ZEITLOS. Das Magazin für alle Lebensalter und -situationen. kräuter als fitmacher. trauersymptome. Warum ihre Deutung so wichtig ist

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1 ZEITLOS Das Magazin für alle Lebensalter und -situationen kräuter als fitmacher trauersymptome Warum ihre Deutung so wichtig ist harry belafonte Der unermüdliche Aktivist ewig lernen Unser Gehirn im Laufe des Lebens Die Vereinszeitschrift von Verbraucherinitiative Bestattungskultur

2 Editorial Immer ein offenes Ohr Wenn wir von Ihnen, liebe Aeternitas-Mitglieder, nach einem Bestattungsfall in Ihrer Familie nichts hören oder lesen, sollte uns das beruhigen. Denn das hieße ja, dass es bei Ihnen unabhängig von der schwierigen emotionalen Situation keine Probleme beim Ablauf der Bestattung gegeben haben sollte. Vielleicht hatte der eine oder andere aber auch einfach nur Hemmungen, sich bei Aeternitas zu melden. Wenn bei einer Bestattung etwas schiefgeht oder bei der Rechnung Fragen offen bleiben, neigen viele dazu, das Thema schnell abzuhaken. Verständlicherweise ist das Bedürfnis groß, mit der Sache abzuschließen. Es fehlen oft Kraft und Mut, sich im Nachhinein noch mit einem Bestatter auseinanderzusetzen oder offene Fragen mit der Friedhofsverwaltung oder dem Steinmetz zu klären. Sicherlich gibt es für viele Aeternitas-Mitglieder gar keinen Grund, sich nach einer Bestattung bei Aeternitas zu melden: Sie sind bestens informiert, haben umfassend vorgesorgt und mögliche Probleme so im Vorfeld ausgeschlossen. Sie sind an einen der zahlreichen seriösen Anbieter geraten und strenge AlEXandER HELBach, Chefredakteur Vorschriften standen nicht im Weg. Wenn alle Bestattungen so abliefen, wäre das natürlich der Idealfall. Leider ist das nicht immer so: In der Realität läuft bei Bestattungen ab und zu etwas schief. Auch sind viele Vorschriften lebensfern und oft rechtlich nicht haltbar. In solchen Fällen sind wir für unsere Mitglieder da. Das gilt natürlich auch im Vorfeld, wenn es zum Beispiel um Fragen zur Vorsorge geht. Denn wir wollen helfen, möglichen Problemen früh zu begegnen. Ganz egal also, ob Sie Fragen zur Planung einer Bestattung oder im Nachhinein mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben: Melden Sie sich bei uns. Wir haben immer ein offenes Ohr und versuchen zu helfen. Ihre Anfragen sind außerdem auch uns eine Hilfe. Denn wir wollen wissen, was Sie bewegt und wo bei den Verbrauchern der Schuh drückt. So können wir in der Öffentlichkeit weiterhin die richtigen Themen anpacken und der Branche den Spiegel vorhalten. Ihr Alexander Helbach inhalt Gut informiert 4 News und Tipps von Aeternitas Zeit & Geist 6 Topthema: Wunderwerk Gehirn: Was wir tun können, um es auf Trab zu halten Trauerkultur 10 Auf der Suche nach einer Abgrenzung zwischen Trauer und Depression Gesichter & Geschichten 12 Sänger, Schauspieler, Bürgerrechtler: Harry Belafonte 13 Eine richtig gute Zeit bietet richtig gute Geschichten Gesundheit & Fitness 14 Hochsaison für leckere und gesunde Kräuter Freizeit & Reisen 15 Den Kultursommer in Weimar erleben Standards 2 Editorial 3 Forum 16 Kreuzworträtsel mit Gewinn, Impressum Titel: Fotolia 2

3 FORUM Aeternitas-Vorsitz 1 Hermann Weber geht in den Ruhestand Aeternitas-Vorsitz übergeben Der Aeternitas-Vorsitzende Hermann Weber ist am 22. Mai in den Ruhestand verabschiedet worden. Sein Nachfolger heißt Christoph Keldenich (siehe Interview unten). Hermann Weber gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Verbraucherinitiative Bestattungskultur und prägte über mehr als zwei Jahrzehnte maßgeblich die Vereinsarbeit. Von Anfang an fungierte er als Geschäftsführer, seit 2002 als geschäftsführender Vorsitzender. Unter seiner Leitung wurde Aeternitas zu einer schlagkräftigen Organisation mit mehreren hauptamtlichen Mitarbeitern und über Mitgliedern. Hermann Weber beobachtete den Wandel der Bestattungskultur immer aufmerksam, begleitete ihn konstruktiv und stieß viele gute Ideen an. Es ist Verdienst seiner Informationspolitik, dass das Tabu, über Tod und Sterben zu sprechen, in den vergangenen Jahren zunehmend überwunden wurde. Geprägt von seinem Leitspruch Jedem Menschen nach seinem Willen und seiner Vorstellung einen erfüllten Ab Hermann Weber schied betrieb er erfolgreich Aufklärung auf vielen Ebenen, auch branchenintern. Er brachte Friedhofsverwalter, Bestatter, Steinmetze und Friedhofsgärtner zum Nach- und oft auch zum Umdenken zum Vorteil des Verbrauchers. Aeternitas bedankt sich für die beeindruckende Lebensleistung von Hermann Weber und wünscht ihm einen erfüllten und zugleich erholsamen Ruhestand. +++ Medienspiegel +++ Die umfassende Übersicht über die Aeternitas-Pressenachweise finden Sie auf unserer Internetseite im Pressebereich. aeternitas-vorsitz 2 Mündige Bürger lassen sich wenig vorschreiben Christoph keldenich zum neuen aeternitas-vorsitzenden GEwählt Bei der Mitgliedervertreterversammlung von Aeternitas am 22. Mai in Siegburg haben die Mitgliedervertreter den Rechtsanwalt Christoph Keldenich zum Ersten Vorsitzenden gewählt. Seit 2008 ist der 36-jährige Fachmann für Bestattungsrecht bei Aeternitas tätig, zuletzt auch als Geschäftsführer. Im Interview äußert er sich zu seiner neuen Aufgabe. falsche Scheu, sich mit dem Thema Bestattung zu beschäftigen. Damit geht einher, dass noch zu wenig Menschen zu Lebzeiten ihre Bestattungswünsche klären. Christoph Keldenich Zeitlos: Spielt es eine Rolle für Aeternitas, dass Sie Jurist sind? Zeitlos: Sie sind neuer Vorsitzender der Verbraucherinitiative Aeternitas, worauf können Sie aufbauen? Keldenich: Ich bin sehr froh, dass ich als Vorsitzender an eine erfolgreiche Zeit anknüpfen kann und einem kerngesunden Verein vorstehe. Mein Vorgänger Hermann Weber und das gesamte Aeternitas-Team haben hervorragende Arbeit geleistet. Zeitlos: Was liegt Ihnen für die Zukunft besonders am Herzen? Keldenich: Wir wünschen uns noch mehr Rückmeldungen von Betroffenen. Oft besteht immer noch eine Keldenich: Sicherlich betrachte ich persönlich das Bestattungswesen häufig aus der rechtlichen Perspektive. Gleichzeitig werden wir aber weiterhin alle Facetten abdecken, auch durch unsere guten Kontakte in die Branche und zu anderen Fachleuten. Zeitlos: Wie wird sich das Bestattungswesen weiter entwickeln? Keldenich:: Ich gehe davon aus, dass der Trend zur Feuerbestattung anhält und dass sich die Vorlieben der Bürger bei Bestattungen weiter auffächern. Der mündige Bürger wird sich immer weniger vorschreiben lassen, Gesetzgeber und Branche müssen darauf reagieren. Zeitlos

4 Aus der Beratung Hilfe für Mitglieder Sind PreiSSteigerungen bei Vorsorgeverträgen einkalkuliert? (Frau G., Kempten) In Vorsorgeverträgen bei Bestattern weist gewöhnlich ein Passus darauf hin, dass der jeweilige Vertrag zu aktuellen Preisen geschlossen wurde und Preissteigerungen über die Jahre möglich sind. Wie hoch diese Preissteigerungen sein können, wird leider nur selten transparent beschrieben. Durch die Zinsen auf das vom Kunden im Vorfeld bezahlte Geld können Preissteigerungen zumindest ein wenig abgefedert werden. MuSS ich für ein reserviertes Grab Gebühren zahlen? (Frau B., Bad Harzburg) Viele Friedhofsverwaltungen bieten nicht an, ein Grab schon zu reservieren, wenn noch kein Todesfall vorliegt und keine Bestattung geplant ist. Wenn dies jedoch angeboten wird, können Sie davon ausgehen, dass Sie für die Zeit der Reservierung die häufig erst einmal auf fünf oder zehn Jahre befristet ist Gebühren zahlen müssen. Weitere Fälle aus der Aeternitas-Beratung finden Sie auf der Aeternitas-Internetseite unter im Bereich Aus der Beratung. Mitglied werden bei Aeternitas Aeternitas nimmt die Anregungen seiner etwa Mitglieder auf und vertritt sie in der Öffentlichkeit. Je zahlreicher wir sind, desto mehr Einfluss können wir geltend machen. Die Anfragen und Erfahrungsberichte unserer Mitglieder zu Problemen des Friedhofs- und Bestattungswesens bestimmen unsere Arbeit. Für jeden lohnen sich die Vorteile einer Mitgliedschaft: kostenloser Bezug der Vereinszeitschrift ZEITLOS, vergünstigte Broschüren, umfassende Hilfe im Trauerfall, Beratung zur Vorsorge und in Im Trauerfall auf der sicheren Seite rechtlichen Fragen und dazu der günstige Gruppentarif für eine Sterbegeldversicherung bei unserem Partner ERGO Versicherung. Der reguläre Jahresbeitrag für Vollmitglieder beträgt 22 Euro. Für Mitglieder, die den Gruppentarif der ERGO Versicherung nutzen möchten, gelten gesonderte, günstigere Jahresbeiträge. Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns an unter 02244/92537 oder schreiben Sie uns: Aeternitas e. V., Dollendorfer Straße 72, Königswinter oder per an Mitgliedsantrag: Name Vorname Straße Postleitzahl, Ort Telefon Fax Hiermit beantrage ich als Privatperson die ordentliche Mitgliedschaft bei Aeternitas e. V., ab sofort zum derzeitigen Mitgliedsbeitrag von 22 Euro pro Jahr. Ich versichere, dass ich weder beruflich noch gewerblich mit dem Thema Friedhof und Bestattung verbunden bin. Den Mitgliedsbeitrag entrichte ich umgehend auf das Konto bei der Volksbank Bonn Rhein-Sieg eg, BLZ Einzugsermächtigung an Aeternitas für den Mitgliedsbeitrag. Konto Kontoinhaber Bank BLZ Unterschrift Fotos: istockphoto (1), Shutterstock (1) 4

5 Gut INformiert Gute Seiten Jörg Zink: Die Stille der Zeit GEDANKEN ZUM ÄLTERWERDEN Solange Gott mir seine Sonne scheinen lässt, werde ich vor dem Haus meiner Seele sitzen. Die Figuren meiner Phantasie streifen durch den Garten. Ich schaue den Bäumen zu, wie sie ausschlagen, wie die Blätter fallen, wie Schnee sie deckt, wie sie wieder grünen. Und allmählich wachsen. Ich werde gerne alt und danke Gott für jeden Tag. 20 Jahre sind vergangen, seit Jörg Zink diese Zeilen geschrieben hat. Nun meldet er sich wieder zu Wort, um sich dem Thema Alter von einer neuen älteren Warte zu nähern. Was ist das Entscheidende am Altwerden? Was macht das Altwerden jenseits der zwangsläufigen körperlichen Befindlichkeiten aus? Welche Veränderungen folgen daraus und wie wirkt das auf die Gestalt, die Rolle, die es auszufüllen gilt? Ehrlich und eindrucksvoll lässt Jörg Zink seine Gedanken rund um das Altsein kreisen. Damit ist er eine unüberhörbare Stimme, die sich mit spiritueller Klarheit und Weisheit im lauten Lamentieren über den demografischen Wandel respektvoll Gehör verschafft. Gütersloher Verlagshaus, 128 Seiten 14,99 Euro Trauermusik finden in der Online-Jukebox?, Wie hieß das Lied und wer hat das gesungen Bestatter dem mit sie n fragen sich viele Menschen, wen en rech die Musikwünsche für die Trauerfeier absp Musik. wollen. Zu einer solchen gehört die passende schwer. Die Auswahl der Lieder fällt jedoch häufig chen ristli ell-ch ition Wer musikalisch abseits der trad aber, ebot Pfade wandelt, stößt auf ein großes Ang in seiner wenig Orientierung. Aeternitas stellt deshalb en Lieder für Trauermusik-Jukebox online die beliebtest Pop/Rock, res Gen Trauerfeiern vor, sortiert nach den. nal Klassik, Instrumental und Traditio können Unter ihre und ren inhö hine Besucher in über 60 Titel kurz nmme zusa er persönliche Musikliste für die Trauerfei stellen. Es ist auch möglich, die einzelnen Lieder direkt als MP3-Version bei Amazon.de zu bestellen. Das Angebot der Jukebox soll auf Dauer erweitert werden. Dafür können Nutzer der Jukebox Vorschläge machen. +++ Newsticker +++ Newsticker +++ Newsticker +++ Newsticker +++Newsticker +++ Sind Frauen die besseren Bestatter? Das Geschlecht spielt bei der Wahl des Bestatters eher eine untergeordnete Rolle. Auf die Frage, ob Menschen einen Mann als Bestatter oder eine Frau als Bestatterin auswählen würden, gaben in einer repräsentativen Umfrage zwölf Prozent der Befragten an, eher einen Mann, acht Prozent eher eine Frau zu wählen und 80 Prozent, dass das Geschlecht keine Rolle spielen würde. Die Ergebnisse stammen aus einer TNS Emnid-Umfrage mit 1008 Befragten, die das Deutsche Institut für Bestattungsvorsorge in Auftrag gegeben hat. Rheinland-Pfalz: Keine Verstreuung von Totenasche Das Oberverwaltungsgericht Koblenz hat entschieden, dass in Rheinland-Pfalz die Verstreuung von Totenasche auf einem Privatgrundstück weiterhin nicht erlaubt ist. Das Gericht berief sich dabei auf den nach dem rheinland-pfälzischen Friedhofs- und Bestattungsrecht bestehenden Friedhofszwang. Dieser Zwang widerspräche nicht der verfassungsrechtlich gewähr- leisteten allgemeinen Handlungsfreiheit des Antragstellers. Der Gesetzgeber habe sich mit dem Gesetz innerhalb seines Gestaltungsspielraums bewegt, da es dem legitimen Zweck diene, die Totenruhe zu wahren, und die verbreitete Scheu des überwiegenden Teils der Bevölkerung vor dem Tod und seinen Erscheinungsformen berücksichtige. Der Wandel der gesellschaftlichen Ansichten zur Bestattungskultur sei nach Meinung der Richter durch die Möglichkeit von anonymen Bestattungen auf öffentlichen Friedhöfen und in Friedwäldern ausreichend berücksichtigt. Gebühren nur bei Regelung in der Satzung In Nordrhein-Westfalen sollte eine Grabnutzerin an die Friedhofsverwaltung 310 Euro Gebühren zahlen, weil sie eine Grabplatte auf ihrem Grab anbringen wollte. Die Betroffene klagte dagegen, weil dieser Gebührentatbestand nicht in der Friedhofssatzung aufgeführt war. Das Oberverwaltungsgericht Münster gab der Frau recht. Die Friedhofsverwaltung könne nur Gebühren erheben, wenn der entsprechende Fall auch in der Satzung vorgesehen sei. Zeitlos

6 Zeit & Geist Graue Zellen in Bewegung Das Gehirn ist sicherlich das faszinierendste Organ des Menschen. Genau wie er selbst, entwickelt es sich im Laufe des Lebens ständig weiter. Wie, haben wir zum Teil sogar selbst in der Hand. Text: Magdalena Malawska Illustration: Shutterstock 6

7 Elefanten können sich auch nach Jahren noch an Wasserstellen erinnern, die sie einst besucht haben. Das kann für die Gedächtniskünstler in Dürreperioden sogar lebensrettend sein. Aber auch das menschliche Gehirn ist zu Erstaunlichem fähig. Es ist eines der aktivsten Organe im Körper, passt sich immer wieder neuen Situationen und Anforderungen an und besitzt sogar die Fähigkeit, sich selbst zu reparieren. In den Hirnregionen sind über 100 Milliarden Nervenzellen, auch Neuronen genannt, teilweise miteinander verbunden und sorgen dafür, dass unsere Schaltzentrale auch richtig schaltet. Noch vor ein paar Jahren glaubten Mediziner und Wissenschaftler, eine Schädigung im Gehirn sei nicht heilbar. Heute weiß man: Neuronen können bis ins hohe Alter noch Netze bilden und Beeinträchtigungen so überbrücken. Schlaganfallpatienten, die sich nach und nach erholen, sind der beste Beweis. Obwohl unser Gehirn gründlich wissenschaftlich untersucht ist und ständig neue Forschungsprojekte initiiert werden, ist nicht klar, woher das Denkorgan seine beeindruckende Leistungsfähigkeit überhaupt erhält. Dafür ist man sich sehr wohl im Klaren, was sie mindert: Stress zum Beispiel. Wer ihm auf Dauer ausgesetzt ist, schüttet das Stresshormon Cortisol aus, das Nervenzellen im Hirn schädigen kann. Auch Flüssigkeitsmangel lähmt die geistige Leistungsfähigkeit und führt zu Konzentrationsschwäche und Müdigkeit. Hingegen fördern aromatische Düfte wie Zitrus und Rosmarin die Konzentration und auch Lachen hilft: die ausgeschütteten Glückshormone sorgen für schnelleres und kreativeres Denken. Hinzu kommt, dass unser Gehirn jenes besser abspeichert, was mit positiven Gefühlen verbunden ist. Wie es das macht, hängt dabei auch vom Lebensalter ab. Gehirn und Gedächtnisleistung unterscheiden sich bei Kindern, Erwachsenen und Älteren deutlich. Das Gehirn eines Babys hat erstaunlicherweise aber die gleiche Anzahl an Neuronen wie das eines Erwachsenen. Ohne die Verknüpfungen untereinander Synapsen genannt sind die Nervenzellen jedoch nutzlos, da sie keine Botschaften transportieren können. Synapsen entstehen ab der fünften Woche. Ihre Produktion geht sogar über das Soll hinaus: Bis zum dritten Lebensjahr bilden sich zirka 200 Billionen Verbindungen doppelt so viele wie ein Erwachsener später hat. Diese Überproduktion verhilft Babys uns Kindern in ihren ersten Lebensjahren dazu, besonders schnell zu lernen. Nur die wichtigsten Synapsen bleiben und stabilisieren sich mehr und mehr. Alle anderen werden abgebaut, sagt Prof. Dr. Michael Falkenstein, Leiter der Projektgruppe Altern und Zentralnervensystem- Veränderungen an der TU Dortmund. Gerade in der Schulzeit sind schnelles Lernen, Auffassen und Behalten wichtig. Viele Kinder haben im Grundschulalter große Schwierigkeiten, still zu sitzen. Ein wachsendes Hirn aktiviert nämlich den Körper und Stillsitzen mindert die Hirnleistung. Bis zum 9. Lebensjahr etwa können Kinder übrigens akzentfrei eine Sprache lernen. Sie nutzen dann, genau wie Menschen, die zweisprachig aufwachsen, für verschiedene Sprachen die gleiche Hirnregion. Kommen Jugendliche in die Pubertät, wird ihr rebellisches Verhalten oft den Hormonen zugeschrieben. In dieser Reifezeit werden aber auch Teile des Gehirns umgebaut. Unter dem Einfluss von Sexualhormonen verändern sich die Hirnzellen: bestehende Verbindungen werden gekappt, Neuronen neu verdrahtet. Psychologen an der Universität Oregon fanden heraus, dass sich die Aktivität des Frontalhirns bei 10- bis 13-Jährigen steigert und sie nun anfangen, selbstständig zu denken und einen eigenen Kopf zu entwickeln. Das Frontalhirn legt auch das Schamgefühl und Moralvorstellungen an. Erst in unseren 20ern sorgt es für stabile Kontrolle. Daher sind junge Leute auch so impulsiv, sagt Falkenstein. Bis zum 30. Lebensalter bekommen unsere Hirnwindungen den letzten Feinschliff. Intelligenz und Persönlichkeitsentwicklung sind im jungen Erwachsenenalter noch ausbaufähig. Danach geht es langsam, aber stetig bergab mit der Hirnleistung. Denktempo und Merkfähigkeit lassen im vierten Lebensjahrzehnt allmählich nach, so Falkenstein. Diese Verluste kann unser Gehirn noch relativ lange ausgleichen, indem es für Denkaufgaben mehr Zellen und andere Netzwerke als sonst rekrutiert. Das Masse-statt-Klasse-Prinzip funktioniert bis etwa zum 60. Lebensalter sehr gut. Zeitlos

8 Genau wie das Gedächtnis. Es ist jetzt im Erwachsenenalter in der Lage, die Lebenserfahrung zu nutzen und nicht nur Informationen zu sammeln, sondern auch zu interpretieren und zu filtern. Wichtiges wird so von Unwichtigem getrennt. Gehirne von Frauen und Männern sind unterschiedlich angelegt. Bei Frauen sind die Hirnareale größer, die das eigene Verhalten kontrollieren und Informationen sowie Erinnerungen ablegen. Alles, was mit Gefühlen und persönlichen Erlebnissen zu tun hat, speichern Frauen außerdem in ihrer linken Hirnhälfte fester als Männer in ihrer rechten. Aus diesem Grund können sich Frauen leichter an bestimmte Daten wie den Hochzeitstag, den genauen Wortlaut einer Diskussion oder jede Kleinigkeit eines Urlaubstages erinnern. Auch ist ihr Sprachzentrum auf beiden Hirnseiten gleich stark ausgeprägt, und nicht nur vorwiegend in der linken Hälfte wie bei Männern. Mädchen fangen daher oft früher an zu sprechen als Jungs und sind kommunikativer. Dafür können Männer sich besser räumlich orientieren. In ihrem Gehirn sind die Areale größer entwickelt, die für Aggression und sexuelles Verlangen zuständig sind. Die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Gehirnen werden oft überbewertet, zumindest was diese im Alter angeht. Dann sind sie sich nämlich ziemlich ähnlich, sagt Michael Falkenstein. Im Alter nimmt die Leistung aller Organe ab, und somit auch die unseres Gehirns. Teil des ganz normalen Alterungsprozesses ist, dass es beispielsweise schwieriger wird, sich neue Informationen einzuprägen. Früher gemachte Erfahrungen lassen sich hingegen oft problemlos abrufen. Sie wurden fest im autobiografischen Gedächtnis gespeichert, während neue Inhalte vermutlich nicht mehr tief genug verarbeitet werden, was auch an kürzeren Tiefschlafphasen liegen könnte. Der Alterungsprozess ist dabei individuell sehr verschieden. Er hängt vor allem davon ab, was für eine Art Arbeit man leistet oder geleistet hat, sagt Falkenstein. Wenn wichtige Funktionen nicht trainiert werden, stumpft das Gehirn ab. Für optimale Leistungsfähigkeit ist beispielsweise Fließbandarbeit wenig förderlich. Aber auch Foto: Shutterstock 8

9 Alltags-Phänomene unseres Gehirns Ansteckendes Gähnen Gähnen ist ein Reflex. Lange Zeit galt Sauerstoffmangel im Blut als Reiz auf diesen Reflex, also Müdigkeit oder Langeweile. Heute weiß man, dass Gähnen auch munter macht und unsere Aufmerksamkeit steigert. Letzteres ist vor allem aus dem Tierreich bekannt, wo die ansteckende Wirkung des Gähnens der Aufmerksamkeitssteigerung einer ganzen Gruppe dienen soll. Auch bei Menschen funktioniert es. Bestimmte Nervenzellen sind nicht nur aktiv, wenn wir eine Aktion durchführen, sondern auch sehen. Sie spiegeln das Umfeld, und werden deshalb auch Spiegelneuronen genannt. Sehen wir also jemanden gähnen, gähnt unser Gehirn mit. Das gleiche passiert auch oft beim Lachen oder Weinen. ohne stumpfsinnige Arbeit und ohne eine krankhafte Störung des Gedächtnisses und Denkens wie Alzheimer ist das Gehirn eines 80-Jährigen messbar geschrumpft. Kein Grund, pessimistisch zu sein, sagt Falkenstein. Mit dem richtigen Essen, Sport, geistiger Regsamkeit und Training, sowie mit abwechslungsreicher und anspruchsvoller Arbeit kann man den Abbau verringern. Bestimmte Nahrungsmittel wie Gemüse, Früchte, Fisch, Fleisch, Kaffee und sogar Rotwein fördern die Gehirnleistungsfähigkeit und haben eine positive Wirkung auf den Verstand. Sport unterstützt das Nachwachsen von Nervenzellen. Jonglieren ist dafür besonders gut geeignet, so der Experte. Auch mentale Aktivität und Training stimulieren das Gehirn. Die grauen Zellen können durch Abwechslung und auf den Kopf gestellte Gewohnheiten zum Beispiel sich morgens mit geschlossenen Augen anziehen, einen anderen Weg zum Bäcker nehmen oder alltägliche Dinge in einer neuen Reihenfolge erledigen auf Trab gehalten werden. Michael Falkenstein: So nimmt man sein Alter selbst in die Hand. DÉJÀ-VU Jeder kennt diese Momente. Eine Situation, ein Gespräch oder ein Ort sind einem plötzlich sehr vertraut, obwohl man sie noch nie erlebt haben oder vorher dort gewesen sein kann. Déjà-vus sind Erinnerungstäuschungen und treten zufällig und selten auf, daher sind sie nur schwer zu erforschen. Es gibt zahlreiche Hypothesen zur Entstehung, beispielsweise dass es sich um verdrängte Fantasien handelt, eine Überreizung oder Störung der äußeren Schläfenlappen, wo Gedächtnisinhalte chronologisch sortiert werden, oder die Nichtübereinstimmung von Kurz- und Langzeitgedächtnis: es wird zum Beispiel ein bestimmter Geruch wiedererkannt und auf die gesamte Situation übertragen. PHANTOMSCHMERZEN Der Körperteil ist längst nicht mehr vorhanden, schmerzt aber (immer noch): Sogenannte Phantomschmerzen treten zum Beispiel bei Patienten nach einer Amputation auf. Die genaue Ursache ist noch nicht vollständig erforscht. Man weiß, es handelt sich um Nervenschmerzen, also solche, die nicht dort entstehen, wo sie empfunden werden. Einen Erklärungsansatz liefert das Schmerzgedächtnis: Tat das abgetrennte Körperteil bereits vor der Amputation weh, so hat sich dies das zentrale Nervensystem gemerkt und ruft den Schmerz jetzt wieder ab. Eine andere Theorie geht davon aus, dass Umbauvorgänge im Gehirn für Phantomschmerzen verantwortlich sind. Zeitlos

10 trauernde brauchen Halt und manchmal auch Ärzte, die ihnen zuhören TrauerKultur Wann wird Trauer zur Depression? Laien können Symptome von Trauer und Depressionen auf den ersten Blick schwer unterscheiden. Aber auch Fachleute diskutieren darüber. Text: Alexander Helbach Im Normalfall bedarf Trauer keiner klinischen Intervention, weiß die Diplompsychologin Hildegard Willmann, Mitglied des Beirats des Trauerportals Zwar ist der Tod eines Angehörigen fast immer ein belastendes Ereignis, das intensive und schmerzhafte Reaktionen hervorruft. Doch meistens werden danach Bewältigungsprozesse erfolgreich in Gang gesetzt, die zu einem neuen seelischen Gleichgewicht führen. Einige der Betroffenen entwickeln jedoch so schwerwiegende und anhaltende psychische Probleme, dass diese sorgfältig diagnostiziert und entsprechend behandelt werden müssen. Ab wann normale Trauer zur psychischen Erkrankung wird, darüber diskutieren derzeit amerikani- 10 sche Experten im Hinblick auf die für 2013 geplante Neuausgabe des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM). Beim DSM handelt es sich um ein 1952 zum ersten Mal von der amerikanischen Psychiater-Vereinigung APA herausgegebenes Klassifikationssystem für Krankheiten. Damit sollen Diagnosen reproduzierbar sein und Diagnose und Heilung erleichtert werden. Kliniken und Versicherungsgesellschaften berufen sich darauf. Das DSM legt damit fest, wann das Normalsein aufhört und wann die Krankheit beginnt, wie es Spiegel Online kürzlich formuliert hat. Bisher durfte nach dem geltenden DSM-4 in einem Trauerfall eine Depression erst dann diagnostiziert werden, wenn die Symptome Fotos: Fotolia

11 fachkräfte müssen die unterscheidungsmerkmale zwischen trauer und depression kennen. Hildegard Willmann, Diplompsychologin länger als zwei Monate anhielten. Diese Trauer- Ausschluss-Klausel soll in der neuen Ausgabe DSM-5 gestrichen werden. Bei Trauernden könnte dann schon kurz nach dem Todesfall eine Depression diagnostiziert werden. Eine weitere Diskussion betrifft die Aufnahme von Komplizierter Trauer in das DSM-5 als eigenständige psychische Störung. Kritiker dieser Änderungen sehen dabei die Gefahr der Pathologisierung und Medikalisierung von Trauer dass Trauernde also unnötigerweise als krank eingestuft und mit Medikamenten behandelt werden. Befürworter hingegen weisen darauf hin, dass es im zweiten großen Diagnosekatalog, dem internationalen Klassifikationssystem der Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen ( International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, ICD-10) noch nie eine Trauer-Ausschluss-Klausel gegeben hat. Dennoch habe dies nicht zur befürchteten Pathologisierung trauernder Menschen geführt. Zwischen normaler Trauer oder einer Depression sei gut zu unterscheiden. Auch könnten in der Praxis nicht alle Probleme der Psychiatrie über Diagnosekataloge entschieden werden. Hildegard Willmann bekräftigt dies: Entscheidend ist, dass Fachkräfte, wie zum Beispiel Hausärzte, die Unterscheidungsmerkmale kennen und genau hinhören, bevor sie vorschnell eine Diagnose vergeben oder aber eine behandlungsbedürftige Störung übersehen. Zeitlos

12 offen, engagiert und fröhlich so kennt man Harry Belafonte GeSICHTER & GESCHICHTEN Der König des Calypso Mit seinen afroamerikanischen Rhythmen und seinem unermüdlichen Einsatz für Frieden und soziale Gerechtigkeit begeistert(e) Sänger, Schauspieler und Bürgerrechtler Harry Belafonte ein Millionenpublikum. Text: Magdalena Malawska E in Blick auf seine Freundesliste verblüfft: John F. Kennedy, Martin Luther King, Nelson Mandela, Eleanor Roosevelt, Fidel Castro. Auch Udo Lindenberg und Joachim Blacky Fuchsberger zählen dazu. Letzteren bezeichnet er sogar als seinen Bruder. Harry Belafonte kennt viele Menschen und hilft vielen Menschen. Der US-amerikanische Sänger, Schauspieler und Bürgerrechtler verzauberte sein Publikum in den 50er- und 60er-Jahren nicht nur mit seiner weichen, zarten Stimme, sondern auch mit 12 seinem Engagement für sozialpolitische Belange, seinem Kampf gegen Rassismus und seinem Einsatz für die Armen dieser Welt. Im März wurde er 85 Jahre alt und blickt nun auf eine Lebensgeschichte zurück, die ein bisschen wie ein Märchen anmutet. Harold George Belafonte Junior wurde 1927 im New Yorker Stadtteil Harlem geboren. Sein Vater, ein Matrose, stammt von der Karibik-Insel Martinique, seine Mutter aus Jamaika. Zusammen mit seinen Foto: DAPD

13 Brüdern wächst Harry in ärmlichen Verhältnissen auf. Zudem ist der Vater Alkoholiker, gewalttätig und so gut wie nie zu Hause. Meine Mutter war diejenige, die mich geformt hat, sagte Belafonte in der ARD- Talkshow von Sandra Maischberger. Sie war nicht gebildet, aber sehr intelligent. Seine jamaikanische Heimat lernt der junge Harry kennen, als er dort für vier Jahre bei seiner Großmutter lebt. Meine Mutter wollte das Beste für uns Kinder und nicht, dass wir in den Straßen von New York aufwachsen. Nach seiner Rückkehr 1939 und seinem Dienst bei der U.S. Navy während des Zweiten Weltkriegs, beschließt Harry Belafonte Schauspieler zu werden. Dafür nimmt er Unterricht an der New School for Social Research, den er sich mit Nebenjobs finanziert. Anfang der 50er-Jahre ergattert er kleinere und größere Filmrollen, zum Beispiel die des Joe in Carmen Jones. Der ganz große Durchbruch kommt dann aber mit etwas ganz anderem: dem Banana Boat Song, einem jamaikanischen Volkslied im afroamerikanischen Tanzrhythmus, auch Calypso genannt. Fortan konzentriert sich Harry Belafonte auf diesen Musikstil und es folgen Songs wie Matilda, Island In The Sun, oder Jamaika Farewell. Der King of Calypso scheint damit den Nerv der Zeit zu treffen und das trotz Rassentrennung, die in den USA das tägliche Leben bestimmte. Sein zweites Album zieht in den amerikanischen Musikcharts sogar an dem von Elvis Presley vorbei. Harry Belafonte probiert sich auch an anderen Musikrichtungen wie Swing und Gospel. Weder die Schauspielerei noch seinen politischen Aktivismus gibt er auf dem Höhepunkt seiner Karriere auf. Er unterstützt John F. Kennedy 1960 bei seiner Wahlkampagne, kämpft an der Seite von Martin Luther King für die schwarze Bürgerrechtsbewegung und wird UNICEF-Botschafter. Bis heute nimmt Harry Belafonte an Friedensdemonstrationen teil. Sein aufregendes Leben erzählt der Aktivist jetzt in seiner Autobiographie My Song. Passend dazu ist im April der Dokumentarfilm Sing My Song angelaufen. Harry Belafonte mit Michael Shnayerson: My Song Die Autobiographie, Kiepenheuer & Witsch, 24,99 Euro. ZEITLOS verlost drei Exemplare des Buches. Näheres dazu auf Seite 16. GUTE SEITEN HelGA DICK UND lutz-w. Wolff (HRSG.): EINE RICHTIG GUTE ZEIT, dtv, 9,95 euro Für das Lesebuch Eine richtig gute Zeit haben die Herausgeber Helga Dick und Lutz-W. Wolff 15 Geschichten bekannter und weniger bekannter Autoren zusammengetragen. Unter ihnen sind T.C. Boyle, Anna Gavalda, Elke Heidenreich, Siegfried Lenz, Isabella Nadolny, Rafik Schami und Uwe Timm. Die ganz unterschiedlichen Erzählungen über die ganz unterschiedlichen Dinge des Lebens wie Liebe, Familie, Freunde, Betrug, Rückzug, aber auch ungewöhnliche Beobachtungen und Alltagserscheinungen spielen in allen Teilen der Welt, zum Beispiel New York oder Jerusalem. Mithilfe der Geschichten, so wünschen es sich die Herausgeber, soll der Leser einfach mal abschalten, sich entspannen und treiben lassen. Und natürlich eine richtig gute Zeit haben. ZEITLOS verlost drei Exemplare des im Großdruck erschienenen Lesebuchs. Näheres dazu auf Seite 16. DAS AETERNITAS-LESERURTEIL: Kurt Meurer, 61 Jahre aus Berlin: Mit seinem Titel Eine richtig gute Zeit verspricht dieses Lesebuch sicherlich nicht zu viel. Insgesamt sind die Geschichten allerdings weniger sorglos als das Titelblatt und der Titel selbst vielleicht anmuten mögen. Einige handeln nämlich von sehr ernsten Themen und hinterlassen den Leser nachdenklich, manchmal sogar ein wenig schockiert zurück. Die mal kurzen und mal längeren Erzählungen sind hervorragend dafür geeignet, zwischendurch gelesen zu werden und fast alle von ihnen sind zudem richtig spannend. Besonders gut gefallen hat mir Ihre eigene Welt von Penelope Lively. Die Story handelt von dem unstetigen Leben einer Künstlerin und den fatalen Auswirkungen auf ihre Familie. Mit Carlotta schafft es Binnie Kirshenbaum auf nur wenigen Seiten, die komplette Liebesgeschichte einer Frau und eines verheirateten Mannes zu skizzieren. Die Aktion von Angelika Schrobsdorff ist sicherlich eine der ungewöhnlichsten Geschichten dieses Buchs. Darin versucht eine Frau, das Leben von streunenden Katzen zu retten. Elke Heidenreichs Die Liebe besticht vor allem durch ihre tolle Schreibweise. Gleiches gilt für All Shook Up von T.C. Boyle. Der bekannte Autor erzählt von einem jungen Mann, der von seiner Frau betrogen wurde und sich gekränkt und seiner Gefühle unsicher in ein Ferienhaus zurückzieht. Zeitlos

14 Gesundheit & Fitness Grüner wird s nicht Zeit & Geist Kräuter enthalten wertvolle Mineralstoffe und Vitamine, sind echte Fitmacher und dazu noch sehr lecker. Jetzt im Sommer haben viele von ihnen Hochsaison also ran an die Töpfe! Text: Magdalena Malawska S chon seit dem 9. Jahrhundert werden mitten im Hochsommer, nämlich am 15. August zu Mariä Himmelfahrt, wilde Kräuter gesammelt. Der Brauch der römisch-katholischen Kirche sieht es vor, meist sieben verschiedene Wildkräuter in einigen Regionen aber auch neun, zwölf oder sogar noch mehr zu einem Strauß zu binden, zur Kirche zu bringen und dort von einem Priester weihen zu lassen. Auch wenn die sogenannte Kräuterweihe heute nur noch in einigen, meist ländlichen Gegenden praktiziert wird, so verdeutlicht diese Tradition, dass in der Sommerzeit die optimalen Voraussetzungen zur Kräutersuche und -ernte herrschen. Ideal wäre es also, sich jetzt seinen eigenen Kräutergarten anzulegen. Wer keinen Garten hat, kann auch einen Blumenkasten auf dem Balkon verwenden, um eine kleine Auswahl an Kräutern anzupflanzen, oder notfalls auf die sonnige, aber nicht zu warme Fensterbank zurückgreifen, wo Kresse, Basilikum, Rosmarin und Petersilie tüchtig wachsen. Viele Kräuter enthalten wertvolle Mineralstoffe und Vitamine, stärken damit das Immunsystem und machen freie Radikale im Körper unschädlich. Sie eignen sich hervorragend zum Würzen, Zubereiten, Verfeinern und Aufpeppen von Gerichten. Aus ihnen lassen sich einfache Speisen wie Dill-Pellkartoffeln mit Kräuterquark, frische Pasta mit Salbei-Butter, Thymian-Kartoffeln oder Pesto zaubern, aber auch Ausgefallenes wie Lavendel-Eis oder Kräuter-Grissinis. Aber Vorsicht: Kräuter sollten immer erst kurz vor Ende der Garzeit zum Gericht gegeben werden, da sie sonst ihr Aroma und ihre Nährstoffe verlieren. Die gesunden Pflanzenblätter und -blüten sind übrigens richtige Fitmacher und lassen sich auch zur Linderung von kleinen Beschwerden verwenden. So stärkt Dill die Knochen, fördert Salbei die Abheilung von Herpes, macht Rosmarin wach und hilft Melisse gegen Stress. Es lohnt sich also, Kräuter das ganze Jahr über im Haushalt zu haben. Dafür können sie nach der Ernte fein gehackt, eingefroren und bei Bedarf immer wieder hervorgeholt werden. Kräuterbutter selber machen: Zutaten: 250 g Butter, frische Kräuter (nach Geschmack), 1 Knoblauchzehe, je eine Prise Salz und Pfeffer Butter weich werden lassen. Kräuter waschen und klein schneiden oder hacken. Knoblauchzehe schälen und in kleine Würfel schneiden oder durch Knoblauchpresse drücken. Butter mit Knoblauch und Kräutern in einer Rührschüssel vermischen. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken und gut durchrühren. Kräuterbutter im Kühlschrank fest werden lassen. Fotos: Fotolia (2), Axel Clemens (1) 14

15 das römische haus im Illmpark ist einer von vielen Veranstaltungsorten des Weimarer Sommers Freizeit & Reisen Ein Sommermärchen Neben zahlreichen Angeboten rund um das Jahr lädt die Stadt der Dichter und Denker in der wärmsten Jahreszeit zum kulturellen Höhepunkt, dem Weimarer Sommer, ein. Text: Magdalena Malawska Ein kleines, unscheinbares Städtchen in Thüringen. Gerade mal Einwohner. Ihr kulturelles Angebot aber reicht für das einer ganzen Metropole. Nicht umsonst war Weimar 1999 schließlich Kulturhauptstadt Europas. In der Zeit der Weimarer Klassik, als das Viergestirn Goethe, Schiller, Wieland und Herder in Weimar wirkte, ist die Stadt zum Geisteszentrum aufgestiegen. Zu verdanken hat sie das auch Anna Amalia und ihrer Liebe zur Kunst, Musik und Literatur. Wenn die junge Herzogin zur Mittwochstafel lud, traf sich die geistige Elite Deutschlands. Nach ihr wurde die berühmte Bibliothek der Stadt benannt. Als Stadt der Dichter und Denker bietet Weimar seinen Besuchern vieles. Nicht verpassen sollte man das Goethe- und Schiller-Denkmal sowie ihre Wohnhäuser. Besonders Aktive können in Weimar den 28 Kilometer langen Goethewanderweg nach Großkochberg starten. Etwas gemütlicher geht es im Belvedere-Express zu. Die Busse aus den 20er- Jahren bringen Besucher nach einer bequemen Stadtrundfahrt zum Schloss Belvedere mit seinem schönen Park. In Weimar gibt es zahlreiche Museen, Galerien, Baudenkmäler und Kulturstätten gründete Walter Gropius hier übrigens das Bauhaus als Kunstschule. Ein Museum erinnert heute an die Entstehung und Resonanz der Klassischen Moderne. Auch wenn sich ein Besuch in Weimar das ganze Jahr über lohnt, so ist er doch im Sommer etwas ganz Besonderes. Denn dann findet ein vielfältiges Programm an Musik-, Theater-, Kunst- und Literaturveranstaltungen statt und zwar größtenteils im Freien. Orte des Geschehens sind zum Beispiel Parks, Plätze, Wiesen, Gärten, Straßen, schwimmende See-Bühnen und Museen. Vom 1. Juli bis 1. September verwandelt sich die Stadt so in ein wahrhaftiges Sommermärchen. Weitere Informationen bietet die Tourist-Information unter Zusammen mit ihr verlost ZEITLOS drei Weimar- Cards. Näheres dazu auf der nächsten Seite. Ausgewählte Termine im Weimarer Sommer : bis Bach Biennale bis Filmtage bis Sommertheater bis Kunstfest pélerinages Goethes Geburtstag Zeitlos

16 ZEITLOS-Gewinnspiel ZEITLOS-GEWINNSPIEL Gewinnen Sie mit ZEITLOS: Senden Sie unter Angabe Ihrer Mitgliedsnummer das Lösungswort per Post an: Aeternitas e. V., Stichwort Gewinnspiel, Dollendorfer Straße 72, Königswinter. Oder per an: Einsendeschluss: 31. Juli 2012 (Datum des Poststempels). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück! Die Gewinne: Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir drei Sets aus jeweils einer Weimar- Card und Harry Belafontes Buch My Song. Trostpreis ist eins von drei Eine richtig gute Zeit -Büchern. Der Hauptpreis: Innerhalb von 48 Stunden bietet die Weimar- Card kostenlose Nutzung der Stadtbusse, kostenfreien oder vergünstigten Eintritt in Museen, Rabatte auf Stadtführungen, für den Belvedere-Express und vieles mehr. Das Lösungswort des letzten ZEITLOS-Rätsels (1/2012) lautet Malteser. Weimar-Card und Harry Belafontes Buch zu gewinnen! + Rätsel Herausgeber: Aeternitas e. V. Verbraucherinitiative Bestattungskultur Dollendorfer Str Königswinter Postfach Königswinter Telefon: Telefax: Internet: Chefredaktion und Anzeigen: Alexander Helbach (V.i.S.d.P.) Bezugspreis: 2 E pro Heft (im Mitgliedsbeitrag enthalten) Verlag, Realisierung und Gestaltung: Untitled Verlag und Agentur GmbH & Co. KG Innocentiastraße Hamburg Telefon: Redaktion: Magdalena Malawska (CvD) Fotoredaktion: Andre Weinberg Layout: Elmar Ernst Alle Angaben wurden sorgfältig recherchiert und zusammengestellt. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernehmen Herausgeber und Verlag keine Gewähr. Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers oder der Redaktion wieder. Unverlangt eingesandte Beiträge können nur zurückgeschickt werden, wenn Rückporto beigelegt wurde. Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion. Haftungsausschluss: Druck: Evers-Druck GmbH Ernst-Günter-Albers-Straße, Meldorf Zeitlos ZEITLOS Das Magazin für alle Lebensalter und -situationen Erscheinungsweise: viermal jährlich, Preis: 2 Euro

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