St. Marein. Gemeinde. Die Gemeinde St. Marein wünscht Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute, viel Erfolg und Gesundheit im Neuen Jahr!

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1 Gemeinde St. Marein Zugestellt durch Post.at Mitteilungen der Gemeinde St. Marein Ausgabe 2/2009 Aktuelles über unsere Trinkwasserversorgung Personelle Verstärkung am Gemeindeamt Aus den Vereinen Veranstaltungs- Vorschau 2010 Seite 8 Seite 21 ab Seite 44 Seite 68 Die Gemeinde St. Marein wünscht Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute, viel Erfolg und Gesundheit im Neuen Jahr!

2 Ihre persönliche Versicherungsmaklerin in St. Marein Nach zehn Jahren Berufserfahrung und einschlägigen Weiterbildungen, wie u.a. dem zweijährigen Universitätslehrgang für Versicherungswirtschaft, habe ich mich selbstständig gemacht und das Gewerbe des Versicherungsmaklers und Beraters in Versicherungsangelegenheiten angemeldet. Nachdem mich die Liebe vor über 9 Jahren nach St. Marein verschlagen hat und ich sehr gerne hier wohne, lag es auf der Hand, dass ich den Sitz meiner kleinen Firma auf meinen Hauptwohnsitz in der Dorfstraße 3 (vulgo Lonegger) angemeldet habe. Als Mutter von zwei kleinen Töchtern lassen sich dadurch Beruf und Familie wunderbar miteinander vereinbaren. Meine Arbeit besteht auch weiterhin darin, Ihnen als unabhängige und kompetente Partnerin in allen Versicherungsangelegenheiten zur Seite zu stehen. Unabhängig deshalb, weil ich mit allen Versicherungsanstalten von A wie Allianz über G wie Grawe bis Z wie Zürich zusammenarbeite. Ich bin vom Gesetzgeber dazu verpflichtet, Ihnen die beste Versicherung anzubieten und bin an kein Versicherungsunternehmen gebunden (wie etwa ein Außendienstmitarbeiter einer Versicherung). Kompetent, weil ich mich auch auf meinem bisher erworbenen Wissenstand nicht ausruhe, mich laufend weiterschule und inzwischen in der Ausbildung bei der Wirtschaftskammer Steiermark und im BÖV (Bildungswesen österreichischer Versicherungen) tätig bin. Ihr Vorteil durch meine Arbeit: Polizzencheck: Ich überprüfe vor Ort Ihre Versicherungspolizzen und berate Sie umfasssend! Es kommt häufig vor dass ich Unter-, Über- oder sogar Doppelversicherungen feststellen muss. Nachdem sich auch der Markt ständig ändert, sind auch die Versicherungsprämien und Leistungen immer neu verhandelbar. Der richtige Versicherungsschutz: Gemeinsam mit Ihnen erarbeite ich den Versicherungsschutz, der wirklich für Sie passt: die richtige Absicherung zur richtigen Zeit! Kostenersparnis: Ersparen Sie sich bis zu 30 % an Versicherungsprämien bei gleicher oder oft besserer Leistung! Betreuung rundum: Polizzenservice in allen Sparten, Schadensabwicklung, KFZ An- und Abmeldungen, uvm. Daniela Köck Akad. Vkff. Dorfstraße St. Marein Tel: 0676/

3 Ausgabe 2/2009 Seite Inhaltsverzeichnis Vorwort des Bürgermeisters... 4 Arbeiten 2. Halbjahr... 5 Trinkwasserversorgung... 8 Was gehört nicht in die Kanalisation Straßenbeleuchtung Sicherheit Fertigstellung Müllhütte und Splittlagerplatz Nachruf Ing. Walter Rittner Soziales Personelle Verstärkung Förderungen und Gebühren Voranschlag Agrarausschuss Kulturausschuss Berichte Sport- und Jugendausschuss Müllangelegenheiten Mietkaufwohnungen Kindergarten Volksschule Hauptschule Gesunde Gemeinde Promotion Dr. med.univ Geburtstagsgratulationen Aus dem Standesamt Geburten Vereinsberichte Polizei Caritas Senioren- und Pflegewohnhaus Mitteilung Dr. Neumann Polding Grete Veranstaltungskalender Impressum: Eigentümer, Verleger und Herausgeber: Gemeinde St. Marein Für Redaktion und Inhalt verantwortlich: Bgm. Wolfgang Kuhelnik Für den Inhalt mitverantwortlich: Amtsleiter Edmund Plöbst, Vizebgm. Ing. Alfred Prutti, Josef Reibenbacher. Baby- und Hochzeitsseiten: Daniela Köck Für die Beiträge der Vereine sind deren Verfasser verantwortlich! Fotos: Jaqueline Fröhlich/www.gemeindereporter.at und eigene Gemeindefotos sowie Rudolf Funk

4 Seite Sehr geehrte St. Mareinerinnen! Sehr geehrte St. Mareiner! Liebe Jugend! Das Jahr 2009 geht dem Ende zu. Anlass, zurück zu blicken und Bilanz zu ziehen. Was hat sich im letzten Jahr verändert? Zum Positiven, zum Negativen, im Privaten, im Beruf, in der Gemeinde, im Land, auf der ganzen Welt? Ich hoffe, dass bei Ihrem persönlichen Rückblick auf das Jahr 2009 die positiven Dinge überwiegen und Sie einiger Maßen zufrieden sein können. Wenn ich als Bürgermeister auf das letzte Jahr unserer Gemeindearbeit zurückblicke, überwiegt bei all dem, was es auch an Schwierigkeiten gibt, jedenfalls das Positive. Viele unserer Vorhaben konnten verwirklicht werden: Vom Ausbau der Kinderbetreuung über umfangreiche Straßen- und Wegsanierungen, die Erweiterung der Straßenbeleuchtung bis hin zu zahlreichen Ortbildverschönerungen, um nur einiges in Erinnerung zu rufen, worüber wir auch schon in der Juli-Ausgabe unserer Gemeindezeitung berichtet haben, bzw. auch in der vorliegenden Zeitung berichten. Ich betone auch bei dieser Gelegenheit: All das Positive, das wir in den letzten Jahren für unsere Bevölkerung erreichen konnten, haben wir nur durch das gute MIT- EINANDER im Gemeinderat - über alle Parteigrenzen hinweg - erreicht. Auch wenn es um Rechtsstreitigkeiten geht oder um ungerechtfertigte Forderungen, mit denen die Gemeinde konfrontiert wird, oder auch, wenn es darum geht, mit einem Nachtragsvoranschlag auf unvorhersehbare Entwicklungen (Mindereinnahmen, Kosten für die Behebung von Unwetterschäden) zu reagieren, ist der Zusammenhalt im Gemeinderat vorherrschend. Die Wirtschaft und die Kaufkraft sind weltweit geschwächt, auch der Staat Österreich hat weniger Steuereinnahmen und dadurch bekommen auch die Länder und die Gemeinden viel weniger Geld aus den sogenannten Ertragsanteilen zugewiesen als das noch vor Kurzem der Fall war. Gleichzeitig steigen Jahr für Jahr die gesetzlichen Pflichtausgaben der Gemeinden (insbesondere die Sozialhilfeverbandsumlage). Genügend Geld für größere Investitionen ist daher zurzeit kaum vorhanden. Ausgabe 2/2009 Großzügige Bedarfszuweisungen unseres Landeshauptmanns Mag. Franz Voves, welche in den vergangenen Jahren als zusätzliche Einnahmen unserer Gemeinde für zahlreiche außerordentliche Projekte eingesetzt werden konnten, werden in Zukunft eher zum Ausgleich des ordentlichen Gemeindehaushalts einzusetzen sein als für neue Vorhaben. So wie in den meisten österreichischen Gemeinden wird in der nächsten Zeit auch bei uns ein Sparkurs eingeschlagen werden müssen. Ich bin aber trotzdem überzeugt, dass es uns in gemeinsamer Anstrengung gelingen wird, auch diese Zeiten, wo weniger Geld als bisher zur Verfügung steht, gut zu bewältigen. Unser Ziel, das Erreichte zu erhalten und unser St. Marein - aufbauend auf dem, was von den Generationen vor uns geschaffen wurde - noch lebenswerter zu machen, werden wir weiter zielstrebig verfolgen. Wir werden das nur nicht mehr ganz in der Geschwindigkeit schaffen, wie uns das in den letzten Jahren gelungen ist. Dafür ersuche ich Sie um Verständnis. Was wir aber jedenfalls auch weiterhin und insbesondere in der Weihnachtszeit investieren können, ist Zeit. Mehr Zeit für die Familie und Freunde, Zeit für (einsame) Menschen in der Nachbarschaft, Zeit für gemeinsame Aktivitäten, einfach mehr Zeit für einander. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen namens der gesamten Gemeindevertretung gesegnete Weihnachten und alles Gute und Gesundheit im Jahr 2010! Ihr Bürgermeister Wolfgang Kuhelnik

5 Ausgabe 2/2009 Seite Arbeiten im 2. Halbjahr Straßensanierungen Nach den Unwettern im Sommer, die unserem Wegenetz sehr zugesetzt hatten, konnten inzwischen alle Wege wieder hergestellt werden. Der Kostenaufwand war jedoch enorm. Im gesamten Gemeindegebiet wurden Straßeninstandsetzungsarbeiten durchgeführt. Aufgrund der zahlreichen Wässer, die auf die Straßen liefen, wurden diese durch Drainagen bzw. Einlaufschächte gefasst und können nun geregelt abfließen. So wurden im heurigen Jahr folgende Verbesserungsmaßnahmen gesetzt: Wiederherstellung Ziegelwaldweg, Errichtung einer Asphaltmulde in Fentsch-Sauerbrunn, Einbau von Einlaufschächten am Fressenberg Ostweg, Wiederherstellung des Fressenberg Westweges mit aufwändiger Steinschlichtung, Greith: Humuswulst abbaggern, Bankette erneuern, Gerinne frei machen, Entwässerungsmaßnahmen Wasserleitherstraße, Schadensbehebungen Weinmeisterweg, Asphalt-Reparaturen Panoramaweg, Dorfstraße und Asphalt-Setzungen mehrerer Straßen ausprofilieren. In Fentsch wurden alle Kanaldeckel neu eingefasst, da es im letzten Winter vorkam, dass der Räumdienst einen dieser Deckel aus der Verankerung riss. Die Unterzüge bei der Moar-am- Berg-Brücke mussten aufgrund des Hochwassers getauscht werden und auch die Brücke auf der Zufahrt zur Familie Schaffer (Hochwieser) musste mit neuen Durchzügen und Holzbohlen belegt werden. Wir hoffen mit diesen umfangreichen Maßnahmen auch die Verkehrssicherheit weiter erhöht zu haben. Nachdem die Landestraßenverwaltung Teile der Landesstraße sanierte, gab es für die Gemeinde St. Marein die Möglichkeit, zu günstigen Preisen, ebenfalls Risse ausbessern zu lassen. Als Versuchsstraßen dienten dafür die Haydngasse, bzw. die Roseggergasse. Im Frühjahr können wir überprüfen, inwieweit diese Art der Sanierung für andere Straßen und Wege sinnvoll ist. Posthaus erhält Wärmedämmung In Zeiten steigender Energiekosten wird die Dämmung von Wohnhäusern ein immer wichtiger werdender Faktor. Das 1964 erbaute Wohnhaus, in dem früher das Postamt untergebracht war, wurde schon einmal saniert, die Wärmedämmung spielte aber früher keine entscheidende Rolle. Mit der Anbringung einer Dachboden- bzw. Kellerdämmung sollten auch die Heizkosten für die Mieter sinken. Im Zuge dieser Bauarbeiten werden auch Wohnungstüren erneuert.

6 Seite Ausgabe 2/2009 Lokalaugenschein am Oberlauf des Mareiner Feuerbaches Die gewaltigen Wassermengen, die im heurigen Jahr als Regen gefallen sind, haben wieder einmal gezeigt, wie aus kleinen Rinnsalen reißende Wildbäche werden. Der als kleines Bächlein bekannte Feuerbach hat im heurigen Sommer nicht nur die Feuerwehr gefordert, sondern stellt durch die großen Geschiebemassen eine Gefahr für die Wohnhäuser der Ortschaft Wasserleith dar! Immer wieder hat die Gemeinde bei den zuständigen Stellen auf Landesebene auf die Gefahren hingewiesen. Im Herbst konnte mit dem Leiter der Wildbachverbauung Scheifling, Hrn. Dipl.-Ing. Pöllinger, ein Lokalaugenschein durchgeführt werden. Nach der Begehung wurde von Seiten des Leiters der Abteilung zugesagt, ein Rückhaltebecken (1.200m 3 ) mit einem Geschieberechen zu planen und in weiterer Folge auch umzusetzen. Dieser Plan soll im Jänner 2010 den betroffenen Anrainern am Oberlauf des Feuerbaches vorgestellt werden. Bgm. Kuhelnik mit Dipl.-Ing Pöllinger beim Lokalaugenschein Kindergarten erhält neues Büro Seit der Eröffnung des Kindergartens sind nun über 30 Jahre vergangen. Der Wunsch der Kindergartenleitung, auch diesen Teil des Kindergartens zu modernisieren, bestand schon einige Zeit. Es waren im Vorjahr aber die Adaptierungen für die alterserweiterte Gruppe, Verbesserung des Kinderschutzes, wie Klemmschutzleisten, bzw. Splitterschutzfolien notwendig und so konnte die Büroerneuerung erst heuer in Angriff genommen werden. Die funktionell gestaltete Einrichtung wurde vom Kindergartenteam und unserem heimischen Unternehmer, der Bau- u. Möbeltischlerei Hammer, geplant und umgesetzt. Wir danken der Tischlerei Hammer für die rasche und ausgezeichnete Durchführung der Arbeiten. Nachmittagsbetreuung im Kindergarten Durch die im Kindergarten durchgeführten Erhebungen wurde in den letzten Jahren immer wieder festgestellt, dass ein Bedarf an Kinderbetreuung am Nachmittag benötigt und gewünscht ist. Mit der Volkshilfe konnte nun ein Partner gefunden werden, der mit einer Tagesmutter-Nachmittagsbetreuung im Kindergarten diesen Bedarf abdeckt. Als Tagesmutter im Kindergarten ist Frau Karolyi Klaudia betraut. Sollten Sie für kommenden Herbst eine Betreuung durch die Tagesmutter benötigen, können sie dies bereits bei der Kindergarteneinschreibung im Jänner 2010 bekannt geben.

7 Ausgabe 2/2009 Seite Kindergarten Neuer Zugang für Buskinder Die Zufahrtsmöglichkeiten für den Kindergartenbus waren für das Busunternehmen beim Haupteingang nicht zufriedenstellend. Darum hat man schon zu Beginn des letzten Kindergartenjahres die Lösung gefunden, über den südseitigen Eingang vom Schulhof in den Kindergarten zu gelangen. Unser Gemeindearbeiter Anton Klumaier hat im Sommer Betonplatten vom Schulhof bis zum westseitigen Eingang verlegt. Die beiden Stufen zur Tür wurden als Auflage des Landes aufgrund der Festlegung dieses Ausganges zur Fluchttür vergrößert und so kommen die Kinder nunmehr gefahrlos in den Kindergarten. Buswartehäuschen Die beiden alten schon etwas unansehnlichen Buswartehäuschen konnten heuer durch gefällige, aus Holz errichtete Wartehäuschen in Prankh und Hof ersetzt werden. Wir danken der Zimmerei Burgstaller für die gelungene Umsetzung. Besuch aus Slowenien Sicherheitsglas, Sitzgelegenheiten und Abfallbehälter werden noch montiert werden. Eine Delegation von 100 slowenischen Imkern besuchte St. Marein und wurde von Bürgermeister Kuhelnik empfangen. Am Programm stand neben einer Besichtigung des Biomasseheizwerkes und des modernen Rinderstalles der Fam. Enzinger in Mitterfeld auch ein Mittagessen beim Prankher Wirt. Organisiert wurde diese Reise vom St. Lorenzer Imkermeister, Herrn Lemmerer und dem in St. Marein gut bekannten Rauchfangkehrer Franz Križan, der die Gäste aus unserem südlichen Nachbarland auch zum Wipfelwanderweg in die Rachau führte.

8 Seite Ausgabe 2/2009 Bgm. Kuhelnik: Aktuelles über unsere Trinkwasserversorgung Vorrang für sinnvolle Zukunftssicherung anstelle von nicht nachvollziehbaren Forderungen Fast drei Jahrzehnte währte das bisherige gute Einvernehmen zwischen dem Wasserverband Aichfeld-Murboden-Ost und der Agrargemeinschaft Weinmeisterboden, bis heuer im Frühjahr eine Schadenersatz - Forderung des Vorstandes der Agrargemeinschaft eintraf, die aus Sicht des Wasserverbandes und der Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden nicht nachvollziehbar und ungerechtfertigt ist und daher kategorisch zurückgewiesen wird. Lesen Sie hier, worum es in dieser stritigen Angelegenheit geht: Anfang März 2009 erhielt der Wasserverband Aichfeld Murboden ein Schreiben eines Grazer Rechtsanwaltes, der im Auftrag der Agrargemeinschaft Weinmeisterboden den Verband völlig überraschend mit mehreren Forderungen konfrontierte. Im Mittelpunkt stand die Forderung nach bereicherungsrechtlichem Vorteilsausgleich für einen behaupteten Übergenuß an Trinkwasser für die letzten Jahrzehnte. Was sind die Hintergründe dieser Forderung? Auf Basis eines Dienstbarkeitsvertrages zwischen der Agrargemeinschaft Weinmeisterboden und dem Wasserverband Aichfeld Murboden erfolgt die Trinkwasserversorgung der Gemeinden St. Marein und Feistritz seit Anfang der Achtzigerjahre mit Wasser aus dem Weinmeisterboden. Die Quellfassung, der Hochbehälter in Wasserleith, alle Rohrleitungen wurden vom Wasserverband errichtet und finanziert. Für das Wasserrecht der Entnahme von 10 Sekundenlitern wurde der Agrargemeinschaft von den beiden Gemeinden damals ein einmaliger Betrag ( Schilling) bezahlt. Ab 1995 erhöhte sich die Konsensmenge auf 14 Sekundenliter, nachdem sich im Einvernehmen aller Vertragspartner auch die Gemeinde St. Lorenzen nachträglich einkaufte. Im Jahr 1980 und bei der Kollaudierungsverhandlung 1988 wurde von der Wasserrechtsbehörde unter anderem die Auflage erteilt, dass Wasser über der genehmigten Konsensmenge beim ersten Schacht nach der Quelle in den Bach zurückzuführen ist. Warum diese Auflage damals nicht erfüllt wurde, lässt sich aus heutiger Sicht nicht ganz nachvollziehen. Wie ehemalige Verantwortungsträger als Zeitzeugen heute erläutern, wurde für den Einbau dieser Drossel deswegen keine Notwendigkeit gesehen, weil ohnehin alle Beteiligten wussten, dass gerade einmal die Hälfte der erworbenen Sekundenliter gebraucht bzw. verkauft werden. Wozu also um teures Geld einen Einbau im Weinmeisterboden errichten, wenn Überwasser ohnehin spätestens beim Hochbehälter in Wasserleith in den Bach zurückfließt. Man hatte damals eher damit zu kämpfen, dass nicht zuviel, sondern zu we-

9 Ausgabe 2/2009 Seite nig Wasser floss. Darum musste im Jahr 2000 auf Kosten des Verbandes bzw. der Gemeinden sogar eine zweite Quelle gefasst werden. Forderungen des Vorstandes der Agrargemeinschaft Weinmeisterboden Anders als damalige Funktionäre des Wasserverbandes, der Agrargemeinschaft und der Gemeinden sehen das offenbar die jetzigen Vorstandsmitglieder der Agrargemeinschaft. Weil dieser Durchflussbegrenzer vor 30 Jahren im Weinmeisterboden nicht eingebaut wurde, geht der jetzige Agrargemeinschaftsvorstand davon aus, dass über den gesamten Zeitraum einige Sekundenliter mehr durch die Transportleitung zum Hochbehälter geflossen sind als die vertraglich definierte Menge. Man wisse zwar, so der Obmann der AG Weinmeisterboden, dass der Wasserverband und die Gemeinden nachweislich nur ca. die Hälfte der Berechtigungsmenge benötigt und verkauft haben. Im Umstand, dass etwaiges Mehrwasser einige Kilometer durch eine Rohrleitung geflossen ist und erst danach in den Bach zurückgeführt wurde, sehe der Vorstand der Agrargemeinschaft jedoch die Grundlage für diese Schadenersatzforderung. Klagsdrohung der Agrargemeinschaft Der Grazer Rechtsanwalt der Agrargemeinschaft rechnete bei einer der bisherigen Gesprächsrunden (11. August 2009) gar vor, dass der Gegenwert für diesen behaupteten Übergenuß Euro (das sind im alten Schilling 8,23 Mio.) betrage. Die Agrargemeinschaft wäre aber bereit, die volle Summe dann nicht einzuklagen, wenn alle an die öffentliche Wasserleitung angeschlossenen Mitglieder der Agrargemeinschaft für die nächsten 29 Jahre von der Wasserverbrauchsgebühr befreit werden, andernfalls man sofort den Klagsweg beschreiten werde. (Allein die Gemeinde St. Marein hätte bei dieser Variante jährliche Mindereinnahmen von rd Euro ergibt für den Zeitraum von 29 Jahren Einnahmenausfälle von rd Euro.) Wasserverband und Bürgermeister weisen Schadenersatzforderungen kategorisch zurück Der Wasserverband Aichfeld Murboden, in dem die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden mit Sitz und Stimme vertreten sind, hat diese Forderungen als völlig ungerechtfertigt zurückgewiesen, da der Verbrauch aller drei Gemeinden laut Wasserzähler durchschnittlich max. 7,5 Sekundenliter betragen hat. Daher kann der Agrargemeinschaft aus den geschilderten Umständen heraus keinerlei finanzieller oder sonstiger Schaden erwachsen sein und es ist weder dem Wasserverband noch den Mitgliedsgemeinden St. Marein, Feistritz und St. Lorenzen nachweislich irgend ein Vorteil erwachsen. Diese Schadenersatzforderung für die letzten drei Jahrzehnte geht auch aus der Sicht des Rechtsanwaltes des Wasserverbandes völlig ins Leere. Die Bürgermeister sind sich einig, der Bevölkerung keine Gebührenerhöhungen zuzumuten für eventuelles Überwasser, welches in jedem Fall in den Bach geflossen ist und lehnen diese Forderungen daher kategorisch ab. Bgm. Kuhelnik Einvernehmliche Zukunftssicherung statt Streitverfahren Anstelle über ungerechtfertigte Forderungen der Agrargemeinschaft zu streiten, hat der Wasserverband angeboten, eine einvernehmliche Lösung für die Zukunft zu erreichen. Seitens des Wasserverbandes wurde der Agrargemeinschaft daher ein Angebot über den zusätzlichen Einkauf von drei auf dann insgesamt 17 Sekundenliter unterbreitet, um damit die Wasserversorgung künftiger Generationen zu sichern, wenn dann vielleicht einmal mehr Trinkwasser als derzeit benötigt werden sollte und stellte dafür einen Betrag in Aussicht, der sich an dem ursprünglichen Einkaufspreis pro Sekundenliter aus dem Jahre 1980 orientiert, erhöht um den Verbraucherpreisindex. Die Agrargemeinschaft teilte dazu mit, einer solchen Pauschal-Erweiterung der Konsensmenge nichts abgewinnen zu können. Nach wie vor strebe man in erster Linie einen Gratiswasserbezug an. Alternativ dazu könne man aber auch über eine Variante diskutieren, in der der Wasserverband eine Option auf einen künftig höheren Wasserbezug erwirbt und für dieses Recht, bei Bedarf mehr Wasser beziehen zu können, eine Bereitstellungsgebühr leistet und darüber hinaus dann im Bedarfsfall für jeden tatsächlich benötigten Kubikmeter ein noch festzulegender Betrag zu bezahlen wäre. Wer würde den Gratiswasserbezug der Mitglieder der Agrargemeinschaft bezahlen? Gemeinderäte der 80-Jahre erinnern sich noch gut daran, dass schon damals die Forderung nach Gratiswasser für alle Mitglieder der AG Weinmeisterboden im

10 Seite Ausgabe 2/2009 Raum stand, dies aber schon damals aus guten Gründen nicht akzeptiert wurde. Was damals anstelle dessen beschlossen wurde, war eine verbilligte Wasserbezugsgebühr ab 150 m³. Das heißt, ab dem 150. Kubikmeter wird nicht die volle Gebühr (derzeit E 1,05), sondern eine ermäßigte Gebühr (derzeit E 0,42 exkl. MWSt.) bezahlt. Eine Vergünstigung für größere Verbraucher, die es in wenigen Gemeinden gibt. Eine Vergünstigung, die sich wohl auch nicht aufrecht erhalten ließe, wenn der Vorstand der AG Weinmeisterboden durchsetzen könnte, dass für etwaiges Überwasser, welches in den Bach geflossen ist, Schadenersatz zu zahlen ist, d.h. das würde unweigerlich zu Gebührenerhöhungen führen müssen. Die Bürgermeister als Vertreter der Mitgliedsgemeinden des Wasserverbandes werden bei den bevorstehenden Gesprächen über eine sinnvolle Zukunftssicherung weiterhin das Allgemeinwohl vor Augen haben und eine auch für die Bevölkerung vertretbare Lösung anstreben. Wenn Sie an mehr Details und Informationen über den bisherigen Verlauf der Gespräche in dieser Angelegenheit interessiert sind, können Sie auf der Homepage der Gemeinde St. Marein in den Gemeinderats-Sitzungsprotokollen von März, Juli und Oktober 2009, jeweils unter Berichte des Bürgermeisters nachlesen. Gemeindeamt/GR-Sitzungsprotokolle Anmerkung: Ein Betonschacht mit Mengenbegrenzer und Wasserzähler (Kostenpunkt rd Euro) wurde heuer im Oktober vom Wasserverband im Weinmeisterboden errichtet und damit die ursprüngliche Auflage aus dem Jahr 1980 erfüllt. Überwasser fließt nun nicht in Wasserleith, sondern im Weinmeisterboden zurück in den Bach. Sonstige Auswirkungen auf den Verbrauch oder die derzeitige Versorgungssicherheit der drei Gemeinden sind damit nicht verbunden. 2450b055 GfA Bericht - Trinkwasser Seite 3 5. trinkwassergutachten gem. 73 LMSVG Überschreitungen Indikatorparameterwert: Überschreitungen Parameterwert: Beanstandungen aufgrund der Inspektion: Das Trinkwasser reagiert: KEINE KEINE Hochbehältergebäude: Putz angegriffen; Algen; Sanierung ist bereits geplant. SCHWACH ALKALISCH Das trinkwasser ist im gegenwärtigen Zustand laut vorliegendem Untersuchungsergebnis nach den in Österreich laut BGBl. 304/2001 und 254/2006 geltenden indikator- und Parameterwerten und unter Berücksichtigung des LMSVG und des Österreichischen Lebensmittelbuches, Codexkapitel B1: S i C H e r Das Wasser ist zur Verwendung als trinkwasser geeignet. Dr. karl Heinz krainer Zeltweg, Gutachter gem. Bescheid BMGF-75120/0018-IV/B/10/2006 (Bundesministerium für Frauen und Gesundheit)

11 Ausgabe 2/2009 Seite Mehr Trinkwasser-Versorgungssicherheit durch Fernwirkanlage im Hochbehälter Wasserleith Bei all den geschilderten unangenehmen Dingen im Zusammenhang mit unserer Trinkwasserversorgung konnte der Wasserverband heuer unabhängig von diesem Streit die Sanierung und Modernisierung des Hochbehälters in Wasserleith weiterführen und auch die neue Fernwirkanlage installieren. Durch diese verfügt der Bereitschaftsdienst des Wasserverbandes jederzeit über alle maßgeblichen Daten des Wasserstandes im Hochbehälter und kann bei Störungsfällen sofort Gegenmaßnahmen ergreifen. Auch das ist ein maßgeblicher Schritt im Zusammenhang mit der Aufrechterhaltung der Trinkwasser-Versorgungssicherheit für St. Marein, Feistritz und St. Lorenzen. AB SOFORT FÜR SIE DA SIBILIO Silvestro Tel / Mail. Mir wurde von der Grazer Wechselseitigen Versicherung die ehrenvolle Aufgabe übertragen AB SOFORT die Betreuung aller unserer Kunden in den Gemeinden St.Marein und Feistritz zu übernehmen. Für mich bedeutet das FREUDE und HERAUSFORDERUNG. Wie schon zu meinen Gemeinde Zeiten gebe ich Ihnen das Versprechen, Sie in allen Versicherungsangelegenheiten RASCH, KOMPETENT und VERLÄSSLICH zu beraten. Ich freue mich schon riesig auf unsere Zusammenarbeit und wünsche allen GESUNDHEIT und ZUFRIEDENHEIT für das Jahr 2010.

12 Rat und Hilfe im Trauerfall Rat und Hilfe im Trauerfall Ein Ratgeber und Lesebuch mit zahlreichen Facetten rund um den Tod. Ein Ratgeber und Lesebuch mit zahlreichen Facetten rund um den Tod. Rat und Hilfe im Trauerfall : der 120 Seiten starke Ratgeber und das Lesebuch beschäftigt sich mit Vorsorge, Hilfe im Trauerfall, Trauerarbeit, Geschichte des Bestattungswesens, Bestattungsarten, Tipps zur Grabgestaltung, Symbolik und vielen weiteren Themen rund um den Tod, aber auch mit dem Leben. Rat und Hilfe im Trauerfall : der 120 Seiten starke Ratgeber und das Lesebuch beschäftigt sich mit Vorsorge, Hilfe im Trauerfall, Trauerarbeit, Geschichte des Bestattungswesens, Bestattungsarten, Tipps zur Grabgestaltung, Symbolik und vielen weiteren Themen rund um den Tod, aber auch mit dem Leben. Der Ratgeber wird in der Filiale Aichfeld der Grazer Bestattung kostenlos abgegeben. Der Ratgeber wird in der Filiale Aichfeld der Grazer Bestattung kostenlos abgegeben. Bestattung der Grazer Stadtwerke GmbH Filiale Aichfeld Kärntner Straße 18, 8720 Knittelfeld Tel.: / , Mobil: 0664/ Uhr Bestattung der Grazer Stadtwerke GmbH Filiale Aichfeld Kärntner Straße 18, 8720 Knittelfeld Tel.: / , Mobil: 0664/ Uhr Betreut werden die Bezirke Knittelfeld und Judenburg sowie angrenzende Gemeinden. Betreut werden die Bezirke Knittelfeld und Judenburg sowie angrenzende Gemeinden. Rat und Hilfe im Trauerfall Grazer Bestattung und ihre steirischen Filialen Auszeichnung des Landes Biomasseheizwerk St. Marein bei Knittelfeld Biomasse ist ein heimisches Produkt und ist vor allem ein nachwachsender Rohstoff. In Zeiten steigender Energiepreise bei den fossilen Energieträgern, ist eine unabhängige heimische Wärmeversorgung ein großer Vorteil. Zahlreiche Biomasse-Anschlüsse im öffentlichen, sowie privaten Bereich, ersetzen alte unrentable und klimaschädliche Öl- oder Gasheizungen. Zurzeit ist St. Marein noch eine Feinstaubgemeinde. Mit einem Anschluss an die Biomasse kann man auch hier entgegenwirken.

13 ZT S t a a t l i c h b e f u g t e u n d b e e i d e t e Z i v i l i t e c h n i k e r - K E G f ü r B a u w e s e n Dipl.-Ing. BEGLARI Dipl.-Ing. LAUBREITER K n i t t e l f e l d ; P a r k s t r a s s e 4 ; / fax: / ; o - Statische Bearbeitung, Planung u. Bauaufsicht von Wohn- Industrie- und Brückenbauten - Planung u. Bauaufsicht von Kanalisations- und Wasserversorgungsanlagen, Flussbau - Begutachtung von Bauschäden, Sanierung Planungs- und Bauarbeitenkoordination :\Projekte\IG\Annonce_Gemeindezeitungen doc

14 B E S T A T T U N G Knittelfeld Anton-Regner-Straße Knittelfeld Tel.: / Fax: DW 47 Judenburg Hauptplatz 22 / Rathauspassage 8750 Judenburg Tel.: / Fax: DW 20 Zeltweg Größingstraße Zeltweg Tel.: / Fax: DW 7 Fohnsdorf Spitalgasse Fohnsdorf Tel.: / Fax: DW 33 B E S T A T T U N G B E S T A T T U N G Knittelfeld Anton-Regner-Straße Knittelfeld Tel.: / Fax: DW 47 Judenburg Hauptplatz 22 / Rathauspassage 8750 Judenburg Tel.: / Fax: DW 20 Zeltweg Größingstraße Zeltweg Tel.: / Fax: DW 7 Fohnsdorf Spitalgasse Fohnsdorf Tel.: / Fax: DW 33 Zeltweg Größingstraße Zeltweg Tel.: / Fax: DW 7 Fohnsdorf R at & H i l fe vo n 0 bis 24 Uhr a n 1 6 Standor ten in Österreich Spitalgasse Fohnsdorf Tel.: / Fax: DW Ideen 33 Planung Ausführung R at & H i l fe vo n 0 b i s 24 Uhr a n 1 6 Standor ten in Österreich Bau u. Möbeltischlerei und Handel Tel Fax St. Marein, Hauptstraße 7

15 Frau Sabine Haßler Unsere Kanalisation und unsere Kläranlagen vertragen vieles, jedoch kann über das WC entsorgter Abfall zu massiven Problemen bei der Abwasserreinigung führen. Unter großem Arbeitsaufwand und zusätzlichen Kosten muss der Abfall wieder vom Abwasser getrennt werden, giftige Substanzen können mitunter die Abwasserreinigung entscheidend beeinträchtigen. Diese Stoffe gehören nicht ins Abwasser! Abflussreiniger Was richten sie an? vergiften das Abwasser, zerfressen Rohrleitungen Wohin damit? statt dessen Flusensieb im Abfluss anbringen, Saugglocke verwenden Akkus, Batterien enthalten Schwermetalle, vergiften das Abwasser zurück in den Fachhandel, im Altstoffsammelzentrum abgeben Arzneimittel vergiften das Abwasser in der Apotheke, im Altstoffsammelzentrum abgeben Chemikalien Farben, Lacke, Lösungsmittel, Nitroverdünnung, Kosmetikartikel, Pflegemittel, Klebstoffe,... Frittierfett, Speiseöl vergiften das Abwasser lagert sich in den Rohren und Kanälen ab, führt zu Verstopfungen und verursacht zusätzliche Kosten bei der Abwasserreinigung zum gefährlichen Abfall, beim Altstoffsammelzentrum abgeben im Fettkübel sammeln (Öli), im Altstoffsammelzentrum abgeben Hygieneartikel (Binden, Slipeinlagen, Windeln, Wattestäbchen), Heftpflaster können zu Verstopfungen in den Rohrleitungen führen, müssen aus der Kläranlage mühsam entfernt werden zum Restmüll Katzenstreu, Vogelsand lagert sich in den Rohren ab und führt zu Verstopfungen in den Restmüll Zigarettenkippen, Korken, u.ä. Mineralöle, Diesel, Benzin, Maschinenöle, Motoröl, Frostschutzmittel müssen in der Kläranlage mühsam entfernt werden vergiften das Abwasser und können im Kanalsystem zu Explosionsgefahr führen in den Restmüll zurück in den Fachhandel, in Haushaltsmengen im Altstoffsammelzentrum abgeben Pflanzenschutzmittel, Schädlingsbekämpfungsmittel vergiften das Abwasser als gefährlichen Abfall entsorgen Speisereste, verdorbene Lebensmittel, Schnittblumen,... führen zu Verstopfungen, versursachen Geruchsprobleme, müssen in der Kläranlage mit hohem Energieaufwand herausgeholt werden Biotonne, Kompost Styropor-Verpackungen, Kunststoffverpackungen müssen mit hohem Aufwand aus dem Abwasser herausgeholt werden gelber Sack, Leichtstoffbehälter, Altstoffsammelzentrum Bauschutt, Zement, Mörtelmasse, Zementschlämme Textilien, Strümpfe, Schuhe,... betoniert die Kanäle zu verstopfen Rohrleitungen und Pumpen, müssen mühsam entfernt werden bei Bauschutt-Recycling-Stelle entsorgen Altkleidersammlung Postanschrift: e² group umweltengineering GmbH Firmendaten: Seite 1 von 1 Siemensstraße 9 Tel.: / UID Nr.: ATU Fohnsdorf Fax: / Internet: FN: 49098d HG Graz

16 w w w. e q u a d r a t. c o m equadrat group Consulting Gebäudetechnik Die Unternehmensgruppe für ef ziente Lösungen Umwelttechnik Energietechnik Ingenieurs- Projekt- analyse Projektentwicklung leistung e² group umweltengineering GmbH, Siemensstraße 9, 8753 Fohnsdorf Graz Weng Fohnsdorf Wiener Neudorf Feldkirchen Spittal/Drau Vorderstoder Plovdiv HOPF - BAGGER KG Ihr kompetenter Partner für Baggerarbeiten Eine unserer Aufgaben: Forstwege bauen & sanieren Gottfried s Speckhütt ń NEU: Harvesterkopf für Trassen, Rodungen und Windwurf Selbst g mochte Jaus n, selbst brennter Schnops selbst presster Most, selbsverständlich g mütlich. vom Trassen schlägern bis zur fertig pro lierten Forststraße HOPF BAGGER KG ERDBAU GAAL 0664 / Fam. Göttfried Wasserleitherstraße 13, 8733 St.Marein, Tel.: 03515/4647 BAUUNTERNEHMEN A-8720 Knittelfeld Wienerstraße 30 Tel / Fax / HARTLEB 8733 St. Marein St. Marthastraße 10 Tel / Fax /

17 Ausgabe 2/2009 Seite Beleuchtung Sicherheit für St. Marein In diesem Jahr konnten die Laternen für den Sonnenhang und den Bereich Schlosskreuzweg, wie vom Gemeinderat beschlossen, angekauft und teilweise auch schon installiert werden. Für die Bewohner des Sonnenhanges und des Schlosskreuzweges bedeuten diese Installationen eine zusätzliche Sicherheit. Das Geheimnis des Schenkens Schenke mit dem Herzen, mit den Augen und mit dem Sinn, denn in jedem Geschenk liegt dein eigenes ICH darin. Wenn dich beim Schenken ein großes Glücksgefühl befällt, dann liegst du goldrichtig und du hast sicher gut gewählt. Marianne Wechselberger Erste Solarbeleuchtung in St. Marein Im September 2009 wurde auf der Gehsteigverbindung vom Sportplatz in die Prankher Siedlung drei Solarleuchten errichtet. Die Firma ECO-Lights aus Eppenstein bekam nach Beschluss im Gemeinderat den Auftrag, diese Solarleuchten zu installieren. Diese Leuchten sind vom Stromnetz vollkommen unabhängig. Sie wandeln das Sonnenlicht direkt in Strom um und speichern diesen in Batterien. Durch eine intelligente Steuerung passt sich die Beleuchtung den Gegebenheiten ideal an. So wird an Hand des vergangenen Tages der Einschaltrhythmus in der Früh mit 2 Stunden vor Sonnenaufgang festgelegt, ohne dass dafür die Zeituhr immer nachgestellt werden müsste. Die neue LED-Lichttechnik ermöglicht eine optimale Ausnutzung des gespeicherten Stromes und eine gute Ausleuchtung des Weges während der Nacht.

18 Seite Ausgabe 2/2009 Montage der Müllhütte und Fertigstellung des Splittlagerplatzes! Nachdem im Sommer die Vorarbeiten zur Errichtung der Müllhütte und des Splittlagerplatzes in Fressenberg abgeschlossen waren, konnte die Müllhütte im Herbst montiert werden. Der Splittlagerplatz wurde mit einer Plane versehen, nachdem der Splitt für den Winterdienst eingelagert wurde. Damit ist gewährleistet, dass auch im Winter unsere Winterdienstfahrer Zugang zu trockenem Splitt haben. Nachruf Gemeinderat a.d. Baumeister Ing. Walter Rittner Am 06. März 2009 hat der ehemalige Gemeinderat, Baumeister Ing. Walter Rittner, für immer die Augen geschlossen. Zahlen und Fakten können die Schaffenskraft eines Menschen nicht beschreiben, sondern nur dokumentieren, dennoch bleiben oft nur diese in unserer Erinnerung. Geboren wurde Ing. Rittner am12. August 1932 in Leoben. Er absolvierte die HTL für Tiefbau in Graz und arbeitete für die Firma Hitthaler sowie die Steirische Ferngas und war als Betriebsleiter für die Firma Katzenberger tätig. Seinen Weg nach St. Marein fand er mit seiner Gattin Marzellina und seiner Tochter Ulrike über das kleine Haus in Greith im Jahre 1970, 1972 zogen sie in ihr Haus am Kirchbichl wurde er in den Gemeinderat gewählt, dem er bis 1985 angehörte. Es war vor allem seine fachliche Qualifikation, die im Gemeinderat unter Bgm. Leopold Maier sen. sehr gefragt war. So war er Mitglied des Bauausschusses und des Planungsbeirates, sowie Obmann des Prüfungsausschusses und Bausachverständiger für unsere Gemeinde. Sein größtes Projekt für unsere Gemeinde und zukunftsweisend für diese Zeit war die Errichtung der Wasserversorgungsanlage mit der Quellfassung im Weinmeisterboden, der Transportleitung und der Ortsnetze für St. Marein und Feistritz. Aber auch der Kanalbau in Wasserleith und St. Martha wurden von Herrn Rittner geplant und deren Bau beaufsichtigt. Mit Baumeister Ing. Rittner hat St. Marein einen großen Mann verloren, der aber durch seine Taten und Werke nicht in Vergessenheit geraten wird.

19 Ausgabe 2/2009 Seite Soziales Ausflug Seniorenheim Wasserleith Am Freitag den 11. September 2009 lud das Sozialresort der Gemeinde die Bewohner zu einem Ausflug zur Pulvermacher Hütte ein. Mit dem Bus der Volkshilfe unterstützt von Bezirksobmann Hubert Ritzinger wurden die Bewohner um 14:00 Uhr vom Seniorenwohnhaus Wasserleith abgeholt. In der Pulvermacher Hütte begrüßte Hüttenwirt Peter Hohlrieder die Ausflugsgäste. Ebenso begrüßte Bürgermeister Wolfgang Kuhelnik die Heimbewohner und das mitgekommene Pflegepersonal und die mitgereisten Gäste. Gleichfalls begrüßte er die zur Unterstützung der Betreuerin mitgekommenen Gemeinderäte Vzbgm. Prutti Alfred, GR Gmeinhart Manfred, GR Sundl Herbert und Michaela, und die Musikanten OAR Pichler Karl, Arch Herwig, Reibenbacher Josef. Die Ausflugsgäste fühlten sich in der Hütte sichtlich wohl und genossen die gute Jause und danach Kaffee mit Kuchen. Als dann OAR Pichler Karl die Gäste mit Liedtexten versorgte, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Viele sangen die bekannten Volksweisen mit Begeisterung mit. Für die Heimbewohner war dies ein abwechslungsreicher Nachmittag in ihrem Heimleben. Seniorenadventfeier Die Gemeinde hatte heuer zum 19. Mal zur Seniorenadventfeier eingeladen. Der damalige Gemeinderatsbeschluss hatte den Grundgedanken, besonders Menschen, die einsam sind, ein paar Stunden in besinnlicher Geselligkeit zu bieten. Im Rahmen der Adventfeier sollten sie in eine vorweihnachtliche Stimmung versetzt werden. Auch sind wieder Bewohner des Seniorenheimes der Einladung gefolgt. Die Gemeinderatsmitglieder und deren Partner haben wieder die festliche Dekoration des Festsaales übernommen und die Gäste betreut. Mehr als 30 Damen und Herren haben wieder köstliche Kekse für die älteren Mitbürger und die Mitwirkenden gebacken. Bgm. Wolfgang Kuhelnik begrüßte die Gäste und Mitwirkenden. In seiner Adventansprache gab er einen Überblick über die im vergangenen Jahr ausgeführten Projekte. Er wies aber auch auf die Folgen der Wirtschaftskrise hin, die nicht nur Auswirkungen auf Bund, Länder und Gemeinden durch Mindereinnahmen mi Steuerbereich hat, sondern auch vor jedem Einzelnen nicht Halt machen. Pfarrer Pater Dr. Othmar Stary stimmte die Gäste in seiner Ansprache auf den Advent ein. Umrahmt wurde die Feier von den Weisenbläsern und von der Sängerrunde. OAR. Karl Pichler, der seit 1. Juni im wohlverdienten Ruhestand ist, ließ es sich nicht nehmen und führte in bewährter Weise durch das Programm. Für die gute Bewirtung sorgte im heurigen Jahr das Gasthaus Dietrich mit seinem Team. Allen, die zum Gelingen dieser Feier beigetragen haben, sei an dieser Stelle nochmals herzlichst gedankt.

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