(Verkürzter) HALBJAHRESABSCHLUSS. Zwischenlagebericht. und. Erklärung. (nach den Vorgaben des 264 Abs. 2 Satz 3, 289 Abs.

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1 (Verkürzter) HALBJAHRESABSCHLUSS Zwischenlagebericht und Erklärung (nach den Vorgaben des 264 Abs. 2 Satz 3, 289 Abs. 1 Satz 5 HGB) zum 30. Juni 2013 Firma Altenburger und Stralsunder Spielkarten- Fabriken Aktiengesellschaft, ASS in Abwicklung mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen Anschrift: Geschäftsleitung: Bavariaring 16, München Eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart, Registergericht HR B

2 BILANZ Altenburger und Stralsunder Spielkarten-Fabriken Aktiengesellschaft, ASS in Abwicklung, Leinfelden-Echterdingen zum AKTIVA 30. Juni 2013 PASSIVA zum zum A. Umlaufvermögen I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände 2.843, ,87 II. Guthaben bei Kreditinstituten , ,05 B. Rechnungsabgrenzungsposten I. Aktive Rechnungsabgrenzung 0,00 250,00 zum zum A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital , ,57 II. Verlustvortrag , ,34 III. Fehlbetrag zum (zum ) , , , ,43 B. Rückstellungen 1. Sonstige Rückstellungen , ,91 2. Rückstellung wg. Abschluss- und Prüfungskosten 3.000, ,00 C. Verbindlichkeiten 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00 2. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00 3. Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer 257,58 257, , , , ,92 München, 30. August 2013 Altenburger und Stralsunder Spielkarten- Fabriken Aktiengesellschaft, ASS i. A. Vorstand/Abwickler: (Matthias Neumann)

3 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom bis Altenburger und Stralsunder Spielkarten-Fabriken Aktiengesellschaft, ASS in Abwicklung, Leinfelden-Echterdingen zum zum Sonstige betriebliche Erträge 59, ,80 2. Personalaufwand , ,00 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen , ,32 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.343, ,72 5. Fehlbetrag (Vorjahr: Überschuss) , ,80 6. Verlustvortrag aus dem Vorjahr , ,34 7. Bilanzverlust , ,14 München, 30. August 2013 Altenburger und Stralsunder Spielkarten- Fabriken Aktiengesellschaft, ASS i. A. Vorstand/Abwickler: (Matthias Neumann)

4 ERLÄUTERUNGEN AKTIVA Sonstige Forderungen Körperschaftsteuer-/Solidaritätszuschlag-Guthaben ,49 Anrechenbare Kapitalertragsteuer/Solidaritätszuschlag zum ,33 Umsatzsteuer-Guthaben lt. Voranmeldung II/ , ,08

5 ERLÄUTERUNGEN PASSIVA Sonstige Rückstellungen a) Rückstellung wegen behaupteter Forderung der Good Time Holding GmbH: Es handelt sich um die behauptete (ursprüngliche) Verpflichtung gegenüber der früheren Anteilseignerin ITP Ton- und Bildträger GmbH, Berlin die nunmehr ihren Namen wie folgt geändert hat: Good Time Holding GmbH. Die Verpflichtung (Regressforderung) soll nach der Behauptung der Gläubigerin darauf beruhen, dass die ITP im Jahre 1996 (aufgrund vorher übernommener Bürgschaft) Bankschulden der ASS- AG in Höhe von DEM ,29 (= EUR ,91 bei der Bayer. Hypothekenund Wechsel-Bank AG zum Umrechnungskurs 1,95583) abgelöst hat. Die Verwaltung der Gesellschaft ist der Auffassung, dass der behauptete Anspruch verjährt ist und hat deshalb mit Schreiben vom 27. Dezember 2012 gegenüber der Good Time Holding GmbH als Gläubigerin die Einrede der Verjährung erhoben. Die Gläubigerin hat den Anspruch vor dem Landgericht München I rechtshängig gemacht. Gefordert wird von der Good Time Holding GmH eine Hauptforderung in Höhe von EUR ,91 zuzüglich 8 Prozentpunkte Zinsen über dem jeweils gültigen Baisiszinssatz ab Der behauptete Verzinsungsanspruch ab wegen Verzuges dürfte schon aus Rechtsgründen unbegründet sein. Nach der Behauptung der Good Time Holding GmbH soll die Übernahme der Bürgschaft von der wesentlich beteiligten Aktionärin, der ITP Ton- und Bildträger GmbH, im Jahr 1995 erfolgt sein und kapitalersetzenden Charakter gehabt haben. Wäre das richtig, was von der Verwaltung der Gesellschaft bestritten wird, so könnte eine Fälligkeit zur Rückzahlung nicht vor Ablauf des Liquidationsjahres eintreten. Eine Rückstellung für Verzugszinsen ist deshalb nicht geboten. Zurückzustellen wegen des Rechtsstreits ist somit der Hauptsachebetrag in Höhe von EUR ,91 zuzüglich das erstinstanzliche Prozesskostenrisiko in Höhe von EUR ,00. Die Gesamtrückstellung wegen behaupteter Forderung der Good Time Holding GmbH beläuft sich somit auf: EUR ,91 b) Rückstellung wegen Abschluss- und Prüfungskosten: Verbrauch Auflösung Zuführung ,00 0,00 0,00 0, ,00

6 A N H A N G ========== I. Vorbemerkung Die Altenburger und Stralsunder Spielkarten-Fabriken AG, ASS in Abwicklung ( ASS- AG ) wurde im Jahr 1765 als erste Spielkartenfabrik in Stralsunder gegründet. Die Gesellschaft war bis zur Konkurseröffnung am 01. August 1996 im Wesentlichen im Bereich Herstellung und Vertrieb von Spielkarten sowie von Druck- und Papiererzeugnissen aller Art tätig. Am 02. Mai 1996 hatte die Gesellschaft bereits einen Antrag auf Durchführung des gerichtlichen Vergleichsverfahrens zur Abwendung des Konkurses wegen Zahlungsunfähigkeit gestellt. Mit Beschluss vom 01. August 1996 wurde der Antrag vom Amtsgericht abgelehnt. Gleichzeitig hat das Amtsgericht Stuttgart nach 19, 102 VerglO das Anschlusskonkursverfahren eröffnet und Herrn Rechtsanwalt Dr. Hendrik Hefermehl zum Konkursverwalter bestellt. Im Rahmen einer sog. übertragenen Sanierung wurde der Geschäftsbetrieb einschließlich des immatieriellen und materiellen Anlagevermögens sowie des Vorratsvermögens zum 01. November 1996 veräußert. Das Konkursverfahren wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Stuttgart vom , veröffentlicht am , nach 163 KO wieder aufgehoben und die sich seit Eröffnung des Konkursverfahrens am 01. August 1996 in Abwicklung befindliche Gesellschaft an die Aktionäre zurück gegeben. Herr Matthias Neumann wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Stuttgart vom auf Antrag von Aktionären gemäß 265 Abs. 3 AktG zum einzelvertretungsberechtigten Abwickler bestellt; der Wirkungskreis ist nicht beschränkt. Mit weiterem Beschluss des Amtsgerichts Stuttgart vom wurden auf Antrag von Aktionären die Herren Dr. Simon Eisenmann, Dr. Rüdiger Graf von Stosch und Dr. Claus Drude zu Mitgliedern des Aufsichtsrates bestellt.

7 - 2 - II. Gesetzliche Grundlagen Der vorliegende Halbjahresabschluss der Altenburger und Stralsunder Spielkarten-Fabriken AG, ASS in Abwicklung ( ASS-AG ) wurde nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den aktienrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Das Unternehmen ist eine kapitalmarktorientierte Gesellschaft im Sinne von 264 d HGB. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Aufstellung des Halbjahresabschlusses zum erfolgte unter Anwendung der Bestimmungen des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Vor dem Hintergrund der Konkurseröffnung am 01. August 1996 und anschließender Veräußerung der Auffanggesellschaft mit dem übertragenen Geschäftsbetrieb zum Stichtag 01. November 1996 konnte seit 1996 nicht mehr vom Grundsatz der Unternehmensfortführung ( 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen werden. In Folge dessen waren nur noch bis zum Zeitpunkt der Beendigung des Geschäftsbetriebs verwertbare Vermögensgegenstände aktiviert und neben den bislang zu ihrem Ursprungsbetrag zu passivierenden Schulden auch solche Verpflichtungen berücksichtigt, die durch die Abkehr von der Going-Concern-Prämisse verursacht wurden. Die Bewertung von Vermögensgegenständen erfolgte grundsätzlich unter Veräußerungsgesichtspunkten. Alles dies hat sich aber mit der Beendigung des Konkursverfahrens (weitgehendst) erledigt, da im Rahmen der jetzigen Restabwicklung fast ausschließlich Finanzmittel aktiviert sind. Für die Aufstellung auch des Halbjahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Die Sonstigen Vermögensgegenstände werden zu ihrem Nennwert bilanziert.

8 - 3 - Das Gezeichnete Kapital beträgt unverändert gegenüber den Vorjahren DEM ,00 (= EUR ,57 zum Umrechnungskurs von 1,95583). Die Sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Verbindlichkeiten sind zu ihrem (ursprünglichen) Erfüllungsbetrag angesetzt. Unberücksichtigt blieben zum Stichtag noch nicht erhobene Einreden, wie z. B. die eventuelle Erklärung die Leistung zu verweigern, weil Verjährung eingetreten ist ( 214 BGB). IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Sonstigen Vermögensgegenstände betreffen Steuererstattungsansprüche aus Körperschaftssteuerguthaben, abgeführter Kapitalertragsteuer sowie Umsatzsteuerguthaben. Es sind keine Posten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. Die Gesellschaft verfügt über ein Gezeichnetes Kapital in Höhe von DEM ,00 (= EUR ,57 zum Umrechnungskurs von 1,95583). Es ist voll einbezahlt. Das Grundkapital stellt sich zum , unverändert zu den Vorjahren, wie folgt dar: Nennbetrag Gesamt umgerechnet umgerechnet Gattung Stück DEM in EUR DEM in EUR. Stammaktien ,00 255, , ,75 Stammaktien ,00 25, , , , ,57 Sämtliche Aktien lauten auf den Inhaber. Weder Aktien mit Sonderrechten (Genussrechte, Rechte aus Besserungsscheinen, Mehrstimmrechtsaktien) noch Vorratsaktien und/oder eigene Aktien liegen vor.

9 - 4 - Die Sonstigen Rückstellungen betreffen Aufwendungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses in Höhe von EUR 3.000,00 sowie die (ursprünglich) behauptete Verpflichtung gegenüber der früheren Anteilseignerin ITP Ton- und Bildträger GmbH, Berlin, die nunmehr ihren Namen wie folgt geändert hat: Good Time Holding GmbH. Die Verpflichtung (Regressforderung) soll darauf beruhen, dass die ITP im Jahre 1996 (aufgrund vorher übernommener Bürgschaft) Bankschulden der Berichtsgesellschaft in Höhe von DEM ,29 (= EUR ,91 zum Umrechnungskurs von 1,95583) abgelöst hat, zuzüglich das erstinstanzliche Prozesskostenrisiko in Höhe von EUR ,00. Die Gesamtrückstellung wegen behaupteter Forderung der Good Time Holding GmbH beläuft sich somit auf EUR EUR ,91. Latente Steuern waren nicht zu bilanzieren. Temporäre Differenzen bestanden nicht. V. Sonstige Angaben Organe der Gesellschaft seit gerichtlicher Bestellung am : Vorstand/Abwickler: Aufsichtsräte: Matthias Neumann, München Dr. Simon Eisenmann, München Dr. Rüdiger Graf von Stosch, München Dr. Claus Drude, Herrsching Mitarbeiter Die ASS-AG beschäftigte in der Zeit ab Konkursbeendigung und dem Stichtag 30. Juni 2013 keine Mitarbeiter. Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex Die nach 161 AktG vorgeschriebene Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex war bis zum kein Thema, da die Aktiengesellschaft keine Verwaltungsorgane hatte.

10 - 5 - Angaben nach 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG Nach den Feststellungen der jetzigen Verwaltung wurden dem Konkursverwalter (teilweise schon vor vielen Jahren) folgende Beteiligungen an der Gesellschaft mitgeteilt: Pogritz, Dieter, München 44,76 % Bernhard, Lieselotte, München 7,49 % Schmidt Spiele GmbH, Berlin 25,04 % (ein mit der Firma Good Time Holding GmbH verbundenes und von dieser beherrschtes Unternehmen) Pass, E. Veit, Köln 6,60 % Ergebnisverwendung Der Verlust zum beträgt ,51. Nach Zurechnung zum Verlustvortrag per in Höhe von ,14 ergibt sich ein Verlust zum in Höhe von insgesamt ,65. Versicherung des gesetzlichen Vertreters Nach bestem Wissen versichere ich, dass gemäß den anzuwendenen Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind. München, den 30. August 2013 Altenburger und Stralsunder Spielkarten- Fabriken Aktiengesellschaft, ASS Vorstand/Abwickler: (Matthias Neumann)

11 EIGENKAPITALSPIEGEL zum Altenburger und Stralsunder Spielkarten-Fabriken Aktiengesellschaft, ASS in Abwicklung, Leinfelden-Echterdingen 01. Januar 2012 Kapitaleinlage anderer Gesellschafter Jahresfehlbetrag Dezember 2012/01. Januar 2013 Kapitaleinlage anderer Gesellschafter Fehlbetrag zum 30. Juni 2013 Gezeichnetes Kapital EUR Kapitalrücklage EUR Bilanzverlust EUR ,57 0, , , ,57 0, , ,51 Summe Eigenkapital EUR ,23 0, , ,43 0, , ,57 0, , ,92 Es stehen keine Beträge zur Ausschüttung aus dem Eigenkapital zur Verfügung.

12 KAPITALFLUSSRECHNUNG zum 30. Juni 2013 Altenburger und Stralsunder Spielkarten-Fabriken Aktiengesellschaft, ASS in Abwicklung, Leinfelden-Echterdingen T- T- 1. Periodenergebnis gemäß Gewinn- und Verlustrechnung /- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen (ohne Steuern) /+ Zunahme/Abnahme der Sonstigen Vermögensgegenstände /+ Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands (Summe der Zeilen 5 bis Finanzmittelbestand am Anfang der Periode Finanzmittelbestand am Ende der Periode Der Finanzmittelfond besteht ausschließlich aus Guthaben bei Kreditinstituten.

13 Versicherung des gesetzlichen Vertreters Nach bestem Wissen versichere ich, dass gemäß den anzuwendenen Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertrags-lage der Gesellschaft vermittelt und im Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind. München, den 30. August 2013 Altenburger und Stralsunder Spielkarten- Fabriken Aktiengesellschaft, ASS Vorstand/Abwickler:

(Verkürzter) HALBJAHRESABSCHLUSS. Zwischenlagebericht. und. Erklärung. (nach den Vorgaben des 264 Abs. 2 Satz 3, 289 Abs.

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