berechnung der Steuerpflicht herangezogen. Künftig sollen Immobilien, die vererbt oder zu Lebzeiten verschenkt werden, mit dem Verkehrswert angesetzt werden. Dies ist der Preis, den das Haus beim Verkauf erzielen könnte. Doch durch die Erhöhung der Freibeträge bleibt das vererbte Eigenheim für Ehegatten oder Kinder in der Regel weiterhin steuerfrei. i Im Internet finden Sie zahlreiche Erläuterungen zum neuen Erbrecht und der Reform der Erbschaftsteuer. Entsprechende Informationen gibt es z. B. beim Deutschen Forum für Erbrecht e.v., Prannerstraße 6, München, Vermögenspolice Im Erbfall können kurzfristig hohe finanzielle Belastungen auf Ihre Erben zukommen sei es, weil Erbschaftsteuer anfällt, Pflichtteilsansprüche geltend gemacht werden oder ein Erbe die anderen auszahlen muss. Um Ihre Angehörigen abzusichern und Ihr angespartes Vermögen möglichst vollständig an die nächste Generation weiterzugeben, empfiehlt sich eine Vermögenspolice. Dabei zahlen Sie entweder in eine klassische Lebensversicherung oder eine fondsgebundene Versicherung ein. Im Todesfall erhält der Begünstige eine entsprechende Kapitalzahlung. i Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank nach der Möglichkeit einer Vermögenspolice. 22 Ihr Wille zählt

23 3 Vermögen übertragen 3.1 Steuern sparen durch Schenkungen Jedes Jahr kassiert der Staat rund vier Milliarden Euro an Erbschaftsteuer. Mehr als die Hälfte könnten die Bundesbürger sparen, wenn sie sich bereits zu Lebzeiten mit dem Freibeträge ausnutzen Bei Schenkungen können die Freibeträge alle zehn Jahre in voller Höhe genutzt werden. Vor einer Schenkung ist es ratsam, sich mit einem Experten für Steuerrecht oder Ihrer Bank in Verbindung zu setzen. Thema Vermögensübertragung beschäftigen würden, so die Deutsche Gesellschaft für Erbrechtskunde. Wer die Freibeträge geschickt nutzt, sichert sein Vermögen zu annähernd gleichem Wert in der Familie. Reform des Rechtsberatungsgesetzes Bislang war die Rechtsberatung ausschließlich Rechtsanwälten vorbehalten. Das neue Rechtsdienstleistungsgesetz, das am 1. Juli 2008 in Kraft tritt, erlaubt nun auch bestimmten Berufsgruppen, juristische Nebenleistungen zu erbringen, wenn sie zum jeweiligen Berufsbzw. Tätigkeitsbild gehören. So dürfen Banken z. B. Testamentsvollstreckungen durchführen und in diesem Zusammenhang über durchführbare Gestaltungen zu Vermögens- und Unternehmensnachfolge informieren. Ihr Wille zählt 23

24 3 Vermögen übertragen 3.2 Vermögen schenken Grundsätzlich werden Schenkungen und Erbschaften steuerlich gleich behandelt. In beiden Fällen ist nur die Summe zu versteuern, die oberhalb des jeweiligen persönlichen Freibetrags liegt (siehe Tabelle Seite 21). Dieser richtet sich nach dem Verwandtschaftsverhältnis zwischen Erblasser und Erbe bzw. zwischen Schenkendem und Beschenktem. Der kleine, aber feine Unterschied zwischen den beiden Möglichkeiten der Vermögensübertragung besteht darin, dass die Freibeträge bei Schenkungen alle zehn Jahre in voller Höhe genutzt werden können. Dadurch ergeben sich interessante Sparpotenziale. Beispiel: Ein Ehepaar möchte der gemeinsamen Tochter einen Geldbetrag in Höhe von Euro schenken. Nach dem geplanten neuen Recht steht ihr ein persönlicher Freibetrag in Höhe von Euro zu. Würden die Eltern ihr die komplette Summe übertragen bzw. zu einem späteren Zeitpunkt vererben, müsste die Tochter Euro versteuern. Bei einem Steuersatz von 11 Prozent kämen Euro Schenkungsteuer auf sie zu. Um diese zu sparen, gibt es zwei Möglichkeiten: 1. Die Eltern übertragen ihrer Tochter zwei Teilbeträge z. B. zu je Euro im Abstand von zehn Jahren. 2. Da jeder Elternteil einen Schenkungsfreibetrag in Höhe von Euro pro Kind zur Verfügung hat, schenkt der Vater die eine Hälfte der Summe und die Mutter die andere. In beiden Fällen zahlt die Tochter keine Schenkungsteuer. 24 Ihr Wille zählt

25 3 Vermögen übertragen Auch wenn die Schenkung von Bargeld, Schmuck oder Kunstgegenständen bereits mit der Übergabe rechtskräftig ist, sollten Sie die Vermögensübertragung schriftlich festhalten und sich den Erhalt der Schenkung quittieren lassen. In einem solchen Schriftstück können Sie auch vermerken, ob die Schenkung auf das Erbe angerechnet oder zusätzlich gewährt werden soll. Das ist vor allem bei mehreren Erben wichtig, da der Haussegen schnell schief hängt, wenn ein Erbe mehr bekommt als die anderen. Generation überspringen Im Zuge der Erbschaftsteuerreform soll der Freibetrag für Enkelkinder auf Euro ansteigen. Wenn die Freibeträge Ihrer Kinder bereits ausgeschöpft sind, ist die Vermögensübertragung auf die Enkel eine Möglichkeit, Steuern zu sparen. Vorsicht: Verschenken Sie zu Lebzeiten auf keinen Fall so viel, dass Sie selbst in Not geraten. Nach geltendem Recht kann man Schenkungen jedoch zurückfordern, wenn man seinen eigenen Unterhalt und/oder den für seinen Ehepartner nicht mehr aufbringen kann. Auch bei einer schweren Verfehlung des Beschenkten gegen den Schenker oder einen nahen Angehörigen des Schenkers kann die Schenkung wegen grobem Undank innerhalb eines Jahres widerrufen werden. i Umfassende Informationen erhalten Sie bei Ihrer Bank. Um alle rechtlichen und steuerlichen Aspekte einer Schenkung oder Erbschaft zu berücksichtigen, wenden Sie sich am besten an einen Rechtsanwalt und einen Steuerberater. Ihr Wille zählt 25

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