Change Management. Veränderungsprozesse initiieren und gestalten

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1 Change Management Veränderungsprozesse initiieren und gestalten

2 Definition Change Management ist ein Sammelbegriff für Strategien und Techniken, mit denen man Veränderungsprozesse so begleitet, dass sich die Mitarbeiter mit dem Prozess identifizieren, oder ihn zumindest akzeptieren. Change ist nicht gleich Change! Abhängig vom Engpass und der Veränderungsbereitschaft, sind die Schwerpunkte, die Strategie und das Design des Prozesses grundsätzlich verschieden. Veränderungen sollten immer bewusst geplant und gesteuert werden! Change Management 2

3 Praxisbezug Notieren Sie bitte in den nächsten 5 Minuten Ihre Antworten auf die nachfolgenden Fragen: Wie definieren Sie den Begriff Veränderungsprozess? Welche, für Sie bedeutsamen Veränderungsprozesse im beruflichen Kontext haben Sie erlebt und begleitet? Habe Sie erste Ideen, warum manche Prozesse erfolgreich verlaufen und andere scheitern? Mit welchen Methoden und Werkzeugen begleiten oder steuern Sie bislang Veränderungsprozess? Welche von diesen Werkzeugen sind besonders effektiv? Change Management 3

4 Wichtige Fragen vor dem Start Wie viel Transformation ist notwendig und sinnvoll? Was läuft aus Ihrer Sicht gut und sollte beibehalten werden? Kennen Sie die Kritischen Erfolgsfaktoren im Prozess? Haben Sie die Kraft Prozesse zu leiten und durchzuhalten? Verfügen Sie über Mitspieler und Verbündete? Sind Sie bereit die nötigen Ressourcen zu investieren? Change Management 4

5 Tao Das, was sich noch nicht bewegt, ist leicht zu ergreifen. Mit dem, was noch nicht hervorgetreten ist, ist leicht umzugehen. Das, was noch klein ist, ist leicht zu zerstreuen. Geh mit den Dingen um, bevor sie hervortreten. Wehre der Unordnung, bevor sie auftritt. Ein mächtiger Baum wächst aus einem kleinen Spross. Ein neunstöckiger Turm beginnt mit einem Häufchen Erde. Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem Schritt. Doch, wer eingreift, verdirbt es. Wer festhält, verliert es. Weil der Weise nicht eingreift, verdirbt er nichts. Weil er nichts festhält, verliert er nichts. Die Leute verderben ihre Angelegenheiten oft kurz vor deren Vollendung. Wer am Ende seiner Arbeit achtsam ist wie zu Beginn, der verdirbt nichts! Change Management 5

6 Kritische Erfolgsfaktoren Change Management 6

7 Widerstände Der Dreh- und Angelpunkt in Veränderungsprozessen sind die Menschen und diese tun sich meist schwer mit Veränderungen. Sie leisten Widerstand aus Furcht vor Neuem. Ihre Befindlichkeit, der so genannte "weiche Faktor", entpuppt sich als äußerst hartnäckiges Hindernis. Nehmen Sie Widerstände ernst! Arbeiten Sie mit und nicht gegen die Beteiligten! Kennen Sie effektive Strategien im Umgang mit Widerständen? Change Management 7

8 Kommunikation im Change Transparenz Visionen und Ziele kommunizieren Regelmäßiges Feedback Kommunikationsstruktur Anerkennung Change Management 8

9 Projektmanagement Change Management 9

10 Erfolgsfaktoren Change Management 10

11 Schaffen Sie eine Vertrauensbasis, aber bleiben Sie konsequent Ergreifen sie die Chancen und ermöglichen sie Lernerfahrungen Überzeugen sie durch Optimismus Demotivationen vermeiden: Beseitigen sie Stolpersteine Machen Sie Betroffene zu Beteiligten Würdigen Sie Veränderungswiderstände Planen Sie nicht nur Arbeit sondern auch Erfolgserlebnisse Denken sie in Wirkungen und nicht nur in Absichten Definieren Sie den Sinn hinter den Maßnahmen Fordern und respektieren Sie Grenzen Achten Sie auf die Zeit und den richtigen Zeitpunkt... führen Sie Ihre Projekte zu Ende!! Change Management 11

12 Change Management 12

13 What you see is what you get Die Art zu sehen (unser Paradigma), führt zu dem was wir tun (unsere Verhaltensweisen und Einstellungen) und was wir tun führt zu dem was wir in unserem Leben bekommen. Wenn wir also eine echte Veränderung unserer Lebensergebnisse wollen, reicht eine Veränderung der Einstellungen und Verhaltensweisen nicht aus, wir müssen die grundlegenden Paradigmen verändern aus denen Sie hervorgehen. (Stephan R. Covey) Manchmal ist die Lösung das Problem! Paul Watzlawick Change Management 13

14 Stufen der Veränderung Eine Veränderung ohne Widerstände, ist selten eine Veränderung. 1. Widerstand 2. Panik und Aufregung 3. Jammertal durch Festhalten 4. Loslassen und Einlassen 5. Grenzen 6. Sinn Change Management 14

15 Change Management 15

16 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Rudolf Schubert Dipl. Sozialpädagoge Jugend- und Erwachsenenbildung - (FH)

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