Teilnahmebedingungen. AOK-Wahltarif Krankengeld. gemäß Satzung der AOK Hessen. für hauptberuflich selbstständig Erwerbstätige

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1 Teilnahmebedingungen gemäß Satzung der AOK Hessen AOK-Wahltarif Krankengeld AOK Die Gesundheitskasse in Hessen. für hauptberuflich selbstständig Erwerbstätige Wer kann den Tarif wählen? Hauptberuflich selbstständig Erwerbstätige können bis zur Vollendung des 50. Lebensjahres einen AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 bzw. KG PLUS wählen, sofern sie auch das gesetzliche Krankengeld gewählt haben. Nach Vollendung des 50. Lebensjahres ist die Wahl des AOK- Wahltarifs Krankengeld KG 22 bzw. KG PLUS für hauptberuflich Selbstständige nur möglich, wenn innerhalb der letzten drei Monate vor Wahl des Tarifs eine Mitgliedschaft mit gesetzlichem Krankengeldanspruch nach 44 Abs. 1 SGB V (z. B. als Arbeitnehmer) oder einem Krankengeld-Wahltarif bei einergesetzlichen Krankenkasse bestanden hat. Die Wahlerklärung des gesetzlichen Krankengeldes nach 44 Abs. 2 SGB V ermöglicht die Wahl des AOK-Wahltarifs Krankengeld nicht. Die Wahl des AOK-Wahltarifs Krankengeld KG PLUS ist nur möglich, sofern das beitragspflichtige Arbeitseinkommen das Mindesteinkommen zur Tarifwahl übersteigt. Wann beginnt der Tarif? Für hauptberuflich selbstständig Erwerbstätige beginnt der AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 bzw. KG PLUS mit Beginn der Mitgliedschaft, wenn die Wahl zusammen mit der Beitrittserklärung spätestens zum Beginn der Mitgliedschaft erklärt wird. Wird der Tarif zu einem späteren Zeitpunkt gewählt, beginnt er zu dem vom Versicherten bestimmten Termin, frühestens mit dem auf den Eingang der Wahlerklärung folgenden Monat. Abweichend davon beginnt der AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 bzw. KG PLUS bei Aufnahme einer hauptberuflich selbstständigen Erwerbstätigkeit rückwirkend zum Beginn der Mitgliedschaft als hauptberuflich selbstständig Erwerbstätiger, wenn die Wahlerklärung innerhalb von drei Monaten nach Beginn der Mitgliedschaft und Aufnahme der hauptberuflich selbstständigen Erwerbstätigkeit abgegeben wird. Dies gilt auch, wenn im Tarif KG PLUS beantragt wird, das Krankengeld zu erhöhen. Die Erklärung hat schriftlich zu erfolgen. Gibt es eine Wartezeit? Es besteht eine Wartezeit von drei Monaten, wenn innerhalb der letzten drei Monate vor Wahl des AOK-Wahltarifs Krankengeld KG 22 bzw. KG PLUS bei keiner gesetzlichen Krankenkasse eine Versicherung mit Anspruch auf Krankengeld bei Arbeitsunfähigkeit bestand. Für Arbeitsunfähigkeiten, die vor Antragstellung oder innerhalb der Wartezeit eingetreten sind, besteht für die gesamte Dauer der Arbeitsunfähigkeit kein Anspruch auf Wahltarif-Krankengeld. Tritt Arbeitsunfähigkeit vor Wirksamwerden einer leistungsverbessernden Tarifänderung (z. B. Erhöhung des Wahltarif-Krankengeldes im Tarif KG PLUS) oder innerhalb von drei Monaten danach ein, gelten für die gesamte Dauer der Arbeitsunfähigkeit die bisherigen Tarifbedingungen. Gibt es eine Mindestlaufzeit? Das Mitglied ist an den AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 bzw. KG PLUS drei Jahre gebunden (Mindestbindungsfrist). Gewählte Tarifänderungen mit Leistungsverbesserungen lösen ab Wirksamwerden eine neue Mindestbindungsfrist von drei Jahren aus. Die Mitgliedschaft bei der AOK kann frühestens zum Ablauf der Mindestbindungsfrist gekündigt werden. Wann endet der Tarif? Wird innerhalb der Mindestbindungsfrist die hauptberuflich selbstständige Erwerbstätigkeit beendet, ruht der AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 bzw. KG PLUS bis zum Ende der Mindestbindungsfrist. Für den Ruhenszeitraum ist keine Prämie zu entrichten. Der Tarif lebt bei einer erneuten Aufnahme einer hauptberuflich selbstständigen Erwerbstätigkeit innerhalb der Mindestbindungsfrist wieder auf. Unabhängig von einer Kündigung endet der AOK-Wahltarif Krankengeld, wenn der Versicherte nach Ablauf der Mindestbindungsfrist von drei Jahren länger als einen Monat nicht hauptberuflich selbstständig erwerbstätig ist, mit Ablauf des Kalendermonats vor Beginn des Monats, ab dem eine abschlagsfreie Regelaltersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung frühestens beansprucht werden könnte, mit dem Tag vor Beginn einer Vollrente wegen Alters aus der gesetzlichen Rentenversicherung, mit dem Tag des Eingangs des Bescheides über die Zubilligung einer Rente wegen voller Erwerbsminderung oder Erwerbsunfähigkeit aus der gesetzlichen Rentenversicherung bei der AOK frühestens mit dem Tag vor Beginn dieser Rente, nach Ablauf der Mindestbindungsfrist an den AOK-Wahltarif Krankengeld zu dem Zeitpunkt, zu dem die Kündigung der Wahl des gesetzlichen Krankengeldanspruchs wirksam wird, durch Tod. Kann auch die Krankenkasse den Tarif beenden? Die AOK kann die Teilnahme am AOK-Wahltarif Krankengeld beenden, wenn das Mitglied seiner Verpflichtung zur Prämienzahlung trotz Mahnung nicht nachgekommen ist. Die Teilnahme endet in diesem Fall mit Ablauf des Kalendermonats, in dem dem Mitglied die Beendigung des Tarifs bekannt gegeben wird. Wann endet der Tarif bei einer Kündigung? Der AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 bzw. KG PLUS endet nach schriftlicher Kündigung des Mitglieds unter Einhaltung der Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ablauf der dreijährigen Mindestbindungsfrist. Erfolgt keine Kündigung, verlängert sich der Tarif jeweils um zwölf Kalendermonate; die Kündigung ist dann mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf des Verlängerungszeitraums möglich. In besonderen Härtefällen kann der Tarif vom Mitglied sofort gekündigt werden. Der Tarif endet in diesem Fall mit Ablauf des auf den Eingang der Kündigung folgenden Kalendermonats, in dem der AOK die Kündigung zugeht, frühestens zum Zeitpunkt des die Sonderkündigung begründenden Ereignisses.

2 Wann beginnt der Anspruch?/Wie hoch ist das Krankengeld? Hauptberuflich selbstständig Erwerbstätige können ihren ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit gewählten gesetzlichen Krankengeldanspruch mit dem AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 bereits auf den 22. Tag der Arbeitsunfähigkeit vorverlegen. Das Krankengeld beträgt vom 22. bis zum 42. Tag der Arbeitsunfähigkeit analog dem gesetzlichen Krankengeld 70% des beitragspflichtigen Arbeitseinkommens, begrenzt auf das gesetzliche Höchstkrankengeld. Hauptberuflich selbständig Erwerbstätige, deren beitragspflichtiges Arbeitseinkommen das Mindesteinkommen zur Tarifwahl übersteigt, können mit dem AOK-Wahltarif Krankengeld KG PLUS ihren gesetzlichen Krankengeldanspruch ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit aufstocken. Die Höhe richtet sich dabei nach Leistungsstufen. Das Krankengeld kann in Zehn-Euro-Stufen bis zu 150,00 Euro pro Kalendertag zusätzlich aufgestockt werden. Dabei ist zu beachten, dass das Wahltarif-Krankengeld zusammen mit dem gesetzlichen Krankengeld 70% des Arbeitseinkommens nicht übersteigen darf. Aus dem AOK-Wahltarif Krankengeld werden Beiträge zur Pflege- und Rentenversicherung und zur Arbeitsförderung entrichtet, soweit dies aufgrund gesetzlicher Bestimmungen vorgesehen ist. Wie hoch ist die Prämie? Im AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 zahlen hauptberuflich selbstständig Erwerbstätige eine Prämie in Höhe von 1,25% der beitragspflichtigen Einnahmen, die für die Bemessung der Krankenversicherungsbeiträge maßgebend sind. Die monatliche Prämie im AOK-Wahltarif Krankengeld KG PLUS bei Selbstständigen ist abhängig von der gewählten Höhe des zusätzlichen Krankengeldes. Tarifstufe Prämie Mindesteinkommen 10,00 5, ,10 20,00 10, ,60 30,00 16, ,20 40,00 21, ,80 50,00 27, ,40 60,00 32, ,90 70,00 37, ,50 80,00 43, ,10 90,00 48, ,60 100,00 54, ,20 110,00 59, ,80 120,00 64, ,40 130,00 70, ,90 140,00 75, ,50 150,00 81, ,10 Wann ist die Prämie zu zahlen? Die Prämie wird zum gleichen Zeitpunkt fällig, wie die Beiträge zur freiwilligen Krankenversicherung. Die Prämie ist auch für die Dauer des Bezugs von Krankengeld und sonstiger Entgeltersatzleistungen zu zahlen. Das Mitglied ist verpflichtet, der AOK eine Einzugsermächtigung zum Einzug der fällig werdenden Prämien zu erteilen. Besteht ein Krankengeldanspruch, wenn die Prämie nicht gezahlt wurde? Wird die Prämie nicht zum Fälligkeitstag gezahlt, ruht der Krankengeldanspruch von diesem Zeitpunkt an bis zum Tag der vollständigen Entrichtung der rückständigen Prämien und entstandenen Kosten. Eine Zahlung von Krankengeld innerhalb des Ruhenszeitraumes ist ausnahmsweise möglich, wenn die Prämie innerhalb eines Monats nach Fälligkeit vollständig nachgeleistet wird. Wünschen Sie weitere Informationen? Dann rufen Sie uns einfach an unter *. Wir sind immer für Sie da. Ihre AOK Die Gesundheitskasse in Hessen. * Festnetzpreis 3,9 ct./min., aus Mobilfunknetzen höchstens 42,0 ct./min für Kunden mit Festnetzflatrate. AOK Hessen. wdv GmbH & Co. OHG. Stand: Januar Bestell-Nr.: o 031/404.

3 Teilnahmebedingungen gemäß Satzung der AOK Hessen AOK-Wahltarif Krankengeld AOK Die Gesundheitskasse in Hessen. für unständig und kurzzeitig Beschäftigte Wer kann den Tarif wählen? Arbeitnehmer, die bei Arbeitsunfähigkeit nicht für mindestens sechs Wochen Anspruch auf Fortzahlung des Arbeitsentgelts oder auf Zahlung einer die Versicherungspflicht begründenden Sozialleistung haben sofern sie auch das gesetzliche Krankengeld gewählt haben, können den AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 wählen. Dies gilt nicht für Versicherte, die nach 10 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) Anspruch auf Zahlung eines Zuschlags zum Arbeitsentgelt haben (Heimarbeiter). Wann beginnt der Tarif? Für unständig und kurzzeitig Beschäftigte beginnt der AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 mit Beginn der Mitgliedschaft, wenn die Wahl zusammen mit der Beitrittserklärung spätestens zum Beginn der Mitgliedschaft erklärt wird. Wird der Tarif zu einem späteren Zeitpunkt gewählt, beginnt er zu dem vom Versicherten bestimmten Termin, frühestens mit dem auf den Eingang der Wahlerklärung folgenden Monat. Abweichend davon beginnt der AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 bei Aufnahme einer unständigen oder kurzzeitigen Beschäftigung rückwirkend zum Beginn der Mitgliedschaft als unständig oder kurzzeitig Beschäftigter, wenn die Wahlerklärung innerhalb von zwei Wochen nach Eintritt der Versicherungspflicht als unständig oder kurzzeitig Beschäftigter abgegeben wird. Gibt es eine Wartezeit? Nein. Nur für Arbeitsunfähigkeiten, die vor Antragstellung eingetreten sind, besteht für die gesamte Dauer der Arbeitsunfähigkeit kein Anspruch auf Wahltarif-Krankengeld. Wann beginnt der Anspruch?/Wie hoch ist das Krankengeld? Unständig oder kurzzeitig Beschäftigte können ihren ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit gewählten gesetzlichen Krankengeldanspruch mit dem AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 bereits auf den 22. Tag der Arbeitsunfähigkeit vorverlegen. Das Krankengeld beträgt vom 22. bis zum 42. Tag der Arbeitsunfähigkeit analog dem gesetzlichen Krankengeld 70% des Bruttoarbeitsentgelts, nicht mehr als 90% des Nettoarbeitsentgelts, maximal die Höhe des gesetzlichen Höchstkrankengeldes. Aus dem AOK-Wahltarif Krankengeld werden Beiträge zur Pflege- und Rentenversicherung und zur Arbeitsförderung entrichtet, soweit dies aufgrund gesetzlicher Bestimmungen vorgesehen ist. Gibt es eine Mindestlaufzeit? Das Mitglied ist an den AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 drei Jahre gebunden (Mindestbindungsfrist). Die Mitgliedschaft bei der AOK kann frühestens zum Ablauf der Mindestbindungsfrist gekündigt werden. Wann endet der Tarif? Wird innerhalb der Mindestbindungsfrist die Zugehörigkeit zum Personenkreis der unständig oder kurzzeitig Beschäftigten beendet, ruht der AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 bis zum Ende der Mindestbindungsfrist. Für den Ruhenszeitraum ist keine Prämie zu entrichten. Der Tarif lebt bei einer erneuten Aufnahme einer unständigen oder kurzzeitigen Beschäftigung innerhalb der Mindestbindungsfrist wieder auf. Unabhängig von einer Kündigung endet der AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22, wenn der Versicherte nach Ablauf der Mindestbindungsfrist länger als einen Monat nicht zum Personenkreis der unständig oder kurzzeitig Beschäftigten gehört, mit Ablauf des Kalendermonats vor Beginn des Monats, ab dem eine abschlagsfreie Regelaltersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung frühestens beansprucht werden könnte, mit dem Tag des Beginns einer Vollrente wegen Alters aus der gesetzlichen Rentenversicherung, mit dem Tag des Eingangs des Bescheides über die Zubilligung einer Rente wegen voller Erwerbsminderung oder Erwerbsunfähigkeit aus der gesetzlichen Rentenversicherung bei der AOK, frühestens mit dem Tag vor Beginn dieser Rente, nach Ablauf der Mindestbindungsfrist an den AOK-Wahltarif Krankengeld zu dem Zeitpunkt, zu dem die Kündigung der Wahl des gesetzlichen Krankengeldanspruches wirksam wird, durch Tod. Kann auch die Krankenkasse den Tarif beenden? Die AOK kann die Teilnahme am AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 beenden, wenn das Mitglied seiner Verpflichtung zur Prämienzahlung trotz Mahnung nicht nachgekommen ist. Die Teilnahme endet in diesem Fall mit Ablauf des Kalendermonats, in dem dem Mitglied die Beendigung des Tarifs bekannt gegeben wird.

4 AOK Die Gesundheitskasse in Hessen. Wann endet der Tarif bei einer Kündigung? Der AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 endet nach schriftlicher Kündigung des Mitglieds mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ablauf der dreijährigen Mindestbindungsfrist. Erfolgt keine Kündigung, verlängert sich der Tarif jeweils um zwölf Kalendermonate; die Kündigung ist dann mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf des Verlängerungszeitraums möglich. In besonderen Härtefällen kann der Tarif vom Mitglied sofort gekündigt werden. Der AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 endet in diesem Fall mit Ablauf des auf den Eingang der Kündigung folgenden Kalendermonats, in dem der AOK die Kündigung zugeht, frühestens zum Zeitpunkt des die Sonderkündigung begründenden Ereignisses. Wie hoch ist die Prämie? Unständig und kurzzeitig Beschäftigte zahlen für den AOK-Wahltarif Krankengeld KG 22 eine Prämie in Höhe von 1,25 % der beitragspflichtigen Einnahmen nach 226 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB V. Wann ist die Prämie zu zahlen? Die Prämie ist fällig am 15. des Folgemonats (Zahltag). Die Prämie ist auch für die Dauer des Bezugs von Krankengeld und sonstiger Entgeltersatzleistungen zu zahlen. Das Mitglied ist verpflichtet, der AOK eine Einzugsermächtigung zum Einzug der fällig werdenden Prämien zu erteilen. Besteht ein Krankengeldanspruch, wenn die Prämie nicht gezahlt wurde? Wird die Prämie nicht zum Fälligkeitstag gezahlt, ruht der Krankengeldanspruch von diesem Zeitpunkt an bis zum Tage der vollständigen Entrichtung der rückständigen Prämien und entstandenen Kosten. Eine Zahlung von Krankengeld innerhalb des Ruhenszeitraumes ist ausnahmsweise möglich, wenn die Prämie innerhalb eines Monats nach Fälligkeit vollständig nachgeleistet wird. Wünschen Sie weitere Informationen? Dann rufen Sie uns einfach an unter *. Wir sind immer für Sie da. Ihre AOK Die Gesundheitskasse in Hessen. * Festnetzpreis 3,9 ct./min., aus Mobilfunknetzen höchstens 42,0 ct./min für Kunden mit Festnetzflatrate. AOK Hessen. wdv GmbH & Co. OHG. Stand: Januar Bestell-Nr.: o 031/403.

5 Teilnahmebedingungen gemäß Satzung der AOK Hessen AOK-Wahltarif Krankengeld AOK Die Gesundheitskasse in Hessen. für Künstler und Publizisten Wer kann den Tarif wählen? Nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) versicherte Künstler und Publizisten können den AOK-Wahltarif Krankengeld KG 15 wählen. Wann beginnt der Tarif? Für Künstler und Publizisten beginnt der AOK-Wahltarif Krankengeld KG 15 mit Beginn der Mitgliedschaft, wenn die Wahl zusammen mit der Beitrittserklärung spätestens zum Beginn der Mitgliedschaft erklärt wird. Wird der Tarif zu einem späteren Zeitpunkt gewählt, beginnt er zu dem vom Versicherten bestimmten Termin, frühestens mit dem auf den Eingang der Wahlerklärung folgenden Monat. Abweichend davon beginnt der Tarif bei Aufnahme einer Tätigkeit als Künstler oder Publizist und Versicherung nach dem KSVG rückwirkend zum Beginn der Mitgliedschaft als Künstler oder Publizist, wenn die Wahlerklärung innerhalb von zwei Wochen nach Eintritt der Versicherungspflicht als Künstler oder Publizist abgegeben wird. Gibt es eine Wartezeit? Es besteht eine Wartezeit von drei Monaten, wenn innerhalb der letzten drei Monate vor der Wahl des AOK-Wahltarifs Krankengeld KG 15 bei keiner gesetzlichen Krankenkasse eine Versicherung mit Anspruch auf Krankengeld bei Arbeitsunfähigkeit bestand. Für Arbeitsunfähigkeiten, die vor der Antragstellung oder innerhalb der Wartezeit eingetreten sind, besteht für die gesamte Dauer der Arbeitsunfähigkeit kein Anspruch auf Wahltarif-Krankengeld. Wie lange besteht der Anspruch auf Krankengeld? Für Künstler und Publizisten, die den AOK-Wahltarif Krankengeld KG 15 gewählt haben, besteht der Anspruch auf Wahltarif-Krankengeld ab dem 15. Tag bis zum 42. Tag der Arbeitsunfähigkeit. Wie hoch ist mein Krankengeld? Für Künstler und Publizisten beträgt das Krankengeld 70% des durchschnittlichen täglichen Bruttoarbeitseinkommens, das der Beitragsbemessung für die letzten zwölf Kalendermonate vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit zugrunde gelegt wurde, begrenzt auf das gesetzliche Höchstkrankengeld. Aus dem AOK-Wahltarif Krankengeld werden Beiträge zur Pflege- und Rentenversicherung und zur Arbeitsförderung entrichtet, soweit dies aufgrund gesetzlicher Bestimmungen vorgesehen ist. Gibt es eine Mindestlaufzeit? Das Mitglied ist an den AOK-Wahltarif Krankengeld KG 15 drei Jahre gebunden (Mindestbindungsfrist). Die Mitgliedschaft bei der AOK kann frühestens zum Ablauf der Mindestbindungsfrist gekündigt werden. Wann endet der Tarif? Wird innerhalb der Mindestbindungsfrist die Tätigkeit und Versicherung als Künstler oder Publizist beendet, ruht der AOK-Wahltarif Krankengeld KG 15 bis zum Ende der Mindestbindungsfrist. Für den Ruhenszeitraum ist keine Prämie zu entrichten. Der Tarif lebt bei einer erneuten Aufnahme einer Tätigkeit und einer Versicherung als Künstler oder Publizist innerhalb der Mindestbindungsfrist wieder auf. Unabhängig von einer Kündigung endet der AOK-Wahltarif Krankengeld KG 15, wenn der Versicherte nach Ablauf der Mindestbindungsfrist von drei Jahren länger als einen Monat nicht als Künstler oder Publizist versichert ist, mit Ablauf des Kalendermonats vor Beginn des Monats, ab dem eine abschlagsfreie Regelaltersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung frühestens beansprucht werden könnte, mit dem Tag vor Beginn einer Vollrente wegen Alters aus der gesetzlichen Rentenversicherung, mit dem Tag des Eingangs des Bescheides über die Zubilligung einer Rente wegen voller Erwerbsminderung oder Erwerbsunfähigkeit aus der gesetzlichen Rentenversicherung bei der AOK, frühestens mit dem Tag vor Beginn dieser Rente, durch Tod. Kann auch die Krankenkasse den Tarif beenden? Die AOK kann die Teilnahme am AOK-Wahltarif Krankengeld KG 15 beenden, wenn das Mitglied seiner Verpflichtung zur Prämienzahlung trotz Mahnung nicht nachgekommen ist. Die Teilnahme endet in diesem Fall mit Ablauf des Kalendermonats, in dem dem Mitglied die Beendigung des Tarifs bekannt gegeben wird.

6 AOK Die Gesundheitskasse in Hessen. Wann endet der Tarif bei einer Kündigung? Der AOK-Wahltarif Krankengeld KG 15 endet nach schriftlicher Kündigung des Mitglieds unter Einhaltung der Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ablauf der dreijährigen Mindestbindungsfrist. Erfolgt keine Kündigung, verlängert sich der Tarif jeweils um zwölf Kalendermonate, die Kündigung ist dann mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf des Verlängerungszeitraums möglich. In besonderen Härtefällen kann der Tarif vom Mitglied sofort gekündigt werden. Der Tarif endet in diesem Fall mit Ablauf des auf den Eingang der Kündigung folgenden Kalendermonats, in dem der AOK die Kündigung zugeht, frühestens zum Zeitpunkt des die Sonderkündigung begründenden Ereignisses. Wie hoch ist die Prämie? Künstler und Publizisten zahlen für den AOK-Wahltarif Krankengeld KG 15 eine Prämie in Höhe von 0,80% der beitragspflichtigen Einnahmen nach 234 Abs. 1 SGB V. Wann ist die Prämie zu zahlen? Die Prämie ist fällig am 15. des Folgemonats (Zahltag). Die Prämie ist auch für die Dauer des Bezugs von Krankengeld und sonstiger Entgeltersatzleistungen zu zahlen. Das Mitglied ist verpflichtet, der AOK eine Einzugsermächtigung zum Einzug der fällig werdenden Prämien zu erteilen. Besteht ein Krankengeldanspruch, wenn die Prämie nicht gezahlt wurde? Wird die Prämie nicht zum Fälligkeitstag gezahlt, ruht der Krankengeldanspruch von diesem Zeitpunkt an bis zum Tage der vollständigen Entrichtung der rückständigen Prämien und entstandenen Kosten. Eine Zahlung von Krankengeld innerhalb des Ruhenszeitraumes ist ausnahmsweise möglich, wenn die Prämie innerhalb eines Monats nach Fälligkeit vollständig nachgeleistet wird. Wünschen Sie weitere Informationen? Dann rufen Sie uns einfach an unter *. Wir sind immer für Sie da. Ihre AOK Die Gesundheitskasse in Hessen. * Festnetzpreis 3,9 ct./min., aus Mobilfunknetzen höchstens 42,0 ct./min für Kunden mit Festnetzflatrate. AOK Hessen. wdv GmbH & Co. OHG. Stand: Januar Bestell-Nr.: o 031/402.

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